Indiana Tribüne, Volume 22, Number 59, Indianapolis, Marion County, 17 November 1898 — Page 3

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Die schöne Helena. Roman von Alexander Baron von Robert?. (Fortsetzung.) Sein eigener Helm .lavut stotterte der Füsi'. Und das ist mir noch nicht gem:lbet?" Aber Hubert . . (5r warf von dem Papier aus, das er in der Hand hielt, einen streng v?rweisenden Blick nach ihr hin. Natürlich hält sie es mit ihren rheinischen Lotterbuben! Niemand hat eine Ahnung von einer Idee hier zu Lande, was eigentlich der altpreuhische Pli bedeutet! Der Inhalt des Zettels steigerte noch seinen Grimm; es war eine Notiz des Feldwebels, dab die Verabfolgung d:r (Effekten an den zur Kompagnie versetzten Untzrosfizier Funk heute Nachmittag drei Uhr zu erfolgen hätte. Zum Teufel, ist denn solche Eile? Kriegt er diesen Federfuchser denn nicht srüh genug zu Gesicht! Es ist eine Chikane der Feldwebelin, er kennt das! Das Regiment hat ihm zum Tiotz den windigen Kerl hereingeschoben! Der hat uns gerade noch gefehlt!" rief er höhnend, der wird uns die Kompagnie schon herausreißen! Er schleuderte seiner Frau den Zettel hin. Es ist gut!" fuhr er den Soldaten an, der sofort schallend Kehrt machte. Dann prüfte er ihr Antlitz. Sie heuchelte eine kurze Ueberraschung, ward aber überroth; gleich saßte sie sich und brach in ein Lachen aus: Du bist aber wirklich unbezahlbar. Hubert! Ich glaub', Du bist jalous! Jalous auf et Fünkchen! Bist mir aber einer! Ich dacht', wir hätten einen Strich gemacht? Allo, Du schlägst Dir die Raupen aus dem Kops, komm" Sie sprang auf und umschlang seinen Nacken mit ihren Armen. Oehm, guckt zum Fenster hinaus!" rief sie schelmisch. Der schmunzelte und hatte seine Freude, wie unter ihren kätzchenartigen Liebkosungen der Bär allmählich zahmer wurde und sein Antlitz sich aufheiterte. Sie verbarg dabei geschickt ihr Gesicht vor ihres Mannes Augen, er sollte nicht merken, wie verdutzt sie immer noch war. Tackerment, man wird sich doch nicht von einem Fünkchen aus dem Tezt bringen lassen! Laß ihn nur kommen! Sie sährt schon mit ihm ab! Sie fürchtet sich nicht! Die rheinischen Jungens taugen all' nichts!" brummte Hubert immer noch unter ihrer Umarmung. Oho!" knurrte der Onkel. Und der selbsteigene Scherz, dah er sich mit seinen fünfundfünszig Jahren noch zu den rheinischen Jungens zählte, brachte die tausend Falten seines lederbraunen Schiffergesichtes in völlige Unordnung. Zuletzt stieß ihn der alte Junggeselle, der nicht hierher in solche Zärtlichkeiten gehörte, und er machte sich davon, nicht ohne der Le?ia ein Silberflück sür Extra" heimlich w die Hand ZU dlücken. Während er in seinem breitwanlenden Schisserschlitt über den Platz dahinsegelte, wälzte er die Frage, ob die beiden Leutchen denn glücklich wären, in seinem grauen Kopf umher, wie er die neugeschnittcne Prieme aus einer Backe in die andere warf. Hubert ist ein Preuß', preußisch Blut und rheinisch Blut paßt zwar nicht zu einander, aber sie ist bras und er ist brav sie werden sich schon durchbeißen. Vasta! Und damit kam die Prieme in Hcc rechten Wange zur Ruhe. Siebentes Kapitel. Im Bann der Scharte. Acht Tage waren vergangen, ohne daß sie Funk begegnet wäre; sie furchtete sich fo vor dieser ersten Begegnung, als wenn solch: ihr ein schwüles Unheil bedeutete. Sie hatte ihn seit jener Erstürmung der Kobesburg mcht wieder gesehen, denn er war, nachdem er das Lazarett verlassen, zur Wiederherstellung seiner Gesundheit in seine Heimath beurlaubt worden. Plötzlich fällt er, wie vom Himmel herunter, in die Kompagnie hinein da sollte eins nicht erschrecken! Doch das Wiedersehen wird ganz alltäglich sein sie sürchtete sich ja wahrhastig vor ihm wie vor einem Popanz! Die Gewitterangst lag ihr nun einmal in den Gliedern. Tags über saß sie wie angeschmiedet an der Nähmaschine, und es war gut, daß sie vom Regimentsschneider wegen der Ablieserung der