Indiana Tribüne, Volume 22, Number 78, Indianapolis, Marion County, 6 December 1898 — Page 3
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v h vwmk .mvigiiiiaup tpcira, va Nlcht dazu im stände war ohne (äid. I pre von heikem Nasser. Chronische Werstovfuna Jett sieben Jahren vrachie mich in dies, schrecklich' Laze; wahrend dieser Seit hade ich 2eS gethan, no. ' von ich horte, aber keine Hilse gesunbt; so war mein Fall. biZ ich anfing, aicatci zu aedrauchen. Ich habe letzt in tni dreimal tätlich Studl. und wenn ich reich wäre, würde ich 100 für jede? Mal et den. ei jolche Hilseis.' Bö Intet 2. ut lüS9 Kugelet.. Tetrvit. Mich. .Ginmal fctti 4A 1 Baflenelm, fdjmatf&aft, tcirMam. eametfen gut, tdu tat, mamen mr trank vvrr IcöTrndj, verursache keme Echmerze. lOc.Zc.toe. Heilen Berstopsnng. Hlf Kmtij Crnapaaf, Chirurg ÜMirral, Sw lock. 822 Die Office vr? Dr.H.PI19K nd Dr. ( OLE, befindet sich in No. 24 Ost Ob'w Straße. XT Telephon No. 927 wie bisher. Dr. Louis Burckhardt, 910.1134 SÜ) Meiidiu!, Straf;?. Dvrech stunden: 8 9 iRexo enZ und 7 SeaS. Willoughby BloeV. 224 Nord Merrdian Straße. Sprechftnnden: 2 4 WaAmiitcB. ar- Tel. szs t. Dr. I. Wühler, 120 fi jUcÄurty Str. SfrechswnVen: ?. m Ur Vcrm. ; 2 IM 3 i r S-echm.; 8 diZ U?5 denfc. Telephon 1446. ?reS?de: Sonr.tagZ kbi Vormittag. C. CEVBliTO, Deutscher Qaim Arzt. Sc. 3i ;örfc nffcloania Sir. vo$ lrb aas arjütainit, WALTE il FRANZ, Zahn-Arzt, No. 90 Ost Market Stütze. Coffin Ire?. Zimmer 43. O-si,Stunden: Sdi,12m., l bi,5m.. 7 bi Ab. Sonntag von 10 Uhr rn. bi S.Ubr m OHmlfi MÄ RIPANS TABüIES tre intcndccl A r ch:Idrcn, hdk and all who prtfer a rr.eilcine disgulsed as centectioncry. They Vnay now be had (put tip in Tin Boxcs, scvcnty-twb jn a box), vn. twenty-sive cents or five boxcs for onc dollar, Any t!rugg'st will get theni ts you in3ist, and they rnay aivrays be obtained by rctnittxns the pnee to ThcRipansChcnJcsl Company tn ir kI" - r wRuct: . rMMZ BO YEARS' -t rrvprniENCE mm i Trade Marks DESIGNS . rriv Copyrights &c Abtvba ttiifa2 ft rtetch ind fleacrlptlon xctf ntaSmruia f or optnlon fr whether aü ffTlntToSTu proSbly ritnt.ba. CommunlcUom Krtct y oonfld.ntIAL nandbook on f UtnU mm fria! . Jidwt ency for Eg2n Patank takea thronsh Murn to. mo.vw ntetat notier wltboot chTve. In Ui Sclentific American. Kiu ÄwmSntliML SoidbjaU Mw.dwlera. r.ÜII!l&Co.38,Broad New York 1 Brinäi Offloiräa V WaaUln. D. C. gTlrTtlrrarrtlT i U Das Deutsch'Anttrikanischt IBGlitsbuPBau I öotoriat con E.MAKUKWOKTII, 532 Vine St , Cincinnati, O., ist anerkannt das älteste, eitverbrei teft und udnlässigste in m-rika und Deutschland, und cSLt Ansprüche auf Erbschaften und Rechte, kann man vntrauenkvoll in seine Htnde legen, und versichert sein, daß die kleinsten, vie die gröölm vollm'achtsAufträge it gleichem Eifer und genauer Recht? kntniß prompt und gewissenhaft er kdigt vrdtn. CiicWZiClfll vermisster Erben v(r ö4ltt?ch ts bUftw CUta itnaict. ITlrM. Adoüpla .'JFrey, I .011 Irtvlom Eigüt.) Totary Public, Translator CorrespOiident etc Ko. 970 West Walnut St. TsVs BlaV St C" M. Gierlre, Qtvltött " 4H Ost SJlcScttq Stt. ESe Last Up Stairs. fterr l ViRSpank, 7 , IaiaTLt2 ti!isi C.;i!'IW fiX Oi4 530U
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Äte uUm? 5elenü. V V y J w w SZS 1 " . ; ' iccman von Alexander Baron von ÄodeitZ. (ftortjetzung.) Sie schien körperlich noch gewachsen mit dem neuen Rang, ud aus ihren wunderschönen Augen blitzte der helle Triumph. So hatte sie dennoch erreicht, was sie erreichen wollte! - Sie war dennoch nicht an dem zweierlei Tuch zu Grunde gegangen, wie ihr Mütterlein ihr prophezeit! Bitte, Frau Moldauer, noch ein Stückchen von dem Blatz!" (Kuchen.) Die Moldauer war sehr gnädig. Man hatte ihr, als der Aeltesten, den ; Ehrenplatz auf dem grünen Ripssofa angewiesen. Sie ist also doch nicht zu dem alten Eisen geworfen, weil sie . D." ist! Schon die Einladung mußte sie mit der Hubert aussöhnen. Gerade die Andern hatten sie fallen lassen, sowie sie die Feldwebelin abgelegt. Und mit einer gewissen Wehmuth spähten ihre stets krankhast gerötheten Augen in demRaum umher, den sie selbst vordem bewohnt. Reben ihr auf. dem Sofa spreizte sich die Regimentsschneiderin allein schon ihr pompöses braunes Seidenkleid beanspruchte den Platz, obgleich die Wallmeisterin an Rang die Aeltere war. Aber das frilche, prachtigeWe'lbchen verzichtete gern auf diese Bevorzugung. Als man sich vorhin gegenseitig auf's Sosa nöthigte, ganz nach der Art der Offiziersdamen, hatte sie den Rangstreit einfach mit dem Ruf abgeschnitten: Laß wir lustig sein! Das ist die Hauptfach'!