Indiana Tribüne, Volume 22, Number 70, Indianapolis, Marion County, 28 November 1898 — Page 3

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Ai. t&aiiA nttiÄ ' Bt6 su)0ttö Hezeuu. . ... Roman von Alezander Baron von Roberts. (ffortsehuug.) Seen Sie sich doch. Matthäus, und erzählen Sie mir, wie es dort war," sagte Frau Blaumüller, um seine Aufmerksamkeit von dem leeren Kohlenkasten abzulenken. Mit linkischer Bewegung ließ er sich aus dem Stuhle neben dem Ösen nieder, den Helm setzte er vor sich zwischen die großen Füße. Er verzweifelte daran, wie er das, was er vorhatte, sertig brächte, llnd er erzählte, wie es in der Köbesbrg zuging, vom Major, von Seiner E-'zellenz und dessen hübscher junger Frau, die wie seine Tochier erscheint; von Frau Hubert und welches Furor die machte, auch Ion Funk, uns daß der mit Frau Hubert getanzt. M " fuhr sie heraus; zerstreut hatte sie zugehört. Ein Schauder überfiel sie. wenn sie an vorhin dachte, wo sie im Begriff war, hinzueilen und ein königliches Gebäude anzuzünden heute an Kaisers Geburtstag! Es ärgerte ihn, daß er so weit von seinem Vorhaben abschweifte. Jetzt wußte er nichts mehr zu erzählen, und da. während sie sich gerade über den Fenstersims beugte und sich an dem einen Talqlicht zu schaffen machte, nahm er sich Muth und platzte heraus. Frau Schersant," stotterte er, Sie dürfen mir nicht bös sein, daß ich Jhnen damit komme. Hier . . Er hob sich auf der einen Seite und griff tief in die Tafche, aus der er ein schmutziges Lederbeutelchen hervorzerrte. Ich wollte es schon längst thu und Ihnen das bischen zum zum Ausbewahren bringen . . Sein Gesicht strahlte vor Freude und Genugthuung, wie schlau er sich dennoch herausgezogen. Sie starrte ihn verwundet an. Es ist nicht viel. Sie wissen, geschickt krieg' ich nichts, von nirgends her, und vom Traktement bleibt uichts übrig. Aber Sie haben mir doch öfter ein paar Groschen zugesteckt. Ich hab's verwahrt. Ich rauch' nickt, ich trink' nicht, ich weiß nicht, was ich damit soll. Hier, nehmen Sie es doch zum Aufbewahren." Er war glühroth ob der Heuchelei. Bitte. Frau Schersant dem Herrr Schersant aber nickis dvon ,u f v. Jkimer noch hielt er das Beutelchen nach ihr hin. Ein paar Augenblicke lang zuckte es ihr in den Fingern, zuzugreifen. Sofort schämte sie sich. Der Strohhalm war wieder gar zu erbärmlich! Es konnte höchstens ein Thaler stin, den er sich zusammeugespart! So weit also sind sie gesunken, daß der ärmste aller Füsilire kommen muß. um ihnen die paar kllmmerlichm Groschen, die er sich am Munde abgespart, als Almosen anzubieten! Eine Wuth schoß ihr heraus: Was soll das heißen. Matthäus? Sind Sie verrückt? Ich brauch' Ihr Geld nicht! Was nehmen Sie sich heraus? Schaffen Sie sich einen eisernen Spind an, -lm Ihre Schätze aufzubewahren, oder tragen Sie sie zum Bankier Oppenheim! Sofort stecken Sie das Ding weg!Es war ein so harter, herrischer Ton, den er sonst nie an ihr gekannt. Er fuhr zusammen, ängstlich zwinkertm seine Augen, und er suchte so schnell als möglich das Säckchen einzustecken, fand aber in seiner Verwirrung die Tasche nicht gleich. Seien Sie nicht bös!" stammelte er kläglich. Und er erhob sich und schritt, ohne ein Wort zu sagen, nach der Thür, sah sich nicht einmal um. Eine Tbräne perlte über seine hagere Wange hernieder. die wollte er wenigstens verstecken. So tappte er mit seinen plumpen Stiefeln die Treppe, hinunter und begab sich auf seine Stube, wo er sich beim Schein des Transparentes, das noch brannte, zu Bett legte. Ihm war so unaussprechlich weh hier in der Brust. Sie wollte sein Geld nicht einmal! Zu Brod und Koh len und