Indiana Tribüne, Volume 22, Number 58, Indianapolis, Marion County, 16 November 1898 — Page 1

A ! W r k AO r rlC Ay- A urs A Af s II - V N M V o W. V k w w w Office: 9to. 18 Süd cuadama Otratze. Telephon 1171. Indianapolis. Zndiano. TNittwoch, den 6 November 1898. Jahrgang 2S. NoiSS

I

Sachsen-Bund ! ..Cattco - Kr Snzchen.. in der COLUMBIA. HALLE.

OUt Dsnn,rNag. 17 November. Gintritt Herr und Dame 25c. Große Kirmes veranstaltet den den ;; fea Wh im ;; am DanksaguilStag. Donnerstag, den 24. Nov'br. Nachmittags großes Tiiridsrfsft bei freiem Eintritt. : : : : AbenkS Tionzsrt, TnnLkränzchsn und Verlosung. :::::: John h. Ctnbrng, Nachfolger von Edward Müller. 89 OS Washlng'on Str. Jporttrt Magdeburger Sauerkraut Nnorr'sche Erbswurst. Jmpotirte Linsen Jmportirte Gerve. Hise und Grünkern. Telephon 87. Prompte Ablieferung. Fünfzig Jahre unermüdlichen deutschen Strebens in Indianapolis von THEODOR STEMPFEL. Fest.Schrifl zur Feier der Vollendung deS Deutschen Hauses Brochirt 50c ; gebunden 51.00. Postporto betragt 15c. Hu hab, In In Okst, der .Tribi!." sanuch il d H. i,ber .. in dr Ossi d .Tlzravh nd in Inusch Haus gesaust nnben.) Ke. Eleri'iiiaiin 7 , ov I ViC zMi7s7 dWW sichenbsftstSsV, Office : 26 Süd Delawareftr. Ställe , 220, 2N, 2U, 226, 228 Oft Pearlstr. Telephon 911. Offen lag und Nacht. The Trust Cornp. kam um zn bleiben. J da weite Feld der Trusts schreibt der esart.ur ses sunegve von vitro yoxz, . ,, r ! a lmer jrcnauuitu. rinxcuiatiu. suruai baltuna und ZZortvtstar d Norbro n iqke.ten sind, kam ru Trust o. und kam vm zu btelben. Wanche Leute wer'en nur mit der Zeit der eben, w e eS möglich ist, vaß ein kunstliches Wesen solch dellkute Fll'ktl'nen vorrichten kann. Aber es würde unS nicht in Erstaun setzn u sehen, daß die Trust Co. die indtvi duellm l5;utorS und TrusteeS verdrängt, wie die wd'MN'ty So. den Bürqrn." Dle Union Trust Co von ndianavoliS übernimmt alle Arten on Bei-trauenLpssten zu b llizenalen. Sie bietet, alle in Be, tracht abzogen, große Vcrtveile über den ein zelnen f niste. Leute, welse ihr leflanviit zu achen gedenken, sollten unS consultiren. Office: (Wftube der Gesellschaft) o. 118 und 122 Ost Market Str. B eate : So&n C SolltdaK. Präsident. ddtson E Hrri.1.ic.VrMtt. Hevrtz Citcl, . vic,.P,kfidt ehatz,ift. H.Vk.Koltz e,kr,Kr. Dr.O.G.WfÄff hat seine O ftce nach dem Willcaghby Gebäude, No. 224 Stoib M.ridian Str., txHt tage, verlegt. OfftccStuaben : Bon bt 4 Uhr NaKmtttaa Telerho: Office VS-Qohnung 2. Die Wohnung ikfindkt ftS wie bther : 1dS7 Nord Pennsylvania Straße. MüUers Seber Pillen ist dai beste und nebenbei auch gelindeste Mittel aegen UnverdaulichZeit, Verftopfung, Leberleiden 'te. 2Z (5etS die Sckachtel bei Ferd. 5U. Müller, Sxoteker, Scke Säst und Wasbingtsn Str. GV i 2 der s,th,!.

k $ yitstM5 ' rh&MmSM

,eiwll

fmmii ti'''V l r j 3

MTi.'rfv,?t2

Lditorielles.

