Indiana Tribüne, Volume 22, Number 61, Indianapolis, Marion County, 19 November 1898 — Page 3
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Die schöne .Helena. Roman von Alexander Aaron von Robert?.
lgortjetung.) Neuntes Kapitel. GuteWacht ! Es war dennoch etwas Wahres daran, daß Funk sich absichtlich zur fünften Kompagnie hatte versetzen lassen. Eine kleine Ungehörizkeit, die ihm eines Morgens auf dem Bureau aegen den Herrn Zahlmeister entfuhr, war die Veranlassung gewesen, daß er überHaupt in dieFront zurück sollte. Sonst wird er mir zu übermüthig, ein bischen Nekrutendrillen wird ihm gut thun!" meinte der Major. Aber Funk wußte es, daß es nicht für lange wäre. Er war beim Masor wie beim Adjutanten gut angeschrieben, dazu hielt er sich für unentbehrlich auf dem Bureau, allein schon seiner herrlichen Schrift wegen, in der ihm Keiner beimRegiment gleich kam. Gut, wenn es denn sein muß, so will er auch seinen Spaß baben, dachte Funk. Die Schreiber stecken alle unter einer Decke. So wußte er es denn durchzusetzen, daß man ihn zur fünften Kompagnie versetzte. Die Eitelkeit stach ihn. Man hat ihn oft genug, nachdem er das Lazarett verlassen, gehänselt: Fünkchen. Du bist ein Kerl, läßt Dir ruhig gefallen, daß man Dir Dein Mädchen vor der Nase wegstibitzt!" Mit listigen, lüsternen Blicken gelobte er Nach?. O, der Hubert besitzt sie noch nicht ganz! Wir wollen sehen! Es war noch das Großmaul von früher, das sich so brllstetete. Aber innerlich brannte die geheime Wunde, welche die Nachricht von ihrer Verlobung ihm versetzt. Während die äußerliche Verletzung, die er bei der Erstürmung der Köbesburg davongetraa.e.1, langsam heilte, sra die Herzenswunde um so heftiger um sich. - Jetzt erst, in der Stille es Krankenlagers, ging ihm das Bewußtsein auf, daß sein Herz mit dem ihren leidenschaftlich verkettet war. Und er bohrte sich mit seinen Gedanken immer tiefer in diese Leidenschast hinein. Sie sollte für ihrcn Abfall büßen, und Hubert sollte sich nicht seines leich ten Sieges sreuen! Wohlan, hier ist die Gelegenheit zur Rache! Ich, das Fünkchen, bin auch noch da! Durch meine bloße Gegenwart will ich sie Bei de bis aus's Blut peinigen . . . Doch wie er in Lenas Bannkreis gerieth. begannen die häßlichen Rachegedanken in helle Liebesflammen auszublechen. Er war ein Andrer geworden seit emer Krankheit. Ein wrloes, selbstherrisches Gelüste begann in ihm zu gähren. daß er sie Jenem entreißen. daß sie fern werden mußte. Sre hatten ein Anrecht eins aus's andre! Wie ihnen Beiden, da sie noch Kinder waren, keine Mauer oder Hecke ein Hinderniß bildete, so würden sie auch letzt rücksichtslos durch den Segen des Priesters brechen. Nach dieser ersten Begegnung in dem dämmernden Kase mattenflur wußte er, wie eS nrn ihr stand. Wie ihre Hand in der feinen zitterte, wie die Worte über ihre Lippen bebten, wie sie rn ihrer Angst davonstürzte, bis die Dunkelheit des Seitenslurs sie verschlang! Auch sie war eine Andre geworden! Ja, in ihnen Beiden war das Herz wach geworden. Wohlan denn! Das Anavang" des Tanzsaales doch jetzt erklang der Ruf so 'Unheilvoll drohend. Die mannigfachen Verzweigungen des Dienstes führten Hubert und Funk fort und fort zusammen. Jetzt standen sie in de: Front nebeneinander beim Appell, jetzt einander gegenüber in dem berathenden Kreis der Unterosfrziere, den der Feldwebel nach dem Appell um sich versammelte. Heute revidirte Hubert als du jour die Stube des Funk, morgen umgelehrt der Funk die Korporalschaft des Andern. Nur wegen der Brocken" geriethen sie aneinander. Funk nahm seinen Dienst genial, und er konnte sich nicht für den Sitz ei--ner Schuppenkette