Indiana Tribüne, Volume 22, Number 64, Indianapolis, Marion County, 22 November 1898 — Page 2
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ZndZana Tribüne. r - - Erschein Tätlich und ÄHMSsz Die tZktt.be .Trldünt- kostet buz$ n XtIjt 1 Htntk ptv Voche. d'.e eonntZgTrtbüe'S letl per Woche. Bide ufact153flt8les A5,nt frextt. p,r P,ft uikrh, muh e,zesch'. I ttttwJlftOZ! t Iazr. Cfni iö esv AlsdsMÄ weKz. Indianapolis, Ind., 22. November '38. Wer sind die ?o::,prachlcoS7 Der obige Name l;at bei den Cu banern einen höchst unheiinlichenKlanz, und wenn in Cuba eine Mutter ihr ungehorsames Kind einschüchtern will, bedient sie sich diescs Schreckenswortes mit derselben Vorliebe, mit welcher andere Mütter von Bozemann u. dergl. sprechen. Unter Comprachicos verstehen die Cubaner jene Ungeheuer in Menschengestalt, Welche gewerbsmäßig. Kinder stehlen und sie unter Mißhandlungen . und Martern zwingen, für sie zu betteln, wie es ja auch in den Ver. Staaien in ganz vereinzelten Fällen vorkommt, namentlich bei einer gewissen Classe Italiener. Cuba. ist' schon seit mindestens drei Generationen von ei ner solchen Verbrechersorte heimgesucht, welche in gewissen Theilen der Insel schon oft eine wahr? Schreensherrschaft geübt hat. Sie bilden zusammen ein? wohlorganisirte Vande. Cs würde ihnen nicht einfallen; ein kleines Kind blos zu dem Zweck der Erpressung eines Lösegeldes zu rauben "nein, sie wollen jedes geraubte Kino als Einnahmequelle besitzen und behalten, so lange es noch Kind bleibt. Alles, was das Kind zusammenbcttcln kann, muß den Hallunken prompt abgeliefert werden welche das unglücklicheKind Vater oder Bruder oder Onkel oder Tante, jc nachUmständen,zu nennen gelehrt wird. Und nicht selten werden solche Kinder mit Vrandeisen oder sonstwie verstümmelt oder verkrüppelt und müssen alle, ähnlichen entsprechenden Capriolen aufführen! ' In den Wochen zwischen der Marne" - Catastrophe und dem ersten Schuß, welcher im amerikanisch - spanischen Krieg abgefeuert wurde, konnte man z. B. in Havana Tag für Tag zwei kleine Jungen und zwei Mädchen in den belebtesten -Stadttheilen betteln sehen; einer der Jungen bewegte sich aus allen Vieren, oder wälzte, sich auf dem Boden wie ein Hund, während das Mädchen, das immer bei ihm war. beiederbesonderen.. Bewegung des Knaben wie ein Hahn krähte; ab und zu winselte oder knurrte auch der'Knabe wie ein Hund, tt aber wo er sich sehen ließ,' nahmen die wirklichen Hunde Reißaus. Einem anderen Jungen schienen alle Knochen verrenkt zu sein, und sonnte sich nur durch Taumeln oder beständiges Sichfallenlassen weiterb:wegen. Dann gehörte noch ein Mädchen zu der -Partie, das höchstens 12 Jahre alt war, aber das Gesicht einer unglücklichen 40 - jährigen Frauensperson hatte und sich die Bettelpfennige in den weit aufgesperrten Mund werfen ließ! Das sind nur einige wenige Beispeile. Wer weiß, in welchem Theil der Jnscl diese Würmlein seinerzeit geraubt worden sind? Sie selber haben nur eine ganz nebelhafte Erinnerung an ihre Vergangenheit; sie wissen jedoch, daß sie in Schlaf fielen und dann schon verstümmelt aufwachten! Gerade inCuba scheinen die betreffendenScheusale ihre Kunst" besonders hoch ausgebildet zu haben. Hoffentlich wird es in der nächsten Zukunft endlich gelingen, auch mit den Eomprachicos in Cuba aufzuräumen, die ihre Opfer