Indiana Tribüne, Volume 22, Number 63, Indianapolis, Marion County, 21 November 1898 — Page 2

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Erschein Taglich und EoMisz Die tZzttche.Tribäne- kostet durch kenXtIat J acn-A per Soch, die ontg.Z:ribuegcxtl pnrZoche. Leide iuskcmUTeÄtS,Uz U Cent per X. Ver Poft KerhalS ub Mgefcht Im oraSbkHlng f n ane VW, 10 Lüd Nlabsrns CireL. Indianapolis, 3nd., 21. November '98. LlKSliefcrungsgeseti-Wlrrwar. Nicht von Verbrecher - Auslieferungen zwischen unserem Lande und Canada oder sonstigen auswärtigen Ländein soll hier die Rede sein, sondern von den verworrenen Beziehungen, Welche in dieser Hinsicht zwischen den einzelnen Staaten und Territorien unserer Union selbst bestehen und gar oft den Verbrechern oder Verbrecherin--nen zugute kommen, auf Kosten der Justizpslege. Der jüngste Auslieferung - Fall, welcher eine nationale Berühmtheit erlangte, war derjenige der Mrs. Botkin, welche angeklagt wurde, von Stockton, Cal., aus eine Schachtel vergiftctes Zuckerwerk nach Dover, Del., gesandt und dadurch den Tod zweier Frauen verursacht zu haben. Aber ichon in einer ganzen Reihe, mehr oder weniger hervorragender Criminalfälle lagen die Verhältnisse ähnlich. Ueberall in den Ver. Staaten kann Mord straflos ausgehen (so gut man auch die Person des Thäters kennen mag) wenn der Mörder, zur Zeit da er das verhängnißvolleVerbrechen begeht, sich in einem andern Staat oder Territorium befindet, als sein Opfer zur Zeit da die Verbrechensthat den Tod desselben herbeiführt. Wer daran gezweifelt hat, kann allein in den letzten zehn Jahren Belege genug dafür sinden. In manchen der betreffenden Fällen wurden die Thäter regelrecht processirt, und ihre Schuld wurde festgestellt; trotzdem wurden sie freigelassen, weil die lzZerichtshöfe keine Jurisdiclion über sie hatten! Wiederum in anderen Zxällen deuteten die Umstände stark auf die Schuld gewisser Personen, es war jedoch unmöglich, diese auch nur zum Proceß zu bringen. In dem erwähnten Sensationsfall der Frau Botkin stand der Verfolgung ein zwiefaches Hinderniß im Weg, nämlich: Die muthmaßlicheVerbrecherin kann nicht in Kalifornien für Mord processirt werden, weil dieThat. im Sinne des dortigen Staatsgesetzes, in Delaware begangen wurde". Soll sie überhaupt abgeurtheilt werden, so muß dies in dem Staate geschehen, in welchem das Verbrechen zur Vollendung gelangte oder seinen Wirkungspunkt erreichte. Andererseits aber kann sie auch nicht nach dem Staat Delaware gebracht werden: denn das Gesetz gestattet . nur die Auslieferung einer Person an denjenigen Staat, aus welchem sie geflohen" ist. Da jedoch Frau Botkin niemals in Delaware gewesen ist, so kann sie nach der Meinung der Gerichte keinesfalls als Justizflüchtling gelten. Und obwohl sie angeklagt ist. einen doppelten Mord in Delaware . verübt zu haben, dürfen die Gerichte nicht entscheiden, daß sie in irgend einem juristischen Sinne dort gewesen sei, euch nicht als ihre That dort zur Reife tarn! Hier steht die Bundesverfassung selbst im Weg. Seit länger als hundert Jahren schon spenden Geschichtsschreibe? und politische Schriftsteller dieser Verfassung das außerordentliche Lob, daß sie sich den stets wechselnden Bedürfnissen und den sich vielfach verändernden Verhältnissen unseres großen Landes stets auf das Wundervollste angepaßt habe, daher eine schier übermenschliche Weisheit und Voraussicht ihrer Entwerfer zeigen, aber bei näherer kühler Betrachtung will dieses überschwengliche Lob denn doch in mancherlei Hinsicht nicht recht stimmen! Und ein auffälliges Beispiel hierfür bildet auch das vorliegende. Denn nach der Meinung gewiegter Anwälte bildet die Bundesverfassung unter den besagten Umständen, welche leicht genug eintreten können, stets eine unübersteigliche Schranke zwischen der muthmaßlichen Schuld und der Sühne oder auch nur Rechenschaft. Ja noch mehr! Diese selben RechtsPriester erklären, daß erst ein bcsonderer Zusatz zur Bundesverfassung angenommen werden müsse, ohne irgend eine Staatslegislatur, oder sogar der C o n g r e ß selber, ein giltiges Gesetz behufs Abhilfe für diese bedenklichen Lücken in den Mitteln der Nation zum Schutz des Lebens und Eigenthums ihrer Bürger erlassen könne. (Denn das Besagte gilt auch von andern Crimmalverbrechen. als gerade von Mord.) Es kann daher vorkommen, daß Je mand in einen andern Staat Gift. Höllenmaschinen oder irgend ein anderes Todesmittel zu Mordzweckn schickt r v: i. v ti . dp jogar, uiicti an ver grenze eines Staates stehend, kaltblütig eine Person todtschieß!, die sich auf der anderen Seite derselben Grenze befindet J - V - (wie es z. . vor meyreren Jahren an der Grenze von Nord-Carolina und Tennessee geschah) ohne rechtmäßig dafür belangt werden zu können, wie klar auch der Beweis seiner Schuld sei. Unzweifelhaft liegt hier ein dringendes Bedürfniß nach einer gesetzaeoerlschen deform vor. ls gibt An wälte, welche glauben, die einzelnen Staaten könnten auf eigene Hand AbHilfe schaffen, oder der Congreß könne in einschlägigen Bestimmungen de Bundesverfassung (die noch niemals eine Ällsleauna seitens des Oberbun desgerichts erfahren haben) eine zweckdienliche Auslegung durch ein besonderes Gesetz geben. Die Mehrheit unserer Criminal-Anwalte glaubt dies jedoch nicht, sondern halt erst eine Abänderung der Bundesverfassung selbst für nothwendig. Besonder? traurig wäre es, wenn auch dieser Mangel at legentlich das Lynch-Unwesr.? fördern lolltt.

