Indiana Tribüne, Volume 22, Number 62, Indianapolis, Marion County, 20 November 1898 — Page 1

-V-5 0 's 00 rvo VO rlC k Ti A f iA y OV ly W V k W o y y yy A v Office : No. 18 Göt LUabama Otraße. Telephon 1171 Jahrgang SS. Indianapolis, Zndiano. Sonntag, den 20. November 1898. Noi6S

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Geld zu verleihen.

Personen, welche Geld auf verbssertes Grundeigenthum oder sonstige Sicherheit zu borgen wünschen, werden es zu tyrem isot theil finden vorzusprechen in der Office der Indiana Trust Company Ecke Washington Straße und Virginia Vlve Anleihen werden prompt und zu den gün stigstm Bedingungen in Betreff von Zeit, Zinsrate und Rückzahlung gemacht. Kapital $1,000,000 Ueberschuß $60,000 Haftbarkeit der Aktiv näre 85,000,000 Beamten: J.P.Frenzel. PiSs. Tkred. Fabnle. I. Liz-PrSf. . (ö. Cornelius. 1. iz.Prf. Jobn A.Bntler. ,KUir. Große Kirmes veranstaltet von den :: Im k hkh lml am DanksagungStag, Donnerstag, den 24. Nov'br. Nachmittag? großes Prinderfsft bei freiem Eintritt. : : : : Peer's Boys Brigade Band AbendS Aonzert, Tunzkrünzchen und Verlosung. :::::: 33. Stiftnngskest de Bierbrauer Unt.Vereins in der Mozart-Hall, am Dienstag, den 22. November '93 Eintritt . . ZI 00. Gco. B2 errnirnaiffiim . !' .WTN - v?- , ..i x r..-,Tar"-'iirrrT i 1 '?A C---A.i I v ki --- iü', j. .1 irjZZyvr? 'TT'.g-' WM ifepfe : JsichenbeftMev, Office: 26 Süd Delawarestr. Ställe , 220. 222, 224, 226, 223 Ost Pearlstr. Telephon 9 I I. Offen Tag und Nacht. American Express Cornp's Geldanweisnngen nach Deutschland. Zit sicherste und billigst rt ?eld i schicke. Die sellschaft hat di M,ll ihr, Geldanweisungen In riutjqian an ue vunrien zu de,ayl (wenn ,mt) oht Beld geschickt vtxitn kann. Kaien: tchttterb 5 ...sts.ichtkbna ...lSiXii . . 10... H . I . 60 ...18 , , . 20 . 1() . . . 100 .. 30 . . ..I . I Ti asjlnmrlji irfjtctK Hebung spanischer Schisse. Washington, 19. November. Admiral Dewey hat dem MarineDepartement mitgetheilt, daß er einem Bertrag über die Hebung von drei der spanischen Kriegsschiffe abgeschlossen habe, welche in der Schlacht bei Manila gesenkt wurden. Die Kosten der Hebung und durchgehenden Reparatur sollen $500,000 betragen. Die Fahrzeuge find die Zöla de Cuba, Zila de Luzoa und Don Juan d'Austria.

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Liliuokalani kommt.

