Indiana Tribüne, Volume 22, Number 65, Indianapolis, Marion County, 23 November 1898 — Page 2
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s? CVf C'iTfttf tV-JV' vo Erschcf Täglich uud SoüSffags. Die tZzliche .Tribüne ' kostet durch den IrRg J entb per LZoche, die KonntazS.Tribüe'S Sextl p Woche. Leide ,usa'e IS Seat ? U Sent pn r?t. Ver Pft SerhTli bei muh kzeschiSZ or,uSiN Z V X IaZr. oro! 18 e& ttadsMs swsks. Indianapolis, Ind., 23. November '98. Tie Nassen auf Cuba. Der Staatsstreich von Wilmmgton, die blutigen Wahlunruhen in dem alten Rebellenstaate Süd-Carolina, die Schlacht bei Silben", Jll.. und andere neuerliche Zusammenstöße zwischen Meißen und Farbigen yaben die Ne-gerfrage-in den Brennpunkt der Erörterung gerückt und da dürfte auch eine etwas nähere Beleuchtung des Verhältnisses zwischen Weiß" und Farbig" in Cuba am Plahe sein. Nach der letzten Volkszählung bildeüv. die Fabrigen auf Cuba etwa ein Driliel der Bevölkerung, es wird aöer zugestanden, daß diese Zählung falsch war. Die spanischen Behörden hben die Censusergebnlffe absichtlich gefälscht, und die Zahl der Farbigen cls geringer angegeben, als sie wirklich war, damit europäische Einwanderer durch die zahlenmäßige Stärke der Fabrigen nicht abgeschreckt werden solltn. Heute, nach der Reconzentration" Weylers und am Schlüsse eines dreijährigen Krieges, in dem die Farbigen bekanntermaßen hauptsächlich das Kanonenfutter bildeten und in jeder Hinsichtb esonders zu leiden hatten, besteht nach vorsichtigen Schätzungen von Cu-ba-Kennern die Bevölkerung der Insel noch immer zu 40 Procent aus Farbigen. und es kann gar kein Zweifel darüöer bestehen, daß min einem allge meinen Stimmrecht in vielen Theilen der Insel die Farbigen eine erdrückende Mehrheit haben würden. Zugleich stimmen ab:r alle mit Land und Leuten vertraute Correspondenten darin überein, daß die Cubaner sich darüber keine grauen Haare wachsen lassen. Die Spanier, die auf der Insel ansässigen Deutschen und die Amerikaner sind es, denen wegen der vielfach zu erwartenden Negerkontrolle", die Aussicht auf ein allgemeines Stimmrecht unangenehm ist. Unter den Cubanern selbst ist eine Farbengrenze" so gut wie unbekannt. Das hat seine guten Gründe. Es ist schon gesagt worden, daß es gar keine anderen als farbige" Cubaner gebe. Eine Amerikanerin aus Massachusetts meinte sie habin sämmtlich mit dem Theerpinsel etwas abgekriegt. Wo haben sie ihre dunkle Haut und ihre schreckliche Unreinlichkeit her? Nicht immer aus Spanien. Wenn ein Spanier dunkel ist, so ist er dunkel wie ein Franzose, aber er zeigt den Mulattenschimmer nicht." Gerade dieser Mulattenschimmer" aber läßt sich bei sehr vielen Cubanern erkennen. Der Unterschied zwischen Virn Kit rrfcssfrnff fTfrfvr itfcnntr itnS VtV4 V4tttV4Wt i UVVttV 5 dem durchschnittlichen spanischen Soldaten ist ganz auffallend. Es gibt in Havana Kaffeehäuser, in denen Cudaner und solche, in denen fast ausschließlich Spanier verkehren, wenn man aber von einem in' andere geht. meint man unter eine andere Menschentafle zu kommen. Emen Cubaner kann man niemals für einen Abkömmling eines germanischen Volkes, also auch nicht für einen .angelsächsischen" Amerikaner halten, man kann aber sehr diele spanische Officiere finden, die m amerikanische Kleider geffeckt unter Engländern oder Nordamerikanern durchaus nicht fremd aussehen würden. DaS sind Leute aus den nordlichen Provinzen Spaniens, bei denen sich wohl das alte gothische Blut geltend macht; die dunklen Spanier kommen aus den südlichen Provinzen und haben ihre schwarzglühendeil Augen, ihrz dunkle Haut und ihr schwarzes Haar von maurischen Vorfahren. Aber hell oder, dunkel, sie unterscheiden sich alle von den Durchschnittscubanern. deren Hautbraun und dunkle Schatten um die Augen von einer ganz