Indiana Tribüne, Volume 22, Number 73, Indianapolis, Marion County, 1 December 1898 — Page 3

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i'F?fVlA.5tan und ich. wir habe frefl 5. 'i.'" eoraucht. uuo sie ftnd die beste Vtebi. lta. dle öht je m Hau'e gehabt haben. Letzte Woche ane meine strau ,mei Tage lang rasende Kopfschmer !5?'Jr v"11! 'inige von Ihren Cascaret. und dt. IHt-1 e Schmerze in ilirem Kopfe fast augenbli, lnpfetIe? beibe öascaret..' Chaf. Etede. lord. PtMdur, Safe & Teposit So.. Pittödurg. Pa. gkhm, schmackhaft, wtram. Schmeckn, ut, tvn I. mache nit trank oder schwach, verursache tets Camet. ioc.25c5üc. Heilen Verftopfong. lUHtt t 7 C M r, CMcg, B tr, Srw Tt. 817 NO-TO-RAslE"'0"? Bn von an? eoddU. poldeter , Helln. dnTadak. Dr. Louis Burckharcit, No. im Süd Meridian Strafte. Sprechstunden : 8 9 Morgen an 7 bend. Willoughby Block, . 224 ord Meridian Sttaße r4std: 4 Nachmittags. Tel. 3? 1. Dr. I. ützler. 120 iOft HAcSnrty Str. Sprechstunden : 8 iiS 9 Uhr Verm. ; 2 VA 3 hr Nach.; 8 biZ 9 Nhr SdeildS. Telephon 1446. c)tii3itbu : Sonntag nrn Scrairtaci. C, aETERTS, Deutscher Zahu - Arzt. 0. 3; ftbit -ScaaWbania tr. a 8 wird auf 75urfÄ srwetrcrr-t. Dle Office von Dr. H. PIKK . und Dr. C OLE, befindet sich in No. 24 Ost Ol,io Straße. CCT" Telephon No. 927 wie b'Sher. WALTER FRANZ, Zal)n-Sl?zt, No. 90 Oft Market trcße. Hessin lock. Zimmer 43. OMtt'Sttmv: Sbil2V., 1 III 5 u., 7 eil 9 dmdl. Stagl n tu Uhr Lm. btl 2,Uhr RIPAN5 TABULES Are intended sor tivMren, Udiss and all who preler a rnedlcine dlsgulsed as conscctionery. The nu nn? be had (put vp !fl TIn Boxcs, sevcnty-twt In a box jrice, rwenty-iive ccnts or live boxes tot one dollar. Any drugpst will gct thcn nyou instst, and tney rnay alvay be ! obtained by rcraitting the pncc to TneRipans Cherpjcal Company T.'aiov-Jl .MM 1. uvKuvfc-- luauia: lMM4, BO YEARS EXPERIENCE v v , M iwut ' . WM im . DCSI0N8 A rt'rfl CßPYRiaHTS d& JLtTtn urtting iketcb ntf dea1pUon m enltir ucrtln oar optnlon fr Ir. fnüon U prob bly paintblj. ' ii.wi.M.t.niliL nndbno r-r; .-;t f .r n . nttmu. W-iw t w-w T - A rVv ntliw w iTi. t XV1l thron al Mmb rolr tfGtfll HO(ICP( wuuvw winui w - Sdntiflc flmcrican. 1 okua. wuaou u w A. liadsomelr 01atmtM weklf. Inrrt frÄ7Ä?s RüIiII&Co.38IBrMd'-HewYgrk Bnik 9mTcS F FU WMbtatfon. D. C. iJJxfttZttitt Da? Deutsch'Amerttanische - Wi5burssu 1 Kotorial - von H. MARUKWORTH, 532 Vino St , Cincinnati, 0.,; ist ascrfannt ta Sitefte, wettverbrei tefte und zuverUssigfte - in merila, und Deutschland, und alle Ansprüche aus Erbschaften und Rechte, kann man trauenZvoll in seine' Hände legen, nd versuöert sein, daß die kleinften, wie die größten . vollmachts-AuftrSge mit aieichem Eifer und genauer Siechtl kmntnii prompt und. gesissenhaft tt ledigt werden. ' ' DU effitkÄLtfii vri1tsr rden , SchrUtch i ,ls KUtt rntBict. nlthl-Utt TInlWlt3r1 . Aiiolpfli JFrey, ! s01l rröedom Kighl.) Uotary Public, Translator, Corresponöent ot( - No.970 West Walnut St TVe Blake St C M. Giorke, DtWer Guchbwvee. Ät7 Oft SJlt Str. öit Last. Up Otalrt t -'- Anr trX' 9cre?l T Clk K1tleaufl9l

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Dieschöne Heleua.

