Indiana Tribüne, Volume 22, Number 80, Indianapolis, Marion County, 8 December 1898 — Page 1

o O r1 00 Y f rC sVO O 'A I w v O w V k y o w A Office: No. 18 COö Olotarna Gtcaßc Telephon 1171 Indianapolis, Zndiano. Donnerstag, den 3 Dezember 1898. Jahrgang 22. Noi80

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Frenzel irotliers, No. 1 West Washington Straße, . tMorchwnt National Bank.)

Sin europäische Departement. Wechsel, Ereditbriese und yofianvei' sungea auf alle Städte Europas. Schisssscheine nach und von Suropa. An und Verkauf ausländischen KeldeS.

Geld zu verleihen. Perfs'en, welSe e'b aus v fleru Erundei nttjurn od r s nst a iderh it zu borgen WÜnstw. werde tl i i rnC'n theu sind n vorzusprchm in der Cffuc tu Inäiana Trust Company Ecke W di ato" Straße und Qirglnia Vve. Anlegen vden rrorp! und zu den ciV ftiftsten Bdtnung'n in ttr.ss van Ze.t. Z!nirate und uck aylunz gemaqt. apital $1,000,000 Uederscku Haftdarleit der Nktio $VO OUO näre $1,000,000 Beamten: 2k. C. 7Sttnti. XtiW. flrev. gadle. 1. ri.Prls. . O. CbcIi . tjTtif. 5l, V.tler. Cifmlr. 3apmn Moadedarutr -auerllaut He Sor CH Hi sie. o3.t... o.i.. ..x ... I ?tuiuvi4i)C i'iuujiu uuv 4: . Nüff-, Manila. Li ra en. Jio"n n und i lhen, friicd b i John h. dndina, ach'olaer von Scward Müller. 00 JOQ Wsbig vn Oir POINTS, 401 nnd 4i)3 Virginia Ave. j. P. S HILTGES. Okeine Jeende uhp Bekannten zur gefällig' n rz i e, dab 'ch ka JEFFEESON HAUS, 116 119 Ost -outb Straße, üdernprnmen hat, u, d mich freuen werde, sie dasrldft zu devrudn. Loardwkhaus Olt ech ! de älstcr Kost. cht nairoll, Ceo Peter H&mrnerle. (Keo. IHlerrinaiAiD 56c Lß.fiM. a- m t sm h . 1 rc. 1ätt y yv e fi jj I r3tQßnyßiÖUCt? I Ä-w n f . n I Ossiee: 26 Sud Delawar.ftr. ' I We. 220. N,.Z4.22.2S OstPelstr Telephon 0 1 1. Cffrn ta U"d acht. fünfzig Jlhre unermüdlichen deutschen Strebens in Indianapolis von THEODOR STEMPFEL. Fest-Schrist zur Zweier der Vollendung des Deutschen Hauses Orochirt 50c ; gebunden tzl.00. Vostoo'to betröat 15e , t Ut Cffbtker.trttlM. f Sm t Mt CfnJider.XrtSlm.- kn ch . elkH. U .i. dctfti,T4lv?i'! im v4 $ ttuiU .1 I

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Lditorielles.