Diabetes

Unter allen Mitteln gegen Zuckerkrank, heit ist Karls dad das beste und bat sich in den weiften Zöllen bewährt. Dr. 3. Stegen, Professor der Medizin an der U?iener Universität, saat in seinem de rühmten Werke über Viames Melliws: Von allen Mitteln gegen dieses Leiden, die in meiner langjährigen Praxis gebrauet und nach den vielen Experimenten, die ich sowohl roie LapazitSten als Anger, Fleckles, laroazek und Ändere aemacht, verdient karlsbader Wasser an erster Stelle genannt zu werden. AUe citirten Autoritäten stimmen mit mir darin überein, daß Karlsbader Ivasser sick'bei Diabetes auf das Veste bewährt. Ich habe im kaufe vieler Jahre eine große Zlnzalzl mit diesem Leiden behafteter per sollen behandelt und mit Interesse seine Wirkungen in Bezug auf Reduzirnng des Zuckergehaltes beobachtet. Die Erfahrung lehrte mich, daß in allen Zöllen ohne Ans. nähme eine Besser bemerkbar war, die sich auch nach dem Gebrauch des Wassers und selbst dann zeigte, wenn keine strenge Diät lnneqehalten wurde." Man Hute sich vor Nachahmungen. Das echte Karlsbader U?asser trägt den Namenszug von (Eisner Mendel fon Co., alleinige Agenten, New lZork", auf der alsetikette. Pamphlete werden frei zugesandt. Das Federnfressen der Hühner, Wenn es auch zum Glücke der Geflügelzüchter nicht sehr oft, so kommt es doch hier und da bei den Hühnern, zuweilen auch bei den Gänsen, vor, daß sie sich gegenseitig die Federn auszupfen. Ist diese Manie einmal in dem Stall eingerissen und wird von einer Henne ausgeführt, dann findet kaum etwas anderes so schnell seine Nachahmer unter den Insassen wie diese Untugend. An den Hennen sind die Federn des Kopfes und Hintertheils, an den Hähnen die des Halses am meisten diesen Angriffen ausgesetzt. Es ist jedenfalls ein widerlicher Anblick, diese lebendig gerupften Hühner zu sehen, und eben so häßlich ist es. sie zu beobachten, wenn sie sich gegenseitig die Federn ausreißen. Merkwürdig bleibt, daß sich die Hähne nie dieses Vergehens schuldig machen, aber still halten, wenn ihnen die Federn ausgezogen werden. Die Huyner lernen dieses Laster in ihrer Jugend, wenn sie in ihren Bewegungen beschrankt sind. Wo sie einen freien Auslauf oder einen großen TummelPlatz haben mit loser Erde, in der sie nach Jnsecten scharren . können, da wird diese Ungezogenheit niemals beobachtet; am meisten zeigt sie sich bei solchen, die in Höfen eingeschlossen sind, wo ihnen jegliche Bewegung man gelt; außerdem mehr im Winter und im zeitigen Frühjahr, als im Sommer und Herbst. Allerdings ist diese Unsitte den Thieren selbst anscheinend nicht schädlich, da sie dabei ganz gut gedeihen, aber unbequem ist die Sache immerhin und werth, daß man sich nach Mitteln zur Abhilfe umsieht. Ersahrungsgemaß beginnt diese Untugend unter demGeslugelvolk sich Hauptsachlich emzumsten im Alter zwischen zwei bis vier Monaten. Denn um diese Zeit strotzen die jungen Federn von Blut und Saft und bieten den gefräßigen Hühnchen einen gar verlockenden Leckerbissen. Und wenn eines der Hühnchen angefangen, da lernen es bald alle anderen, und sie sind dann emsig hintereinander her, sich die Federn auszuraufen. Um nun dieses Uebel hintanzuhalten, muß man sich an die Fingerzeige der Natur halten und der Wanderlust der Thiere freien Spielraum gewähren und sie beschäftigen; denn Mangel an sonstiger Thätigkeit führt zum Federnfressen, namentlich ist dies der Fall, wenn die Küchlein halb , flügge sind, oder wenn die Henne beim Brllten ist. Ein gutes Mtttel ist es, den kleinen HUhnerhof zwei bis drei Zoll mit Spreu oder loser Erde zu bedecken, um unter diese Lage von Sand und Spreu Körner zu streuen. Denselben Dienst leistet ein im GeflügelHof aufgehängtes KoMatt oder eine Salatpflanze. Die , Thiereverden dann immer versuchen, hinaufzuspringen. um sich den Leckubissen zu verschafen. Wenn Hühner im engen Raum gehalten werden müssen, sollte überhaupt jedes Mittel versucht werden, ihnen Bewegung und Thätigkeit zu verschaffen. Und die Nahrung muß dabei immer reichlich sein, namentlich an Grünfutter darf es nicht fehlen, wie Kohl-. Salat- und Gemüseabfälle. Auch Fleischabfälle, Knochen, Kalkschütt u. s. w. sollen sie erhalten, und es darf ihnen nie an frischem Wasser fehlen. Vor allen Dingen ist aber immer der Grund dieses Uebels ausfindig zu machen. Derselbe kann auch darin bestehen, daß die Sitzstangen, auf denen die Hühner im Stall nächiigen, nicht genügend Raum zum Aufbäumen geben, resp, daß dieselben in ungleicher Höhe sich befinden. Erfahrungsgemäß suchen sich die Hühner, wie überhaupt alle Vögel für die Nacht die höchstangebrachten Sitzstangen aus und wenn solche, nicht in genügender Weise vorhanden sind, gibt es jeden Abend Zank und Beißerei, daß oft die Federn davonfliegen. Es ist daher auch darauf zu achten, daß sämmtliche Sitzgelegenheiten in gleicher Höhe angebracht sind. Mitunter kommt es auch vor, daß sich die Hühner die Federn selbst ausziehen. Dies kann auf verschiedene Ursachen zurückzuführen sein: entweder ist dies eine, anfänglich von einem einzigen Huhn zufällig angenommene Untugend, die sich nach und nach auf die andern Thiere ausgedehnt hat, oder rührt davon her, daß den Hühnern zu wenig kalkhaltige, oder nicht genügend Fleischnahrung geboten wird, so daß sie sich durch das Ausschlürfen der bluthaltiaen Federkiele hierfür Ersatz zu verschaffen suchen. Hier ist entsprechend kalk- resp, fleischhaltige Kost und event. Jsoliren vom übrigen Geflügel am Platze, damit der Weiterverbreitung vorgebeugt wird. Schließlich" kann das. Federzupfen durch Parasiten veranlaßt werdend Namentlicb wenn hiefSiifrn rnit Lau. ifcl Itfqflei slnd durchwühlen jte be