Der Gedanke, daß bei der letzten Wahl in Marion County 1500 Stimmzettel als ungiltig beiseite ge. let wurden, hat etwg Unangenehmes an sich Zwei bis dreihundert dieser Zettel trugen gar kein Zeichen und man darf annehmen, daß nicht immer bloßer Zufall sondern Abficht Seitens der Stimmgeber vorlag. So ist eS z. B. wahrscheinlich, daß Viele, welche sozia listisch stimmten, daS Township Ticket unmarkirt ließen, weil sich keine sozialiftischen Kandidaten auf demselben be fanden. Auch mag die Zahl der sehlerhaft behandelte Stimmzettel in den verschiedenen Kasten nicht der Zahl der Stimmgeber entsprechen, die sie abgegeben, weil anzunehmen ist, daß der die Zettel nicht richtig behandelte, alle drei Zettel fehlerhaft ausstellte. So mag die Zahl derjenigen, welche nicht verstanden ihren Zettel richtig zu bezeichnen sich auf fünf bis sechshundert belaufen haben. Wenn daS Wahlrelultat eine Mehrheit von wett über 2000 zeigt, so erscheint die Ungiltigkeit von sechshundert Stimmen praktisch bedeutungslos, denn selbst wenn diese Stimmen sämmtlich einer Partei zugefallen waren, hätte daS nichts am Resultate geändert. Wenn aber die Mehrheit der siegenden Partei bedeutend hinter der Zahl der ungiltigen Stimmzettel zurückbleibt, dann hat man den unangenehmen Gedanken, daß die Ungiltigkeit so vieler Stimmen vielleicht daS Resultat beeinflußt hat. Dieser Sedanke ist aber nicht bloß deS veränderten Resultats an sich haft der unangenehm, sondern mehr deShalb, weil man zu gleicher Zeit daraus hingewiesen wird, daß daS Resultat nicht daS der Intelligenz oder deS gu ten WillenS, sondern daS der Dumm heit ist. Denn der Prozeß der Abftimmung ist an sich so einfach, daß schon eine ganz riesige Dummheit und Ungeschicklichkeit dazu gehört, um nicht zu wissen, wie man daS macht. ' SS wäre aus diesen Gründen die allgemeine Einführung der StimmMaschine sehr zu empfehlen. SS ist leichter der Dummheit Brücken zu bauen, als die Dummen zu belehren. Nan hat bereits ganz gute Maschinen, und wir leben schließlich ja auch in einem Zeitalter, in dem alleS mit Maschinen bewerkstelligt wird, warum also nicht auch daS Stimmen ? Freilich handelt eö sich einstweilen bloß um die mechanische Abgabe der Stimme, um die Kundgebung deö WillenS; den Willen selber, den kann die Maschine natürlich nicht erzeugen. Die Arbeit deS Denkens, welche mit der Auswahl der Kandidaten verbunden ist, mit dem Entschluß für diese oder jene Partei zu stimmen, kann einstweilen die Maschine dem Menschen noch nicht abnehmen. Vielleicht kommt einmal eine Zeit, in welcher man per Maschine denkt, fühlt, liebt und haßt, aber einstweilen find wir noch nicht so weit. WaS aber die mechanische Abgabe der Stimme betrifft, die mechanische Angabe der Zahl der abgegebenen Stimmen, so böte die Maschine wirklich viele Vortheile. Betrug wäre gänzlich ausgeschlossen, sowohl beim Stimmen, wie bei der Zahlung, ebenso Irrthümer beim Zählen, denn die Ma schine giebt die Zihl der abgegebenen Stimmen mit mechanischer Sicherheit an. DaS Resultat wäre sofort nach Schluß der Wahl bekannt, waS für die aufgeregten Nerven ungeduldiger Leute sehr angenehm wäre. Dummheiten find freilich nicht auS geschlossen, und Irrthümer auch nicht. aber der von der Maschine angegebe nen Zahl sieht man eS nicht an, ob sie auS Klugheit oder Dummheit entftan den und so hätte man wenigstens den Vortheil, daß die Dummheit nicht so auffallend zu Tage träte und kein Aergerniß hervorrufen könnte. WaS ich nicht weiß, macht mir nicht heiß Wir befürworten daher die MaschineDie Maschine hat eine Revolution aus dem wirthschaftlichen und sozialen Ge biete hervorgerufen. Die Maschine ist revolutionär. Vielleicht kommen den Wählern beim Anblick der Wahl pardon Stimmmaschine (Wahlmaschinen haben wir schon lange, sie find aber nicht empfehlenSverth) auch revolutionäre Gedanken und daS wäre ja weit besser als die Versumpfung im EonservatiSmuS. Also her mit der t Maschine i

