Indiana Tribüne, Volume 22, Number 72, Indianapolis, Marion County, 30 November 1898 — Page 2
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JDiQAK TLibÜQ s. Erschnm TözUch rma Svm?x? Ditäzttche.Tr!bKe- kostet durch lenXxlaet 2 ent per Woch, die eonrtac8-.Xrt$fixe"! kuul pnOoch. Leid us? 15 Senk d tt Eet PN rzlt. . P Y,K nKnhT sb z,zriZiLt U S,rHbitzluNZ pn - Ctnni'lÜ e&fc VZSSSMÄ gras 3x.Manapo.te, Ind.. 30. November '8. Forderung zum Jahrhunderts Ede. Es ist allgemein bekannt, daß daZ berühmte neunzehnte, Jahrhundert ganz nahe daran ist, im Schooße der Ewigkeit zu versinken. Wenigerbekannt, oder weniger hervorgehoben ist bis jetzt, welche gewichtigeForderungen dieses Ereigniß -an . den Geldbeutel stellen wird, namentlich in unserem Lande. Natürlich wird die amerikanische und die übrige Menschheit ohnehin nicht verfehlen,. beim 'Anbruchdes zwanzigsten Jahrhunderts etwaö miehr Umstände zu machen als bei einem gewohnlichen Neujahrsfest, soweit sie sich dies eben leisten kann.? ..Doch 'es soll hier nicht von Ausgaben für Geschenke, Getränke und sonstige Zwecke individueller Art die Rede sein, sondern - von financiellen Anforderungen, welche die zahlreichen religiösen und ..BildungsAnstalten in den Ver. Staaten bei dieser Gelegenheit stellen odr schon gestellt haben. Diese Forderungen richten sich hauptsächlich an Solche, die gewohnt und imstande sind, in großen Brocken für den einen oder anderen dieser Zwecke beizusteuern; doch wird auch auf sehr viele .Gaben in kleineren Portionen gerechnet.' Denn alle einzelnen Kirchen Organisationen und hohen Schulen im seres 'Landes möchten 'sehr 'gerne mit irgend einer i m p o n i r e n d e nE rrungenschast das alte Jahrhundert beschließen und das neue anfangen! Daher werden sie alle Kraft zusammennehmen, um die nothigenMittel aufzubringen, und so dürfte in den nächsten zwei oder drei Jahren bei uns ein großartigerer Wettlauf nach dem Dollar stattfinden,'.: als 'die Welt jemals gesehen hat. Die Kirchen aller Confessionen. die Hochschulen. undUniversitäten, ferner diele Bibliotheken, Hospitäler und allerhand andere Anstatten . werden an ..diesem Wettlauf theilnehmen - - -- Man darf daher erwarten (trotzdem bei Weitem nicht alle jene hochfliegenden Plane zur Feier deS Jahrhun-derts-Endeö sich verwirklichen dürften, daß'ganz enorme, Summen auf diesem Weg in Umlauf oder aus dem Umlauf kommen werden, je nachdem. Um sich davon eine angemessene Vorstellung machen zu können, braucht ' man nur die bisherigen Ausgaben ' in unserem großen Lande für solche Zwecke inVetracht zu ziehen. Die Kirchenleute in den Ver. Staaten geben in jedem ge ri ö h n l i tch e'n - Jahr durchschnittlich 250 Millionen. Dollars für rein religiöse Zwecke allein. Ungefähr ebenso 'viel wird 'für Erziehung-zwecktge-geben (ungerechnet die 'Steuern) und auf mindestens 200 Millionen Dollars belaufen sich die. Gaben für eigentliche Wohlthätigkeits Zwecke in engerem Sinne. Diese Zahlen -sind 'keine willkürlicken Rathereien, wie so viele an dere sensationellen Zahlen --Anga-ben, sondern sie stützen sich' auf sorg same, Schätzungen, und nach der An- . sich t. Mancher .sind si eher zu 'niedrig, als zu hoch gegrtffen! Die Zusammenzählung der drei genannten Posten ergibt also schon die colossale Summe von rund 700 Millionen .Dollars an Gaben,- und das ist wie gesagt, ir. ' einem gewöhnlichen' Jahr. Was darf man da erst beim Ausgang eines JahrHunderts annehmen, und zwar eines solchen, wie das jetzige ist? 1 " Auch versteht man es besser, als jemalZ, 'Geld -systematisch aufzubringen und es 'zu holen, wo es gerade sitzt. (UndrJeudwo-.MUß eö'.ja selbst bei wenigerguten Zeiten sitzen.) DieAmerikaner öaben eö in dieser Kunst be sonderZ hoch gebracht. Niemals waren alle Veranstaltungen zu diesem Zwecke so vollkommen organisirt, wie heute, und daS Ende des vorigen Jahrhungertö muß sich in dieser Beziehung hinter der,jetzLgen Zeit bescheidentlich - verkneten. '.Fast alles- Mögliche muß diesem 'Behuf' dienen,' und- Collecten-Hypnotiseure-haben wir sicherlich in unseren Tagen, mchi'. weniger, als in früheren Zeiten. Nicht alle Letzteren machen ;'rn.1der:TaSttpressevon