Indiana Tribüne, Volume 22, Number 85, Indianapolis, Marion County, 13 December 1898 — Page 2

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(Ertftant Tll.lch nna ZvM ite t3U3t.Xr.tünt" tostet dch cnXtlgtt EtU per Woche, die EotagI.Trtbü'k Cent t Joch. vid .ufasmr 1 Heat kn U gcatl pn tliiui. Per P, uKnhalS ub lzeschtck! Im ,rtZtt,hlz V u a. Cfai 10 SK5 NUbbsMG iatzs 3n6ianajoll8, Ind.. 13. Dezember '9. Von den Zandervögeln. Whrend drüben in Europa und seiW 9t I .-w. - fVt I ner lüDiicDcn ycacDDaricüart vie eroc i gunn der Wandervögel ziemlich genau bekannt sind, weiß man von den Bewegungen der Wandervögel auf der amerikanischen Hemisphäre bis jetzt bedeutend weniger, besonders was dieVögel unserer gemäßigten Zonen anoe-1 langt. (Das heißt, Diejenigen, die in I dm gemäßigten Zonen nisten.) Viel-1 leicht ist es aut. daß die Kenntnisse von diesen Beweaunaen noch so lückenhafj I sind, indem im entgegengesetzten Fall I die rücksichtslose Ausrottung diese? I Obrere thttt xt scdon weitere TioxU schritte aenaSt haben würde. 5nde?k wissen wir unaefähr. das I viele der Vögel-Gattungen. welche in Sommer nörd.'ich bis nach Canada im. - ' , rvr , I nzq alflsta geyen, oen dinier n i Meiico. Manama und im südlichen Co

lvOibia zubringen, währe.ld andere hältnißmäßig gcnngcni Werth, zumal darunter auch nicht wenige geflügelt eS keine Rolle als. Geld im GeschäftsWanderer aus den Ber. Staaten selbst verkehr spielte; ' vielleicht aber sind be

d?n Winter drüben aui'den Westindi: töm Inseln verleben. Qbne Äweife I haben hier, wie auch in der alten Welt d'.e Bewegungen aller Wandervogel ihn eigenen Gesetze, und auch diejenige dealerten Gattunzen in verschiedenen Hemisphären entsprechen einander durch aus nicht ohne Weiteres in ihren Rich tungen u. s. w. Während z. B. in Eu ropa die Wandervögel von den arctischen oder hochnordischen Region diejenigen, welche dort nisten) sich in Winter über ein sehr großes Gebiet hir verbreiten, und viele derselben bis nack der Gegend des Schwarzen Meeres uni rt ffnten athn. wandern bei un anT Vögel dieser Classe lediglich nS dem südlichen Theil der Ber. Staate: und Twen cezrco, wenigliens ioiüci i ;n.'3 r-t .i.'i wir wissen. Dies kann schwerlich bloi an. klimatischen Verhältnissen liegen ; denn in diesem Falle böte sich ja ein: viel größere Auswahl. Eines der wundervollsten Beispiel. snn RSffrTn?anbninflen auf der ameri . kanischen Hemisphäre bietet sich in den kleinen rothbrüstiaen Kolibri (von un serem Gelehrten Selasphorus Rufus' genannt.) Derselbe nistet an det west lichen Küste von , Amerika bis na? flsT2r trV Vn CVfTn htr VTnntfn ViiUSlU UtV Vltt .tilbtt V k rwv i v J . L I Hinauf und überwintert in Unter-Eali-..s m,..;. fMhnrpn S SS in S das kaum 2 englische Zoll lang iU.zwe . , mal im Jahr die erstaunliche Strecke von mehr Lukt! ui üuw jjimm uuy owk s,., ST. I Am lälbsklbaftkstkn in ihttn Bkwe in v:.:..:.. rrsrr. nn. I SÄ l1 ?i ?l S S:' . ucUäc.u, luciuyc uiu.. , derer" bezeichnet wird. Dahin gehoren z. B. gewisse Gatt, Rothdrosseln. Staare. ' ... - - . mm urni Uu ' "ii."'"" """ rschudm Art. und mttn, lalZ dse Vzel eme bedeutende Anzahl ,h tt, it M I r rn Vnnr. I A, 5 . . nur von den Schwärmen ganz anderer I tCi. UWUUUIU flUkUi. uUJfc ww.. Wandervögel unwiderstehlich mit