Indiana Tribüne, Volume 22, Number 74, Indianapolis, Marion County, 2 December 1898 — Page 2

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f'Ci SÄKscoi Cr4v CT-evifV .iz 4ilUUU4 ENHeuu Täglich und oma? ttt i32tlÄe.Xrl5üne- kostet durch fttnXtlgtt J Senil per Woche, die SmagTtttünek Scxtf p? Woche. Leide ;usar'e 15 Seats d (XcatJ pn rZ,et. per VN Serhaa r plzeschtSt l Veru!tt:rnz p? Del. CTOi iö eiw VlsHSWÄ CKS. Zndtanapottö, Znd., 2. Dezember '98. TaS schwarze Cablnet in ftranf reich. Das schwarze Cabinet, von dessen Thätigkeit in den Wirren des DreyfuZHandels wiederhol und erst jüngst in der Radaupresse mit der erlogenen Vehauptung die Rede war, daß es auch Briefe der Comtesse Münster über Dreyfus aufgefangen und geöffnet hab', datirt in Frankreich nicht von heule. Schon Ludwig ' XI., der in Fra?re!ch den ersten Postdienst einIchtete. verfügte in einem Erlaß vom Jahre 1464, daß die Couriere und oten von den Beamten des Großmeisteis des königlichen Hauses untersucht werden sollen, dznen sie ihre Briefe vorzizeigen gehalten sind, um zu erfahren, ob darin nichts enthalten in, was dem iiönig Schaden bringt und seinen Erlallen und Befehl.n zuwider ist". Aber erst Ludwig XV. organisirte regelrecht das .Geheime Cabinet der Post", das einen jährlichen Kostenauswand von 50.000 Francs verursachte. Vier hierfür besonders eingeschulte Beamte versahen den Dienst dieses Geh:im-Eabi-nets. das unter der Leitung des Postintendantcn Dannel stand. Die Madame de Hausset, Kammerfrau der Marquise de Pompadour, erzählt, baj diese Beamten sich nach den ihnen ertheilten Weisungen bestimmter Briefe bemächtigten, sie geschickt öffneten und daraus abschrieben, was sie für den König wissenswerth erachtetm. Unter andern ereilte dieses Schicksal auch viele Briefe Voltaire's, der sich selbst öfters in seinen Werken darüber beklagt, daß seine Schreiben oft vor ihrer Ankunft am Bestimmungsort von den Postcommis" geöffnet und gelesen würden. Ludwig XVI. erließ indessen crn 13. August 1775 eine Anordnung, daß die geheime Correspondenz der Bürger zu den geheiligten Dingen gehört, wovon die Regierungen wie die Privatleute ihre BIvie abwenden sollen"; aber ob unter ihm das schwarze Cabinet seine Thätigkeit einstellte? Sicher ist jedenfalls,, daß es- uter Napoleon I. bereits wieder arbeitete, denn dieser bekennt in seinen Aufzeichnungen von St. Helena selbst, daß er niemals vernachlässigte, die Briefe seiner Minister einzusehen. Unter ihm verschlang das Cabinet auch bereits ein Budget von 000.000 Francs, das es auch unter der Restauration beibehielt. Hier nahm es erst den' Namen des schwarzen Cabinets.an. vermuthlich weil seine Raume in dem sehr düsteren Erdgeschoß des Gebäudes der PostVerwaltung lagen. Unter 'dem' zweiten Kaiserreich erkannte,' der. Cassationshof am 21. November 1855 dem Polizeipräfecten von Paris und den Departementspr'äfecten das Recht zu, sich von der Postver waltung dieser im voraus angezeigte Briefe ausliefern zu lassen. Darauf fußend behauptete auch die Regierung ihr Recht darauf, als. sie 1L67 in der Kammer über einen Erlaß des damaligen Generalpostmeisters Bandal interpellirt wurde, den dieser an alle Postämter gerichtet hatte, des Inhalts, alle Briefe anzuhalten und an das Centralpostamt in Paris einzusenden, die ihnen ein autographirtes Ezemplar des Schreibens des Grafen von Chamdord an Herrn de Saint Priest zu enthalten schienen. Die kaiserliche Regierung gestand nun zu, daß der Generalpostmeister seinen Erlaß auf das Seine - Departement hätte beschränken sollen und daß der angewiesenen Beschlagnahme ein gerichtlicher Beschluß hätte vorhergehen müssen. Und die dritte Republik? Es ist erst dem Dreyfuöhandel vorbehalten geblieben, darzuthun, daß auch sie ebensowenig das Briefgeheimniß achtet und wahrt, wie .die -napoleonische Regierung, die Orleans, das erste Kaiserthum und die Lourbonen vor ihr. Ja, nach den Eröffnungen und Erfahrungen