Indiana Tribüne, Volume 22, Number 93, Indianapolis, Marion County, 21 December 1898 — Page 3

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----. Bandlvürmer. da Vandw,rm. wenigstens 18 Iuft lang, kam zu taae. als lch gnrn iSaicatct genommen, fr war ficherlich die Urjache für mein schlechte Beftn oe wahrend der letzte drei Jahre. Ich nehme uoch laceH, da einzige RelJigungtmittel. das feie SB chtunz vernäustlzer Personen verdient. Ge. W. Bowle. Bmrd. Ma ff. genehm, schmaikdaft, wirksam. Cmeken gut, tön , macdei nie krank cCer Ichmach, verursache lotn ch. ic.2Sc.sve. Hellen Verstopfung. torfef Ba4y Crnpii;, Calcag, Hirntr.il, S.w Yar. SISg "Kf JT( Tl 1 f verkauft und garantiert von all v- x U'DAli rpoidekern , Hetluna rerTadaU gewcynbett. C. C. EYERTB, Deutscher Zahn - Arzt. No. 8$ Nord Pu::syldanZa Str. Sa wird auf ahasch cngetecubi. Die Office von Dr. H. PINK und Br.com, befindet sich in No. S4Ost Ohio Straße Telephon No. 927 wie bisher. Dr. Louis Burekhardt, 316. 1134 Süd Meridian Straße. Sprechstunden end. 8 9 Morgens und T Willoughby Block. 224 Nord Meridian Straße. Sprechstunden: l i Nachmittag. W Tel.22Z. Dr. I. VüHler, 12Ö Sst ZAcTurty Str. Sprechstunden: 8 bis S UH Screw SbttS . Hr er,.; 8 ktS 9 Uhr 6r.t. Telephon 1146. rechßutvbtu: Scntag pui VsrmittäL. WALTE U FRANZ, ZaHnArzt, No. 90K Ost Market Straße. Cofsin Block. Zimmer 43. Office.Ttundent 9bi,12m., 11(15 9cm., 7 Hl 9 Abend. Sonntag von 10 Uhr . bt 2,115t r tltn rn TT x wyt Kirniiö jimujixa Are Intcndcd sor childrcn, !adlc$ and al) who prtfer a rnedicine disguised as con leciionery. They rnay nowbehad (put p iß Tin poxes, tevrnry-twb ja a box). pnee, twenty-uve cents er bve boxes sor ne dollar Any drohst yill get thern liyou in3ist, jnd they may alwaysbe ebtained by rcmltting the pricc taVffi ine Kloans Chemical impanvv0:ju i.aioKjW i GDnilCE ST. 60 YEARS EXPERIENCE Tradc Marks rt Copyrights Ac Aeyn imdlna a iketrb and dMcrtptlon may ttlaly ascrtain ur oplnlon fr whathr aa tiiTaatlon U probably patenUbl. Commanlea liom lUictly confldentUL Hanslbook on Patent nt kr. Oldest aiency sor gecurliyr patenta. Patent! tafceo tb -oush Mann Co. recelrc tfteua otio, wlthout ohnrve. In th Scientiflc ümerican. k. handjomely lllnstrated weeklr. T-aretrt r. huuon of any acle tlflo Journal. Tertn. U a pXSn so montna, L Sold byaU nawidealarj. i.UIIII&Co.361BreadllewYork ' Brandt OffloaT 63 V PU VTanlnton. D. U i B ETgfffMäffIfTa5 rrrxrrna DaS Deutsch'Amerikanische erfitsburaau 1 Hotoriat ' '-von H.MARCK WORTE, 532 Vine St , Cincinnati, 0., ist anerkannt das älteste, weitverdrei, teste und zuverlässigste in inerika und Deutschland, und alle Ansprüche aus Erbschaften und Rechte, kann man vertrauensvoll in seine HInde legen, und versichert sein, daß die NeinftkN, wie die größten vollmachtS'Aufträge it ßleichem Eifer und genauer Recht? kenntntß prompt und geroiffenhaft er ledigt werden. . . iessi,iL,Ltft, v?rnltsr ZZrsn li l'L ET B (I I fi I R ra ü 15 I Hl Kl B te, öchUtch ix dies, Blatt itatant. M KiJzTVteTziii,Ti& 33 Adolph Frey, sOld ITeeJoxa Kight.) !Jotary Public, Translator, Correspoudent etc No. 070 West Walnut 3t. TsVs BUV- r.t C- . M. Merke. Deutscher Buchbinder. 417 Oft SUCfcxta Ctr. Esst. Üp Otoiri! eiTT-eol IJUflPtlitjTf ldKUItliuCtTtll

