Indiana Tribüne, Volume 22, Number 87, Indianapolis, Marion County, 15 December 1898 — Page 3
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Hlcchtcs Blut. TasearetS thun alles, wavon ihne behaup M Wird, und ftad eine wirklich wundervoll Mediz,. Ich habe oft eine Medizin gewünscht, di, angenehm zu ft ond endlich habe ich sie in LaScarrt, ae. TuROtfL. E(1I im RlUfhsilllA if ni... all... - - . --t -- p - - - ". I -oiu uciciaiui. Km me:5?V.nt "a? sich wundervoll gebessert, und ich TÜEL mir h.fla , i.h. U....1 - 11 ' l - 'I!- jiuifc -ÜtJlClJuniJ Krl. Valli E. Stllari. uttrell. Ten. Jlm' smackbaft. Wirksam. Schmeck, gut. tbnn MUtm tnA&rVi. tli tmnt nhv . . ' , , Venen verstopfn. BUrUagR, cp7. Ifeirag, tml, !Uw T.rt. ZI? ir at 7 "v . fwviv vciuiiuoch iruic cfTJfflrnfn K ju - . . NOTst-Tl l P derkantt nd g.iranttert von an, no b b , xv beker ,ur ellung der Tsdals C. C. EYEIIT8, Deutscher Zahtt - Arzt. No. 8z Nord Pennsylvania Str. G a k tofcd auf Wunsch angewandt. Die Office von Dr. H. PIKK und Dr. C0LE, befindet sich in No. 24 Ost Ohio Straße. Telephon No. 927 wie bisher. Dr. Louis Burekhardt, No. 1134 Süd Meridian Straße. Sprechstunden: 3 9 Morgen nd 7 iendß. Willoughby Block. 224 Nord Meridian Straße. Sprechstunden: 2 4 Nachmittag. Tel. 2.123. Dr. I. BttHler, 180 Gft WcSnrty Str. Sprechstunden : 8 bis ft Uhr Vorm. ; 2 bis 3 .Hr Nachm.; 8 M 9 Uhr AbmdS. " "' ' Telephon 1446. Sprechstunde: Sonntag Vormittag. WALTER FRANZ, Zahn-Arzt, No. 90 Ost Market Straße. Coffin lock. . . Zimmer 4Z. Offl.ennd: 9bt,12 Bm., 11115 Km., 7bi9 bend. Sonntag von 10 Uhr V. bt Ubr m 50 YEARS' EXPERIENCE cA Tninr MiRKS n.,:uW . i WLaiMIl "rttl Copyrights Ac Anyan aenlng stetrh and deacrlptton mf tuieklr ascertatn our optnton free whether an UkTotton t probably patentable. Comnwnlca. McaustrtctlyconndentiaL Handbookon Patent tnt fre. Oldest airency for Becnrinir patent. Patents taken tbroairti Munn St Ca. racalY Vfpirtai not t-rit hoat chnrce, tn tb A...i!fk 7YntiuS.AU bciemiiic imcnwii. A. mndaoraelr lHortrated weealy. I-anreat tr. tilatlon ot an iclentiflc lonrnal. Terma, 3 a year; four rnontha, $L Sold by all newsdealer. i.1U!i?i & Co.36,Bread"Hew York Brauch OSc. CS F RU Washington. D. C. RIPANS TABULES Are intcndcd for chlldren. bdlei and all who prtser ä medinncjdlstscd as con fcctioncry. Thcy'may nowbe had (put. ip Ist Tin Boxcs, scvcnty-twö In a box aiivc twtiiijs'uvc vcjjw vr iivc kVA iw aj onc dollar. Any druggist will get thcn i n you iojisi, ana mcy roay aiwajrs oc r obtIncd by rcmitting the pncc W Ah) ThcRipans CherrücaT mpanyvß: .r.aiowi köÜO wutv--- v i!4niii:i! i liai finhni JJJArrAAJJ Das Deutsch'Amerikanische IJcclilsburGau 1 1lolorial von H.HARCXWORTII, 532 Vinc St , Cincinnati, O., ist anerkannt das älteste, weitverbrei teste und zuverlässigste in Amerika und Deutschland, und alle Ansprüche aus Erbschaften und Rechte, kann man vertrauensvoll in seine Hände legen, und versickert sein, daß die kleinsten, wie die größten vollmachtS'Aufträge mit gleichem Eifer und genauer Rechts kenntniß prompt und gewissenhaft ledigt werden. t4tfftU3lL'i?l vermisster Erben 1 fit E II? K i i tr oqu m eis m siaiif namm. JriiiJlzriUlfaEt Adolph Frey, .Old rreodotn Bignt.) Tlotary Public, Translator, Gorrospondent etc. No. 970 West Walnut St. TftVe Blak St. Cs M. Gierkr, QaxtlöttBuchbinder. 417 Oil tttlixt Str. Lcke Saft. Up Stairs Herr erl Pingpank, 7 kd laa rz, äZ,2RZ tU BU9
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Die schöne Helena.
