Indiana Tribüne, Volume 22, Number 92, Indianapolis, Marion County, 20 December 1898 — Page 2

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Mwna . Brwüns. Erschentt Täglich und Sonnts t täglich .Tr'büne kostet durch den Xxl.cc J Eentt per Woche, die ConnttgXrttüel Sextl per oche. e!d iuf tsrwc 1 Jt Octttl ptx Vt. Per Vft rhalb di Ub x,g,sqi la ,raulie,hln l DaK. CIHmi 18 C& lad ams Indianapolis, Znd., 19. Dezember'S. quö ran Yen HäuölichkeltS'Tagen. Bald wird wieder der Geburtstag des berühmten zmerikanischer. Patrioten und Stsatsiannes Benjamin Franklin in engeren Kreisen gefeiert werden. (Am 27. Januar.) Franklin war bekanntlich auch ein vielseitiger Erfinder, und es wird von Interesse sein, bei jener Gelegenheit einer seiner Erfindungen zu gedenken, welche bei den Meisten in Vergessenheit gerathen ist, aber im Hinblick auf die allgemeinen Häuslichkeits Zustände seines Zeitalters und seiner Volksgenossen besonders bemerkenswerth erscheint. Franklin hat nämlich auch einen, nach ihm benannten Ofen erfunden, welcher zum Theil geradezu eine neue Zeit für das Leben der Colonial-Ame-rikaner bedeutete. Man kann sagen, daß sie bis dahin keinen Ofen im modernen Sinne des Wortes in ihren Haushaltungen gehabt hatten. Mit Recht konnte Franklin in einer seiner Schriften von der Heerdstätte unserer Vorväter- sprechen, so wunderlich auch heute eine solche Bezeichnung vielen Amerikanern erscheinen mag. welche vielmehr geneigt sind, dieselbe auf die Zeitgenossen Franklin's anzuwenden. Diese Heerdstätte (welche seinerzeit den völlig vergessenen Namen clayellpiece" führte) erhielt sich aber noch b's in seine Tage hinein, sie war die einzige Stelle im Haus, wo Feuer gemacht wurde, und sie war von gewaltigem Umfang. in der That so groß, daß man das benöthigte Holz für sie in Gestalt großer Stämme, welche an Ochsen Gespanne angekettet waren, direkt in's Haus schleppte. Um die Heerdstätte waren Sitze angebracht mit hohen und festen Lehnen, um.en starken Luftzug abzuhalten. Die Kamine waren von solchem Umfang, daß bei allen heftigen Schneestürmen dasFeuer beständig von den niederfallenden Flocken zischte! Ein solcher Kamin war in früheren Colonialzeiten auch eine sehr gefährliche Affaire: denn er war nichts als eine Zusammensetzung von Stöcken und Lehm! Später aber baute man große steinerne Kamine, selbst wenn das ganze übrige Haus aus Holz bestand. Auch diese waren indeß noch sehr plumpe Ungethüme. Innen wurde ringsum ein Aorsprung angebracht und auf diesem ruhte die sogenannte back bar", eine Holzstange von einem noch recht grünen Bäumchen, an welchem.die riesigen Töpfe und Bratroste aufgehängt wurden. Obwohl das Holz grün war, verkohlte es doch manchmal etwas schneller, als man erwartet hatte, und gar manche Mahlzeit fiel in das Feuer und ging flöten! Erst ein Jahrhundert nach der ersten Besiedelung erfand einVnkee,dessenName verschollen ist, den eisernen Drehkrahnen für diesen Zweck. Die Erfindung des Franklin'schen Ofens kam sehr zeitgemäß; denn Mangel an Holz hätte ohnedies uni jene Zeit zum Aufgeben der alten Gepflogenheiten genöthigt. Der Brauch, an zwel verscrneoenen stellen in einem Hau's Feuer zu machen, kam gleichfalls verhältnißmäßig spät auf. Beide betreffenden Räume wurden zugleich auch sin SL,laszwecke benutzt. Uebrigens besaßen die neuenglischen Eolonisten merkwürdigerweise ein Vorbild des hoch - modernen Klappbettes", allerdings ein sehr robinsonmäßiges, das mit Angeln an der Wand befestigt und durch Vorhange (lauter Haus macher Arbeit) dem Anblick entzogen wurde. Ein solches Bett war nur für den Herrn und die Herrin des Hauses tot nmmi. 153 tu wenig tens nie ein Unglück damit passirt. Lange Zeit waren die Küchengeräthe äußerst einfach und bestanden fast nur aus riesigen Töpfen und Kesseln von Messina. Kupfer oder Eisen. Die