Indiana Tribüne, Volume 22, Number 71, Indianapolis, Marion County, 29 November 1898 — Page 3
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Die schöne Helena. Roman von Alexander Baron von Robert?. (ffortjetzung.) Jetzt schnell über die Strabe HingeHuscht gleich verschlang sie die tiefschwarze Nacht, die in der engen Gasse zwischen den beiden Schuppen lagerte. Eiskalt Hauchte ihr hier der Wind wie in einem Schlot entgegen, und als gelte es gegen eine körperliche Macht anzu kämpfen, drang sie mühsam gegen die Thüre der Montirungskammer vor, die am Ende der schmalen Gasse im Mondschein leuchtete. Hochathmend, wie nach einer großen Anstregung, stand sie vor der Thür, die Augen stin auf die winzige schwarze Oeffnung des Schlüsselloches gerichtet. Auch da drinnen im Schippen ru morten allerlei gespenstische Laute wohl der Wind, der sich durch ein paar Spalten der leichtqezimmerten Holz wände hindurchzwängte doch klang es wie menschliches Stöhnen und Seufzen jetzt winselte es deutlich. Und es schien ihr. als wäre dasSchlüsselloch der Mund, der ihr all' die unheimlichen Laute zuraunte ja, sie fühlte den Hauch dieses Raunens. Jetzt wurden von der Wallstraße her Tritte hörbar. Sosort flüchtete sie um die Ecke deZ Schuppens, hinter dem zerfallenen Lattenwerk der Laube Schutz suchend. Und dort hielt sie und lauschte. Es war die Ablösung für den Posten. Mt Ablösung vor!" dröhnte es laut, mit dem dumpfenKlirren der salutirenden G'wrhre. Gleich darauf schallten dic Tritte wieder näher, von dienstwidrigem Geplauder ht gleitet. Sie wartete, bis die Tritte völlig in der Ferne verschwunden waren. Vor ihr lag die Oede des vom bleichen Mondlicht bedeckten Bastionshofes. Und sie gedachte der sonnigen Som mertage, da sich das summende V!enenVolk über dem würzig dustenden Blumenwerk wogte und das herzerquickende Jauchzen ihres kleinen Knaben dort im hohen Grase daZ Echo der Wallhü gel zu so fröhlichem Leben weckte. Doch es ist jetzt keine Aeit sllr Thränen und Ltückwältsaedanken! ' Sie hatte sich wie körperlich loöge rissen von diesen wehmüthigen Erin nerungen; jetzt hatte sie das Schloß geöffnet und stand im Innern deSSchuppens. DaZ heftige Girren des schad haften Dachbleches deckte daö Geräusch der Zhür. Hier innen dämmerte es bläulich; der eine Laden war nicht befestigt, langsam, leise ächzend schwankte er auf und zu, die Dämmerung abwechselnd vertiefend und erhellend. Ueberall von den Wänden schimmerten die Lichtkanten der Metallbeschläge; sie konnte Alles ganz deutlich unterscheiden, selbst die Täfelchen an den Kleiderstapeln. Vorsichtig, auf den Fußspitzen, tastete sie weiter, jetzt hielt sie wieder an der einen Wand raschelte und knisierte es ein ganz seltsamer Gedanke durchrieselte sie wie ein Schauer: ob vielleicht das Schicksal ihr zuvorgelomwen, ob es barmherzig gewesen, und der Zusall in Gestalt eines glühenden Tabakkornes, daS der Pfeife eines Sol daten heute Nachmittag entfallen, das Werk statt ihrer vollführt hatte? Mit gierigem Athemzug roch sie es war doch Brmzliches in der Luft! Dann hörte sie seine Pfötchen unter den hohlen Dielen, ein dünnes Pfeifen ließ sich vernehmen ah, es waren ja nur die Mäuse, die das Rascheln und Knistern soeben verursacht! Dort auf dem Tische leuchtete das große weiße Viereck des aufgeschlagen nen Kammerbuches; in der Ecke, an der Trennungswand schimmerten die Werghausen. Schon hatte sie das Buch ergrisfen, um es auf den Hausen hinzulegen, damit eS am ersten von den Flammen erfaßt würde gleich ließ sie es wieder auf den Tisch gleiten: wenn die That nur halb gelange und das Werg nicht helles Feuer finge, so könnte man das