Indiana Tribüne, Volume 22, Number 57, Indianapolis, Marion County, 15 November 1898 — Page 2
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rttäöli4e.T.rQne" kostet tch den Tilgn 1 Scntl per Woche, Me Eonta.S,.Tribuek Cent serOoche. Vetd,sare155tt,e, 3 Srnll ptx Himt. Ver vn pegefchiSt ix ,rIS,hlRZ f X? UUt. Offt. iß SöS VZKdSMÄ SS SnöicnaooliS, Ind.. 15 November 'öS. Gi;t GcdSchtniK.Curiosum. Der, vor wenigen Jahren Verstorbene amerikanischeDichter und Schriftsteller Oliver Wendell Holmes kommt in seiner berührten Erzählung The Autoerat of tiie Breakfast Table" auch auf den Fall zu sprechen, dah Jemanden eine Stätte, die er zum ersten Mal im Leben betritt, außerordentlich bekannt vorkommt, gerade als ob er längst einmal hier zu Hause gewesen wäre, und jetzt blitzartig' die Erinnerung hieran in ihm aufstiege! Es ist dies eine Empfindung, die gar nicht so selten im alltäglichen Leben auftritt und vielleicht manchem Leser oder mancher Leserin gelegentlich selbst begegnet ist, ohne vaß sie sich einenVers darauf zu machen wußten. Erst in d:r neuesten Zeit ist diese merkwürdige Erscheinung zum Gegenstand kritischer wissenschaftlicher Untersuchungen gemacht worden, die freilich noch keineswegs für abgeschlossen gelten können. Holmes selber hat an der erwähnten Stelle eine Erklärung versucht, die aus Folgendes hinausläuft: Der Eindruck einer neuen Scene auf unsere Sehnerven theilt sich nicht dem ganzen GeHirn gleieitig mit, sondern geht einer Hirnschichi einen Augenblick früher zu. als dem übrigen Theil des Hirnes, jedoch ohne zugleich in das Allgemeinbewußtsein überzugehen, und ohne daß zwischen den beiden Theilen des Hirnes Nechenschaft" über den Zeitpunkt dieses ersten zugegangenen Eindruckes geführt, ja ohne daß dieser Zeitpunkt überhaupt irgendwo notirt wird. Sowie sich nun der Eindruck dem ganzen Hirn mittheilt, wird auch jener sie Theil-Eindruck bewußt und klingt wie eine lebhafte Erinnerung an; und da der Zeitpunkt des ersten Theil-Ein-drucke-sich nicht eingeprägt hatte, so können wir nicht unterscheiden, wie alt die Erinnerung ist. Ein Eindruck, der thatsächlich erst einen Augenblick alt ist, mag uns so wie eine Erinnerung von Jahren her, obgleich eine sehr frische, erscheinen. Nun, das klingt dämlich gelehrt, aber auch ein wenig geschraubt! Nenn diese Erklärung unter allen Umständen zutreffend sein soll, so ist nicht rechteinzusehen, weshalb solche Fälle nicht noch w?it häufige? sind, ja weshalb sie nicht geradezu die Regel bei allen neuen Wahrnehmungen sind, wenigstens bei denjenigen Personen, welche Solches überhaupt mitunter erleben! Mit einer anderen Erklärung sind unsere modernen Thcosophen und Andere, welche an eine sogenannte Seelenwandlung o'dh öftere Wiederholung des materiellen Lebens glauben, flugs bei der Hand: sie deuten alle solche Fälle (wie auch die Fähigkeiten von Wunderkindern" undAnderes) damit, daß die Betreffenden in einem andern, früheren Leben sich in dieser Umgebung beweat hätten, die ihnen jekt so vertraut erscheint! Nun, eine solche Idee mag sich von Poeten'ganz hübsch ausbeuten lassen und ist thatsächlich schon vielfach dichterisch verwerthet worden, aber für eine nüchterne Wissenschaftliche Untersuchung gilt stets die Regel, daß man für Alles erst ach einfachen und naheliegenden Erklärungen sucht, und, so lange diese zureichend erscheinen, alles Andere beiseite läßt. So auch in diesem Fall. Und da bietet sich in der That ein bekanntes Naturgesetz, in welches sich die obige Merkwürdigkeit anscheinend ohne besondere Mühe einreihen läßt: und das ist das Gesetz der Vererbung. Wir wissen Alle, daß nicht blos körperliche, sondern auch geistige Eigenthümlichkeiten, Talente, Fehler, Laster. Krankheiten u. s. w. sich vererben können, ja unter Umständen sogar auf die dritte oder vierte Generation, und daß sie selbst bei Ueberspringung einer Generation in der nächstfolgenden wieder auftauchen, manchmal auch auf Seitenlinien übergehen