- Und sie setzte sich und rückte mit dem Stuhl dicht an den Tisch. Kaffee her ich verdurste! Vom Riechen wird man nicht satt!" rief sie lachend. In der That duftete es köstlich nach Mekka. Bald erschien auch der Vursche, sauber und geschniegelt in seiner besseren (Zarnitur. Alles staunte ihn an wegen der Geschicklichkeit, mit der er sich benahm.' Die Len? schmunzelte: Ein Kellner von Prosession. Er kocht wie ein Ch:f. Wir essen seitdem wie im Victoriahotel. Jang, den Zucker für die Frau Zergeant!" Und Jang slog nur so, die Augm ganz voll Diensteifer; draußen aber am Küchenherd grinste er über die löstliche Karikatur der guten Gesellschaft, die sie dort drinnen ausführten. Schad', daß Ihr den Fauteuil nicht mitgenommen," meinte die Futtermeislerin. Mein Lieblingsplatz!" Es that mir selber leid, ihn stehen zu lassen," sagte Lena. Das Fauteuil mußte für die Andern noch erläutert werden. Ach so. die Kanone! Und man lachte. Wirklich dermißte die Frau Feldwebel den alten ungeschlachten Stubcngenoß. so lästig und protzig er sich dort in der andern, Stube gespreizt. Der Anblick der un beweglichen und stummen Metallmasse hatte ihnen Beiden wie eine Art Halt gewährt in den trüben Tagen, da Alles ivanlte und schwankte. So that ihr der Abschied von dem Ungethllm wirklich leid. Sonst hatten sie sich doch m-.t der neuen Wohnung gebessert. Es g-b hier zwei Blöcke statt des einen, die Wölbung war höher, und statt der engen Scharten wirkliche Fenster, auf deren Simsen sich heute die Zierpflanzen so fröhlich in dem linden Maien hauch bewegten. Und beute, statt der aefananikmaklgen Verlassenheit dort hinten, eine Stube voll äste früher völlia verfehmt nun vom Respekt umgeben! Und der wundervolle Feldwebeltitel, der sie auf Schritt und Tritt umschwirrte! Mit einer Art Wollust lab sie den Neid aus den Augen der Damen glitzern. Etwas von der schömn elena erwaazle m lyr: ste Alle wieder ihre Macht fühlen zu lassen! ' Natur i. damit soll und muk es vorbei sein! Fast hätte sie am Morgen das anonyme Bouquet mit' dem sehr deutlichen Verglßmemnicht abgewiesen sie wußte, es war ern öiuß; von ihm. Ihr Mann hatte es scheel gepug angesehen. Von wem? herrschte er sie an Wa2 weik ick? Was können die armen Blumen dafür? Komm, heu te ist mün Geburtstag!" i Und der Brummbär duldete, daß auch dies Vlumenbouquet neben dem andern, das die Avancirten spendet. den Kasfeetisch zierte. Auch ihn schmeiß chelte all' der Respekt, zu dem sich die ganze, ttasemattensippschaft beugte. Sie fürchten mich!" Was.tyakym wohl. ; Und sie sollen mich noch mehr t ' . m ' n ' wirY fX surazien! eine mau roiu ci Kilten! Web' dem. der sich nur in Gex danken an seiner Fraik Feldwebel itu reist! ' ; Von der Hohe viejer Frau Felvweoel . - . . . t . it herab erfüllte der Gedanke an Funk sie fast wie ein Mitleid; das.Splel mit oem Fünkchen (das Dimmutw klang lyr barmloserl. ieneS Stelldichein am Bastion Friedrich. Alles kam ihr jetzt wie ein Märcken vor. Vor dem essektvoll kalligraphirten ' Thürschild, dai dm Namen Hubert. Feldwebel" trug, wütde sofort jede Erwmrung an vergangene Thorheiten umzuwenden haben!! 5leKt Kielt vor dem' Käsemattenthor eine Dwschke; Alle! wendete die Augen nach d:m Fenster, -Der roZchlenlulscher wälzte sich vom Bock und hals dann mit überaus vorsichtiger Galan texte einer alten Dame den Tritt herab, die wohl mehr aus Furcht vor Zerbrecklickkeit. all zum Schutz aeaen ein rauhes Lüstchen in mehrere Schichten von Tuchern uno umhängen verpaat war. ! : , "5?rau Vifferath!" iauchzte Frau Hubert in ausrichtiger Freude, und sie eilte bmauZ. um den willkommenen Besuch selbst hereinzuholen. Droschkenbesuch!" meinte die Regi mentssckneiderin. daS laß ich mir ze fllen!" und zu den Küchlein aewandt: .GrittchkN. sitz' gerad'! Du kleckerst Dein Kleid. Tilda!" ??rau Vifferath." fiel die Moldauer fcknivvisck ein. aba. die Madam, hei der die Hubert zuletzt in Stellung war!' ..
