Indiana Tribüne, Volume 22, Number 78, Indianapolis, Marion County, 6 December 1898 — Page 2

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C.rN4y f 4 ftvuutiuai oAv&fc' ENlcl?: itrgliO iinc l.tetaallt.Ir'Jüuf Sctet du-ch den Trigk, 1 lern per Woche, btc Sonnaz?.Tttbüe'Z Scxtf f ex Woche. Beide us' IS StiitS Kn ts Scntf ptx rkt. per P ußerhali r Gilt ff 2 St tx S,r5Iiihlnz V pr? JNr. cmni 10 iw Vttsbams TkseZe 3nötanapoli8, Ind., 6. Dezember '98. ?in Netter der Zähne? Erst kürzlich war wieder ein Ulage lied über den ungeheuren Zerfall der Zähne, bei uns und anderwärts in der Culturwelt, durch die amerikanische Presse gegangen, in Verbindung mit düsterenProphezeiungen bezüglich einer vollkommen zahnlosen Zukunft. Da taucht am westlichen Horizont ein Netter auf wenigstens einer, der es werden möchte in der Person des Areb C. Hart in San Francisco. Dr. Hart hat vor dem californischen Staatsverband tnx Zahnärzte eine, wenigstens auf diesem speciellen Gebiet neue und vielleicht epochemachende Theorie über den Zerfall der Zähne und ihren etwaigen,Schutz entwickelt. lr mag bei vielen seiner Collegen auf heftigen Widerstand stoßen, und welches Urtheil ihm der thatsächliche Erfolg sprechen wird, steht dahin; jedenfalls ist die Sache an und für sich eini ger Beachtung auch in weiteren Kreisen werth, zumal an der schließlichcn Entscheidung das ganze Publikum stark in teresstrt ist. Um es sogleich kurz zu sagen: Dr. Hart wendet die Vacierien - Theorie an und behauptet, daß gewisse StossVerbindungen das Wachsthum der Zahnfäulniß - Bacterien verhinderte, indem sie das, zur Entwickelung der Bacterien nothwendige Wasser selb:: aufsaugten oder es doch in einen Zustand versetzten, daß diese bösen Bacterien keinen Gebrauch mehr von ihm machen könnten; durch die Anwendung solcher Stoffverbindungen sollen sich daher die Zähne auf unbestimmte Zeit erhalten lassen. Die Mehrheit der Zahnärzte hätt: natürlich wenig Urfache, sich darüber zu freuen; würde doch die Hauptarbeit der Zahnärzte dann blos noch darin bestehen, gewisse Droguen zur Erhaltung der Zähne anzuwenden. Ohne dem Doctor durch seinen ganzen langen Vortrag hindurch zu folgen, sei wenigstens sein wesentlicher Gedankengang hiermit vorgeführt: Das' Wasser ist eines der gewaltigsten Zersetzungs- und Verbindungs Mittel der Natur, und es hat für den Forscher ein geradezu - bezauberndes Interesse, die unzähligen Wirkungen des Wassers nach diesen beid:n Seiten hin zu studiren. Leben und Tod in allen Naturreichen stehen damit in innigster Verbindung. Nun bedürfen auch die Bacterien, deren es ungeheuer viele an und in den Zähnen gibt, einer gewissen Menge Wasser. Meiner Ansicht nach dringen die Bacterien in ähnlicher Weise in Körpertheile ein, wie Wurzeln in den Boden, und Alles, was sie für ihre Nahrung in sich aufnehmen können, muß erst durch eine Lösung in Wasser hindurchgegangen sein. . (Das nämliche Princip, glaube ich, gilt für alle Stoffe, welche unsern eigenen Körper ernähren.) Enthalten die Zellen, von denen die Bacterien leben müssen, gewisse Substanzen, die eine stärkere Wahlverwandtschaft für das Wasser hab?:: und dasselbe den Bacterien ent ziehen, so werden letztere entweder getödtet, oder ihre Weiterentwickelung ist wenigstens unmöglich. Damit hängt es u. A. auch zusammen, daß Nahrungsmittel, um sie vor der Wirkung der Bacterien zu schützen, abgekocht, gesalzen, zum Gefrieren gebracht, mit Alcohol, Säuren u. s. w. behandelt werden! Das Alles läuft auf dauernde oder-(wie beim Gefrieren) zeitweilige Entziehung von Wasser hinaus. Ich bin zu der Ueberzeugung gelangt, daß sich dieses Princip auch auf die Erhaltung der Zähne nach bestimmter Methode mit großemErfolg anwenden