ftanölg das (esiedec intt fcent Mynclbel und kommen so ganz von selbst auf das Federnausrupfen. Peinlichste Reinlichkeit des Geflügelstalles . und alles dessen, was damit zusammenhängt, ist daher erste Pflicht jeglichen Geflügelzüchters. Zuweilen sind die Thiere auch mit einem Ausschlag behaftet; der hierdurch fortwährend erzeugte Juckreiz, veranlaßt ebenfalls das Veknappern und schließlich Ausziehen der Federn. In diesem Falle empfehlen wir, die federlosen Stellen mit einem Gemisch von gleichen Theilen Perubalsam und ungesalzenem Schweinefett zu betupfen, oder noch besser, einzureiben. Auch das Vestreichen der kahlen Stellen mit 1 Theil Kreosot auf 10 Theile Spiritus ist empfehlenswerth. Etwaige Parasiten werden durch diese Mittel vernichtet, Ausschlag wird geheilt und die neuen Federn wachsen in Bälde wieder nach. Gelingt es nicht, auf die eine oder andere Weise der Untugend Herr zu werden, so ist Schlachten der Thiere das einzigste und sicherste Mittel, um einer Weiterverbreitung vorzubeugen. Falb'S Wetterprognosen. Bekanntlich werden von der Wissenschaft die Falb'schen Wetterprophezeiungen als der zuverlässigen Grundlage entbehrend und auch meist unzutreffend verworfen. Um auch dem Laien ein begründetes Urtheil in dieser Beziehung zu verschaffen, ist es angebracht, die Falb'schen Prognosen, nach den Beobachtungen eines rheinischen Fachmannes, unmittelbar mit der Wirklichkeit zu vergleichen. Für den September lautete die Falb'sche Prognose: 1. bis 4. September. Auffallend für die Jahreszeit sind die zahlreichen Gewitter dieser Tage. Die Temperatur, welche anfangs normal ist, geht infolge derselben zurück. Die Niederschläge sind jedock vorläufig noch nicht sehr bedeutend Wirkliches Wetter: Ziemlich warm, von Anfang des Monats ab zunehmend wärmer, trocken und ruhig. 5. bis 9. September. Falb's Prognose: Die Regen nehmen zu und erreichen namentlich um den 7. und 8. eine erhebliche Stärke und Ausdehnung. Die Temperatur hält sich fast allgemein ziemlich unter dem Mittel." Wirkliches Wetter: Warm und trocken, meist heiter, vielfach wolkenlos. 10. bis 20. September. Falb'S Prognose: Die Regen hören auf. Es wird sehr trocken. Die Temperatur geht noch mehr zurück. Wetter andauernd kühl." Wirkliches Wetter: Warm, aber etwas Abnahme der Wärme, am 12. und 17. Gewitter, vom 14. bis 18. vielfach wolkenlos, nicht kühl. 21. bis 30. September. Falb's Prognose: Auffallender Umschwung im Wetter. Die Temperatur steigt allmälig über das Mittel. Die Niederschläge nehmen zum Theil als Landregen, zum Theil in Begleitung von Gewittern nicht unerheblich zu und breiten sich aus. Besonders auffällig für diese Jahreszeit ist die Häufigkeit der Gewitter. Sie sind am zahlreichsten um den 27., zu welcher Zeit auch das Maximum der Niederschläge eintritt.- Wirkliches Wetter: Die Temperatur sinkt zunehmend bis zum Ende des Monats. Der Himmel ist meist bewölkt, am 27. und 23. trat Regen ein. Wie man sieht,