fortgerissen. Zahnkü'Lste bei den Llzteken. Einen, in seiner Art recht interessan im Nt?n a.ir flmrtkslnifrfin 5IHt 'umSkunde liefern gewisse Funde, die neuester Zeit in den Gräbern -von rtla, Mexico, gemacht wurden. Diese ind dursten u. A. viele unsere? -ihnärzte zum allerersten Mal auf den ednken bringen,. daß ein besonderer sa.'nmenhang zwischen ihrer Profes 'N und der vsraeschichtlichcn Altern ms künde besiehe, denn biS in die rge'chichtliche Zelt reichen die oetres senden Ueberreste zurück. Aber auch 'I I ellgem'inhin sind dieselben sehr bemer - iPviYvik ' Man Satt: schon bei einigen früheren . ... . ... P. . ' n I eleaenhcten nyaltspunlte dafür gesundcn. daß einige der sogenannt 1??,.. mI,' s?.,.r.-,. ki wvfcAiw v vwutua uujilt uuu an Zahnen tgen.' Es ist aber jetzt auch festgeMt.'daß gefüllte, oder mit QoThrWnrr ßSnfn iifinirJ oder sonstwi. .künstlich, banbtlte Sätae bei dm alten Merlkanern etwaS seh? Gewöhnliches gewesen sew müssen c t. 9 . i. ' r . .. n uno vag aue oe aynlune oamais diel systematischer entwickelt waren, als manbisher geahnt hatte! Beiläufig, bemerkt. - BmIBren-fi& rnbfr. innrak in diesem' Punkte'da5gräueste Alterthum und die modernstei Neuzeit. ' hieß ' eS doch vor Kürzcm' daß tngewissen'sashionablen Damenkreisen ie'Gepflö-' genheit auözubrechen drohe, sich zwischen die Zähne schon leuchtende Edelsteinchen einsehen zu lassen, damit man fcami -ernf alle-ttälle Lewunderuna fir.ttn könne, wenn man den Mund tun Plaudern ode? zum Lächeln eufthutl Sollte.eS damit wirklich ernst werden, r 1 m. c t r ! .f . r t . a so wäre es noch fraglich,' ob: Solches . sich 'derzeit: so vollkonrmen ausführen ließe, wie eS allem Anscheine nach den Zahnkünstlern jener mexikanischen UrVolker gelungen ist. AuL Auslande der Schädel, in welchem solche Zähne gefunden wurden, und der Zähne selbst geht zur Genüge hervo? daß eö sich hie? in keinem

Falle um AuSschnrückung und AuSstat- nmKiiea durch eine ungeheure Feuerstunz dso Leichen .handelt, sondern daß brunst oder sonstwie mit einem Schlage all jene Operationen da 2 eb enden vernichtet würden, und. die Nachwelt voraenomnun wurden. Offenbar. ha sich ganz an die obigenSchauernschich-

manche .derselben den Betreffend m . . r ' r t . t. I cx&t' Schmerzen' verursacht, und eZ liegt nicht de? ge?ingfte Gründen der Annahme vtt dajene Zeit und jene Menscht)erk km' Besitze - ton Schmerzbetnbungömitteltl gewesen seien. Mit Erkaltung dc? Zähne scheinen jene Operation nur zum kleinsten Theil X i?n gxlsZi ksben: nui hei man ,

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Oute Verdauung . . bat mit tein Erfolq im Lcben mehr ja thun, als irgend etmaS Andi-re. Sie bedeute:: rein;, gesundes Blnt, schnelle Deillkraft, körperliche Stärke, faktisch Alles was noihwendig tit um nn)ere Nasse stark und leittungfähig zu machen. Wenn e dtvoM oiklt,desscn Erhaltung odrr im Falle von Störungen, Heilung Ihre PfliM ist, so ist dies die gesunde Beschaffenheit Jlirer Gerraunng?. organe. Seit fünfzig Jahren bedient sich tat Publikum de echten Jokiann Hoff'schen MalzExtraktS zur Kur frtr Verdau ngsbrschmerden und Tausende haben Zeugniß abgelegt für die gün pigen Wirkungen, die sie dadurch verspüneu. Man verlange das echte Nobann Hog'sche Malz, Extrakt. vor Fälschungen wird gewarnt.