stet unter den armen Eingeborenen suchten, um von den spanischen Behörden wenig belästigt zu werden. ' Gefährliche Wassersilier. Bekanntlich sind wir noch weit davon entfernt, eine in allen Fällen befriedigende Vorrichtung zum Filtriren von Wasser zu besitzen. Aber nicht allein das, sondern die Filtrir - Vorrichtung kann gar manchmal das Wasser noch verschlimmern, also zur Quelle besonderer Gefahr werden! Besonders scheint dies auf Wasserfilter zuzutreffen, welche vom Ersten Besten zum gewöhnlichen häuslichen Gebrauch verwendet und niemals sachverständig geprüft werden, so angebracht dies auch nach längerer Benutzung wäre. In mehreren unserer Staaten haben neuerdings die Sanitätsbehörden diesem Gegenstand nähere Aufmerksamkeit zugewendet und dabei gefunden, daß solche Filter nicht selten ZU Batterien - Brutbetten erster Güte werden. Ein Hausbesitzer z. B. pflegte, den ganzen Wasser - Zufluß für sein Haus zuerst durch einen großen Filter und dann noch das Trinkwasser durch einen kleineren Filter zu leiten; man stellte aber fest, daß an einem Tage.'wo das gewöhnliche städtische Leitungswasser 610 Batterien auf den ?Cubikcentimeter' enthielt, das Wasser ' aus dem großen Filter deren 9900 auswies! Dagegen war der kleine Filter z u r Z e i t noch nützlich; denn daL Wasser, welche? man durch diesen allein laufen . ließ, zeigte nur noch 71 Batterien auf . den Cubikcentimeter. 'Manchmal taugen die Filter schon von Haus aus nichts; aber auch an den als gut enerkanntenFiltern können Ersahrungen der obigen Art früher oder später gemacht werden. Mancher ziehe 'es daher jetzt vor, auch siltrirtes Wasser noch abzukochen! W?lcherArt d i e I l l u st r a -tionen sind, mit denen selbst große anglo,- amerikanische Zeitungen ihre Leser zu regaliren wagen, hat neulich das Courier - Journal" in Louisville wieder einmal bewiesen. Gelegentlich der Abtweihe im Trappistenkloster zu Gethsemane, Ky., holte es aus seiner Voriathskammer alter Cuts" den des türkischen Sultans, schnitt di: Spitze vom Turban und schrieb darunter: JXVi Edmund Obrecht.
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Nordischer Prohibttionsschwindel. . Ist schon überhaupt die Durchsührung , von. .Prohibitionsgesetzen allenthalben ein Humbug. so ist dies in besonders hohem Maße in Onkel Sams Eiskeller, in Alaska, der -Fält. fcin dortiger Correspondent entwirft neuerdings folgendes Bildchen: Eine ganze Hochfluth starker Spirituosen ergießt sich beständig hierher, und auf. vielen' Wegen. Theils komrnen sie als Florida Water", Bay Rum", Jamaica Ginger", theils unter sonstigen Namen. Massenhaft werden inmitten von - Mehlfässern, Zuckerfässern oder irgend welchen anderen geeigneten Frachtstücken, Demijohns" befördert. Und bei alledem blüht noch ein riesiger direkterSchmuggel in Spiritussen! Das SchatzamtsDepartement ist ganz ohnmächtig dagegen. Bildet doch das ganze südöstliche Alaska 'nur "einen gewaltigen Häfen mit'T ä u s e n d e n d i ch t b ewaldeter Inseln, die meistens unbewohnt sind! Fast überall lassen sich große Cargos Spiritussen mit Sicherheit verbergen, um dann Stück für Stück in kleinenBooten weiter gebracht zu werden-..Was verschlägt es, wenn öfters eine solche Ladung beschlagnahmt wird? DaS ist ein Tropfen in's Meer, und das Risico wird einfach auf den Preis geschlagen. Die