Indiana Tribüne, Volume 22, Number 72, Indianapolis, Marion County, 30 November 1898 — Page 3

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chlaflosmlicit. ml&$ e EaSraretS wegen Schlaf!, ?.'IWb W" " d'r ich länger al n?gW gtUtten habe. unt ich kann sagen, d'd ascartt, !??'?. acht habe, als .rzend ein dn, M.ttek. da, ,ch je versuchte. Ich werde si, sich elnen FreuuokN tmv'ehlen. da si aM tat fort, all vaZ fte empfohlen werden. 1 Tho. illard. lgin. Jll. "'IT' lmaSdaft. trftarn. emtfe gut. Wt. ma(fce Btf tränt oBec schwach, verursachen teln schmerzen. lOk.Oc.S. Heile ÄttstopfNUg. UtB. dy c-px. Cklr, XoatrtO, V Ysrfc. 51 g Nö-TO-Tl A s! erfanft "d ganttert von all avVu. oucra Hellung eerXabaUDle Qfffce von Dr. M. PINK und Dr. ( OLE, befindet sich in No. 24 Ost Olzio Straße. Telephon No. 927 wie b'öbn. 4 Dr. Louis Eurekhardt, No. 1134 Süd Meridian Strafet. . rtdjftanden: 8 9 iKoratn.4 und 7 ieud. Willoughby Block. 224 iHovo iKrnfctan Straße. Sprechstunden: 1 4 ftsaatmajl. W- Tel. 2321. Dr. Z. Büszier, 120 Oft ZNeCrty Str. xrtchstimsen : 3 bti 9 Uhr Vorm. ; 2 bi h . h? ??achm. ; 8 US 9 Nhr ben. Telephon 144G. r?che : "ionntaa ur cratttaal C. C. EYEIIT8, Deutscher Zahn Arzt. Zko. 8J Nort S-nnfsltania !lt. 'J a Öilb aus Wütt'A AcftrarM. WALTE U FRANZ, Zahn-Arzt, No. 0)6 Ost Market Straße. Eosftn Block. Zimmer 45 0ffic,tndt 9bt,12 V., ibtTS., 7U9 - ttttntl. Conntaii , lu lllzr . bt 2,Udr m v - .vn.."! 's Js .TTv ätrr&A P.IPANS TABULES Are intcndeU for thldren, hdiss and all who preser a rned'cine disulscd as cooscctjonery. 1 hcy "rnay now be had (put vp w Tin Boxcs. eventy-two in a box), price, twenty-sive cents or sive boxes kor one dolhr. Any druggist will get thcm is vou instst. and they may alwars be " obtaincd by rcmittlng ihe pricc ineKipsns Chemjcal "Prvos ! CPRUCEl . Vfc IVi'"' o" A4 50 YEARS EXPERIENCE i ' ' 4T Tradc Marks Copyrights Ao. . All 9 fUf ssnuiu otw u t SLtoklr acrt1n onr oplnlon fr wheth.r 4 Tntioa 1probtblrpatT,tb1' Commnnlc UÄlrSonfldentsia. IlandbookonPaUsnU fNTfrM. Ulde for McvtM LP Ptnt. takea throuKh Mann Co. rwMlr Meiai notic without dir. In tb Sclentific American. Ahuvdjotnelr lllnstratM weeklr. I'W twUUon of any icieDtifl JonrnAl. Terrnt. 11 rjikTj four raohth. 1L Sold by all wtdwUwj. 011111 & Co.3a,B,-,w-Hew York; xalcn üfflo: C5 T PC Wafalflton. D. C. t ' e MM a .VajOi M 1 ArHnfJnn mftf? XrgirTTiTTtXTrlrTrITlrT u Das Deutsch.Ämerikattische SechlsbÜFBau 1 flolorial i U , . H i non H MAIiuKWOIiTIT, 532 Vine St , Cincmnati, O., ist anerkannt das älteste, roeitverbre, ö teste und zuverlässigste in mnka j und Diutlqk:nd, und alle Ansprüche Z? aus ff Erbschaften und Rechte, jj ...ri i.l.. tl rann man bshiuuiuwuuu iu ßl.ib legen, und verncdert sein, baft H bw kleinsten. toU die röblen Pj vollmacytS'Äustrage mit g' eichem Eifer und genauer Rechts kenntnrß prompt und geroiZlenhaft er ledit norden. tU.fRiU3i0tttl vermisster Erben J3 ta Ustw Vtattt naauct. i !f-Il-UtsrIlidI?gjra Adolph H?rey, (01 Tnedom 4 Elbt.) tSiTjr Public, Translator, t ' Correponlent etc No. 970 West Walnut St. T BlaW 9t C M. Gierke, Osrttö 4y. yf vT ? W . WNÄMttööV. 17 Ost NcCnty Str. Lcke Last.! 17 Otalr,.' frr 9trf Uicrffrt.Tefi. UlouCtxrt mT-- CtZilxxct tiJ t4 mamtm. J

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C&tA 4?Ä!l tl rfn ' Wie ichotte Helena . Roman von Äleiano Baron von Rob?rt?. (Fortsetzung.) ii schauerte sie, als empmnoe sl? setzt erst das durchdringende Wehen des Windes. Es ist kalt hier oben, komm!" Die Schultern enaer in das Tuch enger schmiegend, lenkte sie ihre Schritte nach , dir Wallrampe, die in den Bastionshof binableitete. Leise schüttelte sie den Kovk. wie in einem Unwillen, daß si: fnftftir mir salben Lavvalien veraeudet batten. Sekt man sich des weaen der Gefabr aus. von .ihm- tcdt. geschlagen zu werden, um von Kindereien zu plaudern? Weshalb ist sie denn gekommen? Funk,- sagte sie, als sie unten angekommen waren nicht Fünkchenwie vorhin Funk, Du weißt, worum es sich handelt. Gestern auf dem Ball war die Red' vom Felcwcb.-l. Jetzt mach' Ernst und sag', was Du weist und was Du meinst, daß zu machen ist. Er kniff das rechte Auge em und zwirbelte an der Spitze seines Schnurrbärtchens. Hm!", machte er. Ihr thätet gern Feldwebel spielen lassen wir 'mal sehn, was zu machen ist!