Indiana Tribüne, Volume 22, Number 70, Indianapolis, Marion County, 28 November 1898 — Page 1
O O f Afr O W fr A 00 cvo Yt A A (YY W w W W W Office : No. 18 Md Mabama Gtrofic Telephon 1171 Indianapolis, Zndiano. Montag, den 28. November 1893. Jahrgang SS, 5tei70
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Wetterbericht. Wottigeö Wette? und Regenschauer heute Nackt und Dienstag. Wärmer h?ute Nacht. HochSe Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 21 Grad, niedrig 25 Grad. Sin Blizzard, N e v S o r k, 28. Nov. Sechunddreißig Stunden lang wüthete hier ein fuschtbarer Blizzard. Der Eisenbahnund Sch,ssverkebr war vielfach gehemmt und theilweise ganz unterbrochen. Eine ganze Anzahl von Uaglückkfällen, mehrere mit nachfolgendem Tode, ist vorgekommen. Tausende von Menschen. Pferden und Karren h.i f,.f X. &An,, find Zktzt damit beschäftigt, den Schnee fortzuschaffen. ,-i.k fc..!. fcifi Im Von Boston wlrd berichtet,, baß im Hzfen dreißig schiffe verunglückt und fünfundzwanzig Menschen dabei umgekommen sind. f' Departement s ü r Handel und Industrie. Chicago, 27 Nov. Die National Busineß MevS League hat heute an Herrn McKlnley ein langeö Schreiben abgehen lassen, in welchem sie die im " """" .T'l"?', ?T etn Departement für Handel und 3n- . . . ...... . ..... unrie zu crriajicn, iecjai oe,urvr. tet. S aird daraus hingewiesen, daß bei der Ausdehnung unsere GebieteS. wie sie bevorsteht, die Tariffrage mehr und mehr erne solche werbe, ray sie nur von Sachverständigen gelöst wrrden könne. Sin Departement für Handel und Industrie würde im Stande fein, wenn eine Tarif Veränderung in Frage komme, dem Congreß Mate rial vorzulegen, welches diesen besähtgen würbe, mit ziemlicher Sicherheit die Folgen zu beurtheilen. Dadurch würde daS vollständige Umstürzen des TanfS, welches den gesammten SeschästSinteressen so hinderlich sei, dermieden werden. Die Pest in San Iranciöco? SanFraneiSeo, 27. Nov. Der Gesundheitsrath hat scharfe Maßregeln gegen die Ausbreitung einer gebeimnikvollen Krankkeit im iTkinelentectcl getroffen. Bor einigen Tagen . . a tiiaiu ein 2qincic an einer ver uoo nen.Peft ähnlichen Krankheit. Dai ganze Viertel wird nach weiterenFallen abgesucht. BiS jetzt ist keiner gefunoen worden. Dr. Rousseau, der Qua rantäne-Beamte deS HafenS, hält die Krankheit nicht für die Beulenpest Andere Mitglieder deS GesundheitS ratheS find entgegengesetzter Anficht, und verlange die schärfsten Maßregeln. Weiße, welche Chinesen im Dunst haben, sind angewiesen worden, diesen daSBetreten deSkhinesenviertelS zu untersagen. Dr. Spencer, welcher die Autopsie vornahm, erklärt die Todesursache für NephritiS (Nierea-Entzündung). Die Chinesen, durch die vielen UnglückSfälle der letzten Zeit aufgeregt. glauben, sie stände unter dem Banne eines bösen GeisteS. Spater: Der Gesundheitirath hat die Polizei auS dem Chinesen-Biertel zurückgezogen, weil man überzeugt ist, daß eS die Pest nicht ist. MajeftätSbeleidigungßklage gegen einen Amerikaner. B er lin, 27. Nov. Frank Kaaak von New Lork ist auf die Anklage der MaieftätSbeleidiguna, die er in einer Weinstube begangen haben soll, der yasler worden, ttju eryastung er folgte, als er mit feiner Frau in eine fashionablen Restaurant sich befand. SS heißt, daß er sich in beleidigender Weise über den Kaiser autsprach, und daß Jemand, der ihn hörte, einen Polizisten Herbeiries. Obgleich Herr Kaaak Zeugen brachte, welche leugneten, daß er die Aeußerung gethan habe, mußte er doch in Hast wandern. Die Beamten der Botschaft haben AlleS versucht, um seine Freilassung zu erwirken, und eine hohe Bürgschaft an geboten. Der Geschäftsträger, Herr Jckion, war zweimal dieserhalb beim UnterstaatS-Sekretär von Richthofen. Herr Kaaak ist ein Civil-Zagenieur, ftacirnt urfpüaglich aus Stettin, und ist an der Niagara-Kraftvertheiluog intereffirt.
