Indiana Tribüne, Volume 22, Number 61, Indianapolis, Marion County, 19 November 1898 — Page 2

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es ndisWa Tribüne. rJ Erschei?' 5F'!Ä na VtMZI taalUöe Xrltünt- kostet durch len Xrlatx J Sentt per Woche, die onntag8,,Xrt6Üe" J Xttt per Woche. Beide uftrwca UVetttS dn ISdcntl vr?t. Ver P,ft StthalS Utt" gl srKtHlNÄ V gaU. Offci 10 ladama Strs. Indianapolis, Ind., 19. November '98. Amerikanische Jorstwirthschast. Die Erkenntniß von der Bedeutunz der Wälder im Haushalte der Natur und der Nothwendigkeit ihrer Erhaltung sowie regelrechten Pflege bricht sich in den Vereinigten Staaten allmälig Bahn. Die ersten Ansiedler aus dicht bewaldeten Landstrichen haben die vor ihnen stehenden und großeFlächen bedeckenden Niesenbäume als Feinde betrachtet, die energisch angegriffen und niedergeschlagen werden mußten, um Boden für den Ackerbau zu giwinnen. Dieser Bertilgungskrieg gegen die llcisälber, wie auch oft leide? gegen d'e Uilewohner, wurde schoniiiujslc und ohne eine Ahnung von dem landwirthschaftlichen Werth deZ Wal'ocs geführt. Der Lcrsuch. di: bzuzuleerc'il Prairien und fcft u.ibeftcbr.bciXia Sandhiigelreihen tea fcragfa und KansaZ anznst.'deln r.ru urbar zu machen, hat jedoch die P:o niere bald eine Besseren belehrt und ihnen den großen Nutzen der Waldungen für die Landwirthschaft, sowie den günstigen Einfluß derselben auf die Witterungsverhältnisse und dadurch auf das menschliche Wohlergehen im Allgemeinen recht klar gemacht. Durch Schaden klug geworden, ging man in allem Ernst zu Werke, um diesen handgreiflichen und äußerst fühlbaren Üebelständen abzuhelfen. Vc'an widmete sich mit großem Eifer der Vaumzuch! und führte den sogenannten Arbcr Day" als Schulfest ein, um d'e heranwachsende Jugend für die Aaumpflege zu interessiren. Ungezählte Tausende von Bäumen, die an diesem Tage ge pflanzt wurden, sind prächtig gediehen. Alljährlich an diesem Tage pflegen die Lehrer und Schulkinder sich mit dcr Vaumpslanzung und Vaumpflege ausschließlich zu beschäftigen und sie crziclen in verhältnikmätz'lg kurzer Zeit recht erfreuliche Resultate. Einsichtig: und einflußreiche Bürger ließen sich diese für das Gemeinwohl so wichtig: Sache besonders angelegen sein. Namentlich hat der als Landwirth ausgezeichnete Herr G. Sterling Morton in dieser Beziehung ganz Vorzügliches geleistet. Ihm ist es hauptsächlich zu verdanken, daß die einst eintönigen und theils dürren Flächen von Nebraska heutzutage mit mehr als einer Milliarde Waldbäumen und vielen Tausenden von Obstbäumen und Weinstöcken bedeckt sind, welche die Fruch 1 arkeit des Landes vermehrt, die zerstörende Macht der Wirbelstürme vermindert und das Klima außerordentlich gemildert haben. Als Landwirthschaftsminister im Cabinet des Präsidenten Cleveland hat Herr Morton Gelegenheit gehabt, die großartigen und gemeinnützigen Bestrebungen seiner engeren Landsleute mit Rath und That auf's Krästigste zu fördern. Seit dem Jahre 1894 hat das damals unter seiner Verwaltung stehende Departement der amerikanischen Bundesregierung für den Landbau ein mit zahlreichen Illustrationen versehenes Jahrbuch herausgegeben, welches neben den Ergebnissen von gründlichenUntersuchungen über die verschiedenen Gebiete der Landwirthschaft und Viehzucht auch gediegene, von tüchtigen Fachgenossen verfaßte sorstwlssenschaftliche AbHandlungen enthält. Eine ähnliche UmWandlung ist im Staate Kansas vor sich gegangen, wo die langjährigen und planmäßigen Bemühungen der Ansiedler die ausgedehnten, mit leichtbeweali chen Flugsandfeldern untermischten Grasebenen zu einem ziemlich holzrelchen Landstrich bereits gemacht haben. Diese im Gebiete des Missouri liegenden und sich nach Westen ausbreitenden Territorien