Indiana Tribüne, Volume 22, Number 80, Indianapolis, Marion County, 8 December 1898 — Page 3

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SilNorrhoidett. "Ich litt die Cualcn der Verdammten in. folge voa vorrl!Jdea HäriOrrho-e.i. die durch A:r fiopfui' z herVorzebracht Ware, an der ich fett zwanzig Jahren litt. Ich ftie& auf 33 Ca cot et indem Etädtcheu Newell. Ja., und niemals san! Mitjrt gleichen. Heule bin ich gönzUch ,rei von Hämorriioideu und sähle rote ein ueaer Meusch." .H. ei,. 1411 Jone St.. Siouz Clty. Ja. genehm, sckmackdast. trksam. etfmetf en Zt. ttm IttAfTlAM tt ...... f . .rn. " " - . gs, niaajen i ntf tränt cter schnack,, verursache leine m,,M. Vellcn "vernodsnng. ij epx. f hier. t'. X(W Trk. 512, N0-T0TsAs,.t"rauft nd garantiert von allen ewelnheU. potbekern ,ur Heilung ker TadaU ßj i h t V K A. y u j i t i , 120 Sst nrty Ltr. SpreSftunsen : 6 MS y Uhr Dcrm. ; 2 618 3 ! hr Nachm.; 8 bis 9 Ndr bendS, Telephon 1440. Etzrechltunde: Sonst.iz ui ormtttas. G. C. EVEIIT8, Deutscher Zahn - Arzl. Ro. 8 Nord Vennslzldania Str. & a 8 wird art TRanf inceTwM. Die Office von Dr. H. FINK und Dr. OLE, befindet sich in No. o,i -ri. ir.;W,VWI,,U " I - Telephon No. 927 wie b'Sbn. I - . . 7Z I WKfk W m 9 wttU wmuwv Na. , 1 ZI Süb 5)Ifril)ittii SiroSf. - U Spre chftu de bend. 8 9 sioraen und 7 1IIougkdz5 Blocfc. 224 Nord Mmdan Straße, v prechftnn den: i 4 NaZimittag. Tel. 2 . WALTER F1UXZ, ZahttLlrzt, o. 9 Ost Narfet Str.Se. Eoffin Block. Zimrr 43. Offi.wd: 8 Hl 12 s., l bi,m.. 7bi,9 ,b,nd. Sonntag o I Übt ßm bi iU6t m s 'OTldsÄ RIPAM5 TABULES re intended sor ch'Idren, ladlts and all who preser z mcdidnc dlsjuiscd as consectionery. 1 hcy may now be had (put vp in Tm Boxes, seventy-twö in a box), pricc. twenty-sive cents or sive boxes sor onc dollar. Any drugyst will get in isyou insist, and they may always be or" cd by rcmjtting the pi Chemjcal YEARS' Srk TRA0C MARK! Designs rt Copyrights Ac ATn endln aketrta nd eieacrlptlon mvf tlkly tperuln onr opinton fr whetner aa UiTer...oTi l probnblr pateUbla. CotntnnnK UonsMJ'otlr conHdentlaL Uandbook on PiUn Mnt fr. Oldest encr for eoinnir ttenuu Ptnta Utken tbroairh Mann 4 Co. rcirj ijteul notke, withoat cbnre, in th scientnic ütnencan. aUtlon of ny irtentifle 1nurnL Tenn. 13 a rw: fooe montii.L Bold bjail ywdilerj. i;U!I!l&Co.38,BreidHewYork bmm oaM. arn. vriotoo. d. c lllnnfMl WMklT. fjMYOTt U gljTIJCgTjmIJrlrTilrTiljrujTM 1 Da! Teuilch'Amerikanische Ül Techtsburcau I ftotorial oon E MARtiKWORTIT, 532 Vine St , Cincinnati, O., I ist anerkannt das älteste, wekobrn K leite unv UDCiiaincTie in nuruo und Deutschland, und alle .".sprüch ftrtt " !!. CiM .1 vtN 3Aytt IH &(VUUiCll UliW 4..lllSf kann man verttauenSooll in seine Hände leau, und on'Sert sein, daß dtt kleinst, wie die ßröbien . vollmacht5'Aufträge mit reichem Elfer und genau echtS kmntnid prompt und geaiffenhcft er ledia wrden. DU ffizielU LtSe - vsrrri!tr Errj&n I? P I R n ß VI IL Wirb Hchultch t dksr lr erurt. i, 2Hl2a -LrHilrrdilrhlrrj jtQ Adclpia JFrey, (014 rreodorn Rlgdt.) 'ffotary Public, Translator, . CJorresponrtent otc. No. 070 Wett Walnut St. TaV T?uv St r M. (Dlerhc, Otsöcx Guchbittdev. 417 03 Netu 6tr. Cit Last. UpStair.', : Utxt ffffTl tsprast.TCtl Kta)nrt9rut

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$'u tÄä' ftsi.i; ' v w; ivvm Tloman von atexarbe Aaron von Robert?. (ftortUuna.) Anteils vorquellende Augen maßen den Ankömmling. Und dessen B.ick r -i : O--.. , sh.,'!(. er $ .o M 'ÄÄta ?. octf,;n zurück unb babt.te Funl kitiw iivuv vvv jw w w - - ll.'gen entgegen. Redensarten wie: w..rJlA ns,,.fAi VirtT Mir .Ja? mu& Iynen rathen, sich hJlllsch i zusammenzunehmen!-und .dergleichen I Lcltcrelen werden nicht mehr gedulbei! Die Zelten sind vorüber, wo die Mäuse auf dem Tische tanzten!" Die Situation konnte nicht deutlich:r beleuchtet werden; Hubert hat die Gewalt in der Hand, und er wird sie uck ousnuken! Der Andre bat das ' Spel verloren! Nicht einmal mucksen bslr. er, 5X03cfer)cn davon, dak Hu bert der Mann ist, um überhzupt die Lotteieien aus der Kompagnie herauszubringen, gilt es. an vem verhakten Gegner jetzt sein Müthchen zu tühlm. Es hing schwül in der Luft dies bedeutete nur ein erstes Wetterleucht n. wivi.Uifctfc irnt fcj4fc Hniuut ü. Rs wird Glimmer komm:n. und die Ahnung zukünftigen Unheils kramvfte Lenas Sd.xx zusammen, wie damals au? dem Sckiss. als sie fic& ole-cksam für künftige verhängnikvolle Tage vorabnend Quartier mackte. Hubert war seltsam aufgeräumt bei saar übermütbia. Kr äuk.rt, fick aam beaeiNert über den Qauvt. mann: ein jqnelvlger ert, oer weig, was er will! Sie beide vereint, werden die Kompagnie schon wieder auf den Damm bringen! Sie werden den rh:inifchen Jungens schon zeigen, was eine Harke ist . . . Latz die Nhenlander m Ruh!fuhr sie auf. und ihr Löffel klirrte in 1Mb. MvUUU UUVfeil t vw. XI T .Was haben Dir denn Die ge ? cy h.