können. Was hindert uns nun, auch gewisse (Ziudrücke. die sich im Gedächtniß aufgespeichert haben, ih'ilweise als vererbbar anzunehmen? Wie weit die Vererbbarkeit gehen kann, wissen wir noch heutigen Tageö nicht; aber daß sie eine sehr vielseitige und ausgedehnte sein kann, dafür erhalten wir fortwährend neue Belege. Folgendes, von einem Correspondenten berichtete Beispiel erscheint in dieser Beziehung sehr lehrreich: Der Betreffende hatte eine Reise nach einem kleinen Ohio'er Städtchen zu machen, das er noch nie besucht, ja nicht einmal dem Namen nach gekannt hatte. Zu seiner größten Ueverraschung erschien ihm aber dort Alles höchst vertraut und geläufig. Nur Eines wunderte ihn dabei wiederum: An einer gewissen SteZe, wo er fühlte", daß eine Kirche stehen müsse, deren Thurm abgetrennt dastehi (gewiß em seltener Fall) fand tz kein Kirchengebäude vor, dagegen bekam er zufällig eine alte Photograxhie zu Gesicht, welche wirklich ergab, daß 6tr.au ein solches Gebäude, wie tl in seiner Erinnerung stand, früher an lesagter Stelle gestanden Karte. Erst zwei Jahre darauf aber löste sich das ganze Raths.!: Er erfuhr erst Kann, daß sein Vater als 16jähriger Junge ron Hause entlaufen war und sich in eben diesem Städtchen eine Weile aufgehalten hatte, wo ihm die eigenthümlich gebaute Kirche ganz besonders auf, gefallen war. Noch manche andere Beispiele sind bekannt geworden, die ebenfalls auf Vererbung deuten. Ob diese Theorie aber auf alle derartige Fälle anwenddar ist, daö zu entscheiden muß weiteForschung überlassen bleiben.
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WeLbct, Die berühmteste Sänger!, schreibt : .Ich kann daö echte $ojann I55 Wch.ErtrM nur auf'ö Beste empfehlen. ES bcfördert meinen Appetit und Verdauung ganz wundervoll. Johann HossS flüssige Mal;.E?tra!t macht le,sch und Smk. Ei Dutzend Flaschen von ohann HoffS flüssigem Mal;. Extrakt erh U ten mehr Nährkrast als ein ftan Bier oder Porter.
Johann Hofs:
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VilvervomNedNiver. Wenige Ströme führen ihren Namen mit größerem Recht, als rnisei Red River schreibt mit berechtigtem Localstolz ein südlicher Correspondent denn, es darf stark bezwei. felt werden, ob irgend ein anderer größerer Fluß in Amerika ein so Herrliches Helles Rorh in seiner Strömung hat; übrigens ist auch sein sonstiger Farbenreichthum ein großer. Nicht zu Zeder Tageszeit freilich tritt das Roth in gleicher Weise hervor. Wenn die Morgensonne auf diesen Strom scheint, sei es in dessen normalem Zustande oder auch unmittelbar nach einem Steigen seiner QuellgeWässer, so zeigt der Red River ein sehr tiefes Orangengelb; irn Schatten verwandelt sich dasselbe jedoch allemal in das schönste Blutroth. Die Uferbänke dieses Flusses aber lassen, während die schräg auffallenden Strahlen der Morgen- oder der späten Abendsonne sie beleuchten, beinahe jede er denkliche Schattirnng von Grün sehen, sowieFarbentöne vom blässesten Goldgelb bis zur tiefsten Orangefarbe, und alle diefe herrschen, glanzvollen Far ben - Variationen harmoniren wurderbar mit dem leuchtenden Goldroth des Stromes, so daß eine GezammtWirkung entsteht, die wohl der Pinsel des Malers, aber nicht die Feder annähernd zu beschreiben vermag: zauberisch schön mag man sagen. Noch wundervoller fast gestaltet sicb die Wirkung in den Augenblicken, in denen die niedersinkende Abendsonne sich dem Horizont nähert, unmittelbar über der glatten, von keinem Wellenkräuseln bewegten Wasserfläche schwebend. und dann in der spiegelgleichen Fluth zu versinken scheint wie in einem weiten, blutroth schimmernden Feuerschacht! . Es darf kühnlich behauptet werden, daß diese Scenerie noch Herrlicher ist, als der schönste SonnenUntergang auf dem Meere, wo es an der Mannigfaltigkeit der Umgebung gebricht. Die eigenartige Schönheit des letzteren braucht darum doch nicht verkleinert zu werden. Eine Reise den Red River hinauf ist auch sonst voll von verblüffenden