a)en Zahnfüllungen wäre das denkbar, ' ' 1 . m es war aber nazerliÄ damals kein nennenswertbes Bedürfniß nach derglei chen vorhanden! Daß man sich solchen Schmerzen unterwarf, läßt darauf schließen, daß der Brauch, welcher derartige Zahnkünstlereien, wenigstens in manchen Kreisen, vorschrieb, irgend ei nen starken religiösen oder gelellfchast lichen Rückhalt hatte. Einige .dieser Schmllckungs - Arten müssen jedenfalls weitverbreitet gewe sen sein: denn es lassen sich verschiedene Rangstufen bei denselbcln unterscheiden. So erbielten Zt. 30. bei mcmatn die Zähne einen Gold - Ueberzug, bei An deren nur einen Ueberzug von Schweselkies, welcher, so lange der Schwefel darin noch frisch . genug war, ohne r. IC .1 . - CffW T 'j 1. CV 's ! j. , orceiTci wie woio g.anzir. tficiuiy iuat ba3 Gold bet jenen Volkern von ver. stimmte gesellschaftllch-rellgwse Brau che in der Wahl des einen oder anderen Zähne . Schmuckstosfes maßgebend geWesen. Soweit sich aus den bisherigen Funden schließen läßt. erhielten nur die acht oberen Vorderzähne einen Golo oder Schwefelkies Ueberzug; denn bei kemern anderen fand man dergleichen. Bei dieser. Operation wurde, da dieselbe bis in die Nervenhohle drang, das Leben des Zahnes zerstört. Der metallischt Ueberzug wurde in eine vollkommen kreisrunde, sehr symmetrische HLHlung'emgesügt, und er bekundet in allen allen tv? ge.sylale ineqamiqe Arbeit und gute Instrumente. Die u "wi? rvrn www nprsinTiTiim tit iittiftpt pit hergestellt; bekanntlich ist unserer Zeit die Kunst des Kupferhärtens verloren gegangen und trotz wiederholter Ankundigung noch mcht nachweislich wieder entdeckt worden. Was die mit Edelsteinen besetzten Zähne anbelangt " i uii tk a m m m m m M V bic uciucuic iuciu i schen den Zähnen eingesetzt, indeß zeigt einer der Funde einen grünen Edelstein sogar mitten in einem Zahne!. .. Und in dieser Verbindung ist noch ein anderer, höchst merkwürdiger Um Pl , V t. nS 4i hm nimlirn fuhrt tl'X'L I 7 w 32S IHerumschneiden an den Zaynen! Auch abgesehen von der besonde. -en Ausschmückung der Zähne, bestand w.. os. cut: civcu aiuiiiucu ic cuiciu -puui iihau r f. . . a r i. c lnciucst uuu c u ciujuiiuicu. vug w:. i o"f.. : Sst.r. "X "'XX?. cui yunic, 5 ciu w.u ..wuivcu die unteren Zähne abwechselnd eben- . ffa fs;i.. 0v.r nfirTtrfi,n 1 jr; ;T; 5 y' 11 111 1 1 1 r ii 1 r w n 1 1 iiuuu i i u i i & br zum The abgeschnitten oder abgesägt et Thieren swhl wie bei Menschen). dr entsprechende untere . 1 ' ' 'I -. .TTmÄIU rf 'lUUtl UUtilU.lyi ItUWU IbtkVUI NtliUU ..zn wS " r inrm ti. Bänderungen überhaupt noch möglich sind. So kam es, daß im Laufe der Z'it ' die gekerbten Ober und Unter s'äbn dieser vorgeschichtliche Indianer d-öchst vollkommen in einander paßten und dann wohl Alles, was zwischen sie kari. äußerst fest hielten. Neue KrigbMortthten". Raben flogen durch ie Lust - Und eS war ein Modsduft, Wie von Blut und Leichen Wer etwa geglaubt hätte, wir seien größtentheilS üoer das Zeitalter der iomu oder Nickel-Mordnovellen hm- ... c .1 r.jc w.. je uu"ÜUl f ) " V aer- "und Detectlv - Raubergesazichten mgermaßen in den Hintergrund ge-' TTTr IV, Vil i rn ,,S Tst t m . Vr " . kanisch neuer - Schundnovellen gebracht. d:e . , . . : , Suzzu 1"?""? fuwl2 V" u1 r"Z tlfßst" Alls lila hcibcn (UH0 Vttllttcht ßlj"? . um so gefährlicher sind.) Freilich, die alten Lieblinge von Jung-Lmerika. wie Billy the Kid". Dare Devil Dan" Boy Avenger" u -"dcigj. grinsen unö. . auS. diesen Schaun.Novitaten mcht entgegen. So scheint S wenigstens auf den ersten Blick. '.Aber bei näherer Prüfung finden wir 'doch " diese ganze verehrliche Gesellschaft wieder, nur in modernste miliiarie uniformen gelieal. ' Bisher hatte man Leute wie Deweyl SchleyShafter u. f. v. für dieSauptPersonen des jüngsten Krieges gehalten; aber die neuesten Schundgeschichten können Jung-Amerika eines gan, f)frVn TfaT 11 1 W Andern belehren und ihm z'.igen, daß dielmehr Herren wie Jankee Doodle, ZZoung Glory" und Eliff aroday" die Lorbeeren für die amerikanischen KrZeaö-Erfolge gebühren. Wenn eö möglich wäre (wie eö bekanntlich im Alterthum einigemal entsprechend vorgekommen ist) daß alle wirklichen schichtlichen Aufzeichnungen über u ten halten müßte, wahrlich daZ ! t " . . . m wäre kttn üble? Trevpenwid des Schicksals ! I UebrigenS erscheinen auch die wirklichen Gestalten ' dieses Krieges ttylU tottfi in den vorliegenden Jugendgeschichten", abe? nur ganz nebenher. Ein Kerl, vo? dem sich selbst Alerande? der QzoU und der öb Nasoleon ver-