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Die DittttiZi! Üöii Krattz. Roman von Hans Richter. (Fortsetzung.) IV. Als Hugo erwachte, bedürfte es ei nes beträchtlichen Nachdenkens, um sich über den vorangegangenen Abend klar zu werden. Verdrießlich rieb er die brennenden Schläfen ... entweder war er schwach geworden oder die jahrelange Mäßigkeit hatte seine Widerstandskraft gegen den Alkohol ganz erheblich beeinträchtigt. Ein regelrechter Katzenjammer! Das war der Henessy, den der Doktor noch zuletzt unaufhörlich eingeschänkt, ohne selber davon zu trinken, der Schlaue. Hugo sprang aus dem Bett und m die Badewanne. Jetzt kam die Erinnerung: ein reizendes ZZamiliensouper, fast em wenig zu kunstvoll arrangirt; der Braschen blieb doch ein unverbesserlicher Poseur. Einzig Emmy war nicht aus einer kühlen Reserve herausgegangen. Wie schade, daß diese goldblonde, weißrosige Schönheit nichts war als eine tüchtige Hauswirthin. Sehr brav, sehr anerkennenswerth. aber als Dame, als Weib doch vollkommen ungenießbar! Kein Funken von dem Geist und Temperament, wovon die Schwester sprühte und überschäumte. Als ob sie nachrechne, was jeder Bissen und jeder Schluck koste, hatte sie da gesessen mit ihren großen, blauen, prüfenden Augen ... ein personifizirter Gletscher. Beim Kaffee, den ihm die Winkler in richtiger Erkenntniß der Sachlage besonders kräftig gebraut hatte, spann sich das Erinnern weiter: welch' ein Umschwung, als dann die Mädchen sich verabschiedet und die drei Herren das Rauchzimmer aufg:sucht hatten! Der Fritz Braschen war nicht besser geworden in all' den Jahren und sein Hauslehrer ihm ebenbürtig ... Glas um Glas der schweren spanischen Weine und dazuGeschichten und Witze, über die ein Grenadier des alten Fritz hatte roth werden müssen, zum Schluß ein Spielchen. Hugo lachte.' Er kannte schon diese alle Gewohnheit Braschcns. seine Gäste fürstlich zu bewirthen und sich dann im Jeu für die gebotene Gastfreundschaft bezahlt zu machen. Die lumpigen paar hundert Mark kamen ja nicht in Betracht. Ein flotter Ritt durch die Felder ließ die letzten Weingeister aus Hugo Kopfe weichen. So konnte er denn schadensroh lachen, als er bei der Rückkehr den Baron vorfand, elegant, wie stets, aber sehr blaß und nervös. Teufel ja. man verträgt nichts mehr, man wird, alt . . Ich begreife nur nicht, daß Du überhaupt noch daran Gefallen finden kannst, Fritz. Ein so glücklich zu preisender Familienvater sollte doch Über solche Amüsements hinaus sein." Der Baron zog eine Grimasse. Aber das erstickt Dich doch schließ lich. dieses ewige Familiensimpeln! Und dazu ist das Glück doch ein recht problematisches. Zwei Mädchen und ein Junge . . und ich bin nicht reich..." ' Zwei so schöne, ja hervorragend schöne Mädchen ..." 1 Was thu' ich damit? Puh und Braschen blies über die Spitzen seiner in feinstem hellgelbem Glaö steckenden Finger . . . Courschneider in Hülle und Fülle, aber nichts weiter. Und wer kann's heutzutage Einem verdenken, daß er in der Wahl seines Schwiegervaters vorsichtig ist. Wir haben das ja selber durchmachen mllssen. Nur ein sehr reicher oder seh? anspruchsloser Mann kann sich den Luxus einer armen Frau erlauben." Ich zum Beispiel sagte Hugo mit eiiiem mißtrauisch spähenden Seitenblick. Doch Braschen schien die lässig hingeworfene Bemerkung nur für ei nen Witz zu halten. Du . . . Don Juan!" Die Zeiten sind vorbei!" Na, na!" " .Oder glaubst Du, daß ich . . ." Hugo war aufgesprungen und preßte seine Finger um das. Armgelenk des Freundes. Auf 'seinem Antlitz lag eine jähe Blässe und. in seiner Stimme ein stockendes Beben .'daß ich auf jedes Glück vernichten muß, um um der alten Geschichte willen? Kann die Vergangenheit so unzerreißbar an mir hängen, daß in meinem Leben kein Platz mehr für eine Zukunft wäre?" . Nicht ohne Bemühen befreite Braschen seinen Arm von dem eisernen Griff. Aber ich bitte Dich, ' Hugo, wer denkt denn daran?" Ich. ich selber und Du auch und Regina nicht minder Versuche doch nicht, zu leugnen! Wie wäre eö möglich, ein Menschenleben auS dem Gedächtniß zu löschen, wie ein Kind seine Schiefertafel abwischt! Um meinetwillen ist Regina abgereist. Aber sie kann nicht immer fern bleiben. Und wenn sie zurückkommt, wenn wir uns nicht länger ausweichen können . . Frage sie selbst oder Dich, nicht mich." Ja, daö hast Du stets vortrefflich verstanden, Dich herauszuziehen auS den Schlingen, in denen so ehrlich dumme Teufel wie der arme Laßwitz und ich immer stecken blieben. Aber laß nun Deine Finger davon, rühre nicht daran!" Eine so grimmige, jäh auflodernde Drohung blitzte auS HugoS Augen, daß der Baron, em wenig blasser wer dend. mit seinem Stuhl hinter den Tisch retirirte und beschwichtigend her vorstieß: Ich bin ja von nichts weiter entfernt, als von einem Aufrühren der Vergangenheit! Für mich ist sie langst todt. Du allein nahmst sie tragisch und reißest Dir selber die.. alten Wunden wieder auf. Lapristt war eS unere Schuld, daß der Laßwtd das chwarze Looö zoa und sein Wort gar o pünktlich einlö ie!" .Aber wir " versuchte Suao oaZwischen zu rserfen, doch Lraschm IU

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fuhr er fort: Wir hatten einen etwas ungewöhnlichen, meinetwegen einen verrückten Pakt geschlossen, c'est tout. Im Grunde war's doch ein Duell, wie ein jedes andere. Ich halte mich nicht für roher, als ein Dutzendmensch zu sein pflegt und kann Dir versichern, daß mir mein Gewissen bisher noch keinen Vorwurf gemacht hat. Du hast Dir in Deiner Einsamkeit e?n ganz un nützes. infames Grübeln angewöhnt. Schaff' Dir das schleunigst vomHalse, lieber Izunae. Bleib' nicht wie em Dachs in Deiner Höhle, sondern lerne wieder leben, lieben und trinken, lustig sein. Die Welt ist doch so schön, und der hübschen Weiber gibt es so Viele! Hugo machte eine abwehrende Handbewegung. Er schien wieder ruhig. Die Weiber nein, das ist vorbei! aber ein Weib, ein geliebtes, in dessen reine Nähe sich kein düsterer Gedanke, kein trüber Schatten aus der Vergangenheit wagen dürfte . . ." mitten im Satze brach er ab. Wünsche dieser Art gingen doch wohl über das Verständniß Fritz Braschens hinaus. , Au fond hast Du recht," stimmte dieser unerwarteter Weise bei, indem er mit der feinen Hand nachdenklich das tadellos rasirte Kinn streichelte. Bei aller Deiner Wildheit zeigtest Du doch stets vorzügliche Anlagen- zum Ehemann: und Familienvater. Muß gestehen, daß mich dieser Gedanke jetzt schon ewige Male überkam, zugleich aber auch die Befürchtung, Du könntest Dich hm gewissermaßen verpflichtet fühlen hm will sagen, moralisch gebunden, während die Leidenschaft längst verraucht ist." Unmöglich", rief Hugo, und eine