Indiana Tribüne, Volume 22, Number 82, Indianapolis, Marion County, 10 December 1898 — Page 2
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?inUana Stiftüne s Eriche Xcr,i;0) uno ÄvTx SV Die tägliche ,!rrdüae- kostet durch lenlrljet i dem per Woche, die 6onnta3S.,Xrt6Üite"! ItntB ptx Woche. Belbe infacnsm IS Scnt U Sentf pct Cliatt. Per P, ntzerha c :tft pezescht: ix runHi,th!VZ V rJalz. OfJU8 18 SKd VlÄSMÄ 3n&tanaoolt8 3nb., 10. Dezember'. Gin Wedhte& Weinjahr. Die Weinlese, die seit alten Tagen eine freudige Erregung in der Weinbau treibenden Levnlkerung hervorrief, weil sie dem einen eine Vermehrung des Wohlstands, dein andern eineVerminderung der Serge, allen einen Freude spendenden Labetrunk in Aussicht stellte, verlief in diesem Jahre am Rhein wie an der Ahr, Mosel und Nahe in recht gedrückter Stimmung. Infolge der anhaltend schlechten Witterung, die bereits während dttBlüthezelt einsetzte, hatten die Trauben ungleichmäßig angesetzt und sich bis önde Auqust so schlecht entwickelt, daß die Aussicht aus einen trinkbaren Wein völlig ausgeschlössen schien. In Kieser Hinsicht nun haben die sonnigen Tage im Sextember und Oktober vieles nachgeholt, wenn sich auch die neuerwachten Hoffnungen der Winzer nicht in dem &t wünschten Umfange erfüllten. Di: Trauben entwickelten sich zusehendi und erlangten in den besseren Lage? allmählig die nothwendige Reise, du freilich in den schlechtem manches zu wünschen übrig ließ, blieben aber auffallend klein. Und dieser Umstand ha! wesentlich dazu beigetragen, daß der Ertrag auch da, wo die Trauben ziemlich gleichmäßig hingen, einzelne Stock, sogar 25 bis 30 Trauben hatten, dennoch hinter den Erwartungen bedeutend zurückblieb. Nebenbei haben auch Mehltau. Sauerwurm, Laubrausr? und andere Schädlinge dazu beigetragen, insbesondere haben Ui dem allgemeinen Zurückbleiben der Trauben Vögel und Wild oen frühreifen Sorten großen Schaden zugefügt. Die Quantität war daher an der Ahr und am Rhein vomDrachenfels bis zum Rheingau aufwärts durchweg äußerst gering, so daß einzelne bessere Erträge, z. B der Nieslingtrauben inOberwesel, nich! in Betracht kommen. In Vingen, Bingerbrück und an zahlreichen andern Orten wurden kaum 12 Eichen (zu 50 Liter) geerntet, wo der Ertrag im verflossenen Jahre ein' Stück betrug. Aehnlich war das Ergebniß an der Mofel; ein wenig besser lauten da die i Nachrichten von Vernkastel. Etwas günstiger war das Verhältniß an der Nahe, wo vorherrschend die sogenannten Franken angebaut werden. Man darf hier 6 Eichen auf den Morgen als Durchschnittsertrag reönen. Gab es hier und da weniger, so lieferten andererseits gut gepflegte Weinberge beträchtlich mehr. So trachten beispiels weise drei gut gepflegte Weinberge in der Nähe des Kreuznacher Bahnhofs auf 6$ Morgen 31 Stück gärvoll gekelterten Most, also durchschnittlich ein halbes Stück auf den Morgen. Im Sanken aber wurden hier wie anderwärts die Hoffnungen von Tausenden und Abertausenden fleißiger Menschen bitter getäuscht, wenn auch der geringe Ertrag für einen verhältnißmäßig guten Preis schnell verkauft wurde. Be züglich der Qualität boffen die Weindauern, daß die alte Bauernregel: Er macht sich im Faß" sich an ihm bewahr heiten werde. Gin g.JckttcheZ Land. Anläßlich des 40j5hrigen Regierungsjubiläums des Fürsten Johann von Lichtenstein werden einige Mittheilungen über die Verhältnisse des kleinen Reiches Lichtenstein auch für die weiteren Kreise von Interesse sein. Das Fürstenthurn ist auf constitutioneller Grundlage aufgebaut, wird parlarnentarisch