Das. um die Dj'.rkung dtt.Droschtt abzuschwächen. Sie selbst hatte nicht gedient und dünkte sich etwas Höheres Sie nickte der Frau Büchsenmacher oerständnißvoll zu die war bekanntlich die Tochter eines wirklichen Rechnungsraths. - Eine ' komische .Ängstlichkeit besi?l die gute,' alte Dame, als sie mit Lena in die, Stube hat: es saßen so viele traf tige Gestalten und resolut dreinschauende Gesichter dort am Kaffeetisch solche, die sehr wohl im Stande wären, alte, kleine zerbrechliche Ge sch'öpse wie sie. die Pifferath. in die Tasche zu stecken, es war nicht leicht nach all den Vorstellungen und Komplimenten. sie endlich auf einen Platz zum Sitzen zu nöthigen. Am liebsten wäre sie wieder gegangen; o, sie wollte Niemand stören! Zuletzt ward sie durch ein offenes, handgreifliches Zufassen der Frau Wallmeister auf das Sofa zwischen die beiden Damen gesetz:. Es gehen noch ein halbes Dutzend von Ihnen hinauf, Madam Pifferath!" rief die Futtermeisterin, um die dicke Regimentsschneiderin zu ärgern, v.h:w der sich die kleine Dame wie ein zimperliches Püppchen ausnahm. ' Und mit ihren verwunderten Puppenaugen schaute die kleine Damk Alles an, den Tisch mit den BouquetS. die Einrichtung der Stube,' die Gesichter. Sie fanv Alles wunderschön und hörte nicht auf. der Lena zuzunicken. Doch die vielen Weibergesichter ängstigtc.l sie fort Ul.d fort vor Herren hat te sie nicht diese seltsame Angst. Hubert wäre noch im Dienst und käme gle.ch, erläuterte ihr die Lena, die anderen Herren wuiden gegen Abend erst die Damen abholen. ' E2 siel die Rede auf Seit und die Blaumllller'sche Katastrophe. Frau Pifferath schauderte in sich hinein, als sie die Details des Selbstmordes vernahm von da ab fand sie nichts mehr wunderschön während der Dauer des Kaffees. - Und die Seit? Wo war sie g-bhtv ben? Niemand wußte 'es. Sie war verschwunden, gleich nachdem die Leich; ihres Mannes ms Lazareth geschasst worden war. Sie wird insWasser gegangen sein meinte die hungrig aussehende F:au Vizefeldwebel. Was blieb ihr denn anders übrig? Und sie lieg ein erstannliches Stuck Kuchen zwischen ihren Lippen verschwinden. Es kam so schamlg selbstverständlich heraus, als ob Jemand zur Sommerszeit ein Ersrischungsbad im Rhein nimmt. ' Schüchtern bemerkte Frau Pis'crath: Wenn einer es im'Stande wäre, so wäre es die Sett. Sie war immer voran. Man wendete sich freundlicheren Dingen zu; Mutter Kilo mußte herhalten. Die Meinungen darüber, ob der Einiahrige sich mit der ältesten der Anderthalb" verlobte oder nicht, waren getheilt. Jedenfalls hielt das Mädchen sich, seitdem Herr Kühn entlassen war. sebr reservirt und zeiate sich cax nicht mehr in der Wtrthscha.t, cU wnu es wirklich zu etwas Besonder.'m aus gespart würde. Dann wieder hi;ß es, der voreilige Bräutigam sei von sz.nem Vater, dem Fabrikbesitzer. tt:it Enterbung bedroht worden. Das Glittchm der Frau Reaimemsjchncler hatte darüber die sicherste Nachricht. Wie ist es denn mit der andern Verlobung?" fies die Letztere ein. Welche?" Nun. die zweite von den Änderthalb,", die Bill? Ich dacht' der Funk hätte sie aenua vyussirt!" Ohne Lena dabei anzusehen, aber die Blicke der Anwesenden zielten nach ihr y:n. Lena errötbete: schnell rief sie. die leere Kanne emporhebend: .?kana. eine neue Portion!- Und sie bot übereisrig von dem Gebäck an. Männerstimmen hallten im Korridor. Es war der Wallmenter mit ei ner Ueberraschuna dem Onkel Balthes. Die Herren hatten, sich zufällig aus dem Gang hierher getroszen; sie klaren zwei alte Kameraden von den, Koblenzer Pionieren her. Onkel Aal, thes kam unvermuthet; sein Schiff anleite gerade am Rheinquai. da wollte, er eö nicht versäumen, die neue Frau Feldwebel zu begrüßen. Dazu noch ihr Geburtstag! Mit .innigem Wohl! gefallen- betrachteten seine gekniffenen grauen' AeuMn die blühende Frau,' welcher der Triumph aus allen Pore? lachte. -WaS wird seine Schwester da-. beim m 4tou: sich, freuen! Sie. o:e Lena, reißt -dennoch die ganze Vera Familie heraus! ? Doch die Menae der Damen war nickt fein Nall. Nack einiaen vergeb lichen Versuchen, sich liebenswürdig zu zeigen, versank siin zähes, wett?rge beiztes Gesicht in die alte Schwelgsam, keit, und nun begann er mit seinem bekannten Weitblick die Personen und Weaenstände zu durckdrinaen. Zuerst die bauchige Kanne auf dem Tisch: dieser Kaffee . war ebenfalls nicht sein Fall! Oebm. wart' noch eins, bald kommt die andre Mischung! Jang, Sie können