Indiana Tribüne, Volume 22, Number 56, Indianapolis, Marion County, 14 November 1898 — Page 2

m'i'iwj.L.."'" : ,;, iTBGaWijji n'-V' mi i

gnDtang Tribüne. tn$rcu Tazillv ent) 'SrzrM ttt tJjV.u; -tt'vlr.t tsu: turi Itnttljtt J. Sentl Set ßscyi. M; eonntaijStrtffi-! ku xerQoche. Seid usa?, 1et ,bn U Haiti x? ntt. Ver y,?i tu' t5a w tb Lsch'.s: ,riZHl7i? p pe, IWt. Offtw 18 EKÄ Vl!SMS EttAS. ZndwnapoUS, Ind., 14 November '98. flfödernlftf,; Ncde.Turniere. - Wie männiglich bekannt, stehen wir hierzulonde zviedcr in der Jayreszeit oes ugvall-port, der einen grogen Theil der Neuigkettsspalten unserer englischen Blätter beherrscht und unzertrennlicy vom anieNkanlschen Studentenl'ben geworden zu sein scheint. Wer aber glauben sollte, daß Fußball jetzt das ganze Interesse der betreffenden Kreise onopolisire, der würde sich denn doch eines schnöden Irrthums schuldig machen! Es sind immerhin auch noch geistige Interessen daneben getreten. Nicht von den eigentlichen Studium'Gegenständen der berreffenden Annaltcn qü zier die Nede sein; wieweit die je sich derzeit der Beachtung der stolzen Tohne und Töcyter der Alma iDcater erfreuen, mag dahingestellt bleiben. Ader conjlatirt kann werden, baß das Interesse dieser Kreise an gemei7.ja)astlicy: Debatten über alle möglichen Fragen, an preiskampfmäfeig geleiteten Vrede-Turnieren, ein großeö it und noch beständig zunimmt.' Das gilt sowohl von östlichen, wie von westlluzen Universitäten und Holle ges". Hinsichtlich der lebhasten Antheilnahmc aber auch nur Hinsichtlich dicjer erinnert diese Erscheinung einigermaßen an das Interesse, welches in studentischen Kreisen der alten Welt in früheren Zeiten an Ein-zel-Disputationen über religiöse, philosophische oder fachwissenschastliche Fragen herrschte, die aber meist in engem Zusammenhang mit den zu betrcibenden Studien standen und niemals vollständig über den 5ireis oder wenigstens das Weichbild- dieser Studien hinauZsprangen. In unserer modernen amerikanischen Studentenwelt ist das etwas ganz Anderes, und mit Vorliebe werden öffentl'ch: Tagesfragen debattirt oder durchturnirt. Mehr und mehr bilden sich auch ständige Verbindungen für diesen Zweck, und die örtlichen Verbände vereinigen sich wied'rum zu allgemeineren, ganz nach der Art der verschiedenen Sport-Vereinigungen. So ist im Heurigen Jahr die Central Debating League" in's Leben getreten, welche die Universität von Michigan. die Unidersitüt von Minnesota, die Nordwestliche Universität von Evanston und die Universität jti Chicago umfaßt und den ausgesprochenen Zweck verfolgt, das Interesse am Debattiren zu hegen und zu Pflegen durch Leranstaltung jährlicher Rede-Turniere". Man erwartet, daß gerade durch diese Verernlgiing von vier großen Universitäten deö Westens die geistigen Preisklopfere'.en einen noch nie dagewesenen Anstoß erhalten werden. Der Verband wird sein erstes RedeTurnier am 13. Januar nächsten Iahres in der Gartenstadt veranstalten, zwischen Vertretern von zwei der er wähnten Universitäten, und es wnd dabei die viel durchgeklopfte, aber freilich nicht veraltete Frage zur Debatte stehen: Ob die Bundesverfassung dahin amendirt werden sollte, daß Bundessenatoren sürderhin durch directes Volksvotum gewählt werden? Wem der Sieg bei diesem Turnier zugesprochen wird, der muß später noch mit dem Sieger eines anderen, im April abzuhaltenden Turnieres disputiren. Letzterer Disput wird der .endgiltige" werden, und es kommt zwar keine Siege?palme, oder ein 5l:anz u. dergl. zur Austheilung, wohl aber ein Geldgeschenk von 5150 für die gewinnende, sowie vcn $50 sür die verlierende Partie. Auch das erinnert an die körperlichen Preisklopfereien. Die Debattanten für die beiden Seiten werden sorgsam ausgewählt, und es finden zu diesem Behuf vorherige Prüfungen, resp. Probedebatten, statt. Das ist nur Ein Beispiel von vielen; ganz ähnliche Bestimmungen bestehen auch in anderen derartigen Verbänden. Unter diesen mag noch die Northern Oratorical League" erwähnt sein, welche ein Halbdutzend Universitäten und Colleges" des centrafen Westens umfaßt und im Mai nächsten Jahres sin großes MundTurnier veranstalten will. Ferdinand W. Peck, der jetzt als amerikanischer Commissär für die Pariser Weltaus ftellung häufig genannt wird, hat zwei Vreise für dasselbe gestiftet. Nicht iloS allgemeine Debattir-Gesellschaf. ten. sondern auch speciell literarische Studenten-Vereinigungen fordern einander öfter herauk, und die Turniere Dieser drehen sich natürlich immer uni schöngeistige Fragen. Auch im Osten des Landes ist, wie cesagt, der studentische Enthusiasmus für den Zungendresch-Sport in steti gern Zunehmen. Besonders gilt dies von der altehrwürdigen Harvard, von der Fale und von der Princeton Universität. An der erstgenannten gibt eS bekanntlich schon seit vielenJahren eine Anzahl -lDebattir ClubS,' und gar manche berühmte Namen waren in den selben vertreten. Ein großes RedeTurnier zwischen der Aale- und der Princeto?l-llniversttat wird noch vor Jahresschluß vor sich gehen, und eS wird schwunghaft für dasselbe trairilii" und geprobt. ES ließe sich vielerlei über diese aca demische Gepflogenheit und die Art ihrer Eultidirung sagen. Aber selbst ungünstigftenfalls können diese NedeTurniere doch noch den tröstlichen Ge danken erwecken, daß sie nothwendiger weise eine gewisse Beschränkung des rohen MuSkeln-CultuZ bedeuten! Möin sie dsrunl wachsen und blühen.