plötzliche Blässe überzog sein Gesicht. Zwischen Deiner Schwester und mir steht der blutige Schatten " Versichere Dir zum soundsovielten Male, daß das' nicht der Fall ist! Frei bist Du, frei in jeder Weise. von Schuld, wie von Pflichten. Was meinst Du, wenn wir ein Bischen in die Welt hinausführen auf die Brautschau?" Hugo kaute an semer Cigarre. Es hat noch Zeit." ' Das wohl. doch warum solltest Du noch warten?" Der ' Andere antwortete darauf nicht, doch als er am Abend er war dann noch mit Braschen in der Stadt gewesen unter dr schönen, alten Lmde vor semem Herrenhause die letzte Cigarre rauchte, legte er sich noch einmal die gleiche Frage vor. Warum noch warten? War er draußen in der fremden Welt, einsam unter Hunderttausenden. oft fast vergangen in weicherSehnsucht nach einem geliebten Herzen, an dem er ausruhen durfte vom harten Kampf des Tages, nach einer treuen Seele, an die er sich klammern konnte in allen Fährnissen, und dabei doch stets über-' zeugt, daß dieser trauliche eigene Herd immer nur ein unerreichbares, schönes Traumbild bleiben werde, so nahm . r . .nf r ' c vieles unoeirimmie, 'cymanrenoe eyaen jetzt greifbare Formen an. Zum brennenden Verlangen wuchs es empor. Warum noch warten! Warum nicht zugreifen, da daö Glück so dicht vor ihm blühte in seiner reizendsten, vollkommensten Gestalt? Noch war Tessa em Kmd. aber der erste Liebesblick aus den Augen eineS Mannes mußte sie zum Weibe reifen lassen. Und warum sollte nicht er dieser glücklich zu preisende Mann sein? Jetzt wurde er täglicher Gast lm Schlosse zu Klein Kranz, wobei er nicht im geringsten verbarg, daß es ihm sehr gleichgllttg war, ob er den Hausherrn antraf oder nicht. Eine jubelnde, feste Zuversicht kam über ihn. Tessas Herz mußte für ihn erwachen. Selbst ihrer Unersahrenheit konnte es nicht verborgen bleiben, daß sie allein der Magnet war, der ihn unwiderstehlich anzog. Noch immer behielt sie den neckenden, vertraulichen Ton bei, den sie bereits bei der ersten Begegnung anaeschlagen hatte und der nur manchmal mit einer fast angstlich ehrfürchtigen Scheu zu wechseln schien. Mit Arno, der enthusiastisch für den Onkel Anspach" schwärmte, kam sie dem Gast manchmal bis auf den halben Weg entaeaen oder schlenderte mit ihm durch den Park, bis der auS irgend einem Winkel auftauchende Doktor das tSte..töts denn ein solches war es, trotz der Anwesenheit des Knaben störte und daran erinnerte, daß auch die anderen Herrschasten den Befachet erwarteten. Wie kindlich rmbefangen sie bei alledem blieb und wie doch, durch ihr harmloses Geplauder hindurch die Funken eines erwachenden, leidenschaftlich flammenden Geistes sprühten, daS eben war der fesselndste Reiz, den sie auf Hugo auSübte und dem er mehr und mehr erlag. ; V. Klein-Kranz liegt in sengender Sonnengluth.' Drüben auf dem WirthschaftLhof bummeln die Knechte müßig' zwischen den unordentlich zusammengeschobenen Ackergeräthen und Wagen umher oder sitzen kartenspielend im kühlen Schatten der großen Kastanien, die eigentlich das Einzige sind, was dem vernachlässigt aussehenden Gesammtbilde einen freundlichen Anstrich gibt. Es ist Sonntag heut' und das Futtern. des Viehes die emzige Arbeit. Um so lebhafter geht eS im Schlosse zu. Karl, der Diener,.sowie die ebenfalls in die blausilberne Livröe gesteckten beiden Gärtner- und Stallburschen und der mit Federhut und Bandelier paradirende Jäger laufen schweißtriesend hin und her, während der Baron die in der kiihlen Halle aufgebaute Tafeli mustert. Fast überladen' prangt sie im Schmuck.' alten. . SUberö, 'und Porzellans.-doch immer' Noch hat Braschen zu ändern, zu bessern. Dabei nimmt er noch eine Probe im Serviren vor. Die an schwerere Arbeit gewöhnl ten Fwger der jungen Leute verlernen

