Indiana Tribüne, Volume 22, Number 69, Indianapolis, Marion County, 27 November 1898 — Page 4
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i e K. FndianQ Tribüne. Mchcutt Täglich und Die tätliche .Tribüne- kostet durch den Xtig i entt per Woche, die Conntaa8XrttÜe-! lm per che. etde insasmni 1 ent kr IS Scntf per t. Ver Voft uirhali hr Ui plgeschi l ,ratt,Hlnz V pv rJct. Omni 10 Süd Nlsdanzs Indianapolis, 2nd., 27. November '98. Sonntags - PWM . Da haben sie kürzlich im Grand Opera House DaS verlorene Paradie" aufgeführt. Ich habe der Aufführung beigevohnt.und sie hat mir wieder einmal gezeigt, wie schlecht eS mit dem amerikanischen Kunftgeschmack bestellt ist. DaS verlorene Paradiei" hat Ludvig Jutta zum Versasser und ist ein Kunstwerk. SS ist richtig, daß eS keinen effektvollen Schluß hat, aber jeder Knallessekt würde die künstlerische Wahrheit in dem Stücke vernichten. DaS ßtück ist auf die amerikanische Bühne zugeschnitten und in einer Weise, daß eS der Verfasser kaum wieder erkennen würde. Fulda ist auch gar nicht als solcher genannt. Auf dem Theaterzettel stand ein anderer Name alS Verfasser, wie er lauttte, ist mir nicht mehr erinnerlich, bleibt sich ja auch ganz gleich. Der amerikanische Verfasser hat den Titel und einen Theil deS Stückes eSkamotirt, denselben mit allerhand Klimbim be hängt, Charaktere gestrichen, andere hinzugefügt und daraus ein Stück an gefertigt, das zwar dem amerikanischen Geschmacke ensprechen mag, dem Ori ginale aber ungefähr so gleicht, wie die Karrikatur eineö Lieutenants in den Fliegenden Blättern" einem wirklichen Lieutenant. Da ist eine Menge dummer Possenreißerei beige fügt, Hantwurstiaden, die fast für die derbste Posse zu albern find und natürlich kriegen sie sich" zum Schluß, etwas was der Dichter deS Originals in feinem Kunstsinne absichtlich der mieden hat und zum Charakter deS SlücktS auch gar nicht paßt. Anderseits ist vieles weggelassen, was dem Stücke ganz besonderen Werth und Charakter verleiht, oder ist doch nur so nebensächlich behandelt. Daö mag allerdings dem Umstände entspre chen, daß diese Dinge nicht ganz aus amerikanische Verhältnisse passen, aber DaS verlorene Paradies" ist doch nun einmal ein deutsches Stück und der Zuschzuer muß eben begreifen, daß er eö mit deutschen Verhältnissen zu thun hat. Wenn in Deutschland die Ueber setzung eine französischen oder italie Nischen Stückes über die Bühne geht, so schnitzt man eS nicht deutschen VerHältnissen entsprechend um, sondern giebt eS eben al französisches oder italienisches Stück, sogar mit den französischen oder italienischen Namen und schwindelt auch dem Publikum keinen deutschen Versasser vor. Die amerikanische Bühne ist eben kein Kunstinstitut, sondern ein Ge schüft. Unterhalten hat sich daS Publikum freilich, die Schauspieler haben Rou tine und daS Publikum amüfirt sich immer bei "derben Schnurren und deklamatorischem PathoS. Auch war die Ausstattung ausgezeichnet. Aber die Äunjl und der gute Geschmack? Wie fahren tu dabei? Davon kann freilich der Theaterun ternehmer nicht leben und man kann eS ihm nicht verdenken, wenn er sich nach dem Publikum richtet, so lange eS kein genügend großes Publikum giebt, das sich nach, einem Theaterunternehme? richtet, der wirklichen Kunftzeschmack hat. Geht eS doch be der periodischen Literatur auch nicht ander. Lese ich da dieser Tage, daß McTlureS Magazin dem Admira Dewey 55000 für einen Artikel über die Bhiliüninen anaeboten. der Admir 1 fr w xal aber die Offerte abgelehnt hat. Dem Lieutenant Hobson wurden $5000 für eine Beschreibung seineS AbenteuerS vor Santiago geboten, er hat de Preis auf $J000 hinaufgeschraubt, die ihm da? Century Magazine bezahlt. Daß eö hierbei nicht auf Arbeiten von literarischem Werthe abgesehen ist, ist selbstverständlich und dem Admiral Deey machte eS Ehre, daß er seinen Namen nicht zu Reklamezvecken hergiebt. Denn auf Reklame allein ist eS abgesehen. ES ist vorgekommen und kommt vor, daß Magazine an Leute, welche auS irgend einem Grunde eine Ruf besitzen, große Sumen dafür bezahlen, daß sie ihren Namen für Artikel hergeben, die ein Anderer schreibt. Magazine sollen sich vor der TageSliteratur dadurch auszeichnen, daß sie künstlerisch oder wissenschaftlich werthvolle Sache liefern. Darauf kommt 4$ ihnen aber heute nicht mehr an.