zetzt die Bowle ansetzen! Desto aesvrächiaer zeigte sich der Wallmeister; das jugendliche Rosa seines GesickteZ alübte freundlicher denn je in der Umrahmung des silberschimmernden Kranzyartes; mn semen unermüdlichen Späßchen Utid Neckereien brachte er Leben in die Gesellschaft, selbst die massive Frau des RegimentsschneiderL und hie gallige Moldauer waren nicht sicher vor seinen etwai gewagten Galanterien, die sich -zumeist um da2 Ebeleben drehten. Sein Weib chen müßte ihm immer wieder .einen' Zügel anlegen, im Hinbua. aus.?,die Küchlein, dit mit lüsternen Spitznasen begierig horchten, ' Dann erschien auch Hubert, daß Gesichtziöch voll Dimststrenge; aber heute wollte! er sich zusammeneymerr uno- oen Spaß: durch seine Mienen nicht verderden! Es ist ia nun Alles aut. eSailt den. Feldwebel zu feiern nach all dem Aerger und oL' dtn Placlmjen.! Und er machte sich mit 5kana daran, den Inhalt einer ganzen Batterie von Fla scheu, in die Vowlenterrine gurgeln zu lassen. . -' :. . i ; it
HalS Zndi:l sich aiich Sie andern Herren ein: der dicke" Regimentsschneider. prustend, den tonttenartigen Bauch mit einem zollbreiten Lackkoppel eingezwängt; der blasse Büchsenmacher und die endern. Natürlich durste auch der Allerweltskerl. der.Zanitätsrath, nicht fehlen, und er kam in bekannter Eile hergeflattert, als riese ihn gleich wieder eine wichtige Op:rc:tion; doch als die Bowle erschien, blieb er bis zu deren Neig, wie festgenagelt. Hubert wollte sich nicht schätz g:n, und er hatte den größten Theil der 'oancirten der Kompagnie ebenfalls zu dem Fest entboten. Der Block füllte sich mit Gästen, die Stühle reichten längst nicht, es wurde nach neuem Kuchen in die Nachbarschaft geschickt. Mit einer gewissen befriedigten Sorge blickte Lena nach der Thür ihr Mann scheint ja das ganze Bataillon aufg'.fordert zu haben! Ihr ist es recht, desto
größer ihr Triumph! Auf einmal aber schrak sie heftia zusammen. WindischZ Krähstimme ballte draußen, und wer trcit mit dem Schreihals zusammen in die Stube? Funk! Ah. das war zu stark! Das Blut pochte ihr bis zum Hals., und der Athem versagte ihr. Funk hier von ihrem Manne geladen! Gcci-ah am. ein Wunder? Hubert hatte nicht anders aeonnt. Da er die Andern einlud, diesen erst recht nicht auslassen. W'.5 hätte das ausgesehen? Wollte er u, gend eine Eifersucht zugeben? . Es war eine kur.ze Ses.'tion be! den Damen; scharf beobachteten d'e Klatschbasen. Aber die Begrünung de Unterossiziers mit Lena ano ganz harmlos wie jede andre statt. Ubrigens krähte Windisch den ganzen Esjclt in seiner vordringenden Wcnc darnieder. Lena flog gleich darauf hinaus, um neue Anordnungen u tref fen. Sie schickte Jang mit einem Austrag fort. Eine kurze Weile hielt sie. a?qen den Kuchenschranl gelehnt, die Hand aufs Herz gepreßt, so heftig pochte das. Das Gewirr der durche'.nanderru senden, vom Wein erhöhten Stimmen und das aufjauchzende Gelächter der Frauen klang ihr wie aus weiter Ferne. Immer nur hörte sie wieder den Klang seiner Stimme wie er sie bei der Hand . geiaßt und .,Mei7.e herzliche Gratulation, Frau Feldwebel!" vorgebracht, das im ruyigsteir. Ton, aber die Augen mit ti ner Glatt) in die ihren bohrend. Sie rassle sich auf; es war nur die ganz kurze Betäubung, es ist ja Alles vorbei es muk sein! tropte sie. Hrau Feldwebel!" der Klang des Titels reckte ihren Stolz empor. Es dammene, die Gruppen im Hmtergrund des Raumes verschwanden fast im Dunkel, vorn an den Fenstern wogte Zigarrenqualm gleich einem Nebel. Die schwarzen Silhouetten der Köpfe von neugierigen Straßenjungen zeigten sich auf den äußeren Fenstersimsen; das Fest mit seiner immer lau teren Weinfrohlichkeit begann die Aufmerksamkeit der Straße zu wecken. Nachdem Licht gebracht worden war. stellte sich abermals eine Ueberraschunz ein. Ein junges Paar: er seinem Anzug und seiner Mütze nach ein Siffer; sie ein hübsches, dralles Weibchen im runden Hutchen, in etwas schreie., d: arben gekleidet, beide rothbraun von eint, beide mit funkelnden Ringen an den Ohren und lachenden Augen, Dricks und Druckchen! Lena erkannt, das Paar nicht sofort. Js et möglich Dricks! Jesses, et Drllckchen! Wo kommt ihr denn her?Tirekt vom Schiff," sagte DricksWir wollten sehen, wie es Dir geht, Len'." sagte Drllckchen aber it. dam Feldwebel?" . Wir wären in der Tbür sast umgedreht, wie wir den Titel lasen." fügt, Dricks hinzu. Dummer! Kommt rltenu Sie sträubten sich. Siz gehört?? nicht