Indiana Tribüne, Volume 22, Number 81, Indianapolis, Marion County, 9 December 1898 — Page 2

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"SUtS! gnDiana Sriöüne ErlHnuz Täglilv und SvM Xte tägliche .Tr'.d2ne' Zsfte: durch bcn XtIju J 3ctul ex ßoic. ble Conntaa8,IribÜnt"! cwt 9tx Woche. Beide iujucntc 15 3ttt kn tt Cent pet nttt Vix P, ßnhaU v ?:d przeZchiSt i VsrZiktlsz V ye? Jclc pffa8 18 Ciw VSsösms CeSö. ZndlanaooliS, Znd., 9. Dezember '9. !er Tod des 2J:tttd.'rdoctorS. Paris hat sein großteZ medicZnische? Original verloren, den Dr. Gruby; er starb vor wenigen Tagen im hohen Al ter von 88 Jahren. Seltsam wie sein Leben, war sein Tod; er wünschte zu verschwinden, wie Epedokles, der sich in den Aetna stürzte; er verschwand auch, so zu sagen, einen Monat vor sei ncm Tode, schloß sich ab in sein Allerheiligstes, wohin selten ein Diener gedrungen, ließ sich, unsichtbar hinter einer Wand, einige Speisen hereinreichen, die er nicht berührte; und als er schließlich, vierundzwanzig Stunden lang, kein Lebenszeichen von sich gegeben, brach die Polizei seine Thüre auf und fand ihn, nur kümmerlich bedeckt, auf dem Fußboden liegen; um ihn herum Speisereste, zerbrochenes Geschirr, Stühle. Sein Bett hatte nur aus einer Anzahl Kopfkissen aller Art bestanden, die er in einer Ecke des Zimmers aufgehäuft. Der sonstige Anblick des Zimmers war schaudererregend und soll sich der Beschreivung entziehen. Dem Schlafzimmer caifptcd) das Speisezimmer, wo Büch und Schriftstücke aller Art mannshoch aufgehäuft waren; seine Bibliothek, 15,000 Bände stark, füllte sein Haus bis auf den Soller; in seinem Empfangszimmer waren kaum zwei Stühle frei von ihnen; daneben stritten sich Affen und Canarienvözel um den verfügbaren Raum Und doch, so roie er war, ge. horte er zu den gesuchtesten Heillünsi. lern der Hauptstadt, hatte die berühmtesten Leute zu seinen Patienten und verzeichnete die unglaublichsten Wunderkuren. Franz Liszt, die beiden Du mas, Heinrich Heine, Chopin, Ambroise Thomas und Daudet hatten ihn zu Rathe gezogen und glaubten an ihn, obgleich Daudet sich seinen wunderlichen Verordnungen nicht fügen wollte. Seine Specialität war die Krankheit deö Jahrhunderts, die Neurasthenie; er heilte sie aber nicht auf dem.gewöhnlichen Wege, sondern er bewog denKranken durch die Macht seiner persönlichen Ueberedung zu allerhand seltenen Vornahmen. Erwähnen wn einige Fälle. Ein Melancholiker meldete sich bei ihm; er litt an der Furcht vor dem Selbstmord. Auf welchem Stockwerk sind Sie einquartirt? fragt Gruby. Im Erdgeschoß. Wo liegt Ihr Gemach? R-.ch Nordosten. Welche Farbe haben Ihre Tapeten? Roth, braun und blau. Gut; also suchen Sie sich eine nach Slldwesten ausschauende Wohnung auf dem fünften Stocke, und tapezieren Sie Ihre sämmtlichen Zimmer grün. Der Patient ging getröstet ab, suchte drei Monate lang nach der betreffenden Wohnung im fünften Stocke mit südwestlicherAussicht, suchte drei fernere Monate nach den verschiedenen grünen Tapeten; darüber vergaß er seine Krankheit und war nach sechs Monaten geheilt. Zweiter Fall. Eine Dame aus den obern Gesellschaftskreisen hatte durch das aufreibende Saisonsleben ihre Nerven zu Grunde gerichtet. Gehen Sie so verordnete ihr Dr. Gruby. jedenNachmittag ins Hosvital Tenon, fragen Sie nach der Krankenwärterin A.; sie wird Sie in ein weißgetünchtes Zimmer führen, wo Sie ihr eine Stunde lang, ohne ein Wort zu reden, gegenüber sitzen: dann kehren Sie durch die und die Straße, über diesen und jenen Platz zurück." Und die Dame ward bald wieder gesund und glaubte an die Heilkraft der Wärterin und der weiß angestrichenen Stube. Hätte Dr. Gruby ihr die gewöhnlichen Rathschl'äge. Ruhe, Spaziergehen u. s. w. gegebin, so würde sie nicht an deren Wirkung geglaubt haben. Er legte ihr und seinen übrigen Patienten daher die unglaublichsten Frondienste auf und konnte wit Sicberbeit auf deren Punktliche Befolgung rechnen. Und dabei war Dr. Gruby kein Charlatan im gewohnlichen Sinne des Wortes. Er - stammte aus Ungarn, studirte in Wien Medicin und besonders Augenheilkunde. prakticirte in Wien, Pest, London und Paris, warf sich am letzterenPlatze auf mikroskopisch: Anatomie, hielt freie Vorlesungen, denen Leute, die später berühmt geworden, wie Berg, Lilienwalt, Magendie und ClaudeBernard beiwohnten und ließ der Akade mie der Wissenschaften werthvolle Untersuchungen zukommen. Seit 1845 hielt er sich ganz an die Heilkunde und sah die hervorragendsten Mitglieder der Gesellschaft und der Diplomatie bei sich. Während der Belagerung von Paris richtete er verschiedene Ambulanzen ein und entwarf ein zerlegbares Krankenbett, das auf der Ausstellung von 1889 seine Stelle fand. Nach und nach hatte er sich In den Ruf der Unsterblichkeit gebracht; sein hohes Alter leistet: dem Rufe Vorschub; vielleicht mag er selbst durch Autosuggestion daran geglaubt haben. Mittenin derStadt schoß der Farmer C. P. Shores von Falcon dem Thomas Wilkins und seiner eigenen Tocbter Lilia drei Revolverkugeln um die Ohren, als er die Durchbrenner in Colorado Spring, Col., in einem Gefährt erblickte. Die jungen Leute erreichten ungehindert einen Zug nach Pueblo und ließen - sich dort trauen. Auf dem Todtenbett seine? im ersten Kindbett verschiedenen Gattin, mit der er erst seit Jahresfrist verheirathet war, erschoß sich in Pamelia, bei Waterionm, N. Y.. ssred. W. Gunter, der anerkanniermaßeil beste Radfahrer im nördliches Theile deZ Stsatts New yoxu !