regiert und besitzt in sei ner höchsten politischenVertretung-, dem Landtage, eine regelrechte Majorität und Minorität. Die Opposition kämpft mit großer Leidenschaft, allein, da eS sich bei dem Streit immer nur um Geldsachen dreht, wie beispielsweise, ob eine Straße, eine Schule etc. von dieser oder jener Gemeinde, um diesen oder jenen Preis errichtet werden soll, so macht der Fürst meist den Reden der Opposition auf rasche und gründliche Art ein Ende dadurch, daß er in seine Tasche greift und die Dinge mit seinem Gelde aufbaut. Gemäß die ser Praxis gibt es im Ländchen keine Conflicte zwischen Fürst und Volk; that sich aber zwischen beiden einmal doch ein Gegensatz auf, dann der schwand er, wie eS die Geschichte btx letzten vierzig Jahre beweist, allsogleich dadurch, daß der Fürst nachgab. Fürst Lichtensteln, der nur selten in sein Land kommt, wird in der Regierung durch einen Landesverweser, der in Vaduz im Schlosse seinen Sitz hat. vertreten. Diesem Function'är ge genwärtig ist es der Tiroler Herr von Inder Maur sind noch einige we nige Beamte für die Landes Admini stration beigegeben. Mit ihnen theilen sich in die Verwaltung der Bürgermeister von Vaduz rnit den Gemeinderä ihen Es klappt auch Alles, sowie denn die ganze politische Organisation einen frischen, freien Äug hat und dem Geiste keine kesseln aeleat sind. Da ist eö UN tx Anderem gewiß bezeichnend, daß .für Knaben die Schulpsllchl du zum siebzehnten, für Mädchen bis zum sech zehnten Lebensjahre gesetzlich vorge sckrieben ist. So werden die Lichtensieiner zu besonnenen, ruhigen, fried fertigen Menschen erzogen. Militär kennt man nicht und für die Aufrecht erhaltuna der. öffentlichen Ordnung genügt eine Handvoll Polizisten, die übrigens ein beschauliches Dasein führen, wie das Landgericht in Vaduz, daö die erste gerichtliche Instanz bildet. während die zweite, vas logenannte Avvellationsaericht. durch Juristen de? Steuer Hofkanzlei, die dritte und letztes
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Johann Hoff'schen Malz-Extrakt.
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durck das Oberlaud:5gerZcht ins Jnns brück repräsentirt wird. Rauflust und Streitsucht sind den Liechtensteinern fremd, der Ritter ist meist Schiedsund Friedensrichter im wahren Sinne des Wortes; Wieder ten sich nach Herzenslust entwickeln, und arbeitssam, ' bescheiden, gutartig, znf'ci-den mit dem Ihrigen und den herrlichen Boden lie bend, auf dem sie leben, denken sie ohne weitere Träume an ihre Arbeit. Es darf nach alledem nicht überraschen, wenn beim Landesverweser fortlaufend Gesuche von Bewohnern anderer Län der um Aufnahme in den Liechten , stein'schen Staatsverband einlangen, ' eine Bitte, welcher zedcch in den selten jleir Fällen willfahrt wird. Zeppclill'S Luftschiff. Die mit einem Aktienkapital von 800.000 Mark gegründete Gesellschaft für Förderung der Lustschifjfahrf in Stuttgart läfet gegenwärtig bei der Domäne Manzell in der Nähe von Friedrichshafen einen schwimmenden Schuppen von riesigen Größenverhältr.issen herstellen In diesem Schuppen soll unter Leitung eines Stuttgarter Maschinentechnikerz Graf Zeppelins lenkbares Luftschiff hergestellt werden. Die Flugversuche, welche mit demsel ben im Jahre 1829 itfwr den Bodnsee stattfinden sollen, dürfun eine groß: Menge Schaulustiger herbeilocken. Hauptmann MLdebeck. ein in äronautischen Dingen bestens öekannter Fachmann, beschreibt das neue Fahcz:ug wie folgt: Dasselbe besteht aus mehr: ren für sich selbstständigen, aber an einander gekuppelten