Indiana Tribüne, Volume 22, Number 77, Indianapolis, Marion County, 5 December 1898 — Page 2

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öüsöuö rtvune. M P.J MI M Erschein Täglich uitD LvM Ste tZglich Xrlöünt" kostet dn?ch len Xxlc 1 ttent per Ooche, die Gonntaal'.Xrttfixfl JStmtl per J3o4. Selbe iuftrm lSSentl ,Ke, ffentf ptx Vtisftt. V Vft ikrhald ttb ffzeschit Im Bxsttllct)(ca V ti IHU. CnVot 10 C& Nliarna Ctr& Indianapolis, Ind., ö. Dezember '93. Westliche Lersö)wenduna. An den Frühwinter Abenden plaudert ein westlicher Correspondent sieht man hier vielfach am fernen Horizont Flammenschein aufblitzen ode? trüb leuchten, und diese Feuer kommen von Prairie - Farmen und Heimstätten, wo rlestze Strohhaufen, welche die reiche iSrntc zurückgelassen hat, einfach niedergebrannt werden. Lom Standpunkt des Künstlers können diese Feuer als ein glänzendes nächtliches Schauspiel und als eine hübsche Abwechslung in der Eintönigkeit der Prairie empfunden werden; vom Standpunkt des wirklichen Farmers jedoch können oder sollten sie durchaus keinen befriedigenden Eindruck erwecken. Denn sie stellen eine große Verschwendl.nz dar, und zwar in Regionen, wo ganz besonders wenig Grund zu solcher Verschwenderischkeit vorhanden. In der neuesten Zeit sind ja verschiedentlich Schilderungen unseres neuen und sparsamen Westens im Gegensatz zu den früheren, welcher eine Zeitlang ja ungestraft in's Volle greifen konnte durch die Presse gegangen; und in vielen Beziehungen hat es ja auch seine. Richtigkeit damit. Das viele Stroh anzuzünden, ist na türlich die bequemste Art, dasselbe loszuwerden; der Landbauer wählt sich daher einen gll,,stigcnAbend dafür aus, und mit ein paar Streichhölzchen ist die Sache abgethan. Manchmal macht er sich nicht einmal die Umstände, das Stroh zu Haufen zu sammeln, und auch die Stoppeln brennt er, wenn ihm die Umstände dafür günstig scheinen, direkt an Ort und Stelle nieder; irgendwo wird das Streichholz hingehalten, und eine Feuerwoge fegt über das Feld dahin. Denn beim Pflügen für die kommende Ernte macht ihm das Stoppelstroh, daL immerhin 13 bis 20 Zoll hoch ist, unbedingt einige Schwierigkeiten, darum fort mit Schaden! So wird es Jahr für Jahr gehalten. Nicht alle westlichen Farmer Hausen so, aber noch immer sehr viele. Und schließlich wundert sich der Landbauer auch noch darüber, daß er keine so großen Ernten mehr erzielen kann, wie früher. Dabei wurde der Boden förmlich ausgehungert und bekam so gut wie gar nichts von dem zurück, t?as er hatte hergeben müssen. Man hat im heurigen Jahr z. B. in Kansas beobachtet, daß die reichsten WelschkornErträge (im Allgemeinen war das Welschkorn Jahr in Kansas nur ein durchschnittliches) auf Boden erzielt wurden, der erst vor zwei Jahren umgebrochen worden, also noch beinahe jungfräulicher Boden war; dies ist be zeichnend genug. Mit den Stengeln des Welschkorns verfahren eben viele westliche Landbauer geradeso, wie mit dem Stroh des Weizens. Die Stengel werden mit dem Rechen zusammengehäuft und derbrannt, und das Erdreich erhält absolut keinen Ersatz für die weggenommene Ernte. Wenn hin und wieder einmal ein Prairie - Farmer sein Land ein Jahr lang wenigstens ruhen laßt. so kriegt er regelmäßi; im darauffolgenden Jahr eine reiche Ernte. Aber so etwas kann sich der durchschnittliche westliche Landwirth selbstverständlich nicht leisten. Ganz im Gegentheil: Er bepflanzt vielleicht den Boden mit Welschkorn, und im September sät er bereits Weizen zwischen die Welschkorn - Reihen, um eine Ernte für den nächsten Juni zu bekommen, vielleicht nock zeitig genug für eine HirseErnte, ehe der Schnee umhertreibt! Landgüter, auf denen solchermaßen gewirthschaftet wird, sind auch für Dürre äußerst empfänglich. Die nachhaltigen Folgen derartigen Farm - Betriebes sind in dem ganzen ältern besiedelten Theil unseres Westens zu beobachten, und die Zahl Derer, welche vernunftgemäßer wirthschaften, ist noch lange nicht groß genug. Wie viel besser wäre es, das