Indiana Tribüne, Volume 22, Number 89, Indianapolis, Marion County, 17 December 1898 — Page 2

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ZudZsua Tribüne. Erschein Täglich uud Somüsz's.

Die täglich Tribüne- kostet durch den Xtl.et 2 dtntk per Ooch, die eontag.rribae'I kkt per Ooche. veide ,usr?e 1 ?t ,dn tt ent per B7i,t. Per V-l ierhalb ci St.d lgechiSt Im ,rb thlns V ? 'tc. Cfftws 13 eüd Vluda. Cr5 Indianapolis, Ind., 17. Dezembers. (?lit Jamilleudraana. Paris, 28. Novbr. Der Stoff zu einem kleinen Vergiftungsprocesse ü. la Marquise de Vrinvilliers taucht am Horizonte der skandalbedürftigeu Boulevards auf und droht das ausschließliche Interesse für Dreyfus und Picquart zeitweilig zu verdrängen; spielt 5s sich doch ab auf dem engbegrenzten und .anziehenden Gebiete zwischen dem Boulevard des Italiens, der großen Oper und dem Pavillon Henri IV. in St. Germain. Es treten auf: die Directoren der großen Oper und der Opera Comique, Gailhard und Carr; der CostümZeichner Bianchini und dessen Frau; und neben verschiedenen Aerzten geringeren Ranges der berühmte Dr. Brouardel, derselbe, der zur Zeit nach Bournemouth gesandt ward, um dem Dr. Cornelius Herz auf den Zucker zu fühlen. Soviel über die drarnatis personae. Gestern Morgen nun ward Frau Luce Valentine Bianchini verhaftet und nach einem kurzen Verhör in St. Lazare eingesponnen; sie steht unter der Anklaqe. ihren Gatten mit einer Atrcpinlösung vergiftet zu haben.Frau Branchini ist eine 29 - jährige Dame, mehr reizend als hübsch, aber von einem plastischen Körperbau, der manche Venus in den Schatten stellt. Ihr Gatte genießt eines großen Rufs als Costümzeichner und Decorationsmaler, ein lebenslustiger, schaffensfroher und talentvoller Mann, der viele Freunde besit. Im vergangenen Juni hatte er sich bei dem Entwurf der Costüme für die neuen Opern Fervaal und Cloches du Rhin ausgezeichnet, da überfiel ihn bei den letzten Costümproben eine unerklärliche Schwäche, Schwindel und Stimmlosigkeit; seine Augen standen weit auf; die Pupille war vergrößert. Die Aerzte blieben rathlos, denn der Zustand kam und ging; man beabsichtigte eine Trepanirung des Gehirns. bis eines Tages die Thürhüterin des Hauses dem behandelnden Arzte miti p . turnt, van sleimama. roenn er ao? wesend sei, nach einer anderen Apotheke ausgeschickt würde. Die angestelltenErkundigungen ergaben, daß Frau Bianchini dort Atropin zur Behandlung ihres Hundes holen ließ. Damit erklärten sich denn die wiederkehrenden Symptome der zeitweiligen Vergiftung auf; aber was war zu thun? Man untersagte vorläufig der Frau jeden Zugang zu ihrem Manne. Seine FreundeGailhard ur.b Carr6 aber gingen weiter; sie schlugen ihm ein Krankenhaus vor; und da er dies mit dem Argwohne, man wolle ihn in einer Jrrenanstalt unterbringen, ablehnte, entführten sie ihn nach St. Germain in den Pavillon Henri IV., wo seine Genesung denn schnelle Fortschritte machit. Noch wußte er nichts von dem Verdachte gegen seine Frau; er schrieb ihr zahlreiche Briefe. Aber eines Tags, als er im Parke von St. Germain spaziren ging, erfaßte ihn ein unerträglicher Schmerz am Beine; der herbeigerufene - Localarzt bemerkte ihm beruhigend: Es ist nur eine Phlebitis, die Folge