?koman von Alexander Äaron von Roberts. (Fortjetung.) Sie trat auf das Lager des Kleinen hin, diesmal eine wirtliche Kommodenschublade, wo er gehörig Platz zum Strampeln halte, und machte ihm mit den Fingern ein anlockendes Spiel vor dann nahm sie das bellgröhlende Knäblein empor, herzte und küßte ihm die festen Baachen, daß es laut schallte, und legte es dem Drückchen in den Schoß. Mahlzeit, Herr Kap'tän!" Im Februar fuhren sie zweimal an der Festung Wesel Vorüber. Sie ließ sich von Drlcks, der den Ort kannte, genau die Situation der Festung erläutern, die Werke, die Forts, die Inseln, Feste Blücher, alles. Man meint. Du spionirst für die Franzosen," scherzte er. um sie auf andre Gedanken zu bringen. Ihr aber war es nicht um einen Scherz zu thun; ihre Augen betrachteten scharfgespannt die flache, durch die Hügel der Traverse abgewellte Erhebung, welche die Zitadelle bedeutete. Ueber der fahlgrünen, noch winterkar gen Grasdecke des Walles ragte ein braunrothes Ziegeldach dort also saß er! Sie lächelte verächtlich, als wäre es ein Kinderspiel, ihn dort herauszuholen. Siehst Du die Kanonen zwischen den Scharten?" fragte Dricks. Die schwarzen Mäuler? Meine Freundschaft von der Kasematte her die Kanonen, gerad' die sind die Gemüthlichsten!" Na. aber schneid' Dich nit. Lena! drei Gräben dann die Mauern, dann die Posten, die nicht fackeln und einfach losknallen!" Bah, ich fürcht' niz!" Es rourde ihm fast lächerlich, dies Spielen mit der verrückten Idee. Man weiß wirklich nicht mehr, ob es Scherz oder Ernst ist! Das zweite Mal, als sie gerade an der Nordspitze der Insel Büderich herumwandten, gewahrte sie, keine hundert Schritte vom Bord, einen Trupp Soldaten, der um einen geöff neten Schuppen beschäftigt war. Sträflinge! rief sie, wie erstarrt. Es waren jene kurzen blauen Tuchjacken, die sie gmugsam vonKLln kannte; sie schleppten zu zwel und zwei t i m einen oer mweren Pali aoenoauen. und man sah, wie ihre Gestalten sich unter der Ueberlast bogen und wie ihre Schritte schwankten. Nur einzelne wenige Patrouilleure im Wachtanzug beaufsichtigten die längs des Ufers lang hin verzogene Kolonne; sie standen mit Gewehr bei Fuß. und siehe da. wie neugierig sie den vom Schlepper getreidelten Schiffen nachblickten, em willkommenes Schauspiel, das die Einsörmigkeit des Polizeidienstes ein wenig unterbrach. Da erinnerte sie sich, wie das Fllnkchen sich als Knabe im Sckwimmen hervorgethan sie weiß noch, wie er mehreremal das staunenerregende Kunststück ausgeführt und ein Geld stück vom Grunde desRheines tauchend hervorgeholt. Das Herz pochte ihr so sonderbar bei dem Gedanken: es wäre doch ein Leichtes für ihn. schwimmend und tauchend von dort aus zu entkommen! Bor den Kugeln duckt er sich einfach unter's Wasser. Sie werde bereit sein, mit einem Nachen in ten Weiden lauernd ein Zeichen ein paax Sätze, so ist er im Rhein sie und der Dricks natürlich ist n dabei ! werfen ihm eine Leine zu jetzt schwingt er sich über Bord in den Nachen hurrah. gerettet!. Jesses Maria! Da ist er!" schrie sie plötzlich auf. Der Steuerbaum entfuhr ihren Händen, so daß das Ruder. von der Gewalt des Widerstromes ersaßt, jäh herumschnellte. Sie meinte ihn erkannt zu haben, wie er daherschwankte unter der Balkenlast der Wallmeister hob gerade den Meterstab gegen ihn an, wie damals auf dem Kölner Kurtinenwalle der alte Pollmann dem andern Sträfling gedroht. Was das nicht sein Aechzen, das trotz dem gewaltigen Getöse des mit voller Maschine stromaufwärts arbeitenden Schleppers bis herüber klang? Tagelang lag ihr das Aechzen im Ohr. Sie war fortan so aufgeregt - kein vernünftiges Wort mehr mit ihr zu reden! Anfangs März war jene gewaltige Hochfluth, welche die Rheinniederung bei Wesel in. einen ungeheuren, von hochgehendem Wellenspiel erregten See verwandelte. Mit ungezogenen Riesenfäusten hatte der Orkan während der Sonntagsnacht an dem Menschenwerk gerüttelt und . gezaust. Und die steigende Fluth fraß und fraß an den Dämmen. Mauern.und Gebäuden, untergrabend und stürzend, was erreichbar. Der Eisenbahndamm nach Oberhausen zerrissen die parallel lausende Chaussee bis zum Lippe-Fort aufgewühlt, das .letztere, 'kläglich aus dem Wasser hervortauchend, glich einem Wrack. Bon derJnsel. Büderich rsqten nur noch die