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Nach Karlöbav gehttt

ist heutzutage nicht nothwenbig. Karlsbad kommt zu uns, oder wenigstens dcsien Gesundhcit erzeugknder Theil. DaS Karlsbader Eprudclwasscr und Sprudelsalz enthält die ganze Heilkraft, welche den Platz seit JahrHunderten so berühmt gemacht hat, d. h., wenn Sie den eckiten Artikel erhalten. Hütet Euch vor den vi lcn wcrthloscn Nachahmungen, welche alZ vcrbcffcrtcS ("improved") oder künstliches" Karlsbader Salz vcrkanft weiden. Diese sind nur Mischungen von gewöhnlichem Glaubersalz oder Scidlitz'pulver, die von gewissenloscn Händlern deö größeren VerdiensteS halber, den sie abwerfen, verkauft werden. Nehmt nur das echte, importirte, natürliche Wasser und Salz. Auf jeder Flasche davon ist der NamenSzug der Eisner & Mendelson Co., Alleinige Agenten, New $orf," zu sehen. Schreibe um Pamphlet. Unsere sridetlindustrle. Erhöhtes Interesse erregen die vom statistischen Bureau des BundesSchatzamtes zusammengestellten Aus weise über die Ein- und Ausfuhr von Seide durch die Mittheilung des Secretärs der American Silk Association", daß die Ausfuhr amerikanischer Seide in schneller und stetiger Zunahme begriffen ist. Die Setdenfabritation in ven Ver. Staaten, welche im Jahre 1860 einen Werth von Z6.607.771 repräsentirte, nahm während der folgenden Dekade beinahe um das Doppelte zu, denn nach Ausweis des Census von 1370 belief sich ihr Werth in jenem Jahre auf Z12.210.662; in der nächftcn Dekade, bis 1880, stieg er auf Z41.033.04o und 1890 erreichte er die Höhe von Z27.L93.4S4. Die Zunahme war in der laufenden Dekade noch bemerkenswerther und heute hat die in den Fabriken unseres Landes fabricirt: Seide wohl einen Werth von $150, 000.000. Neben dem Wachsthum unserer Seidenindustrie ist ein stetiger Rückgang der Einfuhr ausländischer Seide zu verzeichnen gewesen, denn während dieselbe im 5!ahre 1890 noch einen Werth von Z33.686.374 reprasentirte, belicf sie sich in dem laufenden Jahre nur auf Z23.523.110. Zugenommen hat selbstverständlich die Einfuhr von Rohseide, welche das Rohmaterial für die amerikanischen Fabrikanten bildet. Im Jahre 1863 wurde Rohseide im Werthe von $2,520,404 importirt; im Jahre 1373 belief sich derselbe auf Z5.995.567, im Jahre 1883 auf Z13.931.682 und im laufenden Jahre auf Z31.446.800. Nach dem Gewichte stellte sich die Einfuhr von roher oder vom Cocon gehaspelter Seide" wie folgt: 1863 512.449 Pfund; 1878 1.182.750 Pfund; 1883 5.173.840 Pfund und 1893 10.315.161. Im Wettbewerb mit den amerikanischen Fabrikanten vermochten sich die Ausländer zu Beginn wohl zu behaupten, aber dies ist jetzt nicht mehr der Fall; es repräsentirte nämlich die Einfuhr von Seidenwaaren im Jahre 1863 einen Werth von Z17.777.627, um im ahre 1873 auf Z19.837.972 und im Jahre 1883 auf Z33.350.999 zu steigen. Der Cenfus vom Jahre 1890 wies sogar eine Einfuhr von Seidenwaaren im Werthe von Z33.686.374 auf; von dann aber macht sich der Rückgang bemerkbar und im Jahre 1893 wurden nur Seidenwaaren im Werthe von Z23.523.110 eingeführt. Während die amerikanischen Fabrikanten die ausländische Seide aus dem heimischen Markte verdrängten, waren sie nicht ohne Erfolg be müht, auf den fremden Märkten festen Fuß zu fassen. Im Jahre 1373 wurden amerikanische Seidenwaaren im Werthe von nur Z19.032 ausgeführt) 1383 stieg derselbe auf Z56.659. 1893 auf $161,673 und 1893 auf Z297.074. Bergleicht man die Ausfuhr deZ Monats August 1893 mit derjenigen deö entsprechenden -Monats deZ Borjahres, so ergibt sich eine Zunahme von 30 Procent, denn die betreffenden Werthe stellen sich auf $27,251 gegen $21,400. Der Erfolg der amerikanischen Seidenfabrilanten erscheint um so bemerkenswerther, wenn man in Betracht zieht, daß die Fabrikanten anderer Länder in dem allgemeinen Wettbewerb zurückgeblieben sind. Nach Ausweis der soeben zur " Veröffentlichung gelangten statistischen Tabellen der englischen Regierung ist die Ausfuhr von Seidenwaaren aus England während der letzten Dekade um 50 Procent zurückgegangen, nämlich von 2.664.244 Pfd. Sterling in 1883 auf 1.333.161 Pfd. Sterling in 1897. Eine ähnliche Abnähme hat die deutsche Seidenausfuhr erfahren, denn während dieselbe in 1889 auf Z45.000.000 bewerthet wurde. belief sich ihr Werth in 1897 nur auf Z26.000.000. Frankreich allein war mit knapper Noth im Stande, daS Feld zu behaupten, denn die dortige Ausfuhr von Seide stellt: sich in 1870 auf $52,802,700 gegen Z52.283.700 in 1897. Die Fabrikation von Seidenwaaren in den Ber. Staaten ist zwar beinahe schon ein halbes Jahrhundert alt, aber erst während der letzten Hälfte dieses Zeitraumes hat sie sich lebensfähig entwickelt. Während des Bürgerkrieges und in den Jahren unmittelbar nach demselben wurde die Fabrikation einfacher Seidenzeuoe für Kleider begon nett, jetzt aber wird Vrocatseide sowie Satin fabricirt und die Herstellung von Seidenplüsch sowie der verschiedenartigsten Varietäten von Seidenstosfen für Polsterzwecke mit Erfolg betrieben. In 1860 deckten die amerikanischen Fabriken nur etwa 15 Procent des hämischen Bedarfs; 1870 lieferten sie 30 Procent der in unserem 9an.de verbrauten Seide 1880 über