Gegen Magen leiden, Nlageucatarrlz, Dyspoxsia empfehlen Prof. Ziemssen, Geamain 54t, Ledert, kenbe, Ewald und die bedeutendsten Aerzte Euro -xa's und Amerika's das - natürliche Karlsbader Wasser. Vt. Lustig schreibt in seinem Werke über die Karlsbader Quellen wie folgt : Sei chronischen Unterleibsbeschwerden besitzen wir kein wirksameres, rationelleres und einfacheres 5zeilinittel, als die Karlsbader SZuellen." Man bäte sich vor Nachahmungen. Die natürlichen Karlsbader Wasser haben das Siegel der Stadtzenieinde Karlsbad, sowie die !Iamei:snntcrschrift von Lisner 6? fflen dclson Co., New lorf, ans dem alse einer jeden Flasche. wegen Gebrauchsanweisung und weite ren Insormationen wende man sick an Lis er & Mendelson o., Agenten, New York.

Westliche Wahlbildchen. Noch gar lange schreibt ein Correspondent aus Kansas wird die Wahlcampagne von 1893 in unseren westlichen Prairie Gegenden den un mittelbar Betheiligten unvergeßlich bleiben, namentlich vielen der westlichen Campagne - Redner. Aber nicht wegen ungeheuren Klimbims und riesieben Zulaufes hat sie sich so tief-in die Erinnerung eingeprägt, sondern vielmehr wegen des geraden Gegentheils! Man möchte beinahe glauben, die Bevölkerung dieser Gegenden habe ihre Natur völlig verändert. Am überraschendsten für die Wahlfeldzugs Führer war die große Gleichgiltigkeit. welche diese Stimmgeber im Allgemeinen gegen öffentliche Versammlungen an den Tag legten. Was war das für ein Leben in diesen Versammlungen einst und heute! Sonst wurde die Ankunft irgend eines Redners im County Hauptort oder Schuldistrikt mit ausgelaff'ner Zsreude" begrübt, elfe Musikkapellen, die man auftreiben konnte, mußten Hail, the Conquering Hero" oder etwas Aehnliches schmettern, und rieslge Zuhörerschaft? erwarteten den Redner allenthalben. Heute war meislens das Gegentheil von alledem der s?all. und Fröste- gab es in schrecklicher Menge! Alle Parteien hatten dies mehr oder weniger zu verspüren. Das Wahlcampagne - Stumpen in diesen Regionen gehört ohnedies zu den strapaziösesten Thätigkeiten seiner Art; '?s ist ein wahres politisches Rauhreim M sw r P ler - ezchast. enn Die Entfernungen, welche bewältigt werden müssen, sind so cjewaltia, und die Eisenbahn Verbindungen oft so armselig, auch der sonstige Comfort so mangelhaft, daß kein solcher Campagne Nedner UNI seinen Job" zu beneiden ist, selbst wenn er überall ein großes und dankbares Publikum fmdet. Die östlichen Redner, welche nach dem Westen zu diesem Behuf gesandt werden sollen, verzichten daher gewöhnlich sehr gern auf dieses Vergnügen, trok der neuen Erfahrnaen. die sie daöer machen können, und daher muß die Arbeit zum allergrößten Theil localen Kräften an vertraut werden. Nun aber gar in einer kalten Herbst nacht z. B. fünfzehn Meilen weit unaeschutzt au fahren, dann bei der An kunft das Schulhaus geschlossen und verlassen vorzufinden, selber Feuer anmachen und die Lampen anzünden zu üssen, und schließlich die Mitglieder des Central Comites und seine zwei gemietheten Leute als einzige Zu Hörer zu haben, das gehört zu den entmuthigendsten und demoralisirendstenErfahrungen, die sich denken lassen. Mitunter kann es freilich noch schlimmer kommen: dahin gehört z. B. das Erlebniß eines Candidaten für ein Kansaser Staatsamt. Derselbe be gab sich zwanzig Meilen in das Land hinaus nach einem Picnic, wenigstens nach dem Picnic - Vlatz. und bei seiner Ankunft fand er, daß die Gegen Partei schon zu früher Stunde dort eingedrungen war und sämmtliche Sifc gestohlen hatte; seiner Zuhörer schaft blieb daher die angenehme Wahl, entweder sich auf den feuchten Boden niederzulassen und unter so gesundheitsaefährlichen ' Verhältnissen stun denlang seiner Weisheit zu lauschen, oder sich sofort wieder heimzutrollen. und sie entschieden sich sämmtlich für das Letztere. Dre glorioseste Wahlcampagne. welche die westlichen Prairie Gegenden jemals gesehen haben, war entschieden' die von 1S90, als die Farmer - Allianz auf dem Höhepunkt ihres jugendlichen Enthusiasmus stand. Politische Picnics, imposante Varaden und Riesenversammlungen zagten damals . einander an allen County Hauptorten u. f. w. Von weit und breit kamen schon vor Tagesanbruch die Allianzleute auf ihrer Fuhrwerken zu solchen Ereignissen herbeigestromt. Viele Wagenladungen von Mädchen, welche die kriegerischsten politischen Lieder sangen, paradirte'i mit; manckmal zählte man mehi Paradirende,' als daS ganze County Einwohner hatte; dies kam daher, daß auf Neöenpfaden außerhalb des Ortedie Wagen und Leute, welche sich bereitS hatten . bewundern lassen, sich abermals der Paradelinie anschlössen, und so vielleicht drei oder viermal. Ganz bedeutend anders war eS im heurigen Jak! ,Jn einem der namlichen CountieS, in welchem sich vor acht Jahren Auftritte dcr'letztgenannten Art abgespielt hatten, bot ein Central 0 Comite einen PreiS von $10 für dasjenige Township, welches die mei sien Leute in der Marschlinie hatte, es fanden sich aber an keinem Ort deS CountyS aenug Personen ein. als daß man überhaupt eine Procession hätte bilden können! D:r politische Lpellbinde?" hat in diesemJahre einen ver zweifelt schlechten Boden gefunden. ES ist eben nicht zu übersehen, da diese Leute vsn HauS auS nichts wen!

