Indiana Tribüne, Volume 22, Number 67, Indianapolis, Marion County, 25 November 1898 — Page 2

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gaBianQ ZVidSne. Erichen TaczlilZi mrt ??im& Xit tägliche .1 r'ba-ic foUt drch den Xtlget 1 (Xcntl per CJose, d.e eonntagS.TNb2ne"I 3xtl per WoSe. Seid ,usne IS Cent ,d 15 Cent pt,ZRi. Yer Psft .u&tTtjilS li GUd iechiS: tsu45fiti?a2 5 frc J-t. Ctn 18 Cöd VZsdaÄ t?Ltzs. Indianapolis, Ind., 25. November '93. Von VrutnS bis Luccheni. Im Proceß gegen Luccheni, den Mörd,c der Kaiserin Elisabeth, hat das Geschworenengericht in Genf den Angeklagten zur höchsten zulässigen Strafe, zu lebenslänglichem ZuchtHaus, verurtheilt, und neuerlich steht die Welt vor der Frage, welcher verhängnißvolle Antrieb in dem bis zur Mordthat unbescholtenen Menschen steckte, daß er leichthin s:in Leben an den Herostratischen Ruf einer solchen in ihrer Niedertracht selbst noch sinnlosen Frevelthat hingab! Vielleicht giebt die Geschichte des italienischen Volkes Antwort auf diese Frage. Als Vrudus in der Senatssitzung zu Rom den Dolch aus der Toga zog, um Ihn in die Vrust Julius Cäsars zu senken, glaubte er, daß mit dem Tode des herrschsüctigen Feldherrn auch die Gefahren für die römische Republik beseitigt seien. Ein trauriger . Irrthum! Ueber die Leichen von Taufenden, welche auf Schlachtfeldern oder unter den Dolchen von Meuchelmör dern bluteten, sckritt Octavianus zum rörnischen Kaiserthron. Hätte Brutus statt der Philosophie lieber der Geschichte seines Vaterlandes die ernste Aufmerksamkeit seines großen Geistes zugewendet, so hätte er .mit Ekel Und' W scheu die Mordwaffe von sich geschleudert, welche er gegen den Be'zwinger Galliens und eines ansehnlichen Theils Germaniens richten . sollte. Lrutus war im Wollen und Denk, der edelste unter .'den Meuchelmördern Roms."der ?rste war er nicht. Da traurige Handwerk, den politischen Gegner tückisch mit dem Dolchmesser aus der Welt zu schaffen, war schon früher von den ehrgeizigen Rivalen um die Herrschaft in Rom, von Marius und Sulla, eingeführt und im Großen betrieben worden. - Beide Thronwerber hatten Proscriptionslisten ausgefertigt, und ihre gedungenen Meuchelmörder hatten unter dem römischen Adel schaudererregende Muf.erung gehalten. In den Zeiten d:r Entartung des alten republikanischen Gemeinwesen - Roms ist cus dem Volke der Soldaten ein Volk der Mörder geworden. In keinemLande der Welt ist die Uebung d:s tückischen Meuchelmordes und mit ihr die Kunstfertigkeit in der Handhabung des Dolchmessers so althergebracht, so ausgebildet, so völlig mit der ganzen Entwickelung der Ereignisse seit beinahe zwei Jahrtausenden verknüpst wie gerade in Italien. Der politische Mord ist ein Hau'ptinventarstück der italienischen Historie. Aber kehren wir zurück zu Brutus. Die ganze weitere Kaisergeschichte ist eine fortlaufende Kette von Meuchelmorden, und wenn die Eäsaren zeitweilig innehielten, so sorgten ihre Großen, sorgten die GladiatorenSpiele dafür, die Mordlust wach zu halten. Die Völkerwanderung, welche sich wie eine blutige Sintfluth über Italien hinwälzte, hat den Einzelmord zeitweiliq mit den Schrecken des Massenmordes überdeckt. Als aber dann Italien auö der großen Catastrophe hervorging, zerrissen in eine Unzahl von kleinen Fürstentümern und Stadterepuollken, in venenÄoe!S geschleckter und Patrizier um dieHerr schaft ranzen, da feierten Dolch und Soldmorder überall von den Alpenth'älern bis hinab zu den Südspitzen Siziliens eine höllische Wiedererstehung. Nicht nur unter den Großen und Mäcbtiaen. unter den Beglückten im Reiche der Politik und der Liebe suchte und fand der Dolch seine Opfer, fanden die Mordgeselle.i, die Bravos ihre Kundschaft; auch im niederen Volke wurde der .Mannerstreit nicht mit der ??aust. sondern mit dem tät lichen Messer ausgeiragen. Das stolze Zeitalter der Renaissance, das Einquecento, war zugleich die Blüthezeit deö Mordgewerbes. Die Vorgias und Medicis waren die Schützer der Kunst und der Mörder. Der Mord ist so typisch in Italien, daß die Dichtung den Grazioso zum .. . . ... ' t- l Soldmorder