Stroh u. s. w. zu sammeln, in Gestalt von Dünger oder sonstwie wieder nutzbar zu machen! Aber freilich, das kostet wieder Eztra - Mühe. Und wie viel vortheilhafter wäre es auf die Dauer, keine Parforce - Bodenausbeutung zu treiben! Auch in manchen anderen Beziehungen zeigt sich noch heute bei einem sehr großen Theil der westlichen Landbauer eine Verschwenderischkeit, welche minbestens nicht mehr zeitgemäß ist. Roch vor ein paarJahren war es etwas ganz Gewöhnliches, einen Prairie Farmer mit einer Ladung Weizen in die Stadt fahren, dieselbe zu 37 Cents per Bushel verkaufen und dann aus dem Erlös artosfeln, welche 600 Meilen ent- . fernt das Licht der Welt erblickt hatten". vielleicht für $1 das Bushel kaufen zu sehen! Nun, darüber ist man doch zum großen Theil hinweggekommen, und die Kartofselzucht aus kleinen berieselten Strichen der Ebenen ist sehr beliebt geworden, r aber noch immer ist der Kartoffel Import beträchtlich genugzbwohl er ganz entbehrlich wäre. Und solche Beispiele ließen sich noch mebrere anführen. Sehr bedeutend ist auch noch immer . . . r. 4. -i !. die Aergeuvung, xt)p, oas unnoiyige Verderbenlassen von landwirthschaftlichen Gerathen; den Verkäufern solcher r itic . .-o.':r.i r: ?ann Lies jiciiuy U""S cvuutyt cm. ftn einem Kansaser County allein wurden im heurigen Jahre für $80,000 neue Gerathe gekaust, und viele Pfluge und Schneidemaschinen bleiben wieder den ganzen Winter im Feld stehen, was gewöhnlich zur Folge hat, daß schon im nächsten Frühjähr neue gekauft

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Seit fünfhundert Jahren und länger ist die ganze Welt" nach Karlsbad gegangen, um sich kuriren zu lassen. Störungen des Magens, der Lebcr, der Eingeweide, der Nieren und der lase, Gicht, Rheumatismus, Zucker rühr, Fcttleibigkeit-für alle diese Uebel ist von den Aerzten bie Kur in Karlsbad verordnet worden. Genau dasselbe Heilmittel, welches in Karlsbad Wunder verrichtet, kannst Tu aber bequem im eigenen Hause haben, nämlich das Karlsbader Sprudelsalz, welches verdichtetes und an Ort und Stelle in Pulverform gebrachtes Spru delwasser ist. Du bedarfst seiner bei Berstopfung, bei Verdauungsbeschwerden, bei Biliositüt gerade so, wie bei anderen und schwereren Leiden und Krankheiten. Alle Apotheken führen eS. Achte aber darauf, nur den echten, importirten Artisei zu erhalten ; er ist kenntlich an den? NamenSzug der EiSner & Mendel son Co., Alleinige Agenten, New Nork, sowie an dem Wappen der Stadt Karls ad, auf jeder Flasche. werden müssen.' Colossale Summen sind im Ganzen dadurcb schon verschwendet worden. Flachsbau in den Ber. Staaten. Befremdend mag es erscheinen, allein es ist nichts destoweniger eine Thatsache, daß der Anbau und dieVerarbeitung von Flachs in den Vereinia, ten Staaten sozusagen zu den verges senen Künsten gezählt, werden muß. Wie aus der Geschichte unseres Landes erhellt, waren die ersten Colonisten mit der Flachscultur wohl vertraut und noch vor 50 Jahren gehörte das Nö sten. Brechen, Hecheln und Spinnen des Flachses zu den ländlichen Haus industrieen. In der Geschichte von Lynn, Mass., heißt es, daß um das Jahr 1630 dort beträchtliche Mengen Flachs gebaut und in einem Teiche, welcher daher den Namen Flachsteich führte, geröstet wurden. Schon i:r Jahre 1662 wurde in Virginia durch ein Gefetz bestimmt, daß jeder WahlDistrict Flachs bauen und jährlich sechs Pfund Leinenzwirn fabriciren sollte. Auch aus den Chroniken von Neu England ist ersichtlich, daß es an Bestrebungen zur Förderung des Anbaues von Flachs und seiner Verarbeitung nicht gefehlt hat. In dem Bericht, eines Special Agenten an das Vundes Ackerbau Departement wird constatirt, daß im Jahre 1773 EinWanderer aus Londonderry alle Arten von Utenstlien, wie sie in Irland zur Bearbeitung von Flachs gebraucht wurden, mitbrachten. Die Angelegen heit wurde in Massachusetts für so wichtig angesehen, daß man in Boston die Errichtung einer Spinnschule beschloß. Um das Jahr 1721 wurde in