Iäfet. ; Salze, Zucker und Alcohol z. B. sind gute Mittel zur WasserEntziehung und lassen sich daher gegen die Zahnfäulnib - Bacterien Treffen führen. (Bisher war gerade der Zucker in allen Gestalten arg verrufen in Bezug auf die Erhaltung .der Zähne!) Auch das Rauchen wirkt wasserentziehend, folglich als . Zähneschütz. Seit drei Jahren ezperimentire ich mit verschiedenen Säure- und AlkaliLosungen zu diesem Zweck; als geeignetsten Stoss aber zur Verhinderung deö Verfalls der Zähne durch Bacterien Einwirkung habe ich Formalin oder Formaldehyd gefunden. Selbst in ganz verzweifölten Fällen hat die Anwendung .diefeÄ Stoffes wenigstens dem weiteren Fortgang der Zerstörung Einhalt gethan und die Zähne wirksam gehärtet; besonders zeigte : sich , diese Verhärtung an jenen weißen, kalkigen Stellen, welche so. charakteristisch für den Beginn deZ Verfalles sind. " Soweit Dr. Hart, der übrigens erklart, daß seine Studien hierüber noch lange nicht abgeschlossen seien, und noch weitere Mittheilunqen über seine Erfahrungen in Aussicht stellt. Bemerkt sei nur noch, daß der Doctor nicht bloS von faulmßerzeugenden, sondern auch von anderen Gattungen Bacterien spricht, welche gleichfalls - massenhaft vorkommen und geradezu zur Erhaltung der Zahn - Oberfläche beitragen sollen. (Namentlich da, wo der Schmelz der Zähne durch Zermalmen harter Substanzen zerstört ist.) Würde eine beharrliche Wasser - Entziehung nicht auch die Entwickelung dieser Bacterien zum' Einhalt bringen ' und somit ' die Zähne wiederum indirekt schädigen? Diese Frage hat der Doctor bis jetzt noch nicht erörtert. 54.50 pro Kind und Jahr bewiNgt der Staat TezaS für die Schulbildung der heranwachsenden G&ittaton. j

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Gin TntzenÄ Flaschen M echte Zllhmm 3oi?Wcn Mgh.ch5 enthält eben so viel rast und Nahrung, al? ein Faß Ale oder vier, ohne berauschend zn vlrkea. San hilf flcfa vor fea. ?rsamittkn.

verlanzt 6as tchle Jol,nn Buhne üitld'.n in furioser Nolle. Dem gewöhnlichen amerikanischen Publikum ist Hcnriette Croßman lediglich als ziemlich gute Schauspielerin bekannt: indeß spielt sie gelegentlich noch eine merkwürdige Nebenrolle, in welcher sie wahrscheinlich ohne Gleichen in der Bühnenwelt dasteht: sie ist näm lich ein reguläres indianisches Medi cin - Weib" und als solches bei den Sioux hoch angesehen. Und dazu kommt noch die weitere Merkwürdigkeit, daß kein Tropfen indianischen Blutes in ihren Adern fließt! Die Umstände, unter welchen sie zu dieser Rolle kam und in den Besitz der tiefsten Geheimnisse indianischer Medicinmänner gelangte, sind sehr bezeichnend für die Größe indianischen Hasses sowie auch indianischer Dankbarkeit und sie mögen hier kurz erzählt sein, wie sie wenigstens in Eingeweihten - Kreisen dargestellt werden: Frl. Croßman ist die Tochter von Major Croßman, einem bekannten Indianer - Vekämpfer unserer Bundesarmee. Zur Zeit, als sie noch ein Säugling war, lag ihr Vater mit seinen Truppen in Minnesota und seine Familie war bei ihm. Damals waren die Chippewa - Indianer fast beständig mehr oder weniger im Ausstand oder im Kampfe mit anderen Stämmen. Während einer kurzen Friedenspause hatte sich einer der Chippewa-Krieger eine Sioux - Maid als Lebensgefahr tin geholt. Das war aber eine schwere Verletzung der . Stammesmoral, und die neue Sauaw" hatte von vornherein mit der bittersten Eifersucht und Feindschaft einer Anzahl ChippewaEvastöchter zu kämpfen. Während der Friedenszeit konnte sie sich noch leidlich unter den Fittichen ihres Gatten behaupten; als aber, die Feindseligkeiten von Neuem losgingen und ihr Gatte in den Kamps mußte, da war die fremde Pflanze" nicht einmal ih 3 nackten Daseins mehr sicher. Zur selben