kann von emer Uebereinstimmung der Falb'schen Prognosen mit dem wirklich eingetretenen Wetter kerne Rede sem. Genau dasselbe folgt aus einer in Berlin angestellten Prüfung. Die zahlreichen Gewitter, welche Falb für den 1. bis 4. September in Aussicht stellte, sind in ganz Mitteleuropa nicht eingetreten, auch die Temperatur sank nicht, sondern stieg. Die Regen um den 7. und 8., welche Falb voraussagte, fehlten auch in Nord- und Ostdeutschland, und ebenso trat das Gegentheil der von ihm vermutheten unternormalen Temperatur ein, nämlich hohe, fast sommerliche Wärme. Bezüglich der Gewitter, an denen nach Falb der September sehr reich sein sollte, ist zu bemerken, daß dieser Monat im gegen wärtigen Jahre ausnahmsweise arm an Gewittern blieb. Die Falb'schen Prognosen für den verflossenen October treffen ebenso wenig zu, und statt der steigenden Temperatur, die er für den Anfang des Novembers verkündigte, ist Kälte eingetreten. Man kann nur wiederholen, daß es nach dem Heutigen Zustande der Wissenschaft noch unmöglich ist, das Wetter auf drei oder vier Tage, geschweige denn auf Monate vorauszusagen. Wtt& und alttS Trepaniren. Man spricht heutzutage so viel von kühnen Operationen in der modernen Heilkunde; daneben ist es jedoch eine bemerkenswerthe Thatsache, daß eine der allerkühnsten dieser Operationen, nämlich das sogenannte Trepaniren des Schädels, d. h. die Aussägung oder Ausbohrung von Stücken des Schädels und Freilegung der GehirnMasse, schon uralten Datums ist, ja offenbar noch weit in die vorgeschichtlichen Zeiten zurückreicht und noch heute bei vielenNaturwohnern mit mehr oder weniger Erfolg betrieben wird. Gerade der amerikanische Continent bietet eine besondere Fülle interessanten Materials über diesen Gegenstand, der in jüngster Zeit u. A. durch die Vollziehung dieser Operation an einem hervorragenden Rechtspriester der Gartenstadt wieder mehr von sich reden machte. Ueberhaupt wird auch in moderner Zeit diese Operation in Amerika ziemlich häufig vorgenommen; ja sie scheint im Gegensatz zu europäischen Ländern bei uns an Beliettheit zuzunehmen, , seitdem die Anwendung schmerzbetäubender Mittel immer mehr Eingang gefunden, und damit sich die Aussicht aus einen tödtlichen Verlauf der Operation entsprechend vermindert hat. Die neuzeitliche Chirurgie kennt zwei Hauptklassen des Trepanirens : die sog. traumatische, die wegen irgend einer Verletzung: des SchädelKnochenbaues erfolgt, und die pathologische, welche vorgenommen wird, um den.Dermutbeten Sitz von Nerven-

oder' ÖcijkfMfljeWrt . zu tXtitätii und womöglich die Ursache (z. V. txni angesammelte gröbere Blutmasse) zu beseitigen. Doch kann auch Beides in Verbindung mit einander vorkommen, wie im Falle des erwähnten Rechtsanwaltes. In alten Zeiten jedoch, und noch heute bei uncivilisirten Völkern,