Menschenlinder, die nach Alaska kommen, sind im Allgemeinen scharfe Trinker, und die Eingeborenen verlangen glühend nach dem, für sie so verhängnißvollen Stoffe. Das eisengepanzerte Prohibitionsgesetz für Alaska war eines der unglückseligsten, welche unser Eongreß je in die Welt gesetzt hat. Einfache Versorgung mit Ozon. Der wohlthätige luftige Stoff, welcher unter dem Namen Ozon" bekaunt ist und besonders in einem Nadelholz - Wald sich uns beim Athmen so angenehm fühlbar macht, ist bekanntlich in Krankenstuben besonders gesucht, da so häufig Kranke lediglich infolge Mangels an Ozon in der Luft, die sie athmen müssen.. an Erschöpfung leiden. Auf verschiedene Weise hat man ihn sich künstlich zu beschaffen gesucht, mit wehr oder weniger Kosten. Eine höchst einfache Weise aber, sich ihn gratis zu beschaffen, ist erst in neuester Zeit aufgekommen und noch nicht allgemein bekannt. Fast Jeder kann den erfrischenden Geruch bemerken, welcher von reinem Linnenzeug ausgeht, besonders wenn dasselbe soeben von der Waschleine weggenommen worden ist. Dieser erfrischende Einfluß wird durch nichts Anderes, als Ozon, verursacht, und man kann denselben noch vergrößern und einen Wohnraum tüchtig mitOzon laden, wenn man noch feuchtes Linnenzeug (Betttücher u. s. w.) welches einem trockenen und scharfen Wind kurzeZeit ausgesetzt war, in das Haus bringt und in der Stube gehörig schüttelt und hin und her wirbelt. Dadurch läßt sich, wie versichert wird, der ganze Eharacter der Luft in dieser Stube rasch ändern, zum Besten von Kranken und Gesunden. . Dieses Verfahren liegt ja, zu Zeiten wenigstens, in Jedermanns Vereich und sollte so oft angewendet werden, wie sich Gelegenheit dazu bietet. Wird dann noch außerdem, durch gewöhnliches frisches Wasser in offenen Behältern, ein großer Theil der unwünfchenswerthen Bestandtheile der Luft aufgesaugt und in dem (natürlich dann für andere Zwecke unbrauchbaren) Wasser festgehalten, so ist auf diese beiden Arten viel für eine gute Zimmerlust in positiver sowie auch noch in negativer Hinsicht gethan. Todtentag im Aztekenland. In unserer mezicanischen Nachbarrepublik besteht von Alters her, wenigstens seit das Christenthum dort eingezogen ist, der merkwürdige Brauch, das Volksfest, welches bei uns Va lentinstag" genannt wird und in eine ganz andere Jahreszeit fällt, gleichzeitig mit dem Allerseelen Tag zu feiern. Auch Heuer ist dieses eigenthümliche Doppelfest wieder sehr lebhast und enthusiastisch gefeiert worden. Da wimmelt es von malerischenGaben aller möglichen Art für Lebende sowie für Todte. Doch müssen auch die Gaben ersterer Art irgend wie an den Tod und an die Freundschaft und Liebe erinnern, welche über den 'Tod hinausgeht. Die Bilder oder Figurchen, welche die Valentines- vertreten, können alles Erdenkliche darstellen; aber diese Figuren sitzen an einem Altar oder einem Grab oder tragen einen
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m yxmoow A. . A . vfi. Das Geheimniß meiner Kraft bcsteht in meiner perfekten VerdauI ' -, r f. . c o cy gcvraua)t: vas Johann Hoff'S flüssige Malzez. traft mit jeder Mahlzeit und sinde, däsz'es zur' Voilflandu;en ' Verdauunq der Speisen' vortrefflich beiträgt. 3. HÜTE5ICH VOfc JÖCHAHMUN UND VERLANGE IMMER DA 1TE FLÜflE yAALZExTRACT ERFVNDCN VON ; JOHANN HOFF
KAIS. . XÖAIIGL. HOFLIEFERANT.