-.m fftfiintM I WZ-Jz?rik Du , ...71?' cI.. ' WUlji UUUJ ClU UUIC HMULk U.ltljtl, I wenn es gilt, dem einen oder dem an. yrt hnn !nn yrt Cnfa frffTt I " - r -rniri" .Nun, Dein Freund! Thu' doch ! nicht so, als ob Du vorhin nicht geI 1 w ' ' I -wi.. kvrckt' I T - - Der Purpur, der über ihr Antlitz uthete, reizte ihn. ' - y ' sl So ein süßer, rheinischer Junge Bouquetchen öflücken und sich nach andrer Leuts Weibern das Maul lecken na wart! Dem soll das Handwerk gründlich gelegt werden! Warum tast Du kein Bier holen lassen? Ist Janz da?" Sie hatte das nicht gehört, so koch te es in ihr. Die Vergangenheit ist nicht auszulöschen! Aber jetzt hat er ihr keine Spur vorzuwerfen, und er soll auch nicht! Was geht mich denn Deine Kompagnie an?" rief sie. Brech ihnen meinetweaen allen den Hals!" Für wen soll ich dann Feldwebel lvielen?- lserzte er arlmml. I ir Das Ergebniß der Adkanzelung war eine Arreststrafe von drei Tagen gewe- - - I sen. die Funk zudUtirt wurde. Wegen einer lächerlichen Lappalie, einer Un. ordnuna in der Korporalschast. So l , , c r-f

wild er oer ver nacujicn icicgcmjeu i lauaiiu uc4uu.v w. Vr. wegen einer ähnlichen Lzppalie wohl und in den fernen Senkungen des welmir fc? ftnrm sni,i,ttn! Hubert I liaen Terrains woate er rn flachen,

hatte ihn beim Hauptmann gründlich verhetzt. Auf Schritt und Tritt sti:ß Funk auf Nörgeleien, und er fühlte den Haß seines Widersachers, der nur lauerte, um tym oen $ai2 zu orechen!" DaS Wort war ihm zu Ohren geicmmen. O. die , entsetzliche Ohnmacht, still stehen und kein Wort der Widerrede als: Zu Befehl. Herr Feldwebel!" Der Teufel hol' den ganzen KommißhinnfifT! rereui er es. aoer aber milä ny-?itTtrt an hnhtnl ?kkretme gen! Geschieht ihm jetzt recht! Weh mmn Tit abermals in seine Aände I fällt ! Aber sie will nichts, mehr von I ihm wissen sie fiai ibn aründlicb ab l getakelt.' Keine . Möglichkeit mehr. Racöe an ibm zu nehmen! Nicht muck'T" - iz :p : . I Rache an ibm zu nehmen! Nrcht sen sich geduldig den Hals brechen lassen ... Die geheime Wuth fraß an ihm, wi' ein scharfes Vitriol ein G:fäß zerfrißt. Seinen Kameraden fiel die Aenderung auf nichts mehr von dem ehemals gen Großthuer keine Spur m:hr des alten, auraeraumren ameraoen. oer den Dienst wie das Leben auf die lelch- l . . ' - ' I te Achsel nahm.' Ost würgte er an dem Zu Befehl!", alö wenn eö ein andres Wort wäre, das er dem Feind in's Gesicht schleu dern wollte. Ost. während er still stehen und die Fluth der Schulfuchsereien über sich ausgießen lassen mußte, zuck te es ihm rn den Fäusten, gegen Hubert anzufahren und rhn an o:r Gurgel zu vacken. Mochte er sich selbst zeitlebens unalücklick machen! Nur daß er den heißen Grimm an dem Feind kühlte! Eines Nachmittags im Juli war Unterossiziersschießen. Eine schwüle Sonnengluth drückte bleischwer auf den Schiebstand hernieder. Aus den Nachbarständen - hallte ' Schuh ; auf Schuß, hie und da horte man ein Ge schoß pfeifen, dazwischen das melan cboliscke Einerlei der Slanalhorner. Die Luft war von einem scharfen'Pul i - I verdampf geschwängert, der die kümmerlichen Akazien auf den Dammkronen mit blaulichem Dunst umwogte. DZ, Nnteroffiziere der Künsten batten einen guten Tag, eö war ein Wun, der. lvie sie schössen. Und man war srut) darüber, weil dadurch der Dienst sich schneller erledigte, denn die Hitze war unleidlich. Der Lieutenant fand nichts Sonderliches an den ausfallend günstigen Schießresultaten: warum sollen Unteroffiziere nicht besser schie- &, ns h5f Mannsckaiten? . - : ff-A MI W V OTW y I ---- - Doch dem Feldwebel Hubert ließ eS keine Ruhe; hämisch beobachtete er daS Markiren der Schüsse, immer aüfmerkramer v:rkolate er die Tbätiakeit der Scheibenweiser. ES ging nicht mit rechten Dingen zu! . Die dort hinten n (m'.-i v9l warm bestochen ... Kern Wort dei Zweifels aber zuletzt . hielte eZ ihn Nicht cuhr; 5 rz?llte lelöLur.c?ch:i.