Kessel waren oft die kostspieligsten Gegenstande der ganzen Haus - Einrich tung, und manche wogen 40 Pfund! Mit der Zeit kam ein kleinerer Topf auf, welcher in' den größeren hineinge stellt wurde. Zinn kannte man wenig, und die nö tmaen Beyatter zum Traaen von Wassei und anderen Flüssigkeiten wa n.ehr schwerfällige Dinger von Holz oder Metall, ohne Griffe oder Stiele, aber mit Oehren, durch welche man eine kleine Stange zum Tragen steckte. Und ungemein einfach waren die Mahlzeit - Einrichtungen. Teller gab es meistens nicht, sondern gewöhnlich oalte man nix oen trencner . eine etwas ausgehöhlte Holzplatte, aus wel cher je zwei Personen zu essen hatten. (Zabeln waren in der ersten Zeit der Besiedelung völlig unbekannt, und viele Jahre lang war Gouverneur Bradford don Massachusetts wahrscheinlich die einzige Person in Amerika, die sich einer Gabel bediente! Da fast Alles direkt mit der Hand zum Mund gefuhrt werden mußte, so waren natur lich Servietten oder was man heute so nennen wurde von großer Wichtigkeit. Man saß meistens auf Bän ken ohne Lehnen. Den Kindern wurde wr nicht erlaubt, sich an den Tisch zu eden, sondern sie mußten entweder nnter den Erwachsenen stehen bleiben und schweigend nehmen, was ihnen von Zeit zu Zeit gegeben wurde, oder sie hatten ihr besonderes Tischlein und mußten sich alle Speisen vom Tisch der Aelteren holen. Stets wurden sie an gehalten, so rasch wie möglich zu essen und dann Zu machen, daß sie aus dem Weg kamen! Gar Mancher kann eö dir nicht verzeihen, daß er sich gegen dich verzangen hat.

(ritte (5rsinoUttg verlangt. t , ' ! ; Neben vielen bereits gemächtett Erfindungen ohne praktischen Nutzen gibt es auch noch mancherlei zu machende Erfindungen, die wirklich einem klas-

senden Bedürfniß abhelfen würden (und wäre es nur ein eingebildetes) und dem Erfinder oder Ausbeuter großen Gewinn bringen könnte. Dahm gehört auch eine Vervollkommnung des Thermometers, oder vielmehr ErWeiterung seiner Thätigkeit in ganz bestimmter Hinsicht. Nämlich: Das Thermometer sollte zu einem Apparat umgebildet werden, der nicht blos die Höhe des Quecksilbers zeigt, sondern auch den Feuchtigkeitsgrad verzeichnet und unS so den Grad des Behagens oder Unbehagens verkündet, welchem das menschliche Körpersystem ausgesetzt ist. Unsere bisherigen Thermometer sind eigentlich ganz nutzlos, wenn es sich um Verzeichnung des wirklichen Temperatur - Zustandes handelt, wie belebte Wesen sie suylen müssen. Fast Jedermann weiß z. B., daß 80 Grad F. Hitze in Verbindung mit 80 Grad Feuchtigkeit eine arge körperliche Qual für Wesen unseresgleichen bildet, wahrend andernfalls sogar 90 Grad H:: bei niedrigem Feuchtigkeitsgrad . p...c-?jr. t ijc. r.: gar Niazi lonoerlill) unoeoagillq zu jcui brauchen, außer sofern sie zum Schwitzen führen. Und Aehnliches gilt auch von der Kälte. Ein Nullgrad - Wetter mit t r o ck ener Luft beeinflußt gesunde Leute nicht viel anders, als reiche Dosen Champagner. 'Aber em Temperaturstand von 40 Grad über Null mit einem feuchten Ostwind macht Alles vor Frost schauern und wehe, wenn alle die Flüche in Erfüllung gingen, die in solchen Calamitätszeiten aufsteigen! Mit dem Temperaturstand allein ist für die Bestimmung des Wetter - Comforts oder Wetter - Elends derMenschheit sehr wenig gethan, wie man sich auch in der jüngsten Zeit wieder an vielen Orten überzeugen konnte. Der Feuchtigkeitsgrad der Atmosphäre gehört unter allen Umständen unerläßlich dazu. Noch hübscher wäre es, wenn an einem solchen Apparat (dem man passenderweise etwa den Namen Comfortonieter" geben könnte) auch die Winde zugleich verzeichnet wären, doch es sei nicht zu viel verlangt, um Erfinder nicht abzuschrecken. Natürlich kann ein geübter Wetterkundiger schon heute Temperatur und Feuchtigkeitsgrad in ziemlichem Maße gleichzeitig erkennen. Aber