Indiana Tribüne, Volume 22, Number 93, Indianapolis, Marion County, 21 December 1898 — Page 2

MWUK Trivüns. Erscheiut Täglich und .rcösp. Die tSgliS .Tribune' kostet durch I Xxli'X i Senil per Woche, tle ontaa.Tribae"I ltl pe, Woch. Bett lüsterne 1 ffentf , I Senil p,r7it. Vtx yoft uitthaU li Ub f2tit Ix 0ftttHtlUna V pt DcK. ji CfMi 13 üd AladSWS St?Z. Indianapolis, 3nd., 21. Dezember '9. Der MordproeeK Eier'Nrtz. Vor dem Schwurgericht in Straßbürg i. G. fand unter ungeheurem Andrang die Verhandlung in dem MordProceß Gier.Artz statt. Das scheußliche Verbrechen, das damit seine Sühne finden wird, wurde Ende Juni d. I. begangen. Der völlig mittellose Uhater liier hatte sich in der Nacht vom 27. zum 2s. Juni, um Geld zu erhalten, vorgenommen, den ersten besten, der ihm begegnete, zu ermorden und zu berauben. Kr stellte sich dazu mit seinem Genossen Artz an der von Straßbürg nach lern - Vorort Kronenbura führenden Straße auf. Gegen halb 2 Uhr Nachts kam des Weges ein junges Mädchen. Leonie Laubacyer; sie kehrte von einer Äeise nach Velfort zu ihren Eltern zurück, die in Kronenburg wohnen. Gier beschloß, sie zu ermorden, und mit voller Ueberlegung zu Werke. Um keine Spuren zu hinterlassen, zog er rasch die Stiefel aus. Als die Laubacher sich näherte, stürzte er vor und schnitt ihr die Kehle durch. Das noch zappelnde Mädch?n schleppte er in ein nahe gelegenes Haferfeld und plünderte es dort aus. Eine Flasche Rothwein, die er vorfand, öffnete der Unmensch mit dem blutigen Messer und leerte sie mit seinem Genossen neben der Leiche. Wahrscheinlich um der That den Character eines Lustmordes zu geben, schnikt er dem Mädchen den Unterleib auf und verscharrte dann die Leiche. Der Zufall führte wenige Tage später zur Entdeckung des Thäters. Die That erregte in Straßburg ungeheures Aufsehen, und die außergewöhnliche Theilnahme, die die Bevölkerung an dem Falle nahm, äußerte sich unter an derm darin, daß öffentliche Sammlungen veranstaltet wurden, um dem ermordeten Mädchen ein Denkmal zu setzen. Wie groß auch jetzt daL Interefse war, zeigten solgende Vorfälle:. Um Unannehmlichkeiten zu vermeiden gab das Gericht Zuhörerkarten aus. an der Zahl 100; vieler Wünsche wurden dadurcü nicht befriedigt, und Wohlhabende. suchten solche Karten von den Inhabern zu kaufen; für manche solJe Beträge bis 50 Mark bezahlt worden sein. Um die Zeit, in der die Verbreche: vom Untersuchungsgefängniß nadj dem GerichtLgeb'äude und zurück geführt wurden, war dieses von Tausenden von Zuschauern umgeben, die den Mörder sehen wollten, den die Polizei vor der Menge schützen mußte. Gier, in Rheinländer aus dem Kreise Merzig, ist eine für den Criminalanthropologen interessante Erschein nung. i An dem Aeußern des un'ge-. wohnlich kräftigen Burschen fallen besonders die übermäßig großen Hände auf, die, von seltener Musculatur und Kraft, eine hercullsche Starke bekunden; sie haben schon einmal die Ketten gesprengt, die sie im Zuchthaus fesselten. Die Züge des Gesichts sind brutal uno roy, die Augen haben einen frn teil, fanatischen Ausdruck, das ganze Äuszeyen oekundet ein: Entschlossen xu, mz vor niiqis zurulljcyrear. Hier st M Gewohnheitsverbrecher, der mit v:. i " r r , , ,13 Jahren zum ersten Male wegen schweren Diebstahls bestraft wurde. e-HC- r. r ii s.i.ye. rear jcin eoensiau? eine eil V. CY . 