Zeit hegte die MajorsGattin schwere Besorgnisse um ihr kleines Kind, welches an Lungen-Entzlln-dung litt und zwischen Leben und Tod schwebte. EineS Abends saß die Mutter tiefbekümmert am Bettchen der Kleinen, als plötzlich eine junge Sauaw hereinstürzte und um Schutz flehte; es war. die Sioux - Maid, die. von wuthenden Chippewa - Werbern aus dem Zelt ihres Gatten getrieben worden und der augenblicklichen Todtung nur dadurch entgangen war, daß sie einer der Angreiferinnen ihr Messer entrissen hatte, wovon aber ihre Hand schrecklich blutete. . Frau Croßman faßte Vertrauen zu der : rothhäutigen Geschlechtsgenossin und ließ ihr alle mögliche Hilfe zutheil werden. Letztere wurde auch deS kranken Säuglings ansichtig, und als sie die Ursache der Krankheit erfuhr, erklärte sie, daß sie im Stande sei, der Kleinen zu helfen; sie fügte hinzu, ihr Vater sei ein großer Medicinmann bei den Sioux und von ihm habe sie dessen Geheimnisse ebenfalls erfahren. Die Mutter war sehr erstaunt, da sie aber fühlte, daß die Indianerin wenigstens dem Kinde nicht schaden würde, so ließ sie zu, daß dieselbe ihre Heilmittel dersuchte. Die Squaw" verschwand, kehrte aber nach etwa einer Stunde mit gewissen Kräutern zurück, welche sie zu einer Medicin zusammenkochte. In der, That schien diese wohlthätig für das Kind zu sein, und nach einigen Tagen war dasselbe vollkommen gefund. Dann nahm die Sioux - Maid Abschied, und es gelang ihr, wohlbehalten ihren eigenen Stamm zu erreichen. Aber sie vergaß die Mutter und das Kind nicht, und, in, späteren Jahren traf Frl. Croßman mit ihr zusammen und wurde auf deren Bitten in aller Form zu einem Sioux - Medicinweib" gemacht und in die betreffenden Geheimnisse eingeweiht, die sie getreulich für sich behält. So oft sie mit ihrer Truppe in der Nähe einer indianischen Ansiedlung spielt, ist dies für die Rothhäute ein großes Ereigniß, und sie- wird allemal mit indianischen Be-' suchern überlaufen, welche ihr aller-! V Tf-. '. yano laaocn ormgen. .. TV Dle Waschrlammern-Jndustrie. Zu denjenigen unserer Industrien, welche am bescheidensten' und dabei doch von großer Bedeutung sind, gehört. auch die Herstellung von Waschklammern oder clothespins". Nur We nige wahrscheinlich, außerhalb der un mittelbar interessirten Geschäftskreise,' haben eine Ahnung von der gewaltigen Zahl Waschklammern, welche jedes Jahr für Millionen von Haushaltung gen in unserem Lande bedurft werden und noch keineswegs die ganze Produktion dieses Artikels in den Ber. Staaten darstellen i Den jüngsten Angaben eines GroßHändlers in diesem Artikel zufolge, werden in unseren östlichen und westlichen Waschklammer - Fabriken jährlich rund 50 Millionen Dutzend Waschklammern, oder 600 Millionen einzelne Stück fabrizirt, also nicht viel weNiger als zehn auf jeden Kopf der Bevölkerung. Dieselben werden Haupt? sächlich auS Buchen- und Ahorn-Holz gemacht. Kleine Blöcke solchen Holzeö wandern in eine, sehr sinnvoll construirte und äußerst, schnell laufende Maschine, welche aus verschiedenen Abthei lungen - besteht. . . Die eine - dieser Mb theilungen schneidet ein solches Klötz eben zunächst in ein Dutzend oder mehr

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Hoks'sche Mal,-ktrakt. Stücke, deren jedeö sich zur Bildung einer Waschklammer eignet. Die andere schneidet darauf die Klemmstelle (hierzulande cnitel- genannt) ein, welche die Wäsche an der Leine festhalten foll. und die dritte endlich macht den Kopf und Hals der Klammern und glättet dieselben auch noch. Nunmehr gebrauchsfertig geworden, werden die Waschklammern eingepackt, und zwar je 720 in einen Kasten, und die Kästen werden zugenagelt; auch Letzteres geschieht wiederum mit einer arbeitssparenden