Ihrer Atropinvergistung. Darov grngen denn dem Armen die Augen auf; i bei seinerRückkehr nach Paris quartirte er sich aus Vorsicht anderswohin. i- 'Seine Frau nun hatte gleich von Anfang an, als sich das Gerücht von der Vergiftung ihres Gatten durch sie verbreitet, den Stier bei den Hörnern gefaßt und eine Verleumdungsklage gegen die unbekannten Verbreiter jenes Gerüchtes anhängig gemacht; aber mit dem Ergebnisse, daß sie schließlich selbst eingezogen ward. Ob sie Mitschuldige hat, ob sie sich des Gatten im Interesse eines Liebhabers hat entledigen wollen, darüber schweigt vorläufig d'.e Chronik. Sie selbst behandelte ihr, Verhaftung, die b:i ihrer Rückkehr von einer Reise nach der Normandie erfolgte, höchst gelassen und leichtfertig, zog sich erst recht geschmackvoll an und gestattete sich die Bemerkung: Alle Wetter, das wird wieder einmal in Paris viel (Zeklatsch verursachen". Und darin Ärftt'sie wohl recht haben. Besonderer Vermerk: Vor drei Jahren machte sie angeblich mit einem Revolver einen Selbstmordversuch. Tie Ueberführung Luecheni'S. i Genf, Ende November. Nachdem der Anwalt Moriand im Namen Luccheni's daS Kassationsge- . such zurückgezogen hatte, traf die Staatsanwaltschaft alsbald Anstalten, um Luccheni in der folgenden Nacht in oller Stille aus dem Gefängniß St. Antoine nach dem Zuchthaus Eveche voerzuführen. Nachts gegen 11 Uhr

rourde Lucchern vom Gesangmßdirektor Lafond aus tiefem Schlaf geweckt. Kleiden Sie sich an. die Stunde ist ge-kommen.-Luccheni, der darauf gefaßt . war, bald umziehen zu müssen, aber vorher nicht benachrichtigt worden war, antwortete: Aha, ich soll nach oben gehen. Ich bin bereit! Das macht mir nichts. Er wurde sodann in das Cabinet des Directors Lafond geführt, der ihm summarisch das Regime der Eveche auseinandersetzte und mit eint gen ermahnenden Worten schloß. Ettuai niedergeschlagen dankte ihm Lucchem kurz. Der Direktor brachte noch zu seiner Kenntniß, er könne viermal im Jahre während einiger Minuten Besuche seiner Freunde empfangen und jede Woche den Besuch des römisch-la-tholischen Geistlichen inGenf, des HhU Blanchard. Das ist' ein würdiger, menschenfreundlicher und milder Priester. Sie mögen von der Religion denwaZ Sie wollen, aber er wird Jh.

nen ein Freund und Berather wer-den.-Der Verurtheilte gab keine Antwort. Er wurde jetzt fünf Gendarmen übergeben, die ihn nach der Evech: transportirten. Zwei schritten dem kleinen Zug mit Laternen voraus. Man passirte schnell die Bourg le Jour und stieg die Degresle-Poule hinab. Das war das Werk weniger Augenblicke, so daß die um diese Stunde seltenen Passanten kaum bemerkten, wie man einen Mann in aller Eile die Stufen herunterzog und mit ihm hinter der Thüre der Eoeche verschwand. Es war Luccheni. Ehe sich die Pforten auf immer hinter ihm schlössen, schaute er noch einmal um sich, als ob er in diesem Moment irgend eine höhere Hilfe erwarte. Dann zuckte er die Achsel und trat ein. Er war nicht mehr der wüthende Anarchist, der Cyniker vom 10. November. Er hat seine Sicherheit verloren, zu gleicher Zeit auch sein böses Lächeln. Traurig, niedergeschlagen ließ er sich fortziehen, ohne Widerstand, ohne ein Wort. Das einzige Wort, das er bei seinem Eintritt in's Zuchthaus sprach, war seine Antwort aus die Frage des Directors, der ihn erwartete und fragte, ob er schon gegessen habe. Ja", erwiderte er. Der Direktor Perrin ließ ihn nach der Abtheilung B. führen, wo er seine eigenen Kleider ablegen mußte und in das Zuchthausgewand gesteckt wurde. Dann wurde ihm Zelle 95 (die Eveche hat im Ganzen 107 Zellen) als seine künftige Wohnung angewiesen. Die schwere Thür schloß sich hinter ihm und Luccheni existirt von nun an nur noch als Nummer (1144) Er trägt außerdem die Nummer seiner Zelle an seiner Blouse, und alle seine Kleider sind mit dem großen schwarzen Streifen Versehen, den alle zu lebenslänglichemZuchtHaus Verurtheilten tragen. Luccheni wird während des ersten Abschnittes seiner Haft Arbeit in seiner Zelle erhalten. Sind die ersten sechs Monate verstrichen, so wird er dem Regime der andern Gefangenen unterstellt, d. h. er erhält jedenMorgen Kaffee oder Milch. 600 Gramm Brod, 2 Deciliter Wein, Suppe, Gemüse und zweimal in der Woche 000 Gramm Fleisch. Fügen wir noch hinzu, daß der Gefängnißaufseher, als er am nächsten Morgen die Zelle Luccheni's betrat, den Anarchisten in Thränen gebadet fand.

