Indiana Tribüne, Volume 22, Number 60, Indianapolis, Marion County, 18 November 1898 — Page 2
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AudZauü Lribüns. Erschein Täglich und Sotmias. Die tSgliche ."tr'.bane" kostet durch Im Stiftet J Scnt r Woch. Me eomaaSwXxi(fic" Stxtl perVoche. Leide insav IZTent b u ffetttS p ntt. V V,ft tt&ctQfttt Wi 9tb P?gschit t ,?b,Hlng tz? pi IUr. Cfjut i IQ 0Äd Nladsma CtteJ Indianapolis, Ind., 18. November '93. Lluö dem österrellZiischen Parla. mcnt. Ein neues Zeichen für den tieftrau r!gen Stand der Bildung in Oester reich ist die Debatte, die sich anläßlich . der Wiener Pestfälle im AbgeordnetenHause entsponnen hatte. Nachdem der Unterrichtsminister Graf Bylandt in ernst - sachlicher Weise die Vorgänge im Allgemeinen Krankenhaus besprochen und die Bedeutung der bakteriologischen Forschung betont hatte, machten die Wortführer der christlich - socialen Parte! ihren Haß gegen den ihr aus politischen Gründen äußerst mißliebigen Professor Nothnagel in Reden und Zwischenrufen Luft. Der Abg. Gregorig fragt u. A.: Warum man den Nothnagel und alle die Herren nicht eingesperrt habe. Das sei nicht geschehen, sondern der Noth nagel. in dessen Klinik ein Pestkranker gelegen ist. sei acht Tage herumgegangen und habe seine Patienten besucht. Der große Mann war wahrscheinlich gegen die Pest gefeit, er ist vielleicht irnprägnirt mit Knupfel". Der liberale Abgeordnete Fournier nahm die in so pöbelhafter Weise angegriffenen Gelehrten in einer recht schmächlichenRede in Schutz. Besser und wirksamer sprach Abg. Jarosiewicz. Er bemerkt: Wenn man den Wunsch ausspreche, man möge sich mit allen infektiösen KrankHeiken befassen, nur nicht mit der Pest, so beruhe das lediglich auf Unwissenheit und auf einer Unkenntniß des eigentlichen Wesens der infektiösen Krankheiten. ES sei auch gesagt' worden, man solle die Bazillen nicht züchten. Wie soll man denn die wissenschaftliche Forschung führen? Abg. Dr. Lueger: Was geht uns die Pest an? Abg. Dr. Jarosiewicz: Wenn man die Pest studiren will, muß man Ba zillen haben und dazu ist es nothwendig, Culturen von Bazillen zu haben, da die Bazillen kein langes Leben haben und man sonst keine Experimente machen könnte Abg. Gregorig: Bringen Sie uns vielleicht noch die Aussatzbazillen, die fehlen noch! Abg. Azmann: Reisen Sie nach In dien! Abg. Dr. Jarosiewicz: Nach Indien kann man die Forscher nicht schicken, weil die Forscher zu ihren Studien längere Zeit brauchen, um Resultate zu erzielen. Abg. Axmann: Da sollen sie dort bleiben! Abg. Dr. Jarosiewicz: Es ist unmöglich, den Leuten zu sagen, daß sie, wenn sie zum Wohle der Menschheit arbeiten wollen, nach Indien fahren sollen. Abg. Resel (Socialdemokrat): Aber der Weihwedel genügt. Abg. Dr. Lueger: Durch den Weihwedel ist noch keine Pest gekommen. Abg. Verner: Im Weihwasser sind viele Bazillen, nicht wahr? Abg. Gregorig: Den Juden geht das Weibwasser gar nichts an, er soll das Maul halten. Abg. Resel: Seien Sie nicht so ge mein, Sie ganz ordinärerMensch, Sie, schämen Sie sich doch endlich. Abg. Dr.Jarosiewicz bemängelte die Einrichtung des Laboratoriums, in welchem d:e Experimente mit den Ba rillen gemacht werden. (Rufe bei den Christlichsocialen: Nun also!) Die Aeußerung des Abg. Gregorig, daß man die Gedärme des Varisch in einen vianai geworfen yaoe, t ganz sinnlos; Barisch ist gar nicht secirt worden, folglich kann man seine Ge därme nicht in den Canal geworfen haben, das ist ein Märchen. (Rufe bei den Christlichsocialen: Das ist Sache des Gregong. Das muß er verantwor ten.) Die Geschichte von den