Maschine. Solcherart sind unsere modernenWaschklammern bei aller ihrer Einfachheit ein echt neuzeitliches Produkt. Man hat übrigens Waschklammern ersten, und solche zweiten Grades. Die besten bringen im Großverkauf 35 Cents pro Kasten, während die anderen für nur 25 Cents verkauft werdend Wie schon oben angedeutet, werden hierzulande auch Waschklammern für das AuSland fabrizirt. Manche halten die amerikanischen Waschklammern für die bestgearbeiteten der Welt, und eS sind nicht lauter Amerikaner, welche eine so günstige Meinung von denselben haben. Thatsache ist, "daß die amerikanischen Waschklammern , stark begehrt in Europa sind, und große Mengen nach europäischen Ländern gesandt werden; auch lassen sie sich in den meisten dieser Länder billiger verkaufen, als das dortige elnhelmische Pro dukt. ' ... '. Schwer zn fangende Fische. Wie die Jagd auf Schweinsfische oder Delphine erfolgreicher ' betrieben werden kann, das ist eine wichtigere Frage, als Viele wissen. Weit werth voller noch, als die Häute diese? munteren Meeresbewohner, ist das Oel, das auö ihnen gewonnen werden kann und zu den feinsten und kostbarsten Oelen gehört, auch m medrcinlscher Be ziehung schon seit vielen Generationen sehr geschätzt wird. WaZ dieses Oel aber so theuer macht, ist eben die Schwierigkeit ; deS Fangens dieser Thiere. Die Schweinsfische sind äußerst unberechenbar in ihrenBewegungen. Bald tummeln sie sich in bedeutender Amahl in 'gewissen Seehäfen herum, bald bleiben sie einen ganzen Monat weit von der Küste weg. Ihr Fang nt bls zum heutigen Tag nicht viel mehr, als Zufallssache geblieben. Manchmal ver stricken sie sich in die Netze, welche zum Fang von Makrelen und Hanngen ve stimmt sind; manchmal werden sie mit langen Angelschnuren gefangen, wah rend sie selber nach ihrer Beute haschen. Mitunter kommen sie mü den Frühjahrs Hockfluthen in die Strommündüngen, in denen sich die Lachse befin den, und kehren mit. der Ebbe wieder in das Salzwasser zurück; alsdann mag es gelingen, sie mit starken Strick netzen abzufangen, unmittelbar ehe das Salzwasser wieder erreichen. : Manche Kenner sind der . Ansicht, daß man schließlich dahin gelangen werde, die Delphine mit der .Flinte elnzubrinqen, und zwar mittels ' be sonders für diesen Zweck hergestellter Patronen aus weichem und hohlem Blei, welches sich an den Rippen dieser Thiere platt schlägt. Indeß .hat man noch nicht ermitteln Wonnen,'.' ob . der Schweinsfisch, selbst' wenn er durch einen Schütz todtllch getroffen ist, schwimmen bleibt oder aber untersinkt. Im letzteren Fall wäre natürlich noch wenig gewonnen. So viel ist gewiß: Eine verläßliche und ökonomische Methode, regelmäßig einen Vorrath solcher Fische aus der See. zu beschaffen, würde eine große geschäftliche Errungenschaft . bedeuten und konnte vielleicht Manchem tin Vermögen bringen. ' St ittttslück zum Fttkball.SPiel Derzeit spricht man bei uns wieder viel vom Fußball - Sport der amerikanischen Studenten und der damit verbundenen Robbeiten. Es aibt aber einen,' im Allgemeinen noch wenig b? i-&tian .:.:r , ' 1 uuyititu uuuiuuuijuycn vsiuoenien-, sport. welcher noch roher ist und blos den einen Vorzug hat, daß es jeweils nur wenige .Minuten dauert! Dies ist nämlich das cane - rasn". : Bekanntlich werden auch bei uns. so lange es überhaupt hohe Schulen hierzulande gibt, den Füchsen oder i-esuineQ" gewisse Privilegien vorenthalten, welche die Burschen, oder Studenten der oberen Classen, genieß?n; das ist so ungeschriebener College - Brauch. Früher war es den Füchsen absolut nicht gestattet, eine Pfeife zu rauchen oder mit einem Stock herumzustolziren. In neuerer Zeit macht man die letztere Erlaubniß erst zum Gegenstand eines Kampsspieles. welches