- Er wollte sein aroßthuerlsches Air aussetzen, das gelang ihm nicht, und der j langverhaltei'.e Grimm fuhr heraus: .Zuerjt laß ich Mich in stucke hauen I lieg' drei Monate im Lazarett j und als ich herauskomm', wer ist h:iv! cn.i::r: v:. r i cn u.-.i'i Uli Jiaiuinuf wie ; yiu iuuu . Sie senkte den Kopf und sagte nichtZ. ,Und da soll ich Hessen, wo Ihr m der Patsch: sitzt! Teufel nochmal, je!?! I w . t t I I b'iv ich sieg! Tackerment nochmal, heljt Euz doch selbc?!Li'Z: mich , doch nicht heirathm lönen.- warf sie aedänpft hin. .WaS hätt' es genlltzt?- Dann den Kopf imvin in hit 5obe werfend: Du weikt l ja noch nicht 'mal. ob ich Dich g:nom men hätt', wenn Du mich gefragt.Heirathen ..lzeirathen - höhnte I er. Als ob Ihr die Seligkeit mit Eß. lt En I los, ein sregt! und doch nichts a:s Schinderei und Hungerleiderei. Nacher schreit Ihr! Sag', bist Du denn glücklich?- - Wer sagt Dir. daß ich nicht glück. lich?" brauste sie auf. Du wirst mir doch das nicht weis machen! Ich brauch' Dich nur anzu seh'n. Guck' mir doch frei in die Au-genl- ; Ich will nicht! Was geht es Dich an, ob ich glücklich oder nicht!- Feindlich drohten die Runzeln zwischen ihren Brauen, sie war stehen geblieben und flammt mit dem TZuh am htm Boden. i"-"T"" " " . v-n i . . . I Weißt Du waS, deswegen bin ich nicht hergemacht, um Dir Red' zu M, rv. tt rr . " Ax ley n. IQ wm mi en, oo )llu mir helfen willst wegen dem Feldwebel, oder ob Du s nicht willst! Dann sag's strack heraus!- '. Jilfta: Boaelcken nun ikt das günkchen gut genug! Wenn ich Euch aun einen Strich machen that' ich dätt' aute Lust dazu!- - ! ' . Du bist mein Landsmann daS I thust Du nicht.- lenkte sie ein. ! .Ja wart', so billig geb' ich den TiIA nickt fett! Was kriea' ick. wenn ick I ttiW i . . ...... .. 1 I Gr b Tick n du? Unteil ütot. IMnti I funkelten seine Augen. Was? Was Du Megfl?" Eine Rothe schoß über ihr Antlitz. sie hatte von dergleichen gehört: Welbsr, die sich für ihren Mann mit ihrer EiZre opfern Psui. schäm' Dicht- rief sie nach einer Pause. . 'Ich geh'! Ich brauch' Deine Hilse nicht!- , Und sie wandte sich nach dem Schuppen hin. , . - .Len'! Lena! rief er ihr nach. Gleich war er wieder an ihrer Seite. tm nickt sI- kerrsckt- si, Zkn I " " 7 " t - - . , . " "7 - - - ' 7 - -7 A r . i. c , . ,,. .'. I an. ag mich! uno Mit wuioenoer Gebers e . hüllte sie die Schultern m s Tuch. Wenn sie jetzt ginge, so wurde sich keine zweite .so günstige Gelegenheit mehr erHaschen lassen wohlan denn! Das Blut kochte in ihm auf. ; .Komm. Len'!- flüsterte. er an ihrer Seite. Du hast recht, wir wollen als Landsleut' zusammenhalten.: Ich will Dir helfen, was ich kann aber icb I muß Dir offen heraussagen, viel wird I i F l orn : ;Y IC I es nlllZ! semi man rom iijui niwi i ut. Ich kann nichts dafür, wenn sie lle verrückt sind und meinen, ich hatt' daS Bataillon m der Hand und könnt' nur so die Feldwebel auf- und absetzen. Ich werd"dlich nicht nein , sagen, . ich könnt' nir so ' dumm! "Aber Dir muß ich die Wahrheit sagen!- ' I . . .Wetter nochmal, waS vlst .Ou für ein Großmaul!- fuhr sie ihn an. .Ich sag Dir ja. die Andern wol l len es so . . . Komm, s ruhig, laß Dich trösten.- . ; I Sie starrte ihn semduch an, doch um I ihre Augen zuckte, eS, und ihre Lippen bebten. Plötzlich schlug sie die Hand . m. r r i . ewte üii I vor oas U)2ia)i. muiv nicyis i nichts!- rief sie schrill. Jetzt erst fühlte j sie Alles, den Feldwebet, ihreZukunft, die Hoffnung ihleS LebenS zusammen-1 n " . ' w ' I uucicxu i . Nichts nichts!- Wie konnte si: sich so zuversichtlich an den Stroh-1 Halm klammern! Wie dumm sie ist, dümmer noch als die Andern! I er oorx neuen igr ,t sCQuio, vag es so kommen mußt. Nein, er ist nicht schuld! ES ist der Zufall. eS ist daS .q,., i i owa3. im- : jr.T . irx v. oc z bort sie ooai. -icmcm Andern! fco wird eS kommen vergeblich, sich da gegen zu webten l Und eine Wildheit zückte in ihr auf ein plötzliches brennendes H)urstge fühl nach einem Glück. daS sie bisher I nicai actannu - um iic utiui nui im A recht, glücklich zu sein? Sie liebt .i. t l - rLi n. i ihn! DaS ist daS Wort emmal muk eS heraus! Mag Alles u Grunde .t ' (Sli f?ff ?ft'hrtn nffttn uruwtii wiv iw . wv. wiiw))iiihi f r r i. . I -1 . VM rcocuiiajci ys suMjseri aesen. das Schicksal. daS sie

