Indiana Tribüne, Volume 22, Number 91, Indianapolis, Marion County, 19 December 1898 — Page 2

xi&lcma AriSüne. c& Erschein TMZch und SoWttä. Dt tägliche Tribüne- kostet du?ch lenXxlaet J (Zentl per LZoche, die eonntagSTribüxe'? ?t per Ooche. Seid ufaKnnnx 15 et k Cent per Kt. Per Pft enherhaU Iwi ftttoA kgeschit i VIb,hlng P pti JHr. - cniMi 10 eüd Vladama Cttcji Indianapolis, Ind., 19. Dezember '9. Lincolns leyter BegnadkgungSact

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In der Missourier Ortschaft Mary ville lebt noch heute, als hinfälliger 75 - jähriger Greis. George E. E. Vaughan. Seit zehn Jahren durch Schlagfluß gelähmt und nur noch mittels'eines Rollstuhles imstande, sich in seinem Heim etwas umherzubewegen, erfreut er sich noch eines sehr klaren, geweckten Geistes und erzählt gern von vergangenen Zeiten und ihrenKämpfen mit großer Ged'ächtnißtreue. Von Niemandem aber spricht er mit höherer Verehrung, als von Abraham Lincoln, dem Märtyrer - Präsidenten, und das hat seinen guten Grund; denn Lincoln war sein Retter. Vaughan war gegen Ende des Bürgrkrieges zum Tode durch Pulver und Vlei verurtheilt worden, und die näheren Umstände seiner Haftnahme, dreimaliger Verurtheilung und Begnadigung durch Lincoln nur eine Stunde, ehe Lincoln von Mörders Hand fiel bilden ein interessantes, bis ietzt ungeschriebenes Capitelchen des Bürgerkrieges. Sie mögen hiermit in Kürze vorgeführt sein. Vor dem Bürgerkrieg lebte Vaughan mit seiner Gattin und sieben Kindern zu Canton, im Missourier County Lewis, und war eine der hercorragendsten Persönlichkeiten des Ortes. Zu seinen intimsten Freunden gehörte der bekannte Politiker und SklavereiAnhänger Mark (5. Green, welcher beim Ausbruch des Krieges ein Freiwilligen Regiment zusammenbrachte und später Generalmajor in der Conföderirten - Armee wurde. Auch Vaughan trat alsbald in das Green'sche Regiment ein und machte den Missourier Feldzuz mit. In den Treffen zu Athens konnte man im wörtlichsten Sinne sagen, daß Bruder gegen Bruder kämpfte, denn auf Seiten der Unionisten focht auch ein Bruder Vaughan's, wie denn überhauvt damals so viele Missourier und andere Familien sich u der Parteinahme für den Norden und Süden zersplitterten. Nach der Schlacht bei Shiloh zog das Green'sche Regiment, nebst anderen zersplitterten Streitkräften der Conföderation, südwärts und bezog in der Nähe von Tupelo, Miss., Lager. Seit langer Zeit hatte Generalmajor Green keine directen Nachrichten mehr von seiner Heimtah erhalten und war über den Stand der Dinge in Missouri fast ganz im Dunkeln. Es war aber sehr wünschenswerth für ihn, daß er sich darüber unterrichtete, und er betraute seinen Freund Vaughan, der es mittlerweile zum RegimentsQuartiermeister mit demHauptmanns Rang gebracht hatte, mit der gefährlichen Mission, solche Nachrichten für ihn persönlich zu holen. Vaughan bestreitet noch heutigen Tages, daß er als ein eigentlicher Spion nach Norden gegangen sei; dagegen erklärte er, der Wunsch, seine eigene Familie wiederzusehen und Botschaften von Green an dessen Gattin zu überbringen, sowie auch sein Verdruß über das unthätige Lagerleben in Mississippi seien für ihn einzig und allein entscheidend bei der Annahme des Auftrages gewesen. . Wie dem auch sei, Vaughan wußte, ' ' 'er sein Leben in die Hand nahm, l T- safj er sich längere Zeit innerhalb i Bereiches der Unionsarmee aufhtm mußte. Auch prophezeiten ihm At seinen Kameraden, dak er keines-

alls lebendig zurückkommen werde. Aber er ließ sich nicht abschrecken. Ein anderer Missourier, Namens George Vateö. begleitete ihn. Beide trugen Ci-

y j 0)iiflcibcr, und Vaughan, der vor dem f äs ff i Ti m .

