Indiana Tribüne, Volume 22, Number 67, Indianapolis, Marion County, 25 November 1898 — Page 1
o h Cs o A "W v VS A Y ' 1 11 1 r r I I 1 I W v y w v O O 0 Office : No. 18 Oüd cllabaa Otrasze. Telephon 1171 Jahrgang 22, Indianapolis, Zndiana. Freitag, den 25. November 1898. na 07
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ffTrtrf. L'niSZ?. Buschmann. Tonnerftag. wllilU itn 24. ooember. im lter 85 Zahre. traantjaul, 1508 d ra .rfe, etta.e. Di Zeit dr eerdiguog wM fpllir bekannt gemacht. Tie trauernden Stnterbliebenen 'i '" .'. -ttis32sir " "T1
Keo. Ifflea'riiiaiffiim ' rJU$,T,U-3L , I - . I ' ' . . - ,a -r h I T w5 n' '--i r-i.' 'i H rwvivwwwwvvvi Olf.ee: 26 Süd Delawarestr. Ställe , 220, 211, 224, 226, 228 Ost Pearlstr. Telephon 911. Offen lag und Nacht. Tomlinson-Hal'c ! Carnstaz Abend, den 2G. Novemder Der Marsch-König. . ousa - und seine - Kaprlle ! John Phlip Soasa K-P-llmeisKr. MoudReeseTavi'S Co?raa. TorotHy Hoyle. laltnisti. Sitz sink im Vrznd Oper Hus, u Hab h mm mwi - pu für Viavo, Vnbildvvg der Lt mme n. Tborie. Honorar ni 5 di (53 fit den Jtutful. Eirml igttt gif. i'nfüjjwng. Franz Beifinger, . . . Direktor. 605 ZZord ciaaif tia,e. The Union Trust Company liiht Selber aus Gr"eizethum tn der Stad, seie auch aus Pschcakter, gkgea mäßige Zinsen aal. arger sparen öilb wein sie sich direkt an die Eomvay wenden. Die Company bewilligt Zinsen aus Seldrpg sitev. die ix iuiid einer Zeit gernail wenden nd nach ersosgter Njeize der .u einer feßge setzte Zeit .urülfle.ogen werben und irnar wäh rend der ganzen Zeit während w.lcher dieselben depontrt aus. gär Verwalter, dmlatstra toreu und Xiufttrl onigenthum würde sich die Somva' v als ein p ssenderOletz zurDevontrung von Selber e, eisen;, sie nimmt keine Depo siten, welche aus Verlangen fafan auszuzahlen find, noch macht sie ank elch.fte. 'TrnSJovd und Trult. Anlagen werden sopa rat g, halten ur.d si?.d von len Aktival der Som panv getrennt. Linbezahltes Kapital 5600,000 Ueberschuß-Zond 105,000 Osftce: (ekäude der Gesellschaft) No. 118 und 122 Ost Market Str. A eamte : J,h e. Solltdah, Präsident. Udvison C Harris. I.vlee.ürisidtnt. He 1) Eitel, 2. v!,Plksidt d Schatzmeiftee. H. Wt. oltz e rr r. 15 Fässer Clavilfiiid-Go's Porzellan, : : soeben srhnlrn. : : Neue DecorS, mue Facor.5 in Tafel-Service. 6asXayeitl6o 29 ä? ZI WeS Washingtonvr. Jportirt Magdeburger Sauerkraut Alle Sor'en Nüffe. ' Närnberse? Lebkuchen und Pfeffer Nüffe, Mandkln, Citronen. Nosin-n und Korinthen, frisch bkt John h. (Znding, ' Nachfolger von Edward Müller. 39 Ost Washington Clc 1 effrtl (ft(Z WüfxnfV WH&JUpWpr hat seine O-ftce nach dem Wllloughby Cebäude, Ho. 224 Hoib M.ridian Str., erKeStage. verlegt. Offtee'Stunde : Ban 1 bis 4 Uhr NaSnitttag Telephon : Offtee SS Wohnnng 930. Lie.Wohnnng befindet sich ie bt'her : 1b27 Nord Pennsyloani Straße. NXU niiit trtji ... ... . warfc für , hy Amm F.fc, A-utim. . nd Ja, tloaa, Tol4o, to not yoT Horn rar mm . eai. Oibmarcotnu wll. , nonta. Jom r.a da la. wrk aad H at haaM, wbercr y ar. raa k rtiaara arc itllj aralnf fraaa ä. M iaaday-Allir. W.hW7etMW aa4 Kart jom. Caa work la apara ttaaa ar all th. tltaa. r MMf fr ara. Failuia aakaowa ai KEwaad ndarAiL raroaalan
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Lditorielles.