inficirten Ratten, die aus dem Laboratorium verschwunden seien, ist ebenfalls ein Märchen. Gegenüber den Angriffen welche gegen den Hofrath Nothnagel .gerichtet werden, meint Redner,Profes sor Nothnagel stehe zu hoch als Mann der Wissenschaft, als daß er hier ver theidigt werden müßte. Mnn man derartige Angriffe auf einen Mann höre, der weit und breit als einer der größten Gelehrten bekannt sei, dann müsse man sich fragen, was dann ein einfacher Arzt zu erwarten habe. Nicht die Baclllen seien die größte Gefahr für die Gesundheit der Menschheit, eine viel größere Gefahr sei die Unwlssen heit. Es sei traurig, daß man über eine Sache, die längst entschieden sei und über ein: Wissenschaft, über deren Werth kein gebildeter Mensch aus der Welt Zweifel hege, im Parlament noch sprechen und sie gegel' solche Angriff: schützen müsse, wie sie hier geHort wur den. (Beifall). Abg. Schneider meint, die Vorred ner hätten über alles Mögliche gespro chen, aber nicht über die eigentliche Kernfrage, die dahin gehe: Soll man solche Versuche rn einer großen Stad machen oder nicht. Unsere Ansicht ist: Solche Versuche macht man nicht .. . . Abg. Strovach: In der Stadt! Abg. Schneider: In d?r Stadt und überhaupt nicht im Lande. (Gelach ter.) Wenn die Herren di: Pest studiren wollen, sollen sie nach Indien gehen und sollen dort ttudiren. Redner oe hauptet, der Chef der Kinderklinik in Prag, Professor A. lipttein, habe drei bis vierjährigen Kindern Eier von Spulwürmern zu essen gegeben, und als es sich dann gezeigt habe, daß sich derartige Würmer in den Gedärmen ZserKinder gebildet haben.habe er ihnen Gift eingegeben, um die Wurmer abzu treiben. Lei einem einzigen Kinde sei
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Die naturlkeij Karlsbader Mineral-Wasser werden kzauxtsZchlich angewendet gegen lNagenleiden, Dyspepsia, Uner!e!bsLe schwerden, Stein (Gravel), Nierenleiden und Diabetis. prof. Hlawazek sagt dar. über: VOas wir positiv wissen, ist, daß die karlsbader N?Zsser organische UebergZnge Zm System im hohen Grade fördern, daß es in erster Reihe durch seine alkalischen Z5e standtheile fettabsorbirend wirkt und als Antcio durch den ganzen Organismus, diese wohlthuende Wirkung dadurch er reicht, daß es gleichzeitig stimulirend ist und den Absondernngsprozeß beschleunigt und chemisch vollständig verändert." V?an hüte sich vor Nachahmungen. Das echte. Karlsbader waffer trägt die Unterschrift von Eisner & Mensel son Co., alleinige Agenten, New lZork", auf der kzalsetikette. Pamphlete werden frei zugesandt. 71 Würmer in der Länge von einer Spanne abgegangen. (Hört! Hört! bei oen Chrljtlichsocialen.) Warum, fragt Redner, werden diese Versuche nur an Menschen und nie an Juden gemacht? Redner verweist auf einige Bestimmungen des Schulchan Aruch, in dem es unter Anderem heißt: Der Jude ist nicht verpflichtet, nen-Christen, mit dem er in Frieden lebt, direct todtzuschlagen (Gelachter), doch ist ihm strenge verdoen, einen Christen vom Tode zu uu en. Wenn zum Beispiel ein Christ in das Wasser gefallen wäre und ihm sein ganzes Vermögen für die Rettung ver prtcht, so ist es dem Juden doch verboten, den Christen zu retten, aufc.'i oenn zu befürchten steht, daß unter den Christen in Folge dessen Judenhaß verbreitet wird. Einem Juden ist es ferner erlaubt,' an einem Christen zu prüfen, ob ein Arzneimittel gesund heitsbringend oder tödtlich ist." (Hört! Hört! bei den Christlichsocialen.) Damit ist die ganze Situation gezeichnet. (Lebhaftes Gelächter.) Mit diesen Juden muß abgerechnet werden. Wenn der Ministerpräsident auch den PolizeiCommissären