Indiana Tribüne, Volume 22, Number 63, Indianapolis, Marion County, 21 November 1898 — Page 1

0 o s ti 0 W A A n CV Ast Aft p m y v w v v w o y Office : No. 18 Süd Alabama Straße. Telephon 1171. Indianapolis, Zndiana. Montag, den 2. November (898. Jahrgang SS. SlctGZ

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Wetterbericht. Kälter, Regen heute Nacht; viel kälter und Schnee morgen. Höchste Temperatür innerhalb der letzten 24 Stunden 62 Grad, niedrigste 46 Grad. Enormer Gold-Zmport. Washington, 20. November. I Der Soldimvort in den Ver. Staaten ist, wie SchatzamtS-Ttatiftiker Austin konstatirt, im Zabre 1893 bi so weit bedeutender gewesen, al in irgend emem vorhergehenden Jahre, während gleichzeitig die Gold-Produktion ergiebiger war als in vielen früheren Jahren. Insgesammt wurden in den derflossenen zehn Monaten deS laufenden Kalenderjahre Z14Z.eS3.09ö an Sold importirt, 50 Prozent mehr al in der entsprechenden Periode irgend eine früheren Zahre. Der Gold-SLport! belies sich in der nämlichen Zeit auf 514.061,849, weniger al in irgend einem Jahre de letzten Jahrzehnt, Der Netto - Goldimport betrug also $129,596,245. Da Jahr 1896 war da einzige in dem letzten Jahrzehnt, wo die Goldeinfuhr die Ausfuhr überstieg, und zwar um etwa mehr al 537,000.000. In allen anderen Jahren seit 1838 zeigte sich in den ersten zehn Monaten eine bedeutende Mehr-AuSsuhr. vornehmlich in 1894. wo 572.808,322 mehr ezpartirt wurden al importirt Unsere Zolleinnahmen. Was bin a ton. 20. Nov. Bezüglich der beftrittenen Frage, ob der der.eitiae Zolltarif aenüaend Einnabmen abwirft, ist eine soeben erschienene Reibe von Tabellen de atittiscken ureau der Schabamt über die Einnahmen au verschiedenen Quellen nach Monaten seit einer Reihe von Jahren nteressant. Dieselben ergeben, daß die Zclleinnahmen de Schrämt e. genwärtig über die Hälfte der gewöhnichen Ausgaben, welche abgesehen von Postdepartement. welche ttch nahezu lbst erhält, aus eine Million Dollar n,r ? nnh htirAsAniHft . ! 500,000 per Jahr seit dem Jahre r - - -"b w. lm,(Mi V. l 1894 betragen haben. SS wird nun von den maßgebenden ReaierungSbeamten daraus gerechnet, daß die Hälfte dieser Ausgaben durch 3n(T nnh hi rtnhr. 9iHft fcnrcü I hKO linK CTNi H a.f i .k. K.-.. ... v-r unvtiuvtii muw iuiviiu yvtu ivt den oder daß taglich eine halbe Milion durch Zolleinnahmen aufgebracht wird. Für die Zeit, während welcher der Dinalev -Tarif in Kraft ebt. ergeben die erwähnte Tabellen, daß in " ' I den 140 Tagen de laufenden Mökaljähre bi zum 17. November die ZollI " I einnahmen durchschnittlich 573,340.429 ' ergeben haben, darunter befand fich etHi.t -ir. TOiNin fsir ?f, f6 72 Millionen du, den Einnabmen an S l WVV IVVMD V 4 M I Zöllen der Dingleybill herrührten. Die Zolleinnahmen während der letzten 10 Jahre beliefen sich durch, scknittlick auf 15. 199.00 v Manat. ' l ss T " w . Während dieser Zeit waren vier derschiedene Tarifgesetze in Kraft. Für den Dinglehtarif stellen sich die Zahlen! per Monat durchschnittlich wie folgt: Zehn Jahre 188998.. 515.199 000 August bi Dez 1897... 9.227.000 1. Jan. bi 1 Nov 1893 15,071.000 1. IUll Vij 1. N0V. 1893 15.933.000 . Generalarzt Sternberg! tx 1 u Washington, 20. Nov. neralarzt Gen. M. Stervberg hat dtm KriegSsekretar seinen Jahresbericht! eingereicht. Demselben ist zu entnehmen, daß die Zahl der gesetzlich an - zustellenden Aerzte von 192 schon zu Friedenszeiten unzureichend ist, und! daß die Zahl durch Einstellung von 650 Civilärzten ergänzt werben mußte, Wenige von diesen Aerzten hatten Srfahrung in Militärsachen und die Wirksamkeit ihrer Thätigkeit litt darunter, so große Gewandtheit sie auch zeigten, fich in die Verhältnisse zu sinden. Außerdem wurden 1700 Krankenpflegerinnen angestellt, zuerst in den allgemeinen, dann auch in den FeldDivifionö.Hospitalern. Sofort beim Aubruch de Kriege am 21. April wurden Schritte zur Beschaffung der medizinischen Bedarfartikel für die Freiwilligen - Armeen getban, und die Herstellung beschien - jnigt, da e aber unmöglich Vgr, da'

