Indiana Tribüne, Volume 22, Number 71, Indianapolis, Marion County, 29 November 1898 — Page 1
0 s Afr o wo w i AO c A K rY o o w W V w Office: No. IS Cüb Olobonta Giraße Telephon 1171. Indianapolis, Zndiano. Dienstag, - den 29 November 1898. Jahrgang SS. ncrn
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Editorielles. 3n Süd-Dakota ist durch Volks.
abstimmunz bei der letzten Wahl die Initiative und daS Referendum nacd Schweizer Muster eingeführt worden, Der neue Theil der Verfassung Süd-1 Dakota'S bestimmt Folgendes: Wenn fünf Prozent der Wahlbe-1 rechtigten auf dem Wege der Petition ein gewisse Gesetz verlangen, so hat die StaatSgesetzzebung die Pflicht, die xaat. ob ein solche erlassen werden! soll, dem Volke bei der nächsten allge- , , 1 1 i meinen Wahl zur Bejahung oder Ber-I neinung vorzulegen, und fällt die Ab-1 fttmmuna beizend au, so bat die! Staatkgesetzgebung ein solche Gesetz! zu erlassen, gerner: wenn die Staatsgeletzzebung von sich auS ein Gesetz an-1 genommen hat, und eS erheben fünf Prozent der Wahlberechtigten Ein-1 and dagegen, so hat die StaatSges'tz -I Hebung die Pflicht, die Frage, ob da!
Gesetz in rast treten soll, dem Volke! falls annektiren. Derartige Gerüchte bei der nächsten regelmäßigen Wahl Innren denn auch heute wieder sofort
zur Bejahung oder Verneinung vorzu-! legen, und je nachdem die Abstimmung aubfaüt, tritt daS fragliche Gesetz in! Kraft oder wird als nicht erlassen be I trachtet. Die Bestimmung ist theoretisch na-1 türlich ein großer Fortschritt in der! hKtdjtung der Bolkesreihett. Wie sie lptatm unter amerikanischen Berhaltmssen wirken wird, bleibt abzuwarten. SS ist nämlich leider eine Thatsache, daß der amerikanische vurchschnittSwähler sich mehr darum bclümmat an etiff 0bct gon lss Sabler wird, alö waS Recht und Gesetz l im Lande ist. I , ! - .Der republikanische Boß" " I Platt von New Sork hat um sich an den Brauern jenes Staate, die durch, weg bei der letzten Wahl daS demo. kratische T'cket unterstützten, zu rächen, entwerfen lassen, welches Alle biSber Daaewesene überbietet. Dieselbe belegt jede Brauerei mit
einrr LizenS von H000 pro Jahr undMolge der achrtcht vo dem nahen
fordert einen Dollar Steuer da Zkdem l Barrel. Zm Jahre 1897 wurden im Staate N?m ark 9 .490 132 i,? n,.l " ' " b i . . vi.. -i-.. l
oruui; r urvr bic aio eine vimiuui i ium
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nähme von etwa 9z Millionen er.
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geven, oyne Cte Ätzens aus OU Zvvirungrzogen werrrn, wenn nr vurq
"unDie Vorlage bestimmt serner, baß alles im Staat fabrizirte Bier nach der! für Bayern giltigen Methode gebraut! leln uno zwliqen oret uno eqi Zvco-1 m . . . m . , . mmnate lagern muß. ehe ei aus den Lro . , xnain lvmmen oai. vcinc aurcn oder sonstige Mittel zur Beschleunig. ung der Gahrung und Klärung dürfen! benötzt werden. Bier darf nur auS Hopfen und Gerftenmalz, die in dem Staate New Sork erzeugt find, herge -
stellt werden. Mais-. Reis- undlChelfea Paper Manufaeturing Com
Glukose-Bier dark nicht verkautt t. ' i " " Um die Bestimmung des Gesetzes durchzuführen, soll ein staatliches In - spektionebureau errichtet werden mit! einem Ober.Bier-Znspektor und zwei 1.: nrea 1 a..i.- . . bis vier Assistenten in jedem Judieiarbezirk deS Staates. Diese Znspektnrn Mrrhfn hl ÜDrAl frnfirn Urini.l I , - ien und Wirthschaften zu inspiziren, I ..-K Minii hnä hnif nnh.n Sli. iftn U ii v . n wmv iuiu N'cht genehm ist. den Brauer oder Ver. käufer zu verhaften. Im Ueberführ -
ungSsall werden die Verbrecher" mit