-..Z'z.

ger, als . politische Nannkgießer sind. In diesem Jahre gaben ihnen die reichen Ernten und das Anbringen derselben meist alle Hände voll zu thun. Der berühmte sockenlose- Jerry Simpson, der sonst überall darauf rechnen konnte, daß ihm alle Stimmgeber von zwanzig Meilen in der Runde lauschten, fand dieses Jahr u. A. in einem West - Kansaser Stadtchen an dem Abend der großen Massenversammlung" im SchulhauZ Niemanden vor. als den Hausdiener und dessen zwei Binder, und er verließ derzweifelnd das Schlachtfeld", als diese Zuhörerschaft beharrlich keinen Zuwachs erhalten wollte. Am anderen Morgen fragte er einen ihm bekannten Landwirth, warum dieser sich nicht habe sehen lassen. Ci," war die Antwort, von meinem 5)aus aus waren allein vier Dreschmaschinen zu sehen, die den ganzen Tag arbeiteten. Wir treiben sehr gern Politik, wenn wir sonst nicht? zu thun haben. Kommt es wieder einmal so, dann können Sie auf uns rechnen." Vergiftungö Merkwürdigkelten. Dieser Tage ging eine Meldung durch die amerikanische Presse, wonach eine, zu lebenslänglicher Haft' verurtheilte Insassin einer Strafanstalt Selbstmord begangen haben soll, indem sie giftige Spinnen sammelte und aß. Diese Geschichte stieß in Fachkreisen auf Widerspruch, und u. A. erklärte Professor Beall, der seit Jahren mit unserem Bundes Landwirthschafts - Departement, bezw. mit dem Bureau für Thier - Industrie, in Verbindung steht, daß j e d e s MenschenkindGiftspinnen ungestraft essen könne, und im genannten Fall der Tod (wenn er überhaupt eingetreten, aus einer anderen Ursache erfolgt sein müsse. Prof. Beall , streifte damit, eine interessante und wichtige Fragel Es ist bekannt, und schon öfter an bemerkenswerthenVeispielen veranschaulicht worden, daß dieselben Giste auf verschiedene Arten von Lebewesen in sehr verschieden Weise wirken oder nicht wirken können. Weniger bekannt aber ist, daß auch innerhalb derselben Art und derselben Gattung zum guten Theil das nämliche zutrifft, weit mehr, als Viele noch heute vermuthen. So auch innerhalb desMenschengeschlechts. Individuelle Eigenthümlichkeiten, deren Wesen man noch wenig kennt so werthvoll auch diese Kenntniß wäre sind dabei von großem Einfluß. Ein abschließendes Urtheil über den obenerwähnten Fall erscheint noch gewagt, wenn dasselbe auf allgemeine Bedeutung Anspruch macht. Wie es sich aber auch gerade mit dem Spinnengift verhalten möge, jedenfalls hat man für die sonstigen verschiedenen Wir kungen don gar mancherlei Giften auf verschiedene Individuen eine Menge Belege gefunden. Sowohl die Erfahrungen des Fach mannes, wie diejenigen vieler Laien im alltäglichen Leben können solche fort und fort bicten! So kann z. V. die eine Person den berüchtigten Gift - Epheu. der auch im verflossenen Sommer wiede an vielen Orten unseres Landes allerhand Mißlichkeiten verursacht hat. ungestraft Hantiren, während eine andere Person nicht blos durch die Berührung solcher Nanlen, sondern manchmal sogar - Wie es scheint durch ihre bloße Nahe vergütet wird! In Malariafieber - Distrikten leiden manche Mitglieder einer Familie Ziemlich regelmäßig an Schüttelfrost- . und Fieber - Anfällen, während andere Angehörige derselben Familie immer wohl bleiben, wenigstens soweit dieses Leiden in Betracht kommt. Es ist damit noch nicht gesagt, daß Letztere im Allgemeinen gesundere Menschen sein müssen; vielleicht sogar haben sie we niger gesundes Blut oder weniger starke Nerven und doch etwas in der Zusammensetzung des Blutes oder der Nervenmasse, was die Entwicklung gerade solcher Krankheitskeime nicht aufkommen laßt. Ueber Vermuthun gen ist man in diesem Punkt eben noch me hinausgekommen. Vielerlei Nahrungsmittel sind für manche Personen geradezu Gift, wahrend sie anderen gar keinen Schaden thun können. Jemand mag z. B. alle Arten grünen Obstes oder Gemüse ae nießen.ohne irgend welche nachtheiligen Folgen. währendJemand anders dabei unmittelbar sein Leben auf's Spiel set! Gewisse Gattungen Fische. sind für die Einen vollkommen gesund und sur Andere unzweifelhaftes G.ft Man thut gut, nicht zu vergessen, daß der Aufdruck Gift , streng genom men. nur verhältnißmäßig richtig ist, d. h. auf das jeweilige Berhältniß des Stoffes zur ständigen oder derzeitigen Beschaffenheit eines Kor persystems Alles ankommt. Personen z. A., welche zu Nieren- oder Leb-r-leiden neig:n, sollten kein sehr weiß s Ärot genießen, wenn sie nicht - völlig sicher sind, daß diese bestechinde Weiße nicht durch Alaun hervorgebracht worden ist. Genaue Beobachtung persönliZzer Erfahrungen ist stets empfthlcnswerth. . cvenproducie dcr Vau.vLile. Die Hoffnuna auf die Eroberung der Märkte des fernen Ostens lafct den Baumwolle-Pflanzern unseres Landes vie Lukunst rostzer erscheinen, wiewohl die reiche Ernte . die Preise auf einem niedrigen Niveau kalt. ?kn köberem Grade aber als eine Ausdehnung des t 9 u. Ä0,aygeoletes vermag die, Wissenschaft die Cultur der Baumwolle nukörin. gender zu machen, indem sie neue Ver' wenvungszrten ihrer Nebenproductc findet. .' Die Cnidauna. 'vcn -dem Werthe d'eS auZ dem Baumwolle samen gewonnen OelS und Mehls b'.'ocu. t:t für die Pflanzer' eine Mehreinnahme von 10 bis 13 Millionen Dollars im Jahr und neue Ci.-.nahme cuellen werden durck: dis wnif-e wbarmachuna der Nebcnvrodte fc'i Baumwolle erschlossen werden. - - .. In früherer Zeit galt die Faser all der eiv,ia wertbvolle Tbeil der Lauck-

