Indiana Tribüne, Volume 22, Number 75, Indianapolis, Marion County, 3 December 1898 — Page 2

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:v ZpdwÄJ Sf iDüng Crttiuj TgliQ nnz sinm XU tlatlc vZtttfinc" Lostet durch ben IiijtT lentv per Woche, die SonntagSTriba'? Jextl per Ooche. Leide tafacmcn IS Tt ,be, WCratl fttVtJxtt. Per P, utr5a v $ttb plzeschiSt I !T9TauJ5ttlU32 $ pti DOt. Cfifci 18 EKd AldSMS s?is. Zndianaooliö, 3nd., 3. Dezember '98. CU Aahara'Vahn. Im Anschluß an den Zttisck,:nfall von Faschoda und die damit für den gunzen französischen Colonial5esitz in Afrika cufvrjcrfMun Fragen ist auch der seit schon gehegte Plan einer transsaharischen Eisenbahn von Neuern Gegenstand der Erörterung geivorden. Paul Lcroy - Veaulleu widinet diesem? Plane in den Deba!s" zwei Artikel, in denen er die Nothwendigkeit des Baues dieser Bahn zur Einigung und strategischen Sicherung des französischen Eolonialreiches darlegt. Die franzosische Art d:Z Vordringens in Afrika von Westen nach Osten und von Süden nach Norden, führt er aus, ist rnehr ruhmreich als nützlich gewesen. Die wahre Grund läge des französisch - afrikanischen Colonialbesitzes ist Algier und Tunis, von hier aus muß die Erschließung dieses Besitzes ausgehen, und zwar vermittelst der Bahn. Vor 20 oder selbst noch vor 10 Jahren konnte dieses Unternehmen der transsaharischen Bahn zweifelhaft erscheinen, weil seine Ertragsfähigkeit noch ganz unbestimmbar erschien, einerseits wegen der Unkenntnis und der Zweifel,' die über den muthmaßlichen Verkehr der Bahn bestanden, andersdits wegen der ungeheuren Baukosten, die man. um bis zum Tschad - See oder einem mittleren Punkte zwischen diesem und dem Niger zu gelangen, auf 800 bis 900 Millionen Francs schätzte. Heute, meint Lcroy-Beaulieu, ist beides anders. Man hat mittlerweile zunächst billiger bauen gelernt. Die soeben eröffnete südtunesische Bahn von 200 Kilometer Länge von Sfax nach Gassa hat nur 50.000 Francs das Kilometer gekostet, und der Bau der transsaharischen Bahn würde sich ungefähr unter denselben Verhältnissen vollziehen wie der Bau zener Bahn. Die 2000 Kilometer, womit die transsaharische Bahn den Tschad-See erreichen würde, würden also 120 Millionen kosten, und wenn sie selbst 180 Millionen erforderten, wäre dieS immerhin noch eine Bagatelle im Vergleich zum Werthe der Bahn. Leroy-Beaulieu gibt zu, daß die Frage des Bahnverkehrs noch immer schwer zu b.'antworten sei. doch ist. es sicher, daß dieser Verkehr immerhin die Betriebskosten . . . .. i -vr'rc"r?r-"" -r oeaen tümiütz sz vdii inoeen aus die-reichen Phosphatlager hin, die in neuester Zeit in Algerien und Tunis entdeckt sind, und auf die Gleichheit der geologischen Verhältnisse der Sahara mit der Wüste Atacama in Chile, weshalb Geologen annehmen, daß auch mitten in der Sahara wie in jener Wüste sich noch reiche unentdeckte Nitratlager befinden. Jedenfalls würden aber schon die Salzlager der Sahara einen lohnenden Verkehr für die Bahn abwerfen. Schließlich sieht LeroyBeaulieu auch die Möglichkeit landwirthschaftlicher Colonisation voraus, die der Bahnbau in den beiden großen, gebirgigen, bewässerten und dishalö für den Landbau geeigneten Gebieten Ahaggar und Air' schaffen würde. ' Die entscheidenden Gesichtspunkte liegen jedoch in dem politischen und strategischen Werthe der Bahn. Unser Colonialreich in Afrika, führt LeroyBeaulieu in dieser Hinsicht aus, besteht in seinen drei Gebieten Tunis-Algier, Senegal-Sudan und Congo-Abanghi eigentlich nur dem Namen nach, da diese Gebiete vollkommen ohne V:rbindung miteinander sind. In Algier sind wir mit unserm zu fünf Sechsteln aus Europäern bestehenden Heere von 60,000 Mann allen Gefahren gewachsen. Dazu ist das Land wirthschaftlich so reich, daß es w:it mehr als seine Bevölkerung ernähren kann. Hier liegt also die Basis, an die sich das andere angliedern muß. Die beiden anderen Gebiete können sich weder wirthschaftlich noch strategisch allein und getrennt voneinander im Falle eines Krieges mit England behaupten. Die transsaharische Eisenbahn würde mit einem Schlage die Lage ändern. Mit einer Fahrgeschwindigkeit von nur 20 Kilometer die Stunde würde sie unter klimatologisch . gesunden Verhältnissen 5000 10.000 Mann zum TschadSee befördern können, die in wenigen Wochen von dort an ihren Bestimmungsort gelangen könnten. Die ständig wachsende Produktion von Tunis und Algier an Getreide. Vieh. Wein und allen nothwendigen Lebensmitteln würde die . Verpflegung der Truppen unabhängig von der europäischen Zufuhr sichern und so Frankreich im Norden und in Central Afrika eine allen andern Mächten Lb:rlegen: Stellung verschaffen. Die jetzige Demüthigung Frankreichs in der Faschodafrage wäre, meint Leroy Beaulieu. nicht möglich gewesen, wenn die transsaharische Eisenbahn bestände. Die Engländer hätten die franzosischen Häfen blockiren, ' aber Frankreich hätte mit seinen algerischen Truppen die Hand auf Sokoto, Gando, Kano, kurz den ganzen Central Sudan gelegt. Die transsaharische Bahn, schließt er daher, wird unsere einzige vorderband wirksamste Schutz- . und '.AngrisfZwaffe gegen Uebergriffe der Engländer sein, selbst wenn diese unZ in einem Theile der Welt in die Quere , kommen wollen, weil sie unZ aZZ Pfand Sokoto und den ganzen .Central Sudan in die Hand gibt. t Leroy - Beaulieu beschäftigt sich dann weiter mit der Ausführung des BaueS der Bahn, wofü? er als erste Bedingung die ebenso leicht auszufüy- , rende alZ ohnehin dringliche Besehung der Tust - Oase hinstellt. Er schätzt die Strecke von Biskra biZ Zinder in