da herein! Lena ward bose. Sofort mackt Ihr, daß Ihr hereinspazirt!" Sie erläuterten ihr Daherplatzcr.. Ihr Schiff hielt drüben in Denk, um Kohlen auszuladen, da konnten sie diesmal nicht anders, als die Lena auf ulsucken.. (ftortsehung folgt ) , IZlrsllz und Tiare in der Keil kund 5. von Schuetting'Prerot. ' Die Rolle, die die Thiere in der .Materia ' rnedica" unserer Vorfahren spielen, ist 'merkwürdig und bedeuiunaSvoll. und eS ist tin seltsames, stel lenweise humoristisch, stellenweise aber aucy, grauenvoll . angehauchtes Lslua Kultur Geschichte, das wir unS beim Durchblättern alter pharmazeutischer Und medizinisch Schriften in' dieser Beziehung zusammenstellen können. pn ; c i i ' X. p c . . ' . iyai nirgenos iriil uns 10 oeurncy wie in der. alten. Heilmittellehre entgegen, was für ein wunderbares Gemisch der wissenschaftliche Aberglaube des 16. und 17. Jahrhunderts. gewesen ist, und wie schwer es Gelehrten, und Laien wurde, mit ihm zu brechet Und haden wr? damit heute schon ganz gebrochen? ' ' ' i Es unterliegt feinem Zweifel, daß unsere Vorfahren, sckon lanae bevor sie mit den Römern in Berührung ka- . 's lii . . i fyt! !j. nie, cuinuici au oem icccciuc kannten, Ur .und Wisent, mehr noch Kirsch und Bär. die siol,en Beuten deS WaidwerfS der alten Germanen, bo-
ten mchr nur Nahrung, Kleidung und allerlei Geräthe, für häuslichen und kriegerischen Bedarf., ihr Leib' barg puch manches köstliche' geheime Mittel. ' ' QöönUlt sitzt i Plnt Hebel Owt bedeutet reine Haut. Ohne diese keine Ochönheit. CaScaretö, Candy Cathartie reinigen dai Olut, kräftigen die Leber und entfernen alle? - Unreine aus den Körper. Fangen Yie heute an, Yufteln, Oeschvüre, Messer und so veiter ,u betreiben. (ZcZSnhett für 10t. Sn all vpetheken. : Zufriedenpellunz C'.r.lQtlrZTQ
das rt alierfahrener äger wohl zu finden, zu schätzen und zu verwerthen wußte. Es würde uns zu weit führen, alle die Heilmittel aufzuzählen, die man von jagdbaren Thieren gewann, wie !l rr i 4 .. .
llilcrenani, oies aucy ware,und wir beschränken uns daher nur auf die, die Hirsch und Hase den Officinen liefer ten. Wir dürfen uns nicht wundern, wenn die Zahl der Simplicia aus dem Thierreiche oft recht hoch war: die Hallenser Apotheke führte 86, die Wormser 102. die Apothekertaxen des KL nigrcichs Preußen weisen 110 auf und die Dresdener Hofapotheke verzeichnete gar 182 Heilmittel aus dem Thicrreiche. Die Gewinnung dieser Heilmittel war verschieden. , Man fand sie einmal durch Erfahrung, indem man dem Kranken die verschiedensten Sachen eingab. War der Patient dann durch ein solches Pulverchen oder Tränklein gesund geworden, oder besser gesagt, trotz eines solchen, so wurde die Substanz sofort für heilkräftig erklärt, wenn sich auch herausstellte, daß das Mittel in allen puderen ähnlichen Fällen nicht half. Eine andere Ursache der großenZahl der Medikamente ist in der menschlichen Natur begründet, die das llnheimliche und Grauenhafte liebt; präparirte Todtenschädel, Fledermäuse, Eulenhirn. Schlangenhäut, Salamander, Schlangen, Skorpione ' lieferten derartige' Heilmittel. Menschenfett war sogar noch im Jahre 1761 in der Dresdener Apotheke zu haben. Die meisten Medikamente wurden aber per signaturam" aufgestellt. Unter Signaturen verstanden die alten Aerzte gewisse äußere und innere körperliche, bei Thieren auch geistige Eigenschaften, die den betreffenden Naturobjekten gleich sam mitgegeben waren, um dem denkenden Menschen als Fingerzeig zu dienen. Sie wurden in der Form, in der Faröe, in der Zahl, im Namen und in Anderem mehr gesucht. So vertrieb man zum Beispiel Muttermäler, indem man solche Thiere auf sie band, die ihnen in der Gestalt ähnelten. Gelbsucht heilte man durch eine Brühe, die man aus einer Abkochung der schön goldgelben Ständer" . des Sperbers gewann.. Gegen den sogenannten Wurm im Finger legte man Fliegen in ungerader Zahl auf. Kahlköpfigkeit beseitigte man, indem man eine Anzahl behaarter Insekten (Hummeln) als Pulver einnahm. Als unfehlbares Mittel gegen den grauen Star galt eine Waschung des kranken Auges mit Wasser, in dem soeben ein Staar gebadet hatte. .Wer sich einen Wolf gelaufen hat, muß Einreibungen mit Wolfssett vornehmen und wer schwerfällige Füße hat, muß sie mitHirschfett bestreichen. Der Genuß von GemsenHirn macht schwindelfrei und pulverisirte MuttergottesZöferchen vertreiben Zahnschmerz. Von allen wilden Thieren stand dem Deutschen keines