de? letzten Zeit muß man sogar annehmen, daß sie die Verletzung des Briefgeheimnisses, wem: es ihr in Politischem Interesse nützlich und einträglich erscheint, noch weit umfangreicher betreibt, als alle diese monarchischen Systeme vor ihr. Nur weiß man vielleicht jetzt nicht so genau, wie, durch welche Hände, mit welchem Kostenuufwände, von kelcher Centralbehörde auS dieser Dienst betrieben wird, daß er aber besteht, ist so sicher wie das Amen im Vaterunser. ' Als beste und einwandfreie Zeugen dafür kann man sogar zwei, jetzige Minister anrufen, den Minister des Aeußern Delcasse und den Marinemwister Lockroy. Die Geschichte, die ersterer über das Schicksal eines von ihm im vorigen Jahre alS Abgeordneten an einen andern gut befreundeten Ubjzeordneten gerichteten Briefes, der geöffnet durch die Hände der Regierung wanderte, in der Kammer vortrug, ist noch in frischer Erinrung und von Lockroy ging damals das Wort durch alle Blätter, ihm sei dies Verfahren nichts NeueS; deshalb sei er auch so vorsichtig, wichtige Briefe diet de? Bahnpsstzu übergeben, um sie eine? vorherigen Wanderung durch die BureauS der Centralpost und von dort weite? zu entziehen. Ab:? soll e? hinzugefügt haben man ist mi? auch schon tzinte? diesen Schlich gekommen." Von zwei' andern Abgeordneten erzahlte man damals folgende, hübsche Eeschichte. Der eine von ihnen hatte dem andern gelegentlich 100 Francs gelten. Cfr erhielt sie eines TageZ mit einem . Begleitschreiben seines Freundes zurück, kurz darauf aber eiuen zweiten Brief, worin jener um Entschuldigung bat, seinem erstenBrief auS Zerstreutheit den 100-Francs-schew nt$i thstsäcölÄ beiaeleat au ha

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S"jj fcl. 'J Natürliches Karlsbader Wasser wirkt gelinde abführend, theils indem es die rourinförmige 5en?egung des Darmkanales befchleunkgt, theils die in demselben vorhan denen 5toffe, zahcn Schleim und Galle, verdünnt, vertrocknete Aothmajsen mecha nisch auflöst, die Absonderung der Darm faste anregt, vermehrt. Für Leber und Nierenleiden, Nlagenkatarrh, Bile und Lile Pigment hat es sich als ein 5peclsicum er, wiesen, das bei regelrechtem Gebrauch un bedingt Heilung tzerbeiführt. EISNER & MENDELS0N CO., Alleinige Agenten, New Jork. ben und dies mm nachholte. Der andere hatte aber auch mit dem ersten Briefe thatsächlich die 100 Francs erhalten. Die Auflösung des Räthsels? Bei der Aussprache sollen die beiden Freunde keine andere Lösung gefunden haben, als mit Hilfe, des Schwarzen Cabinets. Dies hatte, wie se meinten, den Brief geöffnet,, er war seine ver schiedenen Wege gewandert, wobei man schließlich zu der Annahme kam, der im Briefe erwähnte, aber nicht vorhandene Hundertfrancsschein sei auf dieser Wanderung verloren gegangen, wes halb man ihn, um sich nicht abfassen zu lassen, ersetzte. Wenn aber auch vielleicht diese Geschichte erfunden ist, das Schwarze Cabinet selbst ist keine Erfindung. Auch im Zolaprozeß ist es wiederholt genannt worden. Einer, der von seiner Thätigkeit geniuen Bescheid wissen muß, ist Picquart. Er selbst ließ Briefe Esterhazy's aufsangen, später aber fing man mit Hilfe des Schwarzen Cabinets seine eigenen Briefe auf, als er nach Tunis verhetzt war und Henry und Genossen ihm Verderben yeschwo ren hatten. Picquart bezeugt das Dasein des Schwarzen Cabinets ausdrücklich. In der Verhandlung vom 11. Februar sagte er aus, daß die mit Beschlag belegten Briefe seiner Freunde und Verwandten an ihn nach dem Verfahren des Schwarzen Cabinets geöffnet worden seien, d. h. derart, daß sie nöthigenfalls wieder geschlossen werden konnten". Er konnte es wissen, denn der Untersuchungsrichter im Falle Esterhazy,General Pellieur, dessen Untersuchung sich bekanntlich im Grunde nicht gegen Esterhazy, sondern gegen Picquart richtete, zeigte ihm einen der aufgefangenen und geöffneten Briefe. Picquart hat damals im Zolaprozeß übrigens auch ein sehr einfaches Mittel angegeben, um