Washington, 19. Nov. Liliuokalani, die frühere Königin von Ha waii, befindet sich aus der Reise nach den Der. Staaten und wird nach Washington kommen, um eine Ent schädigung für die ihr genommene Krone und die Kronländereiea zu der langen. Zn dem vom Präsident gar rison dem Congreß vorgelegten Bertrage war für die Königin ein Jahrgeld von $40,000 vorgesehen, aber der Vertrag wurde nachher von Präsident Cleveland zurückgezogen und die Nepublik bewilligte der Königin nichts. Angekommen. NewSork, 19. Novbr. Die in London verhaftete und ausgelieferte, des Mordes angeklagte Nancy Guilford ist hier angekommen. ,, , Weihkappea. Nashville, Tena., 19. Nov. Der in Chapeltown wohnende Neger John Smart wurde von Weißkappen erchossen. Die Weißkappen hatten dem Sohne SmartS die Aufforderung zugehen lassen, den Oct zu verlassen und zogen, als derselbe der Aufforderung nicht nachkam, vor daS HauS desselben, und drohten dasselbe in Brand zu stecken. Der Bater, der seinem Sohne zu Hilfe kommen wollte, wurde erchossen, woraus die Schurken fortritten. Gestrandet. KansaöCity, Mo., 19. Nvvbr. Die Internationale Grand Opera Co., bestehend auS 70. Künstlern, einschließlich amerikanische und europaische Berühmtheiten, ist hier gestrandet. Signor Romualdo Sapio, de? MusikDirigent und Unternehmer, erklärte heute, daß die Opern-Sesellschaft am Samstag sich auflösen werde, wenn nicht ein Wunder geschehe. Zu den Künstlern der Gesellschaft gehörten U.A.: Madame Clementine DeBere-Sapio, und Madame Selma Kronold. SignorS Augusts Dado, Virgilio Bellati und Feanceöeo Collenz. (Die Gesellschaft war vor zwei Wochen in ZndianapoliS.) Die kubanische Kommission kann von Havana nicht fort. Havana, 19. Nov. Die Delegaten deS kubanischen CongresseS zu Santa Cruz del Sur, welche beaustragt find, sich nach Washington zu begeben, um mit Präsident McKinley zu konferiren, beabsichtigten, gestern mit dem Dampfer MaSeotte" nach Tamp abzufahren und begaben sich nach der Office der Plant-Linie, um ihre BilletS zu lösen. Dort verweigerte man ihnen aber die Ausstellung von BilletS, da sie nicht im Besitz der nach spanischem Gesetz und den Bestimmungen der Dampfergesellschast ersorderlichen Pässe waren. Die Delegaten lehnten eS kurz und bündig ab, die spanischen Behörden um eine Gesälligkeit zu ersuchen oder sich deren Bestimmungen zu fügen und da auch die Dampfergesellschast bei ihrer Weigerung verharrte, so konnte nur einer von ihnen, Manuel Sanguilly," der amerikanischer Bürger ist, ein Billet erhalten. Zn der Office der Ward-Linie erhielten die Delegaten den gleichen Vescheid, doch glaubt man, daß diese Schwierigkeiten sich schnell aus dem Wege schassen lassen werden und ihrer Abreise dann nichts mehr im Wege steht. Deutschlandisches Muckerthum. v e r l i u, 19. Nov. Dem Braunschweizer Landtag liegt ein neues Polizeistrafgesetzbuch vor, das einige SonntagSfeier - Paragraphen enthält. Zum Besten derHeilighaltung" deS Sonntags sollen danach an Sonnabend Abenden nicht nur öffentliche Tanzluftbarkeiten nur bis 12 Uhr stattfinde, sondern die Borlage verbietet am Sonnabend Abend nach 12 Uhr auch alle von Privatpersonen veranftaltete oder in geschlossenen Gesellschaften stattfindende Tanzluftbar leiten etc. ?ft eine solche