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cr s s,".' MJH .ltuuiuiu utiw ithig, aber hintet dem Feldwebel stecktwohl der Befehl des Haup!mannS selbst? Und so sah man den giftigen Kerl. I der Keinem ein Zentrum gönnt, durch den Sand nach der Scheibe hinstapfen. Die ersten Schüsse, die unter des Sgata fra37Ä ' J?dt . an Funl dRhe. Man Feldwebels Aussicht angezeigt wurden. rd I fnn.tirt au MW j Sandsäö zwei ben, und zweimal Scheibe 'blau' er, der sonst ein solch sicheres Auge hat te. Aber sowohl Hand wie Auge schie nen ihm, diesmal, zu versagen.. Die Wuth kochte rn rt)m. Ihn hatte des Feldwebels Heimtücke noch ganz anders empört als die Kameraden. Eine im geheure Wildheit überslel ihn plötzlich: vor seinen Augen fluthete es blutroth. Es'war etwas wle eme unsichtbare Ee ,pen,ielyano, oie vzn oiocn . ge gen feine Wange druckte und ihn den Fmger an den Abzugsbugel gleiten ließ. 'Halt! Zurück!" schrie der Lieutenant dazwischenfahrend. DU Fahne , ;4Li ff n0Ä ntt taM Über die Sespensiechand ruckte an dem Finger und der Schuß krachte. Die Kugel sauste deutlich. Dem Schü tzen sank das Gewehr auS der Hand. und sem Antlld war todtenblatz. m Fünf lange Sekunden, bis sich .der Pulverdampf verzogen. Dann , sah man dort hinten die winzigen Geftal ten der Scheibenweifer von der Scheibe fluchten. Alles schien entsetzt. Gottlob, der Schuh war in. die Bäume über den Kugelfang gefahren! Das DonnerWetter deö Lieutenants brach los. Wie war das möglich? ; .Die Andern starrten sich sprachlos an! ffunk stotterte, oan es ihm vor , r .y . . . r . , oen 'äugen ge azminoeil, oan er erivJs Rothes gesehen, daß erdies Nöthe für de ausaetteckte abne aeba ten da , " ' , a V ev der Schuß aus denlnx fllltlCN ... ngern ge.Ssrt HLrm Sie aus! Sie schk ken nicht weitn!' rief der Lieutenant. f1z "l Ti )? li i t Als man Hubert bald nachher ber:ch. IaU m m. Vom stZ .JU mUaamah Ar , . ! 'Jtk WC" uuij uüycvjttii, blaßte er. Ein Versehen man- kann doch mcht genug auspassen - memte er, I WAa A 4t WA4KVAAW um seine Erregung zu verbergen. Aber er hatte verstanden, wie der Schuß gemeint war. Dreiundzwanzigstes Kapitel. Im Biwak. DaS große Paradebiwak der Divisisn fand am 23. August statt. Ha!b Köln würde draußen sein, um das großartige militärische Schauspiel, zu genießen, denn der BiwalplaJ war leicht mit. der Neußer Bahn zu erreichen. Frau Hubert hatte' sich mit den Wallmeisters und der Familie des Regimentsschneiders zu dieser Partie vereinigt. Als sie nack einer balbstllndigen Promenade von der Station aus auf dem Lagerplatz anlangten, war man A L A 1 1 Cf C m JU am iH ni gerade dorr Mli oem voivn ju Ä)as weitgedehnte Feld qualmte von den unzähligen Feuerstellen. Der .. f y,mt1 Vin pNrtrilftni graublauen Schwaden langsam daher, Ueberall ameisenartiges Gewlmme.; die Luft erzitterte von dem Gelärm der zu vielen Tausend angesammelten Menschen: Prasseln und Knattern der Feuerbrände Rufe ' und Kommandos, schmetternde ' Signale.., Lachausbrüche. i . Li.. Ci i TV Cf . ' lttir(1nnn oorr roeroen '-piayic imätwat" Pferde wiehern,' aus der Chaussee taf hin Waaen daber und von j:nseit des Gehölzes pusfm Schüsse der Vorposten dumpf herüber. . . . rAt. Die Sonne ist früh ymier oem w ferblauen Wolkengebirge untergetaucht, dessen 'aoldaesäumte Ständer mit be lall gleißen; und von diesem Gebirg kommt von Äeit zu Zeit ein mattes " . . w- - , . , , ?!t. Lroüen. das 0) urnjciiniiaj utcr au oas fröhliche Gewimmel daherwalzt. hm Grunde, am Bach, auf dem Smaraad einer Wiese, r t em urazernan- . ' . , t-'L oer. von hellen bestallen, oorr ragern die Kürassire mit ihren weißen Kollern. '. V Wei der fünften Kompagnre der Fusilire war man mit der Küche im Rückstand. Wahrend sie ringsum schon auf dem Boden. lagerten und sa ' ' .. j-'rr , , ' C" .. i. Ken und aus'd'en Kochkesseln ihre Suppe löffelten, war man hier noch um die Kochlöcher beschäftigt. Huberts Pedanterie war daran schuld: er hatte 'eine neue Art Kochlöcher ausprobiren wollen die er vor einigen Jahren bei den Pionieren gelernt Die Kompagnie m . r rw Y- . . 