I Wolle-Pflanze, wahrend man für Samen. Hülsen, Stengel und Wurzeln in der Industrie keine Verwendung hatte, diese Theile vielmehr auf dem Lande verbrannte oder zur Düngung des Bodens unterpflügte. Allgemein verbreitet war die Annahme, daß durch die .Baumwolle der Boden sehr schnell ausgesogen würde, aber durch chemische Analysen ist der Nachweis geführt worden, daß dies durchaus nicht der Fall ist. Bei Anwendung bestimm: Dllngungsmittel kann man denselben Boden jahraus, jahrein mit Baum wolle bestellen, ohne seine Ertrogfähigkeit merklich zu verringern, und viele Plantagen dienen seit einem halben Jahrhundert ausschließlich der Baum-wolle-Cultur, ohne daß ihre Fruchtbarkeit geringer geworden ist. Die Erbringung, dieses Nachweises führte zu wichtigen Resultaten. Nachdem der Same eingehend untersucht war, kamen die Hülsen an die Reihe. Die Hülsen sind hart, trocken und mit

einem haarigen Flaum bedeckt; sie galten bis in die neueste Zeit als werthlos und wurden von den meisten Pflanzern zur Düngung des Bodens untergepflügt, . oder in den Samenmllhlen als Brennmaterial verwendet. Nun ergab aber die chemische Analyse, daß -die Hülsen keine Bestandtheile, welche den Boden düngen, enthalten, wohl aber solche, die sie als ein Substitut für Heu sehr werthvoll machen. Als Brennmaterial ' brachten die Hülsen etwa 80 bis 90 Cents pro Tonne, wogegen sie als Biehfutter einen bedeutend höheren Werth besitzen. Mit condensirtem Futter gemischt, werden die Hülsen vom Vieh gern gefressen und sie fördern die Verdauung in hohem Grade. Ferner wurde durch zahlreiche Versuche festgestellt, daß 10 Procent des in den Hülsen enthaltenem Protein, 33 Procent der Faser. 40 Procent des Sticlstosfextracts und 77 Procent des Fetts verdaulich sind. Im Sll den, wo die Grasernten quantitativ und qualitativ gering sind, geben die Hülsen ein ausgezeichnetes Substitut für Heu ab. Nachdem das Problem der nutzbringenden Verwerthung von Samen und Hülsen gelöst war, wendeten die Sachverständigen ihre Aufmerksamkeit den Stengeln der Aaumwollen-Pflanze zu. Die Stengel hatten stets als Futter Verwendung gefunden und ihr Werth wurde dem von Aoggen-, Weizen oder Haserstroh gleichzejchatzt. Nach der Ernte trieb man das Vieh auf die Felder und dieses fraß wohl die Blätter sowie zarten Schößlinge, ließ aber den harten, trockenen Stengel unberührt. Fachmänner fragten sich nun, ob die in den Stengeln enthaltene Faser nicht zur Herstellung grober Gewebe, wie Sackleinen u. s. w., nutzbar gemacht werden könnte und diese Frage ist bejahend beantwortet worden. Die Stengel sind zwar sehr zäh und grob, lassen sich aber mit geeigneten Maschinen wohl verarbeiten und zwar ergeben sünf Tonnen gute Stengel ca. 1500 Pfund vorzügliche Fasern. Wie, wohl dieser Industriezweig erst im Entstehen begriffen ist, wird von FachMännern nicht bezweifelt, daß die aus den Stengeln gewonnenen Fasern nicht blos zur Produktion von allem zur Belpaäung der Baumwolle nöthigen Stoff, ausreichen werden, sondern sich noch ein Ueberschuß für andere Zwecke ergeben wird. Die Baumwolle-Pflanze in den Nildistricten hat eine Wurzel, welche in der Medizin ausreichende Verwen dung gefunden hat, da sie eine dem Mutterkorn ähnliche Wirkung besitzt. Diese Thatsache hat zu Analysen der Wurzel unserer Vaumwolle-Pflanze gefuhrt und diese haben so gute Resultate ergeben, daß man sich ernstlich m:t dem Problem der Gewinnung des Zxtracts beschäftigt. Durch chemische Analysen ist ferner festgestellt, daß die durch Verbrennung der Hülsen gewon neue Asche ein auSgezeichnetcs Dünaungsmittel für Tabalselder ist. Das werthvollste aller Nebenproducte der Baumwolle-Pflanze ist aber das aus dem Samen yeloonnene Oel, das nicht blos in der Industrie eine überaus vielseitige Verwendung findet, sondern in verschiedenen Formen als Nahrunasmittel dient. AuZ vorstehenden Ausführungen erhellt, daß die VerWendung der Nebenproducte in stetilem Zunehmen begriffen ist. und d:e Boraussage, daß in Ankunft dieselben die Faser selbst an Werth llb:rt7ffen werden, durchaus nicht unwahrschein '.ich erscheint. Will LaberslllK's Lchreibebrlef. No.83. Geöchrter Mister Edithor! . : . Die Selma denk.icb. is knbsi m worde. 5knstett. dak se dorck da Kart, Click. wo.fe mit ihre RuhmerS gehabt Hot, sensibbel'geworde.wär do Hot sie noch fuhlischere NohschenS kriegt. Sie bot aut aenuck aewikt.-dak es mit Verrente an Ruhmersch mt zahle duht, awwer.denke Se,.se hätt das zuaewwt wolle? ,. Nasser,. dodrinn do war se arig sto&fiflrn ' ' 9fttrn?T 5"vi,, Ä'h i .w . . wtiwa gehabt hen, do sagt uff eemol 6ie Selma: 3ch will Eich emol ebbeS sage, ich denke, ich,gewwe daS Ruhmer BißneS uff " .datS de Stoff-, hen ich. un d:r Christ gcrufe, awwer die Selma a?l geaar, als wann mtr gar MckS g:sagt hätte und Hot weiter aesvroSe ' .awwer ich ben e differente Eidie." Do bin mit da o so ff: im k,n h? fTOniUr uffgespent, als wann mer en Bullfrahl . .. 1 t ' . ' . Ä. 4 Jr venajiuae ane rooue. lQ ven seventt.