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50 Procent, imo uver vu Pkocent und heute mindestens 85 Procent. Aus der folgenden Tabelle ist die Einsuhr von Rohseide und Se!d'nwaaren während der letzten 35 Jahre, nach fünfjährigen Perioden geordnet, ersichtlich: Import. Roh, Import.

Ic?hr. seide. Pfund. Seidenwaaren. 1863 512.449 Z17.777.627 1873 1.153,420 29.800.035 1878 1,182.750 19,837,972 36,7(54,726 33,350,999 33,958,923 1883 3.233,370 1888 5,173,846 1893 7,422,430 1893 10.315.161 23,523,110 WLbrend es in 1860 in den Ver. Staaten nur 139 Seidenfabriken mit einem abresvroduct von 56.607.771 yab. war ihre Zahl in 1890 auf 472 mit einem Jahresproduct von ZL7,293.454 gestiegen. Ein ZC).vci')v Gedenktag. - Im Qerbst 1843 ward die alte schweizerische Tagsatzung begraben; am 6. November constituirteii sich die beiden Kammern. National- und Ständerath,, am 16 November wählten ue m aememsamer Sitzung den neuen Bundesrath. Mit diesem Akte war der unselige Vertrag von 1815 endlich außer Kraft gesetzt. Wie Waylen ergaben zum Trost der vielen Aenastlicben im Lande, dak in den obersten Behörden daS gemähigte Element domlnirte. Das erstgewaytte Mitglied war Dr. JoneS Furrer, Bürgermeister vor Zürich, das Haupt jener Parte:, welch: toq den Putsch von 1839 hinweggefegt worden, nach weniaen Jahren aber schon wieder an die Macht gelangt war; ein Vertreter der milden radikalen Tonart, der auch das Zutrauen der Conservativen besaß. Sodann ward der Berner Oberst Ochsenbein gewesener Freischaarenführer gewählt. Als umS Jahr 1854 sein Einfluß vl'ötzlich sank. ..vergaß er seine im Frühling .1843 gehaltene pathetische Rede gegen die Reisläuferei und nahm auS der Hand Louis Napoleons das Brevet eineS französischen BrigadegeneralS. Der persönlich ehrenwerthe, doch reizbareitle Mann setzte später den früheren radikalen Freunden in der Presse wie durch Broschüre leidenschaftlich .zu. Der Dritte war Henry Druev, ein Waadtländer Demokrat, feurig wie der Wein in seiner Heimath, genialen Wesens, auch tüchtig deutsch gebildet. Seine vormalige Beziehungen , zu den revolutionären Flüchtlingen auf schweizerischem Boden bereiteten ihm manche peinliche Situation. Viertes Mitglied ward der ehemalige Kaufmann Munzinger von Solothurn; rücksichtslos radikal, war er auch äußerst klug. Als fünfter ging der schlichte Tessiner Franscini auö der Wahl hervor; ursprünglich Volksschullehrer schwang er sich zumStaatsmann auf. Er ist der- erste. Bearbeiter einer schweizerischen Statistik. Sechster rrar Regierungsrath Frch von Aarau, ein technisch sehr erfahrener Industrieller, im Sonderbundskrieg Dufour's Generalstabschef; siebenter Näf, ein 'angesehener St. Galler. Bei kargem Gehalt hatten diese Mitglieder der ersten Bundes Exekutive ein gemessenes Pensum zu erledigen, in erster Linie die gesammte Verwaltung zu organisiren. Alle sind längst gestorben; Fürrer und Franscini wurden durch Denkmäler geehrt. Gin Schauspielerlrlelr. Eine Prügelei auf der Bühne ist das Neueste vom wiener Thcaterleoen. Im Deutschen Vottstheater gab es wuiu während eines Zwizchenactes der NachmittagsoorjleUung man spielte Barte! Turaser emenSHaupielerlr:eg auf der !