Sarg oder lesen m einem Schicksalsbuch u.- s. w. Die Schaufenster sind mit Puppen, Miniatur - Leichenwagen mit entsprechenden Pferdchen, Skelettfiguren und anderen Sachen und.Sächelnchen gehüllt, welche mehr oder weniger an die Todten erinnern. Wenn Jemand erst, kürzlich einen Todesfall in seiner Familie gehabt hat, dann ist man mit der Auswahl der. Gabe sehr sorgfältig. Tättowirte Truthühner. Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus und 'so hat denn auch schon das Gemetzel unter den Truthühnern begonnen, um die Tafel am Danksagungstage mit .dem obligaten Nationalbraten zu versorgen. Einer besonderen Beliebtheit'in den großen'Städ-' ten des Ostens erfreuen sich die TrutHühner aus Rhode Island und um diese Jahreszeit vflegt der DiminutivStaat mit Blut .und Federnder Dank'-' sagüngsvögel förmlich bedeckt zu sein. In diesem Jahre läßt. die. Qualität der dortigen Turkeys zwar nichts zu wünschen übrig, wohl aber klagen die Farmer, daß die Quantität' hinter anderen Jahren zurückgeblieben ist, weil im Anfang des Sommers viele junge Bögel von einer mysteriösen Krankheit dahingerafft wurden. Die Jankeefarmer bekunden ihren Patriotismus in diesem Jahre durch die Art der Tättowirung, mit der sie die Truthuhner versehen. Das Tättowiren geschieht mittels heißer Nadeln, nachdem die Vögel gerupft sind, und die zarte, weiße Haut der feisten Brust 'zeigt klar und deutlich in rosarother Färbung alle Zeichnungen, die in solcher Weise ausgeführt werden. Die Erfolge im jungsten Kriege haben die ländlichen Tättowirungskünstler ganz besonders inspirirt und Inschriften wie:. Dewey and Victor?. Thanksgiving 1898. sind besonders beliebt: auch Namen wie Sampson, Schley. Hobson u. s. w. Zieren die delicaten Vogel. Ein unternehmender Farmer in Pendleton Hill hat sich ein besonderes Dessin, das die Widmung We iliank tlie Arrny and Navy unter kunstvoll verschlungenen Arabesken sowie amerikanischen Fahnen zeigt, entwerfen lassen und dieses dient als Muster für die Tättowirung der besonders schönen Vögel. 'Der specula tive Kopf erwartet selbstverständlich, daß alle derartig tättowirten Truthühner höhere Preise bringen werden. Seltsame Lchmucksachen. Die vornehmen Engländerinnen bekünden augenblicklich eine große Vorliebe für allerlei zierliche, oft recht bizarr geformte Amuletts in Form von goldenen, reich mit kostbaren Steinen incrustirten Schmucksachen, wie Broschen, Berloques, Manschettenknöpfe etc. Spekulative Juweliere sind daher eifrig damit beschäftigt, möglichst originelle Sächelchen aus ihren Werkstätten hervorgehen zu lassen und überbieten sich, gegenseitig im Erfinden der absonderlichsten kostspieligen Kleinig leiten. Das Neueste auf diesem Gebiet ist ein Schachtelmännchen, ein sogenannter Jack in the Box." Aus dem winzigen goldenen Behälter, der als Broche zu tragen ist und sich genau so öffnen und schließen läßt, wie jenes Spielzeug, das kleine Kinder halb mit Entsetzen und halb mit Entzücken erfüllt, springt bei dem Druck des Fingernagels auf eine kleine Feder ein edelsteinfunkelndes Teufelchen. Die holländische Gliederpuppe hat einzelnen Goldschmieden als Vorbild für ein weniger hübsches als drolliges Amulett gedient, das ebenfalls die Stelle einer Vorstecknadel einnehmen kann. Etwa so lang wie ein Daumenglied werden die ungraziösen kleinen Dinger'in Email ausgeführt und mit Perlen und Steinen verziert. An den Manschetten der zum Etonjacket getragenen Blousen prangen jetzt Kopfgarnituren, die man am bezeichnendsten die landwirthschaftliche Serie nennen könnte, da sie wahrhaft naturgetreu aus Gold, Silber oder Email