1 JC ,. ! sollte sich in Allem, auszeichnen, auch indem sie mit vm Kocyloqern oen vrei davontrua. Natürlich' bewährte sich d:ele Musteranläae nicht.' die Suppe wollte nicht gar werden. einMrßmutts hing über der ompagnle. waoreno oer Hauptmann nd der Feldwebel um die seuerueuen icyrercyeno. una Mäßigkeit auch dieses Dienstzweiges scharf im Auge behielten. ' Doch die verbrecherischen Lieutenants hatten sich'S bereits vor dem ausescklaaenen OttwerSzett an emem X L i r W w w Tisck beauem gemauzt, auf dem der Wein in Gläsern blinkte. Sofort, als der Besuch sich nahte, sprangen ste aus. um die Honneurö zu machen; für zwei so knusperige Weiber wie die Hubert und die Wallmeisterin nimmt man bit RegimentSmaschine" mrt rhren beiden ungevaaenm ororern gern m Lachend lehnte die beiden Frauen die Einladung. Platz zu nehmen. , ab. WaS? DaS scheint mir eme schone Kocherei zu sein!" rief die Wallmelsterin. Herr Hubert. Sie haben Ihren Davidis rnitzunebmen veraessen! Was W W gibt'S denn? ReiS mit Erbsen und Konserven fleisch." . . . DaS war' noch schöner, wenn wrr . .. Frauensleut zuguckten. . während Ihr mit dem Löffel ezerzirt. fömm. Len'l" cm:.fr:4; iiit,.. . 7? Wirklich ließen -.die. Beiden eS sich nicht rühmen thätig einzugreifen; trip. peltea mit zurlr tttterie unU dem

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ewUtzlhltt. k?ori: wuin eewunöert ZU weroen. von einem seomiobt zum an- ... . . . r'"'r ..f. 7 . dern, führten die Losfel prüfend an die wppm, sanocn uoerau auszuen: Öiel ulehr Salz! Angebrannt! Habt Ihr nicht ?ufgepabt! Gestocht, tüchtig gestochl: Dazu kichernd und Ierzeno, ganz in rotem luigen E!ement ei, man ist doch gekommen. um iich zu amusiren! b" ffib! 1 ' ' Ä - viv seine Frau sich als Köchin geberden zu sehcn daß sie die Zuschauer re.l deutlich auf ihre Vergangenheit sti: ! Zur', Teufel, sie ist doch Frau Fel wcbel! Sie soll wissen, was sie ihre Stellung schuldig ist! Hubert, mach doch um GotteZ willen kein solch Gesicht, als ob es geschmorte Mäuse zu Mittag gäe komm, Brummelmzjor!" Mit vertraulicher Schelmerei füg!: sie ihren Arm in den seinen. Sie haben sich doch vierzehn Tage nicht gesehen! Er wahrte lhr, und er meinte, es geschabe in aller Sanstmuth, aber die gckiety lhm nicht. .Laß! Nicht hisr! Nicht jetzt! e öcch verständig! Keine Vtttraulich'i ten hier vor den Mannfchajt:n!" V . )a eine Vernnflerunq über rhr Gesic.. 1 leg, mit einem sauren Läch.ln Dienst ist nun 'mal Dienst, das ml fest Du doch wissen!" Der unausstehlich: Pedant! Z?r: er; sich denn gar nicht, sein hübsche Weibchen wieder zu haben? Lohnt e sich denn wirklich, ihm treu zu sein? Die Avanclrten der zwer Schwerer kompagnien hatten sich nach dem Essen drm allerlei Besuch zu Ehren, der allmählich eingesunden, zu einem Ku bereinigt. Man saß auf Strohbunden, ?v rr e ..r . ' Dran ein uno jgoiäiajciien, emzeine waren malerisch auf, den Stoppeln aelagert. Es gab allerlei Getränk, das eiskühle Bier wurde dem Marketence: zum besonderen Lob angerechnet; man trank Wein aus Kochkesseldeckeln:- em junger Lieutenant, bereits tüchH an gesäuselt, nahte sich übergalant mrt Champagnerslaschen und Wassergläfern, um mrt den Damen anzustoßen. Doch die Lust wollte nicht gedech.tt. Es waren Verschiedene zu viel in dem Kreis. Die Regimentsmaschine" hatte rhr zimperliches Air und rhr unausstehllch raschelndes Seidenkleid zu Haus lassen sollen! Sie nippte wa' rhastig am Champagner, als wenn Gift darin wäre; desto gieriger, zum Schrecken der Mutter. "gössen ihre beioen Mädchen das Wasserglas mit tem prickelnden Getränk hinab. ' Aber, mein Gott, Herr Hubert, so kommen Sie doch endlich zur Ruhe!" rief die Wallmeisterin. Er sprang immer von Neuem auf. fuhr hierhin und dahin im Revier, die Mannschaften aus ihrer Ruhe ausf!öbernd, die er ihnen Nicht zu gönnen schien. Uno wenn er dann auf ein paar Minuten in dem' Kreise Platz genommen, so wirkte seme erzwungene H:rterkeit kühlend wie ein Eisklumpen. Man memt wirklich, Sie wollten uns fort haben!" warf ihm, die Wal:Wl ' meiilerln geraoezu mrt. . Oho! wehrte er ab, und er hob da Glas und stieß mit ihr an; doch gleick darauf zog er schon die Uhr, ob eö nichZeit fei, zum Appell. Vergeblich gab Wrndlsch ferne zcha lerhasten Mätzchen zum besten, vergeb llch ließ der alte Schwerenother von einem Wallmeister alle Register seiner Galanterie spielen; auch war die Gastrolle, die der Allerweltshanswurst, der ZanitätSrath, aufsührte, zu kurz er kam heremgewirbelt. das Kopp.l m dem Faschinenmeffer nachlafjlz über die Schulte? gehängt, von den anderr Revieren ous mit lachenden Rufen ver folgt, und stellte sich als zanita - liche Flüssigkeitsuntersuchungskomm'.s sion vor em schwieriger Titel, ce' lernet lallenden Zunge von Revier z: Revier immer mühsamer gerieth. Un so kostete und . prüfte er unter dr Jauchzen der Damen all die Geträr' jedes mi einem lateinifchen Rezepte men betitelnd. Vergeblich die Lust wollte fr nicht fangen! . Ringsum