sich reden. ßö.dürte Viel interessiren, einige jener arnerikanischen' JahrhundertsEnde - Plane, vorzuführen.! Die' kirchlichen sind die bemerkenswerthesten da- ' runter. So wollen Allein die Methodistm. unserer .Nordstaaten ,20 Millionea 'Dollars Hur Feftiguna bestehender .erhsdzstischeN'Kirchen.und .Colleges" aufbringen. Die Epiöcopalen. welche bisher jährliü 12 Millionen Dollars hauptsächlich für einheimische religiöse Thätigkeit. aufgebracht haben, wollen .jetzti6h- f :suswärt'.ge' Missions''zwrckt'ganz ewaMg' tzelteigerte Sumrnm aufbringen und tragen sich auch mit verschiedenen- baulichen .'Unternehmungen, deren Ausfübrung allein an lt 12 Millionen. Dollars - tosten soll. Viele Kirchen richten überhaupt mehr alS trnali den Blick aucö ncuÄ aus 'wartS? eZ'hangt'dieZ zum' gutenTheil' mit der Lage zusammen, welche der amerikanisch spanische Krieg geschafitz .ündUst eine. 'Art. Religiöser EpansionZ Politik. . . . Dit .Luthercmer verlangen 24 Millionen allein für eine Amerikanische lutherische Universität. Desgleichen 'vsllen diZ'Pre'Sbytmaner -ine Univnsitat gründen.' welch für den gro'm' Mittleren 'Süden desselben werden soll, waö die Princeton-Universität für den Osten ist. Die aroße römischkatholische Kirche wird selbstverstandlich gleichfalls ungeheu Anstrengungen machen und u. A. auch einen religiZsen CensuZ sü? die ganze Welt an
Des echte irnporitrt Karlsbader Mineral ZUasser.
Vas natürliche Mittel für die Heilung von kebcr und NiercN'keiden, gastrischem Katarrh, nrd allen Kranklzeitcn des Ma gcns, chronischen Entzündungen der Lin aewcide, Diabetes, Fettleibigkeit, Gicht, Rheumatismus und Lzartleibigkeit. mm & MENDELS01I CO., Vlleinkge V"gntm. tltto Vork. kude des Jahrhunderts aufnehmen. Und so geht es durch die ganze lange Liste hindurch, auch alle kleinerenConfessionen eingerechnet! Die Christlichen Jungemänner - Vereine sind schon außerordentlich thätig und senden Unmüssen von Briefm um fwancielle Unterstützung nach allen Richtungen der Windrose. Für Wohlth'ätigkeits-Zwecke dürften 500 Millionen extra gefordert werden. 3ar manche , z unserer Mitbürger dürften, wenn sie glücklich sn das neue Jahrhundett'hineingesegelt'sind, sehr froh sein, daß dergleichen nur einmal in hundert -Jahren vorkommen kann! , . 1 i m m ' . ; ; Züyne-UnterlassungSsünden. i Zwei wichtige natürliche Vorrichtungen plaudert ein ärztlicher Zeitungscorrespondent scheinen bei uns immer mehr' zu den verlorenen Künsten zu gehören: nämlich daö Gehen und das Kauen. Der Rückschritt! in beiden Beziehungen ist der körperlichen Entwicklung mehr oder weniger nachtheilig und daher unter allen Umständen beklagenswerth. Für das Gehen indeß' findet sich noch bis zu einem geWissen Grade ein Ersatz in anderen Bewegungen, für dasKauen aber nicht. Und wahrscheinlich sind auch in anderer Hinsicht ,die Unterlassungssünden der Zähne ;; die verhängnißvolleren, wenngleich auch diejenigen der Füße nicht unterschätzt werden sollen. Unter früheren Menschengeschlechtern,.. resp, noch heute unter manchen unverdorbenen Naturvölkern, waren oder sind Mängel . der Zähne und d:r Kinnlade beinahe 'unbekannt, roährend ' sie bei'unö zu den gewöhnlich sten Dingen gehören. . Man hat die Schädel von? Tausenden von Indianern und vielen anderen sogenannten Urvölkern untersucht und keine einzige Unregelmäßigkeit der Kinnlade - oder der Zähne gefunden! .Letztere zeigen sich sämmtlich gesund und wohlgebildet. ?,Dafür lebten aber diese Menschen auch von Nahrungsmitteln, welche unbedingt vieles Kauen erforderten, wie Wurzeln, Kräutern, Maiskörnern und ungekochtem Fleisch; infolge - dessen waren die Muskeln der Kinnlade bei ihnen stets dicbt und hart, nter der besseren-.Classe des heutigen PubliZums 'indeß wird die Nahrung größ tentheilS derart gekocht, daß sie nur sehr wenig Kauen erfordert. Dazu kommt noch vielfach die unglückselige Geschäfts -Hast, in welcher wir sogar Beefsteaks 'und"Roastbees- unheimlich schnell -'"hinunterwürgen. . Während man von Geh-Faulheit gesprochen hat, kann man umgekehrt von GaumenHast sprechen. Jnsolge der Zähne-Un-terlassungssünden' nun sind die Mus.keln? schlaff geworden,' die Kinnladen schmächtig, resp, schwach, und die nothwendigen' natürlichen Processe fürrdie Befestigung der Muskeln .haben fast ganz aufgehört. " " ; Diese nächsten Folgen? Md ! aber no., daö Wenigste.