Ballonkörpern; deren Zwischenräume sind, um Lust widerstand zu vermeiden, mit cylindri schen Stoffmuffen umhüllt, fodaß der ganze Zug als ein einziges, sehr lang gestrecktes, vorn und hinten kugelförmig abgerundetes Lustchiff ersch.int. Der vorderste Ballon stellt daö Zug-, fahrzeug vor und ist nicht, wie bei frü-' heren lenkbaren Luftschiffen, mit einem, sondern mit mehreren Motoren versehen, die je zwei Schraubenpropel ler in Drehung fetzen. Alle Ballon körper bestehen aus einem festen Gerippe von Röhren,' Drahtseilen und Drahtgeflechten und sind durch Zwi schenwände in Kammern eingetheilt. Dieses Gerippe ist außen von einer Stoffhülle umgeben. Eine Neuerung ist auch die an der Spitze des vordersten BallonS oben und unten, angebrachte Seitensteuervorrichtung. Die inneren Gashüllen, sind, um der Ausdehnung durch geringen Luftdruck und größere Wärme Raum zu gewähren, nicht völlig mit Wasserstoss gefüllt. Bei der starren äußeren Form hat dies kein Bedenken. Um bei Gewichtsveränderungen, wie sie bei längerer Fahrt durch Verbrauch des VetriebZmaterialZ erfolgen, die Ballons in gleicher Höhenlage zu halten, muß eine entspre chende Menge GaZ ausgelassen wer den. Bei so zahlreichen Gasbehältern ist es nicht rathsam und kaum durch führbar, aus allen ein solches ilaurn maß an Gas anszulassen, daß itt Summa der Gasauslaß dem Ge Wichtsverlust entspricht und die Gleichgewichtslage erhalten bleibt. Graf Zeppelin hat daher auf die Gesammt lange des Zugs Manövrirhüllen ver theilt, die, so lange sie mit Gas gefüllt sind, die Kammern einzelner Trag GaShüllcn zum Theil einnehmen. Un ter der ganzen Länge des Fahrzeug befindet sich ein Laufgang, von dem aus man auf Strickleitern nach allen Theilen desLuftschiffeö gelangen kann. Entsprechend vertheilt sind die Gondein, welche Bemannung, Passagiere, Betriebsvorräthe, Lasten und Wasser aufnehmen. DaS Masser dient alö Ballast, besonders zur Herstellung deS Gleichgewichts zwischen den Fahrzeugen untereinander.' waS durch Pumpen und ein Röhrenleitungssystem herbei-' geführt wird. Die Luftfahrzeuge sind j weiter mit Laufgewichten versehen, um ' den Luftfahrzug in eine wagerechte oder geneigte Lage zu bringen. Die Laufgewichte hängen an Flaschenzügen und sind außerdem mit zwei an den Enden deS LuftfahrzugZ laufenden Drahtfeilen befestigt. Bei Verfchiebungen deS Laufgewichts unter einer unter dem Fahrzeuge befindlichen Laufkatze winden diese Drahtseile sich auf Schnecken auf oder ab, deren Win düngen so berechnet sind, daß die Drahtseile immer gespannt bleiben. ES ist sehr wichtig, daß Graf Zeppe linS Luftschiff sofort in Dimension: verwirklicht wird, weiche dessen vrakti fce Verwerthbarkeit ermöglichen. Freilich darf man sich, über die Schwierigkeiten, mit sw'lck luftigem Koloß zu manövrtren, nicht täuschen, denn wir entbehren in dieser Beziehung jeder Erfahrung. Mit der Erfindung eines Luftschiffes oder einer Flugmaschine an sich ist daö Problem immer noch nicht vollkommen gelöst; die weitere Erfindung bezieht sich auf den LehrcursuS. wie man diese Fahrzeuge am schnellsten und gefahrlosesten z czei brauchen leNit. In neuerer Zeit sind alle Forscher darin einig, daß äronau- j tische Versuch: an oder über einer, Wasserfläche statffindcn müssen. Wenn also der Bau von Zeppelins Luftschiff am Bodensee erfolgt, so wird dieser weisen Vorsicht vomErbauer Rechnung getraaen. .....
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Clmimcell M. Dcvew
v i schreibt : Vrand GVnrras Depots 16. Temd 1685. j I
Ctsner & Mendelson Co.