Petroleum hätte es doch gereicht aber selbst sein Geld taugt nichts, wie nichts an ihm taugt! Er ist so erbärmlich überflüssig überall! Fünfzehntes Kapitel. Der Schlüssel. Vlaumüller war erst beim Morgenstauen erschienen; zwei Kameraden, elbst der Unterstützung bedürftig. hatten die schwere, völlig besinnungslose Masse mit viel Lärm und Gelächter und komischen Flüchen die Treppe heraufgewälzt, Es ist nun einmal Kaisers Geburtstag. Frau Vlaumüller!" lallten sie und verlangten noch Kaffee zum Niederschlagen Murrend torkelten sie wieder die Treppe hinab daß man für die richtige Ablieferung des Frachtstückes nicht einmal eine Tass5Kafsee vorgesetzt kriegt!" Der Betrunkene war wie ein Sack auf das Bett gesunken; wie ein Sack lag er da dai ganzen Tag über, ohne zu "wachen. Immer wieder stand seine Frau vor dem Bett und stierte ihn an und horchte auf da An- und Abschwellen seines schwülen Athems. Doch kein Ausdruck des Abscheues oder des Unwillens in ihrem fahlen, übernächtigten Antlitz. Die Krankheit katte einfach ihren höchsten Stand erreicht, es war die Krisis eine Wen? dung muß und wird kommen! Imi f y . i r mer noq enl,cyuzole ne tyn wegen des Bergehens, wie eme schwache Mutter, die zhren Liebling gegen die grausame Schulstreng:' in Schutz nimmt. Ja, sie freute sich fast über seinen wiksten Schlaf so ist er doch wenigen? nicht so wehrlos gegen die eigenen Gedan!en! Gegen Mittag schickte, der Hauptmann nach ibm. Sie ließ sacken, dajj ihr Mann sich nicht wohl befände; die Ordonnanz hatte Mühe, ein. Grinsen zu unterdrücken man kennt schon das Unwohlsein deS Sergeanten in der Kaserne! Gleich siel ihr ein, und sit war so militärisch geschult, daß eö eine solche Entschuldigung nicht , gäbe. , Sie

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!ltf ver roonnanz.vle. Treppe hinan mich, ihr Mann solle krank gemeldet werden! Mochten sie denken, haZ; sie wollten! Eine Weile darauf erschien der Zanitätsrath, zappelig wie immer, wie vom Wind hereingeweht. Wie es geht? Was sie machte? Wie sie gestern den Tag verbracht? Er selbst hat so v'.el zu thun und muß sogleich wieder eilen! Die Erinnerung an Fränzchens Tod, den er doch verschuldet, störte ihn nicht in seiner Unbefangenheit; im Gegenew lyett, er rrug es laumullers immer noch nach, daß sie damals in der letzten Stunde den Stabsarzt gerufen wenn sie bei seiner Behandlung geblieben, so wäre das Unglück nicht eingetroffen. Nun, unser Patient?" Er sei vom Arzt geschickt, um die Krankheit dienstlich zu untersuchen, meldete er feierlich. Er setzte den Kneiser auf und trat an's Lager; obgleich er genau wußte, um was es sich handelte, und sich nachher in's Fäustchen lachte, begann er den Fall mit dem wichtigsten Air, die Augen weit aufgerissen, nach der peinlichen Doktorschablone zu untersuchen. Er befühlte den Puls mit emporgehobener Nafe, tastete an dem Körper herum, stieß ein paar bedeutungsvolle Hm. hm!" heraus und preßte die bartlosen Lippen wichtig zusammen. Ein hundert sechs und siebzig " murmelte der Kranke im Schlaf. Frau Blaumllller erschrak: es sind die Stiefel, die er im Schlafe zahlt! .Er phantasirt," sagte der Zanitätsratb wichtig. Diesmal konnte er ein leichtes ironisches Lächeln seinerMundWinkel nicht unterdrücken. Gleich fiel er wieder in seine Rolle und, den Kneiser von der Nase schüttelnd, warf er die beiden schönen lateinischen Worte hin: "Temulentia strenua." Einen Augenblick stutzte sie vor dem Latein. Wir werden ihm, wenn er auswacht, eine Tasse schwarzen Kaffee zu trinken geben," sagte Jener, nach seincr Mütze und dem Zigarrenstummel greifend, der an der Tischkante einen senkrechten