machte, einng zeig: uns in Emilia Galotti, Schiller in .Jiesco- Probestücke aus der stetigen Praxis des Mordcwerb:s in Italien, das sich fortsetzte bis in die letzten Tag? der Republik Venedig, das dann als italienische Räuberromantik fortlebte und noch heute in der ständigen Räuberverschwörung der Mafsia. in . der vielfach geübten Blutrache sein Volks thümlicheZ Bestehen kundgiebt. Wir bejubeln im Theater ja selbst noch den aiausiaen'Effect des italienischen Messerheldenthums. Ist doch Cavalleria Rusticana- als Volksstück urkundlich:? Belea. daß jeder italienische Bursche , sein Messer kunstgerecht zu führen weiß.-Nur einen geschickten Stoß gilt es, und Turridu ist todt. Die ärztliche Wissenschaft hat längst die Vererbung von Eigenschaften der Vorsahren auf die Jnstincte der Wach kommen erfahrungsgemäß und theore tiscö im Zusammenhange mit der Ver erbuna von körperlichen Eigenarten ? . , r. frrx festgestellt; )t nenin oieie lcmun am Atavismus. Es kann keinem Zwei sei unterliege, daß man bei dem spe'cifisch italienischen Anarchismus, bei den Persönlichkeiten Caserios und Luccheniö sehr stark mit dem Einschlag der vererbten nationalen Mordlust und Messergeschicklichkeit zu rechnen hat. Keine Stadt, kein Flecken in Italien. . dessen örtliche Ehrornk nicht von Mor den aefüllt wäre und von der Ver herrlichuna der Mörosse mit dem Dolch im Gewandes Die nationalen, von Römerzeiten her überkommenen

2i. 23, Jlofsmeiater dielt einen Vertrag vor der Medtzlnischen Gesell schaft von London über den Gebrauch von garCsßa&er Wasser". ovon Folgendes ein Auszug ist: Indem ich von den Leiden spreche, in denen die Nützlichkeit tti arlsbadcr LLasicr sich Qfjfiat hat, will ich wich nur auf diejenigen bcschränkkn, welche

sur ixt ouiixaunvtrixntvwnttmitttüi iil! ablegen. Zuerst sind die NnterleibSleiden zu erwähnen, unter diesen und vor allen die ldronisck'katarrhali lche Entzündung mit ludstantleller Veränderung der Echleimbaut, Geschwüren und Anjammlung von dickem, oftmals liistigein Schleim. Xit unnawrllche Aktioit des Wagens. Aivdruaen nd Ausstoben verursachend. EtSrungei, in den Singeweiden, die um Magenkatarrh führen, und lntzindung der Schleimhaut sind die am hänftgsten vorkommenden Arten des Uebel!. Au diesen wie der entstehen die meisten Vieren und Leberleiden. Örnruhr. rheumatische Beschwerden und Gicht. Ich vabe gefunden, da durch den längeren Gebrauch von Uarlsdader SiZasser die unnaturliche Thätigkeit deS üliagen aushört, die inneren beiden verschwin den und die Gesundheit wieder dergesleUt wird. Tie harntreibende Wirkung d,Z Wasser, fein Effekt auf den Magen und feine Heilkraft mit Be,nq aus die ktnaewe,de, tonnen gar nicht genug gerühmt wer den. iM wird bekanntlich dem tintrkfen von Blasen sieiniaure in' Blut ugefchrieden. Die wohlthätige Wirkung de Sarlebader Wasser unterstüdt tn der Tht diese Theorie. Tr. Lustist von Teplitz hat ein Pamphlet gechr,eben. in welchem er die oeilkrafk von arlsbader Wasser, wenn kalt genommen, bei Stheumtimu. akutem und chronischem, anerkennt. ?um Schluß bade ich nur noch der harntreibenden Wirkung de Varlsbader Wassers ,u gedenken, ohne deshalb alledie Leide,, aus,ähl,n ju milssen.in wel chen e zur Vrodujirung einer starken Tiuresi wün fchrnzwertli ikt. .... . , . , . . nc.a.trr:. ..1 v ! . r. n. ilkUklyk IN Fltfll UuriTiulU. r, uirtri yt-r-leqrnbctt u bemerken, dak karlbader Nasser in keiner Welse ein bloße, Abführmittel ist. wi, die wkitten Lknie laudkn. iii befördert den ktoff Wechsel i hohem Grade, verändert die Secretion, wirkt lö'.end auf überflüssige Galle und Fett. EISNER & MENDELSON CO., . llleinig, Agenten für die Oereinigten Staaten, k?cm Jork. Spiele pflegen und entwickeln die In stincte und die Kunftgriffe des MordHandwerks. Wer hätte nicht schon italienische Arbeiter Morra spielen gesehen? Ein einfaches Spiel, das aber Virtuosität der Fingerfertigkeit und des Schwunges im Handgelenke voraussetzt. Die beiden Spieler stehen nander gegenüber und heben rn schnellem Takte die Fäuste gegeneinander, wobei jeder ein? beliebige Anzahl Fingcr vorstreckt. Beide