Indiana Tribüne, Volume 22, Number 68, Indianapolis, Marion County, 26 November 1898 — Page 2
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y"5 V?!' K'ZL7S ZNötm Tswüne. ErZchM X tu OsMz " Die tSzlie .TridüNe fsftc: durch kcnZilau Jentl per Woche, die Sonntag,rntüe"I let per Ooche. ' Beide luftc 1 Seat IJCtnil (Kixit. er Yoft uihali hti UV zgeschiSi l ,raulbe,ahlng i Ia,r. CflU . 10 Cfc malaxta TtrsbHs JadtanapottS, Ind., 26. November '8. 'er VambuS. Eins der wunderbarsten Erzeugnisse der tropischen Pflanzenwelt ist der Banlbus. Er ist ein baumartiges Gewachs aus der Familie der Gräser, welches früher irrthiimlich zu den Rohrarten gezählt wurde. Seine verschiedenen Gattungen (Bambus Wercillata. Bambus Nigro Eiliata, VambuZ Vulgaris u. s. w.) erreichen eine Höhe bU 25 Meter und verdienen den Namen Könige der Gräser", Aus den einzelnen Wurzel stocken des Bambus schießen 25 bis 50 und mehr Halme hervor, die bis zur halben Höhe senkrecht hervorragen und sich dann vielfach verzweigen. Die Zweige werden um so häufiger und theilen sich um so mehr, je mehr sie sich dem oberen Ende der Halme nähern. So bildet der Bambus einen .bald gröberen, bald kleineren Wald im Walde oder einen Hain für sich mit zusammenhängendem, einem Deckengewölbe vergleichbaren Vlätterdach. das durch den leisesten Luftzug rauschend bewegt wird, durch das kein Tages licht bringt, und unter dem die Luft temperatur geringer ist als außerhalb. Das Wachsthum des Bambus ist ein ungeheuer schnelles. Die Redensart: Das Gras wachsen hören" wird bei ihm fastWirklich!eit, kommt es doch vor, daß er in 24 Stunden gegen zwei Fuß wächst, in wenigen Monaten er reicht er seine volle Höhe. Seine Halme sind gegliedert, an den Gelenken mit festen Scheidewänden versehen und von sehr verschiedenem Umfange, bis zur Veinstärke; ihre Höhlungen zwi schen den Gelenken enthalten ein locke res Mark. Wie alle Gramineen zeich net sich der BambuS durch den Gehalt an Kieselsäure aus, woher die Festig keit und Härte seines Gewebes rührt. Aus den 5cnoten des Bambus schwitzt ein kieselhaltiger, an der Lust trocknen der Saft aus, den die alten Griechen Indischen Honig nannten und der un ter dem Namen Tabaschir oder Vam buskamphor bei den Jndiern und'Ebi nesen noch hete als Medizin geschätzt wird. Wie der Bambuswald durch seine Höhe, seine urwüchsige Kraft, seine landschaftliche Schönheit, sein flüstern des Vlätterrauschen auf Jeden, der ihn zum ersten Mal betritt, einen großar ligen, stimmunaZvollenEindruck macht, so ziehen die Bambusaceen durch ihren überausgroßen Nutzen in hohem Grade di? Aufmerksamkeit auf sich. Für den uncivilisirten Farbigen sind sie eine höchst schätzbare und fast un entbehrliche Gabe der Natur. Die ver schiedene Stärke des Bambus, die Leichtigkeit und Regelmäßigkeit, mit der er sich spalten und zerkleinern läßt, seine äußere Härte, seine Glätte.- Geradheit, Rundung und Hohlheit alles dies sind Eigenschaften, die ihn zu den mannigfaltigsten Dingen hervorragend geeignet machen. Jedes andere Material würde dazu außerdem mehr Zubereitung und Arbeit erfordern. Selbst die noch auf einender niedrigsten Culturstufen stehenden Pclpuas, die Bewohner NeuGuineas. verstehen es, Bambus zu einer Anzahl von Gebrauchsgegenständen zu verwenden. Sie fertigen daraus zum Theil ihre Speere und Pfeile oder nur die ' Spitzen derselben, Messer, Haarkämme, Wasserbehälter: aus trockenen Bambusstäben locken sie ferner in er nigen Minuten durch Reiben Feuer hervor. - ' Die ausgiebigste, vielseitigste Ber Wendung findet der Jambus aber auf den Sunda Inseln, wo er m strotzen der Fülle wild wächst, wie auch.nm die Hütten der Eingeborenen angepflanzt wird. Fast alles, was man in ihren Heimstätten an leblosen Dingen sieht, besteht aus Bambus. AuS Bambus baut der Malaye sein Haus, seine Schuppen, Stalle, Scheunen, Zaune: aus Bambus fertigt er fast