Arbeit gedrängt .wurde. Mit der Hast des Schaffens, mit dem rastlos schnarrenden Ticktack der Maschine suchte sie ihre thörichten Gedankett zu betäuben. Doch er war da, er war überall! Das Ticktack war nicht laut genug, daß es auch nur seine Stimme übertönte. Er war den Rekruten zugetheilt worden, und der Zufall wollte es daß seine Abtheilung vor ihrer Wohnung ezcrzirte. Da hörte sie ihn fünf Stunden des Tages über kommandiren. Oftmals führte die Abtheilung ihre Evolutionen bis dicht vor die Scharten aus, die dem Block als Fenster dienten. Sie kannte schon den Namen jedes einzelnen seiner Rekruten vom vielen Anrufen. Einmal, als eS thaute. hatte er die Leute auf dem abschüssigen und daher trockenen Pflaster, daS sich längs der Kasematte hmzleht, ausgestellt. Davon ward es so dunkel vor dem offenen Fenster, daß sie .mit der Arkeit aufhören mußte. Sie flüchtete sich, erschreckt von solcher Nähe. Zn die Kammer und machte sich dort zu schaf, sen, um ihn nicht zu sehen, denn er stand mit dem Gesicht der Scharte zu gelehrt und kommandirte. War es sei ne Absicht? Die scharfe Winterkälte belebte sein Antlitz, es schien, als wäre er gewachsen und alS hatte feine Gestalt sich männlicher ausgelegt; der übermüthig kecke Zug ln seinem Gejicyt war gewlrftm seine Neweaunaen waren aemesW v -w " r " ' - ' w

trit geworden; überhaupt Machte er einen solideren Eindruck, und der leichtfüßige Suitier von damals schien verschwunden. Er hatte das Kommandiren noch nicht so heraus wie die Andern, da er die meiste Zeit auf dem Bureau verbracht. Bald am Morgen ward er von dem fortwährenden und angestrengten Rufen und Schreien schon heiser, und am Nachmittag war seine Stimme nicht mehr zu erkennen. Er dauerte sie. und das Signal des Hornisten, der den Schluß" bli, begrüßte sie mit einer Art Erlösung sür ihn. Auch verstand er noch nicht die Kniffe des richtigen Nekrutendrills; er faßte die Kerls viel zu sanft an. Wir sind hier nicht in einer Mädchenpension!" hörte sie den Lieutenant zu Funk sagen. Jener hatte auf den ehemaligen Federfuchser einen Tick, den er auch dem Hauptmann einzuflößen wußte. Zwischen ihr und Hubert geschah des Unteroffiziers keine Erwähnung. Lena war aussallcnd freundlich und geduldig, anders als sonst eine neue Methode. Während sie früher seinen Nörgeleien einen kindischen Trotz entgegensetzte, schien sie nun den Bär durch Streicheln und Zucker sänstigen zu wollen, und wenn er mit Dienstär gcr vollgeladen nach Hause kam, so lachte sie ihm die Falten von der Stirn. Es war der Schmeichelkatze im Augenblick nicht zu widerstehen, aber gleich war sein Argwohn wieder da: sie suchte ihn einzuschläfern! Holla, man muß wach bleiben! Eines Nachmittags, da er eben mit der alten Mannschaft zum Turnen abrückte, passirte er die scharten, als

Funk gerade dicht vor denselben Griffe üben ließ. Das Blut wallte ihm zu Kopf, aber es kann doch keine Absicht von Funk sein! der Raum ist eben beschränkt und der Lieutenant besteht darauf, daß die Abtheilungen ihren Platz innehalten. Jetzt glaubte er zu bemerken, wie klner der Unteroffiziere einem andern zunlckte. mlt ernem bedeutsam grinsenden Hinweis, der die Anziehungskrast der Scharten aus Funk umfaßte. ES bäumte sich in Hubert auf. Und während er am Turngerüst stand und die Uebungen der Mannschasten leitete. fuhren die aufgeregten Gedanken hin und her, klirrend wie Degen, die sich kämpfend kreuzen. Funk liebte sie! deshalb hat erich zur fünften Kompagnie versetzen las sen! Sre hat ihn geliebt sie liebt ihn noch eine Jugendliebe ist zäh jetzt geht der Tanz von Neuem los aber warte, ich werde nicht vabei stehen md die Flöte dazu blasen! Kerl, zum Donnerwetter, will Er wohl die rechte Hand richtig sehen beim Ausschwung!" schoß er los. Was? Grimassen schneiden, Hlmmeltzuno! Sofort hinauf auf's Reck! Er turnt so lang, bis Er wie ein sauler Apfel abfällt!" Der Seraeant bat heute seinen besonders scharfen Tag, meinten die Soldaten, dampfend vor der Anstrengung, so zwiebelte er sie. Der Dienst der Alten hatte schon um halb vier Uhr aufgehört. Als Hubert m die Stube zu Lena trat, exerzilt? die Rekruten noch. Lena hatte die NähMaschine näher heran an die Haupt- , . i l r l amte aeruat und Die Garome zu rückgeschlagen, um besser zu sehen, dcnn ! 