Spieler rathen während der blitzschnellen Bewegung die Summe der vorgestreaten Finger. Fehlen beide, oder rathen beide, so ist das Spiel unentschieden, rath emer richtig, so hat er den Einsatz gewon nen. Die Zuschauer controliren. Das Spiel mit den stetigen Rufen und Gegenrufen erhitzt das Blut bis zur Leidenschaft: es gleicht m der zuckenden Behendigkeit der Armbewegung einem Zwelkampse: die Wahrheit des Erra thens ist nachträglich nicht feststellbar. und so erzeugt es ost Streit, und das Messer sühnt das vermeintlich erlittene Unrecht. Der gewandte Morraspieler ist technisch ein voll ausgebildeter Dolchmörder. ES liegt eine furchtbare Suggestion in solchen Fertigkeiten. Ein Nichts, eme Liebeskrankung, eme Enttauschung des Ehrgeizes, des Jnteresses treibt den leichtsinnigen, heißblütigen Burschen in die Netze einer niederträchtigen Verschwörerbande, der er mit der Verzwelslungstbat den drnn men Jungen" absiebt, während er selbst sich mit den wahnwitzigen Gin bildungen eines .HeldenthumS zu rechtfindet. Die Turridus und Alfios sind die Werkzeuge des blutigen Italic nischen Anarchismus. DaS Ende der türkischen Herrschaft aus reta. Die Räumung der Insel Kreta durch die türkischen Truppen und Ae amten ist Thatsache. Die Herrschaft des Halbmondes auf Kreta hat ihr Ende erreicht. Aus Eanea hat die türkische Flagge seit dem 20. August 1645 geweyt, also 253 Jahre, aus Eandia nur 229 Jahre, aus dem Felskegel im Meere Grabusa 194 Jahre und auf den Bergen von Spinawnga und Suda nur 171 Jahre. Die sechs Aezte, die aus den Wallen von Candia noch zur Erinnerung an den Sturm auf die Stadt seit dem 27. September 16(39 standen, sind gesunken, die Seichen türkischer Hoheit verschwunden, und die Markustöwen in Granit und Marmor, die noch aus Venedigs Zeiten von den Festungsmauern auf den Wechsel der Dinge unter ihnen herabsehen, erblicken nicht mehr den Muselmann in Wehr und Wafffen, der einst durch das Schwert die Männer der Republik besiegt hatte. Der Sieger von. heute sind weder die Nachkommen jener alten Venetianer noch gar der classischen Griechen, es sind vier gewaltige Großmächte, vor deren vereintem Druck die Flagge zu streichen, dem Halbmond keine Schande einträgt. In anderer Beziehung aber ist der Vorgang auf Kreta ein sehr deutliches Menetekel für die Türkei, das sich zunutze zu machen kein verständiger Türke oder Muselmann .sich weigern darf. DieS Menetekel sagt klar genug, daß, wo ein Staat nicht weise und kraftvoll für seine Länder sorgt, wo ein mangelhaftes Beamtenthum am Mittelpunkte des Reiches geduldet und in seiner Herrschaf! erhalten wird, die einzelnen Glieder allmälig abfaulen und durch einen leichten Schnitt ganz getrennt werden können. Die Türke: bat eS in der Zeit ihrer Herrschaft auf Kreta nicht verstanden, Aufklärung, Versöhnung, OrdnungS- und Gerechtigkeitssinn zu säen und zu ernten; sie hat nicht einmal die vortrefflichen muselmanischen Elemente der Insel bedeutend zu heben vermocht, j, nicht einmal diese großartigen schlummernden Kräfte militärisch ausnützen können. Denn während seit Jahrzehnten die christlichen Kreter sich im Gebrauch der Waffen übten, die Berge der Insel zu Wasfenarfenalen machten und im,ner offener die Vorbereitungen zu einem ernsten Kampfe betrieben, verblieben die kretischen Muselmanen im Besitz ihreS Vorrechtes,-, keine Soldaten zu stellen und den Schutz ihrer reichen Ländereien den kleinasiatischen Redifs zu überlassen, die bei jedem Aufstande zu Hunderten den gewandten, mit Weg und Steg vertrauten gut bewaffneten Christen zum Opfer sielen. Vom militärischen Standpunkte beleuchtet ist dieser Umstand der alleinige Grund für die Nothwendigkeit, heute die Insel aufgeben zu müssen. Hätte die Insel eine Division Jnfanterie, die sich hauptsächlich aus der In sel selbst ergänzte, als dauernde türi Mische Lesatzung besessen, so hätte kein

AUsiiano groern umfang gewinnen können. Das sind Leichenreden, denn es ist zu spät zum. Handeln auf Kreta. Nicht zu spät aber ist es für die andern türkischen Provinzen, in denen noch unendlich viel zu geschehen hat.