rieg immer em giaries (sencyt geyaöt. hatte sich einem Schnurres" und Vcllbart stehen lassen und dieselben überdies vor Antritt seiner Expedition geschwärzt. Im Weichbild derLudwigSstadt. die sich bereits unter Controlle der Unionisten befand, trennten sich die Beiden. Vaughan gelangte glücklich per Boot nach seiner Heimath und zu seiner Familie und richtete Alles gut auö. Auf dem Rückweg jedoch erregten er und ein ihn begleitender ConföderirtenHauptmÄNn NamensCarmon, der nach Genesung von seinen Wunden zu seinem Regiment zurückkehren wollte; Werdacht und wurden in einen Dickicht bei Lagrange festgenommen und nach rn . i i . '

valmyra, geirenni von emanoer, m Militär Gewahrsam gebracht. Aus I der Zelle, welche Vaughan einnehmen r rmi ri tritran arTr Vnatttta Va 1 1 1 w

tt4pi, ivuiiit ttiiiigi u( guvvi zehn Gefangene herausgeholt und erschössen worden. Wenige Tage darauf wurde auch er vom Kriegsgericht zur Erschießung verurtheilt. Aber sein erwähnter Bruder, welcher bei Grant Hauptmann in der Unionsarmee war, erfu.hr von seinem jammervollen Schicksal und interessirtt den neu gewählten Bundessenator Henderson für ihn. Henderson unterbreitete alle Umstände dem Kriegsminister Stanton; dieser untersuchte die Geschichte, bestand aber dann unbeugsam auf Vaughan'Z Erschießung. Henderson wandte sich nun an dem Vräsidenten Lincoln selbst; dieser befahl dem Kriegsminister, einen neuen Proceß anzuordnen. Abermals wurde Vaughan zum Tode verurtheilt, aber?nalö wollte sich der Kriegsminister aus absolut nichts mehr einlassen, und abermals wandte sich Henderson an Lincoln, der dann- den Kriegsminister zu einem dritten Proceß nöthigte. Wiederum Verurtheilung zum Tode! Jeht aber kochte dem Senator das Blut. Diesmal ging er direct zumPrä sidenten und legte ihm auch nahe, daß S&xita lo aut wie bsrbei sei und