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Schwung, den er sur unentdeyrllch hält und ihnen in allwöchentlichen Untertichtsstunder: beizubringen bemüht ist. Wenig mehr als ein Dutzend Couverts sind aufgelegt. Außer Hugo kommen noch der Justizrath Ammann und der Mawr v. otden aus dann, um das Uebergewlcht dieser Garcons einigermaßen auszugleichen. der frühere Landrath v. Crutz nebst Gemahlin und drei Töchtern, ferne, Baron v. Sydow und Rittmeister Fischer, zwei Gutsnachbarn, der Erstere nebst Töchtern, beide Wittwer und eifrige Verehrer der noch immer abwesenden Gräfin Laßwitz, endlich Oberförster Born. ' Braschen will den Heimgckehrten mit dem Kreise der näheren Freunde des Hauses bekannt machen ... Das ist der offizielle Zweck des Diners, das Emmy bereits einige schlaflose Nächte und ihrem treuen Krüger ein halbes Dutzend vergeblicher Wege nach N. gekostet hat. Sich selbst gesteht der Baron noch ein, daß es ihm eigentlich weit mehr darum zu thun ist. Hugo, dessen stummes Werben er längst durchschaut hat, zu einem etwas schnelleren Tempo zu reizen, indem er ihm einige Nebenbuhler vorführt. Ammann, Volton und Born, sämmtlich gute Partien und sehr ernst zu nehmen. An Doktor Gartow denkt er nicht. Nur daran, daß Regina jeden Tag heimkehren, ihren alten Einfluß zurückerobern kann. Oh. er kennt ihre Absichten, ihre Klugheit und Energie; hat er sie anfänglich zu unterstützen versucht, so scheint es ihm nunmehr denn doch ungleich vortheilhafter, des reichen Freundes Schwiegervater, als sein Schwager zu werden. Er fühlt, daß dem noch immer an der Vergangenheit Hängenden eine zwingende Gelegenheit zu einem schnell entschlossenen plötzlichen Sprung in's neue Leben gegeben werden muß, und das soll heute geschehen. Mit einem faunischen Lächeln auf dem ver lebten hübschen Gesicht prüft er die schweren spanischen süßen Weine, die Hugo so gerne trinkt und so schlecht verträgt. .Dann will er noch einen Blick in die Küche werfen und bemerkt dabei Emmy, die, noch im Hauskleide, ihm vergeblich auszuweichen versucht. Denke endlich an Deine Toilette." herrscht er sie in leisem, zornigen Tone an, und auch an meine Wünsche in vieser Beiiehuna. Ich will nicht, daß Du wieder wie eine WirthichaftZmamsell im Sonntagsstaat erscheinst. Hugo sieht ja allerdings nicht darauf, überhaupt nicht auf Dich, aber Major v. Bolton hat Dich früher ausgezeichnet." Ueber EmmyS ebenso vom Küchenfeuer wie vom Eifer geröthete Wangen. legt sich eine plötzliche Blässe. Sie murmelt , etwas Unverständliches und stiegt davon. ... Mit zusammengezogenen Brauen sieht der Baron ihr nach . . . sie hat keinen Tropfen des 'leichtflüssigen heißen Braschen'schen Blutes ln sich, weiß auS ihrer Schonheit so gar nichts zu macoen. (Fortsetzung folgt.) ?ie tadt der Vlelchlzett. on F. Groß. Ich war nach Amerika gereist. Mit einem Freunde in Philadelphia unter hielt ich