um den bestehenden guten Gesetzen Gültigkeit zu verschaffen, die Bevölkeruna zufrieden zu machen und die Wehrkraft des Osmanenthums, die noch immer gron und die bei tüchtiger Arbeit ungeheuer sein kann, auf ernste Tage vorzubereiten. Ist in der Niederlage der türkischen Staatskunst auf Kreta eine Thatsache zu sehen, die schwerlich in der Welt viel Bedauern erregen wird, so verdient die andere Thatsache, daß die unschuldige muselmanische Bevölkerung nunmehr in sehr schlimmer Lage sich befindet, weit mehr Theilnahme. Der Naturmensch der christlichen Dörfer aus Kreta yatkem weiches Gemüth; diesen Zeltge' nossen, die sich- für die Sieger halten, ist der Muselmann ausgeliefert, dessen Vorfahren wohl gesündigt haben, der aber selbst nur immer aus der Flucht vor den Christen gewesen ist. Die Wiedereinsetzung dieser Muselmanen m ihren Besitz haben die auf Kreta handelnden Mächte versprochen; nach den bisherigen Erfahrungen ist den . i r y T-tiri wt. er i - r.s.:f:.i. ireklfcyen iqiiicn oz cmc uuiyuu mit Gewalt abzunehmen. Es bleibt abzuwarten, ob sich die Mächte hierzu entschließen werden. Die schon geflissentllch gemachten Andeutungen über Auswanderung d:r Mohammedaner lassen nicht darauf schließen, daß man ernst an die Wiedereinsetzung denkt. Und der jetzt von den Bergen herabsteigende Christ würde im Lausschritt wieder zurückeilen, die Sturmglocken läuten und alle Büchsen laden, um sich hinter die geliebten Felsen in den Hinterhalt zu legen, sobald er hört, daß Muselmanen im Anmarsch sind und gemäß den Abmachungen der Mächte und der sogenanntenNational Versammlung von 'ihrem Eigenthum wiedn Besitz ergreifen wollen. Ueberall im Innern sind die Grenzmarken muselmanischen Besitzes vernichtet, die Häuser und Moscheen verschwunden, die Oelbäume verbrannt oder in christ licher Verwaltung. Wenn heute in unmittelbarer Umgebung der Städte Christen und Muselmanen wieder an scheinend freundlich mit einander verkehren und die Bcsitzfragen . weniger schwer sind, so ist dafür der Grund, daß hier die türkischen und die europäischen Truppen gestanden haben und ein Aneignen des Bodens durch die Christen daher nicht möglich war. Weiter in's Innere ist noch kein Türke seit zwei Jahren gedrungen, und ohne den Schutz der Truppen vertraut sich Niemand dem Worte an, das der Vorsitzende der christlichen Versammlung, der ehrliche und verständige Sphakenakis, allzu vertrauensselig gegeben hat. Kein Zweifel, daß. wie überall, wo der Muselmann nicht mehr herrscht, die Auswanderung der Mohammedaner beginnt, und wie die Dinge liegen, ist diese den Mohammedanern mehr zu empfehlen, als der Freundschaft jener zu vertrauen, die schon Apostel Pauluö Lügner und wilde Thiere" genannt hzt. Qln Taielmenrcman. Wie ein Schelmenroman aus gutei alter Zeit natürlich aber den mo dcrnen Verhältnissen entsprechend aufgeputzt hört sich die Geschichte von einem Hochstapler an, der die ruhigen Bürger der poesievollen Ruckertstadl Schweinfurt vor Kurzem in nicht ge ringe Aufregung, viele auch in direkte Verlegenheit gebracht hat. Architekt Strombock hieß der Wackere, oder vielmehr so nannte er sich, denn noch weiß man nicht genau, weß Nam un Art" und woher der Fahrt" er war. Als vor einiger Zeit die Architekten stelle am Stadtbauamt neu zu besetzcn war, da meldete sich auch dieser Bieder iT-.ann. Seine Zeugnisse wreu gro?;artig, der einzige Fehler war nur, da j sie gefälscht waren. Aus solch. Heimtücke war man aber in der g'tcn. alten Reichsstadt nicht gefaßt, und er erhielt die Stelle. Als Debüt für seine: später so. ausgedehnte Thätigkeit pumpte er. zunächst bei mehreren. Ge schaftsleuten feine Anzüge, eine Salon Toilette, eilten Frackanzug, feine Wäsche, kurz, was man eben braucht,. unj nach dem Grundsatz,, daß Kleider Leute machen, vor. den Schweinfurtern' sich iÄeltuna zu ver cyatten. . . : . Bis dahin hätte sich seine Thätigkeit von der anderer Hochstapler nicht, un terschieden. : Nun zeigte er aber seine Spezialitäten. , Die hohe Meinung deö verehrten Publikums suchte er nament licb dadurch zu gewinnen, daß er sich als alter Corpsstudent gerirte. Und