Indiana Tribüne, Volume 22, Number 64, Indianapolis, Marion County, 22 November 1898 — Page 3

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Du brichst Dir die Zunge, letnert!" - Kompro es ist zum Todtlachen." ??unk batte bisher nur zuaehört: er batte daö Kätzchen, das Bill vorhin vom Schooße geschleudert, aufgenommen und spielte damit. Plotzticy suyr er auf: Man wird auch einen von Euck kraaen " svottete er. mit den Fingerspitzen sein niedliches Schnurrbärtchen fassend; wenn es befohlen wird, so wird er's, und wenn ein Andrer Feldwebel wird, so wird er's halt rnchl!" Nach diesem Orakelsprucy untersuckte er dem Tbiere die Klauen: das wehrte kick. 5?räulein Bill, sehen Sie nur die Krallen, Sie hätten gehörig was abkriegen können! wandte er naz über den Tisch an das Mädchen und ihre Blicke trafen sich. 5?unk spielte sich immer noch, jetzt, wo er längst wieder 'auf das Niveau des Frontdienstes niedriat war. als den konnezionsreichen Allwisser auf. Oft meinte man, wenn man ihn yorte, er hatte das gewichtigste Wort am grünen Tisch dort oben beim Bataillonskommando mitzureden. .Sie bekämen es dann aut unter dem Hubert als Feldwebel. Fünkchen." warf ihm der Zanitätsrath hin. Sie konnten sich dann ijci rn vie Knochen gießen!- ergänzte der Wallmeister. .Eine 5?rau ffelowevel a la Donheur. da areif' ich auch zu!" krähte Windisch, frech grinsend. Da erschien die Mutter Kl o an der Tbüräsfnuna. dieselbe mit ihren waekelnden Massen ausfüllend: .Herr Blaumüller, Sie werden verlangt!" rief sie. Dieser zuckte aus semen brütenden Gedanken empor: .Was gibt's denn?Seine Zrau wäre da. er möchte eiliast kommen, dem Fränzchen ginge es nickt aut. Auch Herr Arnick, wenn's gefällig wäre! Blaumuller erbov ich. aruktt dumpf über die Anwesenden hinweg und nahm, ohne em Wort zu fagen. seine Koppel von der Wand; dann flüsterte er dem Zanitätsrath ein Wort zu und eilte hinaus. Der arme Kerl sagte der Wallmeister. er kommt nicht aus dem Pech heraus! Der Zanitätsrath setzte etne wichtige, stabsär,tlicke Miene auf. Ein kitzliger Fall, das mit dem Fränzchen, aber ich :cteg' ihn schon llctnl Nachdem er sein Bier bedächtta ausgeschlürft, erlpb er sich o. es hat ja . .' r- i x ev.r r. r.i tCrnCUUC C5 ülingl ?JUU Iv V in Ordnung! Vier Taae darauf sak der Oberlazarettgehilse Arnick im Arrest .weil er unbefugterweise selbjtstandlge arztliche Anordnungen innerhalb des Reviers getroffen." Er hatte den .kihligen Fall" gründlich ium gekriegt. denn das arme Franzchen war unter semer Behandlung gestorben. Elftes Kapitel. Darum ! Es war ein sonnenfrober Märztag: man glaubte selbst hier in der Käsematte den Veilchenduft zu spüren, der von den grasbewachsenen Flächen des BastionswalleZ berüberwebte. Die Le na htelt es Nicht in oer iznge lyrer Wohnung; die Schartenmauern kamen ihr heute noch einmal so gefängnißmäßig dick vor, und das Gewölbe schien " . . . ' noch schwerer yeraozudrucken. - Oede und einsam dehnte sich drauken der Appellplatz, seit die Rekruten dort nicht mehr ezerzlrten. Zuerst meinte sie das Au" des Erenirens als eme Erlösung von einer ungeheuren Qual zu empfinden: i h n mcht fort und fort dort vor der Scharte kommandiren zu hören! Nun befiel sie die Einsamkeit fast wie eine Sehnsucht. Die Kompaarnen waren zum Rachmittaasdientt auSaerllckt. selten dröhnte ein nägelbeschlagener schritt auf den Fliesen des Korridors. Nur sort und fort klingelte von drüben die helle Thürschelle