begeistern oder über ein paar fehlende Schuhnägel in Verzwciflung gerathen. Alle Augenblicke fand der Kapitän d armes in der Funl'schen Korporalschzst irgend eine Kleiniakeit, die Nicht in Ordnung war. Er hätte das bei einem Andern auch gemeldet, denn zede Lottengkelt m Bezug auf das königliche BekleidungsMaterial empörte ihn. Funk vergalt es ihm damit, daß er den Spott der andern Unteroffiziere gegen den unausstehlichen Nörgler reizte. Und er hatte die Lacher stets auf seiner Seite. Hubert war eben nicht beliebt: Rheinisch Blut und preußisch Blut paßt nicht zusammen! Sre waren Gegner gewesen, auch wenn Lena nicht zwischen ihnen gestanden hätte. Sie fühlten dunkel, dah sie eines Tages anders als mit Nörgeleien und Spottreden aufeinander platzen wllrden, um abzurechnen. An einem Mittag hatte die gesammre Kompagnie Waffenappell. Funk verließ eben seine Stube und trat im Flur auf die Gewehrstütze zu, wo sein Gewehr stand. Zufällig kam Hubert von der andern Seite, um das seine zu nehmen, das sich jenseits der Scharte auf der entsprechenden Stütze befand. Funk nahm das Gewehr, schlug die Kammer auf und prüfte blinzelnd das Innere des Laufes. Als er den Kopf erhob, sah er Hubert in derselben Weise beschäftlgt. Und über daZ blanke Metall hinweg trasen sich ihre Blicke. Zuerst eine stutzende Ueberraschung auf beiden Seiten, dann maßen sich die Blicke feindlich, feindlich wie sich die beiden Gewebrrohre mit ihren kleinen unheimlich schwarzen Mündungen, die der Zufall gegeneinander kehrte, zu m w V . .! aabm - messen fqienen. vz war nn sanier Gedanke, der hinüber und herüber scklua. ein Blitz, der auS dem Dunkel der einen Wolke in das Dunkel der andern zuckte. Gleich schlössen sich die Kammern, laut und scharf hallte der Klang des Stahles durch den gewölbten Flur. Da blies es zum Antreten Jeder nahm sein Gewebr unter
k bett Arck. üttd sie verlöten sich in deni Gedränge der Soldaten, die aus bert ! Hof eilten. Funk sah seine schöne Landsmännin
nur selten. Hinter der Scharte, wo noch immer seine Abtheilung exerzirte, regte sich keine Gardine, zeigte sich kein Schimmer ihres Gesichtes. Aber die j Scharte hielt ihn wie behezt. Augen und Gedanken, wie ern ohnmächtig Stückchen Eisen, das sich vergeblich gegen den unwiderstehlichen Zug eines Magneten wehrt. Und das Ni'chtsehen schürte noch die Gluth in seinem Innern. Oft wünschte er, daß er von dem Platz erlöst würde, um die Qual des Harrens nicht mehr auszustehen; doch an den dienstlosen Sonntagen und an den Regentagen, wo in dem Exerzirhause und auf der Stube Griffe geübt wurden, peinigte ihn um so stärker die ungeheure Sehnsucht nach der Scharte. Er begegnete ihr ein paarmal vor der Kasematte, wo er sie förmlich grüßte. Eines Abends, da er Wachthabender auf Kasernenwache war, öffnete er auf das Rasseln des Klopfers das Thor. Sie stand da, ihr Mann hinter ihr. ES war gut, daß der Schnee so heftig daherstrich, ihrer Beider Verwirrung verbergend. Ihr Gesicht war bis auf eine Oeffnung für die Augen durch einen UmHang verhüllt, doch diese Augen trasen ihn aus dem Dunkel wie eine gewaltige Flamme. Die beiden Ankömmlinge prusteten, schüttelten die Schneedecke von den Kleidern und stampsten mit den Füßen ein Hundewetter! Sie kamen von Deutz, hieß es, wo sie Bekannte Namens Pifferaths besucht. Unterdes wäre des immer stärkeren Eisgangs wegen die Schiffbrücke aufgefahren worden, und sie mußten bei solchem Wetter den Heimweg über die Eisenbahnorucke machen puh! Er, wie schon warm Sie es haben. Herr Unteroffizier!" rief Frau Hubert aus der Umhüllung, da sie die offene Thür der Wachtstube passirte. Es war das Beste, die Harmlose zu spielen! Und