Kronen der Schanzen und die Dächer, der Schupp pen über den Wellen. , Die Chausseen bildeten mit ihren entwurzelten und kreuzweis gestürzten Bäumen ein wirk-, sames Berhau gegen jedes Fortkommen; das Glacis zu einer waldartigen Wildniß zerwühlt. Die Rheinbrücke war in der Nacht noch eiligst in den kleinen Sicherheitshafen geborgen worden, in dem die gezüchteten Schiffe sich drängten; doch die Pontons einer andern irgendwo zerstörten Rheinbrücke trieben rheinab, mit ihrem wuchtigen Anprall Alles bedrohend dazu Balken, Häusertrümmer, todtes Vieh, daherschwemmend. Die Fortifikation war in Verzweiflung. Die Festungswerke, die ohnedies in jedem Frühjahr mit dem heimtückischen Grundwasser im Kampf liegen, hatten über die Maßen gelitten. Die Gräben waren mit Wasser gefüllt, und das unterwaschene Mauerwerk des alten baufälligen Revötements bröckelte und stürzte. Auf der Rheinseite der StsdtbkfeAzgnna. , war. Lünette 22a
völlig hinweggeschwe'mmk, 'lmd däö lehmig gelbe Rheinwasser umsprudelte schäumend die gestürzten Mauertrümmer. 22d war bis aus das Mauerwerk von dem deckenden Boden bloßgelegt. So galt es wenigstens die Mauern noch zu retten. Man war also am Nachmittag daran, diese durch eiligst aus den . Glacissträuchern gefertigte Faschinen vor völligem Untergang zu schützen. Sträflingen war die schwierige Arbeit anvertraut, da diese am meisten in derartiger Arbeit geübt schienen. ' Es war ein Gewimmel von Arbeitern auf der gefährdeten Stätte. Noch immer fraß das Wasser. Zoll für Zoll mußte ihm die Beute mit Faschinen, Flechtwerk und Sandsäcken streitig gemacht werden ein wüthender Kampf des Landes gegen die aufrührerischen Wellen. Die strenge Disziplin, die sonst bei den Sträflingen beobachtet wird, war heute im Andrang der Gefahr außer Acht gesetzt, die Blaujacken schafften mit Zivilarbeitern untermischt, und die Patrouilleure kamen sich sehr überflüssig vor: wer denkt ans Entrinnen bei dieser wimmelnden Menschenflllle? Und der hochfluthende Rhein ist ein besserer Schutz als Mauer und Riegel. Dcch abermals trug das Wasser einen Triumph davon es durchbrach den schmalen Erddam, der von der linken Flanke des Werkes noch ausragte, und wie mit einem Freudengehcul stürzte, die Fluth in's Innere der Schanze. Ein Theil der Arbeiter fand sich in gefahrvoller Weise auf dem zur Insel gewandelten Erdklotz isolirt jeden Augenblick wird auch der zusammenstürcn! Man warf Stangen hinüber, einige retteten sich aus diesen, andere wateten bis an den Bauch durch die Flutb. (Schluß folgt.) i
dk Samen 0011 Mnz Roman von Hans Nichter. 1. Rath- und hilflos war Tessa Braschcn in einem unentwirrbaren Schachrelsak stecken aeblieben. 5kbre im Schooße gefalteten kleinenHände drückten jich zitternd gegeneinander, und ihre zart geformten Schultern zuckten wie in stummer Bitte. Ueber das feine, kluge Lebemanngeficht des Justizrahes. der ihrem Fauteuil gegenüber an seinem ungeheuerlich großen Schreibtisch lehnte, glitt ein flüchtiges Lächeln, halb Spott, halb Mitleid. . Ich weiß wirklick nickt, ob ick Sie genau verstanden habe, Baronesse," jagte er mit seiner scharf accentuirenden Stimme. Verzeihen Sie, aber der Auftrag, mit welchem Ihr Vertrauen mich beehrt, ist sogar für einen mit den unglaublichsten Commissionen beladenen Rechtsanwalt kein alltäalicher und Ihr Vortrag noch immer ein r-cnlg geyelmnißvou gehalten, so daß ich möglicherweise vorbeirathe." Oh Sie scherzen noch!" Gewiß nicht, mein liebes gnädiges Fräulein. Also in knappen Worten: Sott Amor hat einen Bund gestiftet, dessen Billigung seitens des Herrn Barons Ihnen sehr zweifelhaft erscheint und da Ihnen leider die Mutter oder eine sonstige liebevolle Verwandtschaftliche Vermittelung fehlt, wünschen Sie meine Hilfe, meine Fürsprache, indem Sie hoffen, daß Ihr Vater auch in so internen Familienangelegenheiten meinem Rathe dieselbe Beachtung schenken werde, wie in geschäftlichen. Ist es nicht so? Die jugendlich gerundeten Wangen von dunkler Gluth übergössen, nickte Baronesse Tessa ängstlich. - Ich weiß, Sie können Alles von Papa erreichen so so " So ungnädig er sich auch mitunter über mich ausläßt, wenn ich es nicht höre. Das geschieht, ick weik es. tbut aber nichts. Schließlich kommen wir t,.x. : w ... i , vuu) immer wleoer zu einer