hergestellte, künstlerisch modellirte Kohl- . und Salatköpfe, Spargelbündel. Tomaten, Aepfel, Birnen und ähnliche Obst- und Gemllsesorten repräsentiren. Als Berloques erblickt man an den Uhrketten, oder, Armbändern der Schönen allerliebste Miniaturenten und anderes Geflügel aus gemmengeschmücktem Gold oder ciselirtem Silber. Unter Verlobten ist es seit Kurzem Sitte, sich wundervoll gearbeitete, kleine Liebesgötter zu schenken und' man, darf, sich gar nicht wundern, wenn an' dem Glücksarmband einer englischen Braut ein zierlicher goldener Amor mit einem
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H&ihnr tinatltbtiii 55l!ttt!enkett bata bitt Das erakte Pendant dazu findet man gewöhnlich an der Uhrkette des Bräutigams., Winzige Drachen mit smaragdschillernden Schuppen und glühenden Rubinenaugen sind gleichfalls sehr cu vogiic und dienen als Broche oder Gürtelschnalle. Am liebsten aber laßt sich die nach einem Za 1 V CmC. V 9 alte, qute Glücksschweinchen zum Eey i r TI .T r 1t--schenk macyen, oag in kdoio, vsmuct oder Email den Kragen wie das Taillenband schließen darf und auch am Armband oder der Ehatelaine hängen kann. Als besonders glückbringend wird augenblicklich auch ein zierliches Kätzchen aus schwarzem Email mit leuchtenden . Topasenaugen betrachtet. Außer all diesen angeführten Talisman - Schmuckgegenständen, die sich der Gunst von mehr oder weniger abergläubischen jungen Damen erfreuen, giebt es noch zahlreiche Geburtstagsgemmen", Glücksmonatsjuwelen". und Namensteine", .die in Gestalt mystisch geformter Klumpen von ungeschliffenem Nephrit, rohem Bernstein,- Koralle etc.- als Anhängsel in Mode gekommen, sind. . . ilopoleons Eehcimpolizei. . C J - . Nach dem Staatsstreich war es die Hauptsorge Napoleons III. und seiner Helfershelfer, Frankreich unter poli-zeiliche-Aufsicht zu stellen. Denn man wußte, daß es geheime Vcrbrüderungen gebe, welche den Königsmord auf lhr Banner geschrieben hatten. Bald Wimmelte es in der Armee,, .in der Presse, in der Bourgeoisie, sowie in den untersten Schichten ' der ' Pariser Bevölkerung von Polizeispionen, eine unsichtbare - Kette, die von den schmutzigsten .Schlupfwinkeln bis in die Salons der Tuilerieen sich zog. Vacchiochi und Hyrvoix, der Eine ein Vetter Napoleons, der Letztere sein Palastchef, waren in den Tulurieen mit der Entgegennahme und Ausführung, der geheimen Anordnungen des Kaisers betraut. Zu den vom Palais besoldeten Spionen zählten auch mehrere hochgestellte 'Damen. Ueberdies war auch das schwarze Eabinet" in den Tuilerieen installirt, und es war nichts Seltenes den Kaiser persönlich daselbst anzutreffen im vertraulichen Beisammensein mit den Alexandri und Numini, zwei zu seinem persönlichen -Schutze engagirten Korsen, die, bis an die Zähne bewaffnet, auf des Kaisers Befehle harrten. In diesem Eabinet wurde die Ermordung Kelchs und die geheime Verhaftung der Verschworenen, welche das Attentat in der Komischen Oper beabsichtigten, beschlössen, dorthin gelangten auch alle sonstigen Berichte über gefährlicheVorgänge und Pläne. Und noch ein dritter Korse, der frllhere Ziegenhüter Griscelli, war dazu auserfehen, die ausführende HandNapoleons in den Maßnahmen gegen seine Widersacher zu sein. Graf Walewski, der französische Gesandte in London, sandte eines Tages eine chiffrirte Depesche an Napoleon, des Inhaltes, daß ein gewisser Kelch, ein aus dem Gefängniß entsprungener, in Mazzinis Solde stehender Verbrecher mit der Absicht umgehe, den Kaiser zu ermorden. Als der Polizeipräfekt Mr. Pietri diese Nachricht erhielt, führte er Griscelli noch am selben Abende nach dem Opernhause in