üühne, welcher die ltwirkeuöen in zwei seind!lche Lager theilte vni sie mit gegeni.eltlg.er Eroitierung erliillte. liine junge Darstellerin av2 Olmütz, Frl. öaul, welche in der Nol!? der üuane debütirte, war die unschul oig schuldige Ursache. Nach dem vor herigen Aclchlue hatte das Publikum lebhaft applaudtrt, und Frl. nani war mit einigen anderen Darnellern vor den Voryang getreten, um für den Ä:ifall zu danren. In dem Glücke üoer diesen ersten Erfolg und vielleicht :n der Meinung, dafc Dieser kozibare Applaus ganz oesonders ihr als Hebütan tir. gehöre, hatte sie aus dem .schmalen Slaume emen Schritt weiter als . die Anderen gemacht und war. ihnen dadurch ein wemg. voran. .Das würd: von den College vor der vtampe als ein kühner Verzuch angesehen, ihnen zu entreißen, was ihnen gevüyre, und den Ausdruck der Zusriedenhett des Pub.:kumö für sich auein in Anspruch zu nehmen. AlS sie wieder sammtllcy aus der Bühne waren, entlud sich über die voreilige Debütantin Zorn, . scharfer Tadel, und das Mädchen '. aus d?? Fremde, das eben vorher triumphlrt hatte, war jetzt die Gedemüthigte. lln erwartet fand sie an Fräulein Kalmar eine Beschützerin. Es. toaz sehr gr.müthig von Fräulein Kalmar, für v:e neue Kollegin emzutrete?,' doch sollte sich dies hart an ihr rächen. , Sie gog nur Oel tn's Feuer, die. Erregung stieg auf allen Seiten, und 'endlich' vergaz man fast Fräulein Raul irnd ihr unerhörtes Vergehen - um ihrer- Alliirten willen, die sich in' die Bresche - stellt-;. Der Regisseur, Herr Netty, fordert': nach einem Wortwechsel mit Fräulein Kalmar diese auf, die Bühne zu verlassen, auf der sie in den nächsten Sce nen nichts zu thun hatte.'. Die Schauspielerin weigerte sich, diesem Begehren nachzukommen. Ueber das,-was nun folgte, sind die KriegSbülletinS je nach der Parteien Haß'und Gunst sehr vecschieden. Es ist manchmal schwer, Ge--schichte zu schreiben. ' Nach der einen Version bot Herr Netty der Dame sehr artig den Arm, um sie hinwegzufüh ren; nach der anderen soll er dieS mit eiserner Hand versucht haben.- Herr Retty hatte die moralische Gewalt sei neö Amtes für sich, Frl. Kalmar aoer, der eine stattliche Bühnenfigur gegeben ist, die größere-physische Kraft, unö diese ist leider oft entscheidend ' Man bericbtet daS Betrübende, dak ein fönu liöer Nlnakamvk iDitärc d:n Rens

seür Und tc; Schauspielerin entstand, und daß der Jnspicient. welcher di: er grimmten Streiter beschwichtigen wollte, dadurch zu Schaden kam; es würd: ihm zu Theil, was Frl. Kalmar ihrem Gegner zugedacht hatte. Das Glöckchen, welkes das Aufgehen des VorHanges ankündigte, machte der stürmischen Scene ein Ende. Das Publikum, welches seine Aufmerksamkeit der Fort setzung der Handlung von S3ari:i Turaser"" zuwendete, ahnte nicht, b:.$ in zwischen auf der Bühne ein anfc'r:? eigenartiges Schauspiel stattgefundn habe. , Der Prinz van ?i;litnic:i.