näher als der Hirsch. In grauer Vorzeit war er das Geschöpf gewesen, um das sich die höchsten Lebensinteressen der alten Germanen drehten, ja, auf dem fast ihr ganzes Dasein beruhte. Darum dürfen wir uns nicht wundern, wenn der Hirsch rn der Materra medrca unserer Vorfahren eine der allerersten Rollen spielt, und wenn er zu den wenigen Thieren gehört, dre heute noch nicht ganz aus den Offizinen - verschwunden sind. Die alten pharmazeutischen, medizinischen und naturgeschichtlichen Werke wimmeln geradezu von allerhand Mittheilungen, wie Dies oder Jenes vom Hirsch als Medlkament zu verwerthen sei. Ein Ding ist besonders auffallend und wunderbar am Hirsch, so wunderbar, daß man nach ihm dem zweiten Monat d2 Jahres den deutschen Na. men Hornung gab: das ist der periodische Wechsel des Geweihes und im G weih suchte man die Hauptkraft de Thieres. ' Die schädelechten Geweihe gelten viel heilkräftiger as die abgeworfenen; auch sah man die rechte Stange für heilkräftiger an als die linke, wie auch die Tpitzen der Enden den übrigen Theilen vorgezogen wur den. Man schnitt das Geweih, so, lang': eö noch Zung und blutreich war.in Scheiben, die man mit Kreuzwurz-, fast und Spiritus digerirte, und beV rettete daraus einen Schnaps, der egen Schlangengift genommen wuroe Zu Asche gebranntes Hirschhorn diente, mit Elfenbeinpulver vermischt, als Wurmmittel. In Wein gethan, ver trieb.' wie man glaubte, diese Asche die Gelbsucht und äußerlich gebraucht die Sommersprossen. Man schrieb ihr auch schweißtreibende, Kräfte zu. Auch das echte Oleum animale Dippelii? wurde wesentlich auö Hirschhorn hergestellt, was eine sehr umständliche Sache war, da die Herstellung zwanzig Rektifikationen und eine vierzigtägige Arbeitszeit erforderte. ' Apothekerpreise" gab es aber damals ebenso wie heute und Dippels thierisches Oel wurde deshalb auch recht theuer verkauft. Geschabtes Hirschhorn, zu glei chen Theilen vermischt mit Eidechsenkoth, Os sepia". weißem Weinstein, weißer Koralle, Neismehl und mit dem Saft einer Gartens chnecke und Honig zu einem Teig geknetet, gab ein Kos metikum. ' Der Schädel eines Hir scheS, der in der Zeit geschossen war,' . M , 1 V. f i ars er rein bewein irv.g, isuroc cai nirt- und . gegen , Eingeweidewürmer verabreicht und daS pulverisirte Fer senbein desselben ThiereS Dysenterie kranken eingegeben." Ringe aus Hirsch klauen trug man als Amulette gegen Krämpse. ' , - Da schon SolinuS bemerkt, daß ein Hirsch nie fiebere oder süchtig" werde, gab man auS Hirschmark ' verfertigte Salben Fieberkranken zur Minderung der Hitze. Wer täglich Morgens in der Frühe Hirschfleisch verspeist, ist vor solchen Fieberansällen geschützt.. Das Fleisch eineS im Mutter leibe getödteten Hirschkalbes ist aut aut gegen Bergis tuna und heilt, brim , Menschen den Schlangenbiß, auch daSBestreichen deö Körpers mit Hirschmark sollte gistige Schlangen fernhalten, entsprechend der
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Ein hervorragender deutscher Nedaktenr ! bezeugt tlie kettsumen KrUfte dieser Arzneirntttel. ! Ick, babe zwei Packrte von Dr. Kay'iRenovator gebraucht und fuble jkht brsier. als dor adrrn. Ich bin überzeugt, daß die großen Erfolge Jdrer Heilminel die erdaltene Bekanntmachungen rechtfertigen. Ich fühlte durch und durch krank, ermüdet und hinfällig. Ich gebrauchte ihren Revovator vkrschrifksmüig. In den ersten Tage, fühlte ,ch mich ae schmachter. aber nach einer Wocve weiterrn GebrauchK zeigte stch ein inerkucher Wechsel zum Be ier werden. Ich nehme letzt gelegentlich. K nach Bedürfniß, irden Nachminaa ein d zwei Tosen. Durch den Gebrauch Jdres Renovator? habe ich in einer natürlichen Weise meine via gemeide wieder in die gehörige ThäNgku gebracht." Dr. Iay9& Renovator JRov einigen Wintern litt ich unter einem heftigen Anfall von Grivpe und bin seitdem jeden Winter le,ateren Angriffen dieser Äranihm ungesSyr um dieselbe Zeit ausgesetzt. Ihr Dr. ay'KLungendalsam heilte mich ,n diesem Winter sofort. Ich habe stetS mit stcherem Erkolg diesen Lungen-Balsam in meiner Familie gegen Husten und irrkSltungen angemen dct. Soweit meine Erfahrung geht kann ich mit gutem Gemiffen Ihre Medisin al das empfed Im, was Sie für dieselbe beanspruchen.- Ganz Eraedenst Ear!)Zang. Herausgeber der täglichen und wSchenllichen iansal City Presse." Kansa Titv. M.. den 30. März 1897. PreiS 25 Genlj und $1.00. verkanft do potteker der durch die Po? versandt.