vÄrtysn&'&; t-fH IST AMIfilf3AI?tf Aö wmm der Nähe deS Tschad - SeeS auf 2300 Kilometer Länge, die selbst bei einem Kostenanschlage von 100.000 Francs für das Kilometer erst 250 Millionen ergeben würden, eine im Vergleiche zu dem nationalen Werthe der Bahn noch unbedeutende Summe.' Der erste, 1250 Kilometer betragende Theil der Linie von Biskra bis Sebkha ist be-kannt.-Die Arbeiterfrage ist durch die Kabylen, Sudanesen und Fezzaner, die überall in Nord - Afrika sich zur Arbeit anbieten, gelöst. Die Engländer haben in zwei Jahren 804 Kilometer Bahnlinie von Wady Halfa nach dem Atbara. davon die Hälfte ebenfalls in reiner Wüstenlandschaft, gebaut. Darnach würde der Bau der transsaharischen Bahn 6 Jahre erfordern, aber auch hier kommt es auf ein geringes Mehr nicht an. Alles in Allem hält Leroy - Beaulieu daher den Bau der Bahn für ein nationales Werk, dessen Inangriffnahme nicht eine Minute mehr zu verzögern sei. Seine ersten Ausführungen darüber, theilt er mit. hätten bereits so viele Zustimmungen von den verschiedensten Seiten gefunden, daß es nur mehr des Druckes der öffentlichen Meinung auf die Regierung bedürfe, um diese zu veranlassen, Hand an's Werk zu legen. Das wird man also zunächst abzuwarten haben, um zu ermessen, welche Aussichten auf Verwirklichung diese Ausführungen haben, für deren theoretische Richtigkett bis dahin dn Name Leroy - Beaulieu'S immerhin eine gewisse Bürgschaft gibt. Qttoat vowWeizenbrod. Der Bedarf an Weizenbrod und dessen Deckung bildete den Gegenstand einiger interessanter Erörterungen in dem Vortrage, mit welchem der berühmte Chemiker William CrookeS die diesjährige Versammlung der britischen Natursorscher - in Bristol eröfsnete.' -'Er zeigte an der Hand einer genauen Statistik, daß die Erträgnisse in allen Weizen bauenden Ländern nicbt ausreichen, um den heutigen Bedarf an Weizenbrod zu bestreiten. Der thatsächlich vorhandene ' Fehlbetrag wird bis jetzt aus den Vorräthen, welche die übernormalen Ernten der letzten zehn Jahre (bis .1896) lieferten, gedeckt. Da nun die Bevölkerung stetig zunimmt, während der anbaufähige Weizenboden sich nicht vergrößert, so muß in den nächsten Jahren nothwendig Mangel an Weizen eintreten. Diesem zu steuern, bleibt nur eine Möglichkeit, nämlich die Ertragsfähigkeit des Bodens zu steigern. Solches ist in der That durch Zufuhr geeigneten Düngers zu erreichen. Nach den Untersuchungen von Lawe und Gilbert wären aber, um die 163 Millionen Acres Weizenboden der Erde auf den erforderlichen höheren Ertrag zu bringen, außer der jetzigen Düngung noch 12 Millionen Tonnen Natronsalpeter nothwendig. Dieses Quantum können indessen die bekannten und die wahrscheinlich überHaupt vorhandenem Lager von Nitraten auf die Dauer nicht liefern; dagegen ist die Möglichkeit gegeben, diesen Dünger künstlich aus dem in der Atmosph'äre befindlichen Stickstoff zu erzeugen, der vom durchschlagenden elekirischen Funken .zu salpetriger und Salpetersäure verbrannt wird. In der Luft ist ein unerschöpflicher Vorrath an Stickstoff vorhanden, aus dem der erforderliche Salpeterdünger hergestellt werden kann, und die dazu nöthige Elektricität würden die vorhandenen Wasserkräfte liefern, ja der Niagarafall allein vermöchte die elektrische Energie zu erzeugen, die zur Verbrennung des jährlich erforderlichen StickstoffeS nothwendig ist. Daneben wies Prof. CrookeS aber auch darauf hin, daß man schon etzt daran denken könne, die Productionsfähigkeit 'tropischer Gegenden für die Bedürfnisse der Völker, welche die gemäßigte Zone bewohnen, in geeiaueter Weife mehr in Anspruch zu nehmen, als bis dahin geschehen ist. Er hob als Beispiel hervor, daß ein Acre mit Bananen 132mal so diel Nahrungsmittel, liefert, als ein gleich großcs Weizenfeld, und daß dieBanane, so lüi.ge ihre Stärke noch nicht in Zucker umgewandelt ist, ein Vorzugliches Brod liefern soll. m i Ter Wassergraf. In dem blühenden Manneöalter von 42 Jahren ist der Quellenfinder Alezander" Graf Wrfchowed Sekerka und Sedeziez in Breslau ernem Herzschlag erlegen. Der Wassergraf-, wie der weit über die Grenzen Deutschlands bekannteQuellenfinder genannt wurde, hatte seine eigene Methode zum Auffinden der zu erschließenden Brunnen oder Wasserläufe; durch Zuhilfenahme magnetischer Präparate fand er mit fast unfehlbarer Sicherheit immer diejenige Stelle, die daZ erhoffte Naß spenden sollte, und so . wurde seine Finditzkeit- im ganzen deutschen Reiche m Anspruch genommen, wo es galt, eine . Wasserader bloszulegen. Der Graf war ein durch Uebung und Studium geschulter Quellenfinder", der aus den geognosti schen und den Oberflächen Verhältnissen- deS Terrains den Lauf unterirdischer Wässer I berecönete. Sei 1887 bochbetegt ver-1

