Indiana Tribüne, Volume 22, Number 79, Indianapolis, Marion County, 7 December 1898 — Page 1
0 . A r1S W rlO A 00 rv W kS '.AA f0 xfV ii i i - V O W V y w :::W v3O Office : Sto. 18 GöD cUaba Orrajze. Telephon 1171. Jahrgang 22. Indianapolis. Zndiano. Mittwoch, den 7. Dezember 1898. 5?oi79
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Großer Weihn chts. Markt de Nhöve-Ner-eZns
,um Ceftia krt Protest. Diakonissen - Hospitals in Tosaiisoon Hallo, m7., 8. und V. Dezember. Mahlzeiten, MttazS und Ktend?, 25c. Zum Schluß : Großes Konzert gegebe vo der ?eck' Boys Brgide Band und ze zZenn der BOY'S BRIGADE. Eintritt ..... 25 Cents Nächsten Sonntag Abend 3 Uhr . im Auditorium deS Deutschen Hauses, Vortrag des Hrn. Phil p N pp 'port. Thema: Einiges vber die Bibel, d't soz atttt vStnrt tungen und tt Xf ligion der He ,2er. Uattt b spleik Ui Coe'a'ea Lnrverei ttt tritt frei Jetzt ist die beste Zeit Ihre Sch irme - f - Weihnachts - Geschenke auszuwählen. Wir ftravirm sie kestmfrei und legen sie für Lie zurück. 6?i' . Ü ! 'K-'"" Okeinen Freunden und Bekannt zur gifälligm rjn e, daß ich da JEFFERSON HAUS, 115 129 Ost oul& Slrahe, übernommen habe. uiib mich freuen werde, sie daselbst zu begrüß,. BoarUnghaus mit echt deutscher Kost. cht'lNffSvoll, Geo. Peter U&rnmerle. The Union Trust Company Itl&t Selber aus runtchentt)um in btr S'flfiN sie auch uf chtakter, g?ge viSöta. Zinsen tul. Borger sparen QM& wein sie sich direkt an die Comvay enden. Die Company brmill-,? Zinken auf S'ld p. siten.dte zu i'ßld eine - Zeit aemat melden d ack erfolgter njetze oder m rlner feiste fetter 3-tt utüifleioflet wrren d war SH red der ganzen Zeit nährer.d Her diksel" depontrt wäre. Für gcroiltc, brnlniftn toren un, X ulei l oonLigen,hum märde sich 'te Somoa' v all ein p ffenderl tz ,ur Deovlruna (Selbem tirocifen ; sie nimmt kie lepo fiten, elche aus verlange sofort auzu,ahien sind, och mactt sie ank eschfte. rrnJd und Truü'Lalaze erden soa rat giht'le und sind Von ten CfiUal der Cra pan getrennt. Einbezahltes Kapital $600,000 Ueberschuß-Zond 105,000 Office: (Tekäude der SeseMckaft) o. 118 und 112 Cft Market Str. V tarnt : J,h v. voll'day, VrZstdet. Vdd'son ( H tt3, l.CictttaHftCRt. Henrtz GUcl, i Llyäftdet d ech,mist. H. z. Nolch ekn,ar. Werö'ilWSliiilui r. .ty .tu.tiSL iX. W&&Zs'M .f . f M-y J vt' r -Z-iBj T lmmww nr rj&T sicJsnböpMeV, Ossiee: 26 Süd Delavarestr. Ct&Se , 220, ZZ. 2U, 220, 228 Ost Pearlstr. Telerhon 911. Offen lai und Nacht. Coke. Coke. . 2Jn Cl(utpcn vu zerkleinert. xisut O, eu ike l d Ofsi Ut End'polis &as Co.
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Lditorielles.