S I v-N j -r ÄWzÄM 4p'"' Uh ! Iaa. rmYMtvti yß&i Mi z 'Y v I 'I 57

well, ben ich gedenkt.' was werd dann sell wieder for en Eidie sein? Dann Hot die Selma ihr Mailchc gespitzt. sell duht se immer, wann se ebbes schmahrtes sage will un dann sagt se: ,Mit die Ruhms for rent will ich stappe, bikahs es duht den Mister Habcrsack nit suhte, awwer ich denke.ich gehn un rente an e schmale Femmillie, wo Hauskiepe will.- W Guttneß". hen ich gesagt, wie kannste nor se ebbes duhn? Mei Ruhm is'dcch schon so schmal, daß ich jedes mol in die Hahl gehn muß. wam. ich mich emol erum drehe will. Das neckste Ruhm is dunkel un du kannst kein Stobf drin uffstelle. un das letzte

Ruhm, do iö en Stohf drin un aach ! Windersch, awwer keine Dohr von die ' Hahl. Die einzige Dohr geht in mei Rubm un ich denke, ich deht dorchin un dorchaus nit gleiche, wann bei Dag un bei Nacht e Femmillie dorch mei Ruhm Pässe deht." Do sagt die Selma, wann en Mensch nor e wenig gute Wille hätt. dann könnt .einiges stende, awwer off Llohrs. wann die Leit so selfisch warn, daß se nor immer an sich selbst denke dehte, dann wärs arig schlimm. Sie bätt zu viel spehr Zeit und, sie könnt doch den schöne Platz obbstehrs nit so wehste, bikahs se hätt doch gar kein Juhs defor. Do hen ich gesagt: Jch will dich emol ebbes sage, Selma, es is gar kein Juhs noch viel Worte zu wehste, wann du zu deine Eidie sticke willscht un die dunkle Löcher obbstehrs verrente willscht, dann go ehett, dann muhf ich un das iö des End of it.- Awwer wann du so viel spehr Zeit Host, dann nemm dick dock e paar PläK zum Wasche an odder geh in e Restaurant . for an de Tehbel zu wehte. Uff den Weg. do kannst u jo die Zeit kille un ! dabei aach noch e arme Fraa ihr Wut ter un Brot ewegnemme. Ich denke, e ' Fraa. wo e Femmillie Hot, kann einige Zeit ebbes in ihr Haus zu duhn sinne und braucht nit nach annere Arbeit zu gucke. Wann du for instenz nit weist, was du mit dei Spehrzeit anfange sollscht. 'dann mach emol e wenig die Speiderwebbs ab, wo an dei Front- ' stepps hänge ün mend emol die Hohls in dei Lehskohrtens, wo du schon seit e Halmes Johr zerick mit Pins zugepinnt Host. Dann kannst du aach den Christ sei Henkerschiffs e wenig p'ätsche, for daß er nit sei Nohs in die Hand kriegt, wann er se emol diesent weipe will. Die Kids ihre Stackins dehte schuhr genug aach nit kicke, wann se emol diesent gedarnt dehte wern." Wie ich fertig war. do hen ich gut gefiehlt, awwer die Selma die Hot e Fehs dohin gemacht, als wann se sich in e koppele Kahrpettäcks gesetzt hätt. Sie sagt: .Sell is all nit dei Bißnes. wann in meine Sache Hohls sin, dann yot do kein Mensch for zu kehre. Ich sin ali Zn mei 5aus un das is all was ich sin. Der Christ war erscht ganz ruhig un nachher Hot er gar nlcls gejagl I ..tlkrist". Kot die Selma gesagt, ho. hu dan'l aar nicks u sage, wann de Mamma insoltet werd?" Was soll ich bcrnr saae.- Kot der Christ aean erl ick denke der Meik is gar nit so arig aus den Weg." Dabei Hot er nach die Kohrtens gepeunt, wo die Hoyis zugepinnt wäre. Jetzt Hot sich die Selma wwer dock keinder aeschehmt. Well. Hot se gesagt, ich kann nit leigele, daß i f 13 fT rtVnVnPT Ull QUC9 U l, lm. uwivv waS is die Juhs, de ganze Dag zu schaffe wie en Nicker, der Stoff geht dock Widder kaput und werd lroiz au ' - m, a W den Kl ene dock Widder dreckig. lütt die Sveiderwebbs lonzerne duht, do muß ich awwer doch kicke. Ich hen in mei ganzes Haus noch keine Speiderwebbs aesebn." sck dat o r Yen niz gesagt, dann plies sei so gut un komm emol mit mich, dann wiu iw vicy emol ebbes zeige." Do is die Selma mit rnick in mei Rubm aanae un sckubr aenug wäre die Wahls un die Sielina alliwwer voll von spetoerwevos Well", Hot die Selma gesagt, sell so0 znnerscht wer'n. Sell wolle mer ficks un du sollscht k:in Riese.: m hr h n, iw wer so ebbes w komplehnc." Das h mick aefreit. ?kck sin dann mit der Ehrist e wenig fort un ich kannJhnegar ml zage, was iq der liönjt gefreit vot, daß ich emol die Selma so die Wahrheit gesagt hen. Wisse Se. der Christ is o en guter jtcri, awwer oumm t5 er, un Bäckbohn Hot er gar nit. Well mir sin in de Salubn aanae un kcn e vaar Siegesschoppe gepackt. Sckließlich do Pt fCf.iri. r i .t:-s. fi v.c 4w vt. viyiiji u ui ycicyu, vujj et gesagt Hot: Meik, ich siehle sarrie for. daß mir uns duze, ich siehle jetzt ecksäcktlie derzu, als wann ich mit dich Briederschaft drinke sollt, awwer eins mußt du for mick dubn. du mukt mick en Kiß gewwe." Ich hen gesagt, er sollt rnirs, nTtfirt Inf5 mü f?n snnfrn nWis I I JVfc viiji ' wer wann er absolut zu's Kisse siehle debt. dann sollt er den Babrtender en ZZiß gewwe, mehbie der deht ihn nit viel sor tschart Das Hot den Chri.t keinder diseveunted. awwer ick Ken ni helfe gekonnt, seit mei Eckspierienz mil die Pauline, do hen ich in d i e Lein, all was ich will. Well, mir hen dann nock ein bis mebrere oevackt un frn dann arig happig heim gange. .Ich f.: i. w:. r..tf curi w.t. itu b4ClLv lu gciiOiyiii. uaii alleS klien war. Die Selma mun in unser Aebsenz aesckaktt und aesckkrovvt hen wie alles. In mei Ruhm do war alles wie geleckt un geschmellt Hot's so klien. ick saa Titnt. es war auteseit. ?tü henmich reiteweg in mei Bett gelegt un yen gescywose. u eemol Yen ich so . I. cv r ' " n.c c uuiiiuc uiCullU UN mei -ccyia gehabt, ich sin uffgeweckt UN hen die Lämp, wo uff den Waschstend in Front von daZ Bett steht, geleit. Dann hen tch zanz schloh mei Kwilts gelupft un hen emol investigehtet.' Was wer'n Se denke, waS die.Mätter war? Mei ganzeS Bett war voll von SpeiderS und die Ludersch hen sich ganz gemüthlich um mei LehkS ihre WebbS gewebt gehatt. Mehbie ich sin auS denBett getschumptl Gasch, waö war sell for e Fiehling! Ich denke, selleS Fiehling vergeß ich in met ganzes Lewe nit. Schuhr g:nug. Hot die Selma w ihre : Schmartheit die Speiderwebbs erunner geschwiept un Hot se uff mei Bett falle losse. Ich hen in selle Nacht mein Meind uffgemacht,' daß ich nukS me zu-die -Selma sage volle, vaö Xxt dubn un losse soll. 2lch .

