Indiana Tribüne, Volume 22, Number 62, Indianapolis, Marion County, 20 November 1898 — Page 5
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ertheidigUttg der Natiött. S Katarrh ist der.eind ) unseres Landes. Grip pe, xungenuioen ' ,v v mb önbM" Kran? vM heiten der Schleinu häute befallen uns-r Äav Vii l-iV';-MtBT . 33oU und nehmen nur zu hausiz emen W,DzVtödt!ichen Verlauf. ZUt diese Lerden sind Katarrh und können nicht ezistiren, wenn die Schleimhaute rein und gesund smd. Frau Lou Darls. Favetteoille, Tenn er. - zählt in ihrem Briefe, cic Dr. Hartmans große Katarrhmedizin, Peru-na, sie von Grippe und schwerem Lungenleiden kurirte. Sie sagt: Jch war von der unter dem Namen Grippe bekannten Krankheit vor zwei Jahren behaftet, und die Aerzte sagten, ich habe Schwindsucht. Ich kaufte eine Flasche Pe-ru-na,und am zwei tm Abend darauf horte mein Husten auf. Ich nahm mehrere Flaschen, und ich möchte sagen, daß ich glaube, ich würde jetzt todt sein, wmn ich nicht rechtzeitig Pe-ru-na gebraucht hatte." Mary 271. Pruitt, Palpa, Mo., sagt: . Peru.na M edieine Co., EolumbuS.O. Ich hatte drei Jahre nach einander Grippe, und die Krankheit schien immer hartnäckiger von mir Besitz zu ergreifen. ES schien, all ob ich dem Tode geweiht sei. WaS mir früher geholfen hatte, wollte mir nicht mehr gut thun. Ich sah eine Anzeige von Perwna. Ich kaufte zwei Flaschen, und eS kurirte mich. Seither habe ich keine Symptome mehr gespürt. Sie können dies Schreiben in beliebiger Weise be nutzen." Me Personen, welche sich gründlich über Katarrh informiren ollen, sollten an die Pe ru-na Medicine Co., ColumbuS, D., um Dr. Hartmans Bücher über Katarrh schreiben. Die selben werden kostenfrei verschickt. Franen Sie irgend einen Apotheker noch einem 'Le ru-na Kalender für da? Jahr 1699 Frei adg'g?ben. Wenn Sie ein 110 kaufen wollen, so suchen Sie eS dort zu kaufen, wo Sie die größten Vortheile erlangen. Aber wie können Sie dieses auffinden, ohne diele Mühe und langes hin und hersuchen ? Ganz einfach: Verlangen Sie von unö Beschreibng und Preis des JDlANO. Außer diesen Pianos haben wir auch eine dollständige Auswahl von dilli geren PianoS. Wir ffod gernz bereit Ihnen Tmpfeblungen auö Indianapolis und anderen Ltädten Jndianaö'S zu geben. ?ke lohn Ctoircli Cornp'ny, Cincinnati. Ohio. The Trust Comp. kam um zu bleiben. ,,tt dS wette Feld der Trusts" schreibt der Redakteur des Eurrrgate von New York, wo immer Lenauizkeit. Jntelligknz. Zurück Haltung und Fortbestand Notdm Engigkeiten sind, kam rii Trust Zo. und kam lim zu binden. Manche Leute wecken nur mit der Zeit der stehen, w e eS möglich ist, oeß ein künstliche Wesen solch deilk.te m ktl'nen v.rrichtkn k um. Aber es würde unS r-icht in Erstaunen setzen zu sehen, dtz die Trust Es. die indivi dutllen vrecukers vuo Trustecs verdrängt, wie die -.nd'mn'ty (so. den Büran." Die Umon Trust 15 o. von JndianavoliS übernimmt all Artm o.'N PtttrauenSpzstm zu b lligen aien. Sie bietet, alle in Be. tracht g-z?ge', große B rt-eil tbtx den ein z?lnen Truste?. Leute, welche ihr lestam nt zu Riefen g denk'N, sollten uns consultiien. Oifice: (Gebäude der Gesellschaft) No.1l8 und 122 Lsi Market Str. B t n n i e : Job f. Soll'daU, Präsident. Addlson (5. Hrrtö. I.Vitt'Präfident. Henry Eitel . 