Indiana Tribüne, Volume 22, Number 68, Indianapolis, Marion County, 26 November 1898 — Page 1
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LditoriellesKürzlich bat in New Sork eine junge Dame so furchtbar gegähnt, daß ihre Kinnbacken aui den Angeln gc rietden. Sie hatte eben den letzten Bericht von der Pariser Fiedent-Con-ferenz gelesen. (Wechselbl.)
Bei unö in Amerika kommt di Borficht und die guten Gedanken im mer erst, wenn eö bereits u spät ist ei dem Brande deö Baldwin Hole l, in San Francisco ist eine ganze An zahl von Mensche umgekommen. Dal Hotel war verhältoihmäßig neu. Jetzt erklärt der Bauinspektor, ei sei eine veritadle Menschenfalle gewesen. Hätte man dad vorher bedacht, wäre den Verunglückten der Feuertod viel leicht erspart worden. Eö werden in Amerika alle Tage Menschenfallen gebaut. Merkwür diger Weise aber erkennt man immer erst die Falle nach dem Zuklappen. Unsere sreiheitsbegeifterten Zei tungen arbeiten sich in eine völlige EntrüSung über da? Verfahren dek Marion Club, weil derselbe zwei Mitglieder, welche nicht strikte Parte,reue eingehalten hatten, prozessierte und eine? davon auistleß (Mc.ray). Wozu denn diese Aufregung ? Sie ist ganz und gar nicht in Ordnung. Der Marion Club ist ein politischer Club, er ist republikanisch. Als solcher ha? er daS Recht, von seinen Mitgliedern Parteitreue zu verlangen. DaS ist für den'Club Vrinl.ipiensache. Wer seine poli ische Selbständigkeit wahren will, ollte solchen Clubs eben fern bleiben. Sie find ohnedies eine "nuisance" und bestehen zumeist nur aus profeffionellen Politikern und Aemteruchern. , ,, Unsere Regierung hat in dem etzten Schreiben an die spanischen Commissare erklärt, daß fie auf den Philippinen die Politik der offenen Thüre" beobachten werde. Die Engander jubeln darüber und fingen unk aufs Neue Lobeehymnen, denn fie egen sich die Politik der offenen Thüre als eine FreihandelkpoUtik zurecht 3a Deutschland ist man etwaS weniger vertrauensvoll und glaubt nicht, daß die bisherige Zollpolitik, der Ver Staaten darauf schließen läßt, daß fie auf den Philippinen eine Freihandels Politik befolgen werden. Wie find der Anficht, daß die ameri kanische Regierung wahrscheinlich einstweilen selber nicht reckt weiß, waS uner der open door policy zu verstehen ein wird, und cß Herr McftinleQ daS schon noch rechtzeitig auS dem Munde von Hanna und Collegen erfahren wird. AuS dim Jahresberichte deS NünzdirektorS geht hervor, daß die Golöoroduktion in ganz erstaunlicher Weife zugenommen hat. Die Zahlen, welche schon gestern mitgetheilt vurden, find eine gründliche Widerlegung der Behauptung der Silberleute, daß eS nicht genug Gold in der Welt für die nöthige Münzprägung gebe. Der Äoldbetrag nehme ab und daS Gold nehme in Folge dessen immer mehr an Werth zu, so hieß eS. und et wurde geglaubt, wie eben alles Gläubige findet. Und Satt dessen ist die Goldproduktion stetig gewachsen und der Werth deS in der Welt vorhandenen Goldes ist heute größer als in 1L91 der Werth deS vorhandenen GslbeS und Silbers zusammen. Da sich in diesem Jahre die Goldproduktion auf etwa 283 Millionen Dollars belauft, so ist vorläufig noch keine Gefahr vorhanden, daß daS vorhandene Gold nicht auSreicht. Die Spanier werden, voran kaum mehr zu zweifeln ist, trotz des sauren GefichteS, daS fie dazu machen, froh sein, die Philippinen loS zu werden, und zwanzig Millionen Dollars zu bekommen. Zwar zieren fie sich noch ein wenig, aber fie begreifen sicherlich ganz gut, daß fie bei dem Handel ein ganz gutes Geschäft machen. Sin sehr schlechte Geschäft machen die Ber. Staaten dabei. Nachdem Spanien seine paar Kolonieen, die eS noch hatte, und deren Erhaltung ihm seit Jahren Millionen über Millionen ge kostet bat, loS sein wird, ist venigstenS eine Möglichkeit deS Aufblühens deS n?iitt.f hnrfirtnhn A.4am I 2 M VV.lfMMV... lltylM Kämpfe auf Cuba und den Philippi-
