Indiana Tribüne, Volume 22, Number 60, Indianapolis, Marion County, 18 November 1898 — Page 3
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iri? ?öl,e EaScaretS wegen Lchlatto slsieit gebraucht., aa der ich länger als zwanzig Iah. T gelitte habe, und ich kann saqen. dah CaicarttC mir mehr Erleichterung gebracht haben. ali irgendein andres Mittel, da üb je versucite. A werk, ii, r., Ulf IfltTt Ctr1f thif mVirff am r Ast ri w . . . vu uc cmpyoieu njeroert.2oi. Gillarb, eigin. Jll. , ..vw v ' v 4i.(r vw fit w uc 9 du ino, ai naenedm. schmackhaft, wirttam. etfcrncrfen eiitt, ttom gut. macden nie krank ettr etwa, ruriacben keine schmerzen. iuc,25c,c. Heilen Berftopsnng. ttfrttmi mj rp.,x. Chirac, orr.k. Mrw Yrk. S? NO-TO.T? 1 sl t'rtanfk und garantiert xen alle, flewcbn'elt. xolvker zur Uung er Tabaks Die Osffce von Dr. K. PBIK und Dr. COLE, befindet sich in No. 24 Ost Ohko Straße. Telephon No. 927 wie bisher. C. C. EVEIiTS, Deutscher Zahn - Arzt. No. gz Nord Pennsylvania Str. a wird auf Wusc) angewandt. Dr. Louis Burekhardt, No. 1134 Süd Meridian Straße. Sprechstunden: 8 9 Morgen und 7 dend. Willoughby Block. 224 Nord Meridian Straße. Sprechstunden: 1 4 Nachmittag. Tel. 83.,. Dr. I. Wühler, 10 Sst 'McSnrty Str. Sprechstunden : 8 biZ v Uhr Vorm. ; 2 6i 3 hr Nachm.; 8 bis 9 Uhr Abend?. Telephon 1440. Sprechstunde : Sonntaoi um Vormittag. WALTER FRANZ, ZaHtt-Arzt, No. 90 Ost NarZet Straße. Coffin lock. Zimmer 43. Osstc,SMnd,a: 9 lil 12 m., IbilS., 7 Hl 9 Abend Sonntag 10 Uhr Vm. bi ÄUhr m RlPANS TABULES Are intendcd or thikÜren, ladlc aad all who preser z rnedicinc disguised as con fechonery, They "rnay nowbe had (put. jp in Tin Boxes, scventy-twO IN a box),price, twcnty.si.ve ccnU or sive boxes sor onc dollar.' Any droggist will get them ii you instst, and they may always be ' , i .... , . ooiamea vy remitung ine pnee TheRiDans Chemical wmpanyv05iu ,Na!0c!: i tonncE ST. Vr ' .w vKMf BO YEARS EXPERIENCE D 4 Tradc Marks k-L. HrsifiNS i r f t Copyrights Ac Any.n lendlng a ketcb and descrlptlon maf qvlcklr ascertaln onr opinion sree whether an lnrntinn U probablr patentabl. Comrnnnlct. Uona trtctlr oonadentUl. Handbook cra Patent nt, free. Ollot ency sor .ecurinirpatent. Patent, taken tbroueh Munn St Co. recelr tpeeial notic, wlthoat cbnrge. in the Scicntific flnierican. . M tllWA waaVIv TjfffMt AHinuwurij "" ' " " ' , . eulatlon of any ictentiflo Inurnal. Tenn., 93 a er: four montns, L. DOia ojaii new.uriwei. I.1UT1I1 & Lo.2'7. Hew York Braacü Office. S25 F PU WaaalnÄton. 1). C I jtJJriirT 'S Ta Teutsch.Amerlkanische H BGhtsbuieau 1 Soloriat J kZN ii i n.MAIl(JKWOIlTII, 532 Vine St , Cincinnati, ÖM ist anerkannt kaS älteste, roeitverbrei teste und zuverlässigste in Amerika und Deutschland, und alle Ansprüche aus ; Erbschaften und Rechte, tarnt mn traueSvll in seine w ü I C i Hände legen, und versichert sein, daß 1.1. , l.'. vi. (.i IH die kleinsten, wie die größten vollmachtS'Aufträge mit gleichem Eiserund genauer RechtS kenntnih prompt und geroiffenhaft er ledigt werdm. fx.Ws'etß vermisster Erben kd SchenUich t diese Vlatt erneuert. i Kn,rttlTzlrZ 1-1153 Adolplii JFirey, (OM rroedom A Elght.) otary Public, Translator, Comspondent etc. No. 970 West Walnut St. TaV Klmke St C-. M. Gierke, Qenttöet Buchbinder. 417 Ost NeCerty Str. Ecke Eaft Up Stair. Herr Carl Uticpant. T Cik CUiamiOUtli grpnnt a? is h