Meine Herren! Das echte Johann
U Hoff'sche Malzextrakt wird jeit klni,sw rtn fXiihrßn in irnr st.-imts5i mit fiftm QJ
y -mi.'.ii -.ätw jMUittv v v v örfolg rcaclinänig gebraucht. )
kidul L ZZZZJZZZZl Die Wasserhyazinthe. Die in den letzten Jahren mehrfach besprochene sogenannte Wasserhyazinthe macht neuerdings wieder viel von sich reden. Diese durch einen Zufall, oder richtiger eine Achtlosigkeit m die Gewäsler Florida's eingeführte Wasserpflanze, hat betanntlicy derart gewuchert, daß t zu einer mkjatx pit" wurde uno in den von lyr oezauenen Gewässern durch das dichte und zähe Gewirr ihrer von dem Grund der wcwaZjer an ben Wasserspiegel getrtedenen ganten und laltzlieie niaz: nur das N:tz- und Angelsliqen unmöglich gemacht, sondern auq die SchZsaorr jiatt beeinträchtigt, ja stellenweise vollig verh.ndert. lNlgteit macht stark und in Verbindung von vieenTausenden wird die zierliche Wasserpflanze mit lhren blaß blauen Blüthen und tiefgrünen Blättern start genug, Dampfer in voller Fahrt aufzuhalten. Schon mancher große Dampfer, der in voller Fahrt m in dichtes Beet Wasserhyazinthen hineinfuhr, kam nahezu zum Stillstand. Schraubendampfern ist'es beinahe unmöglich, ein sehr großes Beet dief er zarten Pflänzlein" zu durch dringen, da sich deren Ranken . und Blattstiele' derart um die Schraube wickeln, daß dieselbe am Umdrehen ge hindert wird; Raddampfer können besser dagegen aufkommen, aber auch sol che werden oft genug zum Stillstand gebracht, indem d:e losgeschlagenen sanken und Blättermassen den Rad kästen verstopfen und schließlich darin von den Radjchaufeln derart festgekeilt werden, daß das Rad weder vor noch rückwärts kann und der Radkasten erst gesäubert werden muß, ehe das Boot weiterfahren kann. In breiten Flüssen ist es mitunter vorgekommen,- daß Dampfer zwischen treibenden Hyazinthenmassen festgekeilt und .außerhalb des Schifffahrtscanals getragen wurden und strandeten; die Landung wird ganz außerordentlich erschwert und überhaupt die ganze Schifffahrt .ry ird, wie sich leicht begreifen läßt; ganz, au ßerordentlich behindert. Neben der Schifffahrt und. der, Fi scherei hatte besonders - daö Holzge schaft Floridas unter der Ausbreitung der Wasserhyazinthe sehr zu leiden. Früher wurden die Baumstämme den St. Johnsfluß hinab nach den Sägemühten geflößt, jetzt bedarf eö' der stärksten Schlepper, die Flöße durch die Hyazinthenbeete hindurch schleppen, bei großen Kosten, und.bei:Hochwasser werden die losgerissenen HyazinthenMassen gegen die Brückenpfeiler 'angeschwemmt, biö sie einen ' festen' Damm bilden, daö Wasser . aufstauen . und schließlich Pfeiler und Brücken fortgerissen werden. - - j Man sieht, das, Sündenregister, der Wasser-Hyazinthe ist' groß. und es wurde deshalb im vorigen Jahre- ihre Ausrottung beschlossen. -' Sie wurde .dem Ingenieurs Departement- des Kriegsministeriums auf .Gnade und Ungnad übergeben, und der Congreß warf $5000 aus, damit eine Inge nieuröcommission die .Frage gründlich studire. Die Commission hat ihre Arbeit beendet und wird demnächst Bericht erstatten, aber derselbe wird nicht, wie man erwartete, die vollständige Ausrottung anempfehlen und Mittel und Wege zur Erreichung dieses Zieles vorschlagen, denn der Wasserhyainthe ist in der höchsten Noth' ein Retter erschttnen..Der Florida'sche Farmer hat gegen die völligeAuSrottung der Was-servest-protestirt, denn er hat entdeck daß die Blätter .der Pflanze von seinem Hornvieh gern gefressen werden wenn dasselbe in den heilen Monaten in dem seichten Wasser Kühlung sucht. Die Wasserhyazinthe ist allerdings kein besonders gutes Viehfutter, besitzt , aber doch genügendNährwerth, um als Futter gelten zu können, daö Vieh frißt sie aern und sie kostet nichts. AUS diesem Grunde widersetzen sich nicht nur die Farmer vielfach der Ausrottung, sondern sie haben selbst die Wasserhyazinthe einaeführt in Wasserläufe, in denen sie früher nicht zu finden war. Die Commission wird demnach empfehlen, die schiffbaren Flüsse und dse Wasserläufe überhaupt, soweit daö. im Interesse deS Verkehrs nothig scheint, von der Pflanze fernzuhalten, und. sie im übrigen wachsen zu lassen in - der Hoffnung, daß sie mit der Zeit .