Buch dort finden! , Ah, die Flammen werden sich schzn' dehnen und recken und das Buch ergreisen, sie werden eö mit ihren gierigen Armen schon ersticken nur Gedulo bald ist der entsetzliche Schandfleck mit dem Rauch verflogen! Ihre zitternde. Hand wühlte in der Tasche naaz der, Streichholzdose, die sie doch gewiß vorhin eingesteckt oder nur wollen? nein, da ist sie! ' ; Plötzlich heulte ein Windstoß daher und der Laden schlug donnernd in den Rahmen, es war, als zitterte der ganze Schuppen. Alle Lichtkanten auSge, löscht, nichts als die grabdunkle. Nacht; sie selbst bebte an allen Gliedern, aus wett aufgerissenen Augen stierte sie in das entsetzliche Dunkel hinein. j Plötzlich . glühte etwas auf dem Tisch, dort an der Stelle, wo das Buch lag. Ein runder, matt phosphorisch schillernder Punkt, der sie anglotzt. Ist es der Schandfleck im Buch, der zu ei-nem-Auge geworden? Ist sie bei Sinnen? Heilige Mutter Gottes, was ist denn das für ein Auge? Licht! Licht! ... Sie riß die Schachtel auf und strich mit zitternder Hand ein Hölzchen an, zwei drei endlich zischelte die blaue Flamme. Auf dem Kammerbuch stand Mamsell, die Pfoten lang aufgestemmt, mit gekrümmtem Buckel, das Maul zum Miauen geöffnet, und ihr einziges Auge stierte sie an.- grünlich, mit dem ovalen dunklen Schlitz der Pupille. ! Was, Du hier, Mamsell?- : Sie will keinen Zeugen! Sie braucht keinen Zeugen! Selbst nicht die Kake da! Eme Wuth ergrisf sie gegen das Thier: Willst Du fort Biest! kreischte sie. Und daö Thier hatte bis dahin nur Schmeichelnamen von ihr gehört; war eL doch Franzchens Liebling gewesen. . Jetzt löschte die Flamme wieder aus. und daö glimmende Stengelchen fiel zu Boden. Gleich in der Dunkelheit war das phosphorisch leuchtende Auge wieder da, das sie so gespenstisch an stierte. , . . Trufel. will daS dumme Thier sie a,
I ihrem vryaven ytttvern? ütfeg damit! In einem blinden -Zornanfall I fuhr sie gegen 'den leuchtenden' Punkt, packte die Katze mit den Händen und
schleuderte sie mit aller Macht weithin auf den Boden. Ein jämmerliches Klagegeschrei gellte durch den. Raum.. Eine kurze Weile stand sie regungslos da, wie gelähmt von den entsetzlichen Tönen. DaS Thier wird noch die ganzeGegend alarmiren mit seinem Geschrei hätte sie es doch gleich erwürgt ! Aus! Es ist keine Zeit zu verlieren! Rasch zündete sie ein neueS StreichHölzchen anfiel in die Knie, wühlte in dem Werg jetzt knisterte das fettige Zeug flackernder Schein der aufzischelnden Flamme huschte durch den Raum aus einer Ecke hinter einem der Kleiderstapel her kam das Winseln der verwundeten Katze. Ein Entsetzen durchschauerte sie. sie taumelte empor, wankend und tastend' wie ein Schwertrunkener stürzte sie da von. Sechzehntes Kapitel. Weißt Du noch, damals ? Wird sie kommen? Mit keinem Blick, mit keinem Zucken einer Miene hatte Lena ja gesagt, als sie dort auf der Köbesburg vor seinem Drängen davonhuschte. Funk hatte, sich längst vor Acht auf dem Kurtinenweg zwischen den beiden Bastionen eingefuaden, um sie hier zu erwartend denn daS Pulvermagazin, daö er ursprünglich als Ort des Rendezvous vorgeschlagen, war des Postens wegen und zumal bei der Mondhelle doch nicht geheuer. Auf- ' l !