Indiana Tribüne, Volume 22, Number 92, Indianapolis, Marion County, 20 December 1898 — Page 3

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Hkutorrhoiden. ..Ich litt die CUmlcn ttt Verdammte in. folge vou vortretenden Hämorrhoiden. die durch 53er popsuug hervorzedracht waren, an der ich seit zwanzig .Jahren litt. Ich stied aus Jhreakar e t i dem etdtchen Newell. Ja., und mental fand ich ihres Kttlchkn. Heule bm ich gänzlich frei von HSmorrhmten uno luqie rote etn neuer Mensch..H.tteitz. 1411 Jtrnei Ct.. Eioux City. Ja. ngenebm, fchmackbaft, wirksam. CchmeckkN ant, tbun hui, mamen tue krank oker schmal, verursachen keine schmerze. ioc,2Sc,6uc. Heilen Berftovfnna. i tertiär RMdy Ctapaar, sklrr". I, S.W T.i. 5IZ? NO-TO-H K r verkauft und Garantiert tun Heu lXß. 1U ÜAL aroitetern ut ietluna der Tabaks. nveyndeit. De. I. Wühler, 120 Sst ZNcCnrty Str. Sprechstunden : 8 EU 9 Uhr Bonn. ; 2 biS 3 ; hr Nachm.; 8 613 9 Uhr WcnN. Telephon 1446. SprechiZunde : T?nntaguuv Vormittag. G. . EVERTS, Deutscher Zahn - Arzt. Ko. 8z Ncrd Pinnsölvan! it. Sa wird auf 23nnf$ angewandt. Die Offfce von Dr. H. PM und Dr. COLE, befindet sich in 9lo. 24 Ost Ohio Straße. Telephon No. 927 wie bisher. Dr. Louis Eurckhardt, No. 1134 Süd Meridian Strafe. Sprechstunden: 8 9 Morgens und 7 dend. Willoughby Block. 224 Nord Meridian Straße. Sprechstunden: 4 Nachmtttaal. 3" e 1.2.12. walte r fkanz, Zaljn-Arzt, No. 90& Ost Market Straße. Coffin lock. Zimmer 43. OffikStudn: 9 6U12Sm., 11115 Um., 7BU9 dead. Sonntag o 10 NHr V. bis 2,Ult Rm RlPANS TABULES rc intendcd fbr thüdrcn, tadle and all who prefer a medicinc disguised is con fectionery. " Thcy may now be had (put p ifl TuBoxes, scvcnty-twö jn a box), priee, twenry-f;vc cents or sive boxes sor onc dolür. Any druggist will get them wyou inswt. and thcy may amays be obtaincd by rcmittjng the pnee to IhcRinans Chemical vompany .atojj csnucEST. 11 MM 60 YEARS EXPERIENCE -V. Trade Marks Designs ' "rrvl Copyrights Ac AB7n tendlnj a tketeli and deicrlptlon maf aal.klr acortlu our pinlon freawbeth.r an UiTaiitlon UprobablTPatentabl. CommunicaUoqi itrlctlr conndentlaL llandbook on Patent ant ff. Old.it aeency sor ecurlngpatenta. Patent taken tbrouttta Mann St Co. racair tfeial otte, wltbout Charge, in tb Scienlific flitierican. A bandowely tünstTated waaklr. r,rt it tw Mition ot any iclentlfle Journal. Tenri., 13 a rear: lou f,1U!l!l frtn montha. IL Sold bTall newideaier. ÄR0 361Broadwa,.ßwYnrIf Braoca So. 625 T PU Waablngton. D. C. F gaffSEtaE Sai Ieutfä.5lrattitaniföt Pvedilsburcau 1 Holorial von II. MAKCEWORTlT, 632 Vine St, Cincmnati, O., ist anerkannt das älteste, eitverbrei, teste und zuverlässigste in Amerika und Deutschland, und alle Ansprüche aus - X Erbschaften und Rechte, kann man rntrauenZvoll in sein; Hände legin, und versichert sein, daß die kleinftm, wie die größten vollmachtS'Aufträae i i; m ii i i Ki B j 15 M fi K mit gleichem Eifer und genauer Recht? fo ?,ntni5 tototnöt und aenziffenbart n il n -"-""K T r ? II T i " ledigt werdm. D,ffiz!,2,Ltft vermisster Erbau wird ScheaUich t diese LlatU urt. iiTzlttzl'isT . Adolph Fiey, (014 rreeOom H Eight.) Ilotary Public, Translf.tor, CorreKpondeiit etc. No. 970 West Walnut St. TaV Blaks Cf. C

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Die Dauien von Kranz. Roman von HanS Nichte?. (Fortsetzung.) stzzz oltox Gariow wird es eine Ehre sein, Sie durch das Schloß zu führen. Tante Clotilde, die frühere Besitzerin, hat eine kleine Sammlung von Alterthümern zusammengebracht, die nicht ohne Werth sein soll." 3ch haben den Herrn Doktor bereits gesehen und werde ihn mir. mit Ihrer gütigen Erlaubniß, selber holen", erwiderte Hugo zuvorkommend. JJto darf ich mitkommen, nicht wahr, Herr Anspach?" meldete sich Arno, und Tessa fügte, ohne den ernst abmahnenden Blick der Schwester zu beachten, in dem gleichen kindlich bittenden Tone hinzu: Und ich auch, Herr Anspach?" Lachend nahm er sie und den naben bei der Hand und schritt in ihrer Mitte hinaus. Ich werde Ihnen ein hervorragendes Talent in der Ueberwachung der Jugend nachweisen, mein gnädiges Fräulein," bemerkte er ggen Emmy, welche mit unzufriedener Miene den Aufzug an sich vorüber ließ. Während das Lohsaer Herrenhaus, dem einfach-praktischen Sinne seines Vorbesitzers entsprechend, nur einen bescheidenen Theil des großen Wirth schaftshofes bildete, lag das Schloß völlig abgesondert von den Oekonomiegebäuden. Der in englischem Stil gehaltene, schön gepflegte Park war ein fest geschlossener, anmuthiger Rahmen. allerdings auch ein sehr kostspieliger taxirte Hugo, dessen scharfem Auge vorher auch nicht der schlechte Stand der Felder entgangen war. Jn diesen duftenden schattigen Laubgängen waren die Sammlungen der guten Tante Clotilde Braschen ebenso rasch und gründlich vergessen, wie ihr berufener Erklärer. Arno tollte umher und Tessa und Hugo schlenderten in zielloser Gemächlichkeit dahin. Er war sich deö prickelnden Reizes, den diese knospende Mädchenschonheit auf lhn ausübte, voll bewußt und gab sich ihm mit seiner ganzen, im lahrelangen harten Kampf um's tagliche Brot unverbraucht gebliebenen Gefühlskraft hin. Als wäre ein Jahrzehnt aus seinem Dasein gestrichen, so jung fühlte er sich. Aus ihren Augen, die ihn so jugendhell und fertig anlachten. schöpfte er wie aus einem Jungbrunnen. Da lag ein neues Lebensglück vor ihm, sonnig und wonnig . . . und er hätte zögern sollen, die Hand danach auszustrecken, weil eine alte Schuld auf ihm lag? Genug hatte er darum gebüßt, übergenug! Nun mit festem Entschluß einen Strich unter die alte Rechnung quitt und fertig! 's kostet immer ein Stuck Rohhelt, sich durch dasLeben durchzuschlagen, etwas zu erraffe,? und festzuhalten. Vae victis: Er war ein zu alter Kämpfer, um hinter sich nach Denen zu schauen, die auf der Wahlstatt geblieben waren. Er oder ich! ... traurig und brutal, aber er konnte es doch nicht ändern, und wenn er darum in Sack und Asche gebüßt hätte! Wie sehr an diesem Aufflammen begehrenden Jugendmuthes die Abwesenheit der Gräfin Laßwitz betheiligt war. zog er recht wohl in Berechnung. Den letzten verglimmenden Funken weichlicher Sentimentalität half ' sie selbst völlig ersticken. Das war vernünftiger und gütiger, als er ihr eigentlich zugetraut, und er wollte es ihr mit aufrichtigem Dank vergelten. Tessa hatte das nachdenkliche Schweigen ihres Begleiters falsch gedeutet. Sie setzte sich auf eine Rasenbank, kreuzte die lang ausgestreckten kleinen Füße und schmollte: Ich glaub's wohl, daß Sie es überdrüssig sind, meine gewiß recht dummen Fragen zu beantworten, aber ich kann doch nicht dafür, daß ich noch keine so kluge, große Dame bin wie meine Tante Laßwitz." Gott sei Dank, daß Sie es nicht sind!" sagte Hugo mit ehrlichster Ueberzeugung. Warum? weil Sie auf das thörichte Mädchen keine Rüchsicht zu nehmen brauchen?" Weil ich unendlich glücklich bin, die Jugend in Ihnen zu finden, die echte Jugend, voll Schönheit, Wärme und Poesie, daß den sturmgeprüften Mann selbst noch einmal ihr längst entschwunden geglaubter Sonnenglanz durchleuchtet. O lassen Sie die klugen, großen Damen, Kind, wünscken Sie nie, ihnen zu gleichen! Das sind Ruinen, von außen mit romantischer Schönheit umzogen und innen kalt und leer und verwüstet. Das sollte man begehren, vertauschen wollen gegen das blühende Leben?! " Betroffen ob der seltsamen Sprache hob Tessa die Augen und begegnete einem Blick, der ihr wie ein Flammenstrahl in's .Herz drang. Der leise Silberschimmer an den Schläfen, die feinen Runzeln und Fältchen, wonach sie den Freund des Vaters bisher zu den .