den Auftrag gegeben habe, die antisemitischen Versammlungen stärker zu vigiliren und die Redner, wie es ihm gestern passirt sei, zu unterbrechen, wenn sie über die Juden sprechen, so wird damit die Judenfrage nicht aus der Welt geschasst werden. Der Ministerpräsident möge sich Nicht einbilden, daß die Bevölkerung sich das gefallen lassen werde. Abg. Schneider schließt mit dem Hinweise aus die un bedingte Nothwendigkeit der Confiscation der Judenguter. (Beifall.) Nachdem der Abgeordnete Schneider geendet, wurde eine Prügelei nur mit Mühe verhindert. Fossile Strautzeneter. Vor etwa 40 Jahren fanden Bauern im Gouvernement Cherson ein großes fossiles Vogelei, daö die Straußeneier an Länge und Breite noch etwas übertraf. Nachdem eZ mehrfach den Besitzer gewechselt hatte, wurde es endlich verschiedenen wissenschaftlichen Anstalten Rußlands für den Preis von 1000 Rubel zum aus angeboten. Pros. Alexander Brandt m Charkow erhielt die Erlaubniß, einen Gipsabguß herzustellen und veröffentlichte auch eine Beschreibung deö Eies. Da aber der Preis zu hock war, so nahm man von dem Ankauf Abstand, und das Et kam wieder in die ande semes letzten Be sitzerS. der es für eine geringere Summe nicht hergeben wollte. Er bewahrte es längere Zeit aus, bis es endlich durch irgend einen Zufall in viele S.Ucke zerbrach. Nun wurden wenige stens die Trümmer für die Wissenschaft gesichert: sie kamen in daö St. Petersburger Museum, wo man sie. so gut e5 ging, wieder zusammensetzte. W. v. NathusiuS. der ein Stückchen zur mikroskopischen Untersuchung erhalten hatte, fand, daß der Bau der Schale sich nicht von dem der Eier des afrikanischen Straußes unterscheidet, und schloß daraus,, daß das Ei von einem zur Gattung Struthio" gehörigen Voael beritammen müsse. Brandt hatte jedoch wegen der Größe des Eies schon einen neuen Gattungsnamen eingeführt und das unbekannte Thier ffitriiTfirnfltfiiiR l5K,?sN-nslS" ats nannt. Vor Kurzem ist nun von ei v7'('",(" Q nem Chinesen in einem kleinen Dorfe NordchinaS ein zweites, in Größe und Gestalt mit dem in Rußland gesunde, nen fast völlig übereinstimmendes Ei ausgegraben worden. Der Finder brachte es dem ihm bekannten amerikaschen Missionär Sprague in Kalgang (etwa 25 Meilen nordwestlich von Pe. king), und dieser ließ eö nach Amerika bringen, wo es augenblicklich im Mu seum für vergleichende Zoologie zu Cambridge. Mass., aufbewahrt wird. Nach einer von Herrn C. R. Eastman ausaefübrten Messung ist die Längs achse des Eies 18 Centimeter, die Querackse 14.75 Centimeter. der Rauminhalt 1897Kubikcentimeter. Bei dem russischen Ei von Struthioli thus" sind die entsprechenden Zahlen 18 Centimeter. 15 Centimeter, 2075 Kubikcentimeter. beim Ei deS afrikanischen StraußeS 16.4 Centimeter, 13.40 Centimeter.'1424 Kubikcenteme ter. Beiläufig sei erwähnt, daß die Struthiolithus'-Eier noch lange Nicht die arößten Voaeleier darstellen, die. natürlich fossil, aufgefunden worden sind; die neuseeländischen Moa-Eier haben mehr als daö Doppelte, und die Eier der Riesenvögel Madagaskars zum Theil sogar mehr als das Fünfsacke ibreS Rauminhalts. Schichten. auö denen das chinesische Struthioli-tbus-Ei stammt, sind zweifellos dilu vialen Alters. Für die viel behandelte ??raae nach der Abstammung und Ver wandtschaft deS afrikanischen und des amerikanischen Straußes, die einander sebr ähnlich sind, ist der unb nach Eastman'S Ansicht von Bedeutung, da er in der Kette von Fundorten fossiler Straußenreste (Sainos, Indien, vuu Meriko) zwischen bei heutigenGebieten hnn (Stnitfetn" unk' Nbea" ein weitew.. -W . --7 w M 5 Glied bildet.