haben des Waldes lange entbehrt und es war keine leichte Aufgäbe, diesen tiefgreifenden Mängeln der Natur gründlich abzuhelfen, da die mit der Baumzucht anderswo gemachten Erfahrungen für die dortigen klimatischen Verhältnisse und eigenartige Beschaffenheit des Bodens fast keinen Werth hatten. Man stellte Versuche mit verschiedenen Gattungen der LaubHölzer an. und lernte bald die Vorzüge der schnellwüchsigen und sich leicht vermehrenden Pappelarten schätzen. Dabei spielte die Perlschnurpappel (cot tonwood, populus monilifera) eine Hauptrolle. Große . Anpflanzungen von diesem Baum befinden sich in der Nähe der Heimstätten der Ansiedler, wo sie vortreffliche Dienste als Windbrecher" leisten, indem sie nicht nur drn Menschen und Thieren, sondern auch den Ernten Schutz gewähren. Vielfachen Beobachtungen zufolge werfen die durch Waldungen geschützten Weizenfelder und Obstgärten eine volle Ernte ab, während die ungeschützten Aecker in demselben Jahre kaum mehr als ein Drittel hervorbringen. Die ersprießlichen Ergebnisse des Waldbaue in Nebraska und Kansas haben die' Amerikaner auf die Gemeinnlltzlichkeit der Holzzucht und der ForstWissenschaft im Allgemeinen aufmerksam gemacht und zur praktischen Ausübung und systematischen Anwendung ihrer Grundsätze angeregt. So hat der Staat New York eine Forstschule in Verbindung mit der Cornell - Universität gegründet und ein 30.000 Acres umfassendes Waldgebiet in den Adirondackgebirgen dieser Anstalt ' geschenkt. Der erste an dem neuen Institut angestellte Professor ist Dr. B. E. Fernow, ein geborener Deutscher, der sich schon als Ehief of the Division of Forestry, U. S. Departement of Agriculture" um die Forstwirthschaftslehre in hohem Grade verdient gemacht hat. j

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Die Peft in Samarkand. Die Pest in Samarkand ist jetzt im zweifelhaft festgestellt. Der Pestherd ist das Dorf Anzob im Landbezir! Isländer. Es liegt ziemlich abgelegen im Gebirge, so daß eine Jsolirung sich leicht durchführen läßt. Ueber die ersten Fälle wird Folgendes berichtet : In dem ebenfalls im Bezirke Jskander gelegenen Dorfe Mazzin erkrankte eine Eingeborene und starb bald darauf. Eine Eingeborene des Dorfes Anzob Namens Agiour Bibi wurde damit betraut, die Verstorbene zu beerdigen. Gleich nach der Rückkehr von der Beerdigung erkrankte Agiour Bibi und starb drei Tage später. Als unter den Angehörigen der Agiour Bibi und unter den bei deren Beerdigung anwesend gewesenen Personen, sowie unter den Einwohnern Anzobs Erkrankungen vorkamen, gab ein Einwohner den Rath, den Leichnam der Agiour Bibi auszugraben, da deren Beerdigung nicht den Vorschriften des Scherifats entsprochen habe. Das geschah und nun griff die Seuche erst recht um sich. Die Verwaltungsbehörde des Ortes hat ohne Verzug folgende Vorkehrungen getroffen: Die nach Anzob führenden Straßen wurden abgesperrt, die Kleider der Verstorbenen, ihr Hausgeräth und ihre Bettwäsche wurden verbrannt, der ganze Ort wurde gereinigt. Die 5tran ken wurden abgesondert untergebracht. Hinsichtlich der Pflege der erkrankten Individuen und der Beerdigung der Verstorbenen wurden eingehende Weisungen ertheilt. Die gesunden Personen wurden vorläufig im Orte belassen. Sie erhielten neue Wäsche, Kleider, Hausgeräthe und Bettwäsche, wogegen die bisher von ihnen benutzten Gegenstände verbrannt wurden. Um Anzob herum wurde ein Cordon gezogen, der aus den Inwohnern der benachbarten Ortschaften gebildet ist. Beobachtungs-Stationen wurden eingerichtet und Kosacken mit ihrer Ueberwachung betraut. Das ärztliche Personal wurde durch Heranziehung von Aerzten verstärkt, die mit Medikamenten und den nothwendigen Desinfectionsmitteln versehen wurden. Auf Befehl deS Kaisers Nikolaus ist der Prinz Alexander Petrowitsch von Oldenburg, der seit 10 Jahren eifrig bakteriologischen Studien obliegt und in Petersburg ein Institut Pasteur gegründet hat, abgereist, um an Ort und Stelle alle nöthigen Maßnahmen zur Bekämpfung der Seuche zu treffen. Verschiedene russische Aerzte, die im vorigen Jahre Gelegenheit hatten, die Pest in Indien zu studireo, haben sich ebenfalls nach dem inficirten Bezirk begefcen. Ein genialer Gaunertrick. Auf höchst merkwürdige Weise wurde vor Kurzem ein Pariser Diamantenhändler um . 