ueoeretnstimmuna. Ob aber in diesem ?alle meine Einmischung von Erfolg sein wiro ... er wiegte zweifelnd den schmalen elegant frisirten Kopf ... und ich muß doch auch vor allen Dingen den Namen deö beneidenswerthev Glücklichen erfahren." Zum ersten Male, seit sie mit ihrer wohleinstudirten und dann so kläglich in Schiffbruch gerathenen Rede begonnen, hob Tessa die glänzenden braunen Augen mit schüchtern ' vorwurfsvollen Blick auf. Sie kennen ihn ja, Sie müssen es längst errathen haben " Doctor Gartow?Ja....l" und ein träumerisches Lächeln verklärte ihre Züge. Justizrath Ammann knipste mit dem sorgfältig gepflegten langen Nagel des kleinen Fingers ein Stäubchen vom Aufschlag seines eleganten, für seine vierzig Jahre vielleicht ein wenig zu flotten Jackets. auf dem sich kokett ein dunkelrothes Rosenknöspchen Wiegte. Unruhig flackernd fuhren seine dunklen Augen über die schlanke Mädchengestalt hin. : Diesmal woll ich wirklich, ich hätte daneben gerathen. Meine liebe Baronesse, warum sind Sie nicht ein klein wenig origineller gewesen? Spiel. hagenS Problematische Naturen" haben ein fürchterliches Unheil angerichtet, die Hauslehrer sind unheimlich interessant geworden! Jeder bakel schwingende candiclatus philoso phiae fühlt sich als Oswald Stein recUvivus berufen, allen Helene, Melittas, Emilien u. s. w. auf zehn Meilen im Umkreise die Herzen zu brechen." Herr Justizrath .. In schamvoller Empörung war Tessa aufgesprungen und riß mit zitternden Händen den Schleier über das Antlitz herunter, während sie der Thür zueilte. Doch Ammann hielt sie fast gewaltsam zurück. Verzeihen Sie meinen, ich gestehe es) sehr ungeschickten Einspruch." rief
er mit- pioiic)' hervorbrechender Warme. Nur im ersten heftiqen Schreck entfuhr mir die Sottise. Ich Hab's ja nicht böse gemeint, gewiß nicht es durchzuckte mich so verblüffend, so ganz und gar consternirend! Aber nur die Form kann ich
zurücknehmen, für sie herzlich um Verzeihung bitten. Meinen Einspruch , selbst muß ich leider aufrecht erhalten. ' Bitte, hören Sie keinen Tadel aus meinen Worten heraus, selbst wenn ich r . . . r o or .t jage, oasz yr Ävryaoen ungeyeuerilcy, unausführbar ist. Daß Doctor Gar tow im täglichen Verkehr mit Ihnen sein Herz an sie verloren hat, ist so selbstverständlich, daß ich kein Wort darüber verliere. Schwerer schon begreife ich Ihre Zuneigung, so sehr ich seine Vorzuge anerkenne Er ist so gut und edel," murmelte Tessa, schnell versöhnt, dazwischen, ein Feuergeist, dessen Fluge ich kaum demüthig zu folgen vermag." Ja, er dichtet oder singt, nicht wahr?" wieder klang der ätzende Sarkasmus durch Ammanns Stimme Aber ga.iz im Ernst: Sie Beide so zung, so weltunersahren, m so ver schiedenen Sphären wurzelnd, Antipo den tn viel weiterer, als nur atUtt schaftlicher Beziehung, nein, Baro nesse, daS gibt trotz aller heiß auslo dernden Flammen keinen Bund für'ö Leben. Nicht sein Flug, der Ihrige wird und muß sich zu den Höhen dieses Lebenö erheben. Doctor Gartow ist trotz seiner Lieder nur ein Charakter und Talent von guterMittelmäßig keit und wird nie, nie über diese hinausgelangen. In wenigen Jahren ist sein Jugendfeuer verraucht, dann bleibt der trockene Schullehrer übrig, aber nie werden Sie in dessen engum grenzten Horizont Ihre Seele bannen können! Stellen Sie sich doch einmal diese Zukunft vor: eine kleine Stadt, ein Umgangskreis von hausbackenen Frauen und pedantischen Männern.der ekelhafte gemeine Krieg zwischen aristolranschen Gewohnheiten und dem knappen Gehalt, der Gatte immer tiefer in feine Berufsinteressen versinkend, Sie vereinsamt, ohne Nahrung für Geist und Herz, denn Ihren bisherigen Kressen werden Sie entfremdet sein, ohne dafür einen anderen geWonnen zu haben; Jugend und Schönheit unbeachtet opfernd im Joch kleinlichster Hauöfrauenpflichten. Oh, Tessa, es wäre ein Selbstmord entsetzlichster Art; es darf nicht sein! Reißen Sie diese Neigung aus Ihrem Herzen um Ihrer selbst willen. Sie kann ja noch nicht tief eingewurzelt sein. Das erste unklare, weiche Sehnen der Jungfrau, das, wie anders Sie auch jetzt glauben, noch nicht die Liebe ist! Bitten Sie Ihren Vater, Sie reisen zu lassen, dann werden Sie genesen, denn jetzt sind Sie krank. Eine ungefähr!!ehe Kinderkrankheit, die mit ein wenig Herzweh leicht vorübergehen wird." 