Indiana Tribüne, Volume 22, Number 62, Indianapolis, Marion County, 20 November 1898 — Page 10
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?l!!!ttr 1 f Nachdem ich bewogen war, CaSearetS versuchen, will ich nie mehr ohne sie im Hause sei. Meine Leber war in sehr schlechter Verfassung, mein Kops schmerzte, und ich hatte Magenbeschwerden. Jetzt, seit ich EaScaret nahm, suhl ich mich prächtig, lttrin Fra gebraucht, sie ebensall mit Erfolg gegen Untn astajen. Jo. Krehltn. im ongred Ct. et Conti, Mo. ngenehm, schinarkvasr. TOtrflam. etfmetf en gut, thun gut. mache nie Kant e?er schwach, verunachen keine Schmerzen, 10c, 23c, boc. Heile Verftovsnng. BUrtU ImH; Oapuy, t klca, Bo.tr. New Tart. ZI?? vst rrsl Tl I in ersauf UN aaratittert on alle XiUU-UAv tUoujeter , HeUuna der Tadall gddett. Die Offfee von Dr. H. YWK und Dr. COLE, - befindet sich in No. 4 OftOhio Straße. Telephon No. 927 Wie bisher. C. C. EVERT8, Deutscher Zahn - Arzt. No. 8z Nord Pennsylvania St,. & at Wird auf Wunsch angewandt. Dr. Louis Eurckhardt, No. 1134 Süd Meridian Straße. Sprechstunden: 8 9 Morgen und 7 end,. Willoughby Block, ' 224 Nord Meridian SKaße. r ch stund: 1 4 Nachmittag. Tel. 325. Dr. I. Bühler, 120 st ZAcCnrty Str. Sprechstunden : 8 til 9 Uhr Vorm. ; 2 Mft 3 i hr Slachm. ; 8 bis 9 Uhr Abends. Telephon 1446. z?vrechstu.de: Sonntags n orittagl. WALTER FRANZ, ZaHnArzt, No. 90K Ost Market Straße. Sokfin Block. Zimmer 43. Ofstce.etunden: 9 61112 5m., IM 5 Hrn., 71(19 dend. Eonntaa so 10 NHr 8m. bi SxNHr M . i 44 Chiifcnt totrbn Qonart2a ab Ruiftutz au en Nri Organen durch Satl'MiH fgekoden T j ohne Undeaunnlichkelte. Prei stT?l il.00, brt lle Dr,si ,, V'") f. O. Vor I, e ork. SflBSX'Sowabä.'' L.; .W. ,, Ulle Teutschen trinke - Seebäch's Thee. (Deutsche Schweizer Kräuter.) Er ieseitigt Mrivve. reinizt In, ZNqen, regulirt die Leber, stärkt di, Nie?., besördert tuhkgang ; tesondn Zyanen , empfehle. Psstfret Wk. Agenten .langt. B. Seebach. Peru, Jll. zu haben in Kücye und Hauö, erfüllt übe gute Hauösrau mit gerechtem Stolz. Daö beste Mittel, aVt Me taUwaaren in kürzester Zeit und für die längste Dauer blitzblank und glänzend wie einen Spiegel zu mauzen, in oic TJm L. Metal ?s1isk. Pasta, die von der altbekannten u. bekehrten Firma George W. Hoffman 295 Ost Washington Straße. in ndianavolii beraestellt wird. Sflr Gastwirtbe ist das altbewährte Putz Mittel The Barkeepers'o Friend, von derselben Firma hergeellt. ,um Putzen der Lar Fiztures :c. einfach unentbehrlich und wer eS einmal gebraucht hat. wird eS stet wieder bolen. Bar Keever's Friend das Unentbehrliche, ist überall in Apotheken zu haben. ..IvMM 60 YEARS y EXPERIENCE D Tradc Marks y 'rfi Copyrights &c ABTn Mndln tietcn and slcr1ptlon my UklT ortn onr oplnton tr whther a tVTntTon 1. ProbbTPatenUbl. Comronnie. Uonj trtotly eonndentüd. Hmdbook on PattnU et fr, üidait eencr for tecnrlng ptnt. pitlin5 Uken thronirh Mann A Co. wmIt tteial notü, wltboat char. In to SdMtäfic jiinericatu A ndoinly UlntTt4 whUt, TATirMt n ru: four rnoniüj, iu twia dju ur. n' ' . . i , .,.1 As n rtntiflfi loarnu Tenn, 91 l nn.38iBro.,. Hew York irtacL La. r PU WMiUngton. D. C UcCnUough & Ednliard, Rechts-Anwatte ' Zimmer 503 805 Indlana Trut Gebftude. Telephon 1017. tttx ti mtmu Mjijww
