Indiana Tribüne, Volume 22, Number 91, Indianapolis, Marion County, 19 December 1898 — Page 1

o -O Aft C o z 0 V ft vv o W VV W y o w v Office : No. 18 Göb Mnbama Otrasze. Telephon 1171 Indianapolis, Zndiano. Montag, den 19. Dezember 1898. Jahrgang SS, viel 01

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D ins) liiiiri) rief) (eil, Wetterbericht. Wärmere, trübeS und regnerische?

Wetter morgen. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 37 Srad, niedrigüe 33 Grad. , m DergriedenSvertrag. W a s k i a t o n. 18. Die. Der Präsident wird den griedenivertrag noch in dieser Congreß-Sesfion dem Senat übergeben; so viel steht jetzt endgiltig fest. Der genaue Wortlaut deS Vertrages ist hier noch nicht be sannt, denn der Tezt desselben kann nicht vor dem nächsten Samstag hier eintreffen, selbst wenn die Frieden? eommissäre eS für angemessen gehalten haben, denselben der Post zur Vesör deruna anzuvertrauen. Sine Woch wird der Präsident mindestens zur Durchsicht und Prüfung dek wichtigen Dokumentes gebrauchen und wird deßhalb unmöglich im Stande sein, daßselbe vor Beginn der Weihnachtöferien dem Senat zu übersenden. Inzwischen wird der Wortlaut dek Vertrages der Oessentlichkeit nicht übergeben werden. Man hat von. derschiedenen Seiten einen erheblichen Druck geltend gemacht, um durchzusetzen, daß der Vertrag früher bekannt gemacht wird, aber ohne Erfolg. Man will auch in diesem Falle von dem allgemeinem Gebrauch nicht abweichen, um alle etwaige Nörgeleien über Verlehung der dem Senat schuldigen Höflichkeit vorzubeugen. Tanner'SRechtsertigung. New Sork, 18. Dez. Gouvernör Zohn F. Tanner von ZllinoiS sprach sich einem ZeitungSkorrespondenten gegenüber über die Vorgänge in Virden folgendermaßen auS : ES giebt in ZllinoiS 45.000 Bergleute und 70,000 Sisenbahnleute. Bei den jüngsten Arbeiterwirren in meinem Staate handelte er sich nicht, wie gemeldet wurde, um einen Kampf gegen Neger-Arbeiter, sondern um einen Kamps gegen die Gevflogenheit, auS anderen Staaten Arbeiter unter be wassnetem Schutz nach Illinois zu bringen. Ich bin der Anficht, daß die SinwanderungSgesetze auch aus den Verkehr zwischen einzelnen Staaten in Anwendung gebracht werden sollten. ES war ein Kampf gegen den Mißbrauch, Verbrecher einzuführen unter dem Schutz der Pinkertonk nein, nicht PinkertonS, sondern Mörder. SS giebt hier zu Lande Leute, welche sich verdingen, um zu tödten, oder sich tödteu zu lassen. Dieser Mißbrauch darf nicht länger geduldet werden. Man hat viel Geschrei darüber erhoben, daß ich die Verfassung verletzt habe, alS ich gegen die Einführung von Arbeitern Stellung nahm, ich habe aber eine Rechtfertigung für meine Haltung in der Verfassung gefunden und stellte den Mißbrauch ab. S6 war einfach eine Frage der Auslegung der Verfassung. Buchanan fand in derselben keine Handhabe für die Unterdrückung der Souveränität der Staatev, wohl aber that dies Lincoln, wie Sie sich erinnern werden. Man hat mich einen Demagogen genannt, weil ich die Interessen der Arbeiter schützte, gewonnen haben wir doch. Die Leute erhielten den verlangten Lohn von 40 Centö, die mißliebigen Arbeiter wurden fortgeschickt und die Stockade eingerissen. Ich fühle, daß ich meine Pflicht als Gouvernör gethan habe." Die Federation of Labor. KansaS City, IS. Dez. Die Debatte übe? die sozialen Verhältnisse und die vorgeschlagenen Mittel gegen die sogenannten Uebel wurde gestern in der Convention der Federation os La bor auf daS Lebhafteste fortgesetzt. DaS Resultat war, daß die Resolu tionen der Sozialisten mit einem Votum von 4. zu 1 abgelehnt wurden. Der Bericht des ResolutionSkomiteS, welcher die Resolution enthält, welche alS Subftitut für dke Vorschläge der Sozialiften eingebracht war, wurde dann der Convention vorgelegt und mit 1807 gegen 420 Stimmen ange nommen, wobei daS Oppositionsvotum die Stärke der Sozialisten in der Con vention zeigte. Vor derAbstimmmung hatten sie auf 890 Stimmen Anspruch erhoben. Die schließlich angenommene Resolution lautet, wie folgt :