9 w m t ?on erorecyen, fein AUsenlyalt gem zwi cyen ÄucytdauL und rren 11 . - F n r- , O i ia: TQii ue lraiarlen va: er tmxooi: zerangmv, Zuchthaus, Ehrveriust, Entfernung, aus dem Heere u. st. Bei der Verhandlung blieb er gefesselt, da Gewaltthaten von ihm zu befürchtn waren und er früher besonve?z )Qatn ven Staatsanwalt im ftati Ärohunaen auSaestoßen hatte. Sein Benehmen vor Gericht zeigte nicht die geringste Niedergeschlagenheit, es war ruhig und frech. Auf die Fragen deö Präsidenten 'antwortete er sofort, aber stets in frecher Weise, je nach dem Zusammenhang kurz und trocken, oft höhnisch, zuweilen rfch. Darauf beiqflrnn er stcy aber nicht, er hielt län gere RedkJ?.vnd'svraÄ dabei in an maßendembefehlendem Tone, doch stets ohne Stöcken und in wirklich guttx feefc und Wortbildung, die in An betracht seines Standes er ist Korb macher und war zuletzt Erdarbeiter den Zuhörer in Erstaunen setzte. Ue berhaupt bekundeten. seine. Aeukerun gen geistige Gewandtheit, großen Scharssinn und ein gutes Gedächtniß: r.i r p . ' line Auslagen waren klar und be ti.1 l tt.r.i- r . liirnmi, ix uoeriegie iia genau, eye er antwortete, und widersprach sich nie malö, sein Gedächtniß war für alle. euch die kleinsten, Äoxgänge-lückenlos. iöler destritt -mi. -aller Entschiedenheit. die That . begangen zu haben; für den Beroeis seiner Unschuld hatte er sich ein geschicktes Märchen erdichtet, in dessen .Kette kein Glied fehlte. Indeß die Be'weise waren für ihn erdrückend. Sein Genosse Artz. em neunzehniähriaer. ar b.itsscheuer und : heruntergekommener Aursche, der lhm bti der That als Aufpasser diente und deshalb de. Bei Hilfe zum Morde angeklagt ist. hat ein volles Geständniß abgelegt. Die Dirne, mit der Gier sich zur Zeit der That herumgetrieben haben will, bestritt, um diese Zeit mit ihm zusammengewesen zu sein. Endlich bekundete eine Anzahl Zeugen, ihn kurz vor und nach der That in der .Nahe des ThatorteS aese hen zu haben. Trotzdem Gier früher mehrfach m Irrenanstalten war, muß er alS vollkommen zurechnungsfähla gelten; er erklärte selbst in längerer Red, - daß er früher zu Unrecht im Jrienhause gewesen sei. Gier wurde wegen MordeSzum Tode,"Artz wegen Beihilfe zu acht Jahren Zuchthaus, zehnJahren Ehrverlust sowie Stellung unter Polizeiaufsicht verurtheilt.

Kitt jertU'ütöiget AoMatt,, Es ist schon darauf hingewiesen worden, daß die Affaire Dreyfus ihren Schatten in einem Romane vorauswarf, der mehr als ein Jahr vor der gegen den Eapitän erhobenen B?schuldigung des Hochverrathes erschienen ist. Der Roman erschien im Petit Journal" und heißt Die beiden Brüder". Sein Autor ist Louis Letang. Im November 1894 wurde Eapitän Dreyfus verdächtigt und verhaftet. Schon im Juni 1893 erschien dieser Roman, welcher bis in alle Details die Affaire Dreyfus darstellt, em umgekehrter Schusselroman, welcher Ereignisse erzählt, die erst in einer späteren Zukunft wirklich eingetroffen sind. Ein junger Officier, Hauptmann Philippe Dormelles, hat soeben eine Position im Kriegsministerium .erhalten. Zwei seiner College, Aurölien und Daniel, wollen ihn verderben. Eine Frau ist das Motiv ihres Hasses. Aurölien, so heißt eö in dem Roman, sein Monocle mit einer sicheren Geste in's Auge kneifend, sagt zu Daniel: Philippe Dormelles kennt durch seine Stellung im Kriegsministerium alle Geheimnisse der nationalen Vertheidigung. -Da man diesen Menschen nicht durch einen Unfall verschwinden la en kann, werden wir ihn entehren, er wird dadurch auch sicher getödtet. Daniel,' welcher in seinem Kopfe lange Zeit den Plan mit bis in die kleinsten Details ausgearbeitet hatte, erwidert darauf: Das ist sehr, leicht, der Chef des Dor- j melles. Oberstlieutenant Alleward, ist . mein Freund, und ich brauche, wenn ich ; in das Kriegsministerium komme, mich ; nur umzusehen, wo sich die Schachtel, mit den geheimen Actenstücken befindet. Man kann dem Chef ' deö Capitans Philippe Dormelles leicht ein compromittuendes Actenstuck m die Hände spielen, welches er dann unter den geHeimen Papieren findet. Man