'Wie auch seine Worte jedes Hoffen zu zerstören strebten, so klang aus ihnen doch eine tiefempfundene Herz lichkeit, die Tessa um so dankbarer aufnahm, je weniger sie daran gewöhnt war. Wie lange hatte kein Mund so gütig zu ihr gesprochen! Sie war wieder tn ihren Sessel zurückgesunken, und blickte mit schwimmenden Augen zu dem Justizrath auf. der nun mit zusammengekniffenen Lippen, verlegen und unzufrieden mit sich selbst, zu Boden starrte. Aber ich liebe ihn," murmelte sie und der leise klagende Ton ließ den kühlen Mann zusammenzucken. Unter den gesenkten Lidern hervor glitt sein spähendes Blick über ihr erblaßtes Gesichtchen. Noch fester preßte er die Zähne auf einander, um nicht grell aufzulachen. Narr, der er war, einem achtzehnjährigen Herzen die Liebe ausreden zu wollen mit seinem flllgelnden Juristenverstande! Und warum denn? Er gab seiner hohen, hageren Gestalt einen Ruck und griff fast scheu nach der heißen, zitternden MädchenHand. Ein zaghaftes Lächeln spielte um ihre Lippen. Muß ich denn ganz ohne Trost und Hilfe von Ihnen gehen! Ich habe ja sonst Niemanden, der es gut mit mir meint, dem ich mich anvertrauen könnte. Tante Laßwitz schon gar nicht und Emmy ebenso wenig. Papa kommt nachher zu Ihnen, Sie vermögen so viel über ihn.-. . und ich ich kann ja nichts anders! ! Es ist kein Kinderspiel, glauben Sie mir! Oh, daß Sie Ihrer eigenen Jugend gedenken möchten!" Sie hatte dem Justizrath die Hand entzogen, um sie gegen ihre Brust zu pressen. . Meiner Jugend gedenken ach ja!" . . .Und nun lachte er wirklich hart und hell. . . Ihre so dringenden Wünsche sind mir natürlich Befehle, Baronesse. Ich werde den Herrn Baron vorzubereiten suchen, sobald sich eine Gelegenheit findet. Eine direkte Fürsprache kann ich allerdings erst einlegen, sobald der Herr Doktor um Ihre Hand angehalten hat. Ich empfehle Ihnen, daS zu beschleunigen, da Ihr Herr Vater anscheinend zu reisen gedenkt." Erschrocken hatte sich Tessa wieder erhoben. Wie ein . Sturzbad eisigen WasserS war jenes erzklingende Lachen auf sie niedergefallen. Ein Fremder schien jetzt vor ihr zu stehen mit kalten lauernden Augen und spöttisch harten Zügen, nicht mehr derselbe, der soeben im weichen Herzenston ihr Herz gefunden. Brennende Scham färbte ihre Wangen und schnürte ihr die Kehle zusammen. Wie war es nur möglich geWesen, daß sie diesem abenteuerlichen Einfall einer schlaflosen Nacht voll wirren, ohnmächtigen Grübelns nachgegeben hatte! ' '(gortsetung folgt.) Die geftschrist fünfzig Jahre & 1 1 f M. m t r . . 44 ncttiiqcn vircocni in Jnoianapony" ist in. der' Office dk. Ll. zu haben. Yktiß50 Tent' Meerschumpseifen, lange deutsöe Pfeifen, Cigarrensbiben ,e., bei Ca. NucZo, 199 OS Washington OK.
Der dritte Wann. Bon E. Fahrow. . Waldemar Reinlig war wüthend. Zwar gehörte das bei ihm nicht zu den Seltenheiten, denn er war von Natur heißblütig; aber diesmal war
; er noch wüthender als sonst. Warum ' mußte dieser elende Klavierpauker, der zufällig eine Berühmtheit war, ihm aber auch schon wieder ins Gehege kommen? Er liebte Dora Schmidt, die übermüthige Tochter des Commerzienraths. was hatte sie dieser Rufini ebenfalls zu lieben? Uebrigens das Lieben hätte er ihm ebenfalls noch gestattet, aber seine Kurmacherei war ihm. unangenehm, riesig unangenehm. Dora Schmidt war wie gesagt sehr übermüthig, der konnte man nicht recht trauen. Wenn sie an einem Abend dem wohlhabenden und hübschen Fabrikbesitzer Waldemar'' Reinlig schöne Augen gemacht und ihm gesagt hatte, daß sie Künstlerehen . für ein Unding hielte, so war sie im Stande, am nächsten Abend ganz verzückt zu thun, wenn der welsche Virtuose ihr etwas vorspielte. . Das war schon den ganzen Winter so gegangen und ging noch immer so weiter in dulci jubilo, der Sache mußte ein Ende gemacht werden! ' Uebrigens war Waldemar ein echter deutscher Mann, der nie eine Maske vornahm, und deshalb kaufte" er sich eines Abends den Künstler, als er ihn im Thiergarten traf, und sprach zu ihm: . Mein werther Herr Rufini, ich möchte ein offenes Wort mit Ihnen reden, bitte Sie aber im Voraus, es mir nicht übel zu nehmen." Rufini lachte, daß all seine blendenden Zähne hervorschimmerten. Aber Gott, ich nehm' nie etwas übel!"' Nun, desto besser sagen Sie mal. wollen