Sl

i5f&emmmmcamMi

JXrm WSM it'-Xü.: .'4r. tdS?

Es ist des lkichtcfte

von der Welt sich Nuöknschmerzen und Huftcnweh ,Uju,k,hkn. Es ist ebenso leicht beite loS in werden. Kein Heilraittel hat je sich? und rascher k?trt ei St. Jakobs cl. . . . Qi erbarmt, lindert und kurir . . .

771 cs-ryrtii : ;; ij5.o . i?MvMMI 4 ' J r f Heu doch immer noch die Speiders li:wer an die Sieling, als wie an mei LeHks. - Mit beste NiegahrdZ Juhrs trulie MeikHabersack. Eskweier und Scheriff von Apple Jaö. Holie Terror Kauntie. (Sin glänzender Hofstaat. Kaum einer der orientalischen Fürsten hatte einen so großartigen Hofhalt, wie Kaiser Karl VI., der Vater der Maria Theresia (1711 bis 1740). einen Hofhalt, der durch seine unglaubliche Äassenhaftiqkeit imponiren mußte. TZicht weniger als 40,CO0 Personen gehörten dazu. Davon standen 2000 in fester Besoldung und aktivem Dienste, die übrigen waren Titulirte und Pensionäre. Es gab sechs Oberhofstäbe, dazu eine Wolke von Kammerherren mit goldenen Schlüsseln und schwarzen schleifen, w'brenr, die Kammerdiener ki lrne C'chlcssel führten. Fü ste l cd:r Grafen, deutjche, böhmische, ungarische. niederländische, spanische und altem sche Herren trachteten nach den kaiser lichen Kammerherrstellen. Im Jahre 1732 waren ihrer 210 ernannt worden. Bei der Hochzeit der Maria Theresia kam auf emmal aus der kaiserlichen Kammer ein neuer Kammerherrcn schub hervor, der die Zahl derselben um 163 vermehrte. Jeder dieser Kammcrherren mußte dem Obnstkammerer beim Antritt seines 'Amtes kraft alten Herkommens 200 Dukaten zahlen. Das waren kaiserliche Geschenke; statt des Ostereis bekam Graf Trautson eine Liste von dreißig neucreirten Kämmerern und sein Nachfolger Gras Wald stein eme von stevenundvlerzig. Jenes Osterei brachte also 6000' dieses 9400 Dukaten em. Der Schaar der Kammerherren und. der Lakaien entsprach dleieniae der Hosdamen, Kammersraulein. Kammerfrauen. Kammerdienerin nen adeligen Geblüts, die sick im Hofstaat der Kaiserin, der schonen Elisabeth von Braunschweig. der KaiserinMutter und der beiden iungen Erzherzoginnen befanden. Um diejen zalieichen Hofstcat und dessen Dienerschaft untcrzubrinaen, gab es die sogenannten Hofquartiere, die auf den Häusern in der Stadt und den Aorstaoten lastende Verpflichtung, überall in das zweite Stockwerk gegen em klemes En:lt die Hofdienerschast aus,uneymen. !m Uebriaen lebte halb Wien eingestandenermaken von kaiserlicher Hofkücke und Hofkeller. In der Hofküche wurde in gröbster Weise betrogen: allein für Petersilie, wurden jährlich 4000 Gulden in Ansatz gebracht. Der Schlaftrunk der Kaiserm-Mutter betrug auf der Nechnung täglich zwölf Kannen Ungarwein und' für jede ihrer Hofdamen sechs. Zum Einweichen des Lrots für die Papageien der Kaiserin Elisabeth wurden zäbrliü zwei Fa Tok lurwci sür ihr Bad jäh l.ch sünfzehn Eimer österreichischer Wein berechnet. Der kaiserliche Hofkeller ent hielt aber auch Riestnfässer. wie die beiden,' die d:r Bindermeister' Johann Zugk aus MLglitz eingeliefert: das eine Kielt 2025. das ankere 5050 Eimer.

S sl&QÜWS yty0. Sw v MA'Z?M ' 4 i JphfL i4 i i UD j4 ätzMWM iVT

MWM l m

I 1311 .TiCi -iVjVWtW W

Hü?nwf vsskäxv v.