2. riuPl1s.dknt und Lchatzmeistn. H. N. Noltz. er är. John h. dnding, Nachfolger von Edward Müller. 339 Ost Washington Otr. Jmportirt Magdeburger Sauerkraut ttnorr'sche Erbswurst. Jmpotirte Linsen. Jmportirte Gerße, Hikse und Grünkern. Telephon 987. Prompte Abliefcrung. 0) CLEVELAMD ri T0 BUFFAL0 m6 yoa Slsep. C2PJL&ALLELED NICHT SERVICE. NEW $TEAME$ "CITY OF BUFFALO" AND " CITY OF ERIC." both toMther belos withont doabt. in all rwpoti, th Anest and fastest that are rnn la th lnterest ot the traveiinj publlo la US UiUbVU uwiei. TIME CARD, Daily includinq Sunoav. Lun ClereUid 8 P.M. Arrire Baffalo 6 KM. Baflalo 8 ClereUad 6 - CXKTRAL CTANDARO TIMS. Connctloni inad at Baffalo wlth tralng for all Lastern and Canadlan polnt. Asic ticket agent for tlckets rla C. A B. Lina. Bend four cent for lllustrated parnpblet. tPECUL LOW RATES TO BUFFALO ANO NIACAUI WALL UUT IAIUKOAT RI6HI. f. F. MCRHAN, Cswssm Puiii
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GssctlkrSilirkibtlitlksdkstlliilipP Aaukrauixser. 3 t'nl I iti ly rtie Grnnin rea A Plaie Ci Tit. 253. Mein lieber Herr Äedattionär! . Ich hen mei iGibi?, Gowwer 1 . rt : c rier von juucy zu wer n nit uffgewwe, nat bei e lange Schatt, wann 's ' aach guckt, als wann die Sach nit mein Weg komme deht. m " 1 '" Was liegt dran, ich gewwc nit ab un wann's aach noch mehr käsches Geld nimmt, als was ich jetzt schon gespend hen. Die Serrened, wo der Wedesweiler an mich geworkt Hot. Hot bei die Lizzie, was meine Altie is. arig böses Blut gemacht. Sie Hot gesagt, es wär von mich un den Wedesweiler en puttobb Schapp gewese, for sie in ihre Unschuld, das meint in ihr Neitgaun zu surpreise. Sie deht awwee den Mister WedesWeiler ihr ganzes Lewe nit mehr vor die Aage gehn, die Schehm wär zu grog. Un was sollte erscht die annere Männer von sie denke? Ihr ganze Neppjuhtehschen wär gespeult worde UN wann ich en annerer Mann wär, dann deht ich se prohteckte' un deht den Wedesweiler aach nit mehr angucke, awwer was deht ich drum gewwe, wann ich nor mei Bierche hätt, dann wär ich schon sättisfeit. Do hen ich gesagt: Lizzie'che." hen ich gesagt, jetzt schwätz emol so kein Monkieschein. du weißt gut genug, daß ich die Welt von dich denke. Du weißt aach, daß ich dich gleiche und mitaus dich gar nit uff die Welt sein möcht. Du mußt nit meinde, wenn dich aach der Wedesweiler in den weiße Dreß gesehn Hot, awwer ich sin schuhr, er Hot gar nit hingeguckt un biseids daß hen ich aach die Missus Wedesweiler schon in die Kandischen gesehn." Awwer do hätte Se die Lizzie höre solle! Aha!" Hot se gesagt, isch dat so? hen mer dich jetzt emol geketscht? In mei Pressenz. do duhst de immer, als wann du kei Wässerche triebe un kein Hund hinner dem Ofe eraus locke könntst, awwer jetzt host du dich emol eweg gewwe. Ach, ich arme unglickliche Fraa, warum hen ich dich aach heirathe gemüßt, was könnt ich so schön mit meine Kinnercher lewe, wann ich dich nie nit gesehn hätt! Awwer es werd jo aach nit mehr so lang dauern, dann is alles aus, dann lieg ich unnig den Graund un dann kannst du duhn was du willst." Dann Hot se ein von ihre Kreiingspells kriegt un wie se dorch mit das war, do hen ich gesagt: Lizzie, du bist e Guhs, sonst dehtst du nit