Sie gern Fräulein Schmidt heirathen?" Woher wissen Sie? Ich weiß selber noch nicht?" Aber Sie machen ihr doch scheußlich die Kur!" Warum soll ich nicht? Ist doch ein schönes Mädchen, ah!" Und Herr Rufini sah aus, als koste er ein Praline. , - Wenn Sie aber keine ernstlichen Absichten haben, wollte ich Sie bitten. halten Sie sich doch ein wenig zurück, Ihre extremen Huldigungen verdrehen Fräulein Dora den Kopf, sie ist ohnehin schon so eitel." Madonna, Sie verlangen zu viel! Ich will vielleicht doch heirathen, wissen Sie! Ich reise sogar den Leuten wahrscheinlich nach!" Herr Reinlig sah, daß hier nichts zu machen war. er mußte sich schlankweg Dora selber erklären, und das gleich in den nächsten Tagen! Ein Glück, daß die Schmidts verreisten; er würde ihnen sofort nachreisen einmal aus Berlin mit seinen Kurmachern heraus, würde vielleicht Dora endlich etwas gesammelter werden und ihn vielleicht anhören. Noch wußte er freilich nicht, wohin die Reise ging; die Schmidts sagten das nie ihren Bekannten vorher, weil der alte Herr eigenthümlicher Weise die Marotte hatte, auf seiner Sommerreise keine Berliner Bekannten treffen zu wollen. Aber man brauchte ja nur Vetter Franz zu fragen, diesen guten, harmlosen Vetter Lieutenant, der wie ein Bruder mit Dora stand und fast immer in derVilla seines Onkels Schmidt zu finden war. Waldemar fragte also Vetter Franz. wohin denn die Reise ginge, er wolle nicht etwa auch dahin; im Gegentheil, nur da er gehört habe, daß dieser zudringliche Rufini" eine verartige Absicht habe, wollte er ihn womöglich auf die falsche Fährte bringen. Vetter Franz lachte hell auf und sand die Idee ganz famos. . Sagen Sie ihm, meineCousine reise nach Heringsdorf, in Wirklichkeit reisen sie nämlich nach Jnterlaken, Hotel Oberland." Danke Ihnen, danke Ihnen sehr, Herr Lieutnant; die Sache wollen wir schon besorgen!" Der ahnungslose Rufini merkte indessen nichts von der drohenden Wolke, die über ihm stand. Das Gespräch mit Herrn Remlrg hatte ,m Gegentheil alle möglichen rosigen Hoffnungen in ihm erweckt. Wenn dieser . langweilige Kausmannsmensch solche Angst vor ihm hatte, so mußte doch wohl emige Aussicht für ihn vorhanden sein ! Er meinte es auch im Grunde viel ernster, als er eingestanden hatte; denn Dora Schmidt war eine gute, eine sehr aute Partie, und er. der berühmte Rusini. brauchte Geld, immer Geld, es war zu sonderbar, daß er nie welches besaß, obwohl er rm Wmter. fo glänzende Einnahmen hatte. Deshalb war er so bereit, das , schon gelockte Haupt in das Joch der Ehe zu stecken, ja, ja, auch er wollte sich ernstlich letzt daranhalten! " Herr Osncler, sagte er anderen Tags zu Vetter Franz sagen Sie mir doch, Sie werden ja wissen wohin geht Fräulein Dora morgen?" Sie geht aus die Reise, Herr Nusini." . - . : ? ; 1 .Ja ich weiß; aber woym.bitte?" . Hm, eigentlich soll ich es nicht sagen. . ." ; Ah, Sie sind aber doch so sehr liebenswürdig. Sie werden schon sagen " . ! Na ja sie geht nach Jnterlaken, Hotel Oberland. 4 OSönbeit sitzt im Olnt. Neinek Olut bedeutet eine Haut. Ohne diese keine Ochönheit. CatcaretS, Candy Cathartic reinigen daß Olut, kräftigen die Lebe und entfernen alles Unreine au dem Körper. Fangen 0t heute an, yusteln, Cc schwäre, Mitesser und so veiter zu derireiben. , Ochöahett für 10e. Sn alle Upotheken. Lufriedknptllunz r' 10s. 25c
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? ttt&&AAAAAAeiA9ii MM6H1M,M A Ein hervorragender deutscher Redakteur l
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Ich habe zwei Paikete von Dr. Kay'Renovator gebraucht und fudle jkkt btfter. Tä inr ?ahrm stA hin iihrriPii.it h.in hif arnfcrn ffrfnln Ohrcr Scilmittrl ii orhnlton.n
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kkanntmachungen rechtfertigen. Ich füdlte durch und durch krank, ermüdet und Hinfällig. ch gebrauchte ihren Renovator dorschriftSmäfjig. In den ersten Tagen külilte ,ch mich qe schmachter. aber nach einer Woche weiteren Gebrauch zngke sich ein merklicher Wechsel zum Be--ser werden. Ich nehme letzt gelegentlich, je nach Bedürfmb. jeden Nachmirtaq ein tn zwei Tosen. Durch den Gebrauch Ihres Renovators habe rch tn einer natürlichen Weise meine Ein geweide wieder in die gehörige Thätigkeit gebracht.-