Roman von Alezander Baron von Roberts. (Fortletznng.) Ach was!" sagte Mutter Kilo ab sichtlich scharf. Man wird die Bande schon bei den Ohren kriegen! Hoch muthsteufel' spielen und Häuser in Brand setzen . Die Lena glitt von der Wallkrone auf den Auftritt herab als wenn der Haß der Worte, die sie soeben gehört, sie herabgestoßen hätte. Maria im Himmel! Ist's möglich! Der Hubert und ein Brandstifter! Doch in ihr Entsetzen zischelte ein Zweifel herein: ob dennoch . . . ? nun gerade heraus: ob die Rache wegen des Feldwebels ihm i dennoch nicht die Fackel in die Hand ge drückt? Gleich schleuderte sie den schändlichen Verdacht zur Seite: nie und nie ist er im Stande, sich an kö niglichem Eigenthum zu vergreifen! Er ist und bleibt unter allen umstan dm ein Ehrenmann! Für das Pulvermagazin war keine Gefahr, solange nicht die andern Schuppen oder ga? das Holzlager jen seits der ; Wallstraße Feuer fingen. Doch die Möglichkeit, solch schrecklicher Katastrophe stachelte die ,Neugie? in's Aufgeregte. Es wäre ja kein Pulver darin! : hies . es. Die vom Militär thäten überall wichtig. Wozu denn ' aber der Posten, Na, doch des Wachtdienstes halber! Ein Artillerieunteroffizie? behauptete dagegen, es wäre bis cm den Rand mit Pul der gefüllt fünfzehnhundert Zent ner. eher mehr als weniger. ' Fünf zehn hundert Zentner! Die unheimliche Notiz fuhr, wie der Brand einer Zündschnur durch die Menge. ;nd : die Gesichter verzogen sich. Fünfzehnhundert! Gerade genug, um tr t ii ' Mi! - oen ganzeilisiaoliyel! in iomr gu gelegen! Einige meinten, ganz Köln mltsammt seinem Dom würde zusam menpurzeln. Nun, es war ja noch keine Gefahr. Doch der Wind.hatte sich kräftiger auf. gemacht; er fauchte und blies mu volle, ren Backen in.d;e Gluth. '.Hubert schien auf seinem Posten aushalten zu wollen Es wurde nach ihm gefragt zum" Teufel, wo steckt er . denn?- Man wußte schon nicht mehr, daß der Mann, der mit so unsinnigem, schier verzwei feltem Eifer die Axt schwang, dort oben in Qualm und Gluth, der Kapitän d'armeö wäre. Nur Lena erkannte ihn immer noch. Und ein Grausen befiel sie als wenn er an dem Zusammenbruch des Schuppens arbeitete, um im ter dessen Trümmern sich ,und -den schändlichen Verdacht, der gegen ihn anzischelte, zu begraben . .'. Gleich wird auch dieser Schuppen wie eme Streichholzschachtelin Flam men stehen! Wie eine zitternde ErWartung lag eö .tn der Luft die Menge begehrte nach etwas Neuem. Da hallte in den Lärm der Flammen und der Loschenden der .Tattschlag , einer laufenden Truppe aus einer Seitengasse herein. Die Pioniere!" hieß eS, die Deutzer Pioniere!", Näher ..kam das scharfe Tacktack der Kolonne,' jetzt theilte, sich die Menge, und die-ersten Sektionen der Pioniere in ihren grauen K-tteln. Aezte und Arbeitszeug über oen Schultern, ein frischer, blutjunger Lieutenant an der Tete.schwenkten auf den Platz ein. Ein Hallo k erhob sich au den Zuschauermassen. Sofort wurden die Trupps abge-, theilt, wimmelndes Leben beherrschte! die Stätte, .mit erneutem Eifer arbei teten die Spritzen,' jetzt stürzten sich dieTrupps auf die beiden Schuppen, um, dem Feuer seine Beute zu entreißen, j Und nun nichts als daö ungeheureDröhnen und Schallen der Azthiebe! und das Aechzen und Splittern des! Holzes. j Doch das Feuer ließ seine Beute nicht los. Plötzlich ward auch dieser Lärm durch ein gewaltiges Krachen verschlungen . Der Webel! der.Gie bel'.lst, eingestürzt!' . yeht färbte sich der Dampf, der den 'Giebel umwogtes glühroth nun brach die Flamme jä heraus ein langgezogenes 'Ah ! der Befriedigung-ging durch die Rei hen. Endlich! ..Wunderschön! Sij finden eö'pracbtöolll '.Welch ein M licheZ Schausplel! Und 'man 'meinte daö Hohnlachen der Flammen selbst zü hören. - die über die Ohnmacht -bei Menschlein mit. ihren Aextm unr) Wassergarben.triumphirten..? so; stegeSsreu dig schlugen ste aen Himmel? empor. - ' Aber-eö hat doch noch soeben einer dort oben gearbeitet wo ist ?r? ? Eine Frau sank vor Schreck in die Knie, ein geller Schrei entfuhr ihren Lippen, 'doch' der verhallte in dem b geisterten Hallor Menge. Lena preßte sich die Augen mit den Fäusten immer wieder) sah sie die Gestalt ihreZ ManneX wüthend die Azt hantZ ren 'immer wütrnder, und dann plötz'- , v ''' ' 'e v 4.c.v. m-? k(T) mjaa it aaizns, vuuivjcuvc viyuw hmabstürzen.'TT: Vergeblich hatte disdett, versucht, ihren Mann aus 'dem -Schlak"Zu rütteln. Feuer, Karl! Wach auf!. Es brennt!" 'Es 'war' das 'Angftkeuchen ihres Gewissens. Sie tqgete nach-ei-' nem Gefährten,. der die ungeheure Last ihrer Schuld traaen.helfeWach. doch a'f. Karl! Mein $oi, er.hört nickt einmal den Lärm!" jammerte sie vet? zweifelt. . - . - - '' ; Laß die -- Kabuse I1 Donnerkeil! doch brennen " lallte tr im Schlaf. ' ' Was sagte er? Und sie stürzte sich auf die Worte, als' enthielten sie erne Billigung dessen. waS sie gethan. B'.el leicht darf sieeZ. waaen.ihm zu beichten', wenn er aufwacht - - ' Immer wieder eilte sie an'S geöffnete Fenster, . um die Ausbreitung de Feuerscheines und das Anwachsen deS LärmS,zUl' beobachten. .Dann gab sie sich auf'5 Neue daran, ihn wach ju schütteln. Plump wie ein Todter lag er da, und einmal vergoß sie kindische Zornthränen über ihr vergebliches Bemühen.. LuZetzt -kauerte sie sich an'i Fenster tn:dje nje.'da5,K,mrj pukdai aensterbreU Äestemmt. und stierte hip