den ziemlich harmlosen Nam?n Stock - Rennen fühlt. Es geht dabei folgendermaßen her: . Die Füchse und die Burschen nächsthöheren Grades werden auf dem Campuö" einander in Reih, und Glied entgegengestellt, mit 10 VardZ Abstand zwischen 'den beiden Herren. Auf dem Zwischenfeld werden 3 auZ. erlesene Wüchse und 3 auserlesene. Burschen postirt, welche einen, - von", der Füchse . Classe gestifteten Stock fest halten. Die beiderseitigen Classenfüh. rer gehen in den Leihen umher und ermahnen die Ihrigen, bis zum bitteren Ende" zu kämpfen. Von Secunde.' zu Secunde steigt die Aufregung Da tritt ein Bursche vor. mit einer Vistole

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rsiW.'wj1 iwSh83 !n der Hand; einen Augelib!ck herrscht verhängnißschwere Stille, und Aller Gesichter zeigen eine Spannung, wi sie bei einem Kampf auf Leben und Tod nicht größer sein könnte. Da kracht ein Schuß. und die Herren stürzen sich mit furchtbare Wuth auf einander los. Nun ist nichts mehr zu sehen, als Ein großes, unheimliches Gewirr von Körpern. Armen und Beinen, und entsetzliches Schreien und Stöhnen ist zu hören ! Jeder, der in den zus ammenge ballten5aufen tritt, stößt und reißt auf das Rücksichtsloseste um sich; denn es gilt sllr Jeden, den vielbegehrten Stock zu erreichen. Halb erstickte Burschen und Füchse, tief unten in dem Haufen, werden an den Absätzen hervorgezogen, erholen- sich und springen auf's Neue mitten in das tolle Gewühle hinein! Das Alles spielt sich außerordentlich schnell ab, und der eigentliche Kamps dauert nur fünf Minuten. bei längerer Dauer wäre er wohl auch mit Menschenleben zu befahlen. Wieder kracht ein Pistolenschuß, und der fürchterliche Knäuel entwirrt sich, unter dem Beistand der herzugeeilten älteren Corpsburschen, bis auch die zu unterst Liegenden, Halbtodten weggezogen sind. Nur Diejenigen, welche zur Zeit unzweifelhaft ihre Hand an dem Stock haben, bleiben auf der Stätte. Die Häupter der Lieben werden gezählt. Wilder Jubel erschallt. Programmgemäß sind die Füchse mit 11 gegen 10" Sieger geblieben. Aber die vielen blutigen Gesichter und zerfetzten Kleider verkünden, daß derSieg theuer erkauft ist! Hawaiische LSafser-klthleten. Kürzlich wurde geschildert, wie eine Klasse der. letzt aluckllÄ von uns an nectirten hawaiischen Eingeborenen, trotz des sonstigen Rückganges der Kanaken. sich körperlich außerordentlich hervorthun kann und besonders als Plantagen - Cowboys beinah: uner reicöbar ist. Aber vielleicht noch Groß artigeres, als auf dem Lande, leisten diese Eingeborenen als Wasser-Aty leten. , Man kann beinahe sagen, daß ein Kanäle em Amphlbium ist, o. y ebenso ein Wasser- wie ein Landae schöpf! Lernt er doch schon als kleines Kind beinahe unbewußt das .chwlm men. und auf Tauchen und Dauer schwimmen scheint er von Natur aus förmlich gearcht zu sein. Missionare früherer Zeiten haben erzählt, daß es für einen Kanälen aar mcytz unge wöhnliches sei. von einer Insel nach der anderen zu schwimmen und gerade,u Scbwimm - Kreuzfahrten von wunderbarer Dauer zu machen. Dabei ist es im Wesentlichen geblieben. Nicht selten wirkt fick, ein Einatborener köpf unter von einer Klippe, welche 50 bis 00 Fuß hoch ist. in einen Wajjerpsuyi. der kaum 10 bis 12 Fuß tief ist; beim Aufscklaaen auf das Wasser wölbt sich sein Körper wie ein Bogen, und der Kopf ist beinahe an den versen. aber im nächsten Augenblick schießt er wieder lächelnd oder grinsend an die Oberfläche herauf. Kaum irgend 'ein Kanälen - Junge oder -Mädchen. von ithn 5kabren könnte n'cbt iedzn der Unseren im Dauerschwimmen. Tauchen und svenellen verweaencn Kunststück chen zu Schanden machen, ohne es besonders zu versuchen. Alte und sunae Austen.. So gut, wie sich