UMZ55WR' KM'Mrwl.

r

r'&tnsk& mkSa? sjk,

VW i )c l

ff kJu BON-BONS 4 MMÄtz jSJUJR!tRN VER 5T0 PrUNQr 'n'''lmflJK7iti$tä& m MXN t XJMCMTIL li "I 1 ll

ms?y M $'m A LOAD OF DEMONS. TLe miseries of dyspepsia and b3 iouscess cre like a load et derjons. Ilach Eiiscry hzs a diüerent nair.c, but they all bclon to cne fiendich scmily. And tliey all trevel toether. Ko uso trjing to get rid of any one of them by itsclf ; you can't sbake off a sinIe passenger. The onljr way is to cut the traces and quit the hole load at onec. Headache, nervousness, constipation, mental - depression, dizziness, dullness, lassitude, catarrh, skin eruptions, lirer coinplaint and a hundred other complaints are all caused either by a disordered stomach or sluggish liver or bowels. rut these three great life-supportinff functions in regulär condition and all the horrible Symptoms will disappear together. That is w hat Ripans Tabules do. That is vhy they completely eure every form and Symptom of biliousness and Indigestion. They eure the severest long-standing cases which have been pronounced " incurable."' They eure after everzthing eise has failed. They eure so that you stay cured. The most skeptical people, whose suflerings had caused them to lose all faith in tnedicine, have been cured and cönvinced by B1PAHS TAOULES. shere !s no other remedy for dyspepsia and constipation so absolut ely perfect and certain in its action. They are more than a mere relief. They impart new organic strength and tone to the stomach and the entire digestive tract so that digestion becomes a natural and easy process. They are the prescription of a regulär physician ; and are recommended by the most skillf al doctors in the world, as perfectly mild and hancless, yet absolutely cerin in tVipir fTpr. Tiiv re snriallv . t'llll WHW " J J )j valuable as a regulator and preventite for people of sedentary occupations. particularly women. TV a im. ia A um r9 wvwnAf ftnit MmotfnatlAfi S ' thut they oeaken aixlpoiixm the entirTFtni i tliat it lf laid open to trlous, esten fataL diseace. Rlpnn Tabalea Inrare a fi ufUnt tnp'lT k ftir blood aad a vitro roua corrtltutioti to n-pist dt pi-r-oiu illn. II you are dragfnnc load of rtiyest troiiblo, KlI'ASi XADL'LXS Xlll.V itT T1IK XliACt. 4 6 Z ü a e nach Shelbyville, Greensdurg,: und C'Uiin au xrn XI ü 8l5 9Sotrn tfiol. ; 4 15 Form, ti 1'4 ; 7 00 wo'in u" Aul Km? v vnn'aa: 'a b0km. ?5t"ck?aU. Vervin ung im llnton "osinbof mit Q &C , L &N B.& O S.W. und C. & O. nach anen Ricktuvaen südiich. sü östlich nd östlich. ?d'a'n'age ?ab Wasb'rgton an htm tnUcsi um 6 20 a saizr,n",n g. ttgr Ti?"s U"d vo e W ifr'rnft rrfi m n vor in ttr iHii Ticket Otc',N .1 OK Wa htnno Ctraße urd unton avnvok. N. M. Bronson, . . 5$. Tie populäre WWW ,.mtvJ u i y 'jjj iß die bcftf Vivxt vn g m I A C3- CO. Vier Züge f Hcrlcflcn Jndl-napolttz j 7 00fm II 3 85H(U1 1155 ia.tZk. finfunfttn ttbicoao il100?1 s 40 ?l b S 55 ftfeenh 7 i3Sm 7 &533J 4 St-Jlm Hflar treffe Kier et. ! 8 80?'M 2 KWm If.fllld anaen Sonntag. Xie neuesten verdeflerlrn"Gftifeuc TVsgc?, Wnaner bchlufwngsn .Iegarr ParlorWaev und (kßwaflrn. po?alScklaswaaei Z bend K?rt. in nfltanaeoue nrät ui Berlakt Sbtcaao US Vtcxatnt. Kann Mit na 9 30 Klenbl benCt erden. tH' rZcket.Ofsices 15 We Wasdwatpn Strafe Union adnbo', rka!iv ,en, ,e adni-bi und li. straft Gratis 3 Wt', wen Vass. v 8c2)fl'l Bc,'Piös -nö OJmI fftiai. o ck ? tl. fr f"conocct. (0co. S Hayler. 5i! P ff. .,nr. Mr. Clncinnati Zttgc JL II. V. H. & Wahrt rbionapoliS bfalzrt 8 8vsm io 5Zm , Z5M , wnm 7 0m Änkunft (?tnctnrati Unsanft TSnr-in II jm 3m . 6 0091m . 751M lOSOm Tayton Züge, C. H. & D. N. N. Absadrt Ankuntt Indianapolis Dayton -M m. K . . ciami "m cnrunri 11 ('3 wm 'iv , iKilm J45fm . Hm 4 45Nm , 7ööm 7 00Nm , li , Toledo Detroit Züge. C. H & D. R. R. Abfabrt Ankunft Ankunft Jnd'pl : Toledo : Detroit bsabtt 1 km nk'ff tH"Rm nf'ft SlfWni 7 00Rm . 4 09m tlWm ) Ausgenommen Ticket' fsicen : Union Station und No. ?5 West Washington Straße. Eck, Meridian. ff MMl. 09 ymr tt 'hrtng d John N. Co4wl.Tro7.N.Yai work st. hrrn1.r jaa ms But Bi.kt u ,, k, but . r. tcb jnulrkl7 Itow to rw . firn h m tf my M tb. an, . nl iun so f ou. liutil KIM, il (.. ) ür "'r: .' Xrn.riv. yo" rn HhiDs t bul... t'r inar .1) rrntr lin. .ir tnufnraca eu t. tli. .urk. All U bini i? ktl i l . ry rrkn. ttart you, farn!h ' rtnrthlnr CA6ILT, 81'ELl'ILT Irr-f pAKriCLXAMI FKIK Adänmtwf IUM CO.