finden wir noch größere Vlelseltlgkelt darin! Denn die betreffenden Naturvölker hatten und haben das Trepaniren auch vielfach zu Zwecken angebracht, welche mit abergläubischen Volksvorstellungen in enger Verbindung stehen. Zunächst wurden, wie man auf das Bestimmteste festgestellt hat, in uralten Zeiten und noch lange darnach aus den Schadein hilfloser Kriegsgefangener Stückchen herausgenommen, um als Amuletten getragen zu werden ; man schrieb solchen Schädelstücken eine bedeutende Zauberkraft zu. Das bei uns so bekannt gewordene Scalpiren" ist weiter nichts, als der letzte Rest dieses Brauches; denn späterhin beschränkten sich die betreffenden Völker oder Stämme meistens auf das Abziehen der Kopfhaut eines lebenden oder todten Feindes, und der Sinn des Brauches verdunkelte sich allmälig, fodaß heute Viele irrtümlicherweise glauben, es habe sich dabei lediglich um Kriegs-Trophäen zum Schmucke des Siegers oder seines Wigwams gehan-1 delt. Aber Viele ließen sich auch von ihren Stammesgenossen, bei gesundem Korper, freiwillig trepaniren, well dies gewisse Wunderkraft verleihen sollte und jedenfalls ihnen einen höheren Rang bei den Stammesgenossen verlieh. Daneben war, wie gesagt, das Trepaniren zu Heilzwecken gebräuch-, lich. Nirgends scheinen so viele SchädelTrepanirungen vorgekommen zu sein, wie bei den alten Peruanern. Am verdientesten hat sich durch Forschungen auf diesem Gebiet, und Sammeln von Belegstücken, sowohl bezüglich der Peruaner wie bezüglich anderer Völker Süd- und Nord-Amerikas, Dr. Manuel Muniz gemacht, früherer Gene-ral-Stabsarzt der peruanischen Armee. Seine Sammlung, die beste ihrer Art, legte er den Anthropologen vor, die während der Columbischen Weltausstellung zusammentraten, und zur Zeit befindet sich dieselben gr'oßtentheils im Besitz des amerikanischen Bureaus der Ethnologie. Dr. Muniz selbst, sowie W. I. McGee haben weiterhin werthvolle Abhandlungen über diese Funde geschrieben. Es kann constatirt werden," sagt Dr. McGee unter Anderm, daß unter gewissen vorgeschichtlichen Völkern das Trepaniren bekannter war, als in der modernen Civilisation, und etwas Gewöhnlicheres war, als in irgend einem modernen Militär- oder sonstigen Hospital! Namentlich weisen die peruanischen Friedhöfe oder Einzelgräber einen ganz überraschend hohen Procentsatz von trepanirtenSchädeln auf." Man hat Beweise dafür gefunden, daß das Trepaniren mindestens schon in der Steinzeit vorgekommen ist; damals wurde die Operation nur mit steinernem Messer und dementsprechend plump ausgeführt. Späterhin aber haben es die Urvölker theilweise zu bedeutender Geschicklichkeit hierin gebracht, auch was den Ersatz weggenommener Knochenstllcke durch künstliche Plättchen anbelangt. Dr. Muniz u. A. versichern, daß sie so ziemlich in jedem vorgefundenen Fall feststellen könnten, ob diese Operation einen so-. fortigen, resp, baldigen Tod im Gefolge hatte, oder nicht; die Vollendung oder NichtVollendung der Operation, die hellere oder dunklere Färbung der Knochen und andere Umstände sollen dafür genügende Anhaltspunkte liefern. Darnach haben immerhin sehr viele Trepanirte, wenn auch nicht viele der vorher verletzt Gewesenen die Operation lange überleöt. manche sogar in zwei- oder dreimaliger Wiederholung! mim 5!eik Sabersack's Schreidcbrief. N.84 Geöhrter Mister Edithor! Seit die Speiderwebb Stohrie do war die Selma inteierlie getschehnscht. Sie Hot das Ruhm fort Rent Bißnes uff eemcl gestappt un, was wer'n Se denke, se is ange un Hot sich noch e Meedche geheiert, for sie bei das Hauskiepe zu esißte. Lücke hier, Hot se zu den Christ gesproche, seit der Meit mich mit. die Nos uff die Speiderwebbs gestoße Hot, wo's in sei Bettrühm gehabt Hot, do hen ich eingesehn, daß ich besser mehr zu das Haus un iwwerhaupt zu meine Sach tende, bikahs einige Hauskieper duht nit gleiche, wann se alliwwer Speiderftebbs un anneres Ungeziefer Hot. un wann se die Löcher vorgeschmisse kriegt, wo ihre Kids in die Stackins UN ihr Hosbend in sei Henkerschiffs hawwe duht. Ich hen mich for den Riesen jetzt e Heierd Meedche kriegt, wo zu die Kitschenarweit tende duht, Disches wascht, Vetter macht un schkrobbe duht. Den Weg hen ich mehr Zeit mich mit die annere Sache zu befasse un krieg aach als emol e wenig spehr Zeit, for en Kahl zu mache, odder for mich mit die Nehberlehdie e Minnit an die Fenz zu stelle un e wenig zu tahke. Ich ekspeckte awwer von dich, daß du mich aus die Kitschen stehn duhst, bikahs do Host du kei Bißnes mehr drin, was in die Kitschen zu duhn is, do duht das Heierd Meedche derzu tende." Ich hen gut genug gewißt, daß die Selma nit effrehd war. .der Christ deht am End

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edbes schasse, o, jlo, sekl lö nte' ntt den Christ sei Häbbit gewese; sie.U nor effrehd gewese er deht am End t Mäsch an das Meedche mache. Von Wege mich, do is off Kohrs keine Dehnscher gewese, die Selma Hot gut genug gewißt, daß ich nit for Lehdies kehre.