gerungen aus oer goioenen zugenozei!. QXU Fuerlärmk Die Nacht ist der. der sie immer wieder zusammenführt pfuscht!- . . " t auch heut' Abend! Leugne und trotze Hatte sie nicht.soeben dergleichen ge. sie doch, soviel sie wlll ihm. ihm ge. rsUmt? er. haitt im Scklaf fflam-

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mit hötzltchen .Netten, esseln wollte D!eläbisichmchifeMn! - Plötzlich kam aus dem MontirungSschuvpen ein dumpfes Geräusch; etwas fiel dort zu Boden. Eine kurze Stille, Lena stand regungslos mit schreckensgroß aufgerissenen Augen. Es ist -Je doch h,m mano dort ormnen! Er nicht? Unsinn er schläft auf dem Bett seinen Kater aus.; .Atbemlos lauschte sie. Der Mond .schoß eben hmter der Wolke yervor und leuchtete grell m ,hr erblassendes Anthtz. . Jetzt erhob sich m dem Schuppen em scharfes durchdringendes Jammerge schrei, Um Gottes willen, was ist das?" stieß sie bebend aus. .EineKatze, wie es scheint,-beruhigte er sie ; -w jiun cciyiucn iu; viz jiiuyciuuic unu gingen in ern von einzelnen Ausschreien unterbrochenes Winseln über. -m r. m vvazu oas sauzeln uno umoren oes Windes in dem Holzwerk und das um auZstehliche gespenstisch weiße Licht ringsum. .Komm! nef sie von Angst gerneben, und sie stürzte ihm voraus m den engen Gang zwischen den beiden Vorrathsschuppen, um dort in dem tiefschwarzen Schatten Schutz vor der Helle zu suchen Sosort war tx an ihm Sltte. Wieder standen sie horchend. Jetzt, ward das Winseln im Schuppen schwache?. dann war es plötzlich verhaucht, doch em andres Geiausch wctt da. Ein ei genthumliches Knistern, em Fauchen und Hauchen, als wenn ein Ofen angt zündet wird jetzt glauben sie deutlich ein schütterndes Prasseln zu hören, eine hungrige Flamme, die , ihre , erste Wuth am dürren Holzwerk befriedizi. ft m. t m, t am am. m. mvza ii oer imino jiuiciic er. Und als Bestätigung fuhr ein wild Geheul durch die Palissadenstapel ."zu beiden Seiten des Ganges, alles andre Geräusch übertönend. Sie schauerte abermals zusammen und ließ es geich: hen. daß er seinen, rechten Arm um ihren Nacken legte und mit der Hand l?ren verarm um,mg.,, , - ii ;vit, 1: Du hast Angst? Sanft z?a er sie an sich. Auch das ; ließ sie geschehen. Es war-die Enge des Ganges, die Unheiml!chkeit des OrteS ach, eS war ihr Herz, t)aS zu dem semen hindrängte . Mir war. als hätt' ich Licht a:seh'n," flüsterte .sie angstvoll. . Narrchen. , Du siehst Gespenster komm!- - - - Ich will fort von hier! und mit erheuchelter Anstrengung sucht sie sich t . ! n t seines Ärmes zu cmteoigen. Nichts da. blelb!" . Brandgeruch ... - Mit vibrirent rn.r , toenlaiensiuin witterte sie. - . II rlecy Nichts. Bu vljt mit pthv irTi i eine, atn i . . - ; Doch, doch . ..!- . Sie drehte den Kopf herum, dicht an seinem Gesicht vorbei, dessen heißen. hastenden Athem sie auf ihren Wan gen spurte. War es mcht. als dränge dort hmter dem geschlossenen Laden des Schuppens em rother, unruhiger n:xirx. . t- , n i T c i ) 0)irai w5n uno nun mem I emen wetzen auq den der Wmp Jwv. umn mm naaze yeroor,a?nieten ZU sehen. Doch es war nur ein Nu. in dem sie . n üvicn öuöic. ovaler ern in nerte sie sich dessen wieder. Es war wie ein Sturm über sie gekommen -4seine Lippen auf die ihren gepreßt und das flehende, betheuernde, beaebrende. verheißende Stammeln seiner Worte. die das glühende Ungestüm seinerKllsse unterbrachen und das allmähliche Ersterben ihres Wideistandeö eine Gier, die durch ihre Adern pockte, daS Glück, auf das sie ein Anrecht zu haben glaubte, mit klammernden Armen und leidenschaftlichen Wiederküssen zu halten und zu bannen . auf Minuten V 1 0 Ort i . t. M . oleuelchl aus Alchlwleoeittvr mochte . , . Tn rtll2 Oln tn2iirn trt ifm. """" T I. V, 7. : men aufgehen und die Welt, in Scher ben zertrümmern! Siebzehntes Kapitel. . Das Pulvermagazin. Feuerlärm! Zuerst zitterten die Töne desAlarmS aus der Ferne, vom Hauptportal der Kasematte ber. traumbaft in die Betäubung deö Schlafs., Bald war' d!iej OiiF4.Sv SvAitFi.w Imi innlit I ui wwmd" """ in der Stube von dem schaurigen Tre muliren deS Sianalbornes erfüllt. 