4. Tm t kt f. 1 . .1.. Die oiae graue crnieeiufi rnacnic einen frühen Abend. Er hing das Koppel an's Geschütz, und das Faschinenmsse, klapperte wie wüthend gegen die Lafette. Was ist Ir Hubert?" Sie wollte aufspringen und ihn freundlich bewillkommnen. Doch vor seiner aufgeregten Miene blieb sie wie erstarrt. Warum hast Du die Nähmaschine gerückt?" herrschte er sie an. Verwundert sah sie zu ihm auf. Welche Frage! Nun, man sieht nicht einmal hier etwas. Ich muß doch Licht haben zur Arbeit." Sie wußte. was er meinte, und sie fühlte die Räthe über ihr Antlitz fluthen. Die Gardine sogar zuruckgejqiagen! . .. Hubert, was fallt Dir ein?" isie wollte hell auslachen, über die Töne erstickten ihr im Hals. Wenn die Kanon' nicht da wär'," sagte sie stotternd. so thät' ich noch näher an's Lich: rücken. Die nimmt den besten Platz weg." So !" dehnte er. Von draußen schallte ganz dicht an der Scharte Funks Stimme herein, die den langsamen Schritt kommandirte: Eins und zwei, eins und zwei!" .Eins und zwei " ässte Hubert nach. Und wenn ich mich und Dich unglücklich machen sollte!" rief er und schlug mit der flachen Hand aus das Kanonenrohr, daß das Metall laut erklang. . Hubert aber Hubert, du bist Jesus Mariam, was ist Dir!" Sie war aufgesprungen und schlang iljre. Arme um feinen öals. Sei doch ruhig! Du bist närrisch! Was fällt Dir ein?" Mit Küssen und Liebko, sungen suchte sie ihn zu beschwichtigen. iiittsüchtig - he? Ich möcht' wissen. ich möcht' wirklich wissen, ob Du Ursach' hast!" Allmählich wurde ihre Stimme wie der fester, und nun wagte sie eS, ihn sogar auszulachen. Er schien auch zur Erkenntniß gekommen zu sein, daß er keinen Grund zur Eifersucht hatte diesmal noch Nicht, heute noch nicht, und er schämte sich ein wenig deö wil den ÄusbruchS. Weil ich Dich lieb hab' Lena, weil ich Dich lieb hab' verzeih mir!" stammelte er. Und ich, Hubert, hab' Dick nicht lieb? Komm, guck mir in die Augen!" Sie richtete seinen Kopf empor und hielt seine Blicke mit den ihren fest: Hier!" " Ihre Augen funkelten. Wie schön sie ist! Und fast mit dem hilflosen Ton ei nes Kindeö fragts er sie. A"3' in Auge: Hast Du etwas mit ihm gehabt? Hast Du ihn geliebt.

M mahi ich selig wttden will!" ief sie. Aber die letzten Silben trstar-

txt ben ibr auf den Lippen. Eine oewaltige Blutwelle schoß ihr vom Herzen empor, den Schwur erstickend, so heftig erschrak sie über die gotteslästerliche Lüge. Schnell siel sie ihm abermals um den Hals, um diese neue Verwirrung zu verbergen, und ihre Lippen bedeckten seinen Mrntd mit heißen, zitternden Küssen. Dergleichen hatte er noch nicht von ihr erfahren. Achtes Kapitel. Die Kriegsartikel. Na, wo steckst Du denn. Len'? Man sieht und hört Dich nit!" Es war die Sett, die hereintrat, ein großes, in ein graues Wollentuch eingehülltes Paket auf dem Arm. Sie schlug das Tuch zurück, und das müde, gelbliche Gesichtchen ihres kleinen Vuben kam zum Vorschein; behutsam sehte sie das Kind hin. gegen die Lasette gelehnt, als vermöchten seine dünnen, gebogenen Beinchen die Last des Oberkörpers nicht selbstständig zu tragen. Die ganze Erscheinung des armen Würmcbens redete deutlicher von dem Elend der Blaumüllers als die Klagen seiner Mutter. Sie selbst, o, sie selbst mit ihren kräftigen Knochen hält das Schicksal schon aus, und ihre breiten, massiven Schultern werden nicht 'so leicht zusammenbrechen! Es ging ihnen nicht gut das Elend der Kommißheirath in seiner hellsten Blüthe! Sie hatten, wie die meisten Anderen Lena und Hubert nicht ausgenommen in das hohle Nichts hlneingeheirathet. Die paar Ersparnisse der Sett