sämmtliche Ackergeräthe, Möbel wie " Tische. Stühle, Bettaestelle. anderen Haus rath wie Thür und Fenstervorhänge. Matratzen. Matten, Wasserbehälter, Büchsen, Tosen. Zur Herstellung aller Arten von Gerüsten, Leitern, Gittern, Körben, Trageholzern ist der Bambus ebenfalls unübertrefflich. Er liefert ferner vorzügliches Material zu Brücken wie Wasserleitungen, zu Ka figen für den Tiger wie für kleine Bö gel. Unterwegs, kocht der Malaye sei nen ReiSin.einer Bambusrohre an ei nem Bambusfeuer.' Die jungen Bam bustriebe selbst geben, in Essig emge legt, ein wohlschmeckendes Gemüse. Sobe Baume ersteigt der Malaye, in dem er spitze Pflöcke aus BambuS in ibren Stamm treiSt. Musikinstrumente und Hohlmaaße macht er auS BambuS. Für den Krieg und für die Jagd liefert den Eingeborenen deS SundaArchipels der BambuS Pallisaden, Lanzen, Blasrohre, Pfeilspitzen. Der Fischer benutzt BambuS zu Flößen, Masten, Segelstangen, Auslegern der ' V-i r n. ? r r:rxr. Äoo:e. neisen, tjiiiorucn, tfiiipcc ren. ' Die Chinesen flechten auS denBlät tern' des 'BambuS Hüte und 'fertigen auS der Oberhaut seines HalmS Pa vier. " ' '' In Deutschland findet - BambuS hauptsächlich zu Ängeirutyen und un ter dem Namen Pfefferrohr zuStöcken, - Schirmstielen und ' Pfeifen hren BerWendung. Der weltberühmte botanische Garten zu Buitenzorg (Ohnesorge) auf Java birat einen Bambushain, der wohl aus . . m J . r jeden Züciazauer von oez onoers ergre: kender Wirkung ist, indem sich unters
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2Z Ihre königl. Hoheit Die Prinzessin von WaleS, b pellt JOHANN HOFF'S flüssiges Masz,(?Ltra?t von Johann Hofs' Tkpot in London. Marlborough ou)t. S. W. Bitte senden Sie flesalligft sobald ie möglich für den Gebrauch von Ihrer königl. Roheit. derDrinzejstn von Walel. s.1, Dusend von Johann off'0 ftUsst ein MalErtrakt und qtbtn Ei dem Ueberdringer diese ,mei Flaschen zum sofortigen Gebrauch mit. , Jodn YwiNk, Kkllermann Ahrer löniql. Hoheit. Johann boss' fiiisstge ä)talz.itrakt macht Fletsch und Blut. Vin Dutzend Flaschen enthalten mehr NÄhrftofs al, ein Faß Bier. Johann Hofs, Verlkn, Nk Wllhklni Ctr.. o. 1." Vor:, 38. u, d, l'Schiquier. VUm fyott, IM Sraukli 6tr. f seinen säuselnden Irenen die Nu?,5 statte der Niederländischindlschm Ge neral Gouverneure und deren Storni lien befindet ein romantisches Mernonto inoii. OÄne (Seid m,d ohne QöziNdett. Da auch in der neuesten Zeit wieder verschiedentlich von verkrachten cooperativen Colonien im Bellamy'schen oder ähnlichen Geschmack erzählt wurde (erst kürzlich hat sich die berühmte (5o lerne der Jcarier" diesem Neigen an o,schlossen), so mag auch einmal von auZnahmsweisen Erfolgen auf diesem Gebiet die Rede sein. Es fehlt immer hin nicht ganz an solchen Ausnahmen; wie lange stch djeselben weiterhin be währen werden, muh freilich vorerst dahingestellt bleiben. Mehrmals schon hat die Eolonie Nuskin in den HinterWäldern des mittleren Tennessee, welche jetzt vier Jahre besteht und nach al len Berichten sich in entschieden gedeih lichem Zustand befindet, die Beachtung auf sich gezogen. Jünger und weniger bekannt ist die Vellamy Colcnie im nördlichen Theil des Staates Wash. ington, welche? die folgenden Zeilen gelten sollen. Diese Colonie haust im Eounty Skagit, am Puzet Sund und etwa 6O Meilen nördlich von Seattle, ebenfalls in waldiger Gegend, die sich besonders durch - ihre hohen Bäume auszeichnet. (5twa 200 Arbeitsleute gehören ihr zur Oati nrS VsrT ft.iiir Cif jt Mit, UHV VVVVll VUUVII IUttp für sich selbst und rufen in ihrer ganz eigenen Weise Industrien in's Leben. Die Colonie begann ihr Dasein vor etwas über einem Jahre und' bestand damals aus 9 Männern, 4 Frauen und mehreren kleinen Kindern. Sie eröffnete ihren Betrieb auf einem Landstllck, welches eines der Mitglieder dem ' neuen Gemeinwesen zugeführt hatte. Gegenwärtig besitzt die