Indiana Tribüne, Volume 22, Number 66, Indianapolis, Marion County, 24 November 1898 — Page 2

Miana Arivüns Frschtirf TazüÄ und rcKjss&, ttgUS.r'dt' kostet du:ch en rrlgkk j (JenU per Loche, die SontagS.KribSe'Z ke,tl per otc Leide iuf arwea 15 eat Im nlt pn rl,t. Vtt Poft ußerhalS to VZchiS! S,?,ukoHlnZ $V JaT. CflUi 10 CSV Vladazns Indianapolis, Znd., 24. November '98. : T'erntttttergnng acwcllzt. Hungersnoth und Seuchen fordern unter d?n elenden Epigonen der einst mächtigen Montagnais und Nascaptts, welche auf den unwirthlichen Gefilden von Labrador ein überaus trauriges Dasein fristen, zur Zeit wieder zahlreiche Opfer. Zu Cartier's und Champlain's Zeiten erstreckte sich die Herrschaft dieser Jndianerstämme nicht blos über Quebec, sondern auch bis' über die angrenzenden Gebiete bis in das Innere von Labrador. Aber dem i stetigen Vorrücken der Civilisaturn vermochten die Kinder der Wildmß nicht Stand zu halten unv sie wurden immer weiter in die unwirthlichen Regionen zurückgedrängt. Die schnelle Abnahme des Wildes und der Pelzthiere, welche sie für die Hudson !Üay Company fingen, raubte den Rothh'äuten die Subsistenzmittel und ihre Zahl ist infolge dessen in so schneller Abnahme begriffen, daß ihre voll ständige Ausrottung nur mehr die Frage einer kurzen Spanne Zeit ist. Hunger und Entbehrung? haben die armen Teufel so geschwächt, daß sie Krankheiten nur geringen W'.derstand entgegenzusetzen vermögen, und deshalb kann die Nachricht, daß während der letzten..Wochen die Grippe unter ihnen Opfer in großer Zahl gefordert hat, ja zu einer förmlichen Plage geworden ist, kaum überraschen. Diese Indianer bilden einen Zweig . der großen Cree-Familie und zerfallen in zwei Stämme, die Nascapees oder Binnlandbewohner und die Montagnais oder Küstenbewohner. Als letzter Jesuitenmisskonär hat unter ihnen der gelehrte Pater Labrosse ge wirkt, btx eine originelle Theorie von der Abstammung der nordamerikanischen Indianer aufgestellt hat.- Seiner Ueberzeugung nach sandte Salvmo seiner Zeit Schiffe nach allen Theilen der Welt, um Materialien und Künstler für den Bau des von ihm geplan ten Tempels nach Jerusalem zu bringen. Eins dieser Fahrzeuge wurde durch einen Sturm an die Küste von Nord-Amerika verschlagen und außer Stande.' über die große Wasserwüste den Rückweg nach ihrer orientalischen Heimath zu finden, blieben die israelitischen Seefahrer im Lande und wurden'die Stammväter unserer Jndianer. Zur Bekräftigung seiner Theorie wies Pater Labrosse auf eine gewisse Aehnlichkeit hin, die er zwischen den Indianern und Jsraeliten gefunden haben wollte. Schon zur Zeit der Ankunft der ersten Europäer in Tadousac und vor dem Wirken der ersten Missionäre standen von allen Stämmcn der Algonquins die Montagnais auf der niedrigsten Stufe. Wie Varkman mittheilt, wurden sie oft vom junger gezwungen, lyr Leben mit Wurzeln, Rinde und Knospen von Bäumen zu fristen, ja in der äußersten N,th huldigten sie sogar derMenschenfresserei. Die im innern bausenden Stämme führten dieses Leben bis in die neueste Zeit. Noch im Jahre 185 rras Pater Arnaud bei Sept Jsles eine Nascap.'e-Sauaw. die vor ibrer durck Pater Durocher vollzogenen Taufe als Zauberin und Menschenfresserin bei ihrem Stimme berüchtigt war. Ibc n . f . . 