- e , V gercgi eme er orooen aur vem auaana m. uns yer. zwt en , ven schwarzen Ahornstämmen, die den v teren Wallrand bestanden, nach ihr ausspähend Wenn sie' kommt, so be deutet daZ Trmmph für ihn es oedeutet Rache aber das Gefühl der Rache würde gewiß von dem leidenschastlichen Jauchzen seines Herzens übertönt werden!.. Soll sie gehen? Den ganzen Tag schwankte sie mit dem Entschluß. Es muß sem sie will Klarheit haben. ob der Feldwebel zu retten oder nicht! Und wenn wirklich daS. Funkchen der Zauberkünstler ist, für den er sich ausgibt, so soll, er diesmal sein Meisterstuck loslassen! Man muß ihn überZaubern! Der Zweck heiligt das Mittel! Bah, was für ein Verbrechen! Dann dachte sie wieder an die alten selten und die iünasten Qualen, die ihr Herz in dem Ban?le seiner verhängNißvollen Nähe erduldet, und ihr ward bange. Bah, sie fürchtet sich doch nicht i . t - . r r t erwa vor iym ooer gar vor )q selber? Die schöne Helena! Hubert hatte sich den Tag über mürrisch herumgedrückt im Kampfe mit semem körperlichen Jammer den er nicht zugestehen wollte; man sah es ihm an, wie seine Gedanken in dem 1 , S grauen leno wühlten. Äver . ie:n Wort der Verwünschung oder der Klage heute. Sie war sanft gegen ihn. er wehrte stumm ihre, Annäherung ab. Sie konnte es zuletzt nicht mehr ansehen. Wart', ich hels' Dir!- rief sie in sich hinein und beschloß hinzugehen. Sie schützte eine Besorgung vor. Er werde sich 'derweilen schlafen len. knurrte er schlafen sei das Beste es gäbe freilich noch Besseres . . . Sie hielt vor dem Spiegel, um ihr bordeauxbraunes Kapothütchen, das sie so reizend kleidete, zurechtzusetzen. Was, sie will doch keine Eroberung ma chen? Deswegen geht sie doch nicht hin! Weg damit! Gleich nahm sie das Hütchen vom Kopf und legte eine duftig weiße Wollenkapu.e an, die ihr dunkles Gesicht erst recht verlockend umrahmte. Was konnte sie für ihr Aussehen? Endlich sah Funk sie kommen; sie schien wie in Hast und Angst, gleich einem ausgescheuchten Vogel daherzufliegen. Er stürzte die Böschung herab auf den hellbeschienenen Weg. . Um Gottes willen, ich hab' Sie nur aus Zufall getroffen " xv. sie ihm athemloS entgegen. ' Er schlägt mich todt!--Nun. nun, er wird nicht gleich zum Todtschlagen gehören Zwei: Ei-' ner, der still hält Schönen guten Abend übrigens!- Und in seiner ge-j wandten Schweren'ötermanier machte! er ein halb ironisches Kompliment. j Ich dächt', wir sagten uns zum wenigsten guten Abend, Len'! Du bist gelaufen?- - ! Um Gottes willen Du! Nicht Du. ich bitt' Dich!- flehte sie. und sit schrak fast zurück vor dem lüstern ver liebten Lächeln, mit dem er sich an ihrem vom Monde erleuchteten Ge. sichtchen weidete. . Mir recht!- warf er nachlässig hin! Also Sie- und gnädige Frau.? Darf ich Ihnen den Arm reichen, Frau Sergeant?-, Ich mein', waS wir zu sagen hatten, daS ginge auch ohne einzuhenkeln,? wehrte sie. Puh, die Beleuchtung! Warum hast Du die Eztralamp' da droben anzünden lassen?- ? Der Scherz kam etwas gezwungen heraus.- - - ' '-' '- i Man könnt' eine Stecknadel sin den,- fuhr sie fort. Und sie wies auf den Weg vor ihnen, der weiß erglänzt. Na, die Mauer da hat doch kirnt Augen seit wann bist Du denn so ängstlich?Komm, wir wollen da hinauf!" ! Sie wies auf den Wallaanz, - n man sich hinter den dicken Ahornstammen verbergen könnte, wenn Jemand käme. ' Mirrecht!- . . 1 . Gleich beimBetreten des nur mannSbreiten Pfades stolperte sie. er reichte ihr die Hand, um st: herauszuziehen. Vorspann! Jüh!- rief er fcrntV Pscht! ' Mach doch kein so Spelta kel!- Wieder war die Angst von vorhin da. Wenn es Jemand hortlOben hielt n ihre Hand noch in der seinen und seine Augen, ' seine' gefährlichen Augen, die sich in 'die' ihren zu bohren versuchten. Sm sich los und stürmte mit ein paar Schritten die Böschung zur Geschlltzbank hinan,' von wo sie über die Wallirone schaute. V je r i u . r i. . -J i