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kriechenmüßten, ist dagegen. der betz&t Aoung Slory", 'iriz leren Tag trvt trcni Frühstück Massenhast spanische Kriegsschiffe kapert und mindestens jeden zweiten Tog eine, mit den verhaßten Dons gefüllte Stadt in die Luft sprengt; er wird nur nebenher ein Bischen von einem gewissen Schley und einem gewissen Sampson unterstützt, nun ja. jeder Held in unseren Zeiten muß auch seine Handlanger haben, und manche andere Handlanger kommen in diesen Kriegsgeschichten noch schlechter weg oder werden gar mcht der irwaynung gewürdigt. Ein fast ebenso ungeheurer Held, wie Föung Glory" zu? See, war Yankee Doodle- zu Land. . Dieser wackere Junge leitete den ganzen Feldzug von Santiago, wobei er leider gelegentlich durch die dummen Eingriffe eines wissen Generals Shafter bedeutend behindert wurde, ohne sich jedoch mit solchem. Kropztug lange aufzuhalten. Auch General Wheeler und Oberst Roosevelt werden mit Namen genannt, aber ihre Dienste bestanden hauptsächlich darin, dem kühnenKreuzschwerenöther ZZankee Doodle" im Namen des Präsidenten, aller Gouverneu und aller Parteien die Hand .zu schütteln und ihm Goldstücke im Auftrage der dankbaren Nation zu überreichen. ' ' Gleichzeitig Kriegsheld und Desperado erster Güte ist der junge Cliff Faraday". (Selbstverständlich sind alle Haupthelden jung; die alten Knasterbärte sind da nicht zu brauchen, oder höchstens in Handlanger- und Schel-men-Rollen.) Selbiger haßt die. spanische Armee so furchtbar, daß er jedesmal, wenn er zufällig sein wunderbares Gewehr veigessen hat (daS bei jeder Entladung ein ganzes Bataillon in den Sand streckt) wie ein toller Hund auf das Feindesheer zuläuft und allemal ein Stück abbeißt. DaS sind einige der neuesten amerikanischen Helden, mit denen sich die Jugend unterhalten soll. Wie man sieht, stehen dieselben in keiner Weise hinter den vormaligenSchundnovellenHelden zurück und können ganz entschieden ihrJahrhundert in die Schran ken fordern (womit sie sich freilich beeilen müssen, da dasselbe sehr bald für immer von der Bühne verschwinden wird.) Young Slory" ist, diesen Kriegsgeschichten zufolge, fogar an fünf verschiedenen Orten leibhaftig auf einmal, was keiner der alten Indianer und Banditentödter jemals fertig ge bracht hat. Und Old Sleuth- und andere Detectivs von Weltruhm haben sogar ihre directen würdigen Nachfol aer in Meisterschafts-Spionen aefun den, deren jeder hinreichend wäre, die Bedürfnisse sämmtlicher Kriege der Vorzeit zu decken! Vielleicht erleben wir eS noch gar manchmal, daß Jungelchen, mit Sechs läufern und , Crackers" bewaffnet. durchbrennen, nicht mehr, um rothe Teufel , sondern um Spamer, Tagalen u. s. w. abzumurksen.' Wer weiß? Seide aus Baumwolle. Vielleicht die vollkommenste Nachah mung von Seide, ohne, eine Spur von dieser zu enthalten, bildet ein neues Vrdukt. welches seit , Kurzem eine aro5e 'Bedeutung unter unseren Ein fuhr - Artikeln erlangt hat und sich beständig .steiäenver. Beliebtheit beim amerikanischen Publikum - zu erfreu scheint. ..... Dasselbe ist in Geschäftskreisen als mercerisirte Baumwolle" bekannt, . Baumwolle, welche chemisch aus solche Weile bearbeitet worden ist. daß die Oberfläche einen seidenhaften Glanz erhält, und gleichzeitig sich der ganze Charakter deö Gewebes verändert, Un sere Zollbeamten erklaren, die sich be ständig vervielfältigende -Nachfrage nach diesem Stoss habe eme sehr merk liche Abnahme, in unserer Einfuhr wirklicher Seidenstoffe verursacht.'' ' Und anaesicklL aewisser Vottüae des neuen Stoffes kann dieS nicht Wunder nehmen. - Denn. Sachverständige-ver sichern, daß mercerisirteZ Baumwoll Garn etwa' 25 Procent stärker sei, als seidenes, und für Stickerei -'Zwecke sowie auch für Kleiderzeug diefe Bäumwolle einen vollkommenen Ersatz für gewisse Grade von Seide bilde, ja so vollkommen, daß sogar manche Leute, welche viel mit dem Hanhrea von Seide zu thun gehabt haben, leicht diese Baumwolle mit zenen Sorten Seide verwechseln können! U. A. soll in der Herstellung von Shirt Waistö" für Frauen der mue Stoff, welcher selbst lm Import ungefähr LO .Procent billiger kommt alZ- die Seide, rasch diese verdrängen. Auch als Ueberzug billiger seidener . Regenschirme", zu Tapisserien und für viele andere Zwecke soll seine Beliebtheit rafcy zunehmen. Die FanteeS waren nicht die' Ersten. welche diese baumwsllene Seide . aufbrachten, aber, bald genug dürste auch m dieser Beziehung. emhei mische Industrie erstehen und vordrin fie - , i An tzameron, eine? unaefähr dreißig Meilen nördlich von Eau lalre. Wis gelegnen llelnen Ort schaft, wurde einer armen Familie Nä menS Dunn. ein Kind aeboren. Da raufbm füllte sich der Vater, wie be richtet wird, zur Feier des Ereignisses voll Schnaps, kam ' dann - nach Hause zurück, ergriff daö neugeborene Kind und zerschmetterte ihm den Kopf; daiin wollte er seine Frau erdrosseln, wurde jedoch von Nachbarn daran vnhwdert.