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Johann Zosssche Mnwxtrnkt macht Fleisch und Blut. Johann Hoff, Berlin. Neue Wil. helmstr No. 1. Paris, 3 Nur de i Echlanter. 9ltxo Wort, 156 Franllin Str. Der Name, der unter einem Artikel steht, ist für sie werthvoller als der Inhalt. Sie sind bereit große Summen für den Namen, nichts für den Inhalt zu bezahlen. Wie sollen da junge Talente aufkommen ? Wie sollen Wissen, Kunst, Geschmack dabei gesördert werden ? Ich habe in Magazinen schon Artikel gefunden, welche sich durch nichts. als Unwissenheit in der Sache und Schülerhaftigkeit in der Form auszeichneten, aber eS stand der Name eineS bekannten Politikers darunter. Der Name verschasst Leser, zieht die Aufmerksamkeit auf sich; der InhaltNebensache. Wir leben eben im Zeitalter deS Et schäftS und deS Prosits. Der Plauderer.. wenn man Vllllk hat. Vom H.'rrmann Leiberg. .Auf eines bin ich begierig " äu ßerte die junge, einige Wochen vor der Hochzelt stehende Tochter des Medizi nalraths Häußer in einer größeren Gesellschaft beim Steuerdirektor Jlal tenborn. Und da zufällig sämmtliche um den Tisch herumsitzenden Gäste ihr zuHorten, entging keinem, daß sie hm zufüqte: Alles erhalt nämlich heuti qea Tages eine junge Frau zu ihrer Aussteuer. Aber was empfängt sie niemals? Eine hinreichende Anzahl Nußknacker! Obstmesser sind in den Haushaltungen genügend vorhanden. Jedem wird em solches zuertheilt, aber den Nußknacker muß emer dem ande ren borgen. Bitte, erlauben Sie mir einmal den Nußknacker hört man überall sagen, wenn Nüsse gereicht werden! Ja, i?s nicht richtig, Frau Direktor?" schloß das jung Madchen und wandte sich an die Her rin des Hauses. Und jene nickte zustimmend, und da sie sich schon ohnehin den Kopf zeroro chen hatte, was sie wohl der lieben Helene Häußer zur Hochzeit schenken könne, faßte sie den Entschluß, sie mit dieser Gabe in reichlicher Anzahl zu überraschen. Und dann gingen die Tage mit Sonnenauf- und Niedergang, mit Hoffnungen und Erwartungen, mit noch zu säumenden Handtüchern, noch anzuschaffendem Küchengeschirr und mit letztem Aufgebot und letztemSchla sengehen vor dem der Hochzeit vorangehenden Polterabendtage. Und endlich stieg auch dieser, genau entsprechend den Kalendervorschriften, als ein Mittwoch aus der Tiefe empor, und von zehn Uhr des Morgens bis zur Mittagszeit, und vom Nachmittage bis zum Abend stellten sich die Boten ein, welche die für Helene Häußer bestimmten Hochzeitsgeschenke überbrachten. So wars nämlich Sitte in der gu ten Stadt Kahlenberg am Schleusenfluß, und wenn die Bräute auch nicht gerade auf derartige Gaben rechneten, so wäre es doch wahrheitswidrig, zu behaupten, daß sie sich nicht gewundert haben würden, falls ihnen nicht Freunde und Bekannte eine Aufmerksamkeit an diesem Tage erwiesen h'ätten. Zunächst kamen Blumen, sehr schöne Blumen. Eine prächtige Petroleumlampe sandte Helenes Cousine, die Oberamtmann Hasenfuß. Dann aber folgte ein sehr schweres Packet, das sehr fest eingepackt war und über daö sich alle sehr neugierig hermachten. 