Wieder daheim. Potsdam. 27. Nov. Der Kai-
fer und die Kaiserin find hier auS dem I gelobten Lande wieder eingetroffen. Sämmtliche Minister hatten sich zur Begrüßung eingefunden. Der Kanzler Hohenlohne drückte dem Kaiser die Glückwünsche zur Rückkehr auS. , Der Kaiser sprach sich über die Erfolge seiner Reise, sowodl über die bereitS erreichten wie über die zu erwartenden, befriedigt auS. Auch äußerte er sich über die politische Laqe am Mittelmeer. P o tS dam, 26 Nov. Als der Kaiser durch Berlin fuhr, läuteten die Glocken und die Häuser zeigten Flaggenschmuck. Die Börsen - Zeitung" sagt, die Reise inS heilige Land habe 11 Millionen Mark gekostet. Verschiedene Zeitungen bringen BegrüßungS-Ar-tikel. Blaneo legt sein Amt nieder. H a v a n a, 27. Nov. Gestern Morgen um 10 Uhr 30 Min. legte General Capitän Blaveo sein Amt in die Hände deS Generals Ziminez CastellanoS nieder. Die Handlung fand im Thronsaale deS Palastes statt. Die Vorbereitungen für die Räumünz der Insel machen rasche Fort schritte. IHM D i e o f s e n e T h ü r". P ari S, 27. Nov. Von den amerikanischen Comm'ssären wird die Be deutung deS Zugeständnisses der osse nen Thür" so ausgelegt, daß eS nicht Freihandel oder auch nur niedrige Zölle, sondern die gleiche Behandlung allen Handels bedeute. Der Tarif wird so bemessen werden, daß er genügende Revenuen abwirst, um die Verwaltungskosten zu decken. Den Schissen aller Rationen wird gestattet sein, im Archipel Handel zu treiben, im Gegensatz zu dem Verbot der Küstensch'sstahrt in amerikanische Gewässern für fremde Fahrzeuge. Der Vortheil für amerikanische Güter wird darin bestehen, daß sie nur über einen Ozean zu gehen brauchen. ,,, , Italien überreicht dem Sultan vonMarrokko .einUltimatum. . Tanger, 27. Nov. Die italienische Regierung hat dem Sultan von Marokko wegen der Verhaftung und Mißhandlung italienischer Schützlinge ein Ultimatum zugehen lassen. Zur Beantwortung ist eine Frist von einer Woche sestgesetzt. DaS italienische Kriegsschiff Umbria" wird die Antwort deS SultanS entgegennehmen. Die DreyfuS-Affaire. Paris, 27. Novbr. Die gestrige Conferenz zwischen dem Premier Dupuy, dem Kriegsminister de Freyeinet und dem Juftizminifter Lebret sowie Mitgliedern beider Kammern bezüglich der Forderung der Senatoren der Lin ken, daß der Prozeß gegen Oberst Picquart wegen Enthüllung wichtiger Militär-Dokumente gegen seinen Vertheidiger bis nach Abgabe der Entscheid dung deS KassationShofeS in der Drey-fuS-Assaire vertagt werbe, wurde heute fortgesetzt. SS heißt jetzt, Dupuy habe versprochen, die Forderung dem Kabinet vorzulegen, und noch heute eine Antwort zu ertheilen, falls die Vertagung deS Prozesses gegen Picquart abgelehnt werde. Der Beschluß wird morgen der Kammer vorgelegt werden. General Zurlinden, der MilitärGouvervöe von PariS, weift in einer offiziellen Notiz die Verdächtigung zurück, daß sein Beschluß, Picquart vor ein Kriegsgericht zu stellen, vom Präfidenten Faure veranlaßt worden sei. Der Soir versichert, daö Picquart'sche Dossier enthalte neue und unzweifelhafte Beweise von DreyfuS' Schuld. Le Iour erklärt in einem sensatio nellen Artikel, da geheime Dossier konstituire den einzigen wahrhafte Beweis von DreyfuS' Schuld. Er macht mehrere Angaben bezüglich der Dokumente in dem Packet und verspricht weitere Enthüllungen.' Antwerpen. 