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Die schöne Helena. Roman von Alexander Baron von Robert?. (8ottcung.) Wo war die fröhliche Seit von Pifferaths hin? Wie triumphirend sie damals ihr Lied vom Heirathen qesun gen nur die einzige Seligkeit des schnellenHeirathens! Doch für die Lena hielt sie jetzt schon einen anderen Refrain bereit. Komm her, Fränzchen," sagte Frau Hubert, dem Kleinen die Hand entg:qeqen streckend. Wart, krieqst ein Zuckerchen!" Das Kind verzog die Unterlippe zu einem Schippchen, aber es weinte nicht. sondern hielt sich nur klaqllä, an einem der eisernen Lafettenringe. Hier, Zuckerchen wie aeht es ihm denn?" Die Seit zuckte ihre Schultern mit einem Seufzer: Ich mein', besser, ich mein , es sieht nicht mehr ganz so milchsuppig aus. Der Stabsarzt versieht nichts. Die meinen all', sie hätten Rekruten vor sich. Jet hat ihn der Zanitätsrath in Behandlung." Der Zanitätsrath war ein Oberlazarethgehilfe, dem die Wissenschaft zu Kopf gestiegen: er traktirte seine ärztlichen Vorgesetzten hinter deren Nucken als elende Pfuscher, gab sich selbst ein gewaltiges Air Mit seinen lateinischen Worten und kurirte auf eigene Faust das Blaue vom Himmel herunter. Es ist das Knochenmarkt, der Zanitätsrath hat es allein richtig erkannt," erklärte Sett. Eine Krankheit mit einem Namen so lang ich kriezt schöne Angst! Es ist das Knochenmzrt. und die Knöchelchen haben nicht die Nahrung. Jetzt hat er ihm Pillen geaeben, sük. die schmecken doch dem Kind die vom Stabsarzt bracht' es gar nicht herunter. Ich mein , es sah' schon klarer aus den Augen. Die Len' war so barmherzig, ja" zu nicken. Nun. wie steht's? Was machst Du, Len'? Hast Du Hausarrest?" Zu schassen zu schaffen guck den Berg!" Und die Hubert zeigte auf einen hohen Haufen fertig genähter Wäsche. Gleich senkte sie den Kopf wie. der herab und setzte von Neuem das Rad der Maschine in Bewegung. Kann s mir denken. Len , dak Dir jetzt die Arbeit schmeckt." Wleo" Na, wenn Dir die Pousseure den ganzen Tag zum Fenster 'reinqucken! Sapperment. et Fünkchen is aber auch beharrlich! Kem Aug wendet er von dem Fenster!" Bleib mlr mit den Dummereien vom Leib!" brauste die Lena auf, und das Räderwerk surrte wüthend dazu. Keinen Blick hat er von mir aekriegt und soll er nicht kriegen! Aus ist aus! Ich sitz' hier, weil ich hier sitzen muß, um zu arbeiten, und er Mehr da. weil er da stehen muß, um zu kommandiren! Ich bitt' um's Herrgotts Jesu willen einen Menschen, was können wir Beide dafür!" Sie sagen, er hatt sich ezpretz herein versetzen lassen deinetwegen. Len'!" Kann er machen, wie er will!" Die Stiche schnellten schwerer durch das Zeug, und das Gesicht der Näherin mußte sich tiefer herabsenken. Ist auch Nicht wahr, dak er keinen Bllck von dem Fenster wendet", murmelte sie in die Arbeit hinab. So, woher weißt Du denn baZV sragte die Sett, und ihre Miene ven zog sich zu einem ironischen Grins Die Hubert schüttelte die Frage un.villiq ab, erröthete aber stark: Lab .nich in Ruh'!" Was saat denn Deiner, der ubcrt?" fing Jene von Neuem an; sie ließ so leicht nicht nach. Er saat. dak. wenn die Klat ch.näuler der Frau Basen nicht still sind, sie eins drauf kriegen verstanden? Und nun laß Mich in Ruh! Mit einem wüthenden Tack-tack-tack beschleunigte sie den Gang des Räder werk, und eine kurze Weile beherrschte das Surren den gewölbten Raum. Du hast einen guten Mann. Len'!" hub die Sett wieder an. Er thut nur schlimm, frißt aber cus der Hand." , Was soll die Bemerkung?" ! Weißt Du was, Len', wenn ich Du wär', ich that' mich amüsiren!" Das Antlitz der Versucherin verzerrte sich zu einem eigenartig lüsternen Ausdruck, und ihre grauen Augen funkelten fast unheimlich; häßlich grinsend zeigte sie ihre schlechtstehenden Zähne. Sie hatte nichtöTeuslisches von Natur, nur da Elend und die Enttäuschung hatten sie bitter gemacht und sich an dem Verderben der Andern weiden gelehrt. Sie warb Genossinnen für rhr Elend, so oder so. Nicht, daß sie gerade der Lena ein solches anwünschte, war doch hier wie dort und überall die Gewißheit, daß das Verderben kommen müßte, so sicher wie die Nacht herabsinkt. Gut. da es kommen muß. so ist es Freundespfllcht, Jemand zum Trinken zu ermuntern, ehe dasGetrank schal und ungenießbar wird. Sie selbst hatte den Trunk halb stehen