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Da? Vorland vNlchwamm iii einem magischen, silbern glänzenden Dämmerlicht; hie und da gleißten "die Flächen von Schieferdächern herüber; dort wälzte sich die weiße Schlange eines Lokomotivdampses durch den Silberdunst, doch das Wehen deZ Windes, der über die Ebene hinfegte, verschlang das Geräusch der Räder. Die schwarzen Vaummassen der Glacispflanzungbewegten sich schwaukendmit ungeheurem Rauschen. Er stand neben ihr. Jömmich, Du hast recht!" sagte er ironisch nickend. Ganz leise legte er den Arm um ihre Taille. - - Plötzlich fuhr sie herum: Wenn Du die Dummereien nicht läßt, Fünkch.n, so .so - Sie stand da, die flache Hand drohend ausgestreckt, wie zu einer Ohrfeige ausholend, und ,hre Augen blitzten iyn an. Du weißt, ich mach' kurzen Prozeß. Du wärst der erste nicht ! ; Er lachte, reckte sein Antlitz dicht bis zu dem ihren: Hier, man muß gegen Damen gefällig fein! Hau zu!'toie lachte ebenfalls und lieh die Hand sinken Gleich aber ward sie sich wieder bewußt, weshalb sie gekommen. ; Ich hab' nit viel Zeit. Lassen wir den Schnickschnack! Komm, reden wir wie zwei Landsleut'!'.We es der gnädigen Frau gefällig! Hast Du Nachricht von Haus?--1 Na. überhaupt, nix mehr, von der Duzerei. Was fällt Ihnen ein? Ach so! Wie die gnädige Frau U fehlen! Ich mein', das Duzen siel Ihnen schwerer, als Dir ' das Siezen. Aber mir recht! Also Sie!--, Ich hatte gestern, einen Brief auS Poll.- - begann sie. als sie auf dem Wallgang daherschlenderten Weißt Du wissen Sie schonHerr Funk, daß Wenders Milla todt ist? Sie hat doch vor einem Jahr geheirathet. und ihre Schwester,, die. Stien, starb doch erst vorigen Herbst.- ; .O - ein wirklicher Ton d:s Beileids entfuhr ihm, denn Binders M.lla war ihr gemeinsamer Spielkamerad gewesen. . ' i Damit waren sie wieder im Bann der Heimath. Zuerst, wie es ihrer Mutter ginge? I ,O, passabel,- und Lena seufzte sie hatte zu Kaisers Geburtstag kom men sollen, aber es war besser, sie blieb weg seinetwegen! i Sie sprach von Hubert nur mit er.Wie es denn seinen Eltern ginge? l O, gut doch zuckte er mit der Schulter, und das Gut- kam so klein heraus. Nach einer Pause berichtete er, daß sie ihr HauS verkauft und von Poll weggezogen waren. ök hatte schon davon gehört. Und er begznn nun. ihr sein Herz auszuschütten. Seine Familie ginge immer mehr zurück ich hätte wohl was andres thun sollen, als Soldat. spielen!- Es war eine Anklage gegen "sich selbst, daß er so ohnmächtig war, den Aersau der $a milie aufzuhalten. Eine Pause. Dann, um den dllsteren Ton zu bannen, der ge.-viß nicht hierher gehörte, brachte er etwas Lustlg:s aus's Tapet.' Weißt Du schcn. der alte Touwurs-Neres hat geira-thet.-Nicht möglich!- rief sie mit aufgehelltem Antlitz. Er war der Pächter der"Poller Ponte, ein drolliger, knorriger Kauz, der das Wetter für die Umgegend machte und seiner sranz'ösi schen Brocken wegen, die er aus der rheinischen Franzosenznt bewabrte, den obigen Beinamen trug. Der häß liche, eingehutzelte Mann hatte wahrhastig ein junges, , neunzehnjährig Ding geh:irathet. Sie- fuhr jeden Taz zweimal mit der Ponte daher!- erläuterte Funl. Beide lachten sie- wie war es möglich!' Gott, was hatten sie den zappligen Kerl, der gleich vor Zorn sprühte, gehänselt und bis aus's Blut gepeinigt Hundertmal hatte er ihnen gedroht, de nichtsnutzige Brüt in den Rh:in zu wersen. Und daS gab den Ausging zu andern - Erinnerungen. Weißt Du ncch,damals weißt- Du noch, dc. und da . . .DaS vertrauliche Duschlüpfte immer wieder in das Ge spräch. Sie überboten sich in der Aufsührung all' ' der Streiche - und Abenteuer, die sie beide Wildfange, zusammen ausgelührt. Ach ja, damals . . . entsuhr eS ihr plötzlich mit einem tiefen Seufzer. Si: waren am Ende der Kurtlne angelangt. Unten lag in der bleichen Helle der Bastionöhof mit seinen