Newport, Rhode Island, Flachs oder Hanf bei Bezahlung von Zinsen an genommen, und zwar ersterer mit 10 d. und letzterer mit 8 d. pro Pfund berechnet. Pennsylvania war im Jahre 1753 bemüht, die Flachsindustrie durch Bewilligung von Prämien zu fördern und das Gleiche tbat die New Aorker Gesellschaft für Förderung von Kunst und Ackerbau, nachdem sie sich durch Beschlüsse gegen die Einfuhr britischer Waaren erklärt hatte. Aus der Ge schichte von Rhode Island erhellt, daß um das Jahr 1766 ein Verein von Landmädchen, Freiheitstöchter- ac nannt, sich mit der Jlachscultur be faßte.Aber man braucht nicht ein ganzes Jahrhundut. ja nicht einmal 50 Jahre zurückzugehen, um die Geschichte der amerikanischen HauS - Leinenindustrie kennen zu lernen, denn Ueberbleibsel derselben ezistiren heute noch in den Bergen von Virginia, Nord Caro lina und Tennessee, von wo erst in jüngster Zeit zahlreiche Leinwandpro ben in's Nationalmuseum gelangt sind. Vor 60 Jahren wurden in den Ver. Staaten ca. 760,000 Pfund Flachs faser producirt und aus Connecticut kam ein Product, das sich mit dem be sten seiner Art messen konnte, auf den Markt. Sehr starker und elastischer Flachs wurde im nördlichen New York und Vermont gebaut, doch war er nicht rein; die schlechteste Qualität kam da mals aus New Jersey, wiewohl die Klima- und Bodenverhältnisse diesen Staat für die Flachscultur wohl geeignet machen. Zur Zeit wird in den Vereinigten Staaten Flachs der Hauptsache nach nur um des Samenö willen gebaut und die Stengel gehen, wenn sie überhaupt technische Verwen dung finden, in Papiermühlen. In den älteren Staaten ist das derFlachs cultur gewidmete Areal nicht blos sehr klein, sondern nimmt noch stetig ab. während in den neueren Staaten wenigstens keine Abnahme zu cdnsiatlren ist. Angesichts dieser wenig ermuthi genden Thatsachen verdienen die Bestrebungen des Ackerbau Departements, der Flachsindustrie einen neuen Aufschwung zu geben. Anerkennung und Förderung. Durch Versuche, welche in 50 verschiedenen Gegenden angestellt wurden, hat das Departement den Nachweis geführt, tajj die weit verbreitete Meinung, unser Land eigene sich nicht zum Anbau von Flachs für commercielle Zwecke, den Thatsachen durchaus nicht entspricht. Zahlreiche Ver suche haben ergeben, daß bei sorgsamer Cultur sowohl Samen wie Fasern von guter Qualität producirt werden kön nen. Die besten Resultate sind an der Pacificküste. namentlich am Puget Sund in Washington erzielt, worden, welche Segend ein für die Flachscultur ideales Klima besitzt. Dasselbe ist so gut wie in den besten Flachsländern von Europa. ix am Puget Sund gebaute Flachs entsprach in seinem Ausseben dem berühmten Vroduct von

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.ourtrann Aelett ürfl fand den 8et fall der Varbour Company in Lis burn, Irland, in so hohem Grade, daß diese Firma eine Tonne zum Rösten nach Irland czportirte. Die dort von Szcbverständigen ausgeführten Experimcnte haben ergeben, daß am Puget - Sund von denselben Pflanzen sich guter Samen wie guie Fasern ge winnen lassen. Nach dem Dafürhalten von Sachverständigen kann in jener Gegend von Leuten, die mit derFlachscultur vertraut sind, ein Product erzeugt werden, das dem besten Flachs von Courtrai !n keiner Hinsicht nachstehen würde. Somit ist der Beweis ge liefert, daß der Flachsbau zu einer loh nendenJndustrie gemacht werden kann, wenn in der richtigen Weise vorgegan gen wird, und letzteres zu erreichen, sollten die landwirthschaftlichen Versuchsstationen der einzelnen Staaten im Verein mit dem Bundes - Departement sich angelegen sein lassen. , Interessantes ttrstämmk'Gcmlsch. Manche, und wären es sogar Cali fornier selbst, dürften sehr überrascht sein, wenn sie erfahren, daß es in einem Theile von Californien Neste von sogenannten Ureinwohner Stämmen gibt, von denen man bis jetzt gar nichts gewußt hat, als höchstens, daß hinterm Berge auch noch Menschen wohnen." Professor W. I. McGee, vom Ethnologischen Institut in unserer