Indiana Tribüne, Volume 22, Number 76, Indianapolis, Marion County, 4 December 1898 — Page 9

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f? " nS '. ) Cwge Leber, 34 have stark an eiuer schlaffen Leber' Seltnen, die Vnikopiung fjerorrttef. Jch savd. daß aicatctl alles find, waS Sie davon behaupten, vud gewann schon beim ersten Versuch tlne solche Er leichterung. da ,ch einen andern Vorrat kaufte und dollftündlg geteilt wurde. Ich werde nur zu gern EaSrarets emxichlen. o vit sich die Eelegenheit bietet. I. A.Su,itd. euSquehanna Noe.. Philadelphia. Pa. n genehm. fcCrnatftaft, irkszm. Schmecke gut, ttun gut, machen nie krank oder schwach, verursachen keine Schmerze. 10c, 25c, tue Heile Verstopfung. fttorilaf Krutij touptuj, Clilcaf, Im tr.il) Kw T.rfc. 320g Xst Tst T t f1 verfanft und garantiert von äffen V-A V-D.A.V' vVoldelsr zur HUn er iobaUgavVhnvett. MNUer Seber - Pillen ist da beste un n-benbei auch fleli-deste Mittel aeaen Un?erdauiichkeit, Verstopfung, Leberleiden tc. 23 Cents die Sckacherl bei ZZerd. 21. Mu l l er, Zlpothckkf, ecke ecst rrd Vos?-Zpgton Str. nd auch ta allen andere ptlzkea r.G.G.Maff hat sein O stee noch dem Willouqhbv Gebäude, No. 224 No.d M.ridian Str.. erste tage, verlegt. Dficf2tunen : 3o 2 H 4 lllzr Tkamittag' Telephon: O'fice LSS Woh rig vJg. Tie Wodnuna d,ftnd,t st,r, wie bi' der : 1c 37 Nord Per r.syloaria Siraße. Dr. I. Bützler. J20 Sst McÄnrty Str. 'Sprechstunden : 8 fc 9 Uhr Tarn. ; bis I Z)7 :ni.z 8 diS 9 Mr Sldend. Te5epoa 1446. rrrch'iund : öo:ta: ni itTtaUtca. C. C. EVEKTS, Deuifchtt Zahn - Arzi. No. 3 ?!s?d cnrJylsaVta Sir. a S wird aus ?T,Hn nacm:r;.t. Die Qfnee von Dr. M. Pf KK und Dr. 1 OLE, besinöet sich in No. 84 Ost Olzio Straße. Telephon ?!o. 927 wie bisher. Dr. Louis Eurckhardt, No. 1134 süd Meridian Straße. Svrechftünden: 8 Morgen nd 7 dend. Willoughby Block, 224 Nord Meridian Straße. Sprechstunden: 2 4 NaSminag. ttZ Tel. 222 k. M!!Ät?j,,M V finl? ChinDen toerorn onoxrloa und Äuiflutzau d'n u.ta.türtjonrn knr CiiiiMTffll fliraehnhm Hne Undeq mlickketten. rt I MITT , nA .i . T.a Ov.AifUi nh. V' ' j . 1 .1' 'f vi uin in ii ik.i P. O. vor 81. Vk f)orf. m.. SSSäSSJIQj ,1 Alle Deutschen t, losen Seebach's Thee. (Deutsche Schweizer Kräuter ) Er istt!,t lArlddk, rilnljt V u. M-n. regulirt di, gen, stärkt die -?ter . beskrder t rtuhl,,nz; tesonder ffeane . zu tmpfI. PvstsreiSO, ikate .laugt. B. Ssödaed.Peru, Jll. (9:oe Preisrnnaszigung. 10,000 Solrsis5e I 5c ouswär s. 3c0 H'rr Kararlenrge , gute Tanger iiav, tT-:Ar 5l.7-: b st r t:o0el'Saam,n, 7c ; , cbet 3 für i5c. ' n, Sxg:,vsl, Rotd.Tögel und .- u. :na und niktüf fiti. v:. uatio, ob, Äoitorg'lfut?t ; i-5 vtfi' piöftg tüt VOc. au anbc ? ; t . .l.-.i tlUtg und gut. F. Klepper, . ' . sn ,,. o,de Brt nd tti&ta Sna. Wtt.iß J r n ; vt) -4 - v dMlank zu bit '.n i l Küaze und Haus, erfüllt zede :ui ; iu6frau mit gerechtem öiol 1 bcftc Mittel, aCe Mk. tallB '. c: .' kürzester Zelt und tür die ISng. kl, blitzblank und glänzend vie e " " ' ' neget zu machen, ist die V. a stal "Ish Pasta, die von dn z:ldi. .-.":e'l u. bewährten Firma Gcoryz ff- Hoff man, 295 Cit ::i'i:inötcn slrarje, in Jndianapi' '-.Mt wird. Fü- astwir' .e 'i ' altbewährte Putz. ciirniThe B'. -K' -s'sFrlead, von derselben Ji. . tUt. zum Puyen der Bar Firturö k eirA.rd) unntbhrttch und ton eö innc'i :r2.t hat. wtrd es fiett vieler holen. ?ep.r'i Friendda Unentbehrliche, 'nI in pothe:en plhaöm.