Ueberraschungen. Auf den Weg nach Shreveport, wenigstens innerhalb der ersten fünfzig Meilen vcn der Flußmündung aus, trifft man die wildesten und einsamsten Scenerien an; dann aber kommen in bunter Abwechslung neben den einsamen Flächen die lebhaftesten, dichtbevölkerten Striche großartiger Baumwoll - Plantagen; da und dort bringen viele kleine Geflügel und Gemüse - Landgüter noch mehr Abwechslung in das Bild. Man begegnet auch viele zerstreuten malerischen Fischerbooten, Holzhauer Lagern. Photographen Booten und einer kunterbunten Menge seltsamer Ausrüstun-, gen. welche unternehmenden Grenzern gehören. Aber trotz alles diesen mannigfachen Menschentreibens stoßen wir auch gar manchmal plötzlich wieder auf ganz stille, schattige Verließe, wo ajfeer der Farbenpracht der Gesammtnatur nur die hübschen kleinen weiß:n Kraniche und die großen Alligatoren, welche über die sonnenbeleuchteten Sandbänke hin zerstreut sind, darum wetteifern, die Aufmerksamkeit des Reisenden zu fesseln. . Der Red River wäre in allen seinen Theilen eines großen Touristen - Verkehrs würdig, wenigstens was die Veranstaltungen der Natur selbst und die sonstigen absichtslos gebotenen Attraktionen anbelangt. Enttäuschung für JuSottfayrer. Jüngst sandte eine Regierungs-Ver-messungSpartie, welche an der Mündung deS Aukon in Alaska einer wich' tigen Aufgabe nachging, nämlich: womöglich einen Zugang für T i t f f 1 1 Fahrzeuge zu entdecken, nach dem Goldenen Thor die Kunde, daß dieses Bemühen völlig erfolizloS geblieben sei. und allem Anschein nach ein solcher Zugang überhaupt nicht existire. Für Alle, welche an der Entwicklung AlaSkaS m bergbaulicher odr sonstiger h sieht näher interessirt sind, dürfte dal eine schwere Enttäuschung sein. - Denn lange Zeit hat man sich vielfach dem schönen Traum hingezeben. daß irgendwo eine wirUich-." M5n. dung des Du ton vorhanden sei, durch welche auch aroße Dampfer, mit bedeutendem Tiefganz, in den Strom einlaufen könnten. Und würden sie einmal die Einfahrt bewerkstelligt haben, so wäre eS für sie ein Leichtes, beinabe 800 Meilen weit' stromaufwärts zu fahren, unbeschadet der so häusig wechselnden Tiefe und Brette-Verhältnisse. Gelange ei, auf solche Art mit großen Dampfern biö nach Tanana und Nu lato zu kommen, so könnten große Vorrathe in daö Herz von Alaska bewahe ebenso wohlfeil gebracht werden, als ob sie nach St. Michael bestimmt wären, und dies könnte von ungeheurer Tragweite sein; zunächst konnte dann eine ganze Menge Bergbau-Stücke, welche heute lediglich infolge der hohen Preise der Vorräthe unprofitabel sind, mit gutem Erfolg ausgebeutet werden, und diese aze Industrie im centralen
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Alaska würde voraussichtlich gewaltig zunehmen. Was aber die FlußTampfbco'.e auf dem Aukon anbelangt, so hat die Erfahrung gezeigt, daß dieselben nicht nur kostspielig, sondern auch wenig zuverlässig sind. Angesichts dieser Verhältnisse hatte unser Küsten- und LandvermessungSdienst eine Partie unter dem Befehl von Capitän Pratt ausgerüstet, um das Terrain sorgfältig zu untersuchen und festzustellen, ob an dem Gerede von dem unentdeckt:nT:efsee-Eingang jenes Stromes etwas sei oder nicht. Capitän Pratt nun hat jetzt fast das ganze betreffende Areal untersucht, jedoch resultatlos! Quer über alle die verschiedenen Ausflüsse des Aukon scheint sich, in einer Breite von einer Viertel- bis zu einer Halbmeile, line Art Schlammbank hinzuziehen, über w:lcher zur Zeit der Hochfluth nur 6 Fuß Wasser stehen. Noch am tiefsten ist das Wasser an den.südlichen Ausflüssen des Stromes. Ablagerungen von Lodensatz in langen Zeiträumen scheinen diese Bank gebildet und sogar noch eine gewisse Strecke weit über dieselbe hinaus die See theilw.ie aufgefüllt zu haben. Man wird daher wohl die schöne Illusion von einem geheimnißvollen Tiefsee-Zugang des Aukon an den Nagel hängen mü"en! Schneidet jeneBank allenthalben die ticfen Gewässer dieses