schreibt ein Couvert mit der Adresse des Iranciö Merz, von dem man ln Paris weiß, daß er der Strohmann des Majors v. Slippen, des Chefs der Spionage des deutschen Generalstabes, ist. Ein Brief mit einem geschickten Text wird hineingelegt, der von der Schrift deö Dormelleö ist, die so ausgezeichnet nachgeahmt ist, daß Philippe selbst kaum leugnen kann, daß es seme Schrift sei. Die Fälscher setzen sich zusammen, entwerfen den geschickt fabricirten Brief" und sind entzückt, wie ausgezeichnet die Fälschung gelungen ist. Man hat dem Chef des Philippe Dormelles das Actenstück, das an einen fremden Militär AttachS adressirt ist. in die Hände gespielt. Dormelles ivird natürlich verhaftet; man sendet ihn m das Gesangmß Cherche-Midi. Daniel, der Fälscher, sagt, daß man nun die' Presse benützen müsse, um die öffentliche Meinung gegen den Hochverräther aufzuregen. , .An demselben Abende der Verhaftung muß ein mir ergebenes Journal einen großen Lärmartikel veröffentlichen, der Philippe Dormelles des Hochverraths anklagt Das geschieht im Roman und das geschah bekanntlich auch in der Wirklichseit. Im Roman heißt die Zeitung .Le Vigilant". Auf der ersten Seite erzählt sie von dem Hochverrath, den Hauptmann Philippe Dormelles begangen hätte, indem er geheime Documente an eine fremde Macht ausgeliefert hat. Dieser Artikel schließt mit den Worten: Eine Hausdurchsuchung wurde in der Wohnung des Verräthers vorgenommen und führte zur Entdeckung wichtiger Documente. die sich insbesondere auf die Fabrikation des rauchlosen PulverS beziehen. Philippe Dormelles war gezwungen, sein Verbrechen einzugestehen.- Dasselbe war in der Wirtlichkeit der Fall. Der Kriegsminister Mercier wurde durch die Libre Parole" gezwungen, die Verfolgung gegen Dreyfus einzuleiten, und selbst die Lüge wurde gebraucht, daß DreyfuS gestanden habe. Aber noch erstaunlicher erscheint jener Theil des Romans, in dem eine verschleierte Dame auftritt, um dem einen der Verbreche? die Möglichkeit zu geben, sich von seiner Verlobten zu befreien. Ein Brief mit einer falschen Unterschrift ladet die Dame ein, in eine verlassene Gegend nahe dem Champs Elysss zu kommen, an denselben Punkt, m wel ehern drei Jahre später Esterhazy von der verschleierten Dame" das rettende Document" erhalten haben will. Die Untersuchung und das Verfahren gegen den unglücklichen Capitän Dormelles nimmt auch -einen ähnlichen Verlaus wie die ganze' Geschichte deS Dreyfus. 5ver Hauptbelastunaszeuge gegen Philippe DormelleS ist Oberstlieutenant 'Alleward Capitän Dormelles kommt, in's Bagno, aber auch die Losung der ganzen Uebelthat im Romane Letangs hat Ähnlichkeit mit der Losung der wirklichen Affaire Dreyfus. Die Fälschungen werden entdeckt Dank den heldenmüthigen Bemühunen der Braut des Dormelles'; Oberstlieutenant Alleward, der sieht, daß die B'eife für die Unschuld des Capitäns Philippe Dormelles und für seine eigene Schuld sich häufen,, todtet sich im Gefängnisse, indem er sich mit einem Revolverschuß' daö Hirn zerschmettert. Dies ist der wesentliche Inhalt deS merkwürdigen Romans. Der CassationShof. der so Vieles in dieser dunklen Affaire bereits aufgeklärt hat und der noch mehr aufklären dürfte, wird vielleicht auch feststellen, ob dieser Roman dloS zufällig mit den verschiedenen Stadien der Affaire DreyfuS sich deckt, ob der Dichter durch Zufall wirklich Prophet gewesen oder ob nicht die Verbrecher, die die Affaire DreyfuS durch eine Rrihe von'Fälschungen schmiedeten, ,sich den Roman zum Vorbild genommen haben, indem sie. nach dem Muster dieses Verbrecherromanes ihren Anschlag concipirten und zu? Ausführung brachten. TerWaldm.ttfch von Oillach. ' ; - Im September dieses Jahres wurde im Walde bei Villach ein Mann festgenommen, welcher lange der Schrecken der Kinder von weit und breit war und um dessen Derson veritable Vm-