7 ernes ipse? war lyr eigner Mann er Hungers geuorven war. Im Jahre 1867 konnte Pater Nedelec. der als Jnvianermlssionar bis zum Mi stassimi-See vorgedrungen war, Urichten, daß eine Squaw ihren eigenen 18 Jahre alten Sohn ermordet hatte Wiewohl die Montagnais und Nas capees 'noch'viel rn ibren. alten Aber: glauben und den Gevkloaenbeiten ibrer Väter hängen, haben die Blut- und ewatttyaten Unter ihnen doch abgenommen. Bis in die iünatte eit rrschte unter ihnen die furchtbare sttle, alten und schwachen Stammes Mitgliedern,, welche sich an den Jagd: Lzen nicht zu betheiligen vermochten den Garaus zu machen. Die Invalid den mit sich zu nehmen, war für bii Rothhäute ein Ding der Unmöglichkeit da der Transport ibrer Seite. Canoes Waffen und Lebensmittel ihre ganze Leistungsfähigkeit in Ansvruck nabm. und im Hinblick 'darauf läßt sich wohl die Tödtunz der Schwachen, die sie nicht elend Hungers sterben -lassen wouen, erklären. Manche altere Leute, die im Dienste' der Südson Bar, Gornpany grau geworden sind, wie Peter Mackenue in .Montreal. - tfenrn Con. nelly sowie Allan G. Camerc?: in Quebec, haben zu wiederholen Malen Gelegenheit aebabt. scbe Morde u verhindern. Häufig genug kam ihnen aoer auq er;:. die schon vollendet That zu Mren. ' wie Connelln ein! zufälligwer'SquatöZ'öelauschte,- die slcy um Die elenoen Hadseuglelten eine Opfers deö Stammes hritten. Mei stens fügten sich die unglücklichen pfer mit upate dem ihnen drohen den Geschick.' 'Noch vor weniäen 5tob ren bestanv unter ' den Indianern im Gatineau-Distritt und am Oberlauf &. A MM m . " oes Csk. iniaurice eme (vielleicht heut noch im Innern geübte) barbarisch Sitte. Wenn' ein .alter ?käaer füblte daß er zu schwach zur Theilnahme an den Jagdzügen wurde, theilte er seine Habseligkeiten in so diele Theile, wie er Söhne besaß, und legte'diese Erbstücke m dyuuwym, oun uznzn eines icinc viji eniyielt,- auf .die lirct. Derienige. welcher in seinem Erbe die Axt fand hatte die furchtbare Vflickt ,u fitt, len, dem eigenen Vater mit dessen Axt ven daraus zu machen. : Reiche -Vi r o then werfen ihre Schadchen- voraus. 5

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Mmms Das erste Leihhaus. Welcher Nation der Ruhm gebührt, die Institution der Pfandhäuser in's Leben raten zu haben, läßt sich schwer feststellen. Vermuthlich ist es ledoch Deutschland gewesen, : oenn oereits im Jahre 1198 soll in dem Städtchen Freisingen in Oberbayern ein Leihhaus bestanden haben, das wohl daö erste der Welt 'gewesen sein dürfte. Erst geraume Zeit später, im Jahre 1350, wurde ein ähnliches Institut zu Sallnd m der FranazeComt6. und im Jahre 1361 eines zu London eröffnet. Da diese Institute aber sämmtlich infolge ungenügender Beaufsichtigung ihrer Gläubiger in wucherischer Weise ausbeuteten, wurden sie bald wieder von den Behörden unterdrückt. Der Wunsch, das Pfandleihwesen ohne Ausbeutung der Noth läge und womöglich auf Gewinn zu organisiren, führte dann zur Gründung der sogenannten moatea pieta tis. Diese Anstalten, deren Kapital durch rnilde Zuwendungen beschafft wurde, gaben Darlehen gegen Pfänder und zwar zuerst ohne jede Vergütung. Die erste Anstalt wurde mit päpstlicher Genehmigung 1463 zu Orvieto, die zweite 1467 zu Perugia eröffnet; im Jahre 1515 verlieh Papst Leo X. den Instituten das Recht, für ihre Darlehen Vergütungen zur Deckung der Unkosten zu nehmen, da die Vermaltunq aber nicht billig war, stellte dies oft einen ziemlich hohen Zinsfuß dar. Von Italien aus verbreiteten sich die montes pietatis insbesondere nach Frankreich, weniger nach Deutschland, wo die erste derartige Anstalt 1493 in Nürnberg eröffnet wurde. Die jetzige städtische Leihanstalt zu Paris, moiit de p!6t6 genannt, wurde im Jahre 1777' gegründet. Bis zum Jahre 1804 mußte die Anstalt