Bestimmung wirklich zur Heilighal

tung" deS Sonntag's nöthig?" fragt entsetzt die Köln. Ztg.", und antwor tet: Durch ein geselliges Vergnügen am Sonnabend über 12 Uhr hinaus wird der Kirchenbesuch auch nicht be einträchtig!, daS kann man doch im Rheinland, wo ohne solche Einschrän kung der Kirchenbesuch viel besser ist als hier, beobachten." Für den Sonntag selbst find die Borschristen noch rigoroser. Da heißt eS: An Sonn- und Festtagen find bis 3 Uhr Nachmittags alle Musikaus. führungen (mit Ausnahme der Ora. torien und geistlichen Koncerte außer, halb der Zeit des HauptgotteSdienfteS) Schaustellungen und theatralische Vor ftellungen, ferner Wettrennen und alle mit Störung der Sonntagsruhe der bundenen gesellschaftlichen Bereini qungen an öffentlichen Orten, daS Ke gelspiel, daS Scheiben- und Bogen schießen, die BergnügungSschlittensahr ten, desgleichen alle die SonntagSruh störenden Belustigungen in Privat räumen oder Privatgärten, sowie auch daS Fischen verboten. ,, , Sloilo genommen. M a n i l a, 19. Nov. SS wird berichtet, daß Zloilo. die Hauptstadt der Insel Panay von den Insurgenten genommen worden sei. Die amerikanischea Schisse Charleston und Concord find dahin abgegangen. Der braunschweigische Thron. Berlin, 19. Nov. Nachdem erst kürzlich gemeldet wurde, daß der Herzog von Cumberland seine Rechte aus Hannover und Braunschweig in einem Manifest von Neuem reklamirt habe, kommt jetzt die Nachricht, daß diese Frage dadurch endgiltig aus der Welt geschasst werden soll, daß der älteste Sohn des Herzogs, der Prinz Georg Wilhelm, den braunschweigische Thron einnimmt. Vorher soll der jetzt 18jährige Prinz jedoch in ein preußischeS Sarde-Srenadier-Regiment eintreten. Wie eS heißt, hat Kaiser Franz Joseph die Aussöhnung zwischen dem Berliner Hofe und dem Cumberläader zu Stande gebracht. Die Berliner Neuesten Nachrichten", bekanntlich ein BiSmarckblatt, find mit diesem Arrangement, daS einen Welsen aus den braunschweigischen Thron setzt, nichts weniger als einverstanden und fragen mit Bezug auf die Vermittlerfteller, die Kaiser Franz Joseph dabei gespielt haben soll, wozu man noch ein Bündniß mit Oesterreich habe, wenn eS zu Aktionen benutzt werde, die zum Nachtheile Preußens und Deutschlands auSschlagen könnten. Iie Iällzcrln. eine EhestandS'Geschichte von ReinhHw Ortmann. Der Varon von Holbach schwelgte eben im Behagen jener angenchmen Vormittagsstunde, die 2?uie mit reichlichem Einkommen und maßlzem Arbeitspensum der Lectüre ihre'' Zeitung und dem Genuß emer guten Cigarre zu widmen pflegen, als die Thür seines Arbeitszimmers ungcstüm' aufgerissen wurde und Sidonik von Verden, sein einziges Töchterch'n, mit allen Anzeichen einer hochzradigen Erregung hereinstürzte. Gott sei Dank, daß ich Dich r.:ch zu Hause treffe, Papa," rief sie statt jeden Grußes mit einer Stimme' in der es schon wie von verhultenei Thränen zitterte. Nun kann eS sich auf der Stelle entscheiden." Der Baron hatte in maßlosem Er staunen Zeitung und Cigarre siik:n lassen. So hatte er die auszelaene, allezeit von Frohsinn und Lebenslust übersprudelnde Sidi niemals gesehen. Aber Kind, um des Himm:ls st illen, was soll sich entscheiden?" O, ich habe mich falsch yusgedrückt. Es ist schon entschieden unwiderruflich! Ich blee hier und stelle mich unter Euren Schutz. Nie werde ich zu meinem zu diesem Manne zurückkehren Sie warf sich über du Divan hin und drückte das Gesicht in Ue Här.e. Ihr Vater athmete auf; er wa? oifcnbar auf Schlimmeres gefaßt gewesen. Nun, nun, Sidi, das ist hoffentlich nicht ganz buchstäblich zu n:hm?n," It gütigte er. Man läuft nicht gleich beim ersten ehelichen Streit anseinander. Albrecht kann sich unmöglich über Nacht auS einem tadillysen tZbren,