27. Nov. Die DroitS de l'Homme versichern, Major Efterhazy sei nach den Ler. Staaten abgereift. Paris, 27. Nov. Die Aufregung über die Picquart - Affaire ist im Zu nenrnen. Di, Untf Atfrti h.ft Äs?. 1- w -mr - w ....Vtfct V V lichen Proteste, gegen Leneral Zurlin-
denS Befehl zählen nach Tausenden
und eS befinden sich viele der hervorragendsten Persönlichkeiten Frankreichs darunter. Morgen Abend wird eine öffentliche Versammlung unter den Auspizien v?eler Mitglieder der Akademie stattfinden, um Proteste gegen daS Kriegsgericht zu erheben. . . Ein penfionirter Offizier versichert jetzt, daß der verstorbene Oberftlieutenant Henry ein alter und intimik Freund de Grafen Csterhazy gewesen ist. 3m Laufe deö Tage? fand ein Duell zwischen Maxime DreyfuS und dem Journalisten Le Pie statt, bei dem aber kein edler oder unedler Theil verletzt wurde. Die FriedenSkommission Madrid, 27. Nov. DaS Kabinet hat sich über die Instruktionen für die FriedenSkommissäre für die morgige Sitzung in Par'S geeinigt und der Bertrag wird unterzeichnet werden. Der Zmparcial fordert die Regierung auf. mit Würde die von Amerika angebotene Entschädigung abzuweisen. und bezüglich der Philippinen gegen Amerikas Berufung auf die Macht zu protesttren. El Coreo läugnet die Nachricht, daß ein Aufstand auf den Sulu-Infeln auSgebrochen ist. Ein Nothbuch, welche die FriedensVerhandlungen betrifft, wird auSgearbeitet. Viel macht die Depesche von Gibraltar von sich reden, daß dort während des Monat 180 Geschütze neuen Modells angekommen find. Opposition der DeutschOefterreicher. Wien. 27. Nov. Die Sitzung de österreichischen ReichSratheS, in welcher eine HuldiguogS-Adresse anläßlich deS am 2. Dez. stattfindenden övjadrigen RegierungßjubiläumS des KatserSftattfand, war nicht so eindrucksvoll, wie sie unter anderen Umständen hätte sein müssen. Wußte doch Jedermann, doß die Schönerianer, die Sozialisten und ein Theil der deutschenVolkSparteinicht Theil nehmen würben. Schönerer erklärte vorher, er und seine Partei würden allen LoyalitätSkundgebungen fern bleiben, solange die Sprachensrage bestände. An Stelle der Huldigungsttzung verlangte er eine ELtrafitzung am 26. d. MtS., an dem sich die unerhörte Sitzung jähre, in welcher, in Folge der mit Gewalt und durch einen VerfassungSbruch durchgepeitschten 2'j Falkenhayn der Präsident Polizisten den Sitzungssaal betreten ließ, um die Minderheit niederzuschmettrrn, die ihr Deutschthum um Nichts in der Welt aufgeben wollte. Dieser in den Annalen de Parlamentarismus noch nickt vorgekommene Vorfall müßte zur Abschreckung für kommende Geschlechter durch eine Gedenktafel im SitzungSsaale verewigt werden, denn der Borftll habe auch