daö gelang ihm auch, verblüffend. Die Mittel dazu waren allerdi.igs'auch rafsinnt. Zunächst schminkte er sich kunst aerecht ..drei' wundervoll parallele Schmisse, . prächtige Ticfquarten, auf die Wange. Zipfel und Band waren leicht .beschafft. Einen Kouleurstock lieh er. sich der Kostenersparniß 'halber von einem Jngenimr und so zog er Abends wohlgemuth als alter. Herr eines Münchener, polytechnischen Corps in die Kneipe der Corpsphilister, die sich . hier, zusammenfinden. Bald war er wohlgclitten. er schmollirte mit' oen lieben Corpsbrüdern und ''ließ die Fuchse, die la Ferren nach.Schwelnsurt kamen, tüchtig in' die, Kanne "steigen. Nicht genug damit,"fuhr er sogar, unter dem Namen Werner in etnebenachbarte Universitätsstadt. 'verkehrte m den Kreisen der dortigen Corpsphilister und lobte so en' ' passänt' seinen Freund .Strombock einen ganz un übertrefflichen, alten Herrn-, über den Schellenkönig. Der Ruf, den er sich in so gemale? .Weise ' selbst' errungen, drang dann wieder nach Schweinfurt, und damit war ' sein'' Zweck erreicht. rr l . r zon war man enizuaruoer nen oi chen prächtigen Mitbürger. Die ange schensten Vereine nahmen ihn als Mit alied aüf. , : ? .-. Alle diese Beziehungen . wußte aber der liebe Herr trefflich auszunutzen. Der Reihe nach legte er seinen gewöhn lich sehr ausgiebiger Pump an, mit

einer ZLtrtuottta!,' vie säst ein grunoliches Studium vermuthen ließ. Er chonte ' Niemanden: Kaufleute. Veamte, sogar die Geistlichkeit zollten ihm Tribut. Den Glanzpunkt seiner genialen Finanzoperationen aber bil-

de e eine Tdat. mU der er iq zuglelcy einen wirkungsvollen Abgang vom Sckiauvlak seiner bisberiaen Thätigkeit sicherte. Er, der Diener der Stadt, ging an einem Septemvertage zu emem Sckweinfurter Stadtvater, inem Mitgliede des Gemeindecollegiums, und bat ihn, er möge ihm zur Hilse aus einer .augenblicklichen Verleaenheiteine Summe vorstrecken, wofür die Quittung über sein Gehalt als Pfand dienen solle. Die Sache schien doch sicher. Der Schweinfurter Gemeindebevollmächtigte gab das Geld und nahm die Quittung, die allerdings bereits auf den Monat November lautete. Sväter Kielt er es wohlweislich für angezeigt, der Stadtkämmerei Mittheilung zu machen, daß er Arrest auf das dort im November fällige Salalr leae. Er kam aber leider zu spat. Der Herr Architekt- war schon vor lhm m der Stadtkammerel erschienen und batte auch dort durch Hinweis auf seine augenblickliche Verlegenheit- erreicht, daß ihm der Novembergehalt vorschußweise ausbezahlt wurde. Dann verickwand er aus ScbweinfurtsWeichbild. Jetzt kamen erst seine zahlreichen Thaten zu Tage. Die Zahl seiner vetrübtenHinterblievenen ist rncyt gering. Seül Nachlaß ist aber durchaus werthlos. Nur ein merkwürdiges Stück soll sich darunter befunden haben, ein Unterkleid, das eine verdächtige Aehnlichkeit mit einem Zuchthaushemde zeigt. Sollte der Vermißte gar in früherer Zeit auf geschlossene Gesellschaft angewiesen gewesen sein, oder hat er etwa einen Zuchthausdirector angepumpt? Denn es stano ihm Alles an, nickt nur scknöder Mammon, sondern auch Kleider. Stiesel. Taschentücher etc. Nun fahndet die heilige Hermandad Schweinfurtö nach ihm, auch die Staatsanwaltschaft wird sich um den noblen Herrn bekümmern müssen. Gin Amazonenbegrübttik. Ein seltsames Beqräbniß fand auf dem ??riedbofe m Melaten bei Köln a. Rh. statt. Eine Amazone der Truppe, Yii in nXlnrt & 5T)nAfe4!fitm d 'A f v vtt t vuiutt fjunvttiuin iil ) will Vorstellungen gibt, war an Lungenentzündung im Hospital gestorben. Nach Schluß der letzten Vorstellung baten die Amazonen um Erlaubniß, am Abend die Todtenfeier aufführen zu dürfen, doch dürfe kein Weißer zuzegen sein. Die Todtenfeier mit allen ihren Ceremonien fand alsdann auf den sehr geräumigen Schlafsälen im Panoptikum statt. Sämmtliche Betten waren ausgeräumt. In dem einen Saale befanden sich die Männer, in dem anderen die Weiber allein. Die Feier dauerte von 810 Uhr. Von draußen vernahm man nur Trommelschlag. Tanzen und Exercitien, dabei ein ohrenzerreikendes Schreien und Heulen. Sämmtliche Fetische und (sogen waren vorher