MhllMichlen. Wetterbericht. WSrmereS. wolkiges Wetter, möglicherweise Regenschauer heute Nacht und Donnerstag. Höchste Temperatur

tnnerhald der legten 24 Stunden 43 Grad, niedrigste 30 Grad. ,,,, - M a r i a T e r e s a" h o f s n u n g S loS verloren. Wash ing ton. 15 Nov. Capi tän McCalla hat nach einer eingehen den Untersuchung der Lage, in der daö Kriegsschiff Maria Teresa" bei Cat SSland sich befindet, dem FlottenDepartement telegraphirt, daß daS Sch'ss nicht flott gemacht erden könne Die Goldreserve. Washington, D.C., IS. Nov. Der verfügbare Baarvorrath deS Schatzamts beträgt nach dem heutigen AuSweii N89.3K8.980, wovon $542, 465,815 auf die Goldreserve kommt. Unsere schwarzen Truppen aus duba. S a n t i a g o, 16. November. Hin bedauernSwerther Vorfall ereignete sich gestern Nacht in San LuiS, etwa 25 Meilen nördlich von Santiago. Derselbe hat die Cubaner sehr aufgebracht und ist mehr als unangenehm für die amerikanischen Militärbehörden. Alle farbigen Regimenter läge? bei San LuiS und betragen sich, sowohl Offiziere wie Mannschaften, nichts weniger als ordnungsmäßig. Doch dachte man eben nicht an ernste Folgen. Gestern Abend sollen zweifarbige Soldaten, die einen kubanischen Arbeiter molestirt und ihm ein Schwein gestöhlen hatten, verhastet werden. Jose Feerera, der Gen. Wood'S SenSdarmerie in San LuiS kommanbirt, wollte die Verhaftungen vornehmen. Die Soldaten entkamen jedoch. Bald kamen nun 30 Immune in amerikanischer Uniform nach FerreraS Wohnung, singen an zu schießen, tödeten Ferrera, Smilio Bettran und ein kleines Kind, und verwundeten Andere. Auch zwei der Soldaten kamen um'S Leben. General Wood' wurde benachrichtigt und depeschirte 4 Stunden lang hin und her ohne etwas Bestimmtes herausbringe zu können. Die farbigen Offiziere leugneten Alles. Heute Morgen begab sich der General selbst nach San LuiS. Bei seiner Rückkehr sagte er, nach seiner Meinung seien die Leute von allen dortigen Regimentern in der Sache betroffen gevesen. lZr hat $1000 für die Srmittelung der Schuldigen ausgesetzt. Die Cubaner und die Zeitungen sagen, eS sei unrecht solche HalSabschaeider und Mörder inS Land zu setzen, um Ordnung zu halten. Nie haben Spanier solche Missethaten verübt. Rathschlag deS Leipziger Tageblatts. B erlin, 15. Rov. DaS Leipzi. ger Tageblatt" bespricht den MojeftätöbeleidigungS - Prozeß gegen den Herausgeber der Zukunft", Moximilian Harden, und giebt dabei dem Wunsche Ausdruck, daß der Kaiser sein Austreten in Wort, Schrift und Telegramm ändern möze. SS gebe kein anderes Mittel gegen hämische Kritiken der Kaiserreden, als Aussprüche zu unterlassen, die eine spätere amtliche Berichtigung im ReichSinteresse erforderlich machten. Die patriotische Presse müsse eS auSsprechen : ein Verzicht auf den Glanz eineS große RederS und auf den Ruhm eines UniversalgenieS gehöre zu den Herrscherpflichten. Denkschrift deS Regenten vonLippe-Detmold.. Berlin, 15. Nov. DaS Neue Wiener Tagblatt" veröffentlicht die Denkschrift, welche der Regent von Lippe-Detmold, Gras Ernst von Lippe Biefterseld, in seiner Kontroverse mit dem Kaiser an die deutschen Bundes surften gerichtet hat. ES wird darin gesagt, daß die Ausübung einer diS zivlinaren Korrektur gegen das OberHaupt eineS deutschen BundeSftaateS seitens des Kaisers daS versassungSmäßige Verhältniß der BundeSfürften verändern müßte." Wenn Se. Majestät der Kaiser", heißt eS weiter, in seiner Depesche den Worten : dem Regenten waS dem Regenten zukommt", hinzuzufügen