200.000 Francs gebracht, von denen er sicherlich keinen Su wiedersehen dürste. In dem eleganten Geschäft des Juweliers erschien ein einfach, aber anständig gekleideter Mann, verlangte den Chef zu sprechen und legte diesem ein kleines Päckchen mit leuchtenden, blauen Steinen vor, die er genau auf ihren Werth hin zu untersuchen bat. Nach kurzer Prüfung erklärte der erfahrene Edelsteinkenner die Gemmen für Saphire vom reinsten Wasser und fragte, ob die Steine zu verkaufen seien. Jawohl entgegnete der Mann; Sie können so viele von der Sorte erhalten, wie Sie nur wünschen. Ich mache diese Saphire selbst." Erstaunt blickte der Händler auf. Wie meinen Sie das?" fragte er zögernd. Nun, ich habe es nach jahrelangem Experiment! endlich entdeckt, wie man den wirklich echten Saphir auf chemischem Wege herstellen kann und ich möchte Ihnen jetzt den Vorschlag machen, sich mit mir zu associiren. Ich fabricire die Gemmen zu einem sehr billigen Selbstkostenpreise, der kaum fünf Francs für einen Stein beträgt, den Sie mindestens für 60 bis 80 Francs verkaufen dürften. Wir würden, da wir ganz im Geheimen arbeiten können, den Saphirmarkt vollkommen beherrschen. Diese Steine hier, die Sie als echt erprobt haben, lasse ich Ihnen gern für fünf Francs das Stück." Der Juwelier konnte sich gar nicht von seiner Ueberraschung erholen; er kaufte dem Saphirfabrikanten die mitgebrachten Proben seiner geheimnißvollen Kunst ab und versprach, die Sache reiflich überlegen zu wollen. Kaum hatte der Mann den Laden verlassen, als der Händler die selbstfabricirten Steine noch einmal einer gründlichen Prüfung unterzog; aber so viel er auch ezperimentirte, er konnte' nicht den geringsten Fehler an der so spottbillig ersiandenen Waare entdecken. Es ließ sich nicht mehr bezweifeln, jenerMann war thatsächlich im Stande, echte Saphire auf künstlichem Wege zu erzeugen. Am nächsten Tage begab er sich in das Laboratorium des Chemikers und dieser ließ in Gegenwart seines Besuchers einige Saphire entstehen', die gleichfalls das Entzücken des Kenners erregten. Der Juwelier zögerte nun nicht länger, daö arokartjg.e Anerhieten des Frem- I

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O ans turnt O O o o o o o n d V l n t. sVerlln, Wen Wilkelm Str. I. I'arlft. 3H Jlue ie i rcniquier. cn 2)Prt, 130 FranN,n ir. den zu acceptiren, unv nach 24 Stunden wurde ein Contrakt unterzeichnet, in welchem er sich verpflichtete, dem Saphirfabrikanten eine Million Francs auszuzahlen, für welchen Preis er Mitwisser des Geheimnisses werden sollte. Die erste Rate von 200,000 Francs wurde dem genialen Erfinder sofort eingehändigt, das Uebrige sollte binnen Jahresfrist erfolgen. Das Ende laßt sich nun leicht errathen. Der schlaue Chemiker war bescheiden genug, sich mit dieser ersten Anzahlung zu begnügen, die ihn reichlich für den Verlust von 450 Francs entschädigte, mit dem .er die allerdings echten, kurz vorher für 500 Francs gekauften Saphire dem leichtgläubigen Juwelier überlassen hatte. Am Tage nach dem Contraktäbschluß nahm der gewiegte Gauner von seinem Laboratorium Abschied und begab sich direct nach Calais, wo er zuletzt gesehen worden ist. Die Macht der Liebe. Mr. Edward Langworthy