, an?.. Wer ihren Kopf von auh gest ' J.I . I ' ' I ; ' ' ' v-, - - w . ,

! hen hätte, von der Aufregung .verzerrt, von wirren 'Haaren umflattert, un heimlich geröthet von dem Widerschein der Feuersbrunst di'e.blutrothl uter

laufenen Augen nach der Brandstätte gerichtet.'-hätte sie für eine Wahnsin nige halten können. . So mußte sie lang gestiert haben. Sie sah den Schein der FeuerLbrünst anschwellen ' und von Farbe zu-. Farbe wechseln. Der zarte Mondglanz schien vor der unheimlichen Gluth rmmer mehr auszulöschen. Sie hrte -das Wogen des Windes auf der Ebene draußen gleich einer unsichtbarenFlu'h, die mimer mächtiger anstürmte gegen den -Feuerschein. Jetzt, züngelten die Spitzen der Flammen über, die Wivfel der, wie bengalisch beleuchtetm Baume, die sie bisher verdeckt. Feurige' Fetzen wurden 'nach der Stadt hm durch .dl Luft getragen. Und nun.hörte sie deut lich den-wachsenden Lärm der aufge regten Stimmen durch das Arbeiten der Spritzen und., das vallm .der Werkzeuge. , . ' .Einzelne Zuschauer kamen in aufgeregier Eile zurück: Das Pulvermaga zin" hieß es, das Pulvermagazin -geht-in die Luft!" t ,Das Pulvermagazin . . Seit sprang auf. Heiß durchschauer,te es sie. Sie stieß ein paar grelle Lachtöne aus. Verdutzt wandte sie sich: als wenn sie es nicht 'gewesen so ärausia klana das Lacken. . j Nein, das nicht! nicht, das! DaS ,halsienicht.gememtl..Nur-die.Äertil-. gung des Schandflecks .mcht , den Weltuntergang! ' 'Alle - Heiligen -im Limmel, thut Einhalts - - . ! Und beschwörend schüttelte sie die ge krallten .Hände zum Fenster hinaus, riach. dem Feuerschein hin. ; Dann raffte sie sich auf' und flog' die Treppe hinab. Nicht 'das! 'Nicht das!- Nicht das ' Pulvermagazin!" raunte sie 'wahnsinnig vor, sich hau Und in rasender Eile stürmte sie, nach der Brandstätte,, als käme sie. noch zur Zeit, um mit ihren 'Handen den Vran zu ersticken und' daL Pulvermagazin' vor dem Springen zu retten. ' Der Hof deö Bastions bildete jetzt ein Flammenmeer.? Wie in einem ungeheuren Kessel brodelte die Gluth, von' den. Windstößen immer, wieder. zu .neuer Wuth' emporgewllhlt. Heiß vi-" vt. 0..C1 :ic.- v.. n.rr.t . rrlJ. VllllC UIC iUl UVCl UCUI JICCU JLfl Zuschauer hattm sich' vor dem Wehen des erstickenden - Gluthhauches weiter nach : der-Kurtine. zurückgezogen, die meisten . waren geflüchtet, aus. Angst' vor dem auffliegenden Pulvermagazins Die wirkliche Gefahr war durch keine Beschwichtigung 'mehr zu leugnend Die beiden Schuppen des Fiskus und ein Privatschuppen waren von den Flammen erfaßt und halb verzehrt. Der Wind stand nach der Stadt; aus dem Kesselinhalt wirbelten glühende und brennende Fetzen empor, unheimliche Vögel, die daö Pulvermagazin umflatterten und dann stadtwartS hmflogen. Andre von dielen .Vögeln kreisten hoch droben im stahlblauen, so friedlich klaren Aether, als suchten sie sich die Stelle aus, auf. die sie herabstürzen