Bundeshauptstadt, hat mehrere Monate hindurch diese merkwürdigen lebenden Stammes - Ueberreste zum Gegenstand persönlicher Forschungen gemacht und über ein Dutzend bunt zusammengewürfelter Reste verschiedener, bisher unbekannter Stämme besucht und studirt. Dabei versichert er, daß dies noch lange nicht alle seien! Vieles In teressante hat er über diese seine Studien zu erzählen (ein größerer officieller Bericht soll noch später erfolgen), und Einiges daraus sei nachstehend hervorgehoben. Möge er selber das Wort führen: Das Gebiet, über welches sich meine Studien erstreckten, liegt in dem großen Thale gerade westlich von dem Hauptrücken der kalifornischen SierraS. Dasselbe ist von Bergfchluchten zerrissen, welche eine durchschnittliche Tiefe von 2000 Fuß haben; viele Ströme laufen westwärts in ungefähr paralleler Richtung. Prächtige Riesen-Eichen, Sequoias und die hochragende Pacific Fichte spenden ihren Schatten. Es erscheint seltsam, daß die roth häutigen Menschenkinder, auf welche man hier trifft, schon seit dem Beginn der 49er Goldfieber - Zeit stets in großer Nähe der zerstreuten Weißen der Gegend gelebt haben, ohne von Letzteren irgendwie beachtet worden zu sein. Diese Naturmenschen haben absolut keine gesetzlich anerkannte Existenz, sie sind ohne Beziehung zu irgend einer bestehenden Ordnung der Dinge, und zu den Weißen, auf deren unausgebeuteten Ländereien sie ihre elenden Hütten bauen, stehen sie in keinem anderen Verhältniß, als die Eichhörnchen, die sich ebenfalls auf diesen Ländereien tummeln. Der Vergleich mit den Eichhörnchen liegt übrigens schon deswegen nahe, weil die Hauptnahrung dieser Natur menschen dieselbe ist, wie diejenige der Eichhörnchen! Nämlich Eicheln, welche glücklicherweise überreichlich zu finden sind. Fügen wir noch einen anderen Nahrungs Artikel hinzu, nämlich Feldgrillen, so haben wir so ziemlich ihre ganze Speisekarte" erschöpft! AuS den Eicheln übrigens bereiten sie sich eine Art Brot. Meistens sind diese Menschen von kurzem, untersetztem Körperbau, ziem lich fett, mit platten, kupferfarbenen Gesichtern, kurzen Fingern und Zehen und überhaupt kurzen Gliedern. Ihr üppigeS Haar ist tiefschwarz, und die Männer schneiden dasselbe, während die Frauen es frei die Schulter herab hängen lassen. Bei besonderen ceremoniellen Gelegenheiten tragen sie noch ihr altes, vorgeschichtliches Kleidungszeug, bestehend aus einer Schürze aus Hirschhaut Riemen, um welche Tannenzapfen oder Vogelfedern gesteckt, sowie einen curiosen Mantel, gewöhnlich aus Kaninchenfellen, die ebenfalls in Streisen geschnitten und dann wiederum zuammengeyes:et find. Durchweg sind ie äußerst abergläubisch. Twcy es ist vor Allem am Platze, von ihren trennenden Unterschieden zu reden! Hätte ich längere Zeit auf diese Studien verwenden können, so könnte ich wahrscheinlich jetzt die endlose Geschichte Onkel Sam's vom vor-colum bischen Amerika um eine lange Liste nagelneuer Stammesnamen bereichern, von denen sich wenigstens unsere Ethnologen noch nie etwas haben träumen lassen. Dies bleibt indeß einer späteren Gelegenheit vorbehalten. Jedenfalls haben wir es hier mit einerMenge kleiner Ueberreste der verschiedensten, an sich vorgeschichtlichen Stämme zu thun, welche sich mit Namen wie Ha!t", Washoe. Miouk, Pomo". Fokai-, Trip-ik" u. s. w. benennen. Vielleicht führen noch manche - dieser Namen zu Enthüllungen über Beziehungen der betreffenden Stämme zu ganz anderen, heutzutage weit von ihnen entferntenVLlkerfamilien! (Nicht blos in örtlicher Beziehung weit entfernt.) Hier bewährt sich das Sprichwort: Andere Oertchen, andere Wörtchen" in auffallend großem Maße! Jeder einzelne dieser Stammesreste spricht eine Sprache, welche von derjenigen seiner Nachbarn hüben und drüben völlig verschieden ist. Sogar für so einfache Begriffe, wie Mann und Weib-, hat jede -Gruppe verschiedene Name, die nicht weiter an einander rinnern, als die entsprechenden in irgend welchen anderen verschiedenen Völkersprachen auch. Auch sonst treten allerhand wichtige Stammesunterschiede hervor. Ande rerseitö wieder sind diele ' ihrer Gebräuche gemeinsam; eine Gruppe scheint dieselben von der anderen abgeauckt zu haben. Zu den merkwürdig sten. dieser Gewogenheiten der unge-