zugleich den sprechenden Bevei geliefert, daß Oesterreich liberale Deutsche sich nie der Gewalt beugen. Ja Folge dessen ließ da Präsidium de HauseS, um eine etwaige Demonstration zu vermeiden, keine Eintrittskarten für die Gallerten ausgeben. ES waren nur Vertreter der Regierung?Parteien anwesend und die kurze, nur zwölf Minuten dauernde Sitzung wäre glatt verlaufen, wenn nicht Präsident Fuchs in der sonst mittelmäßigen gestrede in dem Moment st.cken geblieben wäre, wo etwa von der Rede die Herzen der Zuhörer zu packen schien und al er von den Verdiensten de Kaiser und den schweren SchicksalSschlägen, die ihn betroffen haben, sprach. S entstand eine peinliche VerlegenheitSpause, welche der nach seinem Zwicker suchende Präsident damit beendete, daß er den Rest seines Manuskripte ablaö. Mit einem Hoch auf den Kaiser schloß die Sitzung, von der man einst hoffte, daß sie eine Zubelfitzung verden würde. Ochi??S. Nachrichten. Angekommen in : N e v S o r k : Struria" von LiderPool; La Touraine" von Havre. Queenttovn: Umbria" von NewSork. Die auffallendsten Heilungen von Scrofeln, die man kennt, find mittelst Hood' Sarsaparilla erzielt. Dieses Mittel sucht seine Glei. chen bei Blutkrankheiten. Gebraucht nur Hoo d's.
allerlei.
Eine unvernünftige Le bensweise hat den frühzeitigen Tod des New Yorker Schneiders Jsaak Nudelmann aus Rußland herbeigeführt. Vor fünf Jahren kam er nach Amerika, um reich zu werden und dann Frau und fünf Kinder nachkommen zu lassen. Während der Zeit hat er mindestens 15 Stunden täglich hart gearbeitet und meist nur von Aepfeln und Brod gelebt. Zuletzt war er in der Kleiderfabrik von I. Cohen angestellt und verdiente viel Geld. Er erklärte, am 1. Januar nach Rußland zurückkehren zu wollen, wo er eine Farm zu kaufen beabsichtigte. Vor einigen Tagen aber, während der Arbeit stieß Nudelmann plötzlich einen Schrei aus und sank zu Boden. Obgleich ein Arzt sofort zur Stelle war, starb er nach wenigen Minuten an Ueberarbeitung und Entkrästung. Der kürzeste Mordprozeß, der je im County New Fork verhandelt worden, spielte sich in der Supreme Court vor Richter Gildersleeve ab. Der Angeklagte war William Fraue, welcher beschuldigt wird, seinen Principal, den Restaurateur Julius Smith, erstochen zu haben. Letzterer, dessen Local sich an Ecke Centre und Canal Straße befindet, hatte Fraue wegen eines Fleischeinkaufes Vorwürfe gemacht, worauf dieser ein langes, haarscharfes Fleischmesser ergriff und Smith mehrere furchtbare Verletzungen beibrachte. Der Vertheidiger des Angeklagten, Vernon M. Davis, führte auö. daß sein Client geistesgestört sei, welche Behauptung durch die Aussagen der Aerzte Campbell und Santvoort bestätigt wurden. Während der Untersuchungshaft hat Fraue mehrmals in die Zwangsjacke gesteckt werden müssen. Richter Gildersleeve ordnete hierauf die Ueberführung des Angeklagten an. Das ganze Verfahren hatte nur 18 Minuten in Anspruch genommen. Mit der Abhaltung von Bällen in der Stadt New Fork Samstags - Nacht scheint es vorläufig