die Kaiserliche Loge und stellte ihn dem Beherrscher der Franzosen vor, welcher den Korsen damit beauftragte, den Verschwörer Kelch ausfindig zu machen und zu be obachten. Er ließ ihm durch Pietri 1000 Francs überreichen und theilte ihm zu seiner Richtschnur mit. daß er am anderen Tage um zwei Uhr sich nach dem Vois de Voulogne begeben werde. Auf der Präfektur erfuhr Griscelli, daß dieser Kelch ein Mann von herku lischer Stärke sei, daß er bei seinem Bruder Rue de Francy in Vaugirard wohne und dort dem Wirthstöchterchen den Hos mache. Am nächsten Tage, als Napoleon III. in Begleitung des Eolonel Fleury und des Hauptmanns Merle über den Eoncordia - Platz ritt, sah Griscelli den Attentater im Galopp der kaiserll chen Kavalkade voranreiten. Griscelli, der ebenfalls beritten war, faßte mit der Linken die Zügel seines Pferdes,, m.jci- snrr. e . oii necyie am rlsse emes Dolchs, und hielt sich so in nächster Nähe des Kaisers. Derart bewacht, entging der Ctnifar Vttämf Vaw M tt 3 fii (1.11. W.9 tfkUlll VlbSIllUl Vfc. A.U2Ul)KUll WC Mordplanes, aber einige Tage später zeigte Napoleon III. dem Griscelli ein durch das schwarze Eabinet" aufgefangenes Schreiben Kelch's an Mazzini, worin er diesem anzeigt, daß der Kaiser innerhalb zweier Tage ermordet sein werde. Trotz der Bitte Pietries, welcher Kelch sofort verhaften lassen wollte, verweigerte der Kaiser seine Einwilligung hierzu, befahlGriscelll zedoch, sur den Spazierritt ein besseres Pferd zu wählen. Richtig fand sich Kelch auch diesmal bei dem Spazierritte ein. Napoleon gab seinem Pferde die Sporen, sein Gefolge galoppirte hinter ihm drein und desgleichen Kelch, dessen Pferd jedoch in der Avenue de l'Etoile aus irgend welchem Grunde nicht mehr von der Stelle wollte. So verging auch dieser Tag, ohne daß Kelch die Ausführung .seines Vorhabens gewagt hätte. In derselben Nacht wollte Pietri dem Griscelli Geheimpolizisten mitgeben, um sich des Attentäters zu bemachtigen, doch dieser weigerte sich, sich eineö solchen Aufgebotes zu bedienen, und meinte: Wenn ichKelch todt über, liefern wollte, bedürfte ich überhaupt keines Anderen." Indessen nahm er doch die Agenten Hubert und Letourmeur mit sich. Präcise um 6 Uhr Morgens, an einem Freitag, trafen sie bei Desmaret ein, wo Kelch an jedem Tage seinen Absinth zu nehmen pflegte, und bestellten ein Frühstück für sechs Personen; um acht Uhr. langte ein gewisser Morelli aus London an, der eigens herbeieilte, um der Ermordung des Kaisers beizu-wohnen.
Et srägte DeSnUret, tvalin Kelch kommen wolle. ' - ' ' '" Um 9 Uhr," erwiderte jener. Und genau um diese Stunde ' trat Kelch ein. Während er sein Glas Absinth trank, befahl Griscelli dem Letourmeur, sich des Morelli zu versichern. Hubert und Griscelli warfen
sich auf Kelch, dem es trotzdem gelanq. lik7 I ' v ..ryvvaa vjv.vtttv. durch em Fknsler zu'sprlngin 'und durch den Hof des Hauses zu eilen, in dessen Mauern sich em Psortchen befand. Wäre eö unverschlossen gewesen, so wäre der Attentäter gerettet, und 'eine 14tägige Beobachtung hätte sich als,vergebllch erwiesen. Aver dasThürchen war verschlossen. Äls Kclch sich verloren sah, wollte er jem Leben so theuer wie möglich verlausen.