sie blieb vor der engen Pforte stehen, in dem wohlig warmen Hauch, der ihr von dort entgegen wehte. Drinnen leuchtete der kleine eiferne Rundofen in einer dunklen Rothgluth, eine zarte Rosadämmerung in dem kleinen Raum verbreitend. Ueber den Rand der Pritsche vorgestreckt wärmten sich ein Paar dampfende Sti:fel, deren Besitzer von hier aus nicht sichtbar war, an dem Feuer. Fast wäre dem Wachthabenden eine Einladung entfahren, man möchte doch auch näher treten; da warfen sie ihm eine Gute Nacht! Gute Wacht!" zu. Dann trappelten sie eilig durch den eiskalten Korridor, gegen dessen Schartenfenster der Schnee hörbar schlua. Die Kasematte empfing sie mit gleichem Unbehagen. Der Ofen war langst ausgelöscht, und das mürrische Licht der schlechten Kerze huschte, gespenstlsche Schatten aufstöbernd, durch den unbehaglich kühlen Raum. Die Kanone, ihr längster Stubengenösse, machte sich breiter als je. Die Lena ubersiel es mit einer Sehnsucht nach dem kleinen rosadämmernden Raum mit dem glühenden Oefchen. El, sie will ia nichts davon wissen! Aus ist aus! Hat sie es heut' Abend mit all' der Harmlosigkeit nicht brav gemacht? So kommen sie alle Drei am besten darüber hinweg. Hubert fand das auch, als wenn dadurch der Popanz seiner Eisersucht am leichtesten gebannt wurde. Die Begegnung da draußen dünkte ihm fast r.ie eine halbe Erlösung. Seine Frau ließ sich wirklich nichts zu schulden kommen. Sie hat es früher stark getrieben das werden die besten Ehefrauen! Funk hatte im Flur gestanden, immer noch hinhorchend auf den hellen Klang ihrer Stimme, bis diese im Knarren des umdrehenden Schlosses verschwand. Dann trat er m die Wachtstube und setzte sich vor den Tisch unter die Schirmlampe. Er legte nicht einmal den Helm ab, warf die Arme auf die Platte und stützte das Gesicht in die beiden Fäuste. O. wie schal und wie häßlich das Alles ist! Die Pritsche nahm die Hälfte des Namens ein, vier Kerle schliefen darauf mit umgeschnalltem Faschinenmesser, den Kopf auf dem Tornister, den Helm neben sich, und ihr sägendes Schnarchen wetteiferte mit dem wüthenden Fauchen der Gluth in dem Ofen. Auf dem Tische lag das fettig abgegriffene Wachtbuch und em andres Buch, em Schmöker. den wohl irgend ein Einjähriger vergessen haben mochte, neben einem Teller mit Wurstresten und einem klebrig schmutzigen Kartenspiel. Es roch nach Staub und 'abgestandenem Getränk und nassen Kleidern. Der nackte Kommiß hatte ihn immer angeekelt. Warum hatte er denn kapltullrt? Was sollte er sonst ansangen? Seine Kenntnisse waren nicht der Rede werth sollte er abermals in die weite Welt auf Abenteuer ziehen? Nein, der Schlendrian wird ihn foie die Andern nicht loslassen! Er wird von Jahr zu Jahr kapituliren, weil ihm der Unterschlupf fehlt. Vielleicht wird er ein Weib nehmen und das Elend der Kommißheirathen noch vermehren helfen. ' Dann, wenn die Gliede? anfangen zu knacken, wird er sich in irgend eine Zivilversorgung stopfen lassen. Teufel, was hat er sich für ein andres Bild von dem fröhlichen Soldatenstand gemacht! Hatte er denn vordem nicht eine Rolle aus den Tanzböden gespielt? Hat er die schon ausgegeben? Was für ein erbärmlicher Kttl ist er doch! Er könnte so viel Mädchen haben, als er wollte sitzt da und streckt seine Begierde nach der Frau eines Kameraden aus! Ehre, ist das höchste Gut eines Soldaten, und er ist im Begriff, die Ehre eines Kameraden zu besudeln , . . Nur. mit den Gedanken! Wer bezwingt das wilde Gewürm der Gedanken? Da pochte die Schildwache an das kleine Fenster:- das Sianal für die Ronde. Er fuhr vom Tische auf und donnerte m schlafenden Kerle von der Pritsche in die Oöbe. Gleich ballte