manne in einen verabscheuungswürdi-

gen Bösewicht verw.'lnselt haben. .Der Ton seiner Xüov.t mochte Sidi verrathen, daß er die Sache nicht übermäßig tragisch nahm. Mit einen energischen Rll't richtete sie sich plötzlich empor. Und wie nennst Du einen Mann, Papa, der seine Frau betrügt der sie nach siebenmonatlicher Ele hintetgeht und zwar mit o, ich mag es gar nicht aussprech:n mit emer Ballettanzlr:n! Mit einer Ballettänzerin - st es möglich? Und dab?i hat er sich von Dir erwischen las r. Sidi's Augen wurden noch größer. Da sagst Du so ruhsz?.'" Te? Baron erkannte, ?aß rz rCi et was ungeschickt bcnorniren. Er hatte eben nicht daran gedacht, daß seine Tochter erst seit sieben Monaten ver heicathit war. Nun aber b'ilte t: pckj, das versäumte nachzuholen :an: er t pf t - eme n.oallm : anrnrnige yy.itn: an nahm. Nuhig. sagst Du rubig? S-ehst Du denn nicht, daß ich außer mir bin völlig fassungslos! Aber vielleicht thust Du ihm unrecht Du ras: doch wohl keine Beweise? Sidi zog ein arg zerknittertes und halb durchgerissenes Blatt aus dem Busen und steckte es ihm entgegen. Lies das. Papa!" Der Baron nahm mit einem kleinen verstohlenen Seufzer den Brief in Empfang und las: Lieber Albrecht! Endlich kann ich Dir die gewiss schon mit Sehnsucht erwartete Mittheuung machen, daß die reizende kleine Fifi Dein ist. Ihr Jmvielaio wollte sich zwar durchaus nicht 'con ihr trennen, weil sie seine beste SerpentZntänzerin sei. aber Geld und gute Worte vermögen viel. Uebngens it sie das Opfer werth, denn sie ist ein so allerliebstes Geschöpfchen, daß ich mich beinahe selbst IN sie verliebt hatte. Auch den gewünschten Schmuck für Fifi habe ich bei Friedberg bestellt. Es wird eine prächtige Ueberraschung werden. In Freundschaft und Verschwiegenheit. Dein Harald." Herr von Holbach brauchte eine lange Zeit, um - mit der Lectüre des kurzen Billets fertig zu werden eine so lange, daß Sidi's fieberhafte Aufregung das Schweigen nicht mehr ertrug. Dieser schändliche Harald ist natllrlich kein Anderer als sein Vetter Rochow, der leichtfertige Husar!" Schändlich!" sagte der Baron mit scheinbar tiefer Entrüstung. Ihr behaltet mich bei Euch nicht wahr?" Für heute Mittag jedenfalls. Robert soll sogleich ein weiteres Gedeck auflegen." Damit war er schon hinaus, und in dem Herzen der armen jungen Frau gesellte sich zu all' dem Schmerz und Zorn, von dem es ohnehin schon erfüllt gewesen war. noch ein Gefühl bitterster Enttäuschung über da5 merkwürdige Verhalten ihres Vaters. Als nun die Baronin, eine trotz ihrer zweiundvierzig Jahre noch immer sehr hübsche und stattliche Dame, auf der Schwelle erschien, den verh'ängnißvollen Brief in der Hand, eilte die junge Frau ihr denn auch geklügelten Schrittes entgegen, umschlang ihren Hals mit beiden Armen und barg das thränenüberströmte Gesichtchen an ihrer Schulter. Ja, mein armes Kind, weine Dich nur recht aus!" sagte Frau von Holbach zärtlich. Ich weiß, wie grausam es ist, wenn es einen zum ersten Mal trifft. Ach, die Männer sind nun einmal keine Engel, und wir Frauen müssen bei Zeiten lernen, nachsichtig gegen sie zu sein, wenn wir nicht aus kleinen und vorübergehenden Uebeln große und unheilbare machen wollen." Die junge Frau stand ganz starr. So arok war ibre Ueberrasckiuna und Bestürzung, daß sie kein Wort über die Lippen brachte. Die Baronin aber zog sie neben sich aus den Divan meder und begann mit gedämpfter Stimme auf sie einzureden, liebevoll, eindringlich und mit den überzeugenden Beweisgründen einer reichen Er sahrung. Niemand hat je erfahren, was in dieser bedeutsamen Stunde zwischen Mutter und Tochter gesprochen wurde; so viel aber ist sicher, daß Frau von VerdkN nicht einmal bis, rts r. zum silier IN. iyrem llernoau blieb. Als sie ihzem Vater merkwüryig kühl und zurückhaltend die Hand zum Abschied reichte, sagte er in einem 'orcnt herzlichen Tone, hinter dem lich nur nothdürftia seine Verleaenheit verbarg: Ich hatte, natürlich die Absicht, Deinen Mann sckonunaslos zur Rede zu stellen,' aber die Mutter hat mich davon zuruageoracht. Ja, es ist w rklich besser. Vapa. wenn Du , Dich nicht einmischst ich sehe es vollkommen ein" unterbrach ihn Sidi bitter, Sie fuhr nach Hause und an die-

ftm Wie an dein folaenden Tage, an'

dem Albrecht ebenfalls noch fern blieb, waren nur die verschwiegenen vier Wände ihres Schlafzimmers Aeuaen