mich eines Abends darüber, daß m der großen Republik die Klassenund Standesunterschiede gerade so scharf ausgeprägt seien, wie auf unserem alten Continent. Er mußte das zugeben, er leugnete gar nicht, daß jenseits des Wassers die Kluft zwischen Aristokratie und Proletariat nicht minder tief klaffe, als diesseits. Aber." fügte er, wie zur Entschuldigung der Amerikaner hinzu, ganz ohne Ungleichheit geht es doch nirgends ab, mag ein Präsident oder ein gekröntes Haupt die Zügel der Regierung führen " Sie als Republikaner " Ich weiß, was Sie sagen wollen. Der Republikaner muß für Freiheit, Brüderlichkeit und Gleichheit schwärmen. Thue ich auch, mit dem Aufwande all' meiner Kräfte. Na. die Freiheit haben wir ja bei uns. Mit der Brüderlichkeit hat - es schon einen Haken, und die Gleichheit, das ist eine verteufelte Sache schwer aus der Theorie in diePrazis zu übersetzen. Die Gleichheit hat nur dann einen Zweck, wenn sie auf allen Gebieten der Cultur und der Lebenssührung herrscht; sowie eine Spalte, ein Riß sich zeigt, dringt eine Gegen strömung in den Bau." Wenn man bei uns m Europa so spricht, ist's kein Wunder. Wir bewohnen den Welttheil der Traditionen, aber hier, auf dem Boden der Jugendkraft " Ich will Ihnen einen guten Rath geben. Man hat in Amerika den Versuch gemacht, ein Gemeindewesen zu gründen, wo keine Unterschiede unter den Einwohnern bestehen. Letztere bilden die Secte der on-äittereQtlstg; sie leben in Stupidfield, sind ihrer etwa 100.000 und halten sich vom Verkehre mit den übrigen Bürgern' der Ver. Staaten möglichst fern.' Lassen Sie sich die kurze Reise nicht verdrießen. Wenn Sie heute. Abend den Eisenbahnwaggon besteigen, sind Sie morgen früh an Ort und Stelle. Ein Katzensprung." Ich folgte dem Rathe deö Freundes und befand mich am anderen Morgen auf dem Bahnhofe von Stupidfield. Ich rief nach einem Trager. der mein Gepäck in'S Hotel schaffen sollte. Nachträglich erfuhr ich. daß eS so etwas nicht gibt. Selbst trägt dort der Mann den Koffer und die Frau ebenso, denn die beiden Geschlechter sind dort völlig gleichgestellt: in Stupidfield hat der Mann absolut nichts vor dem Weibe voraus. Um aber sofort emer aus der Hand liegenden Frage zu begegnen: Gewisse niedrige Dienstleistungen werden allerdings von hierzu bestimmten Personen, besorgt, aber : von solchen, die mit. den Gesetzen. in Cona ' rv '.'i is'i..k iici geraiycn jino uno eine vacquio au

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tniwurbigenoe kusitäg'e von sich' zü weisen. So wird man zu drei Jahren Hausknecht oder einem Jahre Köchin verurtheilt. In dem Hotel, in dem ich Wohnung nahm, fand ich einen Mann, der seine Mutter umgebracht hatte und deshalb lebenslänglich Kleider und Schuhe der Passagiere reinigen mußte. Es ist übrigens ein Glück, daß die Verbreche? in Stupidfield nicht aussterben, denn freiwillig würde sich Niemand für die Ausübung gewisser Verrichtungen finden. Aber der Letzteren sind, insofern sie als entwürdigend gelten, nicht allzu viele, denn jede Gattung Arbeit wird in dem Augenblicke, da ein NonDifferentist" sich ihr unterzieht, , als ehrenvoll betrachtet, und zwar '-ohne Distinction. Darüber ward ich mir erst später ganz klar, als ich im Stadtpark meinen Stiefelputzer Arm inArm mit dem Bürgermeister spazieren gehen sah- ;: ,v.; Wie