Zn New öork ist vor einigen Tagen da iünfzehnftöcklge Gebäude der Home ßifc 3nf. Co. vollständig auSgedrcnnt. Die Ieuerwebr, so lesen wir in ei nem Ntk? Jorker Blatte, stand uf der Straße mit einer ganzen, langen Relhe von Dariplspritzkn und Wasserlhürmeu und spulte flott draus lol, aber ausrichten konnten sie nichte tein gar nichi, gegen einen solchen Gluthosen, eine solche kolossale geuersäule. Dte Anstrengungen der Sprltzenmänner nahmen sich geradezu komisch auö, als wenn Zwerge versuchten, den brennenren Palast eineS Riesen zu löschen. Die Wasserstrahlen, welche stark genug find, einen Elephanten umzuwerfen, reichten nicht bis zum sechsten Stockwerk und hatten aus baö in dem großen Gebäude vrasselnde und brüllende Feuermeernicht mehr Einfluß, alö wenn selbst der größte Jnkee in einen mit brooelndem Slsen gefüllten Hochofen soucken würde. Das Gebäude hatte eine 55 Fuß lange Front und sein Giebel ragte 256 ftuß über dem Troltoir empor. Die innere Konstruktion b, stand auö Eisen, die äußere auS weißem Marmor. Die Architekten die eS s. Z bauten, behaupteten, daS Gebäude sei absolut feuerfest. Nun mögen ji Mauern und Wände eines Gebäudes feuerfest sein, wie aber der vorliegende Fall beweist, können Thüren, Fußböden, Teppiche, Möbel Waarenlager u. s. w. u. s w. hin reichen, einen Riesenbrand in einem solchen Baue zu veranlassen. Da daS Feuer in einem Redenbause und nicht in dem , Gebäude selbst auöaebrochen war, hatten die darin btsiidlicheu Menschen genügend Zeit dasselbe zu verlassen. Aber der Fall beweist doch, daß für solch bohe feuerfeste Gebäude die Feuerkgefahr ebenfalls vorhanden ist, daß sie die Sicherheit gefährden unddaZnicht . g, stattet, sein sollte Häuser zu bauen, deren höchster Vunkt nicht mehr durch einen Wasserstrahl erreicht werden kann. Au der Botschaft deS P'ädenten ist ersichtlich, daß am 20 Juni 1893. 992 714 Namen sich auf der Penstonklrste befanden, 18 000 mehr als im Jahre vorher. Bezahlt wurde wahrend deS Fiskaljahres 1898 die ungeheure Summe von $144 651, 879 80 für Pensionen. Bor dieser N'elenlumme siebt man erstaunt still und fragt sich, was für sonderbar PenfionSgesktze wir haben und wie änderbar breselden gebandhabt werden müssen, wenn 33 Jahre nach dem Kriege nahezu eine Million Namen aut fcr PenfionSlistk siehe und wenn die Z'dl noch immer im Wachsen ist Eine solche Art der Penfionirung hätte jedes andere Land längst dankerott gemacht. Gewiß wird man immer damit einverstanden sein, daß Derjenige, welcher seinem Lande im Felde dient und dabei an seiner Gesundheit und an seiner SraerdSsähig'elt Einbuße erleidet in liberaler, sogar höchst liberaler Weise durch Pension entschädigt wird. Ebenso ist eS N'cht mehr als recht und billig, daß wenn ein Gatte oder ein Familienvater in den Kriegsdienst tritt, oder Einer, der betagte Eltern zu ernähren hat, und er sinket im Felde oder später in Folge von Wunden oder Strapazen seinen Tod,. daß seine Hinterbliebenen pevsionirt werden. Ob aber irgend welche moralische Verpflichtung besteht. Wittwen und Watlen eines Soldaten zn penstoniren, welcher nach seinem Auitritt auS der Armee heirathete, daS kann man doch füglich bezweifeln. SS ist offenbar, daß hier ein Mißbrauch getrieben wird, der dem Lande Millionen kostet und daß viele Heirathen geschlossen werden in keiner anderen Abficht, alS um irgend einem Frauenzimmer eine Pension als Soldatenwittwe zu sichern. ES ist gewissermaßen als setzte die Ne gierung eine Prämie darauf, kranke oder verkrüppelte ehemalige Soldaten zu heirathen. Es ist absoluter Unsinn! Die Frau, die von ihrem Manne, der in den Krieg zieht, verlassen wird, hat sicherlich einen moralisch berechtig ten Anspruch aus Entschädigung. Die Frau aber, welche Jahre oder Jahrzehnte nach dem Kriege einen penfionieten Soldaten heiratbet, die bringt
doch dem Vaterlande kein Opfer?