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O, Wie danke ich Ihnen! Weroe ich auch kein' Mensch weiter verrathen. Lächelnd und mit der wohlgepflegten weißen Rechten grüßend ging der Gefeierte davon. Dummkopf brummte der Lieutenant, während er in das Haus schienderte und sich an 'den Flügel setzte. Er konnte nicht viel spielen, z. 23. spielte er alles und jedes immer nur in I)-äur aber er spielte hübsch und frisch und sang dazu mit seiner jun gen, warmen Stimme herzliche Volks, lieder. Nebenan auf ihrem versteckten Erkerplatz saß Dora und stickte. Als er eine Weile gespielt hatte, rief sie hinein: Sing' doch was, Franz!" Herrjeh, Du bist da?" rief er zurück, hab' ich ja garnicht gewußt! Na, entschuldige nur, daß ich die Tasten entweihe, die die geheiligten Hände Deines Götzen berührt haben." Quatsch doch 'nicht so!" rief ihm Dora ziemlich umparlamentarisch zurück. Sei artig und singe." Was befiehlst Du?" 'Mein Herz ist wie ein Bienenhaus sagte sie. - Stimmt, Dora. . . Dein Herz ist wie ein Bienenhaus. . und er sang das Lied mit der Variation, daß es lauter Männer waren, die in ihrem Herzen ein- und ausslogen. Aber sie nahm ihm nichts übel. Jetzt den Lindenbaum commandirte sie. Und er sang den Lindenbaum und sang noch zehn andere Lieder, während sie näher und näher kam und zuletzt dicht neben ihm saß. ; Auf einmal drehte er sich zu ihr herum,.. packte ihren Kopf und küßte sie herzhaft auf den Mund. ; Ach. Du einziger, lieber Käfer. Du machst mich ja ganz toll mit all den dummen Liebesliedern!" Pfui, Franz, das ist ungezogen von Dir!!" Was? Daß ich mem Väschen küsse?" , Nein, daß Du die Liebeslieder dämm findest ; und ich dachte. Du sängst sie aus lauter Ehrlichkeit so hübsch.Das that ich ja auch. Was nützen mir aber alle Liebeslieder, wenn ich Dich doch nicht kriegen kann! Ich bin Dir, weiß Gott, zu fürchterlich gut Dora!" ; Dabei beiam sie von neuem einen Kuß. Wer sagt denn, daß Du mich nicht kriegen kannst ? Ganz leise, ganz schüchtern war die Frage herausgekommen. Und jetzt ivranA.der Vetter auf und riß sie an
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8 l i l l Ih l i l i l l Ih i l www www Ä Mlendkr ! , Jetzt zu haben. KRULL seine Vrutt, uno ' eine ganz regelrechte Liebes- und Verlobungsscene folgte. . . . Acht Tage später saß in glühende, Hitze und übelster Laune Herr Waldemar Reinlig an der Table d'liote irr Obcrländerhof in Jnterlaken. Seit dre Tagen war er hier und wartete auf di Familie Schmidt, die immer noch nich eintreffen wollte. . Aber da soeben that sich die Thü' des Speisesaales auf, Herr Reinlu traute seinen Augen nicht das wai ja der leibhaftige, der'leibhaftige Carlo Rufini, der da bereintrat. Er'n vor Wuth starrte er seinen Nerzenbuhler an, der ebenfalls nicht gerade ein verklärtes Gesicht machte, als i? jetzt Platz nahm und sich gerade aeqenüber den deutschen Kaufmannsmenschen" sah. Wohlerzogen wie er war, verbeugte rr sich aber verbindlich. Sie sind hier, Herr Reinlig? Ich denke. Sie wollten nach Heringsdorf?" Ich? Daß ich nicht wüßte!" sagte Waldemar steif. Ich habe Ihnen nur gesagt, daß die Familie Schmidt dorthinginge." Nun ja. eben darum bm ich hier, werde doch nicht so aufdringlich sein. . . ." Du Racker!" dachte Waldemar. .Du hast blos herausspionirt, daß sie hierherkommen wollten darum bist i Du hier." In diesem Augenblick brachte der Kellner den beiden je einen großen Brief, dem sie .eine goldgeränderte Doppelkarte entnahmen. Es war die '.aus Heringsdorf datirte Verlovungs'anzeige von Dora und Franz. Sprachlos reichten sich die Herren gegenseitig die Karte zum Lesen hin. . . z Am selben Abend aber noch tranken -sie bei der sechsten Flasche Pommery in großer Rührung Brüderschast. , ' Vom Radler-Standpunkt. Richter: .Inwiefern soll der Niedergerannte selbst an dem Unfall Schuld jragen?" Angeklagter Radfahrer: Er ist zu Fuß gegangen, Herr Richter!" ; ttaj ernenyofviutye. Wachtmeister: Maier, Sie machen schon wieder ein Gesicht wie ein Ehewann, der für die ihm zugeschickte Photographie seiner Schwiegermutter puch noch Strafporto zahlen muß!" Z De'rNörgler. Frau: Wissen Sie ganz bestimmt, daß mein Mann mit dem vorigen Zug nicht zurückgekommen ist?" Stationsvorsteher: Selbstverständlich senst hilU er sich doch än's Beschwerdebuch einze 'traaen!"