ihr Betriebskapital mit dreiundeinhalb bis zeitweilig fünf Prozent verzinsen, jetzt zahlt sie nicht mehr als zweiunddreiviertel Prozent Zinsen. . Der Zinsfuß für die auf Pfänder gezahlten Summtn ist seit 1887 auf sieben Prozent festgesetzt, während er in Berlin bei Summen unter hundert Mark vierundzwanzig. darüber zwölf Prozent beträgt. Erwähnt sei noch, daß in Berlin außer den städtischen noch' 121 private Leihanstalten bestehen. ,,Kspar Hausez" von Dlgby N,7. Die amtlichen Verwaltungsberichte der Provinzial Negierung von Nova Scotia bieten nichts weniger als unterhaltende Lectüre und am trockensten sind wohl die Rechnungsausweise. Trotzdem aber deckt ein Ausgabeposten in den letzteren eine geheimnißvolle Geschichte, von welcher der Schleier vielleicht niemals entfernt werden wird. Der betreffende Posten lautet: - Jerome . . ... . . $104.00 . Wohl nur wenige Mitglieder der gegenwärtigen Legislatur wisse, welche Bewandtniß eZ mit diesem Jerome" hat. Lange ehe die jetzige Dominion of Canada" bestand uno als Nova Scotia noch eine besondere Colonic war, wurde die Summe von $104 für den mysteriösen Jerome" bewilligt und so ist die Bewilligung derselben gewissermaßen von Alters her sanctionirt, ohne daß die jedige Generation sich weiter um die Angelegenheit be kümmert. Es war vor etwa 40 Jahren, als die Bewohner der an der Küste von Nova Scotia belegenen schmalen Landzunge Digby Neck" am Horizonte ein Schiff auftauchen sahen, dessen Bewegungen den wetterharten Fischern mehr als befrrmdend erschienen. Ohne Zweck und Ziel kreuzte das Fahrzeug auf der Wasserwüste umher, ohne merklich von der Stelle zu kommen. Als die Nacht hereinbrach, war das Schiff demLandi noch sehr fern und die Uferbewohner ergingen sich in allerlei Spekulationen über den fremden Segler. , Der nächste Morgen brachte den Leuten eine weitere Ueberraschung: das Schiff war verschwunden, aber auf dem sandigen Ufer lag ein Jünglings dessen Beine oberhalb der Kniee abgeschnitten waren, und zwar von geübter Hand; die Wunden waren mit der größten Sorgfält verbunden. Der Findling mochte wohl 19 Jahre zählen und gehörte seinem ganzen.Aussehen nach einer wohlhabenden Menschenklasse an. Er hatte lZeicheö Flachshaar, blaue Augen, weiße Haut, zarte Hände, die offenbar nie gearbeitet hatten; seine Wäsche bestand aus dem feinsten Leinen und seine sonstige Kleidung war aus sehr gutem Stoff gefertigt, doch hatte dieselbe einen Schnitt, den die einfachen Bewohner von Digby Neck" noch nicht gesehen hatten. Neben dem vom Wundfieber ergriffenen Findling fand sich ein kleines Fäßchen mit Wasser und ein Sack mit Schiffszwicback. Der Unglückliche wurde nach der nächsten Hütte gebracht und erhielt von den Fi-. schern die sorgfältigste Pflege. Allma lig erholte er sich und im Laufe der Zeit heilten die furchtbaren Amputationswunden, aber der geheimnißvolle Findling blieb trotz allen freundlichen Entgegenkommens in der düstersten Stimmung und äußerte .kaum einen Laut. Seine 'Sprachorgane schienen normal zu sein, dock vermochte Nie 4