Qualmfaden emporsandte. Kalte Umschläge auf die Stirn können nichts schaden!" Da ward ihr erst die Komödie offenbar. Wetter nockmall Sie bat keine Lust zu scherzen! Betrunken ist er! Betrunken! Machen Sie doch keine Faxen!" rief sie zornig. Er hob Schultern und Augenbrauen: Nennen Sie es. wie Sie wollen! Wir nennen es: Temutentia strenua ich werde akuten Maaenkatarrh in den Rapport schreiben wünsche gute Besserung! Morgen!" Und fort flatterte er. die Treppe hinab. Welch ein entsetzlicher Komödiant!" rief sie laut für sich. Später am Nachmittag stellte sich Unteroffizier Kleinert ein. Sein borstiges, rothaedrungenes Gesicht platzte fast vor übermüthiger Fröhlichkeit. Lachend stolperte er in die Stube, fein Schritt war nicht ganz fest. Er hätte einfach nicht geschlafen, einfach durchgekneipt. Es sei das Beste , einen Rausch mit dem andern todtschlagen! Holla, alter Junge!" Er rüttelte Blaumüller an den Schultern. Der wälzte sich mit einem ungeheuren Seufzer nach der Wandseite hin. Das war Ihnen eine Kneiperei. Frau Blaumüller! Alle Hagel nochmal! Aber wie kann man sich nur in's Bett legen wie ein Mädchen? Heda! 'rraus!" Er ahmte den langschnarrcnden Herausruf der Wachtposten nach. Lassen Sie ihn doch schlafen!" wehrte sie unwirsch. Er rückte endlich mit dem Zweck seines Kommens heraus. "Er sollte Blaumüller vertretui. Die Sonntagsfachen seien auf der Kammer abzug:ben. und er wolle den Schlüssel holen. Am Mittag sei die chricht gekommen. daß am 26. die Musterung beginne. Natürlich haben sie Alle den Koller bekommen, dtt Feldwebel ist aus dem Häuschen, der Angstmeier, der Hauptmann, steht aus dem Kopf. Blaumüller wird sich freuen, wenn er aufwacht." Und während er den Kammerschlüssel in der Hand hin und her drehte, erzahlte er ihn von. gestern, kam dann auf frühere Räusche zu sprechen o, er hatte einmal zwei Tag und zwei Nächte an einem zu verschlafen aehabt. Wenn Ihr Mann 'gescheit ist, so verschnarcht er die ganze Schinderei!" Sie war so erschrocken. Die Mu-sterung-vor der Thür jetzt ist es Zeit! Kein Zaudern mehr heut muß es geschehen! Es ist Alles günstig für die Ausführung. Blaumüller liegt dienstlich krank gemeldet zu Bett, ein Verdacht kann nicht auf. ihn fallen; ein Andrer, sein Stellvertreter, hat in der Kammer mit den Mannschaften zu thun, und die stecken alle noch halb im Rausch; heute oder nie kann man den Zufall hereinziehen, der aus der.Pfeife eines der Soldaten einen Funken abspringen läßt in das Werg hinein. Wer will es nachweisen? Wohlan denn! . Die Knie bebten ihr eine Weile so beftig, daß sie sich niederlassen mußte. Und so saß sie auf einem Schemel an die Wand hingedrückt, die Hände schlaff im Schoß, den Kopf mit stierenden Augen vorgebeugt, und wartete. Nichts als das schwüle Athmen des B:trunkenen und das fiebernde Nochen ihres eigenen Herzens. Jetzt befiel sie ein Schüttelfrost und ibre Glieder flogen so heftig, daß sie meinte, sie müßte 3 1 : . i r v ?- . t 1 1 . vom öiutl yerunieriauen. ie yane j aufstehen und sich ein Tuch holen wolk " 7, r. f t il . njt 1 len, aoer sie suyue lieg wz genügn, nicht so viel Energie um sich hu erheben. Sie wünschte, diese Lahmung hielte an, ode? sie fiele wirklich schwer, krank vom Stuhle, oder es käme sonst etwaö, oder es träte Jemand dazwiscken. alles, daö sie verhindern müßte.' ' die That auszuführen. Schon genug, I i..' m.ii. e ci. r. . Ii caß er yori im eiie aujioauc, jtc mu seinen Augen ansähe und sie, wenn sie sich entfernte, fragen würde, wohin sie wollte. Sie hätte dann nicht den Muth, hinzugehen und daö Verbrechen auszuführen. Doch er schlief so fest und sie kannte soschen Schlaf. , .