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dkauken dasmörderische HerÄs!" ! &W Mühe, möglichst mt Müdes Postens. Mes polterte !n den Fl'ir ; Sder zu gewinnen. t vor die Gewehrstütze. ! Ele geherrNNlßvolle Acht-ung, präsentirt das Ge- Krankheit, von welcher die Familie wehr!" kommandirte der Unteroffizier. Jarns Checks auf der Fahrt von GreeKlirrend wurde der Griff von der noch nup, Jll., nach Stoddard Co., Mo., be-
' scbla trunkenen Mann cba t ausaeführt. Der Offizier, eine hagere Gestalt in hohen Stiefeln und glitzernd nassem Regenmantel, die Schärpe um die Taille geschnürt, schritt, den einen Zeigefinger zum Honneur an den Helm erhoben, die kleine Front ab und seine Augen musterten scharf Kopf für Kopf. Lassen Sie schultern!" besah! er. Ich bitte, Unteroffizier, warum hat die Mannschaft denn die Kragen auf? Was ist das für eine Lotterwirthschast! Warum lassen Sie die Leute nicht gleich lieber in Schlafröcken in's Gewehr treten?" Stummste Pause in die das Was?!" der Ronde hineindröhnte. Und in den ungeheuren Abgrund dieser Frage, auf die es keine Antwort gab. stürzte Alles hinab, was vorhin von Gedanken Funks Brust durchwirbelt. Zehntes Kapitel. Kasemattenklatsch. Der Kasemattenklatsch lechzte nach einem Skandal; da konnte nichts F:eudigeres hereinplatzen als die Versetzung Funks zur fünften Kompagnie. Gierig belauerte die Kasematte die drei Akteure des Lustspiels oder auch Dramas man wußte noch nicht, wie es sich entwickelte. ' Man sah das Hubert'sche Ehep.'ar mit scheelen Blicken an. Ihm, dem Dienftsez, hatte man ja immer Mangel an Kameradschaft vorgeworfen, da er sich von den Kneipereien der Andern wie von jeder Art. Klüngel" f.'rn hielt; es hieß, er markirte den zukünftigen Feldwebel, wozu ihn freilich seine tüchtigen soldatischen Eigenschaften mehr wie Andre befähigten. Am wenigsten gönnten sie Damen ihr die Feldwebelin. So eine vom Kochlöfselorden! So ein Tanzbodenliebchen, für das sich die Garnison die Köpfe blutig geschlagen! Seit sie in die Kasematte eingezogen ist, spielt sie' sogar die Klosterfrau und thut apart wie eine OfsiiZerdame. Sie hatte die Kasematte sehr enttäuscht warum lieferte sie n'.cht sofort den Stoss zum Klatsch? Man mußte von ihr doch erwarten, daß u sich von den Offizieren die Cour m.ichen ließe, zum mindsten würden dcch die Herren Einjährigen Glück bei ihr haben. Aber nichts davon, das pure Gegentheil! Sie saß züchtig wie eine Matrone hinter der Nähmaschine und arbeitete für die Regimentskammer, sich gegen den Klüngel" wie gegen eine böse" Epidemie verschließend. Das verziehen sie ihr nicht. Die svitzige Frau Feldwebel Moldauer war sprühwuthend aus sie, weil sie sich von vornherein gänzlich ihrer Bevormundung entzog, die sich sogar auf den andern Flügel der Kasematte bis in das Nevier der sechsten Kompagnie erstreckte. Was sie thun könnte, sollte geschehen. um zu verhindern, daß eine solche unerhörte Person ihre Nachfolgerin wurde. In der Kantine, bei. Mutter Kilo. pflegte der Tagesklatsch angerührt und zum Vertrieb gar geHacken zu werden. Das zweistöckige Haus zeigte nur drei Fenster Front. - Im ersten Stock wohnte der Büchsenmacher des Bataillons mit seiner jungen Frau, zwei ruhige, ordentliche Leute; im zweiten hatten die Blaumullers die eine kleine Vorderstube und ein hinteres Gelaß inne, das auf ein Gewinkel von schwarzen Schieserdächern sah; die zweisensterige Aorderstube bewohnte ein Ernjähriger. Ein bemalter Streifen auf dem sonst unoemorsenen Rohbau trua die Aufschrift: Spezereiwaaren und Wirthschaft bei Peter I. Pfund." Um zu der Wirthschaft zu gelangen, mußte man den Laden paffiren, wenn man nicht den Umweg