aus Maidenhead in England hat sich im Grand Hotel zu Paris erschossen, nachdem seine Frau, geb. Long, am Abend vorher plötzlich gestorben war. In einem Briefe an das Polizeiamt bezeichnete der Selbstmörder Lebensüberdruß und Schmerz über den Tod seiner Frau als das Motiv seiner That. Dieses Ereigniß ruft die Erinnerung wieder wach an einen Proceß, der vor etwa zehn Jahren weit über die englische Hauptstadt hinaus, wo er verhandelt wurde, Aufsehen erregte. Mr. Edward Langworthy stammte aus emer selbst für englische Verhältnisse ungewöhnlich beaüterten Familie. Als 21 mx ger Mann erbte er von einem Onkel 100.000 Psd. Sterl. ($500,000), bald darauf beim Tode seines Vaters von diesem eine weitere Million. Diese Summen jedoch waren Kleinigkeiten im Vergleich zu der, die ihm beim Tode seiner Mutter au? deren kolossa lem Nachlasse zufiel. Nach Beendigung semer Gymnasialzelt und seiner Um versitätsstudien wurde er Rechtsanwalt und ließ sich in London nieder. Auf einer Reise nach Paris lernte er dort in einem vornehmen Hause eine junge Gouvernante, Miß Long. die Tochter eines Pastors, kennen. Nach kurzer Bekanntschaft verlobte er sich mit ihr, und Beide wurden 1882 in einer katholischen Kirche in der Nähe vonCaen getraut. Die junge Frau zweifelte aber bald an der Rechtmakigkelt des Trau altes, und es wurde noch ein zweiter in einer presbyterianischen- Kirche zu Antwerpen vorgenommen. Mr. Lang worthy jedoch bat seine Frau mit Rücksicht auf seine Verwandten, die Heirath noch eine Weile geheim bleiben zu lassen. Bald daraus scheint er selbst seineVermählung bereut zu haben, denn auf emer Reise nach Sudamerika, die er einige Wochen später auf seiner eigenen Jacht Meteor" unternahm, begann er seine junge Frau, die bald Mutter werden sollte, systematisch schlecht zu behandeln, und trennte sich , m - n!.s fzjt.'. ii IN uenos Nires ganzncu von lyr, UNter dem Vorwande, die Ehe sei ungiltig. Mrs. Langworthy kehrte zu den Ihrigen zurück und strengte nach der Geburt eines Mädchens einen Proceß gegen Mr. L. an. Nach zwei Jahren entschied der Ehegerichtshof, die Ehe sei ungiltig, sprach aber Miß Long $6(XX) jährliche Alimente zu. Da diese nicht bezahlt wurden, klagte Miß Long zum zweiten Male und erreichte 1837 die Zahlung von 5100.000 und 52500 jährliche Erziehungsgelder. Seitdem verschwanden die Namen der Beiden aus der Oeffentlichkeit. Aus der eingangs mitgetheilten Pariser Meldung geht hervor, daß, sie sich nachtraglich nicht nur wieder versöhnt ha ben, sondern daß der Mann den Tod der Frau, von der er sich einst mit Gewalt trennen wollte, nicht zu überleben vermocht hat. Ein nener Kaspar Hauser". In Neßlau im Toggenburg (Kanton St. Gallen) ist ein etwa 60jähriger Mann gestorben, über dessen Herkunst und Jugend ein räthselbaftes Dunkel liegt. Er war seit 1853 Insasse der Armenanstalt in Neßlau und- unter dem Namen Seluner" im ganzen Toggenburg als geheimnißvolles Wesen bekannt. Er wurde im Anfang der fünfziger Jahre als etwa 15jähriger taubstummer und halb verwilderter Bursche auf dem Seluner im OberToggenburg aufgefangen und dann als Heimathloser der Gemeinde Neßlau zugeschrieben. Alte Männer, die noch von seiner Auffindung wissen, erzählen, daß dieselbe eine eigentliche Hetzjagd gewesen sei. Da er stumm und taub war, konnte man nichts über seine Herkunft erfahren; man gab ihm den Namen Johannes Seluner und im Volksmunde galt es allgemein als sicher, daß der Unglückliche ausgesetzt worden und das Opfer eines Verbrechens sei. In seinem ganzen Wesen glich er einem halb verthierten Menschen und man hatte Mühe, aus der affenähnlichen Physiognomie menschliche Züge-herauszufinden. .Nur die Augen waren prächtig und lebhaft. Bis in'ö vorgerückte Alter war es nie

Berlin.