SS find kaum zehn Jahre der, bah die Regierung der Ver Staaten mit refien jährlichen U,brschüssen arbeitete und kaum wußte, waS sie mit dem vielen Geld ansangen sollte, das ihr ,uft'Smte. u I es los zu werden, pussirte man neue PenfionSg, setze und die Arb ,t geschah so gtüalich. daß es nickt allzulange dauerte und die Bilanz mar aus der anderen Seite. Statt o,a jädrlichen Ueberschussek hatte man tai jidrl'che D.sint Im letzten Jahre bel,esen sich die Einnahmen der Rea'krung auf rund 494 Millionen, die ÄuSgaden aus rund 68? Millionen, also e,n D'fiitt von 38 Millionen W,r haben allerdings einen Krieg zu führen gehabt, aber dafür haben wir tiae besgio, re Anleihe gemacht. ffüe baS Zahr 1899 stno die Sin. vadmen auf rund 578 Millionen ver an'lagt. tu Ausgaben auf 690 Millionen, also ein Defizit von 112 vuionrn ftfir 1900 sind die r'spektiven gab. Im 611 Milltoaen und 641 Millionen, also ein D ft.ik von 30 Millionen. Diese Borasch äze sind unter be. ftedenen G,s tz-n gemacht. Die See. a'ögerun der vrm und der ftlotte. die B,rwaltung der neueewoebenen b,ete mzg das Ve hSltn,b der Sinkünfle zu den Kosten noch verschli. mern. ütai soll daraus werden ? Kriegssteuern baden wir bereitn. Sie wer dei zu regelmäßigen griedenSKeuern morden. Ader s.ldk dann langt' noch nicht Werden wir neue Steuer be sonnn en ? Werken wir einen neuen Uurnp anlegen ? V,r Swatz.mksrekretSr stellt in sei. nem Voranschlag für das Jahr 1899 f 'ioe"d, P tt,n auf : Sürbie Civilvermaltung .$ DI.OOO.OOO.OO Far d e Armee 250,000,0)0.00 Für die Flotte 60, 00,000.00 5ür die Indianer 12,000,000 00 Cil 9)jMriMia t Art nr ü ui 1 w Zinsen 41,000000.00 Post 2,874.617 37 Zusammen $689,874.6477 5ss'N tr die Ausgaben für bte von beiseite, denn die Post lft ein Ge tidäfk, in dem die Einnahmen die Aus. aden, wenn auch nicht ganz, decke; rechnen wtr die Kosten für die Indianer und die 2 ntcn tut Eioiloerwaltuna und die Pensionen zu den militärischen ußgaden, so ,st das Resultat : Ausladen der Regierung für -'uityKiiiwc jjviu.. iu tu. IXtlil&ffif 4e 3ecfe . . . .461 Mill. M i m mmf i 4, O li CTDlTT Da hatten wtr eö denn glücklich so .. f iMSrzwecke drei Mal so groß find mte d,e für bürgerliche Zwecke, saß für ein ö:nd, wte das unsriae geradezu unerhört ist. Selbst wenn wir die 141 Millionen tür Pensionen als zur Civilverval 'U"g gehörende Ausgaben betrachten, to stellt sich immer noch daS Verhältn'ß so : ,otlversaltung ...287 Mill. Milttär 310 Mill. Allo selbst bann find die Ausgaben 'ür baS Mtlttäe noch um 23 Millionen größer als die für die Civilverwal tung. Das find die Segnungen des Krle. I . W Kam m m I 'v. M.f f?;.r.e.... Vamtt man dut tesensumme

einigermaßen degrelse. wollen wir hier zum Zwecke des Vergleiches den Etat des deutschen Reiches 189195 bei' fügen. Da beliefen siö die SesammtauSgaben auf rund 1286 Millionen Mark. Davon kamen auf da Heer rund 606 Mtll'onen ; auf die Marine 74 Mtl. lonen, Penfioas- und Jovalidenfond 76 Millionen. Wir hätten daselbst also für Bürgerliche Zwecke.... 5S0 Millionen Militärische Zw.cke.. ..7S6 Millionen Der Millläkftuat Deutschland mit seiner riefigen Armee und fielen KriegSbereillchaft verwendet also von seinen Ausgaben nur ö9 Prozent für M'liiä. rtsche Zwicke, und wtr, die wir uns rühmen Gegner des Militarismus zu