Diejenigen, welche wirklich Pevsio i
verdienen, könnten noch viel liberaler behandelt werden, wenn nicht so ungeHeuer viele Millionen aus schwinde!hafte Weise dem Geldbeutel Oakel SamS entzogen würden. Natürlich legt der kürzliche Krieg auch neue PensionSlasten auf. 3 demselben fanden 23 O'si,iere und 257 Mavn der Armee und 17 von der Marine ihren Tod. Verwundet wur den im Ganzen 1663 Mann, einschl Ossiziere. Wie viele spä'erhin nach weidlich durch Erkrankung sich perma nente Leiden zugezogen haben, wie viele in den tropischen Inseln sich noch solche Leiden zuzrehea werden, wer weiß eS ? Aber eS wäre gar nicht unmöglich, daß in zehn oder zwölf Iah ren hunderttausend Namen auS dem Kriege von 1898 auf der PenfionSlifte st. he. Ob hier jemals eine vernünftig Reform eintreten wird? Bei der Feigheil der amerikanischen Politiker ist das noch auf lange hinaus zu bezweisein. I)i(il)lnid)inf)leii. Wetterbericht. Kalte, schöaeS Wetter beute Nacht und Donnerstag. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 35 Grad, niedrigst, 18 Krad. . . Ha a i i. Washington, 6. Dez. De, Präsident legte heute dem Congreß den Bericht der hawaiischen Commission betrissz der ans der Inselgruppe ernzuführenden Regierung vor. Dieselbe ist ähnlich den in unseren Territorien eingeführten. CS wird bestimmt, daß die Verfassung und die Gesetze b?r Ver. Staaten Geltung baben sollen. was dem Import asiatischer Arbeiter ein Ende macht. Die wichtigste Bestimmung ist wohl die in Bezug auf das Bürgerrecht. , Da heißt es : All, Weißen, einschlleßt'ch Portugiesen (?) und Personen asrikaaischr Abkuns. und alle Personen hawaiischer Rasse aus väterlicher oder mütterlicher Seite welche Bürge? zur Zeit der Ann,Zio waren, werden hiermit als Bürger ter Ver Staaten erklärt." Kein Schadenersatz. Chicago, 3ll . 6. Dezbr. Die flanzöfische Regierung hat bekanntlich ,n Nomen verschiedener französischer Bürger, welche nach der Weltaudnel' luvg im Jackson Park durch den Brand deö Industrie. PalafteS derselben iu bren Egentbum-Znter,ssen gelchädigt worden waren, gegen die WeltauSKellungS.Gksellscdaft eine Sckadenersah. Klage angestrengt. Richter Sroßcup, vor welchem der Fall zur Verhandlung gelangte, erkannte ten französischen Ausstellern für tbeil zerstörten, tdeilS bestätigten Waaren Schadenersatz im Betrage von $57.760 zu Vie udttellungs - Gelell'chatt hät'e nun, aus Gründen intervationa ler Höflichkeit und auS Rücksichten der Gastfreundschaft diesen Betrag auch gern befahlt, ihr Anwalt aber, Herr Edwin Walker, machte geltend, daß in GefchäftSsachen die Gemüthlichkeit aufhöre und wenigstens festgestellt werden müsse, daß der Anspruch der Franzosen kern gesetzlich berechtigter sei. Sk wurde demnach gegen Richter Groß eupS Entscheidung Berufung eingelegt und wirklich hat nunmehr ter BundeSUppellhof die Svtschetdung deS genannten Richters umgestoßen und erklärt, daß die WeltaueftellungS-Gesell-schast nicht verpflichtet sei, den franzö sischen Ausstellern ihren Brandschaden zu ersitzen. Abgegeben worden ist diese Entscheidung von Richter Sho Walter. Die eifißer Sarlan und WoodS Pflichten seinem Urtheile bei. Ut Ueberraschung in Massa chusetts. Boston, S Dez. Die Munizipalwahlen in sechzehn von den 32 Städten deS Staates brachten zwei große Ueberralchungen. Zn vrockton, vo bei der vorigen Wahl 00 Mehrheit für die Lizenfiruvg vo Wirth schaslea erzielt wurde, wurde diesmal eine Mehrheit Bon 2100 dagegen abge geben. Zn Haverhill siegten die Sozialifteu über alle anderen Kandidaten und wählten den Mavor und mehrere Mitglieder der beiden Zweige de
ffWII die Karolinen i ü t.