andern Schattirur:g sind. Die Cubaner geben zumeist auch selbst zu, daß ihre Fartt" von etwas anderrn als Mauernblut herrührt, und sie machen gar kein Ge elmmk daraus, dak kler und da in einer weißen Familie ein Exemplar vorkommt, das als farbig" zu bezeichnen ist. Häufig ist daö auf Atavismus zurückzuführen, sehr oft hat die Färbung" aber auch eine näherliegende Ursache. Selbst" ln der sogenannten guten und', besten, kubanischen Gesellschaft ist Farbe" kein Hinderniß, solange der betreffende farbige Herr oder das farbige Fräulein von väterlicher oder mütterlicher Seite von einer gut:n Familie abstammt. Daß es unter den Cubanern keine Rassenfrage gibt, läßt sich auch aus der Thatsache erkennen, daß daö Bild des Maceo. ne AollblutnegerS von durchaus nicht der feinertem Aeußern und Benehmen in weißen" kubanischen Häusern den Ehrenplatz einnimmt, und daß Maceo, der.trotz der . Versicherungen seiner Jrrunde,' nach "amerikanischen Ge vahrZleuten, die Begierde in vollstem Maße theilte, welche man seinenStammeigenossen in unseren Südstaaten hauptsächlich zur Last legt, auch von den weißen Cubanern und kubanischen Frauen allgemein verehrt wird. Die Spanier standen all' dem fremd gegenüber und sie beharrten ja auch dabei, die Rebellion auf Cuba eine Negerrevolution' zu ' nennen. Der Spanier ist ander? als der Cubaner; seine Haut ist anders, sein Haar ergraut wie daö uns'tt und sein Kopf wird kahl im Al1er und er fühlt sich etwas Anderes als der dickschopfige Kreole. .So war der Kämpf zwischen Spaniern und Cubanern biZ zu gewissem Grade doch ein Rassenkampf. Aber für die Cubaner selbst gibt es. wie gesagt, kaum ein: Rassenfrage. Die wird auf Cuba erst auftauchen, 'wenn die Auslande? anfangen dort Ordnung zu schaffen. Wenn die .Amerikaner,
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ein Ein tlaxc$ Auge, klare Haut, ein klarer Kopf, ein klares System sind die Segnungen, welche das Karlsbader Sprudelsalz Euch beschert. Theilweise ist dies seiner reinigenden, purisicirendcn Wirkung auf das Blut, anderntheilS seinem lösenden, kräftigenden, stimnlirenden Einfluß auf die Leber, Nieren, den Magen und die Eingeweide zuzuschreiben. ES versetzt diese in natürlicher Weise wieder in einen gesunden, natürlichen Zustand. Man lasse sich nicht von gewissenlosen Händlern täuschen, welche versuchen. Euch eine Mischung von Seidlitz.Pulver oder Glauber-Salz als verbessertes ("improveä") Karlsbader Salz- oder künstliches Karlsbader Salz, "German Sair oder unter anderen Namen zu verkaufen. Besteht darauf, den echten Artikel zu erhalten, der die Signatur Eigner & M e n d e l s o n Co., Alleinige Agen ten, New Jork", auf jeder Flasche haben muß. Engländer, Franzosen, Deutschen u. w. die politische und wirtschaftliche Arbeit übernehmen, dann wird auch hier die Farbengrenze- gezogen werden und zwar ebenso scharf wie anderswo. (Chic. Abdp.) Rath für Auswandertr. Die Wochenschrift Daö neue Jahrhundert" veröffentlicht folgende interessante Reminiscenz: Im Jahre 1851 verbreiteten die Vorsteher der Deutschen Gesellschaft in New York (Präsident Philip Hone, Vicepräsident Caspar Meier, Kassenverwalter C. W. Faber, Schreiber George Meyer) einen Wohlgemeinten Rath an Deutsche, die nach den Vereinigten Staaten .auszuwandern beabsichtigen". Darin kommen folgende interessante Sätze vor: Man versorge sich nicht, auf eine gute Ueberfahrt rechnend, nur auf 30 Tage mit Proviant, denn wenn die Ueberfahrt, wie oft, 60 Tage und noch län ger dauert, muß man Proviant an Bord kaufen und theuer bezahlen. Begüterte Landleute sollten gleich vom Schiffe weg inS Innere des Landes ziehen, entweder über Neubraunschweig nach Pennsylvanien und von da weiter oder über Buffalo nach Ohio, bis sie eine Gegend finden, wo sie sich billig ankaufen können. Jede