älteren" Serren gerechnet, schie nen plötzlich entschwunden. Ein Mann in der Blüthe seiner Kraft stand vor ihr, das keuchten ungeorocyener denschaft im blauen Auge. Eine Blutwelle stieg ihr heiß in die Wanaen. und ihr? im Schooke liegen den Hände begannen leise zu beben. w esc rts!e r,. tote war in ver .ix'U! uhuiu tiuyv cken. mehr als sie es sich elbst elngeste hen mochte, und so blieben von dem Weiteren, das Hugo aus iie einspraq. nur ein paar Schlagworte in ihrem Obr Kasten ... unwiderstehlicher Zauber der Jugend . . . selbst wieder jung . . . rosige Zukunft ... banges 5osfen . . . Alles Andere verhallte ungeh?rt, verstanden . . . Als Hugo, ihre Verwirrung erken,nd. sckw ea. ari f sie au,'s weraiye wohl eines seiner letzten Worte auf: ' ' m . ti ? sl. .Ihre Zuiunlt, yerr unspuo?, in

doch nicht unlöslich, witLohsa vetknüpft." Gewiß nicht,' wenngleich ich vorläufig auch keine Veranlassung sehe, die Güter zu verkaufen. An der Scholle kleben, wie mein guter Onkel, werde ich aber niemals. Der wahre

Lebensgenuß besteht doch nur im Wech- ; sel von Arbeiten und Genießen, von Welt und Einsamkeit." Sie werden reisen wie Papa, nicht wahr? nach Berlin und Paris, nach Norwegen und Italien" Jedenfalls." Wie ich Sie darum beneide!" Sie werden einesTages das Gleiche genießen, viel köstlicher als ich. an der Seite eines geliebten Mannes." Ach. machte Tessa mit einem allerliebsten Seufzer, wer soll denn hierher kommen und uns arme Mädchen heirathen?" Es lag keine Berechnung in dieser naiven Koketterie und ebensowenig gedachte sie in diesem Moment des Mannes. dem sie bereits ihr Wort gegeben. Hugo lächelte. Wie ein Prinz aus dem Märchenlande wird er kommen. Muß es nicht wenigstens ein solcher sein?" Ich mochte schon! und wenn te ihm begegnen, so sagen Sie ihm, er möge sich ein wenig beeilen. Ich hab' eine so brennende Sehnsucht, hinauszukommen in die große Welt, die schöne, bunte, wogende Welt. Manchmal ist's mir, als müsse ich hier ersticken oder vor Langerweile einschlafen oder gleich davonlaufen." Wie Hänsel und Grethel: ich bitte, mir die Hänselrolle gütigst zu reserviren." Schön! aber scherzen Sie nicht, ich werde Sie beim Wort nehmen!" Dann sahen sie sich an und lachten Beide, sie wußten eigentlich selbst nicht worüber; Tessas helles, klingendes Lachen, daS fast einem Vogelgezwitscher glich, brach aber plötzlich ab, und in ihren braunen Augen zuckte ein Strahl des Unmuthes aus. Doktor Gartows fast überschlanke Gestalt kam eilfertig herangeschritten. Baronesse Emmy theilte mir soeben mit, daß Sie meine Führung durch die Sammlungen wünschten. Herr Anspach. Sie befinden'sich im zweiten Stockwerk des Schlosses." sagte er Mit einem zornsprühenden Seitenblick auf Tessa. die nun verlegen die Augen niederschlug. Hugo selbst war zu ausgeregt, um darauf zu achten. Den schulmeisternden Störenfried zu allenTeuseln wunschend. erwiderte er kurz: Ich bin Ihnen sehr verbunden, ist aber wohl nun zu spät!" Er bot Tessa den Arm, doch lies sie, nach Arno rufend, voraus. Die beiden Herren folgten langsam. Noch war für Hugo der Hauslehrer eine zu unbedeutende Persönlichkeit, um ihn eines ernstlichen MißfallenZ zu würdigen. Es that ihm sogar ein wenig leid, den Gleichgebildeten, doch Aerme ren so von oben herab behandelt zu haben. Mit scheinbarem Interesse nach den Sammlungen fragend, zog er sem Etui und prasentirte Cigarren. Der Doktor dankte; er rauchte überHaupt nicht. Unmöglich!" staunte Hugo. Ich will drei Tage auf Speise und Trank verzichten, aber nicht einen auf den Tabak. Und gar auf dem Lande, wo die Cigarre so oft den Gesellschafter ersetzen muß." Ich habe Rucksicht aus meine Stlmme zu nehmen." Ah Sie sind Künstler . . ." ohne Absichtlichkeit klana eine leise Ironie durch Hugos Ton, doch Gartow bemerkte sie nicht oder ignorirte sie. Ich hoffe, es eines Tages zu werden." erwiderte er mit dem ihm eigenthümlichen stolzen Zurückwerfen des dicht gelockten Kopfes. Ah wirklich? Sie wollen sich der Bühne widmen? Das ist" Närrisch, wollen Sie doch sagen. Herr Anspach. Ich habe dieses Urtheil zu oft gehört und empfinde seine scheinbare