j Berlin, 6. Dez. Die Deutsche Warte" will auS hoher Quelle unterrilhtet sein, daß Deutschland die Ha rolinen nicht haben will. Der Prozeß Ziethen". Berlin, S Def Um die WieHerausnahme deb Prozesses gegen den Varbrer Ziethen zu fordern, war von Dr. Smil Aronß. Friedrich Spielha - gen, Gerhardt Hauptmann, Moxmtion . . Salden, den Reichstag. Abgeordneten roemel, Dr. Pachn'cke, Dr. Röftcke und anderen eine Versammlung eraberufen worden. Oberst Lieutenant a. D. von Egidy, der Reichstag. Abgeordnete Liebknecht, der frühere Privat - Dozent und Sozial - Politik r Dr. Jastrov und Rechtanwalt Vollrath hielten Ansprachen. (Ziethen wurde vor mehreren Jahren der Ermor dang seiner Ehefrau schuldig befunden Trotzdem hielten die Familienmit glieder und ein Tbeil der Presse hart näckig an seiner Unschuld fest, aber olle Bemübunge, eine Wiederaufnahme deS Prozesse herbeizuführen, waren bisher vergeblich. Nun ist die Agitatiaa hierfür von Neuem in Fluß gekonmen ud zwar hauptsächlich dadurch, daß der Anarchist Landauer öffentlich die Behauptung aufgestellt hat. daß Polizei - Kommissär Gottschall Beweisstücke in dem Prozeß -ge-fä'lcht habe. SS handelt sich dabei speziell um Llutspuren auf einer Manschette , .. Die Eröffnung de. Reich tage. Berlin, S Dez. Der Kaiser eröff ,itte heute den Reichstag. Nach Erwähnung verschiede, er Vorlagen, darunter der für die HeereStzermebrung sagte er. die Beziehungen zu allen fr,, den Mächten seien unentwegt freundliche. und die Bestrebungen der Reichsregierung darauf gerichtet, sie so zu erhalten. Darum habe er auch 'mit armer Theilnahme de großherzigen Vorschlag de Ziren,' welcher diese Ziel im Auge habe, beigestimmt. Bezüglich der Anti - AnarchistenKonferenz in Rom sagte der Kaiser, vie Bereitwilligkeit, mit welcher fie von den Mächten beschickt worden sei, recht, fertige die Hoffnung, daß die Berathuigen prartifqe vlefullate ergeben warben. Zn dem Krieg zwischen Spanien und den Ber. Staaten sei strenge Reutralität beobachtet worden. Der Orientreise that er Erwähnung. indem er sagte, er hoffe, die glänzende. hm vom Sultan und dem türkischen Volke gewordene Aufnahme werde dem Pr stige und dem nationalen Interesse Deutschlands förderlich sein. In der Besprechung der KolonialAngelegenheiten erwäh"te der Kaiser die Maßregeln zur virlhschaftlichen Entwicklung Kiau Tschau' und sagte. die Bemühungen der Reg'erung seien daraus gerichtet, unter Respektirung der Rechte Dritter, die Handeltbezied-. unzen zu China, welche täglich im, l.n b.g..ff. s.... , 2. .r - jniBciuuM - or.