Familie muß mit dem Capitän einen schriftlichen Contrakt abschließen, in dem sie sich Feuerzeug und Wasser zum Kochen ihrer Speisen und eine Gallone süßes Trinkwasser die Person für jeden Tag ausbedingt, wie auch die Höhe des Passagegeldes und die in New Jork zu zahlenden Hospitalgelder und sonstige Stadtabgaben schriftlich festzusetzen sind. Die Reisekosten werden so berechnet: in Deutschland zu Fuß oder Frachtwagen", die Verpackung eingerechnet, für Erwachsene ein halb Tha ler preußisch Courant die Meile, für ein Kind ein sechstel Thaler, Ueberfahrt von Havre aus für Erwachsene ohne Beköstigung 80 bis 150 Frcs. die Person Kinder unter 10 Jahren die Hälfte. Lebensmittel für jede Person 40 Frcs., Kinder sowohl wie Erwachsene, llebersahrt von Bremen oder Hamburg aus. Proviant eingeschlossen. 30-40 spanische Thaler (ein sparnscher Thaler gleich 1 Dollar). Empfohlen wird den Emigranten", sich auf deutschen Fahrzeugen einzuschiffen und sich Matroselkost auszumachen. Mitzunehmen sind: Wollkleider für ein Jahr, Leinzeug, Wäsche. Frauenklei der, aber nur für die Reise und einige Monate Landaufenthalt, da die hiesige Kleidungsweise von der dortigen ganz verschieden ist", Schuhe, Stiefel, Bettzeug und Kissen. Unterwegs muß man das Alte und Schlechte tragen. zedoch mogllckst reinlich im Waschen der Wasche fern, weil das zur Gesund heit beiträgt". Nicht mitbringen soll man Bettstellen, Möbel. Wagen. Acker geräthschaften und Werkzeuge, da der Transport kostspielig ist und die Reise beschwerlich macht, auch drüben dies Alles ebenso gut und dem Lande und Gewerbe besser anpassend angeschafft werden kann. Der Wohlgemeinte Walb schließt mit einer Liste einzu legender Lebensmittel-, nämlich: 80 Pfund gesalzenes Ochsenfleisch. 100 Pfund hartes Brot oder Scbiffszwie back, 2 Scheffel Kartoffeln. 25 Pfund nr - w m i 1 T 1 . neis, 25 Psuno Meyl, l chesse! Erd sen oder Bohnen, 20 Pfund Zucker. Pfund Thee und 3-4 Pfund Kaffee, für die ersten Tage auch etwas frisches Fleisch und Gemüse. Bei einer Famitte von acht Köpfen richte man sich auf sechZ Rationen ein, denn Kinder ttn zuweilen an Bord mehr! Nordische Funde. Ein archäologischer Fund von groß fern Interesse wurde un westlichen Himmerland in Jütland gemacht, indem man nämlich eine recht ansehnliche Hofstätte aus der Eisenzeit, etwa 3. bis 400 Jahren n. Chr.. blokleate. Himmerland muß in jener alten Zeit i. " " f 1 ! E. L! jf 1 1 clyatlnislnaLig oiqi oevoireri gewesen sein, nach den reichen Funden zu urtheilen, die man dort seit Jahren gemacht hat. Mächtige Kökkenmöd dinger, Grabkammern und Runen steme wurden hier gefunden, und die Zahl der Hünengräber ist so groß, daß sie der Landschaft geradezu daö Gepräge geben. Ganz besonders köstliche Funde wurden in denGememden Aars und Giver aemacht. In einem Moore in Aars fand man vor etlichen Jahren jene prächtige, gieße silberne Schale, vie beute der Stolz des damlsen Na
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a6cfeaöc ttonalmuletims n,t uno neben bett derühmten Goldhörnern, von denen eö leider jetzt nur noch Abgüsse gibt (die Originale wurden bekanntlich seinerzeit gestohlen), das köstlichste Stuck der ganzen Sammlung. In demselben Jahre, in dem in Aars die silberne Schale gefunden ward, fand man auf einem Acker in dem dicht benachbarten Giver zwei große, sehr schöne Bronzedecken, die nun gleichfalls im Rationalmuseum aufbewahrt werden. Auf eben diesem Acker nun stieß man in diesem Sommer beim Pflügen auf eine Menge von großen und kleinen Steinen. deren Anordnung auf einen archäologisch interessanten Fund schließcn ließ. Man benachrichtigte das Nationalmuseum, und Ausgrabungen förderten die Umrisse eines großen Gehöftes mit Haupt- und Seitengebänden zutage, des größten und interessantesten. das im ganzen Norden