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t - mölick!. Cetüttek iii 5il'c!olna UN? Nahrung menschenähnliche Gewöhnheiten beizubringen. Er besaß eine geradezu herkulische Krast. die er oft an den Bäumen erprobte. Im Toggenburg wird erzählt, daß vor etwa zwanzig Jahren ein vornehmer Herr in's Thal gekommen sei und alle Armenhäuser abgesucht habe. Als er auch in Neßlau eintraf, sei Seluner. freu--Vige und unartikulirte Töne ausstoßend. auf den Fremden losgestürzt und habe mit thierischen Zeichen freudiger Ueberraschung des Besuchers Kniee umfaßt. Der .vornehme Fremde" aber habe sofort mit der Post das Toggenbürg wieder verlassen und sich seither nie mehr sehen lassen. llttverbesserttch. Monsieur Charles Leblo'S. Mitinhader einer der größten Marseille? Strohhutfabriken, war vor den Richter citirt worden, weil er die Frau seines Kompagnons, mit dem er sich seit einiger Zeit nicht recht vertrug, Madame Billeroy, öffentlich ein Kamcel" genannt hatte. Madame wollte diese Etiquette begreif licherweise nicht auf sich sitzen lassen und hatte die Beleidigungsklage gegen Leblois angestrengt. Ter Richter machte diesem wegen seines Mangel an Galan terie die ernstesten Borhaltungen und verlieh ihnen Nachdruck durch die Verurtheilung des Mr. Leblois zu einer Geld" strafe von 25 Francs. Madame Villeroy, die, ihres Sieges gewiß, mit mehreren Freundinnen 'im Zeugenraum Platz genommen hatte, triumphirte. Es ist also nicht erlaubt, eine Dame, die einen cujonirt, ein Kameel zu nennen?" fragte der Berurtheilte den Richter mit erkünstelter Naivetät. Meine Antwort liegt bereits in meinem Urtheil",antwortete dieser. Man darf doch aber ein Kameel Madame nennen?, replizirte Leblois. -Gewiß." - Nun denn" empfahl sich Leblois mit tiefer Verbeugung vor Frau Billeroy ich habe die (ihre, Madame." LandwirthschastllcheS. Kraftfutter. Wollen wir den größten Nutzen von unsern Thieren erzielen, so ist es noth wendig, daß sie nebst sonstiger richtl ger Pflege, reichliches und kräftiges Futter erhalten. Wie man aber Kraftfutter Getreideschrot, Kleie, Leinmehl am zweckmäßigsten verfüttert, ist eine verschieden beantwortete Frage. Viele halten an der Meinung fest, daß die alte Weise, diese Futtermittel in der Tränke in möglichst wässerigem Zustande zu verabreichen, am besten sei. daß die Thiere hiervon den großten Nutzen ziehen. Wenn aber dies Futter in Form von Tränke verabreicht wird, so verschlucken sie dasselbe sogleich, ohne zu kauen und einzuspei cheln; die Folge davon ist, daß derartig ausgenommenes Futter nicht gut verdaut, also nicht vollständig ausgenützt wird. Bei Kühen kommt noch dazu, daß wässeriges Futter sogleich in den zweiten und dritten Magen gelangt, also nicht zum Wiederkäuen gelangt und darum nur theilweise ausgenutzt wird. Eine andere beliebte Futterweise besteht darin, daß man den Thieren das Mehl trocken giebt. Bei Kühen gelangt es aber auch in dieser Form - zu schnell in den dritten Magen und geht dadurch besonders ein bestimmterTheil des Futters, die Kohlenhydrate, verloren. Diese Art und Welse der Aerav reichung mehlartigen trockenen Futters hat außerdem noch andere Uebelstände im Gefolge, es reizt zum Husten und durch Schnaufen und Blasen der Thiere wird viel Futter verschwendet. Es erscheint somit am richtigsten. meblartiaes Butter mit Säcksel oder Spreu zu vermischen und dann ein ganz wenig anfeuchten. Wird alles gehörig durcheinander gemischt, so fällt infolge der geringen Anfeuchtung das Wegblasen fort und durch die beigemischte Spreu oder Häcksel sind die Thiere zum vollständigen Zerkauen gezwungen und kommt somit auch zum Wiederkauen. Die geeignetste Zeit zur Verabreichung dieses Futterö ist gegen Ende jedes Fütterns, da die Thiere dann nicht mehr so gierig fres sen. Hühnerdung. Jedem erfahrenen Farmer ist bekannt, daß zwischen Dung und Dung ein großer Unterschied ist. Die BeHandlung des Düngers im Stalle und auf der Dungstätte sowohl wie die verschiedenen Thierarten, bestimmen den Werth; nicht zu übersehen ist, daß die Reichhaltigkeit des Futters auf den Werth des . Düngers von großem Einfluß ist. In allem Dünger sind die flüssigen Theile die werthvollsten, werden