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eine Begnadigung (von einem no'chmaligen Proceß konnte keine Rede sein) sich schon aus praktischen allgemeinen Rücksichten sehr empfehlen würde. (Seijen Sie sofort zu Stanton-, sagte Lincoln. Aber der wird mich hinauswerfen", versetzte Henderson. Thun Sie, was ich sage", erwiderte Lincoln, und theilen Sie Stanton mit. daß Vaughan freigelassen werden muß." Es kam, wie Henderson erwartete, und Stanton fluchte wie ein Kümmeltürke. In höchster Aufregung rannte Henderson zum Präsidenten zurück. Es war am verhängnißvollen Abend des 4. April 1865. Lincoln schrieb ruhig einige Zeilen an Stanton auf ein Stück Amtspapier und unterzeichnete sie; es war ein Befehl, Vaughan sofort bedingungslos zu begnadigen. Ich glaube, ich stehe noch ein Bischen über Stanton", murmelte er. Die schriftliche Order half. Vaughan entging um Ein Haar seinem Schicksal. Lincoln aber wurde eine Stunde, nachdem er das Papier unterzeichnete, von Booth im Theater ermordet! Colonialzeit'Euriositäten. Unbehindert durch die Kriegs-Sen sationen hat das Interesse an Dingen und Bräuchen, die zum Leben in der amerikanischen Colonialzeit gehörten, beständig zugenommen, und etliche Forscher und Forscherinnen machen wieder neuerdings auf allerhand aufmerksam, was bisher so gu: wie vcllständig übersehen worden ist. Manche unserer Forscher wühlen mit Vorliebe in den Ueberresten eines längst vergangenen Jndianerlebens herum und machen da ja auch viele verdienstliche Entdeckungen. Doch ist es gewiß bemerkenswerth, daß es auch im Leben der amerikanischen Colonisten, in der Vorgeschichte der Ver. Staaten (welche, beiläufig bemerkt, in einigen Fällen einen längeren Zeitraum um faßt.als der bisherige derAngehöngkeit der betreffenden Staaten zur Union) Geräthe und Einrichtungen gegeben hat, für welche sogar der Name aänzlich verschollen ist, und von Deren Zweck die zufälligen Besitzer etwa nachgelassener Ueberbleibsel derselben sich gar keine Vorstellung mehr machen können! (Ausgenommen vielleicht, soweit sie durch Familien - Chroniken ein wenig Licht darüber bekommen haben.) 'Durch sorgfältiges Herumstöbern in alten Dachstuben und Kellerräumen entlegener alter Landhäuser in den Urstaaten der Union hat man Belege genug hierfür gefunden, und theilweise hat man auch die betreffenden Beziehungen wieder ermittelt. welche in den Colonialtagen zu den allergew'öhnlichsten Namen gehörten, heute aber sogar bei amerikanischen Erzählern, die ihre Stoffe aus jenen Tagen holten, kaum irgendwo zu finden sind. Wer weiß z. B. noch, daß das wichtigste Gemach in jenen Häusern die Feuerstube" genannt wurde, weil sie allein eine Stätte besaß, wo man künstliche Wärme für Heiz, und Kochzwecke und sogar für Beleuchtung haben konnte? Im Beginn beinahe aller WeißenAnsiedelungen wurden Höhlen, wenn sie überhaupt zu finden waren, sehr vielfach zu Wohnzwecken benutzt, desgleichen künstliche Höhlen oder dug outs" in den Hügeln u. s. w., und das so bescheidene und doch so malerische Blockhäuschen, das späterhin so berühmt geworden ist. bildete, weit entfernt, an der Wiege der Colonial-Ge-schichte zu.stehen, schon einen bedeutenden Schritt nach vorwärts! Uebrigens waren auch die ersten Blockhäuschen noch lange nicht das, was sich unsere Zeit darüber vorstellt, und was durchweg auf den Bildern seinen Ausdruck gesunden hat; es war damals z. B. nichts Außerordentliches, daß der Ansiedler in einem solchen Blockhäuschen durch die Zähne eines Wolfes, welcher seinen Kopf zwischen den Stämmen hereingestreckt hatte. ?us Vern Schlaf gerüttelt wurde! Backsteine für Wohnungen wurden später erst aus England importirt; doch wurde dann bald auch in Amerika eine ausgezeichnete Qualität derselben gemacht. Viele Häuser hatten dann die Endmauern von Backstein und alles Uebrige von Holz. Nun gar Steine kamen erst bedeutend später! Von Glas war gar keine Rede; geLltes Papier ersetzte dasselbe, mit starken hölzernen Fensterläden, um Indianer und Raubthiere draußen zu halten." Anstreichfarben, Firniß und Lack kannte man nicht, daher gab es auch die betreffenden Berufe nicht. Alle Ansiedelungen der ersten Zeit wurden mit Pallisaden von schweren Baumstämmen umgeben, welche sorgsamer zusammengefügt wurdm, als die an den Wohnungen. Künstliches Licht war sehr schwer zu erhalten; erst bei größerem Reichthum an Hornvieh wurden Talgkerzen eine Möglichkeit. Mit der Zunahme des Walfischfanges kamen indeß die nütz lichen Spermaceti" in den Haushalt; eine Kerze aus solchen reichte so weit, wie vier oder mehr-Talg-6ips." Lampen kamen erst viel später, obwohl sich der Wal - Thran gut für solche geeignet hätte. AuS diesen und anderen Mängeln ergaben sich allerlei positive Dinge und Geräthe, deren Zweck l.hne lange Erklärungen heute einfach un verständlich ist! Auf einstigen viehpfadtn. ES ist ein interessanter Umstand, daß das Kansaser Städtchen, in welchem der, jetzt so viel genannte Vieh könig" und Schwindelhuber Gillett zum letzten Mal (vorläufig) für die Welt sichtbar war, einen Endpunkt des berühmtesten der alten westlichen Hornvieh - Pfade bildet. deS Chisholm Trail." der sich freilich früher noch ein gutes Stück weiter südlich ununterbrochen erstreckte. Diese Pfade waren einst, sogar noch spät in den siebziger Jahren, wahre goldene Heeresstraßen für die meteorhasten Glanz - Existenitn. als deren Iciier auSgearte-