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ZchUevenen Kbtt aedören btererttocu welche das Verhältniß zwischen Schwiegereltern und Schwiegerkindern anbelangen. Darin herrscht eine fast unglaubliche Strenge, und dieselbe ist mit religiösen Vorstellungen eng verknüpft. Das uralte Schwicgermutter - Problem" scheint bereits die Vorfahren dieser Naturkinder sehr lebhaft beschäftigt zu haben! Denn die Nach kommen glauben, daß ein entsetzliches Schicksal jede Schwiegermutter befal len werde, welche irgendwie in die Nähe ihres Schwiegersohnes kommt, l oder eine Schwiegertochter, die sich vor , ihrem Schwiegervater sehen läßt, . und in beiden Fallen auch umgekehrt. Bei der Durchführung dieses Glaubens 1 l -V W V rf 1 e Tt uno zraucyes oai o ungleicqyeil oes Geschlechts der männliche Theil stets das Wegerecht", und der weibliche Theil muß schleunig ausweichen. Vielleicht haben diese und andere, ebenso streng durchgeführte Trennungen auch etwas mit der sprachlichen Zersplitterung zu thun, wie zum Theil auch mit der vielfachen Stammesbildung felbst. ' Beim Toctor Apfelwein. Es kann Einem recht leid thun, daß seit mehreren Jahren die Ver. Staaten nicht besonders reichlich mit Aepfeln gesegnet worden sind, wenn man liest, daß jetzt der Apfelwein mehr Aussicht, als jemals, hat, vom heilärztlichen Standpunkt aus populär zu werben. Nicht wenige namhafte Aerzte empfehlen in jüngster Zeit den Apfelwein in besonderem Maße als Getränk für Kranke, namentlich für Gichtkranke. Das heißt, es ist damit nur guter Apfelwein genannt nicht solcher, den man auch in schlechten Aepfeljahren billig genug kriegen kann. Einer jener Aerzte hat sich neuerdings folgendermaßen darüber ausgesprochen: Ich finde schon seit etlichen Jahren, wie vielfach und entschieden sich der Apfelwein in medicinischer Hinsicht bewährt, und ich glaube, daß er zu den Kranken Getränken ersten Ranges gerechnet werden muß. Aber hier kommt es ganz besonders auf die Güte des Apfelweins an! Die Nothwendigkeit, darin sehr heikel sein zu müssen, erschwert bis jetzt die allgemeine AnWendung dieses Getränkes für Kranke bedeutend. Apfelwein, wie ihn die Kranken, z. B. Gichtleidende gebrauchen, ist eben an den meisten Orten nicht wohlfeil zu haben, ja er ist hie und da so schwer an den gewöhnlichen Verkaufsstellen überhaupt zu kriegen, daß ich mich in manchen Fällen veranlaßt gesehen habe, ihn privatim von einem verläßlichen Farmer zu 'beziehen, welcher sonst nur für seinen eigenen Haushalt Apfelwein macht. Apfelwein muß. um seinen hohen Werth für Kranke zu bewähren, nicht nur rein sein und von unverdorbenen Aepfeln kommen, sondern es sollten auch nur Aepfel ein und derselben Gattung für die Gewinnung desMostcs genommen werden. Außerdem sollte die Gährung des Mostes nicht aufgehalten werden, sondern ihren ununterbrochenen Lauf nehmen dürfen, bis der ganze Gährstoff erschöpft, und das gährungs fähige Material in seine Elemente zerlegt ist. Mit solchem Apfelwein aber lassen sich auch sehr gute Erfolge erzielen. Zum großen Theil beruht die heilkräftige Wirkung eines derartigen Apfelweines ebenso wie sein Werth für die Erhaltung der Gesundheit auf den nämlichen Elementen, welche sich zur Bildung des Phloridzins vereinigen, das man aus der Rinde des Stammes sowie derWurzel von Apfel-, Birnen- und verschiedenen anderen Bäumen gewinnen kann. Vor etwa fünfzig Jahren hat man dieses Phloridzin auch als Ersatzstoff für Chinin in Vorschlag gebracht. Man fand indeß, daß es sich für diesen Zweck nicht recht eigne. Im Gefolge der betreffenden Untersuchungen entdeckte man jedoch, 'daß das Phloridzin zwei bemerkenswerthe Eigenschaften hat. nämlich: 1) auf die Verdauungs Functionen dermaßen zu wirken, daß nach zweibis dreiwöchiger