Die OeHeimactett ii$ DreHsuö. Processes. Aus der Fülle des vom CassationsHofe der Oeffentlichkeit unterbreiteten Materials über den Dreyfusproceß und die Voraänae, die sich bis jetzt in
die neueste Zeit daran knüpften, daS eine oder das andere mitzutheilen, sei aus der Denkschrift, die am 15. Gtp tember dieses Jahres Oberstlieutenant Picquart dem Justizminister auf dessen Ansuchen überreichte, der Jnyalt ver vielgenannten Geheimacten wiedergegeben, die den Richtern Dreyfus' im Berathungszimmer ohne Wissen des Angeklagten vorgelegt wurden und die dessen Vernrtbelluna lzervelsUvrten. Picquart hebt hervor, daß er seine Angaben nur nach dem Gedächtniß machen könne, daß aber der Eindruck in ihm noch sehr lebhaft sei, sodaß er glaube, kemen Z?eyler zu oegeyen. Picquart sagt über den Inhalt dieses ActenhefteS folgendes: Es enthielt 1. Einen in Stücke gerissenen und wieder zusammengestellten Brief mit einer Bemerkung, den eine mit A bezeichnetePerson wahrscheinlich an seine Vorgesetzten geschrieben. A hatte die Gewohnheit, solche Zettel zu schreiben, die er dann in den Vapierkorb warf. Dieser Brief ist in einer fremden Sprache geschrieben und stammt aus dem Ende des Jahres 1893 oder Ende 1894. Ich halte ihn für echt; er lautet etwa folgendermaßen: m Zweifel. Was thun? ... Er möge sein Ossi cierspatent zeigen. WaS ist dabei zu fürchten? Was kann er liefern? ES hat kein Interesse, Verbindungen mit einem Linienofficier zu haben." 2. Ein echter Bnes emer Person. Die wir mit B bezeichnen werden, an A, datirt von Anfang des Jahres lb94. Er war zerrissen und später zusammengestellt und lautet: Ich hätte gern Auskunft über eine Frage der Recrutirung. Ich werde Davignon (damals Unterchef deö 2. Bureaus) darum fragen, aber er wird mir nichts sagen. Bitten Sie doch Ihren Freund darum, jedoch darf Davignon nichts davon wissen, denn man darf mcht erfahren, daß wir zusammen arbeiten." 3. Ein echter Brief B's an A aus dem Jahre 1894; er war ebenfalls zerrissen und wurde wieder zusammengesetzt. B schreibt darin ungefähr: Ich habe dieses Vieh von einem D. gesehen (cette canaille de D.). Er hat mir sur Sie zwölf Hauptplane gegeben . . 4. Ein Bericht, der der ganzen Angelegenheit so fern steht, daß es sich nicht einmal lohnt, auf ihn näher einzugehen. Diesen Schriftstücken liegt eine von du Paty de Clam im Auftrage des Obersten Sandherr geschriebene Erläuterung bei, die Picquart aus dem Gedächtniß wiedergibt, indem er bei jedem Punkte seine eigene Kritik hinzufugt. So bemerkt Picquart zu dem ersten Schriftstück: Der gewöhnliche Menschenverstand sagt . uns, daß der Schreiber dieses Zettels Anträge eines Individuums erhalten hatte, das sich für einen Officier ausgab, daß er aber Zweifel darüber hatte, ob er mit ihm in Beziehungen treten sollte, und daß es sich um einenLinienofficier handelte. Den ursprünglichen Text hat Major du Paty de Clam richtig übersetzt, aber er zieht daraus einen unerwarteten Schluß: A findet-, sagt du Paty, daß er kein Interesse hat, Verbindungen mit Linienosficieren zu unterhalten, er wählt daher einen Generalstabsofficier und nimmt ihn im Ministerium." Diese Auslegung läßt darauf schließen, mit welch perfider Gesinnung du Paty gehandelt hat. Zum zweiten Schriftstück schreibt Picquart: Um die Sache zu verstehen, sei mitgetheilt, daß die fremden MilitärattachS etwa einmal in der Woche auf das zweite Bureau gingen, wo man sie damals sehr bereitwillig über alles aufklärte, was nicht geheim war, fo daß sich Officiere des zweiten Bureaus sogar beschwerten, weil sie mehr für die fremden Officiere als für den Generalstab arbeiteten. Du Paty sagt dazu: Zu der Zeit, als B an A schrieb, war Dreyfus im zweiten