Berechtigung selbst zu tief, um mich davon verletzt zu fühlen. Doch gerade die Thatsache, daß ich in meinem nüchternen, unbefriedigenden Beruf ausharre, bis ich auch alsKünstler festen Boden unter den Fußen habe. . c , . tvc .3 .1 0Q Miro aucy von ynen ai9 cm civri durchaus überlegten, zielbewußten Strebens anerkannt werden müssen. Ich mag und kann nicht in der MittelMäßigkeit, im Ringen um die kargliehen Lorbern der Kleinstädte und das kümmerliche tägliche Brot untergehen . . ." Und nun verlor sich der Doktor in Zukunftspläne und -Träume, deren phantastischer Schwung im direktesten Gegensatz zu seiner soeben betheuerten praktischen Ueberleguna stand. Aber er sprach mit heißer Ueberzeugung und darum eindrucksvoll. Hugo kniff die Lippen zusammen. Hinter dem Schulmeister steckte doch mehr, als er erwartet. Ein verteufelt hübscher Bursche war er zudem mit seinen leidenschaftlich glühenden Augen und der genialen Lockenfülle und die Worte flössen ihm in hinreißendem Feuer, mit bestrickendem Wohllaut von den Lippen. Ein häßliches Gefühl des Neides regte sich schließlich in Hugos. Brust. Was war er mit aller seiner gestählten Energie gegen diesen brausenden Ju gendüberschwang, der froh und trotzig nach den höchsten Lebenssternen griff! er blieb doch immer, stumpf und alternd, am Boden kleben. Mir ganz gleichgiltig, woher Du es nimmst, aber sorge dafür! Gerade vor ihm dürfen wir unö jetzt nicht bla. miren. Uebrigens unbegreiflich, daß Deine Wirthschastskasse stets geleert ist..." Huao. der um einige Schritte vor ausgegangen war, vernahm gerade noch diese letzten heftigen Worte des Barons, während er in die Schloßballe trat und Emmv flucktartia durch die entgegengesetzte Thür verschwand. Das ganze Gesicht ein strahlendes liebenswürdiges Lächeln, kam ihm Braschen mit ausgestreckten Händen entgegen. Endlich, mein lieber, alter Junae!

!st (h Fleudeliiaz. ün wtf Teiefrt Riffen. Willlcmmcn, tausendmal ?iK!2M5ttn, und laß Dit dieses Haus iwn eine zweite Heimath werden. Doktor. Sie bewährter Sachverständier. welches ist der beste Tropfen in '.nserem Keller. der St. Perray

. oder der fünfziger Lafitte?" Mit geschmeichelter Bescheidenheit J r a. sTt P. a. a. 5 enlscyieo q Narrow zur oen eoien weißen Burgunder, aber es hörte eioentlich Niemand auf ihn. Tessa und Arno waren eingetreten und dem Vatcr jubelnd entgegengcflogen. Ein so hübsches Familienbild; das blühende Mädchen und der frische Knabe den wenigstens noch jugendlich erscheinenden eleganten Vater umschlungen haltend .... Zum zweiten Male fühlte Hugo den Neid in sich aufsteigen. Dieses unverbesserliche MauvaisSujet, das seine Frau zu Tode geärgert und noch heute auf galante Aben teuer ausgeht, wird geliebt, während ich mit meinem Gelde wie ein lebensmüder Rabe in meinen leeren vier Pfählen hocke, dachte er. und für einen Moment sah er sich selbst in den Armen eines zärtlichen Weibe, umgeben von blühenden Kindern. (Fortsetzung folgt.) Eyolerisch. Won Paul Cdreitrcut. Herr Rentier Franz Xaver Widmayr war heute wieder einmal mit dem linken Bein zuerst aufgestanden. Mit semer Theresia hatte er innerhalb einer Stunde schon den dritten Krach" gehabt. Zuerst hatte er mordsmäßig ge schimpft, weil der Bettvorleger um 5 Centimeter zu weit vom Bett entfernt lag, dann hatte er sich darüber , geargert, daß das Waschbecken bei jeder Beruhrung des Wassers hm und her wackelte und schließlich hatte er mit' einem gar jämmerlichen Fluch die Gardine wieder zugezogen, weil die Sonne frech genug war, in'S Schlafzimmer zu scheinen. Jetzt saß er beim Kaffeetisch und Theresia goß ihm eine Tasse voll des braunen Trankes. Herr Franz Xaver Widmayr und Frau Theresia Widmayr bildeten ein körperlich etwas ungleiches Paar. Er war ein kleiner dicker Herr mit rundem Gesicht, lebhaft funkelnden Augen und von unglaublicher Beweglichkeit. Sie überragte ihn um mehr als Haupteslänge, befleißigt sich