In Washingtoner Depeschen wird der kubanische Bondschwindel in Erinnerung gebracht. Man erinnert sich, daß im verflossenen Frühjahr, als der Covgreß noch vor der Kriegsfroge stand, mit großer Bestimmtheit die Anschuldigung erhoben wurde, daß gewisse Congreßmitglieder, die sich mit besonderem Eifer um die Anerkennung der nur aus dem Papier bestehenden, durch die kubanische Junta in New Lörk repräsentirten Tubanischen Nepudllk" bemühten, zu diesem Vorgehen durch die Betheiligung an einer eudanischen Bondausgabe bewogen seien. Die Junta, so hieß ek, HStle an die betreffenden Staatsmänner beträchtliche Parlieen dieser Bonds abgegeben, die zwar zur Zeit keinen .Marktwerth besaßen, aber durch die Anerkennung der kubanischen Republik rechtsgiltige und werthvolle Staatsschuldscheine ge--worden wären. Die Anschuldigung wurde mit der in solchen Fällen üblichen sittlichen Snt. rügung zurückgtwiesn. Die Vertreter er Junta behaupteten überdies und wollten beweisen, daß eine nennen! werthe Bondaukgabe überbaupt nicht stattgefunden habe. Die wenigen LoadS, deren Verausgabung zugestanden wurde, hätten Freunde der euba nischen Sache gekaust und bezahlt. Diese Angaben können buchstäblich vabr gewesen sein, ohne daß deswegen die bezüglichen Beschuldigungen unwahr zu sein brauchen. Die Leute, die im Senate und im Hause Reden hielen, um die hiesige Regierung zu der Anerkennung der kubanischen Repubik zu bewegen, wodurch diese zum derkindlichen Abschluß eirer Staatsaneihe in den Stand gesetzt worden wäre, brauchten nicht gerade die vonds schon in den inneren Rocktasche zu haben. Sine von verläßlicher Seite ergangen? Zuficherung, daß nach Erreichung des erstrebten Zwecks eine stattliche Summe der zu herausgebenden Bonds ihnen verabfolgt werden würde, konnte genau dieselbe Dienste verrichten. Obgleich damals infolge des Widerftandes des Präsidenten der Vollzug der verlangten Anerkennung vereitelt wurde, haben deren Befürworter doch einen theilveisen Erfolg erzielt. Sie etzten den Zusatz zu den Kriegsbechlüssen durch, worin erklärt wird, daß die Ber. Staaten jede Absicht in Abede stellen, über die Insel Enba Souveränität, Gerichtsbarkeit oder Kontrolle auszuüben, ausgenommen ur Herstellung der Ruhe aus der Insel, und daß sie, sobald dies gelungen, die Regierung und Beherrschung der Insel deren Volke überlassen werden. Das klang sehr human, sehr edel, sehr uneigennützig. Aber, so wird nun aus Washington von beachtenswerther und gewöhnlich gut unterrichteter Seite gemeldet, der Präsident habe neuerdings zu seinem Schrecken die Entdeckung gemacht, daß die Urhebe? dieser Erklärung doch ihre selbstsüchtigen Hintergedanken dabei hatten und daß sie sich j,tzt mit der Absicht tragen, unter Berufung auf diese Erktäruvg seine eigenen Pläne zu durchkreuzen. Der Präsident ist hiernach auch in Bezug auf Euba Annefift geworden. Wenn er auch qern den Kubanern die ersehnte Unabhängigkeit gönnen würde, so sei er doch zu der Ueberzeugung ge langt, daß das kubanische Volk nicht reif dasür sei und daß eine kubanische Selbstherrschaft zu inneren Kämpfen, zur Gesetzlosigkeit und zum allgemeinen Verderben der schönen Insel führea würde. Also wolle er sie nöthigensalls mehrere Jahre so lange unter Militärherrschast