Bureau, er ist es offenbar, den B als den Freund des A bezeichnet." Diese Deutung ist th'öricht. Denn einmal gestattet nichts, zu behaupten, daß A Beziehungen zu DreyfuS gehabt hat, zugegeben selbst. daS Bordereau wäre von letzterm, und ledenfallS deutet nichts darauf hin. daß dieser Freund Dreyfus sei, noch auch, daß es Jemand sei, der Ageheime Schriftstücke lieferte. Alle Officiere dieses Bureaus unterhielten vortreffliche Beziehungen zu A und würden nicht gezögert haben, ihm die bedeuwngslose Auskunft, um die es sich handelt, zu geben. Zu dem dritten Schriftstück bemerkt Picquart: Du Paty sagt in seiner Auslegung: Man hat sich überzeugt, ob die Hauptpläne auf ihrem Platze waren, sie waren es.' Aber man hat sich nicht überzeugt, ob sie auch im ersten Bureau auf ihrem Platze lagen. Es ist deshalb erlaubt. zu glauben daß DreyfuS die des ersten BureauS genommen hat; ich hatte sie einen Augenblick von D. geliehen, um sie A zurückzugeben. Dreyfus war 1893 in der Tbat im ersten Bureau, er hatte in dem Zimmer gearbeitet, wo die Plane lagen, und man hatte seit dem die Bezeichnungen der Schlösser nicht qeändert." Diese Beschuldigung muß jedem, de? den Dienst in den BureauS deS Generalstabs kannte, unaeheuerlich erscheinen. Denn zwölf Hauptpläne bilden ein stattliches. Paket, und auf der Secnon für die Festungen, im ersten Bureau, wllrdz man sofort ihr Verschwinden bemerkt haben. - Wie kann man sich vorstellen, daß Dreyfus, de? seit einem Jahre dem ersten Bureau nicht mehr angehorte, dort hätte eindringen und sich eineS solchen Pakets hätte bemächtigen können, ein um so gefährlicheres Wagniß, als die Festung, um die eS sich handelt, eine von denen ist. mit denen man sich am häufigsten. zu beschäftigen hat? Wie kann man annehmen, daß er, ohne gesehen zu werden, ein solches Paket CSU. 11 rx ' l quue Nil! ia; neyinen rönnen, lvaqreno ihm eine aanzeArttabl andere? Schrift-
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MUt vor-dek Nasi kl. die sür t hielt interessanter gewesen wären! Es ist bemerkenswerth, daß in dem Briefe des B an A nicht gesagt ist. die Schriftstücke müßten zurückgegeben werden. und deshalb neige ich zu ver Ännayme. daß sie aus dem geographischen Dienst weggenommen sein möchten, wo sie ohne zu große Schwierigkeit entwandt werden können, während das im ersten Bureau einfach unmöglich ist. Was den Anfangsbuchstaben D . . . angeyr. so bedeutet er nichts. Die fremden Länder behalten für ihre Spione den Anfangsbuchstaben des Samens mqi bei. ck babe einen Spion gekannt, der sich in Wirklichkeit C. . . nannte. er stellte sich den Fremden unter vem Namen L. . .' vor. und diese tauften ihn dann N ... Und schließlich könnte der Buchstabe D. hier schwerlich einen Mann bezeichnen, der vom Gesichtspunkte der Spionage aus eine Bedeutung hatte wie Dreyfus. &o weit Nicauart. Das also ist das so ängstlich gehütete geheime Actenmaterial, das als so geheim, als so wichtig erachtet wurde, daß man es Dreyfus und seinem Vertheidiger so wenigstens sagte man damals nicht vorlegen konnte! Ek'Jesuit als HeirathSvermittler Gewaltiges Aufsehen hat in ganz Deutschland ein Proceß hervorgerufen, der dieser Tage vor dem Berliner Kammergericht zur Verhandlung ge- , 1. . j v rc cv .r.