einen Geldstrafe davonkommen, im Wiederholungsfalle tritt Gefängnißstrafe ein. Die New Sorker Brauerei-Besitzer drohen mit Wegzug auS dem Staat, wenn die Bill durchgeht. Sie berufen sich darauf, daß sie dann Bier aus anderen Staaten in der Origiaal-Ver-Packung" nach Rev Lork schicken können. Aber diefeS Bier würde, wenn eS zum AuSschank kommen soll, auch den Bestimmungen unterliegen, , welch daS im Staate gebraute treffen. Aber daS Gesetz ist wahrscheinlich bloß ein Schreckschuß. Die Brauer werden tüchtig Geld in ihren Beutel thun und zu Boß Platt oder seinem Manager" wandern müssen. Dann werden dem Gesetz die Giftzähne ausgezogen werden. - ArchkMilhlm. Wetterbericht. Trübes Wetter heute und morgen. HöchSe Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 33 Grad, niedrigSe 32 Grad. m Deutschland hat nichts einzuwenden. Washington, 23. Nov. Der deutsche Geschäftsträger Boroi von Sternberg sprach heute im StaalS departement vor und hatte eine Le sprechung mit S'aatSsekretSr Hay über die lausende Ereignisse, speziell die Folgen deS jüngsten KnegeS, in welcher der Baron Veranlassung ahm, die freundschaftlichen Gesinnungen von Seiten Deutschlands bezüglich deS der ... - zeitigen Standes der Dinge zum Aus druck zu bringen Der Besuch muß a!S ein Beweis davon angesehen werden, daß die deutsüen Beamten den Gerüchten entgegentreten wollen, wonach Deutschland lim Begriffe stehen sollte, Protest zu erheben und Ansprüche auf den SuluArchipel geltend zu machen, welchen die Ver. Staaten bekanntlich gleich. im Umlauf, sobald der deutsche GeIschäflStrager' sich im StaatSdeparte ment eigte. Angesichts solcher Behauptungen wird heute von autoritalliver Seite versichert, daß von. den Sulu-Znseln überhaupt keine Rede war, und die Conversation sich ganz allgemein und im freundschaftlichsten Tone hielt. Obgleich nach den abelberichten die deutsche Presse über die Politik der Ber. Staaten im fernen Osten sehr aufgebracht ist, und die Regierung zum Protest drängt, hat sich bi jetzt von ossizieller Seite nicht gezeigt, daß die deutsche Regierung sich aus solche krie gerische Schritte einzulassen geneigt wäre. Zm Gegentheil gewährt der . ' n f i. M. m M M . 9"8e,,, c arone- pe o,e ersi erung, dap Beul,chland gegen li ai f n.i e M. t i. vreiunar oer veoeneoerano lungen mchtS einzuwenden yar. eourrronoer urmee. . t rm - Washington, 28. Novbr. In NriedenSlchlud wlrd daS Marinedevartement voraussichtlich weitere 30. 000 bis 40.000 Freiwillige ausmustern, sobald die betreffenden Regimenter oe " " - ZUH C-V fc. ffHflhi,J. können jedoch nur bann Truppen zuandere ersetzt werden, obgleich viele gretvllltgen - vlegtmenler tn.veanua um Ausmusterung ersucht haben. Dagegen wird voraussichtlich, da keine Ina f 1 Cfe -1 V t - f l -1 1 C uencaien aus ur'noiezigreilen uieor ekiftirea, die Organisation für die Be i i'D uvu HUV l VKU wuiihv I - (T..U ...K .".. 1J.tJ,..U I nach Manila wesentlich reduzirt werden. Greß er Bankerott. I New Sork. 26 Novbr. Für die Ivanv von Norwich. Con.. deren , , i ... Stammkapital tS00.000 beträgt, ist lein Massenverwalter ernannt worden 1 Die Verbindlichkeiten betragenes,00 und die Bestände belaufen sich nominell auf Z27S.000 I FolgendesBlizzards. CHflUtefter. Miss . 9.R. 5?rthfir. i " ' ii 3n Folge deS Blizzard find im hiefi. I fien ftflf f n Q ftnhtifnn nnttrnnn nin i w uf0 B Boston. 28 Nov. Die heimkeh. Zrenden Schleppdampfer berichten, laß
im Hafen durch den Blizzard im Gan-