waren von den erstenAnschafsungen aufgezehrt worden, und man will doch nicht sofort mit dem Leben abschneiden!' Sie hatte sich nicht einzurichten gewußt, gleich der Len', die sich z. B. ihre Hüte selbst zurechtstutzt; so waren auch die Putzmacherin und die Schneiderin in die Reihe der Gläubiger hinter dem Bäcker und Fleischer eingestellt worden. Sie suchte Befchästigung. doch hatte sie nie da? Stillsitzen vertragen können unr gar der Hundelotn, der für fc: Plackerei gezahlt wtrd! Sie bewundert die Len' mit ihrer Ausdauer an der Nähmaschine. Anscheinend ging es ja mit den Huberts vorwärts. Mrt, das schlägt auch noch um! Die ZZen' sitzt eines TageZ im Elend, ehe sie sich's versieht, so gut wie die Andern! Laßt nur erst die Kinder kommen und die Krankheiten! Zuerst hatten sich bei den Blaumüllers Zwillinge eingestellt. Welche JJiiifc, bls man die ängstlich zarten Dingerchen so weit hochgepäppelt, daß selbstständig zu athm?n beginnen. iliid das Heer der schrecklichen P'azen. Lasern, Schallach. Keuchh'.isien und so weiter. Dann sterben sie noch aus crdem. Den Mann zwickte der Rh:u-. i -.atismus immer unleidlicher in den leinen, eine Errungenschaft des Feld y.-ß; drei Monate mußt: er in dct Wilhclm5anstalt zu Wiesbaden vc? bringen; da er fUr die Front denncc? nicht genügend hergestellt war, gib man ihm die Moni'lrunzskammer; d ü nxir sein Verderb! DaS ha'bmüßige Lungern unter den Brocken und 'das Brüten über den Listen und Büchern brachte ihn an die Schnapsflasche, mit der er sich, anfangs ganz heimlich, in der stille der flmmerräume, hinter den verschwiegenen Repositorien d:r Mäntel und Röcke anfreundete. Ulglücklicherweise zogen sie zu Mutter Kilo. Die Luft, dieses Hauses, die stets vom Veruch des. Branntweins wie gesättigt erschk5n, wirkte wie ein Gist. und die bequeme Gelegenheit, die ihn beim Ein und Ausgehen verlocken mußte, zog den biederen Blaumüller immer tifer herab. Die Hoffnung auf den Feldwebel war natürlich bald aufgeflogen; jetzt drückten die Vorgesetzten immer noch ein Auge zu. wegen seiner bisher tadellosen Dienstsührung. doch der Hauptmann drohte, nicht me!r m!i ihm zu kapituliren. Was dann.. da er noch nicht berechtigt zur Zivilversor gung war? (Fortsetzung folgt.) Die 23 a taps sie t P o l izei wurde von der Troppauer Polizei davon verständigt, daß dort ein Jndividuum Namens Manguette verhaftet worden sei, bei dem man 23 gefälschte englische Pfundnoten gefunden habe und das ein postlagerndes Telegramm nach Budapest gesandt habe. Als sich NUN auf kw Postamt? ?in Mann nach dem Telegramm erkundigte, wurde er verhastet. Naa längerem Leugnen gab er an, er heiße Leopold Schwalbe und wohne in der Andrassystraße. In seiner Wohnung fand die Polizei eine junge elegante Pame, hi? sich geborene Grafin Westttfield.' . verehelichte Joking, nannte und in der Nähe von Oxford ein Majorat zu besitzen behaüptete. Bei der Durchsuchung des Hauses wurden 20 Psund Sterling in falschen Noten, mehrere noch unvollendete Falsifikate, Platten und Werkzeuge vorgefunden. Pie Polizei stellte ferner fest, daß Manguette, Schwalbe und dessen Geliebte. Frau Joking, in der die aus PelZau gebürtige, unverehelichte Josefine Jobsch ermittelt wurde, in einem Hause an der Dembinskygasse eine vollkommen eingerich tete Notenfabrik besaßen. BeiSchwalhe wurde ein geladener Revolver, bei der Jobsch ein scharfgeschliffener Dolch) vorgesunden. Bilde Personen sagten aus. daß' sie längere Zeit in London. Berlin und München gelebt hätten. Unter den bei Schwalbe beschlagnahm ten Schriftstücken wurden mehrere Ar iikel gefunden, die,, den Anarchismus verherrlicheif. ' .'7 Grob. Wirth: Diifin Wein r,ub ich schon fünfzig Jahre im Keller liegen." - Gast: So; den hat wohl kein Mensch saufen wollen?" Die Verschmähten". .Wie haben Sie es nur erreicht. Unterstütz ung aus dem Fonds für verschämte Arme zu bekommen?" Vft hrgch' ten unser Anliegen ewsgch unter schämj nx Geltung .

