Indiana Tribüne, Volume 22, Number 79, Indianapolis, Marion County, 7 December 1898 — Page 2

SaDiößö

C?kt4i 4iUU (Ssldjct TagNz wir SomMz SictSallerXtiue tonet du?ch fetn tla;t Z 3nti xr Ws5e, die eoimtaa.XrtSanM Jtxtl per rZoche. Seide .u'r,e 15 5er ftn 95 Sentt f II . yer ys ttfc,iI3 r tb fSf$l4t ? 9VKltCttilHO) V V Jahr. CsftMi 10 Ltw AZSLMÄ tzNttzS. 3nöiaacuolt8, Znd., 7. Dezember '98. 2a$ Licht a!5 .'SeiltttitteL. Wie Mannt, ist das weiße Licht der Sonne ein aus den verschiedensten fardigen Lichtstrahlen zusammengesetztes Licht, welches wir in einsamster Weise in seine verschiedenen Bestandtheile zerlegen können, wenn wir einen Sonnenstrahl durch ein Glasprisma iiätn laffen. Wenn wir diese Lichtstrahlen . auf, einen weißen Schirm auffangen, gewahren wir sämmtliche Faröen des . Regenbogens von Noth angefangen durch Gelb, Orange, Grün und Älau bis zum Violett. Jenseits des Noths giebt es aber ebenso wie jenseits des Aioletts noch Strahlen, welche zn?ar dem Auge noch unsichtbar sind und von denen die erstereu jedoch mit dem rothen Licht die Eigenschaft gemeinsam baben, Träger der Wärme zu sein, während die vio leiten und ultravioletten Strahlen eine besonders intensive chemische Energie haben, wie jeder Amateurphotograph vom Hantiren mit seinen lichtempfindlichen Platten weiß, welche er ängstlich vor dem Eindringen jedes unbefugten Lichtstrahles schützen muß. und nur im Lichte der Nubinglaslampe entwickeln darf. Dieses chemisch wirksame Licht hat sich nun als ingrimmiger Feind jener kleinen Lebewesen, der Bakterien erwiesen, welche die gefürchtetcn Träger fast aller menschlichen Todtkrankheiten sind. Dir Vazillen des TyphuS, des Milzbrands, der Cholera, der Tuberkulose. der Pest und vieler anderer Ins:tionskran!heiten, werden durch Licht in ihrer Entwickelung gehemmt und bei längerer Einwirkung derselben getödtet und die Erfahrungen, welche man beim Laboratoriumsversuche mit den in Gläsern, dem elektrischen, vorwie'gend aus chemischen Strahlen bestehenden Lichte ausgesetzten Bakterienkulturen machte, behalten ihre Gültigkeit auch bei dem durch"Vakterieninfeltion erkrankten Menschen. Dr. Gebhard stellte sich auf der letzten Versammlung deutscher Naturforscher und Aerzte zu Lraunschweig zu derartigen Versuchen mit seiner eigenen Person zur Verfü gung, .indem er vorschlug, man sollte ihn mit Bäkterienkulturen giftigsterArt impfen, und er werde in seinen künstlichen Lichtkästen Schädigungen leicht überwinden. !Dse wunderbare Heilwirkung d:S Lichts wäre ' geradezu unerklärlich, wenn wir nicht seit einiger Zeit wüßten, daß die chemischen Strahlen, ähnlich wie die Rontgenstrahlen, in die Tiefe von Körpern einzudringen vermögen, welche d'.r landläufigen Betrachtungsweise als undurchsichtig oder um es correkter auszudrücken all für Licht undurchlässig gelten. Na mentlich sind es die Haut- und die tiefe'r liegenden Gewebe deö lebenden Thier- und Menschnk'örperS, in welche sich das Licht bei genügende? Jntensität bis tief hinein Zutritt verschafft. Die rothen Blutkörperchen, deren der gesunde -Mensch in einem Kubikmillimeter nicht weniger als durchschnittlich fünf Millionen besitzt, ziehen sich unter der Einwirkung der chemischen Lichtstrahlen auf das augenfälligste zusammen und pressen giftige .Substanzen, welche' sich beim Stoffwechsel ohnehin stets bilden, im kranken Körper aber in besonders hohem Maße vorhanden sind und durch' ihre Anhäufung die Krankheitöerscheinungen hervorrufen, in den freien Vlutfaft. das Serum aus, in welchem diese Giftstoffe durch die oi direnden Eigenschaften . deö Lichts in einfachere und vor allem unschädliche