lassen, die Lena sollte es nicht auch so machen! Du hast Dich früher amüsirt, Len' amüsir' Dich weiter! Denk an Deine Korassier! Jn's Unglück plumpst Du früh genug! Amüsir' Dich, sag' ich Dir amüsir' Dich tüchtig!" Aber ich weiß nicht, was Du willst, Sctt",-Platzte Frau Hubert lachend heraus. Ich hab' es ja nicht 'mal nöthig! Satt zu essen und zu trinken, ich hab' mein' Mann, ich hab' mein' Arbeit, warum soll ich nicht glücklich sein? Ich mein', Du hätt'st am wenigsten Ursach'. Dich zu versündigen! Schäm' Dich!" ' Die Miene der Sett verzog sich zu einem ironrsch überlegenen Schmun zeln übrigens kam sie von dem eiaentllchen Zwes rdres Be uches ad Sie wollte die Lena nicht zu sehr reizen. Also begann sie zu jammern die alte Litanei: gestern war die Delade, und das Traktement ist schon heidi! Der Bäcker-hat . möt länaer
pütnhen wollen, und bei deri KiloZ sind sie schon zwei Termine von der Miethe schuldig. Den Unteroffiziersunterstützungsfonds dürfen sie nicht mehr anzapfen, das letzte Mal hat man sie schon abgewiesen: erst soll der Blau müller vom Schnapsen lassen! Dagegen sst kein Kraut gewachsen, es srißt an ihm wie eine Krankheit, wie ein böser Wurm! Amüsir' Dich. Len' amüsir'
Dich! Es klang so schrill und scharf; der kleine Franz zuckte erschrocken empor und blickte seiner Mutter angstvoll in die Augen. Die Lena wollte ihr den letzten Vers der Litanei, der jedenfalls wieder auf eine Anleihe gestimmt war, ersparen. Das Mitleid überwältigte sie abermals; sie stand auf, trat an die Kommode, nahm die Glasglocke über dem Madonnenblldniß m die Hohe und zog unter dem Postament der Gebenedenen em Geldstuck hervor, dasselbe, das ihr Onkel Balthes beim Abschied in die Hand gedrückt. Daß Du Hubert nichts verräthst und natürlich kriegt Deiner es nicht in die Hände!" Die Sett verwahrte sich mit einer Miene, als würde sie den Thaler nicht anders, als an einer Kette heimlich um den Hals tragen. Doch aus ihrenAugen brachen Thränen. Len ', Du bist brav. Unser Herrgott verlohn' Dir's!" stammelte sie. Bald darauf trat Hubert ein. Er liebte nicht den Umgang seiner Frau Mit Sett, er witterte die Versucherm in ihr; zudem wollte er mit Blaumllller, seinem früheren Freund, längst nichts mehr gemein haben: ein Skandal, daß man einem Säufer eine königliche Montirungskammer andertraut! Es soll ihn nicht wundern, wenn eines Tages eine Katastrophe eintritt! Doch war er höflich gegen die Frau, so weit das seme gerade Natur, die alle Schliche und Masken verabscheute, fertig brachte. Er setzte sich also zu den Beiden an den Kafseetisch und begann in seinem Notizbuch zu stobern. Um fünf Uhr blies es zum Unterricht. Hubert sprang auf, es war der vierteljährige Termin, da den kNannschatten die Kriegsartikel vorgelesen werden sollten, und er hatte den Befehl, dies bei den alten Mannschaften auszuführen. Nicht lange nach ihm machte sich auch die Sett aus, da ihr Kleiner. der stets schläfrig war, nach dem Bett chen verlangte. Die Len' bealeitete sie bis zur Pforte, die dem Hubert'schen Kasemattenblock benachbart war. Doch die Thür war verschlossen, und der Schlüssel stak nicht mehr. Du mußt hmten herum, durch den Korridor," sagte die Hubert. Sie wollte sich am Beginn des Korridors verabschieden. Komm mit bis zum Thor," bat stie Sett. Es aibt ja immer noch, zu schwatzen! Da schämte sich die Len' insgeheim des Hausarrestes, den sie sich selber zulegte seinetwegen! Wie hatte sie' den Korridor gemieden, aus Furcht, ihm zu begegnen! Bah, einmal muß sie ihn doch sehen, dann ist's gut! Sie faßt Alles zu schwer aus! Der schmale Korridor dehnte sich im bräunlichen Dämmerlicht der beiden trüb schmauchenden H'anaelampen. Links, in den Zwischenräumen der Gewehrscharten, die nach dem Hose der Kasematte hinschlugen, standen die Gewehre der Compagnie auf den Stutzen gereiht. Rechts waren die braungestrichenen