durch den Flur und den engen feuchten Hof machen wollte, der lm Sommer durch em paar schwindsüchtige Oleanderbäume zum Garten umgewandelt wurde. Die Auslage des Ladens verschmähte, bei ?er siegenden Kundschast, jede kunstvoll lusaebauschte Reklame, nur ein paar .igarrenkistchen, ein paar buntbeklebte haschen, ein Korb rothgoldiger Bücklinge und ein Krimskrams von Bür sien, Putzpulver. Pomadenschachteln, Nähgarn und dergleichen. Mutter Kilo beherrschte mit ihrer zewaltigen, bei jederBewegung wackelnden Körpermasse, die jedenfalls das Gewicht für eine Riesendame abgegeben hätte, die Theke und den Laden. Von hier aus nahm sie den Klatsch gro-schen-und pfennigweise durch ihre Kunden ein, um ihn mit den Zigarren und Heringen ebenso wieder zu verabfolgen, auch goß sie ihn den Füsiliren mit dem hellbräunlichen Kasseemasser In JJfincnBunUniicr Tövse, (gortseßung folgt.) Oon Inzanrs. Der reiche Farmer I. W. Bradley in Horse Cave.Ky., zählt zwar schon 95 Jahre und hat bereits biet Frauen begraben, die ihm neun Kinder hinterlassen haben, aber sein Herz sehnt sich immer noch nachLiebe. Jüngst kam er nach Lomsville und dort machte er die Bekanntschaft deS 21 Jahre alten Fraulem Kate Garland. Prompt verliebte er sich m die zunge Schone und warb um sie. Fräulein Kate sagte Ja!", ihre Eltern gaben den Segen und nach 24 Stunden war daö ungleiche Paar Mann und Weib. Ein Trust der chinefischen Wäschereien in New York ist das Neueste. Er heißt Dop Song Kong Sow", ist aber amtlich incorporirt als die Greater New Jork American Laundry Ass'n.. zu der in New York mehr alö 1000 chinesische Wäschereien gehören, und die in den meisten großen Städt.en Zweiggeschäfte besitzt. Jüngst wurde der Preis für Waschen ' eines Hemdes auf 10 Cents erhöht, und der anderer Wäsche entsprechend. Die Mitglieder des Trusts eben sich iedt
fäfSä? -4 U.v-v w..w -'". ? -
I . . , L i . f. ? , . ! i ki i L t i sauen wuroe. yar oas zwelie pfer ge fordert. Frau Sheeks war in der Nähe von Odin gestorben und am Tage darauf starb der Gatte in Greenup, wohin die Leiche und die Kranken zurückgebracht worden waren. Drei Kinder sind noch krank. Man glaubte zuerst, daß sie vergifteten Whiskey, den sie in einer Apotheke am Wege kauften, genossen, der Arzt in Greenup diagnosirt das Leiden als Milchkrankheit. Der Whiskey soll nichtsdestoweniger analysirt werden. Die Theorie vieler Gelchrtcr. die große Bronze - Statue der Freiheitsgöttin im New Yorker Hafen ziehe alle Elektricität aus der Atmosphäre in der Umgebung auf eine Entsernung von mehreren hundert Fuß an sich, wurde durchExperimente. die William A. Eddy mittelst Drachen vornahm, entkräftet. An den Drachen hatte er einen elektrischen Collector. 5 Zoll im Geviert, befestigt und mit diesem Apparat constatirte er, daß die Statue die Atmosphäre nur auf eine Distanz von 100 Fuß beeinflusse. So lange der Apparat weniger als 100 Fuß von der Statue entfernt war, zeigte sich kein elektrischer Funke, sobald er aber weiter entfernt war, trat dieser zum Vorschein. ' Am stärksten zeigte sich die Elektricität in der Atmosphäre 100 bis 500 Fuß von der Statue entfernt. Der Po st inspector Waterbury verfolgt jetzt zum zweiten Male feit Wochen die berüchtigteCurrie Bande von Wyoming, die schon einmal von Sherifssgehilfen bis an die canadische Grenze in Montana gejagt und dort um ein Haar erwischt worden wäre. Die Bande hat in den letzten zwei Monaten über lbO gute Pferde gestohlen, da sie fast taglich frische Pferde nimmt, wo sie dieselben findet und so mit beispielloser Geschwindigkeit manövrirt. Sie hat eine ganze Reihe von Postämtern, Postkutschen und Banken geplündert und hielt