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Eine Äefnilienjägd lnVamerüiu Der Morgen dämmerte. Brausend tönte vom Fuße des Stationshügels das alte Lied des Fiflusses, der hurtig über die Granitblöcke seines Bettes hinwegsetzte. Wie oft yane es micy qw n Schlummer gelungen, uno xq duschte auch beute einige Minuten der wohlbekannten Melodie, die das tiefe Schweigen der Natur unterbrach. . m . ?;rr ..c.. cvn S0lU Ulwa, wir müssen gen. dein Gewehr in Ordnung" Ja, Massa," rief es aus dec niedrigenHütte . l zurück. Schnell wurden ewige zcviaNüsse in die Tasche gesteckt, das Gewehr n c?. r .f... f i . V V- f,i.: siog uoer cic scyuuer, unv ver livitgende Urwald nahm uns auf, der Urwald. den kein traulicher Vogelgesang durchtönt, kein Blüthenduft durchhaucht, kein Moosteppich, kein Blumenr r , m .I flor icymual. yciir icixcn errrili cm Sonnenstrahl den Boden. Und doch sehnt sich alles nach Licht, was da lebt und webt und wächst und grünt. Und o schießen alle zungen Stamme rastos empor, bis ihre Gipfel von der lebenspendenden Sonne bestrahlt werden. Hin und wieder unterbricht das Widerliche' Krächzen eines Nashornvogels, der m:t wuchtigen Flugelschlagen über die schlanken Waldriesen dahinstrebt, oder das helle turr turr kok kok kok" eines prächtigen, auf den Aesten tänzelnden Tureko die Todtenstille. Dann und wann verschwindet hurtig ein flinkes Eichhörnchen in den grünen Zwelgen. Auch bringt von Zeit zu Zeit eine ' aufgescheuchte Heerde Meerkatzen oder Drille etwaö Leben in den stillen Wald. Gackernde Leute ertönen, die Zwerge und Blatter rauschen, durch welche die flinken Thiere in gewaltigen Sprüngen 'dahineilen. Nur wenige Minuten, und, sie stnd den Blicken entschwunden, und wieder herrscht majestatisches Schweigen. Von Baum zu Baum schlingen sich zahllose' Lianen, der Rotang, eine kletternde Palme, hebt I jf ... i l . r. a? mir innen yaren an oen zweigen och empor. Zahllose Orchideen und andere Schmarotzer wuchern auf allen Stämmen und Aesten. und machen daS Laubdach des Waldes noch dichter. Braust ein Wirbelsturm . über die Gipfel hinweg, so ist es lebensgefährlich in den Wäldern. AlleS, was vom ?ahn der Zeit üngenaat ist, wird losaerissen und stürzt zu Boden. Trockene Zweige und Aeste prasseln von allen Seiten zur Erde." Die jungen Bäume biegen sich wie Peitschenstiele und werden oft ihrer Krone beraubt. Ja auch die starken - gesunden Bäume werden nur allzuoft entwurzelt. Um diesen Gewitterstürmen Trotz zu bieten, müssen sie fest stehen, und so sind denn die .in ent! ' i r rn i . mciin aume MI! großen ZQ!anomur zeln versehen, die am Stamm zahl reiche Fächer und Kammern - bilden. Alles Umgeworfene und Herabgefallen vermodert an der feuchten Erde, doch nickt unnütz, denn es düngt und nährt den jungen Nachwuchs, bis auch diesen einst daö . gleiche Schicksal erreicht. me feuchte Moderlust erfüllt die west afrikanischen Aeauatorialwalder, die von zahlreichen Bächen durchströmt werden; man vermißt sehr das fräs tignde Aroma unserer Wälder. Leise aber hurtig ich hatte Gum mischuhe an. während mein schwarzer 'egletter mtt bloßen Fußen dahin schritt eilten wir den Negerpfad entlang, biö wir en Flschbach erreich ten. Die Sonne war inzwischen auf gegangen und hin und wieder drang ein goldener Strahl grüßcnd durch eine Lücke des dichten Laubdaes. Wir verließen jetzt den Pfad und schritten am Bache entlang, und zwar ström aufwärts. Rechts und linkö begrenz ten bis zu zehn Meter hohe Felswände daS schmale Thal des Baches. An einer Stelle am rechten User hatte daö Was fer eineHöhle im Gestein ausgewaschen, in der zahllose Fledermäuse hausten. urz daraus kamen wir an zwei großen Lecken vorüber, die der Bach im Felsen auZgegraben hatte, und die vielen Fischen zum Aufenthalt dienten. Dann wurden die Ufer flacher und