nen haben Spanien an den Rand völliger Erschöpfung gebracht. Ob eS den Spaniern nun gelingen wird, bessere Zustände und Verbältnisse zu Hause zu schassen, daS wird die Zukunfl lehren. UnS kann daS ziemlich gleichgiltig sein, aber nicht gleichgilhg ist eS unS, daß die Ver. Staaten für die Inselgruppe zwanzig Millionen
bezahlen und nun noch jedeS Jahr ver fch'edene Milllönchen erben opfern müssen, um die Inseln zu behalten, daß wir in einem tropischen Klima eine Armee erhalten, so taß Jahr um Iah so und so viele Menschen zu Grunde gehen und daß wir in Zukunft ein großes stehendes Heer erhalten müssen und eine große Marine. Nicht nur daß das viel Geld kostet, daß dadurch der Geist deS Militarismus Eingang finden wird, mit der Kriegsbereitschaft wird auch die Kriegkluft wachsen und vielleicht zu weiteren ähnlichen Adenteuern führen. MUllchrilW. Wetterbericht. KalteS, schönes Wetter heute Nacht und Sonntag, spät am Sonntag wärmer. Höchste Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 32 Grad, niedrlgst. 6 Grad. Die Pensionen. Washington, 25 Nov. Sekre tär Bliß berichtet, daß 635.000 Penfionkansprüche der Erledigung harren und empfiehlt die Einsetzung einer besonderen Abtheilung für die auS dem Kriege mit Spanien erwachsenden PenfionSansprüche. Diese Pensionen werden aus Grund deS ollgemeinen Gesetzes über dauernde Invalidität, die im Dienst zugezogen ist, ertheilt werden. Ferner wird die Einsetzung einer Commission empfohlen, welche die PensionSgesktze revidiren soll, damit in Zukunft eine zuverlässige gleichmäßige Praxis befolgt werden kann. Hl - Die o f f e n e T h S r". Washington, 25. Nov. Bor. sitzender Dinglev vom Comite für Mittel und Wege erklärte beute in einem Interview den Begriff der Politik der offenen Thür in der künftigen Anwenduvg aus die Philippinen uvter Herrschaft der Ver. Staaten dahin. daß er nicht Freihandel bedeute, sonder nur die Zulassung aller Nationen zum Import unter gleichen Bedingun gen, wie daS Mutterland. Die Einfuhr nach den Philippinen würde also England und allen anderen fremden Ländern unter denselben Be d'ngungen gestattet sein, wie den Ver. Staaten. Sobald die Inseln aber als Territorium der Ber Staaten aufgenommea werden, wurde dazu ein Amendement der Verfassung nöthig sein. im Bericht d e S MartaesekretärS. Washington, 25. Nov. Der Bericht deS MarinesekretarS giebt eine kurze Darstellung des Verlaufes des Krieges gegen Spanien. Er rühmt höchlich die Leistungen des MarineeorpS und ist der Anficht, daß in Anbetracht der Vergrößerung der Flotte, deS Erwerbes von Marineftationen und überseeischen Gebietes dieses Corps auf 5000 Mann gebracht werden sollte. . - Die Marine. Miliz bestand auS Leuten, welche fachmännische Kenntnisse nicht besaßen, da die Leute aber von guter Bildung und Intelligenz waren, so eigneten fie sich die erforderlichen Kenntnisse rasch an, und fie leisteten mit Rücksicht auf ihren Mangel an Erfahrung Dienste, welche die Kosten ihrer Ausbildung wohl belohnten. Den Offizieren und Mannschaften der Hilftflotte und deS Küstensignal dieofieS wird großes Lob gespendet, und der Sekretär giebt eine vollftändige Lifte der Handelsschiffe und Lachten, welche von der Marine erworden wurden, unter Angabe deS Preises. ES waren einschließlich der im Aullande gekauften Kriegsschiffe 110 solcher Fahrzeuge. Um theuersten kam die von Brasilien gekaufte New Orleans zu stehen, welche $1,429,216 kostete, während daS Schvefterschiff aioanD" aus l,2Uf,UUU UNS er 'Nietherov", jetzt vuffalo", aus $575,000 zu stehe kau. Der gleiche cm iä . . .