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i e r Beri röter der besagte'SchwindUcNapoleon betrachtet werden kann. In naher Zukunft mögen diese Pfade, die eine so große culturgeschichtliche Bedeutung für den Westen gehabt haben.ganz verschollen sein, und schon Viele der jetzigen jungen Generation haben keinen richtigen Begriff mehr von ihnen. Wenn man dieselben trails" oder Fährten nennt, so ist das eine sehr bescheiden? Benennung. Freilich waren sie nur für das Hornvieh und die Hirtenburschen und Treiber da; aber in dieser Eigenschaft waren sie gewiß großartig. Die wichtigeren derselben waren Wege von Hunderten von Fuß Breite und dabei fast so hart wie Stein. Und was besonders bemerlernswerth ist: Chisholm und andere Pioniere, welche diese imposanten Pfade anlegten, resp, die Erde feststampfen ließen, waren durchaus keine Ingenieure; ihre Arbeit aber würde Fachleuten Ehre gemacht haben, und die Pfade an und für sich hätten wohl noch manche Generation hindurch ihrem Zweck dienen können, wenn nicht die Entwickelung des Eisenbahnwesens und andere Umstände ihrem Gebrauch ein Ende gemacht hätten. Als Beförderungs Einrichtung waren diese VUHpsade die Vorläufer der Eisenbahnen. Aber das war nicht ihre einzige Bedeutung; denn rechts und links von diesen Vieh-Heerstraßen gab es noch großartige Gelegenheiten zum Weiden, auf absolut freiem, unbenutztem Land, und es ist gewiß bezeichnend, daß gar manche große Trupps Hornvieh, die auf ihnen getrieben wurden, beim Eintreffen an ihrem Bestimmungsort sich in besserem Zustand befanden, als zur Zeit ihres Aufbruches. was man gewiß niemals von der Bahnbeförderung sagen kann! Natürlich ging auch nicht wenig Vieh unterwegs zugrunde (infolge schlimmer Wetter - Ueberraschungen und anderer Umstände), und wenn nichts Anderes, würden gebleichte Gebeine noch lange die Pfade bezeichnen. Vom südlichen Tezas. durch Kansas und Dakota hindurch bis hinauf nach Montana erstreckten sich diese Viehpfade. und auch noch ein guter Theil von Westen nach Osten. Mehrere der größten liefen parallel mit einander, und viele kleinere Fährten liefen querüber. In den Tagen, als diese Heerstraßen geschaffen wurden, hatte man vielfach in diesen Regionen die Jndianer noch stark zu fürchten; aber daS konnte den phänomenalen Erfolg dieser Industrie im Großen und Ganzen nicht aufhalten. Ein ungeheurer Viehverkehr, der sich in der Blüthezeit noch von Jahr zu Jahr mehr steigerte, be wegte sich auf den Pfaden, an den ehemaligen gesegneten Tummelplätzen der Büffelwelt. Waren hier doch rings gewaltige Ländereien, die kein Mensch für sich in besonderen Beschlag genommen hatte, mit dem reichsten Weidefutter. Von allen Richtungen der Windrose wurde daher Hornvieh hierher gebracht, um zu weiden (sogar aus Europa!) Die Unterhaltskosten waren sehr gering, und die Viehzüchter verdienten im Durchschnitt etwa 400 Procent in diesem edlen Geschäft, in manchen Fällen noch mehr! Das waren die Glorientage der Hornvieh - Könige, welche ihren Mam mon schneller erwarben, als sie ihn selbst beim besten Willen wieder ausgeben konnten, und wiederum im anderen Sinn auch die Glorientage der Cowboys." Kam auch, wie eS einmal in den siebziger Jahren geschah, ein ungewöhnlich furchtbarer Winter, der vielfach Heerden von Tausenden bis auf vielleicht fünfzig Stück vernichtete, so steckte doch in dieser Industrie so wundervolle Lebenskraft, daß selbst ein so schrecklicher Schlag bald überwunden wurde! Gewaltig haben sich die Zeiten inzwischen geändert. Immer weniger Freiweide - Land war noch zu haben, und über die einstigen Weidegründe und die Viehpfade zogen sich immer mehr Stacheldraht - Einfriedigungen; auf keinem dieser Pfade könnte das Vieh mehr weit kommen, und selbst wenn die Stacheldraht - Zäune nicht wären, so würde ja das Weidefutter meistens fehlen! Die Theilung der Welt" hat eben inzwischen wieder weite Fortschritte auch im wilden Westen gemacht. Und die Eisenbahnen haben die Viehbeförderung sogut wie vollständig an sich gerissen, wozu da noch andere Pfade? Ungemein wurde die Viehzucht vertheuert, und immer mehr mußte das Futter entweder gekauft, oder gezogen werden. Es wurde nichts Seltenes, daß in der Nähe von Groststädten Farmen zur Viehzucht in größerem Stil angelegt wurden. Noch immer ist die Viehzucht unseres Landes eine sehr bedeutende: aber sie ist eine wesentlich andere geworden, sie vertheilt sich viel mehr übe: die verschiedenen Landestheile hin, und ein bkdeutender Procentsatz entfällt sogar auf Staaten, die wenig oder gar keine Prairie, sondern Wald-, Sumpfund Bergland haben! Viehkönige im ehemaligen Sinn gibt es daher nicht mehr. Jnsektenwachs. Man ist gewöhnlich der Meinung, daß nur die Bienen Wachs liefern, und doch bildet in China und in Ostindien das Jnsektenwachs seit mehr als 2000 Jahren einen wichtigen Handelsartikel, dessen Herstellung allerdings bei uns lange unbekannt blieb und erst in jüngster Zeit durch Nachforschungen der Gartenverwaltung von Kiew festgestellt wurde. In einem wissenschastlichen Aufsatze theilt Henri de Parville Folgendes darüber mit: Die wachsproducirenden Insekten kommen am häufig sten im Thale von Ningynan im südlichen Theile der Provinz Szechuen vor; der Ort der Zubereitung ist Chianting. Die Insekten leben auf einer Art großblättrigen Rainweide, die unter dem Namen Jnsektenbaum" bekannt ist. Anfangs März findet man auf Stamm und Aroeiaen zablreicbe birnförmige