verfumpsten. Zahlreiche Elephanten hat ten hier daS Wasser durchschritten. Wir prüsten die Spuren sorgfältig. Sie waren alt. Weiter ging es. Solu. 1 t . ei in e-'T . ä.. i) uiuoe, hier i eine sriiche Sviu. Tief war sie in den sumpfigen Boden eingedrückt. Wir betrachteten sie aenau. Sie rührte von einem großen Ahtere der. daö nach Mitternacht den Bach besucht hatte. Nun hieß eö fol gen durch dick und dünn, durch Sumpf und Waffer. Ich nahm eine Kolanuß 4 1 t , M in 'oen 'cuno uno reich eine memem Begleiter. Ich kaute sie langsam. Diese bittern Nüsse auch in ganz aeringer Anzahl gegessen, lassen daS Gefühl von unaer, Vurft und Erschöpfung nicht aufkommen und bewähren sich vorzüglich bei angestrengten Märschen. n! . . . . . t ' J XHC 'Spur war zuerfr leicht zu -eyen, da sie über morastigen Grund führte. Kurz darauf wurde der Boden trocken, und jetzt erforderte eS mehr Aufmerksamkeit, um sie nicht zu verlieren. Bald diente ein umgetretener Krautbüschel. bald ein geknickter Zweig als Führer. Sie kreuzte jetzt andere Spuren. Wir wurden zweifelhaft. Ich schritt der einen Spur nach, wogegen der Neaer einer andern folgte. Solu,- rief Ich leise, hier ist Losung." Der Schwane . ram yeran uno fleare feine .eyen r,inein. Sie ist warm, Herr, dies ist die richtige Fahrte." sagte er leise. Und weiter ging'S. . Der Boden wurde wie der feuchter und wir kamen zu einer Lehmkaule, tn der etwas Wasser stand. Hier hatte sich; der-Elephant gewälzt, und zum Schutz geg?n die Fliegen mit Lehm überzogen. Die Fährte wär nun leicht zu folaen, da der. Lehm an den Aveiaen geblieben war. Bald sahen' wir ebenso schmutzig auS wie 'der Elephar.t. Kurz darauf. kamen wir an einen mächtigen Baum, an dem sich das Thier gescheuert hatte. Der Elephant ist sehr groß." meinte der Schwarze, alö er. hoch oben am Stamme den abgfNibnen Lehn? sah. Der hat große Zähne. Herr." Hoffentlich hat er sie nicht verloren." erwiderte ich leise.? Und fort ging eö durch' Bäche, aü. Bachen entlang, durch Sumpf und tätrliodil nen Boden, wo man nur mit Mühe die Svnr feststellen konnte. Mittag va?

ÄViiSt längst borübeli Es mochte ßegen hälv 2 Uhr sein, als der Neger plötzlich still stand und leise zischte. Sein scharfes Ohr hatte ein verdächtiges Geräusch gehört. Wir lauschten gespannt. Ein dumpfes Knurren ließ sich vernehmen. Der Leib des Elephanten spricht.", flüsterte der Schwarze. Dies dumpfe Knurren, das der Elephant tief in de? Kehle ausstößt,, halten die Neger für das Knurren deö Magens. Jetzt knackte auch ein Ast. Herr, wir sind ihm nahe." Die Gewehre wurden von der Schulter genommen, Schloß undMüncung traf em rascher prüfender Blick. Der Neger entkleidete sich seines Hemdes und Hustentuches; er legte feme Sach:n nter einen Baum. Leise. Schritt vor Schritt, drangen wir vor. indem wir sorgfältig vermieden, auf einen dürren Ast zu treten. Es knackte laut vor uns. Wir lauschten und gingen dann wieder vor. Es ist die Hauptsache, daß das Thier den Jäger nicht hört oder bemerkt. Ist dieser unbemerkt herangekommen und hat sein Schuß auch nicht die gewünschte todt, liche Wirkung sofort gehabt, so ist der Riese meist so erschreckt, daß er schleu nig nach der entgegengesenten Seite hin die Flucht ergreift. ...Aber gefährlich für den Jäger ist es, wenn daS Thier nicht sofort tödtlich getroffen ist. aber seinen Feind vorber bemerkt hat. Unter furchtbarem Gebrüll stürzt es sich dann auf seinen Gegner und toehe. wenn dieser nicht schnell und gewandt ist. oder wenn er stürzt. Rühmlos endet er unter den Füßen des Colosses. Das Schlimmste am Elephanten, sagn die Neger, ist sein Rüssel, denn mit diesem kann er greifen. Schon m:hrereEuropäer und verschiedene schwarz? Jäger sind wüthenden Elephanten in Kamerun um Opfer gefallen. Jetzt konnten wrr den Burschen sehen. Es war nicht das Thier, dessen