m die Raume, gebracht worden. Am Allerseelentage fand .die Beerdigung statt. Die Oberkriegerin Fumma begab sich mit zwei Verwandten der Verstorbenen in vollem Kriegerschmuck, in ihre Mäntel gehüllt, zu der Todten, die hübsch in der Todtenkapelle des Hospitals - aufgebahrt lag. Hier forderte Yumma ein Tuch und bat, man möge sie mit den Ihrigen aNein lassen, da bei den Ceremonien' wieder kein Weißer zugegen sein dürfe, was auch geschah. Nach einer halben Stunde ermähnte die Angestellte zum Aufbruch, da der Sarg geschlossen werden müsse. Die Todte lag mit offenen Augen, den Blick nach außen gerichtet, wie dies : von den Amazonen verlangt wird, da sonst die Todte nicht erlöst werden könne. 5r Sarg wurde .darauf zum Friedhofe wr ... , ' r rn . . . - . ' celaien.geicyailk. te or Amazonen folgten in einem Wagen.- Auf dem Friedhofe erwartete dieselben eine ungeheuere Menge; der Führer des Leichenwagens 'hatte Noth. durck,ukommen. . Hinter 'dem Wagen. schritt Fumma mit ihren zwei Kriegern.- Am Grabe angekommen, sprach Fumma in ihrer Muttersprache folgende Worte, die durch, den ' Dolmetscher übersetz: tmiTiVn ctnm'fnn tft ft.:. ÄNjit(jj.n(iuni jvncyciiu unseres mäcktiasten KöniaS vn 3V hörne; theuere Schwester, Du bist von auie ausgegangen -gegen die Sonne, um Dir und Deiner Familie Geld zu verdienen und beimiiukebren ,u h Deinigen. Fetisch, Dein Gott, den Du verehrt hast, hat eö anders gewollt und Dich, hier sterben lassen in fremder Erde; abe'r. Deinen Geist hat er mitgenommen nach Afrika, er ist jetzt wieder bei Deinem Gotte. Scklafe rooM ,,k Wiedersehen, theuere 7 Schwester!" hieraus warfen jleund ihre'Gefährsinnen einige Sande, voll Erd, äk Sarg ' und verließen weinend den Mevyos. . , ' ' Boa Jnlandev i -185 Selbstmorde sind w'ah rend deö zweiten Quartals in Groß New - Nork vorgekommen. Unter die sen Selbstmordern . befanden sich Y4 )eukcye., In der gegenwärtigen Saison vassirten 18.523.000 Tonnen Frachtgüter , den Sault-Canal. Dies l nur 42o,lXX) Tonnen weniger als im Vorjahre. , . , . er oer.Mt. Riemens an. säßige Farmer - Peter Kramer erschoß den 80iabnaen GreiS Karl Sckuln den er Nachts in seinem Hühnerstall antraf. In Bayville. L. I., hat di 71 5kabre alte Wittwe Walter Oder ton's sich zum dritten Male verbeirathet und den '24 Jahre alten Wm. Cornell zum Gatten erkoren, waö natllrlich in dem Orte gewaltiges Aufsehen gemacht hat. Zur Hälfte niedergebrannt ist Bancock, Mont. Daö-alte erste Capitol deS Territoriums Montana, eine öffentliche Halle, mehrere Wirthschaften, zwei Fleischerladen und

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and;?: Äevauöe gingen l'n'Wämmen I auf. Von einem Herzkrampf befallen, stürzte Frau N. B. Leseur in Beebe, Ark., auf einen glühenden Herd und verbrannte zu Tode. Die unglückliche Frau war zur Zeit allem und als ne enloear wuroe, war iyr noiyzi beinahe zu einem Gerippe verbrannt. Bicvcle - Z?aorikanten veHäupten, daß die Menschen westlich von den Alleghemes längere Berne yaven, als die im Osten des Landes und daß aus diesem Grunde die für den Westen bestimmten Fahrräder zwei Zoll höher gebaut werden. In dem Orte Sugar Grove. Va.. nahe der Grenze des Staates New Jork gelegen, sind so viele. Fälle von Wasserscheu unter Hunden. Pserden, Schweinen und anderem Vieh vorgekommen, daß die Sanitätsbehörden zu den äußersten Anstrengungen genöthigt sind, um dem Uebel zu steuern. Der bei Olathe, Kan., ansäniae warmer T. A. Hudson, wurde in seinem Stalle von einem Bull getödtet. Er hatte gerade em Geschwür von dessen Genick geschnitten, als er von dem Thier gegen die Wand gepreßt wurde. Der Verstorbene war ungefähr 40 Jahre alt. " . ' EinFarmerNamens Zimmermann wurde in der Nähe von Trappe, Wis., von Thomas Sullivan von hier zufällig erschossen. Sullivan vermeinte in Zimmermann, der im Gestrüppe arbeitete, einen Hirsch vor sich zu haben und drückte' mit tödtlichem Erfolg ab. t ' ,J a m e S S. Richards n, bekannt in den Ver. Staaten und im Auslande als Besitzer der größten Baumwoll - Plantage, ist auf seinem Landgut, nahe Bensit, Miss., an einem Herzleiden verschieden. Sein