das Alter eines Baumes durch' die Ringe bestimmen läßt, welche die Axt oder Säge enthüllt. so gut wie das Alter eines Pferdes durch Prüfung seiner Zähne erkannt werden kann, ebenso läßt sich das Alter einer Auster, durch einen Blick auf die Schale sofort feststellen. Eine Auster im Alter von erst sechs Monaten ist an der Schale nur so groß wie ein Zehncents Stück; ist sie ein Jahr alt, so bedeckt die Schale ein Halbdollar - Stück, und -im Alter von zwei Jahren hat letztere den Umfang emes llderdollars erreicht. Ungleich der Krabbe, braucht die Auster nie ein neues Quartier zu suchen oder sich ein neues Haus zu bauen, wenn sie be trächtlich gewachsen .ist. Die Verarö ßerung ihres Hauses wird jeweils durch eine rundum gehende Erhöhung oezeiconer. Austern sollen den Höhepunkt ihrer Güte vom Standpunkte' unseres Gaumens aus erreicht haben, wenn sie zwischen 4 und 6 Jahre alt sind, und Austernzüchter '- versuchen gewöhnlich auch, die Betten so lange zu schützen. fw . n c - (w r. ' K. Aucy verilanoige Äunernsanger geben die zu jungen Thiere wieder ihrem Bette zurück. :Die alten Patriarcben aber von 3 bis 12 Jahren . werden sorgsam vom Versender weit unten in den Haufen g'brast! püronln von Luttner bti Graf ZNurawjew. lLo Wippchen".) 'De? Leiter der auSwärtiaen Volitik Rußland'S war 'in Wien angekommen und wartete und wartete. Aber Vertha !am nicht." DaS 'Warten wurde ihm schreckliche Er.'gwg unruhig im Zimmer 'auf und ob'. v Wie Dame, welche dem europaische-n Frieden die Wirthschaft führt, war gleichfalls in Wien anwesend und wzr,. tete und . wartete. - Aber Murawjeir kam nickt. DaS Warten - wurde ih schrecklich. ' Sie aina unrubia' im Zimmer auf und ab. , ' ' Hero.und Leander des Friedens.' Endlich entschloß sich ftttm xl Suttner und ließ sich bei Murawjew melden. mrawew netz vie Jugel der Regie runa fallen und stürzte der Baronin deö Friedens entgegen. BertHa. rie! er begeistert aus, wie danke ich Ihnen, ich bin heute noch nicht interviewt! Der Präsident deS Bundes österreichischer Friedensfreunde vergaß dieser vertraulichen Bearükuna ntitn-. 0 n w w 9 V V über keinen Äugenblick, daß' sie eink Frau sei.', Excellenz, sagte sie, indeir. sie ihm die Hand, schüttelte, ich weiß sehr wohl, daß eS eigentlich nicht die Aufgabe einer Dame ist. einen Herrn

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zu besuchen, auch tvettn dieser Hött ein weltgebietendes Portefeuille besitzt. Aber die Sache will es. . O, antwortete galant der' Minister mit dem den Russen eigenen Accent, ich fürchte mich nicht. Auch wir Ruffen fürchten Gott und sonst nichts auf der Welt. Ich bin auch keine Frau, die Visiten macht, sagte die Baronin, sondern als Präsidentin des Vereins der Friedensfreunde stehe ich hier Bitte, Platz zu nehmen, warf der Staatsmann ein. Frau v. Suttner setzte sich und wiederholte .mit einer kleinen ' Aenderung: Als Präsidentin des Vereins der Friedensfreunde sitze ich hier, Ew. Excellenz zu danken, daß Rußland in meine Fußstapfen getreten ist. Und ich danke Ihnen, antwortete Murawjew, daß Sie mir Gelegenheit geben,' die Dame kennen zu lernen, welche die Füße hat, in deren Stapfen Rußland trat. Rußland , hätte nie gedacht, daß es so kleine Füße hat, nachdem man el oft den Koloß auf thLnernen Füßen genannt hat.. Auch -thönerne. Füße können fehr klein sein, sagte Frau v. Suttner liebenswürdig. indem, sie ihre eigenen Füße, unter das Kleid zurückzog, und fuhr' dann fort: Es freut mich besonders,' daß es gerade Rußland gewesen ist, welches mir folgte. - O, rief. Murawjew, Folgsamkeit hat der Russe mit der.Knu.e eingefogen! Und nach einer kleinen Pause setzte er hinzu: Nur eine Großmacht war dazu berufen'.' Wenn z. B. Lippe-Detmold