Wichtigen Flusses vom Veringsmeer ab, so werden jedenfalls erst bedeutende Vagger-Arbeite'n nothwendig sein, ehe der Aukon für reguläre große )ceanFahrzeuge schiffbar gemacht werden kann. Erscheinen aber diese Arbeiten als lohnend, so werden sie ohne Zweifel früher oder später erfolgen, und dann mag thatsächlich eine neue Epoche für die Entwicklung Alaskas beginnen. LUtttlichle.t m Buchform. Einer der neuesten Triumphe, welche unsere, überhaupt hocyn unterne mende und erfindungsreiche Seifen Industrie zu verzeichnen yat, bejtey: u. emem Zvucylem, das mtt vollem trauen jedem Schulkind in die Hanv. gegeben werden tann, aber auch onl. vielfach großen Anklang finden bürste, namentlich vei allen Personen, die XLt aus tlemen oder gronen Reisen ve finden. Von außen nimmt sich dasselbe ungesähr wie ein Notizbuch aus; ade. tm Blätter bestehen nicht aus irgenl. einer Art von Papier, sondern ledtgltd aus feiner Seife; ein einziges Blat! genügt zu einer guten Handwaschung, denn es gibt einen Rasirtopf voll Sei fenschaum. Nutzlose Verschwendung kann hier nicht vorkommen, und voi Allem bleibt kein Schmutz zurück (wic an einem gewöhnlichen Stück selbst bei elegantestenSeife) den man das nächste Mal erst abreiben müßt:. Jnfolgl dessen kann auch keine Ansteckung vorkommen, wenn man ein oder mehrer ' Blätter dieses schönen Büchleins irgen.. sonst Jemandem reicht. Die übrig ge bliebenen Seifenblätter sind nich klebrig, sondern sehen gerade so gu aus, als ob das Büchlein noch gar nich benutzt worden wäre. Das Alles sin', gewiß sehr schätzenswerthe Vortheile. Die gebundene Reinlichkeit läßt sic' bequem überallhin mitnehmen, im Toi lettenschächtelchen jedes Reisenden, in Werkzeuge-Täschlein jedes Zweirade u. s. w., und dürfte als eine höchst ge schmackvolle Bereicherung der Toilette Ausstattung von Vielen gewürdig werden. Wenig beamtet? Eigennamen. Im Verkehrswesen haben theilweil Eigennamen für wichtige Verkehrsml tel viel zu bedeuten. ltanunUich gl. dies im Schiffsverkehr. Die Name, von Dampfern sind der Gegenstand be ständiger Aufmerksamkeit, auch wen' diese Schiffe nicht gerade auf der. Ocean verkehren, und ihre Fahrten nu vechältnißmäßig kurze sind. Dahingegen gibt es andere Ver kehrsmittel, die ebenfalls Eigenname, führen, welche sich aber beinahe ga. keilierBeachtung seitens unseres Publi kumö erfreuen, ja deren bloße Existen den Meisten unbekannt zu sein scheint Das sind nämlich die Schlafwaggon, auf unseren Eisenbahnen. Jeder die. er Waggons hat ebenso seinen be timmten Namen, wi. jedes Dampfe 'chisf, und behält ihn in der Regel un. 'rändert, bis er außer Dienst gestellt wird. Manche dieser Eigennamen klingen anziehend genug. Aber noch nich? ine unter hundert Personen, welche bis Schlafwaggons benutzen, weiß noch eine Stunde nach dem Aussteigen der Namen deS Schlafwagens, wenn ' fr ihn überhaupt je gewußt hat'. ' Damen erinnern sich oster an einen bestimmten Schlafwagen durch Besonderheiten der Einrichtung desselben oder durch ' die Persönlichkeit der Angestellten; aber sehr selten suchen sie den Namen des WagenS sich einzuprägen.' Unangenehm. Junger Untersuchungsrichter: Sind Sie ver-heirathet?-Angeklagter (gemüth. lich: Na, das müssen Sie doch wissen, Herr Assessor . . . Sie sind ja meiner Frau noch 2 M. für Wäsche schuldigt- -
Sie pariser ploSe. Die Mode scheint noch reicher zu sein als in Vorjahren, sie kann sich an Spitzen, Stickereien und kostbarem Pelzwerk gar nicht genug thun. Damit haben wir eigentlich die HauptModerichtung schon angegeben, - denn aus diesen drei,- untereinander so verschiedenen Dingen, besteht in ihrer glücklichen Vereinigung die Hauptgarnitur unserer Wintertoilette. Diese Zusammenstellung, die bei ihrem ersten kühnen Auftreten so befremdete, dann aber bald mit Beifall aufgenommen wurde, zählt heut schon zu den selbstverständlicMten Dingen. Pelz und Spitze gilt in der Vereinigung als das Kleidsamste in dem Bereich der Garnituren. Die geeignetsten