(nach Ausnutzung des Badens) selbst' zurückgehen wird. Män wird wahrscheinlich durch' schwimmende Dämme Hyännthengrenzen" schaffen und einen befori deren Dampfer construiren, innerhalb dieser Grenzn durch Hin- und z Herfahren die Pflanzen auszujäten-, so oft sie wachsen. DaS von diesem Hyazinthenjäger eingesammelte - Material mag dann entweder alsViehfutter ode? Dünger dienen oder verbrannt werden, je nach der.Ocrtlichkeit. . . . . : ES ist knapp zehn Jahre her, seit die Wasserhyazinthe in den Flüssen Florida'S ihr Erfchemen machte. Bis dahm war sie nurin einem Teiche unweit Palatka als Zierpflanze gezogen worden, von wo sie mancher Besucher rnitnahm.Äümpel und Teichedamit zu bepflanzen. Alö man der Zier- überdrüssig wurde, ritz man di Pflanzen auL und warf sie in den St. JohnZ LlUtV? siMderhardun, ud
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bön'wö sie sich bald'äus ändere Flüsse ausdehnten. Anfangs freute man sich to? hübschen Blüthen, aber bald wurde man gewahr, daß die Schönheit theuer bezahlt wurde und nun begann der Feldzug gegen die Pflanze. Derselbe schien, wie gesagt, ihr Verderben sichertustellen, aber da auch sie, wieAlles auf der Welt, ihr Gutes hat, so wird sie auchlveiter, wenn auch in beschränktem Maße blühen und gedeihen können. (Chic. Abdpost.)
DieGtflfestigkett" dcö Igels. Der Leiter d:s Pharmakologischen Instituts der Universität Halle Profes. sor Erich Harnack bespricht in einem von der Deutschen Medizinischen Wochenschrift veröffentlichten Aufsatz -bie sogenannte Gistsestigkeit des Igels. Die Arbeit, die mit gleichartigen Publikationen Lewins und W. Preyers p?lemisirt, enthält folgende thatsächliche Mittheilungen: Eingehende Untersuchungen über die Wirkung gewisser Giftstoffe auf den Igel, welche in meinem Institut von einem meiner Schüler in jüngster Zeit ausgeführt wurden, haben zu dem Ergebniß geführt, daß verschiedene dem Thierreich entstammende Gifte auf den Igel .unverhältnißmäßig viel schwächer wirken als auf andere Warmblüter, ohne daß es sich dabei um Unterschiede in der Schnelligkeit der Resorption handeln kann. Gewisse dem Pflanzenreiche entstammende Gifte dagegen wirken auf den Igel nicht minder heftig als auf andereWarmblüter. Daß man die Cyanverbindungen auch als animalische Gifte bezeichnen kann, halt: ich für wahrscheinlich. . Derjenige, welcher die betreffenden Versuchsreihen bei mir ausführte, war der damalige Assistent des Instituts, Dr. F. K. leine, zur Zeit königl. Assistenzarzt in Magdeburg. Die Versuche sind bisher nicht publizirt worden.. man kann nicht Alles verLsfentlichen. waS in einem umfangreichen Institut gearbeitet wird; lndeß darf ich hier wenigstens die Resultate mittheilen. Wir stellten erst die auffallende Resistenz deS Igels gegen gewisse thierische Gifte (Cantharidingift, Schlangengift. Krötengist etc.) fest und wiederholten die Versuche mit Cyankalium. wob:i wir natürlich auch manches Thier verloren. Wir suchten serner zu beweisen, daß daS Cantharidin im Körper des . JgelS nicht zersetzt wird, womit wir freilich nur eine b: kannte analoge Thatsache zu bestätigen glaubten: Hühner können mit Canthariden gefüttert werden, aber d:3 Fleisch dieser Hühner kann be: Katzen eine tätlich: Cantharidinvergiftung erzeugen. Wir vergleich: dann beim Igel die Wirkung des scharfen Stoffes aus dem Thierreich (Cantharidin) mit einem aus dem Pflanzenreich (Crotonöl) und fanden, daß letzteres beim Igel sehr heftig einwirkt. Es