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...Einen sehr festen Kitt itbält man, wenn man sein pulverisirten Kalk in eine' heiße Leimlösung einrührt. Dieser 5titt bildet nach dem Erkalten eine feste Masse und wird auch häufig zu dem angefragten Zwecke verwendet. Fälschungen von gemahlenem Kaffee lassen sich zweifellos erMitteln, wenn man eine Probe desselben in einem hohen Glase voll kaltem Wasser gehörig umschllttelt. Nach einiger Zeit steigt der echte Kaffee an die Oberfläche der Flüssigkeit, während die NLst - Producte aller Surrogate, -7 der Rübenarten, Eicheln. Kastanien. Eichorie. zu Boden fallen. UmbeifarbigemGarn eine dunklere Farbe zu erzielen und dasselbe zugleich waschecht zu machen, braucht man nur ein Stückchen rostiges Eisen in Essig zu legen und darin das Garn gut aufkochen zu lassen. Je länger es kocht, desto dunkler färbt sich das Garn. Vorsicht beim Tragen neuerWäsche. Man trage nie neue Wäsche und Strümpfe ungewaschen. Zu oft sind dadurch schon Krankheiten, an denen der Weber, die Näherin oder Stickerin litt, übertragen worden besonders Hautkrankheiten werden dadurch oft veeschleppt. Es giebt so viel Leute, die mit dem man muß nicht zu ängstlich sein" sehr schnell bei der Hand sind. In diesem Falle haben sie aber Ursache es zu sein, es giebt weit mehr Hautkrankheiten, als man gewöhnlich denkt, und deshalb sei man lieber nicht leichtsinnig. Kalkanstrich junger Bäume. Das Bestreichen der jungen Bäume mit Kalk hat sich als ein ganz unschädliches und vortreffliches Mittel bewährt, nicht nur gegen Pilze, Moose, Lichen und Parasiten aller Art, sondern auch namentlich gegen den schädlichen Einfluß der Sonne im Winter, weil die auch im Winter oft erwärmenden Sonnenstrahlen zurückgeworfen werden und die Sftmde daher vor diesen und auch vor der Kälte noch etwas geschützt wird. AepfeleinJahrlangaufzubewahren. Bon den trocken gepflückten Früchten werden die schönsten und gesundesten in einer Kammer auf Bretter einzeln gelegt, hierauf drei bis vier Tage hintereinander bei verschlossenen Thüren und Fenstern mit Nebholz geräuchert. Sind die geräucherten Aepfel trocken geworden, so werden sie schichtenweise in Kisten mit Häckerling so Angelegt, daß sie sich nicht berühren, Kie gefüllten Kisten werden oben mit einer Strohlage bedeckt. Mittel zgegen feuchte Hände. Ein einfaches Mittel gegen feuchte Hände besteht darin, daß man dem Waschwasser zuweilen etwas Honig oder einigß Tropfen Terpentin, wodurch die Hände weich werden,zusetzt. Beim Arbeiten- kann man sich ab und zu die Hände auch mit sögenanntem Bärlapp oder Speckstein abreiben. Beim Kochen auf Herdfeuer oder Petroleum wird die Außenfeite der Kochgeschirre immer geschwärzt, und dieser Rußansatz muß nicht nur des häßlichen Aussehens wegen, sondern aizch aus praktischen Gründen entfernt werden, weil Ruß ein schlechter Wärmeleiter ist und daher die Speisen in verrußten Töpfen längere Zeit brauchen, um in's Kochen zu kommen, alh i.n reinigten Kochgeschirren. Die Reiniung der geschwärzten Kochtöpse ist sehr rasch und einfach zu bewirken, wenn man die Kochgeschirre einfach mit SaU abscheuert, sie werd-n dann ohne Schwierigkeit blank und sauber. Bunte Stickereien zu waschen. Bei bunten Stickereien auf grauem oder weißem Leinenstosf. sei die Stickerei nun jn Bau.mw.olle, Wolle oder Seide ausgeführt, wende man, um den Farben nicht zu schaden, stets eine Abkochung von Seifenwurzel an, in welche man nach der Abkühlung einige Tropfen Salmiakgeist oder Terpentin gießt. Ist