erforderliche Material rechtzeitig zu beschaffen, so wurden die Staatkgouverneine ersucht, den vorlaufizen Sebrauch der Bedarfvorräthe der Staatsgarden zu gestatten, worauf die meisten C tL f. . k -

eingingen, aver seyr osl gao es ccr gleichen überhaupt nicht. Nach Anficht de Herrn Sternberg hat die Reduktion des militarsähigen Alter von 21 auf 18 Jahre, und die Eile, mit der die Freiwilligen. Negi menter gebildet wurden, stark zur Erhöhung der Krankenzahl beigetragen, voraus sich erklaren würde, daß kein Regiment von ernsten Krankheiten verschont blieb. Viel trug zu denselben auch die Unerfahrenheit der Offiziere in der Anlegung von Lagern und In stanbhattung ver,elven oe,. sn gevlssen Fällen trug die Lage der Camp entschieden zu der Entwickelung von Krankheiten bei, aber meisten trug die Handhabung derselben die Haupt schuld, obgleich am 25. April schon eine Instruktion übe? die. nothwendigen sanitären Maßregeln in den Lagern erlassen wurde. Am schlimmsten hauste vom Juli an der Typhu. welcher im Mai und Juni nur sporadisch auftrat, aber oft schon lau den Staatölagern eingeschleppt wurde. Sei etlichen Regimentern, wie bei dem 15. Minnesota, litten die Truppen im Staat. Rendezvou schon stärker am Typhu, al andere Regimcnter in den BundeSlagern. Er rührte von den schon erwähnten Zuständen in den Lagern her, und konnte dort natürlich durch Fliegen etc. leicht verschleppt werden. Sö mußte deshalb auf der striktesten Handhabung der Sanitätspolizei bestanden werden. Es ist bekannt, daß die Krankheit uch durch Verunreinigung de Trink wasser, verbreitet wird, wie namentlich im Bürgerkriege. Deöhalb wurde ausschließliche Gebrauch von gekochtem und ftltrtttem Wasser empsoh len, wo Quellwasser nicht zu haben war. und Filtrirapvarate von bewahr- ! Construttion wurden von den nartierme,fiern aSgegeven Der Generalarzt geht hierauf auf ne Besprechung der Behandlung der verwundeten und ranken in den Hospitälern und Ut Berhälknisse in den verschiedenen Lagern im In und Auslande ein, wobei viele Mängel gerügt und SLinke sur zweckmäßigere Einrichtungen ertheilt, aber auch viele tuchtlge Leistungen hervorgehoben wer en. ,..(.:.:: i. . i i t..tii: ü H ' 1 B " " der Eineinnati Turngemeinde. C, i n e i n n a t i, O , 20. Nov. Die 'nun, z,urngemeinoe yar ge,rern 'der Mufie Hall ihren fünfzigjährigen . .1... .i. . f.nii f. . . . . , runoungsiag se,liiq oegangen. tc . n. v T- M . r r tt "er, " curajaut rammen e. . ? m t l.-m !"S." war, oegann urn ieoenoen m l.rv' l...& 0"n, 0IC oxt """B es urnc n darstellten und endete mit Turnübungen, in denen fich beide Ge'lechler v,lyetl,gten. Am Abend fand anrett all und am Montag wirb I 9 nr v f . tf & "n au ,n oer urnyaue die ge,er ot,qttepen. Sisen bah nun glück. Alton, Jll., 20. Novbr. Drei Meilen östlich von hier entgleiste ein Spezialzug. wobei acht Personen schwer verletzt wurden. Keaen Anneria. Boston. 20. Nov. Die Gesellft gur Organifiruna einer Vewegung gegen die Annerion der Philip

Ge-Ipinen wurde gestern hier gegründet.