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5 nAötr V , M M & Otl ALLIN APOTHEKERN UND GROCERN mand die von ihm ausgettoenen Lame zu verstehen, ja es wurde vielfach' bezweifelt, daß dieselben überhaupt Worte waren. Manche Seefahrer, die in ihrem Berufe in vieler Herren. Lander gekommen waren und dort fremde Zungen verstehen gelernt hatten, such ten den mysteriösen Fremdling auf. doch waren sie außer Stande, sich mit ihm zu verständigen. Ob die einfachen Fischer, welche ihn aufgenommen hatten. keinen Versuch machten, ihm die englische Sprache beizubringen, oder ob die über ihn ergangenen körperlichen Leiden ihm die Fähigkeit nahmen, sich dieselbe anzueignen, mag dahin gestellt bleiben. Thatsache ist.. daß er während der 40 Jahre seines Aufenthaltes aus Digby Z1!eck den Bewohnern nie einen Gedanken mitgetheilt hat. Die Letztennnt,n ifm Heroine", weil von ihm geäußerte Laute einen Anklang an diesen Namen hatten; seine Herkunft ist mit dem dichtesten Schleier eines unerforschlichen Geheimnisses verhüllt. da seine Kleider keinerlei elcyen iaiten und sich keine Papiere in seinemBesitze befanden. Nachdem Jirome" ei nige Zeit unter den armen, Fischern geweilt hatte, wurde sein Unterhalt ihnen zur Last und der Armen - Co'mmissär von Digby Neck wandte sich an die Le gislatur von Nova Scotia mit einem Gesuch um Bewilligung von Subsistenzmittekn. Infolge dessen wurden hierfür $104 pro, Jahr ausgeworfen, und diese Summe roird jetzt noch bewilligt. Jerome" lebt jetzt im Hause einer Acadier - Familie unweit von Saulnierville am Ufer der Fundybai; sein Dasein ist kaum mehr als ein Vegetiren, denn er. gibt niemals Aeußerungen eines Seelenlebens. iAy warmen Tagen pflegt er den Soünenschein aufzusuchen und bei kühlem Wetter sich an den warmen Ofen zu kauern, wie ein an ein südliches Klima gewöhnter Mensch. Zahlreiche Muthmaßungen über Jerome's" Herkunft sind geäußert worden. Bald hieß es, er wäre der Erbe eines reichen Aristokraten und von Verwandten, bei Seite geschafft worden; dann wieder wurde behauptet. daß er als einziger Zeuge einer furchtbaren Tragödie verstümmelt und ausgesetzt worden wäre. Alle Nachforcbungen sind' erfolglos geblieben und etzt denkt kaum Jemand meh. daran, einer Herkunft nachzuforschen. Vor aussichtlich wird das Geheimniß, welrf?3 den Ninolina umaibt. nie aufae klär! werden, um so mehr, da dieser . .. . i n selbst bereits in Jahren vorgeruat in und ihm nur noch eine kurze Spanne Leben beschieden sein dürfte. - . , , . Deutsche LokalkVkachrlchten. Eachien. Dresden. Als ein Schwindelunternehmen ersten Ranges hat sich das seit mehreren Jahren hier bestehende Institut für Realcredit und Wechseldiscont" herausgestellt.- Die Inhaber A' E. Matschke und A. G. Schmieder wurden zu je 4 Jahren Gefängniß. 3000 Mark Geldstrafe, event, noch 300 Tage Gefängniß verurtheilt. Vom Landgericht wurde der 43 Jahre alte, noch - unbestrafte Schuhmachermelster Fickert, aus. Ehrenfriedersdorf gebürtig, zu sechs Monaten Gefängniß wegen Mazestatsoeleldlauna verurtbeilt. ? '- . '"' ' A d o r f. Der auf dem Bahnhöfe stationirte Weichenwärter -Hofmcmn verunglückte beim Rangiren - dadurch. daß er zwischen dieGuterbodenrampe und einen Waen aeriethl Der. Be dauernöwerthe erlitt stärke Quetschungen, außerdem wurden ihm mehrere Rippen gebrochen. - Altendor f. Erschossen hat sich der Schuldirector Ernst Hesse, weil er bei seiner vorgesetzten Behörde wegen eines vor mehreren Jahren begangenen geringfügigen Vergehens, . das - ihm höchstens einen Verweis , eingetragen hätte, denunzirt worden war. Der Unglückliche konnte sich hierüber nicht hinwegsetzen. - sAuerbach. Der frühere Stadtcassirer Stark hat im Jahre 1893 ein Kassen-Deficit von 15.000 Mark hinterlassen. Bürgermeister Kretzschmar soll um dieses Deficit gewußt, es aber verheimlicht haben. Stadtrath und Stadtverordnete haben nunmehr in ihrer letzten Sitzung beschlossen, den Bürgermeistec für das Defizit verintwortlich zu machen und gerichtlich gegen ihn vorzugehen.' B a