Vilil Kjcunuci Jty iuuiiujt.ti uiuyiv k..t. w.a srvu'.jv von Amsterdam hat den eoenstaus eines Betrügers und Schwindlers, der im vorigen Jahrhundert eine Zeit lanz eine bedeutende vtolle spielte und an 5tühnheit und Gewandtheit sein Vorbild Eagliostro in mancher Hinsicht noch üdertroffen hat, veröffentlicht. Am 1. Juni 1786 wurde in Amsterdam die Leiche eines Gefangenen, der sich im (Gefängniß erhängt hatte, dem gerichtlichen Urtheil gemäß auf einer Hürde unter dem Galgen hindurchzeschleift und dann in das Armengrab geworfen. Dieser Selbstmörder nannte sich Stiöpan Annibale, Prinz von Albanien, Generalcapitän der Montenegriner, Herzog von St. Saba u. s. w., war aber thatsächtlich der Sohn eines albanesischen Maulthierh'ändlers, der in Venedig durch falsches Spiel sich ein ansehnliches Vermögen erworben hatte. Es ist geradezu unglaublich, wie zahlreich die Opfer sind, die in sein Netz gingen. Er studirte ursprünglich in Padua, wollte eine Zeit lang Mönch werden, begann aber bereits mit 17 Jahren seine Abenteurerlaufbahn. Eine Zeit lang spielte er die Nolle des falschen Zars Peter III., dann gab er sich für einen Nachkommen des Albanesenhelden Jskanderbeg aus, ging dann nach Polen und .Preußen, wo er sich Zutritt in die höchsten Kreise und sogar zum nachmaligen König Friedrich Wilhelm II. zu verschaffen wußte und sich die Freundschaft des Fürsten von Ligny erwarb. Wiederholt besuchte er die Stiederlande, wo er zahlreiche Vetrügereien verübte, aber schließlich entlarvt wurde. Als er bereits im Gefängniß saß, machte er d:n Generalstaaten das Anerbieten, ihnen 20.000 Montenegriner als ilsstruppen gegen Kaiser Joseph II. zuzuführen, ein Anerbieten, das eine Zeit lang ganz ernst genommen wurde! Als er schließlich sah, daß alle seine Betrügereien entdeckt waren, legte er im Gefängniß selbst Hand an sich, um dem Galgen zu entgehen, zu dem er doch verurtheilt worden wäre. Er war erst 35 Jahre alt, als seiner Laufbahn ein Ziel gesetzt wurde. - ?cm Jnlande. Ein Vulkan, dernoch keinen Namen hat, ist im Goldlande Alaska gegenwärtig in voller Eruption. Der Vulkan liegt in einer 30 Meilen südlich von Lake Gladys hlegenen Kette von Anhöhen und ist etwa 50 Meilen von Atlin City entfernt. JnderNähevonDecorah, Iowa, hat John Groß sein: Tochter Tillie, die gegen seinen Willen das väterliche Haus verlassen wollte, erschössen und dann slck selbst den Tod gegeben. Er wollte auch seine Frau ! Avrriti Vs rr( Vttr litit1 iiuyitßiu, vvuy vitjt iwuiwtttg die Flucht. A u f d e r I a g d im Gebiete der Osage - Indianer erschoß sich Joe East aus Moona, Kansas. Er ergriff sein an einem Baume lehnendes Gewehr bei der Mündung, der Hahn blieb im Gestrüpp hängen, ein Schuß krachte und der Unglückliche stürzte, auf den Tod getroffen, zusammen. AlsderFarmerDaviövon Morrisville. N. I., mit seinerFrau von einer Fahrt nach Philadelphia zurückkehrte, fand er zu i einem Entsetzen, daß sein 17jähriger Sohn Joseph den 14jährigen Harry erschossen hatte. Die Knaben hatten mit einer Flinte gespielt und Joseph war unbeabsichtigter Weise zum Mörder seines Bruders geworden. Der plötzliche Wechsel deö Climas in Michigan wurde vor Kur3em in Lansing in drastischer Weise illustrirt. Stadt-Clerk Lohnet machte die Zahllisten für die städtischen Arbeiter aus und bemerkte unter diesen mehrere, welche die erste Hälfte der Woche für Sprenkeln der staubigen Straßen bezahlt wurden und den Nest der Woche Schnee geschaufelt ' hatten. BeimBesucheseineö auf' dem Sterbebette liegenden Vaters in Copemish, Mich., wurde Wm. Crousou durch einen Revolverschuß getödtet. F. Adams, der Schwager deö Verunglückten, hantirte mit dem Schießeisen,' während ie Familie das Abendbrot . einnahm. Das Ding ging los und Crouson fiel zu Tode getroffen zu Boden. Der Getödtete hinterläßt eine Frau mit 7 Kindern in dürftigen VerhäUnissen. . In Anders n. Ind.. wurde die 15jährige Fwu" Myrtle Jester von ihrem 16 Jahre alten Gattengerichtlich geschieden. Lei der Vertündigung der Scheidung gab der Richter dem Vater Myrtle's den guten ttath, die junge Strohwittwe- üer'S Knie zu legen und ihr mit einer derben Ruthe die Ehegedanken auSzutreiben. Eine ähnliche Lection dürfte auch bei dem 16jährigen Ehebengel- angebracht sein. .. .Die. an e ffamilie deS ft. M. Foote. in Passaic, N. I., entging rnit. knapper Noth dem Tode des ErstickenS. Foote wurde durch - das Weinen seines jünasten. Kindes geweckt.! Er verspürte .'sofort . einen starken Gasgeruch und fühlte schon die Wirlungen deö.GaseS an sich, so daß er sich kaum auf den Füßen- halten konnte,! doch gelang eS ihm noch, die Fenster zu öffnen und frische Luft herem zu lassen. DaS Gaö entströmte einem OK.