der Thätigkeit deö Schwarzen Cabinets, dessen Geschicklichkeit, die Briefe zu öffnen, sonst kein Verschluß standhält, auf die Spur zu kommen. Er selbst wandte dieses Mittel an, als er merkte, daß seine Briefe durch das Schwarze Cabinet wanderten. Es besteht darin, den verschlösse nen Brief auf beiden Flächen seines Umschlages stark mit Gummi zu be streichen und nochmals in einen zweiten Umschlag zu legen. Alsdann ist es nicht möglich, den Brief zu offnen und wieder zu schließen, ohne daß der Em pfänger die vorgenommene Procedur bemerkt. Freilich weiß aber auch daö Schwarze Cabinet. sich hier zu helfen. Es öffnet den Brief und da es ihn nicht wieder unversehrt schließen kann, so behalt eS ihn einfach ganz für sich. Schreiber und Adressat haben dann aber immerhin den Vortheil, daß sie wenigstens wissen, woran sie sind. So erging es auch Picquart. Die auf sein Anrathen auf diese Weise von seinen Verwandten geschlossenen Briefe an ihn erhielt er, wie er in seiner Zeugen aussage weiter berichtete, überhaupt nicht. So merkte er. was vorging. Auch in der Telegraphenverwaltung gibt es eine Art Schwarzen Cabinets. Für die Behauptung von dessen Dasein müssen wir aber dem Gaulois die Verantwortung überlassen. Er berichtet, daß sich dies mit dem Titel Service officiel" versehene Bureau nicht nur mit dem Inhalte offener Depeschen bedeutsamen Inhalts beschäftige, was mehr oder weniger die Telegraphenverwaltung eines jeden Landes thut, sondern auch im Besondern noch mit der Entzifferung chisfrirter Depeschen. Gerade diese, versichert er, studirt man mit mehr Aufmerksamkeit und Sorgfalt als alle andern. Die Geheimchiffre besteht für diesen Service officiel" nicht, behauptet er, vielleicht doch etwas allzu !ühn. Man liest dort die verwk'elsten Chiffern sozusagen wie ein offenes Buch, und Delcasse, der Minister des Aeußern, hat sicher den telegraphirten Geheimbericht Marchands. über di: Vorgänge von Faschoda nicht zuerst gekannt; die Herren vom Service oji ciel" kannten sie vierundzwanzig Stunden eher, als man sie am Quai d'Orsay kannte. Es ist nicht abzuleugnen, erklärt das Blatt, daö telegraphische Schwarze Cabinet besteht thatsächlich, und Niemand würde sich einfallen lassen. dessen sehr thätiges Dasein zu bestreiten. ES besteht sogar überall - in Frankreich, namentlich gerade in un ruhigen Zeiten, und eS gibt mehr als einen winzigen Unterpräsecten, der von den Telegraphenbeamten fordert, ihm die mehr oder weniger politischen Depeschen mitzutheilen. DaS ist eine ohne Zweifel bedauerliche, aber überaus wahre Thatsache. Der Staatssecretär der Posten und Telegraphen hat nun vor der Kammer im vorigen Jahre, als die Landbotrn ihm ihre Entrüstung über die zudringliche Art und Weise, womit das Schwarze Cabinet die Nase in ihre Privatcorrespondenzen stecke, kundgaben, feierlich bedauert, daß ihm nichts davon bekannt sei. Man wird sein Wort wohl kaum in Aweifel ziehen dürfen. Er wird in der That wohl nicht mehr davon wissen, als die Abgeordneten' auch. ' Aber das besagt nichts gegen das Dasein des Schwarzen Cabinets. Es gibt im politischen und diplomatischen Leben, ja selbst oft genug imPrivatleben Dinge, von denen man von Vornherein nichts wissen will, ja, die zu vigeqdie m Ersah-

rung zu vrlngen, man ncy geradezu au das ängstlichste hütet. Der Deutsche hat dafür das bekannte Sprüchwort: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß." So wird, dünkt uns, es auch wohl mit dem Wissen der amtlichen Neoierunaskreise um das Dasein und die Thätigkeit deö Schwarzen CabinetZ bestellt sein. Dersenige, von dem man glaubt, daß er es wissen müßte, den allein man insöesonvere amtlich darüber zu besiegen in de? Lage ist, weiß es in der That nicht. Denjenigen aber, der es weiß, kennen wieder diejenigen nicht, die ihn amtlich befragen könnten. Und jedenfalls hat dieser ganz gewiß nicht in der Kammer seinen Platz auf den Bänken der Regierung. Ein vereiteltes Attentat.