bei Mutter Kilo. Es gab gewljje stunden des ages, wo oas Klinaeln Lenas thorlchtes Leri rn Walluna dielt wenn t z Zeden Au genblick mit dem Getön heraustreten re - v rn?y i ern ! ivnnic. bei von tua ram: 4" hatte er richtig berechnet, indem er sich an daS Mädchen machte und sich vor enas Augen anichemeno immer er folareicker um oanelde bemukte. Na türlich triumphirte die Kasematte auch , .r. ??trj- rn v v. ry uoer icc qu9Q)z zuznvuny vrs ran dals. Lena hatte nun schon monatelang an der Nähmaschine arbeitet. taaauS. taaein das verzweifelnd eintönige lScknarren oer aoer uno oas yarie -, " c c . nervöse Ticktlck der Nadel in dem sprödeneua. War es sau nt: oas scviasal ihrer Mutter? Voq yane ste reaz: - . . ,, . hübsches Geld damit verdient; Cschutden waren abaetraaen und manches Stück für die junge Wirthschaft er.-ror-ben worden. Heule seyntt ste stcy nacy emer freien Stunde. ; - AlZ sie die Kasematte verlies, lab sie

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düS Fenstet bet Blaümur? geossM Die Sett saß mit herabgebeugtem Kopf daran, und die zappelnde Bewegung ihrer Oberarme deuteten auf die strickende Beschäftigung. Seit ihr Franzchen todt war, strickte sie. Der Verdienst war so gering, daß er fast einem Almosen gleich kam, aber ihre rauhen Hände waren zu andern Arbeiten ungeschickt übrigens war es so schwer, lohnende Beschäftigung zu erhalten. Sie saß also da vom Morgen zum Abend und strickte, mit dem feinen Geräusch der Nadeln das Brüten ihrer Gedanken begleitend. . Die Lena jammerte der Anblick des wie vom Kummer niedergebeugten Kopfes.! Das arme Thier . . . und sie lenkte , ihre Schritte nach dem Pfund'schen Hause, um auch jene aus dem entsetzlichen Einerlei herauszureißen und sie mit auf einen Spaziergang über die Wälle zu nehmen. Dort drüben bei Kilos sah man sie ub:r den Platz schreiten, die rothe Gardine der Glasthür schob sich zurück, und der hübsche Blondkops der Billa lugte mit einem triumphirenden Lächeln hinter der Scheibe hervor. Die Sett wollte sich anfangs nicht losreißen lassen: sie sitzt hier am Fenster und strickt, weiter verlangt sie nichts! Unendlich trostlos klang das. Mit dem Fränzchen war jeder Sonnenflrahl aus der Wohnung wie aus ihrem Herzen entschwunden. Sie ist am liebsten allein mit ihren Gedanken! Und die Thränen standen ihr dabei in den Augen. Komm, sei gescheidt, Sett, Du muht mit bei dem Wetter!" - Sett wollte die Drangerm los sein: Ich bab' nir anzuzieh'n, Len' . da. nun weißt Du's nun laß mich in Ruh!" Alles, was von besseren Kleidungsstücken und Hausgeräthen den Blaumüll.'rs noch verblieben, war in's LeihHaus gewandert. Die Stube war trostlos kahl, ein unbedeckter tannener Küchentisch, ein paar Stühle, ein Schrank, die beiden Betten, eiserne Kasernenbetten mit blauwem gewürfeltem Leinenzeug. (Ein Kapitändarmes darf sich diesen Eingriff in das könig liche Eigenthum schon erlauben!) Doch immer noch hübsche und saubere Gardinen an dem Fenster die Straße brauchte doch nichts von dem Elend hier innen zu wissen! Und an den Wänden, im Kontrast zu der traurigen t, i n . v r ijeve, Die luixig zecyenoen Gruppen V5T. üblichen Reservebilder. Wir machen zusammen eine Tour über den Wall komm, Sett, laß die Gedanken!" Endlich bequemte diese sich mitzukommen: Wenn Du Dich nicht schämst, mit mir zu geh'n, Len'." S:e sneaen die Wallrampe, dte am Flügel der Kasematte ausmündete, in die Hohe bls zum rnederen