wollten, um einen neuen Brand zu entzünden nein, es waren wirkliche lebende Thiere, aufgescheuchte Tauben, die von der Blendung und der Gluth betäubt im Kreise umherjaLten: einzelne, von der Angst ermattet, fielen von der Hohe m den lodernden Kessel herab. Auch der Löschenden, wie der Zuschauer schien sich eine Art Betäubung bemächtigt zu haben. Eine Angst vor einem Ungeheuren, Entsetzlichen, das sich m jedem nächsten Augenblick erelg! nen müßte. Und diese Angst, jagte! alleS taie in einem stieb durcke!nan,! der; aus dem athemlosen Keuchen und Stöhnen der Spritzen und dem Zischen der Wasserstrahlen, aus dem schrill gel-' lenden Getön der Signalpseisen. aus den hastigen Kommandoworten hörte man drese Angst. Ist eS denn Ernst .mit. der Gefahr? Nun, so. seht doch, wie daS Pulvermagazin dampft! Welch unheimlich welker Brodem sem Dach umschmelt! Man meint jeden Augenblick auS dem Dunst die Flamme herausschlagen zu sehen, wie vorhin bei dem Schuppen! Und dann ist's um uns Alle, um den Stadttheil, ja um halb Köln geschehen! Unsinn! Der Dampf rührt ja nur von den wasserourchtraniten Veaen her, mit denen man daö Gebäude vorsichtig, als wäre eS ein gefährlicher Fie berkranker eingehüllt . hat. ' Wasserj dampf, der sich in.der-Gwth elUwickelt weiter nichts! Aber die fünfzehnhundert Zentner, die noch drin stecken! Wieder durch .r.i i. r.jje-" rstt . ' . ' xieieii oie jcqrecuiajc aqi.roicm Schauder die Menge. ES ist besser, zu rf t i. inj . C. iTI.P.il slieyen aoer oie scaoe oer fesselt. Die Aufregung hat .sich übe die nächsten Straßen, über die ganz Stadt verbreitet. Aus ibrem. Schlaf geschreckt, wacht und lauert und zittert L. 9 X . P 4. . iSr.J.J ic; Die Herne vergroveri oen sqreaen, in allen Fenstern huschen Lichter, daß Getöse der ausaeregten Menschenmas, sen m den nächsten Arraken haut pi herüber; , in einem entlegenen. StHt, theil wimmert daS hohe Glöcklein eiaeS Frauenttosters ganz erbärmlich vor Angst.' ' ' - Unsinn! Seht doch seine'EtzeIjnZ und. alle hohen Herrschaften, die' dort oben die Decke der Hohliraversbefetzt halten! Sie würdm.sicherlinicht bleiben, wenn äußerste Gefahr drohte. Freilich die vorhin noch große Schaar der . Offiziere mit ihren - Damen schrumpft immer mehr zusammen.' Möalich. daß sich euch dieser Rest dadonschleiöb' würde,' gleich den andern, wenn die beiden Exzellenzen selbst Nicht blieben !' V DäSXffindergeslchtchen 'ihrer Eizellenz in der Umrahmung des weißen,' kleidsamen ' BurauS. von dem Scheu, der Flammen blühend geröthet, hat eine herzliche Freude an dem fettenen Schauspiel. : Exzellenz hebt die 0oTslTTfT Koldkettcken immer livtcieuw ihren vor Entzücken strahlml w.- or.. w I -,,n TT. ' mU ulil liuiirn. LTifurnui tun iiw 1:111 ihrem melodischen Stimmchen. Mundervoll!" Es ist das erste ordntl'ch? Feuer, das sie sieht. Und sie will aZ .'....7..'. s J. -..Ti.t z rc-i . Wuiitvi"JV'.c vcyauiyici cu üuihu