sein, 75 Prozent. Selbst wenn wir die andere Aufstel. lung als Basis nehmen und rechnen hier wie dort alle Ausgaben für Pe. fionirung und Jnvaltdenunterstützung zu den Ausgaben für bürgerliche Z necke. ist das Verhältniß bei uns kaum besser als in dem Militärftaat Deutschland. Dann kellen sich dort die Ausgaben für militärische Zwecke auf 63 Prozent, bei uns aus 62. Srät man die kostspielige und verschwenderische Art, mit welcher be. uns m t Pensionen umgegangen wird, so 'st alto selbst hier noch daS Verhält. n'ß ungünstiger bei unS als im Mili. ä staat cornm il saut Und dos tst bet uns erst der Anfang! Wohin die (kzoanfionS und Kolonial polltlk noch führen kann, das weiß der Himmel. I) rn (id)iirij (en Wetterberiöt. ältere, schöne Wetter heute und morgen. Höchste Temperatur nnerbalb der letzten 24 Stunden 26 Grad, niedrigste 10 Grad. um Aus dem (Kongreß. Sena tor Hoar p r 0 t e fi i r t. Washington, 7. Dez. Im Senat ging es heute etwas interessant zu Ja der 5 cuUvntzung proteftiit, Hoar desttg gegen den Brauch Seiten es Präsidenten Senatoren zu Com missären oder sonstigen Agenten der 5 eutive zu ernennen. Selegenhert zu diesem Protefi gab ihm der Bericht er Hawaii Sommilfion, deren Mit. qlieder zum großen Theil BundeSseva. oren seien. Dasselbe sei der Fall bei der riedenkeommisfion. Es sei, meinte er, ganz und gar gegen den Brauch in anderen Fällen und auch gegen dS Qtfrtz. baß Jemand ei Aemter -i gleicher Zelt innehabe. Äuch brächten sich Senatoren in die wetfeldatte age, über ibre eigenen Vorschläge gleichsam al Richter zu ntzen und vielleicht zweierlei Ansichten, eine als Comm'ssär und eine andere als Senator zu baden. SS schicke fich auch nicht für einen Senator, fich zum Agenten der C cutioc zu machen. Der Bericht wurde für heute zurück gelebt. S ist durch, nicht sicher, daß der Pariser Vertrag in dieser Session an. genommen wird. Wenn nicht, so ist e nicht unwadrscheinlich, da der Prä fident nach Beendigung der gegenwär. igea Sitzung eine (?Ltrafitzung de Congresse einberuft. Der neue Senat wird so gestaltet sein, daß die Anoadme de Vertrages kaum zu bezvei seln ist. Im Hause errangen die Eisenbahn. gesellschastea einen Sieg. Die Bill gegen das T'cket Sealping- wurde mit 119 gegen 101 Stimmen nach hes. tiger Opposition passirt. yrote ftv ersammlullg der Brauer. e v v 0 r k, 7. Dez. Stva 300 Brauer aus allen"LandeStheilea kamen hier zusammen um eine Protest. Ver. sammluog gegen daS Fortbestehen der erhöhten vierfteuer abzuhalten. Alle große Brauereien waren vertreten. Segen Expansion. n fl M mm f a . n.I atm. C7 . 7" '77 saamlung de. nti - SW!, wurde ein Brief von Sohn Oherman, dem ebemaliaea Staatssekretär ver. lesen, worin derselbe fich gegen die Annerion von ferne Inselgruppe und kvu . ( jaiciHiuppca u " au.ipray. a, "Wcna A tt . .. e - . oen ari,er ertrag nicht annehme. y r i n e e t 0 n, N. I.. 7. Dez. Qj-Piftfluat Slevelan, svrach sich i