-Es.-ist schon öfter betont worden, - daß ungefähr drei Viertel der- leidigen .Nationalkrankheit Dyspepsia ebenfalls auf diese Ursache -zurückgeführt werden müssen, und also indirect noch andere Leiden, sogar 'Gemüthskrankheiten! , Doch auch daö' ist' noch nicht AlleS. - Manche - mögeir überrascht sein, wenn sie hören, daß der frühzeitige Verfall der Zähne Uit sonst rückfichtsvoller Behandlung derselb'n und . Krankheiten ..des . Z a h n f l e i -s ch e ebenfalls durch diesen Mangel an genügender .Bethätigung der KauApparate verursacht werden ES ist dieS aber, eine zur Genüge festgestellte Thatsache In moderner Zelt benennt man ziemlich viele Krankheiten nach Personennamen. Und so.ist auch die Be zeichnung 'Rtgg'S Krankheit" für ein Leiden , ' de ÄahnfleischeS aufgekommen, welches Leiden von Tag zu Tag mehr, um sich-zu greifen scheint und beinahe ausschließlich durch Mangel an richtigem Kauen heryorgerusen wird.- " Wenn sich diese ZahnfleischKrankheit einstellt, so werden Zähne, die in sonstiger Beziehung ganz gesund und stark .sein mögen, locker 'in der Kinnlade, unv nach einiger Zeit läßt sich gar .nichts mehr für sie thun. Infolge ungenügender Bewegung wird oaS Blut, welches die inneren Knochens .deS. Zahnfleisch und die Zähne ernähren sollte,- wenig oder gar nicht - mehr nach diesen Theilen befördert," daher wird der Schmelz der Zähne immer schadhafter, und frühzeitiger Verfall muß folgen. Häufig kommt überdies die. mechanische Entwicklung der Kinnlade durch denselben Mangelan Bewegung in'S Stocken. Bor 25 Jahren legte 'man der Rigg's Krankheit, obwohl man sie kannte, wegen ihres seltenen Auftretens kaum irgendwelche Bedeutung bei, und heute wird! ihr mehr Sorge zugewendet, als dem unmittelbaren Zerfall der Zähne! -- Noch Manches ließe sich weiterhin darüber sagen; aber diese Zeilen dürften "genügen! ' einen ungefähren Begriff von dem vielseitigen Schaden zu geben. welcher durch jene Zähne-Un-terlassungssünden entsteht. ! x n v e r ni a tt v. l UN? Mam'a'haben Elöchen'vft eingeschärft,es solle -immer' recht artig 'sem,"!dänn würde der Storch ihm auch ein kleines Brüderchen bringen. Nach einige? Zeit treffen Zwillinge ein. Elöchen (PapaS langes Gesicht betrachtend): Papa, jetzt bin ich wohl zu artig gewe-len?l- . - -
Giri Herzog als Schauspieter.
x f - l.
Aus London wird geschrieben: Die Zeiten Shakespeares, wo der Schauspielecstand mißachtet und von der sogenannten besseren Gesellschaft ängstlich gemieden wurde, sind hierzulande wie in der übrigen civilisirten Welt längst vorüber; auf den Brettern, welche die Welt bedeuten, begegnen wir vielenAngehörigen der feineren Kreise; warum sollte nicht auch einmal ein Herzog sein Glück als Mime versuchen? Zwar mochte unsere Aristokratie es anfangs nicht glauben, daß einer der ihrigen es über sich gewinn: könnte, sich so der altererbten Standeswürde zu begeben, indeß das Gerücht,' das unter Verschweigung des Namens einen jungen Pair des geeinigten Königreichs als zukünftigen künasr txr dramatiscken Muse beeicknete. lautete immer bestimmter. !
biö es zur offenkundigen Wahrheit brannte aus. Von ZuHaltern überwurde: Der Herzog von Manchester fallen .und übel zugenchtet' wurde yehtzur Bühne. Viele Leute haben . Nachts inder Joachimstraße der'Krifirfi frfion ßohf karük awBron. minalschutzmann 'Strömvel. der den
waZ wohl den jungen Pair zu seinem ! n . ' . n "".ti r7 s.,.;v7..., aufsehenerregenden Entschlüsse bewo aen baben möchte. Will er. der in Liebhabertheatern mit schönem Erfolge aufgetreten ist, sei Talent weiterentwickeln und statt im politischen und
gesellschaftlichen Leben eine Rolle zu ' den Augen tyres beliebten vergiftet spielen, künstlerische Triumphe feiern? hat .sich, die 33 Jahre alte Modistin Ist er tixoa von Liebe zu einer hüb- Agnes Zeiske. Steinmetzstraße 23. schen Schauspielerin entbrannt, mit Nach emem- Streite mit ihrem Geliebder er nicht bloß Freude und Leid im 'ten, einem Agenten, erklärte sie. nicht . w v t.n. .