5kct wogten die entsetzlichen Tone dicht uns ter den Fenstern und schatten de KasemattenkorpS' ii t9 ' . j In der Kaserne wurde eS lebendig. Thüren wurden zugeschlagen, hastende Schritte dröhnten im Flur; auch, aus der anderen Hauserseite wurden Fen ster geossnet, und Ruse hinaus uns I, hinab; schon, rannten Menschen aus ver Gasse, von serne trug ein Windstoß daS metalllfchscharse -Wirbeln - 'des TrommelsianalS herüber. : ? ' . Der Flackerschein der GaKflamm i , . i . vx i v rJ.. ou unwen o?r ycn sazarlen ozx.u berts brannte, fub'r mit unrühigemHu. scken über das Geschützrohr, wechselizdc Lichter aus den Kanten und Rundun. . em.Lrr .-i..rv w uzn ve ajtcia (nuunuenu. bleierner Schlaf 'lag aufLenaS Be wußtsew. immer ' Zoch meinte sie 'zu träumen . da r Msg:s qlagencn A, gen jetzt Hubert gewahrter, der sich in vem iiiacursazem ani:oe. - . JaS ist ? Wo tommst Du her?? fragte sse verwirrt. '. ' . i ' .. . . .Na. bor t Bu oenn mir luvr ei ' ' ... . . . . ' -. ' ' men lodern sehen . . ',-Sba .'donnerte. ; gegerrsdle Mür: Sergeant! Feu errr! Halunkenbandell . schrie er zurück; ich bm doch .nicht taub! Wo denn? Bastion Friedlich!" kam i zur Antwort. .Nanu! rief er und beeilte seinen I Anzug. Abermals. Donnerte ,eS .gegen die I QflVtr ' kO,v,,k tu. . wbuwu4t, vvvrnt 1 n, t il I nammer utcnni; z .Unstun! Verdammter Blödsinn!'

: Lena say ltznvaö Fäschtnentiiejse: vom Geschütz Teige h und hittäusstürz:n. Auf dem Appellplätz'wa!,das Scharren und Tiippeln det antretenden Mannschaften; Moldauers Baßstimme überhallte den Lärm. Jetzt schaute ' UUinvx qz irayenocs jrqan: üaus schritt - märsch. marsch!- Das Feuerh;. fu. im rn7rs.Tt V .wiS Ce- ri r pikett stapfte im schnellen Takt des i Laufschrittes an den Scharten vorüber - EinZ zwei! ins zrcei! krähte Windisch; auch jetzt wollte er die Tempos haarscharf haben, der Kommißfuchser! ' . Aus einer Gasse rückte das Gerassel von Rädern .heran,' daS.. diesseitige Hornsignal schwieg doch aus der Feme hallten von aller- Seiten Trompetentöne und Trommelwirbel,' von dem sonoren feierlichen. Dröhnen einer Glocke uberhallt. Wo dcnn?-Wo brennt's?rief es immer wieder. Verschiedene widersprechende Angaben. Einer rief: Das Pulvermagazin!- und ein Schrei aus Weibermund als Antwort. . Frau Hubert war mit , einem Satz vom . Lager. Die Kammer das Pulvermagazin Herr des Himmels! Die Knie wankten ihr vor Schreck, und sie sank noch unangekleidet zwischen die Schartenwangen, der Kälte ungeachtet, die. das metallene. Ungeheuer, aushauchte.. Jetzt . erst , war sie. anz 'erwacht. Gewiß, gewiß brannte es da! Sie wußte es eher als die Andern! Gestern Abend brannte es schon! sie erinnerte sich des rothen Scheines an der Luke . und .des .schwelenden. Daches. Aber 'dann geschah . d a s und alles Andres chie verweht und ausgelöscht vor solchem"Ssürm! Wie trunken war sie nach Hause geeilt, unfähig einen klaren Gedanken zu fassen in dem Widerstreit von , Reue, und Glück,'. der ihre-Arust durchtobte. . . .V . . Mit zitternden Händen zog sie sich rasch an und eilte hin, dem Strome der Neugierigen nach, der sich die Kurtine entlang nach d:m Feuerschein hinwälzte. Es war nach elf Uhr; die Meldung war vom. Posten ces Pulvermaaazinö verzögert worden. ' Die Zehn-Uhr-Ab-lösung wollte noch nichts gemerkt haben, der Posten aber glaubte, aegm seine scharse Instruktion . zu handeln, wenn er sich .vom Pulvermagazin entfernte, um iu melden, so ließ er brennnen, waS brennen wollte über. den Fall war er nickt instruirt worden. . Vlaumüller yatte recht gehabt: die Montirungs kammer brannte, wenn sie einmal Feuer gesangen, wie eme Streichholzschachtel keine Mözlich leit zu-retten. Einzelne Klerderstapel hatte man dem Hungernder Flammen zu entreißen gesucht, sie lagen abseits. mit einem . häßlichen Gestank m sich verkohlend. Mit emer Art begeisternder Wuth fraßen die Flammen daS son .iTheer. getränkte 'Holzwerk, das lackirte Lederzeug und die allerlei Stosse; nur mit Widerstreben schmieg ten und beugten sie sich unter den Stößen des Windes. Begehrlichen Armen gleich reckten sie sich schon nach den benachbarten Schuppen. Aus deren Dächern waren Soldaten mit dem Abreißen der Dachpappe beschädigt; ihre grell beleuchteten Gestalten umstlebte der Gischt der ''.hart aufprallenden Wassergarben, die daS Holzwerk .vor dem Feuer schützen sollten. i Der Wall ringsum war dicht von Menfchenmassen. beseht. ..deren Köpfe sick gegen das., magische Blau d:s Mokd.ilNttels zeichneten wahrend die Flammen deutlich die freudige. Neugier der Gesichter über das furchtbar schöne Schauspiel beleuchteten. ) rj . ' Frau. Hubert machte .sich Bahn durch das . Gedränge. unstät wie im Fieber, wechselte sie.lmmer- wieder ihren Platz. Doch nich(.