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' nend 3 muß den, dete führte dieselbe fo weit als möglich achteraus. gefolgt von den drei Matrosen, die eifrig das Messingwerk des iä,om paßhäuschens zu putzen begannen und nur verdrossen gehorchten, als er ih nen befahl, diesen ungewohnten Fleiß für eine gelegenere Zeit aufzusparen. Endlich war die Luft rein, und nun begann er. lang ausholend, der erstaunten Frau sein Herz auszuschütten. Ja, mein lieber Herr Maak rief diese, als er endlich zu Ende war; mein Tochter is ja ein klein nüdliche Deern, aber Sie kennen ihr doch man noch so wenig! Erst seit gestern, ich?" Ein einziger Blick genügte schon,erwiderte er. Von Bremerhaven auL fahre ich mit Ihnen auf der Eisenbahn nach Hamburg, um Keppen Brekwolt zu sagen, wie leid es mir thut, daß es so kommen mußte.Als Sie all die skönen Sachen zu mich redeten, da hatt ich mich eigentlich so was denken können,- sagte die besänftigte Dame. Na, denn versuchen Sie man dreist Ihr Glück. Sie kann a höchstens nein sagen, wie sie es bei die andern gethan. Nu kann ja freilich jeder einsehen, daß Sie mir nich entführen wollten: aber sie werden Ihnen auslachen." Macht nichts,- versetzte derSteuerw v -w . r mann. Jüicnn lcy tote nur aus meiner Seite habe." Z?rau Brekwolt lachte vergnügt, der Steuermann aber, dem die Wiederherstellung der freundschaftlichen Beziekunaen so über Erwarten geglückt war. ging fröhlich pfeifend und leichtenHer zens an seine Arbeit. AmSpatnachmlttag legte der Wex' an seiner Boie in Bremerhaven an. Steuermann Maak erwirkte von Kep pen Jansel leicht die Erlaubniß, du Frau Capitän Brekwolt nachHamburc geleiten zu dürfen, woselbst er auch noch an demselben Abend mit ihr anlangte. Der Adler- lag noch immer an der Werft, und deö Steuermanns Herz pochte stürmisch, als er die Ursache all der Verwirrung in der lauenSvmmernacht ganz allein an Deck sitzen sah. Das Madchen fuhr bei demGcrausch der nahenden Schritte in leichtem Schreck empor und kam der vorsichtig an Bord kletternden Mutter schnell entgegen. Sie küßte dieselbe in zärtX i l Fit licyer zzreuoe unv oann seizle sie sicy mit ihr auf die Großluck nieder. Meine liebe, gute Mama!" sagte ie. die Hände der braven Frau strei chelnd. Aber weshalb hast du denn nur den verrückten Menschen mitge bracht?" " Er wollte ja durchaus mltkommen, versetzte v:e cuiter. mJa kommt Vater.Der Capitän des Adler- tauchte aus der Campanjeluck auf, schritt langsam auf die Gruppe zu und maß sie mit ernsten, strengen Blicken unter deren Einfluß der Steuermann seine Erzählung abhaspelte, anfänglich sehr gedrückt, dann aber ruhiger werdend. als er wahrnahm, wie eppen Brekwolts Mund sich zu immer breiterem Grinsen verzerrte. Sie sünd ja ein ganzen douer Christ." sagte dieser. alsHanncs Maa war. Sie zurren Jyri Schlag? söst. dampfen mit meini Frau davon un bringen sie mich aus die Elserbahn wieder, un dies allen: in vierundzwanzig Stunden. Machen Sie so was öfter, Stüermann?" Ich brauche Jemand, der mich richtlz.steiiert,- antwortet Hanr.es m:; einem Seitendiick auf Harnn. Na. heut Nacht können Sie man bei uns an Bord bleiben.