wird der Leautaütuna durü den.ysf?;f m bnUatn. Auf eine 5Zei-
Neichktag empfohlen. ' . . ' Da, Centrum- Mitglied Singen . t.-x., a.x k .f brachte das Hoch ans den a'ser au. uch die Antiftreik . Borlage wurde .1 vo aiser in der Rede erwähnt. - Herr Singen al Altervorstand erSssa.I. nach d,m UiSr.n d.r K.d. im m ....d.. ch.,s.. .44 hnj im ttyVlagsgevauoe. öuq nachdem die üblichen Formalitäten erledlgt waren, trat Vertagung bi ittwoch ein. Die Mutter deß König. Otutt g a r t, s. Dez. Die Mutter de König, Prinzessin Friedrich, ist gestorben. Der Friedensschluß. Vri, 6. Dez. C ik nicht un. wahrscheinlich, daß der ffriedenvertrag .... x v: .r. et) . x . . 1 1 uugi itjs uvbjc unicriciqnci di. " Da, Verlange der Spanier ihnen für , . , t ' . ' ehti Jahre gleiche Sch.ffahr rechte mit Amerika in kubanischen und porto?tlfA.n Cimtrin T.n HxtH i m iiuiuiHuunui baxtt jntaffjtlsitlen. g ouxtt iu 8.tUleu. bi. j.fanj f. rc.ik.. k. or? , - tt . Oolda en von Manila aus Konen d.r merikaner znrückzubesöedern, dagegen giebt Spanien alle polit'schen Sekangenen auf Cuba, yorto Rico und den
allerlei.
. JndemOrtehapeltown m Warren County, Tenn., wurde ein harmloser Bürger, Iahn Smartt, in orutaler Weise durch Weibkappen" gelyncht. Diese hatten dem Sohne des armen Alten, Mark Smartt, eine AufLiderung zugehen lassen, daß er das Counlh verlassen müsse. Zu später oenouunve kamen 23 Weiklappen M.j; v.. amii V.a c-s.. r. - .. JTm 5 i nach der Hütte des Opfers. Sie befab len.dem Sohne, aus dem ause heraus I 9it fflmrn itrX s? . w..:..i. - . iwciijcuc, begossen sie eine Seite, der Hütte mit Kohlenol, zündeten dieses- aber nicht gleich an. sondern sie - pflanzten eine brennende Fackel neben dem Hause auf. Der alte. Smartt glaubte, die Hütte stehe in Flammen, und stürzte aus derselben in den Hof. Dort schössen die Wnfefapprn" auf ihn und tödteten ihn auf der Stelle. Dann ritten die Mörder sckleuniast davon. A-lS der deutscheFarmer August . Gustka von Washington Square Abends mit seinen drei Kinoern,, zwei Mädchin - und einem Sohne, vom Markte heimkehrte und das Geleise der Long Jsland-Bahn nahe QueenS passiren wollte, wurde der Wagen von einem Zuge getroffen und zertrümmert. Gustka und seine drei Kinder erlitten lebensgefährliche Verletzungen. Gustka fuhr auf das Geleise, als der Wärter schon den Schlagbau'm herablassen wollte ; er versuchte, zurückzufahren, aber es war zu spät. Die Collision erfolgte und die Insassen fielen auf daS Bahnöett, aber nicht' vor dem Zuge auf daS Geleise. Zugführer Williamson brachte sofort den Zug zum Anhalten und das Zugpersonal kam dem Farmer und seinen Kindern zu Hilfe. Gustka'S Sohn war am schlimmsten verletzt und starb im Lause der Nacht. Die Verwundeten wurden in den Gepäckwagen gehoben und nach Hempstead gebracht. ,18 1 1 ch ir i u n d t n "t st der Kassenbote' Jamard, der mit 35.000 Francs Wechseln von ' seinem Hause,, einer großen keramischen