Colonie ungefähr 600 Acres Land, hat außerdem 90 Acres in Pacht und treibt schon eine stattliche Reihe von Industrien. Sie bildet übrigens nur das erste derartige Unternehmen der Brotherhood of the Co-operative Commonwealth", welche über die ganzen Ber. Staaten verbreitet ist und rund 3500 Mitglieder aufweist, lauter Candidaten für früheren oder späteren Anschluß an ein solches Gemeinwesen, und nicht wenige Deutsche - darunter. - Diese Organisation hat große Rostnen" im Kopfe; zunächst sollen alle Colonie - Gründüngen, möglichst in einem und demselben Staate stattfinden, in der Hoffnung, schließlich diesen ganzen Staat unter Controle zu bekommen. Der Grund und Boden, welchen die Colonisten vorfanden, war kaum mehr, als bloßer Urwald, und es gab schwere Arbeit, welcber dieColonisten als practifche C Arbeitsleute ' indeß gewachsen waren.' ES galt zunächst,. Bäume zu schlagen, das Land zu klären und provisorische BlockhäuSchen zu errichten. Zur Zeit hat die Colonie u. A. folgende Industrien im Gang: Sägemühlen, Schindeln Fabrikation, Grobschmiede Arbeit. Schuhmacherei, Strick waaren '. Fabrikation, Ziegelmacherei,' ttisckfana. üornvieb-. Geflügel- und Bienenzucht, und Landwirthschaft im Allgemeinen. ' Sie besitzt eine Scha luppe, welche bei jedem Fischzug Hunderve von Lachsen ' und anderen Fischen heimbringt. In naher Zukunft will sie auch einen eigenen Dam pferbetrieb auf den Sund einrichten. Die Colonie steht nach auswärts schuldenfrei da. ; Was die financielle Seite der Sache anbelangt, so wurde jedem Familien-Haupt-eine-Mtgliedschafts.-Gebühr von $160 abgefordert; doch konnte und kann dieselbe auch in brauchbaren Werkzeugen, Maschinerie oder Grund und Boden geleistet werden. Diese Beiträge und. die. Unterstützung seitens der oben genannten Organisation hiel itn die Colonie bis jetzt aufrecht. Indeß ist beabsichtigt,' so bald wie thunlich, Mitglieder ganz frei auszunehmen. Niemand aber wird dauernd aufgenommen, ohne eine sechZmonatige Probezeit bestanden zu haben. Wird Jemand nicht angcnom nun oder auch auSgestoßen (was mit DreiviertelS-Mehrheit geschehen kann),' so wird der Mitglieds -.Beitrag zurückerstattet.' Im Uebrigen aibt eS. wie kaum bemerkt zu werden braucht, innerhalb der Colonie um Geld, son dern nur Tausch - .CHekS". ? Gegenwärtig bestehen . die Baulichkeiten der Colonie aus drei Wohnhäufern und mehreren Blockhäuschenz.doch hat man bereits tm Town ausgelegt, und jedem Mitglied ist ein großes Baustück zugewiesen worden. Man will sich keineswegs kasernenmaßig f r if j v CYY C fitnRts?ffi Yt ffstnfmiiTia tnttmtcn. Indern alle Mitglied; sollen balv
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thii ' belondekett Fottageö" haben. Aber Alle nehmen ihre Mahlzeiten in einem gemeinsamen Speisezimmer ein. und ein Koch von Beruf mit mehreren Gehilfen vertritt in dieser BeZiehung die Hausfrauen. Ob es dabei bleibt, ist noch nicht ausgemacht; bis jetzt scheint man indeß sehr zufrieden damit zu sein. Eine Wäscherei wäscht und bügelt für die ganze Colonie, und dieser Dienst, ebenso wie Doctor- und Apothekerdienst. die Verpflegung und noch mehreres Andere, wird für die einzelnen Colonisten gratis geliefert. Zur großen Wonne der alten Junggesellen halten die Damen der Colonie regelmäßig Näh - Partien" ab. wobei sämmtliche Ober- und Unterkleider der Colonisten ausgebessert werden. Die Colonie hat es auq oereils zu einer abgestuften Schule gebracht. Was di: Religion anbetrifft, so wird es jedem Colon'stcn überlassen, nach seiner Faon selig zu werden." Bis jetzt hat die Colonie erst einen neunstündigen Arbeitstag; aber s?bald die eigentliche Pionier - A'rbiit glücklich überstanden ist, soll die Arbeitszeit weiter verkürzt werden, jedoch nicht ganz gleicher Schablone: su? schwere und unangenehme Arbeiten wird kürzere Dienstzeit zugestanden. Der Lohn ist für alle Arbeits - Abtheihingen der gleiche und wird, wie ge sagt, in Checks ausbezahlt, die jed:rmit in Güter eingetauscht werden können. Zu letzteren gehören übrigens keine berauschenden Getränke und sollen auch in Zukunft nicht gehören. Wenn es mit dem Gedeihen der Cvlo nie so weitergeht, so dürften auch bald auswärtige Geschäftsleute die btin Werthzeichen mit Vergnügen an GtU desstatt annehmen. Die ctrLiöea!':c. Eö ist eine allgemein bekannte 2: sache, daß die Getreidetoanze (Chinas bug") zu den schlimm-, Plagen der LandwirtHschast gehört, aber wohl Niemand, der nicht die au Beranlassung des Ackerbau-Departements von dem Entomologen Prof. Webster über dieses Jnsect - verfaßte Abhandlung gelesen hat, kann stch ein genaues Bild von dem ungeheueren Schaden, welchen dasselbe anrichtet, machen. Auf die gewaltige Summe von 330 Millionen Dollars schätzt der genannte Gelehrte den Schaden, welchen dieses jnsect in dem Zeitraum von 1858 bis 1893 auf den Feldern dern Prairie-Staaten bis zu den Rcay Mountains angerichtet hat. Wie viele zerstörte Hoffnungen des Landmannes, ja wie viele vernichtete Existenzen bedeuten diese Verheerungen! Auf der westlichen Erdhälfte-, sagt Prof. Webster, verbreitet kein anderes Jnsect seine gefräßigen Horden über ern so ausgedehntes Gebiet mit so vernichtenden Wirkungen für die Sta pel'Früchte Nord-Amerikas, wie diese kleine Wanze. So klein dieselbe ist, hat sie den Landwirthen der neun Mittelstaaten Verluste zu einem Betrage gebracht, der hinreichen würde, um die Verwaltungsunkosten der Union für ein volles Jahr zu bestreiten. Mit Ausnahme von Feuer Hai die Natur in. dem gleichen Gebiet und der gleichen Zeit durch Niüzts größere Verheerungen angerichtet, als durch dieses Jnsect.", Dabei scheint von der Natur, wie in vielen anderen Fällen für kein Zerstörungsmittel gegen diese Plage gesorgt zu sein. Freilich vernichten anhaltende heftige' Regengüsse zur rechten Zeit du junge Brüt,' aber gerade im mittleren Westen mangelt es an solchen nur zu häufig und'ist die Brüt einmal ausgeschlüpft, dann vermehrt und verbreitet ste stch mit erschreckender Schnelligkeit. Im Thierreich gibt es eigentlicheFeinde der Getreidewanze, welche dieselbe vernichten, wohl nicht. Der widerliche Geruch (ähnlich wie bei der Bett wanze) scheint die Jnsecten fressenden Thiere von der Getreidewanze abzufchrecken, und daher seine ungeheuere Ausbreitung. UebrZgens haben- die Farmer eö sich zum Theil selbst zuzu schreiben, ,'daß die letztere so enorme Dlmenstonenc.ngenommen hat.- denn in der rücksichtslosesten Weise haben ste die Feldhuhner' ausgerottet,- welche zum Mindesten. die junge Brüt nicht verschmahten.7 .;. : : Nach den Forschungen des Entomologen Snow. gibt es nur zwei Arten von Parastten-Pilzen,' welchr das ' ge fraßige Jnsect unter, günstigen Beding gungen massenweise, vertilgen. -' - Professor Snow hat'die Pilze künstlich' gezüchtet, um damit gesunde Wanzen zu insiciren,' und, seine Experimente haben so überraschend 'gute Erfolge -erzielt, daß er eine .künstliche. Epidemie unter den' Getreidewanzen hervorzubringen beabsichtigt. Zu diesem, Zwecke Versen det er Getreidewanzen, welche mit dem todtlichen Pilzgist-insicirt smd. 'an die Farmerund letztere -haben dieselben auf den Feldern auszustreuenv - Dadurch wird' . auch den -gesunden In secten der KrankheitZstoff übertragen und' massenweise sterben sie. ab. ' Von dieser Art der Bekämpfung der Plage erhofft ' Prof. Webster daö Beste und deshalb empfiehlt er die Anlage einer Central-Station zu? künstlichen Cul tur der Pilze, um letztere dann an die Farmer zu vertheilen, ein Vorschlag, der unverzügliche Berücksichtigung verdient. LanVwirthschaftlicheS. Füttern. . . In nördlichen Gegenden ist die kalte Jahreszelt überall so weit vorgeruckt, )aß der Weidegang dcS. Viehes thatschlich be-endet ist. ' Es gibt wohl noch hin und wieder- sonnige und warme Tage. und . wo . noch, nicht Schnee die F:lder btd& geht.das, Vieh dann wohl auq nocy oraugen; es. mag hier und dort auch noch ein grUneZ Fleckchen ge ben. mit der Weidd aber ist es vorbei. Dort wo noch ein Drittel der Maisernte in den Stengeln auf dem Felde bleibt und nur die Aehren von den ungeschnittenen Stenaeln gebrochen wer-