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tO' Jfc-.T -rrv . ''m '-t ' HABE ALLEN APOTHEKER UND GROCERN storbener Vater, der alte Graf Alexander Wrschowetz, war wohl der letzte Quellenfinder von Namen, der daZ sidensche Pendel-, jene bekannte Abart der uralten Wünschelruthe", auf seinen Suchgängen nach Wasser benutzte. Er studirte, ehe er einen Wassergang- begann, erst sehr genau von einem - hochgelegenen Punkte aus das Terrain, aus dem er Quellen suchen sollte, besonders hinsichtlich der Richtung der etwa vorhandenen oberirdischen Wasserläufe und der als Büsche oder Bäume vortretenden Vegetationslinien. Dann fuhr er bis in die Nähe eines von ihm bezeichneten Punktes und begann dort die Suche, indem er. etwaS vornübergebeugt, die rechte Hand in halber Brusthöhe vorgestreckt, langsamen Schrittes einherschritt. DaS siderische Pendel- bestand aus einer um daS Handgelenk geschlungenen dünnen silbernen Kette, an deren unteremEnde eine silberneHohlkugel hing. Begann die Kugel zu schwingen, so war Wasser in der Nähe, und dort, wo sie schließlich in bestimmter, von dem Quellenfinder- verstandener Weise schwang, befand sich nach Graf Wrschowetz die eigentliche Quelle. Die skeptische Wissenschaft hat längst bewiesen, daß das geheimnißvolle siderische Pendel" ganz von selbst in Schwingungen geräth, wenn sein Trager überzeugt ist, am richtigen Orte zu sein. ' Die Pestlmpfung. Die Haffkine'sche Impfung gegen Pest scheint in Indien Erfolge zu erzielen. In der Gemeinde der Khoja (Präsidentschaft Bombay) wurde, nachdem daS Haupt der Gemeinde mit gutem Beispiel vorangegangen war und sich der Schutzimpfung unterzogen hatte, eine Jmpfanstalt errichtet, wo in der Zeit vom December v. I. bis zum April d. I. 5000 Eingeborene geimpft wurden, abgesehen von 184 Personen, die an anderen Stellen der Impfung unterworfen wurden. Von den 9000 ungeimpften Personen der Gemeinde starben während dieser Monate 77 an Pest und 94 an anderen Krankheiten; von den 5,134 Geimpften dagegen starben 3 an der Pest und 4 an anderen Krankheiten während derselben Zeit. Dies sind die günstigsten Ergebnisse, die die Anwendung deS Hasfkine'schen Serums bisher irgendwo erzielt hat. Es zeigt sich ein Unterschied von 89 Vrocent der Todesfälle an Pest zu Gunsten der geimpften Personen und von 73 Procent der Todesfälle auö anderen Ursachen. Haffline selbst glaubt sich jetzt zu der Behauptung berechtigt. daß sein Impfstoff nicht nur einen Schutz vor der Pest für eine gewisse Zeit gewähre, sondern auch die Widerstandskraft der geimpften Persoxtn gegen andere Krankheiten günstig beeinflusse. Zu weiterem Beweise dieser Behauptung liegt angeblich genügendeS Material in dem UntersuchungSlaboratorium zu Bombay vor und soll demnächst veröffentlicht werden. ,, LattdwirthsastliSe0. Winterarbeit e n. Keine Zeit im Jahre ist so geeignet, allerlei Verbesserungen auf der Farm auszuführen, als der' Winter; 'und keine Farm im ganzen Lande ist derartkg im Stande, daß nicht noch Verbesserungen anzubringen seien. . ES ist deshalb wohl zeitgemäß, die Aufmerksamkeit auf solche verbessernde Winter arbeiten zu lenken; besonders der An fänger bedarf oft eines Wortes dr Aufmunterung und Ermuthigung, um eine schwere Arbeit in Angriff zu nehmcn. Da ist z. ,B. ein Stück Land vo5cr Baumstumpfen und Gestrüpps rS läge recht händig-, mit 'dem angrenzenden Felde gleichzeitig bearbeitet zu werden, aber es ist ein Job", das Stück Land von Stumpfen, und Gt büsch zu reinigen. ES wäre auch au-' ßerdem ziemlich nothwendig, däö Stück Land zu bepflanzen, weil das dranstoßende Feld klein ist und so die Ernte von demselben nicht ausreichen wird; aber er schreckt doch immer wie? der zurück vor der Arbeit. Für derartige Arbeiten ist, wie gesagt, jetzt die beste Zeit, damit zu beginnen; denn wo kein Anfang ist auch kein Ende. Einmal muß eS ja doch gethan werden; und erst der Anfang gemacht, so wird'S schon, weiter gehen damit. Kann -die ganze Arbeit auch nicht in' kurzer Zeit oder in einem Winter vollendet werden so sollte unS daS nicht zurückhalten. Wir haben im Leben manche Schwierigkeit zu überwinden; aber nicht alle kommen auf einmal, sondern eine nach der andern und mit der Zeit bemeipern wir sie alle. ' ' '. 1 i . DaS ist aber nicht die einzige Arbeitda giebtö am Hause und an den Ställen auszubessern: die 5?en,en müssen nachgesehen werden; an GeräthschaftekH und Geschirr giebt's allerlei Fllckarheit r- . ..! . 1 Kli rann niqi aues aus ernmai vorgenommen werden. Wenn wir deS Abends einen Augenblick still sitzen, so kommen unS die Gedanken über alle noch unvollendete Arbeiten und umfsftVT)TTTn irn8 tm StT?nMt im (Snm ay . ... ..ar (j.t.gfc. mer: dieses muö atffcn werden,, jene!