ällein, um.' besser zu sehen? Es waren jdie Erläuterungen über das Feuer, und .dessen Ausbruch, vor denen sie immer '.wieder flüchtete. ' ; .Herrlichi.Wundrschon! .Bedanken Stt! sich doch bei dem V:ranstalter des Feuerwerks! .Wieso? ' Na. man weiß doch. .wie solcheMontirUkgSkam mern abbrennenlNaturllch'ZUsau! höhnte man. :! ;.. .An. einer, anderen Stelle wurde di: Geschichte erzählt,' wie sich vor d::len Jahren, ein Feuerwerker mit dem Koblenzer .'.'Laborasorium. ''in ..die s-Luft sprengte. ui: C y Wieder n .einer i andern hieß . eö: Weghat eS gethan?, erioder-der? Es sindzwer iind.siY können sich :in. den 'Verdacht, theilen! .Die Flammen, die derrothen nichts; . wie ''soll Tts- herausicmmttli;; 'ru r.r : : .Also datübtt war .kein Zweifel: da? Feuer var-attgelegt.! i.Einlöetrug oder eine. Rachej.'dar.über i. theilten. sich Vt Meinungen. .-Tr- ; . It.; -.Elne .Mädchenstlmme z rief', neben Frau Hubert : $12Uö nur einmal, waS er Hichert.arbe.itet!.- : . ' r Wo.d'enn?? frägte.die 'fette. Stimme einer"ä!tereri.Fräü5. n:l':rf.r;::z 7Nundolt?us dem..Dach 'Jetzt' eist er5aun,teLeaanhrenMann, ider ;oorxi 4udni Giebel ifcesrjunächst gesährdelep. WcheS 'daZs.Spaxrenwerk ü.' wüthenden Azthieben - bearbeitete. gjrj.ivtiz' jiarJdupi ;;uno -in " Hemds lirmtln.myn totmle idaS Glänzen: des Ichweißtriefekden. Gesichtes M -herüber !unterscherbeit ' : 5:rr;r : j ; Natutlich V tncmU :d U : fetk'Stimi. ... rtA . i TA . me, -er zergr siazum oen eroaazr von sich .'abzulenlen. :Vr ist sde.; OMgel Au? d'en'LlauMüllex'kchwör'zich. ab:r die.Hubett'schen.' denen i.trau' .ich AlleS zu !l Mit dem Feldwebel ist'S nichts na. .i'so cleistet i man .sich aüMuth darüber das Feuerwerk da. unten v . Mutter, still . . .'.:"' ES war Pfunds Finadie daS vor Schreck entstellte Antlih, Lenaö. daS sich ihr zuwandte, erkannt hatte. lffortsktzung solgi.) Hf OSSnbett fltzt in Olut. Mise Olut bedeutet reine Haut. Ohne tiefe keine Schönheit. Cakcakktß, Csndy . Cathartie reinigen daß v!ut, kröfttgen die Lebe, und estferen alles Unreine .äy dem Körper, gange Cit heute au, yvfteln, (Zee skvtzee,. Messe? und so Veite, zu vertreibe. -'0chötzeit sü, 10e. S allen Uvethekeu. LufriNttpllnnz czzz' ICu Zlu

Ein :ßckjäröcrlüj!. Von Wilhelm Herde. In einem benachbarten Dorfe " I JlUilUUIlUlUll JUIC tin Branvungluck ausgebrochen. scrif:. miutzi:f.fcl ist r. BViHi W wie sie . stiftn konnte. Ab:r so reichlich die gZ iunn , Z?. ntn mtn' - . sir genügten noch Da kam man in dem Garnisonstädtchen auf die Idee, einen Wohlthätigkeitsbazar zu veranstalten. : Der Gedanke wurde mit Begeisterung aufgegriffen, nicht nur des guten Zweckes halber, sondern auch man darf das ja einräumen - seitens der Damen um der Möglichkeit willen, sich einmal von der liebenswürdigen Seite zu zeigen. . , . Ein paar Wochen über gab es ein fieberhaft-s Schaffen, Berathen, Arrangiren, ein Gehnmthua, ' Wispern und plustern Alles war in Aufreaung. Dann kam der Tag der Eröffnung. Welch ein Staunen, welch ein Jubel, welche Ueberraschung! Jeder und J:de hatte sich selbst übertroffen. Der tannenduftende, anmuthig geschmückte Raum, da reizende Buden - Arrangement und die tausend hübschen Sach-n und Sächelchen, die fcj zum Verkaufe auslagen Mes endend! Am entzückendsten natürlich die Verkäuferinnen! Die Fragen und Töchter der benachbarxrn Gutsbesitzer, der Officiere, Beamten, und ersten Bürger des Städtchens wetteiferten an Schönheit, Anmuth und Grazie, an Originalität und gediegener Pracht der Kostüme. Eine der hübschesten wenn nicht vielleicht die hübscheste überhaupt war Asta Berg, die einzige Tochre? deö Großkausmanns Berg, eiue -reizende Brünette, an - deren Feueraugen sich schon manches Herz versengt hatte. . . Bis jetzt wie man sagte alle vergeblich! Vom Lieutenant Selbitz munkelte m?n zwar, er sei -ihr nicht ganz gleichgültig; aber eS fehlte an jedem Beweise dafür. Ja, man wußte Beispiele, daß sie seine beharrlichen Huldigungen sehr spröde abgelehnt hatie. 