damit ist der Masse wenig gedient: sie braucht einen Apparat obiger Art, der uns nicht schnöde foppt und uns nicht sagt, daß wir leidlich warm hätten, wenn wir zu Tode frieren, oder daß wir erträglich kühl hätten, während wir geradezu gebraten werden, u. s. w. Ohne Zweifel würde der Erfinder eines derartigen Apparates dem Publikum einen höchst geschätzten Dienst leisten, und derartige Dinger würden eine Popularität erlangen, wie sie dem Thermometer niemals beschicken sein wird! Indianer Schmttter!ingSglaube. In den Dörfern der Blackfoot-Jn-dianer und auch mancher anderen Stämme plaudert ein Correspondent gewahrt man an den verschiedenen Hütten oder Logan" außer dem Bild irgend eines Wildes oder eines Vogels hoch oben, in der Nähe des Rauch Loches, meistens ein Zeichen, welches der Fremde für ein plumpes Malteserkreuz halten mag. Dasselbe bedeutet jedoch allemal einen Schmetterling. und ein hübsch:s Stückchen indianischer Mythologie steht damit in Verbindung. Nach dem Glauben dieser Indianer ist es der Schmetterling, welcher ihnen ihre Träume bringt, die sie-stets als Nachrichten betrachten, welche sie im Schlaf erhalten. Als NachrichtenBringer überhaupt spielt der Schmetterling bei ihnen eine so bedeutsame Nolle. wie in so vielen unserer Volksund Liebeslieder das Vögelein, und allerlei Volks Sprichworter sind da rüber verbreitet. Der lautlose Flug des zarten, schö nen Schmetterlings über die Prairie dahin'scheint auf die Gemüther dieser Naturkinder einen noch tieferen Eindruck gemacht zu haben, als der Vogelflug, und der Schmetterling als Traumvogel ist. jedenfalls ein ganz poetischer Gedanke. Nach der Ansicht emes alten Häuptlings hangt die Er wählung des Schmetterlings zum Traumvogel auch damit zusammen. daß manche Menschen nicht blos Indianer durch langes Anblicken eines Schmetterling gewissermaßen .hypnotlsirt werden und Schlaf-An-Wandlungen bekommen oder in völligen Schlaf verfallen. Verschiedenes Wahlrecht! Gewaltige Gegensätze bietet das Wahlrecht der verschiedenen Staaten. Während in- manchen Staaten, namentlich im Süden, mit großer Energie auf eine Beschränkung des Wahl, rechts hingearbeitet wird, sind die Gesetzgeber anderer Staaten bemüht, dasselbe einer möglichst großen Anzahl von Bewohnern zugänglich zu machen. Die Folgen davon sind- bei den letzten Wahlen tUiz zu Tage getreten. Nehmen wir beispielsweise Mississippi und Utah, welckie in dieser Hinsicht zwei Extreme rep"äsentiren. Nach Ausweis des letzten Census hatte Utah 207.000, Mississippi dagegen 1.290.000 Ein. wohner, d. h. mehr als sechsmal so viel. Seitdem hat die Bewohn'.rzahl von Utah zwar bedeutend zugenommen, aber sie beläuft sich immer noch nicht auf den vierten Theil von derjenigen Mississippi's und trotzdem wurden bei der letzten Wahl im erstgenannten Staate über 100.000 Stimmen abgegeben und in letztgenanntem weniger als 30.000. Woher kommt dies in die Augen fallende Mißverhältniß? Diese Frage ist mit dem Hinweis auf das in beiden Staaten geltende Wahlrecht leicht zu beantworten. In Mississippi wird das Wahlrecht durch allerlei BeI schränkungen nur'einer kleinen Anzahl von Bürgern Luaänalich gemacht. ' Wer

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hott ftlmmcn will, muß zwei Jähre im Staat und ein Jahr im Precinct anlässig sein, die Bundes - Constitution lesen, verstehen und erklären können, auch darf er mit keinen Localsteuern im Rückstände sein, nur für Geistliche ist eine Aufenthaltsdauer im Precmct von 0 Monaten erforderlich. Wie liberal sind diesen Beschränkungen gegenüber die Bestimmungen in Utah! Männer und Frauen dürfen m Utah das Wahlrecht ausüben, wenn sie das 21. Lebensjahr überschritten haben, ein Jahr im Staate und 60 Tage im Precinct ansässig sind. Irgendwelche Schulbildung wird nicht verlangt. ebensowenig besteht eine