kürzlich erst wieder eine Kutsche im nördlichen Wyoming an, die Passagiere beraubend und die Postsäcke plündernd. Waterbury hat seinen Gehilfen die Instruktion gegeben, die Kerle wie Hunde niederzuschießen und nicht zu versuchen, sie gefangen zu nehmen. Todt oder lebenbig ist dieLosung auf dieser Menschenjagd. Mit knapper Noth ist in Scottdale. Pa., Frau M. T-empleton dem Tode entronnen. Vor etlichen Tagen barst plötzlich an ihrem Fußgelenk eine Ader und so schnell floß das Vlut, daß sie binnen Kurzem die Besinnung verlor, ihre Augen starr wurden. Puls und Athem stillstanden. Ein Arzt, der zu Rathe gezogen wurde, constatirte nach Vornahme einer Untersuchung, daß Frau Templeton todt sei. Als sie eine Stunde völlig regungslos dagelegen, begann sie aber plötzlich zu athmen und nachdem der nochmals herbeigerufene Arzt Wiederbelebungs - Mittel angewandt und mehrere Stunden lang sich die größte Mühe gegeben hatte, erholte sich die Frau soweit, daß sie etwas Nahrung zu sich nehmen konnte. Zur Zeit macht ihre Genesung gute Fortschritte. Oom klusu.. I n Consiantine erek gnete sich ein schrecklicher Vorfall. Seii einiger Zeit hatten Diebe versucht, w die Wohnung des Wegebauchefs Mougin einzudringen, der sich deshalb mit einem Revolver bewaffnet hatte. Mitten in der Nacht erhob sich seine Frau, um an das Fenster des Speisesaales zu gehen. Dadurch aufgeweckt, sah ihr Mann die weiße Gestalt und gab, da er sie für einen Araber im Burnus hielt. Feuer. Die Frau stürzte tödtlich getrosfen zu Boden. Das Ehepaar lebte in größter Eintracht. Als die KönigrnWilh e l m i n e von Holland mit ihrer Mutter nach einem Besuch der Rem-brandt-Ausstellung am Centralbahn hos in Amsterdam ihren Salonwagen besteigen wollten, drängte sich ein junger Mensch im Radfahreranzug an die Königin heran, wurde aber alsb'ald von zwei Polizisten ergriffen und entfernt. Es , war der Berichterstatter des Blattes Echo", van Westerhoven. Auf dem Polizeibureau sagte er aus. er hätte nichts weiter beabsichtigt, als der Königin den Arm zu reichen und ihr beim Einsteigen in den Wagen behilflich zu sein. Man überzeugte sich bald, daß man es mit einem Geistesgestörten zu thun hatte, dessen Ueberweisung in eine Irrenanstalt später auf richterlichen Befehl erfolgte. Im Frühjahr ent st and plötzlich unter den Hunden in Stut!gart eine größere Sterblichkeit; eS kierrsckte zuerst die Ansickt. dak von böswilliger 5and den Thieren Gift gegeben wurde. Inzwischen hat jedoch die Sterblichkeit noch zugenommen.und es hat sich herausgestellt, daß die Thiere einer Seuche zum Opfer fallen, die in ihrer äußeren Erscheinung große Ähnlichkeit mit der beim Rindvieh vorkommcnden Maul- und Klauenseuche hat. Trotz eifrigsten Studiums und eingehendster Untersuchungen ist e,I dem Lehrerkollegium der Thierärztltchen HoÄschule bis jetzt noch nicht gelungen. den Krankheitsbacillus zu entdeZen oder die Ursache der in den allermeisten Fällen tödtlich verlaufenden Erkrankung mit voller Bestimmtheit festzustellen. Ochönbeit sitzt im Blut. Reine Blut bedeutet reine Haut, Ohne diese keine Schönheit. Catcarets, Candy Cathartie reinigen da Vlut, kräftigen die Leber und entfernen alleS Unreine aus dem Körper. Fangen Sie heute an, Pusteln, Ge schwüre, Mitesser und so deitek zu vertreiben. Ochönbett für 10e. ?n fallen Apotheken. Lufriedengellura M. i r a r . . 'a.
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Ien, waa (sie tue vieelve veanipruazen.- anz raeve'! Üarl Zanq, HerauZqeber der täglichen und wöchentlichen ianlai llitv Presse." ' ansa? llitk,. Mo., den 20. März 1897. ' PretS 25 Cents , f 1.00. verlaust tan lherrr der durch di, Poft versandt.