der Gegenstand rein, so wird er zuerst in lauwarmem, alsdann in kaltem Wasser gespült, zwischen einem Tuche ein wenig getrocknet und dann auf der linken Seite gebügelt. Das Ranzigwerden der Butter besteht in einem durch die EinWirkung von Luft und Licht begünstigten Zersetzungsprozeß, dessen EndProdukt die freien Fettsäuren des Vutterfettes sind. Eingeleitet wird der Prozeß des Ranzigwerdens durch die Zersetzung des Käsestoffes, der in der mUe'lngekneteten Milch enthalten ist. Hiernach läßt sich leicht der Weg finden. auf dem sich ranzig gewordene Butter wieder schmackhaft machen läßt. Im Sommer ist die Butter dem Verderben natürlich noch viel leichter usqesetzt als in der kälteren Jahreszeit. Man löst Pottasche, welche die freien Fettsäuren zu binden und dadurch den schlechten Geschmack ranziger Butt au beseitigen im Stande ist. in Wasser auf. Man bedarf dazu nur tint Messerspitze voll sür 2 Pfund Butttr, Mit dieser Lösung wird die Kutter auf's gründlichste durchgeknetet, bis jede Spur von Säure gebunden ist. Dann wird die Butter noch mit ttU nem. frischen Wasser in gleicher Weise ausgewaschen und endlich etwas gute Milch und genügend Kochsalz darunter geknetet, um ihr wieder den Wohlgeschmack frisch bereiteter Buttec zu aeben. In dem Missionshause Knechtsteden bei Köln lief die Nachricht ein, daß Bruder Severinus Wanderer in Uhäng'hi von den Boudschos ermordet worden sei, als er flußabw'ärts fuhr. Die Leiche, die man bis auf'sHemd beraubt hatte, zeigte furchtbare Wunden, die von Messer und Speer herrührten. Ein christlicher Knabe, der den. Bruder hegleitete, wurde ebenfalls, getödtet und dann aufgefressen. Die Boudschos sind der störkste und wildeste Kannibalenstamm am unteren Ubanghi.

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Ein hervorragender deutscher Redakteur dekenstlikeUs'rnenArNettel'er Arzneimittel. 3 Ich habe zwei Packet von Dr. Kay' 4 R e n ov a t or gedrauctit nd sudle jcyt brsscr. aiz vsr Jahren. Jl!, bin überzeugt, das die grosikN Erfolge Idrcr Heilmittel die erkaltknrn V -Bekanntmachungen rechtfertigen. Ich fühlte durch und durch krank, erniüdkt und d'nsällla.

'q gevraucnie yren enovator vorschmtsmaßig. 3n den rrttrn Taqen tublte ,ch mich schwächte?, aber nach einer Woche weiteren Gebrauchs zeigte sich ein merklicher Skchscl zum Vc ser werden. Ich netime letzt gelegentlich. e nach Bedürfnig. jeden Nachmittaa ein b, wei Tosen. Durch den Gebrauch Ihre Rrnovators habe ich in einer natürlichen Speise meine Ein geweide wieder in die gehörige Thätigkeit gebracht.-

? AO Dr. Kays Vor einigen Wintern litt ich unter einem 4? 4? 4? 4? 4? 4? 4? 4? 4? 4?

jede Winter leichteren Angriffen dieier rankheit ungefävr m diejelbe .rit aqesrkt. Tr. ttav' Lungenbalsam keilte mich ,n diesem Winter sofort. Ich bade stets mit slcherem Krsolq diesen Lungen-Balsam in meiner Familie gegen Husten nd trrkaltunqm angcwendet. soweit meine Erfahrung gebt kann ich mit gutem (ewiffen Ihre Medicin als das empfehten, was Sie sür dieselbe beanspruchen.- Ganz Erardenst Carl anq, , HerauZgeder der täglichen und wöchrntlichenKansaS City Presse." Kansa Citv. Mo., den 2. März Prell 25 ((! f 1.00. verkauft do Atdrker oder durch die Poft versandt. Wenn Aerzte ersolglo? find und alle andere Gegenmittel sedlschlaqen so beseitigen unsere Mittel die Urlacdrn und bnlen rtirorntcbr tkrankhnten. Scfirnbt uns für -'Dr. Kay's Homo Treatment;" e ist ein werthvoUes Buch von u Seiten. Man adressire : Dr. B. J. KAY MEDICAL CO.. - Omaha, Nebraska.