halten, bis die Mehrheit des kubanischen Volkes zu der Einficht gelange, daß der Anschluß an die Ber. Staaten denn doch das Beste für sie sei und freiwillig" darum ansuchen werde. ! Jene Anderen, die vondspekulanten, wollen auch die Annerion aber auf Umwegen. Damit ihnen die Früchte ihrer Spekulation nicht entgehen, soll vorder, ehe der Anschluß an die ver. Staaten erfolgt, für eine kürzere oder längere Frist eine unabhängige eubanische Regierung walten. Der Plan, den sie verfolgt haben und veiter derfolgen, wird wie folgt zusammengefaßt: . Erster Akt Sine Versicherung der Ver. Staaten, daß dem Volke von Euba die Errichtung einer eigenen Regierung gestattet sein soll;
Zweiter Akt Ein Krieg, durch den Cuba von der spanischen Herrschast befreit wird; Dritter Akt Die Begründung einer kubanischen Republik und die Aufnähme einer großen kubanischen Anleihe; Vierter Akt Verkauf der Bonds zu niedrigen Preisen, weil die unschuldigen" Geldanleger auf den Bestand der neuen Regierung wenig Vertrauen habe werden; gleichzeitig Vertheilung der Bonds, die den Euba-sreundlichtn amerikanischen Staatsmännern ' als Lohn ihrer erthvollen Dienste zugesagt worden; Fünfter Akt Entdeckung, daß das kubanische Volk unfähig iß zur Seldftregierung; solgeweise .Anschluß an die Ber. Staaten, die dnn mit der Zasel auch die kubanische Schuld übernehmen und die Bonds dadurch vollmerthig machen.
Es liegt ans der Hand, was für in riefiger Gewinn dabei für die Leute. die im Complott find, herausbringen würde Sind diese Angaben richtig und. wie gesagt, es klingt Alles sehr glaubwürdig so bliebe zwischen der Politik des Präsidenten und der Politik der spekulirenden Staatsmänner" dem Congreß nur die traurige Wahl, entweder durch Verweigerung der 'eubanischen Uaabdäigigkeit ein seierljeb gegebenes Versprechen zu brechen, oer aber einem unverschämten, scheußlichen Schwindel zum Erfolg zu verhelfen. Und das wäre das Ende eines Krieges, der im Namen der Freiheit begönnen worden und mit dem der Welt ein Beispiel der edelsten Uneigennützigkeit und Hochherzigkeit gegeben werden sollte! (Phil. Tagbl) ,, m MUMM. Wetterbericht. Wärmeres, trübes Wetter, leichter Schnee heute Nacht und morgen Höchüe Temperatur innerhalb der letzten 24 Stunden 30 Grad, niedrigke 21 Grad. G o l d st a t i st i k. Washington, 24. Nov. Der Jahresbericht des Direktors der Münzen enthält folgende statistische Aogaden: Die Goldprägung im Jahre 1897 war die größte, die je bekannt war : Zt57.719.342 gegen $195,899,517 im Jahre 1896. Der Hauptantheil dieser Prägung siel auf die Ber. Staaten, Großbritannien, Deutschland, Oefter-reich-Ungarn, . Frankreich und Japan. Hauptsächlich verursacht wurde diese außerordentlich große Prägung durch die Vorbereitung aus Reformen im Münzwesen von Oesterreich. Uagarv, Rußland und Japan. Besonders in Rußland gingen seit Jahren aufgestapelte Goldbarren in die Münzstätten. Die Goldpro'suktion im Jahre 1898 wird eine noch größere sein, als die von 1897. Afrika, Australien und das kanadische gukon werden dafür sorgen. Und wenn alle anderen Länder stationär blieben, es würde immerhin für I283.190.000 Go!d probuzirt werden, also z B. mebr als das Doppelte des Jahres 1891, in dem es tzl30.000.000 waren. Der