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braune Auswücbse die je nach ihrer Entwicklungsstufe größer oder kleiner sind. Sie sehen aus wie an der Rinde festgeklebte einschalige Weichthiere. Wenn man sie öffnet, zeigen sie eine braune breiartige Masse, die aus einer Unzahl kleiner Thierchen besteht, deren Bewegungen kaum wahrzunehmen sind. Außer diesen Tausenden von Insekten umschließt ein solcher Gallapfel eine eingesponnene Larve. Durch eine Motte, die mit scharfen Zangen die äußere Hülle durchbohrt, werden die Thierchen aus ihrem Gefängniß befreit. Will man sie aber zur Wachsbereitung verwenden, so muß man an ders verfahren. Gegen Ende April, wenn die Insekten noch in breiartigem Zustande sich befinden, sammeln die Eingeborenen die Galläpfel in Masse und transportiren sie nach Chianting. Diese Reise ist von größter Wichtigkeit. Da das Ausschlüpfen sehr rasch nach dem breiartigen Zustande eintritt, muß der Transport m größter Elle und zur Nachtzeit bewerkstelligt werden, damit nicht die große Tageshitze die Eier zur Reife bringt. Während eines Monat sind damit ungefähr 25,000 Lastträger beschäftigt. In Chianting angekommen, werden die Galläpfel in Häufchen von 21 bis 30 in ein Oelbaumblatt gewickelt, an dessen Ende ein Reisstroh befestigt ist. womit das BLndelchen an einem Zweige des Wachsbaumes aufgehängt wird. Die Galläpfel werden mit Nadelstichen durchbohrt, damit die Insekten ausschlüpfen und auf die Baumblätter kriechen können, wo sie ungefähr zwei Wochen bleiben. Dann steigen sie herab und setzen sich an dem unteren Theile der zartestenZweige fest. Hier legen die Weibchen ihre Eier, und die Männchen beginnen daö weiße Wachs abzusondern. Diese Masse erscheint zuerst als eine weiße Ablagerung auf den untersten Ansätzen der Zweige, verbreitet sich aber nach und nach über den ganzen Zweig und erreicht leicht die Dicke von sechs Millimetern. Die Wachsbildung vollzieht sich während der Monate Mai, Juni und Juli. Dann schneidet man die Zweige ab und erntet das Product. Das so erhaltene Wachs wird mit heißem Wasser behandelt und in Wecken geformt. Zum Lohn für ihre Arbeit werden die Insekten noch ausgepreßt, um ihnen den letzten Rest von Wachs zu entziehen, und dann werden sie den Schweinen als Futter gegeben. Das schöne reine Wachs wird in China seit Jahrhunderten zur Bereitung von Kerzen und zur Glasur vonPapier und Seide verwendet; auch zur Herstellung von Lack und als Hülle für Pillen wird es gebraucht. Verschleppung von Bakterien. Bekanntlich ist die Maul' und Klauenseuche, welche den Viehbestand so mancher Länder schwer heimsucht, eine durch Ansteckung übertragbare Bakterienkrankheit. Doch ist es nicht selten höchst schwierig, ja ganz unmöglich, den