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hinein. Äcr Wagen, bet - sie hierher gebracht, hält noch brange'z der Thür. Sie läßt sich vc demselben in ein bescheidenes Hotel bringen. Sie durchwacht die Nacht mit ossef "X C nen viuacn. itetn oer itiaac kommt über ihre Lippen, keine Thräne rinnt über das bleicheGestcht. Sie sinnt mit aller Verzweiflung nach eineml5ntschluß, was sie noch auf der Welt oeginnen loue. Am nächsten Morgen wird ihr das Frühstück gebracht, auf dem Tablett liegt eine Tageszeitung. Sie laßt das Getränk kalt werden und greift nach der Lectüre, um mit abwesenden Gedanken hinein zu starren. Eine Seite mit Anzeigen liegt vor ihr aufgeschlagen, und wie sie gleichgiltig darüber hinweg blickt, fallt ihr eine größere Schrift auf. Eine reisende, kranke Engländerin sucht eine etwas besser gebildete Begleiterin und Pflegerin auf ihrer Tour über die Mittelmeerküste und amRhein nach Haus. Frau Lotte Bonsen legt ihre wohlgepflegte Hand auf diese Zeilen und blickt dann wie rn einem festen Entschluß vor sich hin. Ist ein ehrlicher Dienst nicht besser als diese Glanzwelt voll Schande? Und die Erniedrigung zur Dienerin dünkt ihr wie eineSühne. Zur angegebenen Stunde ist sie in einem oer eruen otels oer ewigen Stadt und fragt nach der eine Begleiterin suchenden Fremden. In ein Vorzimmer geführt, stößt sie auf eine größere Anzahl Madchen und Frauen, welche zu gleichem Zwecke hierher gekommen sind. Und als ein Bediensteter eine zweite Thur öffnet, hat sie das Vorzimmer mit ihren großen Schritten durchmessen und tritt vor einer Frau, welche soeben als die gewiß zuerst Angemeldete hinein will, in daS nächste Zimmer. In dessen Mitte lehnt auf einem mit Polstern ausgelegten Sessel eine starkbeleibte, LltereDame mit drei ten, phlegmatischen Gesichtszügen. Sie hat ein :n Gold eingefaßtes Augenglas erhoben und schaut etwas frappirt auf die ziemlich ungenirt auf sie zukam mende hohe Gestalt der ersten Bewerberin. ' Einige Schritte vor der alten Dame bleibt Frau' Lotte stehen und macht eine leichte Verbeugung, welche eher wie eine Gunstbezeugung aussieht. ' Ich mn eine Deutsche und mochte die von Ihnen angebotene Stellung annehmen sagte sie mit ihrer vollen. kraftigen Stimme lm besten Englisch. Die phlegmatischeEngländerin prüft wie billigend me imposante Erschelnung. Ganz recht," sagte sie dann in schleppendem Ton, Sie gefallen mir, denn bisher hatte ich nur Personen, welche mich kaum stützen, geschweige tragen konnten, wo es erforderlich war. Haben Sie Papiere?" Frau Lotte Bonsen reicht die mitgebrachte Paßkarte hin, welche der BildHauer für sie hatte ausstellen lassen. Sie lautete aus Frau Lotte