zen 25 Fahrzeuge aller Größen geschei. tert oder gestrandet find, und 25 bis 30 Menschen dürsten den Tod gesunden haben. Der Ozean - Dampfer Ohio liegt aus dem Trockenen bei Sveetaele Island, und der Schleppdampfer Tamaqua als völliges Wrack auf Felsen bei RainSsord ZSland. Si tuate, Mass.. 28. Nov. DaS große Lootfevboot Columbia auS Vofton ist am Strande auf einer vollfiänbig zerschmetterten Cottage all Wrack gesunden worden , und an fürchtet, daß alle Insassen umgekommen sind. B v st o n, 28. ovbr.- BiS heute Abend steht fest, daß durch Schissbrüche von Schleppdampfern, Schoonern und Kohlenbarken in dem Lturm von Samstag und Sonntag über 70 Perso. nen um'ö Leben gekommen find, und falls sich der Untergang des Dampfer Portland bestätigt, steigt die Zahl der Ovfer auf über 140 und über 100 Fahrzeuge aller Art sind gestrandet Davon find etwa 40 völlig Wrack geworden, und wie viele Schiffe in der Massachusetts Bai gesunken find, weiß man nicht. Von Penobseot bis New London exiftirt kaum eine Bai, ein Hafen oder eine Bucht, in welcher nicht Fahrzeuge zu Grunde gegangen sind, daS größte Unheil wurde aber an der Küste unsereS Staates und im Hafen von Boston angerichtet. Die Lifte der Unfälle ist noch immer unvollständig. Die oberen Häfen von Botton, Ply. mouth, Salem. PortSmsuth, Portland und anderen Orten, welche für sicher galten, wurden die Schauplätze diele? Kollisionen zwischen Sch'ffea und Wersten. Alle Rettungsmannschaften verrichteten Heldenthaten in der Retung Sch'ffbrüchige'r und die Kapitäne von Schleppdampfer wagten Leben und Eigenthum an die Rettung von Verunglückten. , . Drey fu und P i e q u a r t. Paris. 28 Nov. Sine Riesen. Versammlung fand heute zu Gunsten PuquartS statt. Die Menge mar. chlrte noch dem Gefängnisse und de. monstrirte dort mit großem Lärm. 3n der Deputirtenkammer wurde beute die Regietung interpllirt. Der Radikale BoS eröffnete die Diskussion. Sr beschuldigte Zurlinden deS Wortbruche und verlangte Aufschub deS Plcquart-ProztsseS. Mlllerand sprach in ähnlichem Sinne. Poinear, der von 1893 1895 Mi. nifter de öffentlichen Unterrichts war, hielt eine lange Rede. Er griff da Urtheil gegen DreyfuS heftig an. Die Regierung sei in 1894 wegen deS DreyfuS. Prozesses angegriffen vor. den, aber er habe von demselben nur durch die Zeitungen gehört. (Rufe: SS ist undenkbar, eS ist lächrlich). In 1894, fuhr er fort, sei daS vordere der einzige Beweis gegen DreyfuS ge. wesen, Niemand habe von einem Geftäadniß gehört. Cavaignae (unterbrechend) : Gen. Mereier erzielte daS Geftändniß. Povecar: Hauptmann Lebrun sagte bei seinem Verhöre nichts von einem Geftändniß. Diese Worte riefen von allen Seiten deö HauseS riesigen Beifall hervor. und nach vielem Bemühen, da er immer wieder niedergeschrieen wurde, gelang eS Cavaignae zu sagen : Vielleicht hat Lebrun seitdem widerrufen. Kriegsminister Freycinet versicherte, daß die Regierung ernstlich bemüht sei, die Wahrheit festzustellen, und daß sie keinen Ginwand gegen die AuSliefe rung ber verschiedenen Dokumente an den SassationShof machen werde. Premier Dupuy erklärte, daß die Angelegenheit eine gerichtliche bleiben müsse. Wir verweigern einen Auf. schub, weil wir dadurch die Trennung zwischen den verschiedenen OtaatSge alten angreifen würden. SS gehört nicht zu den Funktionen deS Paria mentS oder der Regierung, die Leziehnngen zwischen dem Falle DreyfuS und dem Falle Picquart festzustellen Wir würden den Sang der Sache im CassationShofe aufhalten. Wir werden dessen Entscheidung respektiern. Wir stützen un auf da Recht und erden willkürliche Maßregeln nicht beachten. (Anhaltender Beifall ) Die Kammer beschloß mit 437 gegen 73 Stimmen zur Tagesordnung über zugehen. Die Rede Dupuy wurde al eine Einladung an den Kassattonßhof, die
geheimen Dokumente zu fordern, ge-