des schmerzlichen Kampfes, den ihre arme zunge Seele bestehen mußte, um sich stark zu machen für die schwere Ausgabe, dem Helmkehrenden zu verzeihen. Spät erst hatte sie in der Nacht vor ihrem Geburtstage den Schlummer gefunden, und ihr Herz war todestraung, als sie am Morqen erwachte. Sie sah das Bett ihres Gatten leer er war also immer noch nicht zurückgekommen und mechanisch drückte sie auf den Knopf des Telegraphen, um ihre Zofe herbeizurufen. Die Vorhänge, die den Thüreingang zu dem anstoßenden Ankleidezimmer verschlossen bewegten sich ein wenig v e. . mt. .rt . , ulio ein seines, siloeryeues nimgem wurde von da her vernehmlich. Sidi wandte den Kopf und was sie gewahrte, erfüllte sie mit grenzenlosem Erstaunen. Ein allerliebstes, schneeweißes Wachtelhündchen mit wundervollen, sprechenden Augen tänzelte auf den Hinterfüßen herein, gerade auf sie zu. Das feine Klingeln kam von den Glöckchen an semem silbernen Halsbande; IM Maule aber trug es einen Strauß frischer Rosen, den es mit bewunderungswllrdiger Grazie dem sprachlosen Geburtstagskinde apportirte. Von einer über alle Maßen beglückenden Ahnung durchzuckt, hob die junge Frau das Thierchen zu sich empor. Sie hatte aus dem Halsbande ein blaues Emaillcschild mit goldenen Buchstaben wahrgenommen, und nun überzeugte sie sich, daß diese vier Buchstaben den Namen Fifi" bildeten. Wie ein Fülle goldenen Sonnenscheins brach nun die Erkenntniß der Wahrheit über sie herein. Albcecht!" rief sie jubelnd. .Komm herein. Herzliebster, daß ich Dir für Dein prächtiges Geburtstagsgeschenk danke!" Da stand er schon in der Thür, ahnungslos, mit leuchtenden Augen und strahlend vor Freude über den gelungenen Scherz. Sidi's weiche Arme streckten sich ihm verlangend entgegen, und ihr frischer rother Mund lächelte so verführerisch, wie nur ic m den se ligsten Stunden ihres jungen Glückes. Aber während er sich dann über sie herabbeugte, um lhre süßen Lippen zu küssen, klang tief in ihrem Herzen gar heimlich eine Stimme: Wie gut. daß er Nicht ahnt, wie vollständig ich schon bereit war, ihm das Andere zu verzeihen! Ein Bravourstück. Das ist gar nichts, was Sie da erzählen! Da hab' ich bei den vorjährigen Kaisermanövern ganz 'was Änderes geleistet! . . , .Marsch Marsch- haben die Trompeter geblasen, und vorwärts ist's gegangen, als ob der Teufel hinter uns war ! In meiner Richtung ist gerade ein Wirthshaus gelegen! Vorn eine Thür, hinten eine Thür, die in's Feld hinaus geführt hat! Durst hab' lch gehabt wie em Donaukarpfen, der in der Wüste spazieren geht! Mein Plan war fertig! Ich mit dem Pferd in Carriere hinein bei der vorderen Thür, eine Maß bestellt, ausgetrunken. gezahlt, der rückwärtigen Thur hmaus . . . und schon wieder beisammen gewesen mit der Schwadron! . . . Frllch, die Kellnerm war auch ern Blitz mädl. aber ein Anderer könnt' das nicht, während der Attake in's Wirthöhaus geh n! Da muß man so reiten tonnen wie ich und so schnell sem wie ich besonders mü dem Trinken!" m m Ergänzung. Medizinischer Sachverständiger: Nach all dem glaube ich, daß die erbliche Belastung des Angeklagten ns freie Willensbestimmung beeinträchtigte. . Ange klagter (einfallend): Und außerdem habe ich eine Frau!" Guter Rath. Freund: ,Also hauptsächlich auS iunaen Damen besteht Deine Kundschaft?" Junger Photograph: Jawohl; was mutz ich wohl thun, um mir dieselbe bei dr großen Concurrenz zu erhalten?" -Freund: ,Ledig bleiben!0 0 t x n. Landstreicker: Bitte um eine Gahe, Herr Baron.- Baron: Sie können auf meinem Gute Arbeit finden." Landstreicker: Mit welcken Empfehlungen permögen Sie aufzuwarten ?- Mikverstanden. 5err: .Nun. mein liebes Fräulein, was machen Sie lieber, eine Wasserpartie oder erne Landpartie?" Fräulein: Das ist Mir ganz gleich, die öauvtsacke ist. dak e.r Geld' hat und bübsch ist.A APA w Wer ei in Catarrb heilen will, muß mit dem Blut anfangen.! Hooo's Sarsaparilla beseitigt die Ur aqe dieses Uebels und heut Katarrh vavurq, das, sie das Blut remigt. Ho ob's Pillen wirken milde aber rasch und sicher auf die Leber und den

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