Stoffe zerlegt werden, welche sich auf den normalen Wegen aus dem Körper c'usscheiden. Sitzt der Krankheitsprozeß tiefer, also'-veispielsnxise An den Knochen oder Bändern oder Gelenken deö Körpers, so gilt es von diesenStellen daö Blut zu entfernen, welches ein wesentliches Hinderniß für das Eindringen der chemischen Strahlen bildet, roaS mit Hilfe von durchsichtigenDruckgläsern, welche, man über den erkrankten' Stellen auf der Oberhaut aufsetzt, leicht gelwgt: - Der große Werth dieser gegenwärtig von allen medizinischenAutoritäten allgemein anerkannten Heilmethode liegt darin,' daß' er' nicht nur für die bakteriellen Infektionskrankheiten, welche oben genannt wurden," sondern auch in jenen .hartnackigen'KranlheitSmst'ändTN anwendbar ist, welche man' als chrymsche Anomalien deö Stoffwechsels zu bezeichnen .pflegt. .ES, ist nicht blos Reklame medicin:schr Privatanstalten, welche sich die Applikation' von Lichtbabcnrali einem, nur von reichen Leuten erschwinalichen. Puise bezahlen, lassen, sondern buchstäbliche" Wahrheit. " daß FettsuchSfälle. welche jeder sonstigen Kur trotzten, durch elektrische Lichtbadn in kurzer Zeit gebessert und geheilt werden 'können. Merthvoller als für die 'Korpulenten welche' zunächst ja nur unter einer übermäßigen Leibes fülle stöhnen und. schroitzen. aber an keiner Organerkrankung leiden, sind Licht,., 'und Sonnenbäder aber für daS Heer der Gichtleidenden, Nheumatiker. Zuckerkranken, Nierenleidenden Md Asthmatiker, für die an Flechten, Lupus, Karbunkeln. , Unterschenkelgeschwüren oder an lokalen' Nervenkran .tagen Leidrn'n.' Hier 'entfaltet .daS .-Licht feine Heilwirkung, indem eS nicht .'nur die Folgezustände, die im Körper berritS angerichteten Verheerungen, so.'weit eS überhaupt noch denkbar und möglich, sondern 'auch die unZ leider 'troZz.allt. Studiums zum Theil noch .immer unbekannten Grundursachen der Leiden bebebt. j Professor Nielö R. Finscn in 5b I

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Warnung, TaS Publikum roird vor gewissenlosen Händlern gewarnt, die gewohnllchrS Glaubersalz, oder eine Mischung von ge wöhnlichem Seidlitz Pulver als Karlsba der Sal, Svrudel.Salz, Deutsches sGerman) Salz, Künstliches Karlsbader Salz, und unter vielen anderen Bezrichnungeu zu v?rkaufm suchen, unter der Anpreisung, daß dirs eben so gut" seien wie die cchtcn Produkte von Karlsbad, welche direkt aus den wellbe rühmten Quellen genommen werden. Ties berulzt nur auf einer Täuschung des Publikums des größeren Verdienstes wegen, den der betreffende Händler an diesen Fälschungen macht. Jede Flasche des echt impcrtirten Wassers und Sprudelsalzes muß obiges Stadtsiegel, sowie die Unterschrist der Agenten Eigner & Mendelson Co., New Jork." auf jeder Eti kette haben. Zu haben in allen Apotheken. Man hüte sich vor Fälschungen. Der Stadtrath : Karlsbad. penhzgen, kelcher die wiffenschastliche Begründung und den Ausbau der Lichtkuren in ähnlich bahnbrechender Weise gefördert hat, wie dies seitens des Prof. Koch mit der Bakterienwissenschaft geschehen ist, hat uns mit der höchst sonderbaren Thatsache bekannt gemacht, daß bei einer Krankheit die chemischen Strahlen, statt zu h:':len, schädlich wirken. EL sind dies die Blattern. D'.ese Krankheit verlauft be. deutend schneller und milder, wenn man die Patienten in Räumen behandelt, in welchen die chemischen Strahlen ausgeschlossen sind, indem man das Tageslicht dichte rothe Stoffe oder ro the Glasscheiben passiren lä&i. Na. mentlich daS sogenannteSuppurationZstadium mit seinen schweren und unbehaglichen Folgen der so entstellenden Pockennarben wird dabei gänzlich