Wir sind gegen die Jndosfirung und

Einführung von Partei-Politik, religiöse Differenzen oder Racen-Vorur-theile. Wir sind der Ansicht, daß eS Pflicht der TradeS-Unioniften ist, alle Fragen zu studiren und zu dißkutiren,

welche irgend welchen Bezug auf ihre industrielle oder politische Freihei haben, aber wir erklären, daß eS r.ich Aufgabe der American Federation of Labor ist, zu bestimmen, zu welcher po tischen Partei ein Mitglied gehören, oder für welche politische Partei er stimmen soll. Die Convention hörte dann einen Vortrag deS Chieagoer RechtSanwaltS Clarence Darrow, welcher DebS im Bundesgericht vertheidigte, über das Thema: Die Gerichte und die Arbeiter, in welchem er ausführte, daß theoretisch alle Menschen vor dem Ge setz gleich seien, daß aber thatsächlich der Reichthum in den Gerichten ebensolchen Einfluß habe, wie aus den an deren LebenSpfaden. SS sei fast un möglich für den armen Mann, in den Gerichten sein Recht zu behaupten. Sr schloß mit einem Lobe aus die Schwurgeeichte, bei denen alle Gerechtigkeit für die Armen zu finden sei. Die Convention nahm noch Resolutionen an, von denen eine die eingebrachte Bill gutheißt, wonach kein dienender Soldat in der Armee in Coneurrenz mit Civilisten treten darf, eine andere daS Niederschießen der Streiker in Virden, ZllS., durch die bewaffneten Wächter deS Monopols tadelt und die dritte zur Agitation gegen den Zwang zur Arbeit an sieben Tagen in der Woche auffordert. Dem englischen Delegaten Wm. Jnskip wurde ein goldbeknopster Stock und ein goldener Ring, seinem Kollegen Wm. Thorn eine goldene Uhr nebst Kette alS Zeichen der Achtung überreicht. Entlassung weiblicher d l c 1 1 . Chicago, 16. Dez. Alle Damen, die als Clerks oder Stenographistinnen seit mindestens zwei Jahren an der Chicago 6? Northwestern Eisenbahngesellschzft beschäftigt worden find, werden am ersten Januar entlassen und durch Männer ersetzt werden. Ein Beamter der Gesellschaft erklärte heute, dieser Schritt würde nicht gesunden, weil die weiblichen Angestellten sich unfähig erwiesen hätten, sondern weil die Gesellschaft daS Prinzip verfolge, ihre verantwortlichen Posten durch allmähligeS Avancement ihrer Angestellten zu besetzen wünsche. Sine Dame sei doch alS General-Su-perintendent oder General - Manager einer Bahn nicht denbar. Wenn aber die Clerkftellen durch Damen besetzt wären, fehle in den unteren Stellen da Material für die Beförderung in die oberen Stellen. MIM Sozialiftische. S tdtverordnete. Berlin, 13. Dez. eider Stadtverordnetenwahl in der hessischen Fabrikstadt Offenbach am Main find 16 Sozialdemokraten gewählt worden. Ein Skandälchen. Berlin, 18. Dez. Ein Spielskandal, in welchen eine Anzahl aristokratischer Persönlichkeiten verwickelt find, macht in der Gesellschaft großes Aufsehen. Ein reicher Club, der der Joviale Club genannt wurde, wurde von Garde-Kavallerie-Ossizieren, hohen RegierungSheamten, Bankiers und ReichStagSmitgliedern eifrig besucht, und hat in Berlin seit Jahren fiorirt. Ein Fremder wurde kürzlich von zwei angesehenen Mitgliedern eingeführt, und wurde bald allgemein beliebt. AlleS ging trefflich, biS Gerüchte über seine Vergangenheit in Umlauf kamen und man bemerkte, daß daS Glück ihm ohne Ausnahme treu blieb. Wie daS Tageblatt sagt, bekam der Fremde viele junge Männer auS den besten Familien in seine Hände. Die ganze Angelegenheit wird in Kurzem in den Gerichten ventilirt werden. Mehrere Clubleute haben riefige Summen ver loren, und die Sache dürste für die Offiziere ernste Folgen haben, da Kai ser Wilhelm entschlossen ist, dai Ha zardspiel in der Armee zu unterdrücken, Ul'l Er hat dai Geld und den Schwiegersohn. London, 18. Dez. ES wird mitgetheilt, daß L. Z. Leiter auS Chicago,