Rossau. -Aus Berlin," las die Engländerin weiter und winkte dem an der Thür wartenden Bediensteten. Sagen Sie draußen, daß ich versehen bin!" Und zu Frau Lotte sagte sie: Ich sehe, daß Sie aus besserem Kreise sind, aber wenn Sie mich sorglich bedienen wollen, soll' es mir recht sein. Sie haben mich unausgesetzt zu begleiten, anund auszukleiden, nach meiner Anweisung zu massiren und mich in und aus dem Reisewagen zu heben. Stark genug sind Sie dazu. Ich engagire Sie bis zu meiner Rückkehr nach London, und Sie erhalten für den Monat zehn Pfund. Mein Name ist Mistreß Dick son!" Damit war Frau Lotte Bonsen die Dienerin der reichen Engländerin, der Wittwe eines Londoner Engros schlächters, geworden. Am Nachmit tag desselben Tages fuhr sie mit ihr nach der Riviera am Golf von Genua. VI. I Vierzehn Tage waren seit der Flucht der Frau Lotte Bonsen aus Rom verzchnr WniTrtii hnH R in Wxp I jk.. m - il 7 I '"7 I Sachlage gesunden, obgleich lyn die Art und Weise, wie die schöne 3frau 444 UIHI ..v v..v U"" I von ihm gegangen, zuerst mit einiger i, .,k,:rst finrf rca fätt Sn I MllVUVb fcHUl v.v. M früher oder später so kommen müssen, und eigentlich hatte sie ihm den Abschied recht leicht gemacht. Daß sie an L i r r. t . rr I , ,1 heb leioit eine 5duniindx oegeoen würde, traute er ihr bei ihrem fast männlich starken Eharakt nicht zu. Nur das Wohin" machte'ihm einiges Ottos,.,,? n rTtn rriftr t si 4 VV I V v vw , -y w.... ii jedenfalls nicht direct gefahren. Vielleicht bahnte sie von irgend einem Ort eine Aussöhnung mit ihrem fischblüti. aen. sche nbar noch immer ihr wohlge. e '.' 7 . . sinnten Manne an. ' Er seldst kam jedenfalls nickt eher wieder nach Ber lin, als bis das gehörige Gras LLer die dumme Geschichte gewachsen war. Ueber die in seinem Geldfach zurückge lassene Quittung von 300 Lire lächelte er Warum so wenig? Es war an einem Abend, .wo eS . . . pv-x. . w. tv selbst lndem sudlichen lima der Hügelstandt etwas rauh geworden. Fedor vlonau lan oei ,elnen öubk: . 1 fW.IVTT.. ftS X a ry r w 7r V ' Hliches Lachen erscholl dazwischen, !r Fedor sah unbehaglich dabel , ' Da mitten in dem ast wüsten Larm aber Da mitten in dem fast wüsten Lärm ... 4. . FY.fl o fnete iicn Die nur mt mtntxmv vk.sVF, trnh Ner 9Iiiaen vw.Vv.v..v - ? wandten sich au den Eindringling.-der , i rr '.ii.. ui cAli. mivfT, nrn n.innTFiiFnramoi ucuuujuu näher trat. w. w.g...... r , p. Es war em hoher, breitschultriger Mann. Langsam kam er aus den lufi, rfynti nm rtVnrtrhnn iiicii. fiw.iuy uyjuviyuii auw.wn.i ar.ta , v, MW, sfinn nslrfi htm 2In
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Und er schien es gesunden zü haoeck (5r blieb dicht vör dem zitternden Fe dor Rossau stehe. Dann erhob er die Rechte, in der sich ein schlanker Rohrstock bog. Diesen schlug er zwei Mal
mit gewaltigem Schwung um das Ant- " ft V,Ul" "?"T ru s.:. ra;TVf,A,,.r2 k. hov ie gleich bis fco, der Montag Vorlitz des bleichen Bildhauers, daß das .. ' . linh' h mJAmif.