ist somit von einer allgemeinen Resistenz der Gewebe d:S Igels gegen scharfe, entzündungerregende Stoffe nicht die R:de. So stellten wir Versuche ' mit Strychnin an und überzeugten uns, daß diesem Gifte gegenüber der Igel keine besondere Resistenz besitzt. Endlich entnahmen wir das Serum von Igeln, die wir wiederholt von Kreuz ottern hatten beißen lassen, um zu erproben, ob es zur Jmmunisirung an derer Thiere gegen Schlangengift sich als wirksam erweisen würde. Bei diesen letzteren Versuchen konnten wir ein positives Ergebniß nicht erzielen. DaS F.cit ist also: Der Igel ist resistent gegen gewisse thierische Giste. die sich in Insekten. Amphibien, Rep tilien finden, und zu diesen Giften dürfen in gewissem Sinne auch die Cyanverbindungen gerechnet, werden. Die Thatsache steht ohne Zweifel mit der Nahrung des Thieres in engstem Zusammenhang, wobei wir nur dara? ?rinnem woll:n. daß Kaninchen mit VelladonnÄbätternLieaen mit Schier, linzsk'raüthne wesentlichen Nachthei' gefüttert werden können. Auf eine, Zerstörung der thierischen Gifte in Oraanismus des Igels scheint sein? Resistenz jedenfalls nicht zu beruhen. Oom 3ni0&f JnderNähevonPocomoke Gitü, Md.. aßen vor einigen Tag , Lewis Steveuson. ein Locomotioführer der New Fork, Philadelphia & Norsolt Eisenbahn, und 33. W. Puss:y, einiae Öläüet eines . giftigen Strauches,- die sie für wild:n tt hielten. Beide er lrankten und man befürchtet, daß Pussey nicht mit dem Leben davonkomm:n wird. - . ' Durchweine tiefe Schneewehe wurde in Pertl Amboy. N. I., den Kindern von Wm. Reade daö Le ben gerettet. In Neade'S HauS brach früh 3 Uhr Feuer aus, und da du Spritzen auf demWeg nach der Brandstatte im Schnee stecken' blieben, .so wurde vaö Haus, vollständig . eingeäschert und lai Nachbarhaus theil weise zerstört. ' Um das Leben seiner Kinder zu retten, hüllte sie Herr Reade in Bettzeug und ließ sie aus dem ften sier des brennenden HaüseS in eine Schneewehe fallen. Die Kind:r en: kamen unverletzt. -Um eine n, 32 Pfund schweren Truthahn. der auf das Dach seiner Häuseö aeflcaen war. ,u fanaen. stiea Harry Dahill in Norwatt. Conn.. auf ' dasselbe, worauf er den Boael hti den Beinen packte. D:r Goböler" war mit dieser Procedur aöer nicht einverstanden, sondern erhob sich mit mäch tigem Flugelschlag in die Lust; -dabei hb er Dahill vom Dache in die Hohe, dieser ließ erschreckt den' Vogel fahren und stürzte in die Tiese. Jetzt liegt er mit einem gebrochenen Arm und zahl rcichcn Contusionen auf dem Schmer zc'-.:aqcr. schreckliches Unglück !r::z sich nahe High View in Frederick County, Va., zu, als dzssen Folge zwei ältere geachtete Damen ihr Lcbcn ver loren. Die Frl. Annie und : Reböcka, Larrick, im Älter von resp. 75 und 80 Jahren, welche seit Jahren allein in
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threni Hauje Nütze j.Äyk?e yn Branch" wohnt:n, verbrannten dort elendiglich. Ihr Haus liegt vereinsamt, und das Unglück wurde erst am folgenden Tage von einem Nachbarn entceckt, der bei d:r BrandMtte vorbeikam. Er fand beide Damen todt, die eine im Hause und die andere in einem Schuppen. Wie das Feuer entstanden ist, wird jedenfalls nie bekannt werden. Weil Sergeant Howard Irwin vom 4. Kentuckycr Regiment sich nicht von seiner ihm erst kürzlich angetrauten Gattin trennen konnte, sitzt er nun als Deserteur hinterSchloß und Riegel. Irwin hatte einen Krankenurlaub von 30 Tagen bewilligt bekommen, doch während dieses Urlaubs ehelichte er seine Verlobte, welche in Fisherville, Ky., wohnte. Er zog mit seiner jungen Gemahlin zu seinen Eltern, welche in Louisville wohnen, und das Ehelebm gefiel ihm derart, daß er gar nicht mehr an seinen Urlaub dachte der schon vor fünfzehn Tagen abgelaufen war. Oberstlieutenant Murray ordnete daher die VerHaftung Irwin's an. Der Fahnenflüchtige wurde nach Anderson