Goldvorrath in den Ber. Staate vermehrte sich in den 6 Jahren von 1892 bis 1897 um 195.457.000; in Suropa vermehrte er sich in derselben Zeit um $530 000 000; und in der ganzen Welt um tz9S0.450,000. Poftftatiftik. Washington, 24. November. Der Jahresbericht des ersten Assistenz-General-Postmeister weift einen Einnahaezuvachs von über sechs Millionen Dollars auf, was, wie er sagt, aus die allgemeine Prosperität zurückzuführen ist. Der ganze Brief- und Packetverkehr belief sich auf tzl91, 54.121 gegen $174 482,676 im Jahre 1897. 2.353 neue Geldanweisungs-Vureavx wurde eröffaet. ,, Die neue Turnhalle in New vork. New So rk, 24. Nov. Die neue Halle des New gorker Turnvereins an der Lezington Ave. und der 85. Str. wurde heute Abeud feierlich . eingeweiht. Das schlechte Wetter bedingte den Aufschub der Feier, die eigentlich
schon am Nachmittag nach einer großen
Parade hätte stattfinden sollen, biS zum Abend. Präsident Meyer beglückwünschte den Berein zu seiner Halle sowohl, wie zu den großen Fortschritten, die er überhaupt gemacht hat. Nach ihm sprach Herr Kirchner. Sin Bankett und ein Ball schlösse die Feier. Die neue Halle, die mit dem Grund und voden H200.000 kostet, ist vier Stock hoch, aus hellen Ziegeln und alkSei und schön verziert. Der erste Stock enthält die Empfangs- und Gesellschaftszimmer, das Speisezimmer und die Küche; im zweiten find Klassenzrmmer; im - dritten befindet sich ein Tanzsaal, und der ganze 4 Stock wird vom Turnsaal eingenommen. ..,,,,' . Eisenbahnunglück. Burlington, 3a., 24.. Novbr. Auf der Burlington, Cedar Napids & Northern Eisenbahn entgleiste sechs Meilen von hier ein Passagierzug und Kürzte den Lahndamm hinab Ze Personen wurden , tödtlich und eine große Zahl wurde theils schwer, theils zeicht verletzt. Vaierniftzusriedengestellt. . v er! in. 24 Nov. Es wird hier gemeldet, daß der Kaisee nährend seines Aufenthaltes in München zu einem vollständigen Verständniß mit dem Prinzregenten betreffs der Militärjust,, gekommen ist. Baiern soll einen Strafsenat erkalten und im höchsten Militärgericht in Berlin einen Ver trete haben. Es soll auch das Recht haben, den Präsidenten des dänischen Senats zu ernennen. i . i . . Znr vekämpfuug d e s A -archismus. R o m, 24. November. Im Forfini Palast wurde heute die Anti-Avarchi-Sen-Conserenz durch Biee-Admiral Eanevaro, Minister des Auswärtigen, eröffnet. Alle europäischen Nationen waren vertreten. Der Admiral bevillkommte die Delegaten im Namen des Königs vvn Italien, und sagte u.' A auch, daß er die Schwierigkeiten, - die dee Conferenz sich bieten würden, nicht verkenne, jedolh die allgemeine Anerkennuug der Nothwendigkeit einer solchen Zusammenkunft als glückliche Borbedeutung betrachte. Admiral Canevaro wurde zum Vorfitzenden gewählt, und man erwartet, daß die Conferenz bis Weihnachten.dauern wird. - Die Reise deS Kaisers. München, 24 Nov. Der Kaiser und die Kaiserin von Deutschland kamen heute hier an. Der Vrinzregent Luitpold von Bayern und die Minister emvfiagen die Majestäten aus dem Bahnhofe. Die Reise wurde nach der Sinnahme eines Imbisses fortgesetzt. Spanische Ansichten. Madrid. 