den, sieht das' Vieh in die Mäisfetdet und pflückt die- fast- und kraftlosen
Blätter ab. den größten Theil aber treten sie in den Schmutz oder derWind jagt die dürren Blätter über's Feld; auch das abgeerntete Maisfeld ist keine Weide? das Vieh bleibt dabei am Leben, richtig ernährt wird es nicht. In unsern Mittel- und Südstaaten sehen die Felder und Weiden aber noch ganz gut aus; da denkt der Farmer, kann sich das Vieh noch gut ernähren und es braucht noch nicht gefüttert zu werden. Der Farmer, der so denkt und daraufhin sein Vieh noch nicht füttert, begeht einen Fehler, der nur zu seinem Schaden ausschlägt. Nur in sehr günstigen Jahreszeiten wird Vieh sich noch auf der Weide ernähren können; das grüne Aussehen der Weiden täuscht. Mit dem Monat November hat auch in südlichen Gegenden die Natur ihr jährliches Wachsthum beendet, die Saftcirculation hört auf und die Pflanzen sterben oberhalb der Erde ab. Es ist keine Nährkraft in den Pflanzen draußen. Wer sich davon überzeugen will, der pflücke jetzt einmal einige noch grüne Halme ab und zerkaue sie) er wird zu seinem Erstaunen finden, daß sie wie Stroh schmecken und völlig saftlos sind: wie ganz anders ist das imFrüh-' jähr.' Der Geschmack sagt uns ziemlich richtig, wie viel Futterwerth die Gräser jetzt draußen haben. Es ist ja natur gemäß, daß die Pflanzen jetzt leine Nährkräfte mehr enthalten; sie wollen sich zur Ruhe begeben-und sparen ihre Kräfte für das nächste Jahr auf. Kann sich das Vieh also wohl noch richtig ernähren draußen? Sie sammeln die todten Gräser und füllen den Magen; der Hunger treibt sie. aber eine richtige nutzbringende Ernährung ist eS nicht mehr. , Doch, was ist denn für ein Unterschied zwischen den trockenen Pflanzen draußen und demHeu und geschnittenen Maisstengeln, die ich füttern soll? Es ist doch wohl ziemlich daSselbe. Durchaus nicht;- Gräser und Stengel, wenn richtig behandelt, wurden in der Saftfülle. im vollen Wachsthum geschnitten und dann der Saft in denselben eingetrocknet; hat der Regen diesen nicht ausgelaugt, so ist der größte Theil davon noch im Heu vorHanden. Hiervon überzeugt unö schon daS Wohlbefinden der Thiere, wenn sie längere Zeit jeden Tag ihr volles Futter in gutem Heu erhalten; sie verlieren nicht an Fleisch, sondern nehmen im Gegentheil zu. GuteS Heu enthält alle Nährstoffe ungefähr im richtigen Verhältniß und kann deshalb elnStllck Vieh vollkommen und gut ernähren. Ob es rathsam und sparsam ist, nur Heu ohne Beigabe anderer Futtermittel zu geben, ist eine andere Frage. Es ist durchaus nothwendig, daß gerade im Herbst das Vieh gut genährt wird; also, wenn eS sich auch noch draußen ein wenig sucht, doch schon gefüttert wird. Der Haarwechsel erforden Kräfte und macht die Thiere empfindlich; befinden sie sich in gutem Fleischzustando, so überstehen sie den Haarwechsel und den Ueberaang in die rauhe Jahreszeit besser und bei fort' gesetzt guter Pflege und richtigem Fut ter lassen sie nicht nach in ihremNutzen. Gut i n den Winter, heißt gut d u r ch den Winter. Dies lehren uns die wilden Thiere in Feld und Wald recht deutlich; im Herbst befinden sich alle in vorzüglichem Fleischzustande, sie sind fett und hierdurch besser ausgerüstet gegen die kommende kalte Jahreszeit. Der sparsame" Farm?r aber will das ost besser verstehen und läßt sein Vieh jetzt noch auf kahler Weide Noth leiden, während er gerade jetzt seine Thiere besonders gut pflegen und füttern sollte. Ist ein Stück Vieh einmal heruntergckommen, so kostet's etwas, dasselbe wieder auf die