- El hob seine Pistole; Griscelli that dcsgleichen. Sie waren nur dreißig Schritte bon einander entfernt; die beiden Schüsse gingen gleichzeitig los. Kelch sank, in seinem Blute gebadet nieder. Griscelli's Kugel- durchbohrte ihm Nase. Stirn und das rechte Auge und drang ihm beim linken Ohre heraus. Morelli wollte ebenfalls entschlüpfen, doch ein zweiter SchüßGriscelli's zerschmetterte ihm' das Schultcrblatt' : ' - j Napoleon berief. Griscelli am selben Tage zu sich und. schenkte ihm 10.000 Francs. Herr de Maupas fügte 1000 Francs und Pietri 1500 Francs' hinzu, und die Kaiserin Eugenie sandte sein Töchterchen nach dem Eonvent in Jory und ließ es. dort bis. zu dessen achtzehntem Jahre auf., ihre Kosten ausbilden. Einige Zeit später wurde Griscelli eiligst tn das Privatcabinet Napoleons befohlen. ' Der Monarch zeigte ihm eine aus London, erhaltene Depesche, welche die Nachricht enthielt, daß ein Italiener Namens Sinibaldi in verbrecherischer Absicht' nach Paris kommen und sein Absteigequartier unter dem Namen Peters im Hotel de Mirabeau, Nue de la.Paix, nehmen werde. Der Kaiser gab dem Geheimpolizisten 1000 Francs, und Griscelli machte sich sofort auf den Weg. 'um den Uebelthäter zu überwachen. Er gelangte, vhne 'einen bestimmten Plan gefaßt zu haben, .nach. ,der Nue St. Honoree; als er aber dort an einer Weinfchänke vorbeikam, fuhr ihm ein Gedanke durch den Kopf, den er sofort zur Ausführung brachte. Er ließ sich von dem Wirth zwei kleine Fläschchen mit Wein füllen, wie sie die Weinagenten als Probe bei sich tragen, und begab sich damit direkt nach dem bezeich neten Hotel. Der dortige Portier gab ihm auf seine Frage nach Herrn Pe ters ven escheld, van verteloe eine Etage hoch No. 6 wohne. Griscelli ging hinauf, öffnete die Thur der Stube No. 6 und befand sich, einem Manne von 30 bis 35 Jahren gegen über. Er schrieb und hatte neben sich zur Hand zwei Pistolen und einen Dolch liegen. Griscelli näherte sich ihm, indem er ihm erzählte, daß er der Weinagent des Hauses sei und damit beauftragt, den Ankömmlingen seine Proben zu zeigen, worauf der Angere dete erwiderte: Ich bin Engländer und kaufe Nichts. Lassen Sie mich zu frieden." Und indem er sich dabei vom Platze erhob, wollte er nach einer Waffe greifen. Doch Griscelli kam ihm zuvor und schrie ihm zu, indem er ihm semen Dolch auf die Brust setzte: Sie lügen! Sie sind Sinibaldi. Italiener und nicht Engländer. Ich komme. Sie zu verhaften! Folgen Sie mir zur Ponzelprafektur. Und indem er ihn mit einer Hand am Rockkragen festhielt und mit der anderen ihm einiL?lliet vorhielt, brachte er ihn auf die Straße und von dort mit Hilfe einiger Polizisten nach der Präfektur. In seiner Stube fand man Doku mente, die den Beweis für seine Absicht erbrachten, den Kaiser zu ermor den. Er wurde sofort in das Gefängniß in Mazas gebracht, wo man ihn am nächsten Tage erhängt fand lies: vergiftet", sagt Griscelli in seinenMemoiren. Ein anderes Mal mußte Griscelli in einem Separatzug nach Calais sahren. wo ihn. der dortige Polizeipräfekt benachrichtigte, daß ein verdächtiger Mensch. oessenNamen man mcht kenne, um 9 Uhr aus London eintreffen und mit dem nächsten Zuge nach Paris Weiterreisen wolle, um dort den Kaiser zu ermorden. Griscelli. der as Sianalement des Verdächtigen bez'ß, folgte ihm auf Schritt und Tritt in unauffälliger Weise, reiste mit ihm nach Paris und beobachtete, daß er im Hotel d'Jialie unter dem Namen Morelli abstieg. Als der Fremde in Erfahrung brachte, daß der Kaiser am nächsten Tage nach Aiarritz wolle, fuhr ihm Morelli nach Bordeaux voraus. Der dortige 7Poli-zeipräfekt-Mr. Hausmann benachrichtigte Griscelli, daß er aus London fürchterliche Auskünfte über Morelli erhalten habe. - Es galt also zu handeln. . Am selben Tage, als der Kaiser mit Gefolge nach Bordeaux fuhr, um nach dem. Bayonner. Bahnhof zu gelangen, zogen Schiffersleute einen Mann aus der Gironde, der in der linken Brust noch einen Dolch stecken hatte. - Er habe durch Selbstmord geendet, ' verkündete das Journal der Präfektur. Der