Der Christ Hot do gesesse un Hot so e unschuldiges Fehs dohin gemacht, als wann er gar nit anketsche deht. Well, ich kann Jhne sage, ich sin froh gewese, daß kei Sein mehr an das Haus gebangt Hot UN daß ich in mei Ruhm stehn konnt, mitaus daß mich Jemand distorbt hätt. Wisse Se, wann mer so wie ich, de ganze Dag nicks zu duhn Hot UN nit weiß, wie mer die Zeit kille soll, dann is mer froh, wann mer Owends sei Ruh Hot. Der Christ Hot sich gefreit wie alles. Wisse Se, er Hot nämlich alle Morgen zuerscht aus das Bett gemußt UN Hot das Feier starte müsse n Hot das Vreckfest sickse gemüßt, befohr daß sei Altie dran gedenkt Hot, sich aus die Klapp zu mache. Jetzt Hot off Kohrs das heiert Meedche zu den Schapp tende gemüßt. In seiner Unschuld, is der Christ de erschte Morgen, mitaus daß es die Selma genohtist Hot, doch uffgestanne un is daunstehrs in die Kitschen gange. Er Hot den Heierd Meedche alles gezeigt un Hot se, wie mer uff deitsch sagt, eingebroche. Er Hot gedenkt, die Selma wär e wenig zu norwes un deht gleich eckseited werde, wann so e armes Mehdche nit gleich anketsche duht. Er selbst hätt do drin mehr Pehschens un namentlich hätt er e arig gutes Herz for die Göhrls. Wie die Selma sellen Morgen ufgeweckt is un Hot de alte Mann gemißt, do war se in leß denn no teim aus den Bett. Wie e Weildfeier is se daunstehrs un wie se in die Kitschen komme is, do Hot dasMehdche, Katie Hot se geheiße, uff die Steppleiter gestanne un Hot die Windersch gewasche, un der Christ mit sein gute Herz Hot die Steppleiter festgehalte, for daß se nit umgefalle is. Well, die Selma is purtinier perreleist, wie se selles Pickscher gesehn Hot. Der Christ Hot grad e Schmeil an sei Fehs gehabt, awwer wie die Selma in die Kitschen komme is, do is er so verschrocke, daß er die Leiter gehn Hot losse un was wer'n Se denke, die Steppleiter is umgefalle un die Katie is mit e große Fors uff de Christ gefalle. Der Christ Hot sei Bällenz verlöre un is mit die Katie gege die Selma gebumpt un die nächste Seckend hen se alle drei an die Flohr gelege! Es Hot so en schreckliche Foß gemacht, daß ich in mei Ruhm gedenkt hen. das Ruhf wer eingestürzt. In e Seckend hen ich in die Kitschen gestanne un hen die Bescheeruna mit angeguckt. An de Flohr Hot die Selma gelege, an Tapp von die Selma Hot der Christ gelege, an Tapp von den Christ die Katie un ganz owwe die Steppleiter. Ich hen den Christ an sei Lehk gepullt un den Weg war er reitewea aus den Micksobb. So schnell wie der Blitz Ware mir aut seit die Kitschen un hen die Dohr zuge macht. Befohr daß die Selma Zeit kriegt Hot. uff ihr Fuß zu komme. wäre mir schon an die Stritt un mit aus Breckfest sin mer in die Offis gange. Ich hen schuhr gedenkt, die Selma hätt alles vergesse, bis mir heim dehte komme, awwer der Christ Hot de ganze Daq uniesig gesiehlt. Er sagt, bei Galle. Hot er gesagt, ich sin schuhr. die Selma duht heit Nacht en ferchterliche Numpus rehse un ich bin doch so mnescent wie e Behrne, roai noch nit Ohtmielkräckers spelle kann. Was kann ich helfe, daß ich so e gutes Herz hen? Ich hen Simpettie for das kleinste Stickelcke Vieb. das is mer Nehtscher. Ich hen getreit, den Christ e wenig zu enkorritfche, awwer dieselwe Zeit hen ich die Selma ihr Temper zu gut gekennt, als daß ich hätt denke könne, sie deht den Kehs iesig nemme. Mir sin dann am Owend mit schwerem Herze heim gange. Es war so kweiet in den Haus, daß der Christ schon gedenkt Hot, die Selma wär am End fortgelaafe. Sei Freid Hot awwer nit lange gedauert, bikahs die Katie, wo ich jetzt zum erschte mol gesehn hen UN wo bei de Weg e arig gutguckiges Mehdche war, is in die Hahl komme un Hot gesagt, die Missus Baldrian wollt den Mister Valdrian reiteweg sehn. Do is mich e Eidie in mei Brehn komme. Ich hen zu den Christ gesagt, er sollt alles leigele un wann die Selma nit den Weg sattisfeit wär, dann sollt er ganz insollet äckte un gar kei Enser mehr gewwe. Er sollt weiter nicks duhn, als for mich rufe. Der Christ Hot mich geprammist, daß er alles duhn wollt, was ich ihm gesagt hen. Er Hot noch en schreckliche Seifzer gelosse un dann is er inseit. Dann hen ich mich die Katie qetäckelt un hen se gefragt, ob die Missus Baldrian ebbes zu se gesagt hätt. Die Katie sagt no, sie hätt nit. awwer se hätt sie de ganze Dag so orfel fonnie getriet un sie deht denke, sie besser deht Widder gehn un sich en annere Schapp suche. Sie solle Jhne Jhrn Dienst hier behalte, awwer den Mister Baldrian müsse mir aus sein Schlammassel helfe," hen ich gesagt. Ich hen sie dann mein Plan gesagt un sie Hot gesagt, sell wär ahlrecht un sie wär ewwer so motsch obleitscht zu mich. Grad wie ich mit die Katie dorch war. do hörn ich, wie die Selma for mich hallert. Ich sin zu se in das Sittenrühm gange. Do Hot der Christ in e Korner gesosse un Hot e Fehs gemacht, als wenn er die Palz vergift hätt un wollt aach noch in's Bayernland komme. Meik,- Hot die Selma gesagt, ich will, daß du mich die Wahrheit sage duhst, bikahs mei eheliches Glick hängt davon ab.- Lettergo", hen ich gesagt, was kann ich for dich duhn?" Do Hot se gestart: Bischt du heit Morgen in die Kitschen komme, wie ich mit die Katie un den Christ drin war? Nosser, hen ich gesagt, ich war'n in die Kitschen mit die Katie, wie du ereinkomme bischt.- Do Hot die Selma awwer die Aage uffgerisse! Der Christ Hot doch die Katie die Steppleiter gehakte?- Hot se weiter gefrogt. Nosser hen ich gesagt, ich hen die Stevvlejter Malte, der Christ