- sagt? Keppen Lickwolt. den rechten Arm um di: Schultern seiner Frau legend. Abe? stecken Sie mich nich etwa den Schoner in Brand! Der kriegt AllenS fertig. was. Alte?" Wollen's man mal mit ihn versuchen." versetzte die Gattin. Aber m komm, Vater, ich hab ein fixen Hun-ger.-Das alte Paar begab sich in die Ka. jüte, daS junge Paar blieb an Deck. Hanna lehnte sich an die Neelins und schaute über den Fluß hinauf, au dem hier und da helle Lichter glitzerten. Da sie seine Anwesenheit ganz lich vergessen zu haben schien, gesellte der Steuermann sich nach längerem Zögern zu ihr. Wollen Sie nicht auch hinunteraeten und etwas genießen?" fragte sie. Ich bleibe lieber hier, wenn Sie erlauben." antwortete er. Ich beobachte so gern den Wiederschein der Lichter auf dem Flusse; stundenlang könnte ich vier stehen. Dann muß ich Sie allein., lassen, denn ich bin hungrig, sagte sie. Damit schöpfte sie. ein unterdrück teS Lachen bören lassend, in die Cam panjeluck; der Steuermann aber blieb wie ein Narr an der Neettng stelzen und schaute grimmig zu den Lichtern inüber, die ihn so in den Sumps ge lockt hatten. Von unten heraus stieg jetzt ein ap petitlicher Duft, ertönte das Geklap per von Tischgeschirr, lebhaftes Ge u r und heiteres GelSchter. Ct sagte sich.wkman sich iibe?ihn lusti? mache; sein Gemüth verfinsterte sich mehr und mehr, und er gelobte sich, morgen früh gleich mit dem ersten Zug wieder nach Bremerhaven zu reisen. Eine leichte Berührung an seinem Arm störte ihn aus seiner Versunken. heit auf; er wendete schnell den Kopf und sah neben sich das schöne Mädchen sieben. Der Tisch ist gedeckt." sagte sie ganz ernst. Und wenn Ihnen so viel

aimtS!" ttöoö iü Schiff bar- zu eii,cht.n, dann . wollen .wir, beide daß. der b,fte D'.re., feinem Rrgift . b

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meine qüüctcic Uiuu, - - v r J 1 c 5ich gebrauchte ihren enovator vorschriftsmäßig. In den ersten Tagen fühlte tch Mich ge. er sicö dann an die Dame und , cr aus oem Paradiese vermedene schmachter. aber nach einer Woche weitrren VedrauchS zeigte sich ein merklicher Wechsel zum se-

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Von Benno Jacobson. Ach, diese Autoren!" seufzen die Bühnenleiter häufe. Die Autoren aber seufzen mindestens ebenso h'au fig: Ach, die Direktoren!" Der boÄwokllobllVe Lenker eines inzwischen längst von der Bildfläche ,rfrn,nfcpnrt W,rTrn,r Nll,!Theaters, der gleichzeitig Restaurateur war, erklärte einmal: Jehn Se mir doch nur mit die mo-, deinen Dichters! Kommt va vor'chtnr 'n a,rT zi. mW. Knm Ynlf'n 1 .. w.v.. ., r.....w .r.w . Zahnstocher, mit sonne Limonadenlessel - Beene, un bietet mir een Stick an es war 'n janz scheencs Stick. Meine Schwiegermut:er hat et