dagegen, n'. der beginnenden Dämmerung, steter', sich-die Stimmung: von verschied' Revieren tönte 'Militärmusit b?rüo Gefangstruppen bildet n rich, die an den nächtlichen Feuerstellen kor.Ztttii ten. Feuer loderten übermüthig g? Himmel, die. bewegte. Szenerie v rothem festlichen Scheine beleuchtend. : Nur hier ging eS kleinlaut hc Kompagnie Hubert!" höhnte eS att der Nachbarschaft; anzügliche Beme? kungen von Vorübergehenden flogen 'l a r t c t .? fy 1 ! oen reis, ena gao oas einen vowz inS Herz so ist er es also, der d: Gemüthlichkeit und den Frohsinn dur6 seine bloße -Gegenwart hinwegscheucht! Zapperment nochmal, man ist doch gekommen, um sich zu amüsiren!" Die Wallmeisterin erhob sich, um mit ihrem Alten die Pioniere aufzu. suchen, roo sie von Anfang an hinge hörten.' Bei' den Füstttren schläft man ein!" .... . Da gab Hubert einen Wink, und da: Signal ertönte; die Unteroffiziere de? Fünften sprangen auf. Na, nun hat er endlich seinen Appell!" stieß die Lena arimmia hervor. ' - Sie war in übelster 'Laune. Ei, sie ist doch ein Soldatenweid frisch und lustig ist Soldatenart und sie sitzen hier .wie bei einer ' Leichenfeier. Es prickelte sie aufzuspringen und hinwegzustürzen, dorthin, wo man sich seines HerzenS freuen darf. .. . . Fortsetzung folgt

Oüönbeit lr)t t Olnt. Neinet Olut bebeutet reine Haut. Ohne diese keine" Ochönhelt. Sake, rets, Candy Cathartie reinigen bat Olut, kräftigen die Leber und entseren alles , Unreine aus dem Nöeper. sangen Oi heute an, YnftelnQechvüre, Nttesser und so veiter zu dkktreibtn. Ochöaheit für 10t. 3 all Ovetheken. i ZusrUukllszez cr tiutz : : '

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Noch fünf AttttuteiS. ' . !"."." Ein Ckizze. Der Samstag geht zu Ende. Im Wartesaal drängen sich die Arbeiter, die die Abendzüge zur H mfahrt be nut)en wollen. Der Wochenlobn ist ausgezahlt, und zu Hause warten Frau und Kmder auf Ge d. Aber erst muß ! der Mann stch stärken für die Heimfahrt, j Der Wartesaal ist überfüllt; Tierdunst und der Tat s,ualm mischen sich in dem cau:n, der ke.nen behaglichen Aus entha t gewährt. Fortwährender Abund Zugang vc Jieisenden; die Thüren össnen sich geräuschlos und fallen von selbst wieder zu. der Kellner rennt athemlos hin und her. die ungeduldigen Gäste zu bedienen. Die dicke Wirthin am Busset schmunzelt, trotzdem ibr das Tagewert sauer wird, sie überschlägt in r)ebanlen die Ernnabme. Ere hat ihre Augen üb erall und ist bemüht, allen ge recht zu werden. " Aber das junge Drng in Trauerkle'.duna, das schon eine ganze 'elie am üuersten Ende des Büffets steht, das Geldbeutelchen ängstlich in der Rechten, den kleinen Koffer und den Schirm in der Linken, das hat sie noch nicht bemerkt. Und das junge Mädchen ist doch so hungrig. Seit morgens um zeyn Uhr ,st sie aus der Neise und hat noch nichts genossen a!S ein mitgenom menes Butterbrot. Jetzt fühlt sie eine arge Leere im Magen, und sie hätte so gern ein Brötchen mit einer warmen Wurst und ern Glas Bier. Mx dreima Pfennig würde sie das wobl bekommen. Aber ste ist so schüchtern, so ungewandt. vre neyt schon tast eine halbe stunde und wartet, bis ein weniger heißer Wett bewerd um Schinkenbrötchen und Bier einträte, aber immer mehr Menschen drängen sich mit rücksichtslosen Ellenbogen ans Büffet, und niemand achtet der schmalen rnnaen Gestalt. Noch eine halbe Stunde bat sie: dann geht ihr Zug. Da erhebt sich bedächtig an einem Nebentsch ein kräftiger, bärtiger Mann, der das Mädchen schon einige Zeit beob achtet hat. Er tritt nur. hinter sie und spricht ,n gutmütigem Ban: Möchten Sie was, Fräulein? Soll ich Ihnen was besorgen? Die Angeredete fährt herum, roth vor Ueberraschung und Freude. Sie sind sehr freundlich, bitte ja, ich möchte so gern ein warmes Würstchen und ein rleines GlaS Bier! Na, dann seien Sie sich mal dorthin zu meinen Gören, ich bring Ihnen den Kram. Damit zeigt der Mann auf den Tisch, an dem drei Kinder sitzen, das kleinste höchstens zwei Jahre alt, das älteste vielleicht sünf. T as Mädchen nickt den Kindeln zu und setzt sich, wie befreit au.athmend. Endlich eme Seele, die sich ilirer annimmt! Den ganzen Tag hatte noch kein Mensch ein freundliches Wort an sie gerichtet, nur ein Handlungsrcifender mit Talmiringen und Similidlamanten hatte ihr frech ver traulich zugenickt. Freundliche Worte hat sie überhaupt kaum mehr gehört. seitdttn ihre Mutter todt ist! Unter Ver. wandten, die nur widerwillig sich ihrer annahmen, und die, sobald sie etwas gelernt, mit spitzen