Beine zu bringen. Kalkdüngung. In Betreff der Kalkverwendung auf dem Felde stehen sich entgegengesetzte Meinungen auffallend schroff gegenüber; der Eine lobt sie als ganz außerordentlich das Land . bereichernd, der Andere verurtheilt sie nicht bloß als nutzlos, sondern als geradezu schädlich. Die Ursache hiervon ist in der Unkenntniß zu suchen, die ost über Kalkdllngung herrscht. . Bringen wir Kalk, besonders frisch gebrannten Baukalk auf , das Land, so entwickelt derselbe und zieht auch Kohlensäure an und gibt hiervon an die Pflanzen- als, Nahrung ab; unsere Nutzpflanzen bedürfen davon aber äußerst wenig, fo daß der Kalk oder die Kalkdüngung als eine direkte Zufuhr von Nährstoffen für die Pflanzen, wie dies beim Stall- und Kunstdünger geschieht. kaum in Betracht, kommt- und auf den meisten Bodenarten fehlen könnte. Der Kalk übt vielmehr seine zersetzende. Kraft auf den HumuS und auf andere Pflanzenreste im Boden aus und verwandelt diese schnell in Pslanzennahrung; findet der Kalk also viel HumuS unh.' viele Pklanzenreste im Boden, so ist seine Wirkung eine 8ußerst günstige, und bringt vorzügliche Ernten; daher. die Lobredner. .Wird der Kalk aber auf einem humusarmen Boden verwendet,- wo sich auch keine sonstige Pflanzenreste von untergepflügten Grünpflanzen etwa vorfinden,, fo kann 'er seine zersetzende Kraft nicht ausüben.- Er zersetzt sich wohl, aber hierdurch wird der Boden, htm der Feuchtigkeit haltende HumuS fehlt, stark erhitzt und die Pslanzen verbrennen".' Diese Wirkung des Kalkes sehen wir besonders auf armem Sandboden. Daher die Verdammungsurtheile über Kalkdüngung Man hat von dem Kalk etwas erwartet. was er seiner! Natur nach nicht leisten kann. - - 1 ; Der Lobredner des Kalkes übertreibt aber, gerne seine Sache in der Weise, daß er sagt: Die Kalkdüngung hat mir eine reiche Ernte gebracht, das ist das Nichtige für mein Land; sie wird jnir mehr gute Ernten bringen und so fahrt er .alljährlich fort -mit--seiner Kalkdüngung.' Bei einigem- Nachd'en ken aber sehen wir. daß der Mann sich irrt, sich irren muß, wenn er seinem Land nur Kalk, aber keine Humus biloende Pflanzentheile zuführt. Der Kalk zersedt den fiuinu die Vtlaruen-
resti, bi Stalldllttg schriet t, in wenigen Ernten wird also der alte Vor rath erschöpft sein, Ersatz in Stalldung und untergepflügten grünen Pflanzen ist nicht gegeben worden, denn' ich habe nach Kalkdüngung eine viel rei
chere Ernte gehabt als ie nach Stalldung"; somit ist die Kraft des Kalkes auf solchem Felde zu Ende, sobald der Humus erschöpft ist. Dann heißt eö: Ich weiß gar nicht, früher that de? Kalk so gut auf meinem Lande, jetzt aber will er gar nicht mehr". Wir verstehen, daß es so kommen mußte. Will man also aus der Kalkdüngung fortdauernden Nutzen ziehen, so lasse man sich nicht irre leiten durch die jie reiche Ernte,, sondern benutze das dadurch gewonnene reichere Material an Futter und Streu dazu, -dem Ackerlande reichlich Stoffe zuzuführen, in Dung und untergepflügten Grünpflanzen,' daß sich wieder genügend Humus bilden kann. In dieser Weise gebraucht, wird' eine mäßige Kalkdüngung sich stets von Nutzen erweisen und reichere. Ernten , hervorbringen als wenn .Dung allein.. verwendet wurde und der Farmer braucht sich nicht durch die Warnungen abschrecken zu lassen daß in wenigen Jahren sein Land aus gesogeit t: - v 3 ; Grünes 'fttr Hühner. ' Daß' Hühner,' trotz aller sonstigen Pflege und guten Futters, im Winter oft nicht recht legen wollen' beruht auf d:m Mangel an Grünfutter. , Beachte! man im ' Sommer die Hühner, ,wenn sie frei umherlaufen' können, so sehen wir bald, wie oft sie 'hier und da ein grünes Blatt 'abpicken; und haben wir keine ; Zeit, sie zu beobachten, so . wird unö das Klee-, oder Getreidefeld in der Nähe ihres. Stalles bald davon über-, zeügen. daß die Hühner sehr gerne und auch verhältnißmäßig viel Grllnsutter