Thüren zu den Mannschastsstuben. Mit ausgenagelten Zetteln, die Korporalschaften bezeichnend. Bei der dritten Thür stieß die Sett ihre Gesährtin an, nach dem Zettel weisend; es war gerade unter der einen Lampe. Frau Hubert zuckte leicht zusammen. Aus dem Zettel stand m schöner, großer Rundschrift Funks Name als Korporalschastssührer. Man memt. Du furchtest Dich!" sagte die Sett. jene scharf ansehend. Fürchten? Vor wem? Vor wem da? Bah. bin ich denn furchtsam, he. Sett?" Aber die Lena war doch froh, als sie aus dem Bereich des Namens war. Es war still im Flur, nur aus der einen Stube dröhnte eine laute Stimme. Es war die Huberts, der die Kriegsartikel vorlas. Die beiden Frauen blieben stehen , und horchten. Man konnte jedes Wort verstehen, so deutlich artikulirte die Stimme: Wer vom Posten vor dem Feinde oder aus einer belagerten Festung fahnenflüchtig wird, oder wer zum Feinde übergeht, wird mit dem Tode bestrast." Das mit dem Tode" so unheimlich drohend betont. Und weiter: Wer sich einem Vorgesetzten thätlich widersetzt oder einen thätlichen Angriff auf ihn unternimmt, wird mit Festungshast nicht unter drei Jahren bestraft. Ist die Thätlichkeit im Felde verübt und zwar während des Dienstes, so tritt die Todesstrafe ein." ' Mein Gott!" stieß Lena aus. Er ist wüthig heut'!" meinte di Sett. Nun hör' einmal, er schießt sie alle nieder, die armen Jungens!" ! Innerlich durchschauerte es die Lena. Am Thor verabschiedeten sich die Beiden. und Lena eilte zurück, den Korri dor entlang. Schon hatte sie die Thür, hinter der ihr Mann immer noch die schrecklichen Drohungen erschallen ließ, passirt, da trat Jemand hinter dem Gewölbepfeiler hervor. ; 'nen Tag, Len'" flüsterte eS. Wie sie erschrak sie meinte, die Knie versagten ihr. : Laß mich. Fünkchen, um GotteS willen, laß mich!" ; Funk vertrat ihr den Weg: Jetzt stehst Du mir Red'. Lena! Du wirst mir doch Guten Tag sagen! Ich mein' doch, wenn Jemand den Beleidigten zu spielen hätt', dann wär' ich's! Her die Hand!" . Sie wehrte sich. Hinter ihr schallte Hubert's Stimme mit dem entsetzlichen Refrain. Lassen Sie mich. Herr Funk!" Was Sie? Kein' Red', es bleibt bei dem Du; wenn Du auch seine Frau bist, dem da seine!" , ES gibt ein Unglück, wenn er uns sieht ." slehte sie. Ich bitt' Dich, laß Alleö aus sein, Fünkchen, bleib vom Fenster weg, steh mich nicht an, keyn mich nickt r
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WrtfoKV; frtfrt F.? llVilIVVtV ftfcV.l, vv f Er böhrte seine von Mdenschaft flackernden Augen in die ihren. Du Ziehst, wir können doch nicht voneinanocr, Lena, wir werden sogar durch Regimentsbefehl zusammengebracht. Wir gehören zusammen!" Seine höhnenden Worte trafen sie wie Schläge. Plötzlich klang durch seine Stimme ein bewegter Herzenston: Einen alten Kamerad im Stich zu lassen. Len', meinst Du, es wäre mir nicht an's Herz gegangen? Das Fünkchen ist doch nicht solch ein Schmetterling, als Du glaubst! Schäm' Dich, Len'. schäm' Dich! Aber ich wünsch' Dir, daß Du glücklich bist . . . ." . . . . wird mit Festung nicht unter zehn Jahren bestraft " hallte Huberts Stimme in die Pause hinein. Bebend stand sie da. ihm willenlos die Hand gewährend. Jetzt ließ er diese sinken, schlaff, vhne einen Druck: Nun geht' Len'", sagte er, zur Seite tretend; verzeih' mir, daß ich Dich angefallen! Ich wünsch' Dir alles Glück, Len'! Und gute Nacht!" Leise haucht er es ihr zu ein so inniger Ton, den sie ihm nicht zugetraut. Sie stürzte davon, riß die Thür zu ihrem Wohnungsblock auf und flüchtete bis zwischen die Wangen' der Geschützlafette. Zum Ersticken fluthete ihr Athem, und das Herz hämmerte hörbar. Wie ein hilfloses Kind, das eines Schutzes bedarf, kauerte sie sich auf den Steg zwischen den massiven eisenbeschlagenen Holzwänden.' Mein Gott! Mein Gott! Wo war ihr alter Trotz geblieben? So hatte