vermieden. Finsens rothes Zimmer" ist seitdem bei Vlatternkranken mit Erfolg angewendet worden. Ob es noch andere Krankheiten giebt, bei welchen das chemische Licht nachtheilig wirkt, muß die Drtailforschung der nächsten Zut feststellen. Geflügelte Eisenvalin. Interessen' . ten. Vn den Städtchen deö Jndianerterrttoriumö, welche von Bahnzügen berührt werden, kann man öfter interessante Scenen beobachten, an denen die Menschenwelt, wenigstens die erwachsene, gewöhnlich keinen Antheil nimmt. Scenen, welche abermals Zeugniß von der großen Unverwüstlichkeit und dem präctischen Scharfsinn unserer geehrten Spatzenwelt ablegen. . Bekanntlich ist es im Jn'dia'nerterrZ torium- im Allgemeinen' fürchterlich trocken, nicht nur, was das Geistige",sondern noch mehr, waS das (in reinem Zustand) harmloseste Temperenz Getränk anbelangt, dessen gewöhnlich ster Name Masses ist.' . Eine Ausnähme bildet blos die Thauwetter Saison, welche nur von kurzer Dauer ist. Die Sperlinge nun gehören nicht zu' den Vögeln, welche 'ohne, daö kostbare Himmels Naß ezistiren können; trotzdem wissen sie sich auch in diesen Regionen mit unfreiwilliger Hilfe der Menschenwelt', und ihrer Erfindungen triurnphirend zu behaupten. Auf 24 stündiges Dursten-darf eö ihnen freilich nicht ankommen.- Ueber daö Nähere erzählt ein Eorr'espondent aus einem jener-Stadtchen: Seit-schier undenklicher Zeit hat eö hier "nicht mehr ' geregnet, und der Ochsenfrosch hat längst seine melodi sche" Stimme oder noch mehr verloren, da eö ihm vollständig an Fluidum zur Anfeuchtung seiner musikalischen Kehle gebricht, v Aber der kleine AllüberallSchweren'öther, der Spatz, kann geradeso gut. wie daö Menschengeschlecht, seinem Wasser - Bedürfniß genügen (vielleicht sogar noch besser) so lange jeden Vormittag um 11 Uhr ein Personenzug hier durchkommt, und ist nicht einmal auf die Güte deö ZugPersonals angewiesen. Und daS geht einfach so zu: :-: ' Die " Locomotive des Zuges hat gleichfalls gewaltigen .Durst, zumal sie vom Süden her kommt.' Unfern der Bahnstation wird daher ein großer rother Wasser Behälter, gut gefüllt, bereit gehalten, und in ihm befindet sich thatsächlich der e i n z i g e beträchtliche Wasservorrath des Städtchen. Das wissen die geflügelten Nacker ganz genau, und der, rothe Tank" ist einer der' wichtigsten Factoren ihrer Exisienzz sie wissen aber auch sehr gut die Stunde, in der ihnen einzig und allein die Gelegenheit winkt, von dem rothen Niesen Labsal zu erhalten. Mit großer .Pünktlichkeit . finden' sie sich daher allemal vollzählig an Ort und Stelle ein. und weder Kaen, noch böse Jungen mit Bleischleuoern, noch sonstige Feinde könne sie von ihrem Posten vei treiben Der große rothe Wasserbehälter hat eine lange Eyrano de Bergerac-Nase, in Gestalt einer Seitenröhre, welche gehoben und gesenkt werden kann und jedesmal sich zur Locomotive, sowie dieselbe' angekeucht kommt, huldvoll niederlaßt'. Natürlich hat die durstige Locomotive den Vortritt; sowie diese aber sick tüchtig vollgesofsen'.hat und mit frischer Kraft weiterg'esaust ist, bankettirt. und badet außerdem, die qanze locale . Spatzenwelt: denn noch reichlich zebn Minuten lang, nachdem daS Dampfroß wieder fortgaloppirt ist, träufelt die besagte, wieder emporgerichtete Nase ziemlich stark, und eZ bildet sich unten in dem KieZ-Loch deö Bodens eine stattliche Pfütze. .Im Kreise steht dte ganze Spaken-Armee herum, und Neihe für Reihe tauchen t ihre Köpfchen in das kühle Naß und "chlürfen tZ mit Behagen. Sobald dieer wichtige Haupt Act vorüber ist, springen sie alle in die Pfütze 'hinein und schlagen lustig mit ihren trtefen den Flügeln, wie dieö überall ihre MeLwde b:im Laden & Natürlich aeht eö