24. November. Die Königin - Negentin hat Marschall Btaneo's Resignation als General Eapitäa von Euba angenommen und in dem betreffenden Erlaß den Eifer, die Intelligenz und die Loyalität gerüdmt, womit der General sich seiner Funktionen entledigte. Macht gegen Recht", sagen die Madrider Zeitungen, das scheint der Lieblingsgebanke aller europäischen Regierungen mit Bezug aus Spanien zu sein. Die Bedingungen . der Amerikaner werben härter anstatt milder, und die ueuen Truppensendungen nach den Philippinnen lassen deutlich ihre UnbeugsamkeN erkennen." Das Eabinet wird Herrn Montero de Rtos höchst wahrscheinlich morgen autorifiren, vielleicht aber die Sommissäre auch auffordern, aus der Ratifikatio durch die Sorte zu b'yehe. Man glaubt, daß diese Satscheidung eine Krisis in Spanien im Gefolge habea wird. Die Carliften find wenigftens sehr rührig und sollen neuerdings wieder 12.000 Mausergewehre einge schmuggelt haben. Don Jaine. Don Carlos' Sohn, unfein hochstehender car liftischer Führer haben in aller Sile Venedig verlassen. ,,, Dre'yfusiade. Paris, 24. Nov. Madame Dreysus hat Erlaubniß erhalten, ihrem Gatten eine Kabeldepesche zu schicken. M. H. Adamard, ein Schwager Dreysus', sagt,, die Familie des Gefangenen erfahre nicht, was im Cassationshos geschehe. Es ist jedoch richtig
daß Dreyfuö die Erlaubniß erhalten
hat, aus der Insel umherzugehen. Trotz der Versuche, daö Geheimniß zu bewahre, ist dock bekannt aewor- . , , , v 'den, daß die Aussagen Piequarts vor dem Cassationöhofe überraschender Art waren. Es heißt, daß Picquart den Gerichtshof gebeten habe, seinen Leiden ein Ende zu machen. Man glaubt, daß das Verlangen d-s Gerichtshofes nach den geheimen Dokumenten eine Erneuerung des Konfliktes zwischen den Civil- und Militärbehörden herbeisühren werde. ES wird gesagt, daß Kr,egmir.ifter de greycinet sich derebltch an General Zurtinden wandte. um von diesem bedingungsweise Freielt für Picquart zu erlangen, und baß Zurlinden deshalb ausgefordert werden soll, zu refigniren. Die Friedensunterhandl u n g e u. V ari s, 24. Nov. Die spanischen Tommissare haben ihre Antwort, noch n'cht eingegeben, wahrscheinlich aber wird es am Samstag geschehen und aller Wahrscheinlichkeit nach werden die amerikanischen Bedingungen angenommen werden, wenn auch einige hiesige Blätter das Gegentheil beboupten.. ,, ocitttö'NacirtcitkN. Angekommen in : New Sork: Karlsruhe" von Bremen. St. I o h S, N. F : Corean" von Glasgow. a ,,, m allerlei. Unangemeldet kehrte vor erniaen Taaen der Soldat Robert Thorburn von Co. F, 31. Regt., Mich., aus Urlaub zu semer m Lanjtng. Miü.. wobnenden Mutter zurück und zog die Glocke. Die Frau öffnete die Thüre, sank aber, als sie des oynes ansichtig wurde, von einem Herzschlag getroffen, todt zu Voden. Die Freude hatte sie getödtet. . ?i. S. Laird. ein Geschäftmann in Kirkland,' Jll., hatte $500Q iir Banknoten hübsch in eine Zeitung gepackt, um sie auf eine Reise mit zu nebmen. Während er dann ein Bad nahm, legte er das Packet mit dem Gelde in seinem Schlafzimmer auf eine Kommode, wo es von seiner kleinen Tochter gesunden und mit andern un nützen" Papieren fein säuberlich in den Ofen gesteckt und verbrannt wurde. Are zcleroermacyerlnnen Kate und Linie Kellv ' in Scranton. Pa verloren beinahe ihr Leben infolge des grooenunsugs emerMaus. In dem Schlafzimmer der