Blut aus . dessen Wangen prltzte unv blutige Furchen aus beiden Seiten des Angesichts zurückblieben,. Dann bog 5. s Ä r-LZ. 1" r Zr ' Z ::;
" T i' Y r Ä il I ' l Halten, und mit d e em Reichthum bem wassnet, wollte sie standhaft dem hungezeichnete Antlitz. wertsten Schimmel, dem i.nh
wxt arnpeienocn roar.cn 1Xa r . r . n 5'..Ä" Draoajn jiaj ninji zu lyalirasligerem azroi,ll)enirelen aufzuraffen. Die nur ln galanten Abenteuern lebenden Menschen ahnten oie iaa)znoz yicuici eme cnuiycnen. l Langsam, wie er gekommen, ging der Rächer wieder hinaus. Jetzt losten sich auch die Zungen, und theilneh-
meno umnngien ine vcuüc ucu jui nCn r t ri r 1 - l" .
furchlvar Vejcylagenen. Der strafende Riese war Ernst Bonsen gewesen: er hatte auch den Weg
nach Rom gesunden, um den Buben zu Tischen war nur einer noch unbezüchtigen, der ihn an Freundschaft und fetzt. 'An dem nahm sie Platz. Ach.
Weib geschändet. Er vrauale ven ur cyen aucy mcut m m w v vii um sein irregeleitetes Weib zu fragen: er wußte bereits, wo es ,etzt weilte. I Ein Zufall hatte lhm diese Kenntniß verschafft. Auf . dem Centralbureau hatte er sich nach der Wohnung Ros-I v.'.i. w l rw ....ri I laus cnunoigi; uo tuiio man zucru i die Abmeldung einer Frau Rossau und gab ihm aus Befragen deren ln Roms innegehabte Wohnung an. In letzterer stellte er die Identität seiner Frau fest und deren plötzliche Flucht aus ihrem mit dem Nichtswürdigen getheilten Heim. An demselben Tage noch den nach Genua gehenden Eilzug I benutzend, nahm Bonsen von der Sie-I benbüaelstadt wieder Abschied. Seine I Augen sahen nicht die vielgepriesene! Schönheit der herrlichen Küstenlandschast, er suchte nur die Entflohene uno . . . . . t i mußte hören, daß Mistreß Dickson mit ihrer Begleitung ohne Zielangabe weiter nach Norden gereist sei. Bonsen fuhr traurig nach Berlin zu rück. Er hatte sein Weib treu und innig geliebt und konnte sie daher auch I nicht vergessen. Nun war an die Stelle r.frilTfn 9hht n t ekeS lM tle d aetreten. ?lndem er eS aufgab, sie selbst auf daS Ungewisse hin zu verfol-1 n,ry sntthfp r ,in?n IRTtrislthfsHh I nA London, um sie aufzusuchen. Mnth ir mnrfn rnpit-Ten sMartenS l traf eine Nackrickt von seinem Kund-! fuTn ßr m.Th ihm knk Mi-! strek Dickson mit ibrer Begleiterin in London eingetroffen und daß er letztere gesprochen habe. Mit derselben Post empfing Bonsen ein zweites Schreiben, und zwar von seiner Frau. Sie schrieb ihm: Mein guter Ernst! Ich finde keine Ruhe, weder in der weiten Welt noch in dem Heim, das Du mir wieder 'anbietest. Das Mitleid, welches ich für Dich fühle, ist ebenso groß wie das Deinige. Mein Tod ist eine Erlösung für uns Beide. Grüße und küsse unsere Kinder. Mein letzter Gedanke wird Deinem guten Herzen gehören. Deine gleich Dir unglückliche Lotte." Bald nach Empfang dieser Briefe war Bonsen so weit wieder, gefaßt, um nach London zu depeschiren. daß er seine Frau selbst heimholen werde. . i . .fi llndtt'fand' sie. wie sie ihm geschrieben batte. starr und kalt war der schöne. Kerrliche Körper der unglückli chen Lotte -'Kriemhild, 'den sein Thränen benetzten. vtr hundertste. Von Paul A. Kirstein. Der junge Doktor Richard Finck und die noch jüngere Anna Redlich waren ein Brautpaar ausgestattet mit allen k... uil . . ' JT - zen uno mu eoen,o vielen yeyiern, die iunaen Menschen. 'wenn sie noch . p . f C r W . f I onoers orri.ro. ,mo, eigen zu 1' Pfl !ub' ii T p fi "XI , 9 C schasten sogar vlellelcht noch etwas mehr als der allgemeine Durchschnitt; doch . f . , . . das schrieb sich daher, daß sie emst zu