so fuhlisch äckte. Lücke hier, wann ich Gowwerner von Kjube sin, dann kannst du e feineö Lewe fiehre, dann läßt du dich . alle Dag von dein Kohtschmann in die Zittie erum dreiwe un kannst soviel Eiskriem esse, wie du willst, un dann rufe dich alle Leit Eckzellenz un das all un wann du dich dann in dei Muslin Nachthemdche schenire duhst. wei dann kannst du dich eins von Silk kriege, for all was ich drum gewwe deht." Do Hot die Lizzie doch geschmeilt. Sie sagt, es wär ennihau an die Zeit, daß se ihre Wahrdrob e wenig rennowehte deht, awwer mit die GowwernerS Stohrie, do deht se nit ehnder dran glaawe, als bis ich mei Eppeuntment hätt. Well, ich sin purtie schuhr gewese un hen dann aach mei Errehnschments for den Tripp nach Waschington gemacht. Off Kohrs hen ich mei Sonndags Suht un mei weifte West angezoge un hen aach mei Stohspeip ussgesetzt. Ei tell ju, ich hen geguckt, fein, auteseit. Die Lizzie Hot's aach gesagt, sie Hot gedenkt mit die Stohspeip m i ß t ich e gute Impreschen uff den Pressedent mache, ich könnt gar nit helfe. . Der Wedesweiler war schon rettig, wie ich an ihn gekahlt hen un mir hen ecksäcktlie noch zwei Schoppeläng Zeit gehabt befor mer for das Diepoh gestaxt sin. Anfangs is alles gut gange, wie ich awwer uff eemol derzu gefiehlt hen, mich en Schnuff zu täckele, bei Galle, do hen ich jo mei Schnuffbacks ' nit finne könne. In alle Packeis sin ich rumgefuhrwerkt, awwer, die Vacks war nit do. Es is mich uff eemol eingefalle, daß ich se, befohr daß ich von Heim fort sin, noch emol frisch gelade hatt' un do hen ich das verdollte Ding ufs den Bieroh stehn losse! No, wie mich das awwer Hot fjehle mache, das könne Se gar nit begreife. Ich hen stappe un Widder heimfahre gewollt, for mei BackS zu hole, awwer der Wedesweiler, der Unmensch, der Hot's nit hawwe wolle, er Hot gesagt, ich wär'n krehsig. in Waschington do könnt ich all de Schnuff hen, den ich wollt. Awwer nit mein Bränd, hen ich gesagt. - Well, Sie könne mich's glaawe, ich hen in mei Lewe noch nit so unglücklich gefühlt, wie selles mol. Du werscht sehn, hen ich gesagt, heit hen ich kei Glück. Der Wedesweiler Hot awwer gesagt, ich wär k Rindvieh. So sin mer dann nach Waschington komme. Mir hen e wenig Lunch gehabt un e koppele Drinks un dann sin mif !n das weiße Hau, so? den Pressedent zu sehn. Ich sin schon e wenig gepohstet gewese, bikahs die Lizzie war doch auch schon emol in das weiße Haus un die Hot mich alles beschriwwe. Well, wie mer inseit komme sin, do Hot uns so en langleckeder Z5eller von owwe bis unne betracht, grad als wann mir zwaa afrikanische Eichhörncher wäre. Ich glaawe, er Hot gedenkt, mir wöre Anznhrkistö, wo de Pressedent kill, wollte. Der Wedesweiler Hot ihn er Schmohk gewwe un Hot gesagt, daß mir de Pressedent sehn wollte. Do sin Se ecksäcktlie in die rechte Zeit komme. Hot der Hausknecht, odder was er sonst war. aesaat. mir sollte nor emol e paar