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üüch taifc gethüit wmninlb. l ' ' r. ' . ..e. cv mulylg Ipringen rDii,ftU: jaf lvcltt nicht, wie's werden soll; da ist nicht Anfang oder Ende mit all der Arbeit." Doch es ist, nur nicht den Muth verlieren. Fange bei der einen Arbeit an und vollende sie; dann bist du die aus deinen Gedanken los; und dann kommt die nächste, eine nach der andern. I Schiebst du aber alle auf. fo findet dich l r, t t y : je. :n. , vas ruyiaqr gcrooyimuy uuucii ui diesem Ausbessern und Verbessern, wenn du doch mit den Pferden auf dem Felde sein solltest. Solche Farmer, die im Winter in den Stores" herum sitzen und kluge Geschichten erzählen, klagen stets am lautesten über schlechte Zeiten und knappe Ernten. Sie haben recht, ihre Ernten waren knapp und die Zeiten sind schlecht für sie; aber das ist doch auch kein Wunder; ein richtiger Farmer hat für jede Stunde im Jahre Arbeit auf seinem Platze und die Winterarbeiten sind so nothwendig wie die Feldarbeiten im Sommer. Obst- undHilhnerzucht. Hühnerzucht allein als landwirthschaftliches Gewerbe kann nur dann vortheilhaft sein, wenn sie in sehr großem Maßstabe betrieben wird. Dazu gehört aber großes Kapital besonders für Gebäude. Obstzucht allein hat ihre Rückschläge in den häufigen Fehljahren und dann in reichen Obstjahren in den niedrigen Preisen. Wohl - kann durch richtige Pflege der Bäume dieses MißVerhältniß etwas ausgeglichen werden; aber Spätfröste, die die Blüthen tödten und große Dürre, die das Abfallen der Früchte verursacht, lassen sich nicht so leicht beseitigen. Es ist deshalb aus fallend, daß nicht Obst- und Hühnerzucht mehr vereinigt betrieben wird, da der Betrieb beider sich sehr glücklich verbinden läßt, und sich beide gegenseitig unterstützen; während die Bäume den Hennen Schatten gebenzerstören letztere eine große Anzahl Insekten. Man. che Obstzüchter haben außerordentlich günstige Resultate in dieser Hinsicht erzielt, besonders in Pslaumengärten; wenn auch die Hühner den Pflaumenbohrer Curculio nicht vom Baume abhalten können, so folgen sie doch am Morgen dem Farmer von Baum zu Baum, wenn er letztere schüttelt und die Bohrer dann herunterfallen, diese werden dann eine '.willkommene Beute der Hennen. Außerdem sind die Hübner eifrig hinter allem Fallobt her;. die in demselben enthaltenen WZürmer. Larven sind rechje Leckerbissen für die Hennen. ES ist unzweifelhaft, daß in solchen .Obstgärten, wo eine genügende Anzahl Hühner ihren freien Lauf haben, Jnseljen niemals viel .Schaden anrichten. ES mag 'Verhältnisse geben, die es picht rathsam erscheinen . lassen Obstund Hühnerzucht zu vereinigen; jedoch sind solche Fälle wohl selten. ' Es darf vielmehr wohl behauptet werden, daß. wer einen Obstgarten hat,' Hühner in demselben halten sollte; und wer Hühnerzucht betreibt, sollte den Laufraum der Thiere mit' Obstbäumen bepflanzen; mit andern Worten, ein Obstgar-' ten oder ein Hühnehof kann, doppelte Erträge. .Obst und Eier bringen. Die Arbeit, die für den einen Theil erforderlich ist, kommt fast immer auch dem andern Theile zu gut. Für den ObstZüchter fällt außer oerJ nsektenzerstöung noch besonders die Düngung der Bäume durch die Hühner in Gewicht, Wird die .genügende Anzahl Hühner gehalten, so ist eine besondere Düngung der Bäume nicht erforderlich. Fleisch und Wolle. Die billigen Schisfsfrachten und die günstigen 'Verhältnisse .überseeischer Länder Australien, Neuseeland. Kapcolonie machen eö für unsere Schafzllchter zur Nothwendigkeit, ' bei ihrer Zucht nicht bloß auf Wolle, sondern auch auf Fleisch zu sehen. Ist dieses richtig, so macht. der Züchter einen Fehler, wenn er alljährlich seine besten, und größten Lämmer verkauft, oder -gar auch die besten Mutterschafe bevor sie die Altersgrenze erreicht haben; denn unter gewöhnlichen Verhältnissen -kann als Regel gelten, daß diejenigen -Schafe, die im -besten Fleischzustande sind, auch den besten Wollertrag liefern. Soll also.die.Heerde. nach beiden. Richtungen, hin verbessert werden,' so ist is nicht nur nothwendig ein vorzügliches männliches ' Zuchtthier zu halten,'-sondern üüch die besten weiblichenThiere' müssen sorgsam ausgewählt und zur Zucht 'verwendet abernicht verkauft werden.' -Also- die besten Schaflämmer! verbleiben auf. der Farm.,m damit die-Stellen der 'alten, zu verkausenden Mutterschafe zu; ersetzen 5.und wnn.ithunlich;.die .Heerde zuvergro-tztrn.-Fur die' ; 'meisten .Verhältnisse ii. besonders für Farmen mit ärmerem Boden 'ist das Southdown-Schaf.und seine Abarten r-?' Ozford- und Shropshire .-i wohl daS' empfehlenswertheste Schaf.' , -AlS : Fleischschaf, isteht. . .das Southvown über' aUax: : andern;, .und nicht i zu" Unterschätzen.' ist der. Vortheil, daß' sie auch auf Alge?n Weiden, noch gut'tzedeihen'ttd -ihre vorzüglichen. Eigenschaften entwickeln, während die großen und - schweren Fleischrassen, wie -Sbropshir'es -und '''OxforhS' .'nur. auf güte?,'reicher Weide sich .voll, entwickeln. DaS Southdown ;ist. 1 frühreif, .ünd fruchtbar-dabei wenig empfindlich ; die Wolle -steht' dicht ' und ist. mittellang. Ist dieses Schaf nun auch genügsam -und -nimmt-mit mägzrn Weiden .vcrf lieb. so-isti damit jkdoch'nicht gesagt, I cr . ':iu.u!f-j. . oaB es nur ms ' uittrauioerZttgerj gehalten-und sich vom ! Buschwerk. nd G'etzrüpp nähren soll; in dieser Weise nnahrte'. Thiere gekvn' nie .ein Fleisch vcnibesterTQüalität. .Sastiges zartes Fleisch können die Thiere nuanse-tzen. wenn s:e?ctu güttt '- Weide. gehalten w'ndenZ'jemehr'-diiSchafzüchtü zu diesev Erkenntniß kommen. unt so znehr wird det'Verbtauch deSchnsfleischeS zunehmen-uitd'üm so essusPreise werden gezahlt werden'? '.(ZS Äarvohl mit eine Ursache für die geringe Veliebtheit deS SchassleisIeS in amerikaNischen Küchen, daß ehS vor wenigen Jahren fast nur westliche Ranch--Schafe auf den Flenchmarkten zu sm"f I den waren. Die Annahme, dak das