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Menttialchitt gespöliitett lvUkderii M diesem Individuum lagen ganz graus sige Schilderungen vor. In Fetzen war er gehüllt, der Kopf mit langem, wilden Haar bedeckt, der Bart lang, wirr und zottig, und grausig so erzählten die guten Leutchen sein stiem. ... .,ri ri .LiM '! rAmnitin r B 'ck m bern uften, MW M'!d, "Sprache a3u uwnpanb. , iiaj unu uiiuuuuiiK. -luijjuu-, : "V ; Mann mit allen Merkmalen eine , Waldmenschen", wie ihn sich die Vbantafie nickt wilder ausmalen könnte. Er hauste, wie gesagt, in den Wäldern nächst Villach, tauchte bald da, bald dort auf, brach, wie ein Gespenst, plötzlich hinter einem Gebüsch hervor und überfiel Frauen und Kinder. Aber eö war doch kein ganz barbarischer Geist; er bemühte sich immer nur, seinen Opfern" etwas Proviant zu entreißen. Hatte er so etwas Brod oder Schinken, Eier, Fleisch, sich errafft, dann verschwand er wieder blitzschnell, wie er hervorgekommen, und die Leutchen waren ebenso glücklich, ebenfalls ein Abenteuer mit ihm erlebt zu haben, als es sie freute, so glimvflich seinen Händen entwischt zu sem; da hatten sie ja hinterher noch lange in fürchterlichen Ausmalungen von dem Scheusal aus dem Walde" zu erzählen. Aber Gerücht um Gerücht machten die Sache schließlich doch zu ernst und so machten sich die Behörden auf die Suche nach dem Ungeheuer im Walde, und es gelang ihnen auch nach weitläufigen Recherchen, den Sagenmensch einzufangen. Nun begann aber eine neue Schwierigkeit: eö galt nämlich jetzt, den verwahrlosten Häftling zu agnosciren. Man fand bei ihm sonst nichts, alS einen Revolver mit Munition. Wie er heiße, fragte man; er erwiderte Joseph Pernegger aus Polnisch - Ostrau. Ra tllrlich .erwiesen sich diese Angaben alS falsch, und man sandte darauf, seine Photographie, die scheußlich genug anzusehen war, an die einzelnen Behörden und ließ sie auch sonst colportiren. Allein vergeblich, von nirgendher kam eine Aufklärung über den mysteriösen Mann, bis man sich über ihn mitSeife, Kamm und Scheere machte. Man säuberte, striegelte und schor an ihm herum und nun gelang es nach vieler Mühe doch, seine Identität festzustellen. Die Entdeckung, die man hiernach machte, war überraschend genug: der vielgenannte Waldmensch entpuppte sich als ein Mann, der noch bis vor einigen Monaten einer der flottesten, lebenslustigsten und liebenswürdigsten Menschen war, nämlich als der 36 Jahre alte Bezirkssekretär von Wogman m Böhmen, Johann Hermann. Man konnte es anfangs gar nicht glauben, daß dieser Mann, der das gutmüthigste Gesicht von der Welt hatte, dessen Haar und Bart immer stutzerhast gepflegt gewesen waren, und den Alle wegen seines angenehmen Wesens und seines Witzes bestens gelitten hatten, der Schreckliche aus den Wäldern von Villach sein sollte. Es gab aber keinen Zweifel: Bezirkssekretär Hermann und der Waldmensch waren ein und dieselbe Person; und es erübrigte nur noch, das Räthsel zu lösen, durch welche Umstände Johann Hermann, der alleweil Flotte, der fesche Liebling seines Bezirks, zum greulichen Troglodyten geworden? Die Antwort hierauf gibt ein Steckbrief des Kreisgerichts in Pisek. welcher besagt, daß der Bezirkssekretär leider nur allzu flott gelebt, allzu viele Schulden gemacht und außerdem aus der Amtskasse 5000 Gulden defraudirt habe. Sodann habe er sich geflüchtet und sich hernach eine zeitlang in Wien. imSalzkammergut und an anderen Orten aufgehalten. Allein er wirthschaftete überall so toll mit dem Gelde, daß er damit, rasch