auS kosten! Ein Feuer ln der N5he et nei" Pulvermagazins! man muß schon eine Exzellenz heirathen, um Gelezenheit zu solch einem Schauspiel zu haben! . . . . Natürlich sindet das, Reizend" se'.n Echo in der deoöten Umgebung. Un-

möglich, sich dem wundervollen Sckausoiel" zu ent.ieben. folr.nac tu Erzellennen selbst ibre Freude daran haben! Und sie weiß sie alle sestzuhal ten unter . der entzückten Kinder miene lauert die egoistische Befried! gung über die Machtrolle, die sie h'.er spielte: wenn ich's haben will, so springt man einfach m's Feuer. Sie will die Geschichte der berüchtiaten Mainzer Ervlosion. deren .e.u Offizier vorhin Erwähnung gethan haarklein berichtet haben, denn jener ist selbst dabei gewesen. Ist sie des Teu fels? sich an der Erzählung dieser 'Katastrophe zu ergötzen, während, da unten. das Pulvermagazin schwelt und .die Gefahr einer gleich grauenhaften Katastrophe alle Herzen klopfen macht! ! Seine Exzellenz, trotz der Kälte nur ' : . m emen ounnen .sommerpaieror ge 'kleidet, ein Trumpf für die Lieut: nants in ihren protzigen Pelzen, hält .dort. auf, der Spitze der Traverse, das eine Bein vorgeschoben, die ände auf dem Rücken, in einer Art MoltkeStellung, '.und beobachtet, ohne an der Unterhaltung der Linderen thnlzuneh wen. das Pulvermagazin. 7 Er.bat soeben in 'die durch Ueberhast'verd;ckte.alli,!. mtfsk!!t k. ffn.i sCvi tuititic yvuttigiti was wvii ,uva kuiren!" fällen lassen. Sofort pflanzt sich das. Wort fort.' . . .: ' , ! Blödsinn! Die fünfzehnhundert 'Zentner zu edakuiren!" heißt es da unten. . , . : ': Exzellenz haben eS aber befohlen!" Nicht möglich! DaS einziae ist. das Pulver in Wasser zu ersäufen! Immer mehr Wässer!" ! Und alle Wassergarben' sind bereits auf daS dampfende Dach gerichtet, über dem die beiden vergoldeten Spitzen der Blitzableiter so. fröhlich im, Schein der Flammen glitzern. ( , '. ' k : Da kommt schon eine Anfrage S?tner Exzellenz: wie' eS denn mit dem .Eoakuiren stände? Ob man seinen Befehl nicht verstanden?.Ein alter :Feuerwerkslieutenant er'klärt dieMabregel.für ein Verbrechen. r "srL..T 1 -1 Y- . JUM ..rnmufn.; vkH 'Pulvermagazins brauche er drei Solle Tage. .Pulvertonnen sind doch-eine'HeringZtonnen, die man aus der Bude einfach auf den Rasen wälzt! Einerlei, Exzellenz haben es befohlen!' - " ; So wird also evakuirt! Eine Art Mauer von Mannschaften, die ausgefvannte nasse Tücher halten, wird gebildet, um vom Eingang des Mazains bis zum oeckenden Wall die Fässer vor der . Gluth des .Brandes . zu . schützen, mögen die Kerle .auch , selber : braten. Langsam, mit großer Vorsicht, werdm die gefährlichen Tonnen,' ebenfalls iii Tücher' gehüllt, herausgeschafft, während die Spritzen ein verstärktes Bom bardement auf die Stätte richten. Der Lieutenant, hat reckt: drei Taae wllrden sie für daS mühselige Evaluiren gebrauchen! Naturlich'geschahe em Un glück! Abgesehen von dem schön n Pulver, daS .unterwegs , unter, dem Wqsser stürz verdorben ginge. . . " Wie' kam eS? Später erst ward die-Veranlassung bekannt. Plötzlich gellte-ein -Ruf aus der Menge.' da unten: Es brennt! Es springt!" s c. , 7 . ; Wo. denn? .Was denn?7 . ES springt! Es springt!" Entsetztes Kreischen zur Antwort. Geheul und Geschrei und der Ruf: Es springt! ES springt! der sich immer lauter, immer schneller über die. Menge verbreitet. 'Die Spannung 6at lanae genug gedauert endlich schlägt die jache FZamme heraus. . . . : . ' Zuerst, mehrere Sekunden lang. lst'S wie eine Lähmung. Selbst .der Me-" chanismüs der. Spritzen stockt. Nur em athemloseö Lauschen auf den entsetzlichen ' Ruf. der die' Luft durch schüttelt.. , - . .' : l Dann die Flucht, die Flucht! Ein Drängen, Stürzen, Jagen nach rückj wärtö. ES springt! ES springt!4! Mit oen walzenden Menschenwogen schwillt, der Ruf. :daS' Entsetzen stachelnd. . Im Nu sind die Zujchauer von dem.Wall .'hiijweggefegt.'..AuS . den Straßen tost die Aufregung kjerüber , ein'Beben'des'Gtaufens.-daS über die Stadt dahinriefelt. .. . j ' ' Nur 'die' kleine Schar,: die beiden Exzellenzen zruzch standhält, hat sich nicht, der, plötzlichen, Panik anaefchlossen. Ihre .Exzellenz' hält, noch immer das Lorgnon m die' Hohe, aber nur bis unterhalb der Augen, als -wäre ihr die Bewegung ebenfalls im Schreck 'etstarrt. Doch das Gesichtchen lächelt puppenhaft 'wie immer. Manne, was ist denn?" fragte ihr süßeS Stimmchen, anscheinend völlig ruhig, p :.t Fortsetzung folgt - An der Quelle. jdon Ph. 'Wengerpoff. ' Im Mgemeinen bezeichnete rnän Hemz Alten alS' einen Lebemann, d. h. im besseren' Sinne Er war kein Trinker, ttia Z Spielen ' kein'' Weiberzager, aber er machte daö Leben mit und war ein Freund von allem Guten undSchönen in leglrcher Gestalt. - Im Oallfaäl in der. Kniipe. ja sogar im Büreäu sah raHrluerst?rach .ihm. und ordnete sich seinen Bestimmungen . unter'.' .Als StähentResere'ndär ' und 'jünger ' Assessor röax er natürlich 'der-Held 'der Salon'S' Gewesen, ilein Nest da 'er ''- (8osttzug folgt.) ' - ' OQSnbelt Nvt ia Olut. nctet) DIat bedeutet rewt Haut ü!1.??! Kathartte ewige da, . , rrasttge ot eve, nuo ,sn. unrnnuttUi a ifw.' nÄTfctt.i. . . . ri ie- i. m .f. , f- :

nMÄ iV " 3 karririe Mundtüchlein : darin., in .y:r tnt? fifc. j C&nM (fix 1-.ptubelhalle an.- li?ß sich seinen Be.Ä.?Z?kr?V. Ger mit dem beiKen Arank füllen und

nicht ersonnen und rillanf eüsgesührt hätte. Dann wurde er ein wenig dessen miüe .und. nun 'er sich 'in dem ungenrrten Leben Ux Kneipe am wohlften zu fühlen behauptete, -fand er dort ebenfalls seinen herporragenden Platz. Sein Plan stand fest, erst wollte er