abgeführt, wo er vor ein Kriegsgericht ge. stellt werden wird. Einzig in ihrer Art dürfte die von der Professional Women's League- im Waldorf Astoria - Hotel zu New Jork veranstaltete Puppenausstellung sein. Alle Bühnen - Celebritäten der Neuzeit . sind vertreten, freilich nur in effigie", und was für Damen viel wichtiger ist. in wahrheitsgctreuen Copien der Kleider, die sie auf ' der Bühne tragen. Adeline Patti, Sarah Bernhard, Medeline Lontcn. Kate Lesler, Laura Moore u. s. w. sind durch große Glieder Puppen vertreten, d:e in den meisten Fällen von den Originalen angekleidet und mit Miniatur - Toiletten ihrer bekanntesten Rollen versehen worden waren. . Auch der Chor, die Ballerinen u. das Volk fehlen nicht; natürlich sind die letzteren billig zu haben, während für die Stars" bis zu 560 verlang! werden. VeiWindundWetterhat Frau B. F. Jeffers ausHailey, Jdaho. 60 Meilen zu Wagen zurückgelegt, um ihr Stimmrecht auszuüben. Die Frau besitzt eine Ranch bei Soldier. das 30 Meilen von Hailey entfernt ist. und ließ sich dort rezistriren. Später vcrzcg sie nach Hailey, nachdem sie sich von dem Registrirungsöeamten in Soldier ein Transferirungscertifical hatte ausstellen lassen. Aus Vergeb lichkeit ließ sie dieses in Hailey nich! eintraaen und als sie amWahltage ihr Stimme nbgeben wollte, war es zu: Eintragung zu spät. Kurz entschlossen spannte sie ihre besten Pferde an und im Galopp ging es nach Soldier. wo sie 'kurz vor der Abstimmung eintraf, um noch von ihrem Wahlrechi Gebrauch machen zu können. Trotzdem ein eiskalter Wind über dZe Vrai- ??? ht. fubr die resolute Frau vcin derselben Nacht nach H-atley zurück. Düvx auUnie I n P a r d u b i tz wurde ar. S' vcrwittweten Schwestern Slonobd, d:i als wohlhabend gegolten haben, ein Raubmord verübt. Sie bewohnten ein altes Häuschen in einer Gasse, wo zwischen den einzelnen Gebäuden eine größere Entfernung ist, so daß der Mörder unbemerkt Zu dem Häuschen gelangen konnte, änlich Morgens bot sich der Bedienerin der Schwestern ein schrelicher Anblick! Eine der Schwestern lag in der Kammer, die andere im vorderen Zimmer. Beide waren erdrosselt. Kasten und Schub laden waren erbrochen und alle wertbvollen Gegenstände gersubt. Der Bestie im Menschen wurde durch öffentliche Vollziehung der Pranger- und Prügelstrafe in New C'astle, Del., wieder einmal ein graust ger Genuß bereitet. Während ein Schneesturm wüthete, mußte Joseph H. Russell eine Stunde und Cato I. H. Pennington doppelt ,, so lange am Pranger, stehen. Beide waren steif gefroren, als man sie vom Pranger in die Zelle zurückbrachte. Nachdem Pennington sich erholt hätte, wurden ihm. aus den bloßen Rucken 30 Hiebe mit der neunschwänzigen Katze aufgezählt, worauf er, zur Verbüßuna einer zehnjährigen Freiheitsstrafe in's Zuchthaus abgeführt wurde. Außerdem wurden f"n,? ndktt'traflinas HffrntltA 0118 gepeitscht, namltch aöillmin Deaton, John Foster,. Alexander Williams, Frank Pryor und John Callahan; ihre Dosis variirte zwischen 6 und 20 Streichet Eine große Menschenmenge wgbnte trod der bitteren 'Kälte dem 1 . 77 ! ' "y ' arausiaen Schauspiele bei. bei welchem der Sherisf Flinn die neunschwänzige siafcc auf dem Rücken der VerurtheiU ten tanken lieb. VlS der Forstaufsebe? Weißbrod aus Kl.UjesSütz (Schlesien) ! ; ?; 1 ? 3t Tn; In semem Revier weMe. . horte er kurz hintereinander zwei Schusse fallen. Er . ging auf die Stelle zu und bemerkte drei. Wilddiebe, von denen einer, mit schutzbereitem Gewehr auf ihn zu kam. In demselben Augenblicke, in welchem
den Mann anruf. hob dieser auch . beurlaubt. So kam er diese? Tage $?UTfaffC aU? '"lnach zwanzigjähriger Abwesenheit in Weißbrod Feuer & JZx horte nne Sträflings kleidern bei seinen allen El y ÄVr tern in Offweiler wieder -an. ein an tocUÄ 2 Welkbrod sich noch Leib und ,ele aebrocbene? Mann.