sie sich das Wiedersehen nicht gedacht. Wir gehören zusammen." hatte er gesagt. Und die Sett meinte, das Schicksal will es so! Nein, nein, nein! Ich hab' dem Hubert Treite gelobt vorm Altar! Mechanisch tasteten ihre Hände nach einem Halt. Sie griff den eisernen Haken für den Kanonenwischer und hielt, ihn krampfhaft fest. Ihre Stirn streifte das Bronzerohr, ein wenig erschrak sie vor der Kühle des Metalls; d?nn lehnte sie das Haupt daran, als wäre es ein wohliges Kissen. Wie seltsam geheimnißvoll es aus - dem Inneren des Rohres summte und flüsterte! Das Rohr besitzt eine Seele, hat Hubert sie gelehrt. - Und aus dieser Seele flüsterte es ihr zu: Amüsir' Dich! Amüsir' Dich!" Schaudernd fuhr sie empor vor dem gespenstischen Klang. (Fortsetzung folgt.) Bet e l n e in furchtbaren Sturme, der über einen Theil Montenegros wehte, wurde die historische alte Ulme in Eettinje, welche zwischen dem alten und dem neuen fürstlichen Palais steht und unter welcher der Fürst und seine Vorfahren zu Gericht zu sitzen, auch Audienzen abzuhalten pflegten, ihrer Krone beraubt und derart zerstört, daß der Fürst, welchem der Verlust dieses Baumes sehr nahe geht, das Abschneiden der noch übrigen toste befahl, um wenigstens den Rumpf zu conserviren und als ein. lstorlsche Erinnerung spateren Zeiten zu überliefern. DaS Ereigniß wird' in aonz Monteneara lebbakt beivrocken. Jnagerndorfverüvtc der Schuhmacher Edmund Weier an seiner jungen Gattin einen Mordversuch, indem er derselben, als sie schlief, mehrere Messerstiche versetzte. Die Frau erlitt schwere, jedoch nicht tödtliche Verletzungen. Die Ursache des versuchten Gattenmordes ist darin zu suchen, daß das Ehepaar schon lange in Unfrieden lebte. Wiederholt trennte sich Weier von seinem Weibe, kehrte jedoch immer wieder zurück. Die Mutter der Frau trug an den Zwistigkeiten große Schuld. Auch am Tage der That war ein Streit zwischen Weier. seinem Weibe und der Schwiegermutter ausgebrochen. Damals faßte er den Entschluß, sein Weib zu todten, und stieß ihr das bereitgehaltene Messer in die Brust. Hermine Weier sprang vom Bette auf und liefum Hilfe schreiend, auf die Straße. Weier versetzte ihr noch einen Stich in die HUste, woraus die Verwundete mit ihm zu ringen begann. Hausbewohner befreiten sodann die Frau. Edmund Weier wurde verhaftet und dem Landesgerichte in Troppau eingeliefert. Schweiz. A l t d o r f. Xaver Baumann, von Fernigen. Meien, wollte sich in einem Oberstall zur Ruhe begeben. Als er die Leiter hinausstieg, fiel er mit dieser in's Tenn hinunter und mit dem Kopf auf Steine, so daß er lebensgefährliche Verletzungen erlitt. Amsoldingen. Beim Viehhüten in der Nähe von hier wurden ein lOjähriger Knabe deS Pächters Fritz Berger und ein Knecht von Granatsplittern anläßlich einer Schießübung in Thun schwer verletzt.' Die Verletzten befanden sich keineswegs auf verbotenem Terrain, der Schuß muß in falscher Richtung abgegeben . worden sein. -Blumen st ein. Nachts wurde der mit seinem Fuhrwerk von Thun heimkehrende Joh. Kiener, Handelsmann, in der Nähe von Thierachern meuchlings überfallen und ausgeraubt. Es wurde ihm e'ne beträchtliche Summe Geldes abgenommen. Kiener. welcher besinnungslos auf dem Thatorte aufgefunden wurde, erlitt schwere Verletzungen. B o t t m i n g e n. Eine entsetzliche Mordthat wurde Nachts auf BottmingerGemarkung in der Nähe der Wirth schaft zum Sennenberg" ausgeführt. Von Weinberghütern wurde Nachts 12 Uhr der Zimmermann und Landwirth Johann Ullmi, Vater von sieben unerwachsen! Kindern, am Straßenrand todt aufgefunden. Er war von seinen Widersachern über das Straßenbord geworfen worden und hatte daS Genick gebrochen. Sofort wurden die Landjäger von Binningen, Bottmingen, Oberwil und Therwil aufgeboten und es gelang, vier der Thäter in Haft zu bringen. ES sind Zimmerleute von Oberwil und Therwil. .