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tetrtnuä Töctrie, er deht äussinne, ob mir de Mäck sehn könnte. In sölle Minttit do hätt ich Widder gar zu gern en Schnuff genomme. Wisse Se, wann ich ebbes empohrtentes vor hen, dann macht mich en Schnuff bedeutend schmahrter wie ich sonst bin. Do is der Feller Widder komme un Hot ge sagt, mir sollte inseit komme, der Pressedent wär rettig for uns, awwer mir sollte nor nit zu lang stehn, bikahs er hätt noch plentie anneres Bißnes an Hand. Mir sin dann inseit un do Hot der Pressedent an sei Desk gesosse un Hot geschriwwe. Wie er uns genohtist Hot, do is er uffgesprunge un is zu mich komme. Er sagt: Wei Haudiduh, Mister Sauerämper, was kann ich for Jhne duhn?" Do war ich doch keinder surpreist. Ja, kenne Sie mich dann?" hen ich gefrogt. Schuhr Ding," Hot der Mister Mackkinlie gesagt, ich wer'n doch den Miste? Sauerampfer kenne, ich hen jo doch alle Woch sei Pickscher in mei Pehper, ich freie mich ganz auteseit. daß Se emol an mich gekahlt hen. Was mache dann die Kids un die Lizzie, was .hne Ihr Altie is?" Jetzt nemme Se em'l, Herr Redaktionär, so en freindliche. Mann. Ich hen mich dann aach kein bische mehr schenirt un hen gesagt, daß ich e Fehwer von ihn frage .wollt. Er sollt nämlich so gut sein un mich for Gowwerner von Kjube eppeunte. Do Hot er gelacht, daß. ihn die Tiers die ganze Front erunner gelaafe sin. Juh dont want motsch, Hot er dann gesagt, un dann, wie er gesehn Hot, daß ich Bißnes meine, do is er arig grob geworde. Denke Sie dann," Hot er gesagt, daß ich in e Kandischen sin, daß ich einiges Rindvieh, was en Schapp hen wiy, eppeunte kann. Wei, Sie könne jo noch nit emol Jhne Ihr eigene Femmillie ruhle un Sie denke, Sie könne mit die Kjubens fertig werde. Wei, Sie hätte in die erschte verzehn Dag e Mohrgetsch uff das Eiland gerehst, bikahs Sie juhse zu viel for Vier un Schnuff. Nosser. gehn Sie liewer zu den Wedesweiler, mehbie, daß Se den sei Bißnes emol gowwerne könne.- Da sagt der Wedesweiler, Newwer meind, Mäck, ich sin der Wedesweiler, awwer wann der Mister Sauerampfer den Platz nit von Jhne kriege kann, well dann gehn mir zu den Mark, der sickst ihn uss un dont juh feraett it." Do Hot der Pressedent en Botten gepuscht, in e halwe Seckend war der langleckede Feller do, der Pressedent Hot ihn en Wink gewwe un er kwarter of e Seckend später, do hen mer alle beide in die Hahl gelege. Wie mer uns Widder uffgepickt hatte, do sin mer Widder nach das Diepoh. An den Fehljer war nicks schuld, wie die Schnuffbacks. Ich hen's jo gleich gewißt. Womit ich verbleiwe Jhne Jhrn liewer Philipp Sauerampfer. Z-einV 4 V Nach dem Französischen de A. Faure. Die beiden Schauspieler Paul Reville und Jean -Lernier waren Tod feinde. Ein eigener Fatalismus fügte es. daß ihr Name stets zu gleicher Zeit und dicht nebeneinander auf dem Theaterzettel zu lesen war. Reville riß in den Heldenrollen alle Zuschauer mit sich fort, und Venier war der vollendetste Verräther und Bösewicht, der je die Bretter, welche die Welt bedeuten, be treten hat. Von dem brennenden Wunsch beherrscht, sich gegenseitig in der Künstlerlaufbahn zu schaden, waren beide oft bis zum Höhepunkt des künstlerischen Könnens gelangt. Das. Publi kum begrüßte die beiden Lieblinge stets gleich stürmisch, und zu gleichen Theilen mußten sie sich in die Lorbeern theilen. Reville und Vernier wechselten au ßerhalb des Theaters oder bei den Proben nie ein Wort mit einander; nie hatten sie sich die Hand zum Gruß gereicht, und ihren. Künstlerhaß und Neid hatten beide schließlich auch aus das Privatleben