-li. langte uno in rocicgcrn izum Graf Paul v. Hoensbroech eine keineswegs beneidenswerthe Rolle spielte. Graf v. Hoensbroech, der nach seinem AuStreten aus dem Jesuitenorden Protestant wurde, hat sich seitdem als Reformer aufzuspielen beliebt und als Redacteur die Tägl. Rundschau- geleitet; die in den Gerichtsverhandlungen gemachten Enthüllungen waren aber derart, daß der edle iöras diese Stelle niederzulegen gezwungen war. Dem Proceß lag die Klage eineS HeirathsvermittlerS zu Grunde, der aus einer erfolgreichen Heirathsvermittlung die vereinbarte Provision gegen den Grafen einklagte. Berliner Blätter berichten darüber: In den Zeitungen erschien ein Inserat, nach welchem ein Aristokrat von altem Adel, 40 Jahre alt. von angenehmem, stattlichem Aeußeren, mit geringem Vermögen, doch vollkommen schuldenfrei, eine Dame mit großem Vermögen zu ehelichen wünscht". Auf Grund dieser Anzeige trat der Heirathsvermittler L. von Pokorny mit dem Inserenten, welcher Graf HoenSbroech war, in Verbindung. ES wurde eine schriftliche Vereinbarung getroffen, wonach dem Kläger von dem eventuellen HeirathSgute eine Provision von fünf Procent bis zu einer Kapitalhöhe von 3,000,000 Mark zugesichert wird. Der Kläger vermittelte hierauf die Bekanntschaft des Grasen v. Hoensbroech mit verschiedenen reichen Familien, doch kam keine passende Verbindung zu Stande. Endlich verlangte Gras Hoensbroech das Provisionsschreiben von dem Vermittler mit der Motivirung zurück, er hätte sich die Sache überlegt und wolle ledig bleiben. Der Kläger hatte damals keinen Grund, an dieser Behauptung zu zweifeln, und ließ sich mit einer geringen Summe für feine Bemühungen abfinden. Kurz darauf vermählte sich jedoch Graf v. Hoensbroech mit einer der Damen, welche von Pokorny nach dessen Angabe in Vorschlag gebracht worden waren. Es fanden nun zwischen beiden Parteien wegen der Provisionsfrage neuerdings Verhandlungen statt, wonach Pokorny mit Rücksicht auf die strikte Erklärung des Grafen, seine Ehefrau hätte nur eine Rente von 9000 Mark als Heirathsgut mitgebracht, eine Provision von 2500 und in der Folge noch 2000 Mark erhielt. Nun behauptet Pokorny. in Erfahrung gebracht zu haben, Graf v. Hoensbroech hätte als Heirathsgut ein Kapital von 750,000 Mark erhalten. Nachdem seine Forderung von 32.000 Mark als Provision nach vielfachen Verhandlungen nicht zu erreichen war, betrat v. Pokorny denKlageweg. In erster Instanz wurde die Klage aus rechtlichen Gründen zurück gewiesen. Vor der Berufung wurde vom Grafen Hoensbroech ein Vergleich von 20.000 Mark angeboten. Doch v. Pokorny schlug das Angebot aus. und somit kam das Kammergericht in die Lage, sich mit der Sache zu befassen. Die Verhandlung endete mit der AbWeisung der Berufung, da Heirathsvermittlergebühren nicht klagbar seien. Graf Hoensbroeck erklärte, jeder Versuch, ihn aus seiner Zurückhaltung über die Vorgeschichte dieser Angelegenheit herauszudrängen,- werde erfolglos bleiben. Ueber die Vorgeschichte sei er auS Gründen, die in seiner religiösen Vergangenheit liegen und mit dem religiös katholischer!. Beichtsiegel zusammenhängen, zu absolutem Schweigen verpflichtet. Die Familie deö Gä r tnerö Lücke in Quedlinburg. Mann, Frau und 15 - jähriger Sohn, erstickte Nachts infolge EinathmenL von Kohlenozudgas. Lücke soll aus Erregung über die Erkrankung seiner Frau die Dampfheizung, die er zu bedienen hatte, nickt in Ordnung gehalten und so daö Unglück selbst verschuldet haoen. I n 0 e r A u g T d u r g e r Vorstadt links der Wertach. Donauw'örtherstraße 4, erschoß auS Eifersucht der 23jährige, erst vom Militär entlassene Schuhmacher Jos. Mayer seine von einem Besuche bei ihren Eltern in Kissingen zurückgekehrte Geliebte, die Fabrikarbeiterin Franziska Hackel, ein junges, sehr hübsches Mädchen. Der Schuß drang durch das Herz und führte sofort den Tod herbei. Hierauf suchte der Morder sich selbst durch mehrere Messerstiche zu todten und mußte schwer verletzt in das städtische Krankenhauö verbracht werden. Die Messerstiche verletzten an verschiedenen Stellen die Lunge, so daß an ein Aufkommen deS Mörders nicht zu denken ist.