seine Jugend genießen, dann aber, nicht zu spät, recht in der Vollkraft des Lebens, sich ein Haus gründen, denn Familie und Familienleben schienen ihm zum Glück nothwendig.Die Jugendjahre vergingen allmälig. Aus dem Assessor war der Richter, aus diesem der Rath geworden. Ein sehr junger Rath," sagte die Welt, er hörte.es gern, wiederholte eö selbst oft und versicherte, er fühle sich ganz Assessor und dabei zog er die Weste straff, damit man nicht merke. vav der Herr Rath im Begriff stand, das Nathsbauchlem anzusetzen. Seme Frisur dauerte am Morgen schon ge räume Zeit, er mußte suchen und su chen. bis er den Scheitel durch eine we Niger lichte Stelle zog und die sonst mit großem Eifer in Scene gesetzte Feier T rn 1 . w . 1 eines leourlslages es war der vierzigste wollte er diesmal auf alle Falle unterschlagen. Aber gerade an vielem age gecyay es, vatz er sich verliebte und vier Wochen später war er erherrathet.:Dtt junge, überzärtliche Ehemann konnte sich erst von semem kleinenWelb chen gar mcht trennen. Sie saß neben semem Schreibtisch, wenn er arbeitete, sie' begleitete ihn, wenn 'er auf's Büreau ging und holte ihn wieder ab, und Abends spielte ,- sie entweder - die schönsten Sonaten und Eoncertpiecen, von denen er nichts verstand, für die er aber jetzt schwärmte, oder sie lasen Gedichte, für-die sie eine Leidenschaft hatte. Bis vor Kurzem erschien ihm solches als eine Beschäftigunz für bleichsüchtige Mädchen, jetzt findet er diese Art der Unterhaltung semer ganz würdig. - Aber seine langgeübten Gewohnheiten sollen nun auch einmal zum Wort kommen, und so ' beredete . er. sie, mit ihm in ein Bräu zu gehen. Der braune Labetrunk war ihr indessen zu ungewohnt, die Cigarrenrauch - aeschwän gerte Luft benahm ihr den Athem, sie sah am andern Morgen noch schmaler und blasser auS, so daß er. als sie wieder den Vorschlag macht, hinzugehen. es ablehnt. Darauf drangt sie. daß er allein den früher so oft gegangenen Weg einschlägt. Er wird mit 5Moh begrüßt, man fragt, ob die Frau Rath eö gestattet, und lobt sie darob, und er ärgert sich innerlich. Zum ersten Male fühlt er sich von der Luft deS RestaurantS bedrückt,' daö Bier ist schaal, er hat sich schon dem massenhaften Genuß desselben entwöhnt, nun wird. es im Glase warm und schmeckt ibm ..nicht. Die Abende daheim erscheinen ihm doppelt verlockend, aber er traut sich nicht,- fortzugehen. Alle ziehen- den Vergleich mit Einst, alle necken jhn ,nlt semem Kommen und mehr noch mit semem Gehen, kurz, wahrend er anscheinend heiter unter den Herren sitzt, fühlt er sich von Minute zu Minute unbehaglicher, gießt das Bier ohnc Durst hinunter, um Nicht bestandig mit -w . 1 - . - . leinet iwcRtatctt em ticholatt für ihre Witze zu sein, und geht endlich in recht gereizter Stimmung um 'zwe! Uhr nach Hause. Seine Frau hat ihn erwartet und kommt ihm mit zärtlichem Lächeln entgegen, aber trotzdem er sich .immerfort nach ihr gesehnt hat. fallen ihm jetzt, nur die dummen Redensarten ein, die er den ganzen Abend über ihr Verhältniß gehört, und er last ihr ein paar heftige Worte übe? br Aufbleiben, deren er sich, da ex ihre großen dunklen. Augen, die er doch so F ir 1 ri,! . ' r .11 eqr iieoi, in .yranen azwimmen ueyi, chämt. Natürlich ist allkS' gleich wieder gut, aber am anderen Morgen hat er neben einem wirklichen pyysi chen Kater auch .einen rnoralrschen.! und er mmmt sich fest vor. emer Wie derholung deS gestrigen Abends aus dem Wege zu gehen. ' ' ' ' FnS hinwn Vi? mtfeTiinftinen : Wer rw w y m ww suche deö jungen Ehepaares,' für ihn eine leichte Brücke nach dem Lande-der' v 5 , r : m ;J ergangenoeik zu icoiacn. . cun rou diese ganz abgebrochen, 'sie leben nur n ihrerHauSllchkeit von Junggesellen Vergnügungen ist keine Rede mehr uni sie sind trotzdem sehr glückliche " Vber sie leben nicht allein ruf einen Stern, also.!müssen sie eS sich gefalle: lassen.daß man sie beobachtet, und feine undc , haben eine Handhabe, 1 übet rau Marie zu 'raisonniren.'da Heinz lten in der That sehr schlecht eiust sieht. , - Sein Körper, an reichlichen Biergenuß gewöhnt, fällt durch die plolicke Entziehung dieses Nahrungsmittels ab,' er wird mager und sieht, alö er ein falbes Jahr verheirathet ist, unk fünf Jahre gealtert auS. Natürlich sagen die Leute, die Frau tragt die. Schul: sie hangt sich an ihn wie eine Klette sie gönnt eS ihm nicht,' mit seinen Freunden ve?gnügt zu sein. Sogar der Doctor lt zit ferner Frau Über ihre Freundin: .,-! wieder einmal ein Beweis von der Stärke des Schwache' eins, reinen Pantoffelyelden hat sie aus ihkn macht, sie, die immer das in Liebe dienen" als idealste FrauenlooS hin-stellte.- , . Ich Llavbe.'Du irrst," antwortete die Frau Döclor,'' ihr wäre diesiS sicher daS natürlichste. DaS Bild vjn der Eiche' und dem Epheu ist iht noch sehr geläufig. ?Sie vermissen etwaZ. Wollte er ihr nur den Herrn zeigen, so Ware sie gewiß glücklicher." , " ? Nun 'stellte sich bei Alten ein chronischer Maaen-Katarrh ein ' und die Aerzte riefen einstimmig: Karlsbad. Seine Frau, von der er sich .durchaus nicht trennen wollte, sollte ihn tt gleiten, nachdem. . der Arzt sie darauf verdflicktet Katte.' dak sie die anstrengenden Brunnenprömenaden nicht mit ". 1 L .0- Imr 1 t . . ' ' ...r. . mnWfahZ:itninm Mr..en e., m.... . wk.. n"-- z " "a. iwuy mhk, um o iuiiutikvfct, . uut' dm Hal. da, th und blau