Mädchen befindet sich ein Gasofen, der durch einen Schlauch mit dem Gashahn verbunden ist. Die Maus nagte ein Loch in den Schlauch, nachdem die Mädchen sich zur Ruhe begeben hatten, und bald war das Zimmer mit Gas gefüllt. Eines der Mädchen erwachte halb betäubt, kam zum Bewußtsein der Gefahr, in welcher sie und ihre Schwester sich befanden, und hatte Kraft genug, um in den Hausgang hinaus zu kriech:n. Dort fiel sie die Treppe hinunter, und das Geräusch erweckte Dr. Sonderling, welcher in dem Haus wohnt. De? Doktor nahm sich der beiden Mädchen an, und es gelang ihm, sie in'ö Bewußtsein zurückzurufen. DaßeinDeutscherdenguten irisch- oder schottisch - amerikanischen Namen McKinley führt, ist jedenfalls eine große Seltenheit. Ein solcher deutscher ' Landsmann stand dieser Tage vor dem Polizeirichter Janetzke im ostlichen Polizeigerichte zu Baltimore, Md., und zwar auf zwei Anschuldigunzen, nämlich der Ruhestörung und deS thätlichen Angriffes auf den Polizisten Wankmiller.: Auf die letztere Anschuldigung wurde McKinley, dessen erster. Name aber nicht William, sondern Frank ist, freigesprochen, denn der Polizist hatte vom Polizeiknüppel ausgiebigen Gebrauch gemacht, aber wegen der Ruhestörung erleichterte Kadi Janetzke den Mann, der sich in fließendem Deutsch vertheidigte, um 510 und Kosten. Frank McKinley ist Austernfischer. Auf allen .yren Schiffen beabsichtigt die Hamburg AmerikaLinie einen Brieftaubendlenst einurichten. Man will längS der europäischen und amerikanischen Küste an mehreren Orten Stationen errichten, wo die Brieftauben züchtet werden. Jeder Dampfer erhält sechs Tauben, und während derReise wird jeden zweiten Tag ein Paar freigelassen, um interessante Neuigkeiten, auch Mittheilungen der Passagiere, zu befördern Falls die Bundesregierung die MitbeNutzung ihrer Stationen nicht gestattet, wird die Linie in Boston, Halifax. New Brunswick und' anderen Küstenpunkten Stationen errichten. Verwen det werden die leistungsfähigen belgischen Tauben, welche kräftiger als die amerikanischen und englischen sind und längere Flüge besser überdauern können. , " . . '
Dr.Miles'HcartCure
knrirt einen prominenten Anwalt. eV err . Dbelvs. der leitende mjlm, "5 wur.-e au der Armee enit.sse weiea , schlechter Ttsundhcit und litt seitdem an Her,be schwerden. Ich hatte bäusta Ohnmachten und erstickende Anfälle. Ich oing gebeugt wie ein Mann von 8 Jabren. Ich trug sortwlhrend . einen Ueberrock, selbst im Sommer, um mich nicht in erkälten, tonnte mein Geschäft nicht Verse ' den. Meine Ruhe war durch deftige Schmer, in der Her.gegend und der linken Schulter oe brauch von Dr. Mile.' veart Sure, ungeachtet, dad ich s diel, Patentmedtzink und Verschrei düngen von flrrjirn genommen hatte, ohne dab e mit geholfen hktte. Dr. Milka' Heart Eure stellt meine Gesundheit w'eder her. Et ist wahr hastig ine wunderbare Medizin und e macht mir diel Vergnügen, diese Mittel Jedermann ,u empfehlen.