übertragen. Wenn in geselligen Zusammenkünsten in Revilles Gegenwart Bernierö Name genannt wurde, so zuckte er verächtlich mit den Achfm und sagte: Pfuscher!" Vernier bezeichnete den College mit dem Wort Hanswurst" und hatte dasselbe geringschätzige Achselzucken für ihn. Reville war Wittwer, VernierJunggeselle. RevilleS Frau war, noch nicht 30 Jahre alt, an der Schwindsucht gesterben, und als Trost war ihm aus der kurzen, glücklichen Ehe ein Töchterchen, ein entzückendes, kleines Geschöpf, geblieben. Wenn Vernier auf. dem Boulevard seinem College begegnete. und das Kind an der Hand führte und zärtlich mit. hm sprach, so ergriff ihn ei.ie eigenthümliche Bewegung.Lber die er mit sich selbst böse war,. denn es schien ihm, als wenn er-seinem Haß gegen Reville untreu würde. Hat der ein Glück", brummte er mit seiner tiefen Stimme vor sich hin. Und mit neidischen Blicken sah e; dem glücklichen Vater n.ck, der sein schönes Töchterchen in Irgend einen Laden Sührte, um ihm eine Puppe oder Süiigkeiten zu kaufen. - Ein beliebtes Zugstück war zur Cfo öffnung der Saison vom Virector des Theaters wieder aufgenommen, worden, und w.der standen' sich Vernier und Neville wie so oft gegenüber. Beide waren gleich leidenschaftlich U ton tproben, als am plötzlich Reville eines foztdliek,. Es hieß, er Haie, sich erkältet und liege an der Lungenentzündung schwer krank darnieder. - ;, Sin anderer Schauspieler trat an seine Stelle, und - alle? glaubten; daß Vernier höchst befriedigt über diesen Wechsel sein würde. Aber merknzizM qerweise war nichts vor Freude bei
Vtenltr zü bemerkem Im,Gezel?!heil, er war verdrießlicher und sinstern als se. Selbst das Publikum fand ihri verändert, sein Spiel war nicht mehr so hinreißend. Sein - Partner fehlte ihm, der Partner, der seinen Ehrgeiz, seine Eifersucht erregt, ihn gleichsam aufgestachelt hatte, sich selbst zu überbieten. Die Recensenten constatirten dies Decrescendo" in ihren Berichten; man rieth hin und her, bis es schließlich eines Tages bekannt wurde, daß Reville hoffnungslos krank wäre und 0 Wunder! daß Vernier seinen College besuchte. Und es verhielt sich in der That so. An einem Mittwoch Nachmittag, zur Besuchszeit, hatte Vernier im Urankenhaus Reville zu sehen gewünscht. Man führte ihn zu dem Kranken. Reville lag in leichtem Schlummer, einer Art Hinträumen, während dessen man doch das leiseste Geräusch vernimmt. Bei dem Oeffnen der Thür richtete er sich halb auf und wendete das von der Krankheit abgezehrte Gesicht dem Eintretenden zu. Als er Vernier erkannte, meinte er mit matter Stimme: Du bist es, ich wußte, daß Du kommen würdest. . Der Theaterbösewicht und Verräther griff mit zitternden Händen nach einem Stuhl und ließ sich an dem Bett des Sterbenden nieder. Die Kehle war ihm wie zugeschnürt, so daß nur undeutlich zu verstehen war: Mein armer Junge!" Da streckte der Andere ihm die Arme entgegen, fest hielten sie sich umschlungen. und in dieser Umarmung verlöschten all' die Jahre des Hasses. Sie sahen sich in die Augen nicht mehr als Feinde, aber mit Freundesblicken, die durch wirkliche Thränen, nicht Theaterthränen getrübt waren. Reville hatte sich in die Kissen zurücksinken lassen und flüsterte: Wenn Du wüßtest, wie mich Dein Kommen