Versteigerung eines ttusseö. Zu wohlthätigen Zwecken fand in London eine Versteigerung eigener Art statt; zum Verkauf gelangte unter Anderem ein Kuß von den Lippen der Schauspielerin Miß Mabel Harlowe. Die Thatsache, daß ein Auctionator einen imponderabeln Gegenstand dieser Art an den Mann zu bringen suchte, war schon an sich interessant genug, aber die Persönlichkeit der Miß Möbel trug zur Erhöhung des Reizes bei. Miß Harlowe ist nicht nur eine der schönsten Schauspielerinnen des britischen Köniareiches, sondern auch eine der geachtetsten. Der Sohn eines Lords, der ihr die Ehe versprochen hatte, wurde weqen Bruchs des Versprechens zu $60,000 Schadenersatz verurtheilt. Miß Harlowe ließ das Urtheil veröffentlichen und wies das Geld zurück. Man kennt kein gewag tes Abenteuer vo ihr, deshalb ist ein Kuß von ihi doppelt werthvoll, da er unter gewöhnlichen Umständen überHaupt nicht zu haben ist. Kluge Bieter hatten vorausgesehen, daß die für den Kuß gebotene Geldsumme den bei Versteigerunaen zu wohlthätigen Zwecken für die kostbarsten Vibelots erzielten Preis weit übersteigen würde. Deshalb bildeten sie einen Ring; jeder Antheilschein . kostete $20. Die Inhaber der Actien" wollten dann durch das Loos bestimmen, wer von ihnen der glückliche Gewinner des Kusses sein sollte. Die Versteigerung begann. Wie viel für den Kuß?" rief der Auctionator im geschäftsmäßigen Tone. Ein Gebot, meine Herren!" Die' dünne Stimme eines kaum flügge gewordenen. Jünglings ' schrie: 2 Lstrl.- $10 für einen solchen Kuß! Den jungen Mann trafen hundert verächtliche Blicke. Der Ring bot sofort 100 Lstrl. DaS ließ sich hören, das war ein anständiger Preis. Man klatschte Beifall. Wenige Minuten später stand nun bereits bei $1500. Von diesem Augenblicke an wurden die Bieter jedoch seltener. Die beiden Hartnäckigsten schienen ein Vertreter des Ringes und ein alter Oberst, Sir Edward Fortescue, zu sein. Bald blieben sie allein. 650 Lstrl., 750 Lstrl.! Das war das letzte Gebot des Ringes. Bald darauf wurde der Kuß für 800 Lstrl. dem Sir Edward Fortescue zugeschlagen. Lauter Beifall begleitete den Zuschlag. Miß Mabel näherte sich, lieblich erröthend. dem Sieger. Aber wehmüthig lächelnd sagte dieser, ein Greis mit weißem Schnurrbart: Entschuldigen Sie. gnädiges Fräulein. Ich war nicht Bieter für eigeneRechnung. sondern für meinen Enkelsohn hier, der heute seinen Geburtstag hat." Und er führte der hübschen Schauspielerin einen reizenden Knaben von sieben bis acht Jahren zu, dem das Schicksal dieses eigenartige Abenteuer vorbehalten hatte. Eine romantische Geschichte. In Berlin wohnte irgendwo die Wittwe Köhler, die den-Lebensunter-halt für sich und ihr Töchterlein Elise schlecht und recht durch Vermuthung von möblirten Zimmern erwarb. Fräulein Elise war, zwar noch recht jung, entdeckte aber bald, daß sie schon das erforderliche Alter erreicht habe, um sich gründlich verlieben zu können. Ein Z'mmerherr ihrer Mutter, der ebenfalls noch recht junge Kaufmann Karl Härtter. hatte es ihr angethan. Dieser junge Mann war hocherfreut, daß sein LIebeswerben Erhörung fand ur.d da er es wirklich ernst meinte, trat er eines Tages mit Lieschen vor deren Mutter, um die Einwilligung zur Eheschließung oder wenigstens zur Verlobung zu erbitten. Alle süßen Hoffnungen wurden jedoch mit einem Schlage zerstört durch das Donnerwort der Mut-