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Eisenöayn-Tabelle Ankunft und Lbgang der verschiedenen Eisn kahnzüge im Union Depot, Jndianapett?. vandalia. Abgang Poslzuz 7 00 Ab Expreß 11 20 Km Expreß 12 40 Nm Aomodatum 7 20 ?nr Expreß 4 00 31t. Expreß 10 P n Ankunft Expreß 5 40$n Expreß 4 45 Accomodatisn 10 M Vrn Expreß 2Co?ta Schnellzug 7 15 Tm Accornadation 1 .20 Nn Cleveland,. Cincinnati, Chicago und St. Loui?. Indianapolis und Cleveland Division. Abgang Expreß. 4151 krprek 35 'm Expreß 10 35 ?m Limited Expreß 11 15 ?m . .?"eb 6 25ö?m Ankunft Expreß 4 10 3Jir Expreß 11 30 Vm LimUed Expreß 8 45 Ab Expreß 3 10 Nrn Erpreß 10 50 S!m St. LouiS Division. Abgang Expreß 7 30Vm Limited Expreß 11 45 Pm Expreß llLONm Expreß, täglich 3 50Nm Ankunft Expreß täglich 4 05Pm Expreß 10 30 Vm Limited Expreß K30 9lm Erpreß lO Pm Thicago und EtncinnaU Division östlis. Abgang Schnellzug 3 45 Vm Accomodation tägli 700 5m Accomodatisn 10 50 Pm Postzug 2 43 Nm Accomed. snur SsnntagS). Accomodatlon 6 30 Jlm Ankunft-Rufhville Accomcdation. Postzug 1140 Jnd'plS Acc. (nur Sonnt.). Accomodation 11 15 Vm Accomodation 6 40 Ab Schnellzug 11V5NM Chicago und Eincinnatt Diviston westlich Abgang Accomodation 7 10 ?m Scbnell.Post 11 45 Pm Lafayette Accomadation K 15 Nm Schnellzug 12 30 Ankunft Schnellzug 3 30Pm Lafayette Accomodation . . .10 30 Pm Echnellpost 2 35 Nm Accomodation K 45 Nm Peoria Diviston westlich. Abgang Expreß 7 25 Pn. Expreß 11 45 Nm Danville Accomodation 4 35 Nsn Expreß 11 15 Vm Ankunft Expreß 3 30 Pm Danville Accomodation.. ..1030 Vm Expreß 2 42N:n Expreß 6 16 31. n Peoria Diviston östlich. Abgang Expreß 20 P r. Accomodation Expreß 3 25Nm Ankunft Expreß n 35 Accomodation Expreß 9 00 Lake Erie und Western. Abgang Expreß . . . . : 7 00 Pm Expreß 1 20 Nm Expreß 7 00 Nm Schnell'Expreß Ankunft Schnell'Expreß Expreß 10 20 Pm Expreß 2 40 Nm Expreß 00 Nm Pittkburg, Cincinnati, Chicago und St. LouiS. Indianapolis Division. ' AbgangExpreß 6 00 ? m SolumbuS Accomodation.. . 8 &) Tm Expreß 6 50 Pin Richmond Accomodation... 1 30 Nm Expreß 7 20 Ad Ankunft Richmond Accomodation S 00 Pm Schnellzug 8 00 Pm Expreß 12 30 Nm Accomodation 3 15 Nm Erpreß 6 5 Nm Expreß 10 15 Nm Chicago Divisteu via Kokomo. Abgang Expreß 11 35 Pm Expreß..... 12 35 Nm Ankunft Expreß 3 30 Pm Expreß 8 20 Louiöville Division. Abgang Erpreß 3 40 Pm Louiöville Accomodation.. . L 10 Pm Schnellzug 3 25 Nm Accomodation 4 0) Nm Ankunft Accomodation 10 15 Pm Schnellzug 11 30 Pm Accomodation 550 Nm Spezial täglich 12 25 N-n Cincinnati, Hamilto und Daytonz Abganz Mail 8 05 Pm Abgang Erpreß 3 45 Pm Cincinnati Accomottien . . 10 45 Pm Expre, 7 00 Ad Expreß 4 45 Nm Expreß 2 45 Nm Aakunft Accomodation 11 45 Vm Expreß 12 45 Pm Expreß 7 50 Nm Expreß 10 35 Sm" Erpreß 6 50Pm Ankunft Mail 6 50 Pm Indianapolis und Lincenneö. Akgana Expreß 815 Pm Vincennes Accomodatw . . 4 00 Nm Ankunft VincetmeS Accomodat onlO 40 Pm Expreß 4 58 Nm Cincinnati, Wabash und Michigan Abgang Expreß . . .'. 35 5m Expreß 11 15 Pm Expreß.. 4 50Nm Ankunft Expreß 9L5Wm Expreß 3 10 Nm Expreß L 45 Nm Indianapolis, Deeatur und Wcüern Abgana Expreß L 15 Pm Accomodation 3 45 Nm Echnell.Exprcß 11 10 Nm Ankunft Schnell.Expreß 3 35 Pm Accomodatioa 10 40 Vm Expreß 4 40 m Chicago, Indianapolis und Louikdille. Mono Route. Abgang Expreß 12 55 Pm MY 3 35 Nm Mail 7 00 Vm Erpreß (via I D & 23).. ...11 50 Pm Ankunft Expreß 3 30 t-m' Mail. . 7 55 Nm Expreß (via I D & Zi) 2 40 Nm Monon Flyn 4 37 Nm The Twcntlctli Century, ine auSaezeichnete Wochenschrift, tselce .fortschrittlich gesinnten Lesern tx zu empseh, en ist. In der Tendenz zwar sozialistisch, erden doch andere fortschrittlich Theorien darin unparteiisch besprochen. an bestelle direkt bn der H uml oldt Publishing Co.. !v lftor lcce,