der Schwiegervater von Lord Curzon

of Kedleston, dem neuen Vicekönig von Indien, die ganze indische Ausstattung für den Lord und dessen Frau bezahlt habe, die jetzt unter den günstigsten Auspizien die Reise nach Indien an-

getreten haben. Lady Curzon hat eine Ausstattung von seltener Pracht er halten und seinem Schwiegersohn hat Leiter drei AmtSroben aus dem seinsten Sammet, in hellblauer, rother und weißer Farbe mit Goldstickereien, anfertigen lassen, von denen jede mit dem Stern von Indien in Gold und Diaanten versehen ist. Der Berliner Thiergart e n. B erlin, 18. Dee. Im Thiergarten, der größten und schönsten Parkzlerde Berlins, ist mit umfangreichen Ausholzungen begonnen worden, da der Kaiser denselben lustiger und lich ter Und einem englischen Park ähnlicher zu machen wünscht. Die National Zeitung" bedauert diese Aenderung, da dem Thiergarten dadurch der Charakter und die Schönheiten eines WaldparkeS genommen würden und da er überdies durch Fahrstraßen, Alleen, Reitwege usw. mehr alS genug durchbrachen sei. Bekanntlich hatte schon der alte Kaiser Wilhelm gewünscht, daß eine große Korsostraße im Thiergarten angelegt werde. SHiffö-Nathrichien. Angekommen in : New Sork: Oldenburg" von Bremen; La Bretagne von Havre; Ethiopia" von GlaSgow; Statendun" von Rotterdam; Menomee" von London.' Liverpool: Campania" von New Sork. Havre: La GaScogne" von New Sork. allerlei. Ver Bürgermeister N. H. Pangburn von Beaver Falls, Georgia, . , . c em !ri-; hat unter vem ruae oer a,nin?ruu Association" eine Proklamation erlassen, die zur moralischen Punfizirung des Städtchens dienen soll.' Die Polizei ist angewiesen, alle Uebertreter der Blue LawS". die alle weltliche Arbeit am Sabbath verbietet, zu verhaften, ebenso alle Personen, die auf der Straße fluchen. Alle Clubhäuser und andere Lokalitäten, die ungesetzlicher Weise berauschende Getränke verkaufen. sollen bei strengster Strafe geschlössen werden. Das Herumstehen auf den Skalen, vor Läden oder Kirchen ist unter Strafe sofortiger VerHaftung verboten. Gegen alle Besitzer von Spielhäusern und Vordellen soll sofort unnachstchtlich vorgegangen werden, ebenso gegen Personen, die diese Häuser frequentjren. Falls die regularen Polizisten ihrer Aufgabe nicht gewachsen sein sollten, wird der Vür germeister Privat - Detectiv? anstellen. EinPeanut-Trustistdas Neueste in dieser Branche. Nur wenige Leute wissen, wie groß diese Industrie ist. Der Werth der jährlichen Ernte wird auf 55.000.000 bis 56,000.000 geschätzt und etwa Z3.000.000 sind angeblich in Reinigungs - Anstalten angelegt. Vier derartige Anstalten befinden sich in Norfolk, acht in Richmond, Petersburg, Danville und anderen Ortschaften in Virginia; drei in Cincinnati, zwei in St. Louis und drei in verschiedenen Theilen des Südpestens. Die größte Anstalt befindet sich in Smithfield, Virginia, und gehört den Herren Gwaltney und Bunksey. Alle anderen 17 Anstalten wollen einen Trust bilden, um das Product zu controlliren und Preis und Profit zu erhöhen. Ez - Gouverneur Campbell von Ohio und W. E. Whetherly von New Jork versuchen eS jetzt, dieAnstalt von Smithfield mit den anderen zu vereinigen. Gelingt ihnen das, dann gibt's nur eine Peanut-Gesellschaft. Einem Pferde hat der 19 Jahre alte George Howard, welcher auf der Lent'schen Farm bei Rochester, N. F.. arbeitet, die Rettung seines Le bens zu verdanken. Auf dem FarmHofe wurden Schweine geschlachtet und eines derselben stürzte sich, offenbar durch den Blutgeruch wild geworden, auf den jungen Howard, der eben in die Scheune gegangen war und gerade hinter seinem Lieblingspferd stand. Das Schwein pacite ihn am Bein, riß ihn zu Boden und wollte sich eben aus den sich vergeblich wehrenden jungen Burschen stürzen, als ganz plötzlich fttf Am m m. iVI m JT W . . ' Merv. vas vem orsau soweit als stiller Zuschauer beigewohnt hatte, seinein jungen Herrn in erfolgreicher Weise zu Hilfe kam. Bon den Hufen yes klugen Rosses getroffen, flog der Grunzer schreiend und quiekend in den Hos hinaus, wo er schlimm verletzt lie gen blieb. Der junge Howard hatte ctr:.. m:t.h....k. ..tiii.... wc ciucimwc uipivuiiucu (UIUCU. uviy l sind dieselben nicht lebensgesährlich. !