wirklichen Leben, sondern auch im Bühnenleben zu theilen bereit ist? Diese und ähnliche Fragen -sind in jüngster Zeit in der Londoner Gesellschaft vielfach erörtert worden, bis der Qeoa selbst eö offen auSsvrack. dak
er durch die neue Thätigkeit nichts An- Margarethe Hösel aus'der Wittstockerderes bezwecke, als seinen mißlichen !straße No. 24 in den Tod getrieben. Geldverhältnissen wieder aufzuhelfen. '.Sie war seit fünf Jahren von ihrem Liegt - denn etwas Schimpfliches - Manne, einem. Bautischler geschieden darin," meinte er, wenn unsereins !und ernährte sich durch Wäschenähen. Schauspieler wird? Mein Vermögen k Wegen Majestätsbeleidigungverurentspricht nicht der mir durch meine ! theilte die Strafkammer den Maurer Geburt auserlegten Repräsentation ; l Aug. Kemrich zu einem Jahre, die Zeizum Soldaten tauge ich nicht, auch ' tungsverkaufer Detlosfund Haase zu . . . ... . V . ' 7 ' t om i m e" te
mochte ich nicht in ein kaufmännisches Geschäft eintreten, wie es. Lord Wil uam Newill in semer Geldnoth gethn yat;'inem Heu glaube ich im Be
ui vwuu viiivtx ai l iitii. , v r. i (v rt e dann wS der Herzog aus den Sohns ?,n6?ffe! j'".8 h Snst aus von Henry Jrving hin. der Mvoka, Hofsech em. Der w die, Mauer war. aber vor zwei Jahren dem Bar. .'? JX&StiZ reauLebewohl sagte, um In die Schau., 5,:?S'b'gk'Leermig spieleilrupp? seinesValerZ einzutreten.? tS '? ,itJt"?i.SMfnl;u: Er schloß mit der für alle Patrioten folgt, s ,wr die Beute deZ beruhigenden Versicherun. daß er auf D'ebes gering. . m Thater hat man keines seiner Rechte l, Pair verzich..V'", ' m lnL',unnm ten und seinen Platz imOberhause ein. ' ' ! nahegelegene nehmen werde, so f, er dem Bater. iurBeguterung lande durch sein Anwesenheit nützlich ?!mtz gehörigen Lormerle. brannte sein könne? Soweit wäre Alle! gut Scheu weder. Eine Menge und schön, wenn nicht die - Schwie. WLW. germutter des Herzogs sein Planen ein energisches Veto entgegensetzte. N?Ä'vo ' j;. den Wiewohl durchaus nicht aus adeligem 'te T l T Geblüte - sie ist nämlich Amerikane. . .MJÄiMS' rin von Geburt und trug mk.!,k, sen. daß er auf der Stelle todt war.
in ni uci jciwuiiuiiuuii uiiv u i' ter den Bekannten eine mächtige Liga Kn zxutnr, W Qf vm jirjJtC4 W I den Schwiegersohn organisirt hat. Ob es dieser gelingt, den Herzog von seinem Boryaben abzubringen, wird die nächste Zeit lehren. Heiteres aus dem Gerlchrfaal. Eine originelle Gerichtsverhandlung fand dieser Tage bei dem Bezirksgericht in Reichenau in Böhmen statt. Ein dortiger ehrsamer Bürger Namens Peter Kapone legte sich eines Abends mit einem tüchtigen Affen" zu Bett. Als er Morgens mit schwerem Kopf auswachje, eilte er schleunigst zum Bezirksgericht und klagte ein Fräulein Boticka wegen Ehrenbeleidi gung ein, wobei er sich aus die Zeugenschaft des Gendarmen Ryback berief. Die Geklagte war sehr erstaunt, als sie die Vorladung erhielt, denn sie wußte sich nicht zu erinnern, daß sie der Ehre des Kapone irgendwie nahegetreten wäre. Sie konnte sogar nachweisen, daß sie an jenem Abend, wo sie das Delikt begangen haben soll, gar nicht mit Kapone zusammengekommen war. Aber auch der als Zeuge . vorgeführte Gendarm gab an, daß er von alledem nichts w?sse. Kapone erinnerte sich nun, daß daS Alles sich gar nicht wirklich abgespielt sondern daß er eS nur geträumt hatte, und zog, -da Niemand wegen solcher Ehrenbekeidigungen,. die im Traum begangen worden, , bestraft werden kann, die Klage zurück.' .-Da er die Gerichtskosten zu tragen hat. wird ihm.' dieser 'Traum wohl noch recht lange , in Erinnerung bleiben Vor Kurzem ereignete sich bei dein Schwurgericht in-Olmütz ein. curioser Fall: Eine . Schwurgerichtsverhandlung, die unmittelbar vor dem Ab schluß ftandkonnte nicht, heedet-wer-denz dcl eiw Geschworener? ! das , Weite 'gesucht atte.'7'DaZ Mährische Tagblatt berichlet darüber: 'Die' Schwurgerichtöverhandlung betraf eine EdrenbeleidigunAdurch die Presse. Die Geschworenen waren gegen.halb 6-Uhr ÄbendS aüs ' dem BerathungSzimmer gekorimen, -und eS sollte soeben von dem Obmann daS Verdick verkündigt werden, als einer -der Geschworenen. Leopold. Petrik, Kaufmann auS Prerau, den Vorsitzenden ersuchte, er möge ihn,einen .Augenblick' abtreten'' lassen. Der Lorsitzende willfahrte f dem Ansuchen gab jedoch' dem 'Geschworenen vorsichtSweZse , einen Amtödiene? iur Ueberwachung mit. Als, Beide jedoch längereFeit hindurch nicht im Schwuraerichtesaal'erschlkneÄvurde dieNachforschung nach ihrem'Qerbleiben eingeleitet. ? : Dcr erschien . plötzlich 1 der Amtsdiener und meldete, der Geschworene.sei spurlos verschwunden.,. Letz,kier Kehrte auch nicht! mehr ' zurück .und man vermuthile, da'er znnt Bahnhof geeilt sei, um den 6 Uhr Abends nach Prerau abgehenden Zug zur Heimreise zu denützen. Den Hut hatte der Ge schworen wahrscheinlich utu du? Nock ttrborz." . .