Pretk wurde für die vier Schiffe der Southern Poesie Co. gezahlt, ..Pan-
! ther" und ..Badger" kosteten $375 000 uno $367.000. die Sorktown" $475,000. Die theuerste glicht war die V.tiff., fft 113n OfiO .1 JMJtl'.Vl. , gezahlt wurden. Der Seorp'on" kostete $300.000, ..Dioaeneb" wurde von den ThamS Jroa orkS für $170 827; da, Torpedoboot Manlev- für $24.250 und daS Torpedoboot Sumaerb" von den Schichauee Eisenwerken in Deutsch land für $72 995 gekauft Der von ber Hogan-Llnie erworbene Merrimae" kam aus $442.000 zu stehen. Gechartert wurden für $2500 resp $2000 per Tag die St. Paul-, St LouiS, New gort" und Paris" auf die Dauer deS Krieges, und die CU& of Pekin" für $1000 per Tag. Der Sekretär rekapitulirt die rieftgen Leistungen deS Departements, und kommt zu dem Resultat, daß daS Land, wie die Marine, mit den Erfolgen zufrieden sein kann, und daß keine persönliche Mißgunst die glorreichen Siege und die großartigen Leistungen herabsetzt. ,,,, Beamten -Sklaverei. Berlin, 25. Nov. I Hameln, Provinz Hannover, ist neunzehn PostUnterbeamten gekündigt worden, weil sie die vom Staatssekretär deS ReichsPostamts von PodbielSki verbotene Zeitung Der Postbote" unter der Deckadresse eines GastwirthS bezogen VandaliSmuS. Berlin, 25. Nov. In Köln ist ein Akt von bedauerlichem BandaliSmuS ausgeführt worden, indem daS im Juni vorigen ZahreS in Gegenwart deS KaiferpaareS enthüllte Denkmal Kaiser WilhelmS- deS Ersten derkümmelt wurde. Am Postamente deS Denkmals ist auf der einen Seite die Colonia und auf der anderen Vater Rhein mit dem Dreizack in der Hand angebracht. Nun ist der Oelzveig. welchen die Colonia in der Hand hielt. abgeschlagen und gestohlen worden. Der Fall Picquart. P ariS, 25. Nov. Der Fall Pieqsart scheint eine noch g, öfteren Sturm zu erzeugen, als der Fall VrevfuS Die Zeitungen, welche den Generalftab .begünstigen, sind stumm gegenüber der S tscheidung deS MililargouvernörS von Paris, Gen. Zur linden, Picquart vor ein Kriegsgericht zu stellen. Die Blätter, welche die Revision be fürworteten, find wüthend und sehen in dem Verfahren bloß einen Verbuch, die Gerechtigkeit zu unterdrücken. Nie wand glaubt, daß Oberst P'cquarl eines Verbrechens schuldig ist man befü'chtet aber seine Berurlhellung in einem geheimen Versahren und glaubt. baß durch ein solches sein Z'ugnlh vor d'm Cossationkhos abgeschwächt werden soll Jedermann fragt fich. warum Gen Zurlinden den Ode, st P-equart so hartnäckig verfolge, und warum, wenn auch ein Militärgericht nöthig sei, man den Prozeß nicht aufgeschoben bade bis nach der Entscheidung deS CossutionhofeS. Jedermann fragt fich. ob nicht ein verzweifelter Versuch vorliege, den früheren KriegSmimfter Mercier und de Generalftab zu schützen, selbst aus die Gefahr hm Unglück über daS Land zu bringen und jeden noch Zweifelnden rn daS DreyfuS-Lager zu treiben. Sin Protest gegen daS Verfahren ZurlindenS zirkulirt in den Kreisen der Schriftsteller, Journalisten und Politiker und findet zahlreiche Unterschriften. Er wird der Regierung übergeben werden. . ftr.hM, k