Fabrik in Paris, sich entfernt hztte. Gegen Abend erschien ein Kutscher mit einem Briefe bei Frau Jamard. in dem Folgendes stand: Meine theure Maria! Ich bin ein Elender. Ich habe soeben im Rennen den grcten Theil des mir anvertrauten Geldes verloren. Ich sende Dir 300(7 FrcS. zur Erziehunz unserer Kinder und einen Wechsel, den ich nicht einkassiren konnte. Ich reise in's Ausland; in fünf Jahren kehre ich zurück.' Ich werde Dir schreiben. Louis." In der That waren 3000 Frcs. und ein Wechsel über 4600 Frcs. dem Schreiben beigefügt. . Danach würde man annehmen müssen, daß eine gemeine Unterschlagung vorliegt. Die Sache liegt aber nicht so einfach; es ist nämlich zunächst festgestellt worden, daß Jamard um 12 Uhr in einem Hause dsr Rue des Archives und um 4 Uhr im . Bon MarchiZ einen Wechsel einkassirte. Es ist materiell fast unmöglich, daß er in der Zwischenzeit in dem weit von diesen beiden Adressen entfernten Vincennes, wo die Rennen stattfanden, sich längere Zeit aufgehal ten haben kann. Ferner ist Jamard nie ein Spieler gewesen und hat schön Summen bis zu 300.000. Ftcö. an einem Tage einkassirt, ohne sich irgendwie haben versuchen zu lassen. Das Allerseltsamste aber ist. dafc die Schrift deö Briefes keinesfalls die Jamard's ist. Man glaubt daher, dah ein Äer brechen vorliegt, das man durch diese Mittheilung an die Familie noch besser verhelmltchen zu tonnen glauott. I ZL sich auf den Mädchenhandel nach Südtungöanzeige, durch die junge Mädchen 'zu angenehmen S v rv.i. io:(i.:ii Cnuha. I rn, ICIUCIC iuj vic xouyi.iyt yujiv . ' M m'r v kZ.s? sck,riftlicke Aufforderuna. sich in einem VzJm UUll AJIUIIVI HtIV, VWV. V ause u Saint-Josse-ten-Noode zu stellen. Dort wurde sie von der fran,st,qen Jn,zerm m, ...
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mt B. vor und bot dem jungen Mäd. chen eine Stelle in London an. Beide reisten noch desselben Tages dahin ao, und zwar in Begleitung zweier ande . . 7 ii tz . - - , ren Belgierinnen von 1 unv iv Jay ren. In London wurden die jungen Mädchen in einem Gasthof unter falchen Namen untergebracht. ' Da man hnen außerdem täglich 20 Francs für bren Unterhalt gab und von einer bevorfilchenden Reise nach 'Süd-Afrika sprach, schöpfte öonorine G. Verdacht und telegraphirte an ihre Eltern. Ihr Vater traf noch zur richtigen Zeit in London ein. um der Entführung sei. ner Tochter vorzubeugen. Die beiden i,,. Ol7nKrf.n ItnlS srFinrr slitf L Ort , & t sC & M &k A A m W g"v SmV nen. daS m einem Laden Gehilfin war, sich durch die Vorspiegelungen eö Käufers bewegen lassen, sich der TTiCi sO a4 OiitiVtnn Tf5itfrfVt.ri . iiiin u uuj ,viivv .vinwynv,m , . . . . rr r" f r M an nat non trnti Pnivniio, 'F !?6ÄÄeJ gelockt worden. Der Polizei m Brusl ist in den letzten Monaten daS Ver. schwinden zahlreicher Mädchen ange. z::gt worden, die muthmaßlich in die Hände von Seelenverkäufern gefallen
sind.
Külöete 2(0 Jahre.