Wallaang. Dort an der einen Traverse wurde gearbeitet. Die Sträflinge warm beschäftigt, auf gelegten Bohlen Erde für die Neu-Ummantelung des MauerWerks herbeizuschaffen. Wie gewöhnlich thaten sie sich Nicht weh der der Arbeit, und im langsamen Schneckengang schlichen die Schubkarren mit den "i , or w rsr i r i c : laut glrrenoen naoern. yieli' me Kolonne, um zu rasten, doch war kein Wort der Unterhaltung gestattet, nur die Blicke der Sträflinge, die sich mit einander verständigten, vorsichtig, damit die Posten Nichts merkten, die mit Gewehr bei Fuß und gelockerter Patronentasche, da Seitengewehr ousgepflanzt, jede ihrer Bewegungen scharf belauerten. Der Wallmeister kam sofort h rzugeeilt, als er der Frauen ansichtig wurde. Ein hübsches Gesicht anzureden, dazu hat er immer Zeit! .'n Tag. Fsau Hubert" und nebenbei: Wie geht es Ihnen, Frau Blaumüller? Sie sehen immer wohler aus, Frau Hubert! Er meinte hubscher das andre war nicht richtig. Jn der Kasemattenlust war rm Gegentheil die Farbe ihrer. Wangen verblaßt, wenn sie auch bei der sitzenden Lebensmeise stärker wurde. Ach Sie!" wehrte die Lena. .Sie müssen immer Komplimente machent" Mlt einem lüsternen Blinzeln betrachtete der alte Feinschmecker ihr Gelicht, dem das bordeauzrothe KapotHütchen entzückend stand. Und er hatte doch selbst ein hübsches Weibchen zu i & Hause sitzen! Aher es war nur hie alte Gewohnheit des Herumliebelns; sein Frauchen ergötzte sich selbst darüber von Eisersucht war bei ihr keine Rede! Ein Spaziergang. he? Ein Pracht weiter! Gestatten Sie, daß ich Sie einen Moment begleite? Hier ist keine Vassaae mr Zivilisten, aber mit Jhnen macht man eine Ausnahme ei gentlich müßt ich Zoll fordern . . . Und mit eine? ausgelassenen scheimenmiene wischte er sich über die dicken Lippen. .Was macht Ihre Frau?" fragte Frau Hubert lachend, wie um ihn abzukllhlen. Gut, sehr gut! Frisch und munter!" Bon Abkühlung leine Spur, That er doch nicht minder verliebt gegen sein junges Weib. Plötzlich polterte er los: .Nicht den kostbaren Boden da verlabbert! Sie da! Hören Sie, zum Donnerwetter!" Und er hob den Meterstab mit dem Silberbeschlag, der sein steter Bezleiter war. drohend aeaen einen der Str'äflinge, dessen Karren beinahe umgekippt wäre. Es war einer der schweren Verbrecher, worauf die rothe Hitze am Oberarm der blauen Tuchjacke h!nwies. Der Mann ließ die Hebel des Karrens . sinken und sandte einen seinvlich funkelnden Blick unter den finster gerunzelten Braue:: nach dem '-waw meister hin. .Wollen Sie sofort den Karren aus' nehmen!" donnerte ihn von rückwärts der Unteroffizier an. Einen Fluch zwischen den Zähnen zermalmend, packte Jener die Hebel und schob den Karren heftig vorwärts, daß die Nader tfr lich kreischten. . .Da könnt' man . Anqst kriegen meinte die Lena: die Sett sagte immer noch lem Wort. Jesses Mariam, die Gesichter!" -

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' , Mssetj aus w Hand," ütttlöokiete der Wallmeister. .Ich mein', wenn ich an Denen ihrer Stelle fortlaufen wollte, ich brächte es leicht fertig!" So o, Frau Hubert? Sie thäten wohl die Kugel, die Ihnen die Patrouille nachschickt, einfach mit der Hand auffangen und in die Tafche stecken, wie?" Ah. schießen denn die, wenn sich einer an's Laufen gibt?" Ihr schaudcrte vor einer solchen Möglichkeit. Was denn? Bleierne Bonbons kriegen sie zu schmecken. Hab:n Sie denn nicht gehört, neulich erst ist beim Bayenthurm einer