jelesen un war janz weg davon! Schon darum hätte ick et jerne jenommen, aber wissen Se, wat die verhungerte Harke davor verlangt hat?! Finf Dhaler Anzahlung, zwee abieleite Anzme von mir un zwee Monate Freitisch!! Seh'n Se, seit die Zeit jebe ick nur noch Schillern, Jethen, Kleisten, Kotzebue n un die andern Klassiker. . .!" Da weder Schiller, noch Goethe oder Kleist, ja nicht einmal Kotzebue abgelegte Anzüge oder einen zweimonatlichen Mittagstisch verlangen, hatte dieser Kunstbudiker von seinem StandPunkt aus vielleicht nicht einmal so ganz unrecht. Mit den Ansprüchen einer raffinirten Kulturwelt sind aucb die Förderungen der Autoren gewachsen. Diese Leute sind in dem eigenthümlichen Wahn besangen, daß selbst die gerieoensten Direktoren und die glanzendsten Darsteller ohne wirksame Stücke nichts ausrichten können. Deshalb verlangen sie einen Platz in der , Sonne. hren klingenden Antheil an einem Er folge, und durch das Weltall tönt das furchtbare Wort: Tantieme'Ach, wenn das der Kunst Budiker aus der Berliner Vorstadt noch erlebt hatte....! In Frankreich läßt es sich kein Autor von Rus nehmen, den Proben seines Stückes beizuwohnen. Victorien Sardou, der em geradezu genialer Rcgisseur ist, leitet die rdpötitions" selbst. Der jüngere Dumas pflegte sich dabei mehr passiv zu verhalten. Nur zuweilen schnellte er von seinem Sid empor, oder irgend ein ironisch angehauchtes Wort, eine scharfe Bemerkung zischte wie eme Rakete von sein wulstigen Lippen. Auch m Deutschland ist es nach unv nach Mode geworden, daß die Autoru: be: den Proben ihres Stuckes erschei- , ' f . c nen. zur innigen' vivmaffi Direktors, der NegMun unv sammtlicher VühnenmitJlieder bis hinab zur Souffleuse, für die ich es mutz noer mehr sprachgereinigt werden! das schöne Wort Säuselkünstlerin" vorschlagen möchte. . - m 4 M Mir hat emmal ein Ammer uynenleiter gesagt, als ich ihm den Wunsch ausdrückte, bereits der Leseprobe eines Stückes von mir beizuwohnen: Lieber Freund, kommen Sie lieber nicht! Bei einer Leseprobe, wo die Künstler ganz unter sich sind, haben sie die schönste Gelegenheit, tüchtig über die miserablen Rollen zu schimpfen! Weshalb wollen Sie den Herrschaften diese Freude verderben?" Der tiefe Smn dieser Worte leuqtete mir ein, und ich blieb fort. Nicht selten kommt es bei diesen Proben zu kleinen Ringkämpfen zwischen dem Dirtttor und dem Autor, waö für dieDarsteller immer eine kleine Erquickung, ein: unmuthige Avwechsluna ist. Wie sehr dabei die Geister aufeinander prallen, zeigt ein geradezu burlesker Vorfall, der sich vor Jahren im Berliner Ostend Theater ereignet hat. Zwischen dem Director und dem Verfasser hatte eZ sehr heftige Auseinandersetzungen gegeben, und unter den fürchterlichsten Drohungen siurzle schließlich der Autor davon. Er erschien nicht mehr auf den Proben. Er verbot in enggeschriebenen Briefen von pyramidaler Deutlichkeit dem Director, das Stuck auszuführen, woran sicy ver Adressat, wie die Bühnenleiter nun einmal sind, nicht im Mindesten kehrte. Der Abend der Premiöre nahte, und daö Werk, in welchem daö gastirende Fräulein Barkany die