der größten Magerkeit, ihre Bewegungen waren langsam und gemessen und ihre wasserblauen Augen blickten starr in's Leere. Rest! Resi!" schnellte der kleine Dicke plötzlich epor, das ist unerhört, ich verbitte mir solche Rllcksichtslosigleiten. Diese ganze Bummelei habe ich satt ....", dabei rüttelte er an dem Tisch, daß das gesammte Kaffeegeschirr in's Wanken geriete). Er ballte die Faust und wollte diese eben niederfallen lassen Wo ist das Morgenblatt?" schrie er. ich bitte mir aus. daß ich zum Kaffee die Morgenzeitung lesen kann, die verlange ich. die muß ich kriegen. . . . und puff, sauste die Faust hernieder, daß das Sahnenkannchen Koboltz schoß. Aber Franz," meinte die Frau, die Morgenzeitung liegt ja neben Dir. Du hast sie nur nicht gesehen." Was? Neben mir?" pustete der Mann und die schwarzen Aeualein drohten ihm aus dem Kopf zu springen. Nicht gesehen? Solche Dummhelten verbitte ich mir erst recht: das Morgenblatt hat so dazuliegen, daß kch's sehe. ... Ich will überhaupt mit diesem elenden Wisch" und . . . hurrah . . . flog das Blatt in die Ofenecke. Es ist eine Gemeinheit eme elendigliche. mich am frühen Morgen schon so zu ärgern. Ist's 'ne Gemeinheit, I oder nein?" herrschte er seine Frau an. Die sah in die. andere Ecke des Zimmers und sagte dann mit' langsam schleppender Stimme: Wenn Du Dich so aufregst, wird sich Dein Herzleiden wieder melden. Auch Dein Kopf. Dein Magen, Dem? Nieren . . ." Der kleine dicke Herr klappte zusammen wie ein Taschenmesser und sank stöhnend in die Ecke des Sophas. Du hast Recht, Theresia. stammelte er endlich, mein Herz, mein Kopf, mein Magen, meine Nieren ..... ich darf mich absolut nicht ausregen. . . , er holte die Zeitung aus der Ofenecke wieder hervor, nahm einen Schluck Kaffee und begann seine Morgenlektüre. Kaum hatte er die ersten Sätze des Leitartikels gelesen, als er das Blatt wieder auf den Tisch warf und nervös mit den feisten Fingern auf die Tischplatte trommelte. Dieser Esel von Zeitungsschmierer," knurrte er seine Frau herausfordernd an, was glaubst Du. daß dieser Kerl sich erdreistet hier zu schreiben?" Frau Theresia antwortete nicht. Sie hatte ein gußeisernes Gesicht aufgesteckt und fizirte irgend einen Punkt an der Tapete. Sie kannte den Rummel zur Genüge, so ging's schon seit einem halben Dutzend Jahren. Einen solchen Zeitungsschreiber müßte man verklagen, dem Staatsantdalt übergeben, eingesperrt müßte er werden .... zeitlebens ... . im ZuchtHaus eiferte er weiter und eine glühende Röthe stieg ihm ins Gesicht, eine weitere Zinsfuß - Herabsetzung der bayerischen Rentenbriefe verlangt dieser Schuft. Donnerw , wovon sollen wir armen Rentiers denn leben? Immer weniger Zinsen und noch weniger Zinsen, Herrgott von Bentheim, das ist ja zum verr . . ." In diesem Augenblick ertönte schrill die Thurklmgel. Dieses ewige Gebimmel." schalt der Dicke, so geht's von Tagesanbruch bis spät in die Nacht hinein. Welcher Esel will denn schon wieder was von mir? Das Dienstmädchen meldete den Schneider, der ihr auch auf dem Fuße folgte. Grüß Gott, Herr Widmayr .... weiter kam er nicht. Herr," schrie ihn dieser an. Herr, wie können Sie mich 'denn mitten in der Nacht überfallen! ASks waS balb-

weaS Renttek ist. schlaft llnl diese Zeit noch, verstehen Sie?" Aber entschuldigen Sie nur," antwartete ganz verschüchtert der Schneider, Sie haben mir doch eine Postkarte geschrieben, daß ich Sie sofort nach Empfang derselben mit meinen Mustern besuchen solle." Herr." schrie der Dicke auf, was geht mich meine Postkarte an! Und wenn ich zehn dämliche Postkarten schreibe, so braucht das. was darauf steht, noch lange nicht wahr zu sein. Machen Sie die Thür von außen zu. aber schleunigst, wenn ich bittei? darf. sonst soll Sie der T . . . ." Der Schneider retirirte zur Thür. Sie regen sich auf. Herr Widmayr flüsterte er zwischen Thür und Angel, .wenn nur Jyr Herz. Ihr Kopf Hinaus," rief ihm wüthend der Dicke nach, kümmern Sie sich um Ihr weites Herz, um Ihren dicken Kopf. So'n Schafskopf." pustet er dann, über so'n Schafskopf muß man sich heutzutage noch ärgern, es ist ja um aus der Haut zu fahren." Thu' das nicht. Mann." mischte sich Frau Theresia in das Gespräch. Du könntest dann vielleicht nicht wieder hinein. Und außerdem. bedenke Deine Gesundheit. Dein Herz, Dein Magen . . .," dabei traf ihn ein eisiger Blick ihrer Fischaugen.. Du brauchst mich gar nicht so anzusehen," murrte er mit leiser Stimme,