gefunden worden ist. Das Hauptged'aude ist ungefähr 16 Meter lang und 6 bis 1 Meter breit und in zwei fast zleich große Räume getheilt. Die Fassade lag nach Süden, und in der 2!!itte sprang halbrund ein Thurmgebäude hervor. Eine Hauptthüre führte in die westliche größere Halle, die östliche war, wie der Herdplatz erkennen läßt, Küche und Wohraum, aus dem eine Hinterthür in's Freie führte. Bor dieser Thür fand man die Asche- und Düngergrube mit einer Menge von Scherben, unter anderm ward hier der Zahn eines Wiederkäuers gefunden. Eine Untersuchung der Scherben stellte fest, daß sie aus dem vierten Jahrhundert nach Christi Geburt stammen, und daraus ergibt sich dann auch das Alter des Gebäudes. Dieses war ganz sicher für seine Zeit außerordentlich ansehnlich es läßt sich das noch aus den Umrissen und dem soliden, ebenen Boden aus mächtigen Felssteinen schließen und wahrscheinlich die Wohnung eines Häuptlings. Es ist sogar mit Hilfe eines andern Fundes möglich, die Namen wenigstens zweier Bewohner dieses Hauses zu muthmaßen. Bor drei Jahren fand man an der naheliegenden Kirche von Giver einen halb mit Erde bedeckten Runenstein, der sehr deutliche, nach dem ältesten Runenalphabet gegrabene Schriftzeichen trug, die in's Moderne übersetzt sagten: Kali setzte diesen Stein Thurson. seinem Vater, einem sehr guten Häuptling." Da der Stein aus derselben Zeit stammt wie die gefundene Hofstätte, so liegt die Vermuthung nahe, daß Thurson und sein Sohn Kali in dem Hause mit dem Thurme gewohnt haben. Mit der Bloßlegung der Seitengebäude wird bis zum Sommer gewartet werden; der Director des Nationalmuseums. Sophus Möller, wird dann selbst die Ausgrabungen leiten. Vorläufig ist der einzig dastehend: Fund wieder mit Erde bedeckt worden und wird unberührt liegen bleiben. Sportöpferde alS Bahnreisende. Bei der ungeheuren Ausdehnung unseres beutiaen Babnverkebrs kann es überall, wo der Sport viele Vereh rer hat, nicht sonderlich auffallen, daß auch Thiere, namentlich Pferde, häufig Eisenbahn - Reisen zu machen haben, m r . jt. ü V '' C 11 irceiien, roeicgc mu oem gcnwuim chen Viehtransport nicht zu verwechseln sind. Geradeso, wie die Stars" der Bühne, müssen beliebte Rennpferde gar oft als Passagiere- von Expreßzügen reisen, um ihre geschäftlichen Engage ments zu erfüllen, und man mache sich von solchen Passagieren ja keine zu geringsügige Vorstellung. Mitunter haben sie sogar etwas, das nur wenige zweibeinige Reisende auf dem Dampf roß sich leisten können: nämlich einen Privat - Waggon. Dann müssen sie allerdings schon berühmte Sieger von Wettrennen sein, Stars" ersten Ranges. Natürlich nehmen auch vielfach: Millionäre, welche sich auf ihre Pferdegespanne etwas Besonderes zugute thun, dieselben nebst ihrem ganzen übrigen direkten und indirekten Hausstand, für den sie Verwendung haben über das ganze Land hin mit sich, sammt der gewöhnlichen Bedienung. Bei alledem ist die Beförderung von Pferden auf Eisenbahnen stets mit mehr oder weniger Risico- verbunden. Daher reißen sich weder Ezpreß-, noch Eisenbahn - Gesellschaften darum, solche Kunden zu erhalten., Sie nehmen dieselben des betreffenden Publikums wegen mit und berechnen, für, ihre Beförderung vollauf genug, um jedes Risico zu decken, und das, trotzdem die Vahngesellschaften für alle Thiere, welche geschäftlich noch unter den Begriff Frachtgüter" - fallen,- keinerlei Verantwortung - übernehmen wollen! Der durchschnittliche Preis, welcher bei uns für die Einzelbeförderung eines Pferdes auf der Eisenbahn verlangt wird, ist ungefähr- doppelt so hoch, wie derFahrpreis für' einen Passagier erster Klasse auf derselben Strecke, und wohlgemerkt! dies gilt für die bloße Beförderung allein, denn für alles Andere, auch für den Mann, welcher zur Begleitung des Pferdes nothwendig