u tz e n. Städtrath Rudolph Oßwald feierte in voller körperlicher und geistiger Frische sein 60jähriges Bürger Jubiläum. Der seit ' der Gründung der Realschule, im Jahre 1371, thätige Oberlehrer Prof. Gustav Kiebitz, ist gestorben. - Lkfseu'DarmIladt. D ärmst ad t.Seit. LZJahren befindet sich Georg - Bernhardt . als Oktro! - Aufseher ' im. . ' städtischen Dienst. - - - Benshei m. Der 20jährige Tag-, löhner Joh. Kroncnberger von hier wurde von der Strafkammer inDarmstadt wegen Bedrohungen, Gotteslasterung, und.Beschimpfung'.t dey'katholischen Geistlichkeit zu 1 Jahr Gefängnih verurtheilt. Büdinaen. Durch die richt-,

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liche Untersuchung hat sich herausgestellt, daß . die 18jährige Dienstmagd Katharina. Beßner aus Nieder -See-men die jüngsten Brände in Wolf angelegt hat. Im Frühjahr war die Scheune des Konrad Mäser abgebrannt: kaum war dieselbe neu aufge

baut und gefüllt, brannte sie wieder ab. Zuletzt wurde der mißglückte Versuch gemacht,-Holzschuppen resp.Wohnhaus in Brand zu setzen. Die dreifache Brandstifterin ist geständig und sitzt hinter Schloß und Riegel. ..Bayern. Münche n. Das Landgericht München I. verurtheilte den verheiratheten Staatsanwalt - . Alezander 'Schultz aus Duisburg wegen Verbre chens gegen die Sittlichkeit zu 50 M. Geldstrafe event. 10 Taaen Gesananiß. Seinen Verletzungen erlegen ist 'der 77 - jährige ehemalige Glasermeister Anton Bichl, der in Der scyul Hausstraße (Giesing) vor der elektri schen Trambahn das Geleise überschreiten wollte, infolge Schwerhörigseit die Glockenzeichen überhörte und von dem. Wagen zu Boden gestoßen wurde. Augsburg. In dem nahe gelegenen Wilmatshofen brach in dem großen Mühlenanwesen des Jacob Ey .Schadenseuer aus, dem die gut - ein "gerichtete Kunstmühle, sowie WohnHaus, Stallung und Stadel zumOpfer fielen. B a y r e u t h. Mit dem Pferde ge stürzt ist auf dem Heimwege vom EzerZerplatze, Major und . Bataillonscommandant Wening im 7. Jnf.-Regt.; er hat hierbei' mehrere Verletzungen erlitten. ' ; D e g g e n d o r f. Gerettet aus 'du ßerster Lebensgefahr wurde der Taglöhner Beit durch seinen 18 - iährigen Sohn. Beide waren damit beschäftigt, einen großen Kahn mit Ktes über die Jfar hierher zu bringen. Mitten in dem reißenden Flusse ging der Kahn unter und Vater und Sohn waren den Wellen preisgegeben. Nach großerMühe aelana es dem Sobne seinen des ,Schwimmens unkundigen Vater an's Land zu bringen und ihn von dem sicheren Tode zu retten. Der alteMann liegt nun schwer krank darnieder. -Eicbendorf. Die hiesige Gen darmerie hat den frechen Räuber, der den 80- zahrigen Austragler Hosbauer von Attenhaufen am hellenTage niederschlug und ihm daö Geld abnahm, erwischt. Es ist ein gewisser Josef Sagerer, ein vielfach' vorbestraftes Individuum, das erst kurzlich aus dem Zuchthause entlassen wurde. WürUernberg. Stuttgart. Bei dem diesjährigen Schießen um den Ehrenpreis des Königs sind bei 13. Armeecorps als beste Schützen hervorgegangen: Haupt mann Krauß', Chef der 8. Compagnie im Ins. Regt. No. 122, Vicefeldwebel Fies und Sergeant Burkhardt, beide im Ins. Regt. No. 180. .D e g e r l o ch. Dahier ist der Ober kriegscommissär a. D. August HaberMaas, langmhrlger Dlrector der wur tembergischen Hypothekenbank, im Alter von 73 Jadren gestorben. E b i n g e n. In der Nähe der Gemeinde Bitz ist nach Blättermeldungen ein ergiebiges Marmorlager constatirt worden. Professor Fraas aus Stutt gart und Professor Kroken aus Tü bjngen, die an Ort und Stelle