Eine Gans, die beinahe 60 Jahre alt ist. gibt es in CrawfordCounty. O.z dieselbe istEigenthum von John Guiß. Im Jahre 1839 wanderte Abraham Guiß aus Deutschland ein und unter seinen Habseligkeiten befand sich eine Gans. Nachdem er dieselbe 20 Jahre gehalten hatte, verkaufte er sie an Lafayette Nigh und von diesem ging sie in den Besitz vor. John Guiß, einem Sohn von Abraham Guiß. über. Die Gans ist vollständig gesund und nichts verräth ihr ungewöhnlich hohes Alter. Ein Stimmgeber, welcher eine 70jährige Erfahrung im Stimmen hat, ist David R. Richards in Tama, Ja., welcher zum er'.. .r INale für Andrew Jackson stimmte, rn 1823, und sich rühmt, seither weder eine Na-tional-noch eine Localwahl versäumt zu haben. Er hat an 19 PräsidentenWahlen Theil genommen, ist mit 93 Jahren noch frisch und rüstig und ist fest überzeugt, nicht nur im Jahre 1900 wieder mitzustimmen, sondern auch in 1904, da er sich fest vorgcnommen hat, es auf hundert Jahre zu bringen. EineeigenartigeDoppelUeberraschung wurde der Familie des früheren County - Commissärs George W. Cuskaden in Shelbyville, Ind. zu Theil. Genau zu derselben Stunde schenkten seine beiden Schwiegertöchter, Frau Edmund Cuskaden in Arcola, Jll.. und Frau George F. Cuskaden in Shelby County, einem Knaben das Leben; ein jeder d:r jungen Weltöürger wog bei der Geburt acht Pfund. In der Taufe werden die Knaben die Namen William I. Bryan bezw. Fitzhugh Lee erhalten. Ein fünf Jahre altes Kind Namens Lewis. in Slatington. Va.. wohnhaft, empfand kürzlich beim

Spielen einen heftigen Schmerz am rechten Knie. Die Mutter sah nach i r rn . ? c ""l.. . uno sano oas em n oer leue angeschwollen. Sie rieb dasselbe mit Salbe ein und wurde dabei von einem spitzen Gegenstand in mt Hano gestochen, der durch die Haut herauskam. Mit Hilfe einer 5tanae zoa sie eine 2 Äoll lanae Nadel hervor, die aanz krumm gebogen . tn v tn. ; . rnt. . war. jüo5 nino qane oic uiaoti verschluckt als es noch ein Baby war; dieselbe muß also mehrere Jahre im Körper gewesen sein, ehe ste am Bein zum norzcyeln ram. " VLLl Auslande. Vor einigen Monaten war in Heidelberg die Prostituirte Wittwe Erblcr ermordet worden; man fand sie eines Morgens am Vurgweg erdrosselt auf. Aus zahlreiche Personen lenkte sich der Verdacht; in versch:edenen Städten wurden Verhaftun i von durchreisenden Strolchen vorgermmen; jedoch gelang es nicht, des Mörders habhast zu werden. Jetzt ist er nm.mehr in Minnheim in der Person dt Taglöhners Weidner ermittelt worden. Bei seiner Festnakme suchte der Mörder durch einen Sprung aus dem Fenster zu entkommen. Ein origineller" Abgeordnete: ist der Ehrenwerthe" Vin-, cenzo Cappellari, Deputirter von Caulonia in Calabrien, de? einem seiner Wähler, Giuseppe Bova, dessen junge Frau abgemiethet. Trotz die'es Veweises von Asceiik ' und Langmuth wurde der brave Ehemann em armer Teufel eines Tages von. wüthenderEifersucht erfüllt und stach seine Frau nieder. Das Schwurgericht von Reggio Calabria beurtheilte indessen den Fall so mild als möglich und schickte Bova nur auf zwölf Jahre ins Zuchthaus. Der Herr Abgeordnete ist nach wie vor parlamentarischer Vertreter von Caulonia geblieben. Daß bei einer Verurtheilung zum Tode dem Richter, der seiner Erregung bei Verkündigung des Urtheils nicht Meister werden kann, vom Todescandidaten gut zugeredet wird, dürste auch kaum dagewesen sein! Vor einigen Tagen wurde in Sydney ein Friseur, Napoleon Lisson, wegen Ermordung seiner Schwägerin zum Hängen verurtheilt; als der Richter mit zuckenden Lippen den Spruch that, rief ihm Lisson ermuthigend zu: Weine doch nicht, alter Freund! Du hast ja doch dein Möglichstes gethan!" Der Mörder war der einzige im ganzen Gerichtssaale, der seine Fassung bewahrte. In der M a r k t a e m e i nde Schattaü bei Znaim entdeckte die ' Gendarmerie ein grauenbaftes Verbrechen. Der 53jährige' Taglöhner Anton Scheiber ermordete seine um einige Jahre jüngere Gattin und verbarg den Leichnam in : seinem Bette. Der -Mörder scheute sich nicht, neben dem Leichnam bis zur Entdeckung zu sVlafen. Dieser Tage, begab sich die Gendarmerie in Scheiber's Wohnung und fragte nach der Frau, worauf Scheibe? erwiderte, sie sei in den Wald um Holz gegangen. De? Leichnam, welche? bereits in Ve?wesung begriffen wa?, verbreitete aber einen intensiven Geruch und wurde im Bette aufgefunden. Der Mörder legte sofort ein Geständniß ab. ' ' AuchAustralienistjetzt bemüht,.Erinnerungen aus , seiner iurzen Geschichte äußerlich zum Ausdruck zu bringen und festzulegen. Der' Krönlandminister wird eine Reserve schassen an der Stelle von -Botany Bay, wo Capitän'Cook zuerst seinen Fuß auf australischen Boden setzte. Dort soll ' eine Fläche von vorläufig 10 Acres in einer. Nationalpark umgewandelt werden. Auf demselben Grundstück befindet sich auch das Grab des ersten in Australien gestorbenen Weißen, und auf hohem Felsen erhebt sich eine vom ersten australischen Gouverneur CapU tän Phillip stammende Gedächtnißta fel. H:er grünt noch jetzt ein vor tangen Jahren vom Herzog von York gepflanzte? Baum, wogegen der vom Herzog von Clarence gepflanzte kurz nach denen Tode einging. - Kn 911 ti tni.vK K . tVMfcVfc VVfcj Pensionate Kammerdiener Franz Dil- '. lert, ein 7Ljähriger GreiS, in seiner Wohnung, todt aufgefunden. Er war ;