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Thal das schlechiksilkflittt'ülls.dil k .. kij;.c..u v. i,x . I yazm ocizcyrcii muu mw vvvj uvuf Gewinn abwitft, ist ..ein Irrthum; kaum ein anderes Thier ist Wähler!scher in seinem Futter als gerade das Schaf; je mehr wir seinem Geschmacke Rechnung tragen, je größern Gewinn wird es dem Besitzer bringen. Wie selten wird dies aber beachtet; die groben Stengel und Reste mit eini rnrvn.. w:. G.';f. i S.r gen Blättern, welche die Kühe in den Krippen ließen, erhalten die Schafe. Das fressen die noch alle rein weg." Gewiß, wenn sie sonst nichts erhalten, so treibt der Hunger sie dazu; sonst aber bedankt sich das Schaf recht sehr für solchen Abfall; sie gehen lieber auf die Felder und fressen das trockne Unkraut über dem Schnee als solch Futter, das schon von anderm Vieh durchgesucht wurde. So sehr sie Getreidekörner lieben, so wollen sie doch nichts von Mais und Hafer wissen, in dem Mäuse und Ratten zu Hause sind. Bekanntlich leiden Schafe sehr unter Nässe und vermeiden dieselbe; dies bezieht sich nicht nur auf Regen, der die Wolle füllt und das Thier durch und durch erkältet und mit einer schweren Last behängt; auch für ihre Füße lieben sie Trockenheit. Welche Mühe verursacht es doch, eine Heerde Schafe über eine weiche, morastige Landstraße zu treiben. Wollte man aus dieser Scheu vor Nässe und Feuchtigkeit aber schließen, daß Schafe überhaupt kein Wasser bedürfen und es ihnen daraufhin vorenthält, so begeht man einen Fehler. Die Ansicht ist durchaus nicht richtig, daß in der Schase gutes Trinkwasser fehlen kann, und daß die Thiere aenügend Feuchtigkeit mit dem Thau beim Fressen aufnehmen; sie bedürfen des Wassers im Sommer sowohl wie im Winter und zwar sollte es jetzt besonders nicht für Mutterschafe eisig kalt sein. Wenn die Schafe an einer Quelle zur Tränke gehen, kann man dies sehr gut beobachten und davon lernen; sie gehen dorthin, wo das Wasser aus der lrde hervorsprudelt, also wo es am wärmsten ist; bei der Pumpe oder am Brunnen suchen sie die Stelle auf. wo da? Wasser in den Trog fließt. - 'Das Schaf will gute Weide, gutes Futter und reineö Trinkwasser, so wie reinen, trocknen und gesunden Stall ; erhält eS dies, so ist die Schafzucht loh nend. SpäteKücken, Es läßt sich auf der Farm, wo die Hühner nicht rn besonderer Elnsrudl gung gehalten werden, kaum verhüten, daß sich nicht noch spät im Herbst einige Hennen .fortstehlen- und in einer dersteckten Ecke im Heu oder Stroh ein Nest anlegen und Eier bebrüten. Eme schönen Tages kommen sie mit ihr kleinen Gesellschaft zum Vorschein und es heißt dann: Nun. Mutter, für bis mußt du auch Strümpfe stricken, wenn s aroß werden sollen". Dazu Hai Mutter aber keine Zeit, sie hat für andere Kücken" genug zu stricken und zu flicken. Es wird den Thierchen keine besondere Aufmerksamkeit geschenkt; denn Erfah-.ng hat gelehrt: Aus spa ten Kücken N)ird doch nichts, und so gehen sie auch schließlich eins nach dem andern in der rauhen Jahreszeit zu Grunde. Dies liegt weniger an dem kalten Wetter als an der gänzlich mangclnden Pflege. Und doch, da die Kücken einmal da sind, würde es sich nicht lohnen, denselben ein wenig Extrapflege zu Theil werden zu lassen, so daß man im Winter hin und wieder einen jungen Hahn in der Bratpfanne haben könnte und im Frühjahr einige Hennen, die legen.- wenn die älteren Thiere brüten? Die besondere Pflege hat zuerst darin zu bestehen, daß die jungen Thiere einen von den alten Hühnern geschützten Futterplatz erhalten, etwa unter einer Kiste. Hier ein wenig Extrafutter. Abfälle vom Tisch. ein warmes Morgensutter, wie angebrühte Kleie und Maismehl, dazu an gewärmtes Trinkwasser, ist alles was erforderlich neben warmem Platz für die Henne. Eine gute Kiste an der Südseite des Hauses aufgestellt, mit Oeffnungen nach Süoea für die Kücken genügt auch hierfür. Der Erdboden unter der Kiste sollte mit Stroh belegt werden, ebenso einige Fuß breit von her Kiste; hier wird auch der Schnee entfernt. Jeden Abend wird die Kiste vorne geschlossen und mit Stroh oder Säcken zum besonderen Schutz überdeckt. Der Reinlichkeit wegen wird die Kiste jeden zweiten Tag auf einen neuen, vom Schnee befreiten Platz gestellt. Diese ganze Eztrapflege erfordert sehr wenig mehr Arbeit wie bei Hennen im Frühjahr und lohnt sich, wenn nicht etwa ein außergewöhnlich kalter Winter noch besseren Schutz verlangt. Können mehrere junge Hähne im Februar oder März verkauft werden, so wird das alle Arbeit und Mühe vollauf bezahlen; der Rest ist Gewinn. 8t vslanss. Der 22 Jahre alte William R. Lewis in Winnemuca. Cal.. hat Frau D. I. Hadley,. die Gattin deS früheren Sheriffs von Humboldt Co.. todtgeschossen und dann Selbstmord begangen. Die Leichen wurden auf einem leeren Grundstück in Winnemuca. gefunden. Man hatte in der Nacht drei Schüsse gehört, abir nicht darauf geachtet. Augenscheinlich hatte . der iunge Mann der Frau' zwei Kugeln in ven Kopf gejagt, dann sich über die Leiche geworfen und sich selbst' erfchofsen. Es ist nichts bekannt, was Licht auf die geheimnißvolle Tragödie werfen konnte. . Durch 'den Bau des Hennepm - Canals. welcher den JllinoiS- mit dem Mississippi - Flusse verbinden soll, wird bei Sterling, Jll., ein See von einem Umfange von etwa 1500 Acres durch Aufstauung des Rock River geschaffen. Der Damm wird den Wafserstand dieses Flusses um zehn Fuß erhöhen. ..Aufsteigende, waldbestandete Ufer werden die seitlichen Schutzwände des Sees bilden,' dessen 'Wassermassen in der trockenen Jahreszeit den Ksnal zu speisen bestimmt sind'. Die Bundesregierung hat für das zu dem Zweck condemnirte Land zwei Millionen Dol larö zu .bezahlen.