aber gerade am wenigsten beachtet. Hühnerdung ist infolgedessen werth voller wie der Dung unserer größeren Hausthiere, weil in ihm beide Theile, feste und flüssige, vereinigt sind und er somit besonders viel Stickstoff enthält; der Harn , der Thiere enthält überall besonders viel Stickstoff. Natürlich hängt auch die Güte des Hühnerdunges von dem Futter ab: aber da gerade oie Hühner sich nur von Getreide, Sämereien uno Insekten ernähren, so werden hierdurch die Ercremente besonders zu einem kräftigen Düngemittel. Der Werth deö HühnermisteS wird auf den Farmen sehr wenig beachtet. Nur in der Nähe großer Städte, wo sich Weißgerbereien befinden, wird er sorgfältig gesammelt, um an diese verkauft zu werden. Er wird gut bezahlt; wir glauben aber, daß auch dort sein Werth auf der Farm besonders für Gemüse größer ist. Ganz frischer Huhnerdung von gut gefütterten Hühnern enthält 60 Procent Wasser. 1.3 Procent Stickstoff Nitrogen , 1 Procent Phosphorsaure, Procent Kali und etwa 20 Procent andere Stoffe als Kalk, Mags? 2?rh ir f Yn flTNtrS Vi Tmci tVM, W M41V 4. V. ft t V Vki Mty NUN Nicht sorgfältig aufbewahrt, so , -i, ict. u...iCk.rrn. m . n v I rllllvllUjl vci . iucwyuvuic ociuuutheil desselben, derStickstoff zum größten Tbeil und man erwartet dann von der.Verwndung desselben vergeben? !

;-..' gtöße. Resultate.. , Mätt tättn benselben aber sehr leicht in seiner Kraft erhalten, wenn unter den Sitzstangen gute Streu geworfen oder der Dung täglich entfernt und in Fässern mit guter Erde vermischt aufbewahrt wird. Trockene Erde, Schlammerde ' und Gips sind vorzügliche Streumittel im Hühnerstall; Holzasche sollte nicht verwendet werden, denn diese geht mit dem Dünge eine Verbindung ein, die den Stickstoff vollständig löst und verloren gehen läßt. Wer jemals Asche unter die Sitzstangen im Hühnerstall ausgestreut hat, wird später bemerkt haben, daß in dem Stall ein äußerst scharfer Geruch herrscht; dies ist der als Ammoniak verdunstende Stickstoff. In der New Jorker Versuchsstation wurde festgestellt, daß ein eingesperrtes erwachsenes Huhn in einem Jahre 30 Pfund frischen oder an der Luft getrocknet 15 Pfund Dünger liefert. Wird Geflügel für den Markt als Mastgeflügel gefüttert, so liefern sie mehr und auch werthvolleren Dung. Je nach der Fütterungsweise der Hühner wird der Werth des Dunges von einem Huhn während eines Jahres einen Werth von etwa 10 Cents haben; das erscheint wenig, wird aber doch auf der Farm, wo 50 bis 100 Hühner gehalten werden, beachtenswerth und das um so mehr, da der Hühnerdung die Pflanzennahrung in leicht löslicher Form enthalt, so daß die'Wurzeln dieselben sogleich aufnehmen können. Hieraus erklärt sich die rasche Wirkung auf Gemüsebeeten. Holzasche. Holzasche wird alsDünger oft falsch angewendet und darauf ist wohl, die Meinung mancher zurückzuführen, daß das Düngen mit derselben aussaugt und ärmer macht. Gewöhnlich wird der Eimer mit Asche auf einen Haufen entleert und so bleibt sie liegen; das dünne Ausstreuen ist des unangenehmen Staubes wegen zu unbequem und unterbleibt. Im Haufen liegend laugt die Asche durch Regen und Schnee aus und die aufgelöste Pottasche tödtet die Pflanzen. Das ist das Aussaugender Asche. Würde statt dessen die Asche dünn ausgestreut und dann ebenfalls ein wenig Stalldünger ausgebreitet, so würde man sich bald von dem Werth der Aschendüngung überzeugen können. Wenn auch Stalldung nothwend'lg ist. so kann die Asche schon fehlen." heißt es, der StaUdung allein wird schon genügen." Das ist ein Irrthum; wir sagten mit Bedacht, ein wenig Stalldung", dieses wenig" allein würde durchaus nicht zu einem gedeihlichen Wachsthum der Pflanzen ausreichen, aber im Verein mit der Asche reicht es und so erspart letztere an dem immer knappen Stalldung auf der Farm. Eine vorzügliche Verwendung kann Asche auch auf dem Nasen beim Hause finden. Reiche Erde Kompost ist überhaupt nicht oder doch nicht genügend vorhanden, das Ausbreiten von Stalldung in der Nähe des Hauses ist wegen Schmutz und Geruch unthunlich. So wird der Rasenplatz einfach nicht gedüngt, es entstehen leere Stellen und bald siedelt sich überall Unkraut an und anstatt