fertig wurde. Nun nahm er den Revolver mit der Munition und steckte beides vorsorglich in die Tasche, reiste es war schon vor mehreren Monaten nicht nach Amerika, sondern stieg in der Station Villach aus. und dort in den Wäldern wählte er seine Behausung. Hier lebte, schlief, trieb er sich monatelang im ' Freien herum, brach aus seinem Verstecke hervor, wenn schwächere Personen daherkamen, bei denen er irgend etwas Eßbares gewahrte. aber das war nicht zu häufig der Fall und für gewöhnlich mußte der arme Waldmensch hungern. Inzwischen haben, wie gesagt, Seife. Kamm und Scheere bei d?m Manne ihr gründliches Reinigungswerk vollzogen; er ist wieder rasirt, frisirt und nichts in seinem Aeußern gemahnt an die : geschilderte Wild-West-Episode. So wird er demnach aus Villach nach Pisek gebracht werden, um von dem dortigen Gericht abgeurtheilt zu werden. . . mopttiskicumd schau. Tixtiitz Brandenburg. Berlin. Der Gerichtsberichterstattet Gustav Meyer, der seit vielen Jahren Berichte über die Verhandlungen des Kammergerichtes für! die Zeitungen lieferte, ist gestorben. In der Juristen- und Journalistenwelt war er eine, sehr bekannte Persönlichkeit. Der langjährige - Seelsorger der St. Johannis Evangelist Gemeinde, Superintendent Reinhold Schönberner, ist gestorben. Plötzlich gestorben ist im Alter von 52 Jahren der Direktor des Märkischen Central - Sängerbundes Ernst Wilhelm Müller, der sich nach seiner Vaterstadt Müller-Jessen nannte. Ein Gehirnschlag hat seinem Leben ein Ziel gesetzt. Weil er nicht als Einjähriger dienen kann, wozu er die Befähigung hatte, während sein Vater, ein Postbeamter mit großer Familie, nicht die. Mittel hergeben konnte, hat sich der 22jährige KommiS Häuser ertränkt. In der Wohnung seiner Geliebten erhängt hat sich der 26 Jahre alte Kaufmann Max Bellin aus der Chausseestr. 23. Bellin war seit l Jahren verlobt mit einer Schausvielerin Pauline Busch. Beim Abbruch des alten ReichötagsgebäudeS hat der Arbeiter Schultze seinen Tod gesunden. Durch herabstürzend Oalken würd er

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. i ' n : . 5... . . t it I c 0 m v e c u uus mi vianpi txbiudl chultze hinterlabt eine seh öahnhofe gerieth Eisenbähnschlösser zahlreiche Familie. - Auf der Straße fischen die Puffer zweier Eigestorben ist der obdachlose Arbeiter senbahnwagen und erlitt mehrereBrust. August Christ am Verbindungskanal Verletzungen. Becker starb wenige Tage

Auf 3 ?!ahre Gefänamk erkannte die wiiu iu au ysytii uu l.t""V" ichtsbeamltn Heinrich Plantte. der zzmgm seines Miindtls Strafkammer gegen den ehemaligen circa 100.000 Mark in Börsen . Spei lUlaiionen verloren ijauc. juic jui l . . it m . j.r . m::u-.-...i! . t r: ev" verei von uuricg, .tacgjoigcr jouuuci und Grüner, Neue Friedrichstr. 3, ist von einem erheblichen Feuer heimgesucht worden, welches den Arbeitswerkstatten übel mitspielte. Provinz Ostpreußen. Königsberg. Im Alter von 59 Jahren ist an den Folgen eines Schlaganfalles, den er auf einerDienstreise in Prostken erlitten hatte, der Vorsteher des hiesigen Eisenbahn-Post-amts 25. Postdirektlir Adolf Bartsch. aestorben. Bartsch stammte aus Norjehnen im Kreise Fischhausen. H 0 h e n st e i n. Mit seinem Taschenmesser brachte sich der Seminarist der 1. Klasse Mathay einen Stich m die Brust bei; da der Stich die Lunge verletzt hat. dürfte Mathay schwerlich mit dem Leben davonkommen. Der Grund zu dem Selbstmordversuch soll unglückliche Liebe sein. Jnsterburg. Der am 1. Oktober beim Litt. Ulanen - Regiment eingetretene Rekrut Lorch von der 3. Eskadron erlitt durch sein Pferd eme Quetschung und ist infolge innerer Verblutung bald nach dem Unfälle gestarben. Sein Vater ist