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dabei ohne Zank' nttd Streit nlchl ab,'. . , , ... x.. aber verhältnißmäßig herrscht doch eine Krankenhaus gebracht. - Durch Koh. bewundernswürdige Ordnung. Und lengas erstickt wurden b2 . jahnge die ganze Zeit über kümmern sie sich Zh löerhard und das 13 . zahnge gar nicht um die übrige Welt. Nach S6". dem sie alle ihre Tränke und ihr Bad Straße-wohnenden Rengehabt haben, ist von dem Wasser bei- "llrich aufgesunden. nahe gar nichts mehr übrig. In diesen Frau Ullnch ren einer Emladung Regionen könnte man das Wasser mit zu ner Hochzeit gefolgt und ließen ihr oiel größerem Recht .Spatzenwein" Äu sich! des 3ien - nennen, als Gänsewein"! 9bft l - ? K ' " T - das Madchen den m ihrem ZimmerteiOledersinden gestohlener Juwelen, findlichen Ofen mit Steinkohlen so stark geheizt, daß die Kacheln ausernMehr als fünfzig Detectivs sind in andergetrieben - wurden. Wegen den letzten Wochen eifrig damit be- wissentlich falscher Denunciation schäftigt gewesen, eine Spur von den er hatte zwei Personen fälschlich des der Herzogin von Sutherland auf der Diebstahls beschuldigt wurde der Reise von Paris nach Frouville gestoh-' praktische Arzt Dr. Scharenberg von lenen Juwelen zu entdecken, doch blie- der 7. Strafkammer des Berliner ben all?öemübunaen bisber vergeblich. Landgerichts I zu sechs Monaten Ge-

Ein merkwürdiger Zufall aber wollte .. . ' . I es, daß an Stelle des gesuchten Schmuaes einige Stücke der vor zwei Jahren der Baronin Alphonfe von Rothschild auf ähnliche Weise abhanden gekommenen Juwelen gesunden wurden. Die Baronin hatte, wie viele vornehme Damen von heutzutage, die Gewohnheit, ihre sämmtlichen Schmucksachen aus Reisen mitzuführen. Sie hörte nicht auf die Warnungen ihrer Kinder, die immer in der Furcht lebten, die unvorsichtige Mutter könne eines TageS beraubt und vielleicht gar ermordet werden. Wenn die letztere Befürchtung nun auch unbegründet blieb, so erfüllte sich doch die erstere. Mme. de Rothschild befand sich auf der Rückreise von Wien; auf dem Bahnhof hatte ihre dort lebende Tochter ihr die Tasche mit dem kostbaren Inhalt eigenhändig auf den Schooß gegeben und nicht unterlassen, der Reisenden eine ganze Anzahl von Vorsichtsmaßregeln mit auf den Weg zu geben. Die Baronin beherzigte die wohlgemeinten Rathschläge auch mit musterhafter Folgsamkeit und ließ kein Auge von der unscheinbar aussehenden schwarzen Ledertasche. Bei der letzten größeren Station vor Paris angelangt, erinnerte sich die Dame plötzlich, daß sie schon längst etwas haben wollte, das sich in dem ihrer Zofe zur Aufsicht Lbergebenen Handgepäck befinden mußte. Um die wenigen Minuten des Aufenthaltes nicht erst vorübergehen zu lassen, sprang sie schnell aus dem Coupö und eilte zu dem nicht weit entfernten Wagen zweiter Classe, in welchem ihreDienerin untergebracht war. Diese verabfolgte der Baronin sofort daö Gewünschte und befriedigt kehrte Madame zu ihrem Abtheil m rück. AIS der Zug sich schon wieder in Bewegung setzen wollte, bemerkte sie den Verlust ihrer Juwelentasche. Sie konnte sich jedoch nicht entsinnen, ob sie diese mit sich genommen oder im Coupö hatte stehen lassen, jedenfalls war weder auf dem Theil des PerronS zwischen den Wagen erster und zweiter Klasse, noch aus oder unter dem Sitz des nur von ihr allein in Beschlag ge nommenen Abtheils etwas von dir schwarzen Tasche zu entdecken. DaS Verschwinden derselben erschien voll kommen räthselhaft und blieb zum bitteren Kummer der . Betheiligten auch ein Räthsel bis auf den heutigen Tag. Was die Baronin