5 . - . ' . Lei einem Theil der Gesellschaft bet ihren Neiderinnen insbesondere war sie darum als die Stolze, die Un nahbare verschrieen. Heute verwaltete Asta mit mehreren anderen jungen Damen eine Bude mit Zuckerbäckereien. ' ; Die männliche Welt drängte sich zu diesen Waaren heran. Man mußte staunen, wie selbst bejahrte Herren, die sonst über alles Süße den Stab bra chen, plötzlich unersättliche Näscher geworden, nur um von einem der reizenden Mädchen bedient zu werden. Diese ihrerseits strahlten vor Glück. Trotz der ansehnlichen Vreissätze, für die sie ihre Waaren an ven Mann'' brachten, füllte sich die Kasse rasch und begrün dete Hoffnung bestand, daß sie mit ihren Einnahmen den Meisterrecord erzielen würden. . Plötzlich mitten .. im eifrigsten Thun erröthete Asta heftig. Einen, dessen Kommen man erwartet, oder fürchtet, oder --Beides -zugleich, übersieht man ja nicht wohl. So hatte ihr Blick den eintretenden Lieutenant sofort unter.der Thür wahrgenommen. ' Würde er es wagen, an ihre Bude zu. treten? . Er, der über alles . Süße ob in nntura, ob in Gestalt von Blüthen, Gedichten,, Mädchenträumen seinen erbarmungslosen Spott herrschen ließ! Seiner Keckheit freilich war Alles zuzutrauen. Klopfenden Herzens waltete Asta in arger Verwirrung ihres Amtes , Plötzlich stand er vor ihr. , . . ' Gnädiges Fräulein sehen' sagte er, bin auch kein Kostverächter,' darf ich um ein paar-Mohrenkopfe und em Gläschen Likör bitten von so schönen Händen Göttertrank! Unbezahlbar! Weiß allerdinas, daß trotzdem Geld hier die Hauptsache! WaS bin ich außer tiefster-Ehrfurcht rn ReichSmünze schuldig? .. . ! .Ustakannte seinen schmalen Lieutenantöbeutel. Alle seine. Verhältnisse interessirten sie ja insgeheim aüftS Ho Aber wer plaudert auS der Schule! Grausam nannte sie - einen darbarischen Preiö: Nothwehr! .Wie anders konnte sie den Kecken vertreiben! Und räthselhafter Weise drängt eö einen manchmal, Menschen zu vertreiben, die ' ; Doch davon ein ander Mal! ;j . Selbitz kniff die Augen zu. Scher, nen ja Mohren KönigSkopfe zu sein!- sagte er und bezablte. Dabei huschte em grimmiges Lächeln über seine Züge. Dann ging er. . - Asta athmete auf. . ; Doch waS war daS? . , " - Nach wenigen Schritten blieb "der Lieutenant stehen, zwirbelte nachdenklich seinen Schnurrbart, griff an - den Wasfenrock. lab um sich und kehrte schließlich nach der Lude zurück, die 'er mit kritischen Blicken musterte. ; . Pardon sagte er salutirend.hade hier etwas verloren!-' - ' WaS denn?" frug Asta zögernd und beklommen. - t ? v - Mein Herz'.- antwortete er rasch.. Ein Kichern auL der angesammelten Menge verschiedene h'2lSunterdruckte Bravos wurden laut. - Asta stand wie w Gluth getaucht. Sie war fassungslos. ? ; Aber nicht lange. Dann .blitzte eS schalkhaft in ihren Augen auf. . . Sie machte t zu dem Schauspieler Walter, der am nächsten bet d? stanv. eme leise Bemerkung.' . . -i - Gleich darauf tönte ein Trompeter.signal. Man lief beiy Podium zusammen. . . L .Meme Lerr schatten verkündete Walter. Herr Lieutenant Selbitz-hat sein Herz hierum Saale verloren.. Der redlicke minder wir) drinaend ae beten, eö schleunigst hier abzugeben, va . e i r.. ' C J es ver V?rr MUlenanr..seljr iv?nv' thigt!- ' "'7. Ein ungeheurer Jubel erhob ' sich Dutzende von mutbwrlliaen Backftscben

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Sittsamkeit ist die Haupttugend der amerikanischen Frauen. Es ist der Charakterzug. den das ganze Männergeschlecht bewundert. Eine sittsame Frau ist das gefälligste aller. Geschöpfe. Infolge dieser zierenden ' Tugend ziehen Tausende' von Frauen vor, lieber unzählige Leiden zu ertragen, als dieselben dem Arzte anzuvertrauen, und der Gedanke, sich einer Untersuchung zu unterziehen, ist empörend. Sie können ihre. Einwilligung . zu einer Operation nicht erlangen.. Wrne öf Cardur gestattet sittsamen Frauen, sich ihre' Sittsamkeit :zu erhalten. Mit demselben können sie Frauenleiden- in der ZurLckgezogenheit- ihres eigenen Zimmers kuriren. Wenn besondere Behandlung nothwen-

nskunst, Departement für Samen. Für .ukkunkr. km Fall, besonder, Zn . Weisungen erforderlich sind, adresftrt :mit Nnaab der Comstamc: Ladies' Ad rlmOTT Ifnrtmnt The Chftttn nooga Medicin Co.. CbfttfMeoga, 2tna. Teutsche Brief, teutsch beautwottet.