Ul" w yuu" ,"p,e u u,n. Waffeln, und er. trank, auch so wie an , j sich nämlich beide knnm..- große Tasse IBVN mftr r nrn In rn nnm tnnnr I - . , ? '
i ' . ' w . zv'r 9 " c" lugenouch uem unge. stüm die ganze Welt erschüttern wollte, und sie. . . . war noch em ganz zarter, lebenslustiger Baansch. der Mit gluck t 1 OlCf 1 W ClC Orll lcher Absolmrun "le endlich ft. fffi:"? " .in I BildunaSstättell ellte. . " ' .... . und ' U hallm sie sich bndk knmm gelernt Und' staunten sich gegenseitig an wit daslä stsche Gebild aus .Him. melShöhen". Da Schicksal hatte sie zusammengeführt. ' ' -Und dieses Schicksal war der bun dertste Schimmel! .' I üviui nuiiuivy mn utu.iuc juiill fo snd in einemalten, weisen . J m Absoldiruna ihreö Mor'lliiiMn - MXmlin .ma t X il . CV noebeies an einem-schönen klaren I D.B , - T , " " tr nur? . ve. unvttlflen 7 cvimmei, üngwöllt und unwillkürlich, die Hand gaö,. ihr Ehehere und ihr' Gebieter LV f.i, I l" ;:HnD das ' war eingetroffen! Die I ?.. O,.. . c.cr i u"uivim;w usii iuuui luncn. i Anna .Redlich Hatte schon um ehn I ... . ... T "yy J' ."T" UM 6Vl i lihr trftn in im 'it.rnturttitnis. a.k. V IH4H 4ii(V( U 4. I urr. cm:cI.i.:' V.' e aeben müssen. Miwutbia. weil sie um diese Zit nach der" gestrigen Gesellschaft koch nicht auSgeschlafen hatte, war ! sie I .m V.. V..'A.:(1 ' ' v c. I .i .,.ii.... Zse... i uu ucui iuu uccu. . i unu OCinmjC u u(iu ' uiiu . ucinauc
I HVU l Ii' tiiigMUkHVVSi . lUllUJUJl.1 hlS I , , , . . Jk , S4irnmt tWM. SMÄrÄ ia I meiksam pillztsc ich s,, ' 'y I ß-. natiidj.- au a 18 . . 1 , - ' .-'. .4. ifc... ' - m. V -. . . i ...
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Nnls aber li Zählte an diesem Tüae 00 sirxiu. i r nui o wuuiunci. ; v Der nächste Tag, an dem sie nicht viel unterwegs war, brachte sie nur bis 57. YlYlt.i. aamw (im TT 1 V ; vy I'uC","' "Zte entscheiden J&ÜJt tmi ÄS f angenähten Knops eine Ertramark er , i w -1 kommenden Mann entaeaenselzen. Sie ging mit blitzenden Augen und klovfender Brust di &rnl, -nilnn xmh iAku, ,kli, s,,. n. den hundertsten! Ein herrlicher, blauer SDragomrofftjter saß auf ihm. STiacbfrrecxi fnm R nitf Mmmenen hinaus vör die Stadt. Roch hatte sich niemand genaht, und doch klopfte x das Herz noch immer zum ZerspriN' Sie beschloß, in einer kleinen Konditorei sich weiter für die kommenden Ereianisse ni stärken. Von den weni. eö gab wunderbares 'Haselnußeis mit - ' enttückenden WaNeln! Sie sckwelat ordentlich darin:" ' v Auf einmal nahm ein iunaer Mann bescheiden an ihrem' Tische Platz. ' Er fragte allerdings vorher um Erlaubniß sie abes konnte zaauch die Nicht verwei . . . oi . x. j s . gern.