ist und vom Versender gestellt werden muß, werden noch Extra Gebühren berechnet! Unsere Expreß - Gesellschaften machen in einem großen Theil des Jahres ein bedeutendes Geschäft mit der Beförderung von Rennpferden .in allen Fällen, in denen die Dauer. der Fahkt, resp, die Zeit ihres Eintreffens von Wichtigkeit ist, und daher Kosten nicht gescheut werden. Gewöhnlich werden in einem solchen Fall besondere Vorschläge für die Pferde und Schlafstellen ' für das sie bedienende Personal im Hinteren Theil des Gepäck - Waggons eingerichtet, und Pferde und Menschen reisen auf den Personen - Schnellzügen. Für diejenige Bedienung indeß, welche die Bahngesellschaft selber liefert, werden dann meist keine besonderen Gebühren außer den Kosten verlangt, und es wird im Voraus an die verschiedenen Stationen telegraphirt..an denen der Zug hält,' damit etwa nöthige Vorräthe u. s. w. bereit gehalten werden und so-
söri üus den Zug tzevracht werden töw
nen. Was von den Pferden im Allgemein , , .rci , " , , s r nen gilt, das trifft .natürlich auch auf Pserve gu, wce vieyre oerinbeförderung m Expreßzügen .haben, Sie imv mcyls weniger als gemulmiqe Reisende, und hauptsachlich machen sie durch ihre Nervosität mehr oder wemgerSchwierigkeüen (wie ja auch bei der Reise auf Dampfern). Der Anblick. unv nocy meyr vas eraucu oc?, Dampfrosses kann sie arg erschrecken, und manchmal bleibt ihnen dieser Schrecken auf der ganzen Reise in den Gliedern sitzen. Doch hat man beobachtet, daß hervorragende" RassenPferde, welche solche Fahrten öfter zu machen haben, sich mit der Zeit die Kaltblütigkeit und Selbstbeherrschung aller erfahrenen Reisenden aneignen. Europäisch eundschau. Provinz Brandenburg. Berlin. Der Vorschullehrer August Unglaube konnte sein L0jähriges Lehrerjubiläum am Wilhelms - Gymnasium begehen. Banquier I. Saloschin, der sowohl in Börsen- wie auch in Sportkreisen sehr bekannt war, zumal er früher selbst Rennpferde hielt, ist gestorben. Ein Magenleiden führte seinen Tod herbei. Der ehemalige Weißbierwirth Heinrich Elausing, einer der populärsten Berliner, ist im Alter von 64 Jahren gestorben. Nach Hährigem Krankenlager verstarb in fast vollendetem 100. Lebensjahre die Wittwe Emilie Devrient, geb. Pätzelt. Mit Morphium vergiftet hat sich der 37jährige Bureaubeamte Rüdiger v. Fritsche. Verfolgungswahnsinn hat einen 80jährigen Greis, den Schuhmachermeister David Woythaler aus der Grenadierstraße 9, in den Tod getrieben.' Woythaler, der mit seiner 73 Jahre alten Frau in 58jähriger Ehe lebte, hatte das Leiden erst seit einem Vierteljahre. Im Grunewald erhängt aufgefunden worden ist der Malermeister Blanke auö der Hollmannstraße No. 37. Blanke machte viele Erneuerungsarbeiten für die Garnisonverwaltuna, war aber auch auf Privatbauten thätig. Seit mehr als einem Jahre führte er einen Rechtsstreit mit einem Bauunternehmer auö Steglitz. Dieser Proceß, der .immer noch kein Ende nehmen wollte, scheint ihn in den Tod getrieben zu haben. Mit den Worten: Es lebe die Anarchie!" umarmte an der Ecke der HitzigStülerstraße der EommiS Karl Jachmann die Modistin Anna Kasper und brachte ihr gleichzeitig mit einem Taschenmesser einen Stich in den Hinterköpf bei. Die Verletzung ist nicht gefährllch; der Thäter wurde verhaftet. Wegen Betruges wird vom hiesigen Amtsgericht I der 23 Jahre alte, aus Grimmen gebürtige Architekt v. Tigerström, der zuletzt in Gleiwitz wohnte, steckbrieslicü verfolgt. Wegen Berleitung zum Meineide wurde der Schneidermeister und Hauseigenthümer Wilhelm Apel von der Strafkammer zu einem Jahre Zuchthaus verurtheilt und sofort in Hast genommen. Provinz Ostpreußen. G o l d a p. Im benachbarten Bettkühnen wurde das Wohnhaus der BesitzerSwittwe Krüger ein Raub der Flammen. Gumbinnen. In der hiesigen Actienbrauerei brach