chlechte Traume

und uutei'Srochener Schlaf

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Elne andere Eigeuthümttch

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und beide zeigen, daß die Gesundheit nicht zut ist. Um wieder gesund ,u sein, gebrauche man . . . . ?r. August iSNlg'S alnöllrgcr Tropfen Sie erde Linder schassen, Heiken und roie. dcrSerstrlZen.

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A jouraeyrnan barber in Cindnnad, a speclally intelligent man and a favorite wun nis paurons, says of RWMS Jabule " I want to say that for eijht months I have taken three a day, and bare not been to see a docior once since I commenced to take them. Before I wouM have to have a big tube put down my throat and have tny stotnach flushed (l believe that'is what tiey call it) three times every weck by a doctor that charjed me 50 cents for every timc. Of course, that gave me relief, but the trouble always came back again, and I can teil you it was no fun to be pumped out about every two days. The doctor said I had catarrh of the stomach. Wbaiever it was, it don't bother me nowr. For four ycars l was trouMed. so that I used tolose about three days out of every month." When this barber observesthat a customer hasafeverish breatli, he occasionally pirsent3 hitn with a Tabule, and if taken it temoves" the ditüculty .orthwith.

LAXIR Vj JJ BON-BONS A jSKURItREN VERSTOPrUNQ . i-. mmjMt Mtoxcm tamvnn

lange ay ymvurq bei dem sächsischen (Gesandten in !:en Freiherrn v. Werner in Diensten gewesen und bez?g eine Jahrespension. Der alte Mann führte das Leben eines Einsiedlers. Er ging selten aus, gönnte sich nicht die geringste Freude und war mit den Jahren von krankhaftem Geiz befallen worden. Sit Einführung der neuen Steuergesetze war tc melancholisch. Er besaß nämlich Wertpapiere in der Höhe von mehr als zwanzigtausend Gulden und glaubte, daß er verhun gern müßte, wenn er von diesen die Rentensteuer entrichte. Entbehrungen und Kummer brachten ihn so herunter, daü er starb. Der a n 0 n e n k 0 n i g" Geheimrath Krupp hat während seiner Anwesenheit in Kiel eine Reihe von Landal.käufen in Düsternbrook gemacht, so daft irnrr nunmebr ein am Kriegshafenuser sich entlang ziehender, recht umfangreicher Landstrich zu eigen gehört. Dem Vernehmen nach soll das ganze Gelände in der Hauptsache den Interessen des kaiserlichen Yacht:lubs dienstbar gemacht werden. Das Wirthschaftsgebäude des See - Badeanstalt soll zu einem Gasthof mit 50 Zimmern ausgebaut werden, und für das übrige Gelände sind großartige Parkanlagen sowie eine Badeanstalt in englischem Stil geplant. VoreinigerZeitverlor ein Beamter der Firma Eckel in Deidesheim 2200 M. in Vavieraeld und 16.000 M. in Wechseln in Neustadt a. d. H. auf dem Wege zur Reichsbank. Jetzt wurde die Finderin dieses Geldes in der Person der Maurers-Ehefrau Höhn- ermittelt und nebst ihrem Mann verhaftet. Ein kleiner Bursche hatte seiner Zeit die Frau beobachtet, wie sie daö Geldtäschchen auf dem Turnplatz aufhob. . Im Hinblick auf den ausge-' setzten Finderlohn von 100 M. machte er bei der Polizei Angaben, die nach langwierigen Untersuchungen endlich zur Ergreifung de Thäterin führten. Bei der Haussuchung wurden noch 1735 M. vorgefunden. Königin Victoria von England zieht die frugale schottische Küche Allem vor. Für gewohnlich wird angenommen, daß gekrönte Häupter nach Art deö alten Lucullus jeden Tag Feste -feiern. Das ist bekanntlich gar nicht der Fall. Auch am englischen Hofe werden für Gäste und' bei feierlichen Gelegenheiten opulente Diners hergestellt, an denen sich die Herrin des Hauses" nur in sehr geringem Maße betheiligt. Die Königin' pflegt ihre Hauptmahlzeit um 2 Uhr einzunehmen, zu dem großen Diner für den Hof um 9 Uhr Abends erscheint sie' zwar auch regelmäßig, genießt aber sei ten mehr als etwas Bouillon. MttVorliebe int die Königin eine besondere Art stark durchzebacker.en. braunen Brodes, daö Königin Brod" genannt wird. In früh:rcn Jahren trank sie Rothwein oder Sekt, jetzt nimmt die Königin nach dem Rath des ArzteZ.nur etwas schwachen Whiskey mit Sodawasser und den Thee hat Chocolade längst verdraht.