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New York Company of manafsctnrlnff chemist, the Rlpant Chemical Company, pl&cfld upon tüe market about fle ye&ra tgua mt-dic-lnal tableior "tabule" cumjoei

or compresgeu powaerea rreparauuu or ct-rtmn mvuiciuai arugi wnicü fca U en nmertalned 10 be, of tnore general um amoug medicat meu ihan an y other, für the cur. or at lavlatlon ( such lila common so man aa bave thclr origin In an lmpalml Jiget-tou or weakened caparttr for aasinillating food.almot-biiig nnurLsLment and elimlnauu waste. The catalogue of lila lnciuded unüer tbla bead 1 saia tu liiclud iretiy ueurly eery dlaea f r whlcn tba ph.valclan la called upon to prescrll. In preparing ttaeir atonoaid reme ly fr the acoeptance of tba Amerlcau peopse the Company laid down tLe prlnclpl. that everjthlnt; tnterlng lnt the packet should be of the hlKbest Rrade, and ao pr- aied and protected aa to retaln lta qualitiea lmact aud nnluipalred Uirouh any txtt-Lded lapae of tlme In anr cllmate. Ouly the cholcest drups ehould be uaed. thelr prt-varation hould betn acoordance wlth the latent perfeeted nifthods of modern ac.ence.theiabulra packed la pUsa, protected by absorbent cotton, and fecurtly corked. F.ven tte corks uaed bare been of a grade ao high In lt requlrementa that no manufacturer of these ery day stoppen could aupply more than amall proportion from bis ovtrur tLat would meet the exaettng speciücatlona. Tlie plasa Tlals ere In turn packed In toxes of Quallty not surpassed In beauty aud perfcctlonof orkmanshlp by thore use' ly tLe miwt f asttdloua dealers In je weis and ornamenisos gold. liavlBgfcrttbi Irblpbetandard. and neverconentlur to Vary from lt, the proprletora reaorted to Ute accej ted n.K'ern methoda of makina; ihelr commodity known, and aeven bundred thousa, d dolisr lnrested vrlthla ve yeare In newspaper advertislng- bns lnforTn-d erery American tltlxen on?rnln the aunerior and aurprlslng qualiüe of Klpans Tabules. Bing idouschtf ul and palnatakluir obsrTera of the chanped condltlona that fweep over the commercial world, aud careful to note eery clrcumtDce bavlnx a barw upon thesuoce.afulprosecutl n of thelr trade, tbe uaniter of thecompanv havenott-d that th e. la a present janlstent demand for a lower prlce for erery ar'lrle thut reachetor approache an universal use, and that tbe people, altbotn h requlrirc ihe best of ererythlnpr. reaent beln called upon to pay heary pere? mapea for sujiflm , wrappln and packln? or unneceasary prorectlon apainst deterloratlon tlat mlsht reault In reara, but la needless In the rase of a purobuse Intemled to, be rotiMmed In a week. It ha alx beendlacovered, and proved by the testof tlmeand acrual ezirterice. that these Tabulea do not bave the tendency to Iom of qunlitie or dlmtnt'tion of eicellence from exposore that mlzht at flra'. kave been -xpected, lnHi-mnch aa tiroer favorable condltlona, those that bave laln loose In a drawer, a travelw? bair or rocket for sereral weeksor montba are found to be practlc.ily aa freah and aaefficaelcua aa rer. Actln? upon ttaeae aTiawa-tlons, and notlr j partlcularly the tintmpaired rrosperltr of rret newspapers nowaold for acent lnstead of the old rate of five ilmea that emonnt, and the ireneral tendency In all directlcns toward lw rate and Increa-ed ale, the Company hav entered upon tbe experiment of puttin? up R'pana Tabiil s In patebord cartona. whlch they will öfter to the trade upon terms whtch will i ermlt ora packac belntr old by the drun?ist or atorekeeper at a prlce lower than ever nef re adopted for A proorietary medlclne FIVE CENTS ten tabules. or dose, for one-halfa cert ea b. The Company will not dlscontinuethe ms'eufactnre and sale In the form - Ith wHofc thepeople hare leamed to know and value tbe Ripans Tabulea. but will ofl-r the rhraper aort experlraent!lly for th benefltof auch maydeslre hem. ltbo, Id bei ialnly understood thit the quality of the medlclne Is Mentlcalln b th aorts, the only dlffrrerce beim In the form and comparative cost of nacklne or putMn un. The flve-cent rackaecs are not yet to be had of all dealers, altbouch lt 1 probable that almost any r'rua frist will oktal n a snpply when reqneted bv a cusromer to do ao ; but In artv cse a lna. carton. contalnlna ten tabulea. will be aent, pos'se psld.to anv andres for five cent In atamp. forwarded to the Rlpan Chemical C ., No. 10 Spruee 8t, New York, üntll th. goods are thorouirhlv Intmduced to the trade, aretits and peddler will lie anppl ed at a firlre whlch will allowthem a fair maMr'n of proflt, vlr. : 1 deren crtos for 40renta. i doi-n (Ut cartons) for 4 . S gross O20 Cartons) for $20.52. U gro (3,600 cartona) for tlwO. Casa wltU tba order In every case.