- ' I HUIVU1I VUU V(l UU. I nnwalt von Belfast, Lt. schreibt: .Ich Tr. Mile,' Mittel werden durch alle potheker verkauft unter einer positiven Garantie: die erste S lasch nutit oder das eld wird lurllcker stattet. Such Lbcr die Krankheiten de Herzen und der Rerven ftei. dreffe: Ä7" Dr. r-üv a S äfckCnss Rectcrco j ltedthT' y Dr. Mileediealo. Elkhar. Sind. D i e auf einem Felde be! Rath beschäftigten Brüder Henpler genethen m emen Wortstrelt, der m Thätlichkeiten ausartete; während desselben schlug der ältere mittelst eineö Wegesteines den jüngeren Bruder zu Boden und versetzte ihm dann noch mit einem scharf geschliffenen Rübenmesser mehrere Stiche, in den Kopf. Als der Unmensch dann noch Lebenszeichen an seinem Opfer bemerkte, durchbohrte er dasselbe mittelst einer Heugabel. Der Stich ging durch Rippen und Lunge in's Herz. Nach einer qualvollen Stunde' verstarb der 25 jährige Mann. Der Brudermörder wurde alsbald verhaftet. Neulich wurde in. Att.inshausen (Kanton Uri) ein Ge-meinde-Schützenfest abgehalten. Die Gemeinde zählt etwa 500 Einwohner, wovon 184 des Schießens kundig sind. Unter diesen 184 sind 43 weibliche Schützen. Manche Frauen machten schöne Treffer, während ihre Männer fehlten. Den ersten Preis errang Jungfrau Katharina Wirsch mit 50 Punkten (Zweckschuß), sie ist die 14jährige Tochter des Matthias Wirsch. der mit sieben Söhnen und drei Töchtern am Schießstand erschienen war. Diese Schlltzen-Familie hat neun Gaben errunaen. In Salerno wurde di. iunge Lehrerin Marie Tressa unte furchtbarem Verdachte verhaftet Marie Tressa unterhält mit einem ver heiratheten Manne, einem Setzer, eir Liebesverh'altniß. Sie versuchte, diGattin und die drei Kinder ihres LiebHabers mit Atropin zu vergiften. Die Mutter der Tressa, welche die Liebschaft ihrer Tochter mißbilligte, starb unter Vergiftungserscheinungen und die Lehrerin wird beschuldigt, ihre Mutter vergiftet zu haben. Wahrend eines verheerenden Unwetters, das in Salonicki wüthete, ereignete sich am Zallikoffluß ein fürchterliches Unglück. Dieser Fluß hat selten eine nennenswerthe Wassermenge und es führt daher eine sehr frequente Landstraße mitten durch denselben. Hier hatte sich eine aus ungefähr 50 Köpfen bestehende Wandertruppe in Zelten niedergelassen, um die Nacht daselbst zuzubringen. Trag- und Reitthiere waren um das Lager herum angesiedelt. Diese Wanderer wurden plötzlich von den im Flußbette heranstürmenden Wassermengen überrascht. Die erste Welle. die sich heranwälzte und Alles mit sich riß, soll eine Höhe von 10 Fuß gehabt haben und binnen wenigen Minuten war von dem Lager nichts mehr zu sehen. 45 Personen, darunter Weiber und Kinder, fanden ihren Tod und auch alle Pferde kamen in den Fluther, um. - Rheumatismus. Rücken, in den Schultern, Hüften, Aenkeln, Slbogen oder Handgelenken enfteht durch zu viel Säure im Blut. Hood's Oarsaparilla Heilt Rheumatismus. Hood's Pillen find die beste Libfübr-und Leber-Medizin für Familiengebrauö. 25. WnUers Leöer- Pillen ist das beste und nebenbei auch geli?deste Mittel aegen UnVerdaulichkeit, Verstopfung, Leberleiden ete. 25 Cents die OeSaehtel bei Z?erd. L Müller, potheker, Ecke ffaft und Wssbipgton Str. ) ch in all den UP,thr.
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Hoch oder'platt Drceg oder natt Beer oder Win Gros oder sin, Aber echt rnutt dat sin.
So heißt's bei den Plattdeutschen. echt ist sich für den 578 ! u. Stahlherden XIalla.!. Theodor Reyer. Cairtetn. August Döppera. CUlJ.iuö.O usta ci
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