Ein sehr unheimlicher Fund wurde am Südende des Antwerpener Hafens in der Scheide gemacht. Dort wird nämlich eifrig an der Verlängerung der Quai-Anlagen gearbeitet, und eine der dort m Thätigkeit befindlichen Aaggermaschinen beförderte eine Kiste zu age, welche äußerlich genau denjenigen glich, in denen gewöhnlich Dynamlt versandt zu werden pflegt. Das war natürlich Zehr verdächtig, und unter Beobachtung aller möglichen Vorsichtsmaßregeln wurde die Kiste nunmehr nach dm vyrotechnischen Institut gebracht, wo man sie behutsam ösfnete. Ihr Inhalt bestand aus mehreren, mit einer trüben Flüssigkeit gefüllten Flaschen, bie von dem anwesenden Sachverständigen ohne Weiteres für Nitroglycerin erklärt wurde. Die Aufregung über diese Entdeckung war nicht gering, und es wurde alsbald' hiervon der Bürgermeister in Kenntniß gesetzt, der sofort den Befehl erließ, daß die Kiste nach einem abgelegenen Platze im Freien geschafft und dort Tag und Nacht von drei Polizisten bewacht werden sollte. ' Gleichzeitig aber schrieb der Bürgermeister an den Obersten des Geniecorps, den' er ersuchte, durch einige seiner Untergebenen die schleunige Vernichtung des gefährlichen Sprengstoffes bewirken zu lassen. Weshalb dieser Aufforderung indessen nicht Folge geleistet wurde, ist nicht bekannt, genug, 4 Tage später lag die unheimliche Kiste noch immetpuf demselben Platze und die drei Agenten betrachteten sie noch immer. Da endlich begann die Antwerpener Presse, die bis dahin aus Rücksicht auf die See-, lenrube der Antwerpener Bevölkerung geschwiegen hatte, sich mit der Sache zu befassen. Offen wurde es ausge sprochen, daß es tmt heilige Pflicht der Behörden sei. Alles aufzubieten, um nicht nur das Nitroglycerin baldmöglichst zu vernichtn, sondern auch denjenigen nachzuspüren, welche dasselbe in die Schelde versenkt hätten und überhaupt Licht in diese dunkle Angelegenheit zu bringen. , Man müsse sich nämlich erinnern, so wurde ausgeführt, daß der König bei seiner kllrzlichen Anwesenheit in Antwerpen beabsichtigt hätte, sich persönlich von dem Stande der neuen Quaiarbeiten zu ' überzeugen, und daß er an der Aus führung dieser Absicht nur durch .das schlechte Wetter verhindert worden sei; wenn man sich diese Thatsachen aber vergegenwärtige, so müsse man unbedingt auf den Gedanken kommen, daß das Nitroglycerin ursprünglich zu nichts anderem als zu einem Attentate auf den König bestimmt gewesen sei, den nur seine unerwartete und absolut programmwidrige Abreise aus ' der ihm drohenden schrecklichen Gefahr errettet hätte. Den Sprengstoff hatten dann die Väsewichter, als sie ihren Plan vereitelt schen, an jener Stelle in die Schelde geworfen. Diese energische Sprache der Blätter verfehlte selbstverständlich ihre Wirkung nicht, und es wurde zunächst von der competenten Behörde der Befehl zur sofortigen Vernichtung des gefundenen Sprengstoffes ertheilt. Daraufhin nun begaben sich drei Mann vom Geniecorps unter Anführung eines Officiers nach dem Platze, wo die Kiste sich befand eS war dies derselbe Platz, auf dem seiner Zeit das in die Luft geflogene Pulvermagazin von Corvilain sich befunden hatte und dort begannen dieselben alsbald mit der Ausführung der gefährlichen Arbeit. Vorsichtig öffnete der Officier eine der Flaschen, vielleicht um sich auch persönlich von ihrem Inhalte zu überzeugen, köpfschüttelnd, öffnete er auch die zweite und hierauf die dritte,' und brach dann mit einem.Male'in ein.lauteS Geläch ter aus. Die drei Flaschen enthielten nämlich rn n z i g e s O l i v en -o l. und diese harmlose Flüssigkeit war die Ursache - gewesen, daß drei Agenten fünf Tage und fünf Nächte lang unter freiem Himmel hatten Wache stehen müssen, daß die oberste Civilbehörde . die Hilfe , deö. Militärs in Anspruch genommen hat und daß die ganze Stadt in die größte Aufregung versetzt worden ist. Diese Aufregung ist jetzt natürlich vorüber, und an ihrer Stelle ist allgemein eine autzerordentliche Heiterkeit getreten, die 'sehr häufig auf eine stürmische und von nichts wenir als zarten Witzen begleitete Weise' öei dem Antwerpener