ich weiß, was ich meiner Gesundheit schuldig bin. Oder meinst Du etwa nicht? Na, das wäre ja noch besser. Ich schone mich, verstehst Du? Sogar viel zu sehr für mein Temperament. denn wenn ich hier so könnte, wie ich wollte, da müßten zehn Donnerwetter hmemfahren in diese Wirthschaft vertrackte ..." , mit fliegenden Schlaf rockschößen unternahm er einen Dauerlauf durch das Zimmer. Als er unter dem hohen Wandspiegel Kehrt machte. Kladderadatsch nahm der Schlafrock eme 'große Vase und warf sie herunter, daß die Splitter bis auf den Kaffeetisch klirrten. Frau Theresia verließ, ohne ein Wort zu sagen, das Zimmer. Wirthschaft. Wirthschaft. Horatio." stöhnte Herr Widmayr. so'ne Lumperei. wer nun hier wieder Schuld hat." Er ließ sich auf das Sopha fallen, und grübelte eine Weile nach. Endlich schien ihm ein Gedanke gekommen zu sein. Cenzi," rief er nach der Küche hinaus. ..Cenzi. Cenzi..." Das Dienstmädchen eilte erschrocken herbei, daß doch der Herr immer so entsetzlich schreien mußte. Haben Sie die Vase auf den Spiegeltisch gestellt?" fragte er mit möglich ster Selbstbeherrschung. Ja wohl, Herr Widmayr," antwortete das Mädchen, Sie haben mir das selbst befohlen, und Ihre Frau hat ikir aufgetragen, stets Ihren Befehlen nachzukommen." Ich soll das befohlen haben?" herrschte er das Mädchen an. ist mir gar nicht eingefallen. Und wenn ich's befohlen hätte, wie kannst Du dummes Ding solche Befehle denn ausführen! Gekündiqst wirst Du. hinaus fliegst Du. . . ." Aber die gnädige Frau hat doch. . ." Gnädige Frau ist auch gekündigt, fliegt auch raus." brüllte der Ren; tier mit kreischender Stimme, diese Schlamperei hier, da muß man ja platzen vor Wuth " Da öffnete sich leise die Thür und Frau Theresia erschien auf der Bildfläche. Du redest wieder viel zu laut," sagte sie mit ihrer klanglosen Stimme. Cenzi wird nicht gekündigt, die fliegt nicht hinaus, und ich? Na, Du weißt doch. Dein Herz. Dein Kopf, Dein Magen. ... Du mußt Deinen Gesundheitszustand im Auge behalten, sonst werde ich zu zeitig Rentier - Wittwe.Herr Widmayr erbleichte unter dem Blick, der ihn streifte. Natürlich, seine Frau hatte Recht. Wenn er sich nicht mehr schonte.... Na, diesen Spaß wollte er ihr aber doch so lange als es irgend ging versalzen. Ich will jetzt frühstücken," sagte er aanz' ruhig, möglichst gut und von dem Guten möglichst viel, meine Gesundheit geht mir über Alles." Es wurde aufgetragen, daß sich die Balken bogen und Herr Widmayr schmauste mit gutem Appetit darauf los. Eine Scheibe Roastbeef, ein Stück Thüringer Wurst, eine Schnitte KalbSbraten und zum Schluß eine Sardine in Oel. Er griff nach der Blechbüchse und angelte ein Fischlein heraus. ES schmeckte vorzüglich, ein zweites konnte nicht schädlich sein. Er nahm nochmals die Blechbüchse und begann in derselben zu angeln. Aber so oft er auch die 6abel und den Löffel in Bewegung setzte, sie kamen leer zurück, er fing nicht den geringsten Fisch. Sapperlot, Theresia," sagte er endlich, indem ihm eine verdächtige Röthe in's Gesicht stieg, weshalb ist denn da keine Sardine mehr in der Büchse?" Weil Du eben die Letzte verspeist hast," antwortete Theresia mit Seelenruhe. So eine Schlamperei," brauste er auf, in welchem bürgerlichen Haus halt kommt eine Büchse auf den Tisch, in der nur noch eine Sardine drin ist, in welchem, frage ich Dich, There sia!" In unserem," meinte die