ter Köhler: -Daraus wird nichts! Ihr seid noch viel zu jung und könnt ruhig noch zwei Jahre warten!" Als aber Lieschens Geburtstag herangekommen war. schlug Karl einen gemeinsamen Ausflug in die Umgegend vor und meinte scherzend, man könne dann ja Verlobung feiern. Frau Köhler ließ sich bestimmen, den Ausflug mitzumachen, um über Lieschens Tugend zu wachen. Plötzlich war das junge Paar in den Büschen verschwunden und Lieschen wurde nicht wieder gesehen. Sie hatte ihren Karl gebeten, er möge sie entführen und ihre Heirath zu erzwingen suchen. Der junge Mann hatte ihr diesen Wunsch natürlich mit Vergnügen erfüllt und setzte die Mutter einige Tage später geziemend davon in Kenntniß, daß Lieschen an einem srcmden Orte auf das Jawort warten werde. Er setzte sich dann mit einem Rechtsanwalt in Verbindung, der die heikle Aufgabe übernahm. Frau Köhler das Jawort zu entlocken. Doch es war All:s vergeblich. Frau Köhler ging sogar in ihrem gerechten Zorne soweit, daß sie gegen Härtter den nach 237 des Strafgesetzbuchs erfordernchen Strafantrag wegen Entführung stellte. Der 237 lautet: Wer eine minderjährige, unverehelichte FrauensPerson mit ihrem Willen, jedoch ohne Einwilligung ihrer Eltern oder ihres Vormundes, entführt, um sie zur Unzucht oder zur Ehe zu bringen, wird mit Gefängniß bestraft. Die Verfolgung tritt nur auf Antrag ein." Das Schicksal nahm nun seinen Lauf. Herr Härtter kam auf die Anklagebank des Landgerichts in Berlin. Er leugnete nicht. Fräulein Köhler mit ihrem Willen und auf ihre Veranlassung entführt zu haben, um sie zur Ehe zu bringen, und wurde deshalb zu einem Monat Gefängniß rerurtheilt. Auf das Reichsgericht in Leipzig vcrtrauend, legte er Revision ein. Die Rechtfertigungsschrift war prompt eingelaufen und die Sache schien ihren ordnungsmäßigen Lauf nehmen zu wollen. Da aber geschah etwas Ungewohnliches; beim Reichsgericht lief eine Anzeige etwa folgenden Inhalts ein: Als Vermahlte empfehlen sich Karl Härtter und Elisabeth Härtter geb. Köhler. Selbstverständlich hatte diese Anzeige die äußere Form eines amtlich beglaubigten Auszuges aus dem Standesamtsregister, wodurch nachgewiesen wurde, daß der Entführer die Entführte am 29. August 1893 geheirathet hatte. Nun folgt im Strafgesetzbuche auf den 237 der 233, der besagt: Hat der Entführer die Entführte geheirathet, so findet die Verfolgung nur statt, nachdem die Ehe für ungiltig erklärt worden ist." Jetzt entstanden Zweifel, was aus der ganzen Sache zu machen sei. Zur Zeit der Hauptverhandlung hatte der Angeklagte die Entführte noch nicht geheirathet, er war also mitRecht verurtheilt worden. Vor der Entscheidung über die Revision hatte er sie aber geheirathet, und es fragte sich nun, ob diese Thatsache nachträglich noch gewürdigt werden könne. In der neulichen VerHandlung vor dem 2. Strafsenate des Reichsgerichtes vertrat der Reichsanwalt die Ansicht, daß die Strafverfolgung im Sinne des Gesetzes solange dauere, bis über das vom Angeklagten eingelegte Rechtsmittel endgiltig entschieden worden sei. Deshalb könne die inzwischen erfolgte Eheschließung jetzt noch Berücksichtigung finden und das Rivisionsgericht könne auch - sogleich, ohne die Sache in die Vorinstanz zurückzuverweisen, endgiltig erkennen, da neben der einfachen Kenntnißnahme von dem Trauregister - Auszug weiter thatsächliche Erörterungen unnöthig seien. Das Reichsgericht erledigte die Sache nicht durch Revisionsurtheil, sondern durch folgenden Beschluß: Da die Berheirathung des Angeklagten mit der Entführten nachgewiesen ist, so wird auf Grund von Paragraph 233 Str.-G.-B. das Verfahren gegen den Angeklagten für zur Zeit unzulässig erklärt. Herr Härtter ist nun von Strafe und Kosten befreit, aber nur bedingungsweise. Denn, wenn innerhalb der nächsten fünf Jahre so lange dauert die Verjährungsfrist seine Ehe geschieden werden sollte, so würde das Reichsgericht das Versahren von Neuem eröffnen und durchVerwerfung der Revision des Angeklagten das heute aus der Welt geschaffte Urtheil rechtskräftig machen. Hoffen wir. daß ihm dieses Damoklesschwert während des nächsten Lustrums den Frieden seine Ehe nicht trübe! Lanvwirthstyaftlicheö. S ch l a ch t t h i e r e. In früheren Jahren hieß eö auf unfern großen Viehmärkten: Je fetter das Vieh desto bessere Preise. Dies hat sich geändert. Wenn damals die Schweine reine Fettklumpen fein mußten. so daß nur wenig Fleisch von dem Thiere als Kochfleisch verwendet werden konnte, so wollen die Städter heute nichts davon wissen; sie wollen mageres und durchwachfenes"Schwei nefleisch. Dasselbe ist mit dem fetten Rindvieh der Fall; in früheren Jahren hatten die Thiere übermäßig viel Talg, heute verlangt man schön durchwachsenes Fleisch, in dem die magernStücke mit dünnen Fettlagen abwechseln. Unsere Farmer haben aber oft diesen Wechsel nicht zu ihrem Vortheil benutzt; es sind manche unter ihnen, die auch heute noch glauben, je fetter daS Bieh ist, desto bessere Preise bringt es. Sie sind dann nicht wenig erstaunt, wenn der Viehhändler ihnen nicht den höchsten Marktpreis für ihre Thiere zahlt, die doch nach ihrerMeinung nicht fetter und besser fein können. Sollte ein Leser im Zweifel sein und glauben, daß das fetteste Vieh am begehrtesten ist, so kann er sich beim Mehkäufer und beim Schlächter in der Stadt jetzt schnell von dem Gegentheil überzeugen. Aber nicht nur in unserm Lande will man das übermäßig fette Vieh nicht mehr, auch im Aussuhrhanbei macht sich dieselbe Richtung geltend. Waren früher Stiere von 16001800 Pfund ln beiden Fällen die gesuchtesten, so aiebt man beute sollen von