geruhte: weiter nichld", so erscheint darin eine Auss.ssung auSaebrückt. welche die Begrenzung und JadattöbeKimmung meiner landesherrlichen Rechte vom allerköchsten Willen deS

Kaisers absolut abdäng'g macht H'fr- ! gegen lege ich Verwahrung ein." Zum Schluß erklärt der Gras, daß er, wen eS keinen anderen Weg gebe, die reichßgeseßliche Abgrenzung , der Oesugnisse zwischen den kommandirenten Generälen und den einzelnen LandesHerren beim LundeSrathe anregen würde. (Der Prinzregent von Lippe Detmold ordnete auf Grund der Militär-Konvention an, die Ossiziere der Armee sollten seine Kinder grüßen und Erlaucht tituliren; der Befehl wurde aber nicht beachtet. Sr befragte den kommandirenden General in der Residenzstadt um die Ursache der Nichtbesolgung seiner Ordre, voraus dieser'ihm andeutete, er empfange seine Befehle nicht vom Regenten von Lippe, sondern von dem Kaiser. Der Regent richtete dann ein Schreiben an den Kaiser, in welchem er, auf feine verbrieften Rechte hinweisend, daS Ersuchen stellte, seinem Befehl mehr Geltung zu verschaffen. Als Antwort soll er vom Kaiser folgendeS Telegramm erhalten haben: Mein General hatte Befehl, dem Regenten zu geben, wak dem Regenten zukommt, weiter nichts. UebrizenS verbitte ich mir den Ton, den Sie sich in Ihrem Briefe erlaubten. Wilhelm.") Der Kaiser rieth ab. Berlin, 15. Nov. In einem Privatbrief an einen Berliner Freund schreibt Muraviev, der russische Minister deS Auswärtigen, zur Vorgeschichte des FriedenSmaniftsteö deö Ziren : Vor Publikation deS Manifestes übersandte der Zu dasselbe dem deut schen Kaiser, dessen Antwort erbittend. Wilhelm antwortete : Ich stimme völlig im Prinzip mit Dir überein, halte aber den gegenwältigen Augenblick für zur Veröffent lichung am wenigsten geeignet." Trotz dieser Abmahnung von einer Publikation habe der Zar sein Manifest nicht länger zurückhalten wollen. Vorstehende Enthüllung macht der Hannoversche Courier", indem er hinzufügt : Auf die Wissenschaft, daß der gar jetzt absolut nicht Krieg führen wolle, sei die jetzige kriegerische Politik England; basirt. Gleichwohl sei Premier SaliSbury von dem Aeußtrsten zurückgeschreckt, denn nach dem Urtheil eingeweihter Personen wäre eine formelle Proklamation deS Protektorats über Aegypten gleichbedeutend mit Krieg gegen Rußland gewesen." Hl Die FriedenSunterhandlun gen. P ariö, 15. Nov. Die spanischen Commissäre erklären, daß ihre Weigerung, einen Friedensvertrag auf Grund der amerikanischen Forderungen zu unterzeichnen, unwiderruflich sei. Sie beanspruchen eine bedeutend größere Summe, als von den Amerikanern angeboten wurde. Ma d ri d, 15. Nov. Halboffizielle Angaben zufolge werden die spanischen CommissSre ihre bisherige Haltung weiter bewahren vd die Bedingungen der Ver. Staaten nicht annehmen. Und wenn sich die Amerikaner nicht an das Protokoll halten, dann werden die Spanier keinen FriedenSvertrag unterzeichnen. DreyfuS. Paris, 15. Nov. Der KässationSHof hat den Kolonialminister informirt, daß er beschlossen habe, DreyfuS per Telegraph zu informiren, daß die ReVision begonnen habe und daß er sich sür'die Vertheidigung vorbereiten solle. Dieser Entschluß ist sehr bedeutungSvoll, indem bisher angenommen wurde, daß neue Beweise nicht zugelassen würden. Fragen werden aufgesetzt und DreyfuS zur Beantwortung zugeschickt werden. . La Liberte versichert, daß der CassationShos beschlossen habe, dem Anwalt DreyfuS'' die Aussagen der verschiedenen .Kriegsminister, die Briefe EsterhazyS und die geheimen Akten, , wenn solche erhältlich find, zuzustellen. Der Courrier du Soir" sagt, daß der frühere Kriegsminister. Cadaignac vnd. Deroulede,.. einer der heftigsten Segner DreyfuS' den Premierminister Dupuy ersucht hätten den Befehl deS CassationShofeS nicht auszuführen.