Redensarten da rauf drangen, daß. sie sich eine Stelle suchen solle, hat sie das letzte Jahr ver bracht. Ohne Heimat, eine arme Waise, so reist sie nun nach der frem den Stadt, ihr erste Stelle anzunehmen. Ihr bangt nicht vor der . Arbeit, aber lhr bangt unsäglich vor den fremden Menschen, zu dcnen sie kommt. Wenn schon die Verwandten so unwirsch und herzlos sind, was bat sie dann draußen zu erwarten? Bor ihr dehnt sich freud los daS Lebcn. Immer unter Fremden, natürlich, denn sie ist arm, sie ist n.cht sonderlich hübsch, nicht gewandt und ganz unbeholfen, daS Glück d:eist zu erjagen, wenn cS nicht zu ihr kommt. Heimatlos wird sie bleiben und hat lcch ein so warmes liebedurstiges Herz in der Brust. Die Kinder stauen sie neugierig an, eS sind zwei hübsche Dinger, der große Junge und das folgende Schwesterchen. Nur das kleinste, ein schwächliches Geschöpfchen, ist blaß und welk und hat einen alten bekümmerten Ausdruck in dem magern Antlitz. Aber grade des halb redet das junge Mädchen es freundlich an. Tie Geschwister stoßen sich äff, als das kleinste der Fremden zulccht, und der Lüde flüstert der Schwester zu: Guck nur'S Lottchen an. es lacht gar! Da kommt der Vater zurück mit einem Teller und einem Glas Bier. Hier, Fräuleinchen, hier hab ichs glücklich. Nun essen Sie schnell, denn gewiß haben Sie nicht mehr lang Zeit. Sie, schaut nach der über dem Büffet hängenden Uhr. Noch zwanzig Minu ten, dann geht der Zug nach Leipzig. Eine Minute später fahre ich in der andern Richtung nach Magdeburg. Ich wollt,, ich wär erst glücklich dort! DaS ist eine Last, so mit drei Kindern den ganzen Tag unterwegs. ' Wie sie aussehen, die Würmer! Hätt sie gern noch was zurechtgestutzt, damit die Großmutter keinen Schrecken kriegt, wenn sie ankommen, aber ich bin so ta pig, ich versteh'S nicht. Ach ja, eS ist ein Kreuz, wenn einem die Frau wegstirbt.' ? DaS Mädchen sah den Mann mitlei dig an, der mit vertraulicher Wichtig keit weitererzählte, als freue eS ihn, ein rnal einen antheilvollen Zuhörer zu sin den: Ein Jahr ist'S nun schon, und ich wollt daS kleine Volk so gern bei mir behalten, aber eS geht nicht. Drei Haus Hälterinnen habe ich schon gehabt, sie laufen alle davon, weilS nicht aus dem B llen geht bei mir. Lieber Gott, ein Werkmeister in einer kleinen Fabrik, wissen Sie. der muß sich durchschlagen. Solange meine Frau lebte, da ging es gut, die hielt es zusammen, aber seitdem geht alles rückwärts. Nun will die Großmutter dre Kinder zu sich nehmen um ein geringes Kostgeld. Sie yaw .auch nicht so und ist kränklich. ES ist ein Opfer für die alte Frau, aber ich weiß mir sonst keinen Rath. Weh thutS sremch. wenn man seme Kinder.... Aber waS machen Sie denn da? So unterbricht er sich jetzt. Nachdem daS Mädchen mit dem gesunden Appetit der Jugend gegessen und trunken, holt eS ein Tnch aus seinem. Koffer und gießt ttl Uz auf ttn ä Üeedm ft lasche

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h Astrt6iVAAÄstAstAÄÄArtÄ?Mrii ? vil0i0Mji0JM500M3M cj Ein Hervorrügender deutscher Neda?tenr - A HZ. fc,,6mfträ,.it girttsl mstärttttmittt.

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2 Ich Habe zwei Packkte vott Dr. ffay'TRenovato r arbrauckl nd fudie jryt drsier. t Xs al vor Satiren. Ich bin überzeugt, 'b die großkn Erfolge Jdrrr Heilmittel die erdaltenen T Xi Bekanntmachungen rechtfertigen. Ich fühlte duch und durch krank, ermüdet und hinsaUia. c ' 0 Ich gebrauchte ihren Stenovator vorschriftsmäklg. In den ersten Taaen fühlte ,ch mich ge k ' schwächt, stier nach einer Woe eiteren Gebrauch zeigte Na ein merklicher Wechsel zum Be-' VT Vt ser werden. ,ch nehme letzt gelegentlich, te nach ebursmk. irden Nachmittag ein b, pel c 0 Tosen. Turch den Gebrauch JdreS Renovator babe tch m einer natürlicher !k!eie meine Em 1 HM i fci Arinrt.l Mitfikfa. firt4i

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der. owett meine Nahrung geht kann izz ui.t gu:em Vew'.iiea hre Kidin ai oa rmptey len, wa Sie für dteseibe beanspruchen.- Ganz Ernedensk Earl Zanq. Herausgeber der täglichen und wöchentlichen Hansa Cl:i) Presse.ftaufa Clttj, SKo., den 50.Mär 1897. PreiZ 25 LeulZ nd 11.00. verkauft Ion listtkler der durch die Po? derlavdt. Wen Terzte erfokgko Nnik ':id alle ansere kSkenmittek fehlschlagen ' beseitigen unsere Mittel die Ursache und Keilen aron,,chk tirankheilen. Schreibt un für "Or Kay'sHome Treatment;" f? ist ein werthvolle Buch von 58 Eeiteri. Man adreskre; DR. B. j. KAY MED1CAL CO.. . , - - Omaha, NeBRASKA.