Wenn Aerzte erfolglos sind und alle andere Gegenmittel fehlschlagen so beseitigen unsere Mittet die Ursachen und heilen chronnche rankhnken. Echreidt un für -'lr Kay'z Homo Treatrnenf," eS ist ein wenhvoUei Buch von LS Selttn. Man adresüre : Dr. B. j. KAY MEDICAL CO.. - : - - Omaha, Nebraska.
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uralten Sage von dzr'Feindschäff zwischen Hirsch und Schlange. Auch des Herzkreuzleins" sei hier gedacht. Schon Platearius gibt an, daß sich im-Herzen des Hirsches ein Knochen finde, gewissermaßen sein Fundament bildend. Dieser Knochen ist eine lokale Verkn'öcherung derScheidewände zwischen denHerzkammern,die bei manchen Wiederkäuern in einem gewissen Alter auftritt und Herzkreuz lein genannt wird. Es wurde in erster Linie per signaturam" gebraucht und in gepulvertem Zustande Herzkranken verabfolgt, aber auch als .Amulet, gegen allerlei Herzafsektionen, wie. Herzklopsen und Herzkrampf, und auch gegen Schwindel getragen. Aus Hirfchhaut bereitete man' geburterleichternde Gürtel, die nach den Berichten der dokternden . Herzogin Eleonore von Württemberg auf geradezu scheußliche Weife gewonnen wurden. Einem festgebundenen Hirsche streifte man bei lebendigemLeibe längs des Rückgrates vom Kopf bis zum Schwänze einen handbreiten Streifen ab, worauf man das unglücklicheThier wieder laufen ließ! Diese furchtbare Schinderei mußte aber an einem Freitag vorgenommen werden und zwar in den Dreißigsten", d. i. vom 15. August bis 15. September, sonst half die Geschichte nichts! . . UmKopfschmerz zu vertreiben, band man sich einen in Hirschleder eingenähten Adlerschädel auf den Kopf. Schwindsucht, Astbma, Keuchhusten und andere Krankheiten ..der Respirationsorgane behandelte man mit Pul ver aus geräucherter Hirschlunge, und Hirschleber gebrauchte man unter Anderem gegen Leberleiden. Auch daö Secret.der Thränendrüsen des EdelHirsches fand in der alten Heilkunde Verwendung. .Diese Absonderung, die dem Hirsch wie vielen anderenWie derkauern ciren ist, hat zuerst klebrige Beschaffenheit, ist schmierig und riecht nach Buttersaure; dann wird sie hart und erhält eineil angenehmen Geruch. Da sie sich ununterbrochen bildet, füllt . sich bald die unter dem Auge gelegene ' Grube, quillt nach und nach ' heraus und beeinträchtigt das Sehen- des j Thieres, weshc.lv es von diesem abgerieben wird. Diese Hirschthränen" wurden pulverisirt gegen die rotbe Nuhr gegeben. Wenn man Alles dies in's Auge faßt, kann man sich wohl erklären. weshalb Apothekcn Zum goldenen Hirsch", Zum weißen Hirsch", Zum rothen Hirsch". Zum braunen Hirsch" u. s. w. benannt wurden. Wundern muß man sich aber, daß keine Apotheke den Hasen im Schilde führt, denn Freund Lampe trägt eine vollständige Offizin rn sich und um sich w:e te uer reiche Amsterdamer eine zweibeinige, so ist er, eme v:crb::mge Apotheke. Besonders waren es die Haare des geschätzten Nagers, die zu allerlei Dingen Verwendung fanden. Mit Honig vermischt und zu Pillen geformt, beseitlgten sie angeblich Bruche; rhre Asche heilte erfrorene Füße und zu Tampons gedreht wandte man sie bei Nasenbluten an. Auch die Haut der Hasenlöffel hatte ihre medizinische Bedeutung. Die innere Haut wurde frisch, mit Milch angefeuchtet, auf -kranke Augen gelegt; der ganze Löffel, zu Asche gebrannt, sollte Blutungen stillen. Wre man darauf kam, ernenn gedörrten Kuckuck in einen Hasenbalq emzunahen, um ihn unter daö Kopf; kissen zu schieben, damit er den Schlaf, fördere, ist ein noch zu lösendes Räth-' sel. Zu weißer Asche gebrannter Hasenschadel gab mit Fencoelsamen und Os sepiae" ein Zahnpulver und, ohne diesen Zusatz diente die Asche als blutstillendes Mittel.' Das Mehl aus den Fußwurzelknochcn wandte man mit Weißwein alS Diuretikum an. Auch die Fleischbrühe vieler Tbiere wurde ehemals in der mannigfachsten Weife medizinisch gebraucht. So wusch man bei Podogra die Füße mit Hasenbouillon eine köstliche Signatur! Ebenso wirkte der Schweiß" Freund Lampes heilbringend. Erkrankte Jemand an der Rose, so lccjte man auf die kranke Stelle ein rothes Leinwandtüchlein,. das mit dem Blute eines im Mai gefangenen und lebendig aufgeschnittenen (!) Hasen getränkt war. Noch i. 1. 