em Gutsbe sitzer in Kischken bei Stallupönen. Provinz Westpreußen. Danzig. Als Checkfälscher ist der Handlungslehrling Stift verhaftet worden. Er hatte den Namenszug des Handelsherrn, bei welchem er in der Lehre stand, mit Bleistift nachgezeichnet und auf diesen Check 5000 Mark sich zu verschaffen gewußt. Eigenthümer Wilhelm Reining, 86'' Jahre alt. und dessen ' 80jährig.e Ehefrau feierten die goldene Hochzeit. Dt. Ey lau. Mittelst Revolvers machte der Musketier Eschermann seinem Leben ein Ende. E l b i n g. Als Leiche zog man den Fabrikarbeiter August Schulz auS dem Elbingfluß. Kommers u. Verstorben ist Rentier Jakob Görtz. Er wirkte 42 Jahre als Lehrer in der Mennoniten - Gemeinde zu Gruppe. Ferner war Görtz lange Jahre Vorsteher der hiesigen Genieinde. Predinz PomLleru. Stettin. Arbeiter Emil Brummund gerieth mit dem linken Bein in die Transmission eines Maschinenbetriebes. Er trug einen Unterschenkelbruch und einen Bruch am Knöchelgelenk davon. Kaufmann Zacharias Dannemann und dessen Sohn Samuel. der Besitzer eines Waarengeschäftes ist. erhielten je sechs Monate Gefängniß wegen Betrugs. Auf der Unterwiek gingen die Pferde eineö von dem 49jährigen Kutscher Kröning geführten Lastwagens des Holzhändlers Wolff durch. Kröning gerieth unter den Wagen und trug so schwere Verletzungen an der linken Kopfseite davon, daß er bald nach seiner Einlieferung im Krankenhause starb. Bärwalde. Kaufmann Haak aus Güstebiese gerieth darüber, daß er vom Landgericht in Sachen des unter dem Verdachte des SittlichkeitsverbrechenS verhafteten Schneidermeisters Arndt vernommen werden sollte, so in Aufregung, daß er . sich in seinem Wohnhause erhängte. ' Provinz Cchleövig-Holstem. Schleswig. Ihren hundertjährigen Geburtstag feierte die älteste Einwohnerin Schleswig's, die Wittwe Maria Sörensen. Sie befindet sich in verhältnißmäßig körperlicher und geistiger Rüstigkeit. A l t 0 n a. Aufsehen erregt hier in weiteren Kreisen der Concurs des Bäckermeisters van der Smissen. Smissen ist der Nachkomme emer hoch angesehenen Familie, die seit Jahrhun derten in Altona ansässig und deren Mitglieder früher die Tonangebenden in der Handelswelt Altona's waren. Kaufmann Siegmund Kohn ist nach Unterschlagung einer bedeutenden Summ., die ihm anvertraut war. fluchtig geworden. B a r k e n h 0 l m. Die 15jährige Johanna Buschow aus Pahlen, welche bei dem Landmann Peters Hierselbst diente, hat ihrem Leben kurz vor Ver lassen des Dienstes durch Erhängen em Ende gemacht. Vdinz Schlesien. Ares? au. Der Verlagsbuch. h'ändlerStadtverordneter Morgenstern, welcher, sich wegen Unterschlagung von 80,000 M. an Genossenschaftsgeldern in Untersuchungshaft befand, ist ?rn Gefängniß gestorben. B e u t h e n. Als der Bahnwärter Sliwitzki einem Zuge der Schmalspurbahn ausweichen wollte, wurde er von einem GUterzuge. dessen Nahen er infolge des Nebels nicht bemerkte,' erfaßt und überfahren. Sliwitzki, welcher verheirathet ist und drei unmündige Kinder hinterläßt, war auf . der Stelle todt. " Brieg. Als siebentes Opfer der Typhusepidemie starb der Musketier Kruppa von der 6. Compagnie deS Infanterieregiments No. 156. Im ganzen liegen 61 Erkrankungsfälle vor. Von den Kranken ' ist. mehr als die Hälfe auf dem Wege der Besserung. G r e i f e n b e r g. Das 5'- jährige Söhnchen deS Kutschers Kühn fiel die Treppe hinunter und zog sich eine GeHirnerschütterung zu, woran de? Knabe nach kurzer Zeit verstarb. Provinz Posen. P 0 s e n. Um in'S Gefängniß - zu kommen, zerttümmerte- der -Arbeiter Eduard Schulz eine größ Schäufen sterscheibe im Werthe von 300 Mark. Die Strafkammer verurtheilte ihn dafür zu der gesetzlich höchsten Strafe von zwei Jabren Gefananik. .