am schmerzlichsten bei diesem großen Verlust bedauerte, war der Umstand, daß j?e an dem unglückseligen Tage ihreLleülingsbrosche, die sie fast immer an sich trug, auch zu den auf so mysteriöseWeise verschwundenen Juwelen gethan hatte. Die Brosche repräsentirte eine prachtvolle Miniaturmalerei, die von fünfzig großen, ganz gleich geformten Perlen umrahmt war. Das Schmuckstück hatte einen Werth von vielen Taufen bin und wurde von der Baronin ganz besonders geschätzt, weil es ein altes. theures Andenken war. Man hörte sie oft sagen, daß sie gern auf den ganzen übrigen Schmuck verzichten wollte, wenn man ihr nur daö eine Stück wiederfchaffen würde. Nun ist dieser Wunsch ganz zufällig in Erfüllung gegangen. Einer der Detectivs, die ganz 'aris und dessen Umgebung nach den Sutherland'schen Juwelen absuchten, hatte das Glück, die schmerzlich vermißte Brosche der Baronin v. Rothschild im Besitze der reizendsten Demimondaine des Tages zu entdecken. Mlle. Gilberte de Vernon konnte aber nachweisen, daß sie daS himmlische" Schmuckstück erst ganz kürzlich von einem ihrer Verehrer, einem wohlbekannten, sehr reichen SportSmann empfangen hatte. Die sofort angestellten Nachforschungen haben ergeben, daß diese Brosche, wie einige andere bet einem Trödler aufgestöberte, weniger kostbare Stücke der Rothschild'schen Juwelen schon zu häufig . von einer Hand in die andere gewandert' sind, als daß es heute noch möglich fein dürfte, den glücklichen Findern - resp. Dieben der ledernen Reisetasche auf die Spur zu kommen. öuroxöislkc Rundschau. t : ?rrr!nz Vrükdmkurli. ; B e r l i n. "Der Betriebsdirector der städtischen Gaswerke. Otto Reißner, ist einem Geylrnschlage erlegen. Er er seiner o .v. r. , " l" lr , SS? 69 f n ' SilÄ" ÄÄ; tHt IVItlWV UfcUM Vki I V V. ansangm.-m - Eifersucht jum ' Cenflet hinauZgesprungm ist die 26 : uua vti. vüuiuu iiußi yiy. XUI. 'MiU schweren innerlichen Lerledungen wurde s m einem GäsSwaos f In ein

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jangniß uno einem aji Lyroeriuzl verurthellt. . Provinz Ostpreußen. Jnsterburg. Das hiesige Schwurgericht verurtheilte den Maurer Hermann Kallweil aus Groß-Wischt ecken im Kreise Gumbinnen, welcher seinen 73 jährigen Schwiegervater erschlagen hatte, zu 4 Jahren Gefängniß. Gold dp; ' Verschwunden ist der Post - Assistent Leuchte.' Da die Postkasse' in größter' Ordnung befunden wurde, ist ein Un glücks fall anzunehmen. y 'i ' ' " : ' !Natheüßell Der Knecht Krafzig' aus Olfchowen wurde von einem Gutsarbeiter erschlagen. Eifersucht war die Ursache.-', Neidenburg. Einen jähen "Tod fand der wissenschaftliche Lehrer an der Realschule,- Voigt; als er dieClasse betrat, in der er den Unterricht ertheilen wollte, wurde er vom Schlage ge troffen.. - ' OrtelSb u rg. - Der frühere Kanzleigehülfe Richard Scheffler auS Willenberg wurde von der hiesigen Strafkammer wegen Doppelehe zu einent . Jahre Zuchthaus - verurtheilt. ' - Sen s b u rg. Lehrer Nagel im benachbarten Burfchewen feierte sein 50jähriges Dienstjubiläum. . rrrinzWcslpnußcn. . D a n z i g. Zimmermeister Umlauf beging sein kOzahrigeS Melsterzu?: läum. Eine aus Vertretern deS Bau gewerkeS und' deS Magistrats bestehende Deputation überreichte dem Ju bilar fcen Ehrenmeister-Brief. Das Tischlermeister Grosse'sche Ehepaar feierte die goldene Hochzeit.' -. 23 x i t f n. Mit dem' 1. November stand Lehrer und Eantor Gustav Fl scher 60 Jahre im Dienst der Schule.