Spurer wir so lange verfolgt hatten, denn e5 hatte schwache Zähne und schien juno zu sein.' Da brach es hinter uns". .Herr." fl-isterte der Neger, eö sind viele Elephanten.' Er hatte recht, wii waren mitten in einer Heerde. Die Thiere standen in weiten Abstanden um un herum und csten. Jetzt hie, es die größte Vorsicht beobachten. Leise gingen wir zurück, um ein stärkeres Thier zu finden. Kurz darauf brach eö wieder vor uns. Nach einigen Schritten sahen wir in altes Männchen mit großen Zähnen. Ich schaute mich nach einem Baume um, hinter dem ich im 'Nothfalle Schutz finden könnte. Ein solcher stand nicht weit von uns. Nun hob ich daS Gewehr und zielte in die Schläfe deö Riesin, Zwei Schüsse krachten der Schwarze hatte kurz nach mir geschossen. Das Thier setzte sich in Bewegung und schritt in eine: Entfernn von etwa 20 Meter an uns .vorüber, als wenn eS nicht getroffen Ware. .Noch einmal legen wir d:e Buchicn an. den Backen und geben Feuer Jetzt schlug das Thier ein eiligeres Tempo an und stürzte unter lautem Geräusch in daö Diäicht. v ; , Wir feuerten noch schnell hinterher. Rings herum ertönte das Rauschen von Blattern und Zweigen, alle Elephanten rasten davon. Wir schauten uns desorgt um. Jedoch bald war alles still. Die Gewehre Nurden geladen, und wir eilten. an den Platz,' wo das Thier ae standen hatte. - Wir fanden - reichlich Schweiß am Boden. . und auch . di Blätter und. Zweige waren mit solchem bedeckt. 'Wir 'folgten der Schweiß fährte. Ueberall lag Losung in kleinen Ballen. Dieö ist ein günstiges Zeichen für den Jäger. .Nach einem Marfche von etwa zwanzig Minuten erreichten wir eine Stelle, wo daö Unterholz recht dicht war. Leise näherten wir uns dem Dickicht. Unsere Ahnung - hatte uns nicht getäuscht, , daö Thier stand vor uns.- ES hatte unS das Hintertheil zugekehrt und rührte, sich mcht. Wir schlichen wieder zurück und umkreisten es lautlos. Bedächtig legte ich die Büchse an; ein kurzer Knall, und der Coloß brach zusammen. Ich wollte ihm noch einen Schuß, geben, ich. besaß jedoch keine. Patronen mehr und Solu Blwa hatte in der Aufregung die Re servemunttion bei seinen Sachen liegen lassen Wir legten die Büchsen zur Erde und kauerten unS nieder. das Thier beobachtend. , Äoch einmal er hob eS den vorder Theil deS aewalti gen Körpers, indem eS die ' großen Stoßzähne hinter einen jungen Baum hakte' 'dann lag S regungslos. Wir huschten an den Riesen , von hmten heran und eilten nach dem Kopfe, Solu von der Bauchseite, ich von der Rucken seite.. Schnell packte der Schwarze den Rüssel; das' Buschmesser ' blitzte' in meiner Hand. vd dis ??'rd'"war abgetrennt, mn dunkler Blutftronl flog zur Erde. . Das Thier lag still und starr. ES war todt. Der Neger schnitt das Fingerglied des Rüssels ab und schleuderte eö weit weg. ES -ist nicht gut. daß daö die Weiber sehen, sagte, er, wenn, sie morgen kommen, um Fleisch zu holen." Der Elephant hatte tüchtige Stoßzähne.. Es war ein älteres Männchen. Ich schnitt alö Jagdtrophäe, die Schtoanzquaste ab, während sich Solu ein tüchtiges Stück Rüssel über dieSchültern warf. Willst du nicht dein Zeug suchen?" ' vHcrr". sagte er. ich finde es nicht mehr, ich habe die Stelle,' wo ich eö niederlegte, veraessen. : Mein Herz dachte nur an den Elephanten." ; Nun. laß ti gut sefc ich gebe dir ein anderes Hemd. Weißt du wohl, in welcher Richtung c; ryl-Ll : m i t i i vie isiairon ncgxi" znr neger fcyuitelte den Köpf. Nun, dann muß der Compaß , helfen," -Ick überlegte kurz. Der Weg..von dem wir am Fischbache abgebogen waren, sUhrt un Allgemeinen Aach Norden. Wir ' verließen ihn in westlicher Richwna. folglich mußte er ostllch sein.'.. Südost wird unö vielleicht in die Nähe der Station bringen. Ich-schulterte daö. Gewehr, daö ja, da .wir.' keine. Munition mehr hatten, nicht mehr nützte alö ein Stock und- nahni den TäsoMcvmdaß zur Hand; ' Solu folgte - 'mit . dem Fleische : 7nd der .Schwanzauape. ."E? knickte? sorgfältig die.Zweige.der Büsche, ein, 'damit wir morgen den Äea'züm' Elephanten wie, der finden konnten. So wanderten wir eine laW Äeit lcbweiaend durch