Verpflichtung zum Steuerzahlen und nur wer sich des Hochverraths schuldig gemacht oder das sehr laxe Wahlrecht übertreten hat, wird von der Ausübung desselben ausgeschlossen. Thatsächlich besteht also für majorenne Personen beider Geschlechter keinerlei Beschrankung und es läßt sich leicht erklären, wie in Utah circa der dritte Theil aller Bewohner das Stimmrecht auszuüben berechtigt ist. Auch m Wyommg sowie Colorado haben die Frauen das Stimmrecht, und in letztgenanntem Staat braucht man nur sechs Monate (zehn Tage :m Precinct) zu wohnen, um dasselbe ausüben zu dürfen. Ewige Staaten, wie Colorado, gestatten Ausländern die Ausübung des Stlmmrechtö, sobald dieselben die Erklärung, amerikanische Bürger werden zu wollen, abgegeben haben. Aus der Wolfsjagd. In der Hornvieh Weidegegend von Süd - Dakota, westlich vom Missourifluß bis nach den Black Hills (zu wel cher die abgetretenen Viehtrieb Ländereien der Sioux gehören) sind die Grauwölfe noch eine arge Plage, und auf die Erlegung dieser, sowie auch der Coyoten oder Prairie Wolfshunde werden gute Prämien gezahlt; der Prämien Fonds wird durch eine Besteuerung der Viehzüchter in der Höhe von 5 Cents für jedes Stück Hornvieh aufgebracht. Man hat drei PrämienDistricte, in welchen ein verschiedener Betrag gezahlt wird; im Allgemeinen aber beträgt die Prämie für jeden erlegten Grauwolf 7 bis 10 Dollars, und für erlegte Coyoten 50 Cents bis $1 das Stück. Ueberdies können Diejenigen, welche diesem verdienstlichen Werk nachgehen, viele VerpflegungsGefälligkeiten für sich und ihre Pferde bei den Viehzüchtern erhalten, und mehrere besonders erfolgreiche Jäger und Fallensteller bringen es zur Zeit auf 5100 bis $140 die Woche an Prämien! Einer dieser, der jüngst nach Chamberlain. S. D.. zurückkehrte, erzählt Über die Campagne gegen die Grauwölfe u. A.: Die Grauwölfe sind äußerst schlau und Mißtrauisch, und wer ihnen Mit Fallen und Köder beikommen will, muß besonders geschickte Vorkehrungen treffen, ja nicht ihren Verdacht zu erwecken. Auch kommt es sehr darauf an. daß die Fallen nicht gleichzeitig Hornvieh und Pferde in Gefahr bringen. Den Grauwölfen gegenüber genügt es nicht, die Fallen selbst gut zu verdecken und frisches Fleisch (gewöhnlich Hammelfleisch) als Köder zu verwenden; sondern das Fleisch muß noch besonders p a r s u in 1 1 1 werden, damit es die Thiere nach den Fallen zieht. Man hat dafür ein eigenes Geruchs - Präparat hergestellt, dessen Hauptbestandtheil Moschus ist, oder irgend etwas, das diesem im Geruch ähnelt. Kommt dann noch ein günstiger Wind hinzu, so können Wölfe sogar auf eine (englische) Meile Entfernung herbeigelockt werden, da sie den durchdringenden Geruch in der Luft wittern. Langsam nahern sie sich dann der Stelle, und schon während sie das Fleisch rings beriechen, laufen sie in die Falle. Sämmtliche Fallen sind mit einer Kette besonders befestigt. Auch Coyoten sind nicht leicht zu fangen, wenn kein parfümirter" KLder angewendet wird. Wo Coyoten sich aufhalten, da sind gewöhnlich Grauwolfe mcht . weit davon: denn erstere dienen letzteren zur Beute, wenn sie Nahrung rar ist. - Zlin die Arciyett. Von'I. Pederzani Weber. An einem Novembertag des JahreS 1862 saß M. Rayly. ein in der russischen Gesellschaft bekannter Engländer, verdrossen,' schlecht gelaunt in seiner behaglich eingerichteten Wohnung zu Moskau. Trotz der Wärme, die aus dem offenen Kamin strömte, der aut verschlossenen, mit persischen Gardinen verhängten Fenster und der mooswelchen. den ganzen Boden bedeckenden Teppiche fühlte er ein leises Frösteln, den kalten Fieberschauer, der zeden befällt, der den Sprung aus dem' Leben machen will ... " Was trieb den vornehmen, wegen seires Glückes viel beneideten reichen Lebemann zu diesem feigen Streich? Sein Verhängniß und ein Gelöbniß, das er an dem Tage, wo er in