Wertstes? Von M. E. Pilez. , Aus einer der großen Heerstraßen, welche aus den Erblanden" in's Ungarland hineinführen, etwa eine balbe
Tagreise weit jenseits der rothweiß. grünen Grenzmarken, wird der an den landschaftlichen Reizen sich labende Blick von einem stattlichen Herrenhause gefesselt, das auf mäßiger Höhe aus weitgedehnten Parkanlagen emporragt. An sich bietet daL Gebäude nichts Bemerkenswerthes. Blos den Contraft zwischen dem schwärzlichen Ge mäuer und dem blumigen, künstlerisch gehegten Wiesengrund, der sich vor demselben bis in's Thal hinab erstreckt, dann eine verwitterte. kahleBurgruine, an welche sich das massige Haus anzu lehnen scheint, regten das Interesse an. Verwesung und Lebensblüthe; Siechthum des Mer.schenwerkes und die ewig sich erneuernde Kraftfülle der Natur treten da in bizarrer Verschlingung vor das Auge des Beschauers hin, leibhaftig mahnend an den AltVäterspruch: Bete, als solltest Du zur Stunde enden? Arbeite, als wärest Du für's ewige Leben geschaffen .... Drin im Schloß lallt die Herrin die Gebete nach, mit welchen der Priester sie zur Reise .in die Ewigkeit ausrüstet. Umgeben von der stolzen Pracht, die eine lange Reihe hochadeliger Ahnen dem Hause vererbt, ringt die greise Mutter des jetzigen Geschlechtes mit dem Tode. Vier Söhne, deren Vater vor Iahren bereits hinter der Schloßkapelle draußen in die Ahnengruft hinabgestiegen war, knien vor der Pforte des Sterbegemaches mit gefalteten Händen, das Haupt tief niedergebeugt, leise Gebete vor sich hinmurmelnd. Niki, der Majoratsherr, telegraphisch von seinem diplomatischen Posten an's Sterbebett der Mutter heimberufen, unterbricht seine Andacht bisweilen, um mit den Fingern seiner schneeweißen Rechten Sonnenstäubchen vom eleganten Frack wegzuschnalzen. Sandor und Dezsö, die beiden Nächstgeborenen, scheinen nicht minder gefaßt. Der Eine hat mit dem Monocle seine Pein, das im Auge nicht festhalten mag, der Andere streicht sich wiederholt das spärliche Blondhaar um den kahlen Scheitel. Dem Jüngsten blos, Attila. einem pausbackigen, kraftstrotzenden Burschen von kaum zwanzig Jahren, perlen dicke Thränen über die Wangen nieder, während unterdrücktes Schluchzen ihm die breiten Schultern, die gewölbte Brust in convulsivischem Zucken erhält. Der Priester ist mit seiner heiligen Pflichtübung am Pfühl der Sterbenden zu Ende, er schreitet, Händedrücke mit den Söhnen tauschend, stumm durch's Gemach von dannen, worauf diese sich zur Mutter hineinbegeben, welche geisterbleich auf dem spitzenbesäeten Bette, bis an die Brust unter Eiderdaunen.hingestreckt liegt, die eine, bis auf die Knochen abgezehrte Hand auf die Brust gepreßt, die andere schlaff am Bettrande niederhängend, geschlossenen Auges. Ein Bild des Todes. Wie ist Ihnen, Mama, fühlen Sie sich wohler?" fragt Niki, der Majoratsherr, dumpfen Tones, während er sich mit dem parfumirten Taschentuch über die Augen fährt. Mir ist wohl!" hauchte es von den blutlosen Lippen, aus röchelnder Brust. Eine lange, düstere Pause. Der Majoratsherr richtet sich seinen Colbridge zurecht, der ihn zu beengen scheint. Sandor hat den Widerstand seines MonocleS bezwungen und forscht durch dasselbe nach der Bewegung des Secundenzeigers an der alterthUmlichen Standuhr, Dezsö räuspert sich. Attila beugt sich schluchzend mit heißen Küssen auf die Hand der Mutter nieder. Diese zuckt zusammen, schlägt die Augen auf. läßtden geisterhaften