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; E5 waten Stunden vergüngcit.unb dii.. Dämmerung brach herein:.. Man muß die Nacht abwarten, damit man sicher ist nicht gesehen oder gar att der Stelle ertappt zu werden! Auch da schien noch äußerste Vorsicht geboten, denn es war Mondschein, der Wind hatte die schwere Wolkendecke von gestern aufgerollt, immer weißer und deutlicher zeichnete sich das lang ausgestreckte Rechteck des Fensters auf der Diele. Plötzlich jetzt erst fiel ihr ein, daß der Schlüssel ja nicht zurück war. Also konnte das nicht einmal geschehen! Wie in einem ungeheuren Jubel der Erlösung sprang sie auf. Gott im Himmel sei gedankt, er hat's nickt gewollt, daß es geschah! Eine seltsame Rührung kam über sie und sie ließ ihre Thränen stürzen. Kleinert hatte es einfach vergessen, den Schlüssel zurückzubringen; er jaß wohl drüben bei Mutter Kilo und k.atte.es beim Bier verbummelt: auch m0ra.cn ist ja noch Zeit aenua. Der Schlüssel kam immer noch nicht. Ihre Angst steigerte sich wenn er doch gebracht würde! Wenn unten eine Thür sing oder sich ein Tritt auf der Treppe hören ließ, so zuckte sie zusammen. Von dem Schlüssel wird es also abhängen, ob es geschehen soll! Heiligste Mutter Gottes, führe mich nicht in Versuchung! Die fünfte Kompagnie blies gerade das Ende des Unterrichts, es mochte sieben Uhr sein, da stolperte man die Treppe herauf. Das Herein!" erstickte ihr in der Kehle. Eine schöne Empfehlung von Herrn Unteroffizier Kleinert und da wäre der Schlüssel," sagte der eintretende Soldat. Und er konnte, während er wieder hinabstolperte, nicht begreifen, warum die Frau ihm den Schlüssel so gewaltsam aus der Hand gerissen, warum sie ihm mit so schreckhaften Augen in's Gesicht gestiert. Nun ist Alleö vorbei! Es ist keine Rettung vor der That! Es muß geschehen! Der Teufel will es! Sonderbar; nun, da die That unwiderruflich feststand, verflog all' die Aufregung dieser Stunden eiseskühl überlegte sie. Es ist also besser, gleich hinzueilen. Eben noch hatte der Soldat sie zu Hause angetrossen, mithin konnte sie dies zu Hause" bezergen lassen. Auch war es nicht gut, wenn sie später aus ihrem Gang gesehen würde. Sie schlug ihr Tuch um Kopf und Schultern und schlich hinab, ohne noch einen Blick auf das Bett zu wersen. Jetzt will sie nicht mehr gehindert werden! Niemand begegnete ihr, als sie das Haus verließ; es ging alles gut. Sie nahm nicht den direkten Weg an dem Wall der Kurtine entlang nach dem Nachbarbastion, auö Furcht, dort etwa getroffen zu werden. Auf einem Umweg durch ein paar Gassen erreichte sie erst das letztere. An der Ecke des Plankenzaunes stand sie nun und wartete, ehe sie die Wallstraße überschritt. Der Posten, der seiner Instruktion gemäß um das Pulverhaus patrouillirte, mußte, erst um die Ecke sein; später, wenn sie die Wallstraße passirt, war ihm die Sicht auf den Montirungsschuppen durch einen andern, einen Palissadenschuppen verdeckt. Eine verratherische Helle übergoß den Wall, die Schuppen und das Innere des Hoses; die tiefdunklen Rasenflächen zeichneten sich scharf ab neben den grell beleuchteten. Die Dächer d:r Schuppen schimmerten weiß wie von frischgefallenem Schnee; die Latten wände des Palissadenschuppens, die neu getheert waren, glänzten wie Metall, und dort über dem Pulvermaga zin funkelten zweien Sternen gleich, die vergoldeten Spitzen der Blitzableiter. Doch gerade die Helle war