Pelze für Kleiderbesatz sind Bison, Zibeline. Chinchilla und Breitschwanz, bald in schmalen Streifen, bald als Einsatz oder als Volant der Toilette beigegeben. Doch jetzt zur Hauptsache, zu den F5ons der Costüms. Zu dieser Snison wird den Röcken die größte Ausmerksamkeit gewidmet, sie sind so verschiedenartiz in Schnitt und Garnitur, daß man em eigenes Capitel über sie schreiben könnte. Aber, sei es nun ein Rock mit Tunique, eine Toilette in forme Princesse", in Redingote- ode? anderer Form, bei allen ist das gleiche Bestreben zu finden, die Röcke um die Hüften so fest anliegend und eng als möglich zu machen und ihnen dennoch nach unten eine schöne Weite zu geben. Diese Richtung verfolgte ja auch schon die Sommermode, aber doch nicht in dem Maße wie die jetzige. Nun ist
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darin der Höhepunkt erreicht. Der Stoff wird so fest um den Körper gezogen, daß er nicht das geringsteFältchen mehr bilden kann, selbst hinten, wo wir bisher gewohnt waren, die Röcke in tiefe Falten arrangirt zu sehen, liegt der Stoff ganz glatt ohne jede Falte auf. Der Verschluß rückt somit vorn auf die Seite, wo er manchmal unter der Garnitur verschwindet, manchmal aber auch sichtbar geknöpft ist. Der Schnitt der Röcke ist complizirter denn je; bisher half man sich mit den angesetzten Volants, um die untere Weite heraus zu bekommen, doch sieht man diese jetzt verschwindend wenig. Es dürfte nicht leicht fallen, die Kunst dieses Schnittes zu verstehen. Die kormes Redingote und Prin cesse bedingen einen anliegenden Schnitt auch für die Taille, aber auch die frackartige Schoßtaille und die unter dem Gürtel verschwindende Taille sind häufig knapp anliegend gearbeitet, nur die Chemisettss sind lögöre und faltig. Auch die Aermel haben en gen Schnitt, oben an der Schulter eine Verzierung von Sammet oder Stickerei, je in Uebereinstimmung mit der übrigen Toilette. Kein Stoff kann für die modernen Schnitte geeigneter sein als Tuch, das feine, elastische Tuch, das sich der Figur so weich anschmiegt und sich unter den Händen des Schneiders so ganz nach Wunsch fügt. Alle anderen Stoffe drängt dies Tuch für den Moment in den Hintergrund. Selbst für Besuchs- und Empfangs toiletten wird Tuch verwendet und dann reich bestickt oder mit gleichfarbigem Sammet paime oder velours craquete zusammengestellt. Wie zart und fein präsentiren sich aber auch die modernen rothen und blauen Farben in diesem Tuch, die beiden Farben, die vor allen anderen den Vorrang haben. AIS die kommende Modefarbe wird das Russischgrün bezeichnet. In blau sind eS matte, unbestimmte Farbentöne wie bleu lavande, bleu de la Reine, bleu huaard und celeste. Noch ein Wort über Hüte. Nichts Kleidsameres als-der kleine Chapeau tricorne in weißem, taubenblauem oder rothem Filz mit einfacher Garnitur von schwarzem Sammetband um den Kopf und vorn seitlich ein Sammetchoux mit:w:ißem Reiher. Es ist ein Ersatz für den canotier . zum costume tailleur zu tragen. Sehr niedlicb ist auch die Form .Breton" mit Mousseline Windung. Bandnoeuds und .Plume Couteaur--. an der Seite. Zu eleganteren Hüten wählt man die begere- oder die Rem brandtform in Samm:t oder Filz mit reicher schwarzer Straußfederngarnitur, dann zierliche ToqueS auS velours mlroir. Ist nicht der ganze Hut auS Sammet, so wzrden doch die ' Ränder der Filzhüte mit Sammet ab gefüttert und die Köpfe damit in breiten Falten umlegt. Die ganze Garnitur scheint nur mit Straßnadeln befestigt zu sein, zum Ueberfluß ragen
noch einige a'deln mit großen dirnförmigen Perlen daraus hervor. Die