verzehren. ' Es ist bekannt, daß, wenn Hennen genügend Grllnsutter fressen können, die Eier von.befonderemWohlgeschmack und der Dotter , von einer fchönen ' dunkelgelben Färbung ist. Diese beiden Vortheile allein schon genllgen, auch im Winter den Hühnern Grünes zu verabreichen. Sind die Hühner aber auf engem, eingefriedigtem Platz beschränkt, so sind grüne Pflanzen eine unbedingte Nothwendig keit auch für die Gesundheit der.2hi-re. DaS ist alles recht schön, aber woher im Winter Grünes, nehmen, da die Hühner keine Tannenzweige fressen? Auf den ersten Blick erscheint daS aller, dings eine heikle Frage;.aber ganz so schlimm. ist es doch nicht. Eine von den Hühnern sehr gern gefressene Pflanze ist der Salat. Nimmt man da nun einige flache Kisten, füllt sie mit guter Erde und saet Salatsamen hinein, und stellt sie in die warme Stube an sFenster, so wird man bald. HUhncrgemüse" haben; durch mehrmaliges.rechtzeitiges Nachsäen kann 'sich auf diese Weise für den ganzen Winter vorsnr gen lassend Dann gibt's im Haushalte allerlei Gemllseabfälle, als Kohlstrünke und Blätter. Wurzeln und Nüben.auch Aepfelschalen, alles ist den Hühnern höchst willkommen und sollte für diese aufgespart werden.' ' Wo nichts derar tiges einmal vorhanden ist, mögen trhe Kartoffeln aushelfen. . ' Den Hennen dies nothwendige Win terfutter im Verein mit Fleischabfäl len zu . besorgen, ' verursacht wenig Mühe und lohnt sich reichlich. . Wa, nützt es, wenn im Sommer .die Hühner fleißig legen wenn das Dutzend Eier 8 10 Cents kostet? . Jetzt.' bis Februar hin ist, die Zeit, wenn 2025 Cents gezahlt wird, die 'Hennen in jeder Weise zum fleißigen . Legen zu bringen,' mögen sie dann, im Sommer Ferien haben. - .Was die Thiere im Spätherbst auf der, Weide finden, sehen die meisten Farmer als reinen Gewinn an; doch wollen erfahrene Landwirtye beobachtet haben, daß spätes Abweiden' im Herbst, verminderten Graswuchs im nächsten Jahre gibt. . Leicht denkbar. denn durch das späte Abweiden werden die Pflanzen geschwächt und werden fö leichter vom Frost geschädigt. Mit-' Schimpf u n v i Schande hat Baron Waldeck de Villamil", angeblich, ein. österreichischer Edelmann und ein Vetter der vor Kurzem inGenf unter den Dolchstichen des Anarchisten Luccheni gefallenen unglücklichen Kaiserin Elisabeth, der als Capitän im Siebenten Freiwilligen Jmmunen-Ne-gimente diente. Lexington, Ky.. verlassen müssen. Villamil' war als böser Schuldenmacher cassirt worden. Er hatte Officiere sowohl als 'auch Soldaten angepumpt,. und auch bei verschiedenen Lexingtoner Käufleuten größere Schulden contrahirt. Seine Gläubi-, ger stellten einen Eonstäbler an, irndj dieser erschien Nachts in des Capitäns' Zelt, 'und beschlagnahmte ' von Villa mils Säbel und Uniform. Nur mit Mühe gelang es dem Officier,, den Constabler zu bewegen, ihm wenigstens die Hosen zu lassen, und'' nachdem eiauf irgend eine Weise 'einige andere Kleidungsstücke aufgetrieben hatte, machte 'er sich , schleunigst .dünne". ' Die Bücher der Gloucester Mutual Fishing, Insurance. Co." von Gloücester, .Mafs.,. ergeben," daß wahrend des vergangenen Jahres '19 Fahrzeuge und 92 ' Männer, in der Ausübung ihres. mühsamen .FischerBerufs, welcher in der genannten Stadt seinen Mittelpunkt . hat geopfert worden sind. 25 Wittwen "ünv 56 vaterlöse Mifen sind des ErnährerS beraubt.' Diese Ziffern 'sinddieS? mal größer als sonst.. Die 19 verloren gegangenen Schiffe repräsentiren einen Werth von 563,123 und waren mit 566.752 versichert. Der Tonnengehalt betrug 1207.67.-Im Jahre 1897 tai men 63 Männer um; b Wittwen und 22 Kinder verloren . den Ernährer, 11 Schiffe,. $75,?50 werth, gingen .unter. Der jurchschniitsverlust während 'der letzten? 26 Jahre' betrüg-16 Fähizeugö von zusammen 1.076.18 Tonnen. 531,973 werth, versichert mit 565,579. Der jährliche Verlust an Menschenleben ist andauernd gestieaen.