eine Zierde zu sein, gibt er der ganzen Um gebung ein verwildertes Aussehen. Hier ist Holzasche am Platz. Nach ei ner solchen zweimaligen Düngung im Jahre stellt sich weißer Klee ein und geschützt durch diesen, entwickeln sich auch die andern Graser und bald hat man einen Rasen, der nichts zu wun schen übrig läßt. Daß Pflanzen nur wenig Asche zu ihrem Gedeihen bedürfen, ersehen wir daraus, daß für zede Pflanze die Asche als Düngemittel ausreicht, die sie beim Perbrennen selbst ergibt. Einen wie kleinen Hausen Asche läßt aber z. B. ein großer Baum zurück; oder nehmen wird das Heu von einem Acre - etwa 2 Tonnen , verbrennen wir dies, so .bleibt nicht mehr .Asche zurück, als in einen Kasten von 2$ Fuß Länge, eben solcher Höhe und Breite aefüllt werden kann. Und dieses Häufchen wurde genügen, um alle die Tausende von Pflanzen auf einem Acre zu ernähren. So wenig das nun immerhin ist. so nothwendig ist es trotzdem für die Ernährung der Pflanze. Es ist damit wie mit dem Salz in der Speise der Menschen; ein wenig davon ist nothwendig und wirkt günstig auf die Gesundheit, zu viel erzeugt Krankheiten. Wir verstehen also, wie das Ausschütten der Asche in Haufen den Pflanzen keinen Vortheil, sondern nur Schaden bringen kann. Und so wenig wie der Mensch allein von Salz leben kann, so wenig dürfen wir erwarten, daß die Pflanzen, welche stets mit Asche gedüngt ttierden. fröhlich gedeihen. ' Also nichts versalzen", aber auch nicht ungesalzen- heißt es bei der Aschendllngung in Feld und Garten, bei .Weinreben, Obstbäumen und Nasenplatz. Pferde im Winter. Mit dem Winter kommt für Menschen und Thiere auf der Farm eine Zeit verhältnißmäßiger.Nuhe. Das heißt aber durchaus nicht, daß der Farmer nun die Hände in die Taschen stecken und unthätig zum Fenster hinausschauen kann. Arbeit gibt's immer genug auf jeder Farm und das ist gut; denn Müßiggang ist aller Laster Anfang" nicht blos für Politiker, sondern auch für Farmer und selbst für die Arbeitsthiere der letztern. Die Pferde thun im Winter nichts" oder doch nur. selten . etwas; Feuerholz holen, hin und wieder einmal zur Stadt fahren, ist etwa alles, die meiste Zeit stehen sie müssig im Stalle: denn druußen auf. der Weide und auf den abgeernteten Feldern gibt's ja nichts mehr zu fressen. Dies Stehen lm Staue ist aber durchaus kein Nutzen für die Thiere, sie sind durch die Feldarbeit und'Gehen auf der Weide so an Bewegung gewöhnt, daß dieselbe zu einem Bedürfniß für sie geworden ist. Entziehen wir ihnen nun diese Bewegung, so treten Verdauungsbeschwerden und gewöhnlich auch Anschwellen der Beine ein. Au-, leidet daS Pferd ohne Beschaf-

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An elderly lady llvin at Fordham Heischt. . part of New York City, and who was known to be a warm advocate of Ripans Tabnles for any caee of liver trouble or Indigestion, Bald toa reporter who vlsited her for the purpose of learnintrthe particulars of her case: " I had alwayt employed a physioian and did so on the last occawon I had for one, bnt at that time obtained no benefleial results. I had naver had any faith in patent mediclnes, bnt havinr seen RipanaTabules recommended very hlghly In th New York Htrald, I concluded to Rive tbem a trial, and I f ound they were just what my case demanded. 1 hare never eiaployed a pbysiciau siace, aad that means a aavliig of 12 a calL A dollar'a worth of Ripans TabuIes ltsts me a month, and I would not be wlthont tbem now lf lt were my last dollar." At the time of tbis interview tbere were present two daushters whospecially objected to tbelr motber givInK & testimonlal wbirh should parade her name In tbe newipapere, bat to thia tbe eider lady argued : " There may be other cases ju?t like mine, and I am surel take great pleasure in recommending the tabules to any one aslVrled as I was. lf tbe telling nbout my rase in the papens enables some other person sitcilarly affected to be as greatly beneflted aa I bave been, I Fee no cbjection." And tbe daugbters, familiär wltbher case and knowintrhow earnestly tbe feit about tbe beneiltshe had reeeired from Ripans Tabules, decided that their mother was quite right.