- y(aaj einiger c vracyle er verschiedene Journale an ' und gab ihr yosuq ein paar davon ab. Sie dankte ebenso höflich, und wie das. dann so kam knüpften sie 'auch eine' einsacke Unterhaltung an. ' Der Schluß davon war,' daß ihnen bei dem schönen Wetter die Lust in 'der Konditorei zu schlecht war, uno oa ne oeiQionm, ein wenig zufammen im 'Park spazieren zu gehen, ' Das thaten sie auch und befreundeten sich ganz .'gut dabei; Und als es oann ei! zum acyyaufeweg war, va L.ii t:. ix r w it r i e . . l" ,o?on 1001 efauen anem oer gesunoen, oav sie na ganz ungewollt und unwillkürlich- die Hand zum Abschied gaben.- i v ' ' In demselben Augenblicke wurde die "eine Änna aoer aucy oiung roly. a kam 3 ihr :jumrteyn6tfein-ba6 bo8 W suaen omziruauni uno lyelinaymsvou sraale ste.der junge Mann' 'nach' der Ursache. gab. keine Auskunst..: ET Oslt, bettelt?.' - t Sie konnte ihm doch nicht antworten! Sle Wurde lMMk? VttWlrrter . Endlich, nur um ' loö zu kommen. rief sie: Morgen, morgen!!" Wann?" fragte er schnell zurück und .hn Hand llrn'h? nTift Q.itl vtt viv vjitivyv 4jittWo?". - . Hier-, rief sie und zerrte an seiner Hand. , , , : Bestimmt?" Da nickte sie nur hastig und riß sich lo?.' " . Er konnte ihr nur noch ein weithin challendeS Auf . Wiedersehen- nachrufen. Und das waren, wie sie damals immer sagte, ihre beiden Dummheiten aeWesen, der übereilte Händedruck, ur. das noch übereiltere Rendezvous, deiu ohne diese beiden Sachen ' Sie wollte nicht mehr weiter den?e.. Denn jetzt freute sie sich darüber, weil sie doch seit dem Herbst, wo zener zunge Mann der Doktor Richard Fink geworden war. beide verlobt waren. Sie hätten ja daS am liebsten schon damals, als sie sich näher kannten und schon liebten.gethan, aber die vernunstigeren Eltern gaben das nicht zu. Sie wollten erst, daß er sein Eramen machte, und daß sie eine ordentliche. wohlerzogene Dame würde, die nicht mehr so ohne Weiteres fremden Herren Rendezvous gäbe. Und das nannten sie nun ihren lan gen, ' schweren Kamps : unuinander, diese drer Jahre, die sie hatten warten müssen! Aber Gott sn Dank, auch die waren vorüber, und zum. ersten. Mal,. seit sie I VVVllf MIIW 1UIU. V JitUt; I' verlobt waren, gingen sie jetzt bei schönem iffidt aHtiir Witttt in cn I HUllk W4lkVI v JVIlfc . V VII ditorei, wo sie sich kennen, gelernt, und I -,:..,. mi, - hnnrnTt ffvnsnu fiin nn vivvv V Mvf1 I. . Urbarem HaselnußeiL und in herrlichen I .tzyorolaoe. . . r . , Freilich ganz so friedlich wie damals warm. sie. jetzt nicht;.sie jkritwl sich. wie heute schon ,dw ganzen -Tag, und ,,c. ,;rnl rn was- bei wp... .vy. . .....,. , 7 1 Brautleuten soll das ja öster vorkam. , Er hatte den Löffel verkehrt auf den Ti ch gelegt, I . r.... oät.t I vjic iuuic. . e: u uujj uiik 11 ui" taü iz'a .k,?A.rl! . ;. " - rade. das aiebt Aeraerl Er. kam. sich aus emmal sehr weije vor und antwortete: Unsinn! .Das ist dummer Aberglaube!