1300 1400 Pfund Gewicht den Vorzug; und besonders für den Weihnachtsmarkt werden dieseArt Schlachtthiere gesucht. Der Farmer, der Stiere mästet, gebe also wohl Acht, daß er nicht sein theures Heu und seinen , Mais in die Thiere verfüttert, um recht schwere Stücke auf den Markt bringen zu können; dort findet er aber aus, daß er mindestens einen Monat zu lange gefüttert und das Futter dieser Zeit so gut wie weggeworfen ist. Die Schweinepreise sind niedrig, obwohl die Zufuhr zu den großen Marktplätzen nicht besonders stark ist; die Farmer der Weststaaten scheinen aus Furcht vor Cholera ihre Thiere frühzeitig verkauft zu haben ; die Folge ist davon gewöhnlich, daß Januar und Februar bessere Preise aufweisen. Da Mais fast überall billig ist, so kommt der Farmer leicht in Versuchung, seine Schweine reichlich und überfett zu mästen. Er hat aber bei solcher Fütterung durchaus keinen Vortheil. Junge Schweine im Alter von 10 Monaten sollten nicht über 200 Pfund wiegen, diese Thiere bringen die besten Preise; 78 Monate alte Schweine sollten ein Gewicht von 130170 Pfund haben. ES ist wohl richtig, die schweren und sehr fetten Schweine werden nicht zurückgewiesen, wie etwa überfette Stiere und bringen auch nicht niedrigere Preise; sie gehen als sogenannte Larders". Für den Farmer aber ist doch die Frage zu berücksichtigen, ob bei einem 300400 Pfund schwerenThier die letzten 100 150 Pfund nicht mehr kosten als die ersten 200 Pfund. Jeder erfahrene Farmer weiß, daß die Thiere in der ersten Mahlzeit am schnellsten und leichtesten, also auch am billigsten mästen; daß dagegen in der letzten Periode der Mahlzeit, oder wenn diese zu lange anhält, dieselbe Futtermasse noch nicht 1 Psund Gewichtszunahme hervorbringt, wo früher 2 Pfund erzielt wurden; d. h. mit andern Worten, kostet anfänglich ein Pfund Fleisch dem Farmer 23 Cents, so kostet es in zu langer Mahlzeit zuletzt 46 Cents. Wo bleibt da sein Gewinn, wenn er für die letzten hundert Pfund 46 Dollars in Futter bezahlt, aber nur $3.75