der Sträflinge, der durchbrennen wollte, tootgeschossen worden." .Jesses Mariam Joseph!" .Was muß einer gethan haben, damit er hierher kommt?" wars Sett trocken ein. .Eine Kleinigkeit, liebe Frau Blaumüller zum Beispiel einen Vorgesetzten scheel ansehen oder ihm auf die Hühneraugen treten ; Spaß bei Seite, der da," er wies auf den mit der rothen Litze Gezeichneten, .ist beim Exerziren 'seinem Unteroffizier mit dem Bajonett auf den Leib gegangen. Zehn Jahre hat er gekriegt. Im Krieg hätte man kürzesten Prozeß gemacht einfach an die Wand gestellt und erschossen." Die Lena öffnete Mund und Augen. Sie gedachte der Kriegsartikel, die Hubert damals am Abend in der Kasematte vorlas.. Kein Zeichen des Schrecks oder Mitleids auf Setts verhärmtem Gesicht. Doch ihre Augen begannen aufzuleben. Es war sehr interessant! Sie wollte hören, was der und jener begangen. Der Wallmeister wußte das ja doch nicht: er ist ja kein Gefarenmaufseher! Sie lieft aber nicht nach. Eme so seltsame Neugier reizte sie, immer weiter zu fragen, als suchte sie nach einem ganz bestimmten Verbrechen und dessen Folgen. .Nun, der da mit dem Bart! Was? Der Bart ist sogar schon grau?" Von dem wußte zufällig der Wall meister. Der da? Ein früherer Sergeant. Ich glaube, er hat sich ei.en , , . i c nvi n rjt..uaiciC9ici im Zvienji zu jcyuio.lt kommen lassen. Ich weiß nicht, wie viel Jahre er hat. Dazu dezradirt." Warum zuckte dte Sett zusammen? Ihr blasses Gesicht ward noch fahler. Komm. Len'," flüsterte sie mit betlommeiier Stimme, ihre Begleiterin am Rock zupfend. Der Wallmeister empfahl sich mit einigm scherzhaften Galanterien. Jetzt, da sie die Geschützrampe emporgestiegen, warf er ihnen sogar eine Kußhand nach. Der alte Geck! brummte die Sett. .Wart, ich sag's Ihrer Frau!" rief die Len' lachend hinab. Und dann, zu ihrerBegleiterin gewendet: .Ich glaub', der Hubert wär auch imstande, mit dem Bajonett auf Jemand hen!Die Sett schüttelte den Kops: .Geh weg: ir frit aus der Hano wie die da ! Man muß ihn nur zu fassen verstehen!" Warum pochte sie immer auf Huberts Harmlosigkeit? Wollte sie Lena in Sicherheit lullen? Sie schritten über den festen, wohlgepflegten Grasteppich der Brustwehrkröne dahin. Tief unter ihnen stürzt: der Wallgraben ob. auf jener Seite von dem schrägen Mauerwert der Contreeskarpe begrenzt. Das Unterholz des Glacis war schon von einem feinen, grünen Hauch überzogen, während die Stamme noch wmterschwarz und kah! emporragten. Die Vepflanzung zeigte oon derArmirung des Krieges her einen fächerförmigen Aushau für die SchußWirkung, und durch denselben sah man weit hinaus jn s Land: über d.e Aecker mit ihren frischgestürzten. in der Sonne schimmernden Erdschollen, über das beginnende Giün der Gärten, wo es von Arbeitern wimmelte; weit hinten, vor der düsteren Masse eines Forts, blinkten Waffen exerzirender ltütcn. Doch rückwärts streiften d'' .iidt üb. 's die Bäume hinweg na em Rhein, der in gewaltiger Hell: ort vorübersluthete. Und die sonncMhlichkeit dieser tzelle schicn mit d.u üugen auch das Herz tn der zrust zu retten. Em Dampjer rauzchte mtt em blaubraunen Dampf daher. bz Ausser in wellige und fun.e!noe Au cegung versetzend fern wehien Schiffswimpel und durch das Gittercerk der Elsenbahnbrucke rollte mit dumpfem Donner ein Zug. .Zur Rechten hreitete sich das heilige Köln, das Meer der spitzgi:bel'gen Dächer vom Licht überstrahlt, hin und wieder durch die seucht-dun len Schluchten der engen Gassen unt:rbrechen, summend und tönend von gechä tigem Leben, hier das helle Pir.g ping e'.nes Schmiedehammers, dort e i militärisches Trompetensig:ial. Rass l , oon Wagen und Kinderg'jchrei. Uiv aber diesem Meer, w:e Schisse aus o:r luty. die raaendcn Tburme: zu7a :? barocke Helm von St. Pantaleon. 