Frauen nd Münnerarveit. Das WomenS Institute" in Lon. don hat ein Lexikon herausgegeben, das ein überaus reichhaltiges Verzeichniß der mannichfaltigsten Berufsarten, me dem Welbe icfet offen stehen, ent hält und gleichzeitig Anleitung gibt. wie man dies oder lenes ansanaen muß, welche Eigenschaften, Kenntnisse resp. Geldmittel nothwendig sind etc. Darnach sind Frauen undMädchen mit untergeordneter Bildung aber kräftiger Körperconstitution durchaus nicht nur darauf angewiesen, Dienstmädchen, Köchin, Wäscherin etc. zu werden, sondern sie können sich heutzutage auch dem noch weniger poetischen Berufe eines weiblichen Fleischers, Zettelanklebers, Schifssknechtes, Hafenarbeiters u. dergl. zuwenden. Selbst Droschken- und Omnibuskutscher wie Eonducteure, Dienstmänner und wandelnde Placate in Unterroaen gibt es bereits in der Themsestadt. Auch ein weiblicher Locomotivführer existirt im Lande Albion, und es ist nur noch eine Frage der Zelt, dann steht auch dieser Beruf dem zarten Geschlecht offen. Frauen können ebenfalls Blehhandlerinnen werden, wie diverse Beispiele beweisen. Nur weibliche Jockeys haben sich noch keinen Platz rn dem von Mrs. Philipps zusammengestellten Berufslexikon" erobern können, aber vielleicht. wird das :n einer spateren Ausgabe nachgeholt. Pie wenig verlockende Beschaftigung eines Auktionators hat längst Anhängerinnen gefunden; ebenso gibt es schon einzelne Buchmacherinnen in London. Diese letztere Berufsart wird nun freilich nicht in dem Rathgeber empfohlen, dafür aber das mehr e.hrenwerthe Handwerk von Buchdindern wie auch Uhrmachern und Goldschmieden. Den gebildeteren Frauen stehen unter allen möglichen bekannteren Berufsarten auch hie der Ingenieure und Architekten zur Verfiigung, Die englische Metropole zählt bereits neunzehn sehr tüchtige Architektinnen zu ihren steuerzahlenden und wahlberechtigten Bürgern. Die verschiedenen wissenschaftlichen , Fächer aufzuzählen, in denen studirte Frauen Hervorragendes zu Listen im Stande sind, syäu überflüssig. Für die mit der gewöhnlichen, leider so rnangelhqs ten Durchschnittsbildung czusgestatteten Mädchen, die den Kampf mit dem Leben au.snehmen müssen, ist eine große Anzahl wenig bekannter und da her nicht übermäßig in Anspruch genommener Erwerbsquellen angegeben. die den bedauernswerthen, oft ganz allein in der Welt stehenden Geschöpfen von großem Nutzen sein werden. Da zu gehören auch die schon früher erwähnten, mehr und mehr Anklang fin denden Hundebonnen". ttaise? und Apotveker. Eine niedliche Manövergeschichte hal sich bei Oeynhausen zugetragen. Unweit von Oeynhausen liegt das Dorf Bergkirchen: in dem weiten Thalgründe zwischen beiden Orten biwackirte das ganze 7. Armeecorps. Am Anfange des hochgelegenen Bergkirchen liegt die Apotheke, die an der Thalseite eine Veranda hat, von der die ganze Gegend gut zu übersehen ist. Während des Kaisermanövers klingelt es in der Nacht zwischen drei und vier Uhr in der Apotheke, Der Apotheker aus dem besten Schlafe geweckt, steht aus, geht an die Hausthür, die weder Fenster noch sonstige Oeffnung hat. und fragt, wag denn los sei. Eine Stimme antwortete von draußen: Lassen Sie mich doch bitte mal auf Ihre Veranda gehen, das Armeecorps wird alarmirt, ich möchte mir die Alarmirung von dort aus gern ansehen." Der Apotheker ist über diese sonderbare Bitte ganz erstaunt: Das wäre ja noch schöner, daß man Einen aus dem Schlase weckt, um das Schauspiel bequem genießen zu könnknz er solle sonstwo hingehen, übrigens sei die Nachtklingkl nur im Interesse der Kranken da u. f. w." Die liebe Gattin, die munter geworden war. mischte sich auch noch in den Wortwechsel ein, und es fiel. wa5 Jeden, der die dem Westfalen angeborene gesunde Grobheit kennt, nicht Wunder nehmen wird. manch kräftig Wortlein. Der DrauAnstehende labt aber Alles ruhig über sich ergehen und wiederholt nur seine Bitte. Schließlich rust der Apotheker: Na, wer sind Sie denn eigentlich, wie heißen Sie denn?" Wilhelm", lautet die prompte Antwort. Da bin ich gerade so gescheit wie vorher. WilHelm heißen viele Leute, wie heißen Sie denn noch?" von Hohenzollern" antwortete die Stimme von draußen. Jetzt erst geht dem Apotheker ein Licht auf. er reiht ditZ Thür auf und ivor ihm steht der Kaiser, dem diese ganze Scene aMnMinlich. viel Spaß geCöönUlt sitzt im Olut. Reinek Llut bedeutet ine Haut. Ohne diese keine. Schönheit. Caöcaretö, Candy Sathartie reinige bat Olut, kräftigen die Lebe, und entferyen allei Unreine aus dem Körper. ! langen Sit heute an, Pusteln, Ge chvüre, Mitesser und so weiter zu vertreiben. Schönheit für 10c. 3a allen vvothtken. ZufriedenpeUung was 10c. 25c.