1 i rt MkJl .' . m K ... . lenoe, 7uns tten uer rzayienoe iaornr l - j . n -s t " . . v . a räum im 2. Stock des Quergebäudes . . . . Spldnamen Blauer Heinrich' tragt, tyt . ev.i i . i cs i m , . . u . h . I luic.injaici cnilllmcn unciiauni. . ThlerZarten erschossen hat sich der'Re merungsolatar - Heinrich Muoe, em Junggeselle' von 36 Jahren, der. in, der Spenerstraße . No.- 4 - wohnte. Bor anger icocn zu icnncn, uno youz cm Glas Wasser.. .In. dieses mischte sie blitzschnell Morphium und trank eS dann vor' den Augen des Geliebten aus. Krankheit und NahrungSsor-gen-haben die 33 Jahre alte Näherin ; I zonalen esangnlg. Provinz Oslpnußen. 'Allen steint EinEinbruch wurde in der biesiaen Synagoge verübt. Der r :n.:4,?v f.l.,)i ll Kun fcJ ml! . selber Gattm die goldene Hochzelt. ?rrvinz Westpreußen. D an zig. Der Senior unserer Turnerschaft, Ehrenmitglied und Ehrenpräses ' des hiesigen Turn- und Fechtvereins,' Rechnungsrath . und Hauptmann a. D. Pernin. ist in Heubude, wo er nach seiner Pensionirung seinen Wohnsitz genommen hatte, gestorben. Der Arbeiter-Invalide der kaiserlichen Werst Freundstück und dessen Frau begingen das 60jährige Ehe-' jubiläum. . I Hoppenbruch. Auf " dem Grundstück von Steinke brach Feuer aus, welches zwei Wohnhäuser und eine mit Stroh und Heu gefüllte Scheune in Asche legte. K a l d a u. Das 4jährige Söhnchen des Arbeiters Lüdtke, das mit Feuer gespielt hatte, erlitt lebensgefährliche Brandwunden. K a n i tz k e n. Scheune und Stall d:S Gastwirths und Besitzers ReHahn brannten nieder. Die ganze Ernte, viel todteS Inventar und zwei Kälber wurden ein Raub der Flammen. ' Konitz. Mit einem Jahre Gefängniß bestrafte der Gerichtshof den Schlächter und Arbeiter Theodor Freitag aus Abbau - Flötenftein wegen DiebstahlS. ' Provinz Pomnieru. Stettin. Der österreichisch -un-gärische Konsul in Stettin, Kaufmann Karl Meister, ist im 78. Lebensjahre gestorben. Großfeuer entstand in einem Gebäude, in welchem sich im ersten Stockwerke die Bautischlerei von Haustein und Vesper und in der zweiten Etage daS Comptoir und Lager der Farbenfabrik von Meyer und Co. befanden. " Daö Gebäude selbst blieb zum größten Theil erhalten, dagegen wurden daS Farbenlager' gänzlich und die Tischlerei theAweise zerstört. ; . BraunSforth. Baurath iR. Konrad . stürzte auf einem Ritt in der Nähe eineö Steinhaufens so unglücklich, .daß. ohnmächtig' m's ' hiesige Krankenhaus gebracht werden mugte, too er seinen Verletzungen erlag. ; Büro w. , Sein 60jähriges Meisterjubiläüm beging' Tischlermeister Jaß. . ' , . ;"- , ' ' rrrvi'vz Clklettvig'HolsteiN. Schl e SW i g. Im Alter. von 63 Jahren ist der SanitatSrath Dr. Hennigsen gestorben. - V l t o n a. Schauermann Scknoor. der auf einem .Scbiff im diesigen 5a. fen beschäftigt war. fiel über Bccd und , ertrank. Er war . verbeiratbet und Vater von ackt mindttiakri-n - e.
tzttropalllyeAUNojlylM fand man die Leiche der Ehefiau KnaaÄ. - ' i . . f rrorinz Brandmbura. . 23 j 1 Sn hu sen. Eine Feuersm s.. brunst entstand lN'. dem Gewese deS BerNn. Die go ldme . Hochzeü Zmermeisters Simon Ohlsen Daö ftierte der Klempnermelsttr Gottfrled Säude brannte bis auf d n Grund Rundorff, Loulsenstraße 50; daZ Ju- . . ' . belpaar wohnte 49; Jahre im Hause ' r.. c-ur des Frl. v. Schmeling, Louisenstraße WvlUZ Schlesien. . 47, welches kürzlich abgebrochen wurde. B r e s l a u. Bei einer Spazier. Der Verlagsbuchhändler und Chef- fahrt auf dem Velociped stürzte der redacteur'von Dies-Blatt gehört der hiesige Regierungspräsident v. Heyde Hausfrau-, Franz Nengbauer, ist nach brand und brach sich den rechten Oberkurzer Krankheit gestorben. Er war arm. Wegen Majestätsbeleidigung Mitinhaber der Verlagsfirma Frie- in zwei Fällen verurtheilte die Strafdrich Schirmer. Ein größeres Scha- . kammer den Arbeiter Christian Nanik denfeuer-entstand. in der Metallschlei- zu 9 Monaten Gefängniß. . " ferei der Aktiengesellschaft für Fabri- I ' B o g u r i tz. Mühlenbesitzer Jezuskation von Broncewaaren etc. vormals sek ließ sich eine Majestätsbeleidioung I. C. Spinn & (Sohn, Wasserthor- zu Schulden kommen. Er erhielt desstraße 9. Der die Schleiferei enthal- .halb ein halbes Jahr-Gefängniß.. , i. e" e . et .ic I . T1 rTN . ! . 3 ..IXiT! .