beim Verkauf erhält? Wir dürfen auch nicht übersehen. daß man in Europa unsere Fleisch Waaren nicht aus Freundschaft und Wohlwollen gegen uns kaust. In al len Ländern drüben herrscht versteckter oder offener Widerwille gegen unsere Waaren und nur die Noth dort öffnet uns die .Märkte; finden sie dann aber irgend etwaö an unseren Flelschwaaren auszusetzen, so geschieht das mit wahrer Lust und die Preise werden so weit herabgedrückt, wie nur möglich. Das ist natürlich; an uns aber ist es. diesem Widerwillen soviel wie möglich, Grund und Boden zu entziehen dadurch, daß wir das liefern, was unsere Käufer drüben wünschen und zwar :n tadello ser Weise liefern. Dazu gehört auch, daß unsere Schlachtthiere' "nicht (schmalz- und Talgklumpen sind, ffru her waren unsere Schlachthausbesitzer diesen Wünschen gegenüber hüben und drüben taub; das hat sich geändert. seitdem sie sehen, daß Europa, beson ders England sich von unsern Viehbaronen keine Vorschriften machen läßt und andere Länder, besonders das kleine Dänemark, ein nicht zu verachtender Gegner auf dem Fleischmarkte ist. Wir Farmer haben alle Ursache. genau solche Waare zu liefern, wie auf unserem und aus. dem Weltmarkt verlangt wird. ' Saatkartoffeln. Wenn auch jetzt noch keine Kartol feln gepflanzt werden, so bietet sich doch bei dem täglichen Verbrauch in der Familie die beste Gelegenheit, passende Kartoffeln als Saatgut zurückzulegen. Es ist eine " allgemeine Klage, daß Kartoffeln so schnell ausarten, d. h. von Jabr zu Jahr :m Ertrage zurück aeben und auch an Güte verlieren. Richtig ist, daß dieKartoffeln ihre gute Eigenschaften schneller verlieren wie unsere verbesserten Körnerfrüchte; aber die auffallende Schnelligkeit, mit der dieser Rückgang gewöhnlich stattfindet, hat ihre Ursache zum guten Theil in der sorglosen Verwendung mittelmäßigen Saatgutes. Wir wissen aus der Thierzucht, daß wir nur durch VerWendung der besten Thiere zur Zucht, unser Milchvieh z. V. verb-essern können; wir wissen auch, daß durch AusWahl der besten Aehren beim Mais unsere Kornernten gesteigert werden können; bei der Kartoffel glauben wir aber solcher Auswahl nicht zu bedürsen. Und doch ist heute wohl kaum eine Frucht, die sich besser ein Jahr wie das andere für den Farmer bezahlt, als die Kartoffel. Es tritt uns nun die Frage entgegen: Welche Größe der Kartoffel giebt das beste Saatgut? Die Meinungen gehen bei Beantwortung dieser Frage auseinander. Unserer Ansicht nach ist die Antwort aber ziemlich einfach. Wir müssen uns klar machen, welche Aufgäbe die Saatkartoffel zu erfüllen hat. Das Fleisch" der Kartoffel dient den Keimen als erste Nahrung; ja selbst später, wenn die ganze Pflanze schon vollständig ausgewachsen erscheint und die alte Kartoffel, wie ja häufig der Fall, noch hart und fest ist und mit der jungen Pflanze zusammenhängt, hat sie noch einen günstigen Einfluß auf die Entwickelung, wie man durch Versuche festgestellt; riß man die Saatkartoffel los, so hörte damit der Wachsthum der jungen Knollen auf. .Hieraus ergiebt sich, daß. je mehr Nahrung die.alte Knolle enthält, je besser wird die junge Pflanze mit ihren Knollen ernährt. - : Welche Knolle enthält nun die meiste Nahrung, das meiste Fleisch", die kleine, die halbe oder die große ganze Knolle? Sicherlich letztere; also ist die ganze, mittelgroße Knolle die beste Saatkartoffel. Eine Einwendung läßt sich hier machen, das ist die großeMasse Saatgut, die dann erforderlich. Im Frühjahr bringen die Kartoffeln die höchsten Preise; sind Kartoffeln dann sehr hoch, etwa doppelt so hoch im Preise wie früher im derbst zur Ernteit. so. toi eS fraglich erschei-l