Schuppen. Der Anblick der letzteren schien die jung: Frau plötzlichen den häßlichen Alltag zurückzureißenz.dort war auch die Tra verse. an deren Böschung Hubert ihr den Zusammenstürz ihrer Hoffnungen mitgetheilt. "Gerade cfet 30p ein Wolkenballen über den Mond hin dunkelgrau, mit hellen Rändern, ein fahler, unheimlich gefärbter Schatten verzehrte die Lichtslächen. und all' der fröhliche Glanz, der' aus ihrer gemeinsamen Kinderzeit heraufleuchtete, schien plötzlich wie mit brutaler Hand hiniveggewischt. . (Fortsetzung folgt.) un ' öuppen-Linoe, (Ein r,rttvn Origillal). Zu dr interessantesten Berliner Originalen aebörte der: im Mätt 1833 gestorbene mechanische' Künstler-. JuIms Ltnoet mnbm ltt der lebte uno beste' Puppenspieler zu' Grabe getragen. Wo r-iminer in' seinem' . eigenartige Waaen anaekabren karrr. 'versammelte sich-dle Kinderroelt mil dem Geschrei: ' "" l 9.1 ', ff 1 . Iii m . . . P uinoe, moe !sl oal- .'. us -war jur die Kleinenein eberr so billiges,, wie unterhaltendes Schauspiel, die in offenen KsrbeN' befindlichen' .Puppen (sie hatten Linf LängpMr 56' Centimeter) ausladen' )u sthen.i. Seinem Freunde gestattete kr eei dfr Ausschiffung gerne einen Einblick. Da lagen in beneidenLwerther Harmonie;'. Kaiser.: Minister, Priester. Räuber Prinzessinnen, Soldäten. Edeldame Fürsten.' Rathsdiene?' Uni Polizisten,: letztere, sahen meistenS' . etwas wemgegriffm-auS töohl eine 1?olce der : v dem ünaukbZrliöen
Kämpfen mil Menschen 'ukd' Teüseln erlittenen Niederlagen. Man sah ferner: Unholde. Drachen, Kobolde, Mondkälber, dazu in' großer Zahl Bären, wilde Schweine, Eulen und jene undefinirbaren, in Zauber- und Spukgeschichten auftretenden'haarigen form-
losen Wesen, die m kein naturgeschlchtliches System unterzubringen waren. Wie strahlten Lindeö Augen, wenn er sein Ensemble- musterte, da gab es keine plötzlich erkrankten Primadonnen, zu ungelegener Zeit heiser gewordenen Tenöre, keinen mit Vorschuß durchgebrannten Intriganten oder verschnupften Dirigenten, rothe Zettel und Aenderung des Spielplans waren unbekannt. Zu den stets enthusiastisch begrüßten Mimen gehörte Kaspar" er war ein Kunstwerk; wahrend alle übrigen Puppen mittels ihrer fünf Schnüre Kopf-, Fuß- und Handbewegungen machen konnten, hatte dieser Komiker zweiFäden mehr und verstand sich auf Eomplimente- und das bei den Berlinern so beliebte Augenklappern. Große Mannichfaltigkei entwickelte Linde Coulissen und Dekorationen. Die einzelnen Stücke trugen dieBezeichnung: Höhle-. Rittersaal-, Wald-, Kirchhof-, Prachtzimmer-, Bauernstube-, Garten Thebens-, Hunqerthurm- etc. In kurzer Zeit war die Bühne aufgeschlagen, sie hatte den Vorzug, daß sie, wie Linde bekannt machte, in jedem geräumigen Zimmer ohne Beschädigung der Wände und Fußböden- stehen konnte. Dieser Umstand kam der Volksthümlichkeit Lindes sehr zu statten, er spielte am Hofe des Kronprinzen (Kaiser Friedrichs) vor einem Parkett von kleinen Prinzen und Prinzessinnen, seine Bühne war heimisch , in den größeren Bier-Etablissementö, Sommergärten und bedeutenderen Restaurants der Stadt und Umgegend, man holte ihn zu Familienfestlichkeiten in die reicher. Häuser des Westens, ja ernst-wissen-schaftliche Vereine luden ihn bei besonderen Veranlassungen ein, um sich an seinem Humor zu ergötzen. . Ich hatte die Freude, zu Julius Linde in nahen persönlichen Beziehungen zu stehen, außer einigen pensionirten" Puppen schenkte er mir in ei ntz fröhlichen Stunde verschiedene Erinnerungen an sein künstlerisches Wir ken. Linde war ein wirkliches Genie, sein Wahlspruch lautete: Ick mache ''.