Sine Verfassung wurde angenommen, Beamte, gewählt, und ein Aufruf an da Volk der Ver. Staaten erlassen, in welchem zur Unterzeichnung eine Proteste aufgefordert wird. Andrew Carnegie theilte telegraphisch mit, daß er zum Besten der Bewegung 51000 zur Verfügung stelle. Bereit find größere Fond gezeichnet. Der Aufruf sagt u. A.: Wa für Inseln wir auch nehmen, sie müssen annektirt oder in AbhSnZigkeit gehal ten werden. Beide Wege find gefähr lich. und müssen zu Verwickelungen führen, und die Lösung der dichtigen inneren Fragen, der ginanzfrage, der Arbeiterfrage und anderer würde ver schoben werden müssen. In Anbetracht ihrer Wichtigkeit, und in Erinnerung an die Erklärung de Präsidenten, daß der Krieg mit Spa Inien iemal in einen Eroberungskrieg aukarten könne, haben wir mit unserem

Vorgehen gezögert, bi e offenbar

wurde, daß auf den Präsidenten ein Druck geübt wird, um ihn davon zu überzeugen, daß die öffentliche Meinung die Einverleibung auswärtigen Gebiete und einer großen Anzahl völig fremder Völkerelemente in die Ver. Staaten verlangen. Wir halten fest an der Erklärung de Präsidenten, und um zu beweisen, daß eine ungeheure Menge unsere Volke gegen die AuSdehnungkpolitik ist. haben wir eine Anti. ImperialistLiga organifirt. Der Plan ist folgender : 1. Da Centrum der Bewegung ist Washington, mit einem Sekretär. 2 Korrespondenz - Ausschüsse, ohne Rücksicht aus sonstige Partei - AngeHörigkeit, um die Sache in allen Tbeilen de Lande zu betreiben und darzulegen. a) Da moralische Unrecht, einen Krieg für Humanität in einen EroberungSkrieg umzuwandeln. d) Die physische Degeneration, die Corruption de Blute und alle Uebelstände de Militärikmu darzulegen. welche entstehen müssen, wenn die Truppen in de Philippinen, oder onstvo länger al absolut nothwendig verbleiben müssen, um dort eine da Leben und Eigenthum schützende Regierung zu etabliren. e) Die politischen Uebelstände, und die Nothwendigkeit die Union wieder aus die Grundsätze ihrer Gründer zuückzubringen. d) Die offenbare Nothwendigkeit starker Steuererhebunzen für den Unerhalt von Heeren und Flotten, mit der Wahrscheinlichkeit, daß sich nicht genug Freiwillige finden werden, und Soldaten gehoben werden müssen. Folgender Protest soll an den Präsidenten und den Congreß gesandt wkkden : An den Präsidenten und den Congreß der Ver. Staaten. Die Unterzeichneten, Bürger von - im Staate , vrotestiren aeen die Ausdehnung der Souveränetüt der Ver. Staaten über die Philippinen unter allen Umständen, oder über andere fremde Gebiete ohne die freie Sinwilligung dieser Gebiete, da sie glauben, daß ein solches Vorgehen geährlich sei für die Republik, schädlich ür ihre Finanzen, im Widerspruch mit den Grundsätzen der Versassung und voller moralischer und physischer Geahren für unser Volk sein würde." Jeder Bürger wird gebeten, daö Gesuch in Englisch zu kopiren. Unterschriften zu sammeln und dem Sekreär der Liga in Washington einzusenden. Warme Wetter in Eng land. Muckerei. Der Zar erschreckt seine Bea m t en. L on d o n, 20. Nov. Ganz ungewöhnlich milde Wetter für die Iahreszeit herrscht in England. In vielen Gärten sieht man blühende Blumen. Am Donnerstag berrsckte einer der berüchtigten Londoner Nebel, so daß der Straßenverkehr schwierig wurde. Fußgänger bedienten fich vielfach um die Mittagsstunde brennender Laternen, um ihren Weg zu finden. Eine Anzahl von Unfällen kam vor. Große Aufsehen hat die Cntschei. dung de Lizen-Comiteö de Londoner Connty Rathe erregt, welche Lizensen denjenigen Hallen verweigert, in denen Sonn:agKonzerte mit En tree stattfinden. Die bedeutet thatsächlich die Unterdrückung der Sonntagökonzerte, welche während der letzten Zahre den Sonntag etwa sreundsicher gestaltet haben, und von denen selbst die Gegner zugeben, daß sie nur gute und beste Musik bringen. Sämmt liche Zeitungen wenden fich denn auch gegen die Entscheidung und man hofft, daß der County-Rath ihr nicht bei stimmen werde. Die Königin bezeugt ihr Mißfallen dadurch, daß sie da Mufikcorp der Guard jeden Sonn tag Nachmittag auf der Terrasse von Winbsor Caftle mufiziren läßt, solange sie dort residier. Da Publikum wird zu diesen Konzerten zugelassen, und beispielsweise war die Zuhörerschaft am vorigen Sonntag eine äußerst starke. Der Zar hat von Neuem bewiesen, daß er beabsichtigt, sein Reich über die Köpfe der Beamten weg zu regieren, und man kommt immer mehr zu der Anficht, daß der Abrüstung. Vorschlag