Ansteckungsherd nachzuweisen. Da ist nun auf ganz eigenthümliche Weise, jene Seuche nach der dänischen Insel Lolland verschleppt worden. Bei dem Viehbestände eines Landmannes. der in der Nähe von RLdby an der See wohnt, stellte sich plötzlich die Maul- und Klauenseuche ein. Wie hatte sie das einsame Gehöft erreichen können? Das schien ein Räthsel. Schließlich kam man auf die Spur der Uebelthäter. Ueber's Meer kamen öfters Wildenten geflogen und setzten sich auf einer Viehweide am Strande nieder. Zu gleicher Zeit herrschte die Seuche stark auf der etwa 25 englische Meilen entfernt liegenden holsteinischen Insel Fehmarn. Beim Umherlaufen auf den dortigen Wiesen, wo krankes Vieh graste, hatten die Enten den An steckungsstoff an die Füize bekommen und ihn so über das Meer getragen und schließlich auf dem Grase bei R'ödby abgesetzt. Elektrische Uhrenfeinde. Nach dem Urtheil von Sachverständigen ist es beinahe das Schlimmste, was einer Taschenuhr passiren kann (außer etwa ihrem Sturz aus dem Fenster eines fünften Stockwerks!) wenn sie irgend einer mächtigen elekirischen Krafterzeugungs - Vorrichtung zu nahe kommt. Man wußte schon früher von magnetisirten" Taschenuhren; aber niemals war deren Zahl auch nur annähernd mit derjenigen in unseren Tagen und in unserem Lande zu vergleichen. Man könnte eine ganz , dankbare Studie ausschließlich darüber schreiben. wie weit die Vermehrung unserer elektrischen Straßenbahnen zum Ver derben der Taschenuhren beigetragen hat. In vielen großen elektrischen Anlagen - wird der Besucher . durch Placate aufgefordert, seine Taschen uhr' wann ihm etwas an ihr gelegen ist, außerhalb dieser Räume zu lassen. Aber viele Tausende wissen noch immer nicht, wie nahe sie der nämlichen Ge fahr für ihre Taschenuhren im alltäg lichen städtischen Verkehrsleben fort und fort kommen. Verhindern läßt sich das so gut wie gar nicht. Es läßt sich leicht feststellen, ob ein solcher Zeitmesser magnetisirt ist. wenn man einen Taschen - Compaß um das Uhrgehäuse herum bewegt. Kommt die Compaß-Nadel in heftige Schwan kungen, so sind mindestens die stähler nen Federn des Gehäuses magnetisirt. Man lasse nun den Compaß über dem Schwungrädchen (Unruhe) der Uhr ruhen: ist das innere Werk gleichfalls magnetisirt, so wird die Compaß-Na-del sich sehr rasch umdrehen, sich von einer Seite zur anderen schwingen und mit der Unruhe" Tact halten. Erschossen wurdeStadtMarschall A. D. Bryant von McKenzie, Tenn., von einem Knaben Namens Hughey McCall. Der Mörder gab auf den Beamten, welcher in der dortigen Telephon-Office saß, drei Schüsse ab, eilte dann nack Qause und veraiftete sich selbst. Bryant hatte McCall einige Tage vorher .wegen. Trunkenheit und arooen unsugs verhaktet. ,