kaiserlichen Polizei, die in hh Tuilerieen selbst ihren Sitz hatte, verdankte Frankreich auch eine neue Einrichtung: die Jndicateurs" (Anzeiger, Spitzel), die nur politischen Zwecken zu dienen hatten. Sie waren in allenGesellschaftsklassen zu finden und schrieben ihrem Chef, Mr. Lagrange, unter falschem Namen alles, was sie im intmen Verkehr mit . Bekannten und Verwandten erfuhren. Dieser GeHeimpolizei gehörten auch viele durch !.;. t?JLXtU w :t iyic iyunycu unu lyreil k2)ciz hervorragende Damen an. Von einer solchen Angeberin Mme. X. wurde auch c ii r!.:r otr: m , . imiicmujc vn"ct Plerri verrathen. ; . .... . Es wat im Jahre 1852. aI5 Vierrt' dem Geheimbunde Jung .. Italien" r " v j m anaeooreno. naaj maxi zam. un Bit
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im mit dem Staatsstreich unzufriedenen Officiere der französischen Armee zur Erhebung anzuspornen. Unglücllicherweise machte der junge Sous-Lieu-tenant auf einem Valle die Bekanntschaft der Madame einer Favoritin des Kaisers. Als sie den hübschen Officier erblickte, entfaltete sie ihm geg?nüber allen Zauber ihres Wesens, um ihn in ihre Netze zu bekommen. : Im Kampfe zwischen ihrer Liebe und ihrer Pflicht vertraute sich Madame X. einer Freundin an. der Prinzessin N-, welche ebenfalls ein Vcrgnügen an der Angeberei fand und derPolizei mancherlei Dienste geleistet hatte. Diese rieth Madame X., die beiden Verschwörer gehörig auszuholen und dann der Polizei zu überliefern. Gleichzeitig benachrichtigte die Prinzessin, eine Anhänger! Mazzinis, den Lieutenant Pierri, daß er verrathen sei. Und was war die Folge dieser zwiefachen Verrätherei? Der Ch?f der Sicherheitspolizei, Mr. Claude, wurde eines Tages nach einem verrufenen Viertel gerufen, wo man in der Näh: eines Restaurants eine völlig nackte, vollständig ihres Haarschmuckes beraubte Frau bewußtlos aufgefunden hatte. Es war Madame 26., die von ihrem Liebhaber Pierri nach dem Nestaurant gelockt und dort betäubt wurde. Nachdem er in diesem Zustande obigen Racheakt an ihr vollführte, brachte er sie nach einem Wagen und legte sie in einer einsamen Nebengasse splitternackt hin. Durch einen aufgefundenen Uniformknopf gelangte die Polizei auf die Spur des Verbrechers. Am meisten überrascht durch diese Entdeckung des Thäters war Mme die der polizeilichen Mittheilung erst gar keinen Glauben beimessen wollte. Als sie aber erfuhr, daß sie durch die Prinzessin, welche selber ein Auge auf Pierri geworfen hatte, verrathen war, schwur sie sich, fürchterliche Rache zu nehmen, und sie hielt ihr Wort. Sie verbot der Polizei, sich weiter um diese Privatangelegenheit" zu kümmern, lud Pierri zu sich, der, um keinen Argwohn zu erregen, sich richtig bei ihr einfand und dort mit dem Marschall St. Arnaud und Claude zur Tafel gezogen ward. Plötzlich zog Mme. . eine Reitpeitsche hervor und hiebPierri damit das Gesicht in Fetzen. Dann nahm ihn en Polizeiagent inEmpfang und brachte ihn nach dem Gefängniß in Cherche-Midi. Als er. zur Deportation verurtheilt seine Reise antreten sollte, bat ihn Mme. 36. um Ver zeihung und äußerte den Wunsch, vor keiner Abfahrt nachLambessa noch emmal mit ihm diniren zu dürfen; sie v l Y ; tt? k,. ? rt woue oann au ioren -Llnsiug ausvleten. eine Begnadigung, zu erwirken. .Pierri, der an die Reue seiner ehema.ligen Geliebten glaubtv. empfing sie im Gefängniß; sie speisten und tranken zusammen. Am anderen Morgen fand man dcn'Officier vergiftet in seiner Zelle liegen: " -Man verbreitete die Nachricht,- daß er sich selber aus Verzweiflung das Leben genommen habe.
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