vorübet zu sein. Seit zwei Wochen hat die Polizei - Commission sich geweigert, Petitionen für Bälle an Samstag - Abenden anzunehmen, da derartige Vergnügungen sich bis zum Sonntag Morgen zu erstrecken pflegen, und das Tanzen am Sonntag vom Gesetz .verboten ist. Der Besitzer des Harlem Niver Park, Hermann Sulzer, hat im Namen der Vereinigung von Ball--lokal - Besitzern gegen dieses Vorgehen der Behörden Protest erhoben. Präsident Fork war jedoch fest in seinem Vorhaben, jede Erlaubniß für einen Ball am Samstag Abend oder Sonntag zu verweigern, wenn auch die Balllokal - Besitzer dadurch bedeutende Verluste erleiden. Nicht allein aus den Kreisen der Lokalbesitzer, sondern auch vom tanzliebenden Publikum sind zahlreiche Briefe, in denen gegen die Handlungsweise der Behörde protestirt wird, eingetroffen. Der mit dem Dampfer Fulda- in New York angelangte Alfonzo Catalone wurde, da er eine 20jährige Zuchthausstrafe verbüßt hat, in der Varge Office festgehalten und wird nach Italien zurückgesandt werden. Bei ihm befanden sich seine Gattin und vier Kinder. Er gab an, daß er in den Jahren 18L2 bis 1884 in den Vereinigten Staaten gewohnt habe. Damals habe man ihn ruhig landen lassen und er sei jetzt hierher gekommen, um mit zwei älteren Söhnen, die eine Barbierstube auf der Ostseite der Stadt hatten, zu leben. DaS Verbrechen, wegen dessen Catalone seine Haft verbüßt, hatte er vor Jahren begangen, als er seiner jetzigen Frau den Hof machte. In einem Anfall von Eifersucht erstach er einen Rivalen um die Gunst seiner damaligen Geliebten. Er hatte geglaubt, daß Niemand etwas über sein .or Jahren verübtes Verbrechen wisse, doch war dasselbe zur Kenntniß der Beamten deS EirwanderungsbureauS zekomm.in. I n K o l o in e a (G a l i z i e n), wo eine große Garnison liegt, wurde ein mit der Eisenbahn angekommener Dragoner - Lieutenant in mehreren Hotels wegen Ueberfüllung abgewiesen. Er verlangte zuletzt im Hotel Rückenstein ein Zimmer. Der Sohn dcs Besitzers erklärte, daß keines frei ci, weil bereits fünf Officiere einquarixt und auch alle übrigen Zimmer beetzt seien. Der Lieutenant beschimpfte zen jungen Mann und befahl den ihn begleitenden Dragonern, die Thür eines Zimmers zu erbrechen und die Glasscheiben derselben zu zerschlagen, was die Soldaten auch ausführten. Als der Vesitzerssohn protestirte und mit einer Klage bei der Militärbehörde und Forderung des Schadenersatzes drohte, zog der Lieutenant den Säbel. Der Bedrängte flüchtete aus dem Hotel auf den Platz, der Lieutenant verfolgte ihn aber und spaltete ihm durch einen Säbelhieb den Schädel. Eine große Volksmenge sammelte sich an und bedrohte den Lieutenant. Dieser wurde von den Dragonern mit gezogenen Säbeln vertheidigt. Die Dragoner kehrten darauf in das Hotel zurück, und als der dort angelangte Besitzer Rückenstein, ein alter Mann, über den Vorfall iammerte. mikbandelten sie iibn. '
Ein zerrüttetes Nervensystem Schlieblich Herzbeschwerden. ksundheit wiederhergestellt durch Dr. VllUi'i Nervine.