einem Interview ganz entschieden gegen

die Annexion von Hawaii und den Philippinen aus. Deutschlands Budget. V er.lin. 7. Dez. Das Budget mit seinen Voranschlägen für die innahmen und Ausgaben für das Rechnung'jthr ' 1893 99 wurde dem Reichstag vorgelegt. Die Sinnabmea erden darin auf 1.664.680 660 Mark veranschlagt. Außerordentliche Ausgaben werden gefordert : für das Heer 44,66.889 Mark und Zür die glotte 83.879.000 Mark. Die Sinnahmen werden aus folgenden Quellen fließen: 742 260.960 Mark aus Zöllen, 489,963.828 au, Matrikular. Beiträgen, der tt.ft auS sonstigen Quellen. Die Sesammtausgaben werden die des Vorj ihres um 112 962.042 Mark übersteigen. Die gesteigerten Aus. gaben für das Heer werden eine Anleihe von 89.921,169 Mark nothven. big machen. Sine Vorlage für die Erhöhung der griedenSpräsenzftärke der Armee wurde ebenfalls vorgelegt. Sie bestimmt, baß die Präsenzstärke vom 1. Oktober 1899 bis zum Jahre 1902 allmählich erdöht werden soll. bs tte die Ge. sammlftä'ke von 602,603 gemeinen Soldaten erreicht. Das Heer wird dann aus 636 Bataillone Infanterie, 482 Schwadronen Savallerie, 674 Batterien Artillerie, 26 Bataillone Pioniere, und 23 Trainbatailloae be. gehen. Sine weitere Vorlage behandelt die Reorganisation der Heeresoerbäade Das Heer soll aus 23 Armeekorps be stehen, wovon 3 auf Bayern, 2 aus Sachsen, 1 auf Württemberg und 17 auf Preußen und die übrige Staaten toamen. Aus Deutschland. Berlin, 7. Dez. Das zur Zeit in der Reichshaovtstadt herrschende FrühlingSwelter läßt Sine beinahe oergissen, daß daS WeihnachtSfest vor der Thüre steht, wenn nicht die verein zelt feilgebotenen Sbriftdäume und die Siöfflung des Reichstages die gelt der winterlichen Jahreswende anku. digten. Die Hamburger Nachrichten" forder den preußischen Kultusminister Boss auf. den Herausgeber der preußi schen Jahrbücher, den Professor der Geschichte an der Berliner Umverfität, Dr. Hans Deltrück, zu maßregeln, weil er in der genannten Monatsschrift tie von dem Oberpräfikenter. der Provinz Schleswig angeordneten AuSweisungen dänischer Unterthanen für Himmel schreiend erklärte. Der Linbtag des Herzogtbumß Oeaunschveig hat, dem Beispiele Sach se5 folgend, ein Ges,t) angenommen. welches eine höbe tufensteuer aus Bazare und AlletttellSläden legte Sine ähnliche Vorlage soll im preußi. schen Landtage eingereicht werden. 3n Reumüster. einer Fabrikstadt in Schleswig. Holstein, kam es zu de. denkt, chen Arbeiterkrawallen. Die Tonhalle und die RetchShalle, zwei So. kale, wo Versammlungen ftttfanden. wurden demolirt. Die Aukschreitu. gen nahmen , solche Dimensionen an. daß die Polizei machtlos war und Mannschaften von dem in Aeumünster garnisonirenden Infanterie Regiment No. 163 requirirte. Die Tumultan. ten wurden schließlich auseinander ge. trieben, wobei viele Personen durch Bajonettstiche verletzt wurden. allerlei. Frl. Mary Wall ace. Lehterin an der Pendleton Academy in Oregon. wurde in ihrer elterlichen Wohnung durch einen Schuß durch'ö i Fenster getödtet. Sie unterrichtete auch fft: t . . i:!-.t: eine Kiaiic viviutcn unu war mijiiuy genothiat, einen jungen Burschen. Na menö Äoon. auö der Klasse an weisen. wofür Goon ihr Rache schwor'. Er W verhaftet worden, man bat aber keine Anhaltövunkte. um ihn u überführen. Gold Bible Hill, der Berg, in welckem Josevb Smitb. der Gründer der Mormonensekte unter göttlicher ' Eingebung die gold nen Tafeln gefunElchen Monnsnenbibel eingegraben war, ' l!at aus einer ??an nabe Dalmvra. N. h.. welche seit einer Neihe von Iahn Eigenthum deö Admirals SampAnilin not ion 111 iuic iiJCDrmDncn isüuic ünf Jahren den Süael kufen.um darauf eineGedacbtnikkavelle au bauen. der Admiral weigerte sich aber, densel - ?m. .iugtten,

Der 'selige 'Münchhausen!