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tLAXIR DON-BONS jA CMM REN VERSTOPFUNG' ßmK7"Ta55 )!. mmu.tn 87

51 m S n o w f H vec - P a ß, 20 Meilen nördlich von Florence, Jdaho. ist ein reiches Golderzlager entdeckt worden. In großen Schaaren ziehen die Glücksjäger nach den? neuen Dorado. Die Mehrzahl der Einwohner der Ortschaft Florence hat Haus und Hof im Stiche gelassen, um Gold zu graben. Der Gebirgspaß, durch welchen man nach dem Dorado gelangt, liegt zwischen i-en Bergen Buffalo Hump und Thunder Mountain. Die Golderzader ist 30 bis 90 Fuß breit und zieht auf eine Strecke von 6000 Fuß an der Oberfläche dahin. Das Erz enthält loses Gold in ungewöhnlicher Fülle. Daß es mitunter ein mißliches Ding ist. europäische Bräuche hierher zu verpflanzen, hat ein Franzose in Perry, Okla., erfahren. In der Bretagne herrschte bis in die Mitte unseres Jahrhunderts die sonderbare Sitte, datz nach den Trauungs - Ceremonien der Bräutigam seiner neuen Ehehälfte erst eine Maulschelle mit den Worten: So schmeckt es, wenn Du mich böse machst!- und dann einen Kuß mit dem Zusätze: Und so, wenn Du mich gut erhältst!- darreichte. Einem Mädchen, welches einen Bretagne? zum Manne nahm, wurde ebenfalls die Ehre der Maulschelle zu Theil; aber mit der Vitte unbekannt, wartete sie den Kuß nicht ab, sondern gab ihm eine und zwar ebenso kräftige Maulschelle mit den Worten zurück: Na, ich bin auch nicht gefroren!" Nach einer amtlichen Statistik sind während der verflossenen Saison in den Vereinigten Staaten 2456 Gelbfieber - Fälle vorgekommen, von denen 116 tödtlich verliefen. Die größte Zahl entfiel auf Louisiana mit 1470 .Erkrankung- und 61 Todesfällen und an zweiter Stelle kam Mississippi mit 985 Erkrankungs- und 03 Todesfällen. . , Ein schreckliches Unglück ereignete sich in dem Hause von John Noble in Sellersburg bei Jeffersonville, Ind. Die Söhne Noble's, von denen der ältere 15 Jahre alt ist. kamen von der Jagd heim und legten das Gewehr auf den Tisch. Was würdest Du thun, wenn ein Einbrecher im Hause wäre?- fragte der Jüngere seinen Bruder. Das werde, ich Dir zeigen!" antwortete dieser. Damit hob er das Gewehr, das er für ungeladen hielt, und legte an. In der nächsten Sekunde kraöie ein Scbuk. und der jüngere Knabe stürzte todt zammen. rr. cwi iB . v - eruaermangeilnoen Bergen Californiens. in Folge anhaltender Dürre, hat den Abbau in den Goldgruben sehr erschwert. In den verschiedenen Distrikten ist die GoldProduktion, da' es an dem. nöthigen Wasser zum Betriebe fehlt, um 33 bis 50 Procent zurückgegangen. Der Mineninspektor Julian Sontag, der von einer Tour 'durch die Grubendistrikte zurückgekehrt ist, meldet daß der Bergbau in Nevada City ganz eingestellt ist. In Groß Valley sind nur noch drei Gruben im Betriebe, und viele Berawerke sind schon Monate lang wegen WassermanaelS geschlossen.

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zwischen den Muskeln und Gliedern schleichen sich die Schmerzen von Nhenmatiömttö in. us demselben Geleise schleicht sich St. Jakobs Ocl 1. dringt durch, sucht und vertreibt tlt Schmerle.

3 A Populär Proprietary Medicine Sold at Retail for Five Cents a Package the first experimental step in a direction that may lead to a revolution in the trade. Auf dem Evergreen -Fried-Hof von VroOk!yn. N. I.. wurde die Leiche des 40 Jahre alten Aquarell' Malers Carl tecß!m gefunden, dei mit Karbol seinem Dasein ein Ende gemacht hat. Vor sechs Jahren war er aus der Schweiz eingewandert und hatte ein Atelier in Broollrin eröffnet. Es gelang ihm. mehrere Bilder zu verkaufen, doch bald verließ ihn sein Glücksstern und er führte ein kümmerliches Dasein als Arbeiter in Maler - Ateliers. Der Selbstmörder hatt: keine 2Vrvr.?Vit, in diesem Lande. Die Keim-M lcorle. Eine wichtige Entdeckung. Durch Crueueruvg des ChslemS kerdru fall alle Krankheiten geheilt. ES wird in diesen Taqen v'el über Dilzr gesprochen und doch ist dies kein müß'geS (Se. rede. DaS Mikroskop enthüllte die Thatsache, dah viele Krsnkheiten durch einen be. sonderen Keim oder Pilz hervorgerufen roer den. Ein eingehenderes Studium und fto& schlingen zum Zwecke der Entdeckung eine! Mlttels, welches diese Pil;e aus dem S?fte. entfernen Vürde, haben vor Kurzcnr ergeben, day es nothwendig sei. des Cvst m zu er neuern und das Z?lut durch die eseiiiqung der Pilze u reinigen, um die Heilung dieser Krankheiten zu erzielen. Es stellte sich her aus, daß Dr. Kav'Z Nenovator das rollkommenste Heilmittel für alle diese Krankciten ist, daS b,S jetzt entdeckt wurde. G& erneuert das ganze Syiiem, rein'gt das Tlut, berei chert dasselbe, belebt das Evstem und verleiht dem ganzen Körper neurS Leben un) verjungte Kraft. Um die wunderbar n Ergebnche beim Gebrauche von Dr. Kay'S Rcno, vator in allen solchen Krankheiten vor Auzen zuführen, acbcnwir folgenden Auszug auS emem Brlkfe von Zrau (f. A. AdamS, 6. und Martha Str., Omaha, Ncb.: .In Beantortung Ihrer Anfrage, welchen Erfolg ich mit Dr. Kay'3 Nenovator hatte, theile ich Ihnen mit, daß ich große Linderung fund und nun cesund bin. In erster Linie hatte ich die