der Arbeiter Grigoleit, der 22 Jahre in dem Dienst der Gesellschaft stand, beim Betreten einer Glasbedachung durch eine Glasscheibe, fiel in die Tiefe auf Steinsliesen und starb infolge der daturch erlittenen Verletzungen. Jnsterburg. Der von seinem Truppentheil desertirte Artillerist Marschall hielt sich seit seiner Flucht in einem Strohdiemen des Gutes Grünhos auf und fristete dort sein Leben durch Genießen von rohem Kohl, Wrucken und Rüben. Als der Flüchtige entdeckt wurde, öffnete er sich die Pulsader am Handgelenk, um durch Selbstmord der ihm drohenden Strafe zu entgehen. Der Schwerverletzte wurde nach dem Lazareth gebracht. Provinz Westpreußcn. D a n z i g. Den Tag, an ttm sie vor 25 Jahren in den Eilenbahndienst traten, begingen die Fahrkarten - Verkäuferinnen Frl. Mielke und Frl. Jungfer. DaS Schwurgericht verurtheilte den Amtsdiener Stiemer aus Hochstrieß wegen Unterschlagung, Betrugs und Urkundenfälschung im Amte zu 1 Jahr und 1 Monat Zuchthaus, sowie 150 Mark Geldstrafe. Großfeuer wüthete in Grebin, Kreis Danziger Höhe. Das Gehöft des Besitzers Lehr brannte nieder. D t. K r o n e. Nahe dem Bahnhofe überfielen drei Männer den Bezirksfeldwebel Ladwig und brachten ihm durch Messerstiche in den Hals.schwere Verletzungen bei. Die Thäter sind entkommen. In dem früher Freekschen, jetzt Herrn Kruß in Berlin gehörigen Wohnhause brach -Feuer aus, durch welches der Dachstuhl vernichtet wurde. Marienburg..' Die seit einiger Zeit verschwundene 60jährige Wittwe Engler aus Neukirch fand man todt in der Weichsel auf. . Provny Cchlesien. B r e ö l a u. . Der Lackirer Eugen Kühn, welcher vom Schwurgericht zum Tode verurtheilt wurde, weil er am 12. Januar die Trödlerin Elisabeth Kartte ermordet und beraubt hatte, ist vom Scharfrichter Reindel hingerichtet worden. - . ) G l.a tz. Ein schwerer Unglücksfall ereignete sich bei- dem - Ueberaange des Schienenstranges über die Glatz-Lan-.decke?.. Chaussee bei Raierödorf. 'Sin mit zwei Pferden bespannter Wagen des Speditionsgeschäftes von Kertscher wurde von einem Personenzuge überfahren. - Der 20jährige Kutscher Brix und ein Pferd wurden get'ödtet und der mit zehn Fässern Cement beladeneWagen zertrümmert. - . S o l d b e r g. "Der frühere Bäcker. meiste?, jetzige Rentier Lange, feierte sein 50jähriges Bürgerjubiläum.
. - '- , ' - . Provinz Pmlncrs. Stettin. Im hiesigen Gerichtsgefängniß erhängte sich der wegen Sitt avl"0"'U jj wfc iwvjni win uchkeitsverbrechens in Untersuchungs gewesene Bäckergeselle Koesling aus Gartz a. O. Der wegen Meinids in Untersuchungshaft befindliche Chausseearbeiter Eggert versuchte sich mit seinem Taschentuch zu erhängen. Man brachte ihn in bewußtlosem Zustände in's Krankenhaus. Ä)ramourg. Backermeister Möwes hatte gekochten Honig zur Abkühlung auf den Hof gestellt. Das auf dem Hofe befindliche dreijährige Kind des im selben Hause wohnenden Gärtners Rowe kam dem Kessel zu nahe und stürzte hinein; es wurde schwer verbrüht herausgezogen. Provinz Schleöwig-Holstein. A l t o n a. Kleinholzhändler Franz Karl Menzel, 54 Jahre alt, der auf offener Straße ohne jeglichen Grund eine zunge Dame thätlich angegriffen hatte, erhielt deshalb 5 Jahre Gefängniß zudictirt. Aus einem drei Stock hohen Fenster stürzte das Töchterchen der Eheleute Japp. Das Kind erlitt so schwere Verletzungen, daß es bald darauf verschied. Malergehilfe Liebich, der auf dem Bahnhofe Holstenstraße" mit Anstreicherarbeiten beschäftigt war, wurde von der Locomotive eines einfahrenden Zuges erfaßt, zu Boden gerissen und so schwer verletzt, daß er in hoffnungslosem Zustande nach dem Krankenhause gebracht werden mußte. Flensburg. Wegen Majestätsbeleidigung muß der 19jährige EisenHobler Jürgensen, genannt Petersen, 4 Monate Gefängniß absitzen. Arbeiter Bruhns wurde wegen verschiedener