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Dyspepsie und schlechtem Magen? Wle sind vlel ,u nachläsflg in Vchanlung dlestk Leiden und tun nir dagegen etwa thun Ist , genhn Ii ,u spät. Weßhald gebraucht man nicht ein ekufaches und sicheres Heilmittel

Dr. August Kocnig's Haralcrger Tropfen, welche da ganze Eyft,n, ändern und toolii thuend aus den Magen einwirken. ....

An Alabama dniggist reports the case whcnbuying

IRtfllPÄMS TÄÜUL

For a neighbor, who lived out by him in the country, to!d his own story, as follows : ' Eyer since I was in the army, where I contracted indigestiun and dyspepsia frora eating hard tack and sow belly, I have suffered much from those and kindred ailments. A son of mine told me, while home on a visit over a year ago, to get some Ripans Tabules and take thera. I did, and in a very short time I was benefited. I have feit better, ate more and relished it better than at any time since the war, and am doing more work now than I ever expected to do again. I teil you they are the ORE ATEST MEDICINE FOR A FELLOWS STOAIACH I ever saw. We always have them at home, and I always recommend them when a fellow complains about his stomach hurting him."

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war gar nit in die Kitschen bevor da'tz du komme bist.- Die Selma Hot ihre Aage noch weiter uffgerisse. Der Christ Hot jetzt sei Korretsch wieder kriegt. Hen ich dich nit gleich gesagt, daß ich von die ganze Schuhtingmätsch nicks weiß?- Hot er gesagt. Die Selma Hot awwer nit so iesig eingewwe. Se Hot die Dohr uffgerisse un Hot Keeetiee" enaus gehallert. Do Hot der Christ Widder gestart zu schimmere. Die Kstie war gleich do. Wer Hot die Steppleiter for Jhne heit Morgen in die Kitschen gehalte?" Hot se gefrogt. Die Katie sagt: Wei der Mister Habersack war so keind. Un wann er mich nit geholfe hätt, dann hätt ich die Speiderwebbs nit abbringe gekönnt.- Jetzt Hot die Selma die Aage so weit uffgerisse, daß ich schuhr gedenkt hen. die Aageäppel un alle annere Stoff deht erausfalle. Dann is se zu den Christ gange un Hot ihn en Kiß gewwe un Hot gesagt: Ccksjuhs mich, Christ, ich will's, mei Lebdag nit mehr duhn." Die Katie Hot se en Dahler gerehst UN alles war Widder in die beste Schehp. Am nachsie Morgen, do war awwer die Selma schon um sechs Uhr in die Kitschen Mit beste Riegahrds Juhrs trulie Meik Habersack, Cskweier und Scheriff von Apple Jack, Holie Terror Kauntie. In derJnstrukttonöstuttde. Unterofficier: Also aufgepaßt, Rekruten! Ich werde Cch jetzt 'mal die verschiedenen Todesarten beim Militär erklären, damit Ihr wißt, was Ihr vorkommenden Falls zu erwarten habt. Da ist zuerst nämlich der Tod auf dem Schlachtfelde. Das ist ein herrlicher Tod, ein ganz famoser Tod, den zu sterben jeder brave Soldat sich von Grund seines Herzens wünschen muß. In zweiter Linie kommt der.Tod in der Garnison. Da werdet Ihr hinausgetragen auf den Soldatenkirchhof und Cure Kameraden schießen Euch zu Ehren dreimal über Euer Grab. Das ist sehr schmeichelhaft, weshalb dieser Tod im Allgemeinen auch nicht zu verachten ist. Die dritte Todesart aber ist durchaus verwerflich unddürfte eigentlich gar nicht erlaubt sein. Ich meine den Tod auf Urlaub. Da werdet Ihr einfach in EuremKirchhof begraben wie ein ganz gewöhnlicher Civilist. Das ist eines Soldaten aber durchaus unwürdig, es ist e Tod na, wie soll ich mich denn gleich ausdrücken es ist eigentlich gar kein Tod!" Entgegenkommen. .Dürfte ich Sie vielleicht bitten, etwas zur Bekehrung der Heiden beizutragen?- Na warum denn nicht, bringen Sie mir mal einen oder zwei von den Kerls her.Erkennungszeichen. Freundin: Sag einmal, woran erkennt man eigentlich einen Kavallerie-Lieutenant?-Backfisch: Daß bei seinem Anblick das Herz im Galopp schlägt.- . ...... .