Moskau ankam, abgelegt hatte . . . M. Nayly, der Sohn eines wohlhabenden Kaufmannes in der City Londons, hatte nämlich nach dem Tode seines Vaters als ein Abenteurer gelebt und wie ein Ncmade die civilisirte Welt durchzogen, ohne Lebenszweck und Ziel, denn er war ein Meister im Müßiggang. Von Kindheit an haßte er alles, was Ordnu.ig, geregelte Lebensweise oder Arbeit hieß und wollte immer nur das thun, was ihm Vergnügen machte, wenn es auch Mühe und Gefahren kostete . . . Ich kann nicht arbeiten und mich ins Joch einer Pflicht beugen," rief er oft seinerMutter zu, die ihn ewig mit Vorwürfen peinigte Das ist mein Verhängniß, durch das ich zu Grunde gehen werde ..." So lange das große, vom Vater ererbte Vermögen ausreichte, blieb er freilich davor bewahrt und gerieth erst in die Klemme, als er eines Tages die letzte-Hundertpfundnote wechseln mußte . . . Seitdem beaann

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sein Laqanienlebeli. das det Äutter, deren einziges Kind er war, schwere Sorgen und graue Haare machte Eines Nachts gerieth er in einen Spielsalon, versuchte zum ersten Mal sein Glück und gewann; das dauerte die aanze Nackt binourcd. 10 vafe er am dämmernden Morgen als reicher Mann heimkehrte ... Ein Besuch in einer anderen Gesellschaft, wo Hazard gespielt wurde, hatte denselben Erfolg. ebenso ein dritter und vierter, so oo.fe Rayly zur Uebcrlegung kam: sein Glück wie seine Zukunft steckten im Spiel! Und er tauschte sich nicht, denn überall, in London, Paris. Madrid. Hamburg und Wien, wie in den großen Badeorten Europas, wo immer er die Karten in die Hand nahm, gewann er . . . Das brachte ihn bald in den Ruf. der glücklichste Spieler des Contlnents zu sem. Trotzdem das jeder, der sein Partner wurde, wußte, fand er doch immer Leute, die ihn zumSpielen aufforderten; denn sie hingen an dem uralten Aberglauben aller Hazardisten: Wähle nur einen von Fortuna stark Begünstigten zum Gegner, denn die Erfahrung lehrt, daß diese launenhafte Göttin öfter ihren Günstling im Stich läßt!" Andere wieder sahen einen seltenen Reiz, den ihnen das Spiel mit M. Rayly bot, gerade in der Hoffnung, endlich Sieger zu werden. So hatte er zehn Jahre lang Europa in kreuz und quer durchzogen und sich ein großes Vermögen erspielt, bis er nach Moskau kam. Hier verließ ihn sein sprichwörtlich gewordenes Glück zum ersten Mal ... Im adeligen Club wurden Tag und Nacht die höchsten Summen gesetzt, verloren und gewonnen, und Rayly kehrte jedesmal mit leeren Taschen heim ... Ein paar Minuten noch, und der vom Glück begünstigte, deshalb viel beneidete Spieler wird seinem Verhängniß, wie er immer sagt, verfallen, ein todter Mann sein! . . . In demselben Augenblick fuhr ein mit vier Rossen bespannter Schlitten an seinem Hause vor und ein in einen kostbaren Pelz gekleideter Herr eilte die Treppe hinauf. Er klingelte gerade,- als M. Rayly den Lauf der Pistole sich an die Stirn setzen wollte. Der Eintritt eines jungen, russisch gekleideten Mannes, desskn ganze Erscheinung den vornehmen Herrn verrieth, bewog ihn. das Mordwerkzeug in die Tasche zu stecken. Er erhob sich. den Ankömmling artig begrüßend. .Entschuldigen Sie meinen Besuch, sagte jener im besten Französisch. Ich begegnete Ihnen öfter in der Gesellschaft. Ihr ganzes Wesen gab mir den Muth, Ihnen eine Bitte vorzutragen. M. vtavly bot iym einen l am Kamin an. Bevor ich weiterspreche. bedarf id) Ihres Ehrenwortes, daß das. was zwischen uns geredet wird, ein Geheimniß bleibt . . . Die geringste Indiskretion würde mir unbischreibllch schaden, fuhr der Russe fort. Der Engländer, dem das feine und offene Benehmen des Fremden gefiel, überwand schnell die Mißstimmung, in die ihn die seltsame Bitte gebracht hatte, reichte ihm die rechte Hand und erwiderte: Ich werde schweiqen." Mein' Name ist Swerkof Feodoro