VW WW VW VW W etwas Wasser darauf und. beim klein.sten beginnend, versucht sie den Zündern die' allerdings recht schmutzigen Gesichter undHZnde zu reinigen. Lächelnd erwi dert sie auf v:s Mannes Frae: Sie haben mir so srtrnidljch beigestanden, daß ich etwas zu essen bekam. Jetzt will ich Ihnen die Kinder ein bischen in Ordnung bringen, daß die Großmutter ihre Freud an ihnen bat. Nach ein paar Minuten glänzen die Gesichter und die Hände der drei ganz hell; an dem Tüchlein allerdings ist kaum ein reineö Fleckchen mehr zu sin' den. Nun zieht das Mädchen flugs einen' Kamm aus der Tasche und be ginnt die blonden Schöpfe zu strählen. Zuletzt zupft sie die Kleider des Klee, blattö zurecht, alles in ganz mütterlicher Weise, und als sie fertig ist sie ist ganz lebhast und heiter geworden bei ihrer Ähätlgkelt , da mmmt t das kleinste auf den Schooß, streichelt das welke Gesichichen und spricht: Dir wirds mal gut thun, wenn du der der GroLmutter bist. ' Wart nur, da trzegst du bald rothe Bäckchenl . Der bärtige Mann hat mit leuchtenden Augen dem Beginnen des Mädchens zugeschaut, und nun streckt er ihr die kräftige . Rechte hin. Schönsten Tank auch, Fräulein, nun kann ich die Km der doch wieder sehen lassen. So aut hats niemand mehr mit ibnen gemeint. sett rhre Mutter todt ist. Und die Großmutter, lieber Gott, die wird auch mehr Last als Freud von den Kindern haben. Nun aber, Fräule.n, ich habe Ihnen so v.el von mrr erzählt und hab Ihnen meine Noth gellagt, nun will ich Ihnen auch noch meinen Namen sagen, Christian Scheidtmann heiß ich und bin in Thüringen zu Hause. Wär mir nun aber auch lieb, wenn ich Ihren Namen müßt und wo Sie her sind und wo Sie hin wollen. Das Mädchen errötbet bei der Frae uud antwortet leise: Das ist bald ae sägt, Herr Scheidtmann. Ich heiße Marie Neubert und geh' in meine erste Stelle. Meine Mutter ist vor einem Jahre gestorben, me.n Vater schon lange. Das bischen, was mlr blieb nach Mutters Tode, habe ich benutzt. um mlch auszubllden, daß lch eine Stelle als Jungfer annehmen könnte. Es war ein schweres Jabr. Wenn ichs nur in der Fremde gut treffe! Mir ist so angst vor dem Leden. daß ich oft mein'. es wäre besser, mein Mütterchen hätt mich mitgenommen. Alle Freude ist auö dem Gesicht des Mädchens verschwunden, sie sitzt wieder schüchtern und ängstlich da. Nachdenklich hat der Mann ihr zuae hört. Jetzt wirft er e nen Blik nach der Uhr und dann hebt er an: Noch fünf Minuten, Fräulein Marie, dann wird abgeläutet nach Leipzig, und eine Minute später führt der Zug mich und meine Kinder nach der andern Rlchtunq. Wer weiß, ob wir uns noch einmal im Leben begegnen, wenn wir heute so aus einanderkommen. Sehen Sie Herr aott, die Zeit vergeht, also ?urz und gut mir ist eden ein Einfall gekom men, ich muß es Ihnen sagen aber lachen Sie mich nicht aus fahren Sie nicht nach Leipzig, begleiten Sie mich zu meiner Schw'egermutter. Ihrer Herrschast telegraphiren wir ab. Sie haben vorhin gesagt, sie hätten Angst vor dem Leben in der Fremde, und ich, ich brauche eme Frau, und Sie gefallen mir so gut, und wie Sie zu den Kin dern waren, so wie e.ne Mutter! Wenn Sie's Probiren wollen, ob Sie mir ein"' wenig gut' sein könnten, mir und den Kindern ! ..Plötzlich stockte der Mann und sagte dann fast bitter: Ja, ich vergaß, ich bin seiner von den Jüngsten, und dazu drei kleine Kinder! Es wäre eine Dummheit von Ihnen! Das Mädchen lächelt, und zutraulich steckt sie dem Manne die schmale Hand bin. Darauf hin wollt' ich's wohl wagen, ich hab' Kinder gar lieb und wollt' ihnen gewiß eine gute Mutter sein; und zu Ihnen hab' ich Zutrauen, daß ich Ihnen recht gut sein könnte. Meine Herrschaft in Leipzig hat mich so nöthig nicht, ich sollte eigentlich erst rn acht Tagen e.ntreten, aber meine Verwandten'sagten, zum Ersten müßte ich gehen; sie hatten mein Stäbchen schon weiter vermiethet. Und nun, sügte daS Mädchen leise, wie in Gedan ken hinzu soll ich eine Heimath finden? Bei Jdnen? 1 ! Bei dir, heißt'S jetzt, Marie. Ich dante dir tausendmal. Da läutet'S rS ist, Zeit! Herrgott, wenn ich'S bedenke, du hast heute früh die Reise an getreten und ich auch, und hat keines vom andern gemußt, und nun ist eS so gekommen, daß wir zusammen nach Hause reisen? Nach Hause !" Mit glücklichem Lä. cheln spricht? daS Mädchen, nimmt dann wie selbstverständlich daS Kleinste auf den Arm und schreitet neben dem Manne, der die Größeren führt, auS dem Wartesaal. : Ukinrnoderner nade. Lehrer: Bis zu welchem Zeitpunkt reicht das Alterthum?" fccmächen (eifrig): Bis zur Erfindung des Bicycles!" Ein Idealist. Weißt De, s Schmuhl, wenn man mit Dir von Geschäften spricht, ist Dein dr:ttes Wort de Pleite!" Nu, warum soll ich mer nich wiezenin e scheenen Wahn?-