gut. Da würde der Posten nichts bemerken, solange die Flamme nicht zum Dach herausschlüge. Noch günstiger war der Wind, der allerlei Rumor und Geräusch vollführte Mit Säuseln und Flüstern strich er über das Gräserwerl der Wallkrone, jenseit derselben körte man ihn mit einer dumpfen Wuth zwischen den Mauern des Grabens dahersausen; dort verfing er sich heulend in einer offenen Hohltraverse, hier machte er zwischen den Palissadenstap:ln eine unheimliche Musik; ein Laden des Montirungsschuppens klapperte, irgendwo girrte ein losgerissenes Stück Dachblech. (Fortsetzung folg.) . ., . , Weimar'sche Hasen. Der verstorbene Herzog Ecnst von Eoburg - Gotha, der das Wild in sei nen Forsten bekanntlich so sehr liebte, daß er z. B. jahrelang, k;inc Hirsclie abschießen ließ und Ueber den erheblichen Wildschaden bezahle, kam einmal nach dem gothaischen Dorfe WernincLHausen und erfuhr hier, daß ein Einwohner des Orteö m?h?:n Hasen be saß. ie er jung gefangen und zu einer Reihe kleiner Kunststücke abgericktet hatte. Der Herzog ging zu dein Manne und ließ sich die H"sen zeigen, erfreute sich auch an deren Künsten", faate aber doch zu dem Bauer, der den .hoben ,3st nickt ? irnte: Wifen ,S'.e. daß Sie sich eigen.'h gegen da gcthaifche Jaqdgesetz v:rg:nz:?.. nde:?, Sie die Hasen ewsmgzn? Daö '.st im Grunde doch Wilddieberei!" ..D.l-Z sind weiMarsche Hase.i, Uefictsvtr!' entgegn.'te der Angeredet die g'oth'lckitn sind zu dumm, um solch? Kunststücke zu lernen!" Herzog Ernst soll Lb:r lirAukunft herzlich gelacht haben. ?le ZZIody. Die sich vor nicht zu ferner Zeit mit fliegenden Fahnen einführenden Resormbestrebungen in der Frauenkleidung haben eine Zeit lang daö Nachdenken beschäftigt und auch den gesunden Kern ihrer Prinzipien erkennen lassen, aber als Richtschnur für die Mode hat ihr Einfluß keine Siege zu verzeichnen. Knavver denn ie schließen

h Äock und Taille deni Korpek an, :nd wer wollte es dem Schönheitssinn :r Frauenwelt verdenken, -wenn sie 'e Hilfsmittel für elegante Formen in ;nn Dienst stellt! Das sogenannte Ichneiderklcid. das seine puritanische Einfachheit längst aufgegeben hat, erscheint heute mit breitem SerpentineVolant, oder doch mit reichem Besak-

matenal auf dem unten faltenreich ausspringenden Rock. Bei der Taillenform gefällt sich die Mode wieder einmal in der Pietät für alte Reminiscenzen. der wir die kleidsamen Spenzer aus Großmütterchens Jugendtagen zu danken haben. Wenig abweichend von der anschließenden Form der englischen Taille bewahrt sich der auf dem Rücken mit der Gürtellinie abschließende, vorn mit verlängert übertretendem Vordertheil, runder oder Doppelschnebbe ausgestattete Spenzer sowohl in Farbe wie Stoffart seineUnabhängigkeit vom Rock. Im Gegensatz zu dieser, selbst für ältere Damen empfehlenswerthen Form, steht die Fracktaille, deren extravagante Uebertreibungen als das Spiegelbild ihrer Trägerin gelten können. Bis zur halben Rocklänge hinabreichend erscheinen die Schöße kaum auffällig, seitdem dieser an allen Jackenformen, mit Ausnahme des Spenzers dominirende Appendix das Au?? an d?n Anblick gewöhnt hat. Nach wie vor steht die Bluse mit ih::rn scheinbar lässigem Character in .)oher Gunst und zwar so paradox '.linken mag bleibt dieses für die ausschweisendste Phantasie so geeignet. Requisit eine nicht hoch genug zu schätzende Aushilfe für Gesellschaftstoiletten. Reich mit Metall Flittern gestickte oder mit duftigem