in Durchführung seines eigenen Wil-

len gemacht wurde. Seit Monaten sind Gerüchte im Umlauf, daß im ganzen europaischen Rußland Mißernten zu erwarten seien. Die Nachfragen de Kaiser fanden et die Antwort, die Berichte über die Noth seien übertrieben. Der Zar hat jetzt zwei seiner'persönlichen Ädjutanten abgesandt, um sich von den Thatsachen zu überzeugen Sie sind instruirt, sich direkt an da Volk zu wenden und sich um keine Beamte zu kummern. Die russische Presse ist glücklich darüber und erklärt, die Bureaukratie befinde sich in völliger anik, da sie sehe, daß ihre Controlle bedroht sei. Stoff z u einer Opera Bouffe. B e r l i n. 20. Nov. Ja der Presse war während der vergangenen Woche kaum von etwa Anderem die Rede alö von dem L ppe'schen Fall. Die wortgetreue Veröffentlichung der Documente, welche zuerst in einem Wiener Blatte erfolgte, und von da durch die gesammte deutsche Presse ging, machte eö jedem intelligenten Menschen myich, sich ein Urtheil in der Sache zu bilden, und die Regierung hielt e für angebracht, in Abwesenheit de Kaiser Schweigen zu beobachten. Die Beprechung der Blätter ist interessant. Die wortgetreue Wiedergabe der Documente beweist, daß der Brief de Regenten im respektvollsten Tone gehal tn ist, und daß der Kaiser anscheinend einerlei Ursache hatte, in einem kurzen brüsken Telegramm zu antworten. Da Rundschreiben an die regierenden Fürsten setzt ebenfall die Bechwerdepunkte in sehr würdiger Weise auseinander. Die Antwortschreiben find bit jejt noch nicht bekannt gegeben, aber e heißt, daß sie zum Theil ehr sympathisch und zustimmend gehalten seien und besonder da de Prinzregenten von Bayern, während der König von Sachsen und der GroßHerzog von Baden sehr gemäßigt gechrieben haben sollen. E heißt, daß päterhin auch alle Antwortschreiben veröffentlicht werden sollen. Uebrigen wird au der Umgebung de Kaiser gemeldet, daß er seine Anficht in der Angelegenheit geändert habe, und e bedauere, den Regenten in dieser Weise behandelt zu haben. E soll ihm sehr unangenehm sein, daß gewissermaßen ein nationaler Skandal darau entstanden ist. Aber e ist jetzt zu spät die Sache ungeschehen zu machen, und der Bundeörath wird fich mit ihr zu beschästige haben. Er wird zwei Dinge zu begutachten haben. Die Beschwerde de Regenten gegen den Kaiser, und den Protest de Schwager de Kaiser, des Prinzen Adolph von SchaumburgLippe, gegen die Annahme eineöThronfolgegefetze durch den Landtag, welche den Nachkommen de Regenten da SuccesfionSrkcht zusprechen würde. Da da Schiedsgericht unter Vorfitz des König von Sachsen erklärt hat, daß Dring Adolphs Linie erst die dritte zur Nachfolge berechtigte sei, so hat derselbe eigentlich an der Sache kein sehr nahe Zoteresse. 'Affaire Dreyfu. Pari, 20. Nov. La Liberte" veröffentlicht Auözüge au dem demnächst erscheinenden Buche Cfterhazy'S : L'Sssaire DreyfuS", in welchem er erklärt, er sei ein Opfer Cavaignacö, des Kriegsminister, drssen Feindschaft gegen ihn daherstamme, daß . Beider Väter politische Gegner gewesen seien. Ssterbazy behauptet, er sei daö Werk zeug deS GederalftabS gewesen, daß er auf Befehl den Col. Picquart geschlagen habe, daß der Generalstab ihm die Zeugen stellte, a!S .'r Picquart forderte, und ihm die außergewöhnliche und gegen die Ordnung verstoßende Mittel" verschaffte, sich zu vertheidigen. Er verließ Frankreich, um nicht ermordet oder zum Selbstmord gezvun gen zu werden, wie Oberst-Lieutenant Henry." m Mißernte in Persien. Teheran, 20. Nov. Die ReiErnte in Perfien ist diekmal völlig mißrathen. Da die Regierung fürchtet, daß nicht genug Rei für die Bedürs nisse der Bevölkerung bi zur nächsten Ernte vorhanden sei, so hat sie ein Dekret erlassen, welche die Ausfuhr diese wichtigen Getreide nach Rußland verbietet.