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and dyspepsia. After all my meals I experieneed a disarceüb'e, heavy crt of r seeling and oftentimes in the rcorninj mv tcnjjue wouM be ccated ; in sart, tl.is vould be the case for who'e days at a lime. I had recorrse to the wholc ca'cgory of correctivw. aperients, laxatires. etc., but tfce relief I found was or.ly temporarj. Indeed. iu tnost cases, alter I had taken them for any lentacf timc, the carly eScac seemed cetird TiiUted. I bad so ostea seea ia tbe ad erttsemenu of

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the Statement, one pives relief, that at last It so imp'essed ItseTf upon me thet I decided to give them a ttLl. A trial was entirely convincin and io a fhrt lime I w:is v el!. Wliile I I ave now to reulir us lor thea I alvrays keep then oa -hand, tobe used in case of emerger.cy."

L Mrniiiex W Df.it Wald. Endlicy erreichten wir den Weg weit nördlich vom Fischbachi. Wir schritten jetzt tüchtig aus und kamen yegen halb 5 Uhr zur Station. Jubelnd eilten die Stationsleute und auch die Eingeborenen der b:nachbartei? Dörfer, die gerade anwesend waren, herb:i und beglückwünschten uns Hm, du kannst zu gut schießen, du bist ein großer Häuptling u-.i unser Vater. Wir gehören dir alle. Wh licben dich zu sehr, mehr als die Wei ber,". tönte eZ von allen Seiten. Da bei funkelten die Augen der Leute.' 5u dach!en an das viele Fleisch in dem s morgen schwelgen würden. Wann gehen wir zu dem Elephanten?- Morgen früh, wenn töe Sonne aufgeht erwiderte ich. Hurtig eilten sie wea iTihre Dörfer, um die Freudenboischa?zu verkünden. ?iS spat in di: Na' wurden Köibe geflickt und Messer c? schärft, und dann wartete man auf dk heilige Frühe. Gedankensplitter. Er hat Glück gehabt", pflegen die Menschen von dem zu sagen, der es durch Fleiß und Energie zu etwas gebracht hat. . ' Brillanten! Wie dielen Mädchen sind sie zu Prellsteinen geworden. ' Die Eitelkeit ist ein Schmuggelpfad zum Herzen. E 5n e n n e u e n B e w e 53 dafür, daß die Dummen und Ab:rglaub schen nicht alle werden, lieferte eine Verhandlung vor der Strafkammer in Heilbronn..- Infolge Verwendung schlechter Futtermittel war der Viehü:stand deö Oekonomen Wilh. übler in Lautern, Oberamt Marbach von Tag zu Tag magerer geworden.was bei' dem Besitzer den Wahn aufkommen ließ.daß da irgend Jemand seineHand im Spiel haben müsse, wohl gar der Satan selbst.. Kein Zweifel mehr, das Vieh war verhext-. In seiner Rathlosiz. keit sandte, der. Heimgesuchte, dem Drängen eines guten Freundes folgend, zu der 74jährigen' Fuhrmannsftau Kaiser in Murrhardt, Oberarnt Backnang,. die in dem Rufe stand, eine weife Frau und dem Spuk gewachsen zu sein. Gegen ein Entgelt von '60 M. löste die wackere Alte d:n unheilvollen Bann, indem sie an die Stallthüre einen Zettel klebte und noch einige andere geheimnisvolle Manipulationen vornahm, deren Ausführung extra mit einer Mark' Trinkgeld honorirt wurde. Wa2 aber daö Wunderbarste an der Geschichte ist; dis -..befreiten-Thiere gediehen wieder und wurden fett und rund. Allerdings hatte der Bauer die Kur, ganz nebenbei natür-lich,-. durch eine entj rechenden Fütte ?una-.energisch unterstützt. In der Verhandlung hielt, der Geprellte zäh daran fest, daß nur daö Eingreifen der Herenkünftlerin daZ Gedeihen der Thiere 'herbeigeführt habe. Das Ge licht.', war anderer Ansicht und verurthei.'te die Bannlö':rin w:g:n i;?e? ,?r. solarelchen'' Thätigkeit zu ö Monaten OtfangniK.

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