- , E h r i st b u r g. ' Dem Mühlenbe sitzer Bieber brannten Scheuer und Stall nieder. ' E l b i n g. Bahnwärter Gutzeit wurde in Ausübung seines Dienstes von einer Locomotive angefahren und zu Boden geworfen. Er starb kurz darauf an den erlittenen Verletzungen. Goldene Hochzeit feierten die Eigenthümer Friedrich Lindenau'fchen Eheleute. lltiuz Sommern. Grimmen. Durch Sturz vom Fahrrade fand der Kaufmann Engelke j emen Tod. Der 23 Jahre alte Mann war seit kurzer Zeit verheuathet. K o e L l i n. DaS Schwurgericht verurtheilte den obdachlosen Gustav .Bolter, welcher, eben auS dem Arbelts Hause entlassen, am IS. Juli w Tem pelburg eine Scheune und am 16. Juli in Studthok bei Tempelburg zwei Scheunen in Brand gesteckt hat, um wieder in's Zuchthaus zu kommen, wo er schon 10 Jahre zugebracht hatte, wegen vorsätzlicher Brandstiftung zu 15 Jahren Zuchthaus. Reenwalde. Kaufmann Aaron Nosenthal und Gattin feierten die goldene Hochzeit. Nach VerÜbung einer Urkundenfälschung ist Candidat Burghardt, der zuletzt . auf dem Gute Elvershagen eme Hauslehrerstelle inne hatte, spurlos verschwunden. - ' . .: Rummelöburg. Der an ' der hiesigen Stadtschule seit '23. Jahren thätig gewesene Conrel-tor Schul '.ist nach längerem Leiden im Alter von 55 Jahren gestorben.' knrwz Schleswigs ' , A l t o n a. Altonaö ältester Tanz salon. der in der Kleinen Freiheit belegcne Ascheberg'sche - Salon, '.ist .zum größten Theil ein Raub der Flammen geworden.--- - - - B e e g st e d t. Dem Ehepaar Krogmann - ist ' anläßlich ' leiuer goldenen Hochzeit die Ehestands,. Jubiläumsmedaille übermittelt worden. - Das Ehepaar arbeitet, seit 40 Jahren- bei dem Hofbesitzer Henneberg in Poppen-bllttel.-.'. : .... yHaders leben.' .Jh goldene Hochzeit feierten Johann vom Döhrn und dessen Frau.',' , - 1 H ii f ii in: ; -: Verhastet wurde? ; der Arbeiter Heinrick Schröder aus Hamburg, weil er aus dem hiesigen Staatsbähnhdf - im-Warttsaal dritter. Klasse an' einem fünfjährigen Kinde ein Sittenverbrechen virüben wollte.'-. - - . . n j l d b rfc ? iNach längerem Lei--'MMti d2tUn auiomlnen '': H'4'r'mS d 0 tfv: Ihr öMriges Äitaüm V mii&t TZ SvÄ-fiw if Q.trf,. fC- ftU..T7Ci( r.:. v.,. Mk W semt ütaa mtl JB" ne,nen ß,nitnl-

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Prodiliz Posen. M o a i l n o Aus einer Treibjagd ereignete sich ein Unfall, indem d:r Landrath Dr. Wolff durch einen Schuß an dem Oberschenkel verletzt wurde. O b o r n i k. Aus Rache gegen ihren Sohn, den Wirth Hermann Rieske, hat die Ausgedingerin Rosine Rieske zwei diesem gehörige Schober, einen Roggen- und Strohschober, in Brand gesteckt. Die Brandstifterin wurde verhaftet. I R a w i t s ch. Im hiesigen Zuchthause starb an Herzlähmung der schon sehr bejahrte, im Jahre 1884 wegen Wechselfälschungen und'dergl. zu 15 Jahren, Zuchthaus verurtheilte Bankier ' Skolny aus Jnowrazlaw. Die Ange- ' hörigen Skolny's sind nach Amerika ausgewandert. - P.-cdinz Sachsen. Erfurt. Bon einem Herzschlage aetroffen fiel der 50 Jahre alte Eisen-bahn-Sekretär Otto Berg in der Hopfenzass: plötzlich um; er war' sosort : todt. Der 57 Jahre alte Laternen- ! anstecke? Johann Hergd hat sich in seiner Wohnung, Brühlerstraße Vlo. GL erhängt. ".Motiv: Lebensüberdruß. D ii b e n.7 Bier Kinder der Wittwe Schwiederka erkrankten dieser Tage unter, Anzeichen der Vergiftung.' Ein Mädchen von '13 Jahren starb, nachdem es,-wie-seine Geschwister, die im Alter von 10 und 19 Jahren stehen, Erbrechen und Krampfanfälle gehabt hatte. . Die Ursache der Krankheit hat noch nicht bestimmt festgestellt werden können. ' ' ' ; ' N o r d h a u s e n Auf dem BahnHofe der.Harzquerbahn gerieth der erst vorkurzem aus Wernigerode nach hier verzogene Bahnarbeiter .Schütze zwischen die Puffer zweier' Wagen. Er wurde derart zerquetscht, daß sein Tod augenblicklich eintrat. ' 'rcvmz Hannover. Hannover.' Durch einen Revolverschuß gegen die Schläfe entleibte sich der 21 Jahre alte Banquierssohn Platz von hier während einer Eisenbahnfahrt nach, Neumünster. - Bei einem Ein-, bruchsdiebstahl ertappt? man denBieh-' Händler Wilhelm Diesel. Er erhielt Jahre Gefängniß - . : - Harne-ln. Die Wittwe Ruhe au? ffuhlen-woMelq Hess.