Publikum zum Ausdrucke gelaugt. Die NovemberV!e'sirt. -Obwohl das Schauspiel des großen Sternschnuppenfalles vom 14. auf den 15. November er 5t im nächsten Jahr: 189!) mit einiger Wahrscheinlichkeit in großartigem Maßstabe zu erwarten ist, hat sich doch auch schon in diesemJahre größere Aufmerksamkeit " diesem Naturereigniß zugewandt. - Besonderes Interesse darf ein in der diesjährigen Sitzung der Britischen Astronomischen Vereinigung zu London - gehaltener Vortraz beanspruchen, in welchem der Dubliner Astronom Johnston Stoney seine Untersuchungin bekannt gab. Er behauptöt,- daß; es nicht nur 'einen Meteorschwarm der Leoniden gibt, sondern ihrer drei; er schlägt vor, sie als Ortho - Leoniden und zwei Arien von Klinoleoniden zu unterscheiden. Unter Ortholeoniden oder aeraden Le-

!ontden versteht er diejenigen Meteore, die in ziemlich dichtgedrängter Wolke nahezu alle, die gleiche Bahn um die Sonne beschreiben, so daß die von ihnen ausgehenden Sternschnuppen alle fast genau von demselben Punkte im Sternbilde des Löwen zu kommen scheinen, vlöklicb auftreten und nach

wenigen Stunden eines lebhaften und glänzenden Schauspieles wieder ver-1 schwinden. Die Klinoleoniden oder i schiefen Leoniden sind dagegen diejenigen Meteore, mt wemaer genau von einer bestimmten Stelle des Himmels in die Erdatmosphäre eintreten, einen schwächeren Sternschnuppenfall erzeugen und sich über mehrere Tage vertheilen. Die graden oder ecylen eomden kreuzen die Erdbahn dreimal in einem Jahrhundert in Zwischenräumen von etwa 33z Jahren und erzeugen dann in wenigstens zwei aufeinander folgenden Jahren einen Sternschnuppenregen, weil der Strom der Meteore lang genug ist, um von der Erde auch nach Verlauf eines Jahres noch angetroffen zu werden. Nach Stoney'ö Ansicht müssen die Meteore in einer bandförmigen Fläche angeordnet sein. Da-nämlich eine , solche wandernde Wolke von Meteoren niat Jahrhunderte lang ungestört dieselbe Bahn durchlaufen kann, sondern durch den Einfluß anderer Himmelskörper und besonders der großen Planeten Störungen und Ablenkungen erleidet, so würde sie in einem Jahrtausend wahrscheinlich aus der Erdbahn herausgerückt sein, wenn die Meteore eine verhältnißmäßig scharf begrenzte cylinderförmige, Masse bildeten und nicht bandartig über eine größere Fläche verstreut wären. Was den AusgangsPunkt betrisft, so wird dieser durch das menschliche Auge leicht an eine falsche Stelle verlegt, weil die Anziehungskraft der Erde die in ihre Atmosphäre eintretenden Meteore, trotz ihrer Geschwindigkeit von 70 Kilometer in der Secunde aus ihrer unsprünglichen BeWegungsrichtung ablenkt." Die Ermittelung des wahren Strahlungspunktes ist aber, von größter, Bedeutung, w'eshalbStoney nachdrücklich zur Benützung' der Photographie mahnt. Leuchtet ein Meteor auf. so wird dessen glänzender Streifen auf der Platte zwischen den Sternen erscheinen, deren Stellung bekannt ist. Hat man recht viele, . solcher , Photographien von Sternschnuppenbahnen, so wird sich aus ihnen der wirkliche StrahlungsPunkt ergeben, da das photographische Bild nicht so unzulänglich ist. wie das menschliche Auge. Das bisher Gesagte b'ezoa sich auf die Ortholeoniden. Die schiefen Leoniden wären nachStoney's Auffassung diejenigen Meteore, die nicht so genau von einem Himmelspunkte in die Atmosphäre hineinstrah len und sich auch sowohl einige Tage vor als nach dem Falle der eigentlichen Leoniden zeigen. Sie gehören zwar demselben Wanderdolke von Himmels .körpern an, sind aber durch besondere Störungen von dem großen Schwärm der Ortholeoniden abgelenkt, worden. Die November - Meteore, die auö dem Zerfall eines 1866 als Ruine noch entdekten 'Kometen entstanden sind, beschreiben nämlich um die Sonne eine lang-elliptische Bahn, die auf der einen Seite bis zur Erdbahn und am andern Ende bis zur Bahn des Uranus reicht; wahrscheinlich wurden sie überhaupt durch den letzteren Planeten, dem sie zu nahe kamen, in das Sonnensystem für immer hineingelenkt. Danach aber hat der Uranus jedesmal, wenn der Haufe wieder an ihm vorüberzog, seine