waren. bestätigen danach, daß die zu Tage ge förderte Felsenmasse echter Marmor sel. Nach dem urtheil der Fachman ner soll das Lager außerordentlich er giebig" sein und einen bedeutenden Industriezweig versprechen. ' F r i t t l i n g e n. Bei der Vorstel lung eines Bärenführers wagte sich das, 6 Jahre alte Töchterlein .des Schuhmachers Ulmschneider zu nahe an einen Bären heran, der das Kind blitzschnell ergriff und es mit Tatzen und Zahnen derart bearbeitete, daß e schwer verletzt darniederliegt. Mit großer Mühe konnte das Kind dem Thiere entrissen werden. An seinem Auskommen wird gezweifelt. K i r ch h e i m u. T. Nach längerem Leiden ist Oberamtspfleger a. D. Hirtzel im Alter von 88 Jahren gestorden. Der Verblichene stand 53 Jahre im Staats- und Corporationsdienst. : K ra i l s h e i m. Gestorben ist dahier der Reichsgraf Konstantin v. Törring, der seit 10 Jahren hier seinen Wohnst hatte. Der Verstorbene hat im Mai ds. Js. durch das Entladen seines Gewehres eine schwere Verletzung erlitten, die zu einer Amputation des rechten Armes führte. Baden. Karlsruhe. Dem 26 Jahre alten. verheiratheten Güterarbeiter Konrad Köhnel wurde beim Ausladen eines Güterwagens an der Güterhalle, an den eine Abtheilung eines Rangirzuges stieß, der linke Fuß zerquetscht. -7 Eine Giftmischerin erhielt in der Person der 61jährigen Frau M. Schneider aus Büchig wegen Vergiftungsversuches, den sie gezen ihren eigenen Mann beging, vom Schwurgericht 1 Jahr Gefängniß. Ä r u ch s a l. Ohne vorherige Krankheit verschied der 56jährige Senior der Tabakfirma W. Katz, Bernhard Katz, an einer plötzlichen Störuna innerer Organe. , ,D u r l a ch. Maurer Friedrich Link von Weingarten stürzte von einem Neubau in der Seboldstraße vom 3. Stock und zog sich schwere Verletzungen am Kopfe und Unterschenkel zu. Ellmen dingen. Aus Liebesgram hat sich der 19jährige K. Meier von einem Eisenbahnzug den Kopf abfahrenlassen. (Z Nen he im. Im Mai 1897 wurde versucht, eine Frau Krämer zu vergiften; nur der Geschicklichkeit des BezirkSarzteS war es. zuzuschreiben, daß der Versuch, ohne Erfolg. blieb. 2fa den letzten Tagen lenkte sich nun der Verdacht gegen einen Sohn der Frau, einen früheren Mühlenbesitzer, bei Altenheim. Krämer ist flüchtig gewor-den.- ; .nFreibug.' Sein- 70jähngeS -i ? , , Zllonorzuoilauin seierie oer U4 Jayre alte Medicwalratb Würtb.

Furtwangen. Im' Gasthause Zur Sonne" kam . Nachts ein Ärand aus, wobei ein Gemüsehändler . aus Schwenningen erstickte. x H ä n n e r. Das Anwesen des Landwirths Mutter brannte nieder. Eine Kuh kam in den Flammen , um. Der

Gesammtschaden beträgt 14.000 M. K i r ch h e i m. Der 86jährige Vater . des . Bahnwarts ' Windisch wurde vom Zuge überfahren und getödtet. Nbeiupfah. Germersheim. Der frühere Schieferdecker, nunmehr in einer Kesselschmiede. beschäftigte Büttner, welcher mit der Ausstellung eines Kamins beschäftigt war, stürzte so unglücklich herunter, daß er . todt weggetragen wurde. ß o i b t. ' Hier wurde der .Arbeiter Ph. Ad. Böhm aus Orbis so unsanft auS einer Wirthschaft geworfen, daß er bewußtlos liegen blieb und bald darauf starb. , . . Kasbosen. Erhängt hat Uch der in den sechziger Jahren stehende Oekonom Ludwig. Meckenheim. Maurermeister Heinrich Seiberth begab, sich zu. seinem Vergnügen auf die -Windertsflur, um nach Staaten zu schießen. Das Gewehr zersprang und riß dem Schützen an der linken Hand wei Finger entzwei. Dem Fuhrmann Heinrich Zitt stieß . die.-Deichsel seines Wagens , drei Rippen ein. Zitt liegt im Krankenhause dem Tode nahe darnieder. Elsaß-Lothrmgen. 