3tt gctlMe Naoelspitze von St. Gereon, und w:iter nach dem Rbein zu oas majestätische St. Martin, das ehrvürdae und phantastische Maria im Kapitol, dann Maria im Elend, der atk,k)auLtb,urm und die buraattl,:n Pfeiler der festen Brücke. . Doch alle die Kolosse schienen zu winzigem Spielwerk zusammenzuschrumpsen vor der gigantischen Majestät des Domes. Noch waren die Heiden Thürme von Gerüsten umsponnen, die in d:r Entsernunz lvle ew kostvareö unv lunslvolles Filigran wirkten, durch das man die Helme der Thurmriesen schimmern sah. Das Hebewerk war im Ganze, und ein kleines Klötzchen, in Wirklichkelt ein ungeheurer Steinblock wurl. ... ft''l.jf ... c A'Jt. oe an einem aocyen in vie vvc zogen. Ja. der Anblick brachte auf andre Gedanken! .Man versauert da unten in der Kasematte," sagte die Lena. Es .... . . ... war sonst nicht ihre Gewohnyell zu klagen. Nur e:ne flüchtige Sehnsucht an die vergangenen T.-'ge. da sie mit freieren Flügeln umherflatterte.

(gortfeunz folgt.)

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. Böiii Aögtt SikMi Aus der Lebensweise des Vogel Strauß erzählt S. E. Cronwright Schreiner einige Einzelheiten, die bisher noch nicht bekannt gewesen sind. Schreiner war neun Jahre lang in den Karrus - Steppen der Kapcolonie Straußenzllchter und hat in dieser Zeit bis zu 450 Strauße unter seiner ObHut und Pflege gehabt. Die Vögel waren theils wild gefangen worden, theils als junge Thiere aus dem Jnnern bezogen. Sie wurden in einem großen Gehege gehalten, das nach jeder Richtung hin mehrere Meilen Durchmesse? hatte; im Uebrigen konnten sie sich darin bewegen, wie sie wollten. Nur Paare, die brüten sollten, wurden in kleinere Umzäunungen gesperrt. Die anderen Vögel lebten also ganz wie in ihrem wilden Zustande. Interessant sind nun die persönlichen Beobachtungen, die Schreiner an einzelnen Thieren machte. Weit verbreitet ist gewiß die Ansicht, daß der Strauß beim Laufen seine Flügel als Hilfe benutzt. Das ist nicht der Fall. Die Flügel bleiben in gleicher Höhe mit dem Rücken und werden lose, frei von den arbeitenden Schenkeln gehalten; der lausende Strauß macht nie den Versuch, die Flügel auszubreiten und durch Schlagen seine Fortbewegung zu fördern. Doch scheinen sie ihm beim Wenden von großem Nutzen zu sein, da sie es dem Vogel möglich machen, daß er selbst im allerschärssten Lauf plötzlich umwenden kann. Die Veinkräfte des Strauß sind erstaunlich. Schreiner sah, wie ein Hahn aus dem Standsprung eine fünf Fuß hohe Mauer nahm. Doch sind zahme Vögel im Allgemeinen, wenn sie sich daran gewöhnt haben, selbst hinter niedriger und unsicherer Umzäunung zu halten. Ueberraschen wird die Beobachtung, daß der Strauß ein guter Schwimmer ist. Schreiner sah, wie mehrere Vögel bei reazt starker Strömung eine gute Strecke den großen Fischfluß hinabschwammen, und ein Hahn soll mehrere Stunden bei stürmischem Wetter im Wasser gewesen und unversehrt wieder an's Land gekommen sein. Außergewöhnlich start ist das Brustbein des Straußes. Da die Brustmuskeln bei ihm, weil er nicht fliegt, unentwickelt bleiben, hat auch das Brustbein