anziehende Kraft weiter an ihm bewiesen. Dasselbe thut auf der andern Seite die Erde, und so. kommt es. daß bei jedem Vorübergange der Meteore an einem dieser beiden Planeten ein Theil der kleinen Himmelskörper . die Richtung verliert und etwas aus der Bahn des Hauptschwarmes hinauögeräth. So entstanden die Vorposten und Nach, zügler der Ortholeoniden. von denen man bisher nur weiß, daß sie sich eben etwas früher oder später als diese durch die Erscheinung einzelner Sternschnuppen bemerkbar.machen und daß sie nicht genau dieselbe Bahn verfolgen, weil sie nicht von demselben Strah lungspunkte ausgehen. Auch hier kann allein durch die Photographie Aufklärung gegeben werden. 4 ; Bom Auslande. Der Pestbeamte Tasildar Sundarasa Jyer ist in Hindupur, an der Grenze von-Madras und Mysore. in AuZübung seiner Pslicht rom Pöbel, gesteinigt worden. In diesem. Winterse m t st t haben sich an der Berliner Universität 160 Frauen einschreiben lassen. Von diesen stammen 102 auS Preußen; aus dem übrigen Deutsch, land weist das Verzeichniß nur noch eine Sächsin und eine Mecklenburgerw aus. Aus Rußland kommen 26 stu dirende Frauen, auö Amerika, 21.' England sandte 3, Oesterreich 2; Schweden. Dänemark, Rumänien.' Bulgarien je, eine. Dame. Bon den 160 studirenden Frauen sind 101 pro testantisch, 7 katholisch, 47 jüdisch 6 gaben ihre Religion nicht an. 12 der Hörerinnen sind verheirathet. v ' DieDirektion der südwest lichen Eisenbahnen lnRußland hat mit Rücksicht darauf, daß auf ihren Eisen, babnsiationen die Beamten keine MLai lichkett besiken' Vassende Lektüre !,u 1 halten, die Verfügung getroffen, daß . in .einem Eisenbahnwagen eine Biblio. thek. eingerichtet werde. Dieser. Wa' gen wird .dreimal monatlich 'an den be-'; treffenden' Stationen ' Halt ' mächen, am den Auötauscb der Bücher zu er, möglichen. Für die Benutzung dieser, wandernden -Bibliothek werden- 15 Kopeken monatlich erhoben.' Diejeni." -qen aber, die auch dre neuesten Zeit, schiiften mitlesen wollen, haben für jeden Band' monatlich 20 Kopeken zu ' sn f r& t . f nuviuyini.; ..... ; , 7- Zwei Misen habßn . ihre Wohnung in einem Briefkasten zu Mazenzeele, einem Dorfe bei AS. sche in Belgien, aufgeschlagen. Die Yögel haben den sanzen öoden fcej

Ää'äiib. Briefkastens eingenommen. Das Weibchen, das brütete, verschwand manchmal unter den Briefen und entfloh nicht, wenn der Briefträger den Kasten . leerte. Diesen Sommer war der Briefkasten mit einem halben Dutzend junger Vögel bevölkert, die den Schnabel aufsperrten und schrieen, wenn sie die Mütze des Briefträgers erblickten. Der Pfarrer und Schullehrer des Orts hatten die Vogelfamilie in ihren besonderen Schutz genommen, so daß sie vor den Angriffen derDorfbuben verschont blieb. Eine Stadt aus Zink ist Beira in Portugiesisch - Ostafrika. Alle Wohnhäuser,' Gasthäuser und Lffentlichen Gebäude, Waarenlager, alles ist aus Zink gebaut.- Diese Bauart erklärt sich einestheils aus dem Bestreben, Bauten zu errichten, die dem Klima entsprechen, dann aber auch aus dem Bedürfniß schneller Unterbringung der Bewohner. Die Stadt ist nämlich binnen 6 Monaten entstanden. Tausende von Tonnen Zink sind aus England, Amerika und Frankreich. gekommen. Aber auch noch in anderen Beziehungen herrscht hier das Zink. Wird Jemand krank, so trägt man ' ihn auf einer Zinkbahre zum Hospital; stirbt er, so nimmt ihn ein Zinksarg auf. 7 Eine eigenartige Überraschung hatte der Badewärter einer Hamburger. Badeanstalt. Als' er Abends gegen 11 Uhr die Badewannen nachsah, um zu schließen, fand er in der einen Wanne einen Mann im Wasser . aufrecht sitzend und. laut schnarchend vor. Der Betreffende war Nachmittags gegen 2 Uhr in die Badeanstatt gekommen und hatte wegen schwerer Erkältung- ein recht heißes Bad gewünscht. Als der Wärter den Schlafenden weckte, bestellte dieser schlaftrunkenen noch 'ne Runde." Der Wärter wußte nun sofort, waö dem Gast fehlte; er animirte ihn, das kalt gewordene Bad schleunigst zu verlassen, und war ihm dann beim Ankleiden behilflich. Die .schwere-. Erkältung war die Folge eineS ausgedehnten