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tnHerrW. Carter, der in einer Vorstadt von London wohnt. lieb seine Nachbarin vor Gericht citiren. damit ihr durch gerichtliches Urtheil das Singen untersagt würde. Der Richter fand , dieses Verlangen übertrieben und fragte die Dame, ob sie viel singe. Eine Stunde am Morgen und eine Stunde am Abend", erwiderte sie. Nur zwei Stunden!" sagte der Ricbter, das ist doch kein Grund zur Klage!" Der arme Carter. der die Marter und Pein dieser zwei Stunden, die gestörte Verdauung, die Nervenkrisen u. s. w. aus eigener Erfahrung kannte, behauptete, daß der Richter kein gerechtes Urtheil fällen könnte, bevor er nicht den sogenannten Gesang der Dame mit eigenen Ohrcn gehört habe; deshalb müsse die Aeklagte Probe singen". Die Dame, die sich, wie so viele andere, über ihreSangeskunst gewaltig täuschte, trug bereitwillig eine Arie vor. Kaum hatte sie abcr die ersten Takte in den Saal geschinettert, als der Richter auf seinem Stuhl von einem heftigen Zittern befallen wurde und. mit verzweifelten Gesten dazwischen rief: Genug, genug, die Sache ist entschieden!" Der Dame wurde das Singen verboten. ' EinFallkrassenAber. zlaubens stand vor der Strafkan'.mc-. in Kaiserslautern zur Verhandlung Die Ackererseheleute von Alohn s; Wahnwcgen bei Kuscl litten anW.'hn und Versolgungsvorstellungen, so das sich die Ehefrau sogar entleiben wollic Als auch noch das Vieh 'im Stall-. krank wurde, wandten sich die Selber. in ihrer Noth an einen in der Gegend berühmten Geisterbanner, den 66-jäh-rigen Tagner Adam Hirsch aus Hörbach. Dieser verschrieb den LeutenThee. verschiedene Flüssigkeiten und Packete mit Zetteln, die sie theils unter geheimnißvollen Manipulationen vor Sonnen - Auf- und -Untergang vergraben und dann deren Inhalt Lorberblätter verwenden, theils zur Verklebung aller Oeffnungen ihres Wohnhauses und Stalles bcnützen sollten. Die Frau trug solche Zettel auf der Brust; am 1. Mai szllien diese von selber abfallen und das Ehepaar dann vom Satan befreit m. Unter Beten versuchte die Fraii sogar einmal, ihr 11 jährige Kind zu verbrennen, und wurde nur durch die Dazwischenkunft fremder Personen daran gehinbert. Bis zu der Anzeige von fremder Seite hatte der Geisterbanner dieLeute um 250 Mark gebracht, doch konnte seine Angabe, daß die Leute das Geld freiwillig gegeben hätten, nicht widerlegt werden. Hirsch wurde zu einer Woche Gefängniß verurtheilt. Merkwürdigerweise glauben heute noch verschiedene Leute an die Wahrheit der Spukgeschichte. - Aengstlich. Baron (zu seinem Diener): Johann, es werden heute Nachmittag zwei Herren kommen. Gläubiger von mir, und -war ein sehr dicker starker Herr, nnd ein dünn?r schmächtiger Herr. Den dünnen Herrn nun. den laßt Du vor, d?tt. s ken, dicken aber weist Du ch. 6:zstabil?" Dien?: .J:ll. :v: tSäfcii. icnni ich aber nicht li ber ten starken Herrn vcrlasscn v.nt v' dünnen abwe.is-n.r"
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t-i yaven wirkliche rrfayrung, die sie antreibt. Sie verbreiten die Nachricht von Mund zu Mund und theilen mit, wie Wine of CarSchwachen aller Altersstufen Milft und dieselben kurirt. i Redakteur ih Ih
be,engt Ute kellsutnen Qräfte tlieser Arznelrniite!.