-'5 sub:i". ehv$e Helferin au ':x vi. ü'ine war seine tüchtige Frau itaulins, sonst verewigte er in seiner Person: Schauspieler. Sänger. Director. Regisseur, Jnspicient, Theaterdichter. Comvonist. Musiker. Maler. Garderobier, Friseur und Drucker. Vor mir liegt eine Sammlung Lindescher Theaterzettel; alle in den Jahren 1830 1880 in Berlin gegebenen zugkräfiiaen Schauspiele. Opern. Possen, Märchenspiele u. f. w. verarbeitete Lmde für sernc Buhne, geschichtliche Momente fürstliche Trauungen, Hoffestlichkeiten, und die Kriege von 1864. 1&G6 und 1870-71 gaben ihm Veranlassung zu patriotischen Vorstellungen. Ion dem nachgebildeten feierlicher. Zmzuz der Prinzessin Auguste Vito.!a. dcr jeiaen Kaiserin, rühmte Lin. )e,'daß man sich das seltene Schauspie' )ei ihm ohne Drängen. Stößen unZ Frieren mit warmen Fülzen vergegen wärtigm könne.- Die Z:ttel verkün den: Die Afrikanerin, große parodi stische Oper von Beiermeer und verbes sertem Text von Bullrichsalz.- Persc. nen: Fatzke de Gamel, ein weltumschif' fender Entdeckungsreisender für daö Haus Pedro, Selika, eine vermittels brauner Fettschminke ins Afrikanische übersetzte Berliner Biermamsell. Tristan und Isolde- von Richard Stellmacher; der Rattenfänger von Hamein" in 13 Bildern, darunter war besonders Nr. 9. der Rattenauszug, berühmt, wo die grauen Nager schockweise unter anfeuernden Zurufen deö PublikumS lange Zeit auf der Bühne hin und her rutschten, um schließlich unter höllischem Spektakel in einem großen Loche der weltbedeutenden Bretter zu verschwinden. Im Don Juan- tritt der Comthur alö geiziger, hölzerner Steuererheberauf, der Träger der Titelrolle ist ein polizeiwidriges Subject-, unter den übrigen Personen findet sich auch Clausing. ein in der Wildniß wohnender Eremit ohne Weißbier-, aufgeführt. Einen gewissen literarischen Werth hatte Faust-, er wurde nach alten, noch von Vater Linde stammen den., ungeschriebenen Ueberlieferungen gespielt und erfreute trotz der unvermeidlichen.Prügeleien zwischen Mephisto und Kaspar durch mancherlei Goethesche Anklänge. . - .. i Beliebt waren Der geschundene Raubritter- oder DaS gebrateneMen-schenherz-oder Liebe und Menschen-fraß-und der Bayerische Hiesel-, allerliebstes Berliner Volksfchaufviel mit Schlacht. Kampf, Gefecht und Gesangen.? - Unter, den Märchenvorsteljungen glänzten besonders Schnee-vittchen-mit dem Fürsten Schautiuö und Die sieben Raben- in fchauerlichen Akten und 25 Bildern; daS letzte davon enthält die etwas grammatisch verrenkte Moral: DaS Laster die Strafe, der Tugend dem Lohne?.. WaS Linde auS der Walküre- machte, läßt sich kaum ahnen; dieser Oper, wie in dielen anderen Dren und Possen wandte der scklaue 5luliuS eine von Theaterdirectoren gewiß mit Neid w staunte Praxis an, eö heißt auf den Zetteln: Götter. Walküre. Feüergeister, Gnomen.' Nibelungen, mageres Volk, verhungerte ' Bauern. Ritter, Knappen. Schiffsvolk Soldaten. Waldbewohner. Schweine, Rehe, Hasen.' Füchse und Dachse treten, umen ' OSönbe'it sivt im DUU Reine Olut bedeutet ine Haut. Ohne diese keine Lchönheit. Cakcaretk, Eandy Cathartie reinigen Olut. kräftigen die Leber und entfernen alles Unreine auS dem Körper. gangen vie heute an, Vufteln, veschwüre, Mitesser und so weiter zu vertreiben. OüSnbett für 10e. 3n allen Uvotheken. Zufriedeusttllung
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z Ein hervorragender deutscher Redakteur . bezeugt ttt, NeUl'nrnen Kraft, tliejer Ar?nelmttteZ S? Jch habe zwki Packet? von Dr. Kay'Renovator kbrauckit und fuble jkyt dksskr. as vor adrrn. -Jch bin bberzeugt, daß die großen Erfolge 5drer Heilmittel die rrvaltenea Vekanntmaamnaen rechtfettigey. IS fühlte durch und durch trank, ermüdet und dtnfaUig.