gesagt, ich beförderte meinen Koffer persönlich in den Gasthof Zum glücklichen Löwen". Man wies mir ein Zimmer an. Mechanisch griff ich nach meiner Taschenuhr und entdeckte, daß sie eine andere Stunde zeigte als die Pendeluhr an der Wand. Geht sie nicht vor?" fragte ich ixn Zimmerkellner. Hier geht nie eine Uhr vor." erwiderte er ein wenig gereizt, alle werden nach der am Rathhause regulirt." Die kann aber auch einmal stehen bleiben," wagte ich scherzend einzuwenden. Dann beschließt der Gemeinderath, wie viel Uhr es in Stupidfield ist. und Niemand darf sich dem Beschlusse widersetzen." Die Fahrt hatte mir Appetit gemacht. Ich bemerkte einem Aufwärter, daß ich zu frühstücken wünschte: er verschwand, ohne mich um Näheres zu befragen, und brachte alsbald Thee mit

-kaltem Aufschnitt. Seither weiß ich aus Erfahrung, daß Jedermann m Stupiedfield zur selben Zeit dasselbk Menu vorgesetzt bekommt. Dadurch hat man den Vortheil, daß man in Gasthäusern nichts zu bestellen braucht. Von Woche zu Woche wird durch den Stadtrath das Menu bestimmt, und eigens beamtete Culinar - Jnspectoren erscheinen ünvermuthet in Privatwohnungen, um sich zu überzeugen, ob Niemand sich eine willkürliche Aenderung der Speiseverordnung erlaube. Für Kranke sind Ausnahmen gestattet, doch muß ein ärztliches Zeugniß beigebracht werden, um einen Dispens von der Hand des Bürgermeisters zu erlangen. begreiflicherweise war ich eifrig bemüht, meinen kurzen Aufenthalt in Stupidfield zur Vervollkommnung meiner Erfahrungen auszunützen. Ich machte möglichst viel Bekanntschaften, ließ mich über die öffentlichen VerHältnisse so genau wie möglich informiren und zeichnete meine Beobachtungn gewissenhaft aus. Diese sind so zahlreich, daß ich wirklich nicht weiß, was ich aus ihnen hervorheben soll. Um einen Begriff von der liebenswürdigen Institution von Stupidfield zu geben, erwähne ich nur ein paar Hauptmomente: Alle Wohnungen sind gleich groß und gleich eingerichtet; alle. Bewohner tragen die gleiche Kleidung; je nach dem Alter ist für die Bevölkerung festgesetzt, wann sie sich zu Bett legen und wann sie das Bett verlassen muß Kinder und Greise genießen natürlich eine längere Schlafenszeit, als Frauen und Männer im Mittelalter. Gesellige Zusammenkünfte in tupidsield gewinnen einen unsäglichen Reiz dadurch, daß die Gespräche sich insofern in vorgeschriebenen Geleisen bewegen, als in Sachen der Politik, der Philosophie, der Kunst, der Literatur die Gleichheit der Ansichten durch behördliche Bestimmungen gesichert ist. Die Stupidfielder tragen auch innerlich eine Art Uniform. Daher kommt es, daß' im .Gemeinderathe keine Parteien existiren, keine Rechte und keine Linke. Die Mitglieder setzen sich nach Belieben; vonGesinnung ist keine Rede. Dadurch geht es in den Versammlungen so ruhig her, daß zuweilen einige Aedilen einschlafen und zur Abstimmung geweckt werden müssen, um ihre öffentlichen Pflichten zu erfüllen. Vor zehn Jahren etwa griff unter den Vätern der Stadt während der Sitzungen eine so heftige Schlafsucht um sich, daß der Bürgermeister. Mr. Leveler. .auf die Idee gerieth, von auswärts ewige Oppositionsmänner kommen zu lassen, die gegen fizeö Gehalt den eingeborenen Gemeinderäthen zu widersprechen hatten. Nach reiflicher Ueberlegunz wurde der Plan jedoch wieder . fallen gelassen; kluge