üÄÄÜüÄÜÄÄÄÄÄÄÄsÄÄÄÄÄÄÄÄ) z Ein herdorgrnder deutscher Redakteur z. . ' ' C? dkegt lUt KeUsnmen Kraft, ditfre Arsnlmittl. ; Jch babe zwei Packet? von Dr. 5kh? s ?k e n ovat or gedrauckt und fühle jegt besser, Ja alk vor Hadreu. Ich bin überzeugt, sab 'die groken Erfolge Ihrer Heilmittel die erdaltenen ?T V ' Sekanntmaaunaen-rechtfertigkn. .31 kühlte durch und durch krank, ermüdet und dinkaUig. tP 33 Ich gebrauchte ihren niovator vorschriftimaglg. ")n veir ersten Tagen fühlte ich mich ae i TI schmachter, ade? nach einer Woe meiterrn Sedrauch zeigte fia, ein merklicher Wechsel zum Be r'T Hi ser werden. Ich nehme ie?t gelegentlich. e nach BedurfnlK. leden Nachmittag ein d zmel c9 0 ' Dosen. Durch den Gedraö Jlir RenovalorS have tch vx einer natürlichen X3eie meine tttn geweid wieder in die gehörige Tdätigkrik gebracht.t,Dr. Kav,s Renovntor i

JtO s zl. . Tor rinlara Winter litt ich unter einem

Hi feben Winter 1 Nässten Angriffen dieser Krankheit ungrfüpr um diejelbe Aeit au4qrikpt. Ihr

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t. xart cungenpuiiain ociite tnico in ote itiu luinie r lorort. ;a xtaot wtit mit itaie rem Ersolg diesen Lungen-Balsam in meiner Familie gegen Husten und lnkaltunge angewen det. soweit meine Erfahrung geht kann ich mit gutem Gemüsen Ihre Medizin ai da emPfeh len, wat Sie sur dieselbe beanspruchen.- - Ganz Sroedenst Sarl an. - Herausgeber d täglichen und öchenlluhe ianla alt Presse.anlak Eilv. Mo., den . Närz U87. PreiZ 25 Ceuil aal $1.00. verkttft so theker der durch die P? dersaudt.

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Wen erite fofglo sind und alle andere Gegenmittel sehlschlaqen s beseitige unser Mittel die Ursachen und heilen chronliche rankhetten. Schreibt un tur "Dr Kay s Home 'rreaimsvt." e4 ist ein wenbvolle Buch von öS Seiten. Man adressire i Du. B. j. KAY MEDICAL CO.. . - - - Omaha. Nebraska.