Dupuy verweigerte dies, vorauf sie m,t einer Interpellation in der Kamwer drohten. Der lourriec" fügt b'nzu. daß der KassationShof beschlossen babe, die geheimen Dokumente zu

fordern. : Mittheilung von der Entscheidung deS CassationkhofeS sollte DreyfuS innerhalb zweier Tage erreichen. Frau DreyfuS toat, als ihr die Nachricht überbracht wurde, so überwältigt von Freude, daß 'sie kein Wort sprechen könnte. 3n der Deputirtenkammer beantragte heute der radikale Sozialist Boyer die Ausdehnung deS Gesetzes von 1897 auf militärische Gefangene., Dieses Geset) gestattet daS Recht gesetzlichen Beistandes während der Voruntersuchung. Der weitere Antrag, daß im Falle dleS angenommen vürde, es auf Oberst Picquart Anwendung finden solle, der sich unter offenbar falschen Anklagen in Hast befinde, rief große Ausregung hervor. DaS Zentrum und die Rechte proteftirten heftig. Der KriegSminifter, de Frehcinet, behauptete, daß Zurlinden gesetzmäßig gehandelt habe. Zugleich aber nahm er den Antrag an und die Debatte über denselben ging vor sich. i Dumme Gerüchte. London, 16. Nov. DaS Gerücht ging hier am Dienstag, daß die amerikanische Flotte bereit sei, nach Europa abzugehen. Diese Neuigkeit erregte in Handelökreisen großes Aussehen. Daily Graphic" sagt: Die spanische tranS-atlantische Flotte hat den Befehl erhalten, sich für die Erneuerung der Feindseligkeiten bereit zu halten. Die FortS auf den Canarischen Inseln werden bemannt." - OHiNS.NaHriÄteu. Angekommen in : NewSork: La Champagne" von Havre; Britannic" von Cardiff, Statendam" von Rotterdam; Wefternland" von 'Antwerpen ; " ,Aller" von Genua. Havre: La Touraine" von New Lork. Southampton: Lahn" von New Aork. Marseilles: Neustria" von New Sork. Rotterdam: Rotterdam" von Nevöork. Antwerpen: Noordland" von New Sork. Philadelphia: Siberian" von Glasgow. allerlei. 5in Saint - Äeatrice wurde der 82 - jährige Pfarrer Fleuratb mit seiner 65 - jäbriaen Saushälterin ermordet und daS Pfarrhaus geplündert. Der Pfarrer lag mit zerschlagenem Nopfe im Hausgange, die Maqd in einem Zimmer de ersten Stockes. Man mathmaßt, daß diese zuerst umgebracht worden ist, und zwar während der Pfarrer zur Kirche war, daß die Mörder dann den Raub ausgeführt und schließlich den sie überraschenden Geistlichen erschlagen hai - Ein eigenartiges Ehedrama hat sich in einem Dorfe in der Nähe von Sparta abgespielt. Ein dortiger Bauer, der an der Leidenschaft, die mit Eifersucht sucht, was Leiden schafft, besonders krankt, heirathete eine möglichst häßliche Frau, um ihrer Treue so sicher wie möglich sein zu könncn. Aber weder mehrere Warzen im Gesicht noch ein ansehnlicker Schnurr bart wirkten auf Dritte hinreichend abschreckend, um die Neuvermählte vor Nachstellungen zu schützen, denen sie alsbald unterlag. Schon 14 Tage nacy der Hochzeit traf ihr Mann sie im töte-ä-töte mit einem .jungen Burschen. Der Eifersüchtige bezwäng sich. Die treulose Gattin jedoch, ebenso bösartig wie unschön, brachte ihn noch in derselben Nacht durch Messerstiche um, um mit ihrem Verführer durchzubrennen. . . Daö neue viermastige Segelschiff, Hollinwood" ist ich der Abreise von Sydnev auf . hoher See ganz verbrannt. Die öadung bestand auS 2303 Ballen Wolle und 3361 Fässern Talg, sie hatte einen - Werth von 375,000 und war, ebenso wie das Schisf, in London versichert. Der Segler stand unter Commando deS Capit'ans Kidd, die Bemanmng gehorte verschiedenen NationalitUen an, auch fünf Deutsche waren darunter; alle konnten sich retten,, da daö Feuer, das durch Selbstentzündung entstanden war. bei der colossalen Größe deö Schiffes im Anfange nicht gar zu schnell um sich griff. Bei der Art der Ladung war allerdings yn ein Löschen rncht zu denken..