Anwendung Personen, welche gewisse, zu ihrer Ernährung nothwendige Nahrungsstoffe ihrem System nicht hatten aneignen können. nachher ganz gut zu einer solchen Assimilirung fähig waren; 2) das sogenannte Glycogen. welches in den Muskel - Geweben aufgehäuft und in normalen Mengen förderlich ist. aber bei zu großer Anhäufung mindestens eine Form von Rheumatismus verursacht, in Zucker zu verwandeln und solcherart es zu beseitigen. Das sind zwei sehr wichtige medicinische Eigenschaften, und im Apfelwein der genannten Art sind dieselben besonders annehmbar vertreten. Aber der gewöhnliche Apfelwein des Handels ist nur in sehr seltenen Fällen der Träger dieser Eigenschaften. Wenn die Aerzte im Apfelwein eine werthvolle Bereicherung der Kranken - Getränke haben, und die Consumenten wirklich die Bortheile dieses Naturproduktes genießen wollen, so darf kein Versuch gemacht worden sein, die Gährung dieses Ge tränkes gewaltsam zum Aufhören zu bringen. Nur dann ist der Apfelwein absolut natürlich und bringt seinen heilenden Nutzen." !Neik ZZabersack's Schreibedr'ef. No. 8. GeLhrter Mister Edithor! Es iS e fchuhr Ding. eS is kein Fonn, e heiert Mehdche zu hen, ganz besonnersch nit bei die Selma. bikabö

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die vuht e wenig zü tlohs waiscZe. EiNiger Mann fiehlt doch emol wonztineweil den Weg, als wann er mit fo e Mehdche e wenig Fonn mache follt, awwer wie nor einer von uns Mennfohks e qanz klein wenig mit die Katie

schmeilc duht, dann duht's die Selma nohtisse un dann is der Deiwel nit weit. De annere Dag Hot se erscht en ferchterliche Rumpus mit den Christ gerehft, bikahs er Hot sich von die Katie sei Necktei teie gelosse. Was mich konzerne duht. ich geb jo dorchin un dorchaus nicks um dieWimmenfohks, awwcr dieselwe Zeit duht mer doch e Shckelche Vieh als emol streichele, wann mer's gleiche duht, un ich muß sage, ich hen aach schon einigemol gefiehlt, als wann ich die Katie e wenig streichele sollt, bikahs sie Hot arig neis zu mich geäckt. Awwer gleich is die Sclma do un macht ei'm de Marsch. Sie sagt, sie dcht denke, einiger Mann, wo e wenig Riespeckt for das fiehmehl Sechs Hot, der sollt nit so e armes, unschuldiges Mehdche suhle, sell wär nit prapper un deht kei Männers zeige. Ich hen immer gefiehlt, als wann ich de größte Sinner wär. wann die Selma den Weg zu mich gesproche Hot, un der Christ, well, das is so en heimlicher. Der is die Selma arig schön in's Gesicht un wann se de Buckel erumdreht, dann is er. was mer uff deitsch heißt, en ariger Fieluh. Ich hen die Selma in Niegahrds zu die Katie doch emol kliere Wein eingeschenkt un hen se gesagt, daß die Katie stehtie Kempennie hätt un daß sie for den Riesen gar kein Kahs hätt, an den Christ tschellus zu wer'n. gett aut," Hot die Selma gesagt, was das betrifft, do bist du uff den Holzweg. Die Katie is noch viel zu jung, for an Kompennie zu denke, un biseids das is se aach viel zu schmahrt, als daß se ihr schönes junges Lewe an so en Esel von en Mann wehste sollt. Du Host die Geschicht nor uffgemacht, for mich zu desiehfe, awwer ich sin obb tuh Schnoff un du kannst mich nit fühle." Ahlrecht, hen ich zu mich geoenkt, wann du's den Weg hen willst, ich geb nicks drum. Der Christ Hot immer, wann's die Selma nit gesehn Hot, zu die Katie geschmeilt un ich hen immer zu en gesagt, du besser stappst. bikahs du kommst emol in schwere Trubel. Wisse Se was, instett mein Ettweis zu eprieschiehte, Hot er noch insoltet geäckt un sagt, ich sollt mich nor nit for ihn truwele, er wär alt genug, for sich selbst Kehr zu nemme. Ich hen den Kehs drappe geloßt, awwer ich hen gedenkt, ich wer'n doch noch emol iewen mit ihn. Eemol Hot er zu mich gesagt, laß uns emol so e kleine Eckskuhrschen nach Stoppelburg mache. Es Hot dort e schöne Hahl un ich sin schuhr, mir könne lattse Fonn hen. Ach, loß mich alleins, hen ich gesagt, du weißt gut genug, ich geb nicks um's Danze. Er Hot mich awwer so lang aebattert, bis ich gesagt