- und that es erst recht nicht. : ?. Sein Ton reizte Sie. Girant wortete ebenso spitz und wieder, wie heute schon so oft, war . die Verstlm mung da! . . ' .. .... Dock als .ne drauken und . an der Stelle waren, wo. sie damals Abschied von einander genommen hatten.' da meldete sich die ..Erinnerung wieder, und eS 'that ihm leid,".daß sie sich wegen solcher Kleinigkeit immer zankten . wn.iB trs,, finrt v WH. Dewbm. sie wieder gut. zu .stimmen. S'.e lachte, und auch sie wurde ihm bei der Erinnerung wieder gut. Vlber .. .;s n ;u. v.j, v. V el?m?L?CKstte Jl xlx-b0 a3 iSuoe?aeiünI der ran. und an er i r?--'tt-. . v - o -- - - lich sagte sie ihm:' ,Na, stehst Du, daS hier,' mit dem hundertsten' Schimmel und der Hand' ' ist hg' auch Aber glauben?-- ' - - 1 I as aoer reiz ,on. ie Iöuic mal i r . , . --. r.i xi
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P. j. A a a IM ma tau 'auuyiuuvtiii , . yvnciK - tk: yr.uu?. i Pk. -I w k w m yi.4.y ! Jl. . . -u wirst nr doch !MM wttkllchem. reden, daß ich Dir damals so ganz un willkürlich die Hand gegeben und dak daran die bundert SckZndmäkren rit . . r V UN oer. vvmomagivN uio lein icuen! uiiu viutui lyuiic 1 3 i;uuu3 r,,ts fisltl M . Xlr1t3 gestoßen und ihr damit den ganzen er träumten Himmel zerrissen. Also nicht vom Schicksal bestimmt, nicht durch ein Zeichen dazu geführt sie konnte es nicht fassen! Und wie damals, hastig und der. wirrt, riß sie sich von ihm und jagte nach Hause. Und dort in ibrem tleinen Zimmer schloß sie sich ein und weinte, weinte bittere Thränen. ' Allen ihren Freundinnen wollte sie. eS faaen. e sollten sich nickt auf keimen und I . . .. . . . r Wunder verlassen, es wäre Lua und Trug, geschaffen, sie alle zu bethoren. Aber auch das vermochte ihren Schmerz nicht zu hellen. - Aber auf emmal klopfte es. Ein wohlbekannter schwarzer Kopf steckte sich durch die Thür. - Annchen", nef er. Sie regte sich nicht. Annchen, der' Schimmel hatte doch Recht."' - " - : Sie reagierte nicht. Da schob sich plötzlich mit dem Kopf ein ganzer Mensch ms Zimmer und faßte-ihre leine Hand. - ' Annchen", sagte er, es ist ja wahr. Vielleicht war's unwillkürlich, daß. ich Deine Hand nahm, aber daß mich auch mem ganzes Herz dazu zog, das wirst Tu mir.doch'glaubenk Tenn das waren die 100 Schimmel!" . Sie sah ihn zögernd an.' ' Gemißt, fuhr er. fort, denn ganz unwillkürlich ist doch auch daS nicht!? Da faßte sie lhn . plötzlich an' seme beiden Ohren. Siehst Du,: aber das hier, das Ohrenzausen, geschieht zweifelsohne ganz mit Absicht, '.'und' wenn Du mich noch einmal so kramst Da ließ er sie mcht ausreden, und üßte ihr den lieben Mund. :: Und die Schimmel hatten doch Recht als sie sie am Hochzeitstag in schlan em Trab zur Küche brachlen! Stilblüthen. Plötzlich füllten sich die schönen Au. gen mit Thränen und tropften auf Fritzens Strumpf. Dieser Wurm aber nagte unaufhör lich an ihrem Herzen und wurde dabei zusehends bleicher und hohlwangiger. Ueber das Dorf, das heimlich zu seinen Füßen am Berge hing, glitt sein Blick. Sein Geist schwebte in weltweitem Gefühle und leuchtete aus m-hell er schallendem Gesänge. Die Vögel schliefen im Gezweig ne ben selia auf breiten Blättern vom Spiele des Tages ausruhenden Lüft chen. Ihr großes, tiefes Auge war tief zurückgefallen und flackerte nur noch manchmal m Thränen auf wie eine m Sturm und Regen erlöschende