nen, ob wir bei Verwendung ganzer Knollen auf einem größeren Ackerstücke Vortheil haben würden. Der Unterschied in der Anzahl der Bushel bei Verwendung verschiedener Größen der Saatkartoffeln ist bedeutend. Kartoffeln werden etwa 3 Fuß weit die Reihen und 1 Fuß weit in der Reihe gepflanzt. Ein Bushel 60 Pfund enthält etwa 240 Stück, wenn jede also i Pfund wiegt; 1 Acre zu bepflanzen würde mithin 14,520 Knollen oder etwa 60 Bushel Saatgut erfordern. . Kosten nun im Frühjahr die Kartoffeln 75 Cents bis 1 Dollar der Bushel, so ist die Frage wohl berechtigt: Soll ich nicht jede Kartoffel theilen und nur halbe Stücke pflanzen und somit 30 Vushel imWerthe von 2230 Dollars ersparen? Kann ich erwarten, im Herbst, wenn die Preise niedrig sind, etwa nur 40 50 Cents pro Bushel, diese 2230 Dollars, also etwa 5060 Bushel mehr vom Acre zu ernten und so den Verlust wieder einbringen? Kaum; wenn wir aus Erfahrung wissen, daß in unserer Gegend die Preise im Herbst und Frühjahr so weit auseinander gehen, so würde fies die Verwendung ganzer großer Knollen, die ja auch gerade die verkäuflichsten sind, nicht lohnen. Es .st durch Versuche festgestellt, daß in solchen Fällen kleiner mittelgroße Knollen und halbe Stücke von großen, also 1530 Bushel pro Acre gepflanzt werden sollten. Die Frage ist nicht nur, wie viel Bushel der Acre nachher überhaupt bringt, sondern wie viel Bushel großer, verkäuflicher Kartoffel er bringt. Es sind vielfache und langjährige Versuche in dieser Richtung angestellt. So z. B. ergaben elfjährige Versuche in Missouri folgenden Durchschnittsertrag: Ganze große Knollen als Saatgut, 223 Bushel; kleine, ganze Knollen, 177 Bushel; ein Kleinauge. 81 Bushel; von zwei Augen. 104 Bushel; von drei Augen. 160 Bushel ver

käuflicher Kartoffeln pro Acre. Dies bestätigt unsere oben gemachte Behaup tuna. daß. je mehr Fleisch" die jun gen Keime für ihre erste Ernährung haben, um so besser wird die Ernte ausfallen. Dies beachte man bei der Auswahl der Saatkartoffeln und verwende auch nur vollkommen gesunde Knollen, ohne Schorfe und ohne Flecke. Druckschäden. Im Winter stehen die Pferde die meiste Zeit müssig im Stalle; die Folge hiervon ist, besonders bei jungen Pferden, daß die Schultern weichlich werden; werden sie dann aber mehrere Tage zu anhaltender schwerer Arbeit verwendet, so giebt's wunde Schultern und Druckstellen Galls". Wie gesagt, das Uebel tritt weniger bei älteren Thieren mit abgeharteten Schul tern aus als bei jungen, deren Fell noch nicht durch jahrelange Arbeit abgehärtet und zäh gemacht ist. Wie schnell eine Verweichlichung eintritt, kann der Farmer an seinen eigenen Händen beobachten; wahrend derWintermonate verschwinden aus denselben die harten Schwielen und die schwere Frühjahrs arbeit sagt ihm dies recht deutlich. wenn er es nicht schon vorher beobach tete; denn ungewohnte Arbeit macht Quesen". Der Mensch aber kann und weiß sich zu helfen; die armen Thiere aber, die uns unser Brot mit verdienen müssen, werden nicht berücksichtigt und man sieht es aar nicht selten, dak von oen Schultern das Fell herunter ist und überall das entzündete rohe Fleisch hervorsteht, und doch wird unbarmherzig solchenWunden dasKummet wieder ausgelegt und will das Thier den schmerzvollen Druck vermeiden und nicht vorwärts, so hilft die Peitsche. Das ist grausam und herzlos. Es läßt sich außerdem leicht vermeiden; denn nur schlecht passendes Geschirr und Nachlässigkeit des Besitzers verursuchen solche Schäden. 'Frische Druckschäden werden nach jedem Ausspannen, Mittags und Abends, mit Wasser und starkem Essig oder mit Bleiwasser gekühlt und dann mit einem reinen Lappen, der mit Bleiwasser getränkt ist, verbunden, . Kleine Wunden, zu großen sollte es gar nicht kommen, werden mit Seifenwasser sauber ausgewaschen und mit fein gemahlenem Kaffee bestreut. Es bildet sich hierdurch eine Kruste und wird das Thier während zwei oder drei Tage geschont, so ist die Wunde geheilt. Zeigt sich nur erst Geschwulst, ohne offene Wunde, so genügt es, auf die betrefsende Stelle ein Stück frisch ausgestochenen Rasens zu legen. Es wird dies während der Nacht über die Stelle gebunden; die frische Erde zieht die Geschwulst gewöhnlich schon während einer Nacht aus. .Fehler. Nasses Land sollte nie bearbeitet werden, es sei denn, daß starker Frost in Aussicht steht, der das nasse umgestürzte Land gefriert. Wer aus Sparsamkeitsrllcksichten Arbeit mit der Hand verrichtet und so kostbare Zeit verliert, wenn Maschinen schneller und billiger die Arbeiten verrichten, begeht einen Fehler und arbeitet mit Verlust. Es ist ein Fehler, Getreide oder Heu für 10 Dollars zu verkaufen, wenn diese Producte seinem Lande für 15 Dollars Nährkräfte entziehen. Wer im Herbst und Winter seine Grasländereien, die er im nächsten Jahre zur Heuwerbung benutzen will, kahl abweiden läßt, begeht einen Fehler. Wer im Winter den Dung in kleinen Haufen auf dem Felde oder auSgebreitet auf hügeligem Felde liegen läßt, so daß Regen und Schnee die beste Kraft desselben entführen, macht einenFehler. . Es ist ein Fehler. ,u viel mth halten; im Winter wird der Heuboden uno lm Sommer die Weide zu schnell leer: weniäer Vieh, aut aenäbrt. brknat größeren Gewinn, als eine große Herde, die halb verhungert ist.