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Naum der Buhne r.uht v c mehr hör- als sichtbar av." Obgleich die Stücke L'indcZ harl-: fer Natur waren, so mußte er sie dcu zur Censur einreichen. In melne Besitz ist die 1825 genehmigte, mit 2 Silbergroschen bezahlte Braut der Holle" und der polizeilich als unbe denklich" erlaubte Bayerische Hiesel" von 186(5. Dagegen verbietet die Censur vom 6. März 1870 durch Rothstifi ausdrücklich ein wahrscheinlich politisck für gefährlich gehaltenes Couplet: Ich allein kann alles versteh', ich bin der Klügste bin der Kanzler Jsegrimm". Der große Mann durfte aber vorher unbeanstandet ausrufen: Keir. Recht? Ich nehme mir das Recht dazu, denn ich als Kanzler kann alles, den will ich sehen, der meinem Willen ent-gegentritt.- ; Linde besaß eine Theateröibliothck von 150 eigenhändig geschrieben Stücken, darunter sehr alte Faustfra mente; werthvolle Requisiten an Was fen, Helmen, Ritterstiefeln. Schmuck, fachen, einen großen Vorrath selbst g:schnitzter Puppen. Vorrichtungen zuni Blitzen und ein gewaltiges Kuchenble. mit dem er vom piunissimo bis zum schauerlichsten, mit Kauzschreien ge. würzten Foi,iis8inio zu donnern verstand. Julius hatte eine sympathische Stimme; während seine Pauline den Sänger markirte. ließ Linde mit'eig?ner Guitarrenbegleitung Couplets und Lieder steigen", oft genug unter gü. tiger Mitwirkung des Publikums". Der beliebteste Cantus war: Ei, Du wein Nuckelchen": dieser wurde foon den Anwesenden mit solcher Sicherheit und Kraft gesungen, daß Ausländer in den gewaltigen' Chorleistungen ohne Zweifel eine von Kindesöeinen an gelehrte Nationalhymne vermuthet haben wür den. Julius Linde-war wegen seines schlagfertigen Humors und seine? kindlichen Harmlosigkeit .überall beliebt. , v ' - - Unruhen :m Zuschauerraum wußte er durch einen improvisirten Scherz im Keime zu ersticken, ein Freund der Großen, ein Liebling der Kleinen, paßt auf ihn das Wort aus Göthes Marktschreier": So macht er Schelm und Bösewicht Und hat davon keine Ader nicht." Auch eine Geheimmlssion. Im Jahre 1669 wurde ein außeror dentlicher Gesandter vom kurfürstlichen Hofe in Heidelberg nach Paris geschickt. um daselbst allerlei Dmge und Boraänge zu observiren-.- Die Mission scheint man für sehr wichtig gehalten zu haben, denn dem pfälzischen Residenten in Paris gegenüber sollte Diskretion be obachtct werden. DaS Observiren" sollte besonders dem Prinzen von Conde und seinem Hofe gelten, von dessen Ber. Hältnissen man in Heidelberg recht viel wissen wollte, u. A. auf was Weis des Prinz von Conde Finanz und Cinkom. men admlmstrlrt wird.- Abcrauch An dereS wollte man wissen .ob etwa in Paris in Sterrehauiern rothe damastene bder sammtne Betten mit Zugehör wohl fel und wie theuer zu kaufen wären!" jtür die Verrichtung seiner Mission soll. te der Gesandte nur. ein' Vierteljahr brauchen, wofür er 416vielch-thaler er hielt. AlS Karl Ludwig den kränklichen Kurprinzen Karl zur Erholung nach Frankreich sandte, wurde ihm der gleiche Gesandte nachgeschickt, um sich über d.e vom Kurprinzen gewählte Umgebung zu erkundigen, ob in Marseille kein Bar beS, alte, oder jung Hengst oder Stuten feil sind-, ferner wegen des unverfälscht ten Weins von Frontignac- (es scheint also auch schon damals Wein gefälscht worden zu sein) etc. Nun wird der Leser auch wissen wollen, wieder augerordent liche Gesandte seine Mission durchführte, Er scheint seine Ausgabe sehr genau ge nommen zu haben und berichtete auch über rech nebensächliche Dinge. Z. B sagt er von dem Prinzen von Conde, er sei ein ziemlich langer Herr, mager, von Podagra geplagt liebe sehr den Schnupf tadak, trage keine Peruque-, sondern sein eianes Haar. . Und von der Prin zessin Luise, Aebtissin zu Manbnisson, heißt eö in seinem Bericht, sie gehe gleich den andern Nonnen im Habit, die Prin zessin Marie aber gehe & la rnode. AI der Gesandte der Prinzessin Luise mit theilte, der