durch und durch krank, ermüdet und diniallia er ih ih ih ih jmc e ji 0 va vor i 1 ih ih ih ih ih ih ih 'M pcufe Muc' 5a5 ng tf Die ffestscbris. Nü.fzig Jahre deutschen StrebenS in 3bhr.avoli&" ist in der Office dö. Bi. zu habt. Preiö 50 entö. Äie Aeim-T!.eorie. Eine wichtige Entdeckung. Drch Erneuerung des Systems werden fast alle Krankheiten geheilt. Es wird in diesen Tagen viel über Pilzk gesprochen und doch ist dies kein müßiges Gerede. Das Mikroskop enthüllte die Thatsuche, dah viele Krsnkheiten durch einen be: sonderen Keim oder Pilz hervorgerufen wer den. Ein eingehenderes Studium und ftofc schungen zum Zwecke der Entdeckung eine! Mittels, welches diese Pilze aus dem Stzstern entfernen würde, haben vor Kurzem ergeben, daß es nothwendig sei, das Cystcm zu erneuern und das Blut durch die Beseitigung der Pilze zu reinigen, um die Heilung dicser Krankheiten zu erzielen. Es stellte sich her aus, daß Dr. Kay's Nenovator das vollkommenste Heilmittel für alle diese Krankheiten ist, daS bisjetzt entdeckt wurde. ES erneuert das ganze System, rein'gt das Blut, bereichert dassclbe, belebt das System und verleiht dem ganzen Körper neues Leben und verjungte Kraft. Um die rounderbar'N ErgebNisss denn Gebrauche von Dr. Kay's Reno vator in allen solchen Krankheiten vor AllZM zu führen, geben wir folgenden Auszug aus einem Briefe von ftnrn E. A. Adams, 6. und Martha Str., Omaha, Ncb.: ,Jn Beant, orfttng Ihrer Anfrage, welchen Erfolg ich mit Tr. Kay's Renovator hatte, theile ich Ihnen mit, daß ich große Linderung fand und nun gesund bin. In erster Linie hatte ich die Grippe und eS dauerte geraume Zeit, ehe dieselbe zu weichen schien ; bann trat Ma laria ein und ich nahm hinreichend Chinin ein, um den Tod einer Person ju bewirken, verspürte aber keine Linderung, bis ich Tr. Kay's Renovator gebrauchte. Ich litt an Unverdaulichkeit. starkem Kopfweh und hatte Schmindelaniälle, und es war als ob feurige ftadm und kleine Sterne vor meinen Augen gaukelten. Es sreut mich, berichten zu kon nen, daß ich nach dem Gebrauche einer Schachtel JhreS RenovatorS große Besterung wahrnahm und gesund wurde, ehe die zmeue Schachtel zu Ende war, worauf diese mißlichen Uebel Tank Ihrem Nenovator ganzlich ausblieben. Ich kann nicht umhin, denselben der leidenden Menschheit zu empfehlen.- Er ist daö beste bestehende Heil mittet, weil er alle Krankheiten heilt, bei roel chen sogar alle anderen Mittel vergeblich angeroandt wurden, nie: Unverdailllchkeit. Le der und Nicren.Krankheiten, iVerstovfung, Kopfschmerz, Magenbeschwerden, Geschwüre, Ausschlag, Schwäche. Niedergeschlagenheit, Schwindel, Frauenkrankheiten, Drüsenver größerunq, Sodbrennen, unreines Blut, Schlaflosigkeit, Galligkeit, Verdauungsbeschwerden, Mattigkeit, Malaria, geistige Ab gestumpftheir, RkeumatismuS, Neuralgia, Nervenschwäche, Schlaqfluß, Beulen, Calz fluß, Skropheln ??. Er hat eine wunderbare Wirkung auf den Magen, Lcber und Einae weide; er steigert den Appetit, fordert lit Verdauung und heilt alle Störungen dieser Theile, Er schmeckt, angenehm, ist leicht zu nehmen, vollkommen sicher und nie dem Ma gen widerlich. Er ist in Zorm von Zeltchen, aus concentnrten Ertracten zusammengesetzt und enthält zwei bis viermal mehr Dosen alk die flüssigen Arzneien, welch: für deniel den Preis verkauft werden. Dr. Kav'ö Re novator ist nnn be! fast allen Aptthekern zu haben. Preis 23a und $1. Sollte Jhr Apo, theker denselben nicht vorräthig haben, dann sende man den Betrag und schreibe an die Dr. B. I. Kay Medical Eo. (Westliche Of fice), 620 süol. 16. Str., Omaha. Ncb.. war raus Ihnen derselbe prompt per Post und zwar portofrei zugeschickt wird. Diese Sirma veröffentlicht ferner Dr. Kay'a Hand Boolc os 'Yaluabla lleceipts and a Treatisa oa Diseses,- welche Broschüre nach Einsen
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Vian Versäume nicht, seine Adresse einiusen den, denn diese Broschüre ist unentbehrlich. 096 vienovator wird nun vtitanftvoM
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