dern. Mehrere.Perfonen.überfielen .Hanau. Meaenuneraulcklicher NachtS den Cigarrenarbeiter. Repp und Eheverhaltnisse. hatte dieStöckmacherSbrachten ihm durch Schläge mit Knit-' ..ftcm Kopp ih;en Mann verlassen ünd teln lebensgefährliche Verletzungen bei. -ar 'ln'die Wöhnüihnr'-Eltern. e Aus dem dritten Stock eines Hauseö ebenfalls hier wohnen, zurückgekehrt. C. Tl. C . n.! l. v ÜffS f! (:Ynfr1l im Vnrnt
11 Ulk Uj tilllUbC iUj(C CCI ülCrjUqrige Wilhelm. RiechenS: er war sofort todt. Upentade. ftn einem Oatien
lvgau. urcq iiicgsijciuqiii jc.p rc.i.i.:& :n w. .s!.t
ches Erkenntniß ist der Secondelieutenant Arthur Stürmer vom'3. Posenscherr Infanterie - Regiment No. ?:L3 Hierselbst in Contumaciam für jahnenflüchtia erklärt, und mit einer Geldstrafe von. vrettaujenv. Tiaxi oelegr v cvrs rck.rv:..-3 i. m i ' m t Wft 1 looiocn. jujwiijc viiyuucii ktti, Petroleumlampe entstand :m Woyn hause deS Kaufmanns .Grotz. Feuer. Das - Gebäude - brannte größtentheilS . . i , c . weder. ..,, ;, f . : Provwz Posen. ! 'Bromberg. ' Von . einem. Straßenbahnwagen . überfahren, und getödtet. wurde der 10jährige Sohn desGlasermeisterö Baumgart. -'K ' :j F r a u st a d t. - Müllermeister Eduard Karl Schulz erhängte' sich, nachdem er sich- vorher die ..Pulsadern durchschnitten hatte. . Schwermuth in Folge andauernder Krankheit hat ihn zu dieser That getrieben. Auf eine 50jährige Amtsthätigkeit- kann dieser Tage Gerichtskassen - Rendant Loebel zurückblicken. . . . Kolmar. Leim Herablassen deS Dampffahrstuhles in der hiesigen Porzellanfabrik riß daS Seil, und der Fahrstuhl stürzte mit' 'dem : Arbeiter Schulz von dem obersten Stockwerk in die -Tiefe.' Bewußtlos wurde Schulz in das Johanniter Krankenhaus gebracht; an seinem Auskommen wird gezweifelt. : : PrÄwiCaÄe..' f Magdeburg.' Umsein Unterkommen zu erhalten, ' stieß ? der- .41 Jahre alte Schlosser Adolf , Schlottig, der sich auf derl Wanderschaft- befand, in einem Gasthaus eine Majestatsbeleidigung aus. Die Strafkammer erkannte gegen Schlottig auf ein Jahr Gefängniß.'' - Erfurt. Der früher in der Gewehrfabrik beschäftigte Arbeiter Pflug bat sich vergiftet. Gebese e. Als Abends der Post-' Kote Fischer nach Haus ging, wurde erauf der Straße von einem Manne angefallen und durch Messtrstiohe in .den Hals, in den Rücken . und in einen Arm schwer verletzt.' Der Attentäter, der Dienstknecht Albert Bcnnewitz, ist verhaftet und im Landgerichtsgefängniß ZU Erfurt untergebracht worden. Die rohe That gilt als ein Racheakt. Provinz Hannover. . , ' Hannovers ' Beim i Kohlentransport für die Ultramarinfabrik beschäftigt, stürzteder 58jährige Arbeiter Heinrich Hüper eine Treppe hinunter. . Er. zog sich eine Verletzung des Schädels zü. - Maurermeister. Heinrich Koch hat die Arbeiter Prinzhorn und Vringmann und den Klempner Gerns, angeblich weil diese ihn aüsgelacht haben, auf offener Straße über'fallen und mit einem Stocke mißhan delt. - Er muß diese Gewaltthat mit 8 Monaten Gefängniß büßen. . , .1 .Andreasberg. . Als der Hotelbesitzer .Tannhäuser vierDamen aich dem Marienstift, darunter die Oberin nach dem Bahnhof fahren-wollte fiel bei dem scharfen Fahren um eine Ecke der Kutschwagen um, wodurch sämmkliche Insassen, und auch Herr Tann Häuser selbst, schwere Verletzungen davon trugen. ! Burg wedelt' Feuer legte die Scheune und das Wohnhaus desHändlerS Louis Boyle in Asche. n ) Provinz Westfalen. i Münster. ' -Am ' Starrkrampf verschied' der Metzgermeifter Lödige. Derselbe hatte, sich.. vor einigen Tagen einen Nagel, in den Fuk. getretenDer .. Acierknecht Alb. Vaumhofer auS "nr jr r rv t rvn .! i' eeien, weicuer i eine Araul, Die ncago Gertrud Niewöhner, : erwürgt hatte, wurde zu 