Lokomotib - Ingenieur giebt Zengnid über den erhaltene Nutzen von Sr. Mkles' tautcht.

4? AVf : xi

s giebt keine derantmortllche Stelluvz IV auf Erden als die eines Lokomotivführers. ?s Boa leinen stetigen Nerven, klarem Kopf, sicherem Auge und vollftZndiger Telbftbehnr schung hängt dle.Cichkrbeit des ZugeZ und das irden der Paflagiere ad. Tr. MiltS' Nervine und anderen Mittel find besonders geeignet, die Rervkn ftttig. den opf klar uud die gkiftigen Fädigkeiten undeeinträchtigt zu erhalten. Lokomotivführer F. W. McCoy. früher von 1323 Broadway. Council BlufsZ. der aber jrtzt in 3411 Humboldt Ctrake. in Denver wohnt. schreibt, .dak er Jahr lang an Derfropfuna litt, wak ihm krankhafteZ. nervöse; und- dklliösei opfwel, derursachte. nd seine Gksundhtit durde völlig wiederhergestellt durch Tr. Mileli' er, deu uno Leber-Pilien. Ich empfehle Dr. MileZ' Mittel herzlich. Tr. mitV Mittel werden durch alle Apotheker , verkauft unter einer positiven Varantie: die erste ylasche nützt der tii Geld wird ,urüZkrsiaktet. Buch über die Srankheiten deZ Her,en5 und der erven frei. Adresse: ' läz S crnedlos--r Nestor i Hestth -tUSy Dr. MilMedicalr o.. Ettbart. Ind. .In den Kentucky'er Co unties Pike und Letcher wurden während einer einzigen Woche von einer Abtheilung Bundesmarschälle sechs Mondschein Brennereien und während des Monats October- im Ganzen. 25 zerstört. Die meisten derselben wurden in Gegenden gefunden, rvo die Beamten bisher das Vorhandensein von Mondsckein Brennereien gar nicht vermutüet batten. Seit zehn Jahren .ra artn George Wollrab und JeremZal) ünhitan in Brooklyn unzertrennliche Freunde gewesen. Wo. der Eine weilte, war auch der Andere zu inffeiv und da Wollrab keine Neigung' zum Heirathen verspürte, blieb auch Quinlan Junggeselle. Wollrab war der Besitzer des alten Jron Pier" in Coney Jsland gewesen und Quinlan war sein Geschäftsführer. Letzterer erkrankte vor wenigen Tagen, und da sich sein Zustand verschlimmerte, ließ ihn sein Freund nach dem Seney Hospital bringen. Er besuchte den Patienten dort täglich, doch, konnten ihm die Aerzie wenig Tröstliches über dessen Befinden sagen.' Wollrab grämte sich hierüber dermaßen, daß er selber krank wurde. Vor einigen Tagen hatte er einen Blutsturz, und er konnte die Wohnung nicht verlassen. Dann kam ein Bote in die Wohnung, welcher mittheilte, daß Quinlan gestorben sei. Obwohl ihm die Nachricht verheimlicht wurde, ahnte Wollrab, daß seinFreund vom Tode ereilt worden sei. Wenige Stunden später verlor er seine Besinnung und schlummerte dann sanft hinüber. Staatßschajmeifier Scholz wird in seinem Jahresbericht die Ansicht auesprechen, daß denn die Legiölatur nicht in irgend einer Weise durch verkehrte Gesetgebung eingreift, die Staatsschuld in neun Jahren abbezahlt werden kann. Die auffallendsten Heilungen von Scrofeln, die man kennt, find mittelst Hood's Sarsaparilla erzielt. Dieses Mittel sucht seines Glei. chen bei Blutkrankheiten. Gebraucht nur H o o d'S. Hood'S Pillen sind mit der Hand gemacht und völlig gleich anGröße und Gevilbt. Zö Der qw York rStore. (Stablirt 1858.) M..., Butterick Muster ! Vsppelte MsiNfsnnen aus dem besten Material. Stöße 10 x 14 Zoll, reg. Preis 50c. Vonnerstag 23c das Stück im neuk vastment. S M S.