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err Edward Hardv. der joviale Manager des grobem Siores der Shepperz Co. v& z Braceville. Jll., Ichreibt: .ch w.,r nie einen Tag krank in meinem Leben, bik 1890. Ich litt so schlimm an nervöser Erschlaffung, daß ich meine Stelle nicht versehen konnte und zu medi i'ntren anfange mufet. Ich versuchte unsere Lokal-er,t und einen in Joltet. aber keiner konnte mir helfen und ich dachte, ich würd fter, den. Ich wurde verzagt und stand unsägliche Angst au. Sonnte weder essen, noch schlafen und ruhen, el schien al! könne ich nicht eriftir. ach Verlauf von sechj Monaten war ich nur ein Schatten und lule wurde mein her, ergrif fe und ich war wahrhaft elend. Ich nahm sechZ oder acht Flaschen von Tr. MileZ' Nervtne. die mir von Anfang an Linderung brachte und mich schlirblich kurtrte. Der größte Segen meines Leben. Dr. Mtlek' Mittel werde durch alle Apotheker verkauft unter einer positiven Garantie? die erste Flasche nützt oder das Geld Wird lurücker stattet. Vllch über die Krankheit? de? terzer und der ervea frei. Adresse: 8Z v ttilss' 2 Nervino nestores Htchh Dr. MililMedikal .. Elkhart. Ind. JmvergangenenJahre sind in Großbritaimien und Irland S5.000.COO Fässer Bier fabricieri worden. Diese Production ist mit 12,000.000 Lstrl. besteuert worden, um 500.000 Lstrl. mehr als im Voriahre. AufeigenartigeWeise ist ein wegen Diebstahls zur Anzeige gebrachter Soldat des in Straßburg i. E. garnisonirenden Husaren - Negiments No. 9 desertirt. Mit Einbruch der Nacht sattelte er sein Pferd und verließ mit ihm die Caserne; dem Posten, an dem er vorbeireiten mußte, sagte er, er hätte einen Distanzritt zu machen. Ohne von Polizei, Eendarmeriebeamten oder Grenzwäcbtern aestellt zu werden, gelangte er über die Grenze, wo sranzoslscye lÄenoarmen ihn anhielten. Der Deserteur ist ein Lotbringer aus Saarburg, Namens Joseph llöwalv. An einem iunaen Mädchen aus Gierend wurde ein grauenvoller Mord verübt. Des Mordes verdächtia ist der Bräutiaam des Mädchens, Grubenarbeiter Fritsco aus Linkenbach, der seine Braut in den Wald bestellt hatte zu einer heimlichen Unterreduna. da die Eltern der Braut das Verlöbniß nicht billigten. Gegen Äveno yorten Boruoergehende -tm Schreien, ainaen demselben aber nickt nach, weil schon die Dunkelheit eingevrocyen uno ver Wald an der Stelle sehr dicht war. Die Beschaffenheit der Leiche läßt auf einen heftigen Kamvf schließen. Fritsch wurde auf der Gruve, wo er lerne Arbett wie gewohnlich verrichtete, verhaftet, leuanete aber die oa:. - H o o d' Pillen find mit der Hand gemacht und völlig gleich anGröße und ewtckt. 25 1A6W tore (QloMIrt 1853.) "'':!..,.. Buttttick Muster l ...Das... WeihnachtsTager ist vollständig. viele Spezialofferten für frühe Käufer. Kommt und seht. 7'?? 53 l. Jnportirt Magdeburger Sauerkraut Alle Sor en Nüsse. Nürnberger Lebkuchen und Pfeffer Nüsse. . Mandeln, Sitronen. Rosinen und Corivthen, frisch bei John h. 6nding, Nachfolger von Edward Müller. 849 Ost Washington (Ztr.
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Hoch oder platt Droeg oder natt Beer oder Win Gros oder sin, Aber echt rnutt dat sin.
S heißt' kei te Plattdeutschen. echt ist 578 ! u. Stahlherden der Stadt. Theodor Reyer C&ttni August Döpporo. CKsU vzmCUtlZZQt
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