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. 1 i. Ki i i 4 .:., L i . ki , i I ; darauf im Krankenhause. F r a u st a d t. Ihr 50jähriges Ehe jubiläum begingen Handelsmann Meerkatz und Frau. G 0 r z n 0. Bei dem Kathner Johann Roepke brach Feuer aus. Das Wohnhaus nebst Stallgebäude wurden ein Raub der Flammen. Provinz Sachsen. Erfurt. Erschossen hat sich der Lehrling Ferck. Halle. Schwere Brandwunden im Gesicht erlitt der in einer hiesigen mechanischen Werkstatt beschäftigte 19jährige Mechaniker Paul Storter aus Nietleben. Demselben explodirte während der Aroeit die Lothlampe und der brennende Spiritus flog ihm dabei in'S Gesicht. Halberstadt. Zu 3 Monaten Gefängniß wurde der Kellner Emil Müller wegen Majestätsbeleidigung verurtheilt. . - Klofterma-nsfeld. Auf dem Zirkelschachte hob , der dienstthuende Maschinenwärter den mit Menschen besetzten Forderkorb bis unter dieSeilscheide, sodaß die Insassen durch einen fürchterlichen Ruck schwere Verstauchungen erlitten. Die Bergleute Volkmann, Aug. Schmidt, Sack von Polleben und Theodor Müller wurden sofort in's Krankenhaus gebracht. Langerhausen. Landwirth Herm. Ehrig und dessen Ehefrau wurden wegen dringenden Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung verhaftet. Provinz Hannover. Hannover. Ein Jahr 10 Monate Gefängniß diktirte die Strafkammer dem Schneidergesellen Friedrich Kraus wegen Diebstahls zu. Rekrut Wellmann vom Train-Bataillon hat sich an einem Stacket, das eine Fabrik an der Schulenburger Landstraße unweit Hainholz umgiebt, erhängt. - H 0 l 1 0 r f. Im sogenannten Feuerteiche fand man die Leiche eines neugeborenen Kindes. Es gelang, die Mutter desselben in der Personen 'er unverehelichten 25jährigen Clara Schneider aus Ostpreußen zu verho.ften. - , Harburg. Beim Eppendorfer Krankenhause jagte sich der Kaufmann Johann Meldung von hier eine Kugel in den Kopf. Schwer verletzt brachte man den Lebensmüden m s Kranken Kolding. Der erste weibliche Schlächterlehrling ist in den deutschen Schlachterverband aufgenommen wor den. ES ist dies die 15jährige Tochter des Schlächtermeisters Zakarassen. die im hiesigen Schlachthause alle Arbeiten mit großer Bravour ausfuhrt. Provinz Westfalen. - Münster. In der Dampfmühle von Kinsekamp stürzte der Arbeiter Stöppler in einen Wasserbottich und ertrank. -' A l t e n a. Der seit 33 Jahren im Bahndienst thätige Hilfsbahnwärter Neuhaus aus Wiblingwerde wurde vor dem Emsaler Tunnel als Leiche gefun den. Derselbe hatte kurz vorher den Tunnel und seine Strecke revidirt. Bei der Gelegenheit' ist er von einem Zuge erfaßt und sind ihm , beide Beine abge fahren worden. - B 0 ch 0 l t. Nach voraufgegangenem Streit hat der Metzger Wilhem Rohrbach aus Meckbach (Krs. Hersfeld) den Tischler Peter Liedel aus Cochem (Rheinprovinz) durch emen Messer stick ins Herz aetodtet. Beide waren hier beim Neubau der Spinnerei No the Erde- beschäftigt. Rohrbach ist über die nahe holländische. Grenze ent kommen. ' -B r i l 0 n. BeimSprengen der Fels massen in der Nähe des Bahnhofes flog ein Stein dem daselbst beschäftigten tauostaummen Sohn der Wittwe v. d. Nahmer an den Kopf und verletzte ihn derart, daß an seinem Aufommen ge zweifelt wird.- - - . . Mcinprovlly. Aachen. - Professor Hubert Marjan,' Oberlehrer am Real-Gymnasium, ist im Alter, von 60 Jahren gestorben. Emmerich.. Der Typhus tritt hier recht heftig auf. . Haarzopf. Der Schuhmacher H. Schumann von hier stürzte in Holthausen so unglücklich eine Böschung hinab, daß er einen, Schädelbruch erlitt und kurze Zeit darnach starb H e i ß e n. ' ' Eine : Feuersbrunst äscherte sämmtliche Gebäude des BeslderS Ronkotben ein. , . v e m p t e n. Die Strafkammer verurtheilte den kgl. Forstausseher Rudolf Eggenberger von Mischen wegeu fahrlässiger ..Tödtunazu 3 Monaten Gefängniß. Eggenberger hatte am 3. August auf dem Rehanstand eine alte Frau, die Holz sammelte, für einWild angesehen und erschossen. ...' : , , : . Provinz Hessen-Nassau. :. K a s s'e l. ' Das . Ehepaar Chr. Löschhorn .feierte' die goldene Hochzeit. , Wegen umfangreicher Loosschwindeleicw erkannte die hiesige Sirafkammer!gegen . deni 5 Versicherungsagenten Johann Wieniawski in Wehlheiden auf 6 Jahre Zuchthaus ' und 450 Mark Geldstrafe.'Winlawki hatte auf eigene Faust -eine ' Lotterie ' veranstaltet, ohne die behördliche Genehmigung auch nur nachgesucht, zu haben.Frankfurt. Gestorben ist der L jährige ' Sohn des Rödelheimer Fuhrunternehmers Billing. Er hatte sich beim Spielen mit einem Revolver durch einen Schuß in den Leib zu Tode getroffen . ? - :. : . Helxners Hausen. EineFeuersbrunst zerstörte die Gebäude des Landwirths Philipp Haber.- ; JhlingS hausen. Schwere .Verletzungen zog sich der 36 - jährige 'H. Ullrich .du.rch einen Sturz von der Leiter zu.., .... ' ( :. . ' . . ; i I I ' 3 v . -f , . MittektÄsk Staaten. Altenburg. Der Wäschefabrikant Arno Joseph, der kürzlich im naIvx Lucka eine Wäsöefahrik gründet

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gusten, Erklitunzen, Dronchilis, Influenza, Attöma, etc. Drr echte Thee ist ebensall bekannt, als da best Heilmittel zur Heilung von Grippe. Cc wärmt tat Vlut, vermindert den 9?(,, stärkt, stell wieder her und hellt.