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ttano etwas aöseits. daS Qeütslen desselben erwartend. Plötzlich schlug iyn emano aus me ?cyuiler: Heinz. alter Junce. bist Du's wirk lich? Sehe ich recht? Was treibst Du hier willst Du etwa selbst dieses Äeug da yeruntertrrnlen? Mensch. Mensch, wie mutzt Du moralisch deruntergekommen sein, daß , Du . auf solche . Sachen verfällst ! . Gieße ' ein- ' 'ir r ' . t , - - mal oen ecyer aus -yernaq rann .man doch erst vernünftig' mit ' Dir' re den.- . - . :.: ; ' ; Der .Becher-wurde ausgegössen, . die Studiengenossen fielen sich in dieArme und .gingen nun,' ihre Erlebnisse" austauschend, in der Halle auf und nieder .und daS Gesicht deö Jüngftangekomriienen wurde immer heller, .jemehr er sich. von Alten erzählen ließ. i Nun das. ist. ja alles schön, 'viel schöner, als ich ahnte.' Aber dir Kur hier. Heinz, das ist Unsinn. Glaube mirs.' ich kenne den Magen eines alten Korpsburschen!. . Gieb Dich in meine Hand,. ich r stehe für : den . .Erfolg. Heinz Wasser -.warmes Wasser brr brr dieweil därin ersaufet sind viel " Mdhaft ' Vieh - und Menschenkind" ' " und er lachte, sieht ihn .listig an : und flüstert - ihm allerlei zu.. I Ä6er, meines Frau sie 'ist so ängstlich mit' meiner Gesundheit." , So sagt man ihr nichts. 'Sie will Dich gesund sehen, daö Mittel ist doch '-. l. V . . t. L 1 glelco, 11110,0111 yju wieoer runo unv frisch, wollen wir es ihr bekennen." , ..Kommst Du dazu nach Karlsbad?" Ja," sagte derAndere,-allein dazu. Mir schmecktö nirgends so gut wie hier, wo ich so viele hungern und dursten sehe.i Dieser österreichische Wein das prächtige böhmische ' Bier.' und dazu diese herrliche Gegend, "diese , wunderbare Luft, köstlichen Spaziergänge ich' sage Dir, daS roirkt 'mehr. als das berühmte Wasser. - Versuch einmal meine Methode.' in ' ''. trri'. Kaffee bei Puzz Berae : Darauf na bauS oder ',im..Freundsch zweites Frühstück, lauter gute . chen, die.fammtlich den Kurgästen der boten ; waren, und : allemal fanden , sich noch einige Herren dazu, die sich daran betheiligten, daß ein.. Fäßchen Echte dersprudelte. , . . So amaen einige Wochen in'S Land. Herr Rath, Alten hatte .sich wunderbar erholt, .die Karlsbader Kur -scharn bei ihm in großartiger Weise an und run--L. cm L w" cv:tY' ' ' c ucic xuuniicauu uiuc, uno uaur j war er heiter und guter .Dinge, nicht mehr so, schwärmerisch ."verhimmelnd um seire Marik; bemüht, aber so innig , . ' t r p n r - liebevoll und zartlH. fast so w:e eS ( ' r.! ' - ir . i caimer zm. oucii, oie lyren cvrciue.T gegenüb:r ein l öle s Gewissen haben. '.'lu'N-räü Mtcn alte .rotte Wanqen dekommen, sie ist den ganzen -:ti. rc; r. i "jri' ..w iin fielen, iir aoer oü:ö cnium uiw freut sich namentlich, daß er so gute Gesellschaft bei der Kur. gefunden, Vx die'Heilkrästigkeit deö Sprudels noch erhöht. Aber auch .sie chat e!ne.Miene als ob sie ihrem Gatten -etwas verbirgt, und oft steht sie ihn so recht unt Vergebung bittend' an. ' An emem Vormittage hat vasFruh stüöen srüher'ein Ende gesund:, ct qe!,r beimwarts. 'durch :b:c Sprudelt Halle und ist überrascht, sein Weibcheä dort auf einer .Äänk eifrig' schreibenb zu finden. Er tritt auf .sie zu.. guck: auf daS Blätt 'und dcr bemerkt 'sie ihtf, zuckt zusammen' und' bittet dann ganz verschämte " . . ; " x Verzeih, mir, Hcmz, ich bin so ungehorsam gewesen ich habe Gedichte, gemacht. . ich wollte diesem Vergnügen Meiner Mädchcnjahie gern entsagen und glaubte die Neigung vcrloren zu haben, aber in dem gehobenen Gefühl, Dich genesen zu sehen und hier an dieser wunderbaren Quelle fand ich mich wieder." ... T Heinz steht mit dem Ausdruck hilf loser Verlegenheit vor ihr nun osfr'. '. . " I : ner er oie lppen r Morqen kommt Deine liebe Fra:l uns nach nach dem Schweizerhof.nicbt wahr.Frau Marie?" sagt sein Freund, dermit ihm gekommen war und' nun seiner Beichte zuvorkommen will. Mcin verabredet 'die 'Stunde und am näcsten' Vormittage geht die junge Frau den schonin Weg - entlang nach '.dem schonen Beraaarten und folgt dort de? hellen, , fröhlichen. Stimme ihre Manleö,' die sie auö einer Laube' erschallen hört. ' Im Kreise siken dort sechs bis acht jüngere Herren, ein Fäßchen Böhmisches steht daneben, das lockend m den Gläsern funkelt und Heinz ruft, seiner blühenden Gattin ansichtig ; gewordin, ihr ftöhlich 'zu: 'Sieh.. Weibchen. . d:S ist 'Me1ne''KarlSbader-Kur - und ich habe, mich wiedergefunden, hier an der Quelle!'- , H. Oedm-del. VürSe Nabri. knt. No. 71 O Vkcrtv Str Nee?fSnmvfeifen, lange deutsüe Vkeifen, Siaarren spitzen it., bei Ca ttu$o, 199 OK Oashington Gti

AN .eoem corgen rraien pca, nun ' die Herren' am Sprudel wenn Frau i lis-in ':v- :s: Marie noch schlief.. Der Becher hing i immer am Riemen um den, Hals ge- 't''z füllt aber wurde er nicht mehr. Sie S wßM -L gingen dann gleich, in die wonnige H Ä ,;l A ' rf Morgenkühle, tranken mit Appetit den im I f ?&jJJß '

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