erfreut, denn nach meinem Töchterchen warst Du doch die HauptPerson in meinem Leben. Weißt Du noch in den Mysteres de Paris", wo Du die Rolle des Schullehrers hast. . .. daß das nun alles aus und vorbei ist! Siehst Du, ich habe Dich ost genug zum Schein begraben, und Du wirst das nun in Wirklichkeit bald mit mir thun können!" Und als Vernker beschwichtigend abwehren wollte, fuhr Reville fort: Sag nichts, ich weiß es. . . ich fühle es. . . ein bischen früher oder später. . . nun. da ich Dich gesehen, bin ich auch zufrieden. . . Ein heftiger Hustenanfall verhlnderte ihn am Weitersprechen. . Dann nach einer ganzen Weile kam es leise und abgebrochen: Zusr:eden ist nicht das richtige Wort, denn ich lasse meine kleine C6cue zurück! Das bricht mir das Herz. . . wenn ich denke, daß ich ihre kleinen Arme nicht mehr um meinen Nacken fühlen soll, daß ich ihre blonden Locken nicht mehr küssen werde . . . und wenn ich fort bin. . . mein armer Llebllnq! . . . Allein, so allem. . . Mein Gott! Mein Gott!".. .Die Thränen stürzten ihm aus den Augen und verhinderten ihn am Weitersprechen. Verniers Stimme hatte emen eigenthümlichenKlang, als er nach der Hand Revilles tastete und sagte: Nun! Und ich? Bin ich nicht noch da?. . : Was! Du willst. . Reville. mein alter Reville. ich bin allein, ganz allein, ich habe keinen Menschen, den ich lieb haben kann! Gieb mir Dein Kind. Ich will ihm denVater ersetzen, und sorge Dich nicht, es soll Deinem Liebling an nichts fehlen. . . aus Ehre, in Erinnerung an all unsere künstlerischen Erfolge in der langen, langen Zeit. Ich verspreche Dir. mit allen Kräften für sie zu sorgen. Ich habe Geld genug, mehr als für ein so kleines Wesen nöthig ist. Ich will darüber wachen, daß sie Dich nicht vergißt, ihr von Dir sprechen. . . Was kann ich nur sagen, um Dich zu überzeugen! Willst Du. v vertrauen?. . . Kannst Du ek? Deine Hand. Freund, zum Zeichen daß wir einia. sind Revilles Gesicht war wie verklärt und stumm legte er seine Hand in die, welche sich ihm entgegenstreckte. Am anderen Tage starb Reville, Vernier hat sein Versprechen treu gehalten. Die Jahr? sind hingeZn, die kleine C6cile ist längst erwachsen, und an schönen Sommertagen ist sie es. die Vernier, den alten Mann, an daS blumengeschmückte Grab geleit m sein Feind" ausruht. y Vergleich. Daß Mädchen Rosen gleichen, Ist wahrlich schon bekannt; Das singt im Sommer jeder Verliebte Dilettant, Daß Ppsen und die Mädchen Mch Würzen- haben gemein lrn das herauszufinden. Muß man schon ein Dichter sein. . 5 Unt?Hiwillig. Wie att mag das Fräulein Alma wohl sei? Das Fräulein Alma mag nicht alt sein " Vom Mä yengymnäsium. Nun, sind Sie mit den Fortschritten Ihre? Tochter im Mädchenaymnastum zufrieden? O sehr! Sie hat sich Heuer im Sommer in Preßbäum mit ihrem' Geschichtsprofessor, verlobt, Schnell bei . der frond Herr: Ich möchte mich gem. ttrheiro then. Haben Sie vielkcht etwas Passendes.für mich- Heirathsvermittler (mehrere Damenphotographien , aus der Tasche, ziehend): Hier darf ich Ihnen 'mal meine Mfter vojle-aen?"
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: : Noch drei Ist die Bratpfanne für den Truthahn des TrutdabnS und daS ickneeweike ?is,p
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