n,i,h nn Z Z ' Z7tl i 7 V W Tanze, an dem über 200 Roth, wird allenthalben getadelt, daß er fich e thellnahmen. DaS roth - weiße vor dem MilitSrgouveruör Zurlinden Paar hat Okmulgee. I. 2 zu seinem und dem Generalstab beuge. künftigen Wohnsitz erkoren. Libori, PicquartS Anwalt ist über- Clara Fischer Maeder, die rr schung verurtheilt derden könne, aber um 7amaiitU ttag? iitMetuman mag ihm wegen Mittheilung ei- ch.. N. I.. 87 Jahre alt. sanft entneS DekumenteS ankommen, obwohl schlafen. Trod ihreS Alters war sie die Mittheilung den Interessen deS rüstig und lebhaften Temperaments. Staates nicht feindlich war. . $lt blauenArgen und ihr s ft. a 7 j m . ' Mund schienen ihr wlrkllches Alter Oberst PicquartS Verhör vor de .fiüflen strafen. Sie war 1L11 in KaffationShose dauerte den ganzen Aerika geboren, spielte mit Macready,
Tag und mag noch einige Tage in unsvruü nehmen. . daß daS Mllitärgericht, vor dem k mnt a . f(Ii . tm V'cquarl xrozr,nrl weroen ,ou, ge-. packt" sei und beschuldigt de greyeinet, da er zugebe, daß ein Unschuldiger'
geopfert werde, um seine Chancen für die Präsidentenwahl iu vermehren. Große Unherl verhütet. Paris, 25 Nov Mit Noth
wurde beute eine Wiederholung der furchtbaren Katastrophe verhütet, zu dem der Brand ,m WodlthätigkeitS Bazaar führte. Während in der vestrn der Kirche von St. Germain eine religiöse geter im Gange war, der viele' Lchlmädchen beiwohnten, erloschen V Stzlich die gzmpen der Kinematograpden, und eS folgte eine furchtbare Pzi,k. wo Jedermann sofort an den Brand im WohltbStig-keitS-Bazaar dachte. Den Geistlichen gelang eS jedoch zuletzt, die Anwesenden . zu beruhen, aber erst nachdem etwa 40 Mädchen unter die Füße getreten und mehr oder weniger schwer Verletzt worden waren. Für die. Noth leidenden in Westindien. London, 25 Nov. Die Reglerung hat beschlossen, eine bedeutende Bew Uigung für die Opfer deS jüngsten großen OrkanS in Weftindien zu .machen. Der Manfion Houfe-gond ist dafür unzureichend, da nur 44.000 Pfund aufgebracht wurden. Italien und M a r o c c o. Tan g er. 25 Nov. Die italienische Regierung bat dem Sultan von Maroeco anläßlich der Einsperrung und Mißhandlung von italienischen Schutzbefohlenen ein Ultimatum gestellt, in welchem fie für die Antwort eine Frist von einer Woche stellt. Die Erwi-deru-g wird vom italienischen Kriegsschiff Umbria überbracht werden. . Caiui'VlaaxlQttU Angekommen in : New Sork: Bulgaria" von Hamburg; St. Paul" von Southampton; 'Chefter" von Amsterdam; Vomeranian" von Glasgow. Liverpool: arlhagenia" von Philadelphia. Neapel: Kaiser Wilhelm II." von New gork. Amsterdam: Amsterdam" von New Sork. Rotterdam: Werkendam" von New Sork. Hamburg: Palatia" von Nev Sork. Boston: Pavonia" von