von Frauen. beantwortet werden, die mit der Heilung von weiblichen Schwächen und Krankheiten vertraut sind. Man sollte nicht, zögern Aufgeschobene Behandlung bedeutet chronischer Zustand. 'Je langer j gezögert wird, desto schwerer ist die Heilung. - .)- ' lne groe Flasche Pttne os(7ardni kostet

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l vor ,iad.re. Ich bin überzeugt, da de gronen Erfolqe orer Hkllmukel die erhaltenen Bekanntmaaunaen rechkfertigkn. Ict, fühlte durcd und durch krank. ermp,t und biniaUia. Jch gebrauchte ldren rnovator orichnftimöfilg. Hn den er,i n Tagen südlke ich mich ge chmacdrer. aber nach einer Woae meikern Eebrauck ngte si ein merk,ier Wechsel zum e er werben. Ich nehme letzt geiegenrlich. t nach CeDurfniB. leben Naldmtttaa ein fei zwei Tosen. Turch den Gebrauch Jdreö enovatort habe lch m emer natürlichen Welse meiue Liugeweibe wteser m die gehörige Thätigkttt gebracht.Dr. Kay's Renovator .Vor einigen Wintern kttt ich unter einem izestigen Anfall von Vrtrpe und bin sntdrm jede Winker leicuteren nqriffen diei-r ktrauklint narfäyr um diejelbe Hei! ausqrskgt. Ihr T r 5rau4Lungenvalfam bnlre Mich m diesem Winter soion. . Ja bade stet mit sich rem Erkolg diese LungeiuBalkam n meiner Familie gegen Husten und (rrtaltunge angewen der. Loweu meine Erfahrung geht kann ich mir gut emiffen Ihre Medici ai da emxfeh Im. wo Ete für diefetde deeinspruchen. Ganz Eraebenst ........ . (tan jana. - Herantgeb der tägliche und roSchenttlcheulans Siti, Presse.- . Kansa llitU. Mo., den SO. ärz lSS7. ; ' ' PreiZ 21 Cmtl nni 1.00. Bert tust flgi(t(tnr ode? durch Itt Poft derfnndt. ', . . Wen 9lmte erfolglos sind und alle anbere rAeaenmittel fehlschlagen s esekttge unser Mittel die Ursachen nd derlen chrom,che rankheireu. Ecdreibk für -Dr Horni Treatment;" t ist ein tomtiooaet JÜud) von 04 Selten. Wuu adreskrei . DR. B.' J. KAY MED1CAL CO.. - - - Omaha, NCBRASKA.

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drängten sich heran und riefen: Hier ist's! Hier!.Ei. ei!- lächelte Asta u Selbin. der allein stehen geblieben war. Das Herz mutz ja beim Verlust in viele Stune gesprungen sein! - ' '' .ES ist ganz und ist fciet - in : der Bude!" antwortete er und sah sie zurnend an. Haben Sie nun der Rache noch nicht genug! Was soll denn aus dem armen, gefolterten Herzen werden? Wollen Sie es denn wirklich nicht haben?" '..": Sie sah rbn mit ihren schönen Augen eine Sekunde strahlend an. Dann senkte sie die Wimpern. -.Wenn Sie durchaus meinen, es sei hier sagte sie, dann fragen Sie doch mal Mama?" Die 23jährige Jda Acola türzte sich durch ; das Fenster einet WagenS des Houghton - Schnellzuge:us der Michigan Central - Eisenbahn. als der Zug noch eine kurge Strecke von Eolumbiaville, Mich., entfernt war Sie war eine Irrsinnige, die gemäß dem Einwanderungsgcsetze nach Finnland zurückgeschickt wrdün sollte. Emwanderungs JnspectorWilliams und die Matrone des Zollamtes rn Saun Ste. Marie hatten das Mädchen unter ihrer Obhut. Williams sagt?, sie habe während der Reise von Marqueite, wo sie rm Gefängnisse zurückgehalten gewesen sei, keinen Fluchtversuch ge macht. . .Die .Unglückliche hatte sich bei dem Sturze das Genick gebrochen und wurde als Leiche in den Zug gebracht. Ein Syndikat, welches die Goldfelder in Eecil Eounty, Md., ausbeuten will, .hat bereits 4000 Acr-S. d. h. den größten Theil des Landes zwischen .dem Octoraro Creek und dem Susquehanna-Flusse, aufgekauft. DaS aus Geschäftsleuten von Baltimore, New Vork, Boston und Philadelphia bestehende Syndrcat hat. Ex perten engagirt, um Untersuchungen anzustellen, und am Octoraro Crcek sollen Stampfmühlen und Schmelzöfen erbaut werden. Al2 Superinten dent ist Herr Jameö D. West, welcher eine gleiche Stelle in :den Minen - Districten . von Colorado für längere Jahre irme hatte, ausgewählt worden, und derselbe hat bereits die Farm des John R. Evanö nahe Port Deposit für 5i5.X)J angekauft, um daselbst ein schönes Wohngchäude zu errichtn. Die Goldausbeute soll bis zu $13&ü pry Tonne betraaen. ' i E in Mord, und ein Selbstmordversvch wm.den'in Schone berg bei