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! Die schnellsten Schisse der Welt Haben in den letzten Tagen bei Pillau ihre Probefahrten gemacht. Die von der Schichau'schen Werft ntu erbauten Torpedoboot Zerstörer fuhren Hierbei mit einer dieCourierzugsschnel igkeit bei Weitem, übertreffenden Geschwindigkeit von 63 Kilometer in der Stunde.' Die' Boote haben bei einer Wasserverdrängung von 280 Tonnen tine Maschinenleistung von 6000 Pferbestärken. Während dieser . forcirten Fahrt wurden die Schiffe mittels Kosmograph- etwa 2000mal in ' der Minute durch Herrn Meßter aus Werlin aufgenommen, um ihren Lauf studiren zu können. .' 3 n. dem- Gemeindearmenhause zu Wickerode bei Kassel wohnen außer anderen Familie die Eheleute Brencher, deren 20 - jähriger Sohn seinen Vater bor drei Jahren einmal mit dem Messer -gestochen und deshalb einige Monate Gefängniß erhalten hat. , . Dann wurde der junge Brencher wegen eine? Ueberfalles auf den Nachtwächter mit fünfzehn Monaten Gefängniß bedacht. Nach der Verbüßung dieser Strafe trieb sich der ex beitsscheue Bursche bei seinen Eltern beschäftigungslos umher. Als nun die Mutter'ein fertiges Kleidungsstück (der Mann ist Schneider) in's Dorf.trua, wurde der Sohn von dem allein zurückgebliebenen Vater zum Essen hereingerufen. Kurz darauf hörten die Nachbarn Hilferufe und Stöhnen und sahen den jungen' Taugenichts mit blutbeflecktem Rocke daö Haus verlassen. Als man in die Stube drang, lag der alte Mann in einer. großen Blutlache leblos am Boden, daneben eine große HolzaLt. mit der er von seinem eigenen Kinde erschlagen worden war.. Der Thäter ist . flüchtig gegangen. ''Zwei Lemöerger Polizeiagenten entdeckten die Spur einer Falschmünzerbande, welche seit einem Jahre falsche Gulden und ZwanzigHellerstücke' in Galizien" und in der Bukowina in Umlauf setzte. Die Agenten brachten in Erfahrung, daß. die Fälscher einen Graveur suchten, weleher Guldenstllöe mit der Randumschrift Vlrilrns unitis versehen könnte. Ein Graveur in Lembera wurde mit ihnen in Verbindung gesetzt und ! bezeichnete, brief'ch auf Rath der Agenten -Stanislau als Rendezvous platz. Die 'Zusammenkunft fand dort wirklich statt, und von diesem Augenblick an folgten die Agenten den Fälschern auf Schritt und Tritt bis zum Dorfe. Rakowitz in der Bukowina, wo sich die Werkstätte in einer BauernHütte befand. Bei Nacht, als die Arbeit daselbst in vollem Gange war, drangen die Agenten mit Hilfe von Gendarmerie ein und saisirten nebst den Maschinen er. Falschmünzer auch eine größere Anzahl von Falsifikaten, welche, aus Zinn und Blei mit einer geringen Beirnenglmg vön Silber hergestellt, - echten Gulden täuschen ähnlich sehen.) Di: verhafteten. Falschmünze.?, tin, gewisser Widmann und dessen zwei Söhne aus Rakowitz und ein gewisser Laster aus Sniatyn, wurden dem Czernowitzer Strafgerichte eingeliefert.
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