'Straß bürg. Auf dem hiesigen Centralbahnhof wurde der Hülfsweichensteller Schwob aus Kronenburg von einer Rangirmaschine erfaßt und sofort getödtet. Von Zigeunern wurde ein Knabe aus Straßburg gewaltsam entführt. Da der.Knabe laut um Hülfe schrie, deckte man ihn mit Betten zu und drohte, ihn in denRhein zu werfen. Da der Knabe nicht aushörte zu schreien, wurde er in derNähe eines badischen Dörfchens wieder auf die Straße gesetzt und von den davonfahrenden Zigeunern zurückgelassen. Der Vater holte ihn von dort zurück. Den Zigeunern ist dieGendarmerie auf der Spur. Mecklenburg. Schwerin. Vom Eisenbahnzug zermalmt wurde der unverheirathete Güterboden - Arbeiter Stender aus Krebsfördern, welcher auf dem Wege nach Hause den Schienenstrang benutzte und in der Nähe der Wittenburgerstraße von der Lokomotive erfaßt wurde. i M a l ch i n. Sein 50jähriges Dienst iubiläum konnte diefer Tage der Briefträaer Possehl begehen. Der Kaiser ließ dem Jubilar ein Geschenk von 150 Mark überreichen, gleichzeitig wurde ibm der Titel .Oberbrieftraaer verliehen. M a l cho w. Am Stienhagen in der früheren .Botzangschen Tuchfabrik kam Feuer aus. Das - große Gebäude war vom Maurermeiste Virk Kloster Malchow käuflich erworben und zu Arbeiterwohnungen eingerichtet" wor den. Das Haus, das von zehn Fami lien bewohnt war, brannte vollständig Nieder. Oldenburg. Oldenburg. Aus der Hunte wurde die Leiche-des Wirthes Dauwes gelandet . Dauwes litt in letzter Zeit an Schwermuth und dürfte in einem solchen Anfall den Tod im Wässer gesucht haben. ' : Del in en horst. Einen jähen Tod erlitt das Dienstmädchen des Müllers Runge auf der Delmenhorster Wassermühle. Im Begriffe, einen beim Scheuern benutzten sogenannten Fendel im Mühlbache' aüszuwaschen. ist die Unglückliche in's' .Wasser' gestürzt und ertrunken. Die Ertrunkene war ein 20jähriges sittsames Mädchen aus echt. ' ssrele Städte'.' ' i Hamburg. Der Geschäftsführer der Hamburger Filiale der Alfemdeund Neusilberwaarenfabrik Heninger und Co. in Berlin,- Kammerhoff, ist riach Unterschlagung von 44.(00 Mk'. zum Nachtheil seiner "Chefs flüchtig geworden. Flüchtig ; geworden ist derFondsmakle? Doebbelin; dessen Socius- fucht. ein : Arrangement des vierjigtausend Mark . betragenden. Mancos herbeizuführen. Der Fett ttäarenhändler Rumohr. der in' Unters svchungshaft genommen werden foule; weil -er seine Lehrlinge angestiftet haben soll, sein Haus in'Brand zu setzen, ist als Leiche aus dem Kuhmühlenteich gezogen worden. Unzweifelhaft liegt. Selbstmord' vor. - Der-'in weiteren Kreisen : bekannte ' Ingenieur - Kalischmidt bat sich m seiner Wohnung in der Hammerlandstraße erhängt. Der in den alsterdorfer. Anstalten be scastigte Tischlergeselle Chrlsttansen, der sehr kurzsichtig-ist verfehlte 'den Weg, lief in die Elbe und ertrank. Von , Bord des nach Hamburg, gehenden englischen Dampfers . Weimar" sprang gestern . angesichts Curhave'ns ein Passagier' Namens Büchner aus Bremen ins Wasser und ertrank.' - - Süwtt -Bolken. - Im Alter vo'if 73 Jahren ist der Lehrer JohannJoscf Aerni Gasche gestorben. ; . . . , Bern. L)ashiesigeAssisengericht hat Frau Lina Hasler - Schneider von Walkringen,' die angeklagt ' war, in Bern ihre zwei.kleinen'Kinder vorsätzlich mittels Kohlenorydgas .getödtet, zu haben, wegen, Unzurechnungsfähigkeit freigesprochen. .' E l m. Während der MlitagszeU entstand hinten dem 'Döpp elwohnhause des Kaspar:.RHymr, unoi deS ' Anton Hob! .in ObmooS wahrscheinlich, von Knaben verurscchs, ein Brand', der sofort Hauswand' und 'Dach 'ergriff. Durch rasches Eingreifen' der Bewohner, deren 'viele gerade aus der Kirche kamen konnte, der Brand gedämmt werden, so daß kein erheblicher Schaden' entstand. . ' ' . ' " ' ; Fehr nHierivurde ber betagte Ammann Franz Hoser von einer Schirmflickerbande aus dem tflfa&