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ikgung an Langeweile fm Stalle; c verfällt auf allerlei Dummheiten, die es anfänglich nur spielend übt, aber bald zur bleibenden Untugend werden. Diese Uebelstände werden befeitiat. wenn den Thieren im Hofe, auf der Dungstatte oder aus besonderm Platze in der Nähe des Stalles ein Tummelplatz gegeben wird, wo sie täglich. wenn das Wetter es erlaubt, sieb Be wegung machen können. Man sei jedoch ln Betreff des Wetters nicht gar zu ängstlich; rauhes, kaltes Wetter härtet die Thiere ao; nur Negen- und Schneewetter sind zu vermeiden. Kon nen sie sich täglich bewegen, so bleiben Magen und Lungen aesund: die nicht immer reine Stallluft wird mit der srlschen Lust vertauscht und diese mit der Bewegung im Verein läßt Uiv Blut ln den Beinen zum Aufstauen kommen. Auch vernachlässig man im Winter die Hufe der Pferde nicht: weil di? Thiere nicht aroetten, glaubt man P F -r t F I uselien fparen zu tonnen uno lal diese zu lange liegen. Es ist der Winter auck eine aeleaene Zeit, Füllen, die im nächsten Frühjahr zur Arbelt verwendet werden sollen, anzulernen. Maaere oder durchtränkheit zurückgekommene Pferde können letzt bessere Pflege erhalten und wieder in guten Zustand gebracht werden. Man vermeide iedock. einen Lbermänigen Fleischansatz durch zu reichliches Mutter bei Aroeltsmangei; starken Fressern gebe man deshalb etwas weniger Körnerfutter. Der Winter kann in dieser Weise im Pferdestall recht nutzbringend ausgebeutet werden. In et nein Dorfe bei Hatvan spielte sich ein entsetzlicherBorfall ab. Der wohlhabende Bauer Boba erschoß Ende August wegen eines, Familienzlvistes seine Schwägerin Albertine Feher,' verletzte .schwer seine Gattin und verübte einen Selbstmordversuch. Bor einigen Tagen erlag derselbe seinen Verletzungen. Seine Frau liefe die Leiche nach Qatvan zurückbringen. Als beim Beqräbniß der Leichenwagen herannahte, stürzte sich der Schwager ves Todten, dessen ffrau Letzterer ermordet hatte, auf den Sarg, zerhieb mit einer 'Art den Sargdeckel und verstümmelte die Leiche auf entsetzliche Weise. Der Leichenschänder wurde sofort verkästet. - Der Bauer Job. Platz in Mönchberg hat seinen beiden Kinoern im Alter von drei und zwei Jahren, weil 'sie etwas laut" waren, einen Steinkrug auf den Köpfen zerschlagen. so daß sie schwer verletzt darniederliegen. Als der Ortsvorsteher kurz nach der That in die Wohnung des Platz geholt wurde, fand er den Fußboden voll Blut, wie wenn geschlachtet wor den wäre. Schon vor einigen Wochen hatte der Thäter seinen dreijährigen Knaben zu einer harten Arbeit beim Dreschen angehalten und ihm, weil er, dieser Arbeit nicht gewachsen war, beide Ohren, vom Kopf abaerissen. i

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