witsch ... Ich bin Bankier in Mos kau und Besitzer der größten Silber Waarenfabrik in Tula . . . Sie, mein Herr, genießen in Petersburg, wo ich oft mich aufhalte, den Ruf deö gluck lichsten Spielers . . .'Das gab mir die Veranlassung, Sie zu oe uchen . Was hat mein Glück als Spieler mit Ihren Bankgeschäften zu thun?' uni-rbrackt ibn Ravlv. ironisch la chelnd. Wollen Sie Ihr Glück an der Börse mit meinem im Reich der vier Komge messen?" Nein!" rief der Russe. Ich spiele niemals Karten. Was führt Sie dann zu mir?Ich komme zu Ihnen, dem glllckli chen Spieler, mit einer Bitte, die lei der mit dem Hazard im Zusammen hang steht," erwiderte jener, in fast feierlichem Tone, wahrend sein hüb sches Gesicht einen unbeschreiblich trau rigcn Ausdruck hatte.' ' Jcy vln ge pannk, was Sie vorbringen werden," sagte Mr. Rayly. e . i W Ayrer anv .liegt mem Glück, meine Freiheit!" . Ihre Freiheit? Ein seltsames Wort im Munde emes Russen. In Jh rem Lande herrscht ja noch die Leib eigenschaft!Ja meine Freiheit! ... Ich bin ein Leibeigener . . . ein Sclave Sie werden in der vornehmsten Gesellschaft Moskaus' und im adligen Club dem Grafen Woronzoff begegnet sein!-... Ich kenne diesen Herrn," rief der Engländer ... Er zählt zu den wen! gen Lebemännern, denen ich absichtlich ausweiche" Dann werden Sie auch wissen, daß dieser stolze junge Cavalier einer der hartherzigsten Menschen ist!Jch habe davon gehört. Weiter!-...". Dieser Graf Woronzoff ist mein Herr- . . . fuhr der Russe fort. Sein Vater besaß Güter bei der StadtOrel. wo ein paar tausend Leibeigene wohnten; darunter befand sich auch mein Vater, der so treu diente, daß dieser ihm eines Tages eine große Geldsumme schenkte ... Wir zogen nach Moskau und alles, was der Vater hier unternahm, glückte ... Als er starb, hatte ich eine Million. Rubel, die Fabrik in Tula wie das Bankgeschäft in Moskau, so daß ich heute einer der reichsten Kaufleute Rußlands bin . Trotzdem bleibe ich ein Unglücklicher, denn ich stehe noch immer unter der Leibeigenschaft des Grafen Woronzoff, der nicht ein Drittel von dem besitzt, was mein Eigenthum . . . Ich erhielt in Paris die beste Erziehung und wäre, zum Manne gereift, im Ausland geblieben, hätte nicht die Liebe mich in die Heimath zurückgeführt . . . 'In London lernte ich Eudoxia, die Tochter eines russischen Generals kennen und folgte ihr hierher ... Sie erwidert meine Liebe, kann aber nicht meine Frau werden, denn das Geled verbie-

! iei die Ehe zwischen einer Freien lind

einem Leibeigenen . . . Ohne Eudozia hat das Leben trotz der Millionen keinen Werth für mich!Warum haben Sie sich nicht losgekauft? . . . Das ist, wie ich hörte, in Rußland erlaubt," fragte M. Rayly. Ich bot meinem Herrn wiederholt Tausende und Tausende von Rubeln für meine Freiheit an ... Er schlug jedoch jede Bitte ab, denn der Trotz treibt ihn dazu ... Es ärgert ihn, daß sein Sclave reicher ist wie er . . . M. Rayly ergriff die Hand des mngen Russen und sprach ihm sein warmes Beileid aus. Wie gern, von Herzen gern will ich Ihnen helfen," rief er aus, während er sich im Stillen sagte: Das wäre doch der schönste Abschluß meines verfehlten Lebens, wenn der Mann durch mich aus der Leibeigenschaft erlöst würde.Sie können mir helfen, wenn Sie wollen!" schrie dieser aufspringend. Graf Woronzoff besitzt trotz seiner Kälte und Ruhe eine Leidenschaft, die ihn blmd beherrscht: das Spiel . . . Er glaubt, der glücklichste Hazardlst zu sein, der bis zur Stunde unbesiegt blieb ... Als der Ruf von Ihren märhaften Erfolgen beim Spiel aus Petersburg hierherkam, brannte er vor Begierde, sich mit Ihnen zu messen . . . Sie aber wichen ihm stets aus, und seitdem hat er keinen Wunsch als den, mit Ihnen Pharao zu spielen und zu gewinnen: Was bringt Ihnen das für einen Gewinn, wenn er Sieger bleibt?" . Den höchsten, den ich träumen kann!" erwiderte der Russe. Meine Freiheit!Sie sprechen in Räthseln," unterbracht ihn M. Rayly. Das Dorf an der Oka. aus dem ich stamme, zahlt nur fünfzig Feuerstellen und ist deshalb der kleinste Besitz des Grafen Woronzoff. der ihn. wenn nicht meine Leibeigenschaft dabei im Spiele wäre, gern verkaufen würde ... Es soll den Einsatz bilden. um den Sie ihm sich im Pharao mes-sen!