Blick von dem einen zum anderen ihrer Kin der hinschweifen. Tretet näher alle alle meine theuren Kinder," lispelt die Sterbende kaum hörbar. Muh Euch Schreckliches beichten. Hab's dem Die ner Gottes eben gebeichtet auch Ihr sollt's wis sen. sollt mir, Eu rer sündigen Mutter, ver geben." Die vier Söhne beugen sich in Peinlichster Spannung zu den Lippen der Mutter nieder, um deren Flüsterton besser zu vernehmen. ' Nicht anstrengen, theuere Mama! Sie fiebern wohl gar sehr" murmelte der Erstgeborene mit gepreßter Stimme der Mutter zu. j Diese starrt in die Leere, stößt dann mit übermenschlicher Anstrengung keuchend die Worte hervor: . i Verzeiht! Einer unter Euch ist ein Kind der Sünde, nicht Sohn des Gra " i Ein Röcheln, ein krampfhaftes Zucken und der Mund verstummte. Die Augen der Gräfin schlössen sich. Niki , suchte den Puls der Mutter am Armesende, an der Brust er konnte ihn nicht mehr finden. Es war aus und zu Ende. , - Die vier Brüder sitzen im Nebengemache in düsteres Schweigen versunken beisammen. Nach einer langen Pause nimmt der Aelteste das Wort: Die selig Entschlafene drin" das Wort Mutter brachte er nicht über die Lippen hat uns ein peinvolles Vermächtniß hinterlassen, eine Aufgäbe, die schier unlösbar erscheint, dennoch aber gelöst werden muh! Wir haben zu untersuchen und festzustellen, wer von uns das Kind der 'Sünde ist,' des gräflichen Blutes in seinen Adern entbehrt." Tiefes Schweigen. Nach einer geräumen Weile fuhr der Sprecher fort: ES versteht sich von selbst, daß die Ehre des Hauses unter allen Umständen gewahrt bleiben muß. Für die Welt rach .außen bin sind und bleiben
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z tzin hervorragender deutscher ? ? ? ? 4? ? 4? 4? 4? 4? 4? 4? 4? 4? 4?
Ich babe zwn Packrte von Dr. KavSRenovator gcdravltii und füble icnt besser, ai vor Jahren. Ich bin überzeugt, dag die groben Erfolge drer Heilmittel die rrdaltenen Bekanntmachungen rechtfertigen. Ich fühlte durch und durch krank, ermüdet und dinfaUlg. Ich gebrauchte ihren Renovator vorschrislsmäkig. In den ersten Tagen südlte lch mich ae schwächter. aber nach einer Woche weiteren Gebrauchs zeigte sich ein merklicher BZechsel zum BeIre werd?. Ich nehme ryt gelegentlich. ie nach Bedürfniß, jeden Nachmittag ein di wei Tosen. Turch den Gebrauch Jdre Nenovators habe lch in einer natürllchen Üi'eifr meine hingen, eide wieder in die gehörige Thätigkeit gebracht." '
Dr, Isay's
Vor einigen Wintern litt ich unter einem heftigen Anfall von Mrippe und bin seitdem jede Winter leichteren Angriffen dieser Krankheit ungefänr um dieselbe ,H"t au4geiekt. Ihr Dr. ay'sLungendalsam heilte mich ,n diesem Winter sofort. Zch habe stet inii sicherem Erfolg diesen Lunqen-Valsam in meiner ffamilie gegen Husten und Erkältungen anqewen' det. Soweit meine Erfahrung geht kann ich mit gutem Gewissen Ihre Vtkdin als da rmpfeh len, was Sie für dieselbe beanspruchen.- Ganz (rraebenst Carl ang. Herausgeber der täglichen und wöchentlichen ansaZ City Presse." Vansa Cith. Mo., den 30. März 1897. Prell 25 Gents ntt 91.00. verkauft Hon xatdeler oder durch die Post versandt. Wenn AerUe erfolglok find und alle andere (Gegenmittel srblschlagen so beseitigen unsere Mittel die Ursachen und heilen chronische Uankbeiten. Schreibt uns für ''Dr. kay's Home Treatment;" e ist ein wenhvoliei Buch von 68 Seiten. Man aoressire : Dr. B. J. KAY MEDICAL CO.. - , - Omaha, Nebraska.