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- Farben der Hüte sind, wenn nicht schwarz, dann in einer der oben besprochenen rothen oder blauen Schattirungen, auch in beige oder hellgrau, doch, die Federn sind stets schwarz, die Reiher weiß, nur die Couteaux, aus kleinen Federchen zusammengesetzt, sind bunt. Auch bei den Hüten gilt die Verarbeitung von Pelz und Spitze für den Winter als das Neueste. Eine sehr geschmackvolle Zusammenstellung von tabakfarbenem coverteoat,. dunklerem Sammet und Hermelinbesatz zeigt die elegante Toilette, Figur 1. Den lose auf einem Futterrock ruhenden Tuchrock schmückt eine Application aus aufgesteppten Tuchstreifen, die vorn eine größere Figur bildet und sich von hier aus als Bordllre um den Rock fort setzt. Eine Tuchapplication garnirt auch das offene Jäckchen, das breite Aufschläge bildend umgelegt und mit einem Kragen verbunden ist; dieser sowie die Aufschläge sind mit Hermelin bekleidet. Durch die Brustfalten des JIckchens ist ein Sammetgllrtel geleitet und vorn über einem Blusenchemisett mit einer schönen Schnalle geschlossen. Das Chemisett aus gelbem, gefaltetem Surah wird durch einen sehr hohen Stehkragen aus Sammet, über den sich ein schmaler, weißer Kragen legt, begrenzt. Der an den Seiten aufgebogene, schwarze Seidenfilzhut ist mit einer Garnitur aus goldgelber Seide und abschattirten Straußfedern versehen. Die aparte Form der aus Hellsandfarbenem Tuchstoff gearbeiteten Toileite, Figur 2. wird durch die schmalen Astrachanbordüren, die als umrandendeGarnitur verwendet sind, noch besonders hervorgehoben. Ueber dem glatten, mäßig weiten Rock legt sich der nach Art der Peplons geschnittene, vorn, sowie seitwärts je eine Spitze bildende zweite Rock, der mit schöner schwarzer Chenillenstickerei und Pelzbördüre ausgestattet ist. Ter Rock umschließt die Hüften faltenlos und bildet nur nach unten tiefe Falten. Eine malvenfarbene, seidene Bluse mit einer Garnitur von quergesetztem, schwarzem Sammetband wird von einem Sammetgürtel begrenzt und zum arößten Theil ausgeschnitten und mit Pelz, sowie schöner Chenillestickerel geschmückt. Dem Jäckchen sind Epaulette. angeschnitten, vie wie der hch Kragen ä la valois mit Stickerei und Pelz ausgestattet sind; legerer ziert auch die Aermel am Handgelenk. Maloenfarbene Seide, Strauß und Phan tasiefedern ergeben die Garnitur bei großen, schwarzen Sammethutes. Durch vornehme Einfachheit zeichnet sich die aus pfauenblauem Sam met gewählte, mit feiner Goldsoutach verzierte Toilette, Figur 3. aus. Ar .dem glatten Rock ist durcb theils glatt theils in Oesen aufgenäbte Soutach: ein Tablir abgegrenzt; oben schließ sich dem Rock ein sebr breiter, hinten geschlossener Gürtel aus weißem Sam net an. über den sich das schräg ges hlossene und mit einer Doppelreihe l?'oldknebel versehene Bolercjä5ch n legt. Dieses zeigt als einzigenSchmuck einen mit Goldsoutacbe benähten gro.ßen Aufschlag, den sich ein eb?nso ver uerter, innen mit weißem Samme' bekleideter, bober Mediciskraaen anügt. Den modernen, vorn aufgeschlagenen Hut aus silbergrauem Filz schmücken pfauenblaue Ätlasschleifen und Phantasiefedern. Aeußerst chic wirkt die T?ilette aus stahlblauer Bengaline, Figur 4, deren hinten geschlossene Taille mit einer schwarzen Sammetpasse nebst hohem Stuartkragen gearbeitet ist. Fächerartige Stickereifiguren aus Chenillefäden .und Pailletten bilden die Verzierung der Taille, die am Ansatz der Passe mit einem Pamettenbortchen abschließt. Zobelstreifen begrenzen die Aermel, die mit gestickten, scheinbar mit Vaillettenagrasfen auf der Passe befestigten Epauletten versehen sind. Den Rock aus Bengaline umgiebt gleichfalls ein. Zobelstreifen. Der Hut ist mit stahlblauem Sammet, cröme!arbener Seide, sowie einer Straußeder geschmückt. Ein sehr hübsches Princeßkleid aus silbergrauem Tuch und smaragdgrünem . Sammet zeigt die letzte Abbildung. DaS vorn seitwärts zu schließende Kleid ist mit einer SammetvaIe arbeitet, die sicb vorn mit zwei
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Schlechte Traume und unterbrochener Schlaf Sch'.ck,. . . Nnverdaulichkcit. ',a""- Appetitlosigkett und beide ,ekgen, daß dt Gesundheit nicht gut ist. Umieder gesund zu sein, gebrauch man .... Dr. Augnst König'S Hamburger Tropen ete werden Lindere? schassen, hkien und In derbersteven.