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- i i Hoxiovator dektiaen Anfall d?n Gnrre ur.d di? seitdem cn oujqrcpi. ilir bade itett mit sichekaltungen anacnn l ifr h bh l l Ih l h z Ä WVVVVVVVV WVVV W Eine S c a n d a l a 's f a r r ?. die mit dem Fall 5:che eine göi??sft Aehnlichkeit hat, erregt in Pctödam großes Aufsehen. Seit geraumer Zeit sind bei Beamten. Militärpersonen und angesehenen Bürgern in Potsdam Postkarten mit beleidigendem. th:ilweise sogar' unfläthigem Inhalt eingelaufen. Die Polizei bemühte sich lange Zeit vergeblich, diesem gewissenlosen Treiben auf die Spur zu koinmen, auch eine öffentlich ausgefchriebene Belohnung von 500 Mark hatte keinen Erfolg. Endlich gelang es, nachdem eine gznze Reihe von Perscnen in falschen Verdacht gerathen waren, den Thäter zu fassen. Ueber jene Person wird indessen vorläufig noch Stillschweigen beobachtet. Wie grc der Umfang der Eorrespondenz war, ergiebt sich daraus, daß ein Beamter allein 50 Stück derartiger anonymer Sendungen erhielt. Das in Bälde zu erwartende gerichtliche Nachspiel der Scandalgeschichte dürfte bei der großen Zahl der Beleidigten ei.i:n gewa! tigen Umfang annehmen. Der älteste Schriftsteller der Welt, Louis Enault, der französische Romancier, der im Jahre 1702 geboren ist, wird in wenigen Tagen seinen 106. Eeburtsiag feiern! Enault, der die meisten Länder Europäs bereiste und zahllose Reise - Beschreibungen, Romane und Novellen geschrieben hat, die in den verschiedensten Ländern erschienen sind, ist außerdem auch heute noch Mitarbeiter vieler Zeitschristen und Zeitungen. Auch hat er sich als Uebersetzer von Werther" und Onkel Toms Hütte" in Frankreich eirren Namen gemacht. Enault, der ein sehr regelmäßiges Leben führt, ist trotz seines hohen Alters im vollen Besitz seiner geistigen Kraft. Er nahm an Napoleons Feldzug gegen Rußland theil und verlor beim Uebergang über die LZeresma durch die strenge Kälte drei Finger. Enault genießt auch heute noch in Frankr:ich als Novellist großes Ansehen und wird noch immer viel gelesen. Zur Feier seines 106. Geburtstages beabsichtigt der greise Sriftstcller eine neue Novelle erscheinen zu lassen. Gewiß eine bewundernsertbe ri'rb?rker! 5o r einigen Tagen kehrte ein gewisser Giovanni Pinna. der dreißig Jahre Zuchthaus verbüßt hat, nach seiner Heimath Fluminimaggiore bei Eagliari auf Sardinien zurück. Pinna, der jetzt 54 Jahre alt ist. wurde vor 30 Jahren als Raubmorder öerurtheilt. Eine Rotte von halbwvchsigen Burschen bezichtigte, um den wahren Urheber des Verbrechens zu retten, den nichtsahnenden Pinna, der dem Mörder ähnlich sah. Pinno wurde dem mit dem Tode ringenden Opfer des Mörders gegenübergestellt, das nur mit dem Kopfe nickte, ohne die Augen zu öffnen; das Gericht gelangte jedoch zu Ueberzeugung, bat; das Opfer seinen Angreife.- recognos cirt habe, und die Machenschaften der erwähnten Burschen besorgten dal Uebrige. Der wahre Verbrecher wurde übrigens später wegen eines anderer Verbrechens zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe verurtheilt. Nach 29 Iahren fühlten endlich einige ältere Leute in Fluminimaggiore, die den ganzen Sachverhalt kannten, Mitleid mit dem unschuldig verurtbeilten Pinna und gaben das Gehiimniß preis. Auf Grund eines kömalichen Gnadenactes wurde der arme Mann dieser Tage auS dem Zuchthäuse entlassen ; im Wiederaufnahmeverfahren dürfte demnächst auch seine formelleFreisprechuna erfolgen. Pinna wurde in Jglesias von seinem 30jäbrigen Sohne, den er dereinst als 14 Tage alten Säuglina verlassen hatte, erwartet und nach der Lcimatb bealet. zu haben in Kücge und HauS, erfüllt tbt gute Haukfrau mit gerechtem Stolz. Daß bene Mtttel,.al?e Metallwaaren in kürzester Zert und tu: die längste Dauer blitzblank und glänzend wie einen Spiegel zu machen, ist dre XT. S.Metal ; ' olis3i Paste, die von der altbekannten u. bewahrten Firma George W. Hoff man, 295 Oft Washington L trabe, tn Indianapolis hergestellt wird. ftü- ,'strrirtbe ist da altbewährte Pvtz. Mittel The Barkfepe ' Frienci, von onselden (jtrtna here eilt, um Putzen der ae fttpuuft ic etnfaä) uiunto'&ritsi) und wer ,ei einu al' geraucht h,r wird ei stets wierer bolen. 3at eevr'S Zvriei.d" daS Nnemdehrttche, ist überall ia'rlolhe en zu oaoen. Untentufit txt n nui'üi'i'nlT ii nr im n i i u ri i,x, j VILUlllia . . , bettle de do kUrw rJlöde. o. 1C3, 140ntbl 142" Btxerana mic.

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