hen, well, dann go ehett, wann wolle mer gehn? Er sagt dann, mer wollte t Vuggy heiern un hindreiwe. Das deht uns ebaut e halwe Stund nemme. Wann mer Owends so um sechs Uhr, gleich nach den Sopper, starte dehte, dann wäre mer grad in die schönste Zeit dort. Off Kohrs derft die Selma nicks von wisse. Wie's Owend is geworde, do sagt der Christ zu die Selma: Selma'che," Hot er gesagt, mich un der Meik mir hen heit Nacht e Mictung un do misse mir ofs Kohrs hin. Mehbie mir wer'n e wenig lang stehn, awwer die Katie is jo da un do bist du wenigstens nit alleins. Ich fiehle arig sarrie, daß mir fort misse, awwer Vißneß is Bißneß. un das is all, was es is." Die Selma sagt, die Katie wär de Owend aach nit heim, sie hätt Wort von ihre Ma kriegt, die wär krank un wollt se sehn. Sie hätt nit resfjuhse gelönnt, bikahs das arme Mehdche deht doch alle Owend in die dunkele Kitschen sitze un deht sich iwwerhaapt so gut behehfe. Ich hen gesagt: Ichs, das is so, die Katie is e arig gutes Mehdche un hockt alle Owend in die dunkle Kitschen," un dann sin mir losgeschowe. An die nächste Korne: Hot das Vuggy gcstanne un obb schie gohs. sin mer fortgedriwwe. Das Gailche is gelaafe, als wann's Stehk mit MoschruhmZ for Sopper gehabt hätt, un in leß denn no Teim Ware mir ln Stoppelburg. Mir sin in das Hotel gange, wo die Hahl war, un do is schon e große Kraut ge Wesen. Mehrschtens junge Piebel un gedanzt hen se. daß der Dost gefloge is. Ich war'n froh, daß Keins do war, wo ich qekennt hen un wie mir' e wenig Bierche gedrunke hatte, do sagt der Christ: Seh. Meik. ich will dich emol ebbes sage, ich fiehle, als wann ich e bische ebbes, esse könnt. Mer kriegt in den Hotel e verdollt frines Futterchc un do wolle mer uns e wenig labe." Ahlrecht, hen ich gesagt. Der Cdrist Hot dann e Dohr uffgemacht, mir sin eneigesteppt un in e Seckend hen mer daun stehrs in de Seller gelege! Bei Mistehk Hot der Christ die ronge Dohr geohpend gehabt un mir Ware in de Seller gerathe. Der Christ Hot gehallert un sagt, er hätt sich de ganze Kopp verfalle un er deht denke, sei Brehn käm erans. In den Riegahrd do Hot er nit effrehd zu sein brauche, bikahs es kann doch nicks eraus komme, wann nicks drin is. Ich hen. doch e wenig daunhahrtet gefiehlt von Wege den Christ sein Ecksident. Fiehl nor emol mein Kopp," Hot der Christ gesagt. Ich hen ihn in die Dunkelheit getotscht un ich muß sage, ich war zu Doht geschkehrt. Der Kopp war alliwwer naß un beschmiert. Ich hcn e Mätsch geleit un was wer'n Se denke: Es war kei Blut un war aach kei Brehn, was an den Christ sein Kopp war, er war mit sein Mock in das Sauerkraut - Barrel ge falle un das war all. was es war. Aw wer wie Hot der Christ geguckt! , Sei Fehs, sei Hoor, alles war . voll' von Sauerkraut gepehst un mir hen e halwe Stund zu buhn gehabt, bis daß er Widder in t diesente Schehp war. , Bei die Zeit do hen ich en Hünger gehabt, daß ich e paar Händ voll von den Sauerkraut esse hen müsse. Wie mir dann die Stepps enuff sin un aus den Seller gewollt hen, do war die Dohr gelackt un mir hen nit uffmache könne. Mir hen off Kobrs an die Dobr amadi un

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The lion of strength and x'igor sometimes becomes entangled and held in the riet of disease. The fable has it that once a little mouse released a lion from the toils that bound him. KHMP-AS Tabules are simple little things, tut they possess the peculiar qnalities that will serve to release every unfortunate from any thrall of knots and threads of disease that was ever created by a disordered stomach, a disarranged digestive apparatus, or a sluggish liver. Ripans Tabulei ARE AN INSURANCE POLICY AGAINST SICKNESS, and can be carried in the pocket or portemonnaie. One Ripans Tabula taken after each meal will set a dyspeptic free from the entangling meshes of disease ; because nearly every ailment is a direct result of a disordered digestion, and Ripans Tabules overcome the cause and eure the disorder.