- . . . Jetzt erst verstehe ich Sie!" rief dcr Engländer. Ich soll Ihrem Herrn beim Spiel das kleine Dorf abgewmnen, das dann Ihr Eigenthum wird. . ." Nein!" sagte Sverkof FeodoroWitsch .'. . Em Leibeigener kann in Rußland nicht Grundbesitzer sein und i v i e.r.ei v ft..!t.!if-!.! s ncy mazi tiQi oen reiycnsorics aus stellen . . . Das bleibt, sobald Sie meinen Heimathsort im Spiel gewonnen haben. Ihnen vorbehalten!Seitdem ich in Moskau wohne, hat mir Fortuna den Rücken gekehrt . . . Ich habe Unglück gehabt und meinVermögen verspielt! . . . Dasselbe Schick, sal würde das Ihrige haben. wennSi! es mir leichtsinnig anvertrauen," erwiderte der Engländer. Ich habe den festen Glauben, daö Glück wird, wenn Sie nicht um dcZ Geldes, sondern einer edlen That wegen die Karten in die Hand nehmen, wieder zu Ihnen zurückkehren!" ricj der Russe. Und in dieser Ueber.su. gung beschwöre ich Sie: Spielen Sie um mein Schicksal! Sobald Sie da3 kleine Besitzthum gewonnen haben, wohin ich als Leibeigener gehöre, werden Sie mir, als neuer Gründherr, den Freiheitsbrief schreiben! ... Das ist die Gefälligkeit, die Wohlthat, die ich von Ihnen begehre . . . Mein Dank, wenn ich durch Sie die Freiheit erlange, wird keine Grenzen kennen!" . Ich bin heute durch die großen Spielverluste ein armer Mann!" unterbrach ihn M. Rayly. Sie haben unbeschränkten Kredit . : . Spielen sie so hoch, wie es Ihnen beliebt . . . Richten Sie mich zuGrunde . . . Das Leben ohne meine heißgeliebte Eudoxia wäre mir zur Qual!" M. Rayly willigte ein, um dieFreiheit des Russen, der ihm sympatisch war, zu spielen, und zerriß, nachdem ihn jener verlassen batte, den Abschiedsbrief an die Mütter. Das Schicksal will, daß ich weiter lebe," sagte er zu sich, die tausend Rubel wieder in die Börse steckend. Es sei. Wenn ich das Spiel gegen den Grafen Woronzoff verliere, greife ich wieder zur Pistole!Äm Abend dieses Tages erschien Sverkof Feodorowitsch noch einmal bei ihm und übergab ein mit fünfzigHundertrubelscheinen gefülltes Portefeuille, worauf M. Rayly den adeligen Club besuchte. Er fand dort den Grafen Woronzoff am grünen Tisch sitzend. Sie verabredeten nach kurzer Vorstellung und Begrüßung eine Partie Pharao, in der dieser die Bank hielt. . . Der Graf, dem die Freude, der Gegner des glücklichsten Spielers zu sein, aus Augen und Gesicht leuchtete, pointirte Anfangs mit großem Erfolgs Jede erste Karte, die bekanntlich für den Bankhalter spielt, gewann, und bald hatte M. Rayly vierzig Hundertrubelscheine verloren. ' Woronzoff jubelte im Stillen und lud während einer Pause den Engländer zum Souper 'ein,' wo er, ein GlaS Champagnerwein nach dem anderen leerend, sich wie einer geberdete, der, am Ziel seiner brennendsten Wünsche' steht. Nach dem Abendessen drängte er M. Rayly, den trotz de3 großen Verlustes und vielen Weingenusses seine Ruhe nicht verließ, zum .Weiterspielen . . . Jetzt wendete sich, wie das Volk zu sagen liebt, das Blatt, denn von diesem Augenblick an gewann stets die zweite Karte . .'. Der Graf verlor nicht allein alles Geld, das. er bei sich trug, sondern auch Uhr, Kette und die mit Brillanten besetzten Ringe. Er wollte, vom Spielteufel gepackt, das Glück zwingen, bei ihm wieder einzukehren, verdoppelte die Einsätze und gerieth in fieberhafte Stimmung. Ein paar weiße Blätter aus seiner Brieftasche reißend, schrieb er Anweisungen an sein Bankhaus. Lassen Sie das!" rief M. Rayly. Ich habe Lust, in Rußland mir einen kleinen Besitz zu erwerben. Sie als der Herr don ein paar hundert Ortschaften ' können ' ir betten, diele Marotte iu