deutet und wird al ein Erfolg der Dreyfufitea ausgelegt, insofern der Minister zugab, daß die Negierung daS Recht habe, einen Aufschub deS Piequart Prozesses anzuordnen, daß eS aber besser sei, wenn dieS durch den Kassationöhof geschehe. Ribot versicherte, daß die Regierung sich nicht zum Werkzeuge ZurlindenS machen werde. Gerüchtweise verlautet, daß Gen. Zurlinden als Militärgouvernör von Pari abgedankt habe und daß Picqaart gegen Bürgschaft auS der Hast entlassen wird. Madame DreyfuS erhielt mit Srlaubniß der Behörden heute folgende Depesche von ihrem Gatten: Ich freue mich mit . euch Allen. . Meine Gesundheit ist moralisch und physisch V ' , .erlin, 23. Nov. Aus zuverlässiger Quelle erfährt man. daß Oberst Schwatzkoppen, der frühere militärische Gesandtschaftsattache in Paris, mit dem Kaiser eine lange Unterredung über den DreyfuS- PicquartEfterizazy.Fall hatte. Der Kaiser beabfichtigt einzugreifen und hat den Kanzler Hohenlohe, Bülow, den Minift r deS AuSwSettgen, und General v. Habnke, den Shef deS Militär-Cabi-netS zn sich befohlen, um mit ihnen wegen einer öffentlichen Erklärung in der Sache zu berathen. li Baldige? Friedensschluß. Pari, 28. Noobr. Spanien hat die Forderung der Ver. Staaten die Philippinen gegen Zahlung von zwanzig Millionen Dollar abzutreeu, bewilligt. Da Dokument, in welchem die Offerte angenommen wurde, entbält bloß dreihundert Worte. i v'rd darin gesagt, daß Spanien ,m Prinzip gegen die Abtretung der Philippinen und daß die Entschädigung zu klein sei; aber da Land sei nicht m der Lage, den Krieg fortzusetzen und um plutvergteßen zu vermeiden, nehme es dre Off.rte an. Die Sekretäre der beiden CommisKonen wurden beauftragt, Artikel abzufassen, welche dem Friedevertrag einverleibt werden sollen und welche da Ausgeben Cuba und die Abtre. tuvg Porto R:co und der Philippinen einschließen. Die Commission wird nun über nebensächliche Dinge unterhandeln nachdem die Hauptsachen erledigt find. wie Einführung von Religionösreiheit aus den Carolinen, Entlassung politischer Gefangener, Errichtung einer amerikanischen Marine- und Kabel. Sation aus einer der Carolinen u s . Die amerikaniichen Commissäre glauben, deß in zehn Tagen alle erledigt sein wird Sie sind niedergeschlagen. Madrid, 28. Nov. Die Stadt ist sehr ruhig. Cö herrscht wegen deö Ausgangs ZerFriedenSunterhandlungen große Niedergeschlagenheit. Die Zeitungen weisen darauf hin. daß die Schlußszene einer ruhmvollen Kolonialgeschichte" sich abspiele. Die Stimmung gegen Amerika ist eine sehr bittere, aber darin stimmen alle überein, daß Spanien nicht? anderes thun könne, als nachgeben. Aus Creta. Sanea, 23. Nov. Während des gestrigen VerhörS der Mörder der Familie Tzangaki wurden die Aussagen eineS ManneS verlesen. Ss hieß darin, daß zur Zeit der Gemetzel der türkische Befehlshaber Sdham Pascha die eivslußretchen MoSlemS zu sich be schieden und sie aufgefordert habe, alle während der nächsten 24 Stunden in Kreta gefundenen Christen abzn. schlachten. Die Aufforderung deS Pascha wurde im Beisein deS MojorS Churchill ge macht, der heftig dagegen proteftirte und deshalb von Eobam Pascha aufgefordert wurde, daS Zimmer zu verlassen. ,,,,, chtffA-ac,ri)ten. Angekommen in : New Lork: MaaSdam" von Rotterdam; Thingvalla" von CopenHagen; Furoeifia" von Glasgow. . Antwerpen:. Bremerhaven von VKiladelphia; South!" von Newgork. Gibraltar: Jtärö vismarck" vo New Sork.
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So Heißt'S bei den Plattdeutschen. Af 4 ift euu in wj i sich für den 578 ! Theodor Royor. Carttr; August Döppero. Cnisl vxi Clt;t:npe
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