zwei Wilddieben gegenüber sah, zog er sich zurück und holte Hilfe. Die Wild diebe sind als der Schlosser Apelt, der Zimmermann Kuntke und der. Schuhmacher, Ludewig, . sämmtlich aus Deutsch-Hammer, ermittelt worden. Während Apelt und Ludewig nach Hause zurückgekehrt sind, ist' Kuntke bisher nicht aufgefunden worden. Man nimmt an, daß er, tödtlich getroffen, von seinen. Kumpanen versteckt worden ist. .Jeglichen Menschlich. keitsgefühls bar scheint die jetzige Ehefrau des Bauführers Blanke ln Elber feld zu sein. Sie wurde, alö Blanke ,iM' -November v. I. auö Baden? nach Elberfeld verzog, a Haushälterin en Lusirt. um die kranke erste Frau deö
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CSic Häuslichkeit ist nicht leidet. Ar. Ingust . 1. fJßn- JSSrtii uno - -s Blanke zu pflege und dessen süns Ktnder im Alter von drei bis elf Jahren zu erziehen. Start dessen mißhandelte sie die fünf Kinder in scheußlichster Weise, vernachlässigte jede Pflege und Reinlichkeit an dem Körper der armen Geschöpfe und jagte sie zudem, nur nothdürft'lg bekleidet, im Winter in die Kälte hinaus, so daß sie frierend zusammen in einer Ecke kauerten. Blanke selbst sah von dieser schändlichen BeHandlung s einerSprößlinge anscheinend nichts oder, besser gesagt, er wolltl nichts davon sehen. Er brachte es vielmehr über sich, als die Frauensperson wegen der Grausamkeiten in's Gefängniß wandern mußte, si dort noch zu ehelichen, nachdem seine Frau gestarben war. Leider- war, wie der Staatsanwalt betonte, . der Ehemann nicht zu fassen. Das brutale Frauenzimmer aber wurde, obschon es bereits sieben Monate in Untersuchungshaft gesessen hat, zu zwei Jahren Gefängniß verurtheilt. I m I a h r e 1878 w u rd e der damals 20jährige Bauernsohn I. in Offweiler zum Militär ausgehoben und im Herbst desselben Jahres in ein Infanterie Regiment in Köln eingestellt. Gleich am ersten Tage desertirte er nach Frankreich. Dort trieb er sich sieben Jahre herum, jedenfalls nicht immer zur Zufriedenheit der französi fchen Polizei, denn diese schob ihn eines Tages nach Deutschland ab. H'.er ,ö i ryuiui ciuc neunmonatlge Festungshaft und wurde dann wieder m sem Re.ment in Köln ngestellt. Nach emem Dienstzeit gelang es ihm, zum zweiten Male zu desertnen. Jetzt wurde er F:emdeni...c::ci. . cvc zi..ci. legionär. Fünf Jahre lanz ertrug er die Strapazen des strengen Dienstes in der Legion in Afrika. Dann wurde er nach Frankreich entlassen und später auf deutschem Gebiete ütfeh: festgenommen. Jetzt erfolqie w:a?u ??akf1 und MajestäUleleidigung Ulnt Verurtheiluna zu süafiährigeZ swnasbatt. Naö zm n h'Ar Strafe in Köln sollte er dieser Tage s - I I J U a I zum dritten Male m sein Regiment eingereiht werden, würd: iedock weaen ' Krankheit einstweilen in seine Heimath vf ttei (9tvdui(. ......y. .Denk Dir. unsere Freundin Werth? will später Eh:mie studiren." Fanny: Das stelle ich mir großartig vor . . so in die tiefsten Geheimnisse der Schönheitsmittel eindringen zu können!" Auö der höheren Töchterschule. Klärchen. waS ö:d:utet das Wort Aesthetik?- D Lehre vom Schönen!" Run, und was wird wohl ein Aesthetiker sein?" Ein ein schöner Lehrer!" ' ' Stichhaltiger Grund. A.: Warum tragen Sie solch theuere Uhr? Auf einer billigen können Sa doch die Zeit ebenso gut ersehen." V..Das' stimmt schcn, aber - ich krieg - ' W
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