Der Erfolg unseres Vieres liegt in dem Umstand.

daß es

und daß das Pnbllkilm sich für den absolut reinen erfrischenden Trank erklart hat.

IMAIAPOLIS

BREIIIG

ottlmg Departement

CTJ- Tel.

Die vefte 10c Cigarre

mit feinstem, importirlem Havana Filler."' cJ 3XimiK IISLXIJCDXEri, Fabrikant. '

Größte ZSuowshi von

Heiz. u. Kochöfen u. Stahlherden in der Stadt. Möbel, Teppiche, Oeltuch, Blech-, Granit- u. Porzellanwaaren und alle aushaltungssachen. 317-319 Ost Washington Str., i Sqsare östlich vom Courthauz. WH.. XD Hgsnrptfc-ppp TTTL-rm -pm Tel. 1721. . Nachfolger von Haueisen K Hartmann.

GeldzuMleilM ZU dsn günstkgstsn Qsdingungsn.

$100 und aufwärts. Rückzahlung nach Belieben.

lsiMl7R ynMi!:

ßbb FellolvS Gebällbt, &dt

ALBERT

(Nachfolger von JtaU'Ä Schmidt.) Fabrikant aller Ovtttn -

CSiülccOjLcd

Keine Thocoladen eine Specialität. Händler in geschälten und ungeschälten Nüssen.

Bäcker, Groceriften, Sonntagkschulen, vereine und Logen werden gebeten, mir ihre Kundschaft zukommen zu lassen. Zlo.1102 Süd Psnnsylvnnin Straß, gegenüber der GaS-Ofsice, Majwiic Building.

DetttfHe

Reiter- 3Serfid)erunggef eEf döaf t

von

Hauptoffi : S7z Süd Delaware Str., Indianapolis, Znd.

Die Slteftr Versichernngs-Geiellschast mit 44jährigem ehrenhaften veftande. CoUM CCäetl Oillig t Capital$100f00O. Aktiva: $393,787.59

verirrt anH gegen Oas'Sxplosion und Sturn'tIiadra ?J

Theodore Stein. Präsident. Loren Schmidt. Sekretär. Oemnld Ooidontticker. CcltcUtt-

Hoch oder platt Drag oder natt Beer oder Win Gros oder sin. Aber echt mutt dat in.

So heißt' bei den Plittteulschen. echt ist' 578! "3 fi Agentur, Washington und Pennsylvania Straße

W

COIPAM.

KRULL

211Lc3:nac3

Theodor Reyer. vchatzmetper? Augast Döppero. CulaXi und CiAatiafitn