1 Es enthielt ein Gedicht und sechs Nußknacker, und daö Gedicht lautete: ".Da jüngst Sie äußerten, Sie wünschten Knacker, So bittet freundlichst anzunehmen diese hier Ihr Freund, der Amtsgerichtsrath Arnold Wacker. Die Reime hätten besser sein können, aber das Geschenk erfreute ungemein. , .Reizend, Mama! Nicht wahr?" betönte .Helene und betrachtete die- Neusilbernen mitwahrem Vergnügen. ; Auch ein eintreffender Papierkorb mit einer Stickerei in Perlen: eine weiße Taube mit einem rothversiegelten Briefchen im .Goschel"'war von ihrer Freundin, Martha Nelkenpott, zum Greifen ähnlich auf den blauen Untergründ - hingezaubert erregte große Bewunderung. Aber während er noch betrachtet wurde, brachte daS Mädchen drei Packete auf einmal, und von diesen enthielten zwei abermals Nußknacker. Frau Steuerdirector Kaltenborn hatte zwölf Neusilberne geschickt und die wittwete Pastorin Hengstohr fünf blanke eiserne von. derselben Sorte. Helene mußte lachen! .Na, Nußknacker haben wir jetzt- genug. Eduard l" sagte sie zu ihrem Bräutigam, der schon mit ttvaö langem ,Gesicht..dastand, weil er in den schwören Packeten Silberzeus vermu.thet hatte. Aber recht -mäßig wurde Beider Stimmung, als die Post eine Kiste bkLchte. und HelenenS BensionSfreun-
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d!n, Christine. StfinkrnaÜ Irt Ws-t..t-t!zi cn.il.i6 ourg, in einem ocigefugien iiejr chrieb: Beste Helene! Erinnerst Du Dich noch, daß Du immer davon sprachst, daß Bräute niemals Nußknacker- erhielten? Ich hab's mir damals gemerkt, und Mama und ich bitten Dich damit Du allenDeinen Gasten zu Liebe sein kannst die beifolgenden achtzehn Nußknacker von uns annehmen zu wollen Eduard fühlte so etwas von einem Schlaganfall sich nahen, aber er behielt doch so viel Besinnung, daß er die Schätze zusammenzählen konnte. Nun hatten sie schon elnundvierzig Nußknacker! Aber' es sollte noch ganz anders kommen! Das Mädchen meldete Excellenz von Greifenklau und Gemahlin. Sie kamen personlich, um zu gratuliren und xbxt kleine Gabe selbst zu überreichen. Etwas Praktlsches bitten wir Sie von uns anzunehmen, -liebes Fräulein. etwas, daZ gewöhnlich fehlt. Bitte, bier! Säst Du das Packet. Wil Helm?" wandte sie sich zu ihrem Märni. Eduard bekam schon das Zittern. als der Oberst mit einer Entschuld! auna hinauseilte und ein sehr schweres Packet in Helenens Hände legte. Götter im Himmel !" Es waren wieder zehnNußknacker! Und nicht einmal ihre Wuth durften sie auslassen: sie mußten vielmehr ganz überrascht und entzückt thun. . , Nachdem sich der Oberst und seine Gemahlin wieder entfernt hatten, bracü Helene in Thränen aus und warf sicy ihrer Mama, die übrigens auch bereits die Contenance einzubüßen im Begriff stand, an die Brust. O Gott, Mama! Nnu haben wir bereits einundfünfzig Nußknacker! Hätte ich doch nie etwas gesagt. Es ist ja schrecklich. Man zittert schon formlich, wenn Marie hereinkommt.In diesem Augenblick erschien Marie mit den bloß: Armen und' der Hamburger Jacke wirklich wieder und brachte von der Tante Helenens verschiedenes Silberzeugs Gabeln. Löffel' eine Zuckerdose und einen silbernen Nußknacker! Einen Nußknacker " schrieb sie schicke ich auch, da Du den wohl schwerlich bekommst, mein süßesKind." O, diese Ironie! Da Du den wohl schwerlich bekommst! Nun hatten sie schon zweiundsechszig Knacker und wenn's so fortging, mußten schwere Nervenerscheinungen bei der Familie Häußer eintreten. Bisher war der Medizinalrath, der Vater Helenens, der früh zu einigen Kranken gerufen war, nicht anwesend gewesen. Nun trat er, eben zurückgekehrt, noch im Paletot und mit dem Hut in der Hand, auf die Damen und Eduard zu und schon von ferne bewegte er ein Paar sorgfältig verpackte Gegenstände, Geschenke, welche dieKlosterdame, Fräulein Agnes von Kühlewarm, ihm, dem Medizinalrath, der sie einmal von einem schwerenUebel befreit hatte, aus Dankbarkeit für Helene eingehändigt hatte. Nun! Und eö ist?- fragte schon ganz zagmuthig die Medizinalräthin, während Helene und Eduard ausAngst den Mund garnicht mehr zu öffnen wagten. Ein silbernes Theesieb noch von ihrer Mutter her, eine silberne Pfefferdose, noch von ihrer Großmutter, Exzellenz von Kaltenschwitz und ' und ja, was hierin ist, weiß ich nicht Scheint auch etwas sehr werthvolles zu sein, obschon sie sagte, das sei neu " Weiße Farben legten sich auf Eduards und Helenens Wangen. Das in Seidenpapier eingewickelte Unbekannte hatte eine so verdächtige schmale Länge, war oben stärker als unten. Nun kam der fürchterliche Augenblick. Die Medlzinalräthin enthüllte denGegenstand! Es war ein kleiner, neusilberner Nußknacker, der vorn wie eine Nuß auslief. Und das gab denn der schwergeprüften Braut den Rest. Sie sank in einen Sessel und ächzte. Auch die Medizinalräthin verlor die Fassung; sie hatte blos noch so viel Kraft, im Schrank nebenan nach Hoffmann'schen Tropfen zu greifen, und während sie in die Sophaecke fiel, murmelte sie: Jetzt drei und sechzig, drei und sechzig, drei und sechzig! Es ist zu viel!" . Von dem größten Schreck erfüllt, sah der Medizinalrath seinen zukünftigen Schwiegersohn unruhig an. Aber was er erblickte, erfüllte ihn schirr mit Grausen. Eben hatte sich einer von Eduards Freunden genähert, leitete das Gesprach gleich mit einem Hinweis auf die damalige Gesellschaft und dieAeußerung seiner Braut ein und- überreichte überreichte der , starke Mann wankte. sechs Nußknacker ! ! . Mit den Worten: Neunundsech-zig-stürzte Eduard zür Seite und drei Menschen lagen mit Erscheinungen, wie sie, sonst nur U Verift:mgen ' vorkommen, in den umhecstehcnden Ses? sein. Um HlmmelZwillin, was ist, was ist?" rief der Medizinalrath, sich zu diesem und jenem und auch zu dem Fremden wendend: Was hatten Sie mit meinem Schwiegersohn vor? Bitte, bitte, reden Sie!" In diesem Augenblick erschien der Lohndiener, der seit Jahren im Häußekschen Haufe bei Festlichkeiten Dienste leistete, und sagte eintretend zu de? sich eben wieder emporrichtenden Medizinalräthin: . Der Tisch ist soweit fertig gnädige Frau. ' . Ich kann nur die beiden
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Achtung, Weihnachten !
Weihnachten steht wiederum vor . , Sie morgen, oder wahrend der Woche,
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