LiverPool. London: Assorian" von Montreal. (Allerlei. In der Hoffnung, bei der Gelegenheit entwischen zu tonnen, steckt:n die Gefangenen im Gefängniß in Pendleton. Ind.. das Gebäude in Brand. Obgleich dasselbe vollständig in Flammen gehüllt war, weigerte sich der Marschall, die Thüre zu offnen, sorgte aber dafür, daß die Feuerwehr sofort zur Stelle war, der eS auch nach, kurzer Zeit aelang, daS Feuer zu löschen. Die Gefangenen aber waren bei der Geschichte schlecht weggekommen, denn nachdem sie anfänglich halb gebraten waren, wurden sie später gründlich mit Wasser durchgeweicht, und mußten in diesem Zustande bis zum Morgen aushalten. . Sie waren schließlich mehr todt als lebendig, aber die Lust, einen ähnlichen Fluchtversuch zu machen, ist ihnen jedenfalls gründlich vergangen. Eine Vermählung ungewohnlicher Natur fand bei Okmulgee km Indianer - Territorium statt, wo der Unter - Häuptling Ned Bird von dem Stamme ver Creel - Indianer mit der weißen Landschaftsmalerin Lucy Gordon von dem Häuptling JsharheHer copulirt wurde. Die Ceremonie ! W fand, nach der Sitte der Indianer, im Kreien statt und schloß mit einem aroForreit und ean zusammen, rci,ie ! dann mit Charlotte Cushman und ' blieb sväter in Amerika. Ihr Gatte , Chiotte Cushman'S Gesangleh. ! ux cl8 sie ihn heirathete. Eine auch . - . . n I zqon verwmwete Tochter, izrau i)ro'i, , lebte mit ihr zusammen und hat der Mutter.auch die Augen zugedrückt. ,
Dr.Miles'HcartCure kurlrt rinnt hniente Anvlüt.
r Ä 111 f b elp, der leitende Penstons. HA r.walt von Belfast. . V schreibt: .Ich rtoüXJt aui der Armee eml sie? toeseu schlechter Gesundheit uud litt seitdem an Her,b, schwerde. Ich hatte bau tg Ohnmachten und erstickende nMe. Ich oing gebeugt toie in Man von 8Ü Jahren. Ich trug tortwShrend eine Ukberrock, selbst im Sommer, um mich uicht lu erkalten, onnte mein Geschäft nicht verse. hen. Weine uhe war durch heftige Schmerlen i der Herzgegend und der linken Schulter oe brauch von Dr. Mlle' teart Eure, ungeachtet, dad ich so viele Patentmedizinen und Verschrei, vungkn von Aerzte genommen hatte, ohne dak e mir geholfen hätte. Dr. Mlle,' Heart Cur, stellte meine Gesundheit wieder her. tt ist wahr, hastig in wunderbar Medizin und e macht mir viel Vergnügen, dies Mittel Jedermann , empfehlen. ST. Milk,' Mittel werden durch alle Apotheker verkauft unter einer positiven Garantie: die erste Flasche nützt der da Geld wird lurllcker stattet. Buch über die Krankheiten bei Herzen und der erden frei. Adresse: Dr. ' v f.rv ltlHv3 4 H:r.rt Cx Resterca ' Health r-V JXxU D r. M i l , M e v t e a l EUhart. Ind. In London ist dieser Tage in Einsamkeit und Armuth eine Frau gestorben, die einst in der Politik von Süd - Amerika eine bedeutsame Rolle gespielt hat: Manuela Rosas. Sie war die Tochter von Juan Ma nuel Rosas, dem einstigen grausamen Dictator der Argentinischen Conföderation, der im