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The Keeper of a ten-cent lodgin? house in the Bowcry, New York, relates : " Having hsard of
and having sussered sor years srorn dyspepsia and biliousness, I thought I would try thern. I have been using thern now sor about six weeks, and they have given me great relief. The air is often very bad here, and a Tabule
taken now and then keeps yumueu iuniuiyueie. Spitzen über den aus weiter meldengaze bestehenden Stehkragen legt. Seidengaze bildet auch den vorderen (5m sah, der unter einem Halbgürtel aus Sammet verschwindet und den ein zackiges, weißes Paffementeriebörtcüen begrenzt. Die gleiche Garnitur befindet sich auf der Passe, sowie den Sammetstreifen des Tabliers,' das von den prinzeßartig geschnittenen Vordertheilen eingeschlossen wird. Diese begrenzt ein starker Tuchpapsol, wahrend die mit kleinen Sammetpuffen, Streifen und -Manschetten versehen'n Aermel mit Börtchen geschmust sind. - I m I a ? o g e ö : -! r .t "reihercn von LiÄtenbera in UranLci jt Haböach inKrain wurde vom Jagd . Meyer Ales eine gestreifte Hyäne er legt. Das Thier hitte fi schon eine: Äonat lang in den Wäldern un. Schluchten der genannten Berggrupp .?:rumgetrieben. ohn indeß namhaft?n Schaden anzurichten. , Der Inhalt de? .Nagens bewies die Genügsamkeit de hicreS: Maiskolbenreste, Laub un )ühnerfedern waren die Ueberbleibse 'einer Mahlzeiten. Die jedenfalls ei ncr Schaubude entsprungene Hy'Zr' wurde von Freiherrn von Lichtenber d:m krainischen Landesmvseum g. schenkt. -Der Herzog von Orleans, auf den ursprünglich daö Attentat ucchenis geplant war, hat bei dem Bildhauer Suguere eine Statue der Kaiserin Elisabeth bestellt, die er der Stadt Genf schenken will, damit sie am Ort des Mordes aufgestellt werde. Die Kaiserin soll in Trauergewändern dargestellt werden, eine Rose in der Hand und den Blick zum Himmel gewendet. Der seit unaefabrLQ 5k ab. ren im Kalkwerk Micdeler in Reaens bürg beschäftigte 57 Jahre alteHäusler rvA - I. cosier von Branvtverg yatte tu nen Svrenaschuk mit fünf Vfund Nulver abzulassen. Nachdem die 'Expwston. lange auf sich warten ließ, wollte Mosler nachsehen und näherte sich der kritischen stelle. In diesem Augenblicke ging der Schuß los und Mosler wurde durch Svrenastücke etwa atfrn Meter weit 7urirtnrfrflHihTl i?r w - - gvtoMHVVM W ' blieb, gräßlich verstümmelt, todt am I Wade. , . . L I
s?pbiS lax,r VI JJ BON BONS A lMQQÄMH jSKURIREN VWiTOPrUNfi KMl?1äitil(m mu$ mmuuvm """ " gii on
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Unhmft tinb b(jona d vermiedenen ?ifen daynzug tat tlnton Der et, JnNanaxolii. vznialia SAgang Vollzug 7 00 B5 erpreß 11 20 Qivvtl 12 40 Nm Ac:omodatlon 7 20 Lm örrietz 4 00 öxvreb b lo t? Ankunft 5rpreb 5 4k Vl , Crpreß 4 45N Accomodattn: lOOODm ervretz 2 ZK N Schnellzug 7 1 vm Vcu,ma:s55öA 1 20 3lw Cleveland, S-innnnati, Chicago unk St. vui. Indianapolis und Cleveland DtvtNon. Wgang Errreß 4 16 5fo Crpreß 35 Vm expreß 1" vö Im Limi:ed Exxnß 11 15 tm Erpreß 6 25 Xvx Ankunft erpreß 4 10 Nr Expreß 11 SO Vm Limited Erpreß 8 45 h Expreß 5 10 Erpreß 10 50N et Loui Division. Ab gan Expreß 7 30 Cm Limited Expreß 11 45 Vm Expreß 11 20 Km expreß, täglich 3öONm Ankunft expreß täglich 4 05V expreß 10 30 V Limited Expreß 6 30 Nm Expreß 610 Vm Thicago und Einctnnati Division östlich. Abgang Schnelzua 3 45 Vm lVm 50 Vm 45 Nm Al.comooa.tion tögli, 7 Accomovation 10 Postzug . 