oder. Monaco die Initiative ergriffen hätte, so wäre eS doch, was wir Ruf sen Beßmüsliza- nennen, gewesen. Was heißt das? fragte' die Dame. Unsinn, übersetzte der Staatsmann, Mumpitz, für die Katze. Wenn Staaten von der Größe der beiden Genannten abrüsten und mit den Waffen, die sie.' niederlegen, einen Koffer füllen, so wäre noch nichts damit geschehen. Es gilt eben, die Großmächte zu veranlassen.' jede Streitfrage auf dem Wege deö Vergleichs aus der Welt zu , schaffen. Und wird diese Welt, auö der jede Streitfrage in dieser Weife geschafft wird, entstehen? fragte Frau v. Suttner in der ihr angeborenen poetischen Sprache. Geduld überwindet Alles, meine Gnädige, antwortete ' der mächtige Staatsmann. Bis ' Krupp anstatt ! Kanonen Frledenspalmen anfertigt wird ja noch mancher Tropfen Wodki die Kehlen hinabfließen. . Das Schnapstrinken sollte Verbote: werden! rief Z?rau v. suttner energisch. Es ist eine schlechte Angewohn heit. wie der Krieg. Eines nach dem änderen, antwortete Murawjew.' Wenn wir erst den Krieg beseitigt haben, dann soll der Schnaps an die Reihe kommen. Das wird allerdings auch keine Kleinigkeit sein Wie ein Staat dann und loann g:n mal ein Stück Land nimmt, so nimm! der Mensch dann und wann gern ma! einen Schnaps. Das ist in der mensche lichen Natur begründet. t Leider, sagte die edle Besucherin aber die menschliche Natur müßte eben vollständig umgewandelt werden. Das wird sich nicht so leicht machen lassen. meinte der ' russische Staatsmann. Woher eine andere Natur nehmen und nicht stehlen? Diese Frage mißfiel , der Baronin augenscheinliche aber sie bezwäng sich und sagte: Das Stehlen muß gleich falls ein Ende nehmen wie der Krieg, das Trinken und die menschliche Natur. - ' ' Aber wir müssen doch nach der Reihe gehen, warf, der . Staatsmann nach kurzem Nachdenken ein. Zuerst also: Fort mit' dem Krieg! Fort mit dem Mars!' Nieder, mit. den' eisernen Würfeln! Geh' in ein Kloster, Bellona! rief begeistert Frau von Suttner. , Hol', der Henker die Schlachtfelder! donnerte wuthend der-Staatsmann. Keine Kriegssackel mehr! setzte die Dame blmu. ..... , Es dauerte einige Zeit, bis sich die Beiden' , beruhigten. Dann brach der Staatsmann da-' Schweigen und saate: Nun, der erste Schritt ist,ja gethan.' Wir stehen . vor dem . Congreß. Zch habe auch von der französischen ?teg:erung entgegenkommende Versich iungen erhalten. Wenn sie von ünZ unterstützt wird, wieder in den-Besitz oon Elsaß-Lothringen zu kommen und das linke .' Rheinufer : zu kriegen, so wäre sie , sicher, bereit, sich mit einer von Deutschland zu zahlenden , .größeren KriegScontribution zufrieden zu erClären." - 3 ; - ; . ') ' Frau v. . Suttner. holte ihr Taschen juch-Kervor.-in welchem sich ein Knoten befand, den sie ansah. Da fiel ihr :tn, was sie sagen wollte, ur.d sie sagte: Wenn nun alle Großmächte mit Aus':ahme einer einzigen'den Frieden woll:n, dann müßte diese einzige doch gezwur.gen werden können. Könnte das nicht, geschehen. Excellenz? " Allerdings, gnädigste Frau, antwortete der Lenker'der 'russischen Geschicket ' . ; Sprechen Sie! rief ' neuateria d.e Oaronin. . . . . Alle . Großmächte m-'ien " über Frankreich herfallen und es zwingen abzurüsten.' Für diesen Fall ist : nöthig,' daß alle Großmächte vorläufig bis an die Zähne bewaffnet bleiben. Im Interesselos, allgemeinen FriedenS müssen wir ' .immer auf einen Weltkrieg vorbereitet sein.'' 'Wir wollen sehen, wer der Stärkere ist. S Der Stärkere,, .rief Frau v.-Sutt-r.er.. der. darf eben nicht mehr existiren. ' cr :n ' r.iti -tLi--- . xju, ii ciui .,acl9yl 'incuuc vzt Staatsmann, aber wie wollen'' Sie denn' den Schwächeren 'zwingen. Frie den zu halten? - Amerika hat .Spanien zum Frieden gezwungen. . &q . . !om men wir allmälig zum Weltfrieden, .hoffentlich unterstützt uns die Presse.Las ist' die 'Hauptsache.' Ohne die Unterstützung der Presse' ist nichts zu wollen. Alle Blätter müssen alles au? Ihrem Blatt Die Waffen nieder!'' abdrucken, namentlich die französischen .die. englischen, die amerikanischen-un die türkischen. Schreiben : Sie- dies