Besitze einer umschränkten Gewalt sich 23 Jahre lang behauptete und während dieser Zeit seine Gegner zu Tausenden ermorden ließ. Als er Dictator wurde, stand Manuela im achtzehnten Jahre; sie begleitete im Jahre 1852 ihren Vater auf der Flucht nach England, wo er 1871 in Southhampton starb. Dann heirathete sie einen Landsmonn, Ton Maxim." Terrero, und blieb für die Welt ver. schollen, bis jetzt der Tod die Enrntr 'ung an dieses abwtt)selungörelchk 7asein wieder auffrischt. Der neueste Held deö Tues in Paris ist der Hauptmann Laratier, der den Bericht ' des Alazr Marchand auS Faschoda der franzosi schen Negierung überbrachte, iöaxa tier wird als ein ganz kleiner Herr von entzückendem Aussehen und sait jugendlicher Erscheinung geschildert. Er spazierte jüngst in Algier in Civil kleldern herum, als ein Polizist ihn barsch anfuhr: Junger Mann, fort mit dem Band. Die Ehrenlegion ist nicht für Knaben." Es dauerte geräume Zeit, bis der wüthende Hauptmann den Polizisten davon üoerzeugen konnte, daß er zum Tragen des rothen BändchenS berechtigt und überdies ein bereits rühmllchjt bekannter Offizier sei. Baraturs hat ovales Gesicht, volles Kinn, daS ein tiefes Grübchen theilt, und seine lebhaften Augen, die gar lustig in die Welt blicken, um die leicht entzündbaren Herzer der Pariser und Pariserinnen zu entflammen. Nun trägt er gar noch daS himmelblaue Jacket und die rothen Beinkleider der cuasseurL k cheval, fehlt also nur der Rappe ... Den fünften SelbstMordversuch machte in Berlin der 22jährige Reisende Otto Zielke, der gegenwärtig ohne Stellung und Wohnung ist. Dem jungen Manne will nichts mehr gelingen. Da er aber auch Andern nicht zur Last fallen mag, so hat er schon wiederholt versucht, seinem Leben ein Ende zu machen. Zweimal hatte er sich bereits erhängt, wurde aber, noch rechtzeitig abgeschnitten, einmal wurde er auö dem Wasser aeret tet und ein viertes Mal versuchte er ohne Erfolg, sich durch Gift zu todten. Neulich AbendS besuchte er seinen Bater in der Altonaerstraße. Hier traf er auch seine Schwester und deren Mann. Da der Vater augenblicklich krank ist, so veranlaßte die Schwester ihren Bruder, mit ihr und ihrem Manne in ihre Wohnung zu gehen. An der Sandkrugbrücke wollte er in den Kanal springen und konnte nur mit Gewalt davon abgehalten werden. An der Kronprinzenbrücke brach er plötzlich zusammen. Mit Hilfe eines Schutzmannes brachte man ihn nun in ein Krankenhaus. Hier stellte sich heraus.' daß er sich wieder mit Sublimatpillen vergiftet hatte. ES scheint, daß er auch jetzt wieder mit dem Leben davonkommen wird. Wer einen Catarrh heilen will, muß mit dem Blut anfangen. Hood'S Sarfavarilla beseitigt die Ursache dieses Uebels und heilt Katarrh dadurch, daß sie daS Blut reinigt. Hood'S Pillen wirken milde aber rasch und ficker auf die Leber und den Magen. 25,
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