!Ntik Labersacks Schrtibebrief.

Ho. 83. Geöhrter Mister Edithor! Seit die Katie ins Haus is, do kann ich's bald nit mehr stende. Wann ich so sehn, wie die Selma das Meedche pette duht un for se duht, was sie se nor an die Aage absehn kann un die Welt von se denkt, was es for en Ehnschel is, 'dann wer'n ich sick in den Stommeck. Ich weiß doch plentie gut genug, was die Katie for e Pietsch is, un wann das verdollte Steppleiter Bißnes nit gewese wär, dann hätt ich die Katie und die Selma emol e Ding oder zwei gezeigt, awwer unner die Zirkumstenzes. do hätt ich den Christ nor noch mehr ins Schlamassel gebracht, als wie er schon drin war. Jehs. Mister Edithor, der Christ war in e beese Ficks. Ich hen Jhne doch in mein letzte Schreibebries riepohrted.daß die Aembullenzmänner den Christ fortgeschafft hen. Ich sin reiteweg in mein Ruhm gange un hen die Selma in den Sittenruhm gelosse. Die Aembullenzmänner hen den Christ nach die Mohrk gebracht un hen ihn usf en Tehbel gelegt. Der Christ Hot so en Duft gehabt, daß er gar nit gewißt Hot, was mit ihn vor is gange. ' Er Hot geschlösse wie alles un in Fäckt Hot er geguckt wie en dohter Mann.. Um drei Uhr Morgens do sin die Aembullenzmänner heim gange un zwei annere sin instett angetrete. Wie die den Christ gefunne hen. do hen se off Kohrs gedenkt, es wär en dohter Mann. Se hen sich dran gemacht, ihn for das Fjunerell uffzufickse un hen in ondreßt un. geschehft un hen ihn e weißes langes Neitgaun angezoge. Dann hen se'n in die Dohtekammer getrage un die Dohr zugeschlosse. Se hen sich dann hingesetzt un hen Sechsundsechzig gespielt un hen Schnapps dabei gedrunke. Es Hot nit lang genomme. do hen se uff eemol die Ohre gespitzt, bikahs se hen en fonnige Saund aus die Dohtekammer gehört. Wie awwer alles widder still war, do hen se ihren Meind uffgemacht, daß se misstehken Ware un hen Widder gestart zu spiele. Es Hot grad einer gedielt, do kam uff eemol Widder das Neus, blos viel lauder. Do sin die Männer uffgeschumpt un hen sich angeguckt, als wann se sich in siwwenundreißig Johr nit mehr gesehen hätte. Getrembelt hen se un weiß ins Gesicht sin se geworde un es Hot keiner gedehrt, aach nor e Wort zu tahke. Dann hen sich die Saunds repietet. Es Hot gesaund, als wann Jemand orfel Leibweh hätt. Mitaus e Wort zu sage, is einer an die Dohr von die Dohtekammer gelaafe und Hot uffgeschlosse. Es war dunkel drin un er Hot nicks sehn könne. Er Hot e Mätsch geleit un in dieselwe Minnit. do Hot der Christ sei Kopp mit dem glattgeschehfte Geficht gerehst un Hot en arige Seifzer gelosse un mit en ferchterliche Schrei is der Aembullenzmann fortgelaafe. Sein Kammerath is off Kohs aach fortgelosse UN se hen den Christ allein gelosse. Der Kunne Hot Widder besser gefiehlt, awwer was denke Se wie er geschkehrt war, wie er ausgefunne Hot, wo er war. Uffgetschumpt is er, als wann ihn einer e Pitschfohrk in sei Hinnerfront gepuscht hätt. So schnell, wie en Blitz, war der Christ autseit un an die Stritt. Draus war noch alles dunkel un aach arig kalt, un do Hot er erscht genohtist, daß er nicks angehabt Hot, wie das Neitgaun. In sein Fehs do is es ihn aach kalt geworde, off Kohrs. denn der Feller Hot ihn doch sei Wißkersch abgeschehft gehabt. Well, er Hot gar nit ausmache gekönnt, wie ihn nor so ebbes Hot häppene könne un er Hot gedacht, er wär mehbie der Christ gar nit, awwer wie er in sei Fehs mit die Hand erumgefahre is, do Hot er als sein große Zinke genohtist, daß er'sch doch war. So schnell, als wann der Dickens hinnig ihn wär, Hot er e Bielein for heim gemacht. Das Haus war hinne un vorne gelackt un do Hot er von die Autseit das Kitschenwinder e wenig gerehst un ist inseit gekleimt. Das erschte Ding, was er gedahn Hot, war, daß er sii, ein bis mehrere Witzkies' eingeschenkt Hot. Das Hot ihn so schliepie gemacht.daß er purtinier im Stehn eingeschlofe wär. Er iS ganz dissie von worde un is dann obstehrs gekrahlt, for in sei Bett zu gehn. Awwer, was wer'n Se denke, die Selma Hot die Dohr gelackt gehabt un do iö er an mei Dohr komme. Off Kohrs. seit ich die Eckspierienz mit die Pauline gehabt hen, do is mei Dohr aach alle Nacht gelackt, un biseids hen ich den Christ aach nit gehört. In seim Dussel is er dann an die Katie ihr Dohr gange un Hot geräppt. Die Katie iS uffgeweckt un Hot die Dohr t wenig uffgemacht. Se Hot e ganz kleines wenig autseit geguckt, awwer, wie se den Christ gesehn Hot, do Hot se ganz ferchterlich gekrische, daß es ins ganze HauS gehallert o. Se Hot den Christ mitaus Wißkersch . nit riekonneist un Hot ihn in den weiße Gaun for en Gost genomme. Wie se war, is se an die Selma ihr Dohr gelaafe un ho; dewidder gebumpt, als wann se e Rinaozerroß war. Die Selma Hot nit reiteweg uffgemacht un do is die Katie an mei Dohr komme un Hot gehallert: Miste? Habersack. plieS sein Se so gut. un komme Se doch reitewea emol autseit, eö is en Gohst in den HauS.- Ich hen in die erschte Lein gedenkt, du kannst mich emol in Friede schlösse losse. Wie se awwer gar nit gestappt Hot, do sin ich schnell in mei Vehnties geschluppt un hen mein Schloofrock ananozt un dann sin ich autseit Tin dt