keinen Keil, dagegen am unteren Ende einen harten Wulst, auf dem der Vogel ruht, wenn er sich niedersetzt. Dieser Wulst, wie überhaupt das ganze dicke und fleischlose Brustdein ist für den Strauß eme werthvolle Schutz- und Trutzwaffe. Erschreckt läuft er unbesonnen geradeaus und gegen alle möglichen Gegenstände; er rennt dann in wilder Hast gegen den Umzäunungsdraht, den er bei seiner Schwere und Schnelligkeit einfach zerbricht. Schreiner sah, wie ein er schreckt Strauß mit der Brust gegen einen Pfahl von zähem Holze, der am Boden noch 4 Zoll Durchmesser hatte, lief und am Boden abbrach; ein junges Thier von 13 Monaten lief gegen eine lose, schlecht gebaute, zwei Fuß dicke Steinmauer und stieß mit derBrust ein Loch hindurch. Alledies ohne Schaden für die Vögel. Kämpfende Hähne rennen mit dem Brustbein zusammen und fügen sich die fürchterlichsten Stöße zu, schaden sich dabei aber nur wenig. Schreiner sah einmal zwei Hähne mit einander kämpfen; der größere wurde beim ersten Stoß seines Gegners mehrere Ellen fort auf den Rücken yeschleudert, während der Angreifer m eine sitzende Stellung zurückprallte. Ein lllensch, der von einem Strauß gestoßen wird, fällt um, wie ein Kegel. Schreiner besaß einen Hahn, der ein Loch in eine verrostete Eisenplatte stieß. hinter der ein Mensch Zuflucht gesucht hatte. Daß Menschen von Straußen getödtet werden, kommt vor Ein bösartiger Hahn fürchtet sich vor nichts, außer vor dem Hunde. Wie furchtlos sie selbst gegen vermeintlicheFemde losgehen, dafür erzählte Schreiner ein Bahnwärter ein Beispiel. Eines Tages führte dieser einen Güterzug. Als er gerade in voller Fahrt einen Berg herabkam, sah ihn ein alter StraußenHahn. Sofort stellte sich dieser zwischen das Geleise und rückte furchtlos gegen das Ungethüm vor. Als ihm die pfeisende Maschine nahe gekommen war, stürzte er. wüthend zischend, auf sie zu und stieß nach ihr, war aber natürlich im nächsten Augenblicke zermalmt. Der Ruf des Straußes ist ein Brüllen oder Brummen; aber nur der Hahn gibt ihn von sich. Im Zorn zischen beide Geschlechter; der Warnruf ist kurz und scharf. Sonderbar ist das Walzen der Vögel. Sobald sie deS Morgens aus dem Kraal gelassen werden, rennen sie zunächst mit großen Schritten davon, stehen nach ein paar hundert Metern plötzlich still und fangen dann an, sich um sich selbst zu drehen, oft so lange, bis sie ganz schwindelig werden und umfallen, wobei dann Beinbrüche vorkommen können. l Offenherzig. Mutter: .Es wird höchste Zeit, daß Du einen Mann kriegst; aber Du bist zu zurückhaltend! Du mußt Dir Einen lödern!" Tochter: .Aber waS soll alS Köder dienen? Ich bin nicht hübsch, nicht reich ..." Mutter: .Nun, so versuche eS mit seiner Dummheit." Ein G'scheitle. Schultheiß: .Wie g'sagt, Ihr Herre', der Doktor von Bräglinge th'ät hierherziehe', wenn m'r ihm sechshundert Markt Wartgeld aussetze' thätet. Was ischt Dei'A'sicht, G'meindspfleger?" Gemeindepfleger: I rnei' einfach, mir wollet de Doktor lasse', wo'n er ischt und unlsonscht sterbe', wie bisher auch!" D e r UeineStudiosuö .Mama, darf ich von Deinem' Bier trinken?" .Jawohl. Hänschen. . . Nun, wie sagt man denn?" .Prost!" Gemüthlich. Sächsischer Räuber: Ihr Geld, mei' Kutefter oder es ts Se nämlich rnch ganz unmöglich, daß Se was pafsiren tonnte ! Klappern gehört z u n Handwerk. Lehrer: . . . u.-ld w.:n. klappert denn die Klappersch.aiizei"Der kleine !0l0s:s: .ann se w.ü i.:; chen Reklame!"