Fackel. Eine bleiche, beinahe blonde Dame von schlanker Gestalt ruhte hingestreut auf einem Dlvan. Kaum hatte er den Sarg vollendet. als ein ganzer Chor von Lerchenstimmen durch die Luft schmetterte, der ihn schon wahrend des Liedes begleitet hatte, nun aber in vollem Schwalle hermederflel auf ihn und .auf diesurnmernde Flur. Angenehme Verwandt schaft. Herr: Warum sind Sie denn so wuthend aus Ihren . Schwager? Frau: Ja sehen Sie, früher hat er sich niemals um uns gekümmert, jetzt aber, ' nn in n ' ' m mein Alann aeporoen iir, oeraniialtet der. Mensch einen Ausverkauf jocgen Todesfall!' j . . , . : Unter Gaunern. Was hast Du denn für Deine Uhr bezahlt? Sechs Monate." ' . I VorGericht. Angeklagter. fühlen Sie sich schuldia?" Aber. Herr Gerichtshof, immer dieselbe Frage,, das wird zuletzt schon langweilig. ; Der Gipfel des Schreckens. Viermal verheirathet, vier mal verwittwet und des Glückes letzter Rest: vier Schwiegermütter!!!!! Eine Sch we r k ran k. Diener: Also unsere Gnädige sagt, sie' sei schwer krank? Was , macht sie. denn? Zofe: Seit zwei Stunden Empfangs' tollette sur den Arzt. . ' ... , . Aus der Jnstruktionsst u n d e. Feldwebel: Sie Esel schreiben ja aar Pferd mit V"! Sind Sie denn in der Geographie gar so schlecht bewandert?- . . . . Aus dem Geschichtsun terricht. Wieviel Todte zählten, die Perser nach der Schlacht in. den ThermopnltttT Gar keine, denn es war schon zu dunkel dazu. Ein Ausgleich. Fritzchen: Du, mein Bruder Emil, der Student, ist einen Kopf großer als Dein Bruder. Emuchen: Ja, aber .dafür ist memer rinen oauco oiaer ai xjerncr. - i . ? n in l y rv . Schnell gefabt. Mein Herr, Sie verfolgen mich nun schon seit einer halben Stunde!- Aber.,Gnadtge, das ist doch selbstredend. Sie Haien . . r , m . f Mir ia NlflTT -Ta '"nnicn. : , ; i Mit i ' G&öubtlt übt t tJinU Neines Llut bedeutet itine vzut. Lf. CA8niftt. (LalCtl retS, anbö datlartic reinigen ital Pliit, kräftigen die Lebn nv V en alles Unreine aus ten klörn. gangen Oie heute an,' yustel Ct fAfnür CfHtff Und fst:t;fitf3 11 iZiiMn.nMnUHiMÄtv:-': ?n
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TA schmächtrr, aber nach einer oche weiteren Aebraums zeigte sich ein merklicher zfg,,,.
Tosen. Turch den Gebrauch stires Nenovators bat'? ich in einer natürlichen Weiss meine Eingeweide wieder in die gehörige Thätigkeit gebracht." Dr. Kay's Renovator Vor einigen Wintern litt ick unter ein?m deftigen Anfall von lrirre und bin seitdem jeden Winter leichteren Angriffen dieier rankbeit ungciänr m diesclde ;m angt iriit. dr Dr. tta' Lungendalsam deilte mich ,n dielem hinter iofort. teilhabe stet mit fiOerem Erfolg diesen Lungen-Balsam in meiner Familie gegen Husten und iZ-ikaltunge angewen det. Soweit meine Erfatiruiig gebt tan ich mit gutem t.?n.nei, b,e l'itdijiii an lai .mpschIen, was Sie für dieselbe beanspruchen." (anz Eraedenst Carl anq. Herausgeber der täglichen und wöchentlichen ansas Cit? Presse." ansa? Citv. Mo., den 30. März IL7. Preit 2 ?kt n $1.00. verkauft do potdekeru der durch die Po? versandt.
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