-.Oldendorf den . Zug verlassen; sie stieg bereits auö, be- ( vor der Zug zum Stehen gebracht war,' blieb mit den Kleidern an dem Tritt", brett hängenlnd kam unter die Räder wobei ihr be'ide Beine abgefahren wurden. - In. . Oldendorf wurde ihr ein Nothverband' angelegt sodann wurde ' sie in daö hiesige '' Krankenhaus ge bracht, wo sie ihren Leiden erleaen ist. I l f e l d. . Professor , Kühlewem feierte daS Fest seiner 50jährigen Thätigkeit an der Klosterschule: K e. h m e n. Die Ljährige Tochter des Arbeiters HarmS, . die sich in der Wohnung allein befand, goß auf glimmende 'Kohlen Petroleum. Infolge ExplodirenS, der Kanne geriethen ' die Kleider deS Mädchens in Brand. Als die' Eltern ' zurückkehrten, fanden sie eine verkohlte Leiche vor. ,, L'rvmz Westfalen. Münster.- Auf der Strecke Munster - Greven wurde ein Mann Namens Theodor Haverkamp vom Zuge- überfahren. -Der Unglückliche war auf der Stelle todt. : Allendorf. Das Fest der goldenen Hochzeit' feierten die Eheleute Schültken: Amtmann Karl v. Stock hausen ist infolge eines Schlaganfal les im'42. Lebensjahre verschieden. Bochum.-. Die siebenjährig? Töchter des Fabrikarbeiters Daniel Malka im nahen .Bärendorf tränlk' aus ' 'einer mif b-em' Kaffee qefülltrr Kunn, und erlitt dadurch schwere ' innerliche Brandwunden, an denen das Kind geIwroen tu. Dingden. Ein netter Sicheryeitsbeamter ist der Nachtwächter Elsebrock. Derselbe wurde nebst- seinem Sohne wegen . vorsätzlicher Brandst'.s jung in Hast genommen. .Nbeiuproviuz. ... Köln. Der Steinmetzgehilfe Krabel. der ohne Kündigung plötzlich ab. reisen wollte und deir Lohn und seine Papiere verlangte, machte 'auf den Meister Steinus. der - das' Verlangen abschlug, einen Mordversuche Er feuertezwei Revolverkugeln ab und entfloh hierauf. . Der Meister wurde tödti lich verletzt. Der Geselle wurde später verhaftet. , , Aachen. Der seit Januar im hie. sigen Hotel Bellevue angestellte Portier Mattaresi verschwand, als er von, der Kriminal - Polizei verhaftet werden sollte. Er. wird seit Jahren von Bremen wegen Wechselfälschung und Betrugs verfolgt. ' - ; Duisburg. Hier erschoß sich der 29jährige Kaufmann Alex. Eoenen, Sohn . einer angesehenen Gladbacher Familie. Der Unglückliche siänd ün-' mittelbar Vor der. Eröffnung eineS neubegründeten ' - größeren Geschäfts (daS Personal war schon engagirt) un vor der.Verheirathuna. ...Die Gründe der That sind nicht bekannt. , . Aodinz esskN;Nassaa.. ; j Kassel. Der Königliche' Schau, spieler Ferchland am hiesigen Hoftheater jagte sich in selbstmörderischer Ab sicht auö einem 'Terzerol eine Kugel in die Brüste blieb jedoch am Leben, da das Geschoß oberhalb deö Herzens im Fleische stecken blieb und- keine direkt tödiliche Wunde entstand.:., i , . Adels hausen. ' Dem LandWirth Schmoll brannte die mit den gesammtea , . Erntevorrathen " gefüllte Scheune nieder. ' -f . . ranrrurr.? 'Der. . Händler RingSdorf, der vom Schwurgericht am 27. October 1896 wegen Raubes zu siebenjährigem Zuchthaus ' verurtheilt worden war, ist im Wiederaufnahmeverfahren freigesprochen roorden In einem Eoupe zweiter Klasse der MainNeckar Bahn hat sich ein in den ZOer Jahren gehender Reisender Namens Karl Muck von hier kürz vor Einfahrt in die Station Friedrichsfeld erfchof-sen.