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A Colorado Editor says of Ripans Tabtjles:

" For heartburn, dizziness and headache I have never found the cqual of ÖWSAS Tabules And other members of my family usc them for variousiUs with excellent results I cannot asford to keep house nor run a print snop without them, nor do I believe any one eise can asford not to use thenu They are a wonder'

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Ichwer Mlyandett. ISm Mitglied ber Bande schlug seine Frau. Hoser ejeu ihm dafür einen Verweis und.vttlaizte seine Papiere. Statt derselben er hielt er schwere Stockschläge, auch wurde ihnr nach Jtalienerart ein offenes Messer in den Oberschenkel geworfen. Kreuzlingen. Emen guten Fang machte d:r hiesige Landjäger Jung. Er verhaftete den von Plauen (Sachsen) aus wegen Unterschlagung von 6000 Mark steckbrieflich verfolgten Franz Schädlich, seines Metier Ayent und' Schuhmachern Der Mann trieb sich seit Mitte September in Konstanz und Kreuzlingen herum. Oestemich-Ungar. ' Wien. Der wegen Unterschlagung steckbrieflich verfolgte Hauptkassier der Wiener Lokalbahnen, Aitter von Ullezitfch, wurde in Zürich verhaftet. Im Alter von 66 Jahren ist derLandjchaftsmaler Adolph, Obermüller, 7. Bezirk, Neubaugasse No. 36, gestorben, r- Alfred Graf Königsegg - Aulendorf, erbliches Mitglied der Kammer der Standesherren des Königsreiches Württemberg, Magnat des Königreichc Ungarn, Geheimer Nath und Kämmerer, ist im Alter von 82 Iahttn gestorben. Der 17jähr. Bäckergehilfe Ferdinand Gapp Ottakring. Herbststraße No. 42 beschäftigt hat sich in der Backstube wegen ' unglücklicher .Liebe erhängt. - Aus Eifersucht hat sich die Gattin des Gastwirths Franz Auinger, Börsenplatz No. 5, vergiftet. !Bekes - Csalea. Der älteste Sohn des Grafen Friedrich Wenkheim, Gras Josef Wenckheim. schoß , sich in Kolge eines Unfalles eine Kugel in die rechte Lunge; sein Zustand. ist gefährlich.' Graf Wenckheim hatte eben da5 Freiwilligen - Jahr in Oedenburg beendet. ' , ? B r u n n. . Die Wittwe des vor eimgen Jahren ermordeten Fabrikanten Max Rosenthal, Johanna Rosenthal, testirte 150.000 Gulden' zum Zwecke der Errichtung einer Stiftung für verarmte Geschäftsleute. ' . ' E fferding. Die 25 Jahre alte Cäcilie Pieslinger beaiag Selbstmord. Indem sie eine Quantität Glasscherben verschlang, r ' : : , ; - LufeLlbur. . ' Beringen. Im Holzlager deZ AckererS Joh.-Ripgen dahier entstand Feuer, das. Dank der Merscher Feuerwehr,, auf seinen Herd beschränkt würdet " . . r Neudor f. Das Haus des. Maurers' Franz Conrad nebst 'Stallung wurden durch eine - Feuetsbrunst einge äschert. Z Dq durch Versicherung' gedeckte Schaden wird auf L000 "Franken -?e?e inem Duell in der ??orsr:Härke ÄM großen Militärschießstand, wurde der an derHarburger Elbbrücke., beschäftigte. - Regierungsbaum. " 1 T - . ' meister reoe. ourco emen. cyuß m den Kopf verwundet, 'an 'dem tz bald d'drauf 'im 'städtischen Krankenhause L-.-ri. Is - - T.te i DCiiivivcii tu. ,vicuiici iuu.1 zuza falls ein RegierungsbaMeister: NaZ mens Boost. Das Duell ist auf einen Streit wegen der Arbeiten am Bau der Elbbrücke zurückzuführen.

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