Lerlir; iZttübt. iim Haus' Hauptstraße 1?7. ha! die 4S Jahre'alte Wittwe. fluauZ.e Hwig eine . HellerWohnung 'inne. .Von ' einem ihrer Schlafburschen, dem Sattler August Knchert, zu dem fit in nahen Beziehungen sland, erhielt si zin:n lebenZIesähr:.cheri Stick den'HalZ, woraus sich Reichert den ; Bauch aufschlitzte. Reichert dürfte .laüm- leben bleiben, während Frau' Hwia trotz ihreZ' sehr bedeutenden 'Blutrer'.steZ vielleicht noch gerettet werd: icnn.: Reicher: war.dem Trunke. erzenen, und macht den Mordverstl, -weil' die Frau'ihu löeld'für chnapö verweigert hatte. EinnenerRecordwurf. einem clueiaericht von Loru

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liche Cchmnznl und mein Zxit sagte mir. dK ich nur durch ine Overativ gehkilt rondk könntk. ' Ich konnte mich nicht dazu entschlie ßkn und war in solcher Verzweiflung, dak ich alle, Hoffnung aus Heilung aufgegeien title. Mein Gatte bestand darauf, feafc ich sinnt Vn, such mit Wink of Cardu! machen ssllk. un dank Sott that ich tt' ,ulktzt. Im letzten y at hatte ich gar keine Schmerzen und df 4 tete meine ganze Arbeit allein. Xoai ich ,.1 sie b?n Jahre nicht gethan hakte. Iran Mtnnl, L i t t l .

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ittnotaiot oebrauctit und f üb! le&t besser. th i t fc fc i i ft t W ö i i ö. den festgestellt, dcnjr oaß jemand lCi Mal wegen Trunkenheit und Unfu5 bestraft wurde, ist wohl bisher tauber Fall gewesen. Der dlecordman. William Onion, welcher wegen ein neuen Falles seines altcn Uebels vc. den Schranken des Gerichts crscheinc . mußte, erklärte, übcr sein Geschäft b.. fragt, er sei lyrischer Dichter und tr '- diene als solcher reiflich o v:el, u: seiner Leidenschaft für geistige G. tränke nach Belieben zu fröhr.cr Thatsächlich fanden sich zur Zeit seine Verhaftung in seinen Taschen mehrcr Manuscripte, Erzeugnisse seiner Muse di war u. A. eine Lobestzymne aus de: Sieg von Omdurman, Stanzen au den Tod Gladstones, eine Berherrlr chung Kitcheners etc. Gedruckt brau. ch:n meine Werke nicht zu werden," er. klärte der Dichter stolz, rch trage si; öffentlich vor und so werden sie ohni. Weiteres Gemeingut des Volkes." Ein? neue Verurtheilung des moderner. Homers und Recordmannes zu vierzehn Tagen Haft soll demselben Mußk gewähren, um neuen Stoff zu sammeln. " iLrn erschütternder Vor, gang spielte sich in Paris bei der Vorstellung im Theater Moliöre ab. Man gab das Stück Les Transatlanü ques". Soeben sollte der Schzuspieler Reigers die Bühne betreten, als er. vom Schlage getrrffen, niedersank; er war todt. Reigers war ein preisgekrönte: Schüler des Pariser Eonservatoriums und hatte auf französisch: Bühnen ansehnliche Erfolge erzielt. V o m a l t e n W r a n g e l. Bei alte Wraugel wurde Oberstcommandlrender- einer neuen Garnison, vlaq dem die Bataillonscommandeure zuu ersten Male die Eonduitenliste für ihl OfficiercorpS eingereicht und sie w'iede? zurückbekommen., haben, bemerkt e'.n Oberst, daß der General hinter dem Namen' eines, seiner tüchtigsten Ossiciere die Bemerkung gemacht hat: Sehr feig.-- Sofort begibt sich der Oberst züm'.General. . Excellenz ljer ben bei dem X. bemerkt: Sehr feig. Mein tüchtigster Offici:r;- jedenfalls Versehen.- Excellenz:-Sehr feig? Nicht, daß ich fcüßte!" Oberst: Aber doch, Ezcellenz, bitte, übnzeuaen Sie sich." Excellenz: Zum Kuckuck, können Sie nicht lesen? Hier steht ja ganz deutlich: f e - i s", sehr fähig!- : CLEVELAND TO BUFFAL0 Wfcila yoa SIcep 1 VKFABAUELE0 NICHT SERVICE. KEWSIEAXISS City or Buffalo" " City of erie.m NB both tocethr blng without donbt. In all rpeoi. tb slneit and fastest tht are ruo in tb tnterest of tht trayellüg publlo iu tat uuwa BMiiei. TIMCCARD, Oailv McuuotNa Sunoav. LaTtamUed8P.M. Arrlre Baffilo 6 A.M. BsMftlo - ClcrtlAuil 6 CIMTEAL tTANOARO TIsiL OonnettoDa inade at BafTalowlth traln for all Eastern aud CanadUn polnta. Ak ticket aeeat for tlckrti via C. & B. Lina, end four cntf for Uluntrated pampblet. SPCIAL LOW RATES TO BUFFALO A.VO KUsiARA ALLS tVUi iATURDAT NICHT. tr. r. MCRMAN, Cai. m! CLCVALAMj

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