2 Accomed. (nur SonntaaS). Accomodation , 6 30 km Ankunft-Rushville Accomodation. Postzug. ....1140 Jnd'plS Acc. (nur Sonnt.). Accomodation.. 11 15 Vm Accomodation es 40 Ab Schnellzug 11 05Nm Chicago und Qmnnnati Division trcstUa) Abgang Accomodation 7 10 Lm Schnell.Post 11 45 Sm Lafayette Accomadation. . . . S ISNm Scbnellma 12 30 V Ankunft Schnellzug 3 30S5rn Lafayette Accomodanon . . : iü ü Echnellpost 2 35NM klccomodation 645 Nm Peona Division veftlich. Abgang Expreß 7 25 vm Expreß II 45 Nm Danville Accomodation 4 35Nm Expreß 11 15 Vm Ankunft Expreß 8S0Vm Danville Accomsdatton. . . . 10 30 Vm Erpreß 2 4? Nm Expreß 6 IS Nm Ütßxxa Division östlich. Abgana Expreß 20V Accomodation Expreß . . 3 25 5? Ankunft Expreß 11 35 Accomodatton Expreß 9 00 ake frrte und Western. Äb gang Expreß 7 00 Vm Expreß 120Nm Erpreß 7 00 31 Schnell Expreß Ankunft Scbnell'Erpnß Expreß 10 20 V Expreß 2 40 Nm Erpreß ftOONrn Pittöburg, Einctnnati, Chicago und St. Louis. Jndtanapolik Dtvtston. Abgang Expreß 5 00N olumbus Accomodation... 8 30 Vm Expreß 5 50 Vm Richmond Accomodation. . . 1 30 Stm Expreß 7 20 Ab Ankunft Richmond Accomodation S 00 Tm Schnellzug 8 00 Um Expreß.... 12 30?!m Accomodation 3 15 Nm Expreß ö bO Nm Expreß 10 15 Nm Shago Drvtften viT okvmo. Abgang Exreß Expreß Ankunft Expreß Expreß Loulövtüe Division. Abgang Erpreß . . LoulSviU Accomodation.. Schnellzug. , Accomodation , Ankunft Accomodation Schnellzug Aecomodatio? , Sveztal täglich .11 85 Dm 12 35N . S30Vm . SSO 8 40LM 8 1) Vm 3 25 Nm 4 0)Nm 10 15 Dm 1130VM 5 50 Nm 12 25 Nm Cincinnari. Hamilto und Dahton? Abgang Mail 8 05 23m Adaitg erprsB 45 DM Cincinnati Accomodtisn . . 10 45 Vm Expreß 7 00 Ad Expreß 4 45 Sim Expreß 2 45N A Zunft Accor.udatton 11 4 Vm Expreß 1 45 Vm Expreß 7S0Nm Expreß 1" 35 Au, Ts??eß 5fLm Ankunft Äarl 6 5 Zndlanapoli und Binrenntö. Abgana Erpreß 8 15 V BrncenneS A-comodati0 . . 4 00 N Ankunft Vincennes Accomodal dnlO 40 Vm Expreß 4 58 9! ?ine,nnan, Wabash und Michiga Adganq Erpreß 35 Vm Erpreß 11 15 Vm Erpreß 4 50Nm LLkuntt Erpreß 9L5Vm 2xrß 3 lo SrZreZ 45Nm ZndianaooltS, Derarur und Weüern ZU)ganq Erpreß . s 15 V Accomodation 3 45 Nm Echnell.Sxpreß 11 ION pnrunft Schnell Expreß 3 35 Vm ecornodatton 10 40 Vm Cprtß 4 40Vm khieago, Indianapolis und Lonitdillk. Vkonon vloute. Wgana Expreß. 12 Vm o r cn ivlyer. Mail. ....,. 9 &J 2iSi s.l ttM Srvr'ß (via I D & Sö) 11 50 ra w .'Ut Ankunft Expreß 3 30Vm Mail 7 55 N Expreß (via I D W)..... 2 40Nm Monon?vlv-r 4 37Nm The Tivenlleth Century, ine auSaneiSnete Wochenschrift, ve'eb orttchritUich aeftnten Lesern sehr zu empfeh en ist. In der lenden .war statistisch. erden doch andere sensciriMich Tdeorirn darin unparteiisch besprochen. Man bestelle direkt bei der tt UQ voltlt Publishing Co-1 Uftor Usst. kZ
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