1652 sührt die DreZdener Apothekertaze- Tüchlein mit Hasenblut gemacht." Auch eine seltene Doppelsignatur finden wir unter .den vom Hasen gelieferten Heilmitteln: gegen Rothlauf, räth van Helmont, , daS rothe Blut, eines im Lause getödteten Hasen einzunehmen. Sonderbar ist eigentlich, daß man die Hasenmilch außer Acht gelassen, von der schon Alsräganus'sagt. daß sie dicker sei. als die des Hundes und die Hundemilch wiederum. dicker sei, als die Milch aller anderen 'Thiere.' ' v ; DaS Zahnen der Kinder suchte man zu erleichtern, indem man daö Zahnfleisch mit Hasenhirn bestrich. Die Lunge des Hasen,, des gewaltigenLäufers, wurde per siatearn zerrieben und zerstoßen und angefeuchtet gegen' erfrorene Füße, 'Podagra ' und andere Fußleidcn angewendet.- Auch kurirte man damit Augenkrankheiten. Frische Hafengalle mit Honig .'würde nicht nur zu ähnlichem Zwecke ange-
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l i h l i i l öl' i t l i fr t l IP i 5 h 55 Ä vn:. ;i, iCi.ain c schmiert, um Taudi..:tt Ulkn, uns - mit Lranntwein angefeuchtet, ct::f dl: Schläfen gestrichen, damit sie Sä las erzeuge. Die Haorballen aus dem Darm des Hafen halfen geaen Durchfall. Auch das Gcrinsel in dem Ma?en ganz junger Hasen gc.lt als Heüsioff. Der Schutzmann Klulge In Miekten bei Dresden benahm sich in einem dortigen Restaurant so ungebührlich, daß ihm das Lckal verboten werden mußte. Diesem Verbote leistete er aber nicht Folge, sondern zog sein Seitengewehr und drohte, davon Gebrauch zu machen, falls man ihm zu nahe käme. Mit Hilfe herbeigeholter Polizeibeamten gelang es, ihn festzu nehmen und in der Ortszelle unterzubringen, wo er Alles, was nicht niet und nagelfest war, zertrümmerte. Er wurde später gefesselt der Strafanstal! in Dresden iuaekübrt. irrn neuer Jüiu n oer doctor ist in Paris aufgetaucht; er heilt nicht allein unfehlbar, sondern auch unentgeltlich! , An den Füßn und der rechten Hand , trägt er Stigmata, die Zeichen der Kreuzigung; vor seiner Geburt kniete seine Mutter beständig vor einem Christusbilde, und berührte inbrünstig dessen Füße und d!e rechte Hand; daher die Uebertragung; auch begannen bei dein Tode der guten. Mutter diese Male zu bluten! Gebo. ren ward der heilige Paulus in Rom als 'einfacher John Edwards, verbrachte seine Jugend in den Vereinigten Staaten und ward plötzlich mit 21 Jahren seiner übernatürlichen Heilkcaft bewußt. Durch die Macht feines Blickes allein oder durch Berührung feit er gegen Krankheiten und heilt geistige und körperliche Leiden. In den Vereinigten Staaten, in Mexiko, in Australien, auf den Inseln des Stillen Oceans, überall ist der Ruf feiner Erfolge verbreitet;, nirgends wollte man ihn abziehen lassen. Uebrigens wird d neue Paulus demnächst auch Deutschland und Oesterreich besuchen. zu haben in' Küaze und HauS, erfüll tbt gute Hauöfrau mir gerechter, Stolz. Daö bette Mittel, oke Wir tallroaaren in kürzester Zet ur:k) kür b, längste Dauer bUhblank und glänzen' wie einen Spiegel zu machen, ist dre 17. Z. ?tiish Pasts, die von der altbekannten u. ben?2k)rten Firm, George TV. Hoff man. 295 Ost Washington trabe, in Indianapolis hergestellt wird. Fü' Gastwirthe ist da altbewährte $u$ miitelTheBarkfepe's'sFrieni von derselben Firma Here eUt. turn Putzer, der Bar Fiximes ,c einfach vnentb'hri,a und wer ei eintrat .brauch! hat wird ti stets toieter holen. Bar eep.r'S Friend da Unentbehrliche, ist überall in Axorh e, zu baben. GcvHe Preiscrmakigung. 10,000 GoltMe I ßc aufwar . 8 0 H rzr Kanarien Löge , gute Sanger lft, Itraguie $1.7; b st t Bogel'Saannn, 7c per Vaeet oder 3 für tbc. ' Papagei-, SponvSgel, RotbVSzel und alle Sorten Sing und .iervkgel. KäfigeAquaria, G obeö, Cvottvrg'lfufter ,e. 11.25 Mef,," glasig für 90c. ue anve ren HxxxUl billig und gut. C. F. Klepper, 483 ffachufettt mu. uotkch, vermoit ru. ita Sek. Aergert Diö Dein Auge f, reib ei nicht an, und werfe e9 nicht von Dir sonder wenve Dich an . - nafL 'cr'iiS' nsi ri'iti tmssjm äEMaiL a . ptw "I tumnimmm VHriNH.l. WtMliC?! IN0lARKP0Ll5-lN0. man Dir r Dein Auge da völbige Sla anfcrngt. kävkttctze ugea meiden schmerztos etagese,t.- - .: Q-Jf.it l.Ctt erd ach de deft Vtitlzodea der Luarn ttc k'pasr. HcCullongli & Ecinnard, ; Rechts-Anwälte Ziramer 202 20S , . . - ' Indlana Trust Geb&nde. Xelchcn 1017. tym tlctabcirb natott ft43rtcUtl lnt4ii vsMtfni . Uttterstäfit lit M MM& VM9 tetrtetai S, Itstoü airt enllfi. : 3.!lCi10vc 1U Ciratma tcrj, Q. Qs55Vilis, Lkeeer.
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