hat ja bekanntlich wunderbare Sachen erlebt. Aber ein Farmer von Webster City, Iowa, hat ihn doch noch übertroffen. Dieser besagte Farmer h'ängte nämlich 'eines Tages seine Weste an einen Zun. Eine Kuh kam und die t selbe machte sich an der Weste zu schaf. ' fen und! um es kurz zu machen, fraß! einen Tbeil der Weste auf. (Kühe fres. ! sen be anntlich ganz gerne Westen, namentüch wenn dieselben grün gesüttert sind.) In der West: war eine Uhr, ein Nemontoir oder, um das Fremd, wort zu vermeiden, ein Stemwin der. Diese Uhr war verschwunden, nachdem die Kuh sich mit der Weste so angelegentlich beschäftigt hatte. Jetzt, nach, sieben Jahren, wurde die Kuh geschlachtet und da fand man die Uyr. Durch die Bewegung der Lungenflügel wurde' nämlich die Uhr aufgezogen. Jetzt wurde .dem Farmer erst klar, warum die Kuh immer so auf pünktlicher Fütterung bestanv. Das Thier wußte natürlich-immer genau, was di Glocke geschlagen hatte. -Drei junge D'eutsche haben der Polizei in Washington, D. C.. Mittheilung gemacht, daß sie auf einem Austernboot im unteren Potomac schrecklich mißhandelt worden seien. Der 'deutsche Botschafter ist von dem Falle in Kenntniß gesetzt worden und hat , eine Untersuchung angeordnet. Dieselbe hat soweit dzö Folgende ersieben: Karl Eßrig. 21 Jah.e. und zwei Jahre im Lande, Otto Kralle. 16. und Ernst Pflaum. 23 Jahre alt, kamen :m verflossenen Monat in Amerika an und verstehen kein Wort englisch. Sie verließen am 20. August a!S Schiffsjungen Bremen. Der Eapitän behandelte sie so schlecht, daß sie am 2. Ottober in Norfolk davonliefen. Sie kamen dann nach Baltimore und verdingten sich für $14 pro Woche auf das Au sternboot William H. Bilas". Der tZapitan ließ sie Tag und Nacht arbeiten. gab ihnen fast nichts zu essen.band ihnen aber zuweilen die Hände auf den Rücken und hängte sie auf. Kralle sagt, der Eapnan habe ihn aus daS Soot No. 42 für 55 verkauft. Er habe gesehen, daß Capt. Gene das Geld für ihn eingenommen habe. Dann wur den alle Drei bei City Voint an'SLand gesetzt und wanderten zu Fuß nachWashington, wo sie die ihnen widerfahre nenMibyanvlungen zur Anzeige brach, ten . In der Glotz'schen Bade anstalt zu Muhlhausen an der Unstrut konnternan dieser Tage eine eigen'artige. Scene beobachten: den Besitzer der Anstalt, emen 85jahngi Greis, frisch und munter inmitten alter und junger Badegäste in den kühlen Flu then der Unstrut badend und schwim mend! Schon seit 66 Jahren feiert Herr Glotz seinen Geburtstag. 6. November, mit seinen Badegästen durch ein gemeinsames Bad in der Unstrut. unbekümmert um die Witterung, und cm diesem Tage ist auch alljährlich erst Schluß der Badesaison in der Glotz'schen Badeanstalt. Am 11. November konntedie Stadt Schwetz in Westpreußen auf ein 700jähriges, urkundlich nachweisbareS bestehen zurückblicken. Eine noch heute in ursprünglicher Gestalt im Staatsarchiv bewahrte Urkunde, welche die Schenkung von Preuß.Stargardund die Zehnten von Taschau und Gellen (zwei noch bestehende Ortschaften im Schwetzer Kreise) an den Johanniterorden betrifft und den Namen deö Pommernfürsien an der Spitze tragt, welcher die lange Reihe der historisch sicheren Landesherren des Kreises eröffnet. deS Fürsten Sri-miSlaw-, ist ausgestellt am 11. November 1193 bei Einweihung der Kirche der heiligen Jungfrau (heutige Klosterkirche) in Schwetz. - Der Tabakbau in Elfaß - Lothringen, der seit 1894 eine gewisse Zunahme erfahren hatte, tst im laufenden-Jahre wieder etwaö czegen daS Vorjahr zurückgeblieben. Die' Zahl der tabakbauenden Gemeinden' betrug 482 (gegen 507 im Vorjahre), die der Tabakpfkanzer 10.463 (geyen 12.369). Der Tabakbau würd? 1893 auf 1S.030 Grundstücken mit einem Flächeninhalt von zusammen 124,761 Ar betrieben, während 1897 13.823 Grundstücke mit einem Flacheninhalt von 164.8C5 Ar mit Tabak bepflanzt wurden. Von den 16.030 im laufenden Jahre mit Tabak bepflanzten Grundstücken haben 6637 einen Flächeninhalt von wenige? aS 4 Ar, 8343 einen Flächeninhalt von 4 Ar und darüber. AuS Sicilien und Sardinien kommen in den letzten Tagen vermehrte Nachrichten von Banditenthaten. Die im Norden SicilienS wieder erstandene Maurinerbande hat an einem Mitglied der Familie Leanza, die vor. einigen Jahren den größten Theil der Mauriner umgebracht hatte, schreckliche Rache geübt; im sardischen Bezirk . Nuoro haben die' Gebrüder 'Sanna durch öffentlichen Anschlag der Bevölkerung verboten, auf den Lande, reien zweier von ihnen verfolgten Famitten zu arbeiten, und haben einen armen Teufel, der sich. doch dazu bereit fand, mit einem barbarischen Tode beifcM t straft. Aus zwei Orten der Provinz Sassatt werden überdies Zusammen ; stoße zwischen Carabinieri und Bandi 4m1 AAMftAfV4 -