! In JaneSvikle, W i s c . , fand man die Leiche der Frau Charles T. Wilcox im Bett und daneben lag der betagte Gatte in sterbendem Zustände. Der Mann starb eine Stunde später. Beide waren über 70 Jahre

alt. Man glaubt, daß hier ein Fall von Mord und Selbstmord vorliegt. Frau Wilcoz's Leiche befand sich schon im Zustande der Verwesung und die Aerzte glauben, daß der Tod schon vor zehn Tagen eingetreten war. Als der Pottzeichef Hogan mit mehreren anderen Beamten dieWohnung betrat, fand er die Gashähne geöffnet und dieser um :anv wird alö Beweis für die An nähme, daß der alte Mann nach dem Tode semer Frau sich das Leben nehmen wollte, anaeseben. Um ca. 15.000 nimmt die Zahl der Zöglinge der öffentlichen Schulen in New Aork alljährlich zu; das bedeutet eme gleichzeitige Vermey rung des Lehrpersonals um 250. Vier uralte S ch w e st e r n,' die zusammen nicht weniger als 343 Lebensjahre zahlen, wohnen m John son- County, Jll. Es sind dies Peggy McFatridge, 92 I.. Polly Gore, 86, Sally Thacker, 84, und Fanny Reynolds, 80 Jahre alt. Alle vier sind Wittwen, ln denen eine Jede ihren Gatten um ca. 40 Jahre überlebt hat. Die alten Damen erfreuen sich der besten Gesundheit und hoffen daS 100. Lebensjahr zu erreichen. Vor der Strafkamme, in Nürnberg hatte sich der Bürgermeister Job. Slmon von Enaeltyal wcn Diebstahls zu verantworten. Es lag ihm zur Last, daß er, nachdem rr bei einer Holzversteigerung vier Stamme gesteigert hatte, fünf Stämme abgekahren habe. Der Angeklagte ist bereits wegen Körperverletzung mit acht Tagen Gefängniß vorbestraft, was jedoch nicht hinderte, daß er mit der Bürgermeisterwürde bekleidet wurde. Bis zu dem Ausgange der Anklage war er jedoch von der Stelle suöpendirt worden. Nachdem das Schöffengericht Altdorf auf Freisprechung erkannt hatte, sprach die Strafkammer auf die Berufung des Amtsanwalts hin eine Gefängnißstrafe von 14 Tagen aus. Die Criminalpolizei verhaftete in Köln die Frau des Banknotenfälschers Grosse aus Berlin, der mit mehreren Kumpanen Fälschungen der Hongkong - Shanghai Banknoten in großem Umfange betrieb, damals in Hongkong verhaftet und in den letzten Tagen in England zu 12 JahrenZuchtHaus verurtheilt wurde. Sein HelfersHelfer erhielt 10 Jahre Zuchthaus. Frau Grosse wird angeschuldigt, an der in einer Kölner Werkstatt erfolgten Herstellung der gefälschten Scheine theilgenommen zu haben. Die