pmntiace und Spitzen Applicationen verzierte, sowie plissirte Brokat- und indische Stoffe stehen ihre Mitwirkung zur Verfügung, wahrend der mit Metallplatten, farbigen Steinen verzierte oder im Gewebe apart wirkende GUrtel als ein die Taille umschließendes Kleinod zur Eleganz beiträgt. Be! der Wahl der Stoffe sollte nicht nur der Mode, sondern auch der Individualität eine berathende Stimme überlassen bleiben, namentlich wenn die riesigen Muster und oft gewagten Farben in Frage kommen. Voraussichtlich werden die einfarbigen Gewebe, vor allem die Tuche, Sammet, Velvet. Repö etc. die führende Rolle übernehmen. Bei der Vorliebe fürSerpentine Röcke mit der für unsereEleanten benernden Musik deS raschelnden Seidenfutters wird eö nicht zu großer Defecte bedürfen, um die seidenen Gesellschaftskleider schon vor zeitig zu Gunsten der Promenadencostüme zu degradiren, zumal die praktische Verwendung über etwaigeSkrüpel hinweghilft. Auch, an den wiederum mit langem Schoß ausgestatteten Jaquettes sowie den Abendmänteln bildet die Eleganz des Futters den hauptsächlichsten Reiz. Die theils abrundeten, theils in ausgeprägter Frackform abgeschrägten, oft bis zum Knie reichenden Schöße des Jaquettes, die mit ihren großen Taschenpatten, deren chevaleresker Character durch breite, mit Stickerei ode? Seidenstoff bekleidete Revers erhöht wird, erscheinen in Lerücksicktiauna der um die Hüften anlieaenden Kleider als dan kenswerthe Reform dieser Confections. Außerordentlich effectvolle Arrange mentö in Form, Farbe und Garnirung . kommen mit den zu Mänteln verlan . gerten CapeS zur Erscheinung, die mit 2 bis 3 Serventlne - Volants auske

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bezeugt 6l ZUfurnen Krusrv dieser Ar,nelrnittt. Jch habe zwei Paiktte von Dr.Kay'SRenovatof grbrauckl und fudle jryt drsser. alt vor adrrn. Ich bin überzeugt, dab die groben Erfolge Jdrer Heilmmel die erkaltenen ekanntmachungkn rechtfertigen. Ich küblte durch und durch krank, ermüdet und binkaUia. ?ch gedrauchre ihren enovaror vorschriftsmügig. In den ersten Tagen füdlle ich mich ae chwachter. aber nach einer Woche weiterrn löebrauch4 ngtk sta ein merklicher Wechsel zum Beer werden. Ich nehme legt gelegentlich. e nach Bebursmb. krden Nachmimia ein d iwti Tosen. Durch den Gebrauch Ibre Ren ovatori habe ich m einer natürlichen Weise meine öln grwride wieder in die gehörige Thätigkrit gebracht.Dr. Kay's Renovator Vor einigen Wintern litt ich unter einem heftigen Anfall von Grippe und bin seitdem jeden Winter leichteren Angriffen deirr Krankheit ungesäyr um dieselbe Zeit ausgesetzt. Ihr Dr Say'tLungenvalsam heilte mich in diesem Winter sofort. Ich bade steri mit sich? rein Erlolg diesen Lungen-Balsam in meiner Familie gegen Husten und (Erkältungen angewrn det. Soweit meine Erfahrung geht kann ich mir gutem Gewissen Ihre Medizin al da empfeh len, was Sie für dieselbe beanspruchen." Ganz Ergebenft Sarl jZang. Herausgeber der täglichen und wöchentlichen Aantas Ekty Presse.ftania City. Mo., den 30. März 1897. , Preis 25 Cent? und $1.00. verlauft von ,theker oder durch die Post versandt. Wenn Aerzte erfolglos sind und alle andere Gegenmittel fehlschlagen so beseitigen unsere Mittet die Ursachen uns deilen ctronche Krankheiten. Schreibt un für Dr Kay'i Home Treatment;" fi ist ein wertbvolle Buch von t Seiten. Man aoresftre : DR. B. J. KAY MEDICAL CO.. - - - OMAHA, NEBRASKA.

? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? ? i ? 1 e?5 stattet, für reiche Seidenstickereien, bstechende Passepoils oder Bortenverzierungen noch immer Raum gewähren. Für Promenaden - Umhänge gilt helles Seidenfutter als cornrne il saut, während die in Cape - Form erschienenen hellen sortieZ durch ein kräftig leuchtendes Futter, das mit den Farben des gemalten und mit glitzernden Metallflittern belebten Dessins übereinstimmt, aparte Wirkungen vermittelt. Ungemein geschmackvoll ist das Kleid aus schwarz und lila gemustertem Wollenstoff und lila Spiegelsammet, mit einer Garnitur von schwar;em, mit Chenille begrenztem und mit Knöpfchen besetztem Sammetband, Figur 1. Das Kleid besieht aus Volantrock und Blusentaille und ist ersterer am Ansatz des Volants mit der Garnitur versehen. An der Taille schmückt diese die vorn auseinander tretenden Vlusentheile, den Stehkragen. die Epauletten und die Aermel, die außerdem mit Sammetmanschetten begrenzt find. Die Taille ist hinten glatt, vorn blusenartig gearbeitet und )orn mit einem Einsatz aus Sammet ersehen, auf. den sich schmale, mit Ztahlknöpfen besetzteGarniturtheile le'en. Ein mit einer Rosettenschleife zu fließender Gürtel aus Atlasband ervollständigt die Taille. Die so sehr beliebte Kleeblattmode :igt sich an der hübschen Bluse, Figur , aus weißem Tasfet in Kleeblättern us Emaille, die als Knöpfe, Agraffen nd Manschettenknöpfe die Bluse zieen, die außerdem mit einem größeren, .lit schattirter, grüner Chenille gestick;m Kleeblatt versehen und mit grünem Sammetpaspel ausgestattet ist. Die Blusentheile schließen sich einer vorn zackigen Passe an, die aus drei :inander aufliegenden, über SchnurAnlage abgesteppten Theilen besteht, ienen die Sammetpaspel untergenäht jid; der Hintere gerade Passentheil ist :ur einmal mit der Garnitur versehen. Die beiden, die mittlere Tollfalte begrenzenden Garniturstreifen sind in Zier, etwa halbzöllige Falten gelegt, iiber Schnureinlage durchsteppt und mit Sammetpaspeln versehen; gleiche, in drei Gruppen geordnete Falten wiederholen sich auf dem Hinteren Blusen theil. Die Zacken deS KragenS sind einmal, die Manschetten der Blusenärmel dreimal mit dem Paspel verziert. Violetter Kaschmir ist für das hübsche Kleid, Figur 3, gewählt, das auö einem Volantrock und einer hinten mit langem Schoß versehenen Taille besteht; diese ist vorn mit kurzen Jäck.chentheilen gearbeitet, die mit breiten, von lila Seide überdeckten, doppelten Ausschlägen einen seidenen Einsatz einschließen und mit Knöpfen geschmückt sind. Ein Gazejaot fügt sich an den Stehkragen an, den eine volle Rüsche ziert. ! schwarzer, lila o-usterter Dainaft ist für die Toilette, Figur 4, verardertet, deren Taille mit einem Latz .und Aufschlägen von lila Atlas und Gaze ausgestattet-ist und vorn schräg übereinandertreiend' geschlossen wird. Die Gaze ist in doppelte Köpfchen gekräust, zwischen denen aus dem Latz schwarzes Mlmmetbändchen, auf d'n Aufschlägen weißes Atlasbänd,en angebracht ist. Dem Latz schließt 'sich ein stufenweise aufsteigender, mit Bändchen und Krauschen gezierter Kragen von AtlaS und Gaze, an, den vorn eine schwarze Spitzenschleife ziert. Die Aermel haben' runde, mit lila .Atlasstreisen begrenzte Manschetten. Ein gleicher, mit Sammetband besetzterStreifen deckt an dem Köck den Aniad der seitlichen, einae-