Wohnort war New Orleans, wo er in gesellschaftlichen Kreisen eine hervorragende Stellung einnahm. Der verstorbene Baumwoll - König hinterläßt im Staate Mississippi Baumwoll - Plantagen im Umfange von 24,000 Acres. Im Schlachthaus des Fleischers P. S. Loödell in West Mankato, Minn., wurden der 18jährige Max Siebert und der 12jährige Lobdell's von geschmolzenem Talg übergössen und schrecklich verbrüht. Der junge Lobdell sollte den Dampf abdrehen, öffnete aber statt dessen den Talghahnen, Ihre Verletzungen sind nicht nur äußerst schmerzhast, sondern auch lebensgefährlich. T s ch u n g - g e t - D e n, ein chinesischer Schneid:?, wurde in dem chinesischen Theater in San Francisco durch einen Schuß tödtlich verwundet. Der Mörder entkam. Dies ist das dritte derartige Verbrechen, das innerhalb der letzten beiden Monate begangen wurde, und alle sind das Resultat eines Streites zwischen unionistischen und nicht unionistischen Schneidern im chinesischen Viertel. I n W e st w o o d, N. I., h a t eine Kuh so viele Aepfel gefressen, die dann in ihrem Magen in Gährung übergingen, sodaß das Thier nicht nur .alle Anzeichen der Trunkenheit an den Tag legte, sondern auch statt der gewöhnlich sanften Milch ein Getränk lieferte, das eine große Äehnlichkeit mit Milchpunsch gehabt haben soll. Das Thier ist Eigenthum eines strengen Temperenzlers und das ist der Humor davon! Einen verzweifelten Kampf mit einem Einbrecher hatte Frau Charles Jetter, die Gattin eines Möbelhändlers in Nörth Plainfield, N. I., zu bestehen. Sie hörte ihn im Hause, sprang aus dem Bett und nahm den Kampf mit dem Hallunken auf. Demselben gelang es zwar, sich loszureißen und zu entfliehen, Frau Jetter hatte jedoch in ihm einen gewissen P. Rogers erkannt, und bald darauf wurde der Mann, der keine Beute gemacht hatte, verhaftet. f Für d i e B e h a n d l u n g der Warzen wird folgendes schmerzlose Verfahren, das den Vorzug , hat, keine Narben zu hinterlassen, empfohlen. Man bereitet sich eine concentrirte Lösung von doppelchromsaurem Kali in kochendem Wasser. : Beim Erkalten scheidet sich etwas von dem Salze wieder aus. Die darüber stehende Lösung wird zu einmal täglich vorzunehmenden Pinselunen verwendet. Hli Vom Auslande. In Sin.le-Nobel erdrosselte die 23jährige Frau des Bergmanns Ducatillon ihre drei kleinen Kinder und' schnitt sich, dann mit einem Rasirmesser die Kehle durch. Eine in der Nähe von Holtorf weidende Kuh- wurde beim Vorüberfahren des Schnellzuges scheu, lief auf das Geleise und zog den etwa 13 - jährigen Sohn' des Anbauers (.hnier. der sich die Leine des Thiereö u den Körper gebunden hatte,, mit uncr die Räder. Dem bedauernswerlh;r Knaben wurde der . Kopf . vom Run.de getrennt. i i 2 i z i U z u m Algier ereigncte sich schwerer Unfall. Der Bankdircktor Tal:ntin machte mit semer Familie in einem Motorwagen ' einen Äusflug. Bei einer Straßenbiegung stürzte der Wagen, der im raschesten Tempo fuhr, über einen steilen Abhang. Fräu Valentin und ihre' Cousine blieben, aus der Stelle, todt, Herr Valentin und seine zwei Tochter wurden lebend gefährlich verwundet. Vor dem Großwardeiner Gerichtshof ist die Annullirung einer vor 21 Jahren geschlossenen Ehe im Gange, da bei der Staatsanwaltschaft die Anzeige erstattet wurde, daß die betreffenden Eheleute Geschwister seien. In der Tbat stammen sie von einem Vater. Dieser, wie 'auch die Mütter,' sind schon lange ' todt. Die Kinder wurden - von Verwandten in verschiedenen Gegenden erzogen, ohne dajj das eine von der Existenz, deS 'an5eru gewußt ' hatte.' ' Zufällig ' lernten sie später einander in Großwardein kennen. ii anwärmen einander lieb

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Schlaflosigkeit, Kopfschmerze und Appetitlosigkeit

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lttden, vag xdvc ein .... A,eberlelden . . . . haben. Man thue sofort etwas dagegen, sonst kommt der Magen tn einem schlechten Zustand und da Blut wird unrein. Man hat ein gutes Heilmittel nöthig. Gebrauch Dr. August König's Lamöurger Tropfen. Sie erde die Leber neu beleben, den Magen und das Vlut reinigen.