den Redaktionen.. da? ist ja leicht ge-,

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oder bet Vergnügungen setzen sich der Gefahr ..... von ..... Verrenkungen und Ouctfchungln

Steisigkrit und Wunden auö. ? giebt keln besseres Heilmittel im Hause ,u haben als eine Flascke

St. Zakobs Ist ein guter Fr, e hell, UWkm

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"I am ixsing those Tabaks you recommeneJei and I would not be withoot them now for any money. One day last week I went to an evenin? party and ate a hearty ' supper at o'clock. I had feit so well af ter usuig the first half dozen Tabu! that I thought that I was cured of my dyspepsia, but I teil you I just suffered the next day. Oh I how sick I was. But 7. took two Tabules and they braucht me out of bed the same day. Now I take one after each meal and feel sine." j&j&jjM'&c&

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thän. Auf biete Speise, untb taiui i:t nes dieser Länder mehr auf d'.e Jdc? kommen, einen Krieg zu erklären, und dann brauchen wir auch keinen Weltkrieg mehr, um den Weltfrieden herbeizuführen. Ich fürchte nur, sagte die Frau Varomn. daß sich 'die Zeitungen nicht darauf einlassen, fondern fortfahren werden, zum Krieg zu hehen. Dann müssen alle solch: Zeitungen aus der Welt geschafft werden! t'u'i der russische Staatsmann. Aber wie ist das möglich? fragt: unwillig die unermüdliche Vorkam pferin der Friedensbewegung. Q das ist ebenso leicht möglich wi: die Abschaffung der menschlichen Natur, des Stärkeren, des Trinkens und des Stehlens.' sagte auö tiefster Ueberzeugung Murawjew. Nun erhob sich die Varonin und saate: Ick freue mich, die Hand zu drücken, welche die die Fried:nZak!ion einleitenden Wor!e des russischen Manifestes geschrieben hat. D:es wehrte Murawjew mit der Bemerkung ab: Je n'y suis pour rien. Ihr einziger Verfasser ist mein erhabener Zar. DaS lassen Sie jedenfalls drucken, meine Gnädige, sonst erklärt mir mein Fciedensfürst den Krieg." Als Frau v. Suttner ging, sagte dr Staatsmann: Ziehen Sie .vor Allem Ihren Mantel an. es ist kalt. Die Dame zog ihren Mantel an und sagte seufzend: Ach diese Kälte! Der Winter müßte auS der Welt geschafft werden! - . Gleich nach, dem Krieg! rief Murawjew ernst und mit dem Brustton der Ueberzeugung: ' So endete die interessante Unterreduna. TYler.Ptiilosophie. von Emil Robert. . .'. Ein Ochse hörti einst beim Vorbei, gehen an einer Jahrmarktbude - einen Ähierstimmen-Jmitator. Potz tausend!" dachte der Ochse, .welch' kluger Mann, dem eö gelungen, in unsern Tönen zu sprechen Wenn wir Thiere ein Parlament häts ten,. so müßte dieser und kein änderet unser Abgeordneter. seirü- ' ' -Wie 'gemein von den Menschen svrach .der, gefangene Fuchö, hierher eine Falle zu stellen. . Wie leicht könnte ein . unschuldiges Thirchen hineinerathen!- ' - ' ' ' ; . - . ; . ! Mehrere Katzen wissen und balgten sich jüngst um eine todte Ratte. Wie kleinlich dieses Volk ist philosophirte der Lywe, der eben vorbeikam, sich 'um eine todte Ratte zu raufen. Wenn'S wenigstens ein Pferd wäre!" . ..Nur -um seine Mgel beneide ich den. Aar.-, dachte die. an den Karren gespannte Mähre. Die fehlen mir zum Pegasus!-' J ,. : Ich würde keinem H'äSlein etwas zu -leide thun, wenn ich -ein Löwe wäre,- versicherte großmüthig derHase.

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