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cnti. &91 uumum i i l 55 b l Ih t 55 55 55 l l i l i ifr l Ä setzten Theile, die hinten unter einer Tollfalte verschwinden. Ein schöner Metallgürtel umschließt die Taille. Die breite Krempe des eleganten, schwarzen Sammethutes. Figur 5, ist an der linken Seite stark hochgebogen und mit gekräuster, lichtrosa Seide überdeckt; den Rand der Krempe begrenzt eine zierliche Jettspitze, während den Hutkopf in graziöser Windung ein mit rosa Seide abgefütterter Sammettheil umgiebt. Gegen die hochzebogene Seite der Krempe legt sich eine weiße und eine schwarze Straußfeder, deren Ansatz ein Knoten von rosa Seide deckt; aus diesem liegt eine in Barokform gehaltene schöne Similischnalle. Das wirkliche Nicotin, Ueber manche alltägliche Dinge sind grobe Irrthümer noch weit verbreitet; so auch bezüglich des Nicotins im Tabak. Gar Viele bilden sich ein. der theerige Stoff, welcher oft im Pfeifenrohr abgelagert zu fehen ist oder die Finger des Rauchers beschmutzt, sei das Ricotin. Thatsächlich hat derselbe aber im Wesentlichen nichts mit Nicotin gemein; er enthält entweder gar nichts oder nur schwache Spur jenes berühmten Giftstoffes. Das wirkliche Nicotin ist in reinem Zustande ein farbloses Fluidum von etwas öliger Beschaffenheit und einem eigenthümlichen starken, durchdringenden Geruch. Wird es der Luft und dem Licht ausgesetzt so n?ird es erst gelb und schließlich braun und hat dann allerdings einige Aehnlichkeit mit der obenerwähnten Substanz. Nur eine kleiner Theil (den bisherigen Experimenten zufolge höchstens ein Siebentel) des wirklichen Nicotins im Tabak wird ohne. Zersetzung frei: alles Ucbrige wird beim Proceß des Rauchens verbrannt und zerstört ge langt aber seinen Elementen nach großentheils in das Körpersystem. Das Glück kommt uns oft nur deshalb so klein vor, weil wir es erst im Schwinden bemerken. I n einem skandinavischen Seemannsheim im Ostende von London befindet sich gegenwärtig ein 16jahriges Mädchen, welches eine ganze und eine halbe Seereise zwischen England und Amerika als Schiffsjunge mit gemacht hat. Sie nannte sich, als sie erkannt wurde, Alice Amelia Mackinley, es hat sich aber herauögestellt, daß sie die Tochter eines in NewPort in Monmouthfhire lebenden maltesifchen Seemannes Namens Bella ist. Ihr Vater, der amerikanischer Bürger ist, hat wegen des Kohlenarbeiterstreiks ln Wales kemeStelle aus einem Schisse bekommen können, und infolge dessen verarmte die zahlreiche Familie. Alice Amelia war einige Jahre im Dienst bei einer Capitänsfrau, und sie benutzte alle ihre freie Zeit, um Reisebeschreibungen zu lesen und Missionspredigten anzuhören Sie dachte auch einmal daran. Missionärin zu werden. Einmal bemerkte sie, wenn sie ein Knabe wäre, könnte sie Präsident der Ver.' Staaten werden. Im August d. I. verschwand sie und in Newport wurde vergeblich nach ihr gesucht; die Blätter meldeten, daß man sie vermisse. jedoch erst vor wenigen Tagen tauchte sie in London wieder auf. Sie hatte den Namen Mackinley angenommen und war Schiffsjunge geworden. Ein Vari6t6 - Theater in New York hat ihr $50 pro Woche dafür geboten, wenn ne dort in einer ihren Erlebnissen ent'brechenden Rolle auftreten will. Schönheit sitzt im Blut. ReineS Blut bedeutet reine Haut. Ohne diese keine Schönheit. CaöcaretS, Candy Cathartie reinigen daö Blut, kräftigen die Leber und entfernen alles Unreine auö dem Körper. Fangen Sie heute an, Pusteln, (3c schwüre, Mitesser und so weiter zu vertreiben. Schönheit für 10c. In allen Avotbeken. Zufriedenstelluug aaran' 4 lüc 25c. blitzblank uu haben in Köae und Sem?, erfüllt jede gute Hauöfrau mit gerechtem loiz. Vas bette vuuti, avt nce. tallwaaren in kürzester Ze,t und für die längke Dauer blitzblank und glänzend wie einen Spiegel zu machen, ist die F. Metal Polisli Pasto, die von der altbekannten u. bewahrten Firma George TV. Hoff man, 295 Ost Washington Straße, . in Indianapolis hergestellt wird. Fi Gnstirirtbe ist da? altbewöbrte Putz, Mittel T h e B a r kf e p e s's Fri e n ti , von derselben Firma herae eUt. um Putzen der Bar stixlureö :c einfach vnentbehrNcd und wer es einn-al p brauch hat wird es stet roieder Kolen. -Bar eeprr's Friend' das Unentbehrliche, ist Überall in Lpothe.en i Habens

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