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Renovator I t l l l i 5 l l i l beftiaen Anfall v?n s?rivve nd din seitdem macyt. aeycinv N7cyr: t;ecr r:c schuldigung des Apothekers, dem i: Erinnerung an manches Von in ge brauchte Wort nicht ganz wohl zr Muthe war, ab und bittet auf dr. Veranda geführt zu wcrd:n. Te; Weg zu dieser ging unglücklichzrweisk durch die Schlafstube, in der sich bii Gattin, unkundig der neuen Wendung der Dinge, befand. In die Schlafe stube lausen, seine Gattin beim Armr nehmen und in ein anstoßendes Z:m mer führen, war . bei dem Apotheker eins. Als der Kaiser dann auf bei Veranda angelangt war, ließ er Alarm blasen und beobachtete die Entwlcke. lung des aus der vollen Ruhe gerissk' nen Armeecorps. Die Frau hatt unterdessen Kaffee gekocht und bot den Kaiser eine Tasse an. die er i..it Wohl, behagen trank; er bat sich noch ein: zweite aus. da er noch nichts genosser habe. Als die Aufstellung der Trup pen beendet war, verabschiedete sich da Kaiser mit Dank für die genossen' Gastfreundschaft von dem Ehepaare, das diesen unverhofften Kaiserbesuck wohl zeitlebens nicht vergessen wird. VeränderteSituation. Vater (zum Freier seiner Tochter:) Meine Sarah bekommt e Mitgift von fünfzig Mille." Freier: Wie haißt fünfzig Mille? 5)aben Se nicht gesagt vor einem Jahr zu meinem Geschäftsfreund Jsidor Kohn. sie bekäm' hundert Mi?" Vater: GU der Gerechte, sind Sie e Geschäftsmann? Hat doch damals noch gelebt maine Frau Sie bekommen die Sarah ohne Schwiegermutter!" Studentenökonomie. Dame (zu ihrem Vetter Studiosus, den sie in der nahen Universitätsstadt besucht hat): Nun. Velter. hzssentlich fast Du Dich mit Deinem Geld aus unjeren Besuch eingerichtet." Jawohl. liebe Cousine, ich hab' in Anbetracht dessen, daß Du heut' kamst, gestcil. Abend mein letztes Geld au'iatoehtn." SpS25ZS2?ir&7estt?jrzhtttt f ÜÜCE TRIEQ, WUtrfi 0SE0. V I &eas4 XlCAlttft MSUJklUtolo ;? ÜAci rIAl UKc ftOAtni onf3r& A vanu ovivwa : INA ALU . flrn jEiriü, Brass LsftlZSi. ; Nicket and al! Kltchcr : & tflcttArf l!flnfi!U f 7 n WM & B U Cm9.V00dt Marblfc, ?w ; celaln. Etc ai C0RCE WM. MCFFMAf. l) tel B4flnÄctartr &4 PrcjiilctAt.. f fj 253 CTWMitTcSi., iNbiAKar-sti I TUE BAMEEPERS' FRIER !Sa3aS2SSH52S2S52SZS3ei;S2'sii; ctrvwM. wv - vh ... Zum Verkauf in Apotheke 25 Cent per Pfund. T. IE. Hiu-cgclo, Leichen - Bestatter, Wieder auf dem alten Platz. No. 221 u. 223 N.Delavare Str. Tel. 250. Bheovor Stem, Abstoßt of Titles, Ecke Market und Pennsylvania Str. Thx Lsmcke, Suite 229, eine Trepp hoch. Telephon 1760. Zudianaoolis. FRED LAGLER. Nachfolgn van ftmaru Link, FI0. 15 Eüd Alabama Ltrafte. DampfSebleif-Etablissement Rasirmeffer für Barbiere, Scheerm, Clip, peri und chirurgische Instrumente werde schnell und qut geschliffen, lle rbeit aarantirt. Unterstützt die K ) betriebe ben Union aschSdche. o. 133, 140 und 142 irgima Nd,ne, Q st. ßorncroHlc. Vt&upfit. McCnllougli & Reinhard, Nechts-Anwälte : Zimmer 302 305 Indlona Trust Geb&ude. Telephon 1017. MaS SSuSf ta5l,r b WiswOirl.1

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