Verhaftete ist die Tochter der bereits in Untersuchunoshast befindlichen Besitzerin des Hauses, in dem die Falschmünzerei betrieben wurde. Die Angelegenheit dürfte in der nächsten Schwurgerichtssitzung zur Verhandlung kommen. tin Londoner Btzricht erstatter hat eine schreckliche Entdeckung gemacht. Er salz mnerhalb weniger Tage zwei Damen mit MonocleS und er befürchtet, daß das New Womaneinen entschlossenen Angriff auf eineS der letzten Vorrechte deS stärkeren Gefchlechts plant. Die erste Dam,' sah er m einem Concert in der Queenshall". Der Berichterstatter beruhigte sich aber bei dem Gedanken, bei diesem Monocle handle es sich nur um die Grille eineS musikalischen Genies. Seine schlimmsten Befürchtungen wurden dagegen wach, als am folgenden Tage am Strand eine tadellos gekleidete, hübsche junge Dame an ihm vorbeiwan' delte und ihn durch ein Monocle an blitzte. Sie sah darnach aus. als ob sie Mode machen könnte! Dav neue Weih- mag unsere Kragen und Kra hatten, unsere Hüte und Westen usurpirt haben und nun die Hand auch nsch nach dem Monocle ausstrecken, der Gedanke sollte den Correspondenten doch trösten, daß uns immer noch eine Hochburg bleibt, die eö bis ,'efct umsonst zu erobern sucÄe die osen. I n Salzw e b e l i s5" nach etwa sechswöchigem Krankenlager ein guter Freund Fritz Reuters gestorben, nämlich der Lehrer Fey, der ein Alter von nahezu 90 Jahren erreicht . hat. Als Sohn des BotenmeisterS Fey 1809 geboren, besuchte der junge Fey erst die Volksschule in Wanzleben, dann die losterschule in Magdeburg, studirte sodann in Halle von 1831 an Theologie und diente wahrend dieser Zeit als Einjährig Freiwilliger. In Halle trat Fey mit Fritz Reuter zusammen in eine Burschenschaft ein. Im Jahre 1833 wurde er gleichwie Reuter unter dem Verdachte hochverrätherischer Pläne verhaftet und zu sechsjähriger Festungshaft verurtheilt, die er in Graudenz verbüßte. Fey rechn:!: diese Festungshaft, die nichtö weniger alL strena war. zur schönsten Zeit seine Lbenö. Sem theologisches Examen konnte Fey trotz aller Bemühungen nicht bestehen, da ihm von vorgesetzte? Seite unüberwindliche Schwierigkeiten in den Weg gelegt wurden. So blieb er Hauslehrer, als welcher er im Jahre 1884 auf eine SOjährigeThätigkeit zurückblicken konnte. Mit zunehmendem Alter fand er im Januar ldö4 gastliche Ausnahme im SiechenHause zu Salzwedel, wo er jetzt storben ist.