Kurfürst werde ihr daS Por trät von Dr. Luther und seiner Frau schicken, war die Aebtissin darüber sehr erstaunt und meinte; WaS damit thun? um vor ein Wirthshaus statt deS-Schil des zu henken Von der Lavälliere heißt eö, das sie sich sehr schminke und ein ziemlich großes Maul- habe. Vom Dauphin meint der Gesandte, sem.Sin nen sei Hüpfen und Springen", sehe sehr der Königin ähnlich und .sei sehr weiß im Gesicht. Vom Unterrock der Königin wird die hochwichtige Mitthei lung gemacht er sei über und über mit Pointes de France übersetzt"., -Man sieht, der Herr Gesandte war sehr gründ lich. Zum Schlüsse interessirt es den Leser vielleicht auch zu wissen, daS zu je ner Zeit ein Paar seidene Strümpfe vier Reichsthaler kosteten, ein Poar Handschuhe zwei Reichsthaler, ein Hemd drei.Thaler und 60 Kr. und eine Pe ruque" nicht weniger als 10 Reichstha .er. Laust NnHo'ß Oefi Havava am. :
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l 55 l t th l ! l Ih ih l Ih l nach Bedurfmk. leben Nachmittag ein d zwei habe ich tn einer natürlichen Weise meine Ein RezLOvatoir bestiaen Vasall von Erirve und bin seitdrm anz rgevenn Öarl .Sang, täglichen und wSchenkllchen iansas llity Presse." potdeker oder durch die Poft versandt. l l l i lh i ooo('crorrrv-or('rvx 3-e st genagelt z u werden verdient eine Entscheidung, des County - Richters Moore in Frankfurt, Ky., welche ohne Weiteres eine Mordanklage gegen Sergeant Berlins nieder schlug, welcher seinen Schwiegersohn I. W. Newton erschossen hat. Der County - Anwalt, Polsgrove, erklärte selbst unter großem Beifall der Zuschauer, Newton habe seine Gattin vor der Hochzeit wid' später ihre jüngere Schwester, verführt,' er könne unter sothanen Umständen den Vater, wel cher die Ehre seines Kindes gerächt, nicht verfolgen. - Richter Moore ging noch weiter. Er. erklärte . unter einem wahren Beifallssturm,' der Mord sei .gerechtfertigt" gewesen, weshalb er Perkinö als freien Mann seiner Fami lie wiedergab. ... Große PreiscrmäkigunkZ. 10, GoldMe c aufwärts. 30 y rzr ananen'Ltge', gute Sönger $l.r(, extra gute ZI.75; b st? Logel.Saarmn, 7c per Vaet oder 3 für 5c.' Papagei, Spottvögel, Rotb.DSel und alle Sorten Sing- und .liervkgel. Käfige. Äquaria. G obe, Cpoltvr'g'lfust-' ,c. $1.25 Messt" grasig für 90c. Ue ande ren anist l billig und gut. C.F.Klepper, iSS Vassachustlt Ittnui, ctUi Vermont und WiAUan e träfe. Aergert Dich Dein Auge s reifte cl nicht an, und toer.se el nicht von Dir sondern wenve Dich an wo man Dir ffir Dein uge da rgtbtge loe ankernal Kunktlche iluata treiben f(tmeric etnaesttjt. M f i t N werden nach den besten Methoden der ugen an 'Pakt. V ES. IIiiB'cgelo, Lcichev . Beftattcr, Wieder auf dem alten Platz, No. 221 u. 223 N. Delavare Str. Tel. Sktt faf ' IKrl m mt Gtew, Afcstracter of Titles, Mt Wlütttt und Pennfylvzuzn 6lt. Thä Lbmcke, . Catte m, ein Treppe hoch, ttlttlon 1780, n b 1 tt n 2 b 0 H I. llntrrtttzsf Ht 111 Mmm , betriebe fen Hntju WasdSdchen. 0. 138. 1.4 u U2 Virarma C tt. rncrtliU. Vanro FRED LAGLER, Nachfolger von Her Link, No. 15 eil SUauama Strafte, v'?n'pfScdle,fk(Stabl'ssemenk Rasirmeffer für arbire. ?chcerm. Slip. oerS und chirurgische Instrumente Werder schnell und, aut gesckltffen. Llle Lrbisrnntirt j&f'xUl?j .ztt-.ttil3 t ffT'fif Vf Orl H i fifv ! ii" .'' wv'p " l'.i j t:.l. , f ti : I LUi f. ' -."Witi, VlSAiir Ji. I SAR FIXTURESfc n, i 0RÄ1FÜ BOARDS I i ' ANO ALfe ' tKn 2lnc, Drass ösppsr. h l Wicke! ond stt ICitchcm end f iplctcd Utensiln s v Ot&?i Vood, Morble.-,? C9?3!n, CtC y ww. m . 1(1 ,,,, CEORCE VM. MOFFMä. I S Sl Miäu&taf tr A4 trer-titi. ; 208 ETWSMIWftT9M St..!MOCANAPAi.l ( 5 TKE .UÄB-EEPEBS!. FBIE80. SSS23252SI!SSr22rinrä-' Xtw -r V.-"- '' , WS!' MVA . Zum Verlaus in Spotteten 15 Ktntl et Vfunb. HcCullougli . KcdrUiasd, Nechts-Anwalte . . Slrnnter 303 305 - Indlana Trust Gebftude. ittet-Don 1017. ;
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