4? M WtWCFOWCfWtWt L p5pppp5pp5p Wir Alle Grafen echien imd rechten Geblütes, muß Jeder von uns den ihm gebührenden Pflichttheil" der Erbschaft unverkürzt erlangen. Aber unter uns muß Klarheit herrschen! Ich für meinen Theil will und werde niemals ein Kind der Sünde meinen Bruder nennen! Nun, lasset hören, wie Ihr denkt, was Ihr meint?" ' Sandor drückte sein Monocle fester in's Auge, Dezsö machte sich mit seiner Cravatte zu schaffen. Fast gleichzeitig tönte es ganz einverstanden" von Beider Lippen. Attila verblieb wortlos vor sich hinbrütend. Nun denn, zur Hauptsache" begann der Majoratsherr wieder mit besonderer Schärfe im Tone wer ist's? Jeder sage seine Meinung, ich werde dann mit der meinigen nicht zurückhalten." Hier erhob sich Sandor mit ernst feierlicher Stimme: Eine Meinung nun wohl. Meine Meinung ich will mich gerne wiederlegen lassen meiner Meinung nach trifft die schreckliche Enthüllung auf Attila zu." Aller Blicke wendeten sich dem regungslos dasitzenden jüngsten Bruder zu, der die furchtbare Meinung" gar nicht gehört zu haben schien. Die Gründe?" fragte der Aelteste kalt, als säße er über eine wildfremde Angelegenheit zu Gericht. Meine Grunde sind zweierlei Art. Tu, Niki, kamst zur rechten Zeit, ein Jahr nach der Hochzeit, hier auf dem Ahnenschloß zur Welt. Ein Gleiches gilt von mir und Dezsö. Attila dagegen wurde in geboren, wohin unser hochsellger Vater bald nach unserer Geburt als Gesandter berufen wurde. Die Entschlafene drin" der Zweitgeborene hatte sich die diplomatische Redewendung des Aeltesten angeeignet, um das Wörtchen Mutter zu vermeiden war eine Beautö ersten Ranges, dort in der Weltstadt von Verehrern umschwärmt. Der hochselige Vater, im Dienste beschäftigt, gezwungen, die Gattin öfters, ja mehrmals als schicklich und klug sich selbst . zu überlassen ... Es widerstrebt mir, den Gedanken weiter auszuspinnen, und will ich blos den zweiten, meiner Ansicht nach mehr positiven Grund noch kurz andeuten. Attila zeigte eine stets besondere, von den unserlgen sehr verschievene vltu gung, war mehr Bauer als Edelmann, stand dafUr auch nicht in der Gunst des hochseligen Vaters, wurde hingegen von der Entschlafenen drin immer besonders verhätschelt. Dies meine Meinung. Es schmerzt mich dieselbe ebensosehr in Betreff Attila's aussprechen zu müssen, als wenn sie irgend einem Anderen von Euch gelten würde!" ' Sprach's und setzte sich nieder, während er mit dem Battisttuch das Monocle vom Schweiße reinigte. Dezsö stocherte sich mit dem gespitzten FingerNagel die Zähne, der Aelteste blickte forschend auf den Jüngsten hin, der in dem Maße, alö die Gründe" des BruderS das Vorleben der Mutter zu analysiren begannen aufmerksam wurde, den Sprecher finster anstarrte. i Was ist Ihre Meinung?" flo. tete eö nach einer Weile von:n Lippen des Majoratsherrn, dessen Blick eisig starr an dem Mienenspiel Attilas haftete. . Dieser zuckte schmerzvoll zusammen. Das Wörtchen .Ihr", das der Bruder dem Bruder gegenüber mit auffälliger Absichtlichkeit gebrauchte, sagte ihm Alle. Die Gründe" Sandor's hatten obgesiegt, das Urtheil über die Mutter und ihren Jüngsten war gefällt. i Flammenden Auges, mit zornbebender Stimme rief er dem Frager zu: I Meine Meinung ist die, daß in der That meine Brüder diejenigen nicht sein können, die über die Tugend ihrer Mutter zwei Schritte von ihrem entseelten Leibe, so kaltkritisch Betrachjungen anzustellen vermögen! Sandor soll Recht haben, ich bin nicht Euer rechter Bruder, will's nicht sein!" ? Sie werden mithin," versetzte Niki schneidig das Ahnenschloß in Bälde verlassen, auf die Besitzung sich zurückziehen, die Ihnen als Pflichtteil" zufällt. Wann reisen Sie." ' Nach dem Leichenbegängniß ..." . , Ein Stöhnen aus dem Sterbeg mache, unterbrach hier die Scene. Die vier Brüder eilten hinüber, fanden die Mutter im Bette aufrechtsitznd. Mit skelettartigen Fingern wies sie auf den Aeltesten hin,' kreischte mit ersterbender Stimme: Er ist's der Nicolaus . . ." und sank entseelt in die Kissen zurück. . Diesmal- war's kein Scheintod! ! ' j GÖQuUlt sitzt im Olnt. Reines Llut bedeutet reine Haut. Ohne diese keine Schönheit. Caöcarets, Candy Cathartic reinigen dak Olut, kräftigen die Leber und entferven alles Unreine aus dem Körper. gangen Sie heute arr, yufteln, Ge syvüre, Mitesser und so veiter zu vertreiben. Schönhett für 10e. 3n allen. Apotheken. .1 Zufriedenstellung
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