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R m jr ivsum fm rnrn, vT t.' -'Ajr 9f' -i'fl (38 ''' ''' -JL tam v4twßf II P. a b e o kk. fccit Avoca, N. I. ei V Beteraü der 2. N. y. Artillerie n d seit dreißig Jadren bet de- Bab'ock & Munsel Carriaae Eo. von Auburn sagt: Ich schreibe, um meinen Dank auZzusprechen für den wunder baren Nukkn. den mir Tr. Mileli' Heart Cure brachte. Ich litt seit Jahren an Cciatica al Resultc.t bei Armeeleben, wodurch mein Her, In schlimmster Weise ergriffe wurde, meine Glied schwollen an von den Knöcheln aufwärts. Ich war aufgcblasen. dad ich nicht im Stande war. meine leider ,u,ukvöpfen. hatte heftige Schmerze In der Herzgegend, erstickende Bnsälle und kurzcn Athcm. Trri Monate lang konnte ich nickt liegen und nur I einem Brmftuhl schla fen. Ich wurde von den heften Dotkoren bchan dklt. aber allmähliz schlimmer. Vor ungefähr einem Jahre begann Ich Dr. Mtle' Heart Eure ,u nehmen und tl rettete mein Leben wie durch in Wunder. Dr. Milet' Mittel werde durch alle Apotheker erkauft t.nter rinn positiven Garantie: die erfie Flasche nützt oder dak Geld wird zurücker stattet. Buch über die Krankheiten des Herzenk und der Nerven frei. rT Cr. yK rcnc1 H2iCus 5 iTcsterca Heatth & Wj-M Adresse: D r. M i l e M e d i e a l E o.. Elkhart. Ind. Rußland führt jährlich für 1 Million Dollar Rei au Persien ein, und infolge de obigen Verbote haben jetzt die Reiömühlen in den südlichen Provinzen den Betrieb einstellen müssen. ,, DieFriedenöunterhandl u n g e n. P a r i ö, 20. Nov. Die amerikanischen Eommissäre werden morgen die spanischen bestimmt vor die Wahl stellen, zwanzig Millionen.. Dollar für die Philippinen zu nehmen, oder dieelben und noch andere Gebiet durch Eroberung zu verlieren. DieRäumungCuba. H a v a n a, 20. Novbr. Generalcapitän Blaneo hat Ermächtigung erhalten zwei Millionen Dollar aus Pari zur Bezahlung der Soldaten zu ziehen. Die spanischen Behörden machen große Anstrengungen, um die Räumurg Cuba bi Ende de Zahre zu vollenden. OchisfA.Nachrichteu. Angekommen in : Liverpool: Campavia" von New Jork. Glaögow: Elhiopia" von New Sork. N e w I o r k : Lucania" von Liderpool. L i z a r d : Pasfirt : München" von Baltimore nach Bremen; Noordland" von Antwerpen vack New Jork ; Oldenburg" von New Fork nach Bremen H a v r e : La Gakcogne," von New Sork. Wenn ihr ein gute Mittel haben wollt Euer Blut zu reinigen, die Nerven zu stärken und die Conftitution zu kräftigen, gebraucht Hood'ö Sarsapanlla. Gebraucht uun Hood ö. Hood'ö Pillen heilen Brechreiz, Kopsschmerzen au dem Magen und Unverdaulickkeit. Der rewTork Stoze. lMablirt 1 853.) "WZ..,,. Buttttick Mustsr ! Danksagungstagverkauf von Leinen, Schüsseln und Roch-Uteusilien, Dienstag und Mittwoch. Besuchen Sie un, um Geld zu sparen. !!' rp I,

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Hoch oder platt Droeg oder natt Beer oder Win Gros oder sin, Aber echt rnutt'dat sin.

So Heißt'S bei den Plattdeutschen. echt ist 578 ! i Agentur, KruVZK Schmidt.) aller (dorten s Q e Theodor Reyer. Ochapnei?!; Augviat Döppero. CpnUI nd CtaatliSatv

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