Auf einem Grund st ück in Rahnsdorf, Mühle bei FriedrichsHagen, ist beim Umrarajolen der unter dem Rasen befindlichen 1 Meter staiZen Torfschicht eine Ri?seneiche von 12 Meter Länge und iz Met Durch, messe? gefunden worden. N ich sachverständigem Urtheil, muß die Eiche etwa 1000 Jahre an diesem Orte liegen. Sehr interessant für jedenNaturfreund ist der an ihr vorgegangene Zersetzungsproceß: der Baum besteht zum Theil aus Torf, Kohle und noch vollständig gut erhaltenem Holz. Unlängst wurden am Nordfriedhofe in Leipzig bei umfangreicheren Ausschachtungen Massengräber aufgefunden, welche die Ueberreste der preußischen, russischen und französischen Soldaten bargen, die am 16. Qctoöcr 1813 bei der Erstürmung Leipzigs ihren Tod fanden. Diese Gebeine, 25 hochbeladene Fuhren, wurden nach dem Friedhof geschafft und in eine gemeinsame Gruft versenkt. Hier werden nun pietätvolle Hände den tapferen Kriegern ein schlichtes Denkmal, aus Steinblöcken und Eoniferen, errichten.

0H!nA,5?atÄ?iHte. Angekommen in : New I ork: Mojeftie" von Liverpaol. Soutbampton: St. Paul" von Rev gork. Liverpool: Teutonic" von New gork. Hiesiges. Ooard of yuvlie Works. folgende Resolutionen wurden an. genommen : Bektesung der ersten Alley wefilicd der Harding Skr, von Morris zur öambert Str. Bekiesung usw. der Fay Str., vsn Blaine Ave. zur Harbin Str. Backsteinpfllkerung der rken Alley nördlich der 19 Str., von Meridian zur Illinois Str. ' Folgende Kontrakte wurden ver. geben: , CemeattroktoirS in der Sapitol Ave. 2N . beide Selten des .sogenannten State Ditch'Crosfing an K. 5 Drat.' u 8öc d. 1 ftuß.' BackKeinpflufterung der Bird Str,, oon ?t,w 2lk zur Vermont Str. an Oan,el zu $2.27 b. 1. ftuß. CemenitrottoirS in der 30. Str, oon Meridian Str. zur ftap tot Ave. in 3. C. Ben.y zu kl 04 d. 1 Fuß. WktbnacbiS nark deS Phöb BeieiuS. Der gestrige erste Tag de Weih. lachtemarkteS war gut besucht. Beanntlich gehen die denen Sachen im. ner zuerst weg. Darum eile man ich ein wenig und kaufe frühzeitig ein Die gestrigen Einnahmen waren sehr ut. Im gaufc bev Abend fand ein leinet Znftrumentalkonzert statt. Der Mittags, uns Äbendtilch fand wieder ant grrbe Vede,l,piing. Wenn t q r ein gute Mittel haben wollt Euer Blut zu reimgen, üc Nerven zu starken und die Sonsti. eution zu kräftigen, gebraucht Hood'ß sarsaparilla. Gebraucht nun Hood s. H 0 0 d'k P i 1 1 e n heilen Brechreiz, Kopfschmerzen aus dem Magen und Unverdauliökeik. Couvty'Anvalt Vrown wird Nch unter den Eouniy Beamten nicht diele Freunde erwerben, wenn er fortfährt die Gesetze in so gewisser bafter Weife auszulegen. Die Deputy. lontyelerks Hare. vkoyse, Veeler und Hilligoß hatten vleünungen für ihre Arbeiten alS Slerks für den Ausschuß, welcher die Wahlresultate zusammenstellte eingereicht. Hare verlangte 975. Royse und veeler je Y50 und Hilligoi war mit 525 zufrieden. Anwalt Brovn erklärte, daß dir Countyclerk unter dem Gesetz verpflichtet sei diese Arbeit zu besorgen und eS selbst thun oder durch seine Angestellten besorgen lassen könne. Auch dem Sheriff machte er einen Strich durch die Rechnung von $314 40 eingereicht für die Ausstellung der Certifikate für die Qahlfher'sss and eine von $112 für die Abnahme beS SideS. Der Anwalt entschied, daß die Nechnunge bezahlt werden sollen, daß der Sder'ss aber daS Seid sofort als eingenommene Oporteln wieder zurückzahlen solle. Dieses ist den ountvveamten etwas ganz neues und sie fiao durchaus Nicht damit ein-yerftanden.

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Hoch oder platt Drag oder natt Beer oder Win Gros oder sin, Aber echt mutt dat sin.

So heißt's bei den Plattdeutschen. echt ist 578 ! n. Stahlherden der Stadt. Theodor Reyer. C5öo$niriRni A i 1 A

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