Vergehen und Uebertretungen zu 9 Monaten Gefängniß verurtheilt. K a p p e l n. Feierlich begangen wurde der Tag, an dem der Schiffer Voßgreen seine Frau vor 50 Jahren zum Altar führte. revinz Posen. Posen. Selbstmord mittelst Revolvers verübte der Ober - Telegraphen - Assistent Hagendorf. Das Motiv ist in Familienzwistigkeiten zu suchen. B r o m b e r g. Die hiesige Strafkammer verurtheilte den früheren Brandinspektor der hiesigen Feuerwehr, Pommrenke, wegen Unterschlagung zu sfcchs Monaten Gefängniß unter Anrechnung eines Monats Untersuchungshaft. Pinne. In dem der Wittwe Hoffmann gehörigen, in der Pinner Vorstadt gelegenen Gehöft brach auf zwei Stellen Zugleich Feuer aus, das sich mit so rasender Schnelligkeit verbreitete, daß im Nu . nicht nur das Hoffmann'sche Gehöft, sondern auch zwei Ställe und eine Scheune des Ackerwirths Radecki in Flammen standen. Die Gebäude brannten sammtlich nieder. P.'vvinz Sachsen. Krölpa. Der in den Krölpa'er Gyps-Werken beschäftigte Handarbeiter Escherich von Trannroda verunglückte beim Steinbrechen dadurch, daß sich ein Stein loslöste, aus beträchtlicher Höhe herabfiel, Escherich traf und ihm den linken Unterschenkel zerschmetterte. Langensalz a. In Ausübung seines Gewerbes fiel der Dachdecker Schuchard vom Dach des Hauses Greußenstraße 7 und brach das Genick. N e b r a a. d. U. In dem Sandsteinbruch 1 des Steinbruchbesitzers Vitzenburg löste sich ein schweres Felsstück ab und begrub die Arbeiter Karl Bauer. Paul Kretschmar. AlbertSchafer, Wilhelm' Lilin aus Nebra und Wilhelm Binnert aus Vreditz. Die beiden Erstgenannten wurden vollständig zerschmettert und konnten nur als Leichen hervorgezogen werden, während die drei anderen, von denen Schäfer am schwersten verletzt ist, mit dem'Leben davonkamen. - Niederdorla. Bei einer Festlichkeit sank der 32 Jahre alte Arbeiter Michael Liebetrau während des Tanzcns plötzlich um und war sofort todt. Ein Herzschlag hatte seinem Leben ein schnelles Ende bereitet. Der Verstorbene hinterläßt eine Frau und fünf Kinder. ' Provinz Hannover. Hannover. Das Fest der goldenen Hochzeit begingen Rentier Johann Heinrich Backhaus und Frau. . Blender. Der 88jährige Altentheiler Hustedt von hier hat sich imSee ertränkt. Da der alte Mann die beste Pflege bei seinen Kindern genoß, so ist anzunehmen, daß er die That in einem Anfalle von - Geistesgestörtheit begangen hat. LUchow. Die Eheleute Altentheiler Johann Christoph Röhlke und Frau Anne-Marie, geb. Steep, feicrten ihre diamantene;Hochzeit. j Markoldendorf. . In dem Holzstalle des dem Fräulein Nolte gehörenden, an der Neuemarktstraße' belegenen Wohnwesens brach Feuer aus, das sehr schnell um sich griff und sieben in einer Reihe neben einander gebaute Wohnwesen mit deren Hintergebäuden zerstörte. . Moritzberg. ' Schmiede und Stallung des Schmiedemeisters Georg Hesse brannten ab. , . - : : Provinz Westfalen. Münster. Der.' Maurer und Schlächter Bernhard Spielbusch aus Enniger, welcher die 13 Jahre alte Gertrud Schurkamp von' dort vergewältigt und' dann ermordet hatten wurde vom hiesigen Schwurgericht wegen vorsätzlicher Tödtung zu lebens länglicher Zuchthausstrafe und wegen !ttllchkeitsverVrechenS zu 15' Jahren Zuchthaus verurtheilt. - .'Bochum. Der-Organist an ' der Propst - Kirche, Vrede, wurde todt aufgefunden. : Anscheinend hat ein Schlagfluß seinem Leben ein Ende gemacht. , ' ' Cappenberg. Im Alter von 72 Jahren verschied Oberrentmeister Hintze. Derselbe war 48' Jahre im Dienste der gräslichen Familie v. Kielmansegge. Dortmund. NaS Untersckla-
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Schlechte Träume und unterbrochener Schlaf
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?r. August tönig's Hamburger Tropfen ie werde Llnderw schassen, Heiken und wie. derherfleslen.