Hauptrolle spielte, fand eine sehr beifällige Aufnähme. Von dem Verfasser keine Spur! AIS nach dem dritten Act mit der Künstlerin der Herr Director sich zeigte, fing ein Mann, der oben auf der Gallerie saß und schon wiederholt sehr energisch gezischt hatte, wüthend zu trampeln an und machte einen solchen Skandal, daß man ihn schließlich an die Luft setzen mußte. ES war der Autor! Der etwaS ercentrifch veranlagte Herr hatte sich einen Lollbart angeklebt, eine blaue Brille aufgesetzt, so unkenntlich ge macht, einen Gallerieplatz gekauft und sein eigene luä ausgezischt! Zu einer sehr niedlichen Scene führte einmal ein Zusammenstoß zwi M inen. Stattet und einem Aul & Berlin. Der Versasser eS handelte sich um ein sehr ernsteS Schausviel jst im Leben von einer geradezu idealen Liebenswürdigkeit, harmlos und gut müthia wie ein Kind wie ein arti eö natürlich! Aber so eine Prob; macht nervös, verwandelt schließlich selbst ein dramatisches Lämmchen in einen blutdürftiaen Tioer. Kurzum. der betreffende Verfasser wurde im rr n höchsten Grade unangenehm und aeber- '

Plazier klammerte sich aber mit ver-

zweifelnden Anstrengungen an eine Parkettbank fest und jammerte wörtUch: Was? Man will mich von meinem Kinde trennen? Ich habe es unter mei- , nem Herzen getragen; es ist Fleisch von meinem Fleisch, Blut von meinem Blut und nun" weiter kam er leider .T"0""" jc ama. jci 1 rc ti. om c lullCf ailjmCIC aiCUD OaTdUT Die erquickende Berliner Straßenluft. I " " """" lÜCU" ! 7? aajrnann weizz, wie sazmer UNttt Um standen ClNCNl Buhnenschllftei rf 1 1 , . u , steller ein tüchtiger Strich" abzurmS.m ist. Einem Director, der emmal ne große Scene auf ein Minimum zusammengestrichen hatte, rief der anwesende, darüber mcht wenig erboste Verfasser zu: Nun können Sie auch gleich , den Fußboden streichen!" Mit diesen Worten ergriff er Stock und Cylindeihut und schritt, sehr vergnügt über diesen effectvollen Abgang", davon, während der Regisseur und die Künstler kranlpfhafte Versuche machten, sich das Lachen zu verbeißen. Ein anderes Mal äußerte sich derselbe Dichter über denselben Director im Freundeskreise: Der Kerl stirbt noch 'mal an Strichnyn!" Oskar Vlumenthal, der verflossene Leiter und Begründer des LessingTheaters", ist seinen Autoren häufig ein kluger Mitarbeiter, ein fördernder Berather gewesen. In seinem Verkehr mit den Verfassern bei den Droben zeichnete er sich stets durch eine vollendete Höflichkeit aus. wenn er auch mitunter kleine, recht sarkastische Bemerkungen einstreute. In schroffem Gegensatz zu dem Autor aber hat er sich einmal bei einer Probe zu einem Erstlingswerke gestellt. dessenUrheber Hans L'Arronge, der Sohn des bekannten Bühnenschriftstellers, war. Blumenthal saß oben, dicht an der Bühnen - Rampe, in dem Regiestuhl, der so oft ein Sorgenstuhl ist; Herr yans L'Arronge befand sich unten im Parkett. Es hatte schon verschiedene kleine Carambolagen gegeben und Blumentyal war rn einer stark gereizten Stimmung. Da sprach einer der Darsieller einen Satz, der dem Director im höchsten Grade überflüssig erschien. Er .