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Tchlaflosigkelt, Kopfschmerzen und ppetitiosigkklt leiden, daß wir ein .... Teberlelden .... haben. Man thue sofort etwas dagegen, sonst kommt der Magen in einem schlechten Zustand und da Vlut wird unrein. Man Hot ein gutes Heilmittel nöthig. Gebrauch Dr. August König't

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, Kamöurger Hropfen, Cie werden die Leber neu beleben, den Magen und das Blut reinigen.

My work as a school teacher often brings on a state of intensc nervousness, which prevents digrstion and results in severe headaches. I have found that by watching my feelings and taking a . lopsiiras Taumle "when I f ecl myself becoming tired and nervous Iget relief at tne time and prevent further trouble.

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Hahl war'sch keinder dunkel, awwer ich hen doch in die Corner ganz deitlich e weiße Gestalt distinkwische gekönnt. Wer is do?" hen ich gesrogt, awwer ich hen kein Enser kriegt. Bei Galle, hen ich gedenkt, was is dann das? Die Katie Hot do gestanne un Hot alliwwer geschimmert sor Angscht un sor Kalt. Wie leicht hätt das Meedche in den dünne Suhtche,wo se angehabt Hot, Kalt kätsche könne! Ich hen noch emol, diesmol awwer o laud, datz ich vor mei eigene Weus verschroefe sin, gehallert: Wer is do?" Awwer ich hen immer noch keine Enser kriegt. Ich hen aach nit gegliche, nier zu en zu gehn, bikahs mer weis immer nit, was häppene kann. Wie mir noch so do stehn, do kimmt die Selma aus ihr Ruhm. Se Hot de ganze Kopp voll Pehperwiekele gehabt un das war das erschte mol, daß ich ausgesunne hen, daß ihr kohrlie Hehr nit netscherell is. Sie Hot immer geklemmt, sie deht die Hoor ecksäcktlie in denselwe Steill wehre, als wie se gewachst sin. Do kann mer Widder emol sehn, wie wenig mer die Wimmensohkö tröste kann. Wie se die Katie in die Kandischen gesehen Hot, do Hot se zuerscht Widder en moralische Spietsch mache gewollt, awwer wie ich mit mein Finger in die Kohrner gepeunt hen, un se Hot den Gohst gesehn, do is se reiteweg gesehnt. Ich hen se emol diesent in die Ripps gepuscht un do Hot se reiteweg ihr Senzes Widder kriegt. For Pittie Seht" Hot se gesagt, krieg emol die Lämp. Katie". Die Katie Hot die Lämp erbei geholt un do Hot der Gohst gestanne un Hot geschlose. Ich hen ihn die Lämp unner die Nos gehalte un in e Seckend war er wach. Wie er die Selma genohtist Hot, do is der Christ sie um de Hals gefalle un Hot sie en Kiß gewwe. Off Kohrs Hot ihn Keins von uns erkannt un die Selma Hot purtienier die Fitz kriegt. Erscht wie der Christ gestart Hot zu tahke, do hen mir ihn gekennt. Die Selma Hot arig schlecht gefiehlt, wie der Christ sei schreckliche Geschicht verzehlt Hot un se Hot sich selbst 'for alles geblehmt. Der Christ Hot gesagt: Selma. wenn du mich jetzt nit prammisse duhst, daß du mich von jetzt ab diesenter triete willscht, dann Lehn ich reiteweg, Widder bei den Unnertehker un losse mich begrawe." Alles prammiß ich dich", Hot die Sei ma gesagt und jetzt Hot der ereignißreiche Dag e End gehabt. An die Eckskurschen nach Stoppelburg, do will ich awwer mei ganze Lewe lang denke. Mit beste Riegahrdö JuhrL trulie MeikHabersack. ESkweier und Scheriff von Apple Jack, Holie Terror Kauntie. SchuldundSühne. Der Wiener Kleinbürger Josef Prohaska hat den Wiener Kleinbürger Franz Striegl im Streit geohrfeigt. Striegl klagt und der Richter verurtheilt Prohaska zu einer Buße von fünf Gulden an die Armenkasse. Ah na. Kaiserlicher Herr Rath!" ruft Striegl ent' täuscht aus. Hab' denn ich die Ohrfeig'.krieat oder .die Armenkasse?"

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