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"T'V? Hat, wurde verhaftet, weil er im Verdachte steht, in der Wäschefabrik von Gentenberg in Aue, wo er die letzten 5 Jahre angestellt war, fortgefetzt Dieb stähle an Wäschestücken, Vorhemden, Kragen. Manschetten u. s. w. verübt zu haben. Bei der Haussuchung fielen den Polizisten für mehrere Tausend Mark gestohlene Gentenberg'sche Waaren in die Hände. Blankenburg a. H. Erhängt hat sich der 74 jährige Arbeiter Gottlieb Reinicke. Als Grund dürfte Lebensüberdruß, durch längere Krankheit in den letzten Jahren hervorgerufen, anzunehmen sein. F i n st e r b e r g e n. Eine Feuersbrunst zerstörte hier vier Wohnhäuser. Der Schreiner Otto Oschmann ist geständig, das Feuer angelegt zu haben; er wurde in Haft genommen. F r e l l st e d t. Der in der Zuckerraffinerie beschäftigte Arbeiter Max Fietz wurde von der Transmissionswelle erfaßt, herumgeschleudert und sofort gtödtet. Kissenbrük. Durch den Knecht Remeberg, der betrunken wsr und wie wahnsinnig auf die Pferde seines Wagens einhieb, wurde der 80 Jahre alte Landwirth Franz Lippert, welcher sich auf:dem Heimwege nach Biewende befand, überfahren. Die Räder des Wagens gingen dem alten Manne über Kopf und Leib. Lippert war auf der Stelle todt; Renneberg wurde verhaftet. Wegm schweren' Diebstahls ist der Arbeiter Andreas Voges aus Gr.Dahlum verhaftet und dem hiesigen Gefängniß übergeben worden. . . . Rhnnpfalz. ' Spei er. Wgen einer. Mark hat der hier wohnhafte .Tagner Hermann Grische, 39 Jahre alt, einen Meineid geschworen. - Vor dem Amtsgerichte in einer Civilklage als Zeuge vernommen, gab er bezüglich seiner Zeitversäumniß an und beschwor, er habe einen Taglohn von 5 Mark, während derselbe thatsächlich 4 Mark betrug. ' Grische wurde verhaftet und in Untersuchung nach Frankenthal abgeführt. Auf 4 Monate Gefängniß erkannte dieStrafkammer gegen den 20 Jahre alten Tagelöhner Adam Hock von Berghaus.n wegen Körperverletzung. Unter dem Verdachte, 25,000 Mark gestohlen zu haben, verhaftete die Polizei den Maurer Philipp Hellina. . Albers weiler. Ungefähr 19 Personen liegen am Typhus darnieder. Bis jetzt ist kein Todessall zu verzeichnen. ' - ' .' i Bellheim. An Stelle , des verstorbenen Adjunkten Hambacher ist Anton Kramer mit 12 gegen 11 Stimmen als zweiter Adjunkt gewählt worden. ' - ' 1 " ' ' . V 0 b e n h e i m. Infolge Einsturzes eines Neubaues erhielten die Maurer Nikolaus Schmidt und , Heinrich Kapper schwere Verletzungen r . ; Elsaß-Lothrragen. v . . . . ' Diedenhofen. Gastwirth Johann Blein aus Heyingen erhielt im Kampf mit einem Italiener einen Messerstich in die linke Seite. Der Tod trat nach kurzer Zeit ein.

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