Frühschoppens. Die Arbeiter der Svedäla - Zuckerfabrik zu Malmö in Schweden legten vor einigen Tagen plötzlich ohne vorherige Kündigung die Arbeit nieder. Das Vorgehen der Arbeiter rief in verschiedenenKreisen. namentlich unter denStudenten in Lund. großen, Unwillen hervor und es mel oet: sich eine Anzahl Studcnten auf der Fabrik als freiwillige Arbeiter, um durch Ausführung der nöthigsten Arbeiten den F.ortbetrieb der Fabrik zu ermöglichen. Von den arbeitenden Studenten gehören mehrere dem Schonen'schen Hochadel an. Die mit der Vahn nach Lund zurückkehrendenStudenten wurden von der Arbeiterschaft angegriffen, wobei zwei Polizisten und ein Arbeiter verwundet wurden. Bei dem 126. LandwehrRegiment in Perpignan wurde vor einigen Tagen ein Landwehrmann zur 13tägigen Uebung eingezogen, der Wittwer und glücklicher Vater von Kindern im Alter von 2 10 Jahren war.' Da Erstaunen des Obersten war nicht gering, als der Mann sich, umgeben von seiner Kinderschaar. zum Dienst meldete und erklärte, daß er Niemand habe, der sich seiner Kinder annehme, und daß er deshalb die Aufnähme derseloenln die Kaserne ver lange. Da der Oberst die Kinder nicht auf die Straße setzen konnte, sah er sich genöthigt, sie in die Kaserne aufzuneh men, wo sie nun von den änderen Landwehrleuten als Kinder des Regiments auf. das freundlichste behandelt werden. Eine Sammlunq für diese Soldatenfamilie ergab mehr als 400 Francs. - Vom Julande. : ' 127 Jahre a l t geworden in die Negerin 'Lucy Alexander,' welche dieserTage iliKeokuk. Ja.. dasZeitliche gesegnet hat. Sie war im Jahre 1770 üitiü'it von Richmond, Ba., geboren uno leott sett 42 Jahren im Staate Joi'.'a. : Wohl der reichste Volksstam'n aus Erden sind die Osage-Jn dianc?. Dieselben beziehen per Kopf, für Mann. Frau und Kind, iäbrlick $200 und besitzen je 800 Acres Landest Je mehr ?nder, desto großer das Ein. kommen, und es gibt Familien, welche $2000 per Jahr beziehen. . . Hungers gestorben ist der 60 Jahre alte Henry Latham im Ho. spital zu JämaicaQ'J. Der Un. glückliche, welcher mehrere Wochen sei. ien Hunger nicht gestillt hatte, wurde bewußtlos im, Keller deö. HauseS No. 45 Douglaß Str. aufgesunden. Man schasste ihn nach dem Hospital, ' doch war ihm nicht mehr zu helsen.' In Danverö, Mass., wurde der 24jährige Martin Kennedy beim Plündern eineS KassenschrankeS in ei. nem Groceryladen vom Polizeichef Ba con überrascht; er ging mit einem Flei. scherbeil auf den. Letzteren 'loS. und brachte ihm. mehrere Verwundungen bei, worauf Bacon den Einbrecher in die Brust 'schoß und wahrscheinlich iödtlich verwundete. ' - ' ' ;: ' AlSDr.M.VoumanSvon St. Catherines, Can., sein Mittags mahl einnahm, gerieth ein scharfe Stück Glas, das im Apfelmus lag, in seinen Schlund. Der Mann hatte Gei. stesgegeiiwart genug, dasselbe mit den Fingern zu entfernen, aber dabei verletzte er seinen Schlund . dermaßen durch die scharfen Kanten deS GlaseS, daß er starb.. - - D it A u st c r n f i sche i i n ' der unteren Chesapeake . Bai haben diel an 'den Folgen eineS GifteS zu leiden, tvelcheZ ihie Hände so angreift, daß sie nicht im Stande sind, zu arbeiten Einige schieben die Schuld auf daö Salz.' Wasser, während Andere alauben. dak eine besondere an den Austern hängen de Art M00S die Ursache der krankhaf ten uriazetnung tjt. . . . P , Neulich Abend verließ Frau Sherman PeterS in Chlllicothe, Mo., ihre Wohnung auf einige Mimt tr. Oäbnnd ibr Ublenbett klet

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The tirne to stop diseiss is before !t reallj gets ttarted. Then it is easr. Almost all diseise Starts ia the stomach. A little tronble planted there will spread its branches all over the body. Indigestion drags behind it a lengthening chain of disease. Indigestion malces impure blood, it makes assimilation poor, malces the body veak, causei loss of flesh, and makes a hundred openings for disease to enter. Stop indigestion and you stop the rest. Go to the root of the trouble and you soon kill the branches. Keep the digestion in good Order and 70a majr iaugh iu the face of sickness.