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Tiic village doctof feit the fcoy's pulss and then said : "Lct mc ztt yotir tongacl" When that was shown he said : " It's whitc ! Its coated ! " and then he gave the mother half a doun llttlc thingp that lookcd like chocolate lozengrs. "Let htm ta&e one now and another feefore hc goes to fccd to-night." Ncxt day the boy was as good as new and went in swimmmgf three times, and when the mother determinea to know what medicine it was that cured so quickly, the doctor honestly told her OWÄNS- TaWe
L -""M gung von 4000 Mark ist der 27 Jahre alte Hausdiener Konrad Heppe der xf'.Tma L. Blumenreich durchgebrannt. Nhnnprovim. Aachen. Der L5jährige Brunnenmache? Delhey, das Haupt einer Die-des-und Hehlerbande, erhielt 5 Jahre Zuchthaus.. Der Verurtheilte hat im vorigen Jahre 6 schwere Einbruchsdiebstähle ausgeführt. Krefeld. In einem Speicherzimmer der 60jährigen Wittwe Sauerwald entstand Feuer, das bald unterdrückt werden konnte. Frau SauerWald erlitt jedoch beim Löschen Brandwunden, an deren Folgen sie starb. M.-Gl a d b a ch. Auf dem Bahnhose Kaarst wollte der Wagenwärter Decker von hier den Packwagen verlassen bevor der Zug still stand. Er öffnete die Schiebethü're und hatte grade seinen Kopf durch die Oeffnung gesteckt, als der Zug mit einem Ruck hielt und die Schiebethüre wieder zufiel. Hierdurch wurde der Kopf des WagenWärters derart eingeklemmt, daß dieser schwere Verletzungen davontrug, an denen er im hiesigen Krankenhause gestorbenist. Provim Hessm-Nassau. ' Kassel. Hier ist die Hafercacaofabrik Alexander Hausen u. Co., Inhaber S. Rahmer u. Krüger, in Zahlungsstockung gerathen. Die Passiven belaufen sich auf 800.000 Mark. AIS der' erwachsene Sohn des PferdeHändlers H. Goldschmidt ein Pferd an der Halfter am Klausgraben umherführte, bäumte sich dasselbe plötzlich in die Höhe und schlug den. jungen Goldschmidt mit dem Hufe auf den Kopf. Dem jungen Mann wurde vie Schädeldecke schwer verletzt. Einem Schlaganfall erlag im 69. LebensjahreStabsarzt a. D. Dr. Stiehl. .Eiterfeld.. Maurer ' Joseph Hartmann von " hier stürzte am sog. Leibholzer Kalkrain so unglücklich mit seinem, Fahrrad, daß er. infolge der Verletzungen starb. - Frankfurt. Graveur Henn wurde mit seinem , Fahrrad von einem Fuhrwerk umgerissen und überfahren. Henn war auf der Stelle todt. Die Einwoherzahl der Stadt Frankfurt beträgt, gegenwärtig rund 243,500. ' MitteldeuWe Staaten. Arolsen.' In dem nahen, schon öfter durch schwere Feuersbrünste heimgesuchten Städtchen Landau.war Großfeuer auSgedrochen. Zwei WohnHäuser und eine 'Scheune fielen dem Elemente ,um Ovfer. ; Der ufälliaen Windstille und dem energischen Ein. r ti. ii3M.4)An ?itiKnai tJlCltil V(l UUlUUllJHt JfcMVtlUbtttil war, es zu danken, dak dem .weiteren Umsichgreifen des Feuers Einhalt getyan wuroe. - Ei sen ber g. Seit einigen Tagen hängen in allen hiesigen Schankwirthschaften und Brantweinläden die gedruckten Listen von 24 Steuer- und Schulgeldrestanten. Diesen faulenZahlern' dürfen weder Bier nock Svirituo'sen verabreicht o werden. lDrei haben schon gezahlt, weswegen lhre Namen überklebt worden sind. ....
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