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The Tabules are a corapact, convenient, accurate form of a prescrfption universally uscd by physician in treating digestive troubles. The exact formula from which Ripans Tabules are made is in daily use in the great est hospltals in the world, where the highest medical skill recognizes it as the betf preparatiöh cvcr devised for derangements of the stomacli, liver and bowels. If these organs can be kept healthy and active there is little danger of serious sickness Almost every illness is traceable directly to Indigestion and its accompanying disordcrs. Ripans Tabules stimulate the stomach, stop fermentation and make digestion easy and rapid. They stir up the liver and help it to perform its functions. They eure constipation and strengthen ane invigorate the bowels so that their natural actioa is restored. One Tabule is a dose. The frequeney of the dose is regu lated by the apparent ceed.

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K7 befriedigen. Welches ist das kleinste Dorf in ihrem Dominium?" Woronzoff nannte jenes an derOka, die Heimath des Sverkof Feodorowitsch. Ich setze hunderttausend Nubel dagegen!" sagte der Engländer. Angenommen!" schrie Woronzosf. . . . .Das Dorf Krisnow bildet meinen Einsatz!" Er zog vom Spiel Karten die obersten zwei ab und legte sie offen auf den Tisch; M. Naylh besetzte die links liegende zweite mit einem Häuflein Nubelscheinen. Der Gras .... schlug eine frische Karte auf; es war ein König. Dieselbe Figur, die der Engländer besetzt hatte ... Woronzoff stieß einen wüsten Fluch aus. denn das Dorf war verspielt! Ich biete Revanche!" rief er. Ich danke und lehne ab," erwiderte M. Rayly gelassen, auf seine Uhr seh?nd. Es ist zwei Uhr Morgens. Das bleibt seit Jahren die Stunde, wo ich zu Bett gehe." Sich erhebend und die gewonnenen Rubelscheine einsteckend verließ er den Club, während sein Partner, wüthend über sein Mißgeschick, bis zum Tagesanbruch weiter zechte und, sobald er in seinen Palast zurückgekehrt war, dem Intendanten den Auftrag gab, eine Urkunde auszustellen, durch die das an der Oka gelegene Dorf Krisnow mit allen Seelen" in den Besitz des M. Rayly überging. Als dieser nach .kurzem Schlaf erwachte, überreichte ihm derselbe Intendant, der seit einer Stunde im Borzimmer gewartet hatte,' das von Woronzoff unterzeichnete Schriftstück. Der Engländer lud kurz darauf den Bankier Sverkof Feodorowitsch, der bereits den für ihn glücklichen Ausgang des Spieles erfahren hatte, zum Dejeuner ein; während desselben erschien ein Notar, den M. Rayly rufen ließ, und verfaßte eine zweite Urkunde, in welcher der Engländer Fräulein Eudoxia Wassilewsty zur Besitzerin seines Gutes an der Oka einsetzte. . Sie sollen Ihre Freiheit aus der Hand Ihrer Braut empfangen!" sagte er zu Sverkof Feodorowitsch, der sprachlos vor Glück ihm zu Füßen fiel und Thränen der Freude vergoß. " Ein verheerendes Feuer hat in Redfern, einer Vorstadt von Sydney, an 30 Häuser in Asche gelegt oder arg beschädigt. Die Mehrzahl dieser Häuser war nicht versichert, die Einwohner haben kaum das nackte Leben retten können. Der Wind trieb die Funken weit hin. so daß durch dieselfa zwei in einer Entfernung von zwei Meile von der eigentlichen Brandstätte gelegene Häuser eingeäschert wurden. Auch der Hafen war trotz der beträchtlichen Entfernung in Rauch gehüllt. Der durch das Feuer, das wahrscheinlich durch Funken aus eine? Locomotive der unmittelbar an der Brandstätte vorübersührenden Eisenbahn entstanden ist. angerichtete Schaden wird . vorläufig auf mindestens , 5200.000 geschätzt. . !

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