trocken und beauftragte das Dienstmädchen, den Tisch abzuräumen. Herr Widmayr sank auf seinen Stuhl. Diese Frau bringt mich mit ihrer Ruhe um." stöhnte er. Als er sich schließlich wieder gefaßt hatte, begann er seme Toilette zum Gange nach dem Frühschoppen. Dabei ging eö ohne Poltern und Schimpfen nicht ab: Der OSönbelt sitzt im Olut. Reine Olut bedeutet reine Saut Obne diese keiue Oüöubeit. Caßcaretö, Candy Cathartic reinigen daß Llut, kräftigen die Leber uud entferven alles Unreine aus de Körper. Fangen Sie heute an, Pusteln, Oesüvüre. Mitesser und so veiter zu vertreiben. Ochönhett für 10e. ' 3 I rm. ir m ri & -W - allen upcujcttn.- öie?xni..t.ui:z Ciscos' 4 10. 25k. '

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ragen war zu eng, vie ttravatte nicht bequem gt'"?, di? S"?feln glänzten rnu,i -r'i . .ich '!.:: . er Hut war nicht sauber l.ri'.. v:Uid; ai-r 50g Herr 2. ';v.r . rcn : . ..a: , nachdcn'. er dem ..'itstmadchen, dar xl-s v-, Flurthllr öffnete, noch zuger. u?:it: Wegen mir brauchen Sie nichi lang an der Thür zu stehen und Mauläffen feil zu halten.Mit einiger Verspätung traf Herr Widmayr zum Mittagessen ein. Die Suppe stand schon auf dem Tisch, sie wurde schweigend verzehrt. Auch während des Bratens war Herr Widmayr so ruhig, daß ihn seine Frau fürschend sizirie. Als sie sah. daß es in seinen Zügen blitzte und wetterleuch !ete. wartete sie gemächlich den Ausbruch seines Gemüths-Vesuvs ab. Herr Widmayr schob unmuthig den Teller von sich und als er sich den Mund wischte, grollte er: Der Esel, der dumme, der soll's nur Probiren. . . So ein Grobian infamer. . . Verklagen will er mich! Das werde ich ihm ansireichen, diesem klotzigen Kerl, dem früheren Ochsentödter und jetzigen sogenannten Sechs - Dreier - Rentier Weingartner." Ach so," warf seine Frau ein, mit Deinem Freunde Weingartner hast Du Dich wieder einmal gezankt. . Stell' die Thatsachen nicht auf den Kopf schrie der Mann, ich habe mich nicht mit ihm, sondern er ht sich mit mir gezankt, das ist festzustellen, w':ln die Sache vor die Adrokan kom'.nt. Ich sei ein Pantoffelheld, hat er mir gesagt, und da hab' ich's ihm denn crdentlich gesteckt, dem Fratz, dem NiesenRrrr...." die Stimme versagte ihm und er zog sich in das Schlafzimmer zurück, um die wohlverdiente Mittagsruhe zu halten. Gegen 4 Uhr tauchte Herr Widmayr wieder am Kaffeetisch auf. Er schien all die Aufregungen, welche der Tag gebracht hatte, vergessen zu haben, denn er sah -frisch und rosig aus und schlurfte, mit großem , Behagen den Kaffee. Dann sah er zum "Fenster hinaus und da die Sonne gar freund lich lächelte, fragte er seine Frau in einem Anfall von guter Laune: Na, Resi, wie ist's, willst Du mich heute auf meinem Spaziergange begleiten?" Ich danke, lieber Franz." sagte die, aber das geht nicht, weil ich meine Schwester für heute zum Besuch eingeladen habe. Und außerdem' hast Du ja das ganze Jahr hindurch keine Sehnsucht nach meiner Begleitung." Sooo," machte er gedehnt, Du kennst ja meine Sehnsucht gar nicht. Aber natürlich, ganz selbstverständlich', ich brauche ja nur einen Wunsch zu äußern, da kann ich sicher sein, daß er mir abgeschlagen wird. Bin ich denn nun verheirathet oder nicht? Solche Rücksichtslosigkeiten können nur die Frauen begehen, nur die Weiber können die Weiber, sage ich Dir. die Weiber...." er hatte seine Stimme schon wieder bis zum höchsten Diskant emporgeschraubt, und Deine Schwester. . . was will denn das Weib bei mir? Klatschen, Tratschen ." und damit trat er ärgerlich seinen Spaziergang an. Zum Abendessen kam er nach Hau?, heiter, fast lustig. Er schwang sich sogar zu einigen Scherzen empor, so daß Frau Theresia bald an ihrem Ehegespons irre zu werden begann. Nicht ein böses Wort fiel. was war denn nur mit diesem Mann heute los? Der aß, trank, lachte, es war kaum zu glauben! Als die Uhr acht schlug,machte er sich nochmals mm Ausaeben fertig.