Männer sprachen die Befürchtung auS, daS Beispiel könnte verderblich wirken und thatsächlich die Gleichheit der Meinungen stören. Speziell auf dem Gebiete der bildenden Künste wagten einige- junge Leute den Versuch, etwas Anderes zu-'ma-chen, als bisher in Stupidfield gemacht worden; daö Gericht erkannte , sie des SecessionismuS . schuldig und ' verurtheilte sie zu verschiedenen Strafen ein Portraitist, der eS auf geradem Wege weit hätte' bringen können, muß drei Jahre hindurch Briefträger, sein. Nach ditser Zeit muß er ein Probebild anfertigen, und wenn er so malt, wie es die Kunstregulative festsetzen, kann er zu seiner Thätigkeit zurückkehren wenn nicht, bleibt er noch weitere drei Jahre Briefträger. . . Begreiflicherweise interessirte eS mich lebhaft, ob auch eine Gleichheit des ÄesidthumS eingeführt, sei. Scheinbar so belehrten mich maßgebende Autoritäten ist. genau fikirt, wieviel Vermögen ein Junggeselle, ein Ehemann, ein Familienvater zu besitzen bechtigt ist. In Wirklichkeit aber hausen manche Leute insgeheim weit größere Vermögen an; so lange sie in.Stupidfield. verweilen, haben sie freilich CöönUlt sitzt i Olut. Reine Olut bedeutet reine Haut. Ohne diese keine Schönheit. retS, Candy Cathartie reinigen - das Olut, kräftigen die Leber' und eutfetnen alle Unreine aus ttt:ote RitHrtin 71 fcanta Vinft'Tn. Q I r r?'.? Rita.irVTftIIca 3

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reinen (Benutz davon, aber sie selbst oder ihre Kinder wandern eines schönen Aages aus und genießen dann anderchärt.? die Freuden der Ungleichheit. Von enormer Wichtigkeit für dieses Gemeinwesen sind die Schulen, denn in diesen wird der Keim zu den Gleichheitsideen gelegt, derPädagog muß damit beginnen, die zarte Jugend auf die jUnterschiedslosigkeit zu drillen. Abgesehen von den Lehrgegenständen, die auch an anderen Orten vorgetragen werden, haben die Schulen von Stupidfield eine Specialität: die NivellirungS - Abtheilung. Da wird nach einem sorgfältig ausgestalteten System die Gleichheit der Begabungen angestrebt. . Macht sich ein Talent bedroh--lich bemerkbar als wolle es aus der Art schlagen, als, wolle es die hergebrachten Grenzlinien überschreiten, so tritt ein bewährter Fachmann, ein Verdummungsmeister in Action und muß das auf Widerspänstigkeit angelegte Gehirn auf das gesetzliche Niveau zurückschrauben. Zur Erreichung dieses Zweckes . dienen, besondere Vortrage, Uebungen, Einschüchterungen und Drohungen,' und wo diese nicht genügen, wird zu '' ärztlicher Vermittelung gegriffen, eine, bewährte Therapie beseitigt Talentauswüchse, und auch phypsche Gewalt wird, wenn nöthig, angewendet so z..B, die Methode, mit elnem. Hammer so lange auf den Kin derschadel loszuhauen, bis die ideale Gleichheit nicht länger durch eine renitente Begabung gefährdet erscheint. Die Lehrer lassen sich aber nicht leicht tauschen. Wer im Verdachte Iteht,

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Jackson, Tenn., 23. Nov. Ich hatte mehrere Frühgeburten während der letzten drei Jahre und litt beständig an Rllckenschmerzen. Ich schrieb an Sie um Rath, und nachdem ich drei Flaschen Wine of Cardui gebraucht habe, bin ich stark und gesund unÄ die Mutter eines schönen kleinen Mädchen?. ' Frau E.N.Jones.

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