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Schlechte Traume und unterbrochener Schlaf

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A practical sportsrnan wtth hurnanitarian insttncts rclates that on one occasion, in the forests of Maine, his catch was so large that he gave way to rnuch enthusiasrn, which was a.6dcd to by ccrtain gooi spirits that, during the excitement, escaped from a dass bottleand took posscssion of him and his guide Bcfore going to sleep that night, howcver, each man swallowed a

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and in the morning neitherhad a touch of anything like the headache that on previous occasions had pretry uniformly followed unusual success with rod and reel.

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' r n i"it m fr ! n "W "lt rfi' rterschien der Agent Hill in New No- ... V f M m Hl M U VW V chelle, N. I., im Polizei - Hauptquartier, um einen Diebstahl zu melden. Einbrecher hatten Nachts aus seiner Wohnung Schmuck- und sonstige Werthsachen im Gesammtwerthe von etwa $5000 gemaust. Dabei hatten die Schnapphähne auch Hill's einzige im Hause befindliche Hose, in der sich $200 befanden, mitgenommen, so daß seine Frau ihm zuerst bei Nachbarn eine Hose leihen mußte, damit er sich nach de Polizeibureau begeben konnte. Von einem jähen Tode ereilt wurde der 25 Jahre alte Ed. Herbrand aus Waukesha, WiZ., während er in Gesellschaft von William Williams und Vrice Emslie auf der im Town Genesee belegenen Farm John Vick's der Hasenjagd oblag. Die Jäger befanden sich auf einem Stück Moor, und Herorand wurde von seinen Jagdgenossen getrennt. Um zu ihnen zu gelangen, mußte er über eine kleine Eisfläche gehen; er glitt auf derselben aus und bei dem Versuche, sich auf den Füßen zu halten, ging der Schuß los und fuhr ihm in's linke Auge, ihn augenblicklich t'ödtend. Das kleinste Menschenkind der Gegenwart soll das vier Wochen alte Töchterchen des Ehepaares Thomas und Mildred Rixon von No. 1683 Dean Str. in Brooklyn sein. Obwohl das Kind bei der Geburt nur ein Pfund wog. war es dennoch vollständig ausgebildet und wohl proportionirt. Seither hat es acht Unzen zugenommen und ist auch einen Centimeter gewachsen, doch erreicht tl kaum die Höhe einer Quart Milchflasche. Die Eltern sind normal gebaut, und die Mutter, welche ihren zarten Liebling auf's Sorgfältigste pflegt, hofft, daß sich das Mädchen in erfreulicher Welse entwickeln wird. JmJutt war einMedicinal Beamter. Dr. Haydon, aus Indien, wo er die von der Pest heimgesuchten Gebiete bereist hatte, nach Victoria zurückgekehrt und hatte PestVacillen mitgebracht. Da die RegieLnmg ähnliche Vorgänge wie beim Ausbruche der Pest in Wien befürchtete, verlangte sie die Auslieferung der Vacillen. Das lehnte Dr. Haydon ab. salls er nicht eine Entschädigung von 300 Pfund Sterling erhalte. Die Regierung hat nun die Vacillen mit Bescklaa htUa und vernicktet. I n W ! e n t ö o t e t e s i cö der ehemalige Bankgeschäftsinhaber WilHelm Schoßberg, der Schwiegervater des Componisten Janaz Brüll, dnrcb einen Revolverschuß in die Schläfe. Nach seinem Selbstmorde wurde bekannt, daß gegen Schoßberg ein ehemaliger Geschäftsbediensteter Namens Alsrev Welk Anzeige erstattet batte. die dahin ging, daß Schoßberg beim Kauf und Verkauf von Staatsvavieren seiner Kundschaft Gebühren für die Staatskasse berechnete, dieselben aber an die Finanzverwaltung nicht abführte. Schoßberg hätte nun, abgesehen von krimineller Ahndung, eine Stempelstrafe von etwa 500.000 Gulden zu aewärtiaen aebabt.

. . . Nnvcrdaulichkcit.

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