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Yen geyallert. bis der Mister Hausfnecht komme is un uffgemacht Hot. Der Heller bot uns e Dräsckina aewwe Wolle, bikahs er Hot gedenkt..mir Wäre urgierjcy. lia war e gutes Ding, daß es nit so weit komme is. bikahs mit mein leere Stommeck wär das mein Doht gcwesc. Wcll, mir sin dann in den vteßturant komme un hcn uns t Gans geordert. Wie dann so in ebaut c halwe Stund der Wehter komme is un Hot gesagt, die Schentelmänner sollte jetzt plies in den Deininzruhm komme, das Esse war rettig. do war'n ich puttinier gestahrft. Wie mer in den Deiningruhm sin komme, do Hot die Katie mit ihr'n Bliesmann un zwee Lehdiefrends dogesosse un hen Sopper gehabt! Bei Galle, sell. war awwer t Surpreis! Der Christ Hot geschmeilt, wie e Tammkätt, un ich mub sage, ich hen aach nit bös driwwer gefiehlt. Mir hen uns dann beisamme aeseht. ich hen e Battelche Wein geordert un ei tell juh, mir hen e große Zeit gehabt! Die Lehdies wäre arig schön zu uns un so spaßig, wei, ich hen in mei ganzes Lewe noch mt so häppig gefühlt. Der Christ war ganz stock an die Katie un wie die Katie die Mohschen gemacht Hot, daß mer all Briederfchaft drinke wollte, do sagt der Christ: Schuhr Ding," un do hen mir uns all uffgestellt un hen uns en Kiß gewwe. Grad wie mer do derbei Ware, do geht die Dohr uff un die Selma kommt inseit! 0, Mama, wie hen ich awwer do gefiehlt! Der Christ Hot gesehnt un die Katie is aus den Ruhm geschniekt, mitaus daß die Selma sie genohtißt Hot. Well, Sie, kenne jo die Selma, un ich brauche nit zu sage, was se gedahn un was se gesagt Hot, awwer es war e hatt Teim, ei tell juh! Der Kapper Hot die Selma nit gekennt un was wer'n Se denke, er Hot se beim Wicke! genomme un Hot se enaus geschmisse! Mich un der Christ mir sin dann aach autseit un hen die Selma in unser Buggy mit heim nemme wolle, awwer das Buggy war nit mehr do! Später hen ich ausgefunne, daß die Katie mit das Buggy heimgefahre war un mir hen dann den schreckliche Weg zu Fuß heim müsse gehn. An de Weg, do Hot biseids die Selma keiner e Wort zu sage brauche. Die Selma Hot Alles alleins gesagt. In mein nächste Schreiwebrief do will ich Ihm riepohrte, was die Sach for e End genomme Hot. Mit beste Riegahrds Juhrs trulie MeikHabersack, Eskweier und Scheriff von Apple Jack, . Hole Terror Kauntie. Es lebe die Liebe, der Leichtsinn und der Soff." Diese merkwürdige Spihmarke. welche seitens des Untersuchungsrichters als besonderes Kennzeichen" angegeben wird, ist aus den rechten Arm des Schleifers Emil Volke tätowirt, der seitens der Berliner Behörde wegen Diebstahls gesucht wird. Auf den fw . . . - . ' unten Arm ' ves fahrigen Mannes ist ein Jongleur in unvergänglicher ?karbe aeichn.et.

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