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-.n jOR -Cy'i& LNlH.r. Mary LeuiS. Frau eine promi. ZßJf nerncn ZZarmerS UN VhltnkiklUt unter w allen Brw"d ,ern nahe Belmont. N. . schreibt: .Seit 27 Jahren litt ich forwahreud an nervöser Erschlaffung und bezahlte arofze Geldsumme für Toktoren und angezeigte Mittel ohne Abhilfe. Bor drei Johyen wurde mein Zu stand beängstigend, der geringste Lürm erregt micy un machte mich nervsz. Ich konnte nicht lasen und hatte eine Anzahl verderblicher An jjillt und wurde allmählig schlimmer. Ich begann Or. Ailei' Aestsrative Rervine und &trtcn unh Leber'Pillen zu gebrauchen. Anfang? schien die MedNin nicht iu wirken, aber nachdem ich einige v,a,cyrn genommen, trat cnderung ein. ruhte Rächt deffer. mein Appetit bessert nahezu wieder gänzlich gesund, wie eine Person me,nek AlterZ eS erwarten kann. Sott legn, flT, I f . a I tt . . I . Uno 13 dkiano mia dato wokl,r: mm k, iA r. xmics rroine. Dr. MtkeZ' Mittel werden durch alle Apotheker verkauft unter tner positiven Garantie: die erste Flasche nützt oder das Geld wird lurückerstattet. Buch über die Krankheiteu dZ Herzenk und der Nerven frei. Adresse: . ' . 'SrT y r.-.:ictf f rjervinoi Nsstores 5 SQktZ, vvv '-UUJs Dr. M i l 33 i c a ( Zo., EUHart. Jd. l? i ne Eheschlief-ung mit romantischem HIntc?grunö fand jüngst in der City Hall zu New York statt und zwar diejenige zwischen der hübschen gluthäugigen Italienerin Filomona Motta und ihrem Landsinnnn Dominica de Lucca. Filomena war ein sechsjähriges 5c':nd, als Dominica aus Italien nach den Ber. Staaten auswanderte. Er hatte d.is Mädch?'.'. seine kleine Braut genannt, und sie hatte lachend versprochen, ihn h:irathen zu wollen. Filomena hat Wort geyZtten und war, letzt 19 Jahre alt. mu Zustimmung ihrer Eltern nach Amerika gekommen, um ihc als Kind aeaebenes Versprechen einzulösen. ' Die Lungc kunwandererm, welche, von. ihrem Zu? künftigen in der,Barge Office erwartc war, wurde von einem Beamten dc Jmigrations Bureau nach der E.. Hall begleitet, wo der verhangnchöo.. Knoten geschürzt wurde. Daß Personen auf u r. rechtsmabige Weise erlangtes Ge. ron Gewissensbissen gefoltert. auZ liefert, kommt nicht feiten vor; ahr der Fall des 31 Jahre alten Thoma. Earlerh von No. 34 Bowers Ctraz. Jersey City. N. I., dürste doch veremzelt dastehen. Als , 14 - jähriger Junge, also vor 17 Jahren sthl er in: Laden des Fleischers August Bastidy l No. 373 Bowers Str. ein Portemonnaie mit $3! aus der-Lademasse, t m wayrenv ver üieiiajct von oem im Zause arbeitenden Plumber in dcn Keller gerufen wurde. Dieser Tage kam Earlery in's Stationshaus ds 6. Bezirks und theilte dem Noundsman Higgins mit, daß er d:m Vastidy das gestohlene Geld zurüc!erstatten wolle. Befragt, warum er dies nicht früher gethan, erwiederte Carlery, daß er sich bor dem Fleischer gefürchtet habe. Man rief Bastidy und. derselbe nahm das Geld in Empfang. Carlery wollte auch für das Portemonnaie 50 Cents zahlen, dnch nahm Bastidy das Geld nicht an. j R b e u m a t i s m u im Rücken. u"e rn uenrnn iivoaen nnrr nAnnnlnfn nH.h ' 7" . " v " durch ,u viel Säure im Blut. Aood' ' ' . Sarsaparilla Heilt Rheumatimuö. Hood' Villen find die beste Abfübr.und Lever-Medizin für JamiI 1.1 nTIi r w 9 r . I " m ew tore (Qtöblirt 1853.) ! . . ilfrrP TlTtist. I genee sr ri. 47c die Yard. 44;öllige ganz wollene "brocaded ranue jlucd egui. oöc iüJaote " - auf dem mittleren Bargair'tisch. Donerstzg. Da 6 Sard ein leid machen, so meint diese, daß Sie ein moderne Ol.U t..f .t viciv uctuuiuicil Ivanen lur ' 82.82. Wollen Sie einte ? i ,,'
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