I

iM

J, f iVi jj&A A JZ' 'ttj sMM-Mi-m fc : v .?,5 Vi tÄÄ'

Big

Hoiite.

kcrr-Ai

aJT9j

&i

EiscnSslm-Tabelle

?.r.!i:n'l und'Tk'panji dc? vcrsiedrnen Ctsen ba)?-.,Lg: im Unten Cq?ct, Indianapolis. Vndalia. Mzang Vollzug E?vrev 100 Zb 11 20 Nut 12 40 fürn 7 20 Vm 4 00 Sin 8 10 5 40 9511 445 10 00VM 2 35 Shn 7lPA 120 M xrreg 2Iccsmotcttc!t Expreß . eruTc& . Ln?unft Efvreß öxvrek SIccomobsttsr. Errreß Eön-.ll,u? . . . ?.coM:dLÄon.... Sleveland. Cinctnnari, Chicago und St. Loui. AndianavoliS und Cieveland Division Abgang Ervrek. 4 15 Ctn' Expreß 35Vm Exprek . 1" 35 5m Limired Expreß 11 15 9-ra Expreb 6 25 9.'; Ankunft Expreß 4 10 Nu Expreß 11 30 Vm Limited Sxxreß 8 45 Ad Expreß 310 92m T5?reb 10 50 9ha Et. LouiS Divisten. ttbZang Expreß 7 20 5m Limited Expreß 11 45 Vm Expreß 11 20 Nm Expreß, täglich 3 60 91m Ankunft Expreß täglich 4 05Vm Expreß 10 30 92m Limited Expreß 5 30 Nrn Expreß 610 Vm Zhicago und Cincinnati Division östlich, Abgang Schnellzug . . 3 45Vm Accomodation tSgli 7 s Vm Zlccomo'oation lOZOVm Postzug . 2 45 Nrn Accomod. nur Sonntags). Accomodation - 6 30 tfrn Ankunft-Rushville Accomodation. Postzug., ...-1140 Jnd'xlb Acc. (nur Sonnt.). Accomodation 11 15 Pm Accomodaticn 40 Ah Schnellzug 11 05 9! Chicago und tnctvnatt Ttvison wrstlici) Abgang Accomodatlon 7 10 Lrn Schnell.Post 11 45 Vm rafayetie Accomadatton ... 5 16 Nm Schnellzug 12 30 Vrn Ankunft Schnellzug 3 30 Vrn Lafayette Accomodation ... 10 30 Vrn Echnellvost 2 35 ?!nt Zlccomodation . . . . 5 45NM Peona Division westlich. Abgang Expreß 7 25 Lm Expreß 11 45 Nrn Danville Accomodation 4 35 Nrn Expreß II 15 Vrn Ankunft Erpreß 3 30 Vrn Danville Accomodation.. . . 10 30 Vm Ervreß 2 42 Nm Ekvreß 6 16 9&M i;cono Dtvtfton östlich. Abgang Expreß 6 20 2 Accomodation Expreß 8 26 Nm Ankunft Erpreß 35 Accomodation Expreß 900 ate Srte und Western. übgzng Expreß 7 00Vm Exvre 120 Nm Erpreß . . L 7 00 3cm Schnell, Expreß Ankunft Schnell.Erpnß Erpreß 10 20 Erxreß 2 40S!m Expreß 6 00 92m ilincinnati, Chicago und St. octl. nbianaoU8 Division. Abgang Expreß KlttNm Sclumbaä Accomodation... 8 30 Vm Expreß K 5 Vm Siichmond' Accomodation. . . I 30 Um Expreß 7 20 Ab Ankunft Richmond Accomodation w Am Schnellzug 8 00 Vrn Expreß 12 SO Km Accomodatwn...'. 3 1 S5m Ervreh 6 5 Am Expre? Iv 15 ?,m Ehuago Division via ckomo. Abga.g Ervreß 11 35 Am Erore 12 35 Nm Anknnkt Ervreß 3 3) Vm Expreß 3 20 - ilcutCötü Division. Abgang Expreß. 8 40 ?m LomSvllle Slcccmccction. .. 8 13 mi Schnellzug. 3 25 Nm Slccomvdation 4 0) Nm Ankunft-Accomodation 1015 55m Schnellzug 11 30 Vm Accomodation K Exezial täglich 12 25 9isi Ctineinnatt, Hamilto und Dayton? S05Vm Abgang -Mail Vldgang crvitö 45 rn iltncmnati Accomortion . . 10 4. Vm Expreß : 7lO Lo Erpreß 4 4? S.m Crpreß 2 45Nm öl ckunft Accontodation 11 45 T-m Expreß 1 45 Vm Expreß 7 60 Am Expreß 1 35 Vu, Effreß 6 5ttm Ankunft Äaii 6 5jCm Indianapolis und Binrenaeö. Liigana ?xprcd .. S 15 Vm lncennes Accomodatto . . 4 00 NA Ankunft ZZincennes Accomodat snlO 10 Vm . Expreß 4 58 Stm CinciJnatl, Wabash und Wichigan dganq Srpreß . . . 5 Vm Erpreß 11 15 Vm Erpreß 4 bo Nm Ankunft Expreß 9 25 Vm Expreß S 10 Nm Sxrreß 8 45 Not Indianapolis, Decaii.r unb WeSern ö.v?ana Expreß 8 15 Vm Accomodation 3 45 Nm Schnell. Erpreß 11 10 Nm Ankunft Schnell. Expreß 3 35 Vrn ccomgdatton 10 40 Vm Srrnß 4 40V Cbicago, Indianapolis und Louikdillk. Mono Route. Abgang Expreß 12 Vm ... s so scm Matl 7 0,, Am ' Expreß (va I D & SB) ll 50 Vm Ankunft Expreß 3 80 Vrn Wati ... 755Nm Expreß svia I D W1 2 40Nm 1.rnrn lvt 4 7Nm IThe Tweinieth Century, ine cuaeirtrtnrte t3ene$rifL toelfi cttfchnitltcd flfflnr.t Lksern fett zu erndfeb m ist. In der Tendenz wer so,taliHis. verden doch andere wrtfcdiulicd Tdeori

dann unvarteiiicd beivroSen. 5 an bestelle direkt be, der Humboldt Publiohiü" Co-19 Söor a Coxt