15 Jahren Zuchthaus. verurtheilt. : . -: . Dortmund. .Beim Brande eines Hofes , im benachbarten' Groppenbruch hat der Besitzer Jsbruch den Tod in den flammen gefunden, "-'i ijj Hag e n. Dasi hiesige Schwurßericht sprach -denzPostsekretär Vogt von der Anklage deö Mneids frei. j . Js er lohn. . Die ' . Papierfabrik der ' Gebrüder "Eb'binghäuS und' die umfangreichen Fabrikgebäude der Firma Fische? ' und' 'Grundmann - Nach f. sind total.durch Feuer zerstört worden. . .Provinz Mm.M.' Z -" irf -4 A1 I ? : Ka f fe l. . Der seit zwei Jahren . v . m.rf , i. ' . ' jfijt' n1 oon . .er erliner laalsanwaiozasl wegen ; bedeutender Unterschlagungen steckbrieflich' verfolgte Geschästödime? Lochau ist- in Melsungen ' verhastet worden.!" L : ru ::i F.r än.kfurt. DcZ. Schwu.rge-: richt verurtheilte.. .den . Goldarbeiter . ' l'i CV- '. n ' '., ej cihiiö; yiani.aua zgelioronn,.oeriq alS Anarchist bekennt, "wegen deS'am 11. Juni d. I.' verübten RaubanfalleSnufeineir' Geldbrieftr'ager zu x .zwölf' Jahren: Zuchthaus ?-, Dem Kauf' mann Mst. Heicke.. der einen.' in ,den ' "cm-i -.r-rr r' r lLiix. izLl Main.ge uucucu naoen mi eigenem ahr twm Tode deS'Ertrin-" Lebenöge 'kenSaere tet hat.: ist:die.?NtunsS medaille.-m .Bande verlieben werden. wwvjjfcfcfcfc4 . waren, drang Kopp in die Wohnung, packte seine Frau anr Halse und dc beitete sie mit Um Messer in Saat
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Adj curable dlsordcr ls needless bürden. All dlsorders arisinjr from ' Indigestioa are curable because thei cause can be cured to a certalaty.
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are not " guess-worlc " remedy. Thcy glre quick rellef. : The proof of this claim may be found in a single tabule. A sense of . rellef will be feit in tlie stomach as soon as the tabule brgins to dissolre. Every man employed indoors should carry a few ia his vest pocket. Every uomaa should keep them ia the heuse. Thcy are composed of the very tnedicines your physician would prescribe were he called oa to treat yoa for dyspepsia or anjr maaner of stomach, liver or intesdual troubles.
.'LAXm-U; NSKURItRCN VWiTOPrüNO i .ryvi.vc i. 4?; l -
sträubender Weife'.' Sr stach oer Frau ein Auge aus; das Gesicht, wohin vornehmlich die Stiche . gerichtet, waren, zählte gegen vierzehn Wunden. Der Ehemann suchte nach vollbrachter That daö Weite, wurde aber bald verhaftet. : MitleldeutfcbL Staaltu. i - . ' Eisfeld. ; Hier und in der Umgegend sind auf Anordnung des Landrathes über. 700 durch einen Rumrnelsburger Händler eingeführte Gänse wegen' Ausbruches der Geflügelcholera getödtet worden.' G o t h a. Auf einem Neubau in Dorotheenstraße. stürzte, der .dort be schäftigte Töpfer Herzog, vom vierten Stock' in das Parterre ' herab, schlug auf' eine Steinfließe auf und spaltete sich hierbei die Hirnschale, sodaß .der Tod nach einer halben Stunde eintrat. Die dem ' Fleischermeister , Ernst Kestner gehörige, in der Eisenacherstraße gelegene Scheunenebst den 'daran liegenden - Stallungen brannte vollständig nieder. . H eu cke w a l d e. : Eine v Diebesbande wurde hier ,- festgenommen und nach Gera, transportirt. Zu derselben gehören '.der' Handarbeiter ' Kramer, dessen Söhn und der Handarbeiter Eisenschmidt, sämmtlich auö dem Orte Giebelroth, stammende , , , i Kertschü tz. Lei einem Schadenfeuer verbrannte der '14jährige Sohneö HauSbesikerö Kresse, als er in den Stall eindrang," 'um ' däs Schwein zu retten. - ; i - :. z ..- . s:.Ko.stri.d.. ?Der Reisende Alberto Lichtenfelö auS.Golha,. welcher einige Tage in einem .hlestgen Hotel mit der Modistin Panchel-- auS'Jchteröhausen logirt hatten gab luö Liebesgram auf die!Pampel!Und sich .mehrere Schüsse ab. Leide wurden-noch lebend in daö Krankenhaus geschafft. J I ' Mein in gen. Ein tragisches Geschick har die Familie deS Weißderberö Htmann - betroffen.'