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Redakteur fr i i t l l l b l 55 U i l l 55 l b lb h 55 i x WWW Mlender ! Du willst noch einmal forigehen?fragte Theresia. Gewiß." meinte er, heute ist ja Mittwoch." rs geht Dich denn der Mitt11 )(' Ul( V . 7rtx viel -u)i mich der an. das ist ' ? '??7l Skatab'n?. ?s wird an der Miu.. r-ru, daß die Wände zlir"..' Das ist ja hat denn das wieder ü - . i spielt denn da mit?" Heutmorgen haben wir's tw.jK- ? delt. Mit spielt ein Dritter" rnu mein Freund Weingartner." Ich denke, mit dem hast Du Dich heute Mittag gezankt?" .Ich ich?" kreischte der Mann auf. Deine Verleumdunzen habe ich satt satt bis hierher ," er machte eine bezeichnende Geberde nach dem Hals. ich zanke mich mit Niemand. mit gar Niemand, selbst mit Dir nicht. Und außerdem wenn ich mich zanke, so thut's weiter auch noch nichts. ..." Der Dritte". Herr Widmayr und Herr Weingartner haben bis Mitternacht vergnügt beim Skat gesessen. Um 12 Uhr 10 Minuten wurde nach dem Hausknecht gerufen, weil Herr Widmayr unter gräßlichem Fluchen und jämmerlichem Geschrei gedroht hatte, allen beiden Skatgaunern und sämmtlichen Kibitzen die Knochen zu zermalmen. Um 12 Uhr 11 Minuten hatte der HauZknecht seines Amtes gewaltet. Um 12 Uhr 30 Minuten kam Herr Franz Xaver Widmayr nach Haus. Er war von sehr ramponirtem Aeußeren und als ihn Frau Theresia erstaunt ansah, kreischte er mit dem letzten Kraftgebot seiner Stimme: Ich bitte mir aus, daß Du Dich nicht einbildest, daß ich aus der Kneipe herausgewor fen worden bin ... ! Selb st bewußt. Herr: Wie sich Ihre Tochter nur mit diesemHerrn abgeben kann; der Mensch war ja schon drei Mal verlobt!" Dame: Verlassen Sie sich darauf, wenn er sich mit meiner Tochter verlobt, kommt er nicht mehr loß!" Der neue Hut. Gnäd'ge Frau. Ihr neuer Herbsthut ist wieder mal ein Gedicht!" Na. der ist schon mehr ein Drama, und zwar eins, bei welchem sehr viele Thränen vergossen wurden." Unbegreiflich. Süffel (auf der Reise): Donnerwetter, ist daS ein Bier! Und hier bau! man keine Universität?!" I n einem Theater in Forkshire war folgendes Plakat zu lesen: Damen, die ihr Haar an den Hüten befestigt haben, ist gestattet, die Hüte aufzubehalten." Damit war die leidige Hutfrage für daS' Theater, zur Zufriedenheit gelöst. . - ' D. IE. Mcegello, Leichen Bestatter, Wieder auf demIäluck'.Pla . " 5!o. 221 u. 223 5!. Delak?are Str. Tel. 250. FRED LAG LER, . ach soll Hna fort; . - tts. 15 Cöb Ulaba Ctrafce. vampwcbleif-(Ztablisseeni Rasirmefsn für Barbiere,' Scheeren, Clip oerS und chirurgische Instrumente vnde schnell und au: geschUM. Wt Crtet A4MJ44 ? 4Mt.M4 -- ...'- . t

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