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rJ ' Bont Jalme. "v 282.990 Einwohner, iä runter 25,900 Indianer, zählt das Territorium New Mexico. I n W 0 r c e st e r. Mass., ist E. A. Wall, einer der ältesten lournalisten, im 78. Lebensjahre gestorben. Er war seit 1837 am Weelly Spy- in genannter Stadt thätig. Ertrunken sind der 21jährige Fred Neumeier und sein jllngerer Bruder, Söhne eines Farmers in Albany, Minn., im McGowan - See. Jyr Zoot icyiug oeim Sicyen um. Das Wohnhaus des EhePaares A. Morehouse in Penn Z)an, N .A., gerieth in Abwesenheit des Paares in rano und das jüngste Ktno, ein Säugling, kam in den Flammen um. Ein älteres Kind wurde noch rechtzeitig gerettet. Bei N e v a d a v l e. G 0 L sprang die junge Lena Werkmeister im Fieber aus dem Bette und wanderte zur Nachtzeit irrend durch die Berge, bis sie in einen alten Minenschacht fiel und jicy dabei Verletzungen zuzog, denen sie nach einigen Tagen erlag. Der 53 5k a b r e alte E b a s. Batchelor von South Hadley. Mass., wies in betrunkenem Zustande seine Frau und seine Enkelin aus dem auje, setzte dann dieses sammt dem Stall in Brand und erschoß sich. Man fand seine verkohlte Leiche in den Brandruinen des Hauses. AIs der dreijährige Willie Ketcham in Northport, L. I., im Hause seines um einige Jahre älteren Betters Harold Taylor spielte, schlug Harold mit einer Peitsche eine Flasche Karbolsäure von einem Regal herab. Der Inhalt ergoß sich über den kleinen Willie, der dabei derartige Berletzungen erlitt, daß er starh. DerElevatorderNorth. Western Elevator Company in Albee, einer kleinen Station 2 Meilen nördlich von Reville. S. D., wurde sammt 30.000 Bushels Weizen ein Raub der Flammen. Das Feuer entstand durch Funken aus einem Schornstein. Die Prairiewölfe in der Gegend von Chamberlain, S. D., nehmen in solcher Weise überHand, daß die Commissäre dieses und der angrenzenden Counties sich genöthigt sahen, die Wolfsprämie, welche vor etlichen Iahren aus Sparsamkeitsrücksichten aufgehoben wurde, wieder einzuführen. George Barclay, ein prominenter Eigenthümer des Hotels zu Pine River, Minn., an der Brainerd und Northern Eisenbahn, wurde. während er in der Hotel - Office am Zsen ter stand, durch den Kovf aeschossen und starb ungefähr eine Stunde später. Der Schuß wurde von Außen abgefeuert. Der Redacteur Meyer vom Appleton Bolksfreund" starb plötzlich in seinem Buggy auf der Fahrt von Camp 2 nach Pembine, Wis., nördlich von Marinette. Er erkrankte, während er mit einer Anzahl Freunde sich auf der Jagd befand und befand sich auf der ??abrt nach der Eisenbahnstation, als er vom Tode ereilt wuroe. Ein Unglücksfall, bei welchem Sidney Soule sein Leben einbüßte, ereianete sich bei Mankato. Minn. Er. sein Bruder Rat, und der Schwager Smythe waren auf die Jagd gegangen,' das Gewehr seines Bruders Ray ging zufällig los, die Ladung drang Sidney in den Körver und führte seinen fast augenblicklichen Tod herbei. In seiner Wobnuna bei Bardstown, Ky., wurde der 106 Jahre alte Felix Bean todt in seinem Bette gefunden. Der Verstorbene half seiner Zeit in New Orleans die bekannte aumwolloallen - Barrikade mit errichten, auch war er an dem Bau der ersten Ellenvahn m Kentucky beschäs tiat. Schweres Unheil hatte in Ensenada, Cal., die Unvorsichtigkeit emes Sergeanten zur - Folge. Der Mann, welcher eine Abtheilung Rekruten im Schießen zu unterrichten hatte, verfuhr mit seiner Büchse so ungeschickt, daß dieselbe sich entlud und die Kugel drei Rekruten traf. Einer ist schon todt und ein anderer ist sehr cywer verwundet. PardoLucero. welcher nach Dokumenten in den Missionen von Los Angeles und (boudad ein Alter von 125 Jahren erreichte, ist im CountyHospital von Salinas. Cal.. aestorben. Er kam aus Sonora, Mexico und war 40 Jahre lang bei dem Millionär David Jacks in Monterey als Schafhirte angestellt. Eine - Schwester von ihm worin: in Alenco. ' Bom Äüsianoe. A n W e s e n b e r g, L i v l a n d. machte der Gehilse des Postdirectors Stof. einen Mordversuch auf den Director Doszuschkow und den Beamten Steinberg. Der Direktor erhielt drei aesahrllche Wunden. Sternbera wurde leicht verletzt. Darauf erschoß sich Stos. DasBelovromvonAl gier, ein weitläufiger Holzbau, in dem alle Bersammlungen der letzten Wahl Periode stattgefunden haben, ist durch eine Feuersbrunst gänzlich zerstört worden. Bei den Löscharbeiten wurde em Pompier, Camille Dromllet, von der einstürzenden Vordermauer beara ben und todt' hervorgezogen, mehrere andere wurden verwundet. JndemköniglichenForst Wzadken bemerkten zwei preußisch, Forstbeamte, daß mehrere russische Ofsiciere auf preußischem Gebiet jagten, Der, Aufforderung der beiden Förster die Gewehre abzugeben, wurde nicht stattgegeben, die Offiziere verhöhnten vielmehr die beiden Beamten. Nachdem diese ihre Aufforderung noch mehr mals vergeblich wiederholt hatten.schos sen sie und verletzten einen der Ossi ziere. Diese ergrisfen nunmehr die Flucht und nahmen den . verwundeten Kameraden mit. mter dem Grenz äraben angelangt, befahlen sie dann den l russischen. Grenzsoldaten, auf die beiden Förster zu schießen, die Soldaten I thaten dies auch, trafen aber nicht.:
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zwischen den Muskeln und Gliedern schleichen sich dle Schmerzen von Rheumatismus in. Aus demselben elelse schleicht sich St. Jakobs cl et. 9t dringt durch, sucht und vertrelbt dl Schmer,,.