. , Nachoem vor einigen Jahren -ein fünfjähriger Knabe durch Ertrinke den Äod. ge funden, hatte, fielen jetzt im' Laufe einer Woche 4 Kinder Im Alter von 4 bis!l2 Jahren der'Divhtheritiö .'zum.Opfer. Die.Hartrnannschen.Eheleute wohnen in einem rsolrrt gelegenen HauS äußerhalb' der.Stadt. , " " 7'' . ' . . i ' i . ' . .'j :- (3 1. uokMiu'y " im i: ;:WW,:,..,,,:,i iStHru . Bei einem Pferderennen stürzt Meconde . '.Lieutenant Frh'r. v,; Dungem und trug eine ' schwere-G:-' hirn'erschÄtterung und -'eine Luntencmetschuna davon.- ' Der Schmbe? Blase der. dem Notar. Dr.. Flosser mit. 9900 U durchgegangen war, wurde durch Zusall veryastet. jzx hatte j stcy eme.n Rausch angetrunken und machtetn einer Wirthschaft' solchen Ssandal,daß l vie Polizei einschreiten, mußte.. Für 400 Mk. foll er emer luftigen -Ge-sellschaft Champagner .spendirt haben. Man fand ,bei )hm.'nicht ' mehr ,ganz 2QWsmVx- ' '--H.:-? ir i ? w u sin c iii ynt tmtmjunja.uc Von Schwermuth stürzte sich eine Frau Sommerkorn auS einem Fenster der ersten Etage deS städtischen Kranken , hauseS und erlitt so schwere Lerletzune. dak fte sofort karb, i
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?!ng Fswzm T:&.--Z:' !M:W ?C y:jf ; ' -r - V i:; -- md. ÄiiViri--.'.. " W ! wm ; ) ist die ter:? Linie nach G l5l I G A G . Vier Züge! .rkak?,n annft 7 00m 11 68m 8 85in 1165 Haitis Knlaaft t atteaga (ISnaCTt 5 55stbeno 8 40 Mb 7SSM Aslat treffen fcter ein S 8 50Vm 7 55 'Hm öuanTtiren 8ter n.... j 4 87m Täglich auSge Sonntags. Die eueken verdefferten Oestibuis Wsgsn, Wöngner öchlnfrvsgen cIcgoKtr tyaxlox Wagen und Eßvagen. Lokalrchlafwage i Jndtanapolt ftrbt u L M Sbend bereir, erläßr Edtcago 45 ??oraenk. Sann jede' Zeit nach S L0 Abends bttützt werden. Ticket.Osffces West Wasdtnoton traft. Union Bahnhof,. V!eaSu, letti be abnyoj und 25 ttrafei. ttrankJ. Stee!, enl Wfrt. W.H.McDoel $icr$rfi? vd OnC. Eba. H. ockmeil. fPoWanaote. e. S. Han ler, Ä:tst Psff. nl. VRdt. 4 Koute. 6 Jiigk nach Shelbyville, Greenstiirg, und Dili2ii.ßiI anim5a"QiL 145 vorm tägi'ch : 415 form, tä VA; 1 00 vorm mit uncme o n Sonntag : lOMöoTtn. mit ahme 00 Sonntag; Rachm. taglta,: ? acbm tagitch. - Verbtnrung i Unien Bahnhof mit Q.& C , L &N., ' B. &. O. S.W. und O.öe O. ach alle Nichtnvgen - südlich, süröstlich und östlich. ' Gchaage.- vaOt ?sh gto an btm tSaltck um . lvm. abfahrenden ug ttür Tickt, und voe Vut'unfl jp'ecb' rnn vor tn der ta Ticket Office, Nr. 1 OK Waihinglo Ktrabe ud Union Bahnhof. H. M. Bronson.. 0. 5. CinciNttatl Zügc ! ; . C. H. & 0. R, R, Abfahrt.. Indianapolis dfahrt U58m , 8058m , io 458m . ,45m ' ' , 4 4SM . 1 oom Ankunft? . Cineinnati nkunft 7 8N?M . 11 m JJ5m m OOttm . 7 46m 10 50n ' Dayton Züge. C. H. ä? D. N. R. Abfahrt Ankunft Indianapolis Dayton bfahnSl nkunft ,i2"S . ttsiim m .45 , 8ai iSm . 7 ' " ' 0vm m 11 lm Toledos Detroit Züge. C. H. & D. R. R, Abfahrt Ankunft Ankunft Jnd'pls : Toledo : Detroit fahrt nk'tt 4rn nk'ft4N'?m .f00m 4 09 8m , 15vm ) nlaenommen Sonntag. ' ' Jitfct-f ffiffn Union fotlnn nd Noj6 Qeft Washington OtraßeEck Meridian. m - , j ' - V' J '-,- tf'''. ' nVM.NlfKrliMRfiut.ki 0 4 m lmTnjJ.Ym rrk frlii.knf, yom m; mo k. m kk, bt , tach fm qutrkiy kow u rum tmm (in 1 rtar at tk ut, i4 mott ram r oo. Vvtk Hl, ail . Ja an i Aniark, jro mim, at ku a. fiw all Tr tlwr umrm arnnanta al i. wywcriMr. R (tan ou, frmlfhn arytklna. CAS1LT, BFEkDiLT I.it.4 tU work. AU I ncw. brcal iv ItLt. . ÄKTICUbA TtLK.. OnaiuMd
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