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Ilustling and hasty meals Osten pluy havoc wlth the trareline manS dtgestion. An experienced commerdai man, who spend dost of hi time on the road, states that he nerer aliows himsclf to be without a upplyo M.WAUS TABULES He takes foar or fire Tabulei a week, always one akter a hearty orhurried meal, and finds them a mightjr nice thing. For all those ails that como from Indigestion, dyspepsia and a üuy liTer there U no remedy so certain as RWkHS TABIILES.

LAXIR BON-BONS KURIEREN VER5T0frUNa fit -V und heiratheien. DerMann ist ein ehrsamer Schuster und lebte mit seiner Frau im besten Einvernehmen. Der Gemeinderath und Vürgerausschuß von Ulm genehmigten das Gesuch des kgl. statistischen Landesamtes um die Benützung des Münsterthurmes für meteorologische Beobachtungen. Die Instrumente, die die meteorologische Centralstation inStuttait liefert, werden auf dem oberen und Unteren Umgang angebracht. , Als Beobachter der Instrumente werden auf Kosten der Stadt die Münsterwächler angestellt werden. Die Ueberwachung übernimmt Direktor Schimpf. Die meteorologische Münsterstation wird nach der auf dem Eiffelthurme in Paris die höchste Thurmstation werden. Naqtsgerietheninder Bambergerstraße zu Bayreuth die vom Wirthshause heimkehrenden Taglöhner Wölfel, Vater und Sohn, mit dem gleichfalls aus dem Wirthshause kommenden Pferdemetzger Bachsteffe! und einttn Taglöhner Hacker in Streit, in dessen Verlauf es auch zu Thätlichkeiten kam. Bachsteffel zog ein im Griffe feststehendes Schlachtmesser und versetzte damit dem jungen 29jährigen Wölfel mehrere Stiche in den Rüden,' in die Brust und in , den Hals. Der Schwerverwundete mußte 'in seine Wohnung getragen werden, wo er nach wenigen Stunden starb.. WLlfel's Vater trug gleichfalls lebensgefährliche Verletzungen davon. '.Die Thäter. wur den in Hast genommen.' Sie wollen in NotKwekr aebandelt nn-n.' I n d e ? K r e i ö s y n o d e, die jüngst in Eisleben tagte, lieb sich, ein Synodale, ein Diakonus, ungefähr so vernehmen: Es sei an der Zeit, die alten Kirchenstrafen wieder einzuführen. Det Sunder solle nicht mehr unter den Frommen, und Gottesfürchtigen sitzen, der gehöre aus die Sünderbank. In seiner früheren, Stellung (allerdings einem Dorfe' an der', äußersten Grenze Posenö sei las soehandhabt worden, und er erinnere sich noch sehr wohl, wie der Oberförster längere Zeit auf der Armesünderbank habe sitzen müssen. Der Vorsitzende der Synode brach der Sache die 'Spitze mit der' Bemerkung ab:. Daö gehört nicht hierher, .daö könnte ja sthr nett werden!" - Ein Act r o h e st e r Gewalt thätigkeit ist an dem WirthschattSinspector deS russischen Gutes Schhchen verübt worden. Det aus Preußen gebürtige 'junge Mann hatte sich!mit.der Liebe vnd Achtung .seines Herrn zu, gleich, den Neid der einheimischen Bewohner zugezogen. An einem der letzten Abende nun wurde de? junge Mann bei der Revision 'deS Gutswaldes von vermummten Männern plötzlich überfallen, geknebelt und an den Füßen .an einem Baume "aufgeknüpft. Erst am nächsten-Morgen konnte er bewußtlos auS seiner'-verzweifelten Lage 'befrei! werden, nachdem .man durch .seinen Hühnerhund auf die Spur 'gekommen war Zwar gelang es, den Gemiß handelten'' in's. Leben zurückzurufen. jedoch ' ist bei dem -großen. Bluterguß nach dem Kopfe auf seine Erhaltung nur wenig Hoffnung vorhanden.

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