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cf an old confederate soldier u to ig 4 Collie. 3gc nach Shelbyville, Greensburg, und CDlLcm.&üL aL33n.sa&iI 3 45 93oim t5clt ; 4 15 ?orm. tä'i'ib : 7 00 Vtotxn nitt Aunc.hm vrn S onnrag ; lO SOvorm. mt, Ausnahme von Sonntag; Z4Sachm. täglich; Nachm. tagiich. Verbindung i Union Bahnhof mit Q.&C L &N., B.& O.S.W. und C. & O. nach allen Richtungen südlich, südöstlich und östlich. Ecklafwagen nach Washington an dem täglich um .2 ocdm. abfahrenden ug. Wx ?tet und volle uSkunfr svrrck' MIN vor in der Big Ticket Offfee. Nr. 1 Oft Wa'hinzton Straße und urnon Bahnhos. H. M. Bronson. A. G. P. A Die populäre iuii!fwii'i ji ist die beste Linie nach OH I 0 AG O. Vier Züge! Wrrffn cnMrtnAtanHa 1 7 OOClN 11 bOBM ..... jznim iZ tt Nachtt Trip , fXhrnn UjooäJlt k es bendt . j'8 4DAd 7 23VN, Züe treffen hier ein.... 8 30S8m 7 538 4 879in 2 40Klm Täglich anSaen Sonnlg. Die neueste verbesserten Vestibüle Wngen, Wngner Schlnfwngen elegante Varlor Wagen und Eßwagen. Lo?alSchlafwagen in JndtanapoltI steht um 8 80bend berett. Berlikt Chicago 2 45 Morgen, stattn lebet ütit ach 9 80 oend bcnufet eroen. 15 West Washington Strafte TiSet.Ofsices Union Bahnhof, Maffachu fett ,e. Bahnhos nd 22. etrati. Krans ?k. R eed. eni Pass. Watrt. W. H. VkcDoel. VicePrüs. und Qttnl. Mzr. btai. H. N oawell. xrqtiC'iHattaQcr. Oco. Ö. ö auler, Dist.Pass. Laent. Cincinnati Zttge! C.H.& D. R. . Abfahrt Ankunft Cincinnati Ankunft 7 80 liZOBm Z2Lm . 6 VON 7 4Sm , 10 5001 Indianapolis Abfahrt 8 45B 8 05BM 10 458m 4SRNI 4 4SM 7 00N M Dayton Züge. C. H. & D. N. R. Abfahrt Ankunft Indianapolis Dayton m Abfahrt 8 05m , 10 45VM , 24Sm . 4 4SNm , 7 0091m nkunft 1103Tm i 25n, 6 2vtm 7 SSNu, HOOtfm Toledo Detroit Züge. C. H. & D. R. R. Abfahrt Ankunft Ankunft Jnd'plö : Toledo : Detroit Abfahrt IS4Sm nk'ft4Nm nk'f:84m . 7 00m . 4lSm , ISBN, ) Ausgenommen Sonntags. Ticket.Ofsicen : Union Station und No. 25 West Washington Straße, Ecke Meridian. f 4000. 00 1 fNr U Velnr V John 1l Good ria.1 ro.N.Yal work Ix Kulrr, joa niy not nik u nuch, bot teacb y quick ly how tocara from fit l7 t U 'rt, and Won yoa fx on. Buta ki, ii a.. ja 7 'not Amarica, you raa aoanueoc at aoa, pnr. in all jroar tlm.,or auara momanta oniru tba work. All l new. Craat J 81 kt f.. r.ry workar. Wt atart you, frraUhir rylbinr. KA8ILY, 8PEKI1IXT iMnir-f PAKsICLLaJtS FMEB. AiMraaa at an

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