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" I am 24 years old and was raised ia the country, but have lived her about two years," said the conductor on an Indianapolis electric street car. " In this business," continued he, " it is catch as catch can in getting one's meals, and this inegular treatment of my stomach finally gare me trouble. About six months ago I was at my worst. Everything I ate distressed me. I went to two different physicians but got no relief . Then I tried patent medicines, but, instead of improving I grew worse. Finally I bought some RSpaums-Tsifbylles The relief was immediate. I began to improre with the sirst dose, and I think I am cured now, but I keep the remedy handy. I have reconu mended the Tabuleg to a number of persons, for I believe in them."
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I n einem oberpfälzifchen Dorfe wurde ein im Armenhause untergebrachter Mann todt auf seiner Lagerstätte gefunden. Der Achtzigjäh rige wurde aufGemeindekoiten ernährt; er mußte der Reihe nach zu den einzelnen Gemeindeangehörigen in die Kost gehen. Natürlich findet so ein armer Pflegling auf keinem Hofe eine freundliche Ausnahme, und wenn es einigermaßen möglich -ist, bürdet man . ihm noch irgend welche Verrichtungen aus. Der alte Mann konnte snt dem 21. September das Armenhaus nicht mehr verlassen, er bekam also auch nichts mehr zu essen, kein Mensch erkundigte sich nach ihm oder sah nach ihm. Als man ihn endlich durch Zufall fand, mußte der Tod schon seit längerer Zeit eingetreten sein. Man ließ also den Mann verhungern, obwohl auf jedem Hose Lebensmittel zur Zeit in Hülle und Fülle vorhanden sind. I n einem Pariser Blatte stand dieser Tage der folgende reizende Erguß eines Künstlers: Das Echo de Paris", sowie mehrere andere Blätter berichten, daß zwischen mir und dem Schriftsteller Lajeunesse im Caf6 Napolitain ein heftiger Zank stattfand, der aus einer literarischen Meinungsdifferenz entstand und mit einem Kartenwechsel zwischen uns endete. Das ist ganz falsch. Denn vorerst kann ich mit Herrn Lajeunesse in keinen Zank gerathen, da ich ihm nie erlaubt habe, sich in einem Locale aufzuhalten, wo ich mich befinde. Dann aber habe ich ihn von rechts nach links und dann von links nach rechts geohrfeigt, was ich auch immer thun werde, so oft sich mir Gelegenheit dazu bieten wird. Ich bemerke, daß das gestern Früh geschah und daß ich heute Abends um zehn Uhr noch immer seine Secundanten erwarte. . Laurant Taillade." Das ist jedenfalls ein prächtiges Docu. ment darüber, in welchem Tone jetzt die Ritter vom Geiste in Paris mit einander sprechen. Aus Thursday Island (an der äußersten Nordspitze Australiens) wird folgende heldenmüthigc That einer Japanerin berichtet: Der Dampfer Omi Maru" brachte ein japanisches Ehepaar dorthin, das in Queensland Beschäftigung suchen wollte. Nun wehrt man sich aber aufs au ßerste gegen die. Einwanderung aller Asiaten und erschwert dieselbe auf jede Weise. Die Papiere des Mannes wurden in Ordnung befunden, die hohe Kopfsteuer war entrichtet, aber die BeHorden wollten beides nur für den Mann gelten lassen und verweigerten der Frau die Erlaubniß zu landen. Nach rührendem Abschiede trennten sich die jungen Eheleute. Da flammte plötzlich mitten in der Nacht ein Licht am Lande auf das verabredeteZeichen. Die Frau springt vom Schiff in die See und legt die ziemlich bedeutende Strecke bis zur Insel schwimmend zurück, trotz der hohen Brandung. Zum Tode erschöpft sinkt sie in die Arme des am Ufer harrenden Mannes. Angesichts solcher Aufopserung haben denn auch die BeHorden von der Anwendung des Gesetz'es abaesehen. .......
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