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z Ein hervorragender dentscher Nkdaktcur 4? bezeugt xli, ZeUfn,en Kräfk tiefer Arzneimittel. I .Ich habe zwei Pallete von Dr. Kay'sRenovator gebraucht und fuble jeyt besser, all vor fahren. Ich bin überzeugt, dag die grohen Erfolge Idrer Heilmittel die erdaltenen

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Im gebrauste ihren Renovator vor,ctir,ftSn!ar.,q. 3n totn eriten Taqen tudlte id irndj ae schroachrer. aber nach einer Woche weiteren Gebrauchs zeigte siö, ein merklicher Wechsel zum Be ser werden. Ich nehme lkht gklkgenllich. ,e nach Bedürfnis, irden Nachmittag n bi zwei Tosen. Turch den Gebrauck Jdre4 RenovatorS habe ich ui einer natürlichen- Weise meine Eingeweide wieder i die gehörige Thätigkeit gebracht."

Dr. Kay's - k ? ? 'S? 4? ? ? 8? 5 Bor einigen Wintern litt ich unter einem

jeden Winter leichteren Angriffen dieser rankheit ungesävr um dieselbe e,t au4qe,ekt. dr Dr. Kay's Lungendalkam heitre mich n diesem Winter sofort. Ick bade stet init Ncke, rein Eriolg diesen Lungen-Balsam in meiner Familie gegen Husten und Erkaltungen angewen dct. Soweit meine Erfahrung geht kann ich mit gutem (eivisien Idre Med'jin als da, empfeh len, was Sie für dieselbe beanspruchen." Ganz Eraebenst Sarl Zanq. Herausgeber der täglichen und wöchentlichen jRanfa City Presse." liansas Citv. Mo., den 30. Mär, 1897. Prei 25 Cents nd $1.00. verknust von potdeser der durch die Poft versandt. Wenn Aerzte erfolglos find und alle andere lHegenmittel fehlschlagen so beseitigen unsere Mittet die Ursachen und heilen dromsche rankdeiten. Schreibt uns für -'Or, Kys Home Treatment;" t ist ein werthvoll ei Buch von 6S Seiten. Mau adresure: DR. B. J. KAY MEDICAL CO.. - Omaha, Nebraska.

Oorx JnlanV. Die heißest? Stadt in den Vereinigten Staaten ist Vuma, Ariz. Dort erreicht: das Quectsilbcr während des verflossenen Sommers 117 Grad im Schatten, um in den folgenden Nächten nur auf 1(0 Grad herunterzugehen. Zu... welcher Höhe die Grundeigenthumspreise im Herzen der Stadt New York gestiegen sind, beweist die Thatsache, daß für die alte Apotheke an der Ecke von Broadway und Wallstreet soeben $50,000 per Frontfuß oder $400 für den Quadrates; ausgeschlagen sind. Der höchste vorher für New Jorker Grundeigenthum bezahlte Preis war vor zwei Jahren, wo ein kleines Grundstück von 717 Quadratfuß an Broad und Wall Sir. $348.67 per Quadratfuß brachte. Der Grund, auf welchem ?as Equitable Life Insurance Gebäude steht, kostete $250 per Quadratfuß. . Auf entsetzliche Weise büßte das 5 Monate alte Söhncken von Wm. Dillon in Vrooklyn, N. Y.. sein junges Leben ein. Durch einen unglücklichen Zufall ist das Kind in einem Klappbett elendiglich erstickt, und sein Onkel. P. Dillon, wird sich wegen Todtschlags zu veranworten haben, denn er war es, der dasBett zugeklappt hat, allerdings ohne zu wissen, daß sich ein kleiner Neffe darin befand. Der Nann meldete den traurigen Verfall selbst auf der Polizei und wurde einstseilen obne Zulassung von Bürgschaft scstehalten. AltetnlgeBefryerinder Ortschaft David im Gebiete der Eherolees im Indianer - Territorium ist soeben Frau Andrew Jackson Blackwell, eine Halbblut - Indianerin, geworden. Durch ein Urtheil des Richters William Springer von dem nördlichen Gerichtsdistrict des Territoriums wurden die etwa 1000 Köpfe zählenden weißen Bewohner von David für Einbringlinge erklärt und die Eonfiscation ihres Eigenthums angeordnet. Darauf übertrugen die Weißen ihr Befitzthum an die Frau Blackwell in der Erwartung, daß sie dasselbe wieder erhalten werden, sobald das Territorium den Weißen zur Vesiedelung g?