KWM

Tabules

ftre for the digestive organs for stomach, lirer and bowels. The? stünulate the appetite. help digestion and assimilation of food, keep all the organs healthily active. They eure indigestion that tneans biliousness, sour stomach, fiatulence, headache, bad blood, bad complexlon, pimples, enip? tions, constipation and half a handred other things that arise f rom the one cause. Ther eure the cause the rest is easy. One Tahule is a dose one gives relief. It should be taken at meal times, at bed time, or whenever a premonition of a need of it is feit. You'll fcel better, and quickly tos.

LAXIR BON-BONS KURIEREN VERSTOPrUNa "ns terte ihr vier JaHre altes Tochierchen auf ein Wandbrett und setzte sich in den Besitz eines mit concentrirter Lauge gefüllten Glases und hvelt es ihrem 15 Monate alten Brüderchen zum Trinken hin. Dasselbe starb fast augenblicklich. ; Seine 55 Jahre alte Stief. Großmutter Hanna M. McGinniS ge heirathet hat der 13 Jahre alte Oliver Element in Poplar Bluff. Die alte Frau war von Element's StiefGroß. Vater geschieden worden und lebte seit, dem im Hause ihres Stiefsohnes, Ele. ment'S Vater. Kaum hatte letzterer die Augen zum Todesschlummer geschlos. sen, als der grüne Junge die Alte heiratbete. was Ecyayamts . D'epar tement macht darauf aufmerksam, daß gefälschte Z10-Sllbcrcertificate im Umlauf sind. Das Falsificat ist gut nachgemacht, die Gravirarbeit 'trefflich a.f"i 1 jt - . r r ausgesllyrr uno aucy oie weisen jqeni fehlen nicht im Papier. Die falschen Noten 'sind $10 - Silbercertiflcate der Serie 1891, tragen das Äildniß von Hendrik, Unterschriften des RegistrarS r v l r 1 ' r n ' cv 2,mman uno iscyaFmelners 2)forgan, Et)eckbuchstabe R. Als Erkennungs. zeichen ' werden' hervorgehoben: Das Falsificat ist um fast drei. Achtel Zoll kürzer Und auch um einen Achtel Zoll schmaler als d:e echte Note; der Rah. men der Poriraitzeichnung ist um einen Achtel. Zoll enger. Die Schattirung am unteren Theile des Nahmens fehlt ganz., .'. . Anarchieherrscht in Toten Montrose, Lea Eounty, Ja., denn das. selbe hat keinen Stadtrath mehr. .Die Herren vom Rath wurden von mehr als vier Fünfteln der Bürgerschaft aufgefordert, zu resignirenund folg. ten der Aufforderung bis auf einen, und diesem wurde ein Wink mit . dem ZaUnpfahl 'gegeben, daß er zu gehen habe. Da der Mavor nach dem neuen Code keine ' Spectalwahl anordnen kann, so muß'flch Montrose mit einer Bevölkerungszahl von 800 Personen bis nächstes Yrühjahr ohne Stadtrath bebelfen. ' Biel ' verloren ' haben die Bürger än ihm nicht, dnm Gefetzlosig.' kett hat fett .semer Berwaltung über. Hand genommen. Der Mayor . soll nicht besser sem. .. .. ..Wie. sehr die Justizpfle. ae in unserem gesegneten ' Lande im Argen liegt, wiro durch folgenden 8fll wieder einmal ad oculos demonstrirt. Bor zwei Jahren ermordete der. Neger Bernard GraveS in PocahontaS,.Ba einen Rassegenossen Namens Linwood Harbaw und entfloh nach Berübung der Blutthat. 'Bor mehreren Wochen nun wurde der. Mordbube .w PittS. . wrg. Pa.. verhaftet und die Polizei in PocahontaS davon noUsictrt, mit dem Ersuchens den Gefangenen abholen zu lassen.' Die geschah aber nicht,' wen, wie der Polizeichef Stout von PocahontaS schrieb, kein Geld zur Bestrei tung - der Kosten disponibel war und der- Gouverneur Tyler ein Schreiben mit Darlegung der Sache einfach iin. beantwortet gelassen hatten Daraushin wurde GraveS, der den Mord durchaus j nicht leugnet, von der Pittsourger Be Horde wieder auf freien Fuß gefetzt.

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