-vanote sich nach dem Parkett um und sagte: Gestattet der Autor, daß dieser Satz gestrichen wird?" Nein!- ertönte es sehr scharf als Äntwort aus den dunkeln Gründen des Parketts. Schon." , wandte sick Vlumenthal wieder zu dem Darsteller , auf der Bühne zurück, dann wird dieser Satz gestrichen, ohne daß es der Autor gestattet!" Daß Vlumenthal selbst nach einem starken Mißerfolge seinen Humor nicht einbüßte, beweist der folgende Vorfall: Das Werk nes dramatischen Dichters von großem Rufe war bei der Erstaufführung im Lessing-Theater-vomg in den Sumpf gerathen. Der Verfasser hatte für die dritte Aufführung seinen Besuch angesagt. Kurz vor Beginn der Vorstellung betrat Vlumenthal die Bühne, blickte durch das Loch im Vorhang in das gähnend leere Haus und sagte zu demRegisseur: Nun, ist der Dichter gekommen?" New, Herr Director!" Also hat er sich doch der Majo rität angeschlossen!" Unter den Autoren gibt es natürlick die mannigfachsten Temperamente, und es wird sich vielleicht Gelegenheit finden. einmal die verschiedenen Typen zu zeichnen. Für heute sei hier nur der furchtbar aufgeregte- Autor, getreu nach dem Leben, vorgeführt. Von einem sehr beliebten Schwankund Possen Autor, der zabllose Werke für die Bühne geliefert bat. wurde ein Ausstattungsstück gegeben. m ersten Acte war die Stimmung flau; im zweiten hob sie sich und während des dritten wurde das Publikum so antmtrt, dasz der Director hinter den Coulissen rief: Wo ist denn der X? Schnell, holen Sie ihn er muß nach diesem Act aus alle Fälle vorkommen!Mehrere Personen stürzten von der Bühne in den Zuschauerraum, um den Autor zu suchen. Endlich, im letzten Augenblicke, schleppten sie ihn herbei, und er konnte sich nach dem Fallen des Vorhanges vier, fünf Mal vor dem Publikum verneigen. Wo haben Sie denn bis jetzt gesteckt, mein lieber X?" fragte der Director. Ich war so furchtbar aufgeregt antwortete der Gefragte mit einem kindlichen Lächeln, daß ich mich giz hinten aus die letzte Parkettbank gesetzt und wie toll applaudirt habe!" Ach. diese Autoren! Stoßseufzer. Wachtmeister (einem schlechten Reiter nachschauend, dessen Pferd durchgeht): Ach. könnt' ich doch von diesem Kerl mit dem Dich.'er ausrufen: Und Roß und Reiter sah man niemals tniii" HIII OSöubeit sitzt im Olnt. Reine Olut bedeutet reine Haut. Ohne diese keine Schönheit. CatcaretS, Candy Cathartic reinigen daß Blut, kräftigen die Leber und entferneu alle Unreine au dem Körper. gangen Sie heute an, Pusteln, 0c stywure, Vtttesse? und so Vetter zu I bertreiben. Ochönbett sü? 10e. 3 M . . . .allen Qvotheken. Zufriedenßellnnz 'earaät'

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gcronoc ivirsrr in 01c gryvrigr Aganguii zer .aazr.Dr. Kay's Renovcitor Vor einigen Wintern litt ich unter etnm heftigen Anfall von Grippe und bin sende seden Winter 1 netteren Angriffen dieser ranihnk ungefäyr um dieselbe Seit auSaesevr. Ihr tr a 4 Lungendallam deilte mich in diesem Winter soso. Ich bade stet mrt stcherem Srsolg diesen Lungen-Balsam in r.einer Familie aeaen Butten nnn irriaitunam annm.ii.

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