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erlangt von Dr. Ailes' Neu, Heart Cvrk. ifiSL1?' Bka6c0k ? voca, N. Z). 8 K$ . Artillerie u"d seit dreißta Jadren bet der abroct & Munsel arriag Co. on ubur sagt: Ich schrkibe um meinen Tank auZ,usvrechen für den wunder, baren Nuken. den mir Dr. Milel' Heart ure brachte. Ich litt sei: Jahre an Cciatica alt tsultat de rmeeleben, wodurch mein Her, in schltmmfter Weise ergriffen wurde, meine Glieder schwollen an von den Knöcheln aufwärt,. Ich war aufgeblasen, daß ich nicht im Stande war. meine leider ,u,uknöpfen. hatt heftige Schmerzen in der Herzgegend, erstickende Anfülle und kurzen them. Drei Monate lang konnte ich nicht liegen und nur in einem Armftuhl schla, sen. Ich wurde von den hefte Doktoren beyan delt. ober allmllhlig schlimmer. Vor ungkfSlzr einem Jahre begann ich Dr. Milej' Heart Eure I nehme und ( rettete mein Leben wie durch in Wunder. Dr. Wil' Mittel werden durch alle Apotheker verkaust unter einer positiven Garantie: die erste Flasche nützt oder da Geld wird ,urücker stattet. tfuch über die Krankheiten d(3 Herien und der Nerven frei. tVZPty. Dtv fMd X lf7 Q rxutcrc3 j Health rtjt Adresse; D r. M l e 5 M d t c a l E .. Clkhart. Ind. hiesiges. Frau Woodward hielt gestern Nachmittag im Parlor bei DamenVereins det Sozialen Turnvereins einen kurzen Vortrag. Sie sprach über die Frauen vor und nach der Revolution in unterhaltender Weise, v:eleS in gebundener Sprache, ohne eigentlich aus das Thema Die neue Frau" einzugehen. Nach dem. Vortrag wurde die grauensrage noch veiter besprochen von Frau Rappaport, grau Krull, Frl. Dinkelaker, Frau Schulmeyer, Frau Wefting, etc. und nachher unterhielt man sich noch einige Stunden bei Kaffee und Kuchen und Tuchre". ES betheiligten sich über sechzig Damen. Der Damenverein beabsichtigt noch öfter derartige UnterHaltungen zu veranstalten. Dkeersökumvfeifen. lanae deut sche Pfeifen, Cigarrenspijen :e., bei Wm. MuSo. 199 OS Washington Str Sin alter Mann, NamenS Harry Hamlin, 528 Roanake Straße wohnhaft, wurde gestern Morgen in dem seiner Wohnung gegenüberliegen, den Stall der Milcherei von Zessup & Anthwin abgefaßt, als er im Begriff stand, mit einem Bündel Heu zu verduften. Die Milchereiinhaber feueren mehrere Schüsse hinter ihm her. von denen keiner traf. Im Laufe deS TageS wurde der alte Mann von der Polizei in seiner Wohnung verhastet. DaS Verhör wurde auf den 21. Dez. verschoben. Wer einen Catarrb beilen will, muß mit dem Blut anfanaen. Hood'S Sarsaparilla beseitigt die Ur,aqe vieles Uebels und heilt Katarrh vaourq, vap sie das Blut reinigt. Ho od'S Pillen wirken milde aber rasch und sicher aus die Leber und den Magen 25 . Der D ew 7ork tore lMablirt 1853.) si. Butterick Muster ! Große Preisherabsetzung inBesuchen Sie uns und über zeugen Sie sich. CTn r, nr.rin3 rrnnira uiiib m uu'jjü L'ji.iiui.

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