ic - . - . . Nnverdanlichkeit. ' Appetitlosigkeit I -o ClEr 4 6 Züge nach Shelbyville, Gresnsburg, und Cüxiii an Ba 2x1 ü 8 45 toint ,Lkk'5 ; 4 15 Vorm. tä Vb ; 7 00 Heim m AuSnoHme v n ernton : I0 50lim mt uSnadme von eonntag; S 4Sachm. tdi-lix; 6 20 (fern täglich. 5eretiuurß im Union flatttbof it Q.&C, L&N., B.4Ö.S.W. und C. & O. nach alle Rtcbtungen südlich, südöstlich und östlich. ?ib'a'wafle- ro6 fFafb-roton an drm tfloUct um 6 20 "-m atfoljTiprp ufl. rtfir ?ick,,t und Bo'ie Äufe'unft iv rcb' wn vor in tr T'ckkt O'cr. N .1 Oft Wa Hinlon Eiraße urt Union Bahnhof. H. M. Bro"Son. A. 0. V. A Die populäre )i.toif tZAk ist die hefte l'tme noa, Qlfl I AG 0. K5 i er Züge! erlassen Jndianepoltl 7V0m 11 ttBm Lm 12 55 att 0(Wil b 55 den? nkunft in Söteago jj 40b TiSHm .flae tTffea 6trr rtn... l S30jm 7 55im iflflltct aukgen Lonniagö. i 2 4!m iSltlzr. Te neuesten oerDefltrttn Weflxbuie Wsgen, Wnnc?r Lch1nfu?ngen fleflstnte ParlorWagrn und Vgwaaea. Lokal-Echlatwagen tu Jndtauopoll ftekk u 80 Öbenb bftr, iettöfet (jljtecflo 2 45 P?oraen. fienn jeöt.Sett ach 9 SO Abend denützt werden. 25 ??eft Wafdw zrrr :?2 Tirft.nfTTffS Urtor adndo?. io-Tu. iiuti WlUü . (tlf 9t H;t,nbo' ur,b n C-trof; Sranf 3 K tt b, wen' lnfT. B. . I1c35 0'l L .Prvs ,nd G ,l M Eda. H Rockmell. ir f?c"opaatt. ü5eo. 8. sanier, itst P ff. Äumt. Cincmnati Zügc ! C. H. &D. II, R. Abfahrt Indianapolis Ankunft öncknnat, nkunft 7 bfabrt 4Vm 8 05?m II som iV m l,45Sm 1 t51km 4 45m 7 00m 7 45" m 10 5flNm M Taytcn Züge. C. H. & D. N. N. Abfahrt Indianapolis Ankuntt, Dayton dfaSrt 805rn . 10 4533m 2 45tm m 4 4SM , 7 00m Kukunft lik'Z'-m , i iSilm m S 5 1M . 7 55m 11 OOttv Toledo Detroit Züge. 'C.H.&D.R.R. Abfahrt Ankunft Ankunft Jnd'plS : Toledo : Dktroit Abfahrt 10 45? nHt8 4Wm nk'ft 84N '.' 7 oo m , 4 lm m iSBm ) nSaenrmmen Sonntag. Ticket Office : Union Station und Nr.. 25 West Washington Straße, Elke Mendian. FRTWI.fW t yT H Vtrf aitff John K Goodwln,! roy,.".Vt ork f . hrader. jonmmj du Hink Biiuh.bbt nck J qvtirk J bw om.'a ftrm I i ' iw itmj r Ihm c.rt, and am , fm rnn. tli k il Im .mv ... . mrrka, you can at bin. ,, in all vour (Ili.e.i r lüir Biontrnri on! t, Um work. AU la nw. t.ra jr bl 1-i'f. . ery Mrrrkar. W atarc o, fun(.h'vrrrtbtna-. EASILT, 61'Ei.l'IHs lanPAKMCLLUUJ JüEK. iddrautttri UtXk 6 WUfU EJX

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