öffnet wird. David wurde im Jahre 1895 nach erbitterten Kämpfen mit den Indianern von Eol. Andrew Jackson AlaZwell gegründet. Letzterer wurde gefangen und war von den Indianern zum Tode verurtheilt worden, doch gelang es seinem rothhäutigen Weibe mit Hilfe von mehreren Weißen, ihn in der Nacht vor der Hinrichtung zu retten. Erst nach einem Jahre wagte Eol. Blackwell in das Territorium zurückzukehren. David Kahn weiler, der Erfinder der Kork - Rettungsjacken, ist in New Aork aus dem Leben geschc den. Der Verstorbene wurde im Jahr. 1826 in Nöckenhausen, Pfalz, gcöorctt und wanderte in 1847 ein. Er gründete in Wilmington. N. C., ein Drygoods - Geschäft, wobei er ein Vermö' gen erwarb. Während des Bürgerinn ges verlor er Letzteres und fand cr dann eine Anstellung in einer Oelfa brik in Hunters Point. Dort erfand er eine eigenartige Mahlmaschine und die Erfindung machte ihn zum zweiten Male zum wohlhabenden Manne. Zufällig gerieth ihm in eine solche Äaschine ein StückKork und mit dem feingemahlenen Kark, das auch in diesem Zustande die Schwimmkraft behielt, erperimentirte Kahnweiler, bis er endlich eine dünne Korkmasse herstellte, aus welcher dann die jetzt in der ganzen Welt verbreiteten Korkjacken bergestellt wurden. Sehr im Argen zu liegen scheint in Louisville, Ky., die Pflege der Criminaljustiz. Jn einer Ansprache an me Groß Geschworenen sagte nämlich der Criminal - Richter Barker unter Anderem das Folgende: Wenn man die Wahrsprüche inMordprocessen zusammenstellen und sie mit denjenigen in Fällen von Diebstahl vergleichen wollte, würde sich ergeben, daß der Mann,' der ein Menschenleben vernichtet hat,' billiger wegkommt, als der Mannder einen Diebstahl verübte. Ein Menschenleben scheint im Durchschnitt keine $20 werth zu sein. An den Beamten des Gerichts und der Grandjury liegt der Fehler nicht, sondern an den Geschworenen selbst. Wenn ein armer Teufel aus Hunger ein Laib Brod stiehlt, so trifft ihn des Gesetzes ganze Schwere. Ermordet ein Mensch aber einen Kameraden, oder jagi er einem Weibe eine Kugel in den Kopf, oder bringt ein Kurpfuscher durch eine kriminelle Operation ein Mädchen um, so geht er entweder frei aus, oder er erhält eine leichte Geldstrafe. Es muß eine Aenderung Platz greifen, Louisville kann so nicht fortwirthschaftcn." Hl Ocdönbeit fitzt im Vlut. : Reines Llut bedeutet reine Haut. Ohne diese keine Lchönkeit. EaScaretS, Caudy Cathartie reinigen daö Blut, kräftigen die Leber und entfernen alles Unreine aus dem Körper. Fangen Sie heute an, Pusteln, Seschwüre, .Mitesser und so weiter zn vertreiben. Vüönhett für 10e. . In allen Ovotheken.' ' Zufriedenstellung

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