Erippe und eS dauerte geraume Zeit, ehe dieselbe zu weichen schien ; dar, trat Malaria ein und ich nahm hinreichend Chinin ein, nm den Tod einer Person z'l bewirken, verspürte aber keine Linderung, bis ich Dr. Kav'S Re'.'vvator g?brauchle. Ich litt an Unverdaulichkeit. starkem Kopfweh urd hatt, Scbmmdelan alle, und eS war als ob feurige äden und kleine Ete'ne vor meinen Äugen gaukelten. ES freut mich, berichten zu tön, nen, dah ich nach dem (Gebrauche einer Schachtel Ihres NenovatorS xroße Besse rung wahrnahm und gesund wurde, ehe die zmei-e Schachtel zu Ende war, wo auf diese mißlichen Uebel Dank Ihrem Nenovator - gänzlich auSbl'ebcn. Ich kann nicht um hin, dens lben der leidenden Menschheit zu empfehlen. Ec ist das beste bestehende Heilmiltel. weil er alle Krankheit' hellt, bei roel chen sogar alle anderen Mittel verqeblich anaemandt wurden, wie: Unverdaulichkeit, Lever und NiereniKrankheiten, i Verstopfung, Kopfschmerz, Magenbescbmerden. Geschwüre, AuLscblag, Schwäche, Niedergeschlagenheit, Schwindel, Zrauenkrankhii:en, Drüsenver größerunq. Sodbrennen, unreines Blut, Echlaftosigkeit, Galligkeit, BrdauungSde. schwerden, Mattizieit, Malaria. g'istize Ab aestumpftheir, NbeumatiSmuS, Neuralgia. Nervenschwache, Schlafluß, Beulen, Salz siuß. Skropbeln i:. Er hat eine wunderbare Wirkung aus den Magen, Leber und Einge, weide ; er fteiaert den Appetit, sördert die Verdauung und heilt alle Störung-n dieser Tbeile. Er scbmeckt nnumism rif nehmen, vollkommen sich rund nie d?m Ma .M Z W ! r ; -x ' rv - . c luiweiuuj. , i in Hvrm von ei.ka,en, auS concent.rrten GriTnritn ..s und enthält zroei, big viermal rn.'hr össea ? i.:. fr . sri.. oru.:. f jt . r - c ' , v (iu(iyCii xitjiicicu, toticiz iut cernci den PretS verkauft werden. Dr. Ka?'S Renovator ist nnn bei fast allen AV'thekem zu haben. Preis 2Zs und tzl. Sollte Ihr Apotheker denselben nicht vorräthia haben, dann sende man den Betrag und schreibe an die Dr. B. I. Ka? Medical c?o. (Westliche Office), 620 süol. 10. Str., Omaha, Nrb..orrauf Ihnen derselbe prompt per Post und flumi viouci zugejqlUl ,iec veröffentlicht ferner ,l)r. K&fa Hand Look of Valuabla lleccints nU a Treatisa on V M . . . W 9 uiBctes,- roeime rozcyure nac? umitm W ,c. rw v rr w !k . r dung Ihrer Adresse und Angabe dikserLei tun 5tben aratiS jucesditcft teirb. Wie! Leute schäden dren Werth auf fünf Dollars. j wan V(xaum( mqr. leine orene einzmen den, denn diese Broschüre tft unentbehrlich. Nenovator ud nun a!cuva ' t" v" - f"" tS m m. 4. c

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U' von Indianapotis Oianss und ZNusikalien. 'i Carlin & Lennox, 5-9 Ost Market SU Landrvirthschaftl.Geräthe u.lvagen Holten W. B. Mfg. C!a, 339 OstWash. IL T. Conde Implement Ca, 27 N Capitol Are. Bau und Teih-Vereine. (Zerman American L16?. Ass'n, 154 X. Oslaivare 8t. International ßldg & Loan Ass'n, 143 Ost Market St Zuckerwaaren (lvholesale.) Daggett & Ca, 18 West Georgia St. Riemen und Leder. I'alor & Smith, 243 S. Meridian St öchmttwaaren. Murphy, Illbben&Ca, 135 S.Merldiaa Ice Crearn. . Furnas JL W., 212 Pennsylvania SL Bauholz. Coburn Henry, Georgia St Weißblech. Tanner & Sullivan, 216 3. Meridian St Putzwaaren. Fahnley & McCrea, 240 S. Meridian St Bäckereien. The Parrott & Taggart Bakery. TcL 800 Bryce's Bakery, 14 Ost South St. Schuhe und Stiefel, (lvholesale.) Hendriekz & Cooper, 127 S. Meridian üte, Handschuhe etc. Hendrickson, Lefler & Ca, 131 S.Merid Eisen und Schmiedewaaren. Iayman & Cary Ca, 111 S. Meridian St Clemens Vonnegut, 184 & 186 E. Wash. Eisen und Stahl. Holliday W. J. & Ca, 107 & Meridian - Farben, Gel und Glas. Burdsal & Ca, 34 S. Meridian St Indianapolis Palnt & Oolor Ca, 240243 Massachusetts Ave. Kutschen und Reparaturen. Robbins, Irvin & Ca, 32 O. GeorgiaSt. Spiel und Spielwaaren. Mayer Charles & Ca, 29 W. Wash'gt Banken. Capital National, 23 S. Meridian St Droguisten (lvholesale.) Indianapolis Dmg Ca, 21 0. Maryland Ward Bros. Drag Ca, 120 & Meridian St rocerics (lvholesale.) Kothe, Wells & Bauer, 223 S. Meridian O'Connor & Ca, 47 & Meridian St Geschirre und Sättel. Indianapolis Haraess Ca, .10 McCrea (vefen und Heerde. Homo Stove Ca, 125 S. Meridian St Säzen und lverkzeuge. R a Atkins & Co 402 410 S. Illinois St Trust-Compagnien. Indlana Trust Ca 6s Sasety Vault i 4ak, i.ks.4 vAi&e.ii BAR FIXTURES, I mAUi 30ADS jjjl ANDALV & Tin, x.c, Bra3 ioppr, t Pilckel end all Kltchost nri Plotod UtenaUe Z Vood, Kerbst g celoin. tc ,:i 1 pH 1 i min im fj CCORCE WM. HOFTMAW,. 5 I tclt XL&zIxciutT il tivprliur y 2C? CtTVNitT9N ST I Pi r I THE MtWW' kWZ. :1 S35ciÄff2srusrr. ?jrrse2-isic m if.'vt - x Zum Verkauf in Apotheke 25 Cent ver Vkund. Aergert Diü Dein Äuge s xi e nicht a? und erf ei nicht Dir k0kderen Llch a a man Dir kkr Dein Luge da Lfr&tgt Of ans r',g. Lünft.lche ug, werd schr,l ktazcskdk. L 5 1 1 i i c n !- . t erben ach ben teftta ITlctQobc ber Luge B'Sant. HcCullougli &. Rfiintiard, Rechts-Anwälte ZiQtNkk 303 305 Indlana Trust CebSudo. Jelctbcn 1017. O ttrr KetBbAr ratfuSU fTItiMkari am

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