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Wer kann es sein mit ...... .

Dyspepsie und schlechtem Magen? Wir sind vkel ,ti nachlässig in Vchanrlung diese? keldcn und wenn wir dazezen c:na thun ist c gewobn lich zu spät. 2?rß)o!d gebrauet man nicht ein kufachet und sicheres Heikn-.ittel

vr. Augnst I$mg Bsmkrggr Trcpfcr, welche daö ganze 'Tysiem ändern und wolil thuend aus den Tlagen elnksirkcn

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KURItRtN VtRSTOPrUNQ Oy m:f.tm 2j;inclte::tfic S!aa?c. V r a u n s ch tt e i g. Im Untersuchungsgefängniß Hat sich ein Häftling Wiedenroth , welcher nach Hannover transportirt werden sollte, an ' seinem Halstuch erhängt. Die Maschinen Fabrikanten N. Karger und Hermann Fröhlinz wurden von der Strafkammer des Landgerichts wegen , Steuerhinterziehung durch zu niedrige Selbsieinschätzung. zu 14,700 bezw. 14- ! 275 Mark Geldstrafe vertheilt. Aetcherove.' Das vzahrlge Söhnchen des Maurermeisters Orf'gerieth in das Göckelwerk einer Futter schneidtit'.aschlne und wurde total zermalmt. Goths. Hier in den Anlagen wurde der Candidat . der Medizin Brandt aus Würzöurg mit , einer Schußwunde im Kopfe todt aufgefunden. Er soll sich das Leben genommen haben, um hier durch Feuer bestattet zu werden. Grobensee. Auf dem Gehöft des Landwirths Lartholomäus kam Feuer, aus, das auch das benachbarte Schulgebäude arg bedrohte, aber schließlich auf seinen Herd beschränkt wurde. - Man befürchtete, daß der Ve sitzer des Gehöfts, da er nicht zu finden war, in den Flammen umgekommen sei, derselbe stellte sich aber Ab:nds dem Landgericht in Eisenach und gab an, daß er sein Gehöft angezündet habe; da sein LOjähriger Sohn ihn mißhan delte und ihn aus dem Hause haben wollt,, babe er daS Haus angezündet, damtt sein Sohn nicht in den Besitz desselben komme. M a l i t i ö s. Du hast gestern über unseren Büreauvorstand gesagt, daß er nichts versteht!- Nun, ist das etwa eine Verletzung des Amtsge heimnisses?" ,,, 0100 Belohnung! $100 . Die Leser dieser Z,tung wervtn sich freuen zu sahreo, laß c acnmiUne tlne gesüichkele Krankheit giedr, welch r oic Diiffenlkyasl in au' ihren Sluft zu heilen im Stande ist; Hall's fta larrh-Kur ist die einzige j'tzk ter ärzt. lichen Brüderschaft dtkaanle poftiive Kur. Katarrh erfordert als eine Con. ttlkutionökrankhe't eine eoaVttutloneUe Vehandiüvg. . Hall'S Katarrh - Kui kv'tb innerlich genommen und nrnft direkt äufda Blut und d,e schleimten Odeislächkn dS Systemk, dadurch die Grundlage der Krankheit zerflöiend und dem Patienten Kraft , gebend, in dem sie die Constltulion deß Kö pers iusdaut und der Natur in ihrem Werke bilst. Die S'genthüner baden io viel Vertrauen zu ihren Heilkräften. sie einbundert Dollars Belodnung für jeden ffall anbieten, den sie iu fu riren verfehlt Laht Such eine Litte von Zeugnissen kommen. Man adreffire: - - . , g. 3. d h c n e ij & ff, o , . Toledo. O. Verkauft von allen Vpothekern. 7ö Ets. ...... Hall'ö Familien Villen find die

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